M ■ Bli^: chvhe 2 Ak Dscta "tersiveg. 1 ichchid »tu (m iehlt- 9I »ZI 0.75 1.50 075. SH 1.25 2.50 Z; 3.00. g«| ä 1.50I cßs 12.00 Ls iUh.50 U .? W 5 ' ifenaStif^l derKmWM«- *6. EH on 70 /3(. aj töungen. i Familienlogis, arl Euler, HM ^UNZM AHM 3 l ud rohWA zMtzßölgsiz M r von Frau Wi inte Logis, ijudch Stock, ist per 1. $ vermicthen. Zepler.______ Zimmer mit Kckr r eine Dame zu m bei der Exped. ^5 । mung nebjtW' u. )U vit* dichbar. , । Hju vermieden 7 ( EaplansgO ■ 713 rine Mansa^ j ibige Familie zu w I 'icnlogiszuvemck ^rtö, jleuensSfet vilikMvohiW^^' ZahnhoM^- ifiÄwT -och, Mack^- < neieatiu 2M®6 immer, N$A1 fh;ii und alle lonA t preismerth v; b?rjrpebj^_' SR MlienÄs!" * jgaMotH' MVl «»'* uwt, wW* bjJU [( -nzeig^ it, ..'rem Ö,e% 0« £ ^btrk? < Nx. 121. Mittwoch den 30. Mai 1883. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Dur^d^Post^ biogen vi^teljährüch Amtlicher Hl-ei l. Gießen, am 28. Mai 1883. Betreffend: Die Bestellung von Experten in Brandversicherungs- und Brandentschädigungs-Angelegenheiten. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoalichen Bürgermeistereien Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheiw, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen, Rodheim, Röthges, Steinheim, TraiS-Horlosf, Utphe und Billingen. Der Experte in Brandversicherungs- und Brandentschädigungs-Angelegenheiten sowie Feuervisitator Daniel Roth ist bis zum 15. November l. I. beurlaubt und der Bezirksbauaufseher Heineck in Hungen zu seinem Stellvertreter ernannt worden. Dr. Boekmann. Bekan ntmach « ng. Die Garten- und Feldbesitzer der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefordert, bis zum 10. Juni l. Js. an Bäumen, Sträuchen und Hecken die Raupennester zu vertilgen. . Diejenigen, welche dieser Aufforderung nicht Folge geleistet haben werden, verfallen nach § 368 pos. 3 des Rerchsstrafgesetzes tn eine Geldfirafe bis zu 50 Mark oder in eine Haftstrafe bis zu vierzehn Tagen. Außerdem wird die Vertilgung der sich vorfindenden Raupennester auf Kosten des Säumigen angeordnet werden. Gießen, den 28. Mai 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. ' Politische Ueberfkcht. Gießen, 29. Mai. In unserer inneren Politik liegt der Schwerpunkt augenblicklich wieder einmal bei den kirchenpolitijchen Angelegenheiten. Allseitig herrscht die Ueberzeugung vor, daß wir in dieser Beziehung an einem entscheidenden Wendepunkte angelangt sind, denn die Art und Weise, wie die vatikanische Preffe die preußische Rote vom 5. Mai discutirt, beweist, daß man im Vatikan von dem Inhalt derselben durchaus nicht erbaut ist. Die von Preußen verlangte Erfüllung der Anzeigepflicht ist die Klippe, an der die gesammten kirchenpolitischen Unterhandlungen zu scheitern drohen;, im Vatikan will man sich hierzu nur eenen eine vollständige Revision der Maigesetze bequemen und einem solchen Verlangen wird und kann die preußische Regierung nicht entsprechen, wie dies aus ihrer jüngsten Note auch entschieden hervorleuchtet. In derselben wird die An- zeiqepflicht als die Vorbedingung und der Anknüpfungspunkt wohlwollenden Zusammenwirkens zwischen Staat und Kirche bezeichnet und werden eventuell Repressivmaßregeln in Aussicht gestellt. Daß unter solchen Verhältnissen die Mannen des Centrums wieder von der Regierungsfahne abjchwenken werden, ist klar und dies wiederum muß nothgedrungen eine Aenderung in unserer inneren Politik Hervorrufen, die sich bald nach mehr als einer Richtung hin geltend machen dürfte. Im Reichstage dehnten sich die Debatten über das Krankenkassengesetz, für dessen dritte Lesung nur zwei Tage festgesetzt waren, ungewöhnlich lange aus. Ueberhaupt wäre das ganze Gesetz in der Freitags-Sitzung beinahe gescheitert, trotzdem daß alle Parteien die Vorlegung desselben sympathisch begrüßten, aber der ganze Streit dreht sich um die Einbeziehung der land- und forstwirthschaftlichen Arbeiter in den Versicherungszwang, wogegen sich die Regierung entschieden erklärt hat. Mit 136 gegen 134 Stimmen lehnte der Reichstag den in der zweiten Lesung angenommenen § la über die obligatorische Versicherung der gedachten Arbeiterklassen ab, was somit den Intentionen der Regierung entspricht, und genehmigte dagegen § 2 mit dem Anträge Hert- ling, welcher die blos fakultative Versicherung der land- und forstwirthschastlichen Arbeiter bezweckt. Da im weiteren Verlaufe der Debatte auch die §§ 3—10 unverändert genehmigt wurden, so ist das Zustandekommen des ganzen Gesetzes, das in letzter Stunde noch zu scheitern drohte, gesichert und dies kann man im Interesse des arbeitenden Standes nur mit Genugthuung begrüßen. UebrigenS war die erwähnte Sitzung eine der bewegtesten der ganzen Session, wozu eine vor Beginn der eigentlichen Debatte sich entspinnende Discussion zwischen den Abgg. Windthorst und Richter darüber, wer die Schuld an der Beschlußunsähig- keit des Hauses in der Mittwochs-Sitzung trage, hauptsächlich beitrug und in deren Verlauf sich der Abg. Richter einen Ordnungsruf des Präsidenten zuzog. Außerdem kam es noch in Folge des Umstandes, daß der Bundesraths-Bevoll- lnächtigte, preußischer Finanzminister Scholz, während der Abstimmung über die ersten Paragraphen des Krankenkassengesetzes das Wort ergriff, zu einer sehr animirten Geschäftsordnungs-Debatte, indem die Abgg. Windthorst, Richter und v. Bennigsen das Recht des Regierungs-Vertreters zu obbenanntem Verfahren energisch bestritten. Die Discussion hierüber bewegte sich in sehr lebhaften Formen und wiederholt ergriff Herr Scholz das Wort, um die Berechtigung zu seinem Vorgehen darzuthun; eine principielle Entscheidung führte dieser Streit um die Rechte des Hauses nicht herbei. Das preußische Abgeordnetenhaus hat am Freitag seine durch die Pfingstferien unterbrochenenen Arbeiten wieder ausgenommen. Auf der Tagesordnung stand die zweite Berathung des Gesetzentwurfes, betr. die Zwangsvollstreckung in das unbewegliche Vermögen und wurden die ersten 21 Paragraphen der Vorlage ohne erhebliche Debatte genehmigt. Eine längere Discussion erhob sich nur über § 22, welcher das neue Princip aufstellt, daß der Verkauf des Grundstückes mir bei völliger Befriedigung der Gläubiger, die vor dem Gläubiger, der. die Subhastation betreibt / eingetragen find, stattfinden kann. Die Debatte hierüber wurde schließlich abgebrochen. Der „Reichs-Anzeiger" veröffentlicht einen Erlaß des Kaisers an den Cultusminister und evangelischen Oberkirchenrath, in welchem die feierliche Begehung des 400jährigen Geburtstages Luther's für den 10. November d. Js. angeordnet wird. Am 11. November soll in den evangelischen Kirchen und Schulen ein Kirchenfest stattfinden. Das französische Ministerium hat seine Aufmerksamkeit zwischen den überseeischen Angelegenheiten und der sich entwickelnden kirchenpolitischen Frage zu theilen. Was erstere anbelangt, so tritt vor Allem die madagassische Frage hervor, die einen recht kriegerischen Anstrich gewinnt; die Franzosen haben die Hafenstadt Majunga auf Madagaskar 6 Stunden lang bombardirt und dann besetzt; das vorausgegangene Bombardement beweist demnach, daß die Occupation dieses Platzes nicht ohne Widerstand Seitens der Bevölkerung vor sich gegangen ist. Auch im westlichen Afrika müssen sich die Franzosen mit den Eingeborenen berumschlagen und erst vor einigen Wochen hatte die Senegal-Expedition unter Oberst Desbordes einen Angriff Der Eingeborenen zurückzuweisen. In Bezug auf die kirchenpolitische Frage ist zu erwähnen, daß sich das Cabinet Fern- in einem gewissen Gegensätze zur Budget-Commission befindet, welche beim Cultusetat verschiedene Reducirungen und Streichungen üorgenommen hat, die der Conseilpräsident und Der Unterrichtsminister mißbilligen. In dieser Beziehung erweist sich also das Ministerium Ferry der römischen Kurie gegenüber entgegenkommend, dagegen bleibt es fest auf dem mit Rom abgeschlossenen Concordate stehen, dessen Abänderung der Vatikan anstrebt und es ist nicht unwahrscheinlich, daß es bezüglich verschiedener Abstimmungen des Concordates zu einem Confiicte zwischen der französischen Regierung und dem Vatikane kommt. Das italienische Cabinet hat sich nunmehr reconstituirt. Giannuzzi- Savelli, Senator und Präsident des Appellhofes in Rom, ist zum Minister der Justiz und der Culte, der Deputirte für Cremona, Genala, zum Minister der öffentlichen Arbeiten ernannt worden. Beide legten am Freitag den Eid in die Hände des Königs ab. Das anläßlich der Moskauer Krönungsfeier schon längjt erwartete kaiserliche Vtanifest ist nunmehr erschienen. Dasselbe gewahrt den polnischen Insurgenten, welche die angebotene Rückkehr in die Heimath annch- men und dem Czaren vollkommene Unterwerfung und Gehorsam verspiechen, Amnestie. Die heimgekehrten Insurgenten bleiben noch zwei Jahre der Heber* wadjung durch die politische Polizei unterworfen. Das Manifest enthalt noch zahlreiche weitere Straferlasse bezüglich unpolitischer Verbrecher, ' 9 zahlreicher Geldstrafen, Niederschlagung rückständlger Steuern ZU Gunsteni gewisser Kategorien der armern Bevölkerung, weitere partielle Anmesütund^^Gnadenerlasse. Die Sonne der kaiserlichen Huld und Gnade wird deinnach chre Strahlen auf weite Kreise von Unglücklichen werfen, ob aber der Gzar h>ei durch allen Erwartungen gerecht wird, ist immerhin noch eine Frage , cvn @fnrfhnInt [,at das gesammte Ministerium feine Entlassung eingereicht. Die Ursache dieses Schrittes ist in, ber Abstimmung des Reichstage/ über die Vorlage betreffs der Heeres-Orgamsation zu suchen, denn obwobl der ilstinistervräsident in den Verhandlungen hierüber kräftig für die Vorlage in der Form sie die Regierung beschlossen hatte, eintrat, so ge- nehmiale der Reichstag die grundlegenden Paragraphen des ermahnten Gesetz- entivurses doch in wesentlich veränderter Fasiung, in Folge dessen das ganze Ministerium demissionirte. Die Bestrebungen zur Herstellung der sog. iberischen Union werden ohne Zweifel durch den jetzigen Besuch des portugiesischen Kömgspaares — Der Kaiser machte gestern Abend ohne jedes Geleite eine Rundfahr, durch die Stadt, um tue Illumination in Augenschein zu nehmen. Der päpst liche Krönungs-Botschafter Vanutelli ist gestern Abend angekommen, der Kaiser wird ihn heute Nachmittag empfangen. Seit 10 Uhr Vormittags empfingen der Kaiser und die Kaiserin, auf dem Throne im St. Andreas-Saale sitzend, Glückwünsche. Alle Botschafter begaben sich in großer Gala nach dem Palast, die einheimischen Deputationen überreichten zahlreiche Geschenke, die besonders aus russischen Gold- und Silber-Arbeiten bestehen. Die Jlluinination beginnt heute Abend von Neuem. Morgen ist Soiröe und Ball im Kreml. — Heute Vormittag um 11 Uhr empfing der Kaiser im Thronsaal des Kremlpalais den türkischen Krönungs-Botschafter, Server Pascha, sowie die japanische und persische Gesandtschaft in Audienz, nahm sodann die Beglückwünschungen der Gouvernements - Adelsmarschälle, des hohen Adels, der Präsidenten der Gouvernements-Landschaften, der Deputarionen von Finnland, der Kosaken und der asiatischen Völker, welche letztere Salz und Brod darbrachten, entgegen. Die Kosaken überreichten Heiligenbilder. Der feierliche Empfang fand in Gegenwart aller Großfürsten und Großfürstinnen, sowie der Herzogin von Edinburgh statt. Der Kaiser unterhielt sich dabei auf das Huldreichste mit den einzelnen Personen. Um 1 Uhr erschienen das diplomatische Corps, die außerordentlichen Vertreter fremder Höfe, die hohe Geistlichkeit und die Mitglieder des Neichsraths zur Gratulation bei den Majestäten. Moskau, 28.' Mal. Bcl hem m her Granowiwja Palata ft alt gehabten KrönungSbanker waren, nachdem der Kaiser sich zur Mittagstafel gefitzt, die Plätze so vertheilt, daß neben den Majestäten die Großfürsten Wladimir, Alexis, Sergius und Prinz Waldemar von Dänemark Platz nahmen. Dahinter standen Hofmeister, an den Setten Chevaltergarden und daneben Pagen. Während der Tafel brachte der Ober- schenk, Graf Grote, die Toaste auf das Wohl des Kaisers, der Kaiserin, des Thronfolgers und des ganzen kmserl. Hauses, sowie auf das Wohl ^er Güstl chkeit und aller treuen Untertanen aus. Bet den einzelnen Toasten wurde die oorgeschriebene Anzahl von Kanonenschüssen gelöst. Bon dem kaiserlichen Orchester und dem Theaterchor wurde eine Cantate von Czaikowsky ausgesührt. Gegen 4 Uhr Nachmittags verließen die Majestäten die Granowltaja Palata. — Der Botschaftsrat!) und Wirkt. Staatsrath v. Arapoff in Berlin ist vom Kaiser zum Stallmeister Sr. Majestät und zum Geheimerath ernannt worden. — Alle Souveräne und Staatsoberhäupter haben anläßlich der Krönung Glückwunschtelegramme an den Kaiser Alexander gerichtet; in besonders he zlicher Weste graiulirte Kaiser Wilhelm, dem der Kaiser Alexander alsbald, die alten guten Gesinnungen betonend, telegraphisch dankte. __ Telegraphische Depeschen. Wolff' s t elegr. Correspondenr-Burearr. Berlin, 28. Mat. Der Reichstag setzte heute die dritte Berathung der Gewerbenovelle fort. Die Artikel 1, la und 2 werden nach unerheblicher Debatte angenommen. Von den zu Artikel 3, § 33 a gestellten, eine Milderung der Beschlüsse zweiter Lesung in sich schließenden Anträge Baumbach's werden die drei weniger erheblichen Unterabteilungen angenommen, die übrigen in thellweise namentlicher Abstimmung abgelehnt. Der ganze § 33a wird dann so angenommen. § 33b wird unter Ablehnung des verschärfenden Abänderungs-Antrags Ackermcmn's angenommen. Nächste Sitzung morgen. — Der Bundesrath genehmigte den deutsch-italienischen Handelsvertrag und die Literarconventwn mit Frankreich. — Heute Mittag fand die feierliche Enthüllung der vor der Universität errichteten von R-Begas und P. Otto herrührenden Denkmäler Wilhelms und Alexanders von Humboldt statt. Der Kaiser und die Mitglieder des königlichen Hauses sahen der Feier von dem Balkon des kaiserlichen Palais aus zu. Nach der Enthüllung begab sich der Kaiser, gefolgt von dem Kronprinz und Prinz Wilbclm zu Fuß zur Besichtigung der Denkmäler. t Kiel, 28. Mai. Der Chef der Admiralität, Generallieutenant v. Caprivr, besichtigte heute die Seesorts Korügen und Stosch, sowie das Terrain für die neugeplanten Befestigungen des östlichen Hasenufers. Das Panzergeschwader beginnt morgen seine Evolutionen im westlichen Theile der Ostsee. Zurich, 28. Mai. Bei der stattgehabten Volksabstimmung ist der Antrag auf Aufhebung des Impfzwangs mit großer Stimmenmehrheit angenommen worden, ebenso wurde mit einer kleinen Stimmenmehrheit die Wiedereinführung der Todesstrafe beschlossen. Paris, 28. Mai. Aus Saigon wird unterm 27. Mai gemeldet: Der Commandant der französischen Truppen in Saigon, Kergaradek, erwartet dort neue Instructionen, bevor er nach Hue geht. Moskau, 28. Mai. Dem gestrigen Banket wohnte auch der katholische Erzbischof, und zwar an derOnämlichen Tafel mit dem hohen russischen Klerus bei. Für die nicht zu dem sürstlichen Gesolge oder den Diplomaten gehörenden Persönlichkeiten waren während des Bankets auf den Höfen des Kremls zwei Zelte ausgeschlagen; in dem einen speisten 200, in dem andern 600 Personen. — Die gestrige Illumination eab zu wiederholten enthusiastischen Kundgebungen unter den Fenstern des kaiserlichen Palastes Veranlassung. Vokales. Gießen, 29. Mat. Montag den 4. Juni l. I, Vormittags 10 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Krelsausschnffes des Kreises Gießen im Regierungsgebaude dahier statt. Es kommen zur Verhandlung: pr w , 1. Recurs des practstchen Arztes Or. Dornseiff dahier gegen einen Polizei - befehl betr. Bauerlaubniß. v .... 2. desgleich n des Martin Weißbäcker dahier betr.Anlegung einer Abtrittsgrube rc. 3. Desgleichen des Levi Löwenstein dahier betr. Bauerlaubmß. 4. Beschwerde des Gerhard Schön in Staufenberg gegen die Gemeinde Staufenberg wegen des Gemeindenutzens. 5. Beschwerde des Heinrich Göbel und Consorten in Garbenteich wegen der Scbäferei daselbst. ___________ ___________________ Verwischt--. Darmstadt, 26. Mai, Gestern tagten auf dem Rathhaus die Delegnten verschiedener hessischer Städte, um über die Besteuerung der Actiengesellschaften, sowie Einführung der Kapitalrentensteuer Stellung zu nehmen. Ueber das Resultat ist bis sttzi noch nichts an die Oeffentlichkeil gedrungen. y m . .. A Mainz, 28. Mai. Gestern fand in dem benachbarten Bretzenheim bte Jahresversammlung des Verbandes mittelrhein. Bildungsvereine statt, an welcher Delegirte von Gießen, Butzbach, Frankfurt, Höchst, Worms, Frankenthal, Rüsselsheim, Mainz, Sauerschwadenheim rc. und der Wanderlehrer der Gesellschaft, Dr. Wislicrnus, theilnahmen. Dem vom Vorsitzenden erstatteten J^ahreso.richte enl- nehmen wir, daß der Verband jetzt aus 27 Vereinen mit ca- 3000 Mitgliedern bestehl und sich bis Edenkoben in der Pfalz und Bürbach bei Saarbrücken erstreck^ Die Theilnahme an den Vorträgen war etwas geringer als früher, namentlich wurde über den Mangel an guten Rednern und anziehendem Stoffe geklagt. Der Verband w.rd d'm durch Wechsel und gegenseitigen Austausch der Vortragenden abzuhelfen suchen. Wanderbibliotheken sind ebenfalls wenig verlangt worden, weil bte bereits Bibliotheken besitzen- Es sollen deshalb bte Wanderbibliotheken auch solcher Gemeinden und Vereinen überlassen werden, die noch nicht MitMder des Verbände sind. Sehr begehrt war dagegen das Sktopt'kon, welches zur Veranschaulichung bei Vorträgen treffliche Dienste leistet- Auf Anregung der Gesellschaft sind von mehrere« Vereinen gemeinnützige Unternehmen ins Werk gefefct morben: in Sauerschwabenhetm bte Gründung einer Creditgcnossenschaft, in frranfenthal em Verein gegeni benJBettej in Worms ein Arbeitsnachweisbureau, ferner Pfennigsparkassen, b e gut gebechert, un die Ausstellung von Sammelbüchsen für Cigarrenspitzem - Die Gewinnung person Mitgl. soll demnächst unter Theilnahme der Vererns-Vorftande allgemein m Gan- gesetzt werden, wobei bte Unterstützung aller Freunde der Sache erwünscht und will kommen^ist. e{ne Aufforderung erlassen werden, alte nicht mehr verwendet! Bücher, Gartenlauben u. a Unterhaltungsblätter den Bildungsvereinen ruzuwenden bte sehr gut Gebrauch bavon machen können. - Den febr mtereffQnten ^rhanblunfle über alle btefe Gegenstände, wobei namentlich auf eine baldige Reform der Volksschul! großes Gewicht gelegt wurde, folgte unter Theilnahme des Gesangvereines die ## öerfammlungT in welcher mit warmen und fast begeisterten Worten die Bilbmigö beftrebungen einem größeren Kreise erläutert mürben. m Ma < nz, 25. Mai Am Mittwoch Nachmittag mürben vor bem JReuthOie bd ben Umführungsarbetten ber Bahn ganz interessante Funde zu Tage gefordert; in etn« Tiefe von 3 Meter unter ber Bodenflache wurde ein großer Steinsarg, 2 Meter lE 60 Centimeter breit, sehr roh bearbeitet, aufgefunben; in bem Sarg lag bas Ger«PP eines Mmschen in ziemlich gut erhaltenem Zustande; ferner wurde ber Bruchthetl etna Steinfigur, einen Delphin daistellmb, in d-rselben Ttefe gcsunben und» rührt die UM wahrscheinlich aus dem in der Anlage seiner Zeit befindlichen ^fürstlichen Lustschloß „Favorit'" her. Außerdem wurden verschiedene Degen und Schwerter gefunden, vo denen einige eine Lange von V2 Meter hatten. — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stah industrieller belief sich bte Noheisenproduction des Deutschen Reichs (einschließl» Luxemburgs) im Monat April 1883 auf 279 706 Tonnen, darunter 169 034 TonM Puddelroheisen, 10 503 Tonnen Spiegeleisen, 43 367 Tonnen Bessemer-, 28 646 Tonn Thomasroheisen und 25056 Tonnen Gießereiroheisen. Die Probuction im April 1 betrug 241890 Tonnen. Vom 1. Januar bis 30. April 1883 würben probueüt 1113 457 Tonnen gegen 1025144 Tonnen im Vorjahre. b(r - Auf der alten Gußstahlfabrik (Bochumer Verein) ereignete sich, wie vn „W. M." berichtet, am 18. Mai ein gräßlicher Unglücksfall. Aus einem sogenannt Converter (Beffemer-Birne), gefüllt mit flüssigem Stahl war eine Probe gmomm«, und der zu dem Ende zur ©eite geneigte Converter sollte Zur weiteren Bearb tu g wieder auf den Blase Apparat gehoben werden. Dies geschieht durch eine fo^ra f Vorrichtung, deren Hahnen ein sogenannter „Klavieriunge bedient, .^rselb 6 il verkehrt und ließ den Behälter, anstatt ihn zu heben sich noch mehr: senken, sodaß^ ganze flüssige Masse, ohne daß natürlich zu deren Aufnahme die bereit war, sich in bte Gießgrube ergoß, dort die Feuchtigkeit des Boden z r Wicklung von Dämpfen erhitzte und unter gewaltiger Wucht nach allen ^"en spritz Von ben in ber weiten Gießgrube beschäftigten Arbeitern verunglückten acht Mann zwei wurden so erheblich verbrannt, daß der Tod sie wohl noch in dieser Nach * ihren gräßlichen Leiden befreien wird; zwei andere erhielten schwere Brandwund am Madrider Hofe eine weitere Förderung erfahren. Bei dem m voriger Woche im Madrider Königsschlosie stattgefundenen Banket trank König Alphons von Onanien auf die enge Freundschaft von Spanien und Portugal. Aeutschland. Darmstadt, 27. Mai. D-m „M°mz-r Tagblatt" schreibt man non hur über in Aufsicht stehende wichtige Personalveränderungen Folgendes. »Wie uns aus glaub, würdig er Qu.Ue mitgeihcili wird, stehen m unseren hohen und HSchst-n Regierungs- Mfen für Die nächste Zett sehr bedeutende Wechsel bevor, 6. h. in den Personen. Wie es b-ttzi will nämlich der bejahrte, aber au» sehr bewahrte Präsident unseres höchsten Gerichts, des Oberlandesgerichts in Darmstadt, Herr Kemps, m den wohlverdienten Pnbeitand treten: sein hohes Älier macht diesen Schritt sehr erklärlich. Schon bei der §iniüb?una unserer neuen Juftizorgantsation In 1879 wollte er zurücktreten und nur ach dringenden Wunsch hochstehender Personen, di- einen Juristen von solcher Tüchtigkeit in wissenschaftlicher, amtlicher und persönlicher Hinsicht an der Spitze unserer @e= rtrfite erhalten wollten verstaub et sich zur llebernahme biesrs fo wichtigen, aber auch °-?an.w°rwngsv°ll-n Postens Sein-Stelle soll, wie es h-ftzt, der seitherige Präsident ber Oberrechnungskammer, Herr Hahn, ^üher Hofgcrichtsdirector, ^^n. Er würbe ersetzt werben burch Herrn Provmzialbtrector Küchler. Dessen Stelle soll ber bisherige Provinzialbirektor von Starkenburg, Herr v. Marquarb Kreisrath in Darm- stabt unb früher in Offenbach, erhalten, wahrenb Herr Usinger, bisher Kreisrath bes Kreises Bensheim, bte letztgenannten Funktionen übernehmen würbe. Zu ber Besetzung btefer hohen unb einflußreichen Stellen in unserer hessischen Regierung würben, rote man in etngeweihten Kreisen erzählt, noch einige anbere sehr wichtige treten Se. Excellenz Miniftertalpräsibent Schletermacher würbe von seinem Amte zurücktreten unb würbe bann btefe, sowie bte burch ben Tob bes Geheimen Staatsraths Meißenzahl erledigte Stelle im Staatsmintsterium neu zu b.setzeu sein. Arankreich. Baris. 27. Mat. An 1500 Personen, begleitet von ctroa 1000 Neugierigen, n?rfnmmeltcn sich beute Nachmittag um 2 Uhr auf bem PereLachaise unb begaben sich unter Vorantragung einer rothen Fahne nach den Gräbern ber im Iahte 1871 füsilirten Communarbs, um auf denselben Blumen unb Blumenkronen meberzulegen. Es würben e^nc Reihe von Reben gehalten, bte mit ben Rufen: „Es lebe die Commune, es lebe bte Anarchie!" ausgenommen würben- Verhaftungen haben nicht stattgefunben und auch sonst ist kein Zwischenfall vorgekommen. Zahlreiche Polizeragenten überwachten die Versammlui^^ ^Agence Havas" aus Saigun vom 27. b. M. meldet: Der Gouverneur fanbte ein Bataillon Infanterie unb Artillerie nach Haiphong unb ergriff energische Maßregeln, um bte Sicherheit in Tonkm zu gewährleisten. Hier herrscht etnmüthig bas Gefühl, baß Hue bombatbirt unb gleichzeitig ein entscheldenber Schlag gegen Tonktn geführt werben muß. Außkavd. Moskau, 27. Mai. Der Kaiser hat an ben Minister bes Aeußern, v. Giers, folgenbes Rcscrlpt gerichtet: „Die Macht unb ber Ruhm, bie Rußlanb Dank der Vorsehung erworben, bte Ausdehnung des Reiches unb seine zahlreiche Bevölkerung la sen keinerlei Gedanken au Eroberung Platz greifen. Meine Sorge ist ausschließlich ber friedlichen Entw'ckelung des Laubes, feiner Wohlfahrt unb feinen freundschaftlichen Beziehungen zu den Mächten auf ber ©runbloge ber Verträge unb ber Wahrung seiner Würbe ge- rotbmet Da tch in Ihnen einen zuverlässigen, eifrigen unb von olefen Ansichten bet Leitung unterer internationalen Beziehungen beseelten Mitarbeiter gefunden habe so verleihe ich Ihnen meinen Alexander - Newski - Orden in Diamanten als Beweis meiner Dankbarkeit.?^ Die Ansprache, mit welcher ber Metropolit von Moskau bm Kaiser begrüßte, als derselbe sich der Kathedrale näherte, lautet also: ^Schr frommer unb erhabener Herr! Dein unb Deiner treuen Untertbanen innigster Wunsch tft nun erfüllt. In kaiserlicher Pracht bdntift Du feierlich ben berühmten Dom Deiner alten Residenz, um, bem Beispiele Deiner frommen Ahnen folgenb, bte sichtbaren Instanten Deiner von dem Allmächtigen verliehenen kaiserlichen Würbe m Empfang zu nehmen unb zugleich bte heisige Salbung, bie für Dein hohes Amt unentbehrlich tft, zu erhalten. Millionen Deiner Untertanen in allen Städten unb Dorsirn Deines gewaltigen Reichs jubeln unb senden Dir zu Deinem Einzug bte tnmgftcn Segenswünsche nach. Die heilige Kirche empfängt Dich mit heißen Gebeten an den Herrscher aller Herrschenden, wir sind des frommen Glaubens, daß mit diesen unseren Gebeten die wirksameren Gebete Deiner frommen Ahnen, die Rußland zu emem Ganzen gesammelt unb geordnet haben, wie auch die Fürbitte der Heiligen ft vereinigen werben, welche die Größe Deines von Gott Dir anvertrauten Reichs vorausgesagt haben. Wir wollen in Demuth hoffen daß bte innigen Gebete ber Gläubigen zum Htmm l empor; steigen zum Throne des Allwächtigten, unb daß durch bie bevorstehende hnsige Handlung der Segen GotteS auf Dich und auf das Dir anvertraute R SK» °°r S®* öjp./fwSä ^-8 50, Zwieb-ln Frankfurt, Hnfte ess. hles. u. T13—14, fremder. LS Der städtische ' Pgelstein soll Dienstag den - Vomittag^ 4 bem Argem 4 Realschulgeb' tzHre verpachtet Wn, den 21. ßchrzogliche M M A. B neten ö 20 Serben 'x$ 372?^ 1 MtxVA Die an der Ki vorgesehene Ve Anschlag! zu A !Msstvnsu)eg verg Angebote find ftreitdfl ben 1 mMjsen auf bt ™ einzureichev Wgungen zur bemerkt wird, * sämmtlichen Halten bleibt. Dann sollen o Wittags 4% | Amerarbeiten/vt ^teinhanerarbeiten, Verarbeiten, Wederarbeiten, Werarbeiten, jj den Wenigstneh *en werben Alten-Buseck. be ^_^9enba( Wald Berstei Ä •w’S* Ml $ÄI( •SS? be» 3724 Handel und Verkehr. hQS ÄldreiG im Neustadt 23. 3170 Wurneri&üte Hagemann. 3537 große Auswahl bei 4° Nachm. Lollar an ii ti ii 2° ab 820 an ii 100 eX, die solchen Tagen werden An keine Fahrten statt. finden n in § 3 658 3724 Kreiling. 3721 Neustadt 23. 3171 Grüningen Steinberg Gießen 330 255 225 fallen die Fahrten 26. Mai 1883. u 11 143 129 59 48 Accord 3660 $ 10 Uhr, finde! du RegkrungszM gegen einen PoP egung eintrWfr laubrntz. gegen die ßtmtinK ^arbentetch lvegev Geißler, Gerichtsvollzieher ab an an I! ab unter (Hessen.) Londorf Die auf den 30. ds. Mts. anberaumte Versteigerung wird nicht abgehalten. Gießen, den 29. Mai 1883. Rückständige Gelder zur unterzeichneten Kasse können noch bis zum 20. Juni l. Js. ohne Kosten bezahlt werden. Lich, den 28. Mai 1883. Fürstlich Solmsische Rentei Lich. Frankfurt, 28. Mai. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 420 Ochsen, 11 Bullen, ca- 250 Kühe und Rinder, ca. 325 Kälber- Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 68—69, 2. Qual. X 63—65, Kühe und Rinder 1. Qual. X 60—61, 2. Qual. X 50, Kälber 1. Qual. X 54—58, 2. Qual. X 40—50 per 100 Pfund Schlachtgewicht. ** Auf den größeren Stationen des Eisenbahn-Directionsbezirks Hannover werden neben direkten Rundreise- und Sommerbtllets noch 6 Wochen gültige Retour- btllets ausgegeben, welche den Anschluß für die auf den ©tat onen Berlin, Leipzig, Frankfurt a. M., Hainholz, Altona und Köln zum Verkauf aufliegenden Rundretse- und Saisonbiüets ermöglichen. v Bel der beabsichtigten Benutzung dieser Rundreisebillets wird daher dem Publikum schon von Stationen des Direktions-Bezirks Hannover ab erhebliche Fahrpreisermäßigung gewährt. p Die Königliche Etsenbahn-Direction Hannover hat eine Nachweisung dieser Billets mit Angabe der Touren und Preise anfertigen lassen, welche bet den Btllet-Expeditionen für den Preis von 20 Pfennigen pro Stück käuflich ist. Mainzlar Treis (Hessen) Mendorf a. d. Lda. 3716 Dickwurzvftanzeu werden abgegeben im „Löwen' . 230 N. 3° „ 350 ,, Sonntags I. 6° V. 630 „ 720 „ Wafferwärwe der Lahn. Am 29. Mai, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 16‘/s» R-, Luftwärme + 19'/-° R- L. Ehr. Rübs amen- 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition -von H AAS ERSTEM. 5*T VOGfljih. itfc in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvoV Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt 615 Vorm. 65ü „ 725 , Nachmittags 41/2 . Maurerarbeiten, veranschl. zu 11. 75 N. 630 „ 530 „ Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt 3730 Grg, Wijh.- Weidig. nt bedeutend herabgesetzten Preisen. Emil Kalbfleisch Bekanntmachung Der städtische Steinbruch Wegen bevorstehenden Umzugs verkaufe sämmttiche größere OenknMer 1. IO5 V. 930 830 „ II. aus. Waldgrus- Versteigeeung Die diesjährige Grasernte von den Blösen und Schneisen des Gießener Stadtwaldes soll Samstag den 2. Juni ds. Js., Vormittags 11 Uhr, im Saal des alten Rathhauses versteigert werden. 3712 Gießen, den 28. Mai 1883. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B. Keller, Beigeordneter. Arbeits-Vergebung. Die an der Kirche zu Alten-Buseck vorgesehene Weißbinderarbeit, veranschlagt zu t/M 549, soll im Submissionsweg vergeben werden. Angebote sind bis längstens Freitag den 1. Juni ds Js., Nachmittags: 4 Uhr, verschlossen auf dem Bürgermeistereibureau einzureichen, woselbst auch die Bedingungen zur Einsicht aufliegen. Bemerkt wird, daß freie Auswahl unter sämmtlichen Submittenten Vorbehalten bleibt. . Dann sollen an demselben Tag, FJS «en k * N. und die Bw- % WtaMat Sergius un) I W*. an bm ! brachte der Ob», | oerln, h tyron. i A tftit imb aller rschaebme Anzahl . - > dem Theaterchar m ist DO nnt worben. bet Krönung Ä’J . 's he zlich-r W •- •ic allen guten He Kaffee roh und gebrannt, in guten Qualitäten zu billigstenPreisen empfiehlt Robert Stuhle Hangelstein soll Dienstag den 29 ds. Mts, Vormittags 10 Uhr, aus dem Bürgermeisterei Bureau im alten Realschulgebäude auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Gießen, den 21. Mai 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. .3549 ' A. Brainm. piaiiios ass. | Flügel Abzahlung’ 1 Harmoniums ohneAnzahlung ^-ur Prima-Fabrikate Magazin vereinigter Berliner Pianoforte-Fabriken Berlin, Eeipzigerstrasse 30. Preiecourant, gratis und franco. Sonntags ------ r ... . . Postsachen durch einen Postboten zu Fuß befördert. Darmstadt, den 26. Mai 1883. Der Kaiserliche Ober-Postdrrector. gegeben werden. Alten-Buseck, den 25. Mai 1883. Wagenbach, Bürgermeister. Darmstadt, den Der Kaiserliche Ober-Postdtrector. Steinhauerarbeiten, „ Zimmerarbeiten, „ Dachdeckerarbeiten, Pflasterarbeiten, „ an den Wenigstnehmenden K -b-nsalls in Gefahr, während von den vier weiteren Arbeitern Ät"InÄ uTO Ä Nicht unerheblich, so doch nicht lebens- oerleht mürben8 Der sogenannte „Klavieriunge" ift gegen 23 Jabre alt Erstand seinem verantwortungsvollen Posten seit U/r Jahren zur vollen Zufrieden- sNacante Stellen im Bezi k des 11 Armeekorps Frankfurt a. M-, der Main-Neckar-Bahn, Telegraphist, Gehalt 1290 X nebst dem^esetzllchen Äu^awSufe^; 2ffieiWen«, Gehalt 870 X und gesetzlicher Wohnungsgeldzuschuß nebst freier Dienstkleidung und 60 X Jßerflütunß für eb“nÖ U«lgt3^ SJJ, ’ cKvnnfmrt a M städtisches Feuer- und Fuhrami, Feldwebel der Berufs- K bolt vorerst 1800 Hockst a. M, Büra-rmeist-ramt, 2 Nachtwächter, N-batt 1 40 pro Tag. - Im Bezirk der G>otzberzoglich H-sstschen Dioston: Darmstadts Ges^lgnißverwaltung, Ausseher, G-halt 1000 Näheres bet den B ezirksfe ldw ebeln. § bit Deleg'itkE ßftbafUn, (o* ' fttfultat Ifi Ww Vrrherrtznm K i lieertint sw« BtK btt ritck" K'-Ss ■ein i4t Ä’* »rfsntf»«“?'W ©ort«'1’" ■ i'J6£ 9 o Mtl l- Ä äh xS?>: n '084 g da hie bj. di- Beglüj, Ms, der ? S'mlanb, tut jr°ö dubrachieit i Bekanntmachung. o, Ngm 1. Juni ab wird an Stelle der Botenpost zwischen Lollar und Londorf eine Landpost verkehren, welche, außer zum Transport der Postsachen auch zur Beförderung von Reisenden für Rechnung und Gefahr des Landbriefträgers zu dienen hat und folgende Kurszeiten erhält: ab " Gießen den 29. Mai. 2hif bem heutigen ^arrt foftete: butter per ^111^) u 1 05—110 Hühnereier Stück 5 H, 2 St. 9 Käse per Stuck 4—8 Kasematte 3 lebe ßnniil 7—8.50, Zwiebeln per Centner X 3.00—5.00, Milch per Liter 13—18 Frankfurt 28. Mai. (Getreide-Preise.) ®et3en eff. ^^61-11. ^etterauer . 20^-s/a fremder ^ 20-24, Roggen eff. hies. X 16‘/4-17, fremder ^,15, berste eff hies. u. Wetterauer X 17—18, fremde 18—20, Hafer eff. hiesiger ^13-14, fremder X 13‘/2-W/2. Rü^öl eff ohne Faß hies. in Parthien von .50 Ctr. X 38. Branntwein eff. ohne Faß X 46. 3548 Ein gut erhaltenes Tafelclaviev^ preiswürdig zu verkaufen bei Conrftd Gambach. Feinste meiste Ke-njetfe, r Schmierseife, „ Starke ftr. empfiehlt billigst Robert Stuhl, Hag einann_______________ EiMche MMm-Det-Lacksarbe (zum Selbfttackiren von Fußböden) in bekannter vorzüglicher Quaktat^ Nieder lag e bei Fr. Seibel!— Gefrorenes ■ 3494 in verschiedenen Sorten täglich bei H. LiiUl. Schulstraße^t. Sonnenschirme von 1 X an, in größter Auswahl. Die Schirme zeichnen sich durch besonders schöne Griffe und gute Stoffe aus 3086 Äu^Mste Frfiesse. -Huchem Hotzktchlm empfWt Car, Hoffmann.679 Prima Grüne Grbsen ä 17 Bictoeia Erbsen ä 21. 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Am 1 Juni treten in den Orten Grüningcn und Steinberg Po st hüls stell en in Wirksamkeit, deren Verwaltnng dem Landwrrth Herrn Johann Martin Euler in Grüningen bez. dem Landwirth Herrn Balthaser Schäfer VI. in Steinberg übertragen worden rst. Der Postverkehr der neuen Posthülfstellen wird durch eme vom glerchen Tage ab zur Einrichtung kommende Landpost vermittelt werden, welche zugleich zur Personenbeförderung für Rechnung und Gefahr des Landbneftragers zu dienen hat und folgende Kurszeiten erhält: II. 3707 sureattr Schulst Marktstraße. 3633 Bohnenstangen 3655 bei Daniel Wirth's Nachf Betn Achtungsvoll •Jakob JJelfen b ein» die . 6271032.58 Ueberschüsse zur Vertheilung als Dividende sind vorhanden: nit 66155.13 und aus 1881 mit «A 64180.70. aus dem Jahre 1880 mit Jt Das Ob« Die Direction< Männer Bade Verein 3322 dick, sowie zum Anstrich fertig, schnell und hart trocknend. Petersburger Möbe!-Lack, 3535» daselbst. 3623 1/6. Ab. 8 U. Tons. I. Gr. u. 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Seit dem Bestehen der Gesellschaft vom Jahre 1869 ab wurden für Stervefälle insgesammt A 4503 367.00 ausbezahlt. Nach Bestreitung sämmtlicher Ausgaben ist für 1882 ein Ueberschuß von A 81938.48 verblieben. Provifionsreisender! | Ein altes, meist mit besserer Privat- knndschaft arbeitendes Hamburger Kaffee-Import-Haus sucht einen ordentlichen, gewandten Agenten oder Prbvistonsreisenden, welcher große Bekanntschaft besitzt. Gute Referenzen durchaus erforderlich. Schon in andern Artikeln Reisende erhalten den Vorzug. Off. unter H. P 716 an Rudolf Moffe in Hamburg einzusenden. Großherzo, Abhaltung eine tzel- und Geflüge Mens 65% de Der Vertr Gießen, 3726 Die Beleidigung gegen Adam Abel, Gleiberg, nehme ich hiermit zurück. Friedrich Pfeifer. . jiatchnden. Es habei Bezirk her 49. 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