uag | l s 6 Uhr, Vereins. ifiT" berechnet sich ig der bisher m im 65. Lebens- u versicherte nicht sine steigende liberale Bestreben als die st gern bereit g oßmutter tust ent- 7798 n, Knocht», : Zerren. henberger, veg 22. ater. :mder 188$* onnemend nie: « raoe«’ Z. v. Moser, de 10 Uhr. .axitlee'ä* Dureattr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. § 5- die Erlaubnis; in § 42b, 4) v. Starck. Erlaubnis. Wenn das Krcisamt Anstand nimmt: Zoglichen Siegels. Darmstadt, den 17. November 1883. (L. S.) Lud w l g. 91 November. Der zweiten Kammer der Stände sind zwei Berichte ches e§n Ausschusses, erstattet vondem Abgeordnet-nT hcob °^zug^angen welche die Beschlüsse der ersten Kammer über den cÄ-s-tz-ntwms, betr. ndaynen, taswsi sm «Sä S IN Absatz 3 des Artikels 3 fixirt wurde, steht die zweite Mmmer, aus vt j L7.ffAMA'KSS° », -L«» D°. Ms e zurückzunehtnen, oder 10) den Gewerbebetrieb nach § 59a zu untersagen, so ist die Sache dem Kreisausschuß zur Entscheidung vorzulegen. & 6 Gegen die Entscheidung des Kreiöausschuffes in den riallen der §§ 1 bis 5 der gegenwärtigen Verordnung findet ein RecurS an den Provtnztal- aüsschuß und gegen dessen Entscheidung ein Recurs an das Ministerium des °°» lichen Interesse von Seiten des Vorsitzenden des Kreisausschusses resp. Provm- d°- im AU. 86 1874, die innere Verwaltung und die Vertretung der Kretse und der Provinzen betreffend, vorgeschriebene Verfahren Anwendung. & 7. Gegenwärtige Verordnung tritt am 1. Januar 1884 ut Kraft. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und betgedruckten Großherden Wandergewerbeschein nach den §§ 57 pos. 1, 2, 3 und 4, 5) die Erlaubniß in § 62 Absatz 2 Zu ertheilen, oder der Ansicht ist, daß Grund vorliegt, 6) die Erlaubniß in § 42b, 7) die Legitimationskarte nach § 44a, 8) den Wandergewerbeschein nach § 58, oder tue Ausdehnung desselben nach § 60 Absatz 3, 9) die Erlaubniß in § 62 Absatz 2 Deutschland. Darmstadt, 27. Novbr. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 25 enthält: Allerhöchste Verordnung, die Ausführung des Reichsgesetzes vom 1. Julr 1883 wegen Abänderung der Gewerbeordnung betreffend. Dasselbe lautet: Ludwig IV. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein 2C. rc. Zur Ausführung des oben bezeichneten Reichsgesetzes verordnen Wir hiermit, wie folgt: § 1. Ueber die Ertheilung oder Verweigerung der Genehmigung zum Beginn des in dem ersten Satze des § 33a der Gewerbeordnung vorgesehenen Gewerbebetriebes und über die Untersagung des Gewerbebetriebes in den Fällen des letzten Satzes des § 33a der Gewerbeordnung beschließt der Kreisausschuß. § 2. Die im ersten und vierten Absätze des § 42b und im ersten Ab- satze des § 55 der Gewerbeordnung bezeichneten Rechte der höheren Verwal- lungsbehörde üben die Kreisämter aus. § 3. Personen, welche die in dem § 35 der Gewerbeordnung bezeichneten Gewerbe beginnen, haben bei Eröffnung ihres Gewerbebetriebes der Ortspolizeibehörde ihres Wohnortes hiervon Anzeige zu machen. § 4. Den Kreisämtern steht zu: 1) Ertheilung der in § 42b der Gewerbeordnung erwähnten Erlaubniß, 2) Ertheilung der Legitimationökarte nach § 44a der Gewerbeordnung, Z) Genehmigung des im letzten Absatz des § 56 der Gewerbeordnung bezeichneten Druckschristen-Verzeichnisses, 4) Gestattung von Ausnahmen von dem Verbot des ersten Absatzes des § 56c der Gewerbeordnung, 5) Ertheilung des Wandergewerbescheines nach § 61 der Gewerbeordnung, und Versagung desselben nach § 57 Ziffer 5 der Gewerbeordnung, 6) Erlaß von Verfügungen aus Grund der §§ 60 Absatz 2, 60b und 62 Absatz 4 der Gewerbeordnung, 7) Ertheilung der im § 62 Absatz 1 der Gewerbeordnung erwähnten 1) die Erlaubniß in § 42b, 2) die Legitimationskarte nach § 44a, 3) die Genehmigung des in § 56 erwähnten Drucks chrifien-Verzelchmss es, die Ablehnung der g,forderten Bausumme befürwortet. Angesichts dessen find rotr auf den AuSgang der Sache gespannt. (Fr- Z) Kegyptes. Kairo, 26. November. Wie Privattelegramme aus Khartum melden, hat bie dort herrjchenoe Bestürzung zugenommen in Folge von Gerüchten, wonach der Mahdi mit bedeutenden Strettk,äste» bis tn die Nähe d-r Stadt vorgerückt sei. In den der Regierung zugegangenen Depeschen werden diese Gerüchte nicht bestätigt; diefelden berichten aber, daß die europäischen Bewohner Khartum zu Schiffe verlassen. — Zwei TranSportdawpfer mit einem Detachement Gensdarmeisie werden morgen von Suez aus nach Suakim in See gehen; Baker Pascha wird den Oberbefehl über diese Expeditton übernehmen. Der Kriegsmtnister trifft Vorbereitungen für eine Befestigung des am ersten Nilkatarakt gelegenen Assuan. — Die meisten Europäer bet der int Sudan vernichteten Armee de8 Generals Hicks scheinen eine richtige Vorstellung von der autzerordentlichen Gefahr, in welche fie sich begaben, gehabt zu haben. So hat O'Donooan, der Berichterstatter der „Daily NewS", bereits am 19. August an einen Freund geschrieben: „Da die Aufständischem Gewehre und Kanonen besitzen, so habe tch böse Ahnungen. Sollte ich auch dieses Mal, aus meinem achten Feldzüge, heil herauskommen, dann werde ich sicher zu glauben aufangen, daß ich nrcht geboren bin, um in einer Schlacht ßctöbtet zu werden." Noch deutlicher spricht sich der Generalstobsmajor Alfred v. Seckendorff in einem von der „Wiener Presse" veröffentlichten Brief aus dem Lager von Duem, 25. September, an einen Fremd aus. Dort heißt cs- ... , „®er falsche Prophet wird uns viel« Schwierigkeiten wachen; er ist sehr stark, verfügt außerdem über 15,000 aute Htnterladergew hre und 14 Kanonen, dazu zwei gut befestigte Städte, Bara und Obeid; letztere tft die Hauptstadt des Kordofan. Vor Allem hat der Kerl noch sehr viele und sehr gut berittene Kavallerie und jeber Einzelne seiner Leute ist durch feinen Fanatismus ein Held, was wir von unfern Truppen nichr fügen können. Ich habe die Egypter in drei Schlachten kennen gelernt, wenn mau unter ihnen einen Helden suchen will, muß mar. verflucht lange suchen. Dazu kommt der ungeheure Wassermangel, alle Brunnen auf dem Wege sind zerstört und sowie wir hier abmarschiren, müssen wir den Stil verlassen und andere Flüsse gibt es nicht; wir können nicht mehr Wasser m t uns führen, als gerade für 24 Stunden; e8 ist dteS schon v'el, denn was braucht eine Aimee von 11,000 Mann mit 6000 Kameelen. dazu Pferde, Maulthiere rc. . . . In Korbofan ist nach heute eingetroffenen Nachrtchte« schon jetzt keine ausreichende Nahrung mehr, wie soll es also werden, wenn noch diese Truppenmacht dorthin kommt? Wenn unS der Angriff der Araber rechtzeitig dured unsere Kavallerie gemeldet wird, so wird alle? gut gehen; gelingt eS ihnen, unS zu überraschen, so hege ich die ernstesten Befürchtungen, und sind wir einmal geschlagen, so s hrt kern Mann von uns zurück; dann ist sofort der ganze Sudan im Aufstande, Khartum und BlleS bann verloren; bann werden erst die Leute glauben, daß der falsche Prophet der wahre Mahdi ist". Di- Aussicht auf reiche B-ute scheint Viele aufrecht erhalten zu haben, demr eS hieß daß die dreiviertel Millionen Pfund, welche der Mahdi außer seinen sonstige« Schätzen zusammengerafft haben soll, unter die Ofsiciere und Soldaten vertheilt »erben würden. ___________ Telegraphische Depeschen. Wolff'« telegr. Correfpondem-Burearr. Berlin, 27. November. Die „Voss. Ztg" meldet! Auf die Eingabe der hannoverschen Handelskammer gegen den Offieiers-Confumvn-ein erwiberte der Reutzs- taniler: Die Bildung des Vereins widerspreche den reichsgesetzlichen Bestimmungen nicht. Der Reichskanzler fei daher außer Stande, der Ausführung des Vorhabens entgegenzutreten. Eine eventuelle Verleihung der juristischen PersSnlichkM an den projectirten Verein werde nicht von ReichSwegen, sondern nur von Serien btt preußischen Staatsregierung, tn deren Gebiet der Verein den Sitz zu nehmen beab- sichtig-, ttfolgen ^n^o'vember. Der junge Prinz Victor Napoleon hat in einrat Schreiben an bte bonapariisiischen Mitglieder der Adookaten-Eonf-renz, genannt bie Conferen, Mo!S, das von denselben angebotene Banket abgelehnt. Der Prinz W- e t habe gegenwärtig keine politische Rolle zu erfüllen, überdies würbe er sehr betrübt fein, wenn er sähe, daß sein Name zum Vorwand für bte Schaffung eines Antagonismus zwischen seinem Vater unb ihm bienen würbe, ein Antagonismus, der feinem Herzen unb ^^^^flichtgesühl^ftemd fet^ ^gcnce Hapas" veröffentlicht folgende NMe: Wir finb ermächtigt, in formellster Weise,zu erklären, baß die Regierung k-'ne D-, peschen auS Tongiing erhielt. Verschiedene Gerüchte von eingegangenenbeunruhigendert Nachrichten, welche heute circuliren, sind daher als absolut falsch zu betrachten. London, 27. Novemaer. Dem „Standard wird aus Kairo von gestern gemeldet, daß die türkischen Oificiere in egyptischen Diensten sich weigern, nach brat Suban zu gehen, weil ihr Contract nur für Egypten allein gelte A - „Daily News" bringt ein Telegramm auB Nagasa« von gestern, wonach zwet englische Kriegsschiffe nach China abgegangen unb das Abmiralschrff gleichfalls sich bereit halt-, nach eingegangener Orbre sofort zu folgen. Madrid, 27. November. Fast bie gesammte hiesige Presse äußert ft<6 mWtÄ des Aufenthalts beS beutschen Kronprinzen sortgesitzt in sehr sv^p^hischer Weise über benfelbcn und hebt mit besonderer Genugthunng hervor, daß der Kronprinz, wie auS seinen Aeußerungen hervorgehe, ein lebhaftes Interesse für Spanien unb das spanische Volk bekunde. Kronprinz besuchte gestern Nachmittag mit dem König die international^metallurgische Ausstellung und empfing hierauf das diplomatische CorpS. Nach dem Galadtner tm königlichen Schlosse wurde vonsämmtlichen Musikcorpsder Garnison im Schloßhofe der große Zapfenstreich ausgeführt, der mit ber V^utzifcherr Volkshymne begann. Mehrere tausend Fackelträger """" im Viereck um dm Schloßhof nm cn ber hinteren Seite be§ ©colOBOOfs, jiroplie tu aSnbnem Lichtem gwßen Buchstaben das Wort: Willkommen- Der Hof wohnte bem mißerordentlich glänzenden Schauspiele Balkon des Schlosses aus bet — Die Abreise des Kronprinzen unb des Königs nach Toledo ist auf beute ^""'Madrid,^27. Nommber. Das Journal „Union" sagt: Die Persönlichkeit bes deutschen Kronprinzen mache einen tiefen Eindruck auf die Bevölkerung. Cr erfefeetne als Verkörperung des hohen miliiärtschen Ruhmes, der Große des Hohenzollernhauses, b"rufen dereinst noch eine große Rolle in ber Politik Europas zu spielen- L Die hiesige Rechtsakabemie hat beschlossen, den beutschen Kronprinzen zum @6rCn$Ä,8U27C.rToDember. Der Kronprinz, der König und Gefolge trafen nm HV2 Uhr Vormittags tm Bahnhofe ein und wurden von den Behörden und etnec bis zur Stunde keine Spuren der entwichenen 23 .1. II. Wir <«. demm, pr. Gymnasiallehrer. a £ Sonnen- strasse 7814 Bei 8 Auswahl. | Fr. Seibel. 3709 773o Mittw Sonne Sams! Dienst Mittw Tonne Sams Diens: Mittw Tonne Sams la. A Expo Brochirt Die S Frl. Ve neuesten bewegte i vollendet Lis zur läßt Mit Schafe, 1 l (immer Der A Hungen, 27. November. Mit dem 1. Januar 1884 wird auch hier eine Pfennigsparkasse ins Leben treten und damit einem schon lang gehegten Wunsche zahlreicher hiesiger Bürger entsprochen werden. Daß diese segensreiche Einrichtung auch hier reiche Früchte tragen wird, ist sicher anzunehmen und wir wollen hoffen, daß dte drei vorgesehenen Sammelstellen an den Zahltagen recht fleißig in Anspruch genommen werden. 731) lieber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige In eine, oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man. von der Annoncen - Expedition von HAASEJVSTEI5I «fc VOGEjESI iE Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordort, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheüt empfiehlt in grosser Auswahl: angekleidete Puppen, Wachspuppen in allen Grössen, Puppengestelle in Stoff und Leder, Puppenköpfe in Porzellan u. Wachs, gefordert, in Empfa Vcrzcigm legitimire Zuglcic Donnerst Jnteressei die übrig bestimmt Die He sucht, die' übliche A Gießen Der Re Lokales. G Gießen, 28. November. (Sterblichkeit in Gießenfi Die Sterblichkeit war während der Woche vom 18. bis 24. November eine ganz gleiche, wie in der vorauS- gegangenen Woche, eS ereigneten sich wieder 7 Todesfälle. Doch wurden diesmal 5 Kinder betroffen, davon 4 im ersten Lebensjahre. Todesursache bei denselben war: Stimmritzenkrampf, Gehirnentzündung, Lungenentzündung, allgemeine Abzehrung je einmal. Ein Kind im zweiten Jahre starb an Scharlach. Von den Erwachsenen starb eine Person an Delirium und ein Mann, der durch unglücklichen Zufall von einer Maschine ersaßt worden war, an den erlittenen Verletzungen. Gießen, 28. November. fEtS-Veretn.l Der Winter kommt und wenn auch vorläufig das Wetter merkwürdig mild und warm war, so kann doch über Nacht Frost eintrelen und dte Freunde und Freundinnen des Schlittschuhlaufens haben ein Recht, dir Frage zu stellen, wie steht eS denn mit der versprochenen Eisbahn, was ist biS j tzt geschehen, rote weit sind die Vorarbeiten! Da können wir denn dte beruhigende Mit- iheilung machen, daß dte vöthigen Arbeiten in der Hauptsache vollendet sind und daß es eigentlich nur noch an Frostwetter fehlt! Die Dämme und Schleusen auf den von der Stadt bewilligten Wiesen „hinter den Eichen" sind vollendet. Der Eingang zu der für alle Bewohner der Stadt bequem gelegenen Bahn ist der von der Grünberger Straße neben der Dr. Jett'schen Hofratthe abgehende Weg. Neben diesem Eingang wird jetzt eine Bretterbude für die Garderobe und Restauration errichtet, für dte letztere ist der hier als sehr tüchtig bekannte Restaurateur Stein gewonnen. Das Veretns- abzeichen, das als Erkennungszeichen von allen Mitgliedern auf der Eisbahn sichtbar zu tragen ist, wurde nach einer sehr hübschen Zeichnung des Herrn Gastechntker Bergen angefertigt und wird in diesen Tagen jür 25 Pfg. pro Stück zum Verkauf ausgeboten. D>e E>s-Ord»ung ist beschlossen und mag, da sie für alle Eis-Freunde von Interesse ist, in der Hauptsache hier Platz finden: 1. Dte Benutzung der von dem Verein hergerichteten Eisbahn steht nicht nur den Vereinsmitgliedern, sondern Allen frei, welche sich nach den Bestimmungen der Eisordnung richten. 2. Das Betreten und Verlassen der Bahn darf nur durch den Eingang geschehen und ist das Betreten der die Bahn begrenzenden Staudämme streng untersagt. 3. Die Vereinsmitglieder haben aus der Eisbahn das Veretnszeichen sichtbar zu tragen. Für die Benutzung und dos Betreten der Bahn ist von allen Nichtverelns- mitgliedern, mögen sie Schlittschuhe laufen oder nicht, Bahngeld zu entrichten und zwar von Erwachsenen 20 Pf., von Kindern unter 15 Jahren 10 Pf für jeden Tag. Gegen Entrichtung dieses Bahngeldes wird eine Tageskarte ausgehändigt, die ebenfalls sichtbar zu tragen ist. Bei Concerten wird ein erhöhtes Bahngeld erhoben, dessen Betrag der Vorstand bestimmt. 4. Das Fahren mit Schlitten ist nur bei freiem Eis erlaubt, dagegen bei gefegten Bahnen verboten. 5. Cigarren, Zündhölzchen, Papier und andere Gegenstände dürfen nicht auf die Eisbahn geworfen werden. Zuwiderhandelnde haben den Eiswärtern 25 Pf. zu entrichten, das Betreten der Dämme wird ebenfalls mit 25 Pf. gestraft. 6. Die Mitglieder des Eisoereins sind, sofern sie ihr Vereinszeichen sichtbar tragen, von allen Abgaben auf dem Eise mit Ausnahme der unter 5. erwähnten frei. Mäntel, Stöcke und sonstige Gegenstände hat der Garderobe- roätter denselben ohne Vergütung aufzubewahren, während für An- und Abschnallen der Schlittschuhe jedesmal 5 Pf. zu entrichten sind. Nichtveretnsmitglieder zahlen für Aufheben der Garderobe 10 Pf. 7. Vereinsmsiglteder, deren Vereinszeichen verloren gegangen, erhalten gegen Zahlung von 25 Pf. ein neues. 8. Auf der Eisbahn wird die Kopfbedeckung zum Gruß nicht abgenommen, sondern durch Handanlegen an die Kopfbedeckung oder in beliebiger anderer Art gegrüßt- 9. Etwaige Beschwerden gegen die Eiswärter sind an eines der auf der Eisbahn gegenwärtigen Vorstandsmitglieder zu richten. Gießen, 28. November. Einen prachtvollen Anblick gewährte gestern Abend zwischen 5 und 6 Uhr der südwestliche Horizont. Fast bluiroih war der Himmel gefärbt. Das seltene Naturschauspiel nahm sich namentlich von der Zahnbrücke phänomenal aus. — Aus dem Fenster eines Hauses am Neuenweg stürzte heute Morgen ein Zimmermann von hier. Besinnungslos wurde der schon bejahrte Mann nach seiner Wohnung gefahren. Hoffentlich wird der erlittene Unfall keine nachtheilige Folgen nach sich ziehen- zu äusserst billigen Preisen. Puppenhüte in allen Grössen, garnirt und ungarnirt, in grosser Compagnie Zöglinge der Miliimschule empfangen. Die übrigen Zöglinge der Miliiär- schule bildeten bis zur Blöcke der Alcamtaza Spalier. Der Empfang seitens der Bevölkerung war außerordentlich enthusiastisch. Der Kronprinz und der König besuchten zunächst das unter Karl V. erbaute, jüngst restaurirte Schloß Alkazar und beaugenscheinigten besonders den Thronsaal. Sodann begaben sie sich in die prachtvolle Kathedrale, wo der Kardinalerzbischof sie empfing und zu den Kunftschätzen und Kost« Bat teilen geleite te. Hierauf wurde die Waffenmanvfeeiur besucht und unter den Augen des Kronprinzen mehrere Prachtstücke von Waffen hergestellt. Das Wetter tft prächtig. — Nach Meldungen hiesiger Blätter ist eine Verschwörung auf den Philippinen gegen die spanifche Regierung entdeckt worden. Gegen 20 Personen sind verhaftet und koropromitiirende Schriftstücke beschlagnahmt. Unter den Verhaftete» sind 3 eingeborene Ofsiciere. 3 Advokaten, 2 Priester. Petersburg, 27. November. Aus Rostow am Ton werden vier Grad Wärme gemeldet. Die Donaumündung ist noch passirbar. Das Azowmeer ist offen. Konstantinopel, 27. November. Ein oifieielles Kommunique bez-ichnet die Nachricht, daß der sogenannte Mahdi im Sudan 300,000 Mann befehlige, als absolut falsch. Schon ein Blick auf die Landkarte genüge, die Unmöglichkeit einer solchen Armee darzuthun. Nur Schwierigkeiten des Terrains und Klimas verzögerten die Unterdrückung der Jniurrection. Kairo, 27. November. Die Regierung richtete eine Note an die Generalkonsuln, worin sie erklärt, tu dem Status quo des Suezkanals könne nach dem rechtlichen Gutachten keinerlei Veränderung ohne eine neue Coneession der egyptffchen Regierung etatreter. — Der Khedive nahm heute die Revue über die Truppen ab, welche morgen nach Suakim marschiren sollen. Diesen sollen am Donnerstag und SamStag wertere Abtheilungen folgen. — Nach hier eingegangenen Meldungen ausMgier und Tripolis sollen daselbst Abgesandte des Mahdi eingetrosien sein. Newyork, 27. November. Der Jahrestag der vor 100 Jahren erfolgten Räumung Newyorks von den Engländern ist heute mit einem großartigen Umzuge zu Lande und einer Parade der Schiffe feierlich begangen worden; außerdem ist aus dem gleichen Anlaß heute die Statue Washington's enthüllt worden. Soebei Buchhaiü Ver Verkäufe und Verpachtungen, Betheiligungen, Stellen-Vakanzen etc. werden am sichersten durch Annoncen in zweckentsprechenden Zeitungen zur Kenntniß der bez. Reflektanten gebracht; die einlanfenden Offerten werden den Inserenten im Original zugesandt. Nähere Auskunft ertheilt die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Roßmarkt Nr. 3- 7810 Worms, 24 Novimber. Das Lutherfiflspiel Hai auch in finanzieller BcMu ein sehr befriedigendes Ergebniß geliefert, so daß die von hiesigen Einwohnern zeichneten Garantlescheine in keiner Weife in Anspruch genommen werden Die sammteinnahme (einschließlich der 4 Bolksvorst-llungen) betrugen ca. 24,000 Jt, wöbrenh die Ausgaben, welche zwar bedeutend sind, um mehrere tausend J4 hinter ooiaet Rnt>r Zurückbleiben werden. 0 ,1 Holzhausen v. d. H. Gelegentlich der Kirchweihe dahier wurde am 19 r« auch ei» Schubkarren-Wettrennen abgehalten. Ein- ungeheure Menschenmenge zusammengeströmt au5 den Nachbarorten, um diesem hier felieuen Schauspiele b-sin- wohnen, das an anderen Orten, namentlich aber tm Auslands (Belgien) zu den d,- liebteften Volksbelustigungen gehört- Es fanden 3 Rennen statt; daß cs dabei an heiteren Episoden nicht fehlte, braucht wohl kaum bemerkt zu werden. Eppstein, 22. November. Im Tunnel der Limburger Bahn dahier entfprana heute ein Sträfling, welcher geschlossen von Diez nach Frankfurt verbracht werden sollte, aus dem Coupefenster der Eisenbahn. Obgleich der Zug hielt und der begleiten^ GenSdarm sich auf die Suche begab, war von dem kühnen Springer nichts mehr 11$ entdecken. ’ Hanau, 25. Nov-mber. In der Nacht von Samstag auf heute stürzte der um 10 Uhr am Steueramts-Gebäude aufziehenoe Patrouilleurposlen in den Mainkanal und ertrank. Ungefähr um ll3/« Uhr vernahm der in der Nähe befindliche Bahnwärter in. rascher Reihenfolge sich wiederholende Hülferuse; als er jedoch an das User des Canals eilte, gestattete ihm die Dunkelkeit nicht, dem Unglücklichen Hilfe zu bringen. Als um 12 Uhr die Ablösung eintraf und den Posten nicht vorfand, wurden zwar sofort Nachforschungen angestellt, jedoch ohne Erfolg; erst heute Morgen wurde die Leiche gefunden. Der verunglückte Soldat ist ein Westfale und stand bereits im 3. Dienstjahre. — Die heurigen Hosjagden in der Colbitz-Letzlinger Haide sind am Freitag und SamStag von Sr. Majestät dem Kaiser und Könige abgehalten worden. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich Ihre Königlichen Hoheiten der Groß- herzog von Hessen und bet Rhein, die Prinzen Wilhelm von Preußen und Augun vvn Württemberg, dte Herzöge von Ratibor und Manchester, der regierende Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode und Fürst Anton Radziwill. Beständigen RegenS unerachtet ward die Jagd am Freitag nicht abgebrochen und lieferte eine in der Oberförsterei Letzlingen (Oberförster Salomon) im neu ob- gestellten Jagen am Stämm-Sohl mit der Ftndermeute angelegte Suche 142 Sauen, das nach dem Dejeuner im Dahrenstädt der nämlichen Oberförsterei gehaltene Lappl jagen 17 Hirsche und Rothipfißer, 17 Stück Rolhwild, 61 Schaufler und 181 Stück Damwild. Erfreulicher Weise regnete es sich Freitag Abend ab und brachte ein leichter Nachtfrost für Sonnabend ein Wetter, rote es schöner nicht gedacht werden kann. Die Jagd begann daher auch bei herrlichem Sonnenschein pünktlich um 10 Uhr Vormittags mit einem tm Jagen 134 der Oberförsterei Colbitz (Oberförster Zinnius) durch Lapp-, verflügelnng gesicherten freien Treiben und endete um 2 Ubr Nachmittags mit bet Strecke des am Mittelbusch der Obersöisterei Planken (Oberförster Bekuhrs) abgestelliea Lappjagens. Ersteres lieferte 39 Schaufler und 58 Stück Damwild, letzteres 1 Stück Roib- wild, 58 Schaufler und 163 Stück Damwild. Die Gesammtstrecke beider Tage ergibt sonach: 17 Hirsche, 18 Stück Rothwilb, 158 Schaufler, 402 Stück Damwild und 142 Sauen; zusammen 737 Stück Hochwib. Hiervon streckten Sc. Majestät der Kaiser und König: 7 Hirsche, 7 Stück Rotbwild, 50 Schaufler, 21 Stück Damwild und 27 Sauen, zusammen 112 Stück Hochwild. Se. Königliche Hoheit der Großherzog von Hessen und bei Rhein: 4 Hirsche, 3 Stück Rolhwild, 21 Schaufler, 23 Stück Damwild und 9 Sauen, zusammen 60 Stück Hochwfld. Se. Königliche Hoh'it der Prinz Wilhelm von Preußen 2 Hirsche, 4 Siück Rothwilb, 18 Schaufler, 34 Stück Damwild und 27 Sauen, zusammen 85 Stück Hochwild, und Se. Königliche Höhest der Prinz August von Württemberg 8 Schaufler, 16 Stück Damwild und 8 Sauen, zusammen 32 Stück Hochwild. Der Oberst-Jägermeister Fürst von Pleß führte die Jagd unter Assistenz be8 Hof-Jägermelsters vom Dienst. Freiherrn von Heintze, sowie des Ober-Forstmeistns Schultz und des Forstmeisters Cochius. — (Vaterländische oder Regie-Cigarren?j Als der Kronprinz am verflossenm Samstag Berlin auf der Reise nach Spanien verließ, mußte er bald seinen Salonwagen räumen, um ihn wegen des starken Tabakkqualmes lüften zu lassen. Und das ging so zu. Trotz aller Vorbereitungen hatte man Cigarrenvorräihe vergessen und die wenigen vorhandenen waren bald verraucht. Auf einem der Bahnhöfe, die man passirt« — welcher, wollen wir nicht verratheu — wurden nun in aller Eile Cigarren eingekauft, das Stück zu 20 Pfennige, die beste Sorte, welche vorhanden war. Ihre Wirkung war b-e oben beschriebene furchtbare. Man behauptete, der patriotische Bahnhofs-Restaurateur hielte Straßburger Regie-Cigarren und der Kronprinz habe die Sorte nun aus eigener Anschauung würdigen gelernt. — (Der ©tuttaarter Raubmord.j Aus Stuttgart, 24. November, wird geschrieben: In der Raubmord-Affaire sind leider bis zur Stunde keine Spuren der entwichenen Mordgesellen zu verzeichnen. Gestern wurde der tödtlich verwundete Oettinger febr schwer operirt, denn ein Schädelbruch von der Größe eines silbernen Fünsmarkstücks mußte gehoben werden, um den Druck auf das Gehirn zu beseitigen; dadurch trat allerdings eine momentane Erleichterung beS Zustandes ein, allein es fragt sich, ob unter der bloßgelegten harten Hirnhaut keine Blutaustrctungen vorhanden sind oder in deren Umgebung. Es ist zu verwundern, daß bet der Schwere und Formation der Instrumente nicht der sofortige Tod Oettinger's cintrat. Zwei der Mordwaffen sind mit Blut befleckt, die beiden anderen tarnen gar nicht in Action. Das zweite Opfer des Raubanfalls, Bankier Heilbronner, befindet sich auf dem Wege der Herstellung. Alle Sorte» Farbe», trocken und auf das Feinste in Oel gerieben, wie überhaupt alle zum M streichen re. erforderlichen Artikel kauft inan gut und billig bei Alle die, welche Es der Bibliothek des verstorbenen Prof. Dr. W. Clemm Bücher entliehen haben, werden höflrchst ersucht, dieselben baldigst an den Unterzeichneten zurückzugebsn. Zur V< bei der erforderlic ca- 314 Subinisfio 3. Dem« in deren B bedingung gelegt sin! Gießen Gro Zur Se: beu bei de ungelegten Jahres fc Termine f Dienst Mttwi Domiei Samst Dienst Mittw! Sonne: Samst Dienst Mutn» Sonne: Samst Sonne Samsi Monta o ££ mit und ohne Frisuren, Arme, Beine, Schuhe, Strümpfe etc. c »tiieSr. >°hnern ge® Die Gk- währrnh "ig-r Zehr am 19. b§. mengt wax Piele befju- zu den bfc :ä dabei an r entsprang acht werden begießende it3 mehr jn :rate der nm intanal und jnmärtet tn deS Canals a. Ais nm ofort Nachts gefunden. Ire. Freitag und i der Groß- Augun von af Otto zu. abgebrochen tm neu ab- 142 Sauen, iltene Lapp- 181 Stück ein leichter kann. Die Vormittags durch Lapp- ß8 mit der abgestellteil stück Roth- k Rothwild, f Hochw id. e, 7 Stück 112 Stück 4 Hirsche, len 60 Stück ie, 4 Stück n 85 Stück er, 16 Stück tlksistenz des Forstmeisters verflossemii Salonwagkn - ging so za. icnigen nor- : — weicher, (tauft, das rng war fre ; lefiaurateur aus eigener i geschrieben: entwichenen cktinger febr nsmarkstücks dadurch trat ; iflt sich, ob sind oder in rmation der waffen sind - weite Opfer cstellung. sige In eine) wenn maß ie .fordert, die ind reicher ?tc. ir Kenntniß iferenten im on Rudolf 7810 ek des er ent- ieselben lSN. hrer. zum Alt» el. daher auf; Montag Mittwoch sowie dcn Fernstes Lagerbier a Flasche 18 la. Gießener Actien- Export-B a Flasche 23 H 5. 6. 8. 11. 12. 13. 15. 18. 19. 2Ö. 22. 27. 29. 31. Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Bekanntmachung. Our Vergebung der Lieferung des bei der unteugenannten Verwaltung erforderlichen Bedarfs au Lagerstroh, ca. 314 Ctr., ist ein öffentlicher Subinissionstermin auf Montag be» 3 Dccember er., Vormittags 10 Uhr, in bereu Bureau, woselbst dieLieferungs- bedinaungen zur Einsichtnahme aus- aeleat sind, anberaumt. 7818 15 Gießen, den 28. November 1883. Großh Garnison-Verwaltung^ bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden aus ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. , Gießen, dcn 28. November 1883. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. ____________ Jlcijr._________________ Lchas-Kcrstcigrruiig. Die Eberstädter Schäferei-Gesellschaft läßt Mittwoch den 5. Decbr. 1UU Stück Lchafe, 16u Stück Mutter- und Hammel- lämmer nebst 2 Böcken versteigern. 7828 Der Anfang ist Morgens lu Uhr. Jeilgeöotenes. Soeben erschien und ist in allen hiesigen Buchhandlungen vorräthig: Verwehte Sparen. Drei epische Dichtungen von JE. llelsSl. Brochirt M. 1.50, eleg- gebunden vH. 2.50 Die Verfasserin von „Ewige Liebe", Frl. Bertha Nölding, bietet in ihrem neuesten Werkchen drei Dichtungen, deren bewegte und anmuthende Handlung inform- vollendeter, fließender und edler Sprache bis zur letzten Seite fesselt. 7827 .. 19. Die Interessenten werden gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitiniiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen 2. Januar 1884, 3. „ 5. „ 8. „ 9. „ 10. „ 12. „ „ 15. „ 16. „ „ Bekanntmachung. Qur Bezahlung der Zinsen, welche von d-n bei der hiesigen Spar- und Lcchkafse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: - ■ 4. December 1883, Dienstag den Mittwoch „ Donnerstag „ Samstag „ Dienstag „ Mittwoch „ Donnerstag „ Samstag , Dienstag „ Miitwoch „ Donnerstag „ Samstag „ Donnerstag „ Samstag „ Bei Abnahme mehrerer Flaschen frei in's Hans. äste 8: L W ä& MK 13.J! WM NäIKNsi 3 - ' ■ f' - s Lönholdt’ verbesserte ausgeführt nach den Patenten der Herren Gehr. Buderus und Franz Lönholdt. Die Oefen erhielten auf der Patent-Ausstellung zu Frankfurt a. M. die höchste Auszeichnung, das Ehrendiplom, wurden prämiirt in London 1881 bis 1882, in Manchester 1882, ergaben bei den Versuchsheizungen zu London und Frankfurt a. M. die besten Resultate, und wurden ferner prämiirt in Berlin auf der Hygiene“ Ausstellung mit der höchsten Aufzeichnung n eiche für Zimmer-Heiz-Apparate ertheilt wurde, der silbernen Medaille. Die Lönholdt’schen Oefen waren diesen Winter in unseren Bureaux in continuirlichem Betriebe. Ofen Nr. 1 heizte einen ganzen Stadtbahnbogen, ca. 500 Cubikmeter, Ofen Nr. 3 einen Raum von ca. 200 Cubikmeter, vollständig gleichmässig und gesundheitsgemäss mit relativ geringem Kohlenverbrauch. Wir sind äusserst zufrieden und können die Anwendung dieser Oefen nur empfehlen. Hochachtungsvoll Allgemeine Deutsche Ausstellung auf dem Gebiete der Hygiene und des Kettungswesens, Berlin 1882/83. Der Aasselmss. $250 gez. Kyllmann, Kgl. Baurath. gta beziehen sind diese Oefen durch die hiesigen Eisenhandlungen. Allgemeiner herein für Armem unö JKranftenpffege. Nachdem sich uns auf Grund der von uns gemachten Erfahrungen die Thatsache aufgedrängt hat, daß in fehr vielen Fällen Mangel an regelmäßiger und lohnender Arbeit die Ursache der Armutch ist, so haben wir uns, entsprechend der uns in § 1, lb unserer Statuten gestellten Aufgabe: „aus der Verarmung heraus zu eigener Erwerbung des Unterhaltes und zur bürgerlichen Selbstständigkeit zurückzuführen", entschlossen, uns der VermitteSrrAg tow Arbeit für die Pfleglinge unseres Vereins anzunchrnen. Wir werden zunächst versuchen, unseren Zweck dadurch zu erreichen, daß wir unter der Rubrik „Arbeitsverrnittelung" die von uns gesuchte Arbeit fortlaufend veröffentlichen unter Angabe der Stelle in jedem Bezirk, an welche sich die Arbeitgeber zu wenden haben. Sollte sich mit der Zeit eine andere Weise, sich mit den Arbeitgebern in Beziehung zu setzen, als wünschenswerth Herausstellen, so werden wir selbstverständlich darauf eingehen. Jedenfalls richten wir an die Bewohner unserer Stadt, namentlich auch an die lieben Hausfrauen die dringende Ditte, uns in unseren Bemühungen freundlich unterstützen zu wolle«, und sich im Bedarfsfälle die Mühe nicht verdrießen zu lassen, unsere Vermittelung in Anspruch zu nehmen. Besonderen Werth legen wir aber darauf, und bitten ganz besonders darum, daß doch alle Wünsche und Beschwerden in Betreff dieser Arbeitsvermittelung, direkt an uns gebracht werden, denn nur dann sind wir in der Lage, die nothigen Verbesserungen und die unseren Pfleglingen gegenüber wünschenswerthe Einwirkung eintreten zu lassen. Die Vermittelung von Dienstboten ist selbstverständlich ausgeschlossen. Der Vorstand: Frau Provinzialdirector Boekmann. Frau Bürgermeister Bramm. Frau Hanstei». Frl. Henry. Frau L. Homberger. Frau Kauf. Frl. Köster. Frau Prof. Riegel. Frau Prof. Wrlbrand. Frl. Windecker. Schwester Luise Wolfs. Baist, Rechtsanwalt. Dr. Baur. B. Emmerich. A. Heß. Ph. Jung E. Kaufmann. O. Kempff. A. Mayer. H. Rover, Kreisassessor. L.W. Plank. Gg. Schlosser, Pfarrer. __________________ H. Vogt.___________________ Englische MOo-en-M-Lackfarbe (mm Selbstlackiren von Fußböden) in bekannter vorzüglicher Qualttat. gjjjgp" Niederlage bei Fr. Seibel. 3708 Mamms und Raffen- tthu» vonrenommirtestenFirmen, pujlulimt rühmlichst bewährt billigst, bei C. StüeBiratSh, Möbelfabrik. 5652 Einen Posten zurückgesetzte Buckskins und BuckSkin-Rester empfehlen unter Preis 7815 (Sebt\ Scheel. Neustadt. 7824 Eine schön getigerte, firme engl. d- HulMeehürMrr sowie ein brauner, 4 Mon. alter Hund preisw. zu verkaufen- Off. bel. tn. i. d- Exped- ds- Bl. abzugeben. ZU Weihnachtsgeschenken besonders geeignet, empfehle mein reich- assortirtes Lager in Korsetten in allen Fa^ons und Weiten. 7811 A. Fogmann» „Gares La Tour“, feinster aller franz. Desserlkäse, Camembert, Mont d’or, Gervaiskäse, Fromage de Brie, Holländischer Käse, empfiehlt 7836 Carl Schwaali. Prima Emmsnthaler Schweber-Käse in sehr schöner Waare eingetroffen. Carl Fetri 7809 (vorm. G. C. Spruck) Todes-Anzeige Justizrath Karl Trapp 1/24 Uhr, vom Sterbehause — West-Anlage — aus statt. 7837 7822 7819 zu neigten Zuspruch. 7826 7824 Verantwortliche Redgetion: A. Scheyda. Die Beerdigung findet Donnerstag den 29. November, Nachmittags 7817 Für die Führung einer Arbeiter- Invaliden- u. Waiseu-Unterstützungs-Katse wird eine befähigte Persönlichkeit gesucht, welche neben ihrer Hauptbeschäftigung noch einen derartigen Posten bekleiden ,kann- Meldungen nimmt Herr Director Jaekel, Südanlage 21, entgegen, woselbst auch nähere Auskunft au erhalten ist. Anfang präcis 7 Uhr- — Entrne 50 Strausse^ Kapellmeister. Hochachtungsvoll F@rcL Göbel Seltersweg 46. im 89. Lebensjahre nach kurzem Leiden sanft entschlafen ist. Giessen, den 28. November 1883. Die trauernden Hinterbliebenen. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietscht in Gießew Die heutige Nummer enthalt 2 Wlaner^ Allgemeine Arbeiter-Versammlung Samstag den 1. December, Abends 8 Uhr otif Bierl&elter» Freunden und Bekannten statt besonderer Anzeige die traurige Mittheilung, dass gestern Nachmittag gegen 5 Uhr unser guter Vater, Bruder, Schwiegervater und Grossvater Gasthof-Versteigerung. Die Geschwister Wimpf lassen das Gasthaus zum „Deutschen Haus" dahier mit dem am Hause in Verbindung stehenden Garten, welcher sich mit wenigen Kosten stur Erweiterung und Anlage eines Concertsaales und zu anderen Zwecken eignet,'erbtheilungshalber am 3. December l. I. im hiesigen Rathhause versteigern. Eigene Brunnenleitung im Hause. Weilburg a. d. Lahn, 27. November 1883. 7816 Weychardt, Bürgermeister. bekannt billigen Preisen. Eine Parthie zurückgefetzter Wollwaaren ofserire zu Elli- k aufs preisen.T. Wenzel s Garten. Donnerstag den 29. November: 4. Abonnements - Loncert FfRiEDRICH BAUMANN | I Giessen, Neuenweg 7 j Werkstätte, 2-48 r Tages-Ordnung: Die Social-Resorm der Reichsregierung mit besonderer Berücksichtigung der Kranken- und Unfallversicherung. Referent: Herr Reichstags-Abgeordneter K. Frohme. Alle Arbeiter sind freundlichst eingeladen. Die Einberufer. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das von mir seither Cigarren- 4 Wrrll waaren - Gescliaft an Herrn Kaufmann Ferdi» tiöbel abgetreten. Ich bitte, das mir in so reichem Maße geschenkte Vertrauen auch auf meinen Nachfolger übertragen zu wollen. Mein Eueres - Geschäft werde jetzt noch vergrößern, um allen Körnungen zu entsprechen. Bestellungen werden prompt, wre sert- her ausgeführt und befindet sich in meiner Wohnung, Seltersweg 46, in dem Hausganze ein Briefkasten, tn welchen Aufträge für mich jederzeit eingelegt werden können. Hochachtend Carl Wenzel, Frankfurt erst raße 40. Höflichst Bezug nehmend auf Vorstehendes beehre ich mich ergebens! mitzutheilen, daß ich das volle Lager in Cigarren und Tabak von Herrn Carl Wenzel übernommen habe und bin dadurch in den Stand gesetzt, meinen verehrlichen Abnehmern die gewohnte und abgelagerte Waare weiter bieten zu können. In dem Laden, in welchem mein Vorgänger sein Kurz- UNo Wollwaarengefchäft betrieb, führe und empfehle besonders eine Wuswahl in Tuch, Buckskin und Paletotfioffe«, halbwollene» und baumwollenen Hosenstoffe, Lama und Flanell, Kleiderstoffe, Schurzenzeuge, Barchent und Bettzeuge, Kattun, Blaudruck, Lernen, Baumwolltuch, Handtuchdrell, sowie die gleichen Fabrikate der früher von Herrn Wenzel geführten Flanellhemdsn, wollenen und baumwollenen Unterhosen und Jacken, Cravatten, Tüchern und Bettdecken in schönster Auswahl. Billige und prompte Bedienung zufichernd, bitte ich um ge- Wermifchle Anzeigen. 7721 Ein auch zwei anständ- Arbeiter fönnen Kost und Logis erhalten bet Christ. Noll, Kanzleiberg c>. 7838 Eine schwarze Dachshündin ist auf der Langsdorfer Jagd am Samstag 17 November abhanden gekommen. Dem Wiederbringer ein- Belohnung. Prof. Naumann» Thiers chiitz-Mrem Montag den 3. December, Abends 8 Ahr: Cafe Schwinn. 7825 Dienstmädchen gesucht. _____Seltersioeg 12.^ 7832 Eine Lau sfr an gesucht. _________Seltersweg 12.^ 7784 Ein Junge, der die Bäckerei erlernen will, gesncht. Carl Dteinderger. Julius Schulze, Sonnenstrasse 20 empfiehlt sein reichhaltiges Lager in: Filz- und Velouröröcken, Kiuderkleidchen unb -Jäckchen, Kaputzen, Tüchern, Westen Strümpfen, Gamaschen, Unterjacken u. Hostsi, Handschuhen, Korsetten, Schürzen, Schleiern rc. WerrmeMmgen. 7823 Möblirtes Zimmer zu vermiethen. __Schillerstraße 2< 2. St. "Mtersweg 46,1. St. Rimmer mit Cabinet, mit ober ohne Möbel, zu vermiethen. (1826) Ferd. Gödel. '7833 Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, in 1. Etage, zu vermiethen. Näheres in der Exped ds. Bl.______ 7834 Zweiiueinaudergehende, elegant möblirte Zimmer in erster Etage, auf Wunsch mit Burschen,immer, zu ver- miethen- Näheres in der Exved- ds- Bl. 7835 In meinem neuerdanten Hanse, Settersweg 71, ist der 3. Stock ,u vermiethen._____A. Metier. "7831 Möblirtes Zimmer zu vermiethen. _____________________Steinstraße 51. 7829 Logis, sowie einzelne Zimmer, neu Hergerichtet, gleich beziehd. Neuen-Bäue20. 7830 Ein möblirtes Stübchen zu ver- mietheu.__________ Weidengasse 12., 7295 Der ödere Stock, 6 Zimmer, Corridor ic., ganz oder getrennt, gleich deziehdar, zu vermiethru. Bahnhosstratze 40. Ardeilsuermittelunß. Arbeit gesucht für: einen geübten Kaffeebrenner, eine tüchtige Maschinennäherin, mehrere Lauffrauen, Wasch- u. Puhframn. L. W. Plank, Neustadt 13, Bezirksvorsteher. Für eine tüchtige Maschinennäherin, für mehrere Nähterinnen und 1 Buglerm, für 1 Wasch- und Putzfrau. O. K-mpff, Wallthor 24, Bezirksvorsteher. Handarbeit, Laufdienst. . B. Emmerich, Frankfurterstr. h Bezirksvorsteher. PH. Jung, Ludwigsplatz 7576 Bezirksvorsteher. Bureau i hältnisse ' können ui dahin ges bezüglich während und Blick noch jemc einige Be 1) sich über gemeinen sich geein 2) Beweis l nichts an Zurück Vertra 3) Vertrag abgeschlos Eir nach Wei Johannis Beginnen gesetzliche vereinbar 4) die Dane 5) Vierteljai gemiethet wird, ist zu betrat G dahier Bestimmt Zweifelss Bedienste in den ü sichere N Entlaffm ipruch zu Erläutert betrieb d leiten, m und der D (hannov besten 21 Ai schein 23i bene Au von Sp Wilhelm, wird er Ankunft spanische der am