—?^Petri I! ^u>wan,NeM hd DICjIie§ Kaufes .' Zeitig zu vef. 'mi< Fischbach. ' ;ft der 3. Stock mit 3< yyasehe. 7 ^rterrelefarji UÄ gjsJ»«ä 'gk meines Hauses '^ielbcn und fofort' 2tto Kempfs, Zimmer vemiethrtE j >g. Neuenweg 31, , i^is, 3—4 Binuntri' ^Lrzruvermiethrii. K. LStißbäcker. gis im Hinlerhrnisk nftt, Äslerweg 7. i'.irtes.nimmer, auf zu wrmietben. l^arttnflraBr 29. d ruchbar, zu ocr- Aeucmvea . ni: öder ohne Mn etter, 3tcinftraBc neuer Stall für ju:i Mx. 7L. Erstes Blatt. Donnerstag den 29. März 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblati für den Kreis Gießen. 4, wf - -A ® = c wpct« a Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. »r«|tlt Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend: Das Behüten der Wiesen. Gießen, am 28. März 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß das Behüten der Wiesen nach der Wiesen-Polizei-Ordnung für den Kreis Gießen vom 1. April an untersagt ist. Sie wollen die Schäfer hierauf aufmerkfam machen und die Feldschützen strengstens anweisen, etwaige Uebertretungen zur Anzeige zu bringen. Die Gendarmerie ist gleichfalls angewiesen, Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot zur Anzeige zu bringen. l)r. B o e k m a n n. Betreffend: Beiträge für den Gustav-Avols-Verein. Lang-Göns, den 26. März^1883. Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen an die Pfarrämter des Dekanats. Diejenigen unter ihnen, welche die Beitrüge für den Gustav-Adolf-Verein noch nicht erhoben haben, wollen dies alsbald vornehmen und das Geld an den Rechner, Herrn Döring, einsenden.Strack. Bekanntmachung. Bei bevorstehender Reclamationszeit macht man, im Interesse des Publikums, darauf aufmerksam, daß Reclamationen, ganz besonders über Demonstrationen gegen Einkommensteuer-Ansätze I. Abteilung, möglichst fd)ttftii4) und zwar unter ausführlicher Aufzählung der für eine etwaige Ermäßigung sprechenden Gründe bei dem Unterzeichneten rechtzeitig vorzubringen sind, damit der Commission das zur Beschlußfassung erforderliche Material deninächst unterbreitet werden kann. Gießen, den 27. März 1883. Der Vorsitzende: Süffert. iftube und Hdllbod'i nru Ludwigscktsi Ml zu mnnietfa. rudurigsplatz l Feutschland. Darmstadt, 17. März. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Mergnädigst geruht: Calculatoren 1. Klasse Friedrich N l ck und Karl die M lib w 00 ÄvMk- Atalien. Catania 26. März. In Bianco Villa sind drei Erdstöße mit unterer dischem Nollen bemerkt worden, wodurch Panik unter der Bevölkerung ent- itemb. Zur Unterbringung der Gefährdeten sind Hütten auf dem flachen Lanbe gebaut. England. London, 24. März. Nach einem Dubliner Telegramm der hiesigen Abendblätter soll die bei dem Complott-Proceß als „Numero Eins" bezeichnete Persönlichkeit sich in New-Jork befinden, die englische Negierung hätte unter Üebersendung von die Identität seststellenden Schriftstücken die Auslieferung derselben verlangt. London, 26. März. Die Regierung ordnete die Bewachung der öffentlichen Gebäude Londons durch 2000 Mann Infanterie an. Das Parlamenttz- hauä und der Buckingham-Palast sind durch je 1 Bataillon Garde ! ewacht. Belfast, 23. März. Die Jury hat sechs Mitglieder der Gesellschaft „Patriotische Verbrüderung" schuldig befunden, an einer Verschwörung zur Er- m-ordung zweier Land-Eigenthümer und anderer Personen theilgenonnnen zu !)«ben. *nw l >8t. Taxatorg P'»u M inl n ein W* M «d* TKb, ds ft. _ rnnfldjM Manzen zu ernennen. Berlin, 24. März. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht einen Erlaß Sr. Maj. des Kaisers, worin derselbe allen denen, die ihm in Inschriften und Kundgebungen der mannigfaltigsten Art Segenswünsche zum Geburtstage dargebracht, - seinen wärmsten Dank sagt. Er habe wahrgenommen, daß überall da, wo Deutsche wohnen, sein Geburtstag zu einem vaterländischen Feste benutzt worden sei, und habe es ihm ein wohlthuendes und ermuthigendes Gefühl gewährt, daß jein niemals nachlassendes Bestreben, den umfassenden Pflichten seiner Würde für das stetige Wachschum und die Wohlfahrt semes Volkes Genüge zu thun, im Herzen seiner Deutschen einen Wiederhall finde. Der Kaiser beauftragt den Reichskanzler, diesen Erlaß öffentlich bekannt zu machen. — Der Kaiser, der an einem leichten Schnupfen leidet, hatte eine ziemlich gute Nacht und befindet sich bereits wieder wesentlich wohler. Berlin, 25. März. Der neu ernannte Chef oer Admiralität, General- Lieutenant v. Caprivi, ist, von Metz kommend, heute hier eingetroffen. Kiel, 24. März. Die Nachricht, daß der Viceadmiral Bätsch seinen Abschied erbeten habe, wird als unbegründet bezeichnet mit dem Bemerken, daß der Kaiser das weitere Verbleiben des Viceadmirals im Dienste ausdrücklich gewünscht habe. I Saarlouis, 26. März. Großes Aufsehen erregt hier die am Samstag erfolgte Verhaftung des Oberstabsarztes Schmitten vom 30. Regiment, welcher in die bekannte Militärbefreiungs-Geschichte mit verwickelt sein soll. Bremen, 26. März. Die Rettungsstation Cuxhaven telegraphirt: In der Nacht vom 24. auf den 25. ds. sind von der englischen Bark Ceara, Kapitän Gray, welche, mit Palmkernen von Afrika nach Hamburg bestimmt, auf ß Gelbsand gestrandet ist, 15 Personen gerettet worden durch das Rettungsboot des dritten Elbleuchtschiffes. Steife Schneeböen wehen aus Nord. Das Schiff ist voll Wasser. Am 17. März .. Schneider zu Ministerial-Revisoren bei der Buchhaltung des Ministeriums der , 92 MlSivcg , ,6 non M. 8^ impP* i gei'utit rpek WK un Pension. rllnl r ÄaAl<*a c W Rußland. Riga, 24. Ncärz. In Folge starker Schneeverwehungen ist der Verkehr auf baltischen Eisenbahn und auf den Bahnen Petersburg-Dünaburg und Riga-Dünaburg sehr erschwert und theilweise gänzlich verhindert. Der heutige Abendzug aus Riga ist in Folge dessen gar nicht abgelassen. Aus Warschau wird der „Schles. Ztg." gemeldet, daß in der landwtrthschaft- ltchen Hochschule Rowo Alexandria in Pulawy, tm Gouvernement Lublin, ernste Studentenunruhen ausgebrochen sind, weil der Curator des Warschauer Lehrbezirks, Gehetmrath von Apuchtin, den versammelten Studenten gedroht hat, sie prügeln zu lassen, wenn sie sich seiner Verfügung, betreffend Abkürzung der Osterferien, widersetzen würden. Durch diese Beschimpfung wurden die Studenten so ausgebracht, daß sie den Curakor sammt seiner Umgebung auf der Stelle zur Aula hmauswarfen und sich in corpore zum Friedensrichter begaben, um bei ihm wegen persönlicher Beleidigungen seitens des Herrn Apuchtin gerichtlich Klage zu führen. Nachdem dies geschehen war, begaben sie sich zum Direktor der Anstalt und verlangten, daß man sie sämmtlich aus der Liste der Studenten streiche. Der Direktor wollte dies natürlich nicht thun, besonders da der Curator unterdessen militärische Hülfe gegen die Studenten requirirte. Zu Reibereien mit dem Militär kam es jedoch nicht, da die Studenten keinerlei Widerstand leisteten und gutwillig auseinander gingen, aber sich auch zugleich zur Abreise üorbereiteten. Gegenwärtig ist nicht ein einziger Student in Pulawy, sie verließen olle den Ort und dem Curator blieb nichts anderes übrig, als auch officull die Anstalt für geschlossen zu erklären. Wie verlautet, hat die Staatsanwaltschaft die Klage der Studenten angenommen und wird eine ernste Untersuchung gegen den Curator wegen Mtßbrauchs seiner Gewalt eingeleitet (?). Unter den Studenten von Pulawy befinden sich gegen 50 Russen, die sich, trotz sonstiger, nationaler Reibereien, diesmal ohne Rückhalt ihren potnischeii Comilttonen angefchlossen haben. Ein Beweis dafür, daß in dem ganzen Vorgehen nationale und politische Motive nicht maßgebend waren. — Die Petersburger „Nowosti" erfahren, daß dieser Tage eine Verfügung zu erwarten ist, laut welcher die Schiffe der Freiwilligen Flotte dem Marineministerium unterstellt werden sollen. — Der „Nowoje Wremja" zufolge hat der Stabskapitän Saschtschuk auf den Officier Ossipow geschossen, weil letzterer zu einem Osficiersgericht gehört hatten, welches den Saschtschuk wegen falscher Beschuldigung einstimmig schuldig erkannte. Aegypten. Jsmaila, 26. März. Gleichzeitu; mit der Reinigung der Kiliamündung wird beabsichtigt, in Woetschvck, östlich von Schelerienp, einen Handelshafen anzulegen, welcher den größten Schiffen zugänglich sein soll. Amerika. Rew-York, 24. März. Das Journal „Sun" publicirt eine Depesche aus Washington, nach welcher der englische Gesandte den MMer des Auswärtigen darauf aufmerksam gemacht haben soll, daß die heftige Sp ch sich amerikanische Bürger nennenden Personen über die Anwendung von Dyna mt darauf berechnet seien , die freundschaftlichen Beziehungen zwischen England und Amerika tu stören kSiehe jeboch nachstehende Ncittyeiiung.^ Die Nachricht einiger Blätter, daß der Vertreter Englands mit Rücksicht auf die Agitationen einzelner in den Vereinigten Staaten Esftger fnnher her hieffeitinen Reaieruna eine unfreunbklche Nvte überreicht habe, ist unrichtia vielmehr ist an ben Minister bes Auswärtigen durch den englischen Gesanbten einfach eine Anfrage über die Verhältnisse bet Personen gerichtet worben inelcbe die beftme Sprache gegen England fuhren. Neiv - Rork 26. März. Der General-Postmeister Howe ist gestorben. San 'Francisco, 26.' März. Von verschiedenen Punkten aus dem Innern des Landes wird gemeldet, daß Regen eingetreten ist, in Folge besten die Ernte-Hoffnungen stark gestiegen find. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Corresponoenr-tZureau. Berlin, 27. März. Scine Majestät der Ka-ser Ijotte eine sehr gute Nacht und sühtt sich heute wieder vollständig wohl. Er staub um 1 Uhr auf. — Der Chef der Admiralität, v. Caprim, ist nach Wilhelmshaven gereist und begibt sich am 29. von dort nach Kiel, von wo er am Monatsende hier wieder zur Uebernahme der Admiralitätsgeschäste etntrifft. — Die „Nordd. AUg. Zig." sagt: Die Schwierigkeiten bet den Verhandlungen über den deutsch - spanischen Handelsvertrag müßten größientheils auf die geringe Geschäftskenr.tniß zuiückgefüdrt werden, womit Spanien die Verhandlungen geführt hätte. Spanten forderte u. a Helabsetzung des deutschen Eingangszolles auf Roggen, obschon Roggen aus Spanten nach Deutschland gar nicht eingeführt werde. Im letzten Verhandlungsstadium, als deutscherseits aus Grund der ausgctauschten Erklärungen mit Recht der Vertragsabschluß gewärtigt werden fonntr, forderte Spanien noch die Ermäßigung des Eingangszolles auf Salz von 12 aus 6 X Wie winzig das Interesse Spaniens an dieser Herabsetzung sei, ergebe sich daraus, daß 1881 nur 47 Doppelcentn er Salz mit 100 JL Werth nach Deutschland eingefüh t seien Die Herabsetzung des Salzzolles sei ober für Deutschland unmögl'ch, w-il das Salz bei der See E nfuhr nicht höher versteuert werde als bet der heimischen Produktion; es handle sich deß- halb um eine reine Consumtionsabgabe und könne dieselbe nicht Gegenstand handelspolitischer Transaktionen sein. — Das „Militärwochenblatt" bringt ein.' kciegsgeschichtliche Studie, betitelt „Politik und Kncgsführung", welche aus die uachtheiltge Emwst kung politischer Strömungen auf die Kriegsführung verweist, wie sich dies auch aus einem Briefe Napoleons III von W'lhelmshöh im Oktober 1870 ergebe, worin Napoleon sage, daß er durch politische Erwägungen zum Marsche nach Sn den ersten Lcbensnochen starb - n oUßku e »er Abzehrung, von ben 7 Übrigen, welche zwischen bem 2 unb 10 Jahre stände,; •. Io n 3 f'tr Diphtherie, 2 dem Scharlach, e-ns starb an Blutarmuth,, ems an Brighi sch^r Nierenkronkheit. Bei den Erwachst n--n war Todesursache: Vun^nentjünbun 2mal, Lung nschwinbsuchl 2mal, Altirsschwäche und Krebs je einmal. G. Gießen, 28. März [V^ze-chn ß ber Sitzungen bes Schwurgerichts ber Provinz Oberhefsen für bas 1. Quartal 1883 ] 1 M'ttwoch ben 28. März, Vormittags 9 Ubr: Angeklagter Johannes Eckert von Atzenhain wegen Körperverletzung, Bebrooung unb Brandst-stung. Staatsanwalt: Zimmermann- Vertheibiger: Dr. Dittmar. 2. Donnerstag ben 29. März, Vorm ttags 8V2 Uhr: Angeklagter: Johannes Steuernagel II. von Nieber-Ohmen wegen Meineibs. Staatsanwalt: Jockel. V^r- the'.biger: Batst. 3. Freitag ben 30. März, Vormittags 8V2 Uhr: Angeklagter: Dietr.ch Fischer von Elpenrod wegen Nothzuchtsversuchs und Betrugs. Staatsanwalt: Dr. Lahr. Vertheibiger: Dr. Schwarz. 4. Denselben, Nachmsttags 3 Uhr: Angeklagter: Heinrich Warner XVI. von Groß-Buseck wegen Brandstiftung Staatsanwalt: Dr. Lahr. Vertheibiger: Labro's se 5. Samstag ben 31. März, Vormittags 81/2 Uhr: Angeklagter: Carl Kurz von Stockhausen wegen Raubversuchs. Staatsanwalt: Zimmermann. Vertheibiger- Dr. Reatz. 6 Montag ben 2. Apr-l, Vormittags 9 Ubr: Angeklagte: Johs. Wolf II Ebefrau unb Conrab Wolf, lebig, von Burgm acht w gen Memetbs. Staatsanwalt: Dr. Labr. Vertheibiger: Hirschhorn 7 Dienstag ben 3 April, Vormittags 8 Uhr: Angeklagter: Konrad Rohn von Slockhäuser Hof wegen Meineids. Staatsanwalt: Jöckel. Vertheibiger• Dr. D'ttmar. 8. Mittwoch den 4. April, Vormstt.igs 8 Uhr: Angeklagte: Friebrich Weber III. von Bönstadt unb Heinrich Köhl von N'.cder-Eisiuhausen wegen Körperverletzung mit töbtl-chem Erfolg. Staatsanwalt: Zimmermann. Vertheibiger: Dr. Schüler und Lauer. 9. Donnerstag den 5. Amst, Vormittags 8 Uhr: Angeklagter: Anton joorne von Ober-Walluf wegen Todtschlogvcrsuchs S'aatSanwalt: Zimmermann Ver- tbeiblger: Weib tg. 16,^SrcftQß ben 6 unb Samstag den 7. Apr-l, je Vormittags 8 Uhr: Angeklagte- Heinrich Möser's Ehefrau, Marie G iesemer unb Johs. Griesemer's Ehefrau, sämmtl ch von Staben, wegen Meineids und Ver le tung zum Meineid. Staatsanwalt: Dr. Lahr. Vertheibiger: Curtmann, Metz unb Steinberger. - [14. mtttelrheinlsches Turnfest] Die Einladungen zur conftttnirenben Versammlung bes Festcomit^s sind erfolgt unb wirb diese H ut! Abend 8Uhr im Saale bes Wenzel'schen Gartens stattfitiben. Wie wir erfahren, sind bereits bie Repräsentant^ der höchsten Behörben Gießens als Ehrenmitglieber für das Comit^ gewonnen. Es ist deshalb zu erwarten, baß bi.f s bet s in r Thätigkeit, bie ber Größe eines mittel- rheinischen Turnfestes entspr chrnd eine für autzg breilete werben tniib, allseitiges Entgegcnkommen finbet. Ausgesp, ochen hat sich dieses ja bereits durch verschiedene das 14. mittelrheintsche Turnfest b tr.st , de B- schlüssr unserer verehrlichen Siabt- v rordneten, was bankend auch an ieser Stelle erwähnt zu werben verbient- Gießen, 28. Mä z Wir entn bmen bem „W hl. Anz.": Ein recht gefährliches . ' Ndeimtz hat der nm verflossenen Samstag Aluno um 9 Uhr 30 Minuten von h er ' oHtr nd-sonenzug aut fernem Wege angetroffen. Kurz nach bem ö oer hn& 9 ?,cr m,t solcher Heftigk it auf einen harten p . aß sich utter bem Anprall dic Buffer verschiebener Wag n krumm bog^n. Bei näherer Untersuchung stellte es sich heraus, baß ein großer Stein auf ber Bahnstrecke lag, ber erst nach einiger Zeit mit erheblicher Anstrengung entfernt zu ro roen vermochte. Ob diesem Beg gn>ß, welches bte Ankunft des Zuges um 16 Minuten verzögerte, ein erklä-varer Unfall ober ein sträfliches Verbrechen zu Grunde liegt bat bis jetzt nicht ermittelt werden können. Anschließend an vorstehende Notiz wollen wir hier beiläufig bemerken, daß auch gestern Nachm ttag ein schon erwachsener iScklingel ein Stück eines Wegweisers am Uebergang der Berlin-Coblenzer Bahn am Wege von Gleiberg nach G-cßen von ber Brück aus auf bte Schienen warf. Zur R-be gestellt, v.-rwe-gette ber Bursche seinen Namen unb sprang querfelbein. Eine richtige Labung Prügel bürste das beste Correctur- mittel für solche Bubenstreiche sein. Gießen, 28. März. In ber Nackt vom 23. zum 24. b. Mts. brannten in Birklar b t Üid) eine Scheune unb Stall nteber. — Am Don -erstag voriger Woche versuchte ein Bauer von Annerod in hiesiger Stabt eine Nehgats, für welch, Gattung W lb bekanntlich längst Schonzeit ist, zu ver- werthen. Da ber Verdacht sich regst, baß ber Bauer unrechtmäßiger Weise in Besitz berselben gerath n, mürbe er ins Gebet genommen und entpuppte er sich als em Wilberer ber besten Güte. In seiner Wohnung zu Annerob würbe ein Weroth1 mit abschraubbarem Schaft, wie sie bie Knapper fast sämmtlich haben, sowie Schrotbeutel u. s. w. in Verwahr genommen. — Gestern 93oi mittag würbe em Maurer-Handlanger von Beuern, ca. 17 Jahre alt, im Lärchenwäldchen an ber Grünbergerstraße erhängt gesundem © t f m i f efc f H* Londo n. D:e Londoner Znturgen ve>öffentlichen einen Aufruf zu Gunsten ber armen Fifcherbevölkeruvb von Hrlgolanb, welche diesen Winter in Folge ber heftigen stürme nahezu die Hälfte ihrer Boote emgrbüßt hat. Der Gouvern ur ber Insel bittet tnflä. bigft um fre willige Beträge, um Den Eiliwohnern dehilfl ch zu fern, nicht allein bie oeilorenen Boote zu scheu, sondern auch e neu Fonds zur Herstellung eines Wellenbrechers zum Schutze d.s Hafens zu bilden. Die englische Regierung hat es -yieberbolt abgelehnt, einen solchen Wellenbiecher zu bauen, obwohl bte Kosten des- fclb n verhä tn'ßmäßig gering sinb. London, 23 März E n fnrchtbaies Ende fanb am Donnerstag, knapp vor der Ganno ;?_t ret in London ein 21-beit r, der damit beschäftigt war, die Schiauben ar> einem Sch en nwechiel anzuz ehen. Er hatte d h Arm zwischen den Schienest des W chs ls, als d^iselbe von bun Wächter ber rächsten Signalstaston, b ni des Arbeit ^ s, d r du- furchtbarsten Schmerz n erlist und dabei zu ic.n-m g- ößt n Sche ck:« einen Zug herankominen s h. Alle Be mühu gen, sich ans sein r schreckt cken Sage zu b frtjen, waren ebenso vergeb! ch wie seine Zurufe an den Maschineosübrer Die Lokomotive kirn näher unb näßer und fuhr schließ! ch über Den armen Menschen h'nweg. Der zwilchen Den Schienen erng preßst Amr und dos rechte Bein würben gni$ vom Körper getrennt, bas andere Bem zermalmt und bie Kieserlade zertrümmert. In diesem Zustande wurde ber Unglückliche i 's Hosp'tal übersüh'.t, wo ihn erst nach zehnstündigem Leiden ber Tob von s >nen Qualm erlöste. — [Sine kluge g-rnu.] In Boston aerietßen vor Kurzem zwei Männer in harten Streit- ^Zuletzt standen sie auf bem Punkte, hanbgemern zu werden, als eine Frau die Thür öffnete und sagte: „Die @en:lernen wollen boxen?" — „Jawohl." — „Dann Haden Sie wen gsiens bie Güte, einen Augenbl ck zu warten. Mein Mann ist feit einigen Wochen sehr krank unb steht heute zum erftenmale auf. Er ist noch sehr ich wach unb rntnn Sie fr mnbl cbft mir fo lange warten wollen, bis ich ttn zum Fenst-r gebracht habe, so werbe ch Ibn n s h dankbar fein." Nach diesen Worten v> rschwarrb sie. Die Mänr-er dacht'N einen Augenblick nach, begannen bann beide Herz 1 ch zu lachen, reichten sich bte Haube unb waren versöhnt. — Ein Herr Dumas hat nach emjr Mitthe'lung be§ Patent-Bureaus von R Lüders m Gö l tz bie wichtige Entb-ckung gemacht baß mit Alaun aesätt'gtes Wasser n hohem Grade bie Eigenschaft b sitzt, das F uer auszulöschen. Man hat sich diese Erscheinung e-nfach badu'ch zu ei flöt en, daß sich der Al run aus ber Lösung aui ben brenn nbett G g nständen 'n Gestalt einer K> uste niederschlägt unb so ben zur Ver- bren; una un- ntbenrl ch n Zutritt dd ein günstiger Ausfall ber Per uch' wodl bald eine ousg brßntere Anwenbung des Alaunwasfers auch außerhalb Frank- re.chs zur Folge haben. TchiffSbcricht. M-tgetheilt von bem Agenten des Norbdeutschen Lloyd in Bremen, C. W. Di tz Nachfolger, Gießen. Bremen, 24. März. [43er transatlantischen Telegraph.sf Der Postdampfer Biounschweig, Capt. C Pohle, vom Norbdeutschen Lloyb in Bremen, welcher am 7. März von Bremen abgegangen war, ist am 22. März wohlbehalten in Balt more trjßcfommcn. Bremen, 21. März. [Per transatlantifchen Telegraph.sj Der Postdampfer SalierCapt. C- W'eganb, vorn Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 11 Märi von Bremen unb am 13. Mä>z von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 24. März. [Per transatlantischen Telegraph.] Der Poftbampfer Fulba Capt. Ch . Litt, vom Norbdeütschen Lloyb in Bremen, welcher am 14- Mä z von Bremen unb am 15. Mär; von Southampton abgegangen war, ist gestern 6 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. „Wir machen im allgemeinen Interesse bie Leser unseres Blattes auf das heutige Inserat bes Herrn Rud. Schleicher, München, betr.: „Unentbehrlich für Blumenfreunde", hiermit aufmerksam " Hekndek und Depkebv. Frankfurt, 27. März. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ca. 22d Ochsen, 10 Bullen, ca. 150 Kühe unb Rinber, ca. 172 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. ‘Oual. JL 68, 2. Qual. JL 63—64, Kühe und Rinder 1. Qual. 60—62, 2. Qual. JL 50-54, Kälber 1. Qual. JL 60, 2. Qual. «X 54-56 per 100 Pfund Schlachtgewicht. 731) Weber die Flöhe der Kopten, welche die Einwirkung einer Anzeige in ♦•ine oder mehre Zeitungen verursm-ht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, w't.n man von der Annoncen Expedition von B9 A A **f.NTKI X' 4* Xk Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder Münlon' z.u vr Auskunft einfor !<•. t, di- auch hinsichts der für den iewelligen Zweck ceeieneUui Blätter nuf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverhidsigou Rath ertheilt Repertoir der vereinigten Ztadttheater;u Irankfurt a. M. Opernhaus. Donncrstag den 29. März: Don Juan. Freitag ben 30. März: Nachmittags 3Vz Ubr: Kinbervorstellung. Aschenbrödel Außer Abonnement. Ermäßigte E irtrittsprelse. Samstag ben 31 März: Die Afrikanerin Sonntag den 1. Aprck: Neu efnftublrt: Maurer unb Schlosser. Hierauf: Des Malers Traumbtlb. (Ball t) Schauspielhaus. Donnerstag ben 29. März g.fchiosscn. Freitag ben 30. März: Was Ihr wollt. Samstag den 31 März: Zum ersten Male: Der Alte vom Berge. Schauspiel in 1 Akt von Bauernseld. Neu einftubirt: Die Bekenntnisse. Sonntag den 1. April: Zum ersten Male nreberbolt: Der Alte vom Berge. Hieraus: Die Bekenntnisse. Montag ben 2 April: Die Maler. Hierauf: Gefährliche Leute. ‘«t in W. i iß tls den $ur Akk- tt ixeajbnWffl Yen, ntn fallt iqII bebrüt' nherhaÜ JwÄ’ 1 la Gunsten ’n Zolge da ' ^vem ur der ru sein, i^r Hemmung K-gierung •!: Äoihn be5; fnapp nor die Cchi euben 1 öchienrn 0e6 ' btn «rbe-ter nb» Schienen su Sch-'kiz n b- jllli Je vergeb! ch wie vader ur.b fuhr nen emg-pr^le n‘ere Jein za- ber Ur.fllürflidje lab non f nen ljd?en ÖPD' Postbü'Nvici en wdchki i® Ain Sollet -rr PostdaMstl :n, sdirt GS ;Jnflfn war, v ‘ iuirö zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfordermrgen sind bis zum 14. April 1883 bei dein Gerichte an- ' 'iitiBielben. Es ivird zur Beschlußfassung über i Ibie Wahl eines andern Verwalters, > iouoie über die Bestellung eines Gläubig erausschusses und eintretenden Falls über die in 8 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfling der angemeldeten Forderungen auf Montag den 23. April 1883, Vormittags 11 Uhr vor dem unterzeichneten Gerichte Termin .an beraumt. Allen Personen, welche eine zur Kon- kmrsmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas jchuldig sind, wird aufgegeben, nichts m den Gemeinschuldner zu verabfolgen Der zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache and von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Be- srüedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 14 April 1883 Anzeige zu machen. Gießen, den 24, März 1883. Das Großh. Amtsgericht Gießen. Dr. Gilm er. Veröffentlicht: Neidhart Gerichtsschreiber. 2055 Konkursverfahren. | Heber das Vermögen des Kaufmanns Robert Simon (in Firma Dröscher & Simon) in Gießen wird heute am 24. März 1883 Vormittags 11 Uhr das Konkursverfahren eröffnet. Herr Rechtsanwalt Rietz m Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 14 April 1883 bei dem Gerichte anzumelden. Es wirb zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Mouiag den 23. April 1883, Vormittags 10 Uhr vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wirb aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 14 April 1883 Anzeige zu machen. Gießen, 24. März 1883. Das Großh. Amtsgericht Gießen. Dr. Gilmer. Veröffentlicht: Neidhart Gerichtsschreiber. 2054 Aufforderung. Die Ehefrau des MathauS Michel in Daubringen — vormals Wittwe des Kaspar Weber von da — beabsichtigt, die nachstehend nach Flur und Nr. bezeichneten Liegenschaften zu veräußern, vermag sich aber über das Eigenthum und die Bezahlung des Kaufschillings urkundlich nicht auszuweisen: I. Gemarkung Daubringen Flur u. Nr.. 1 485, 530, 576, 632, 782, H/76, 84, 156, 185, 401, 111, 522, 12, 82, 103, 180, B 273, 420, 522, 154, 1X/65, I 32, 67, 40. II. Gemarkung Alt-Buseck Flur u. Nr.: XXI 322,10, XXII/103,t, und 69,). Es werden daher alle, welche Eigen- thums- oder sonstige dingliche Rechtsansprüche an diese Liegenschaften machen zu können glauben, hiermit aufgefordert, solche binnen 3 Monaten hier gelteiib zu machen, als sonst die Veranßerungs- oertrage bestätigt und der Eintrag in das Mutationsverzeichnlß verfügt werden wird. Gießen, den 22. März 1883. Gioßh. Amtsgericht Gießen. Dr. Schäfer. 2062 Steckbrief. Gegen den Arbeiter Heinrich Jung von Kleinlinden, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Vergehens gegen §. 242 des Str.-G.-B. verhängt. Es wird erfuchts denselben zu verhaften und in das Gefängnis; ;u Wetzlar abzuliefern. 2068 Wetzlar, den 20. März 1883. Königliches Amtsgericht. Dienstag den 3. k. Mts., Vormittags 10 Uhr sollen im Gemeindewald Hoernsheim versteigert werden: 20 Eichenstämme ----- 24,96 Festm., 3 Kiefern „ = 0,84 „ Gr. Rechtenbach, 24. Mürz 1883. 2061 Bürgermeister-Amt. Hohvcrsteigerung iw der WroHherzogl. Oberförsterei Maulbach. Freitag den 6. April, von Vormittags 9 Uhr an, werden in den Districten Oberstraßwald und Rubgarten in der Forstwartei Dannenrod versteigert: I. Stämme 67 Eichen von 17—54 Ctm. mittl. Durchm. und bis 15 Mtr. Länge — 35,92 Fstm.; 1 Vuchenstamm mit 0,21 Fstm. Unter den Eichen kommen einzelne schöne Schnitt- und auch Streckhölzer vor, sowie zu Eisenbahnschwellen taugliche Stämme. Mit Verwerthung der Elchen wird der Anfang gemacht. 11. Brennholz Scheiter Knüppel Reisig Stöcke Rm. Rm. Rm. Rm. Buchen — 26 140 8 Eichen 14 126 64 — Nadelholz 14 218 322 -— . Die Zusammenkunft ist auf dem Vicinalwege von Dannenrod nach Schweinsberg im Districte Oberstraßwald, unweit Dann.nrod. Maulbach, am 23. März 1883. Großherzogliche Obersörsterei Maulbach. 2069 _________Koch. Lohverkauf. Donnerstag d. 3. April l I. Vormittags 10 Uhr wird der Loh- i ertrag aus den Revieren: Heisterberg | ca. 500 Centner 18jährige Lohe, Altenberg ca. 250 Centner 26jährige Lohe, Kraftsolms ca. 240 Centner 18, 19 und 20jährige Lohe, zusammen 990 Centner, auf unserer Rentamtskanzlei ! öffentlich verkauft. Braunfels, den 24. März 1883. Fürstliches Rentamt. 2066 Dr Stetter HolzverfteiMUNg. 1) Montag den 2. April er., um 10 Uhr, za Wetzlar im „Schützengarten" aus Sckmtzbezirk (Stoppelberg Eichen: 397 Stämme mit 134,41 Fstm-, 1 Stange 1. El.; Erlen, Birken: 4 Stämme mit 1,55 Fstm.; 3600 Has el-Stangen; Kiefern: 2j Stämme mit 39,53 Fstm 2 Donnerstag J>en 5. April er., um 1" Uhr, zu Salzböden bei Wirth Weißbrod ans Schntzbezirk Salzböden, Distr.Hag.lschlag, Eulenkopf, Hasengarten, Totalität: Eichen: 18 Stämme mit 11,65 Fstm ; 29 Rm. Scheit, 9 Nm. Knüppel, 14 i Rm. Reiser. Buchen: 9 Rm Scheit, 4 Nm. Knüppel, 1022 Rm. Stammreiser, 1574 Nm. Reiser 3. El-; Fichten: 40 Stämme mit ->,u7 Fstm., 239 Stangen, 139 Rm- Reiser. Krofdorf, den 24. März 1883. 2064 Der Kgl Oberförster: Müller. BrssenUiche Bekanntmachung. In dem Concnrs über das Vermögen des Johannes Bnst II! von Watzenborn werden die Eoncursgläubiger unter Verweisung auf S 139 der Conenrsordnung benachrichtigt, das; bei der Schlnßvertheilung vorrechtslose Forderungen im Betrag von JL 1051 73 4 zu berücksichtigen sind, und der verfügbare Massebestand tt 723 39 beträgt. Ein Verzeichnis; der zu berück- sichtigenden Forderungen ist auf der Ge- richttschreiberei des hiesigen Amtsgerichts zur Einsicht niedergelegt. Gießen den V7. März 1883. M. Pilger, 2‘ >82(So neu rsverwalter. Samstag den 30 März d. I., Morgens 10 Uhr werden, im hiesigen Kirchenwald Pfaffenberg anfangend, folgende Holzsortimente versteigert: I, Pfaffenburg. 34 Eichenstämme mit 13 Fm. Inhalt, 26 Rm. Buchen Scheit u. Knüppel, 36 „ „ Stockholz 625 Buchen und Eichen Wellen. 2, Heiligenwald (Tiefenstruth). 57 Rm. Kiefern Knüppel, 205 „ Reisholz. Crumbach, den 24. März 1883. Der Bürgermeister. W a g n e r. 2052 Dreitheilige Wollmotrotzen empfiehlt zu billigen Preisen Wilh. Böhling, Tapezier, 2092 Kaplaneigasse 5. Äolzverfteiaerung in der Fürstlichen Oberförstern Hohensolms. Montag den 2 April e. soll in dem District „tdSieibeibad)" nachstehendes Gehölz versteigert werden: 183 Rm. Buchen-Scheit- und Prügelholz I. Klasse, 49 „ Erlen-Prügelholz von l1/^ 2 u. 3 Meter Länge, 85 ,,* Vuchen-Stockholz, 4880 Wellen Buchen-Reisholz I. Klasse, 8 Eichen-Stämme II. u. III. Klaffe mit 3,07 Fm. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist Morgens präcis 10 Uhr in der Abtheilung Schwarzloch beim Dachsbau. Hohensolms, 24. März 1883. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörrn er, Revierförster. 2103 Aeikgeöotenes. Ein Haus mit Bäckerei unter günstigen Bedingungen zu verkaufen- 2102 Zu erfragen bei der Exped. ds. Bl. _ 2101 Guten S ch a f m i st verkauft Jakob Vogt, Wallthorstraße 51. GM Ca. 100 Ctr. 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Realschule I. und II. Ordnung ZU Gießen Anmeldungen werden am 2. April von 8—12 und 2—4 Uhr im Schulgebäude entgegengenommen. Die Aufnahmeprüfung findet am 3. April statt. Der Unterricht beginnt am 4. April, Vormittags 8 Uhr. Gießen, am 26. März 1883. Großherzogliche Realschuldirection 2071________________________________Soldan._____________ Die Mule des Alicevereins für Irauendildung und Erwerb m Gießen eröffnet am 2. April d. I., Morgens 9 Uhr, ihr 10. Semester mit folgenden Cursen: I. Cursus: Methodischer Anfangsunterricht im Weißnähen, Ausbessern der Wäsche, als Flicken, Stopfen, Sticken, außerdem Modellzeichnen, Freihandzeichnen, Deutsch. II. Cursus: Wäschezuschneiden, Maschinennähen, Fortsetzung des Sticken, Fachzeichnen, Freihandzeichnen. HI. Cursus: Sticken, Weiß- und Plattstickerei, Filet-Guipure, Spitzenarbeit rc. IV. Cursus: Kleidermachen, Zuschneiden, Fachzeichnen, Freihandzeichnen. V. Cursus: Buchführung. VI. Cursus: Lehrerinnen-Cursus — wird stattfinden bei Anmeldung von mindestens 5—6 Teilnehmerinnen, bei nicht genügender Betheiligung erst im Sommer 1884. Anmeldungen zur Theilnahme sind möglichst bald zu machen. Gießen, den 28. März 1883. 2074 Der Vorstand khiilcryiflen. Beginn des Kindergartens Dienstag den 3» April. Anmeldungen nehme ich Montag, den 2. April, von Morgens 9 Uhr, im Lokal des Kindergartens (Neuenweg) entgegen. Hochachtungsvoll Melanie Härtel, 2090 geprüfte Kindergärtnerin. Der j) er ein Ml Wohl her hinienben Klasse (Institut der Polytechnischen Gesellschaft in Frankfurt a. M.) empfiehlt seine Corsellen, in großer Auswahl empfiehlt A. Fangmann. Extra-Fayons und -Weiten werden nach Maß angefertigt. 1992 PrnscoursnlderSnnenschirme von Auguste Frieffe geb. Meier 4 Neuenweg 4. Kinderschirme i. all. Farben v. 0.75—1.50 Zanella-Damenschirme „ „ 1.50—3.00, Atlas Coufirmandenschirme „ „ 4.00—4.50, do mit span Spitze,, , 6.00—8.00. 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