kr. ^^llzeige« JoifoiT Men, L^pfe, SfärbT vorzüglicher QuM 3708 er. 1-80, geb. M. 2.40/ 1.20, geb.M. 1.80.; .20, cart, M. 150/ 1.20, cart. M. 1.50,1 50. ufl. Geh. M. 1.50. üchtige J 2“',A ; «»/1 «m* >k irpl” i 4«. o“ 0' 7< !*• y« s8*1111,1 1".3' ,gl afl m 12*, 1"’ »‘-Air 5”'® rache. Geh. M. I iche. Geh. M. 2.5t 2.50. 50. fl. Geb. M. 1Ä h'ß Vedag,___ ctittueit und lohnende mm, m MM s&, AmenhcM, kudstrahe 2. ■■ wot«, ®a|iN*1 Wehlar-___ ikttnt °°"AÄ Ui**SU; ditt.12M.M2 Nr. 172. Samstag den 28. Juli 188$. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Surearrr Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme deS M^rrtagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. tritt Bringerlohu Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hßeit. Nr. 17 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 24. d. M., enthält: (Nr. 1508.) Bekanntmachung, betreffend Abänderung der allgemeinen polizeilichen Bestimmungen über die Anlegung von Dampfkesseln, vom 29. Mai 1871 (Reichs-Gesetzbl. S. 122). Vom 18. Juli 1883. Gießen, den 26. Juli 1883. Großherzogliches Kreiramt Gießen. _________________________________________________I. V.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath.__ Bekanntmachung. Nachstehende Polizei-Verordnung wird auf Antrag des Königl. Preußischen Landraths zu Biedenkopf bekannt gemacht. Gießen, den 25. Juli 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: vr. Hoffmann, Regierungsrath. Polizei-Verordnung Auf Grund der §§ 6 und 11 der Allerhöchsten Verordnung vom 20. September 1867 (Ges.-S. S. 1529) über die Polizei-Verordnung in den neu erworbenen Landestheilen wird für den Umfang unseres Verwaltungs- Bezirks verordnet, was folgt: § 1. An jedem Fuhrwerk ohne Unterschied der Bespannung muß beim Gebrauche auf öffentlichen Wegen jeder Art auf einer leicht sichtbaren Stelle mit deutlichen und unverwischbaren weißen Buchstaben auf schwarzem Grunde der Vor- und Familien-Name, sowie der Wohnort des Ei gen- thümers angebracht sein. Ausgenommen von dieser Vorschrift sind Personenfuhrwerke und solche Fuhrwerke, welche lediglich dem Landwirthschastsbetriebe dienen, soweit letztere sich innerhalb der Gemarkung der Gemeinde, in welcher der Eigenthümer wohnt, bewegen. § 2. Jedes von mehreren Fuhrwerken eines und deffelben Eigenthümers muß außerdem über den nach 8 1 anzubringenden Namen unverwischbar nummerirt sein. § 3. Alle Fuhrwerke ohne Unterschied, welche sich in der Zeit zwischen der ersten Stunde nach Sonnenuntergang und der letzten Stunde vor Sonnenaufgang auf einem öffentlichen Wege befinden, müffen mit einer — an gut sichtbarer Stelle angebrachten — brennenden Laterne versehen sein. Personensuhrwerke müffen während d^r- gleichen Zeit durch zwei hellbrennende Laternen, welche zu beiden Seiten des Bocks anzubringen sind, beleuchtet sein. . § 4. Die Nichtbeachtung vorstehender Anordnungen wird mit einer Geldstrafe von 3 bis 30 «X oder verhältnißmäßiger Haft bestraft. § 5. Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem 1. August d. I. in Kraft, von welchem Zeitpunkte an unsere Polizei-Verordnung vom 11. Februar 1878 aufgehoben wird. Wiesbaden, den 31. Mai 1883. Königliche Regierung, Abtheilung des Innern. Mollier. Politische Ueberficht. Gießen, 27. Juli. Auf kirchenpolitischem Gebiete ist es nach dem scharfen Geplänkel zwischen der „Nordd. Allg. Ztg." und den osficiellen Organen des Vatikans ziemlich still geworden und läßt der längere Urlaub, welchen der preußische Gesandte beim heiligen Stuhle, Herr v. Schlözer, in diesen Tagen an- getreten hat, darauf schließen, daß entscheidende Schritte in der Kirchenpolitik für die kommenden Wochen nicht zu erwarten sind, um so weniger, als ja erst unlängst die kaiserliche Sanction der kirchenpolitischen Novelle erfolgt ist. In Ermangelung eines anderen hervorragenderen Stoffes widmet daher die Presse gegenwärtig ihre Betrachtungen dem kürzlich perfect gewordenen deutsch-spanischen Handelsverträge und dem wieder aufgetauchten Reichseisenbahn-Projecte. Was ersteren Gegenstand anbelangt, so kann man nur Genugthuung darüber empfinden, daß der neue Handelsvertrag zwischen Deutschland und Spanien, nachdem er mehr als einmal zu scheitern drohte, nun doch noch zu Stande gekommen ist, was den handelspolitischen Beziehungen zwischen beiden Staaten nur förderlich sein wird. In Bezug auf die Reichseisenbahn-Angelegenheit wissen verschiedene Blätter zu melden, daß der Gedanke einer Uebernahme der Eisenbahnen der Einzelstaaten durch das Reich zwar im Schooße der Reichsregierung wieder einmal erörtert worden sei, daß man diesen Gedanken aber wieder aufgegeben habe, da die größern Bundesstaaten, wie Bayern, Sachsen, Württemberg, der Verwirklichung nach wie vor entschiedenen Widerstand entgegensetzten. Für die Uebernahme der Einzelstaaten durch das Reich sind die Verhältnisse gegenwärtig allerdings nicht sehr geeignet und mit der geplanten Umwandlung des preußischen Eisenbahn-Ministeriums in ein Reichseisenbahn-Ministerium wird es daher wohl noch gute Wege haben. Die Ueberführung des chinesischen Panzerschiffes „Ting Du en" von Swinemünde nach China wird in kürzester Zeit staltfinden und sind hierauf bezügliche Anweisungen der chinesischen Gesandtschaft in Berlin bereits in Stettin eingetroffen. In Stuttgart hat am Mittwoch das Leichenbegängnß des württem- bergijchen Kriegsministers v. Wundt, welcher am 22. d. Mts. zu Tarasp verschieden ist, stattgesunden, v. Wundt, welcher seit 1874 mit der Leitung des Kriegsministeriums beauftragt war und 1879 definitiv zum Kriegsminister ernannt wurde, hat sich um die gedeihliche Entwickelung des württembergijchen Heerestheiles große Verdienste erworben und es verstanden, seine hohe Stellung mit großem Geschick und ausgezeichnetem Tact auszufüllen. In Oesterreich nähert sich die Proceß-Affaire von Tisza-Eszlar, welche weit über die Grenzen des Kaiserstaates hinaus durch die sie begleitenden Umstände Aufsehen erregte, ihrem Ende. Das Zeugenverhör ist Anfangs dieser Woche geschlossen worden, woran sich nach zweitägiger Pause die Plaidoyers des Staatsanwalts und der Vertheidigung schließen werden, nach deren Beendigung die sofortige Verkündigung des Urtheils erfolgt. Wie nun dasselbe auch ausfallen möge, so haben in jedem Falle die zum Theil widerwärtigen Scenen, welche seit Wochen im Gerichtssaale von Nyiregyhaza spielten, ein gar merkwürdiges Licht nicht nur auf die ungarische Justizpflege, sondern überhaupt auch auf die culturellen und socialen Zustände des Magyaren-Landes geworfen und in dieser Beziehung wird der Proceß von Tisza-Eszlar noch oft von sich reden machen. Für das französische Parlament ist endlich auch die Ferienzeit nach langer und angestrengter Arbeit herangekommen, da der Schluß der Kammern noch in dieser Woche, nach Beendigung der Berathung über die Eisenbahn- Conventionen, erfolgen wird. Die Lage des Cabinets Ferry am Ende der Session ist, den Umständen angemessen, eine ziemlich günstige. In Bezug auf seine innere Politik hat es alle Angriffe auf dieselbe, welche seine Gegner bei verschiedenen Gelegenheiten unternahmen, erfolgreich zurückgewiesen und da auch die Eisenbahn-Conventionen, mit denen sich die Deputirtenkammer gegenwärtig beschäftigt, allem Anschein nach die Zustimmung der Kammer erhalten werden, so hat das Ministerium Ferry alle Ursache, mit den Erfolgen seiner inneren Politik zufrieden zu sein. Die Suezkanal-Frage, welche in der letzten Zeit die politischen Kreise Englands hauptsächlich bewegte, hat in dieser Woche ihre parlamentarische Erledigung gefunden. Vom Premier Gladstone ist am Montag im Unterhause bezüglich des Abkommens, welches die englische Regierung mit Herrn v. Lesseps über den Bau des zweiten Suezkanals getroffen hatte, eine längere Erklärung abgegeben worden, welcher zufolge die englische Regierung die Sanction des Parlaments zu dem Vertrage nicht nachsucht und auf denselben überhaupt verzichtet. Herr Gladstone hatsich hiermit aus einer für ihn recht fatalen Situation herausgezogen, denn im Lande war die Stimmung gegen Mr. Gladstone wegen seiner Haltung in der Suezkanal-Frage eine derartig aufgeregte, daß ihm die weitere parlamentarische Behandlung dieses Gegenstandes eine unfehlbare Niederlage eingetragen haben würde; ob mit der Erklärung des Premierministers die ganze Angelegenheit abgethan sein wird, bleibt freilich noch abzuwarten. In Belgien zieht die Asfaire des Generals Brialmont noch immer ihre Kreise. Bekanntlich hatte derselbe einen Urlaub zum Gebrauch einer Kur in Karlsbad erhalten, General Brialmont verwendete aber den Urlaub zu einer Reise nach Rumänien, wo er der dortigen Regierung, wie es heißt, wichtige Dienste bei den Befestigungsarbeiten geleistet hat, welche jetzt in Rumänien im Gange sind. Dieser Schritt war nach mehr als einer Richtung hin höchst tadelnswerth und General Brialmont, obwohl einer der fähigsten Officiere der belgischen Armee, wurde daher sofort bei seiner Rückkehr nach Belgien in Nichtactivität versetzt. Die Sache erregt begreiflicher Weise in Belgien großes Aufsehen und hat am Dienstag zu einer Interpellation in der Repräsentantenkammer geführt, wobei der Ministerpräsident Fröre-Orban die Gründe entwickelte, welche die Regierung veranlaßten, den General zur Disposition zu stellen. , L, „rr _ Die Cholera hat nun auch die englischen Occupations-Truppen m Egypten ergriffen. In dem in Suez garnisonirenden Regiment starben 2 Mann an der Cholera und auch von dem englischen Regiment, welche die Citadelle von Kairo besetzt hält, erlagen der Krankheit 2 Mann. Die Garnison von Kairo ist daher theils nach Jsmailia, theils nach den Höhen von Mokattan, oberhalb der Citadelle von Kairo, und nach El-Warden verlegt worden. Ferner ist auch Lieutenant Lequesne an der Cholera gestorben. ; neten S^unÄe R-std-nz d,° g--ig Aus Baltimore wird wiederum von einem Maffenunglück berichtet. Während eine Anzahl Vergnügungs-Reisender auf dem Damme des Flusses Patapsco bie Ankunft des Schiffes erwarteten, stürzte der Damm ein, wobei gegen 70 Personen ihren Tod in den Wellen fanden. Auffor Die Wittive Phaser i ”4 haben unter * Gemarkung 148 und U JMtf erkauft t und 3 ' Leuten dast I Mende Quitt i. Se Ansprüche ; Finnen 6 ÄS/8 ^nst SS?< ben 25. ^^"angtz! WZ- « QfoMn’a Ä k' 21 b?* AS' wird die feierliche Enthüllung des Denkmals Justus v. Liebig s auf dem Maximiliansplatze in München stattfinden. Lande eclatantes Beispiel dafür, wie heutzutage auf dem Lande häufig Geldgeschäfte gemacht werden, lieferte eine Verhandlung tn der heutigen Wallack aus Baurnbnck $Or den Schranken erschien der Handelsmann Wallach aus Baumbach bei Rotenburg, wegen Betrugs und versuchter Bestechuna an- rat Heb' RW6“11 's* fo(1[,flcn?,er: ®er Ack-rsmann Salzmann in Baumbach n» .18m ,J’on,brm Angeklagten den Betrag von 45 M. und ging, da er b Je6r n> ^bldv-rlegenh-It bksand. auf die folgenden Bedingunaen ein: Zu- labten den Ackermann Heußner, stellen, dann 6 Proerat ^infen Unl kerner rerpfllchtra, spätestens in 6 Monaten das Kapital zurück u- vMon" nnnCrr ü^%nbel fÜr ’m'n “e,,elen Monat außer de» Zmsen noch eine „Pro- dd" 1 M 50 $ an Wallach zu entrichten. Wie wohl oorauszusehen war, t$rnnli^n"'m?An tra t0l4 ?erfüata(’e nicht zahlen und so wurde denn obige 'Ä,nBn,r m. S* för ®Zonat berechnet, Im December 1880 suchte nun der Bürge inhUt ßß ^uche zu ordnen, weil Salzmann es immer noch nicht vermochte. Heußner fiher hi, worauf dieser den ursprünglichen Schuldschein zerriß und irhJ0ereJ*nun« T10ct> resttrende Summe von 43 42 einen neuen hpÄh Dem Bürgen kam die Restsumme zu hoch vor und er wandte nrrprh b™ Bürgermeister Limmroth Dieser rechnete nun aus, daß Wallach ™rtn7> ■ k T b verlangte, als ihm trotz Procente und Provision zustand. Wallach wls?en-1 bj£p a™/mÜDn I^nem Ueberfordern, noch von einem „Rechenfehler" etwas k-Ä-?'gerechnet ist gerechnet", erklärte er lakonisch. Heußner ließ sich auch später Trtrtpa mmc.nüon ,43 42 3U begleichen. Wallach schickte nun eines kC* Bürgermeister einen Brief, worin er denselben bat, für Schlichtung der 35 wollen. Diesem Schreiben war tn auffälliger Weise eine Krone Wallach der Frau Bürgermeisterin anbot; als diese das Goldstück zurück- MriPf Angeklagter: „Run, dann geben Sie es Ihrem Manne, wenn der den mr^g mra ?ci6 er schon Bescheid." Doch dieser schickte das Geld ebenfalls m,?rrtc' ble Sache könne zur Kenntniß des Gerichts gelangen, erbot er sich zur Wiederherauszahlung der obigen Restsumme, was jedoch nicht ange- weil man angeblich den Schuldschein darüber nur deßhalb etngelöst »ah ibn alf 93eroet§mittel zu verwenden. Das Gericht nahm auf Grund der MMchab^N Beweisaufnahme die Schuld des Angeklagten für thatsächlich festgestellt mrSelIte ibn wegen des Betrugs zu 5 Wochen Gefängniß und wegen der versuchten Bestechungen in eine Geldbuße von 30 X. ( Darmstadt, 25. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Beilage Nr. 17) enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem Müller Valentin Trüdot zu Nackenheim in Anerkennung der von ihm am 31. December v. Js mit Muth und Entschlossenheit vollbrachten Rettung des 6 Jahre alten Karl Griesheimer von da vom Tode des Ertrinkens eine Geldprämie Alleranädiast ru verleihen geruht. ö m n 2- Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Bestätigung von Stiftungen und Verinüchtniffen betreffend. 3. Uebersicht der für das Jahr 1883/84 von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Corn- munal - Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Friedberg. 4. Ordensverleihungen. n* Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. 6. Namensveränderung. 7. Concurrenzeröffnungen: Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Stelle an der Gememdeschule zu Landenhausen mit einem Gehalt von 900 X Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Stelle an der Gemeindeschule zu Frischborn mit emem Gehalt von 900 X; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden ®l”c narlLrxinernrfat^ Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeideschule zu Unter-Abtstemach mit einem Gehalt von 900 X. Eine mit einem kath Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Volksschule zu Worms mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt von 1200 bis 1700 X Darurstadt, 26. Juli. Die Verhandlungen der evangelischen Landes- fcijnobe werden voraussichtlich am 4. September d. Js. beginnen. hi, ?? Gewerbe-Ordnung des Deutschen Reichs hat bekanntlich durch b^ kürrlich emantrte Gewerbe-Novelle eine durchgreifende Veränderung erfahren und f 1 «'werblichen Kreisen allgemein das Bedürfniß heraus, die gesammte W fnnmn® h^ebUn0 8effl®«ettf ”or M 3U Wx\. Wir sind in der Lage, mittheilen daß man amtlrcherseits diesem Bedürfniß vorgesorgt, denn der Geheime Regierungsrath und Vortragende Rath im Reichsamt des Innern, Herr T. Bödiker bQt amtlichen Auftrage das „Gewerberecht des Deutschen Reichs" in einem starken Bande bearbeitet der im Herbst d. I. im v. Deck-r'schen Verlage in Berlin Erschein n w^l>. Dieses Werk wird die Entstehungs- und Entwickelungsgeschichte der Gewerbe- Gleitung darstellen und sich bann tn verschiedenen Kapiteln über die “f bCs ^A°er/Migungsvertrag, das Freizügigkettsgesetz, die Post-, Zoll- AHarA^l„U «Leb-e,r b^^ Strafgesetzbuch, sowett diese Gesetze tn die Materie emgreffen ®V°l0e!?fibQnin bte Ausführungsverordnungen über Verkehr und Anlagen ^^bdener Gewerbszweige, das Krankenkassen- und Haftpfltchtgesetz, Preß-, Rah- smni^nh reUn?A^'C k eUcbenK!Abe' Patent-, Markenschutz- und Urheberrechtsgesetze Maß- und Gewichtsordnung, Münz- und Bankgesetz, Beschlagnahme des Dienstlobnes' i oR» I^b^berpaptere, Erwerbs- und Wirthschaftsgenossenschaften, Handelsocrträge' Seiun^nn^hna0^ \ Werk wird in erschöpfendster Weise alles Materialen DcrlSffigteit biete® bCrCC6 6e“alti0en unb s-lbsiv-rftändlich jebe ©manne der Zu- k Vermischtes. aa bt' am 19- Juli dahier ftattQefyabte Ausschußsitzuna des (Arabb «Ws r™? bereits mit schönen Erfolgen ins Leben getretene und b ‘s4wefteÄFbfs^ »Sa«" Edingen, über die Neigung Friedbergs, dem Vorgehen ^ca-toem rhnebeine b\!, H»bst zu folgen, und über die Gründung eines neuen i mint rnAehJa y » Hungen - wurde in die Tagesordnung etngetreten und die S-a»beJgeäe.bDemnl' ü»h ‘ '«e«ungen für ble Feier des 50jährigen Bestehens des verbreitet hat, brauchen wir nickt ^roßherzogthum segensreich wirkend die Spuren seiner THStiakeit^i?find«.n^ 2"'en()Tf?a fn leber Stadt und in jedem Ort 9QU0te,t 3U NNden sind. Alle anwesenden Mitglieder waren mit Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correfpondenz-Bureau. n .t^Eldbad Gastein, 26. Juli. Se. Maj. der Kaiser Wllhelrn empfing g.stern den hier eingetroffenen österreichisch-ungarischen Minister des Auswärti- l^b'd^s^s ÄQJnof^ und zog denselben auch zur Tafel. Nach der Tafel ver- ueh der Kaiser dem Grafen Kalnoky den schwarzen Adlerorven. fefinrs nC^Hrh bezeichnet den Selbstmord des Pro- fefiors v. Puttütz als die Folge emes amerikanischen Duells. tint r,-London, 26 Juli. Wie aus Durban von heute gemeldet wird, bestätigt sich die Nachncht von dem Tode Cetewayo's vollständig. Gleichzeitig mit S1? ^ur^n ?.öe seine Frauen und viele seiner Führer getöbtet.ö Die C^aann bes §aupthngä Ustbepu dringen überall siegreich im Zululanoe vor. Montau s»r 8?/5^0- Juli. (Unterhaus). Gladstone bestimmte den nächsten Montag für die Berathung des Antrages Northcote's, betr. eine Adresse an i(, Königin m der Suezkanal-Frage. Der Premierminister erklärte, die Reaie- ^aftr?re vollkommen beistimmen, er perhorrescire aber auM- fnMi? AMAfU l°^Qd bien ^tereffen des Staates nachtheilig, überdies s eine solche auch unnothig, da das Suezkanal-Arrangement aufaeaeben sei und man wegen der Schifffahrts-Interessen Zeit zur Erwägung der Frage JüAe Ter QnnnHs Goldige Wiederaufnahme der Diskussion über tue AMpiuche b^r Kanal-Compagme nicht beabsichtigt. Die Regierung werde deshalb emen Abanderungs-Antrag einbringen. Norwoods, welcher wünscht daß ^Kammer bte Srex^eit tfjre^ Urt^ei^ über eine Wasserverbindung zwischen m '^lttelmeer und dem Rothen Meer aufrecht erhalten werde, unterstützt den S3*3ä*ÄX8Ä '****» ““ v dEllen"^ 6elbCm ttitt 6ine ^Mndig- DbUation in ben ©«. - Edhem Pascha erhielt den Großkordon des Nischan-Jmtiaz-Ordens c Alexandrien, 26. Juli. (Telegramm des „Reuter'schen Bureaus") ^n der vergangenen Nacht starben hier 2 Personen an der Cholera. Aaini- tfS%- fe» äiSS Will von der J :;M indtö d.e 1 Wt Geschöpf - Folgende Listen in M är&{(t0ch "S«I! ^ni|*(n lln ä“ de« UlI«betnU”l‘rrl1ti, en « 6, ., " Mi- Uineren fi te&j , "’le'ne M-daillin ‘'“»en babin. A 7 °d-A,u "E * Ä alle diese zu sein, wirb tn w,°>eiteren Jahre den wohl burch- ^^ßeuden °as die ÄusMung d'sfenrenbe Stimme ^erbvereins unb der "n Jahre 1886 ist »M, gelegt. Der M in Mainz, und h«r gestellt ist, in W und Berathung ■ Gcwerbvereinskasse ungen sür die Hand: dereinstimmenbe An- "S. welcher auf eine nische Untnsuchungs- agt> wirb ins Auge 'tn, bamit burch ein ichslaboratonum dem unb sichere Auskunft ‘geben werden kann, wllen wir hoffen und ner stets mit Lust und laus des langjährigen Strebens im Dienste eitrittserklarungen zu der ihr unterstellten t Rechenschaftsbericht birntrfdWt für ba§ -örttn dem 9. j?re(8 «ar 1882 jäbltt ber ine Zunahme von 43 im öesttz « Tie Zch dn W- •nbi adgrhMn und t. Die Gaustatff und 2516 Tun® i. Gau, Mm-M d* mit 21»» n unb 3149 TmM! Kau, Nahe-Jdarlh-l- M. mit 6 Strtiotn 1 Turnern: 10. M @ju, Lahn-DillOu zahl der L-reinsorst .g Monaten W; migten Staaten M 5 Pfälzer StudeiA e llA-dun-'"2 *?Ä®* Denkmals 3»^ „ |U,lUI QW ■a^s VestechE "? zmann '« bflfl JL unb R' Oy; tw*** ” btt ®w ui“ ’S,6 J« W « U rtianii* Mainz, 24. Juli. Ein sträflicher Gewaltakt kam gestern Nachmittag in einem Hause der Gaugasse vor. Ein Colporteur von Bildern und Lieferungsschriften kam mrt einem seiner Kunden in heftigen Wortwechsel, weil derselbe auf die empfangenen Bilder die fällige Abzahlung nicht leisten wollte, sich aber auch weigerte, die Sachen wieder herauszugeben. Darauf versuchte der Colporteur die bereits an der Wand hängenden Bilder wegzunehmen, was zu Tätlichkeiten zwischen ihm und dem Inhaber der Bilder führte. Da zog der Colporteur ein Terzerol aus der Tasche und schoß auf seinen Gegner- Die Kugel streifte das Auge und drang tn die Wand des Zimmers. Durch herbeteilende Leute wurde der gewaltlhätiae Mensch festgenommen und der Polizei überliefert. Die Verletzung des Andern soll keine lebensgefährliche sein. Frankfurt, 24. Juli. Verflossene Woche warf ein Mädchen das eigene Kind in den Main und sprang dann selbst hinein, weil sie wegen des Unterhalts in Verzweiflung gerathen war. DaS Kind war auf das Land tn Kost gegeben worden gegen ein monatliches Kostgeld, welches die Mutter allein zu tragen hatte. Als der zuletzt fällige Betrag dcn Pflegeeltern nicht bezahlt wurde, wurde das Kind zu der Herrschaft des Mädchens mit dem Verlangen gebracht, daß diese den rückständigen Betrag vorlegen resp. dem Mädchen tn Abzug bringen solle. Dieses Verlange» wurde nicht erfüllt, weshalb die Pflegeeltern das Ktnd zurückließen. In Folge davon wurde dem armen Mädchen von der Herrschaft sofort gekündigt und tn Verzweiflung über dt.se momentane Lage ließ es sich zu dem bedauernswerthen Schritte verleiten, für sich und das Kind den Tod im Main zu suchen. Das Kind ist in das Christ'sch e Kinderspital verbracht worden, tndeß b?e Mutter tn Haft ist. Und der elende, herzlose Verführer, der sich um das arme Geschöpf nicht kümmert? — Folgende Episode während der Anwesenheit des deutschen Kronprinzen bet den Kolonisten tn Wilhelmsdorf thetlt der „H. K." mit: „Als der Kronprinz sich den Arbeitenden näherte, setzte sich die Colonne mit den Karren eben in Bewegung, um frisch zu laden und kam bann mit den schweren Karren auf der Brettbahn langsam daher. Es mochten dies wohl 30 bis 40 Männer sein, welche hier im Schweiße ihres Angesichts zeigten, daß sie gern für ein Geringes arbeiten. Die Colonne kam langsam heran. Prüfend überflog der Blick des Kronprinzen die Leute. Allen voran schritt oder schob vielmehr ein bärtiger, strammer Geselle seinen hochbeladenen Karren; sechs Denkmünzen und eine Schnalle zierten seine Brust. Breiter Strohhut, Kittel, Hosen in die Stiefel gesteckt, ein richtiger Colonist 1 Durchdringend ruhte das Auge des Kronprinzen ouf ihm. „Halt!" rief der Kronprinz und trat an den Mann heran. Dieser setzte seine Karre und blickte den Kronprinzen frei und offen an. „Sie muß ich schon gesehen haben", fuhr der Kronprinz fort. „Wo haben Sie gedient?- Auf Sr. Maj. Schiff „Medusa" und war 1852 zu gleicher Zeit tn Plymouth, als faiferl. Hoheit ebenfalls in England waren. Auch 1871 hatte ich das Glück, von Ew. kaiserl- Hoheit gesehen und angeredtet zu werden." So batte das Gedächtntß des Kronprinzen sich nicht getäuscht, trotz dieser langen Zeit- „Man sollte nicht denken, daß man sich so treffen kann, merkwürdig genug, wie wir Menschen uns treffen!" bemerkte der Kronprinz zu seiner Umgebung. — [Um einen mangelnden Federstrichs Wie die „New-Aersey Freie Zeitung" meldet, passirte vor Kurzem in Nord-Karolina folgende drollige Geschichle: Ein Hotelier in Raleigh bestellte für ein Fenster seines Etablissements eine Scheibe aus dunkelgrünem Glase von 22" und 32" bei einer großen Firma in New-Iork. Sei es aus Zerstreutheit, sei es, weil er es nicht besser wußte, er machte das Versehen, in der Angabe des Maßes statt der Zollbezeichnung ein Fußzeichen anzuwenden. Sein Auftrag ward prompt effektuirt. Die New-Aorker Firma, welche eine solche Niesenscheibe von 22' und 32' nicht vorräthig hatte, war gezwungen, um dem Auftrage nachzukommen, dieselbe aus Frankreich zu verschreiben. Die ungeheure Scheibe von der D>cke eines Zolls, 22 Fuß breit und 32 Fuß lang, ist nun auch glücklich nach unsäglichen Transportschwierigketten auf dem Land- und Seewege und nachdem man das kostbare Stück bei einer französischen Gesellschaft hatte versichern lassen, auf dem Boden der Neuen Welt angelangt. Der Preis der Scheibe beträgt 620 Pfund Sterling (circa 13.000 J4) ohne Transportspesen und Versicherungskosten. Es dürfte interessant worden roa8 ba8 Schicksal dieser wohl einzig dastehenden Fensterscheibe ge- Witterungskunde.*) - Nach Westen und Südwesten zu frühmorgens bedeckt und 9 * k Vormittags aufgebessert, Nachmittags schön und warm. Im Süden wohl auch Abends mäßig zwitterhaft. Nach Osten heiterer, im Allgemeinen strichweise nur mäßig tief^™* ^orba)C^en l^gt die nächtliche Mintmumtemperatur verhältniß- n®oni?ta9- Morgens veränderlich, zeitweise windig, Nachmittags auf- gebesiert bis schon und warm. Auch Vormittags schon kurze Zeit Neigung zur Auf- hellung. Im Westen und Nordwesten liegt das nächtliche Minimum noch hef. , r.P„^u® Dr-?• Overzier's Wetter-Prognose für den Monat Juli, °m J>5A?uttl ^Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln, Preis 1 JL}. — Nachdruck verboten. 73t) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in ein» oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn tnai von der Annoncen - Expedition von HAA.SEJVÄTEIJV * VOGLGH ir Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, di. auch hinsiohts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reiche; Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst; Samstag den 28. Juli. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer Dingeldey. Sonntag den 29. Juli (10. nach Trinitatis). Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Schlosser. Feier des heiligen Abendmahls. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Kinderkirche: Vormittags 8 Uht, Pfarrer Schlosser. Katechismuslehre für die Gymnasiasten und Stadtschüler Nachmittags 2 Uhr tn der Friedhofkapelle. Katechismuslehre für die Mädchen Vormittags 8'/« Uhr in der Kleinkinderschule. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 29. Juli bis 4. August besorgt Pfarrer Schlosser. Katholische Gemeinde. 11. Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an: Beichte. 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. V2IO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Andacht. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 7« Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 835 Uhr. Wafferwärme der Lahn. Am 27. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 13° R-, Luftwärme + 13° N. L- Chr. Rübsamen. Aufforderung. Die Wittwe und Erben des Balthaser Gerhard von Steinbach haben unter anderen Immobilien dasiger Gemarkung Flur V Nr. 147 und 148 und Flur XVII Nr. 491 vertheilt, erkauft von Hans Georg Weisel's und Jakob Gerhards Eheleuten daselbst, jedoch ohne ausreichende Quittungen zu besitzen. Etwaige Ansprüche daran sind so gewiß binnen 6 Wochen hier geltend zu machen, als sonst die Zahlung der Kaufschillinge als geschehen angesehen und die zur Löschung des „beschränkt" erforderliche Verfügung erlassen werden wird. Gießen, den 25. Juli 1883. Großh. Amtsgericht Gießen. 5088 Langsdorfs. Aeikgeöotenes. Ca. 12000 Winterkohlpftanzen 1 und noch billig abzugeben bei ->I01 Wirth Leib, am Philosophenwald. Zncarmt-Kleksaat empfiehlt 5092 Carl Hensel- 2908 Ein 3stöckiges Wohnhaus, mitten Stadt gelegen, ist zu dem wirklich btlugen Preis von 13000 Jt au ver- kaufen durch__I. Blitz. Neue holl. Pollsiäringe, „ Matjes-Häringe, „ Essiggurken empfiehlt 4950 Carl Schwaab’s __Delicatessenhandlung. 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