Ar. 28. Erstes Blatt. Sonntag den 28. Januar 1898. v V- tI >z 1* t lj V 1 Aults- uitb Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Surrt« r Cchulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mari 50 Pf. Amtlicher H y e i l. Gefundene Gegenstände: 2 Portemonnaie'« mit Inhalt, 1 Messerchen, 1 Taschentuch, l Pincenpz, 1 Peitsche, mehrere Schlüssel. Gießen, den 27. Januar 1882. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Darmstadt, 25. Januar. Im Etatsjahr 1881—82 hat die Bterproduktion tm Großherzogthum Hessen wiederum eine kleine Steigerung erfahren. Im Betrieb standen 294 Brauereien, die fast sämmtlich unter der Bedingung der Nachversteuerung fixtrt waren. Die Menge des gewonnen n Bieres betrug 740,8/8 Hektoliter und der darauf entfallende Betrag der Braustcuer 697,588 JL, so daß einschließlich der erhobenen Ueberaangsabgaben und Zölle für emgefühNetz Bier die Gesammteinnahme von Bier 709,883 JbL betrug. Interessant ist, daß der Verbrauch von Malzsurrogaten, insbesondere von Reis in Folge der Abneigung der Consumenten gegen die bellen Reisbiere in Abnahme begriffen ist. — Nach Mittheilungen der Bergbehörde waren tm Jahre 1881 in Hessen 19 Eisensteinbergwerke mit 742 Arbeitern tm Betrieb und betrug die Förderung 133,761 Tonnen im (Hrsammtwerthe von 855,753 Braunkohlenwerke waren 9 und zwar mit einer Belegschaft von 399 Arbeitern in Betrieb. Die Gesammtfbrderung wurde zu 30,758 Tonnen im Werthe von 239,153 JL. angegeben (F. Z) Hamburg, 25. Januar. Das tragische Ende der „Cimbria" mag den Hinweis von Interesse erscheinen lasten, daß der verunglückte Passagier- Dampfer, so kurz seine Lausbahn gewesen, dennoch in einem gegebenen Zeitpunkte eine geschichtliche Rolle gespielt hat. Es war das im Jahre 1878, als die „Cimbria" mit den Mannschaften der russischen Kreuzer an Bord von Baltisch- Port nach Amerika in See stach. Die aus 60 Officieren und 600 Mann bestehende Expedition wurde nächtlicherweile per Eisenbahn von Kronstadt nach Baltisch-Port geschafft und dort ebenso geheimnißvoll aus der „Cimbria" eingeschifft. Sie langte auch ohne Unfall in Maine, einem der 9tew-Englandstaaten an, und in Großbritannien ist die allgemeine, durch das Auftauchen der russischen Mariners an den transatlantischen Gestaden erzeugte Sensation noch heute unvergessen, wenngleich der englisch-russische Conflict glücklicherweise im Keime dahinwelkte. Hamburg, 25. Januar. Seitens der Direction der „Hamburg-Amerikanischen PacketfuhU-Actien Gesellschaft" wild der „Hamb. Börsenhalle" mitgetheilt, daß eine von derselben angestelltc Untersuchung zu ihrem größten Bedauern leider ergeben hat, daß der auf dem Bureau der Gesellschaft angestellte Commis Enge! am Samstag Abend nach Emtreffeu der ersten Nachricht von der zwischen der „Cimbria" und dem „Sultan" stattgesundemn Collision dem Geldwechsler G»ügel den Auftrag zum Blancoverkauf von Aktien der Gesellschaft ertheilte. Engel ist daraufhin sofort entlassen worden. — Zur weheren Klarleaung de« Falles übe, Haupt sei noch hinzugefügt, daß um die gedachte Zeit nur die Thatsache, daß eine Coll sion stattgefundcn, bekannt war, dagegen noch nichts von dem traurigen Ausgange derselben und daß man deßhalb noch die Hoffnung hegen durfte, daß die „Cimbria" im Stande gewesen sein könne, ihre Reise zunächst nach Havre fortzusehen oder irgend einen andern Hafen zu erreichen. Die erste Gewißheit brachte e n um 7 Uhr 35 Minuten in Cuxhaven ausgegebeneS und um 7 Uhr 45 Minuten hier einge»'offenes Telegramm dev Agnlen der Gesellschaft in Cuxhaven, welchem cm um 8 Uhr 20 Minuten in Cuxhaven aufgegcbeneS und um 8 Uhr 45 Minuten hier eingetroffenetz Telegramm deS zweiten Officieis Sprutb folgte. Nachdem sich inzwischen herausgcstcllt hat, daß die von der „Theta" geborgenen Personen erst um 7 Uhr 30 Minuten und nicht, w e bisher gemeldet war, bald nach 5 Uhr in Cuxhaven gelandet sind. Hot demnach auch in Bezug auf die Meldung von Cuxhaven nach dier keine Verzögerung stattgcfunden. Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Eorrespondenz-Bnreau. Berlin, 26. Januar Reichstag. Interpellation Schalscha über die Seelsorge der katholischen Soldaten in Koset. Der KuegSinintster e.wrdert, die Theilvahine oder Nichttheilirahme an dem von dem Geistlichen Grünastel gehaltenen Gottesdienste sei den katholischen Soldaten freigeftellt- Die Ansprache an die Rekruten vor deren Vereidigung habe Grünastrl gehalten, weil die Militärbehörde denselben als völlig recht- mäßig angestellten Geistlichen anzuseh'.n habe. Ein Gewissenszwang werde von der Mrlitäibehörde nicht geübt. Ballestrem und Windthorst erklären sich durch die Antwort des KrtegsministerS befriedigt, Richter spricht sich überhaupt gegen das Institut der Militärgeistlichcn auS, welches Windihorst für r.othwendig hält. Stauffenberg will jeden Gewissenszwang vermieden wissen. Meyer (Jena) betont, die Staats- pfarrcr seien auf Grund der preußischen StaatSgesetze rechtmäßig angestellte Geistliche. Bei Berathung des EtsenbahnrtotS erklärt der Bundescommtssar, cS schwebten Verhandlungen mit den Schweizer Bahnen, um durch Herabsetzung deren Tarife den deutschen Export nach Italien zu unterstützen. Minister Maybach bemerkt, daS Bemühen, billigere Kohlentarife nach Italien zu erlangen, sei bisher an dem Widerstand der Gotihardbabn gescheitert, das Ziel werde aber nicht auS den Augen verloren. Beim Etat der Militärverwaltung rügt R-chter da« Ueberhandnehmen deS Kantinenwesen«, wodurch die Privatgastwirthe geschädigt würden. BundeScommissar Kamerltng und Kameke treten den Befürchtungen R chter's entgegen. Der Berichterstatter v. Köller verliest tm Laufe der Debatte die Erklärung deS KrtegsministerS in der Bubget-Com- mission, wonach eine Vermehrung unserer Artillerie nicht beabsichtigt sei, dieselbe könne sich jeder Artillerie der Welt ebenbürtig zur Sette stellen- Fortsetzung morgen. Pari-, 26. Januar. Der Ministerpräsident Duclerc war schon am Rittwoch, bei der Konferenz mit der Commission der Depntirtenkannner, von einer leichten Erkältung ergriffen und gestern das Bett zu hüten genöthigt. Sein ^finden hat sich heute etwas gebessert, gleichwohl hat Derselbe bis jetzt Niemand empfangen können und es hat in Folge seines Unwohlseins auch der auf heute Vormittag anbernnnit gewesene Ministerrath nicht stattgesunden. — Der gestern von der Commission gefaßte Beschluß findet in parlamentarischen Kreisen nur geringe Zustimmung; gerüchtweise verlautet, daß das Ministerium die Borlage über die Maßregeln gegen Thronprätendenten und wegen Abänderung des Preß- gesetzcs zurückzuziehen beabsichtige, lieber die Vorlage der (Sonuniffion wird von der Kammer morgen ober Montag berntljcn werden. New-Uork, 26. Januar. Nach einer Depesche aus Cajamaica (Peru) hat der Congreß von Peru beschlossen, Unterhandlungen mit Chili behufs sofortigen Friedensschlusses einzuleiten, sei es nun in Verbindung mit Bolivia, sei es ohne dasselbe. Zur Bedingung wird gemacht, daß Peru seine Unabhängigkeit behält und nicht aller seiner für die Besserung der Lage des Landes erforderlichen Hülssmittel beraubt werde. Berlin, 27. Januar. (Privat - Depesche). Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht ein Schreiben des Kaisers an den Papst. Dasselbe batirt vom 22. December v. Js. und dankt für ein schreiben des Papstes vom 3. Decbr. Der Kaiser hofft, die Befriedigung des Papstes über die Herstellung der preußischen Gesandtschaft am Vatikan werde ein neuer Beweggrund fein, das seitherige Entgegenkommen der Regierung bei der Besetzung der Bischofssitze durch entsprechende Annäherung zu erwiedern. Die Annähenmg auf dem Gebiete der Anzeige bei geistlichen Ernennungen liege noch mehr im Interesse der Kirche als des Staates, weil es die Besetzung kirchlicher Vacanzen ermögliche. Könnte der Kaiser aus dem Entgegenkommen der Geistlichkeit auf diesem Gebiete die Ueberzeugung gewinnen, daß Bereitwilligkeit zur gegenseitigen Annäherung vorhanden sei, so würde er die Hand dazu bieten können, daß solche Gesetze, welche im Zustande des Kampfes zum Schutze streitiger Rechte des Staates nothwen- dig waren, ohne für friedliche Beziehungen dauernd nothwendig zu fein, der wiederholten Erwägung des Landtags unterziehen zu lassem Lokales. 7 JL pr. Woche w 30 20 25 9 11 Sterbc^Unlerstützulig 45 55 „ 65 „ 75 „ Beitrag 1. Klasse 15 H pr. Woche 2. 3. von 6075 v4L erzielt worden. Beitrag und Unterstützung stellen sich: Kravken-Unterstützung Gießen, 27. Januar. (Sitzung der Stadtverordneten vom 25. Januar.) An- wesep> ,"5eir Bürgermeister Bram m, Herr Beigeordneter Keller, von Seiten der Stadrverordnetm die Herren: Baist, Gail. Grüneberg, Hoch. Hornberger, Kauf, 9üdeking, Ad. Roll, Petri, Psannmüller, Scheel, Schopbach. Vogt, Wenzel und Wort mann. — Der in voriger Versammlung ges»ßtc Beschluß, zu den Kosten der Verlegung eines Fluthgrabens in der Neustadt d'.e Firma Gg- PH. Gail mit einem Beitrage von 2000 heranzuziehen, ist von gen. Firma accephrt worden, gleichzeitig wird dieser die Anlage eines weiteren Wasserabfluffes aus einem ihrer Häuser gestattet. — Dem Gesuch des Graveurs Jul. Bach um Erlaubniß zur Anbr ngung einer eisernen Schutzstange an seinem Nebengebäude in der P'oastraße wird widcrvfl'ch stattgegeben, desgl. dem Gesuch des Maurermeisters WUdellTr Steinbach um theilweise Chaussirung des Altenfelder Weges nach dem Voranschläge tm Betrage von 834 JL incl. des von :c. Steinbach aufzubringenden Fuhrlohns. — Der Gegenstand wegen Erweiterung ein»s städtischen Grabens bei den Bleichen wird der Baud.putation überwiesen. — Der Voranschlag für die Anlagen auf der Nordanloge w'rd geN'hmigt — Betreffs des NiveMments der Bleichftraße spricht sich die Versammlung für Beibeboltunp des urspiünplichen Nivellements unter Beisüg'ing un- wlsentlicher Abänderungen der Höhe deS Trottoirs aus. - Die Trottoupflasterung auf der Babnbofstraße von der Löwengasse bis an den Weinsaal wird genehmigt, desgl. die Legung neuer Einfallsteine in den Straßengossen der Brand- und Lindengasse. — Dem Gesuche des Herrn Oeconom Helfrich um verschiedene Herstellungen am städtischen Tonnenwagen wird entsprochen. — Großh. Polizeiamt hat befürwortet, daß der seit dem Abgänge des Schutzmann Weifert nickt zur Auszahlung gekommene Gebalt von 670 JL abzüglick 150 Kleidergeld als Remuneration der übrigen Schutz- rnannsckaft zugewiesen werden möge. Dt's dem Anträge der Mehrheit der Finanz- commisston cntspreckend genehmigt. — Der Vorschlag der Finanzdrputation wegen Untsormirung der HülfSsckutzmänner wird genebmigt. — Die Vor anschläge^ für die sacklicken Bedürfnisse der köderen und erweiterten Mädchenschule und der städtischen Volksschule werden den Anträgen entsprechend genehmigt Gießen, 27. Januar. Eine der besten Krankenkassen ist wob! me Kronken- und Stetbeunterstützungskasse der Tisckler und verwandter BcrufSgenossen Deuffchlands (eingeschriebene HilfSkaffe). Diese Kasse besteht seit 1876, hat über 150 Fialen eine Gesammt-Mitgliederzohl von über 11,000 und einen Kassenbestand von ZoWju Ju Die Unterstützung betrug tm 3. Quartal 1882 über 38,636 und mar ein Uederfchuß Annonce aufmerksam. . .. ** Gießen, 27 Januar. [Theater.] Man muß der Direction Schubert dtt Anerkennung zollen, daß sie das Publikum durch ein mannigfalt'M Rep^otte durch die Aufführung von Novitäten - oft unter schweren sinanstellenOpfern unddurch Vorführung von Gästen zu befriedigen bestrebt ist In raschem Wcckstl folgen sich die buntesten Farbenspiele; wünsckenswerth wäre cs nur, wenn auck das Publikum die Direction duich bessern Besuch unterstützte; wünschenswertb für d.e ^beatcrkaste und für da« Publikum selbst, das sich so manchen D.n (Srfnla eines Stückes macht IN erster Linie das Publikum srlbft und an einem folgen fn °0,nüfle, ®r L-chl bat c« oft I»enu6freublfltttt bte Feere de« Saale« Mich wohl Ahmend etn«ewtrrt bat bab i ketnc ytrnnnnnnhn für das Tbcatcr machen können. Da ijt drNN Psticht dtr Kittik, sich »u erheben und ui sagen „Hier ist ein Personal, das unzweifelhafte Talente enthält, hier werden Stücke voigeführt, die den verschiedensten Geschmacksrichtungen Rechnung tragen,^ komntt und seht. Niemand wird bei maßvollen Ansprüchen das Haus unbt- ,l f "Hntte"sind wir einmal in der angenebmen Lage, einen flotten Besuch conftatirnr zu können. Da« Trifolium: „Die schöne Galathce" von Suppi, die dramatische Anmeldungen werden zu jeder Zett von den Herren H J ^ n tz c n.. stratze 20 und H. Löb, Kreuzplatz 10, entgegengenommen. Wir machen auf die heutige xftndu wdcu.' S«tl trtn 4 3. 7 ®iobt dkU Mi tilfch bemerken wollte, daß Ihre Bestrebungen, eine bessere Pflege unb Ausbildung Körper« unterer beranwadjfenben Jugend zu erwirken, auch hier vielfachen Beifalls sich erfreuen. Gestatten S'e mir, eine Bemerkung zu machen, welche scherzhaft Utr.Qt, aber mir doch so richtig ju fein schein!, bafi ich sie nicht unterdrücken mochte Mangel bei ber gegenwärtigen jungen Männerwelt ist die geringe 1? Bonzen. Besonders di jentg n Herren welche Gymnasien und Universitäten besucht unb ihren Geist burch bte mannigfachsten Kenntnisse gebilbet hoben tanjen gar nicht ober nur sehr mangelhaft- Was ist die Folge davon? Ewiger Mangel an Herren auf den Bällen unb vielleicht auch - lieberflufe an grämlichen JunageieIJen. Sie werben wissen, baß e« bei ben jungen Herren Juristen manche gibt, b V bcn tieselltgen V rgnügungen verloren gehen, bei den Medicinern ist eS nicht bester unb bei ben Herren Philologen gar zum Verzweifeln. Da ist es benn 0UD nicht zu verwunbern, baß dieselben die Kinder mit allerlei trockenem Wissen plagen wenn sie selbst auf keinem Balle, ja kaum fönst in einer Gesellschaft zu brauchen sind. Ich bin fest überzeugt, die ganze Unterr-chtSmethode würde eine viel lebensvollere unb anregende fein, wenn die Herren sich mehr in Damengefellfchaft bewegten. Wie Ot dem nun abzuhelfen? Ware es vielleicht zweckmäßig, bei Herrn o. Goßler vorstellig zu werden daß er daS Tanzen al« obligatotifdjen Lehrgegenftand wenigstens bet ben höheren Schulen einfüfcrte? Könnte vielleicht bie Ausstellung bes Mil'tär- attesteS unb beS Abiturientenzeugnisses auch von einer ausreichenden Fähigkeit im Tanzen abhängig gemacht werden? Die« zu beurteilen. Überlasse ich Ihnen Herr Amtsrichter, bin aber fest Überzeugt, daß Sie meiner Meinung sein werden, baß hier ein Mangel oorliegt. dem im Interesse unserer deranwachsenben Söhne und Töchter ab- gebolfen werden muß. Sie werden mir daher n cht Übel nehmen, daß ich mich In biefer Angelegenheit an Sie wende, obschon ich bisher nicht da« Vergnügen hatte Ihre v-rsonll»- P-konntschast zu machen. Mit vorzüglichster Hochachtung Ihre erged-nft- Id a Fröhlich , New-York, 24 Januar. Die Angestellten ber South-Pacific-Bahn behaupten ba& ber am Samstag ftattgefunbene Unfall bei Los Angelos nicht ber Fahrlässigkeit ber Bediensteten zuzuschreiben sei, sondern einem Versuche, den Expreßzug zu berauben. Die Räuber sollen die Bremsen gelockert, bann aber in Folge ihrer Unkenntniß mit ber Einrichtung bic Eontrole über ben Zug verloren haben. Zwei von ben Räubern sind mitoerbrannt- — Bei bem Unfall bes KohlenzugeS in ber Nähe von (5u mberlanb West- Dirgina, verloren 15 Bahnbedienstete ihr Leben und wurden 2 Lokomotiven nebst 60 Wagen zertrümmert. — In Milwaukee hat die Frau eine« Arbeiters, die an religiösem Wahnsinne litt, einen dreifachen Mord verübt. Sie schnitt ihre drei Kinder in Stücke unb entschuldigte ihre entsetzliche Thal damit, daß sie die Kleinen Gott al« Opfer bargebracht habe- DuS älteste Kinb war 7 Jahre und da« jüngste 18 Monate alt Nachdem sie da« Verbrechen begangen, suchte sie sich selbst zu erhängen, doch wurde sie, noch ehe der Tod eintrat, abgeschnitten. — fVacante Stellen für Militäranwärter im Bereich des 11. ArmeeeorpS j Blankenhain, Irrenanstalt, Pförtner, 360 JL Bockenheim. Postamt, Briefträger, 1040 VH. Gaffel, Eifenbahnbetriebsamt. Kanzlist, täglich 2,50 JL Frankfurt a. M Postamt I., zwei Postschaffner, je 1040 JL. Postamt I, Briefträger 1040 JL, Postamt IV.' Postschaffner, 1040 JL, Packetträger 990 Hanau. Postamt, Briefträger, 944 JL Verborn, Postamt, Landbriefträger. 612 JL Lüdenscheid, Magistrat, Nachtwächter, 400 jl Messung n, Steuer- und Forstkasse, Vollziehungsbeamter, 1302 Jt Schmalkalden, Steuerkafse, Vollziehungsbeamter 1152 JL Wehlheiden, Strafanstalt, Aufseher, 6« brai,: 3 leiniTttn A. I welk eaßi Jtc 151.6*^27. M »HA,.-. - -1 “ ‘ Mn. 5^^ ?t Ülflto) __ «5 *r.< ^öniber t< IQ) fr Vermischtes. JT. Rordhauscn blieb ber Maler Reimann, als er eine Niesenwelle mit oem Todtensprung am Reck ausführen wollte, mit den Beinen an der Stange rangen furzte auf den Kopf und brach da« Genick. Er war 27 Jahre alt b?r ^"^ober von 23 Ehrenmedaillen, die er sich auf großen Turnfesten Paris, 23. 3anuar. Der getftvollc Zeichner und Maler Gustav Dors ist beute .cftorben. Am 10. Januar 1833 zu Siratzburg geboren, war er 1847 nach Parts ..kommen um seine L-chulstudt-n zu vollenden. Durch Zeichnungen für ba0 Journal pour nre bald bekannt geworden, lieferte er eine erstaunliche 8abt von Kk,»en Phantasiebiidern. Gcnreftücken u. f. w. Der «rtmkrieg »ab chm Gelegenh?ll w D eien Darstellungen von Held-nthaten französischer und englischer Soldaten Sodann lllustrtrte er Rabelais' Werk-, Su-S Ewigen Juden, Balzacs broUige @r,äblunn"n ^aines PyrenSenreile, Dantes Göttliche Komödie, Cervantes' Don Qutrote Laf"°n' rames Fabeln und dr- Bibes ©eine Malereien, meist von kolossalem Umsange, sind und cheatro^fch^Est°clhasch'eret ^ °"ch s-'ne Zeichnungen U.berhast - ö - Die von beit von der „Cimbria" Geretteten mitgetheilten Einzelheiten über die Katastrophe unb zum Theil schreibt bic „K. Z.", so schauderhafter Art, daß sie sich der weiteren Verbreitung entziehen. Wenn eS einerseits in der Natur der Sache lag daß bie nur wenig Personen faffenben Boote nicht annähernd dem Andrange der vielen hundert Personen genügen konnten, so war es andererseits begreiflich, daß bei der ^obedgtfabr bie einzelnen Passagiere ihr Verlangen nach Rettung in gewaltsamster versuchten. So berichtet z. B. ber unter den geretteten Passagieren ÄS« » 1 H-mburg, er habe gesehen, daß zwei von den norbamerikanischen Passagiere waren, mit geschwungenen Beilen sich gewaltsam Bahn SufinM,*1? Ji*kbcn Hooten zu gelangen, baß sie babei rücksichtslos alles ihnen ?r ®e«crt bn ebergeftblagen unb in bie See gefloßen hätten, daß ihnen aber ?r . -x Stützt habe trotzdem eS ihnen gelungen war bis Kanj an daS eine bereits inS Meer hinabgelassene Boot heranzubringen. Dieses, unter Die Lebensversicherung der jungen Leute. Die Versicherungsagenten beklagen sich gewöhnlich darüber, daß Leute jüngeren Alters, welche sich am ehesten dazu veranlaßt fühlen sollten, ihre Existenz sicherzustellen, am schwersten von ber Bcbeutung ber Lebensversicherung zu überzeugen sind und alle Vorstellungen darüber mit dem Hinweis auf ihre Hugend, ihre Gesundheit und ihre Arbeitskraft zurückweisen. Junge Lrnte denken nicht an den Tod und ebenso wenig Daran. J>afe sie ihre persönliche Unabhängigkeit einmal aufgeben und sich zur Gründung einer FLrnilie entschließen könnten Dennoch hat gerade für diese bie Lebensversicherung mannigfache Vorzüge, bie auch bem allgemeinen Verständniß nicht allzu fern liegen. Zunge Leute haben zunächst ben Vorthetl ber billigsten Versicherung für sich. Bekanntlich steigen bie Prämien mit steigendem Alter; wer also bic Versicherung um narbiger Weise aufschiebt, oertheuert sich selbst bie Prämie unb macht sich den Abschluß einer Police von Jahr zu Jahr schwieriger. Im jüngeren Alter sind zwar die Ein- kommenSperhältnisse der meisten Leute weniger günstig als später, aber auch die Be, dürfnisse sind bei Weitem geringer, ihre Spar- und EntbehruugSsäh gkeit ist größer und die Versicherungsprämie stellt sich um dreißig und mehr Procmt niedriger, so daß -S den Meisten nicht schwer fallen wird, ein mäßiges Kapital zu versichern. Von großer Einwirkung auf junge Leute wird immer der Hinweis auf die Möglichkeit fein, sich auf dem Wege ber Versicherung leichter und billiger als sonstwie em Kapital für spätere Etablirung zu erwerben. ES bedarf hierbei nur der Hervor, bebung der besonderen Vortheile, welche bie Versicherung vor allen andern Arten der Geldanlagen gewährt, um jeden nur irgendwie strebsamen jungen Mann zu gewinnen Daß bem Versicherten seine Einlagen nicht allein mit ZmS, sondern mit Zinfeszin« wieder zu Gute kommen, wird den DersicherungSkanbidaten vielleicht allgemein bekannt lein, eS wird aber nicht unnützlich erscheinen, auch darauf aufmerksam zu machen daß d'e meisten Gesellschaften noch Dividenden aus ihren GeschästSgewinnen an die Ver> sicherten verlheilen, daß letzteren eine verminderte Sterblichkeit unter bem Versicherung-. b-Nande zu Gute kommt, daß bie Police schon vom Moment ihrer Vollziehung an eine w chtige Creditunterlage bildet, daß tm Noihfall eine Beleihung derselben möglich ist kurz daß bei dieser Geldanlage die größte Sicherheit mit bem größten Nutzen und der größten Bequemlichkeit sich verbindet- Die altmodische Sparsamkeit, welche man unter jungen Leuten auch heutzutage "och findet, beschränkt sich darauf, bafl Geld entweder in den Kasten zu legen ober es ejner Sparkasse mit 31/2 Procent anzuoertrauen. Dem gegenüber bietet d'e Versicherung wahrlich mehr, nämlich daß sie den Sparsinn gleichsam feffeli unb'm! fort; gesetzter Bethatigung veranlaßt, ein viel höheres Erträgniß gewährt und wer mit 18 ober 30 Jahren, sei eS auch mit einer kleinen Summe, sein Leden versichert, wird schon nach 8 oder 10 Jahren, also wenn er selbstständig tn'S Leben emtriU, über ein nennend werthes Kapital verfügen können. Der Besitz einer Versicherungspolice kann sodann bei jedem jungen Mann für den Beweis einer gewissen Solidität und Sparsamkeit gelten; er ist eine sichere 4a, ^gene« Mißgeschick und, da wir doch Alle täglich unb stündlich den Zufälligkeiten dcS Lebens ausgesetzt Rnb. auch ein Vermächtniß für liebe Angehörige wenn nicht für bie Gattin, bann auch für die zurückbleibenden. der Unterstützung vielleicht bedürftigen Eltern und Geschwister. * Und schließlich ist eS auch für einen jungen Mann nicht zu früh, daran zu senken, daß er einmal dazu gelangen wird, einen eigenen Herd zu besitzen unb eine ^am-.lte ju begründen. Der Besitz einer Versicherungspolice kommt ihm bann sehr zu Hatten, bie Piamienleistung ist, wenn bie Versicherung bereits im frühen Alter be: tonnen bat, fortbauernb eine geringe, während die Versicherung später abgeschlossen größere Opfer erheischt, bie nach der Verheiratung, wo es heißt, eine ganze Familie u ernähren, viel schwerer fallen alS vorher. Daß jeder Gatte und Familienvater für bie Zukunft ber ©einigen zu sorgen verpflichtet ist. nehmen wir als selbstverständlich üh, oft und aber die täglichen Ausgaben im ehelichen Leben so bedeutende, daß eg nur schwer halt, eine entsprechende höhere Prämie zu et übrigen und deßhalb kann der fangen Welt nicht genug empfohlen werden, schon bei Zeiten auf die Versicherung Be- dccht zu nehmen und für die Zukunft Sorge zu tragen. Die Jugend hat den Vorzug sich über Entbehrungen, gesellschaftliche und andere Anfocderungen hinweafetzen -u können und hr stehen tm Allgemeinen Mittel zu rechtzeitiger Versicherung ,u Ge- St- kann aber auch aus dies r Versicherung für sich selbst den größten Gewinn materielle Unabhängigkeit, die Freiheit dcS Denkens und Handelns, welche ' othig ist zur vollen Entwickelung aller in uns ruhenden Kräfte Deßhalb sollten wir unablafsig bemühen die Jugend der Versicherung zuzuführen. Auszug aus dcu Staudesamtsregisteru des Standesamts Gießen. Eheschließungen. Januar. 24 Taglöhner Johann Adam Letsmann von Bammenthal mit Marie Diehl, Tochter deS TaglöhnerS Konrad Diehl von Climbach. Oevorene. Januar. 14. Dem Schlossermcister Karl Pfaff eine Tochter. 16. Eine Tochter von auswärts, Elise. 17. Ein Sohn von auswärts, Reinhard. 17. Ein Sohn von auswärts, Reinhard 17. Ein Sohn von auswärts, Karl. 17. Eine Tochter von auswärts. Marie Josephine. 18. Ein Sohn von auswärts, Heinrich Wilhelm. 19 D?m Postassistenten Christian Christoph Löwer ein Sohn, Christian. 19. Dem Webermeister Joseph Roth ein Sohn. 20 Dem Postdirector Karl Ritsert eine Tochter. 20. Dem Schneider Johannes Eidmann ein Sohn, Heinrich Anton Hugo. 20. Dem Landwirth Georg Brömer ein Sohn, Karl. 22. Dem Lackirer Philipp Eise eine Tochter, Bertha Luise Margarethe Wilhelmine. 23. Dem Professor Felix Jacob Marchand eine Tochter 23. Dem Feldwebel im II. Großh. Hess. Infanterie-Regiment Nr. 116 Friedrich Geißler ein Sohn, Friedrich Melchior. 23. Dem Kaufmann Ferdinand DrebcS ein Sohn. Gestorbene. Januar. 20- Elisabethe, 1 Jahr alt, Tochter des Schuhmachers Franz Hubert Henseler. 21. Büchsenmacher August Dickorö, 70 Jahre alt. 23. Bergmann Adolf Krumm. 42 Jahre alt. 23. Johannes Peter Moll, 55 Jahre alt, von Oberhattert. 24- Katharine Lippert, geh. Schäfer, 80 Jahre alt, Wittwe des Korbflechters Johannes Lippert. 25. Elisabethe Marie, 9 Monate alt, Tochter des Metallwaarensabrikanteu Heinrich Schaffstädt. 26. Marianne Briel, 87 Jahre alt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 24. Januar. Johann Adam Leismann, Taglöhner in Gießen unb Marie Diehl, bes TaglöhnerS Johannes Diehl in Climbach eheliche Tochter. Getaufte. Den 21. Januar. Dem Bremser Johann Kuhl Zwillingssöhne, Fritz unb Heinrich Abolf, geboren ben 18. December. Denselben. Dem Hautboisten Otto Schickena ein Sohn, Georg Karl Ernst Wilhelm Gustav, geboren ben 27. December. Densslben. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Johann, geboren den 9. Januar. Denselben. Dem Maurer Wilhelm Steinbach eine Tochter, Elisabeth Anna Kathrine Susanne Lina, geboren ben 11. December. Beerdigte. Den 21. Januar. Elisabeth Schlapp, geb. Balser, Wittwe bes verstorbenen Controleurs Georg Schlapp, alt 72 Jahre 3 Monate 5 Tage, gestorben ben 19. Januar. Den 23. Januar. August Dickorö, Büchsenmacher, alt 70 Jahre 3 Monate, gestorben ben 21. Januar. 5^. M ***•*%! ■ \C Ä * '"-Kr "ÄM h* rz i «n'W. h bA Se nwgy •rwtVty’tl • .. J" _•■•«(> Oi0J( g,b|| ■■ - , J4 $ (i d!I, ■. -■»« toaligOnt -Mh^cini. git '^rTT1 • @3felt! DOh ,rrta> »-t-tzniS bei H 3tliir: F®*9« Wchit im :st-n mit Kleidungsstücken) I. Goldschmidt jun. (50 Pfd. Graupen und 50 Psd. Gries), W. Katz (1 Pack Kleider). ....................... .... Für die Wasserbeschädigten im Großherzogthum gingen weiter bei uns ein: H. S. 3 X, Müller Frey, Lollar 6 X. Gesangverein „Germania", Watzenborn 25 X, 8tud. Gunkel 1 X. PH. Koch, Wteseck (2. Gabe) 5 X — Jnsgesammt 40 X, mit den in Nr. 20 quitttrten Betragen nunmebr 6948,58 X — Herzlichen Dank allen Gebern sagend, bitten wir, uns allenfallfige wettere Gaben bis zum 1. Februar zukommen zu lasten, weil wir an diesem Tage die Sammlung zu schließen gedenken. Die Expedition des „Gießener Anzeiger". Brodpreise vom 28. Januar bis 11. Februar 1883. der Bäcker 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrot) . . . . 2 „ (4 „ ) „ • • • • 1 ,, (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sorte 3 ", (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei Fr. W. Hartmann, L. Keil, Karl Wallenfels H., Martin Lenz, L. Kroneberg, L. Schneider und Koiirad Haas . . • bei Gg- Müller....... ^1 3011 Kgr. 6012 „ 2711 3 1 72 3 „ der Brodverkäufer (2 Pfd.) Weißbrod .... SO (4 „ ) M (2 „ ) Schwarzbrod 1. Sötte [27 bei Hch. Rain 125 (4 „ ) Schwarzbrod 1. Sötte |ö4 bei Hch. Rain p46 f6 „ ) Schwarzbrod 1. Sötte h— (2 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte !;24 bei Hch. Rain '(22 (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte !48 bei Hch. Rain -44 (6 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 70 Gießen, den 27. Januar 1883.* Großherzogliches Polizeiamt Gießen Fresenius. Allgemeiner Anzeiger. Aufforderung. Am Vormittage des 21. l- M. wurde in der Nahe hiesiger Stadt an der von hier nach Marburg führenden Straße an einem Baume hangend die Leiche eines unbekannten Mannes gefunden. Der Verstorbene mag etwa 40—45 Jahre alt gewesen sein, hatte graue Augen, spitze Nase, ovales Kinn, glattrasirtes Gesicht und schwarze Haare, die an einzelnen Stellen mit grauen untermischt waren. Bekleidet war der Verstorbene mit braunblauem Kittel, zwei wollenen Wümsen, bräunlichen Hosen, doppelten weißwollencn Strümpfen, weißem Hemde, bläulichem Halstuche und genagelten Schnürschuhen. In der Nähe der Leiche fand sich eine schwarze Tuchmutze, ein Paar qestridtte weißwollene Handschuhe, ein buntwollenes Halstuch, eine Züge mit I leinenen A. L. gezeichneten Hemden, 6 Paar wollenen, thells A. L, thcilv H M. gezeichneten Strümpfen, einer schwarzen und einer bräunlichen Tuch« weste einem Kamme und verschiedenen Putzgeräthschasten. Die Körperlänge der Leiche betrug 1,70 bis 1,75 Meter. Alle Diejenigen, welche über den Verstorbenen Auskunft zu geben ver« mögen, werden hierdurch ersucht, sich bei der unterzeichneten Behörde oder vem hiesigen Polizeiamte zu melden. Großherzogliche Staatsanwaltschaft. 425 Zimmermann. 8) -9) 10) 634 die^Aetten-Gesellschaft-. Hesstsck-Rb-inisch.r Vergbau D-r.in mit dem Sitz in Gießen hat in ihrer General < Versammlung vom 93 December 1882 u. a. beschlossen, alle öffentlichen Bekanntmachungen her Gesellschaft im deutschen Reichsanzeiger, der Darmstädter Zeitung, dem Gießener Anzeiger, den Oberhessischen Nachrichten, der Berliner )iiir!en>Zeitung und dem Berliner Börsen-Courier erscheinen zu lasten; D,r Spar- und Vorschußvrrein Steinbach, -. G., hat ™ ffitX bcö Johanne» Balser IV. den Ludwin Gerhard zum Rechner und an Stelle dieses seitherigen Vorstandsmitglieds den Johanne» Mohr in den Vorstand gewählt. Gieß en den 23. Januar 1888. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. Dr. Gilm er. 7) desaleiche" ist Georg Philipp Strack dahier am 1. d. Mts. au« dem unter der Firma^.PH. Strack" betriebenen ^Ä^t au^schteden, dasselbe mit Activen und Passiven auf seinen Sohn Georg Philipp Friedrich Strack übertragend; Wildeln, Jurbuch Wittwe dahier hat dem Andrea« Keller die demselben von der Firma Wiih. Zurbuch Procura entzogen und hat solche aus ihren Sohn Adolf Auroucy Betanntmaälung. In unserem Firmen- und Geseüschasts- bezw. Genostenschastsregiflei wurden folgende Einträge vollzogen: nnri . ,a r, .. 1) Hermann Hey dahier betreibt seit 1. October 1882 em Geschäft mit Lumpen, Knochen und Fellen unter der Finna seines Namens; 2) desgleichen Gustav Stadl daselbst eine Handlung in Eisenwaaren; 3:) Karl Petri III daselbst seit 1. December 1882 ein kaufmännisches Geschäft in Colonialwaaren unter der Firma: „Karl Petri vorm. 41 und Juliu» Klipstein zu Altbuseck seit November 1880 einen Handel mit Frucht und Manufacturwaaren m offener Haust) WotterLn würde bezüglich der ß) ^lexander^^eyer dahftr^st aus dem von chm unter der Firina seines Namens betriebenen Geschäft ausgeschieden; Samuel 8 Ludeking. 607 Versteigerung. S'Awn Aufgabe meines Weiß-, Wolle, und Kurzwnaren- WrfcbaftcO lasse ich Montan den 2». Januar Nachmittag» von 2 Uhr anfangend, und die folgenden Tage in dem Saale bu Restauration Bramm (Neustadt) bett Rest der noch vorrathigen soliden Waare, bestehend in: Kaputzen, Tücdern, Un errvckcchen Hosen, Unterjacken, Alanrllbemden, Strümpfen, Beinlängen, Cor- setten und WeißWaaren versteigern. gib _________ Carl Wenzel. ür. * Zvel 11 612 le »ickore jr 107 o aa i 5 Pfe n n ige M her L ta chü. 9lmr echt mit nachftehenüer Schutzmarke: ,.Huste Nicht". tannt. Freitag den 2. Februar: Letzte Vorstellung. V-raMwortltchr Webaclion: Jl. 64et)ba. Husle-Nichl Montag: Führer. Sonntaq Nachmittag: Germania. irr r®4 ör < 9 1792 tyfll w 25. > M öi rmfltjb' Holzversiergerung im Gießener Stadtwald. und Dienstag den jedesmal von Vorsoll im Gießener t ?nr} Äu:. fati fort. 2 vermischte Anzeigen. 619 Eine gesunde Lchenkamme sucht stelle. »Zu erfragen bei Frau Kirchner ^onnenstraße. 62! Ein junge- ^jähriges), trächtiges Pferd zu verkaufen bei Earl j&uhn, im „Löwen". entölt, leicht verdaulich und dennoch sehr stärkend; für Reconva- lescenten und schwächliche Constitutionen äusserst empfehiungs- Niederlagen: E. Sckwaab's Deli- catesscnhdlg., Eonditor a>. «intet. 331 | Ein wahrer Schatz I fin die unglücklichen Opfer der Selbft- i besieckung (Onanie) und geheimen Ausschweifungen ist das berühmte | Werk: JDr.lletuu’sSelbst- bewahriiiig’. 80.2litf(. Mit 27 Abbild. 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Großherzoglicke Bürgermeisterei Gießen. 626 A. Bramm. Montag den 5 6. Februar 1883, mittags 9 Uhr an, Stadtwald in den Distrikten Strangswiese und Bnlderwinter, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 633 Schüler finden gute und liebevolle Pension. Wo? zagt die Exped. ds. Bl. Hemden nach Maß unter Garantie des tadellosen Sitzens. ffilW. Kann, Lindenplatz. 623 Theater in Gießen. (Cafe Leib.) Sonntag den 28 Januar 1883: Zwei Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr: Kindervorstellung. Max und Moritz. Eine Bubenzzeschichte in 7 Streichen oow Popiel Kaschmtzki, nach Buch bearbeitet. Abends 8 Uhr: 624 o /ü^’r Vorstellung im Abonnement ^stlpiel der Frl. Negina Ranzenhofer. Das Bolt, wie cs weint und lackt. Große Posse mit Gesang in 8 Bildern von Zta lisch. Musik von Conradi. Montag den 2 9 Januar 18 8 3: 11. ii. vorletzte Vorstellung irn Abonnement. Zum 4. Mal: Meif > Reifltngen. Schwank mit Gesang in 5 Akten von Moser. Dienstag den 30. Januar 1883- Beneficc für Hrn. Gustav Ernst. Aus Verlangen znrn 2. Mal: Soennecken ’s = Schreibfedern-" Sümmtliche äoen necken-Artikel vorräthig bei 40 Ernst Balser. kaitnm^ !«ng ned Wegen Aufgabe der Oekonomie bin ich gesonnen, mein WohnbauS, Sckeuer, Ltallunge« mit daranstoßcndem «arten, sowie meine sämmtlichen -lecker und Wiesen aus freier Hand zu verkaufen eoent. zu verpachten. Dessallsige Liebhaber wollen sich an mich persönlich wenden. Auch habe ich eine Quantität Dickwur; zu verkaufen. 611 Lndwlg Vogt. Mühlgassc- auch -m Tankschrcibcn Lr. Paps?L«o^liicrfennungen besitzen wir lsländisch MoOs.pa5 $e$en --------------------4Dete Vorslan ,swch ßtfl ii ff rUall-Extrnct u. Caruiitcllcn*) v. L H- Pietsch & Co., Breslau. Dermielöttllflt'n. ^i2a Ein kl. LogiS Dcniiictbct^. Sckmidt, sad) r c i nermei fter, Grün berg erstraße. <>2:3 (?in Logis, 2 Stuben enthaltend, w Dcrmtetben. (Ernfi Franke, Leibgesterne^Weg 3. 628 Das seither von Herrn"Lehrer Curschmann bewohnte Logis ist per 1. Mai zu pcrmictbcn. __ __P« Gerhard, Ikaplansgasie. 627 ^in möbl Zimmer im 1. Stock, nacli der Straße gelegen, ist zu oermiethen. ^hr. Zimmer, Bahnhofstraße. i^..: : 1|,nuri9b« Wlien Lh ®toür(e 6,t i LrL- Ä kJ ^-7. 30 und Zu h°b-7i„Gi-ß-n bei Äg. Wilh.^ig '' Alice-Vereiii. Dritter Bortrag: lieber das electri n„14 mit «xperlmeuteii, Realschuldirector Soldnn. ' ,Jcht’ Mittwoch den 31. Januar, Ablnds 8 Uhr int Gymnasium ' (;22 ----Karten a 1 JL "ud bei .Herrn Ferber und Herrn Rudolph zu haben. dcs Kaufmännischen llkretns Frankfurt a. Al. renommirtcs Institut, gewährleistet die günstigsten Erfolge. ’“r ^n6c^ot un® Nachfrage fortgohend Harmonika werden reparirt von 610 Louis Scheid, Schlffenbergerweg 61. goOQOOOCOOOOOOOOCOÖÖOÖg § 1 Rothenberger 8 g Gerichtl. best. Taxator <> g Llndeii|)lft(z 8. 8 O 609 g ^oooooooooooooooooooog 631 Ein braver Junge für Hausarbeit gesucht im „Darmstädter Haus". 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