Ni lleideöden des ,291 Nuv a. c **| T Ihr. Friedrich. Ük. .'.50. Sail ML 1-, hx her. Schreib- pb, Mu?ihlien- (omlte. \ für -ie ude kei Nr. 1, ür>rr Xanb vvd t Deatsche Vs« -els zuw ibt«. * 0 Bersrod-Winnerod do. 7. Febr., Vr2 Uhr 30 e Bettenhausen-Langsdorf do. do. 46 1 3 5 a Gießen (Staatsstraße i-Wieseck Gießen Megierungs- 5. Februar, V>9 Uhr 19 ■ 16 a Muschenhcim-Birklar In Birklar Birklar 13. Febr, 1 Uhr 38 gebäude) b do. do. 22 b In Wieseck do. do. c Birklar-Staatsstr. (Lich) do. 13. Febr., 1 Uhr 56 1 c Wies eck-Altbnseck do- do. 126 1 17 a Staatsstr. (Lich Butzbach) - Grenze Muschenheim J3. Febr-, 11 Uhr 13 d In Altbuseck Großbnseck 7. Februar, 11 Uhr 20 (Münzenbcrg) e Altbuseck Großbnseck do. do. 74 118 a Greife (Trais-Münzenberg) - Bel- Bellersheim 16. Febr., '/,!! Uhr 60 f Großbnseck Grünberger - StaatSst. do. do. 3b 87 lershetm 3 6 a Altbnseck-Daubringen do- und Daubringen do. u.2.Febr.,^g2 Ubt b In Bellersheim do. do- 30 3 7 a Gießen (Staatsstr.)-Daubringen Daubringen 2. Februar, Vr'2 Uhr 25 c Bellersheim-Traishorlosf do. u. Traishorloff do- ii. 12.Febr., '/,4U. 133 1 b In Daubringen Danbringen-Mamzlar do. do. tt4 d In Trais Horloff Traisborloff Rodyeim 12. Febr., '/,4 Uhr 14 1 c Staufenberg 14. Februar, 1 Uhr 14 e Tralshorloff-Steinheim 12. Febr-, «/# 1 Uhr 91 I d In Mainzlar do. do. do. u. 2. Febr., 12 Uhr 11 f In Steinhcim do. do. 14 e Mainzlar Treis a. d. Lda. do. und Treis K Steinheim Rodheim do do. 61 f In Treis a. d. Lda. Treis 2. Februar, 12 Uhr 2a> h In Nodheim do. do. 21 li 8 Treis-Mendorf a. d- Lda. do. und Allendorf do. und Vs 10 Uhi 76 i Rodhcim-Rabertshausen In Rabertshausen do. do. 79 । h In Mendorf a- d. Lda. Mendorf 2. Februar, ’ rlOUHi 30 59 k do. do. 12 i Mendorf a. d. Lda.-Londorf do- do. 1 Rabertshausen-Grenze (Harp) do. do. 18 k In Londorf do. do. 14. Februar, 1 Uhr do. m In Rabertshausen 11 do. do. 141 r 18 a Lollar (Staatsstr. -Staufenberg Staustnbera - Mainzlar Staufenberg ! 19 » Bellersheim-Obbornhofen Bellersheim 116. Febr., ‘/211 Uhr bi b do. b In Obbornhofen do. do. 18 : 19 a Kirchberg (Staatsstr.)-Rnttershsn. In Ruttershausen . do. do- c Obbornhofen Grenze (Wohnbach) do. do. 31 1 b do. 15 59 I 20 a Steinheim-Grenze (U -Widdersheim) Rodheim 12. Febr-, 'Al Uhr 19 - 0 10 a RntterShausen-Grenzc (Odenhsn.) Allendorf a d. Lda.-Eltmbach do- Allendorf a. d- Lda- 2. Februar, VilOUbr 1 .1 a Hungen Hosgras do. do. 64 1 b Mendorf a.d.Lda.-Grenze (Rordeck do do. 17 b Hofgras-Rodheim do. do. 85 0 Rodheim-Grenze (Glaubzahl) do. do. I 18 Sie wollen in ortsüblicher Weise bekannt machen, daß die obia.'N Arbeiten ii her Zeit vom t- bis 16. Februar ds. IS. jur Bergedimg kommen und oaß d is Berzeichniß der einzelnen Lieferstrecken und Bersteiaerunastermine in Nr. 22 des „Gießener Anzeiger" veröffentlicht unv auf Iyrem T ureau eu^ufeyen ttt. Diejenigen Bürgermeistereien, in deren Orte Versteigerungütermine anberaumt finb, wollen zur Abhaltung oerstiven ein geeignetes vorai un Rarv-, Gemeinde- oder Schulhaus bereit stellen. , . o ... , .. Nähere Auskunft Über die Lieferungsbedingungen, die Bezugsorte der Steine, die Looseintheilung rc. ertheuen der .KrelSingenieur, die Beznlsbauauf 'eher und die Kreisstraßenwarte. I)r. Boekmann. Politische Ueberflcht. Gießen, 26. Januar. Das Interesse an unseren innerpolitischen Angelegenheiten beschränkt sich jetzt der Hauptsache nach ans die Verhandlungen des Reichstages, die seit vorigen Sonnabend der Fortsetzung der Berathung des Reichshaushalts-Etats gewidmet sind. In dieser Woche beschäftigte sich der Reichstag zunächst mit dem Specialetat des Reichsheeres, dessen Berathung die Montags-Sitzung gewidmet war. Die verschiedensten Dinge kamen in der Debatte, die hauptsächlich zwischen den Abgg. Schott (Volküpartei), Richter- Hagen, Dr. Windthorst und Kayser (socialdem.) einer- und den conservativen Abgg. v. Minnigerode und v. Maltzahn-Gültz, sowie dem preußischen Kriegü- mintster v. Kamele anderseits spielte, zur Erörterung- die militärische Strafrechtspflege, die Mißhandlungen der Soldaten, das Ueberwiegen des adeligen Elementes im Osficier-Corp- des Reichsheeres, die Kostspieligkeit der Kürassier- Regimenter und des Garde-Corps, die bekannten Fälle von Schleinitz und des Füsiliers GLrntner u. s. w., wobei sich namentlich zwischen dem fortschrittlichen Abg. Richter-Hagen und dem Kriegsminister v. Kameke eine ziemlich gereizte Controverse entspann, schließlich würben jedoch sämmtliche Etatspositionen be- willi^t. Am Dienstag genehmigte der Reichstag zunächst die noch übrigen Theile des ^eeresetats, sowie den Marine-Etat und ging dann zur Berathung des Etats des.Reichsjustizamtes über. Derselbe gab zu verschiedenen Beschwerden und Wünschen aus dem Hause und zu Repliken vom Bundesrathü-Dische Anlaß. Doch wurde schließlich auch der Reichsjusnz-Etat genehmigt- die weitere Be- rathung des Reichshaushalts-Etats setzte das Haus m seiner nächsten Sitzung am Donnerstag fort und wird dieselbe wohl noch in dieser Woche zu Ende geführt werden. JnOesterre ich-Ungarn tagen gegenwärtig die Parlamente beider Reichshälsten, deren Verhandlungen in vieler Woche auch für weitere Kreise BemerkenSwerthes boten. Im Sprachenanüschusse des österreichischen Abgeordnetenhauses gelangte am Montag der Antrag des liberalen Abg. Wurmbrand zur Berathung, hie Regierung auszufordern, auf Grund von Artikel 19 des Gesetzes über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger einen Gesetzentwurf einzubringen, wonach unter Festhaltung des Deutschen als Staatssprache der Gebrauch der landesüblichen Sprachen in Amt, Schule und öffentlichem Leben geregelt werden soll. Der Antrag wurde jedoch nach kurzer Debatte abgclehnt und bei der den Deutschliberalen ungünstigen Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses ist keine Aussicht vorhanden, daß der Antrag im Plenum zur Annahme und somit die Sprachensrage zur definitiven Regelung gelangt. Das ungarische Unterhaus dagegen hatte am Montag und Dienstag wieder einmal seine „JudendebaUe", zu welcher die Interpellation des Tapolczaer Wahlbezirkes um Aufhebung der Juden - Emancipation Anlaß gab. Abg. Jstoczy « Antisemit) trat für diesen Vorschlag unter maßlosen Ausfällen gegen das Judenthum ein, während namentlich Abg. Jokai unter lautem Beifall des Hauses »ich entschieden für die volle Gleichberechtigung der Juden erklärte. Auch Ministerpräsident Tisza stellte «ich in seinen Amtsführungen im Ganzen auf den Standpunkt des Abg. Jokai und betonte, daß der Antisemitismus auf gesellschaftlichem Wege zur Austragung gelangen werde. Die weitere Debatte über diesen Gegenstand wurde auf nächsten Sonnabend vertagt. Das französische Cabinet Duclerc hält einen Ministerrath nach dem andern ab, was von der Rathlosigkeit des Ministeriums in der Affäre des noch immer verhasteten Prinzen Napoleon und der Prinzen von Orleans zeugt. Daß unter diesen Umständen die Gerüchte von der bevorstehenden De- Mission des Eabinets Duclerc immer bestimmter auftreten, erscheint erklärlich und die Lago des Ministenums, welches einerseits in Besorgniß vor bonapar- tistiichen und royalistischen Putschen, andererseits vor radikal-anarchistischen Bewegungen schwebt, ist allerdings keine beneidenSwerthe. Die Entscheidung in dieier ganzen Angelegenheit liegt bei der Deputirtenkammer, welche unter drei Anträgen zu wählen hat: den der Regierung, nach deren Vorlage es im Allge- memen dem Präsidenten der Republik anheimgestellt wirb, die Ausweisung von Prätendenten aus den französischen Dhron nach seinem Ermessen anzuordnen • den des Deputirten Floquet (sortgeschr. Republ.) aus Ausweisung sämmtlicher Mitglieder ehemaliger Regentensamilien Frankreichs und den Antrag des radi- kalen Deputirten Ballue auf Entfernung der Prinzen Orleans aus der Armee. Da bei der am Dienstag in den Kammer-Bureaux stattgefundenen Wahl von Mitgliedern der Commission, welche sich mit der Vorberathung dieser Anträge zu beschäftigen hat, die meisten Stimmen aus die Anhänger des Floquet hchen Antrages fielen, so erscheint dessen Annahme auch im Plenum der Kammer als ziemlich gewiß und letzterer Umstand würde dann wohl die Demission des Cabi- netS Duclerc nach stch ziehen. Das Rencontre, welches der italienische Consul in Tripolis jüngst MU einer türkischen Schildwache hatte, hat die Pforte zu verschärften In- ilructwnen an alle Schildwachen und Wachposten veranlaßt. Demzufolge können die Posten gegen Jeden, der ihren Instructionen entgegenhandelt, nach erfolgter Aufforderung von den Waffen Gebrauch machen. Die Pforte theilte dies den Botschaftern rn einer besonder« Siote mit. Telcstrnphische Depeschen. Wolff« telegr. (correspondenz-Bureau. Berlin, 25. Januar. Heute, am SUberhvchzeitstage, bejeunirte bas kronprinzliche Paar uni 9 Uhr mit den Baden'schen und ben Ebinburgh'schen Herrschaften, nut dem Prinzen und der Prinzessin Albrecht, dem Prinzen Wil- Helm und der Erbprinzessin von Meiningen und empfing um 10 Uhr die Gra- tulation der Majestäten. Um 11 Uhr statteten der Kronprinz und die Kron- Prinzessin den Majestäten einen Gegenbesuch ab und empfingen uni 12 Uhr bie Gratulation ber Mitglieder der königlichen Familie. Die Linden und die angrenzenden Straßen waren festlich beflaggt, eine dichte Menschenmenge bildete zwischen dem Palais des Kaisers und des Kronprinzen Chaine und empfing die Majestäten und Höchsten Herrschasten mit enthusiastischen Kundgebungen. ~ Unter den dem kronprinzlichen Paare heute zugegangenen Glückwunsch- Adressen befindet sich auch eine von dem Breslauer Fürstbischof Namens des preußischen Episcopats übersendete. — Die in heutiger Stadtverordneten-Versamnüung verlesene Antwort des Kaisers auf das Beileidschreiben des Magistrats und der Stadtverordneten lautet: Deutschland. Mainz, 23. Jan. Der Großherzog hat in einem Schreiben des Herrn ^taatsmmisters v Starck der gesammten hiesigen Garnison — Officieren und Mannschaften — seine höchste Anerkennung über die der Stadt Mainz während der jüngsten WafferSnoth geleisteten Hülse aussprechen lassen. Das Schreiben welches dem hiesigen Gouvernement zugesendet worden war, wurde der gesamm- t, - •^niperget, ' ?--rn L5ch B^ifE : »;ben: aiMbicr bk - •W« u!ti>ab bn "*«. kr Amor' i " ' a ub baß m4 «Mb w: btt frav-L- • 4»rn t®4 m|to§ctz : LL ha ykiib b$rin ; b.-r krstz tbrtr tat tir <16 a ben - w iylt, f»ttm fk k fll< 4* -7 «ch rkt W $° rr ntkihfii Mr i ;^tuing übp ~i ;Vn‘kt5o«i' .£■.,'. Wi - a ^dtti bn ■ r.MK er^t 7 ;,.^-rNoapfllQ1i : IW bitntt i * "■* -jtn burtb tim ! ., ®y[M ftn» i •* tob ungefähr Mih.iJ^-5-J i • r*.,, .Et»- ,, e ’! '^tothwabßt | •*v* 2 afnitt: I » Bn Seit otnia ! tnce feat K»h- XtNj » 6« als bn a ss* ht auMT.iitun • *'" frnbfi 6*nt » M' Gw' X$5 * ^t0B‘ L 12 Uhr *, iiud die fl1 *rtElCÄ^ weh rf*" rier Streichung einer verlangten neuen Direktorstelle. Die Etats der Reichsschuld jinb der Stempelabgabe wurden unverändert bewilligt. Der Etat des Reichs- Inoal'deafondS und des Pensionsfonds wurden an die Budget-Comm-sston verwiesen. - 5o ^^20Januar. „Figaro" und „Gaulois" versichern, der Bericht des Untersuchungsrichters, welcher mit der Angelegenheit des Prinzen Napoleon beauftragt ist, beantrage Einstellung des Verfahrens. Der betr. Antrag werde .nassen erst nach Entscheidung der Kammer über die Gesetzentwürfe gegen die Thronvrätendenten veröffentlicht werden. London, 25. Januar. Nach einem Telegramm des „Standard" aus Miro von gestern hat der Khedive das Dekret unterzeichnet, durch welches Ser bisherige englische Controleur Lolvin zum Nathgeber der Negierung in Finanzsachen ernannt wird. ________ Lokale*. Gießen, 25. Januar. (Sitzung der Großh. Handelskammer am 21. Januar.) Anwesend die Herren Ed. Stlberetsen, L. Georgi, S. Heichelheim, A. Katz, F. C B. Koch, A. Kraatz, R. Scheel und A. Zinßer. Nach einem kmzen Rückblick auf die Thätigkeit der Kammer im verflossenen ^abre durch den zeitweiligen Vorsitzenden, Herrn E. Silbereisen, schreitet die Kammer zur Wahl dctz Vorsitzenden für das Jahr 1883 und seines Stellvertreters. Einstimmig werden die Herren E. Silbe reif en und L- Georgi für die betteffenden Funktionen wieder gewählt. Beide Gewählte nehmen die Wahl dankend an, worauf Herr Koch im Namen der Kammer denselben den Dank für ihre bisherige Thätigkctt aus sprint. Vorsitzende g'bt der Kammer Kenntniß von Zuschriften der Eisendohn- Dtrectiontn Frankfurt und Hannover, nach welchen die Handelskammer G-etzen auch gur Vertretung in den Bezirks - Eisenbahnräthen an den genannten Orten zugezogen iDOtbcn tfL^f fd)rdtet bu £ammer Jur Wahl des Vertreters und Stellvertreters für bie 3 Bezirks-Eiscndahnräthe Köln, Frankfurt a. M. und Hannover. Einfllmmig wird Herr Georgi zum Delegirten und Herr Koch zu dessen Stellvertreter gewählt. Die Handelskammer Freiburg i. B. hat eine Petition an den Reichstag gerichtet, worin sie um Abänderung des Gewerbegcsetzes dahin bittet, daß 1. die Detailreisenden Hausirern gleichgestellt werden; 2. die Hausirer in den Gemeinden, in welchen sie Geschäfte zu machen suchen, gleich den ansässigen Gewerdtreibenden zur Gewerbesteuer zuaezogen werden können. Es wird beantragt, den ersteren Theil des Petitums der Handelskammer Freiburg zu unterstützen. Rach längerer Debatte wird mit 6 Stimmen gegen 2 vorläufig Uebergang zur Tagesordnung beschlossen. , Die Handelskammer Frankfurt a. M. übersendet eine Besprechung des Proiects einer directen Eisenbahnverbindung zwischen Mainz und Brüssel und ersucht die Sommer um Unterstützung dieses Projekt«. Die Kammer beschließt, das betreffende Schriftstück zunächst unter den Mitgliedern drcultren zu lassen. Die Handelskammer Mülhausen t E- hat an das Ministerium für Elsaß Lothringen das Gesuch gerichtet, die Regierung wolle bei dem Bundsrath behufs Abstellung ver Beschlüffe vom 5. Juli 1882 vorstellig werden, sowie die baldige Revision des ganzen Reichsstempelsteuergesetzes beantragen und ersucht die Kammer um Unterstützung Me§ AE^^eichstage ^reitS bestimmte Anträge in dieser Richtung gestellt sind, erscheint der Kammer em an den Bundesraih gerichtetes Ersuchen noch verfrüht. Gießen, 26. Januar. Morgen, den 27. Januar, am Todestage des Herrn EommerztenrathS Carl Gail, werden aus der Stiftung der Familie Gail zum ehrenden Andenken an den Verstorbenen die Zinsen von 25,000 JL Kapital, welche bei hiesiger Stadikasse angelegt sind, an zwei arme und bedürftige Bürger unserer Stadt im Betrage von je 200 «X ausbezahlt. Ehre solchem Vermächtniß! Möchten sich noch viele Wohlhabende daran ein Vorbild nehmen! Vermischtes. Frankfurt a. M., 22 Januar. Zwei Commis und der Lehrling eines hiesigen Geschäfts ließen sich am Samstag Schnaps holen. Der 17 Jahre alte Lehrling setzt-' das Glak an und trank das ziemlich große Quantum in wenigen Zügen aus, worauf er stöhnend vom Stuhle stürzte. Man legte ihn vorerst auf eine Kiste; da sich aber Besserung nicht einstellte, so schickte man ihn in Begleitung des Hausknechts in einer Droschke nach Hause. Unterwegs vrrschted her junge Mann in den Armen seines Begleiters Es war der einzige Sohn einer Wsttwe in Heddernheim. Duisburg a. Rh., 20. Januar. Drei Tage hat die Schwurgerichtsverhandlung gegen die Gebrüder Schüpping gewährt und durch de« Ausfall die ruchlose Ermordung eines unbescholtenen Beamten auf der Chaussee in der Nacht zum 19 October v. I durch eine zwar jugendliche, aber abgefeimte Verbrecherbande erwiesen. Ein mehrfach bestraftes, zu allen Verbrechen fähiges Individuum, Richard Schüpping. ist zum Tode verurthetlt, seine Beihelfer, sein Bruder Emil Schüpping und seine Zuhälterin Camilla Heymann, sind mit fünf Jahren Gefängniß, resp. acht Jahren Zuchthaus bestraft worden. 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in ei; - oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn m«» von der Annoncen - Expedition von HAA5EIVSTE1X & VOGJLEH Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, örigc Gelände der August Nauheimer Witiwe: Flur XXVH/i00/,o, 691 Mtr. Wiest in der StcphanSmark, an der Selzcrtzbrücke meistbietend versteigert werden. Gießen, den 26. Januar 1883. Großherzogltches Ortügerichi. Holzversteigerung in der Kgl. Obersörsterei Krofdorf. Donnerstag den 8. Februar, Vormittags um 9 Uhr, werden zu Krofdorf bei Wirth Kahler! aus dem Königlichen Forste folgende Holzsortimente versteigert: ^chutzberirk Wismar: Aßmannshcilige Wald 33a. (wichen: 29 Stämme mit 68,04 fm K -I. ausgesuchter, vorzüglicher Qualität und Stärke, 4 rm Klafter N'utz- holz (Böttigerholz bester Qualität), 205 rm Scheit, 4 rm Knüvpcl, 236 rm Reiser. Buchen: 2 rm Stammknüppel. Schuh- bczirk Krofdorf. Kablcberg 9a. wichen r 31 Baustämme mit 10,75 fm K. I., 16 rm Klafter Nutzholz, 10 rm Scheit, 4 rm Knüppel, 30 rm Reiser. Buchen: 8 rm Klafter Nutzholz (Felgen), 213 rm Scheit, 29 rm Knüppel, 23 rm Stockbolz, 457 rm Reiser. Fonbachskopf 11a. Cichcn r 9 Baustämmc mit 9,34 fm K-I., 2 rm Klafter Nutzholz, 7 rm Scheit, 11 rm Reiser. Buchen: 4 Stämme mit 5,3 fm K -I., 2 rm Klafter 'Nutzholz (Felgen), 249 rm Scheit, 15 rm Knüppel, 26 rm Stockholz, 286 rm Reiser. Fonbachskopf 12. wichen: 13 Baustämme mit 10,66 fm K.-J., 10 rm Klafter 9tUtz- Holz, 18 rm Scheit, 5 rm Knüppel, 39 rm Reiser. Buchen: 2 Stämme mit 2,82 fm K.-J., 18 rm Klafter Nutzholz iFelgen), 415 rm Scheit, 27 rm Knüppel, 12 rm Stockholz, 584 rm Reiser. Krofdorf, den 25. Januar 1883. 601 Der König!. Oberförster: Müller. Mnnlsg den 12. Fedr. 1883, Nachmittags 2 Uhr, soll iu dem Gasthaus „Zum römischen Kaiser" dahier das iu der Sllhöfer- straße dahier belegeue Gasthaus „Num '8oTl «ich«" W. cit lotzö c > unb m N iKaräert a he •fctaJT2ak 8 s • tWi , ■.. Wt'jQ Bij-T ■ ’ • n n ■fcrmu , ■«■»•wir iV ; > > SS ■k. ’ "* ’ ’ 8 JÄ »