1883 Samstag den 26. Mai srr. IIS stör Erscheint ILgttch mit Ausnahme des Msntags. Bureau: Schulstraße 7. worden sind. - ^^^gl^Hoheitder Großherzog haben Darwstadt, 24. Mai. d' - Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlchn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Ueberficht. Gießen, 25. Mai. Aus Moskau sind gegenwärtig die Blicke der gesammten civili- suten Welt gerichtet, wo der Czar Alexander III. nebst seiner erhabenen Gemahlin am Dienstag seinen seierlichen Einzug unter Glockengeläute und Kanomn- donner und den brausendell Jubelrufen einer nach Hunderttausenden zähleMen Menge gehalten hat. Nach den vorliegenden telegraphischen Berichten ist der Einzug obne jeden störenden Zwischenfall verlaufen und dies berechtigt zu der Annahme' daß auch der übrige Theil der Krönungs-Feierlichkeiten sich ohne besondere Störungen programmgemäß abwickeln werde. Am kommenden Sonntag wird der Czar sich und der Czarewna in der Uspenski-Kathedrale die Krone aus'S Haupt setzen und erst von diesem großen Momente an wird Alexander IN. dem russischen Volke als sein wahrhaftiger Herrscher erscheinen, da nach den traditionellen Anschauungen des russischen Volkes erst die Krönung den Czaren als wahren Herrscher erscheinen läßt. Auf die Krönung folgt noch eine ganze Reihe glänzender Festlichkeiten, die sich bis gegen Mitte Juni erstrecken, so daß sich das Interesse der politischen wie nichtpolitischen Welt noch für die nächstell Wochen auf Moskau concentriren wird. Der deutsche Reichstag ist am Dienstagjn den letzten Abschnitt seiner gegenwärtigen ganz außerordelitlich langen Session eingetreten, da die Regierung jetzt, wie bestimmt versichert wird, von einer nochmaligen Vertagung des Parlaments Abstand genommen hat. Es sind in diesem letzten Abschnitte noch hochwichtige Entscheidungen zu treffen, die sich auf das Krankenkassengesetz, die Novelle zur Gewerbeordnung und den Etat pro 1884/85 beziehen und die Vorstände der verschiedenen Reichstags-Fraktionen haben daher ihre Parteigenossen zu möglichst zahlreichem Erscheinen aufgefordert. Vorerst haben aber die Abgeordneten diesem Verlangen nur sehr ungenügend entsprochen, wenigstens wiesen am Dienstag die Bänke des Reichstages große Lücken auf. Der erste Gegenstand der Tagesordnung für diese Sitzung war die Interpellation des Abg. Johannsen (Däne) wegen der Wiederaufnahme dänischer Optanten in den preußischen Staatsverband, deren Beantwortung aber der Vertreter der Reichsregierung, preußischer Finanzminister Scholz, ablehnte. Als dec Abg. Johannsen das Wort zur Begründung seiner Interpellation nahm, entfernten sich die anwesenden Bundesraths-Mitglieder und auch nach ihrer Rückkehr betheiligten sie sich nicht an der Besprechung der Interpellation. Im Laufe derselben bezeichnete Abg. Richter-Hagen die Form der Ablehnung noch vor erfolgter Begründung als „schroff" und Abg. Windthorst erklärte sie sür „ungewöhnlich", übereinstimmend verwahrten sich beide Redner dagegen, daß dieser Vorgang als Präjudiz für künftige Fälle ausgebeutet werden solle. Von Seiten der conser- vativen Fraktionen traten die Abgg. v. Kardorff und v. Minnigerode für die Haltung des Regierungs-Vertreters ein und bemerkte hierbei Herr v. Kardorff, daß nach seiner Ansicht die Angelegenheit eine specifisch-preußische sei und deshalb nicht vor das Forum des Reichstages gehöre. Schließlich wurde dieser Gegenstand verlassen und trat das Haus in die dritte Lesung des Krankenkassengesetzes ein. Namens der Regierung erklärte Finanzminister Scholz, daß der Gesetzentwurf für die Regierung unannehmbar sei, wenn der Reichstag die Ausdehnung des Gesetzes auf die land- und forstwirthschastlichen Arbeiter in dritter Lesung aufrechterhalte; trotzdem traten die Abgg. Dirichlet (fortfdjr.) und v. Maltzahn-Gültz (freicons.) für diese Ausdehnung ein. Von socialdemokratischer Seite erkannte Abg. Rittinghausen an, daß der vorliegende Gesetzentwurf, wie er aus der zweiten Lesung hervorgegangen sei, wesentliche Ver- befferungen enthalte, bedauerte aber, daß die von seiner Partei gestellten Amendements so wenig Anklang gefunden hätten. Dem Präsidenten des Reichsgerichts in Leipzig, Dr. Sim- s o n, ist anläßlich seines 50jährigen Amtsjubiläums vom Kaiser der Rothe Adlerorden 1. Klasse und vom Großherzog von Baden das Großkreuz des Zähringer Löwenordens verliehen worden. n be8 ' iv"’ ulrf ' . >) / * Allergnädigst geruht: oe£irer an der höheren Mädchenschule zu Am 4. Mui ven. prov sSchule zu ernennen. Sieben DnErnst Bet z ^Herzog haben Allergnädigst geruht. - Sb- W-Äj. Dr. Hermann Siebeck in Basel zum ordent- Am 24. Marz ,,bji,ggvbischen Fakultät der Landes-Umversttät, mit Mrkun?v°m°1. August i? Js. an, zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen. Das Czechenthum hat der Regierung des Grafen ^aasfe ein neue» wichtiges Zugeständniß abgerungen. Durch ein kaiserliches Patent wird er Landtag des Königreichs Böhmen für ausgelöst erklärt und der ueugewahlte Landtag aus den 5. Juli d. Js. einberufen. Mit dieser Matzregel ist den Czechen ein längst gehegter Herzenswunsch in Erfüllung gegangen, da ste hoffen, durch die bevorstehenden Neuwahlen in der Prager Sanbftube die Maioritat zu erlangen, welche Hoffnung bei dem von czechischer Sette ru seder Hinsicht ausaeübten Terrorismus nicht unberechtigt erscheint. Die böhmischen "Nationalen" werden ohne Zweifel ihr Uebergewicht dann zu dem Versuche benutzen, di- ochmische Wahlordnung zu ihren Gunsten für alle Zeiten nmzugestalten, aber in diesem Bestreben werden sie Doraussichtlich auf schwer zu bclugenbt Hindernisse stoßen. Zu einer Umänderung des böhmischen Landtages müssen z>oei Drittel seiner Mitglieder ihre Zustimmung geben und mindestens drei Mertel bei der bett. Abstimmung anwesend fern. Der böhmische Landtag zahlt nun 242 Mitglieder und hierzu werden die Deutschen selbst unter den ungünstigsten Verhältnissen immer mehr als ein Viertel, also Über 61 Abgeordnete, Men die dann blos die Sitzung zu verlassen brauchen, um bie .Ibanberung ®Ä“ «1 —l —E. »d MM miteinander in arger Fehde. Den Anlaß hierzu hat der Ausfall der am Nlontaq in Passy, einer Vorstadt in Pans, stattgesundenen Ersatzwahl zur Deputirtenkammer gegeben; w.oer Erwarten fiegte hier er der conserva ive Candidat Calla nut 3036 gegenüber Jemen von Gambet is ischer, je p. ultta radikaler Seite aufgestellten Mitbewerbern, denn der Gambettist Renaud ertne.t nur 1134 bet ulttarabttale Candibat Bouteiller 2999 Stimmen. Wenn nun auch Calla nur die relative Mehrheit erhalten hat, so ist er doch nach den Bestimmungen des französischen Wahlgesetzes, nach welchem beimi zweiten«WahU ganqe bereits bie relative Mehrheit entscheidet, gewählt und dre Monarchisten lind natürlich ob dieses vereinzelten Sieges in gehobener Stunmung. D e Ultra-Rabikalen aber sind wüthend gegen bie Gamdettisten, erstlich, weil drese üuS tüe noch in letzter Stunde erfolgte Aufstellung eines eigenen Cand.dat n eine Zersplitterung der republikanischen Stimmen herberfuhrter, unddann .El bie Gambettistische Presse ihre Agitation weniger gegenCalloals m ünehr aeaen Bouteiller richtete, bem nicht ohne Grund sehr ehrenrührige «anoimigen vorgeworfen wurden. Möglicherweise gelangt dieseV°rstm-'nung 8« 4en O - betlisten und Ultra-Radikalen bei den nächsten Neuwahlen zur franzosiscyen Deputirtenkammer zu einem verschärften Ausdruck. .. Devutirten- kamnur °üben°bVPoUtik'°des°Cabinets"de während bet jüngsten parlamentarischen Debatt " s„ch beS Gesammt- Folge dessen der Consei^rastdent beim K rg in ber Deputirtenkammer Cabtnets ernrelchte. Wie de Prettsam D ,rag gjretiä mit der rnittheilte, ist dasselbe von König Vumb g b^hj„ g^iben oie Minister Bildung des neuen Cabmets beauftragt Mts. vertagt auf ihren Posten, während bie Kammern vis zum Bekanntmachung. W - LAKS2S-" Gießen, ben 23. Mai 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. p ' Dr. Boekmann. ___ M entsprechend!; H Kräfte da und^ : von Morgens Sets übemacht Lchulsugeud -13 Ubt und vertagen nm )ev wird gatt tL Eltern in merke, daß nnzeichnung Mi mum. brer.___ Ipanf n itder SiW ref. 193230* 20311* 844686 32185$ . w Sitfflt 18041111 ™'2->38S u der Fonds, tfr ; „ ba *** 1 u§tunit ih«*6 | M Dieergeb^W ,, unb reck' j'ä»*’ Bekanntmachung. des Betraas der Stempelkosten der Loose, betragen. . . Gießen, den 23. Mai 1883. GroßhMM Kreisamt Gießen. p vr. Boekmann. ———— n>ili on na(6 finde" I n roolle^' J, M Darmstadt, 21 Mai. Schluß des Inhalts des Großherzoglichen Regierungsblattes Nr. 14: Hochwasser-Nachrichtendienst innerhalb der Grenzen des Großherzogthums Hessen. S 8 Postamt WormS. Das Kaiserliche Postamt Worms empfängt die Waffer- standsnachrtchten des oberen Rheins (Waldshut, Kehl, Maxau und Mannheim), des oberen Neckars (Heilbronn und Wimpfen), sowie die Pegelbeobachtungen des Großherzog- lichen KreiSbauamts Worms am Wormser Brückenpegel. Die von dem oberen Rhein und Neckar einlaufenden Depeschen werden von dem Postamt Worms sofort dreifach ausgestellt und übermittelt an: a. Großherzogltches Kreisamt Worms, b. Großherzogliches Kreisbauamt Worms, c. Großherzogliche Bürgermeisterei Worms. Gleichzeitig gibt das Postamt Worms diese Depeschen, sowie die von dem Kreisbauamt Worms empfangenen Beobachtungen am dortigen Brückenpegel telegraphisch weiter auf die rechtsseitigen und auf die linksrheinischen Telegraphenltnten. Es ist dabet in Aussicht genommen, daß die Stationen, an welche die Wasserstands-Nach- rtchten abzugeben sind, gleichzeitig angerufen werden und daß die durchlaufenden Depeschen zur Uebermittelung an die ein- für allemal bezeichneten Adressen abzugeben sind. Folgende Behörden erhalten die Wasserstands-Nachrtchten mittelst Telegramme oder Eilboten: A. Linksrheinische Linie. Telegramme von Worms nach 1) Osthofen. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Osthofen benachrichtigt durch Eilboten die Bürgermeisterei Rhein-Dürkheim. 2) Eich. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Eich benachrichtigt durch Eilboten die Bürgermeisterei Hamm den daselbst stattonirten Dammwärter und die Bürgermeisterei Ibersheim. 3) Alsheim, resp. Gimbsheim. Die mit telegraphischem Fernsprecher mit Alsheim verbundene Station Gimbsheim gibt die Depeschen an die Bürgermeisterei Gimbsheim ab und letztere benachrichtigt den daselbst stationirten Dammwärter. 4) Guntersblum. — Bürgermeisterei. 5) Oppenheim- — a. Kreisamt- — b Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei benachrichtigt den in Dienheim stationirten Dammwärter. 6) Nierstein. — Bürgermeisterei. 7) Nackenheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei benachrichtigt den in Nackenheim stationirten Dammwärter. 8) Bodenheim. — Bürgermeisterei. 9) Laubenheim. — Bürgermeisterei. 10) Weisenau. — Bürgermeisterei. 11) Mainz. — a. Kreisamt. — b. Kreisbauamt- — o. Bürgermeisterei- 12) Mombach. — Bürgermeisterei- — Die Bürgermeisterei benachrichtigt den in Mombach stationirten Dammwärter. 13) Budenheim. — Bürgermeisterei. 14) Heidesheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei benachrichtigt durch Eilboten den in Hetdenfahrt stationirten Dammwärter. 15) Nteder-Jngelhetm. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Nieder-Jngel- heim benachrichtigt durch Eilboten die Bürgermeisterei Frei-Weinheim und die Bewohner der Sporkenheimer Höfe. — Die Bürgermeisterei Frei-Weinheim thetlt die Depeschen den daselbst stationirten Dammwärtern mit. 16) Bingen. — a. Kreisamt. — b Kreisbauamt. — c. Bürgermeisterei. 17) Bingerbrück. — König! Eisenbahnstation. B. Rechtsrhetnische Linien. Telegramme von Worms nach 1) Bensheim. — a. Kreisamt. — b. Kreisbauamt. 2) Lampertheim. — Bürgermeisterei, — Die Bürgermeisterei setzt die in Lampertheim stationirten zwei Dammwärter in Kenntniß. 3) Bürstadt. — Bürgermeisterei. 4) Hofheim. — Bürgermeisterei. — Hofheim erhält die Nachrichten durch den Bahntelegraphen. — Die Bürgermeisterei Hofheim übermittelt die Depeschen an den auf dem Währzollhaus stationirten Dammwärter. ö) Biblis. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Biblis setzt den daselbst stationirten Dammwärter in Kenntniß und thcilt die Depeschen durch Eilboten mit an die Bürgermeistereien: Bobstadt, Wattenheim, Nordheim. Die Bürgermeisterei Nordheim setzt den daselbst stationirten Dammwärter in Kenntniß. 6) Groß-Rohrheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Groß-Rohrheim setzt den daselbst stationirten Dammwärter in Kenntniß. 7) Gernsheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Gernsheim theilt die Nachrichten dem daselbst stationirten Dammwärter mit. 8) Biebesheim. — Bürgermeisterei. — Biebesheim empfängt die Depeschen durch den Bahntelegraph. Die Bürgermeisterei theilt die Nachrichten dem daselbst stationirten Dammwärter mit. 9) Stockstadt. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei setzt den in Stockstadt stationirten Dammwärter in Kenntniß. 10) Goddelau. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Goddelau gibt die Nachrichten durch Eilboten weiter an die Bürgermeistereien Erfelden, Leeheim- Die Bürgermeisterei Erfelden benachrichtigt den daselbst stationirten Dammwärter. Die Bürgermeisterei Leeheim schickt die Nachrichten durch Eilboten nach dem Kammerhof, von wo solche der auf dem Schusterwörth stationirte Dammwärter abholt. 10) Darmstadt. — Kaiser! Telegraphenamt. — Dasselbe stellt je eine Ausfertigung der Telegramme der Abtheilung für Bauwesen des Großh. Ministeriums der Finanzen zu und gibt solche weiter an das Kaiserl. Telegravhenamt Frankfurt, sowie an die nachstehend näher bezeichneten Orte und Adressen. S 9. Telegraphenamt Darmstadt. Das Kaiser!. Telegraphenamt Darmstadt empfängt nach Vorstehendem die Wasserstands-Nachrtchten des Rheins und Neckars von dem Postamt Worms und ferner die telegraphischen Wasserstands-Nachrtchten des oberen Mains. — Alle anlangenden Nachrichten werden der Abtheilung für Bauwesen des Finanzministeriums mitgetheilt und dem Kaiserl. Telegraphenamt in Frankfurt a. M. übermittelt. Ferner erfolgt die Benachrichtigung der nachstehend bezeichneten tnteressirten Behörden und Gemeinden in den Gebieten des Rheins und Mains. Telegramme von Darmstadt nach: 1) Groß-Gerau. — a. Kreisamt. — b. Kreisbauamt. DaS Kreisamt befördert die Wasserstands-Nachrtchten durch Eilboten an die Bürgermeisterei Geinsheim. Die Bürgermeisterei Geinsheim benachrichtigt den auf Kornsand stationirten Dammwärter. 2) Trebur. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Trebur benachrichtigt durch Eilboten die Bürgermeisterei Asthelm. Die Bürgermeisterei Astheim benachrichtigt den auf der Jacobsberger Aue stationirten Dammwärter. 3) Bischofsheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Bischofsheim befördert die Nachrichten durch Eilboten an die Bürgermeisterei Ginsheim und letztere benachrichtigt den in Ginsheim stationirten Dammwärter. 4) Kastel. — Bürgermeisterei. 5) Kostheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei benachricht den in Kostheim stationirten Dammwärter. S 10 Von dem Telegraphenamt Darmstadt empfangen die nachstehend genannten Behörden und Gemeinden nur die vom oberen Main — Schweinfurt, Würzburg, Aschaffenburg — etnlaufenden Wasserstands-Nachrichten: 1) Seligenstadt. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Seligenstadt gibt die Nachrichten durch Eilboten weiter an die Bürgermeistereien in Klein-Welzheim, Mainflingen und benachrichtigt den in Seligenstadt stattonirten Dammwärter. 2- Klein-Krotzenburg. — Bürgermeisterei. 3) Hainstadt. — Bürgermeisterei. — NB Die Beförderung der Depeschen erfolgt mit Benutzung des Bahn-Telegraphen. 4) Klein-Auheim. — Bürgermeisterei. — NB. Die Beförderung der Depeschen erfolgt mit Benutzung des Bahn-Telegraphen. Die Bürgermeisterei benachrichtigt den in Klein-Auheim stationirten Dammwärter. 5) Groß-Steinheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Groß-Stetnheim benachrichtigt durch Eilboten die Bürgermeisterei Klein-Steinheim. 6) Mühlheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei Mühlheim benachrichtigt durch Eilboten die Bürgermeistereien In: Dietesheim, Rumpenbeim. 7) Bürgel. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei benachrichtigt den in Bürgel stationirten Dammwärter. 8) Offenbach. — a. Kreisamt. — b Kreisbauamt. — c. Bürgermeisterei. 9) Kelsterbach. — Bürgermeisterei. — NB. Die Beförderung der Depeschen erfolgt durch Benutzung des Bahn-Telegraphen 10) Raunheim. — Bürgermeisterei. — NB. Die Beförderung der Depeschen erfolgt mit Benutzung des Bahn-Telegraphen. 11) Rüsselsheim. — Bürgermeisterei. — Die Bürgermeisterei benachrichtigt den in Rüsselsheim stationirten Dammwärter. S 11. Die unterhalb Hanau gelegenen Orte — nach dem Einfluß "der Kinzig in den Main — empfangen auch die von der Königlich Preußischen Flußbaubehörde in Hanau an das Kaiserliche Telegraphenamt Darmstadt gerichteten WasserstandS- Nachrichten. § 12. Das Telegraphenamt Darmstadt gibt auch sämmtliche bet demselben aus Main-Orten (Schweinfurt. Würzburg, Aschaffenburg und Hanau) einlaufenden Wasser- stands-Telezramme an das Postamt Mainz ab. Diese Nachrichten werden gleichzeitig zugestellt a. dem Kreisamt, b. dem Kreisbauamt. c. der Bürgermeisterei und sodann nach den rheinabwärts gelegenen Stationen weiter telegraphirt und befördert wie die Wasserstands-Nachrichten des Rheins, welche von Worms ankommen. § 13. Das Großherzogliche Kreisbauamt Mainz gibt die in § 3 vorgeschrtebenen Beobachtungen am Mainzer Brückenpegel dem Kaiserlichen Postamt Mainz auf. Letzteres befördert dieselben an die rheinabwärts gelegenen Stationen Mombach, Budenhcim, Heideshetm, Nieder-Jngelbeim, Bingen und Bingerbrück, wie die von dem oberen Rhein und Neckar kommenden Wasserstands-Nachrichten. Außerdem telegraphirt das Großherzogltche Kreisbauamt Mainz die Wasserstände am Mainzer Pegel direct an: a die Strombaudirection Coblenz; b. den Wafferbaumetster in Biebrich. S 14. Die Großherzoglichen Kreisämter, die Großherzogltchen Kreisbauämter und die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben die etnlaufenden Wasserstands-Telegramme mit Vermerk der Zett der Ankunft zu versehen und aufzubewahren. Abschriften der Telegramme sind sofort an den betreffenden Geschäflslokalen zur öffentlichen Kenntniß anzuschlagen. Die Depeschen blelden bis zur Ankunft der nächsten Telegramme, oder, falls keine solchen mehr kommen, während 24 Stunden ausgehängt. Den Großherzoglichen Kreisämtern und Großherzogltchen Bürgermeistereien wird überdies zur Pflicht gemacht, die Wasserstands-Nachrichten in ihren Kreisen und Gemeinden auf geeignete Weise thunlichst zu verbreiten. S 15 Da nach den vorstehenden Anordnungen ausreichend für die Verbreitung von Hochwasserstands-Nachrichten in den interesstrten Gemeinden Sorge getragen ist, so sind directe Anfragen der Kreisämter, Kreisbauämter, Bürgermeistereien und von Privaten bei der Rheinbau-Jnspection Mannheim und bei den die Wasserftands-Nach- richten für die Diesseite abgebenden Behörden der Nachbarstaaten zu unterlassen. S 16. Mit einem Abdruck dieser Bekanntmachung werden den Großherzoglichen Kreisämtern, den Großherzoglichen Kreisbauämtern und Dammwärtern, sowie den Großherzoglichen Bürgermeistereien „Erläuternde Bemerkungen über die Wasserstands- verhättnisse des Oberrheins, insbesondere an den Pegelstationen zu Waldshut, Kehl, Maxau und Mannheim, mit Rücksicht auf den Nachrichtendienst bei Hochwasser" zu- gestellt werden. Es ist ferner die Absicht, das Material, welches geeignet sein kann, den Verlauf der Hochfluthen innerhalb des Großherzogthums nach Maßgabe der Nachrichten aus den oberen Flußgebieten zu beurtheileu, thunlichst zu vervollständigen und allgemein bekannt zu machen Indessen ist es sehr schwierig, aus den einzelnen Wasser- stands-Nachrichten vom Oberrhein über das zu erwartende Verhalten der Hoch oasier auf der diesseitigen Rheinstrecke sich ein zutreffendes Urthetl zu bilden. Hierzu kommt noch, daß die Nullpunkte der Pegel nach verschiedenen Grundsätzen angelegt sind. Während bei den badischen Pegeln die Nullpunkte annähernd je der Höhe der verglichenen Flußsohle entsprechen, wurden die Nullpunkte der diesseitigen Pegel seiner Zeit auf die Höhe des gemittelten niedrigsten Wasserstandes gelegt- Hiernach zeigt z. B. der Pegel in Mannheim bet mittlerem Wasserstand ca. 250 Cm. mehr als derjenige von Mainz. 8 17. Eisgänge sind erst in der Rhetnstromstrecke von Mannheim abwärts von Belang und für die im Großherzogthum Hessen gelegene Rheinstrecke von Bedeutung. — Es werden telegraphische Nachrichten über Eisversetzungen und Eisgänge am Rhem, Neckar und Man ebenso an die diesseitigen tnteressirten Behörden und Gemeinden befördert, wie die Hochwasserstands-Nachrichten. Darmstadt, 12. Mai 1883. Großherzogliches Ministerium Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz. der Finanzen. v. Starck. Schleiermacher. Achenbach. Telegraphische Depeschen. Wolffs lelegr. Correspondenz-Burearr. Berlin, 24. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg." hebt hervor, daß in der Sitzung des preußischen Landtags vom 7. März in erster Linie das Vorgehen gegen im militärpflichtigen Alter stehende, in Nord-Schleswig wohnende Dänen zur Discussion stand. Von diesem, weil es zu bestehenden internationalen Verträgen in Beziehung gesetzt werden konnte, sagt Minister v. Puttkamer, die Angelegenheit könne mittelbar auch das Reich angehen, sie höre -deshalb aber nicht auf, eine vorzugsweise preußische zu sein. Bei der Interpellation Johannsen dagegen handelte es sich um eine interne Naturalisations-Angelegenheit, deren Erörterung int Reichstage Minister v. Scholz im Natnen des Bundesraths mit Recht abgelehnt hat. Die behaupteten Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ministern seien daher nicht vorhanden. — Hiesige Abendblätter melden die plötzliche nicht unerhebliche Erkrankung des Polizeipräsidenten v. Madai. Bern, 24. Mai. Der bekannte Physiologe, Gabriel Gustav Valentin, zu Breslau am 8. Juli 1810 geboren, ist in vergangener Nacht gestorben. Luxemburg, 24. Mai. Ein heute publicirtes Rescript des Königs, betr. die Entfestigung Luxemburgs, sowie des darauf bezüglichen Londoner Vertrags sagt, der König gewann durch die Berichte uno Schriftstücke der Regierung und nachdem er sich selbst über den gegenwärtigen Zustand der Oertlich- keiten vergewissert hatte, die vollständige Ueberzeugung, daß die Verpflichtungen des Art. 5 des Londoner Vertrages und die Intentionen der Vertragsmächte loyal erfüllt sind. Der Staatsminister erhält den Auftrag, dies den Vertragsmächten anzuzeigen. London, 24. Mai. Eine Nachmittags abgehaltene zweite Versammlung der Schiffsrheder beschloß die Bildung einer Gesellschaft zur Sicherung der Herstellung eines zweiten Suezkanals. Die Zeichnung ergab 20,000 Pfund zur Bestreitung der vorläufigen Kosten. Die Summe wurde größtentheils sofort von den Anwesenden gezeichnet. Der Schriftführer ist beauftragt, die Bildung der Gesellschaft und ihre Zwecke der Regierung anzuzeigen. ,,.Sr SxL'S -ASS •ssw» ysÄ S$*«> __ Wahrend Mung statt w wt Bevölkerung ho" «unb ^mte dA lonirte Nationalhym Sreiiag unb stehende Krönung bi ** Kr Ehevaüergardc u Maus glösz-nden ' tiplomatischtn Corps Empfang desselben b< gerben, der als M chr bau Kaiser un lernen. - Zu der o Übereilungen gelro übertreffen wirb, nar lit Bevölkerung ist Mallen ober itfl GMben. - Bei bec f ich Volksmassin Weise 9 Uhr fteUt iDann tarnen Herold am Goldbrokat uni ftabe; an dichlden NmetLre verlasen 1 Ue Anhörer entbl bk Naiionalhymn iilmmipem Hurra! ‘beilte sie sich in; -heilt würben, in Munt Stroh Ar « ( btt 3644 *'^ Zchlge Besch Mttz des Hessisch,) $trdn8hi@ic6n heute in un Nfer die jficrai jütonffurt a f Nteen ;un ^g-Stomknel MW worben. >8$eibt[ SNMnu bm 19 >ä«S bJ «etmtilittd, d-r Dtp* ;bra"W8tJ '/'“Bt'üubtbört’ ■ :tl” ©offerpanbl W Jtafettffl J ®et^n gleichiM 7«°'md KL J otforbtrt wie b!r 3 volgeschrlebenk! «W Letztnij- rbach, BudenhW, dem oberen Rhein z bk Wafferstände '^4 SÄftSS b(N: i)en KreitzbME WassttflaM-U «ähren. Adschm m zur öffmll!-ü der nälhnm üb den ansgehSn^ rgnmristerelen ck en Lreisen und & für die Serbrtita Sorge gettagiv^ meislereien unb n: Wasserstandtz-Ach ju unterlaßen, en Großherpzli^ martern, forote bar er die WassnbW in Waldshut, M bei Hochwaßer'jk i geeignet fern Im. Maßgabe dertt-1 trüüQflänbigftö ! n dnjdnen 'M?1 len der Hoch wl tn. Hierzu tonte ttzrn angelegt > der höhe der na-! seiltgen Pegel i-^ ent. Hiernach m mehr als dnjH- M<*® „abS* cke von BideiM Eisgänge MmisteriM Achenbach- etoor, inte d-s ternahonale» Ä ilnqN^L x JS»** «**9.. ewi Moskau. 24. Mat. Die feierliche Verkündigung der am nächsten Sonntag siattfindenden Krönung hat heute dem Programm gemäß in den Straßen der Stadt durch H-rold- unter Trompeten- und Paukenschall begonnen und w rd morgen mit derselben sd-ierltchkell IN d-n übrigen Stadttheilen von Moskau fortgesetzt. Die drei Taae hindurch, während welcher der Kaiser und die Kais rin m Zurückgezogenheit die voraeschriebenen Andachisübnngen verrichten, finden keine offentlich-n Festlichkeiten statt. Die Bevölkerung nimmt die täglichen Arbeiten wieder aus und die Stadt wird daher bis zum Sonntag ein verhältnißmäßig ruhiges Aussehen darbteten. - Die Botschafter erledigen währenddessen ihre Besuche. — S. K. Hoheit der Prinz Albrecht von Preußen ist mit den Mitgliedernn der preußischen Krönungsmtssion heute Vormittag 10 Uhr hier eingetrofsen. ®» < « psficieller Empfang verbeten war, hatten sich nur die Mitglieder der deutschen Botschaft der deutsche Consul und tue Vertreter der hiesigen deutschen Kolonie aus dem Bahnhof jum Empfange eingefunden, außerdem waren noch der Generatgouv-rneur her (Som« Mandant d-S kaiserlichen Hauptquartiers, die Sp-tzen der Behörden und die b iden Herzöge von Mecklenburg-Strelitz auf dem Bahnhofe anwesend, ©e. Kgl. Hohett der Prinz Albrecht trug die Uniform seines Mitau'schen Dragoner-Regiments Nach der Vorstellung der zur Begrüßung Erschienenen geleitete der deutsche Botschafter General a Schwelnltz den Prinzen in die für denselben im Hause Skariatln am Twerskoi- Boukvord bereit gchottn- Wohnung, woselbst bald daraus sammtliche Großfürsten und zwar soweit sie Chefs preußischer Regimenter stnd, in preußischer Uniform zur Bewillkommnung des Prinzen erschienen. Die Begrüßung des Pr nzen und der Großfürsten war eine außerordentlich herzliche. Das Dmer nahm Prinz Albrecht bei dem -Großfürsten Michael etn. — Während des Vormittags fand durch Herolde, welche von einer Cavallerie- abtheilung und Ceremontenmeistern begleitet waren, dre öffentl'che Ver^ndtgung der Krönung statt Die Herolde ritten durch die Stadt und verlasen laut die Proklamation- Die Bevölkerung hörte überall mit größter Ehrerbietung den Wortlaut des Manifestes an unb stimmte bann enthusiastisch in bte von bem begleitenden Trompetercorps in- tonirte Nationalhymne ein. Diese Verkündigung wird mit gleichem Ceremoniell auch Freitag und Samstag stattfinden. Den Botschaftern und Gesandten wurde die bevor- ftehende Krönung durch tn vergoldeten Galawagen vorfahrende Ceremonienmelster angezeigt. P^klamtrung der Krönung, welche unter Thetlnahme von Abtheilungen der Chevaliergarde und der Garde zu Pferde tn großer Gala erfolgte machte einen überaus glänzenden und imponirenden Eindruck. — Bezüglich des Empfangs des diplomatischen Corps verlautet, daß der Kaiser und die Kaiserin bis letzt nur etnen Empfang desselben bei dem Feste des deutschen Botschafters v. Schwermtz annehmcn werden, der als Doyen des diplomatischen Corps ein Dtner m,t Ball gib: an welchem außer dem Kaiser und der Kaiserin auch alle Mitglieder des kaiserlichen Hauses theil- nebmen — Ru der am Krönungstage stattfinbendm Jllummafon werden so großartige Vorbereitungen getroffen, daß dieselbe die Illumination vom Einzugstage noch weit übertreffen wird, namentlich der Kremel wird feenhaft erleuchtet sein. Die Haltung der Bevölkerung ist trotz des gewaltigen Menschenzuflusfes eine musterhafte von Un- glückssällen oder irgend welchen Unordnungen ist bis jetzt nicht das Geringste bekannt geworden. { feierlichen Verkündigung des Krönungstages waren zahlreiche Volksmassen schon um 7 Uhr Morgens vor dem Senatsgebaude versammelt. Vräcise 9 Uhr stellten sich die Musikcorps mit goldbetressten Paukenschlagern auf alsdann kamen Herolde mit dreispitzigen, federgeschmückten Hüten, begleitet mit emer Toga Bon Goldbrokat und eingestickten schwarzen Reichsadlern, tn den Händen goldene Herolds- stäbe- an dieselben schlossen sich Caoallerieabthetlungen an. Zwei berittene staats- secretäre verlasen die Verkündigung der auf den 15. Mai a. St. festgesetzten Krönung Die Ruhörer entblößten ehrfurchtsvoll bie Häupter und bekreuzigten sich, es wurde bann bie Nationalhymne angestimmt. Eine große Volksmenge begleitete unter tausendstimmigem Hurrahrufen die Kavalkade, als dieselbe nach dem rothen Platz ritt. Hier :h eilte sie sich in zwei Abtheilungen, um die Proklamation, von welcher Abdrücke ver- iheilt wurden, in anderen Stadttheilen zu verlesen. Lokale-. Gießen, 25. Mai. In der gestern Abend stattgefundenen Sitzung des großen Comit^s für das XIV. Mittelrheinische Turnfest wurde die Wirthschafl in der Festhalle vergeben. In der engeren Concurrenz standen bte Herren Emil Schmoll im Frankfurter Hof (Pachtangebot 1550 «X) und Wilh. Wenzel (1500 -X). Letzterer erhielt von 73 abgegebenen Stimmen 41, Herr Schmoll 29, 3 Zettel wurden unbeschrieben abgegeben. B t t m I f 4 f H, Darmftadt, 23. Mai. sMilitardienstnachrichten ] Frhr. v. Heimrod, Sec.-Lt. vom 2. Großh. Inf-Regt. (Großherzog) Nr. 116, in dos Ostfriesische Jnf.-Regt. Nr. 78 versetzt; Großmann, Port.-Fähnr. vom Jnf.-Regt. 132, unter Versetzung in das 2. Großh. Jnf.-Regt. (Großherzogs Nr. 116, zum Secondlieutenant befördert; Buddecke, Unteroff- vom 1. Gcoßh. Jnf.-(Leibgarde-)Regt. Nr. 115, Wittich, Unteroff. vom 3. Großh. Jnfi- Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117 — zu Port.-Fähnrs. befördert; v. Bismarck, Sec.-Lt. ä la suite des 1. Großh Jnf.-(Leibgarde-)Regts. Nr. 115, in das Regiment wieder etnrangtrt; Frhr. Stromer v. Reichenbach, Port.-Fähnr. vom 1. Großh. Jnf.-(Leibgarde-)Regt. Nr. 115, tn das Großh. Feld-Artillerie-Regt. Nr. 25 (Großh Arttllerte-Corps) versetzt; Wolf, Sec.-Lt von der Landwehr-Inf. des 1. Bats. (Darmstadt I) 1. Gcoßh Lcmdw.- Regts. Nr. 115, zum Premierlieutenant befördert. 73t) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von MA ASEIVSTEIR« tfe in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst: Sonntag den 27. Mai (1. nach Trinitatis). Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Schlosser. Nach dem Gottesdienst Katechismusl.ehre für die neuconfirmirten Realschüler. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Vormittags 8 Uhr: Kinderkirche, Pfarrer Schlosser. Nachmittags 2 Uhr in der Friedhofkapelle: Katechismuslehre für die neuconfirmirten Gymnasiasten und Stadtschüler. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 27. Mat brs 2. Jun: besorgt Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 2. Sonntag nach Pfingsten. Von 6 Uhr an: Beichte. 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion. 1/210 Uhr: Hochamt und Predigt. Die Nachmittagsandacht fällt aus. Mittwoch um 6 Uhr: Maigebet. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 7" Uhr, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 840 Uhr. Wafferwärme der Lahn. Am 25. Mai, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 151/»0 R., Luftwärme -p 21« R. L. Chr. Rübsamen. Kekanntmachunq. Zufolge Beschlusses des Aufsichtsraths des Hesslfch'Nheinischen Bergbau- Vereins in Gießen vom 11. Mai 1883 ist heute in unserem Gesellschafts- register die Bestellung des Herrn Sebastian Alexander Scheide! von Frankfurt a. M. als Delegirter des Aufsichtsraths an Stelle des in den Letzteren zurückgetretenen Herrn Aug. Stommel von Siegen eingetragen worden. Herr Scheide! vertritt die Gesellschaft durch Zeichnung in Gemeinschaft mit dem Director oder dem Procuristen derselben. Gießen, den 19. Mai 1883. Großh. Hessisches Amtsgericht Gießen. ■ 3622 Dr, Gilmer.__________ Bekanntmachung. Mittwoch derr 30. ds. MtS., Nachmittags 4 Uhr, soll, vom Neuenwegerthor anfangend, die diesjährige Grasnutzung von den Böschungen der Wiefeck, der Stadtringgräben und den städtischen Wegen öffentlich versteigert werden. Gießen, den 25. Mai 1883. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 5644 A. Bram m. Mittwoch den 30. Msi, Mittags 1 Uhr, laßt Lehrer Hotz Wwe. zu Hausen verschiedene Gegenstände, als: 250 Bücheraller Art (darunter ein Conversations-Lexikon und 10 Bände Gartenlaube', Fässer, Waschbütte, Stroh, Birnbaumbohleu, sowie sonstige .chaus- und Oekonomie-Geräthe gegen gleich taare Zahlung versteigern. 3628 AeiksteKotenes. 3643 Ein schöner, 2jähr. Hofhund sauber und billig gewaschen bei _____Frau Konradt, Neuenweg 3498 Gesucht ein tüchtiges Mär' chen für Küche und Hausarbeit Ptr 15. Juni. Bahnhofstraße 1& 3590 Mehrere Gesellen sucht H. Sack, Schreinermeister. 2W* Der heutigen Nummer d. Bl. liegt der Sommer- Fahrplan der rechtsrheinischen Eisenbahn bei. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh l'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. W«»' * Betrefft' Die Besch '** 2*2 2J Mit 3) Frei Sie wollen Ären, auch sich V Weller emp in solche, welche bi k Commission zur Die diesjä inrben. Sie wolle fön Mehrer fehle. Zur Berh Gesunde Zugefio; Gießen, ... ®. Darmsta-t ft ^!atämin|fhr Mil sür die Po l ä * 5,orll«t I Rouhani SfeSa .?lQnnftie!r •Sv- 'M» 'Ä> -I Iben™’2' bk Stäb KSt" ?. *n > •■Stlmtnen -rM NSfL