Dienstag den 35. September St. 222 ISS« >e! r Schulstraße 7. Erscheint tL-lich mit Ausnahme des MsniagS. Zelcker, Zckjl. p Station Hamstadt und dem Wi'arn betreffend. 4. Verzeichniß der Vorlesungen, Ueln 4. 4. Verzeichniß der Vorlesungen, Hebungen und Praktika, welche im Aer-Semester 1883/84 in den 6 Fachabtheilungen der Großherzoglichen tech- chn Hochschule zu Darmstadt gehalten werden. Merseburg, den 19 September 1883. Wilhelm. An den General der Infanterie v. Blumenthal, command!render General des Armeekorps. Preis vierteljährlich 2 Lrrark 20 Pf. mit Bringerlstzn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ' Reflectanten chtsanM Eteinbn ff involvirt, als nicht die Reform der Spiritusstever vorangegangen ist. Erst die Verhandlungen des Abgeordnetenhauses über das Scholz'sche Licenz-Abgabengesetz haben bewiesen, daß die Einigkeit der Parteien in dieser Richtung eine beinahe ausnahmslose ist." — Kaiser Wilhelm gedenkt am 30. September den Geburtstag der Kaiserin in Baden-Baden zu feiern und sich dann ebendaselbst, solange es die Witterung gestattet, von den Strapazen der Manöver zu erholen. Aus diesem Grunde will man hier nicht an eine Zusammenkunft am 3. October in Swine- münde mit dem Kaiser von Rußland glauben. Als fernerer Grund gegen die Zusammenkunft wird angeführt, daß das Verhältniß beider Kaiser ganz vortrefflich und keinen Augenblick gestört worden sei. In den höchsten Regionen sei der Himmel heiter geblieben, während vor einigen Wochen etwas tiefer dunkle Wolken sich zusammengeballt hatten. Aber auch diese sind für den Augenblick zerstreut. In Bulgarien ist eine Verständigung herbeigeführt, doch kann man nicht wissen, wie dort das Chaos sich ordnen werde. Der plötzliche Ministerwechsel in Sofia hat um so mehr überrascht, als es für ausgemacht galt, daß das Ministerium unverändert bleiben solle, während jetzt alle Minister mit Einschluß der russischen Generäle Kaulbars und Sobolew abgetreten sind. Die hiesigen Blätter wissen sich den Scenenwechsel in Sofia noch nicht recht zu erklären. Es gewinnt den Anschein, als ob in Bulgarien so ziemlich alle Parteien der russischen Herrschaft müde geworden seien und sich mit dem Fürsten Alexander verständigen wollen. Es fragt sich inveffen, wie Rußland sich zu den Vorgängen in Sofia stellen werde. Vorläufig scheint der Friede wegen der orientalischen Angelegenheiten nicht bedroht zu sein. Dazu stimmt auch die Meldung der „Post", daß die Manöver, welche bei Warschau stattfinden sollten, auf unbestimmte Zeit aufgeschobeu wären. Es ist auch nicht unbemerkt geblieben, daß unser Kronprinz in Halle in seiner Antwort an den Rector der Universität seine zuversichtliche Hoffnung aus Erhaltung des Friedens ausgesprochen hat. Berlin, 22. Srplembe,. Die Abendblätter bringen folgende Cabtnetsordre des Kaisers an den Genernl v. Blumenthal: Ich verbinde mit dem Ausdruck Meiner lebhaften Anerkennung über den Zu- stand des von Ihnen commandtrten 4. Armeekorps die Ausführung einer längst gehegten Absicht, indem Ich Sie hierdurch in den Grafenstand erhebe, welcher in Ihrer direkten männlichen Nachkommenschaft nach dem Rechte der Erstgeburt forterben soll. Ich wünsche hierdurch nicht allein Meine besondere Zufriedenheit mit Ihren Leistungen als commandirender Genrral, sondern auch der Armee und dem Vaterlande gegenüber zu btthäiigen, daß Ich Ihrer hervorragenden Verdienste in den Kriegen von 1866 und 1870—71 mit wärmstem Danke eingedenk bin, und daß Sie zu denjenigen Generälen gehören, deren Namen in ernster Zeit ein Anrecht auf eine Ehrenstelle nicht allein für die Gegenwart, sondern auch für kommende Zeiten erworben Hot. Möge ein lange fortblühendcs Geschlecht die Nachwelt daran erinnern, daß der erste Graf v. Blumenthal dieser Linie ein um die Krone und das Vaterland hochverdienter und von seinem Könige hochgeschätzter General war. Deutschland. Darmstadt, 22. September. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Mrgnädigst geruht: Am 8. September dem Schullehrer an der Gemeindeschule zu Schwalheim, im Kreise Friedberg, Karl Wiederhold, das silberne Kreuz, — am 17. September dem Kaiser!. Postdirector in Friedberg, Gustav Adolph Brentano di Tremezzo, das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienst-Ordens Mipps des Großmüthigen, — am 19. September dem Ortseinnehmer der Ortseinnehmerei Ober-Flörs- Mathäus Wahl, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Mszigjährige treue Dienste", — zu verleihen. Darmstadt, 20. Septbr. Das Großherzogliche Regierungsblatt (Bei- lige Nr. 21) enthält: 1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem Friedrich Dandler von Meim in Anerkennung der von ihm im Mai 1881 mit Muth und Ent- Wenheit vollbrachten Rettung des 11 Jahre alten Philipp Schnorrenberger m Planig vom Tode des Ertrinkens eine Geldprämie AUergnädigst zu ver* Ichli geruht. 2. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem Schiffer Peter Kessel zu Wein, in Anerkennung der von ihm am 14. Juni l. Js. mit Muth und Entschlossenheit vollbrachten Rettung des 2 Jahre alten Kindes des Anton Solter zu Nierstein vom Tode des Ertrinkens eine Geldprämie Allergnädigst j» verleihen geruht. fdtfe Mi miethen Mi .immer eotnt mit n her Nähe be§ W : dieMped. b§, SL J) ttagstift Mmcmt W«L L ÄS 3. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, den Locomotiv- W-b auf der Material-Transport-Bahn zwischen der Ziegelei Hainstadt, der ö. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, Ab- für Schulangelegenheiten, die Ergebnisse der Verwaltung der Wittwen- Äaisenkasse der Volksschullehrer vom Jahre 1881 und vom 1. Quartal W betreffend. 6. Abwesenheitserklärung. 7. Namensveränderungen. 8. Charakterverleihungen. 9. Dienstnachrichten: ; Arn 10. August wurden bei der Main-Neckar-Eisenbahn der Heizer Phil. W Pilger aus Darmstadt zum Locornotivsührer, sowie der Hülfsheizer Karl ! M ans Darmstadt zum Heizer, die Hülssschaffner Friedrich Schildger ans Altshausen, Wilhelm Koch ans Volxheim und Heinrich Bellinger aus Almen- Schaffnern, der provisorische Wagenwärter Wilhelm Günther aus Ar- II ^n zum Wagenwärter, sowie die Ersatzbahnwärter Georg Lehrian aus W Mgenberg und Georg Nüster aus Egelsbach zu Bahnwärtern ernannt; am ' August wurde dem Schulamtsaspiranten Aloys Weber aus Heubach eine ■ Swigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Biblis übertragen ; am 24. August W dem Geometer 2. Klasse Philipp Eller zu Wonsheim das Patent als “Bieter 1. Klasse für den Kreis Alzey ertheilt; am 28. August wurde der Vsstldwebel Friedrich Wilhelm Klöckner zu Mainz zum Steueraufseher er- am 29. August wurde der von dem Herrn Fürsten zu Löwenstein- ^Heim-Nosenberg und von dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg auf die ^gte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kirch-Brombach präsentirte Schul- ^aspirant Ludwig Heldmann aus Fränkisch - Crumbach für diese Stelle > Mgt. — Die „Post" schreibt: „Der Kaiser hat, wie man uns aus Merseburg schreibt, den commanbirenben General bes 4. Armee-Corps, General ber Infanterie v. Blumenthal, in ben erblichen Grafenstanb erhoben unb den Generallieutenant z. D. v. Bredow, zuletzt Commandeur der 8. Division, ä la suite des Altmärkischen Manen-Regiments Nr. 16 gestellt. In der Commando-Ordre heißt es: „Ich beauftrage das General-Commando, dies dem Regimente mit dem Hinzufügen bekannt zu machen, daß Ich durch diese Bestimmung insbesondere auch Meine ehrende Erinnerung an die rühmliche Attacke zu betätigen wünsche, welche dieses Regiment in Gemeinschaft mit dem Magdeburgischen Kuirassier-Regiment Nr. 7 bei Mars-la-Tour unter dem Commando des damaligen Generalmajors v. Bredow machte." — Heute wurde der Grundstein zur ersten Berliner Markthalle gelegt, und zwar ohne große Förmlichkeit in der Neuen Friedrichstraße. Seit länger als 40 Jahren hat man erkannt, wie wünschenswerth, ja, wie nothwendig die Erbauung von Hallen fei, in denen der Marktverkehr gegen die Ungunst der Witterung geschützt wird. Berlin war bis jetzt hinter so vielen großen unb kleinen Stäbten zurückgeblieben. Jetzt soll besto rascher vorgegangen werben, um alle Stabttheile gleichmäßig mit Markthallen zu versehen, unb ber Stabtrath Wolff sprach, als er einen Hammerschlag that, bie Hoffnung aus, baß innerhalb 12 Monaten biese Feier sich noch einmal wieberholen werbe. Berlin, . 22. September. Der „Deutsche Reichs-Anz." schreibt in ber Frage, ob ben bei bem Steglitzer Unglücksfalle Verletzten unb Hinterbliebenen der Getödteten gesetzliche Entschädigungs-Ansprüche zur Seite stehen, sei man in ben maßgebenben Instanzen bisher keineswegs ohne Zweifel. Die Ansicht, daß von ber Beschreitung des Rechtsweges für alle Betheiligten ein Erfolg zu erwarten sei, werbe keineswegs unbebingt getheilt; man sei bagegen gewillt, ben Rücksichten her Humanität möglichst Rechnung zu tragen. Der Minister ber öffentlichen Arbeiten habe von höchster Stelle bie Ermächtigung erwirkt, welche es ermögliche, von ben nach Abschluß ber Untersuchung etwa verbleibenben rechtlichen Bebenken insofern abzusehen, als Humanität unb Billigkeit bie Bewilligung ber Entschäbigungen erfordern würbe. Köln, 21. September. Wie bie „Köln. Ztg." melbet, haben sämmtliche Mitglieber ber Hanbelskammer Saarbrücken in Folge eines Conflicts mit bem Handelsminister ihr Mandat niebergelegt. Homburg, 22. September. Der Kaiser stieg beute bei Bommersheim zu Pferde und erwartete hier Ihre Majestät die Kaiserin, die Könige von Spanien, Sachsen und Serbien, sowie die übrigen Fürstlichkeiten. Allerhöchstderselde ritt sodann die einzelnen Dcrmitt^en. klein, Bahchssich li ester Lage ber Büh mit ober ohne Notz«,. Iah. bei der M bi. rl iO. Concurrenzeröffmmgen: Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu König; dotationsrnäßiger Gehalt iBiff f ’ Pl'äsentationsrecht zu dieser Stelle steht dem Herrn Grafen ' iwach-Schönberg zu. Die evang. Warrstelle zu Holzheim; dotationsmäßiger ^“ 1990^; das Präsentationsrecht zu dieser Stelle steht dem Herrn Grafen ^olms-Laubach zu. Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle )i?et Gemeindeschule zu Mümling - Grumbach mit einem jährl. Gehalt von Die Lehrerstelle an der kath. Schule zu Mommenheim mit einem jährl. von 900 ; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit JJi kath. Lehrer zu besetzende und zwei mit kath. Lehrerinnen zu besetzende m an der Volksschule zu Mainz mit einem jährl. Gehalt von je.1200 eX i^.!11111 ^ner evang. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gemeinde- M e Sprendlingen mit einem jährl. Gehalt von 1000 «A \ r? r e?cr^lt * 21. September. In einem Artikel, welcher sich äußerlich als Wim 4 Polemik gegen die „Schnapspolitik" der Fortschrittspartei darstellt, '^ordd. Allg. Ztg." die interessante Perspective auf eine abermalige W Schanksteuergesetzes. Denn lediglich einer akademischen Betrach- erinnert das officiöse Organ gewiß nicht an bie wieberholten Ver- er ^^ierung, bei ben parlamentarischen Körperschaften aus eine erhöhte :mil, ,erun9 des Schankgewerbes zu bringen. Der „Hann. Courier" bemerkt ■i. wirb ruhig abwarten können, was Herr v. Scholz im .Enetenhause unb Herr v. Burcharb im Reichstage zur Durchführung -Manes zu thun. gedenken, welcher so lange eine innere Ungerechtigkeit rei ist bu T ug-hülsc» Sei ei«r WjjL r einem ;en und beste werbet ^\.V cn. Gehalt EjKt von <^7 Ia Haares fr iRICH BAUMANN g ;en, Neuenweg? ! Werkstätte, K macherei. EIcctTO- MH, mecbajiik. Blegraphenanlage. 1 0 an, 80 an. Gießener Anzeiger Amts- unb Anzeigeblatt für ben Kreis Gießen. Fronten der in Rendezvous - Stellung stehenden Cclonnen des 11. Armeekor ps ab. Dieselben hatten auf dem Abschnitt Bornmersheim-Kahlbach-Bonames zunächst gegen : den markteten Feind in der Richtung über Nieder-Eschbach-Gonzenheim vorzugehen. I Die Bewegung begann mit einem Herausziehen der kombimrten Kavallerie Division hinter einer Hügelkette gedeckt auf den linken Flügel und einem Vorgehen der Kavallerie gegen Ober-Eschbach. Darauf folgte ein Infanterie-Angriff, unterstützt von großen Arttlleriemassen gegen Ober-Eschbach. Der markirte Femd, in suppontrter Stärke eineS Armeekorps, war gezwungen, auf Ober-Erlenbach auszuwcichen und dort eine neue Verthetdizungsstellung zu nehmen. Mst der Einnahme der letzteren endete das Gefecht. Se. Majestät der Kaiser begab sich während desselben auf die Anhöhe östlich von Gonzenheim, während die Könige von Spanien, Serbien und Sachsen, sowie die übrigen Fürstlichkeiten zu den Truppen ritten, um die einzelnen Bewegungen genau zu beobachten. Ihre Majestät die Kaiserin, welche sich Vormittags IOV2 Uhr im offenen sechsspännigen Wagen nach dem Manöoertcrrain begeben hatte, hielt in der Nähe des Kaisers. Um 12 Uhr trat starker Regen ein. Der Kaiser und die Kaiserin kehrten kurz vor 2 Uhr hierher zurück. Der König von Spanien legte den Rückweg nach dem Schlosse zu Pferde im scharfen Trabe zurück. Kassel, 22. September. Zur Begehung der Lutherfeier am 10. November hat sich hier ein Comitö unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters Weise aus Bürgerkreisen gebildet; eine öffentliche Feier und ein Festzug mit Nedeakt sind in Aussicht genommen. München, 22. Septbr. In dem Proceffe des Landgerichtsraths und Landtags-Abgeordneten Walter gegen den Redacteur des „Vaterland", Dr. Sigl, wegen persönlicher Verdächtigung wurde der Angeklagte heute vom Schöffengericht zu 10 «X Geldbuße, eventuell 10 Tagen Gefängniß, ingleichen zu den Kosten verurtheilt. Auch wurde die Befugniß zur Publikation des Urtheits im „Vaterland" und in der „Amberger Volks-Ztg." ausgesprochen. — Die „Allg. Ztg." bezeichnet die Nachricht, der deutsche Botschafter Fürst Hohenlohe werde nicht mehr auf seinen Posten nach Paris zurückkehren, sondern durch den deutschen Botschafter in Konstantinopel, v. Radowitz, ersetzt werden, als unbegründet und fügt hinzu, Fürst Hohenlohe werde Ende October nach Paris zurückkehren. Schweiz. Bern. Unter den von der Seuche des AlkoholismuS ergriffenen Staaten Europas nimmt die Schweiz mit einen der ersten Platze ein. Der Jahresverbrauch an Spirituosen berechnet sich daselbst auf 7Vr Liter pro Kopf der Bevölkerung, wogegen in Frankreich nur 3, in Oesterreich 4 Liter auf den Kopf entfallen. Allein im Canton Thurgau sind 1200 Schankstätten, d. h. eine auf je 82 Bewohner. So konnte es denn auch letzthin in einer Dorfschule des genannten Cantons passiren, daß, als der Sckul- inspektor bei einer Klassenrevision die Frage an die Kinder stellte: „Wohin geht Ihr des Sonntags?" — einstimmig geantwortet wurde: „Jn's Wirthshaus". Es ist anzuerkennen, daß die Behörden das Ihrige thun, die Trunksucht und den Wirthshaus- besuch in engere Schranken zu bannen. Beispielsweise hat neuestens der Regierungs- 1 ath von St. Gallen an die Bezirksämter, Gemeinde- und Verwaltungsräthe ein Kreisschreiben, betreffend striktere Handhabung des WirthShausverbots und Controlirung des Wirthshausbetriebs des Cantons erlassen. Namentlich soll dem immer häufiger auftretenden Unfuge gesteuert werden, daß Armenunterstützung Genießende, leichtsinnige oder muthwillige Falliten und ausgeschätzte Schuldner, Leute, über welche gerichtlich oder polizeilich das Wirthshausverbot verhängt ist, dem geschädigten Gläubiger und dem öffentlichen Rechtsgefühl zum Hohne sich in den Wirtschaften Herumtreiben. Ebenso soll gegenüber Wirthen. welche wissentlich an Personen, die dem Wtrthshaus- verbote unterstellt oder die bereits betrunken sind, Getränke verabfolgen, unnach- f sichtlich eingeschritten werden, unter Androhung des Patententzugs im wiederholten Betretungsfalle. England. London, 21. September. Der „Standard" erwähnt die verschiedenen Gerüchte, zu denen der Besuch Gladstone's in Kopenhagen Anlaß gegeben und schreibt: Der Gedanke, daß einem englischen Staatsmanne gestattet werden würde, Bündnisse zu schließen und Combinationen zu bilden, um Deutschland und Oesterreich entgegen zu treten, während diese Reiche offenbar die Aufrechthaltung des Friedens bezwecken, ist lächerlich. England sympathisirt nicht mit dem Wunsche Frankreichs, Elsaß-Lothringen zurückzuerobern, weil Elsaß-Lothringen Deutschland kraft eines Vertrages gehört, der die Unterschrift Frankreichs trägt, und der am Ende eines Krieges geschlossen worden ist, welchen Frankreich herausbeschworen hatte, um Deutschland zu zerstückeln. England nimmt Partei für den Friedensstifter, das ist das Alpha und Omega der continentalen Politik Englands. Italien. Rom, 20. September. Heute, am Jahrestage der Einnahme Roms fand an der Porta Pia eine Feier statt. Der Syndicus hielt dabei eine Rede, in der er auf den ihm in Wien Seitens des Kaisers und der Volksvertreter bereiteten überaus herzlichen Empfang hinwies: dieser Empfang beweise, daß Italien, ehemals steter Gegner Oesterreichs, nach seiner Einigung überall Achtung genieße und selbst dort, wo früher so große Feindschaft bestanden, aufrichtige Freundschaft der Bevölkerung finde, welche ihm ihre Unterstützung anbiete, um auf dem Wege der Civilijation weitere Vortheilc zu erreichen. Wußland. Riga, 22. September. In Folge des herrschenden Nordwessi-Orkans sind bei Magnusholm die norwegische Bark „Hanna Selmer" und bei Reval eine mit Bauholz aus Narva kommende deutsche Brigg gestern Abend gestrandet. Die Mannschaften beider Schiffe wurden gerettet. Telegraphische Depeschen. Wolff'H telegr. Eorrespondein-Brrrea «. Homburg, 23. September. Se. Maj. der Kaiser hat den König von Spanien zum Chef des Schleswig-Holsteinischen Ulanen - Regiments Nr. 15 ernannt. — Se. Maj. der Kaiser und Ihre Maj. die Kaiserin, Ihre K. K Hoheiten i der Kronprinz uno die Frau Kronprinzessin, sowie die sämmtlichen hier an- ! wesenden Fürstlichkeiten, Prinzen und Prinzessinnen evangelischer Confesston j begaben sich heute Vormittag um 10 Uhr in die Schloßkirche zum Gottesdienste. Der König vou Spanien wohnte mit seinen: Gefolge dem Hochamte und der! Predigt in der katholischen Kirche bei. Der Prinz von Wales 'und die engli- \ scheu Prinzen besuchten den Gottesdienst in der englischen Kirche. Der König ! von Sachsen und der Kronprinz von Portugal hörten Mittags Messe und ' Predigt. Nachmittags findet ein Officier-Wettrennen statt. — Das Wetter; hat sich aufgeklärt. — Se. Maj. der Kaffer begab sich Nachmittags 21/2 Uhr bei hellem, 1 warmem Wetter zum Rennplatz, nachdem zuvor die Gesangvereine von Homburg und Umgebung eine Ovation in: Schloßhof dargebracht hatten. Der König von Spanien, welcher die Uniform seines preußischen UlanenMegiments angelegt hatte, wurde von Sr. Kgl. Hoheit dem Prinzen Wilhelm, der König von Serbien von Sr. K. K. Hoheit dem Kronprinzen abgeholt und nach dem Renn, platze geleitet. Mit Ausnahme Ihrer Maj. der Kaiserin wohnten sämintlch hier anwesende Fürstlichkeiten dem Rennen bei. Auf dem Wege nach dem platz, den entlang über 50 Kriegervereine Ausstellung genommen, und aus biejmi selbst wurden die Majestäten und Fürstlichkeiten von den zahlreichen Zuschauern mit enthusiastischen Hochrufen empfangen. — Nach der Rückkehr von dem Wettrennen empfing Se. Maj. der Kaiser den hier eingetroffenen außero deutlichen Botschafter des Sultans, Ghazi Mukhlar Pascha, in feierlicher Audienz. Derselbe wurde eingeholt von den: Kammerherrn Grafen Matuschka, im ersten Wagen fuhr Kähler Pascha, alsdann folgte in vierspänniger königlicher Equipage Ghaz: Mukhlar Pascha mit Hobe Pascha und Nouri Bey, die anderen Herren des Gefolges nahmen den dritten Wagen ein. Später wurde Ghazi Mukhtar Pascha auch von Ihrer Maj. der Kaiserin empfangen. Paris, 23. Septbr. Gegenüber der heutigen Meldung des „Figaros der chinesische Gesandte Marquis Tseng habe die Antwort der chinesischen Negierung erhalten und an Ferry eine Note gerichtet mit dem Ersuchen, d:e Sendung vou Verstärkungen nach Tongking aufzuschieben, betont die „Agence Havas" w derholt, diese Nachricht sei unbegründet; der chinesischen Gesandtschaft sei bis gestern Abend die Antwort aus Peking noch nicht zugegaugen, auch habe Ferry keine Note von Tseng erhalten. Reval, 23. September. Während des letzten Sturmes sind auch bei WrangilS- holm ein deutscher Dampfer mit Ballast und ein dänisches Fahrzeug mit Bauholz gestrandet. Die Mannschaften beider Schiffe wurden gerettet. Der schwimmende Leucht' thurm bei Revalftein ist um 50 Werst m der Richtung nach Wrangelsholm fortgetricben worden. Lokales. Gießen, 24. September. sMusikalis ch e sj Am Samstag den 22. September concertirte die Capelle des 116. Infanterie-Regiments in Gemeinschaft mit der Palmm- S« 1( das linksseitige Fahrwasser längs Kempten ein, drehen unter genauer Einhaltung dtt Reihenfolge bei Bingen hinter der Kreisaue und dem rechtm Ufer nach RÜdeSkw 40 und i und gehen hier vor Anker. Die stromaufwärts kommenden Schiffe, welche sich beim Schisserbn Rundfahrt beteiligen, schließen sich hier an. Bei der Rundfahrt, welche um 2 l|r ^migen Versteig, stattfinden wird, fahren die Schiffe in der Reihenfolge bergwärts um die Rüdesheirm Aue und thalwärts längs Kempten, drehen bei Bingen und fahren zwischen der Kcei'-nt ■' «n„24. September und dem rechten Ufer, gleich wie vorher, nach Rüvesheim, wo sie vor Anker flow Ruller. Die Festschiff^ müssen von der Abfahrt von Mainz an bis zum Schluß der RundiwN. bezw. diejenigen Schiffe, welche hierauf die Fahrt nach Mainz zurücklegen, fht! A Zwischenräumen von mindestens 200 Metern hinter einander fahren und Lin Szß öarf das andere überholen. Von Kempten an darf bei der Anfahrt unb foatrfli Rundfahrt nicht mit größerer Geschwindigkeit gefahren werden, als zur sichre Steuerung und Fortbewegung der Schiffe nothwendig ist. Von Morgens 10 UljuW nach Aufbruch der Flotte zur Rückkehr gegen 5 Uhr ist das Fahren und Ankern Flößen und Schiffen in dem rechtsseitigen Fahrweg Rüdesheim entlang verboten. Ti- Fahrt mit Nachen ist auf der ganzen Rheinstrecke von Gaulsheim Geisenh-'im biSPi Linie der Nahemündung von Morgens 10 Uhr bis Nachmittags nach Schluß Rundfahrt überhaupt ganz untersagt- Die durchgehenden Schiffe nehmen ihren Bingen-Kempten entlang und haben während der An- und Rundfahrt den Feststh^■W breiten Raum frei zu lassen. Im Uebrigen wird die genaue Einhaltung der die Si c heit der Schifffahrt bedingenden Vorschriften in der Rh'inschifffahrts-Pol'zei- .» Floß-Ordnung unter Hinweis auf die in dieser Ordnung enthaltene Strafandror^« hier noch besonders eingeschärft. Die Polizeiaufsicht über die Rheinschiffsahrt an « Festtage ist dem Königlich Preuß schen Regierungs- und Baurath Cuno und Großherzoglich Hessischen Kreisassessor Dr. Frhr. von W.dekind übertragen. Diefe^ befinden sich auf den mit einer grünen Flagge am Mast versehenen SchraubendOin „Rheingau" und „Tirailleur." Das Schießen mit Böllern zwischen 11 Uhr unb '«t Zeitpunkte, an welchem die in Bingen aufgestellte Salutirbatterie die Saluischüffe^ gegeben hat, ist unterlagt. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Bestimmungen, s gegen die Anordnungen der beiden obengenannten Beamten werden mit Strafe n- 8—240 Mark geahndet" . Frankfurt, 19. September. Zu dem Banket, welches die Stadt dem^KkUn gibt, wird Freiherr v. Rothschild Tafelgeschirr liefern, dessen Werth auf fast Millionen Mark geschätzt wird. Einen hervorragenden Theil desselben wirb ein c i- Werk der Goldschmiedekunst, welches einmal der Stabt Nürnberg gehörte, bilden- — Am Tage der Enthüllung des Niederwalb-Dcnkmals (28- werden außer den fahrplanmäßigen 11 Zügen nach Bingen noch weitere 11 Extrakt abgelaffen werden, so daß an diesem Tage zwisch n hier unb dort nicht öen,9cfE^ 44 Züge, wovon 22 nach und 22 von Bingen verkehren werden. Außerdem soll & sämmtlichen Strecken der Hessischen Ludwigsbahn eine größere Anzahl Extrazuge ■' geschoben werden, um den ganz enormen Verkehr, der an diesen Tagen zu erwarte i P zu bewältigen- — Die Pretsvertheilung auf der Amsterdamer Ausstellung hat endlich 15- d. M- stattgefunden. Manche Erwartungen mögen dabei getäuscht, manche - auch übertroffen worden sein, jedenfalls verdient die Jury volle Anerkennung iur . mühsame Arbeit, insbesondere jedoch für ihre Unparteilichkeit, mit welcher ne genau prüfte und darnach ihr Urtheil abgab- Mit besonderer Spannung wurde je.tj falls dem Ausspruch der Jury in der Nahmaschinenbranche entgegengesehen, in wc^« es seit einiger Zeit versucht wurde, der allbekannten Firma Singer die Herrschaft nrci zu machen, doch wie auf allen früheren Weltausstellungen, so trug auch hier die Singer Manufacturing Co-, Newyork einen glänzenden L>ieg über ihre Concu - davon, indem sie, wie heute ein Telegramm verkündet, den höchsten Preis, das - - diplom, erhielt, eine Auszeichnung, deren Werth noch an Bedeutung 6 , na . . man vernimmt, daß die niederlä idische und portugiesische Regierung, das nieoerlan^ Ministerium, sowie die Stadt Paris die gleiche hohe Auszeichnung ea-themen, alte Renommö der Singer Co. und deren Fabrikate hat sich also aufs Nme w vollstem Maße bewährt. „ , A . n.n,nm _ — sKrieg gegen die Sperlinge.) In SÜdaustralien ist der ^«6 00 fi| Sperlinge erklärt worden. Dieselben richten in den We:zenfelbern, Gemme- nno garten solche Verheerungen an, daß die Regierung eine Belohnung von Dutzend Sperlingsköpfe und 2 50 $ pro hundert Stück Sperlingse setzt hat- .< 11 ly s-Ä Ä 52 Mir & - iMwle 6o,tl 'M 1394 ’ « Jliir XXV, 71 Enders. 6304 6243 Neustadt. 5730 3709 f’r. Seibel* Handlung. 6195 im Handel ist 6035 2041 «89 § per Unübertroffenes Aabrikat zum Stärken der Wäsche. Aei>f*el Lindenplatz. 5669- 5649 s» 1813 Mtr. Acker vor dem Weiher, Den Empfang sämmtlicher Neuheiten in Damenkleider- und Besatzstoffen zeige ich hierdurch ergebenst an. Zugleich empfehle eine schöne Auswahl in Unterröcken, Schürzen und Eorsetten zu sehr billigen Preisen. J. Cf». Retter. Kreuznacher Drom-Iod-Seift nach Geh. San.-Rath vr. E- Prieger, vorzüglich geg. Hautausschlag, rotheHautflecken, Flechten. Depot in der Hirschapotheke. 6017 iWW l Der Bürgermeister Unverzagt. LmstagdeuLWÄi imeinschajl [ fti Üche CW M 5olo$$orträgt ;?cutirf. A» lckaiM id) die OiweUiire )u irc i (56 njQrdninliidiiil:: n Gebiete der SlrtW', touren, nur brö Wi |i lmetster Krautze, m W jegner wie die W16 ;ßen zu sein, Geißler, Großh. Gerichtsvollzicher. 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige In eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sieh niemals enttäuscht sehen, wenn man ▼on der Annoncen - Expedition von MAAJSEWSTEI1V «fc VOLLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinslchts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Bath ertheilt Schiffsnachrichten. Bremen, 21. September. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Win, Capt-O. Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 9. Septbr. ton Bremen und am 11. September von Southampton abgegangen war, ist gestern II Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 22. September. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer ßibe, Capt. W- Wtlltgerod, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 12. September m Bremen und am 13. September von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten tn Newyork angekommen. Freitag den 28. September, Zmittags 2 Uhr, sollen Neuenweg 48 5'Jum Nachlaß des verstorbenen I. A. gehörigen Möbel 2c. rc. gegen Baar- a-^ung versteigert werden. 6345 Kelterobst JEmil Schmält^ „Frankfurter Hof". Repertoir der vereinigten Stadttheater ;u Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 25. September: Entführung aus dem Serail. Mittwoch den 26. September: Götterdämmerung. Außer Abonnement. Donnerstag den 27. September: Festvorstellung. Aida (2. Akt). Die Versucherin, von Moser. Die Schauspielerin, von Bahn. Undine (3. Akt Finale). Freitag den 28. September: Carmen. Außer Abonnement. Samstag den 29. September: Figaros Hochzeit. Sonntag den 30. September: Freischütz. Schauspielhaus. Dienstag den 25. September: Bettelstudent. Mittwoch den 26 September: Hans Lange. Donnerstag den 27. September geschlossen. Freitag den 28. September: Fedora. Samstag den 29. September: Aschenbrödel. Sonntag den 30. September: Reif-Reiflingen. Witterungskunde.*) 25. September. Dienstag. Normal frühmorgens nebelig bis trüb, zumal nach Kesten zu mit einigen Niederschlägen zumal im Südwesten, nachher aufgebessert bis ,>nnia, auf Mittag zu wolkiger; Nachmittags aufgebessert bis heiter. Die Winde .'ü,fien zumal gegen Abend nördliche Richtung haben; es ist schwer festzustellen, ob nebelig trübe Wetter tagsüber bleibt, oder ob schon jetzt bei hohem Barometerstand e6D< Aufhellung eintritt. 26. September. Mcktwoch. Frühmorgens nach Westen zu nebelig bis bedeckt, liiü Osten zu klarer, Vormittags aufgeheitert, auf Mittag zu zerstreute Ballen, Nach- vitiogs aufgebessert bis schön und wärmer. In Mitteleuropa vielfach wolkenlos. Ob .Mdlicht jetzt und in den folgenden Tagen in Norddeutschland sichtbar? •) AuS Dr. L. Over zier's Wetter-Prognose für den Monat September, schlossen am 15. August (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung tn Köln, greis 1 XY — Nachdruck verboten. Montag den 1. Mtober, Nachmittags 2 Uhr, sckn auf hiesigem Ortsgericht die Jm- nobilien der Frau Georg Heinrich tont) Wittwe r Strickwolle in allen Farben u. Qualitäten, sowie die bekannte Aechte Frankfurter Würstehen sind von jetzt an stets vorräthig in Carl Schwaab’s Delicatessen- Das Vorzüglichste Marktanzeige Donnerstag den 27. d. M. findet in Biedenkopf wieder ein Krämer-, Rindvieh- und Schweinemarkt statt. Am vorigen Markt waren aufgetrieben: 715 Stück Schweine und 57 Stück Rindvieh; des strömenden Regens wegen wurde ein großer Theil des zum Markt gebrachten Rindviehs gar nicht aufgetrieben, sondern in Ställen eingestellt. Hoffentlich wird der nächste Markt von besserem Wetter begleitet und der Auftrieb an Rindvieh ein stärkerer sein. Biedenkopf, den 18. September 1883. Bekanntmachung. Das 3. Ziel Communal-Steuer pro 1883/84 kann innerhalb 8 Tagen, an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse entrichtet werden. Gießen, den 22. September 1883. Der Stadtrentmeister: Alle Sorten Farben, trocken und aus das Feinste in Oel gerieben, wie überhaupt alle zum Anstreichen rc. erforderlichen Artikel kauft man gut und billig bei Timpv'8 lösl. Hafermehl, r/r Pfd. 30H, 1 Pfd. 50 H bei Fr-Seibel. und (# Hanfcouverk mit Firmendruck in allen Farben und Qualitäten von X. 2.50 pro mille an und höher empfiehlt Ottmar Köhler, KM Ä -'M SS1«*, 6 2 ™ idiii VrangilsholmbchM babten Wahl (int$ ktiss- oon fidtn 410 tu! to i unßüüig. Wsj der Feuiich M^ I!I »-»> dm «1«S : ellntjBwW M «***::; u«bf4rt. , M r' SO -r-K merbtn, 0,5 Von A . :r w.t&k- ,3hl»!1*1 W|r -M «lög Flaschenbier-Verkauf. 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