ÄriÜ ) '•29,31,33. 'ftten f([. ■^nöfirung. l^er schwerem ^atte, Vater rg- iebenen. .g um 5 Uhr 4307 Stock meines HaM mern rc. nebst Mii- , sofort zu vermieden, b, Vleichstraße Io- nlogis zu oermichii. Uh, Neuen-Bäue. e, incinandergehende xrmietfyn- L^ns/raße 11. ogö Zuoemichm. ibergcrsttaße 38. neuhergerichtete zmniethen. xq, 'Lierhrauerer. trag, 1* Sm« it ui vermielyen. mr,LMrch., JifuTöSi* AicenstraßeH^ JVSH«SB ri Qimmer mit 5«- «rröntJ*!« 1 Anzeigen. kL-nb«-' dteueimeg^^. 7^dÄÄ«W-" 1 kchWr» !"" i,«E /\JL i 16 . • -i 16 i ‘i 1 20 n< ' I 16 t , • g L 2H 2P? E cekovoolev'^A Atr. L48. Zweites Blatt. «Lonntag den 24. Juni 4883. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. »ureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausrshme des Montags. Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. esr Einladung zum Abonnement auf bei Gießener Anzeiger, Amts- unö Anzeigebtatl für öen Kreis Ließen. Der „Gießener Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- und Feiertagen, Lncl. Der Beilage „Gießener Familienblätter", welche dreimal wöchentlich den Anzeiger beigelegt werden. Der Abonnementspreis für den Anzeiger , frei ins Haus geliefert, beträgt 2 Mark 20 Pfg.; für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Post abonniren können, 2 Mark ercl. Postgebühr. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werben wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, den Anzeiger auch im III. Quartal 1883 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Wir bitten die neuen Abonnenten, namentlich auswärtige, ihre Bestellungen baldgefälligst aufgeben zu wollen, damit wir vollzählige Exemplare liefern können. Die Expedition. Wochenschau. Gießen, 23. Juni. Die Ausbeute an politischenNeuigkeiten wird immer geringer, je mehr wir uns der eigentlichen „saison morte“ nähern, und namentlich zeichnete sich diese Woche durch den Mangel jedes größeren Ereignisses auf politischem Gebiete aus. Auch die Schlußverhandlungen des preußischen Abgeordnetenhauses, welches am Donnerstag wieder zusammengetreten ist, werden uns schwerlich noch Ueberraschungen bringen, selbst die zweite Lesung der kirchenpolitischen Vorlage dürste im Allgemeinen glatt verlausen, da auf keiner Seite Neigung vorhanden zü sein scheint, die „Culturkampf-DebattenWrw-IbrL^ Bttcerreu und Schärfe wieder aufzunehmen. Im Uebrigen kann man wohl das Resultat der zweiten Lesung als feststehend betrachten, und zwar wird die Vorlage jedenfalls nach der Commissions-Fassung, die bekanntlich im Sinne des Centrums erfolgt ist, von der klerikal - conservativ - fortschrittlichen Mehrheit angenommen werden. Die noch übrigen Gesetzentwürfe haben alle die erste, resp. zweite Lesung passirt unb werden darum eine rasche Erledigung finden und da nicht anzunehmen ist, daß das Herrenhaus noch in letzter Stunde Schwierigkeiten machen wird, so kann man dem Schluß der Landtagssession im Laufe der nächsten Woche entgegensehen. Der mehrwöchentliche Urlaub, den der preußische Eisenbahnminister, Herr Maybach, angetreten hat, ist vielfach dahin gedeutet worden, als ob dieser Urlaub nur der Vorläufer des Rücktrittes des Ministers sei. Von competenter Seite wird indessen dieses Gerücht als völlig grundlos bezeichnet, da Herr Maybach nach Ablauf seines Urlaubs die Geschäfte seines Ressorts wieder in ihrem vollen Umfange aufnehmen werde. Auch während seiner Abwesenheit von Berlin hat der Minister seiner amtlichen Thätigkeit nicht gänzlich entsagt, namentlich wird dieselbe durch die von ihm eingeleiteten neuen Eisenbahnverstaatlichungs-Unternehmungen in Anspruch genommen und werden die- lelben nach seiner Rückkehr nach Berlin wohl bald ihren Abschluß finden. In einem Theile von Schlesien sind in dieser Woche Wolkenbrüche niedergegangen, wodurch vielfach Ueberschwemmungen verursacht worden .lind. Der Bober, die wüthende Neisse, die Weistritz, das Striegauer Wasser und andere Flüsse und Bäche sind ausgetreten und haben theilweise recht be- lrächtlichen Schaden angerichtet, auch sind leider Menschenleben den Fluthen zum Opfer gefallen. Der Verkehr in den überschwemmten Gebieten ist überall unterbrochen. Der Erzbischof von Prag, Kardinal Schwarzenberg, zu bessen Diöcese Glatz gehört, stattete in den letzten Tagen genannter Stadt einen Besuch ab, wo der geistliche Herr mit großen Feierlichkeiten empfangen wurde. Der Festungs-Commandant von Glatz soll, wie die „Germania" berichtet, aus seine Anfrage, wie er den Erzbischof empfangen solle, von Berlin die bezeichnende Anweisung erhalten haben: „Wie einen Fürsten!" ,,. .D i e K raszewski-Affaire giebt der Presse noch immer Anlaß zu lebhaften Erörterungen. Heber die Motive der Verhaftung Kraszewski's wird Seitens der Untersuchungs-Behörde strenges Stillschweigen beobachtet, doch scheint sch bie Annahme zu bestätigen, daß es sich hier um einen Hoch- und Landes- verrath im großen Style handelt, wenigstens haben die bisherigen gerichtlichen und polizeilichen Untersuchungen bereits ein erhebliches belastendes Material ergeben. Die Aufmerksamkeit der Franzosen und speeiell der Pariser, war in dieser Woche weniger der Tongkingfrage, als vielmehr der Pariser Garibaldi-Feier und den sonstigen hiermit zusammenhängenden Festlichkeiten gewidmet. Dieselbe trug jedoch im Ganzen nur den Charakter einer burlesken Demonstration der verbrüderten französischen Radikalen und italienischen Irredentisten und kann nicht im Mindesten als ein Akt von ernster politischer Bedeutung betrachtet werden. Speciell von Garibaldi mar weder im Winter-Circus, wo die osficielle Feier stattfand, noch auf dem Banket, welches die Pariser Radikalen zu Ehren der italienischen Gäste veranstaltet batten, viel die Rede. Dagegen wurde ein Langes und Breites von der- unzerstörbaren Freundschaft zwischen dem französischen und dem italienischen Volke geschwatzt, man wetterte gegen die Tripel-Allianz und Deutschland, zog gegen Klerikalismus und Papst- thum los und toastirte ungemein viel auf die Verbrüderung der Franzosen und Italiener. Politisch ernsthaft sind natürlich all' diese Tiraden nicht zu nehmen, aber in den Kreisen der französischen Chauvinisten wie in denjenigen der „Italia irredenta“ wird man wohl noch längere Zeit das Andenken an das „Verbrüderungsfest" an der Seine feiern. Das politische Leben jenseits des Canals ist in der letzten Zeit ziemlich ruhig dahingeflossen, zumal da auch in Irland die Verhältnisse sich mehr und mehr bessern. Nur einmal wurden die englischen Politiker in diesen Tagen in lebhafte Erregung versetzt und zwar durch die Birminghamer Rede des Parlamentsmitgliedes John Bright über den Canaltunnel. Bekanntlich ist dieses Project in England auf zahlreiche Gegner gestoßen, die sich namentlich in den Reihen der Conservativen finden und welche allerdings nicht ganz mit Unrecht behaupten, daß der Canaltunnel die Vortheile, welche die maritime Lage des Jnselkönigreichs demselben bietet, illusorisch mache, wenigstens, was die Vertheidigung gegen einen unvermutheten feindlichen Angriff anbelangt. John Bright bezeichnete nun in seiner Rede alle diese Bedenken als unsinnig und stellte die Gegner des Canaltunnelprojectes geradezu als Narren hin. Diese mehr als drastische Äußerungen riefen in ganz England Aufsehen und bei den Conservativen großen Aerger hervor, so daß der Führer der Conservativen im Unterhause, Northcote, einen parlamentarischen Tadel gegen den radicalen Abgeordneten für Birmingham beantragte. Das Haus ging jedoch nicht hierauf ein und Mr. Bright kann nun auch ferner ungehindert die Schale seines Spottes über die Widersacher des Canaltunnelprojectes ausgießen. — Der „Standard" will aus sicherer Quelle wissen, daß das russische Kaiserpaar dem englischen Hofe im Juli einen Besuch abstatten werde. Die Kaiserin gedenke einige Zeit in London zu verweilen und währenddessen würde Kaiser Alexander dem deutschen Kaiser in Ems einen Besuch machen; ferner versichert der „Standard", daß der russische Herrscher bei der Zusammenkunft zwischen den Kaisern von Deutschland und Oesterreich ebenfalls zugegen sein würden. Im Cz ar en reiche ist nach all dem Jubel und Lärm der Moskauer Krönungstage eine gewisse Abspannung eingetreten, welche in Anbetracht dieser aufregenden Festivitäten indessen sehr natürlich erscheint. Trotzdem liegt aus Rußland eine nicht unwichtige Meldung vor — General Gurko, der berühmte Reiterführer, dessen tollkühner Balkanübergang im letzten russisch-türkischen Kriege seinen Namen sehr populär gemacht hat, ist an Stelle des unlängst verstorbenen Generals Albedinsky zum General-Gouverneur von Warschau und Commandanten der Truppen des Warschauer Militärbezirks ernannt worden. General Gurko gilt als ein Haudegen von äußerst rauhen Formen und schroffem Auftreten gegen Jedermann und bald genug werden die Polen, denen es unter der Herrschaft des milden und feingebildeten Albedmsky verhaltnißmaßig wohl gegangen ist, die schwere Hand des neuen General-Gouverneurs suhlen. Die norwegischen Radicalen haben ihrer hartnäckigen Opposition gegen die Negierung einen eigenthümlichen Ausdruck verliehen. Mit 80 gegen 32 Stimmen lehnte nämlich das seiner Majorität nach radwale norwegische Storthing den Regierungsantrag, die Apanage des Kronprinzen um sünfzlg- tausend Kronen zu erhöhen, ab. Daß die Volksvertretung von Norwegen ihre Opposition so weit ausdehnt, dem künftigen Herrscher der beiden vereinigten nordischen Königreiche diese geringe Erhöhung der Apanage zu versagen, spricht allerdings wenig für die Loyalität und noch weniger sirr das Zartgefühl des norwegischen Parlaments. Die blutigen Kümpfe in den albanesischen Bergen sind den jüngsten Berichten aus Konstantinopel zufolge zu Ende und hat der größte Theil der aufständischen Stämme seine Unterwerfung angeboten. Durch Verinittelung des Gouverneurs von ©cutnri, Mustapha Assym Pascha, ist ein freundschast- Gaffel 15 Juni. Der Kaufmann Jakob Wallach dahier «ar durch Erkennt: ™et aßecbfdfiempelmarten. bie zusammen -tn-n W-rth von 2 50 r.prSMrt^ Ltrfh 9iiiffrfirelben eines Datums unbrauchbar gemacht. Nun Erstattet ole 45O|i oet E “fj?^unbvouXr flemoTbene Merkzeichen nur dann zurück wenn derselbe ä SÄfsi1 Ä'ÄÄiw««? .-*? s «TnnVFfnnt? führte aus das? tbm durchaus der Gedanke ferngelegen habe, das; er durch 6a6nbtun0to"fe M eine? Betrug schulb.g mache er habe blc •« *! Är.ÄS‘ «LLL ÄÄS?S ’ä SchSff°ng?rIch? s°nb-??const°tl7t-, baß b-r Ana.klaate sich nicht seiner Handlungsweise bewußt gewesen und daher unter Aufhebung des erftinstanzltchm Urthe'ls kostenlos freizusprechen sei. Erfurt. Mr den Lutherfestzug, welcher hier am 8. August cr. stattftnden soll bat das eingesetzte Eomiiä folgendes Programm festgesetzt: „Dem Zuge voran mar'schirt eine Anzahl der aus der freiwilligen Turnerfeucrwehr gebildeten Festpoltzet, welche überhaupt den ganzen Zug zur Rechten und Linken begleitet; dann folgt ein costümirtes Musikcorps. Ein stattlicher kaiserlicher Herold zu Prerbe befindet fich> an der Spitze der den Lutherwagen (dessen Insassen Luther, Justus Jonas der Rechs- aelkhrte Schürf und der dänische Student Peter Suaven sind) umschließenden Fuß, aanaer. Diesen folgt das Banner der Universität, der Rector. Eoban Hesse, Sturz, Drako und die Magister, sämmtlick zu Pferde. Der Zug der 600 Indenten wird in npmiffrti Zwischenräumen unterbrochen durch die Banner der theologischen, juristischen, mebic'mschmMbphll°s°vMch-n FacuUSt Ein Musikcorps bllb-t bi- Spitz- b-s n ninmenhe Harnische aekletdeten Rstterzuges. Dem berittenen Rathsmetster reitet ein na^^Rerstt^emn begleiteter Bannerträger mit dem Banner der Stadt Erfurt voran: den Rathsherren folgen die vornehmen Bürger zu Pferde und eine wettere ^bchetlung daselbst zu Fuße. Geführt von einem Herolde zu Fuß kommen nun bie mit dem lAretckencostüm angethanen Jungfrauen, denen berittene Gepanzerte und eventuell auch Landsknechte sich anschließen, den dann folgenden stattlichen Zug der^versch^edenm ^nmtnnen Gewerke der Schützencorps und der Kriegerveretne marklren zahlre chr A°n«eL°ä°r »u Ä- (@8 finb bi- bet b-m vorfäbrfflen Würzburger Ursiv-rsiiaiS- Pubdfefi« beretlä gebrauchten b'storischen Cosiüme sür bi-seu F°»»ug ang-kaust worbn, Auch 30 Panzer der Bürgerschützencompagnie in Torgau sind»zu erwarten. DaS Programm ist so eingerichtet, daß es, falls noch größere Geldmittel zur Verfügung gestellt werden, noch leicht ausgedehnt werden kann.) — sNeuestes Schema zu einer Windthorst'schen Rebe.) S^ren! Wenn -ich -r-i°n-n rönnen. Ich versichere Sie, baß von allen Dentbarteiten Feine einsige ausgeschlossen ist. Ich kann so sprechen ober anbers, ganz wie esmir r cht« erscheint; ich spreche aber immer anbers, ausgenommen wenn ich>so spreche, ® “ Ätt ÄS? Ä'"S WS.«53 !$„ '*5 Än L ÄSÄ *> kann. Dessen seien Sie versichert!" Mlk.) ____—— Verwischte-. Mainz 18. Juni. Ein interessanter Prozeß ist beim hiesigen Landgerichvon einem auswärti'aen Bienenzüchter gegen einen Mainzer Conditor anhängig gemacht. Im ÄEiZ ffi stellte her Angeklagte aus b-m Dache seiner Coastven- fadrik in der Pfandhausstraße Honig mit Bierhefe aus, durch dessen Genuß die Eenen massenhaft zu Grunde gingen. Dem Kläger allein wurde eine große Anzahl von Bmen- ftöcken vernichtet, andere stark beschädigt; der Schaden belief sich aufunsefähr 1OO Allerdinas belästigte« die Bienen den Conditor tn seinem Geschäftsbetriebe, alln es wäre ein Leichtes gewesen, ohne große Kosten durch ein einfaches Drahtgeflecht fti vor ben Bienen zu schützen und erbot sich der Imker, die Hälfte der Unkosten dafür zu tvgen. Der Conbttor w^ bst,es"Anerbieten ab unb erklärt-, -r werbe bie V-rntchtun ber Bienen noch mehr betreiben, so daß alle Stöcke in der Umgegend der Stadt zu Gunde gehen ™ün16™amfiag tam b(c Klage zur Verhanblung, würbe aber wegen Vernehnung von Experten auf einen später'*** an.itrtf lllld eoentuett auj iffl Lug der NrWta m« matliren Mniß Vüejburgn UriotrfilM tfhii{l angetautt worbm inb zu erwarten. W Wbmlttd zur VersÜM .b. August er. st-W, ,fW. „Dem Zuge C!!2 e£r gebildeten Fejig,^ Mellet; dann sM dterde befindet ^stus Jsnas, der Rch nd) umschließenden N or^ Eoban Hesse, r 600 Studenten M tbeolozischen. juchlA bildet die Spitze d-S n > Ratbsmetiter rillet tii ber Stadt frfurt opran^ b eine weitere Weitung- mmm nun blt mit de« Meine Herren! te Hhen nicht die ^IN nn leicht eine Möslich!« , daß die verschtedeck . allen Denkbarkett-n bis : aanz «le es mir M- >mn ich io spreche. W Schaden. Im urngeM-! », m? ich R«« t !*■ s*®* glt, wai ft nW I# - |l)l l'KV iner : ^CAOj BereitX’w*^ fvtnHouteng -v meisten fel“e^$ uüd Drogaen^“ «ar durch wegen Betrii. batte S'jM --LS »T-tcS Dte OberpollbirJ?' 4 ein. DaS kN Urthell gesägt LYn ^be, Kh ■ ,Qbe die betreffs ! |bÄ\k* Me I Äsa«j i J* der Rechttzch^ 5ur'ß des erstinstanjtz , großen Quantitäten von Bezirks-Bauaufseher. 4306 3) in Backsteinfach Nr. 1 — 6 massiv in Backsteinen, Nr. 7 durch billigst Gießen, den 15. Juni 1883. 4319 1352 empfiehlt 2041 1) 2) Freitag den 29.1 Mts, Vormittags 12 Uhr, wird behufs Aufführung von Stau- dämmen auf den städtischen Wiesen hinter den Eichgärten eine zu 832 veranschlagte Erd - und Planir- arbeit vergeben, wofür Voranschlag und Accordbedingungen bei dem Unterzeichneten einzltsehen lmd auch die Offerten bei demselben einzureichen sind. Gießen, den 22. Juni 1883. Im Auftrag des Gießener Eisvereins: Stief, Stadtbamneister. 4309 4) Kesselhaus 5) Comptoirbau mit Wohnung 6) Lagerbau 7) Lagerschuppen altem Eisen, Messing rc. Die Immobilien bestehen aus: Dem dreistöckigen Spinnereigebäude, Anbau für Schlosserwerkstätte und f Reinigungsmaschine 1 Gebäude für Dampfmaschine, Färberei und Wäscherei erbaut, sämmtlich mit Schiefer oder Ziegeln gedeckt, sowie 8) 5 Hektar geschlossen um die Gebäude liegenden Geländes. Dieselben liegen wenige Minuten von Gießen (Knotenpunkt mehrerer Bahnen) entfernt an der Lahn, von der aus eine eigene Wasserleitung nach den Gebäuden geführt ist und eignen sich durch ihren Umfang und günstige Lage auch für jeden anderen größeren Geschäftsbetrieb. Dampfmaschine, Keffel, Dampfpumpe, Transmission, Röhrenleitung rc. werden, je nachdem Steiglustige vorhanden, allein oder mit den Immobilien versteigert. Die Versteigerung der Comptoir- und HauSgeräthe, Werkzeuge rc. findet Dienstag den 24. und Mittwoch den 25. Juli, der Maschinen Donnerstag den 26. Juli, Vormittags 9 und Nachmittags 2 Uhr, die Versteigerung der Immobilien Freitag den 27. Juli, Mittags 2 Uhr, in dem Fabrikgebäude statt. Specielles Verzeichniß der zu versteigernden Gegenstände, sowie nähere Auskunft über alle einschlägigen Verhältnisse sind zu beziehen Königs-Neisstürke, Feinste W arzen stärke, Prima Kernseife, Kugelblau, Borax re re. Gg. Wilh. Weidig Sensen, Sicheln, Wetzsteine empfiehlt in besten Qualitäten Gg. Ferd. Gail und Ortsgerichtsmann Ferd. Hoffmann. Ieilgeöotenes. 4313 Grüne Nüsse und Kirschen sind zu haben auf dem „Schiffenberg". K. Lyncker. Linoleum. Englische Patent - Korkteppiche, bestes Fabrikat, empfiehlt in reicher Auswahl 4080 Ernst Blödner. Arbeitsvergebung. Dienstag den 26. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll in dem Gemeindehaus zu Garbenteich Pflasterarbeit, veranschlagt zu 336 durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Gießen, den 22. Juni 1883. Seuling, Reparatur-Werkstätte. 4) Comptoir - Utensilien, Hausgeräthen 3 Lindenplatz 3 neben dem „Hotel Einhorn." Grasversteigerung. Montag den 25. Juni d. I., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den dem Marienstift Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Ober- Bessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof, an der Straße nach Grünberg. Lich, den 19. Juni 1883. 4264 Winheim. Heugrasverfleigerung. Mittwoch den 27. Juni er. lasse ich das Heugras meiner Wiesen, en. 16 Morgen, öffentlich versteigern. Anfang Vormittags 9 Uhr in der Thurmwiese. 4296 H. W Moll, Allendorf a. Lda. Niederlagen: C. Schwaab's Delicatessen- ha ndlung, Conditor H. Kinkel. 161 Zahnschmerzen die Zahne hohl und angestockt sind, augenblicklich durch den berühmten indischen Extract beseitigt. Derselbe sollte seiner Vortrefflichkeit halber in keiner Familie fehlen. Aecht ä Fl. 60 im Alleindepot für Gießen bei Fr. Seibel. 50 Franz Schmidt, 4199 " Selbstgefertigte" 1560 laddrte Möbel aller Art stets vorräthig zu billigsten Preisen bei Carfi 8r«fifirr, Schillerstraße 6O.__ Heugras § von einer Wiese am Wallthor, 4 Morgen, ,;u verkaufen.Spruch, Asterweg. Flaschenbier-Verkauf. Exportbier, hellfarbig, nach Wiener Brauart, pr. Flasche 23 „ dunkelfarbig, nach Bayerischer Brauart pr. Fl. 23 Lagerbier, hellfarbig, nach Wiener Brauart, pr. Flasche 18 Die Biere find von der Aetien-Brauerei Gießen. Bei Abnahme mehrerer Flaschen frei in's Haus. Daniel Hell, Kirschen (täglich frisch gebrochen) zu haben auf der 4283„LiebigshSl-e". 4209 Ein guter, schwerer, zweispänniger Wagen zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. ds. Bl._________ Sensen, Sicheln, Wetzsteine empfiehlt in bekannter, guter Qualität. Wilhelm Seibert. 3763 Marktstraße. Versteigerung ter Gail'sihen Wollspinnerei in Gießen am 24t., 25., 26 find 27. Juli l. I. Wegen Liquidation dieses Geschäftes lassen die Eigenthümer sämmtliche dazu gehörigen Mobilien und Immobilie« öffent- lich versteigern. Die Mobilien bestehen aus: 1) Maschinen aller Art zum Betriebe einer Kamm- und Streichgarn-Spinnerei. 2) Werkzeugen und Geräthen zu diesem Betrieb. 3) Maschinen und Werkzeugen zur Wäscherei, Färberei und 40 m lang 11 i OQ breit. 16 „ u »72 11 11 H „ II 121/2 11 11 29 „ II 11 11 11 12 „ II 121/2 11 11 14 „ II 12 u 11 35 „ II 11 11 11 33 „ II 9 11 11 9 „ II 9 11 11 Baumwollene Kockgarne empfehlen billigst Geschwister Heerz, Neuenweg. Musterröcke zum Abstricken stehen z« Diensten. 3842 1837. Bonn a. Rh. | Berlin C. ta? § Gegründet empfiehlt ihre Specialitäten Gebr. Java-Kaffee’s la. gebt*. Java-Kaffee 1,60 fte» Einem geehrten Publikum theile mit, daß ich von jetzt ab Bier im Glas verzapfe, und halte meine Wirthschaft bestens empfohlen. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh l'schen Druckerei (Fr. Chr. Piets'ch) in Gießen. Gefellschaftsverem. Mittwoch, den 27. Juni, Abends 7'/2 Uhr: Tanzvergnügen im Cludsaate. Für die Tänzer ist der Gesellschaftsanzug gestattet. Gießen, den 20. Juni 1883. 4269 Der Vorstand des Gesellschaftsvereins. »- Wnotti &n * Dtt t Wn'i?“fl dünn über -V x Sn»| (|S enl i 3811 Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei __H. Möser, vorm Neustädter-Thor. 3645 Der 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und per 11. August zu beziehen.__ S. Katzenstein. 3680 Ein Familienloais, 3—4 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen. M. Weitzbücker. 3843 Drei event. vier Zimmer m. Cabinet, Zubehör und Garten zu vermiethen. Gabriel, Frankfurter-Straße_67.— 4165 Eine Wohnung zu vermiethen (dem Cölncr Bahnhof gegenüber). Näheres bei Jun« IV. in Klein- Linden. ____ 4173 Ein, kleines Familienlogis zu vermiethen.________________Wetzsteingasse 6. 2292 Ein möbi. Zimmer zu vermiethen. ____frr. Fürst Wittwe. FRIEDRICH BAUMANN j[i , Gieysen, Neuenweg 7 Werkstätte, 2248 JJ. 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