b. 1 ÄltilUb. ^Nfatei otord '6 npin i rpinisahßn schreiben t Sl^dweH M. lnq. m i. Stock ♦ ♦ ♦ ♦ au»ch'_ *♦♦♦♦♦♦♦♦} # plne : Ne. 18. Dienstag den S3. Januar 1888. Gießener Anzeiger Amts- uiib Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Btircou: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Wewta*#. ^r<*® nierleljthrlich 2 Marl 29 Pst mit Bringerlshn. Durch tue Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Darmstadt, 19. Januar. Se. König!. Hoheit der Großherzog begaben sich heute früh per Wagen über Gernsheim, Groß-Rohrheini nach Biblis, um das dortige Überschwemmungsgebiet in Augenschein zü nehmen. Der Weg zwischen den beiden letztgenannten Orten, an deffen Herstellung gerade gearbeitet wurde, war auf eine ziemlich große Strecke noch derartig mit Äs bedeckt, daß es nur durch Einschrauben scharfer Stollen in die Eisen der Pferde ermöglicht wurde, denselben zu passiren. "Nachdem Se. König!. Hoheit in Biblis von dem Großh. RegierungS-Accessisten Fey au« Bensheim und dem Großh. Bürger, meister Freihaupt Bericht über die Art und Größe der durch die Fluthen ange> richteten Verwüstungen entgegengenomnten, wurden die ain Meisten geschädigten Theile des Ortes, die Kirche und Häuser besichtigt, worauf sich AUerhöchstdie- selben m das Rathhaus begaben, um sich die daselbst lagernden Liebesgaben an Bekleidung«. Gegenständen und Lebensmitteln anzusehen. Nachdem sich Se. König!. Hoheit noch längere Zeit mit den genannten Herren über die Verhältnisse des Ortes und der Gegend eingehend unterhalten, traten Allerhöchstdie. selben die Rückfahrt an und trafen gegen 2 Uhr Nachmittag« wieder in Darm, stadl ein. — Von des Reichskanzlers Fürsten Bismarck Durchlaucht ist auf das telegraphische Ersuchen der zweiten Kammer der Stände, Sr. Mas. dem Kaiser den Ehrfurchtsvollen Dank der Kammer für die hochherzige Zuwendung an die Wafferbeschädigten des Großherzogthum« übermitteln zu wollen, folgende Ant- wort an den Präsidenten der Kammer eingelaufen: „Euer Hochwohlgeboren Telegramm vom gestrigen Tage habe ich mich beehrt, Sr. Alas, dem Kaiser vorzulegen, Allerhöchstwelcher von dem Inhalt mit Wohlgcsallen Kenntniß genommen hat." Darmstadt, 20. Januar. Die Abreise Sr. Königl. Hoheit de« Groß. Herzogs und Ihrer Großh. Hoheiten der Prinzessinnen Victoria und Elisabeth nach Berlin zur Feier der Silbernen Hochzeit der kronprinzlichen Herrschaften findet Sonntag Abend 6 Uhr 45 Min. statt. Im Gefolge' werden sich Hof. dame Freiin v. Grancy, sowie Generalmajor v. Westerwcller, Major Wernher und Oberstallmeister Frhr. v. Rabenau befinden. — Ihre Maj. die Kaiserin Augusta übersandten Ihrer Königl. Hoheit ver Frau Prinzessin Karl 1000 JL mit der Bestimmung, diese Summe nach ihrem Erineffen für die Wafferbeschädigten zu verwenden.' Berlin, 19. Januar. Der Reichstag beschloß, die Wahl Levetzow'« entsprechend dem Anträge der WahlprüfungS-Coinmission zu beanstanden. Da« Haus setzte sodann die Berathung des Wedell'schen Antrags fort. Büchtemann spricht sich gegen denselben aus und bemerkt, derselbe habe wenigsten« die Güte gehabt, die große internationale und wirthschastliche Bedeutung der Börse llar> prlegen, Czarlinski ist für den Antrag und plaidirt für Commissions-Beralhung, Somuniann gegen denselben, aber für conuniflarische Prüfung unter Ausdehnung aus die Ergebniffe der bisherigen Stempelgesctzgebung, welche auf den kauf, männischen Betrieb lästig und hemmend einwirke, Kayser wünscht ein energisches Vorgehen gegen das Börsentreiben, hält aber in Anbetracht der Mängel de« vorliegenden Antrages ebenfalls eine commissarische Prüfung für nothwendig -chorlemer.Alst spricht sich in gleicher Weise für CommissionS-Berathung aus' der Antrag selbst sei ihm sympathisch, Meyer (Halle) spricht sich gegen den' Antrag aus, welcher die Bedeutung der Börse ganz verkenne, Perrot ist fiir den Antrag, welchen er durch umfassendes statistisches Material näher zu begrün- den sucht, Löwe (Berlin) bekämpft den Antrag al« Product der agrarisch, lvualfftischen Politik. Nach einer Reihe persönlicher Bemerkungen wird das Schlußwort Wedelns auf morgen vertagt. — Fürst Bismarck besuchte heute den Staatssecretür Bötticher und empfing seinerseits den Besuch des Prinzen Wilhelni. — Bezüglich des Tarifconflicls zwischen den preußischen Staatsbahnen und den österreichischen Bahnen hebt die „Nordd. Allg. Zlg." den Angriffen deutscher Blätter gegenüber hervor, die preußischen Bahnen erstrebten nichts werter, als eine gleichmäßige Behandlung der deutschen und der fremden Erzeugnisse auf den diesseitigen Bahnen. Im Streite mit der Rordwestbahn handle etz sich um unbedingte Publicität der Tarife im Interesse des allgemeinen Ber- ehrs, mit dem Streit über oie Couponü-Einlösung der österreichischen Bahnen habe die Angelegenheit durchaus nichts zu thlin. d^rlin, 20 Januar. Reichstag. Die Interpellation des Aba. o. Schalscha betreffs der Seelsorge für die katholischen Soldaten in Kose! wurde iiach der Erklärung des Uriegsministers, dieselben nach Einziehung der erfor» verliehen Informationen in etwa 8 Togen zu beantworten, wieder uoii der bcu* tigen Tagesordnung abgesetzt. Das Hans verwies fobaun den Wedell'schen 'lntrag wegen Einführung einer höheren Börsensteuer nach dein Schlußworte Herrn v. Wedell an eine Commission von 21 Mitgliedern. Gelegentlich her |id) daran anschließenden Etatsberathung erklärte sodaiin der Bundes- ommiffar auf eine Anfrage wegen des deutschen Mädchenhandels, Holland habe mr Abstellung deffelben eine internationale Vereinbarung angeregt lind Deutschland werde sich an dieser Vereinbarung betheiligen. Der Entwurf eines Ans- stihrungsgesetzes zur Reblaus-Convention werbe dem Reichstag noch in dieser Session zugehen. Das Hans erledigte den Etat bis zur Position Reichsgesund- Ileüsamt und vertagte sich sodann bis Montag. Der Präsident theilt mit, es seien ihm abermals namhafte Spenden aus Amerika zugegangen, deren Ueber- weisung er bereits angeordnet habe. Berlin, 20. Januar. Es ist schon anderweitig auf die erfreuliche Thatsache hmgewresen worden daß sich in den letzten Jahren der deutsche Export nach d7n Staaten Nordamerikas sehr bedeutend gehoben hat. Insbesondere sind es Gegenstände der Kunstinduftrie, welche in Amerika trotz der dortlgcn außerordentlich hohen Kölle und der Abneigung der Amerikaner gegen solche deutsche Fabrikate einen steigenden flc^ben ^ben. Der letztere würde gewiß noch beträchtlicher sein, wenn die deutschen Maaren in richtiger Meise etngeführt würden; wir meinen, wenn das gerade auch für Amerika passende Wort: .Klappern gehört zum Handwerk", von den Deutschen bester wahrgenommen werden würde. Noch immer ist der deutsche Fabrikant vielfach genothigt, seine Waarrn unter fremder Etikette einzuführen, weil das Reu- leaux sche Wort »billig und schlecht" — noch immer im Schwünge sich erhalten hat und weil die Mode die englischen und französischen Maaren begünstigt. Es wäre ein nationaler S'eg, wenn es gelänge, auch in Bezug auf die Mode uns von Frankreich zu befreien und auf eigene Füße zu stellen. Fehlt es doch nicht an ei munternden Beispielen in dieser Richtung! Wir wollen nur darauf Hinweisen, daß vor kaum einem Jahrzehnt ein jeder Deutscher glaubte, seinen Hut nach französischer Mode tragen zu müssen und doch ist es dem Verein deutscher Mode, der unter den Hutfabrikanten gegründet wurde, jetzt gelungen, die französische Maare zu verdrängen und die deutsche an deren Stelle zu setzen. Man sollte meinen daß auch das deutsche Kunstgcwerbe industrielles Geschick, künstlerischen Geschmack genug besitzt, um allen Ansprüchen zu genügen: freilich müßten unsere vornehmen Damen voran sich von den französischen Vorschriften, die schließlich doch Nur von der Pariser Halbwelt gegeben werden, frei machen. Haben wir eS erst bei uns in Deutschland oahm gebracht, daß die deutsche Mode in Allem die vorherrschende ist, so wird auch der deutsche Fabrikant nicht m hr nöthig haben, sein Fabrikat durch fremdländische Etiketten weltmarktfäh g zu machen. „ Die Reichsregterung läßt es an Ermunterung und Unterstützung des deutschen Exports nicht fehlen. Die allgemeinen Derhältniste sind augenblicklich günstig ger-ua, um nach der hier anged.uteten Richtung energische Versuche erfolgreich erscheinen zn lasten. — In parlamentarischen Kreisen wurde heute die Lage der von der Ueber- schwemmung heimgesuchten Distrikte der Pfalz sehr lebhaft besprochen. Die Grundlage dieser Besprechungen bildeten die Mittbeilungen eines eben von dort zurückgekehrten Parlamentariers, denen wrr Folgendes entnehmen: Das mehrere hundert,Quadratkilometer überschwemmte Terrain steht IV» biS 2 Meier unter Master. Der aus dem Jahre 1827 stammende, jetzt durchbrochene Damm bet Oppau ist in seinem oberen Theile tadellos, dagegen in seinem unteren Theile vom Wasser unterspült. Er ist im Altthein auf Sandunterlage gebaut, welche weggespült wurde, wobei der vor der Ueberschwemmung außerordentlich häufig wechselnde Wasserstand eine starke Strömung deS Grundwassers erzeugte, da dirseS sich nach dem jeweiligen Stande deS Rheins richtet. Die Unterwaschuna des Dammes hatte somit schon vor der eigentlichen Ueberschwemmung begonnen und jener konnte dann dem An- pralle der mächtigen Wasserfluthen des Rheins nicht mehr Stand halten. Aus den überschwemmten Aeckern, welche nicht im alten Strombette gelegen, sind die Wintersaaten vollends zerstört. Der Boden ist nicht mit fruchtbarem Schlamm bedeckt, sondern leicht versandet, so daß schwere dauernde Schäden nicht zu befürchten sein dürften. Bet den Aeckern, welche am Hauptftrom liegen, sind dagegen tue Beschädigungen sehr schwere, da zahllose Löcher geristen und die Ackerkrumen weg- gescbwemml sind. Für die Betrostenen werden größere Unterstützungen nothwendig weiden. Hauptaufgabe ist jetzt, durch Ziehung von Gräben und weiteren Durchfticy von Straßen die Aecker baldmöglichst trocken zu legen, damit die Frühjahrsbestellur.g ermöglicht wird. Gelänge dies nicht, so wäre die Lage der Bauern eine trostlose. D e von dcr bayerischen Regierung bewilligten 200,000 JL sollen für samtäts- polizeiliche Zwecke verwendet werden und eventuelle weitere Unterstützungen ohne Zustimmung der Kammern nicht gemacht weiden. Augenblicklich werden die Schäden durch die kombinirten HülfScomite'S festgestellt, von deren Ergedniß weitere Sammlungen und weitere Maßregeln abhängen. Graf Geza Zichy ist heute Vormittag hier eingetroffen und wird am 24. auf Einladung Ihrer Majestäten des Kaiser« und der Kaiserin bei Hofe spielen. Vorher, am 21., spielt Graf Zichy in der Singakademie, zum Besten der Rhein-Ueberschwemmten abermals in Gemeinschaft mit Prof. Joachim, wobei eine reizende ungarische Fantasie von Zichy zur Aufführung gelungt, in welcher Joachim mitwirkt. Graf Zichy hat zuletzt in Karlsruhe auf specielle Einladung deS GroßherzogS am dortigen Hofe gespielt und wurde mit dem Eommandeurkreuz des OrdenS vom gähringer Löwen ausgezeichnet. Braunschweig, 20. Januar. Der Bildhauer und Erzgießer, Professor Georg Howaldt ist gestern Abend gestorben. Hamburg, 21. Januar. Eine unheilvolle Kunde trat gestern Abend hier ein, eine Kunde, ganz geeignet, die Gemütber mit Entsetzen zu erfüllen Gestern Morgen traf das Hüller Dampsboot „Sultan" schwer beschädigt hier ein Dasselbe war in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag bei Borkum in Nebel auf circa 15 Faden Wasser mit einem größeren Dampfer, anscheinend mit Passagieren an Bord, in Kollision gerathen. Dieser Dampfer ist gesunken; es war die ,Eim- bria", der Hamburg Amerikanischen Packet - Schifffahrt - Aetten » G« sellfchaft gebärend. (Siehe Depeschen) England. Dublin, 20. Januar. Die Anklage in beni Processe wegen des Com- plottes zur Ermordung mehrerer Polizeiofficianten und Beamten richtet sich gegen 22 Personen. Der Hauptzeuge ist ein gewisser Farrell, welcher zu der Mörderverbindung gehörte und seine Kameraden verriet!). Ans seinen Deposi- tionen ergab sich, daß die Mehrzahl der Angeklagten bei den jüngst vorgekom- menen Atorden und bei dem mißglückten Versuche, den früheren Vicekönig Forster zu ermorden, betheiligt sein soll. Der Proceß macht großes Aufsehen. Die Verhandlung ist aus weitere 8 Tage verschoben worden. Kossand. Amsterdam, 19. Januar. Heute früh fanden in einer Pulverfabrik bei Mniden (3 Stunden von Amsterdam entfernt) drei furchtbare Explosionen statt, dnrch welche von vielen Häusern in Muiden die Dächer fortgerissen wurden. Die Zahl der bei den entsetzlichen Explosionen verwundeten oder getödteten Personen ist noch nicht sestgestellt, doch fürchtet man, daß sich die Zahl der ums Lokales. ** (Hießen, 22. Januar. sRecitat on deS Herrn Hugo Edwards Ein Buch, eine ßampc und eine Stimme — diese drei Dinge genügen, um unS tn das selige Reich de« Schönen zu erheben. WaS Schiller vom Dichter sagt, daß er da« Herz de« Leser« bald in das Reich der Todten zu senken, bald staunend himmelwärts zu heben vermöge, daß er es zwischen Ernst und Spiel auf schwanker Letter der Gefühle wiege, das gilt tn vollem Maße auch von der gestrigen herrlichen Reproduction einer herrlichen Dichtung. Hugo Edwards Recttation des „MeisterdiebeS" von Fitger war eine wahrhatt glänzende Leistung, welche d.e andächtigen Zuhörer tief erregte und zu stürmischem Bestall hmriß. Den uncrschöpflicheii Reichthum an den verschiedensten Stimmungen, welche die Dichtung beherrschen, kindliche Hingebung und neidische BoSheit, Innige Befriedigung und Verzweiflung, Liebe und Trotz, alles dies bi achte daS feine Kunstverständniß Edwards und seine wundersam biegsame Stimme zur klarsten Anschauung und ließ Empfindungen tn der Seele des Zuhörers zurück, die noch lange nachklmgen werden. Gießen, 22. Januar. Angesichts des schweren über die Bewohner der Ufer des Rhein und Main heremgedrochenen Unglücks ist eS gewiß sehr erhebend, zu sehen, wie Private sowohl mit Vereine wetteifern in dem Bestreben, die Noth ihrer Mitmenschen nach Kräften lindern zu helfen. Von diesem Gefühl wurde mancher berührt, der gestern Abend dem zum Besten der Ueberschwemmtcn im Großherzogthum vom Bauer'schen Gesangverein veranstalteten Concert beiwohnte. Der große Saal in Wenzel'S Garten war tn allen seinen Theilen bis auf den letzten Platz gefüllt. Das auS 18 Pidcen bestehende Programm wurde gut durchgcführt, einige Thetle desselben mit stürmischen Beifall ausgenommen. Der Ertrag des EoncertcS, welches dem Bauer'schen Gesangverein sowohl alS auch der Gießener Civtlkapelle, welch' letztere ebenfalls tn uneigennützigster Weise ohne jede Entschädigung zum Gelingen desselben mttwirkte, die Anerkennung und den Dank Aller eintrug, wird gewiß Alle, die sich für die Werke der Wohlthätlgkeit intercssircn, befriedigen. — An der Marburger Straße in der Nähe der Marienhöhe wurde gestern Vormittag an einem Baume hängend die Leiche eines unbekannten Mannes aufgefunden. Leden Gekommenen auf 40 belaufen werbe. In den in der Umgegend von Mulden liegenden Stätten und Ortschaften wurden ebenfalls durch die Erschütte- rungen Verheerungen angerichtet. Die Explosionen wurden auch in Amsterdam gehört, wo in der östlichen Vorstadt die Fensterscheiben zersprangen. _ Bezüglich der bereit« gemeldeten Explosion der Pulverfabrik bei Mui- den wird weiter berichtet, daß zur Zeit der Explosion die Mehrzahl der Arbeiter in der Fabrik nicht anwesend war; e« scheint demnach, daß nur 12 Personen gelobtet und 2 verwundet wurden. Da« Schloß Muiden hat nur wenig gelitten, dagegen sind die Zerstörungen der Stadt Muiden herartig, daß die meisten Ein- roohner ihre Häuser verlassen haben. Italien. Rom, 20. Januar. Prinz Thoma«, Herzog von Oicnua, hat seine Abreise nach Berlin behufs Vertretung de« König« bei der Silbernen Hochzeit«, feier Ihrer K. K. Hoheiten de« Kronprinzen und der Frau Kroirprinzessin auf morgen festgesetzt. Außland. Petersburg, 20. Januar. Der Kaiser hat für die durch den Circus- brand in Bredüfcheff Geschädigten und die Fainrlien der beim Brande ums Leben Gekommenen 4000 Rubel gespendet. Aegypten. Kairo, 20. Januar. Meldung der „Agcnce Havas" : Die Aushebung der Controle ist dem hiesigen diplomatischen Vertreter Frankreichs notificirt worden, der letztere hat bei'der ihni gemachten Mittheilung alsbald seine Vorbehalte geltend gemacht. Amerika. New-Aork, 20. Jan. Der gestrige von San Francisco kommende Erpreßzug der Southern-Pacific-Eisenbahn suhr in Folge eines Bruches der Brcmsketten unweit Los Angeles einen steilen Abhang von 4 Meilen nut einer übermäßigen Schnelligkeit herab und stürzte über die Einfriedigung. Die Trümmer des Zuges fingen Feuer. 15 Personen wurden getödtet, mehrere davon waren verbrannt und 14 andere verletzt. 7 Leichname sind aufgesunden, die- selben find aber unkenntlich. Telegraphische Depeschen. Wolffs telcgr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 21. Jan. Prinz Karl ist h e u t e N a ch m i t t a g 1 0 M i n u- ten vor 2 Uhr gestorben. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin hatten sich gegen halb 2 Uhr zum zweiten Male zu dem Prinzen begeben, um mit demselben das heilige Abendmahl zu nehmen. Zn Folge zu großer Schwäche des Prinzen mußte die heilige Handlung unterbleiben. General-Superintendent Dr. Kogel betete mit den Majestäten am Lager des Sterbenden; während des Gebetes verschied der Prinz. (Prinz Karl, am 29. Juni 1801 geboren, war 4 Jahre jünger als sein Bruder, Kaiser Wilhelm; er war vermählt mit der Prinzessin Marie Louise Alexandrine, Tochter des verstorbenen Großherzogs Karl Friedrich von Sachsen, Wittwer seit dem 13. Januar 1877. Er hinterläßt drei Kinder: den Prinzen Friedrich Karl und die Prinzessin Marie Louise, vermählt mit dem Prinzen Alexis, Landgraf von Hessen - Phllippsthal- Barchfeld, geschieben 1861, und Prinzessin Marie Anne, vermählt mit dem Landgrafen Friedrich von Hessen). Hamburg, 21. Januar. Der Hüller Dampfer „Sultan", welcher am Freitag Morgen mit dem Hamburger Postdampser „Gimbrifl" zusammengcfloßen war, ist stark beschadtgi m btr Elbe eingetroffen. lieber den untergrgangencn Dampfer ,(£'mbria" w'.rd noch bekannt, daß derselbe am Donnerstag von Hamburg abgegangen und in der Elbe auf den Grund gerathen war. M't der Fluth und unter Assistenz des Dampfers Hansa" kam die „Gimbria" unbeschädigt ab und gmg Nachmittags um 2J/i Uhr in See, worauf am Freitag Morgen bei dichtem Nebel der Zusammenstoß erfolgte. Hamburg, 21 Januar Der Postdampfer „(Simina" wurde, wie weiter gemeldet wird, bei dem Zusammenstoß mit dem Dampfer „Sultan- so schwer beschädigt, daß es sofort klar wuro-, er würde tn kürzester Zeit sinken. Von Seiten der Officierc wurde deßhalb alles gethan, waS geschehen konnte, um die an Bord b. sindltchen Personen zu bergen, was bei dem sich sehr schnell auf d'e Seite legenden Schisse sehr schwierig war, nach kurzer Zeit aber auch sich alS unmöglich berauSstellte. AlS der zweite Officier noch mit dem Loshauen b*r Bänke an D^ck beschäftigt war, um mög- l chst viel treibendes Holz zu schassen, sank daS Schiss unter ihm fort. Er erfaßte eine Spiere, als sich aber viele der im Wasser treibenden Personen daran anklammerten, ließ er los, schwamm dem Boote zu, welches später von dem Dampfer „Theta" auf- g kommen wurde, übernahm dessen Führung und brachte es nach Kuxhafen. Fernere 17 Mann wurden durch das Schiff „Diamant" am Weserleuchtthurm gelandet. Unter den Gereiteten befindet sich, soweit bisher sestgcftellt werden konnte, von der Besatzung: Der zweite Officier Spruth, der dritte Officier Heyden, der vierte Officier Voß, der zweite Ingenieur Kopmann, die Assistenten Sauerbr y und Oberheide, der erste Steward Harder, bte Quarttermesster Klatt, Wuelfken und Lau, die Heizer Blaues, Engel und Franke, die Zwsschendeck-Steward Thurow und Andersen, die Matrosen Vierow, Alexandersen, Johannsen und Meyer, die Leichtmatrosen Menchow und Jentzen; der Schiffsjunge Rehn. Von Passagteren: Alfr. Voigt, W- Tornemann P. Comiolier, B. Lorenz, Geschw. Allendorf, G- Homel, W Dan elwig, R- Hanowitz, Frl. Schmul, R. Pfeifenkopf und Frau, L- Reicher, L- Schuett, Bourgeus, Colin, Cohrts. — Nach Aussage eines der Geretteten von der „Ctmbista" war das Wetter in der Nacht vor der Collision bis V/< Uhr hell, alSdann trat Nebel ein, welcher immer Achter wurde. Bis V/2 Uhr arbeitete die Maschine der „C'mbria" mit voller Kraft werter, bis 2 Uhr mit halber Kraft, von da an langsamer. Um etwa 2 Uhr 10 Min. wurde die Pfeife eine« andern Dampfers gehört, worauf die Maschine der „Cimbria" sofort gestoppt wurde. Das grüne Licht des „Sultan" wurde in Folge des starken Nebels erst gesehen, als der Dampfer ca. 150 Fuß von der „Cimbria" entfernt war. 7,ie „etmorta" wurde an der Backbordfeite getroffen und sank alsbald nach der Steuerbordseite. Am andern Nachmittag 2 Uhr wurde daS eine Boot von der „Theta" aufgenommcv, welche gegen 6 Uhr in Kuxhafen eintraf. Die Namen her beim Wsser- leuchtthurm Gelandeten sind noch nicht bekannt. — E'n Reporter, welcher an Bord deS „Sultans" war, berichtet, die gesammtc Mannschaft desselben verweigere jede Aussage über die Collision. Der Capitän hat bei dem englschen Corssul amtliche Aussagen gemacht, doch verlautet über den Inhalt derselben noch nichts. Der Schaden des „Sultan" besteht in einem großen Loch im Bug, 7 Fuß über der Masserhöbe. Havre, 21. Januar. Der Dampfer „Picardie" von der „Compagnie gerate trtnaatlantique“ ist auf der Fahrt von New-Bork nach Havre gesunken. Die ganze Besatzung wurde gerettet und von dem Dampfer „Labrador" ausgenommen, der heute f üb tn Havre eingetroffen ist. Hamburg, 22. Januar. (Privat-Depesche). Von dem gestrandeten Dampfer „Cimbria" sind bis jetzt im Ganzen 56 Personen als gerettet bekannt. ötrmifcbttS» Kassel, 19 Januar. Einen schrecklichen Fund machte man gestern in einem Haufe in der Mühlengasse tn der Unterneustadt, dort war noch von dem letzten Hochwasser der Keller deS HaufeS zum Theil mit Wasser angefüllt und dasselbe wurde herauSgepumpt Als der Boden bet KellerS trocken gelegt war, fand man daselbst die Leiche einer Frau. Wie es heißt, wäre eS eine Bauersfrau au« Waldau, welche ver- muthlich bei Dunkelheit in daS Hau« gegangen und auf dem zum Theil mit Wasser bedeckten Hausflur in die unter dem Wasser offen stehende Kelle-lucke gefallen ist, fo daß sie in dem mit Wasser bis oben angefüllten Keller ertrunken ist. Der Leichnam wurde nach dem Todteahos geschafft. (T. u. A.) Aus Eschwege, 16 Januar, schreibt man der „H. M" über den schon gemeldeten Bergrutsch: Schon seit mehreren Wochen wurden unterhalb Albungen, direct Über der Bebra-Fiiedländer Bahn bedenkliche Anzeichen einer bevorstehenden Lerg> rutschung bemerkt und in Folge dessen Vorkehrungen zur Sicherung des Bahnbetriebes getroffen (Heftern Abend gegen 8 Uhr, als eben der Güterzug nach Erchenberg die gefährliche Stelle passirle, ist die Katastrophe erfolgt: an dem steilen Berg haben sich etwa auf 100 Meter Höhe bedeutende Erdmaffen losgelöst und haben die Bahn auf et ra 50 Met.r Länge mehr ober weniger vollstänbig verschüttet unb noch immer drohen in der Höhe deS BergeS weitere Massen nachzurutichkn Kleine Waldflächen mit circa 15—20jähr'gem Buchen- und Elchenbestand, eine stattliche alte Eiche, sind ganze Strecken von ih.er Stelle verrückt unb überall zeigen sich tiefe Risse in ber Erbe. Der Bahnbetrieb hat dadurch natürlich erhebliche Störung erlitten, die Güterzüge find auf andere Routen verlegt, die Personenrüge gehen zwar wie d'Sher, aber die Passagiere müssen aussteigen, einige hundert Schritte gehen und in einen anderen Zug wieder kinsteigen; glücklicherweise geht unmittelbar die Landstraße n ben d r Bahn her, so daß die Strecke gut zu passtren ist: auch sind entsprechende Vorkehrungen getroffen, um bas Umsteigrn zu erleichtern. Heute waren bereits höhere Essenbahnbeamten an Ort unb Stelle und e« ist die Legung eines NothgeleffeS in Angriff genommen, bte Räumung bes Schuttes soll aber wegen ber zweifellosen Nachrutschungen eingestellt fein unb die Verlegung der Bahnlinie auf etwa 1 K'lom. Länge ist bereits in Aussicht genommen. — In nächster Zeit werden neue Re-chskassenscheine zu 20 Mark unb bald darauf auch solche zu 5 Mark auSg?geben werden. Dieselben sind in gleicher Weise wie d'e neuen Rcichskaffcnsch..ne iu 50 Mark in Kupferstichbruck auf Hanfpapier hergestellt , welches mit senkrechten Rippen versehen ist unb an bem einen Ranbe einen mit dunkelblauen Pflanzenfasern durchsetzten. besonders auf der Rückseite deutlich erkennbaren, bläulichen Streifen enthalt Die Schaufeite zeigt das deutsche RelchS- wappen und an drei Stellen eine Inschrift. Literarisches. Die »Neuen fliegenden Blätter^ für Lcher- und Ernst, Humor und Latyre (Commrssions-Verlag Ph. Höpfner in München) sind frei von jeder politischen Tendenz unb reich an gutem Witz, gut gehaltenen Humoresken unb schönen Gedichten. Um den billigen Preis von 1,50 Mark bteht dieses Journal nicht nur jeder Familie ein schönes Unterbaltungsblatt, sondern sollten auch insbesondere alle Restaurants, Cafö- unb Gastlokalitäten diese kleine Ausgabe nicht scheuen, um ihren Gästen jede Woche b'esrs bumoristssche Blatt vorlegen zu können. Die reichen Illustrationen sind sehr schön und das Papier üoitrefflid), so baß die Ausstattung nichts zu wünschen übrig läßt. Probe-Nummern liegen in den meisten Buchhandlungen auf töanbcl und Verkehr. Grün berg, 20. Januar. (Fruchtpresse.) Weizen 3L 19.00, Korn JL 15.06, Gerste JC 14.00, Hafer .*L 12.00, Erbsen JL 00.00, Lern JL 00.00, Samen JL 00.00, Kartoffeln^ .00 ganuar Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu X 3 25—4, ©trob .*L2.00-2.25, Eier das Hundert «^6.50—7.70, Stück 8—10^, Butter 1 Qualität JL 1.30, 2. Qualität X 120, Kartoffeln per Centner X 3.50—8.00, Blaukraut per Stnck 3-5 Wirsing 6-8 H Nothkraut 12—18 H das Stück, Gans per Md. 50—80 X, Huhn X 1.50—2.70,1 Ente^ 1.80—2.00,1 Taube 70 H, Hahn X 1.20—2.00. ___________ Frankfurt a. M., 22. Januar, Nachmittags 2 Uhr—Min. (Telegrcwhtscher Courtzbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditaetien 244‘A, Staatsbahnactien 274Va, Galizier 248s/e, Lombarden 113 m ktdbnbk «1-r B5- ss Zkil in Lrfirr -' rda nt jo - ’■ In ir.inoi (t 11) B' br kn >*ji ■‘.iS iflhttgii btrtd kuHtekikfl ?trg> 04 k4 8iteHn?brt ; ’-: S -ad^rß dir v.n Bq hkn n$ >*1 tr Sahü ap sn ifi na drobei BtMn ■ t c -cs T y ßi7! t-r Babv i. -Kor tö o1 «rdm . m |~t|ten aumte l S*.r*6t **l 21 Xif . Ott sd 6fr«f ktzzi^i k4 Sdiutttl ..,* v,j $tdtpu^ txr 2 3t rl ur Wb , *. d -t tk^r 1 ”, , . t p m • i r -tl z^s F ' Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Folgende zum Plockischen HoSpitalgut gehörigen Grundstücke, als: ^lurXXVI. Nr. 232, 3844 Dm Acker in der Stcphanümark aus die Wieseck, XXVI. „ 195, 1980 „ Wiese am untersten Riegelpfad auf die Gärten, " XV. „ 213, 9187 „ Wiese am Wolssfort, " XXV. „ 52,3363 „ Wiese in der Oberlach beim Kessel < in der " XXV. „ 36, 1275 „ „ am Felsgraben I ®2ßkfetf"8 sind lechfällig und sollen Dienstag den 30. Januar, Vormittag» 9 Uhr, im Bureau der Armenkasse (alte Realschule) auf weitere 9 Jahre, für 1883 ois einschließlich 1891 verpachtet werden. Gießen, am 19. Januar 1883. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. A. Bramm. In Gießen lasten 90 Mittwoch den 31. Januar 1883, Nachmittags 2 Uhr sie Erben des Rentamtmanns Bott t herlungshalber ihre an einer der fre- guentesten Straßen Gießens (Seltersweg Nr. 81) gelegene grosse liesils emg, Mr 1 Nr. 466 und 467 aus dem Bureau des Orisgerichts (früheres Realschulgebäude) öffentlich meistbietend unter den im Versteigerungstermin bekannt ;u gebenden Bedingungen versteigern. Die Besitzung besteht aus großem fohb gebauten Wohnhaus mit bewohubareur NebenhauÄ, einem seither zu Lagerzwecken benutzten Nebengebäude, großem Hofraum mit doppelter Einfahrt und einem 3494 Meter haltenden Garten, welcher ein den Seltersweg mit $er Südanlage verbindendes werthvolleS Bauterrain bildet. Durch ihre Lage uitb Ausdehnung eignet sich die Besitzung vorzüglich für jedes Geschäft, insbesondere auch zum Betriebe einer großen Wtrthschaft; auch kann sie zum Gegenstand einer gewinnbringenden Bauunteruehmung gemacht werden. Nähere Auskunft ertheilt Rechtsanwalt Dr. Dittman in Gießen. Bekanntmachung. Der in dem Concurfe über das ' Vermögen der Heinrich Metzger's Eheleute zu Lich am 5. dss. Mts. ab- gefchloffene Zwangsvergleich wird gerichtlich bestätigt. Lich, den 18. Januar 1883. Grobherzogliches Amtsgericht Lich. Langerman n. .318 Bauer. Vergebung von^trshen- bauarbeiten. Die zum Neubau einer Kreisstrahe non Kleinlinden nach Lützellinden in ersterer Gemarkung erforderlichen k Arbeiten und Lieferungen sollen im | mündlichen Abstreich vergeben werden. Dieselben sind wie solgt veranschlagt: I) Planirarbeiten . . *3L 534.40, ; 2) Maurerarbeiten • „ 06.—, ' 3) Steinlieferung . . „ 2553.50, 4) Chaufsirarbeiten . „ 1179.—, I 5) Pflasterarbeiten • „ 387,50 t 59, 3. St. Vermiet (hingen. 524 Ein schönes Logis (2. Stock), 6 Zimmer nebst Zubehör, Gartenantheil und Bleichplatz, per 1. April zu vermiethen. __________________________LÜberftraße o. 52U Ein Logis sofort zu vermiethen. ______________________Kaplanvgasse 25. 523 Die obere Etage meines Hauses mit Zubehör ist zu vermiethen und sofort beziehbar._____________Otto Kempff. 459 Ein kleines Familienlogis von 2 Zimmern nebst Zubehör zu vermiethen und kann am 18. Februar bezogen werden. "Näheres Neuenweg 25._______ 112 Logis mit Garten per 1. April zu vermiethen. ______A^Gabriel, Fiankfurterstr. 67. 43 Ein Familienlogis zu vermiethen und sofort zu beziehen. 4'11010^(ii>ii v. Orth, Neuen Bäuen. Die mittlere Etage, bestehend aus 6 Zimmern. Küche, Eorridor und allen Bequemlichkeiten per sofort billigst zu ver- miethen. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. 281 Das von Herrn Lieutenant und Adjutant Nudolph bewohnte Logis im mittleren Stock meines Vorderhauses ist anderweitig zu vermiethen und am 1. April zu beziehen. Peter Pit;, Zimmerineister. 318 Eine Familienwohnung, 4—5 Zimmer nebst Zubehör, Lagerraum, Pferdestall und Gartenantheil, zu vermiethen. l>r, Weber. 325 Der 2. Stock meines Hauses in der Gartenstraße — 6 Zimmer ?c. enthaltend — ist auf den 1. April ds. IS. anderweit zu vermiethen. llniv.-Nentamtinann (5. Schmitt. 29 Logis, 5 Zimmer mit Zubehör und Gartenantheil, in der Bleichstraße zu vermiethen. Adam Huhn. \ ergrössertes Lager mit über 100 Instrumenten. V ertretung folgender Firmen für OberhcNMcn und an* grenzende Thelle von IIcMen*XasNau: Bechstein, Biese. Blüthner, Steinweg, Schiedmayer &. Söhne, ui- l bchiedmayer, Lipp L Sohn, Schwechten, Zeitter L Winkeimann. Rosenkranz, Lockingen, Quandt Kuhse, Jbach, Mann &, Co., Müller &, Co., Nagel, Francke. Preise: 450, 480, 500, 550, 600, 620, 680, 700 bis 2000 Mark. - v^UCh m aare es mir in Folge günstiger Abschlüsse möglich, etwas wirklich Gutes zu bieten u. 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