l. ng -edners I * rhardt, itä daraus auch zur 7599 den. , daß ich eniidcr er, ndlung. imburg WE IM. hiermit zur X 16 16 20 16 9 4 4 16-19 15-18 28-33 71-76 70 18-22 inet im Neuzeit ME inde Scmcu hon, Pom- lanueS Huß- iomons des ertennm im :te am Torben : Das Das Grab [baltna und a nicht mr- : zeitgemäße rnch Bildern oorhandenen Erstellungen hen, ist der Rh. oollen. Bis irben. Ohne >hne Marki- 7574 ibten Ha«s- zu miethen. otter, hanblung. ter. ibcr 1883, nement- ektir» Moser. 10 Uhr. utleeht- 1883 Donnerstag den 22. November -re. 272. Gureatl r Schulstraße 7. Deutschland. »erlitt, 20. November. Der preußische Landtag wurde heute vom Minister •Wsääw䮫» SjB&rÄgÄ «'■™ ««Warm U»ri- fto Gerichten Der offene Brief bemerkt weiter, daß nicht minder wichtig als § Frage de7 Entschädigung unschuldig Verurtheilter die Feststellung emer En» MÄgungspflicht gegenüber denjenigen sei, welche durch unverschuldete Unter suchungshaft ruinirt oder erheblich geschädigt seien, und betont Is vor Allem einer Reform des Strafprocesses tm Sinned.r Rechtssicherheit Her Verfolgten bedürfe, weil zur Zeit nur em kleiner Theil der Jrrthumer .Durch Wiederaufnahme des Verfahrens berichtigt werden könne, übrigens auch die Geldentfchädigung und Ehrenerklärung, welch-- der Staat -benfall» gewah Wime immerhin keineswegs eine Ausgleichung des Unrechts darstelle, sonoern -nur einen kümmerlichen Nothbehelf Die Dr. Jakobi bezweckt, zur Herbeiführung emer Nesoim des Sttafprocesfes Die Reise des Herrn v. Giers und namentlich sein Besuch in Friedrichsruhe wird von der in* und ausländischen Presse noch immer ^ng com* Etirt wobei die französischen Blätter, wie mimer besonderS groß sind tn allerhand merkwürdigen Combinationen. So meint dre »Ropub . franda^e , daß Herr v. Giers es nicht umsonst verlangt habe, daß sein Besuch bei em deutschen Reichskanzler mit der ausdrücklichen Empfehlung zusammenfiel, welche der russischen Presse gemacht worden sei und dahin ging, ihre Angriffe und HAti^n Erörterungen an di?Adresse des russischen Reiches einzust-Äen. Das Blatt unterläßt nicht, die Version hinzuzufügen, wonach Deutschland Bemerk °n Uiißlaiid und Oesterreich mit einander zu verhetzen suche, mit dem .üeineiten, derartige Prophezeiungen oftmals in dem Augenblicke dementirt werden, in mckchem sie sich verwirklichen sollen. Ueber das Haltlose derartiger Auslassungen L-s -- wchl tomn »°ch State.;im 1.UbnjenÄ'X' "’S «Vatt bie iünaft veröffentlichte Note der „Nordd. Allg. Ztg. beachten, an deren Schluß es heißt, daß die französische Hehpresse einen Abgrund zwischen den Dynastien Europas und der französischen Nation gegraben habe. • Der am Dienstag erfolgte Zusammentritt des preußischesn Landtages zu seiner neuen Session drängt die übrigen politischen und fort» Kigen Nachrichten au» dem deutschen Reiche in deu Hintergrui^ Am Dien g Mead hielten alle Fraktionen Sitzungen ab,, um über ihre ^^^jKeten» Präsidentenwahl zu berathen. Das blsyerlge Präsidium des Abgeordneten Hauses bestand bekanntlich aus den Herren v. Koller (c°nserv.), v. Heeremann ?Eentruml und v Benda (nat.-lib.), welche Zusammensetzung den drei stärksten Pattesin entjüricht^ Von größeren Vorlagen wird dem Abgeordnetenhause zu- Mchst der Et!t zugehen und wird das Haus tüchtig arbeiten muffen, wenn es Stof eiben bis zu den Weihnachtsferien erledigen will. Da« amtliche Blatt von Brasilien hat, wahrend der Prinz Heinrich von Preußen sich dort befand, einen Artikel gebracht, dem wir SCnt5eÖÄ&d auf die ausgezeichneten Beziehungen , die seit langer Zeit zwischen Brasilien und Deutschland bestehen, im Hmblick auf dre ^Eresten- -Gemsinschaft der beiden Länder, von denen dieses gern die krftigen. Arme auf Nimmt, die ihm das andere sendet, wahrend jenes die Markte Brastsiens fu fta Absatz seiner industriellen Erzeugnisse nüthlg brauch und auch st 'det, im LiMick endlick aus die Freundschaft, welche die beiden Herrscherfamlsien -MLnder verbindet, ist es eine glückliche Fügung, daß Brasilien, wennauchnur Äür kurte Qeit die Ehrenpflicht der Gastfreundschaft einem jungen Furnen Staenüber erweisen kann, dem Enkel des mächtigen Kaisers, dem es vergönnt gewesen, an seinem Lebensabend dem sehnsuchtsvollsten Verlangen der deu sch n Ä,'0on deren Gesinnungsadel und Thatkrast ift Beiriediauna ;u aewähren. ... Der Besuch, den Se. Kontgl. Hoy. Prinz HLütrich Brasilien abstattet, wird nicht nutzlos für 3t^eL~an ^tn m/^jgnd Lazu beitragen, daß Deutschland die Wahrheit erfahrt. über: unflr Vaterland, Lamit seine Auswanderer ihm den Vorrangs vor audern Gegenden g , sich bemühen, die Europäer, deren Fleiß, Intelligenz undKapitalkraft un risLhwendig, zu sich in das Land zu ziehen. Niemand w II sein, Ausschlüsse über die Vortheile, die Brasilien dem arbe amen europasich Einwanderer aewäbrt zu ertheilen, als der Sohn de« deutschen ^htonerven, sobald er nu? einen Theil der natürlichen Reichthümer unserer Provinzen und Breis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerietzn. Erscheint täglich mit Avsnahme des MontagS. Durch bie Pest bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. zu roh 7614 zu eröj artikel, V ich ini empfehl comp und S Preise, preise. AranKrerch. Parts, 19. November. Challemel-Lacour richtete ein Schreiben au^ Cannes vom 17. ds. an Grevy, worin eS heißt: „Meine seit einigen Monaten ernstlich an- gegriffenc Gesundheit gestattet mir nicht mehr, die Funktionen, welche Sie mir an» vertraut haben, mit der erforderlichen Sorgfalt zu erfüllen. Ich bitte daher, mein Entlassungsgesuch anzumhmen. Es ist nvr Bedürsniß, Ihnen meinen Dank auszu- sprechen für das beständige Wohlwollen, gleichzeitig aber mein Bedauern auszudrücken, mich von Collegen trennen zu müssen, deren Charakter mir Hochachtung einfloßt, mit denen ich mich stets in Ueberelnllimmung befunden."5 Grevy antwortete hieraus, indem er sein lebhaftes Bedauern sussprach, einen Mitarb-iier zu verlieren, welck-n er Hochschatze. — Durch Dekrete vom heutigen Tage werden Ferry zum Minister deS Auswärtigen und FallterS zum UnterrichtS- minister ernannt. Newyork, 20. November. Der „Newyoik-Herald" meldet aus Hongkong gestern, die Edmesen hätten Sontay und Bacmnh geräumt und würden neue Trupp-y biw gungen voraussichtlich fifiiten. Die W>ederaufnuhme der militärischen Operationen durch die Frar zoscn werde für noch nicht möglich gehalten, weil das Erdreich nodi i» durchweicht sei. * äU — Aus Haiphong verlautet gerüchtweise, die Stadt Hmdzong sei in der Nacht vom 12. bs. niedergebrannt. Die Jnbrandlegung der Stadt solle von den Mattdattwir von Hue veranlaßt worden sein. Lokales. *’ G. Gießen, 21. November. sSterdlichk-it in Gießenff Die Sterblichkeit f» Gießen war toätzrend der Woche vom 11. bis 17. November eine mittlere, da ptfi im Ganzen nur 7 Todesfälle ereigneten und zwar ausschließlich bei Erwachsenen. $j!S Todesursache wurde bezeichnet: Brightische Ne-renkrankheit dreimal, Bauchfellentzündung organisches Herzleiden, Lungenschwindsucht, Lungß gehörig, stürzte beute ein einstöckiger Neubau zusammen, während wer Schtefervecker gerade mit der Herstellung der Bedachung beschäftigt waren. Baumeister Znß wurde unter den Trümmern begraben und mit gebrochenem Genick unter denselben hervorgezogen. Weiter erlitt ein Maurerlehi linz eine Verletzung am Kopf. Die Schieferdecker wurden, ohne Schaden zu nehmen, in einen nebenstehenden Garten geschl-udert. Die Mauern des eingestürzten Baues waren ausfallend dünne. Wie weit daS Siadtbauamt bei dem Vorkommniß betheiligt ist, wird die Untersuchung lebten. Die Fron des verunglückten Eigenthümers gebar nach bem Unglücksfall unglücklich und liegt schwer darnieder. — Aus Bayern wird berichtet: Vor drei Jahren starb in Weißenfels d,r israelitische Rentner Isidor Kraft, ein Millionär. In feinem Testamente fand sich ein den größeren Theil fernes Vermögens ausmachendes Vermächtniß, aus dem erwerbsunfähige oder durch Alter, Krankheit rc. im Lebensunterhalt beeinträchtigte Handarbeiterinnen, ohne Rücksicht auf ihre @onfefften, eine fortlaufende Unterstützung eon vierteljährlich 60 Mark erhalten sollten. Bedingung war einzig und allein Bedürftige kett, Würdigkeit und das vollendete 35. Lebensjahr. Allerlei Schwierigkeiten batten aber die Vollstreckung dieses Testaments bis jetzt verzögert. Endlich waren sie gehoben und zum ersten Male wurde kürzlich das Testament vollstreckt. Die Arbeiterinnen, 108 an der Zahl, versammelten sich, der Bestimmung des Verstorbenen gemäß, an seinem Todestag an seinem Grab zu einer einfachen Todtenfeier, wobei eine von ihnen dos vorgeschrtebene kurze, aller confesstonellen Färbung entbehrende Gebet »erlas. Neunzig waren christlicher, die übrigen 18 mosaischer Confession. HerSseld, 12. No»ember. Daß deS Arztes Beruf oft ein gar schwerer sei, wird wohl Niemand bezweifeln, um so mehr, aI8 keine Stunde — auch nicht die nächi- stche — ihn die ungestörte Ruhe genießen läßt; ja, man kann eS als erwähnenswettbe Seltenheit bezeichnen, wenn er einmal die Morgenröthe begrüßt, ohne daß ihn der Weckruf der Hausglocke an seine Pflicht gemahnt. — Einen höchst merkwürdigen, erst kürzlich vorgekommenen Fall, der besonders durch die Art deS Patienten selbst unser Interesse erweckt, weist baS Tagebuch eines geachteten Arztes nach. Die Geisterstunde ist vorüber, der Zeiger zeigt auf 2 Uhr, da ertönt gellend durchs HauS, wie so> manchmal, der Ruf der Glocke. Unverzüglich kleidet der Jünger der Medicin sich an, tritt an« Fenster und blickt hinans in die sternhelle Nacht, nach des späten Gastes Begehr zu forschen. Alle« still — keine Menschenseele zu sehen, nur leiseS Flüstern bringt an des Hörers Obr. Kopfschüttelnd schließt der Doetor daS Fenster, gebt langsam der wätmenben Wohnstätte deS Morpheus iu und sinkt bald in feine Sttme. Da — horch! — ein zweiter Ruf der Schelle, gellender und durchdringender als ba$ erste Mal, zittert durch das stille HanS. Fast erschreckt springt der Gequälte auf, fein Auge sucht blitzeub nach dem geisterhaften Störer der Ruhe — alle« still; k-in Ton einer menschlichen Stimme schallt zu ihm herauf; es ist leer vor der Thür wie zuvor; nur die Blätter spielen im leise säuselnden Winde und der Mond blickt sreuvdlich — scheint eS dem Arzte nicht wie Hohnlächeln? — zur Erde nieder. Sind es Geister, die ihre Stunde verschliefen und eist jetzt ihr unheimliches Treiben beginnen? ©mb <5 Schatten, hie das Grab nicht halten kann? — Alle Furcht abschüttelnb, kleidet sich der Sohn Aeskvlaps an, hüllt sich in seinen Pelzmantel und hält am offenen Fenster Wacht, um den Quälgeist zu bannen. Vergebens hat er eine Zeit lang mit Aug und Ohr gewacht, — da — sieh, eine schmale, weiße Hand — ltnnenweiß — beweg! sich nach der Schelle, umspannt den Griff nnb — und schauerlich gellt zum dritten Matt die Glocke durchs Haus. Mit kühnem Ruck reißt der Arzt diese Hand an sich und ergreift — die unschuldige Fahne, die zum Luthersest vom Giebel des Hauses herniedet- flatiert und sich mit ihren Quasten in dem Griff der Schelle verfangen hat. Potsdam, 15. November. Ueber einen Mörder ans Vaterliebe saßen verflossene Woche die Geschworenen in Potsdam zu Gericht. Der Angeklagte, Arbeiter Christian Liepe, hatte seine an epileptischen Anfällen leidende Tochter getökttet, um sie von ihren Leiden zu befreien, und dann sich selbst zu entleiben verfucht. Die ärztlichen Sachverständigen waren der Ansicht, daß L. die That in einem Zustande geistiger Unzurechnungsfähigkeit Begangen habe und gaben die Geschworenen demzufolge ein frei’ sprechendes Verdikt ab. Offenbach, 14. November. sNeuer Postbriefkastenff Heute Morgen hatten wir auf dem Bureau der hiesigen Handelskammer Gelegenheit einen von den Herren Fabrikant Weber und Mechaniker Teller erfundenen. neuen Postbriefkasten zu sehen, der zweifellos daS Vollkommenste ist, was auf diesem Gebiete bisher geleistet wurde und — wir glauben es sagen zu dürfen — auch in Zukunft geleistet werden wirb. Der Briefkasten ist so vorzüglich eingerichtet, baß die Möglichkeit des Abhandenkommens eines Briefpoststückes geradezu ausgeschlossen erscheint. Der Postbote, welcher mit der Leerung des Kastens betraut ist, erhält auf der Post einen von einem Beamten ver- ' schlossenen Briefbentel. Der Schlüssel zu dem Beutel verbleibt auf der Post. Dem , Boten wirb ein Schlüssel eingehändtgt, mit wlchem er ein an der Außenseite de- 1 Kastens befindliche« kleines Thürchen öffnet, auf dem gleichzeitig die Abholungszell bemerkt ist. Schließt der Bote dieses Thürchen auf, so erscheint in der am oberem Theil« d^ff'l $8. Sonnt is die betre erwähnt-" T wird der eig «ich läßt siä worden W- sien« der B ti wird eige ober gttiibze und nun ka- : ,-then. 301 i tzriesbeutel! Poststück- hi fällst für d- iiutt der Po Briefkastenb beutel soso: wieder zu e tS ist — ? leiseste Moe Beamten w abgeliefeit i feinem Weg de? Br-efde wohl ganz Entwurf ft' ggemlichkest geheueren S Postwesen unserem D noftmeifier int Posiver bedeutsam« Patent ba1 Mynz i wünschen, Herren, we beiwohnten lang', bis ongefeitigt Cz- einem Herl Robozna e unburebbri penetrante: unbekannt Halse. Bl gestellt un fudntng bl Mädchens Mädchen । getreten se dieser Beb ongftrnute entführt, gesellen hc zum 2l Preise- Hiss Pferd z •on8 »01? truppen» Stationen 1 noch Ja 'er Nacht n>dm!n-ir ichk-it in n sich im 'en. tzündung, 8tag bra ©tebeef ttenfl.fefe- ßrofefioiä Johanns s Staatstation ein ser, mich :in; benn Äm. non i«n. Der Sppenbotf ieferenbar Säbelhieb 'stag zum Isbrig be- r Hinteren e d-sseiben m Cassen- svrengen. i P iester- echerlschkn r Thslotte ' Festung?- über ba? tjier schlug «der ». I. finwohner- sen Rosm- er Neubau achung be- nb mit gehr linz eine n, in einen waren auf» jt ist, wird : nach dem ßenfel? der nb sich ein n erwerb?- iflfe Hand- ützung non Bedürftig« eiten batten sie gehoben beiterintim, gemäß, an von ihnen bet »erlas. chwerer seh )t die nächi- nensweitbe a6 ihn der irdigen, erst selbst unser ieisterstunde uS, wie fO1 ein sich an, Sten Gastes eS Flüstern infter, gebt feine Arme., der als da? Ite auf, fein ; kein Ton wie zuvor; leundlrch — Geister, die ? Sind e? eidet sich der nen Fenster :it Aug und bewegt fidt ritten Mal.' an sich und § hernieder- t. : saßen ver- zte, Arbeiter Met, um sie ie ärztlichen ude geistiger lge ein frei« rgeu hatten den Herren n zu sehen, : wurde und wirb. Der denkommen? djer mit der amten riet» Post. Dem itienfeite des bholungszest am oberkir ca. JL Gewinne im Werthe von ca. vtu 7800. vorräthig. Java-Kaffee ! 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Die Aufschrift der Sendungen muß deut! ch und leserlich hergestellt, ^londers muß der Bestimmungsort in hervorir-tender Sße-fe angegeben fein, Calls bt. 11^01111110 aus farbigem Papier besteht, muß die Aufschrlst auf einem, der ganzen Fläche nach aut- geklebien Stück weißen Papiers angebracht werden. Die Sendungen dürfen das Maß von 20 Ctm. in der Länge und von 7*/a Ctm- im Durchmesser nicht Überschreiten, auch müssen die Sendungen tm Uebrigen den für Waatenpcovei,«Sendungen geltenden Vor-» schritten entsprechen. P. in Bonn a. KI®. Caffeebrennerei mit Dampfmaschinen-Betrieb. la. Qualität Mk. 140 per V2 Kilo Extra la. Qualität Mk. 1.60 per ’/2 Kilo „ Ha. „ .. 150 ,, '/- -- W II tf If H M Alle Sorten Farben, trocken und aus das Feinste in Oel gerieben, wie überhaupt^ alle zum Anstreichen rc, erforderlichen Artikel kauft man gut und billig ber ß-7Q9 jp'i*. 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Der Postdampfer Elbe, Capt. W. Weuigerov, vom Norvdeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 7. November v»n Bremen und am 8. November von Southampton abgegansen war, ift gestern 8 Uhr Mirgevs wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 17. November. Mr transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohenstaufen, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd M ^-memwelchetam 31. October von Bremen abgegangen war, ist heute wohlbehalten tn Laltmo.e angekommen. ■ - 1 x 7702 Stets srischgcschoflcne Hasen, per Stück 3 Ji, zu haben bet | v Wildhäudlrr Ebel. später nach Rußland zurückgrkchrt - daS Mädchen und der Unbekannte scheinen knapp an ver russischen Grenze in Bojan oder Sadagora zurückgeblieben zu> sein. Die vor zwölf Jahren du.chaeiührte Untersuchung schloß mit dem Endresultat: „Ein aus Rußland entführtes Mädchen wurde höchst wahrscheinlich aus Rache, wetl dasselbe zum christlichen Glauben übersetnt-m war, oder aus anderen Gründen von russischen unter- thanen ermorbet*. — Vor zwei Jahren gertethen ein gewisser Jtzig Danz Nger und Leiser Schneider in der Schenke des Elkmann Schreiber in Rohoma i» Streit und da soll Dar.ziuger dem SLnewer drohend zugerufen haben: „Du Dchojchet (Schachtet), Du bist Derjenige, welcher vor mehreren Jahren daS Mädchen aus Rußland hmge- fchlacht-t hat, wa te!" Schneider fiel dem DanzMger um den Hals und bat ihn, zu schweigen; es sand eine Aussöhnung statt und bis vor wemgen Tagen herrschte Ruhr in Rohozua. Heute steigt daS Schr.ckensgespenst jenes ermordeten Mädchens wieder aus dem Grabe und versitzt Rohozna und die Umgebung tn Unruhe und Aufregung» da der Gcnsdarmeiie-Wschlmeister aus Sadagora, Szmigelski, den obenerwähnten Leiser Schneider »o-gestern dem hiesigen Landesgerichte überlieferte mit der Anzeige, dieser sei dringend v-rdächsig, den Mord im Jahre 1871 vollbracht zu haben. Szm» gelrkt will nämlich seit der »on Danzlnger gethanen drohenden Aeußerung, <"so zwölf Jahre hinvurch, Nachforschungen in j-net R chtung gepflogen haben, und sei aufGrund zahlreicher Verdachtsmoment- zur Ueberzeugung geäugt, nur Schneider sei der Mörder. Die Anzeige Szmiaelski b sagt nämlich, daß im Herbste 1871 ein Mädchen in Begleitung dreier Männer, von denen sich zwei als ihre Brüder auSgaden, n-ch Rohozna gekommen. Der Dritte im Bunde war Leiser Schneider. Die drei Männer habe» mehrere Tuge hindurch sehr aeheimnttzpoll miteinander verkehrt und seien die ^üdev hierauf abgeretst, während Schneider das Mädchen zuerst In das Hauk des Sosse! Moies, auch Gabe genannt, von da zu S-ul Brodncr und 'ndlich in s'in Haus gebracht habe- das Mädchen sei hieraus verschwunden. Letser Schneider ist ein schlecht beleumundetes Individuum, jedoch ein wohlhabender Mann. Wie wir virnebmen will derselbe von dem ganzen Verbrechen nichts rollen. Mtt ber Untersuchung dieses sensationellen Strafsalles wurde Landgerichts-Adjunkt Grigorow-cz betraut. London, 15. November. Die vor einigen Tage» telegraphisch verbreitet- Nachricht von der Entdeckung von Höllenmaschine,1, die aus Adelaide hier eingetroftere sein sollten, ernstes sich als grundlos Die betreffenden Jusirumente sind ntch L anderes als eine neue Art Allarmsiar.ale gegen Enbrecher, indem ein Zündhutcherr mittelst etner Feder sich entladet. Jedes Kästchen enthielt eine genaue Gebrauchsanweisung. Gewinne im Werthe Loose hierzu sind in der Expedition des „Gießener Anzeiger Ecke der Wetter- und Marktstraße. Zugleich bringe mein StoMagLV mit den modernsten Mustern zum Anfertigen nach Maaß unter Garantie des tadellosen Passens mißbillig Preises in Erinnerung. 1 1 3 335 360 ,... vrfdben angebrachten kleinen Rundung die nächst- Abholungsstunde, w.rd « haS Thürcheu geschlossin, so ändert sich nichts. Stad mehrere Stunden (wie td6«8 ^fln-ttaa§) zu überspringen, so braucht der Bote nur so lang blind auszuichtteßen, P^i^betrefftnde Zeststunde tn der Rundung erscheint. Bei Oefinung des mehrfach -uintsn TbücchenS wirb im Innern deS Kastens e>n Schlüssel sichtbar. Mit diesem eiaentlidie Briefkasten aufgeschlossen. Der Schlüssel ist nicht zu entfernen, »ir.b .V6t r.j; mit demselben nicht eher etwas beginnen, bis der Briefbeutel emgeschoden ist Der M-chanismus ist nämlich so voiteefflich eingerichtet, daß eist bann, Srtefbeutel fest eingehängt ist, der Kasten aufgeschlossen werden kann, d. h. ^wird eigentlich nur ber Bnefbeutel ausgeschloss-n, durch dieses Auffchließen werben 'e ntichteisig j-ne Eifenlhelle zurückgeschoben, welche den Briefkastenboden halten ^»un kann man mst Hülfe b4 innirn Schlüssels den Boden des Kastens h-rvor- yn“ „ cym tdben Moment, wo man den Brieskastenboden herauszteht, wird auch der Ä-ibeut-l g'öffuet und die Br-efe fallen hinein. Der Boden ist so gearbeitet, daß alle M Ecke bohl liegen, wodurch di- Möglickk-it eines Zurückbleibens oder Verschiebens 5Ä das leichteste Kärtchen ober Brieschen vollständig ansg-schloss-n wird. Will „ Vostbote den Briefbeutel losmachen, so muß er nothgedrungen vorerst den Äftenboben wieder h neinschaben und adschließ.n. Damst ist aber auch der Bries- W sofort wieder verschlosst und nun erst ,st es dem Manne möglich, den Beutel Ser tu entfernen. Der Bote bekommt also nicht einmal einen Bries zu Gesicht und L will er den Kasten oder Beutel nicht grwalifam öffnen - auch nicht dte °f e Möglichkeit vorhanden, ein Poststück zu bes-stigen; Alles unversehrt dem Äamten im Postgebäude, in dessen Besitz sich der Schlüssel zum Briefdeuiel befindet ^w'ieiert werben. Um das Publikum auch der Annehmlichkeit, dem Postboten aus SL jßene noch einen Brief geben zu können, mcht zu berauben, ist an einer Sette L3 flr'efbiUtelS ein E-nwurs angebracht, ber so vorzüglich beschaffen ist, baß die Briese ganz bequem bineingeworsen, aber keiner — beispielsweise einer, ber m.tten im «nwurf stecken bleibt - wieder h-rausgezogen werden kann Mit der größten Be- ^-mlichkest ist also hier die unbedingteste Sicherheit verbunben. Von welcher un- aebmenn Wichtigkeit diese Erfindung ist, wird Jeber, ber für imser heutiges großartiges fflfen Sinn und Verstaub bat, im Moment begreifen, und es unterliegt nach unserem Daiürholt-n n'cht bem leisrst-n Zwei el, baß in erster L nie unser Gen-ral- «nimeister Dr. St-phan, bet bekanntlich rote kaum ein Anderer nach Verbesferungen Dostverkehr strebt, bann aber auch alle ausländischen Pollbehörden von dieser Xutfamen ($■ finbung Gebrauch machen werden. Patent'rt ist diese.be schon; daS M ent dafür besitzen die Herren Fabr'kant Weber und Stadiveiordnetet Theodor May-z Wir können den Herren zu dieser Erfiadung aus vollster Ueberzeugung G ück aünfchen sie wird reiche Früchte tragen! Uch-r di- Vorzüglichkeit h-rrfchte bei allen amen welche heute Morgen den im Bureau der Handelskammer v-ranstalteien Proben beiwohnten, nur eine Stimme der Bewunderung. Hoffentlich damr es nich allzu- ?QLa, bis die Postbehörde in unserer Stadt den ersten von Herrn M-chan ker Teller angeftitigten Brteskasten anschlagen läßt. (Off. Z-g.) Czernowitz, 10. November. Der „Deutschen Zeitung" ro'rd berichtek^ An einem Herbsttage drs Johres 1871 wurde in d.m nächst Sadagora gelegenen Dorschen M°rna ein g?auenhattes Verbrechen verübt, d,S noch^bis zum heut gen Tage m n vnhnr(f>brinali4e§ Dunkel g-hüllt ist. AuS einem Feldbrunnm, dem plötzlich em vmetranier Fäuliiißgeruch entstieg, zoaen webtet e Bauern die Leiche e!n»S noch jangsn unbekannten Mädchens mit auf den Rücken gebundenen Händen und burchschmttenem Lalse. Behufs Agnoscirung würbe dieselbe mehrere Tage hindurch in Sadagora auS- arstellt und bann pbotographirt, was jedoch resaltatloS blieb. Eiugeleitete Unter- sucbmig blieb ebenfalls ohne den gewünschten Erfolg. .Di- Svur der Herkunft dieser Mädchens wurde nach Rußland verfolgt und dort, tief in V^storab en, soll dies S Mädchen ihrem Vater, einem Juden, entlaufen und zum katholischen Glauben übers cetteten fein, da ber Bräutigam des Mädchens, ein reicher Sauernfobn, nur unter düset Bedingung das schöne Judenmädchen heirathen wolle. EmrS TagrS der nnaetraute Gatte war in Geschäften verreist — wurde J-tena Smwak, so ibr Nam-, entführt. An der Grenze will man drei Männer (Russen) in Gesellschaft eines OTabäbenS (Khben Haden, die nach Oesterreich fuhren. Zwei bieser Mannet sind m-hrere Tage XXÄÄ’ÄÄeg und Weste» neu assorürt in größter Auswahl. Solide Arbeit und billige Preise. Posten von vorjährigem Aiisverkanf bedentend unterm e of^ "W einer k' 6® 7708 Wcr Sprachen kennt, ist reich zu nennen. Rosenthal’sche Verlagsbuchhandlung. Leipzig. 25 41 8 3 Hambuchen „ 0,84 Hch. Rübsamen. 23-/11. 8 Zlhr I. Gr. Ball. 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M., Vormittags 11 sollen im Universitäts-Kanzlei-Gebäude verschiedene Gegenstände, namentlich eine Anzahl leere Kisten, ein defectes Walzmodell für Stabeisen mit Schwung- Lad und Glaskasten, ein desgl. für Eisenblech, ein Apparat mit kupfernem Kessel unter Glaskasten, drei Sub- sellien, eine Bank, ein Schrank mit Schiebladen u. s. w., unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen ineistbietend versteigert werden. Gießen, den 16. November 1883. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Schmitt. 7610 7670 Real- und Gymnasialschüler erhalten Nachhilfestunden gegen sehr mäßiges Honorar. Zu erfragen in der Exped. ds- Bl-__ J. Rothenberger Gericht), best. Taxator Liudeuplata 8. 609 In der PrivMlagesache des Johannes Haub von Lang- Göns, Prioattlägers, gegen die Ehefrau des Joh. Müller XXXV. von dort, Angeklagte, wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schöffengericht zu Gießen am 18. Oktober 1883 für Recht erkannt: 1) Angeklagte wird wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 5 vH. event. 2 Tage Haft und in die Kosten, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen nothwendigen Auslagen, ver- urtheilt. 2) Zugleich wird dem Privatkläger die Befugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils innerhalb 8 Tagen, von Zustellung einer Abschrift an gerechnet , auf Kosten der Angeklagten einmal im „Gießener Anzeiger" bekannt zu machen. Die Nichtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gießen, den 3. November 1883. Neidhart, 7691 Gerichtsschreiber des Gr. Amtsgerichts. 10 3 versteigert werden. Hattenrod, den 19. Nov. 1883. Die Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. 7694 Mengest Vermischte Anzeigen. 7593 Eine Dame mittleren Alter? sucht Stellung als Pflegerin einer alten Dame oder als Vorsteherin eines kleinen bürgerlichen Haushalt. Näh. Auskunft ertheilt die Exped. ds. Bl. 7697 Einen guten Arbeiter sucht I. Benner, Schuhmacher, Rittergasse. Pelzwaaren werden nach neuester Mode, umaearbeitet, Reparatur en sowie alle inS Kürschner- fach einschlagcnden Arbeiten gut und billigst Das Meisterschafts - System zur practischen und naturgemäßen Erlernung der englischen, französischen, italienischen, spanischen u. russischen Geschäfts- und Umgangssprache. Eine neue Methode, in 3 Monaten eine Sprache sprechen, schreiben und lesen zu lernen. Zum Selbstunterricht von jDr. Richard W. Rosenthal, Englisch — Französisch — Spanisch complet in je 15 Lectionen ä 1 — Italienisch und Russisch complet in je 20 Lectionen ä 1 m. Schlüffe! dazu ä 1 50 DM" Probebriefe aller 5 Sprachen ä 50 portofrei. Photographie ! Für Weihnachten halte ich mein Atelier bestens empfohlen. Spezialität: Gute Kinderauinahmen mittelst Momentverfahren. I. Reuschling, Photograph Wenzel's Garten. Donnerstag den 22. November: 3. Abonnements - Concert Die seit Jahren bewährten 7703 Ingredienzien zur feineren Bäckerei empfiehlt bestens Gmil Fischbach. Anfang präcis 7 Uhr- — Entree 50 H. ______ Rrausse^ Kapellmeister. Verantwortliche Redaction: A. Schepda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr- Pietsch) in Gießen. , Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und eine Berlage. Arbeitsvermittelung. Arbeit gesucht für: Einen geübten Kaffecbrcnner, eine tüchtige Maschinennäherin, , mehrere Frauen (Laufdienst, Waschen und Putzen). , L. W. Plank, Neustadt 13, Bezirksvorstehcr. Leichte Arbeit für eine Reconvalescentat stüchtig im Kochen und Nähen). O. Kempff, Wallthor 24, Bezirksoorsteher. Handarbeit, Lausdienst. B. Emmerick, Franksurterstr. i, Bezirksvorsteher. H. Jung, Ludwigsplatz 13, 7576 ' Bezirksvorstehcr. Ein Lehrmeister für einen Schneiderlehrnnz- Zu erfragen auf der Klinik- Frciw. Gailsche Feuerwehr. Samstag den 24. ITovember: efcier öes 28jährigen Stilhinijsfelles mit Theater und TanzunterhaLturrg im Saale des Cafs Leib. 7706 Anfang V-4S Ubr präcis. Der Vorstand. Birken „ 0,28 Akademischer gejangverem. Die Proben für das am 5. und 6. Juli k. I. in Mainz stattfindende 10. mittelrheinifche Musikfest beginnen nächsten Freitag den •23 November, um 8 Uhr Abends, mit dem „Messias" von Händel. ' Sowohl unsere Mitglieder, wie diejenigen Damen und Herren, welche unserem Verein beizutreten wünschen, werden zu vollzähligem Erscheinen hiermit eingeladen, da die Zahl der hiesigen Mitwirkenden dein Festcomitö in Mainz in allernächster Zeit mitgetheilt werden muß. Holz - Versteigerung. Montag den 26. November, Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gemeindewald zu Hattenrod ' Eichcn-Stämmchenv. 16—20Etm. Durchmesser, bis 8 Mtr. Länge, Eichen - Stangen von 13 Etm. Durchmeffer, bis 6 Mtr. Länge, Fichten von 16—36 Etm. Durchmesser und bis 36 Mtr. Länge, Tannen mit 1,34 Fstm. Inhalt, Nersteigerrmg von Püppelflämmen. Samstag den 24. l. Mts , Nachmittags um 2 Uhr werden von Seiten der hiesigen Gemeinde, am sog. Bügenweg, ganz in der Nähe des Orts 25 Stück gefällte Pappelstämme von 8 bis 18 Meter Länge und 25 bis 50 Etm. Durchmesser, 31 Festmeter, 53 Hunderttheil haltend, an Ort und Stelle unter den zuvor bekannt gegebenen Bedingungen meistbietend versteigert. Oueckborn, 16. November 1883. Großh. Bürgermeisterei Queckborn. 7638 Schillinger. Fnitsg den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll das im Hofe des Hauptsteueramts dahier lagernde alte Bauholz loos- weise versteigert werden. Gießen, den 20. November 1883. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. 7705 Walter. Iettgeöotenes. 7690 Ein Sopha, in gutem Zustande, billig abzugebcn. Eaplansgafse 5. Ä echten vorzüglichen Tokajer und Malaga (letzteren auch im Anbruch) empfiehlt billigst 7713 «x. Willi. Weidig. Zu verkaufen: 1 Roßhaarmatratze (3theistgh 6 seine leinene Betttücher, 1 Bettstelle, Nachttisch, 1 Barometer :c. bei Louis Rotheuberger, Neuenweg 22. 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