ri 188Z "den MapeHt, | ■ L50. Gerhardt, t __________4026 | y ««neifafti I ;M»ern, fow|( 1 „'^mllrenivohnum, I 7' Woermiefijcn. I I^RechtsanVa^, | rS5ÄF83is; I M Merz, I Td 3. St. freunj- I i zu vcrmiethen- überhäufe, L | ere Stock, bestehend | den entsprechenden | Gartenantheil, per I früher sehr preis- j genstaedt & Co. ' je zu vermieten bei !*' Lauge, Neustadt- toben zu vermiethen, If rped- bg. Bl. 'ogis in bester Lage ’ urmiethen und den I- beziehen. Näheres _____M f jrmen Logis erhalten. [ Sonnenstraße 14. Ä« ’S? w •Li»» <* l 2 3 4 5 6^n* 3** SKr Mal** ■ fn ;dnunterbescheibenen | njetbieErpeb-b-T | M^örttrerinM kcht sinbm bauernde unatt am BahM. gS>“ß en bauernde W | Arünberger-Straße^ | «c Fig- PulvermM^- newg5* J AAK,! hinter J^r. 140. Donnerstag den 21 Juni 1883. Meßmer Anzeiger Amts- unb Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ~ , rf. . _ - .. . aP Preis vierteiMrlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlstz«. Vureaur Schulstraße 7. Erscheint IL-ttch rmt Ausnahme des MOWtagO. ^urch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Uebersicht. Gießen, 19. Juni. Die Reichstags-Ersatzmahl im «ersten Hamburger Wahlkreise für den verstorbenen Abg. Sandtmann weist ein überraschendes Resultat auf. .Es erhielten der socialdemokratische Candidat, Bebel, 9077, der fortschrittliche Candid at, Rabe, 6469 und der secessionistische Candidat, Roscher, 4555 Stimmen und hat demnach eine engere Wahl zwischen Bebel und Rabe stattzufinden. Wenn man dieses Resultat mit der vorigen Wahl vergleicht, so ergiebt sich ein überraschendes Anwachsen der socialdemokratischen Stimmen, da das vorige Mal der Candidat der Socialdemokraten, Rittinghausen, nur 7306 Stimmen erhielt. Damals fielen auf den Candidaten der Fortschrittspartei, Sandtmann, 10,635 Stimmen, dieselbe hat demnach jetzt ein Manco von über 4000 Stimmen zu verzeichnen, welches dem von den übrigen Liberalen und den Conjervativen aufgestellten Herrn Roscher zu Gute gekommen ist. Die Aussichten für Herrn Bebel, dem bekannten Führer der Socialdemokraten, welcher bei den 81er Wahlen in sämmtlichen neun Wahlkreisen, in denen er candidirte, durchfiel, bei'der bevorstehenden Stichwahl den Sieg zu errmgen, sind nicht ungünstige. In dem Reichstags-Wahlkreise Landau-Neustadt a. d. H. steht demnächst eine Nachwahl bevor. Der Wahlkreis hat, wie überhaupt die bayerische Pfalz, nationalliberale Vertreter in den Reichstag entsendet und auch diesmal stehen die Chancen für den nationalliberalen Candidaten nicht ungünstig; trotzdem macht jetzt die Fortschrittspartei den Versuch, den Wahlkreis zu erobern. Unterstützt wird sie in diesem Bemühen vorn Centrum, da die klerikalen Wähler von Landau-Neustadt Ordre haben, für den fortschrittlichen Candidaten zu stimmen, da dieser in kirchenpolitischer Beziehung durchaus den Wünschen und Forderungen des Centrums beistimmt. Trotz dieser klerikal- fortschrittlichen Allianz ist aber der Sieg des nationalliberalen Candidaten wahrscheinlich. In Krain hat bei den in voriger Woche stattgefundenen Landtagswahlen be-3 Großgrundbesitzes die deutschliberale Partei vollständig gesiegt. Sämmtüche vom Großgrundbesitze gewählte Abgeordnete gehören der genannten Partei an; der Landeshauptmann Graf Thun wurde nicht wieder gewählt. — Nach einer Meldung der „Neuen Fr. Pr." ist es aus dem Grenzbahnhofe Jtzkany (Bukowina) zu einem Conflict zwischen österreichischen und rumänischen Grenz- und Zollbeamten gekommen, welcher sogar in Tätlichkeiten ausgeartet sein soll. Von österreichischer Seite wurde Gensd'armerie requirirt und von der nächsten Stadt, Suczawa, hat sich sofort Bezirkshauptmann Stromer zur Erhebung der Sachlage nach Jtzkany begeben. Herr Challemel-Lacour, der Leiter der auswärtigen Angelegenheiten Frankreichs, hat sich in voriger Woche zu einem 14tägigen Kurgebrauche nach Vichy begeben und diese Reise ist die Veranlassung zu allerlei sensationellen Gerüchten. Es heißt, daß die Abreise Challemel-Lacour's nur das Vorspiel zu seiner demnächstigen Demission sei und daß vielleicht Graf St. Vallier, der frühere Botschafter in Berlin, das Portefeuille des Auswärtigen übernehmen werde; einstweilen hat der Ministerpräsident Ferry die Leitung des auswärtigen Amtes übernommen. Auch von Reibungen zwischen Ferry und Waldeck-Rousseau, dem Minister des Innern, wird gesprochen und daneben ist von dem Rücktritt des Finanzministers Tirard die Rede. Jnwiesern alle diese Gerüchte den that- sächlichen Verhältnissen entsprechen, läßt sich natürlich noch nicht feststellen, doch unterliegt es keinem Zweifel, daß zwischen den Gambettistischen und gemäßigten Elementen des Cabinets Ferry ernstliche Differenzen bestehen, die wohl zur Demission eines oder mehrerer Minister führen können. Aus Sunderland, einer großen Stadt in der englischen Grafschaft Durham, kommt die Kunde von einem wahrhaft gräßlichen Unglücksfall. In der Victoria-Halle fand am Sonnabend eine Kindervorstellung statt, bei deren Schluß am Ausgange des Theaters ein furchtbares Gedränge entstand. Viele Kinder fielen nieder, die nachfolgenden stürmten über die Gefallenen hinweg. Während die ersten Mittheilungen nur von 50—60 erdrückten und zertretenen Kindern berichteten, beläuft sich r.ach neueren Berichten die Zahl der bei der Katastrophe in der Victoria-Halle ums Leben gekommenen Kinder auf 186, die Zahl der verwundeten Kleinen wird auf ca. 300 angegeben. In der ganzen Stadt herrscht natürlich die tiefte Trauer; über die eigentlichen Ursachen dieser furchtbaren Katastrophe, der eine so große Anzahl junger und vielversprechender Menschenleben zum Opfer gefallen ist, siehe an anderer Stelle ds. Blattes. Seit einer Woche weilt Czar Alexander III. mit seiner Familie wieder in dem reizenden Lustschlosse Peterhof, das er, nach den getroffenen Anordnungen zu urtheilen, vorläufig nicht zu verlassen gedenkt. Im Theater von Peterhof werden glänzende Ballet- und dramatische Vorstellungen stattfinden, im neuerbauten Musik-Pavillon sollen Concerte des Hoforchesters und der Musik- Corps der Garde-Regimenter veranstaltet werden und die Gemächer des ausgedehnten Schlosses sind für einen längeren Aufenthalt auf das Eleganteste und zugleich Bequemste eingerichtet worden. Der prachtvolle, Peterhof umgebende, Park hat ebenfalls eine gründliche Renovirung erfahren, Grotten und Cascaden, Thürmchen und künstliche Ruinen, Laubengänge, Teiche u. s. w. sind geschaffen worden. Es ist demnach Alles geschehen, um den Bewohnern der kaiserlichen Sommerresidenz die strenge Absperrung nach Außen, unter der sich Peterhof immer noch befindet, weniger fühlbar zu machen. Die gleichnamige Kreisstadt liegt am südlichen Ufer des finnischen Meerbusens, ist mit Peterhof durch Dampfschiffe und Eisenbahnen verbunden und zählt ca. 12,000 Einwohner. Seitdem hier Peter der Große 1711 eine Sommerresidenz gründete, gehörte Peterhof mit zu den begünstigsten Sommer-Aufenthaltsorten der Czaren. Die gegenwärtige Reise der Königin Christine von Spanien nach Deutschland soll angeblich durch eine Eifersuchtsscene zwischen ihr und König Alphons veranlaßt worden sein. Da dieses Gerücht wegen der hohen Stellung der Betreffenden jedenfalls vielfach commentirt werden wird, so wollen wir dasselbe hier registriren; ein Dementi der officiösen Madrider Preffe in irgend welcher Form wird indeffen wohl nicht ausbleiben. Ueber den im Gefängniß erfolgten Tod der Oberstenwittwe Helene Marcovich, welche auf König Milan in dem Dome zu Belgrad einen Schuß abfeuerte, lausen seltsame Gerüchte um. Sie soll eines Morgens mit einem fest um den Hals geschnürten Handtuch, wodurch augenscheinlich der Tod der Marcovich herbeigesührt worden ist, aufgefunden worden sein, ihre drei Zellengenossinnen wollen nichts Außergewöhnliches bemerkt haben. Im Sectionsprotokoll nimmt Dr. Jasnicovski einen Selbstmord, Dr. Dimitojevic dagegen eine Erdrosselung durch fremde Hand an; der Leichnam ist bereits beerdigt worden. Im Interesse der serbischen Justizpflege liegt es, daß in dieser mysteriösen Angelegenheit sobald als möglich Aufklärung erfolgt. Nach Berichten von den Philippinen-Inseln ist das Personal der englischen Gesellschaft, welche von der Nordküste von Borneo Besitz ergriffen hat, von den Eingeborenen ermordet worden. Darmstadt, 19. Juni. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 16 enthält folgende Bekanntmachung, die Errichtung einer electrotechnischen Abthei- lung an der technischen Hochschule betreffend: Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben durch Allerhöchste Entschließung vom 6. d. Mts. die Errichtung einer electrotechnischen Schule an der technischen Hochschule als sechste Abtheilung, mit allen Rechten und Pflichten, wie solche durch die bezüglichen Paragraphen der organischen Bestimmungen dieser Hochschule (Verordnung vom 10. October 1877, Regierungsblatt von 1877 Nr. 44) näher präcisirt sind, zu genehmigen geruht. ' Der § 2 der organischen Bestimmungen für die technische Hochschule erhält hiernach folgende Fassung: „Die Anstalt zerfällt in die folgenden Abtheilungen: 1) Bauschule, 2) Ingenieurschule, 3) Maschinenbauschule, 4) Chemisch-technische Schule, 5) Mathematisch-naturwissenschaftliche Schule, 6) Electrotechnische Schule." Es wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmstadt, den 12. Juni 1883. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz, v. Starck. Achenbach. Berlin, 15. Juni. Die „K. Z." schreibt: „Die Reichstagsbaucommtssion hat sofort nach der Bewilligung der für das nächste Jahr erforderlichen Mittel für den Bau des neuen Reichstagsgebäudes Sorge getragen, daß mit der Bau-Ausführung alsbald begonnen werden kann und durch ihre in Ucberetnsttmmung mit der Reichsregierung uno den Reichstagsbeschlüssen getroffenen Festsetzungen namentlich auch dafür gesorgt, daß alle gegen den preisgekrönten Künstler gerichteten »Zettelungen in Zukunft bestimmt hintangchalten werden. Der Vertrag mit Wallot, wodurch demselben die Ausführung des Baues auf Grund seiner Pläne endgültig übertragen und ihm für die achtjährige Bauzeit ein Honorar von jährlich 30,000 nebst einer in einzelnen Raten zahlbaren Bauprämte von 120,000 m vorigen Jahre etwa 200 bis 300 Hühner von diesen Gasten in Buchklingen und Löhrbach erbeutet Vorige Nacht passirte es nun Meister Reinecke, als er dem Hühnerstalle einer Wittwe tn Bachklingen einen Besuch abftattete und alle Jnsassm mordete, daß er das Gleichgewicht verlor und mit seinem Raub in den unter dem etwas primitiven Hühneeftall befindlichen Schweinestall fiel. Jetzt gab's natürlich Krieg, denn auch rin Schwein will nächtliche Ruhe haben. Bald wurde man die Unruhe gewahr, als man auch schon die Ursache ahnte und den Kriegsschauplatz vorsichtig umzingelte. Unter großer Heiterkeit wurde Meister Reinecke mit Mistgabeln und Beilen vom Leben zum Tode befördert. Nur die Wittwe machte ein t-übes Gesicht. - (Schlaue Wette.) Mehrere Herren sahen eine Dame in einem Gasthof, wo sie logirten, abfkigen und einer von ihnen wettete, er würde sie in kürzester Frist freien, gewinnen und heirathen. Innerhalb einer Stunde hatte er seine Wette gewonnen und steckte den zieml ch hohen Betrag derselben ein. Erst als das glückliche Paar abgereist war, stellte es sich heraus, daß sie schon vorher Mann und Frau gewesen waren und dasselbe Spiel in mehreren Gasthöfen wiederholt hatten. Der Unglücksfall in Sunderland. Di- Londoner Blätter oom 18. d Mts. enthalten über das fürchterliche Unglück . nuSfübrltdic Berichte, welche keinen Aweifel mehr über die Urfache E/lInialles und über die - Schuldigen lasfen. Das genannte Vergnügungslokal ist t "rLte der Stadt Sunderllno und falt 3500 Personen. Am Samstag Nachm ttag ' Mn NL daselbst 2000 Kinder im Alter von 4-14 Jahren versammelt und von diesen t-Sen ungefähr 1100 auf der Galerie. Die Kinder, welche im Parterre waren ver- 8-N das Gebäude ohne Unfall. Die Galerie ist amphitheatralisch gebaut und n jeder Beziehung besser eingerichtet, als die meisten anderen Gebäude dieser Art tn kialanb. Den Ausgang von der Straße vermitteln vier Treppen, welchedurch kurze Cnrribore von einander getrennt sind; außerdem befinden sich auf denselben Absätze, Stauungen M verhindern - kurz, es sind all- Vorsichtsmaßregeln getroffen um »in Unniftcf »u verhüten. — Daß trotzdem eine so fürchterliche Katastrophe eintreten Üe ö m lediglich dadurch möglich geworden, daß auf der Galerie selbst gar eine erwachsenen Personen zur Aufsicht waren und daß der Portier eine Thür rechtzeit.g zu ^""^‘b^enb“^ zweiten Absatzes der 7 Fatz br-it-n Treppe befindet sich nämlich «ine Scbwunathür, welche durch einen starken Riegel Haid S^chlosien werden kann. Diese Einrichtung ist getroffen worden, um den Personen beim ^^tritt bequemer das Eintrittsgeld adnehmen zu können, da nur eine einzige Pe^on zur Zeit durch die L<'lb geöffnete Thür passiren kann. Der Portier hat nun nicht daran gedacht, den Attael vonbieser Thür welche am Ende der Vorstellung ganz geöffnet werden muß, Sben unb Yo kam es, daß die K.nderschaaren sich vor derselben stauten. Um eine 9[tt2QM Kinder anzulocken, hatte der Zauberkünstler versprochen, am Ende der Vorstellung Preise" zu vertheilen. Als nun dre Kleinen auf der (Valerie nad) dem Sck usie 'Vorstellung sahen, daß die Preise bereits im Parterre verthe lt wurden, ÄdtS Ättbrt’fte u für, kommen würden, wenn st- sich nicht schleunig aufmachten Einige von den Kühneren wachten sich daher auf den Weg, andere folgten Md ehe noch Jemand an die Folgen dieses überstürzten Marsches denken konnte, befand firä die aame Maste bereits in Bewegung- So lange dieselbe sich auf der breiten tone fottschob g'na aües gut - als sie aber an die nur 18 Zoll breit geöffnete I Thür kamen, staute sich die Menge und das Unglück war geschehen. Ob überhaupt I emiac Kinder durch die Oeffnung ins Freie gelangt sind, ist noch nicht festgestellt. 9 Keiner der Angestellten schemt eine Ahnung von dem Unglück gehabt zu haben, beim als der Portier endlich auf den Gedanken kam, daß es nun Zeit sei, d.e Schwung- tbür zu öffnen, fand er die Oeffnung derselben bereits mit Körpern gefüllt auf Manneshöhe. Es war nun nicht mehr möglich, dre Thüre zu offnen und er mufete auf einem anderen Wege in die Galerie zu kommen lachen. Nachdem er die dort noch dchndUchen Kinder tn Sicherheit gebracht hatte, wurde Lamr geschlagen, Po Uz" und Älerzte wurden herbeigerufen und das Rettungsroerk begann. Dte Doctoren untersuchten die am Boden liegenden Kinder, tue Sotten wurden bei Sette gelegt, die noch athmenden Kinder aber in Droschken rasch tn das nächste Krankenhaus gebracht. Mtt deniemgen Kindern, die noch nicht ganz erstarrt waren, routbenJBteberbelebu^ die gelegentlich erfolgreich waren. Bald lagen in den (Somboren tn .Jici^ unb Glied fl<öen 160 Ktnderleichen- Mittlerweile hatte die Schreckenskunde sich rasch durch die Stadt oerbreitet und bald hatten sich vor dem Gebäude und in den benachbarten Straßen gegen 20,000 Menschen, darunter die verzweifelten Etternt dec in der Halle befindlichen Kinder eingefunden. Der Andrang war so groß, daß Militär aufgeboten I werden mußte, um die Ordnung aufrecht zu erhalten und der Polizet da« Bergen und Fortschaffen der Leichen und Verletzten zu erleichtern. In den Corridoren, wo die Lachen behufs der Jdentificirung ausgelegt waren, sptelten sich herzzerreißende Scenen ab. Manche Eltern Haden den Verlust von zwei Ktndern zu beklagen. Ein noch ziemlich junges Ehepaar Namens M'lls hat alle Kinder, drei Knaben und ein Mädchen, retloren. Bis jetzt zählt man 200 Lotte, wodurch über hundert Familicn in Trauer versetzt worden sind. Die Zahl der Verletzten ist noch nicht ermittelt, ist aber jedenfalls sehr bedeutend und man fürchtet, daß viele derselben nicht wieder auskommen werden. Ja der Stadt herrscht die größte Aufregung. Die Schulverroattung wird streng getadelt, daß sie die Kinder im Theater, namentlich bie auf der Galerie, ohne lebe Beaufsichtigung ließ. Die Vermuthung liegt aber nahe, baß bie verhangnißvolle Thüre bet jeder Vorstellung erst im letzten Augenblick geöffnet worden ist und man kann sich daher leicht etne Vorstellung von den Folgen einer Panik selbst unter Er- wachsenen machen. ____________________— - fftr Nebenarbeiten und ein physikalisches Cabinet- An den äußeren Seiten- ^aU^JfcXnnen Darstellunaen der Sterblichkeit an einzelnen Infektionskrankheiten in ?O 0rÄennBe.äb?en ?n ben J-H«n 1871-1881 mit’ B-rücksichttgung der Boden-, Witt-rungS- !-. ®er^;fJe-,5mien ro;r nod) in di- Gcheimniffe -in-8 «-»n-N Berg- fp ^nhrinnen besicktiaen ferner noch die hölzerne Vorderwand eines Hauses, an ? k ^nbnräume sind mit einer Eleganz eingerichtet, von der man sagen mochte, daß 0ew«f=n “ fite". Ach »t* mand,et Hausfrau -ntsähtt hier -in schwerer Ä ® nß d -se herrlichen Küchen besieht, wie mancher Hausherr wünscht ein ^ÄL-s°-haglich-kHeim zu besitzen wenn er biefe Arb-ttsg-mäch-r, diese Salons und Idntf$on btml®,a'lfon be8 ersten Stockwerks hat man -Inen schönen Ueb-rblfck über k>ie Aussielluna und das bunte Leben und Treiben, welches tn derselben herrscht. Stolz ß TArtt im ntetarunb der Ausstellungs-Palast empor und im Glanz der t mHtaa§?onne^rtttrfen ^rohit *Öur der mildthätigen Göttin Gesundheit, die ^uck die Schützerin der Ausstellung ist, welch letztere weit mehr gehalten hat, rote « an sich von ihr versprach, und die, wenn st- schon längst w,-b-r vom Erdb°d-n ver- shwunben ist, noch lange, lange fegens- und hülsreich nachwrrken^wird^ r l«b n1V U-n: Al Nicht bch 1 NB rstzä 'S ®QHb(tung j , bt"' $enben iU ,n Zwtckau. Die da neben M- 'ftalten, gtwültige und vieles : ■' Niesa und bei 1 Pölich Ad die Einer Doppel- ttrerfenfötberuna m Häuschen sind Die andere aus können, bat )eim gleich dicht reitet, welche M te des Eingangs Sparate Gehen l tzanz loloffalet Afenroert Gröditz, bchudet sich eine ® und Herren rommeriagen von ! sich das Zimmer Länke und Tische »ober- und Nieder- Natürlich ist der ism-Enrichtungen. «'n ganz loloffaler alle gefunden hat. zsten Waggons an- g mit der Hygieine ranfenwagen, dann Geröihschaflen und ^ochwagen scht uns nd Milchwag-n er- lerfonenmagen vor- s Wagons lite“ den bisher auf diesem ■ einen vornehmen - mit Goldpressung i stehenden Skühle blt mit «- nlben die ssenster- ien luxuriös einr jnb mochevlanurs >ch rin: Collection *ng duStadb ttmpdaitiger, «au «n wir uns m der Tobte m Folge er- rain tonnen J cr nennt die dieser rasäi M g ich vtM L-suchc S inge daran erinn m w zur Seite < aaen wW* m Gegensatz zu gibt hier gE rine Berliner Holts' lttre (ganz süß) „ ii ir 2.50 J 2) „ 1 3) „ 1 4) „ 1 Ich bemerke noch, daß ich nur die seinsten yriechischen Weine importire, da des bohen Zolles wegen der Import von billigen Wernen nicht rathsam ist. 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Nieten existiren nicht W 45 000, 40,000, 6 x 30,000, 8x28,000, 2x25,000, 8 x20,000, 19x 18,000, 13 x 16,000, 17 x 15,000, 14x14,000, 14x13,000, 12x12,00". 89x10,000, 40x8000, 50x6000, 24x5000, 16x400", 50x3000, 40x2000, 50x1600, 90 x 1500, 10 x 1400, 120 x 1200, 166 x 1000, 112 x 900, 118 x 800, 100 x 700, 116 x 600, 110 X 500, 126 X 400, und viele Gewinne von 350, 300, 250, 200, 150, 100, 90, 80, 70, 60, 50, 40, 30 Francs Gold. Der kleinste Treffer, womit jedes Loos aber bestimmt gezogen werden muß, ist 13—21 Frcs- Gold. Gegen vorherige Einsendung (Nachnahme nicht gestattet) des Betrages in Banknoten unter Einschreiben oder Posteinzahlung versende nur Griginal-Loose a 28 Mk. Der Verlust kann daher im allerungünstigsten Falle nur 9 60 betragen. Haupttreffer werden telegraphisch angezeigt und die Gewinne sofort nach Ziehung ohne Abzug in Gold ausbezahlt. Amtliche Ziehungs- Geschäfts-Eröffnung. Die Solinger Stahlwaarenhandlun g und DaMpfschleiferei von H. 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In lebensvollen Schilderungen, anregend und gemeinfaßlich geschrieben, soll „Das eiserne Jahrhundert", imterstützt von zahlreichen trefflichen Illustrationen und interessanten Karten, denjenigen Abschnitt menschlicher Arbeit schildern, der wie kein anderer unserer Cultur und Civilisation seinen Stempel aufgedrückt hat. Seiner stofflichen Gliederung nach zerfällt der Inhalt des Werkes in folgende Hauptabtheilungen: 1. Die Eisenbahnen. — 2. Schifffahrt. — 3. Das eiserne Gespinnst der Erde (Telegraphen und Kabel). — 4. Eisen und Kohle (Hüttenwesen, Großindustrie rc.). — 5. Die modernen Kriegsmittel. — 6. Flugtechnik. — Verfasser und Verleger haben keine Mühe gescheut, durch Anknüpfung weitreichender und vielfacher Verbindungen mit den hervorragenden Vertretern obengeannter Fächer, sowohl in Bezug auf den textlichen, wie illuftrirten Theil das Neueste und Beste zu bieten. Durch alle Buchhandlungen zu beziehen. — Lieferung 1 überall vorräthig. A. Havtlebens Verlag in Wien l., Wallfischgaffe 1. Alle Sorten Farben, trocken und auf das Feinste in Oel gerieben, wie überhaupt alle zum W streichen rc. erforderlichen Artikel kauft man gut und billig bei 3709 - Fr. Seibel. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh l'ichen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. eur.«»> ®*ul Aus dein ßch eine gewiße barer und wenn ‘ nicht zu beklagen Sommer-Campagi werden uns int< welches heute. D zusammentritt, r namentlich ßeht 1 sttzung der kirch. lleberraschuugen t einige mehr oder noch einmal beri ftchenpolitischen! lich ist von deffel gegen diejenigen ( jalten werden sol chr eines Psai kzeigepslicht au- ■en morden. Hem den stao ran Weihhandlm Vorlage mit 12 8 Stimmen — und es ist nicht das Stirnrnenve Die vor beutle Untenic aus bie beiitffy Eindruck gemadjt ^Heilung des A, Ihr Zunge, jon glaubt man vieli, die Polen sei. 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