Mittwoch den 21 Februar sre. o 1883 t*n. Surcau : Schulstraße 7. Prei» vierteijührlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohp. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Betreffend: 'e Sdjwinn an: llßii | eim, c J. ng JA re. liebe iiu-SOOöc^ ndfl Mills lMof- 1162 Nach Artikel 7 der Wiesenwärter vorzunehmen. rrren. I. ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Den im März 1883 vorzunehmenden Wiesengang. Gießen, am 15. Februar 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wiesenpolizei-Ordnung ist im Monat März der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschützen und lUli-Ex- cte. ' Lj.ftmith, ^papieren, 8 Effecten. 8 gescourse g 'v höchste g MJ dooomm ichöne .. . , beauftragen oie deßhalb, dieselben hierzu baldigst aufzufordern und die über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis längstens zum Ende k. M. anher vorzulegen. 91 9 In diesen Protokollen haben die Wiesenvorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte auszunehmen: 1) ob Die Anordnungen, welche ^ie bei dem im Oktober v. I. vorgenommenen Wiesengang getroffen haben, befolgt worden find und welche nicht' 2) welche Einordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von Ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden; hierbei wird den Wiesenvorstünden besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos rc.; auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Ertt- wäperungsgräben, auf die Berebenung. der Maulwurfshügel und dergleichen und auf die Unterhaltung der Be- und Entwässerungsgräben ;u richten und hierbei nach den bestehenden Bestimmungen zu verfahren. 3) Verbesserungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung das Wiesenculturaesetz vom 7. Oktober 1830, Regierungs-Blatt Seite 365 Anwendung findet. f v 2 erläutern wir, daß e>ie in der Regel, insofern kein besonderer Anstand vorliegt, jedem der betreffenden Wiesenbesitzer speciell eröffnen wollen, welche Mangel der Wiesenvorstand vorgefunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu bestimmenden Frist so gewiß zu beseitigen wären, MS tonst die nöthigen Herstellungen auf Kosten der Säumigen angeordnet würden. Rach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist wollen Sie nach Anhörung IüeiterC stellen. Jedenfalls sind die von Ihnen getroffenen Anordnungen in den von "Ihnen einzusendenden Protokollen einst- —l. •( Da? Protokoll über den Rundgang ist von allen Teilnehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied Des Wiesenvorstandes verhindert, am Rundqanae L-Hell zu nehmen, jo ist dies am Schluffe des Protokolls zu bemerken. J f SEe der ^^ftnvorstand, der außer dem Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Ortseinwohnern, welche ^b'??.oelrtzen, oder jolche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, so wollen Sie den Gemeinderath wegen Ergänzung Des Lvlestnvorstandes vernehmen und uns die Anträge des Gemeinderatheö in besonderer Verhandlung vorlegen. _____________Dr. Boekma n n. Betreffend: FrühjahrÄ-Control-Versammlun-en Gießen, am 20. Februar 1883 Das Großherzoglichc Kreisamt Gießen an die G r o ß h e r z o g l i cd e n Bürgermeistereien des Kreises. Die nachstehende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffentlichen lassen. Dr. Boekmanw Gießen, den 17. Februar 1883. S)ie diesjährigen § rühja hrS - Control - Versammlungen werden im Kreise Gießen wie folgt abgehalten werden: 1. Im Bezirke der I. Compagnie (Gießen). *) 3« Gießen am 2. April 1883, Vormittags, im Oswald'schen Garten ^re!eru-*fteu ^er Infanterie, sowie säinmtliche zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen 1 $ Hierher ge^rm die^^rt^' ^ir iämmtliche Wehrleute der Infanterie, um Kg Uhr für sämmtliche Reservisten und Wehrleute der übrigen Waffen. Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg, Heuchelheim, Klein-Linden und Oppenrod. imh nmr u ... ^?or. am 3- April 1883, Vormittags, neben dem neuen Bahnhofsgebäude 1tk k.. .?r JanLT;l(7e Reservisten sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaffenen Mannschaften aller Waffen, um iu Uhr zur jammtlrche Wehrleute aller Waffen. Hierher gehören die Orte: Allendorf a. d. Lda., Alt-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Hof Heibertühausen, Groß-Buseck, Lollar, Riainzlar, Rödgen, Ruttershaujen nut Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseek. und zwar um >>/ tti. fr f Grünberg am 3. April 1883, fftachmittags, au dem Bahtthofe um 2’/4 Uhr für ^mmtliche WehrleM' totsten sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen, Hierher gehören'die Oite: ■löaffui. Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Hattenrod, Harbach, Keffelbach, Lindenstruth, Londors, Lumda (Groß und «ni, Odenhausen mit Appenborn-Hof, Queckborn, ^teinhardshain, Reiskirchen, Rüddinashausen, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Aürberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weiterühain und Winnerod. II. Im Bezirke der II. Compagnie (Lich). ,ur sämmtlicke Reservisten gn r, P Hung-N um 7. April 1883, Mittags 12 llhr, am Friedhöfe Hierher gehören bie Orte? '°ro,e 5ur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. BettenhMsen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Aiuschenheini, Ronnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ztingelshausen, ""t Hof Graß, Röthges, Steinheini, Trais-Horlvff, Utphe und Mllingen. rind imnr .... u in.. Mr f u-jc. n 3» am 9. April 1883, Vormittags, am Bahlihoft. mm ä10 ÜKr ^0Wie ,m ®i6po,ition bcr Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlaffenen Mkannschaften aller Waffen, Hierher gehören die Orte: ’ *" " "bn|,in Allendorf a. b. Lahn, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshansen, Garbenteich, Groß-Linden, Grüningen, Hausen, Holzheim, Lang-Gons, Leihgestern, Lich mit Albacher-Hos, Kolndansen nnd Riülilsachsen, Riünstcr, Hof-Gill, Rieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Horgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg.' ,, u aus den genannten Orten zur bestinnnten Stunde säinmtliche im betreffenden Bezirke wohnenden Offiziere und Rlaunschasten des Beurlaubten- ” bcis Mdje« zu erscheinen, ivelche zur Reserve und Landmebr geboren, zur Disposition der Truppcntbcile beurlaubt, oder zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassen find. — Die Ersatz-Reservisten haben nicht zu erscheinen. Licht. l"»°rsiänU DOOOOOOä Deutschland. geschlossen werden. Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Correfpondenz-Bureau. Berlin, 19. Februar. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, ist der Gesandte v. Schlözer beauftragt worden, die Kurie um Veröffentlichung der jüngsten Schreiben des Papstes an den Kaiser, namentlich der ausführlichen Kote des Kardinal-Staatssecretärs Jacobini, zu ersuchen. Die „Norddeutsche" glaubt, dem Wunsche werde entsprochen werden. W 2hrnn r. t'urg, dai e Prüfung der Gemeinderecknung vom Jahre 1881/2. 2. Voranschlag der Geme.nd.; Gießen pro 1883/4. 3. StraßenauSbou auf der Ostaniage. 4. Die Octroierheberftätte am Selterslhor^ 5. Vertrag »wischen der Stadt Gießen und Bierbrauer Poschel dahier. 6. Gesuch des Schwimmlehrers Christoph Rübsamen dahier um Ba erlaubn'ß- 7. Holzverwerthung auf dem Submissionswege. 8. Kostendecreturen. . ließen. 20. Februar. Die beiden Wohllhätigkeits-Vorftellungen am 11. W 13. Februar im Clubsaale erzielten die hübsche C'nnahme von 1717 Nack AdM oon 374 .X Unkosten konnte die Summe von 1343 JL an bte Sammelstelle des Her Provtnzraldirektor Dr. Boekmann abgeliefcrt werden- wichen sowie ß 4160 (Dieb 11 Durch' Fü . uni . & 6000 3lC S'-!L W MS konnten Ddgmcd>ll>' Sdner^' SlgM fdngJ in (5 jungen Dar etß 6in leis Vgen öraie c »achirn sie don öylermg grrr nrßeiUe und )unM grrvs:d< jmachr, adn löihig tst. Un Iran Lum c 118 Sgm« mtt kamen noch ' iudi schon pn Ütrlomvn 12 Dmn wutK fcafe sie siL d ‘labe - toüi jedoch ibren Äegypten. Kairo. 18. Februar. Das Kriegsgericht zu Alexandrien hat vou beit ber Ermordung des Prof. Palmer angeklagten 13 Beduinen 5 zum Tode, einen zu ISjähriger, einen zu 1 »jähriger, vier zu .vjähriger, einen zu 3jähriger Frei' heitsstrase' verurtheilt. Der mitangeklagte Gouverneur wurde zur Amtsentsetzung und einjähriger Gesängnißstrafe verurtheilt. Gegen vier andere, noch nicht ergriffene Beduinen, deren Theilnahme an der Ermordung Palmer's nut Sicherheit sejtgestellt wurde, ist die Verfolgung eingeleitet. Fonds zu vermehren. ....<< Pesth, 19. Februar. Das Theater in Arad ist abgebrannt. Der Schaden beträgt über 150,000 Fl.; Menschenverlust ist nicht zu beklagen. Die Entstehungsurjache ist bisher nicht bekannt. . London, 19. Februar. Die Ehefrau des Secretars der Gesellschaft der großbritannischen Land- und Arbeits-Liga Byrenn, die von dem Kronzeugen Garen am Sonnabend beschuldigt wurde, die bei dem Morde gebrauchten Messer von London nach Dublin gebracht zu haben, ist gestern hier verhaftet UOlÖLi*onboit, 19 Februar. Das in der Gerichtsverhandlung in Dublin am Samstag von Carey unter der Bezeichnung „Numero Eins" erwähnte Iw dividuuni soll vom Continente zurückgekehrt in einer der Londoner Vorstädte versteckt und ferne Persönlichkeit der Polizei wohlbekannt lein. Mehrere Veu Haftungen wegen Theilnahme an den Ermordungen in Irland sollen in Jüan Dublin, 19. Februar. Der Complott-Proceß wurde heute fortgesetzt Wegen der Ermordung Cavendish' und Bourkes werben Angeklagte und Ge sangene zur Aburtheilung formell vor das Tribunal verwiesen. 9$ermifd)tcS« Mainz, 16. Februar. Der vorgestern vor dem hiesigen Landgericht begönne Wucherproceß gegen den Rentner Marcus Löb von Worms hat heute gegen MM bet großem Andrang des Publikums sein Ende erreicht. Die Staatsbehörde beantt £ gegen Löb eine Gefängnißstrafd von Drei Jahren, eine GOdstrafe von 9000 “nLr$ Aberkennung dcr bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren. thetdtgung wurde von den Herren Dr. Levl und Dr. Daudistel geführt. E s mühte sich darzuthun. daß das Verfahren des Lob durchaus nicht mit dem^^afgei^ buch koll'dire, ,ndem sowohl das nothwendigste Krüertum, Ausbeuten der (vch von feinem Der Zeugen bewiesen, als auch das Ueberschreiten des übl ckZ ns' nicht vorhanden sei. Dr. Levi ist der Ansicht, daß 10 bis Zinsen »ei Leut-n, m:t denen Löb Geschäfte gemacht und Die n*d)t die geringste Scheck f^ür d Darlehen boten und von denen er in vielen Fallen keinen Psinmg n Geldes zn'ückbefommen konnte, nickt zu viel sei, zumal DauMl doppelter Sicherheit ja auch 12 pCt. nähmen In gleicher Weise bestritt Dr. Dauv — Die „Nordd. Allg. Ztg." theilt mit, daß die nach Loostsland in der Südsee entsendeten Kriegsschiffe „Karola" und „Hyäne" daselbst N^annschasten gelandet und diejenigen Eingeborenen bestraft haben, welche im vergangenen Sommer die Niederlassung der deutschen Firma „Hernsheim u. Comp." grflörj, die Stationsbeamten ermordet, die deutschen Dampfer „Parisis" und „Freya beim Anlaufen der Inselgruppe beschossen, den Kapitän der „Freya" getödtet und einen Schiffsjungen schwer verwundet hatten. , Berlin, 19. Februar. Abgeordnetenhaus. Berathung des Cisenbahnetats. Der Abgeordnete Bnchtemann verlangt für die nächste Session die Vorlage eines Ge- sekentwurfes welche Eiscnbahnbeamten diätarrsch und welche etatsmaßrg anzustellen sind. Gegenüber dem Abgeordneten Hammacher, welcher daraus hinwres, daß Die königliche Dircction Der rechtsrheinischen Bahn die an die Aktionäre zu zahlende Rente von dem eigentlich steuerpflichtigen Ertrage vorweg abzrehe und nur den Rest ver- ftenre, wodurch die Kommunen geschädigt werden, erklärte Atrmster Maybach , daß die Frage der Berechnung des steuerpflichtigen Ertrages noch der Prüfung unterliege und daß er da<> Verfahren, Die Rente für Aktionäre vom steuerpflichtigen Ertrage abzu- rieben für unrecht halte. Abgeordneter von Schorlemer-Alst bittet, Die Bahnhoss- restauraieure nicht zum Halten von Zeitungen zu nöthigen, welche den Ansichten per 'Keil'enben und Der Bevölkerung nicht entsprechen. Windthorst klagt über Die ungleiche Behandlung von .uatholiken und Protestanten bei der Gewährung von Freisahrten- Der Regierungscommissar erklärt, daß eine Ermäßigung cuitrete, wenn Der UDet: Präsident anerkennt, daß dieselbe im öffentlichen Interesse liege. Knebel wünscht eme besondere Eifenbahnvorlage zur Hebung der nothleidenDen Eifelgebiete, Berger die Vermehrung der Eifenbahnbeamten zur Ermöglichung größerer iLonntagsruhc. .Maybach erklärt sich mit der Herbeiführung größerer Sonntagsruhe einverstanden, soweit dadurch Verkehr und wirthschaftlicheo Interesse nicht geschädigt werden. Windthorst glaubt, daß eine größere Sonntagsruhe nur durch das Zusammenwirken Des Postmlnisters und Eisenbabnmiuisters zu erreichen sei; er spricht für die Beschränkung des Verkehrs und gegen die Vermehrung der Beamten. Professor Wagner druckt seine Freude über die Durchführung des Staatsbahnfystems aus, welche zeige, daß die Regierung gioßartigc Probleme leicht und zum Vortheil des Staates zu lösen verstehe. Daß Der etaat nut Dem Staatsbahnsystem Der größte Auftraggeber geworben sei, erfüllt Den Redner gleichfalls mit Genugthuuna. Windthorst entgegnet, daß Die von "Wagner entwickelten Gedanken vollständig der soziale Staat seien. Die Ronseguenz der Wagner fchen Forderungen würde die Verstaatlichung des Grunde.genthums sem. Die Lehre Wagners sei vollständig sozialdeinokratifch, es fehle nur noch, daß er Vheilung verlange. Vas einzig richtige Bahnsystem könne nur ein gemischtes sein- Wagner antwortet, er sei nicht Sozialist und wolle den öffentlichen Betrieb nur Da, wo er ökonomisch richtig politisch unbedenklich und staatlich wünschenswerth sei. Redner weist aus England und Amerika hin, wo statt des Staatsmonopols ein privates Eisenbahn-Monopol herrsche, welches das Land ausbeute. Büchtemann, Eimern, Meyer lBreslau bekanipsen Wagner Ennecceruv stimmt Wagner bei, indem er ausführt, daß Landwirthschast, Industrie und Gewerbe dem Privatbetriebe immer bleiben würden, aber nicht unter jetziger Gewerbe u n ordnung, sondern unter richtiger Ordnung und Zucht seitens des Staates Windthorst findet zwischen den Sozialdemokraten und Wagner keinen weiteren Unterschied, als daß die Sozialdemokraten den sozialistischen Staat von unten nut rother Fahne, Wagner den preußischen sozialistischen Staat unter schwarzweißem Banner wollten- Das Haus vertagte sich bis auf morgen. Bayreuth. 19. Februar. Bei der heute im Wagner-Vheater staltge- habteu Besprechung wurde im Namen des Vermaltungsrathes die Erklärung ab- gege en, daß die Parstfal - Ausführungen in diesem Jahre wiederholt werden sollen. Kapellmeister ^Richter aus Wien knüpfte hieran die dringende Aufforde- rung an die Genoffen und Collegen, durch Concerte und Aufführungen Die Berlin, 17. Febr. Gestern Abend fand unter dem Vorsitze von Pros. ! Gneist eine Lersammlung zum Schutze des Deutschthums in Ungarn statt. Es 1 sprachen unter Andern: Professor Wattenbach, Georg v Bun en, v. Rarborff, ' Dr Kapp. Die Versammlung nahm einstunmig einen Befchlnst an, m welchem es helfet: „Der auf'6 Neue dem ungarischen Reichstage vorgelegte Entwurf eines Mittelschul-Gesetzes bedroht die Mjährige denffche Cultm des siebenbur- “Ä ssrE'Ms? s. S.7L UKW S »ÄTÄ'Ä voll Der Hoffnuna, ibn neugestälkt wieder begrüßen zu konncn. Und nun. Da er wieher zu uns gekommen, müssen wir auf ewig AbsckieD von ihm ^hmrm Es ist za in (SnttcS Rath Daß man vom Liebsten, was man hat, muß sckrlden. Und ä im« tid,£* ~ ’w sä" s.'~s* ;,mn™ämeniUbdommnn, dotz c?cS zur S.ötte der nbab-n,n -’b“ ; Hnb fn rufe ick Dir Denn zu: Scklafe wohl! schlafe wohl bei uns. u-li! Viesen Porten leate Redner einen Kranz im Namen der Stadt auf^Den ^Larg Hierauf er- a'in nacb9 einer kurzen Pause Der ReichstagsabgcorDnete Feustel mit tufbemegter K imme das Wort unD sprach etwa Folgendes: «Ein Fürst tst g schieden <\n ^ion m 7erwaist aufgericktet in dem Gebiete'dcr Kunst; allüberall, wo S'siMl-Machen mnhnen Die übereinstimmende Klage über den Verlust des großen Mannes. Worte sind zu armselig, unserm Schmerze Ausdruck zu g..ben und v^e' üoer der Grö^ des Sckmerzes ist kein Wort lief genug, um das auSzudiück.n, was uns bemeßt. D cser ISWÄÄfU SiüA &S StfÄÄÄA» flr68tmIQdump6 8«f®edC,9?™nltV<5 m 'b'nH^ünfiurn/^Uer^bau^ an dem g^ob-n das ber meiftet beaonn.n. Watz das Acuh-re betriftt, tafür werden wir wUl-r Ä wü,b‘gfle S-ier ist d.e W ederhoiung detz .Parsif-t", Me dem An- Denfen des Meisters ael.en soll. Und so spreche ick Dtnn tn Dem Namen vieler Ver- n^naen bU ^ ba§ ®ort nervtet: .» bank- Dir oan He.zeu füt ba« »al Du Es ist vorauszusehen, das Zahrhundeite D^ch nennen werden und daß ®Md) W suchen wird' und io rufe .» b.nn aus dem H-rzen Vie er »..ans- Ruhe sanft!" EM erhebendes G.ablied, vorgetragen von dem hiesigen „Uederkranz , schloß diesen Akt der Feier. Nunmehr fornvrte sich der Zug- Es war etwa halb fünf Uhe, alle Laden waren aeschlossen, auch sehr mele Häuser. Den Zug eröffnetcn Abtheilungen der FiUeiPehr und zwei Trauerherolde, an d:e sich das Musikkoips des 7 Infanterieregiments rechte. Nun kamen Kranzträger, Darunter vnle mit Herr! chen Palmen und d'e Trager des mannshohen wahrhast kostbaren Kranzes, den die Künstler Münchens dem großen Meister widmeten, sowie Wagen, welche mit Bouquets und Kränzen überlastet waren, hierauf folgte der Leichenwagen, mit vier Rappen bespannt und mit Dem bere t. ti- rodbnten piacktvollen Kranze des kon-glichen Gönners unD F"U des geschmückt. Die Bahrtuckzipfel trugen Die beiden Vorstände her Stadtvertictung, Würger m e ist er Mun cker und Advokat Meyer, die Verwaltungsräthe und intimen ^"unde R-ckard Waaner s, Bankiers Feustel und Groß. Rechts und links vanZneien ging 'n Die im Haufe Wahm sned verkehrenden Bürger, welche nach Bayreuther Sitte dem teuren Vrrstorbemn Die letzte Ehre als Träger seiner Leiche erwiesen, mben dielen Fruerwehimänner mit Flambeaur. Dem Leichenwagen folgte die Getstlickke i, Dekan l^iselmann. Psarrer Wuckerer ^und Staehlin mit Den Alumnen Dann als Vertreter deS Königs ^"Dwig von Bayern dessen Generaladjutant Earl Grai Pappenhemi^ Vor. den F'Ni'ltmangehortg n wohnte Niemand dies m The'le Des Zuges bri, als bte Nächsten folgte« ’ Freunde des Hauses, Darunter Häckel und Schon, Re'ckmann, Hans Seidl, P'ofes or Wilhelmy das Ehepaar von Glasenapp, Kapellmeister Hans Richter, Kapellmeister Le?y Paul Lindau, Graf Wilhelm Bismarck. An d e Gmannien reihte fid? Die Menae Der Deputationen von Städten, musikalischen Instituten unD Vereinen, von Theatern und künstlerischen Genossenschaften des In- und Auslandes und bte Vertreter Der Presse. Nun folgten das königliche Ossicier - Corps öes 7. Infanterie- und 6 Chmauxleger-Regiments, an der Sp tze General Heilmann, sowie die konigl ckni Civilbeamten an der Spitze der Regierungspräsident v. Burchto'ff, die Direk oren derselben Stelle, Dr. v. Bucher und Sckamberger, sowie Landgerichts-Präsident ^nd- graf. Hinter ihnen kam das MusikkorpS des 6. Chevauxleger-Regiments die musikalischen Vereine Boy'euths, dess-n Gemeindevertrrtung und d'e Bürgerschaft. An die Villa Wahnfried wurden nur etwa 10) spcciell Geladene eingelassen. >31 Müller. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Neish. Rm. Nm- Nm- Wellen. 21 — 3950 21,2 64 3600 Vorhandensein einer strafbaren Handlung. Nach einer ziemlich erregten Replik und Dupltk zwischen den Verthcadlgern und dem Staatsanwalt wurde von dem Gericht die Artheilspubria^on aussen 24. b. W.ber ^üsi-ld. Anz ": In einer hiefiaen Rettunfl waren vor einigen Tagen 1200 Kilo altes Kupfer von dem AUlllerle- depot in Deutz zum Verkauf ausgeboten. Am Tage des Verkaufs fanden sich über 20 Gelbgicßer- und Kupfcrschmiedeme'ster aus Rheinland und Westphalen ein (darunter niicb ein Düsseldorfer); einer war sogar aus Frankfurt a. M. gekommen- Wer beschreibt aber das Erfiaunen, als sich herausstellte, daß mcht 1200 Kilo, sondern nur 1200 Kilo, also 24 Pfund, verkauft wurden. Aus Schlesien wird der Voss- Zig- geschneben: Wahrend man von der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens gegen Baron Rotenhan tn Buchwald wegen der bekannten Prügelaffaire noch immer ntchts hort, hat die Strafkammer des Gorlitzer Landgenchts dieser Tage einen Amtsvorfteher und Rtttergutsb fitzer in Ober-Gebelzig tu einer Geldstrafe von 300 X unter Annahme mildernder Umstande verurthe.lt, well er einen Dienstknecht, der des Wilderns verdächtig bei der Haussuchung nicht sogleich das Messer aus der Hand gelegt hatte, mit einem Stock auf die Hand geschlagen und wegen seiner Weigerung, ihm zum Verhör auf das Amt zu folgen, geohrfeigt hatte. Zu seiner Entschuldigung füh.te der Angeklagte aus, daß er - Engländer sei und als solcher nicht wisse, daß er fein Recht zum Schlagen habe. D.e Strafkammer aber erkannte diese Entschuldigung nicht an, sondern verurtheilte den schlagfertigen Vorsteher indem sie den Satz aufstellte: der Angeklagte müsse sich der Rechtswtdrtgkeit seiner Handlung wohl bewußt sein, da die gebildeten Stände aller civilisirten Lander, also diejenigen Englands ebensowohl als die Deutschlands, wissen müßten und wüßten, -aß man nicht ohne Weiteres. Jemand mit Mißhandlungen tractiren dürfe. - Gegen die jetzige Damenmode, Vogelbälge als Hutz er zu tragen, ist schon -ifria aepredtgt worden. Alle Gründe, welche man bisher dagegen ins Gefecht führte, wie das Mitlrid mit den armen Vögeln, welche einer Modethoiheit zum Opfer fallen, der unästhetische Eindruck, den die Vogelleichen als Hutgarnrtur Hervorrufen, haben nicht verfangen, vielleicht wird unsere junge Damen die Lectüre nachfolgender Z-tlen von der Verwendung jener eigenartigen Hut-„Zierde" abhalten. Es war an einem der weniaen Tage dieses Winters, an denen es fror, die Eisbahn an der Rousseaumsel zu Berlin war in vollem Gange." Mama und Tante waren mit der achtzehniahrtgen Agnes auch dahin gezogen, wo die fashtonable Welt auf Stahlflügeln über das Eis fliegt- Als doppelte garde d'honneur standen die beiden Damen am Ufer und freuten sich der zierlichen Figuren, welche Agnes $n das Eis schnitt. Mißfällig allerdings bemerkten die Damen, daß ein flotter E njährig-Freiw-lliger sich zum cavaliere servionta glaciale . Der iunaen Dame aufwarf und daß Agnes seine Dienste nicht mit Entsüftung wies Ein lets7r Bedacht stieg in den Damen auf, daß die Bekanntschaft der beiden iunaen Leute wohl etwas älter sein könne als eine Vieitelstunde, und mit Entsetzen dachten sie daran, wie oft Agnes auf dem Wege zur Clavierftunde ohne rede schützende Lealeituna gewesen fei. Der Verdacht wuchs, als der Kriegsmann sich den Damen vorstellte und schließlich seine Begleitung durch den Thiergarten anbot, „da es schon dunkel aeworden sei." Es wurden ihm von den Damen wirklich nur wenig Avancen gemacht aber auch die von der Infanterie genirt so etwas wenig, wenn das gerade irötbia ist Und die halb aufgedrängte Begleitung erwies sich als ganz willkommen, denn kaum war man eine Strecke in dem halb bunfelen Thiergarten vorgedrungen als Agnes mit Schrecken bemerkte, daß sie ihre Schlittschuhe verloren habe. Ehe die Damen noch ein Wort darüber zu äußern vermochten, waren die beiden Zungen Leute auch schon zurückgeeilt und nach einiger Zeit kehrten sie auch triumph rend mit dem Verlorenen zurück- Der Weg bis zur Pferdebahnhaltestelle wurde ziemlich schweigend mrückaeleflt. Schweigend blieben auch Mama und Tante bis man nach Hause kam, dann wurde aber Fcäulein Agnes ins Gebet genommen- Es wurde ihr geradezu gesagt, daß sie sich bei dem Suchen der Schlittschuhe von dem einjährig freiwilligen Cavalier habe — küssen lassen. Agnes wurde fürchterlich roth, aber sie leugnete Mama polte jedoch ihren Hut und ze'gke ihr den etwas zerzausten Balg emes Rebhuhns auf dem ' ^’tnbabnctats Aac eines MWcllkn ‘j"3!-5. daß dü J Stcntc "• dp M oer.- Äflnbad), daß die versteigert werden. . Zusarnrnenkllnst im District Bruch beim Wegweiser an der Staatsstraße. Hausen, den 19. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Hausen. Schüler finden gute Pension. Wo? sagt die Exped. d. Bl- 960 Eingesandt. Wir haben die freudige Wahrnehmung gemacht, daß auf verschiedenen Staatsstraßen, welche von hier ausgehen, die Pfade für Fußgänger eine geraume Strecke vor der Stadt mit Sand bestreut sind, was gewiß für alle Fuß-, namentlich Spaziergänger, welche auch bei schlechtem Wetter die frische Luft außerhalb der Stadt genießen wollen, eine große Wohlthat ist. Da man früher hier eine solche Aufmerksamkeit nicht gewohnt war, so glauben mir wohl im Sinne aller Spaziergänger zu handeln, wenn wir hiermit dem Herrn Kreisbaumeister Walter für diese schöne Anordnung öffentlich unseren Dank aussprechen. Auch die Art und Weise der Straßendeckung, wie sie genannter Herr bewerkstelligen läßt, verdient gewiß, wenn man dabei auch nur ein wenig an die armen Zug- thiere denkt, vollen Beifall und öffentliche Anerkennung. Mehrere Spaziergänger und Thierfreunde. Holzverfteigerung im Wiesecker Gemeindewald. Dienstag den 27. d. MtS., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindeivald, District Heegwald, nachstehendes Holz verlange. citoontt, er (tj slomiWich rilhIP x rjf ttngland 118 i'irnßool btnfö • (•Tcsiiu bekämM «5 tflnbrnnW 3' a-n nid» unc > <4)1 ieiltns bt frintn weitere cs? ivh unlen e :::: 'chwaftwM abybtafflii * w bcklagev. < rt ber GejM bau rum hier Z- 3 MD .. Mer- s, .. M « rw baite W Nadel-Stälmne bis zu 18 Mtr. Länge und 13—27 Etnl. Durch- rnesser — 41,61 Fstm., Nadel-Derbstangen bis zu 17 Mtr. Länge und 8 12 Mtr. Durch- messer — 37,14 Fstm., Rmtr. 'Nudel-Nundscheit, „ Buchen-, Eichen- n. Nadel- Knüppel, Rmtr. Buchen-, Eichen- u. ^Nadel- Stock, Buchen-Durchforstungüwellen Eichen- imb Nadel-Wellen „ Knüppel, „ Stöcke, „ Wellen, Eichen-Scheite, „ Knüppel, „ Stöcke, „ Wellen, Nadel-Scheite, „ Knüppel, „ Stöcke, „ Wellen, 1. Durchforstung.) Bau-, Werk- und Nutzholj: 399 Fichten-Stämme m. 116,84 Fstm. und bis zu 37 Ctm. Durchm., 43 Eichen-Stangen mit 1,40 Fstm., 1072 Fichten- „ „ 59,68 „ liOOO „ Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger-Straße, am Bahnwärterhäuschen. Gießen, den 20. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ö ^nitrliegt ■ " Imrage abju: f:- dic -adnhofs: Anüditcn bei - r dü ungleiche -- '}rcit"übrten. -nn ö:r Cbet TÜnid)t ebn - ^ngtr die Hev H 3^-rube. Siapbdi f ’pmtii baburd ■ itrnbiboru glaudi, 1 »Ministers ich ^crf:br>3 uni "t Jrcubt über du '2-au-g großartig 2:= ber ciaatmiü Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli d. I. gestattet. , Rödgen, am 19. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. 1178 Jnderthal. Mittwoch ben 21. ds. Mts , Nachmittags 2 Uhr, werden auf dem Bureau des Unterzeichneten gegen Baarzahlung versteigert: I. Eine Anzahl Frauenkleider, Druckzeug zu Schurzen, 2 Stücke blau und schwarz carrirtes Wollzeug, 1 Regenschirm, 1 Paar Pantoffeln, 1 Hand körbchen, 1 Shawl, 1 goldene Breche, 1 Kiste u. a- (alles neu). H. verschiedene Möbel und 1 Ofen Die Versteigerung sub I findet bestimmt statt- Gießen, den 19. Februar 1883. Anstalt für Färberei T e ck l e n b u r g. 1167 -et! aus Tecklenburg. Lurch alle Buchhandlungen ju beziehen 36 2 Marburg. 1175 160 Samstag den 24. b. M Rmtr. Buchen u. Eichen-Scheit, und 115 und A. Hartleben’s Verlag in Wien, l, Wallflschgasse 1. 2700 1087 Petri. GO bei treffen heute ein. 1181 1182 Geld - Cour- 22 40 85 2715 L Mz beairt fetM bilden 100 Stück Aepfel- und Birnbäume aus der Gemeinde-Baumschule kommen erst zur Versteigerung. Zusammenkunft jedesmal im Ort. Oppenrod, am 15. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Oppenrod. 24 20-24 57—42 72-77 52—56 19-22 Eichen-Stämme von 15—48 Ctm. Durchm. und 6 —11 Met. Länge, Buchen-Stämme von 40 Ctm. Durchm. und 6 Mr. Länge, Fichten-Nadelstämme von 15 bis 39 Ctm. Durchm. u. 7 — 16 Mr. Länge, Fichten-Derbstangen, Fichten-Reis- u. Bohnenstangen. e c Schellfische Aeilgeöotenes. Zu verkaufen ein kleines, antikes Kommodchen Schreiner Bernhard, Löwengasse 28. Verantwortliche Redaction: A. Schepda. — Druck und Verlag der Brüh l'ichen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Hierzu eine Beilage Statt besonderer Anzeige. Heute Morgen verschied nach kurzem Leiden unser lieber Vater, Schwager, Schwiegervater und Großvater Hcrr Johann Kraft Brühl, SiiDtn'i I Äriegimimr.z: | unö [ifj WW E IM. W Zl Miiüdn aMl |jr.li|t Angckgnr! I mrMlich, datz Lfenn d. ftamd Drr La anijUr Stvtyu hs vechvldent Ue Agom bt W jufammmi Vaalhlmg Ötö Mitte Mxü. U- SeWe btt jm ung. PMt roor^a ter hinten wirb tolb die DvM Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die Arükel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Handelsgesellschaft Gebrüder Buderus zu Lollar unterm heutigen Tage mit den Braunkohlenbergwerken „Kohlschütter I, II und III" in der Gemarkung Grüningen, Kreises Gießen, beließen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen muffen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des Situationsriffe bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 16. Januar 1883. Großherzoglicht Obere Bergbehörde. Jaup. „ Buchen-, Eichen - Nadel-Stöcke, „ Buchen -, Ächen - Nadel-Knüppel, Nadel-Wellen, Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die Arükel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis; gebracht, daß der Hesflfch- Rheinische Bergbauverein in Gießen unterm heutigen Tage mit den Braunkohlen - Bergwerken „Wilhelm" und „Theodore" in der Gemarkung Alt-Buseck, Kreises Gießen, beließen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Verleihungen müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gerichtliche Klage gegen die Berg- werkseigenthümer geltend gemacht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht der Situationsriste bei der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt, den 16. December 1882. Großherzogliche Obere Bergbehörde. 2aup. Wk. imb unverbreimbare Feueranzünder empfiehlt 44 fewtav Stahl, Neuenweg 11. HO"* =: Dritte Auflage. ---------- f)andels=(£orrefponÖen