d Sonntag 1883: tillK * W-Wj Fenzel« öffniittü bet Sonntag « Mensel. . Gesellschaft lk. 18.000,000. nten-Versicherungen Q _ Prämien billig, obt- >r Versicherten. , rS'°ie " W' Agentur •her 4894 Mx. iss. Freitag den 20. Juli 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bureau r Schulstraße 7. Erscheint Läßlich mit Ausnahme des Msuta-zs- Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn, Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hßeil. obigem Betreff. I. V.: vr. Hoffmann, Regierungsrath. Betreffend: Die Unterbringung verwahrloster Kinder. Gießen, den 18. Juli 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gvotzherzsglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen, welche noch im Rückstand sind, erinnern wir hiermit an die umgehende Erledigung unseres Aüsschreibens vom 30. v. Ms. in Politische Ueberskcht. Gießen, 19. Juli. Seit Dienstag Nachmittag weilt unser Kaiser wieder auf österreichischem Boden, in dem berühmten Kurorte Wildbad Gastein, welches seit einem Menschenalter dem erlauchten Herrn Stärkung und Erholung bot und hoffentlich auch im diesjährigen Hochsommer seine vorzügliche Wirkung auf die Gesundheit des hochbetagten Monarchen äußern wird. Die Abreise des Kaisers von der Insel Mainau war wegen des am Sonntage erwarteten Gegenbesuches des Königs Karl von Württemberg, den der Kaiser vorher in dem lieblich am Bodensee gelegenen Friedrichshafen besucht hatte, um einen Tag verschoben worden. Erwähnen wollen wir auch, daß seit der Vermählung der Prinzessin von Baden mit dem Kronprinzen von Schweden die Großh. Badische Familie zum ersten Male vollständig um den Kaiser auß Mainau wieder versammelt war und der Kaiser seine Enkelin, die Kronprinzessin von Schweden, und seinen Urenkel, den noch im zartesten Alter befindlichen Sohn der kronprinzlich - schwedischen Herrschaften gesund und glücklich sah. Im „Reichs-Anzeiger" werden über die gegen die Verbreitung der Cholera ergriffenen Maßregeln regelmäßige Berichte abgestattet. Daraus erfährt man, daß für die deutschen Küstenländer die Maßregeln vervollständigt wurden, daß Frankreich, Italien und Griechenland verschärfte Maßregeln gegen die Verschleppung der Cholera ergriffen haben und daß nunmehr auch die englische Regierung den Localbehörden der englischen Seehäfen Auftrag ertheilt hat, Verordnungen gegen die Einschleppung der Cholera zu erlassen, was auch inzwischen geschehen ist. Das Gebiet der deutschen Politik ist zur Zeit ganz ohne Ereignisse, weshalb sich die hervorragenden Preßorgane mit Vorliebe wirthschastlichen und steuerpolitischen Projecten widmen oder den Stand der Kirchenfrage in wenig rosiger Perspective erörtern. Die heftige Opposition, welche sich in England wegen der Vereinbarung, die der Premierminister Gladstone mit Herrn v. Lesseps, dem Director der Suezkanal-Gesellschaft, bezüglich einer günstigeren Benutzung des Suezkanals abgeschlossen, erhoben hatte, beginnt einer ruhigen Ueberlegung Platz zu machen, seitdem das englische Cabinet erklärt hat, daß schlechterdings nicht mehr zu erreichen sei und der Bau eines zweiten Suezkanals auf den legitimen Widerspruch des Vicekönigs von Egypten und Frankreichs stoßen werde. — Der Zwischenfall von Tamatave, welcher wegen der angeblich dabei vorgekommenen Vergewaltigung englischer Unterthanen durch den französischen Admiral Pierre in London lebhafte Erregung angefacht hat, harrt noch der Aufklärung. Doch läßt sich constatiren, daß die Negierungen der beiden beteiligten Mächte bestrebt sind, den Fall mit aller sachlichen Ruhe zu ergründen und daß diese Taktik auch auf die öffentliche Meinung beruhigend wirkt. Der von den Franzosen in Tamatave eingesperrte Secretär des britischen Consulats heißt Adrianisa und ist ein Bruder des Secretärs jener malagassischen Gesandtschaft, welche jüngst Europa besuchte. Obwohl malagassischen Ursprungs, ist er ein britischer Untertan, da er aus der Insel Mauritius geboren wurde. Aus der französischen Republik liegt von politischen Begebenheiten nichts weiter vor, als die Kritik über das Nationalfest. Die Franzosen, zumal die Pariser, haben sich ihrer Art nach bei dem Feste bestens amüsirt, doch behaupten einige Beobachter, die Nationalfeier nehme allmälig den Charakter eines puren Jahrmarktsestes mit Tanz- und Schaubelustigungen an und verliere ihre politische Bedeutung. Im Allgemeinen ist aber der Eindruck der französischen Nationalfeier ein guter, zumal was die große Truppenparade bei Paris und die dabei kundgegebene Haltung des Volkes anbetras. — Zwischen Dem französischen Senat und der Deputirtenkammer ist über eine militärische Reform, über die Organisirung der Festungs-Artillerie, ein Conflict entstanden. Nachdem die Deputirtenkammer die bezügliche Vorlage angenommen hatte, nach welcher eine Festungs-Artillerie gebildet und dem Artillerietrain entnommen werden soll, war es auch gelungen, eine Einigung über diese Frage zwischen der Regierung und dem Senatsausschuffe zu erzielen. Der Senat selbst hat jedoch in Folge der Ausführungen verschiedener sachverständiger Mitglieder dem Votum seiner Commission sich nicht anzuschließen vermocht. Die Anzetteleien im Orient nehmen kein Ende und bringen die wunderbarsten Dinge hervor. Der italienische Botschafter in Konstantinopel, Graf Corti, hat in Folge ihm von dem Mimster des Auswärtigen, Mancini, zugegangener Instructionen die Aufmerksamkeit der Pforte auf die durch Depeschen aus Tripolis verbreiteten Gerüchte gelenkt, wonach Italiener angeblich dort Gebietsankäufe machten und verlangt Italien, daß die Türkei diese Angaben als Unwahrheit bezeichne. Auch die Türkei erhebt Protest gegen das etwaige Vorgehen Englands in Sachen des Suezkanals. Einer Depesche der „Times" aus Konstantinopel zufolge hat die Pforte in drei gleichen Vorstellungen bei der englischen Regierung darauf hingewiesen, daß ohne Zustimmung der Pforte keine Aenderung des gegenwärtigen Zustandes des Suezkanals statthaft sei. Die Cholera hat nun doch auch die egyptische erste Hauptstadt Kairo erreicht, denn es kamen dort in mehreren Vorstädten Cholerafälle vor. Auch den Vororten Alexandriens ist die verderbliche Seuche bedenklich näher gerückt, so daß es in Hinblick auf die vernachlässigten sanitären Zustände in Egypten, drakonischer Maßregeln bedürfen wird, um die Cholera nicht zu einer allgemeinen Landplage werden zu laffen. Seltsamer Weise hört man auch wenig über die Schritte, welche England als Protector Egyptens im Nillande gegen die Cholera thut. Peutschland. Aus bem Großherzogthum Hessen, 17. Juli. Auch in Hessen wird die in letzterer Zeit vielfach besprochene Mischehen-Frage demnächst zur öffentlichen Verhandlung kommen. Der der öffentlichen Landessynode zur Be- rachung zugegangene Kirchengesetz-Entwurs, betr. die Erhaltung der kirchlichen Ordnung in Bezug auf Trauung, Taufe und Konfirmation, enthält nämlich in § 2 insbesondere auch die Vorschrift, daß die kirchliche Trauung zu versagen sei „bei gemischten Ehen, vor deren Eingehung Der evangelische Mann die Erziehung sämmtlicher Kinder in einer nicht evangelischen Religionsgemeinschaft vertragsmäßig zugesagt hat." In den Motiven ist hierzu bemerkt: Es deute aus jeden Mangel an kirchlichem Sinne und an Liebe zu seiner Kirche hin, wenn ein Mann seine ganze Nachkommenschaft, seine ganze Familie für alle Zukunft einer andern Religionsgemeinschaft zuzuführen, also seine Kirche an Zahl ihrer Mitglieder und somit an Kraft zu schädigen sich verpflichte und dennoch deren Segen für seinen Ehebund begehre; es sei dieses Verfahren sogar als eine Art Mißachtung der Kirche, welcher er angehöre, zu betrachten. Darum könne die Kirche, solange sie Selbstbewußtsein besitze, einem solchen Begehren nicht nachkommen. Die materiellen Schäden, welche durch ein Verfahren vorbezeichneter Art für die evangelische Kirche hervorgerufen worden seien, lägen auch in Hessen klar vor: so füllten sich z. B. in einem näher bezeichneten Orte im Odenwald die katholischen Schulen von Jahr zu Jahr mehr' und die evangelische Schülerzahl nehme entsprechend ab, da in vielen gemischten Ehen rein katholische Kinder- Erziehung vertragsmäßig von den eheschließenden Männern evangelischer Con- fession zugesagt sei und werde. Auch in Rheinhessen und andern confessionell stärker gemischten Landestheilen finde man Zustände gleicher Art. Nach der Gesetzgebung habe diesem Hebet von kirchlicher Seite nicht entgegengetreten werden können, da staatliche und kirchliche Eheschließungen zusammengefallen seien. Jetzt könne es geschehen, und die Kirche solle um ihrer Würde und ihrer äußern Interessen willen nicht säumen, es zu thun. Bei all' diesen kirchlichen Streitigkeiten ist es ein Glück, daß im ganzen deutschen Reiche die bürgerliche l^e- schließung zu Rechte besteht und also der Weg eröffnet ist, den Wjmm|ten Bedrängnissen Seitens irgend einer. Kirche zu entgehen. (Köln. Zig.,) Berlin. Die Aussichten auf eine tm Allgemeinen günstige wohl in Demschland als auch in den übrigen großen Culkurstaaten beseuropatschen Conttnents stimmen die Hoffnungen der amerikant.chen und russischen Kbrnspeculanten auf ein gutes Exportgeschäft nicht unerheblich herunter. Zwar kann der a^tkanische Weizen-Exporteur bis zu einem gewissen Grade Kunden rechnen, weit unvortheilhafter dagegen sind d .Absatzbedingungen des quau tativ häufig minderwerthigen russischen Getreides. Auch l idet Kackarad aer Exportplätzen des Schwarzen Meeres das Geschäft schon jetzt an hochgradiger Stagnation. Aegypten. _ ßf,„rprn bat nunmehr bereits Kairo erreicht, in der Dorstadt Bulak starben die ersten^ beiden Personen, daraus tn Ghtz-h sünf, Die Kasten welche "von^dem Pwtz- "und der Kaserne gleichen Namens über fttfi Kairo^auck bereits von Osten: in Abassieh sind drei choleraverdächtige Todesfälle festa^tellt detritischen Truppen haben infolge dessen den Befehl zur Marschbereil- schaft erhaltenNach privaten Meldungen, welche der .Egyptian Gazette" zugegangen sind baden sick tm Gewirke von Belkas und Behüt, nordöstlich von Mansurah, 25 Er- frantunaen ?-t"gkn und rs f-hlt dort ebenso an A-rzt-n wie an M-dicin, sanMren Vorkehrungsm a ßr e g? In und Truppen zur Herstellung eines Sperrgürtels. In TZmi» surab scheint die Seuche jetzt am stärksten zu wüthrn, es starben dort binnen vierund- zwanztg Kunden vom 14. zum 15. Juli, 51 Personen, zu der gleichen Zeit in Damiette 43, in Mensaleh 20. 4910 Eine noc ihalbverdeck) sie! Mgirmes für. U lieber liiml Lokales deiner! Zolles - mit dem Pulver geschwängert ist, kommen sie aus chr^n Schlupfwinkeln hervor und " I raufcn und fließen wie besessen im Z-mmer umher, wo man sie alsdann mtt Leichtigkeit tobten kann/ In Kleiber, welche mit dem Pulver bestreut sind, geht ferne Motte. ES Verwischtes. 11. Don ' und der letztere Widmung: AMffen. Ca: (von nieittÄb 2780 Untetjadtn , Ha Gießen, 19. Juli. Kommenden Samstag Abend und Sonntag Nachmittag von 3 Uhr an soll, günstiges Wetter vorausgesetzt, aus dem Festplatz in Oswald's Garten etn Volksfest als Nachfeier des Turnfestes abgehalteu werden. Hoffen wir, daß die echte Julisonne dazu scheinen möge, damit die Wirthe des Festplatzes noch einigermaßen entschädigt werden. Das Enträe von 20 Pfg. ist ja so billig gestellt, daß Jedem der Zutritt ermöglicht ist. — Für die kommende Wintersaison hat Herr Theaterdirector Br autle ch t, gegenwärtig mit seiner Gesellschaft im Tivoli-Theater zu Salzungen wirkend, die Concffsion für unsere Stadt erhalten. Die Vorstellungen werden am 1. Oktober im Saale des Caf6 Leib auf neuer Bühne beginnen. Das Personal der Gesellschaft besteht aus 25 Personen und verspricht der Herr Director unserem theaterliebenden Publikum durch sorgfältige Auswahl und Vorführung entsprechender Stücke in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Hoffen wir, daß wir ein gutes und solides Theater erhalten. . Mainz, 16. Juli- Gestern Nachmittag 6 Uhr fand unter zahlreicher Betheiligung die Beerdigung des am Samstag hier im Alter von 74 Jahren verstorbenen Geheimen Medicinalrathes Dr. Wernher, ehemals Professor an der Universität Gießen, statt. Die Vertreter der Stadt Mainz, Herr Oberbürgermeister Dr. DuMont und Beigeordneter Dr. Oechsner, ebenso die Vertreter der Regierung, Herr Provinzialdirector Küchler und außerdem eine Anzahl höherer Offiziere gaben dem Dahingeschiedenen, in welchem unser Land eine der ersten ärztlichen Autoritäten verliert, das letzte Geleite. Die Mehrzahl der Hessischen Aerzte waren Schüler und Hörer des Verstorbenen in Gießen: cor kaum IV2 Jahren feierte Dr. Wernher noch das Fest seines 50jährigen Jubiläums als Arzt. Seit seiner Pensionirung hatte der nun Verewigte seinen Wohnsitz Gießen Fliegen^befreit. Mat)ren beruht dann, den betreffenden Raum nach vor- ßertaem Schließ n von Thür und Fenster mit Insektenpulver vollständig zu schwängern. Letzteres führt man am bequemsten in der Weise aus, daß man 100—200 Gramm - je nach Größe des Raumes — Jnsectenpulver in die Luft streut und sich dann aus etwa 10 Minuten entfernt; noch bequemer und sparsamer ist ein Zerstäuber. (Das Pulver reizt die Nasenschleimhaut leicht und gibt Veranlassung zum Nießen.) Nach Verlauf dieser Zett hat sich das Pulver gefitzt und man sieht die Fliegen zu Tausenden betäubt auf dem Boden liegen. Einige Fliegen, welche geschützt gesessen, fv>bt man später herunterfallen, sick auf den Rücken legen und scheinbar mit dem Tode in kreisender Bewegung kämpfen; sie sterben jedoch nicht, sondern sind nur betäubt unb erwachen nach etwa 12 Stunden, wie von mir angefteüte Versuche unter einem Wein- ßlafe bewiesen haben. Um das Erwachen zu verhindern, kehrt man die scheinbar todten fliegen mit einem Besen zusammen und wirft sie ins Feuer. Ferner ist das Jnsecten- vulver von vorzüglicher Wirksamkeit bet erkranktem hülflos baltegenbem Vieh, au welches die Fliegen sich so gerne setzen. I" diesem Falle streut man das Pulver auf das Vieh. Viehbesitzern, welchen die Beschaffung des Jnfictenpulvers zu theuer kommen sollte (100 Gramm kosten 65 Ps.), empfehle ich, den Stall möglichst dunkel und luftig zu erhalten, sowie denselben täglich mit einer peinlichen Sorgfakt reiwgen zu lasten. Ersteres bewirkt man am besten dadurch, daß man die Fenster und oberen Thürflügel aushänot und durch einen dunklen möglichst po ösen Sack verhängt; selbstredend so angeordnet, daß keine nachtheilige Zugluft im Stalle entsteht. Aehnlich verhalt sich die Wirk mg bei den Motten, diese besitzen jedoch ein außerordentl ch großes Wider- standsvermögen gegen Jnsectenpulver und werden nicht betäubt. Sobald die Luft aber ist nötbiß das Jnficünpulver in den Apotheken stets frisch zu verlangen, indem es, längere Jett der Luft ausgesetzt, an Wirksamkeit verliert. — Man gebraucht in einem Raume bon 36 Cbm. Inhalt für etwa 5-10 Pf. Jnsectenpulver-" Geschmückt sei heut' mit Lorbeerblatt Und mit dem Laub der Eiche Der erste Stein des Fundaments Zum heil'gen deutschen Reiche. mit Mainz, feiner Vaterstadt, vertauscht. Mainz, 16. Juli. Nachdem die Arbeiten an dem Bahnumführungstunnel so weit vollendet sind, daß die durch die Neustadt führende Grundbahn des Herrn Arnoldi zum Herbeischaffen von Material nicht mehr nothwendig ist, wird das'Geleise derselben aus der Schulstraße entfernt werden. Mainz. Erschreckend sind die vielen tn jüngster Zeit hier vorkommenden Ehescheidungen. Viele Ehen scheinen in leichtfertigster Weile geschlossen zu werden, sonst könnte eine solche Menge von Scheidungsklagen nicht anhängig sein; in keinem der vorhergegangenen Jahre war Aehnliches der Fall. Vom 1. Januar bis zum 15. Juli sind bet der Civtlkammer des hiesigen Landgerichts nicht weniger als dreißig Ehescheidungsklagen eingereicht worden. Wir meinen, daß diese höchst bedauerliche Erscheinung Stoff zu ernstlichem Nachdenken biete. Rüdeshetm, 16. Juli. Heute Nachmittag 2 Uhr verkündeten Böllerschüsse vom Ntederwalde dem Nheingau, daß der erste Haupttheil her „Germania" (Thron- fiffel und Kniestück der Figur) auf dem Postament glücklich zur Aufstellung gelangt sei. Wafferwärme der Lahn. Am 19. Juli, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr: + W« R-, Luftwärme + 13° ft L. Ehr. Rübsamen. 3fr? rc- (|Nn «ft 4464 MGrlle per ? Chemisch ' per 9 fowie sammtliche unpfiehlt billigst Ems, 13. Juli. Heute vor dreizehn Jahren war es, wo Kaiser Wilhelm dem ' französischen Botschafter Benedettt auf der hiesigen Promenade die bekannte Abfertigung zu Theil werden ließ. Die denkwürdige Stätte ist durch einen Gedenkstein bezeichnet war heute mit einem prächtigen Kranze geschmückt mit folgender Witterungskunde.*) 20 Juli- Freitag. Fortdauer des frühmorgens Hellen, Morgens zunehmend schieferigen, Mittags und Nachmittags gewstterhaft regnerischen Wetters, das sich spätnachmittags bis zum Abend erwärmt und aufhellt In Nordwest- und Westdeutschland liegt die nächtliche Minimumtemperatur noch für den Juli tief. Nach Osten zu b^^d e Frühnwrgen^ttüb^ Morgen ist besser, namentlich in Westdeutschland, her Mittag unb Nachmittag zerstreut ballig bis gewitterhast bedeckt der Abend gut. Nach Osten sind die Nachmittage bet mittägigen Gewittern noch aufgebeffert bis heiter und warm; nach Süden Vor- und Nachmittags stellenweise ergiebige Niederschlage, nach Norden keine oder nur mäßige Niederschläge. *) Aus Dr. L. Overzser's Wetter-Prognose für den Monat Juli abgeschlossen am 15. Juni (Verlag der M. Lengfeld'schcn Buchhandlung in Köln, Preis 1 oM. — Nachdruck verboten. das Entfernen der Fliegen in geschlossenen Räumen, Ställen u. s. w. äußert sich Herr Thierarzt 1. Classe Höhnke zu Bessungen der Zeitschrift für die landw. Vereine" folgendermaßen: „In meiner thierarztl'chen Thatigkett habe ich wiederholt die Beobachtung gemacht, daß die Bevölkerung, besonders aber der Landmann, von dem Jnsectenpulver zum Schutze gegen die Fliegen in geschloffenen Räumen noch zu wenig Gebrauch macht. Das Aufhängen von Leimruthen m Stallen, das Eindecken der Thiere mit leichten Decken, das Dunkelhalten der Räume, das Besprengen der Thiere mit Abkochungen von Wermuth rc gewährt nicht den hinreichenden Schutz. Welchen Werth das Abhalten der ^Liegen in Ställen hat, in welchen Milchvieh untergebracht ist, weiß am besten die Hausfrau zu beurteilen, denn an gewitterschwülen Tagen, wo das arme Vieh vor Jnsecten den ganzen Tag über keine Ruhe hat, ist der Ausfall der Milch nicht unerheblich. Weit fcblimmer noch ist es mit unseren Pferden und besonders bet den Pferden, bte mit Kühen zusammen in einem dunstigen Stalle stehen, bestellt- Diese armen Thiere wissen sich gar nicht zu schützen, reiben sich an den Wänden, springen wider die Krippe, stampfen mit dm Füßen und ziehen sich auf diese Weise mancherlei Verletzungen zu unb gehen trotz kräftiger Fütterung im Nahrzustande zurück Es wird baher vielleicht mit Freuden begrüßt werden, zu erfahren, wie man am bequemsten unb sichersten bas Vieh in geschlossenen Räumen von den lästigen Telegraphische Depesche». Wolff'S lelegr. Corresporrdenz-Brrrearr. Berlin 18. Juli. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin, Se. K K- Hoheit der Kronprinz und Se. Kgl. Hoheit der Prinz Wilhelm haben auf die von dem Magistrat und der Stadtverordneten-Versammlung aus Anlaß der Geburt des zweiten Sohnes Sr. Kgl. Hoheit des Prinzen Wilhelm darge- brachten Glückwunsch-Adressen folgende Antworten ergehen lassen: Ich danke dem Magistrat und den Stadtverordneten aufrichtig für die herzlichen Worte, mit denen Sie Mir zu der Geburt Meines jüngsten Urenkels, des zweiten Sohnes Sr. Kgl. Hoheit des Prinzen MM dargebracht haben. Ich hoffe mit Ihnen, daß, wie Gottes Hand bisher sichtlich über Mir und Meinem Hause gewaltet hat, auch dieser neue Sproß unter dem Schutze der göttlichen Vorsehung glücklich gedeihen und sich dereinst zum Segen des Landes zu einem starken und kraftvollen Glieds des Hohenzollern-Stammes entwickeln werde. Mainau, den 13. Juli 1883. . gez. Wilhelm. Der treuen Theilnahme des Magistrats und der Stadtverordneten. Unserer Hauptstadt an allen Ereignissen Unseres Hauses sicher zu sein, ist em so befriedigendes Bewußtsein, daß Ich Mich freue, auch bei der letzigen Veranlassung den Vertretern der Residenz Meinen aufrichtigsten Dank aussprechen zu können, in der unwandelbaren Gesinnung, welche Ich stets der Wohlfahrt Berlins widme. Koblenz, den 11. Juli 1883. gez. Augusta. Die Kronprinzessin und Ich haben die zu der Geburt Unseres zweiten Enkelsohnes Seitens des Magistrats und der Stadtverordneten von Berlin dar- gebrachten Glückwünsche gern entgegengenommen und gereicht es Uns zu besonderer Freude, dem warmen Dank für dies Zeichen freundlicher Theilnahme den Ausdruck der aufrichtigsten Befriedigung hinzuzufügen, welche Wir über die Uns auch bei diesem freudigen Anlaß kundgegebene Gesinnung treuer Anhänglichkeit empfinden. Neues Palais bei Potsdam, den 12. Juli 1883. gez. Friedrich Wilhelm, Kronprinz. Dom Magistrat und den Stadtverordneten der Haupt- und Residenzstadt Berlin danke Ich verbindlichst für die Mir aus Anlaß der Geburt Meines zweiten Sohnes dargebrachten Glückwünsche, welche die Prinzessin, Meine Gemahlin, und Mich aufrichtig erfreut haben. Potsdam, den 14. Juli 1883. gez. Wilhelm, Prinz von Preußen. Wildbad Gastein, 18. Juli. Se. Maj. der Kaiser Wilhelm nahm heute das erste Bad und machte dann eine Promenade aus dem Kaiserweg. Pesth, 18. Juli. Durch eine Verfügung bes Handelsministers werben von heute ab alle aus Egypten unb Jnbten kommenben Schiffe, einerlei, ob ein Schiffsarzt an Bord ist ober nicht, einer lOtägtgen Quarantäne unterworfen. Derselben unterliegen auch bte bereits etngetroffenen Schiffe, welche ursprünglich nur eine Quarantäne von 5 Tagen abhalten sollten. < , . Paris, 18. Juli. Die „Havas" erklärt das Gerücht, daß Admiral Pierre in Madagaskar ourch Admiral Peyron ersetzt werbe, als gänzlich unbegründet. — Der Senat nahm den Gesetzesentwurf, betreffend die Einführung der Festungsattilttrie,^an. Der in Wistla tnterntrt gewesene katholische Bischof Karaszmski ist Henle von dort abgereift und nimmt seinen Aufenthalt in Krakau. Odessa, 18. Juli. Acht Dampfer, drei Segler, drei Paffagierdamvser unb der Hamburger Dampfer „Maffalia" mit einer Theeladung traten heute die Quarantäne an. Die russischen Packetboote der M-ffsagerie Maritime fiflirten den Verkehr mit Konstantinopel und Odessa bis zur Aushebung der Quarantäne tn Odessa, der österreichische Lloyd unb bte italienische Compagnie Floris werben biesem Beispiel folgen. Tiflis, 18. Juli. 70 wegen enormer Erhöhung ber türkischen Agrarsteuer aus dem Vilajet Wan ausgewanderte armenische Familien ersuchten bte kaukasische Oberverwaltung um bie Erlaubniß, sich im Karsgebiete anfiebeln zu dürfen. Kairo, 18. Juli. In den letzten 24 Stunden bis heute früh 8 Uhr starben in Kairo 61, m Damtette 17, in Chobar 14 Personen und in Alexandrien eine Person an der Cholera. „ , t . — Die egyptische Regierung accepttrte das Anerbieten Englands, zwölf Aerzte nach Egypten zu senden. — (Die deutschen Universitäten 1 Nach den Universitätsverzeichnissen des laufenden bald zu Ende gehenden SommerhalbjahrS ist im ganzen deutschen Reiche bte Universität Berlin bte besuchteste mit 4062 Jmmatriculirten; aus Berlin folgt Leipzig mit 3097, München mit 2295, Breslau mit 1559, Halle mit 1414, Tübingen mit 1373, Bonn mit 1165, Göttingen mit 1104, Würzburg mit 1085, Heidelberg mit 1019, Königsberg mit 929, Marburg mit 848, Straßburg 839. Freiburg 823 Greifswald 741, Erlangen 641, Jena 631, Gießen 464, Kiel 442, Münster (katholifch-theologifche unb philosophische Facultät) 328, Rostock 231. Die preußischen Universitäten zählen mehr Studirende als die übrigen des deutschen Reichs, nämlich 12,592 gegen 12,489. Es fiubiren: evangelische Theologie 3548, katholische Theologie 916, Rechtsgelehrtheit 5088. Mebtc n 6115, bie Wissenschaften ber philosophischen Facultät 9202. Die meisten evangelischen Theologen ftubtren: in Leipzig 638, Halle 488, Berlin 459, Tübingen 366; bie meisten Juristen: in Berlin 1001, München 721, Leipzig 626, Heibelberg 416, Bonn 297; bte meisten Mebiciner: in Berlin 773, München 707, Leipzig 604, Würzburg 599. Die Wissenschaften ber philosophischen Facultät haben bie meisten ©tubtvenben: Be.rlin nämlich 1829, Leipzig 1229, München 751, Breslau 621. — Ein furchtbares Hagelwetter brach am Sonntag Abenb über die Umgegend von Bingen herein, welches einen bis jetzt unabsehbaren Schaden anrichtete unb bie schönsten Hoffnungen mancher unbemittelten Weinbergsb sitzer unb Oeconomen mit einem Schlage zu Schanden machte. Ganz besonders hart wurde bte Gemeinde Dietersheim heimgesucht. Auch die Getreidefelder, Gärten und Obfibäume haben sowohl in Bingen,"als auch in einem Theile der Gemeinden Sponsheim und Büdesheim ganz außerordentlich gelitten. In letzterer Gemarkung wurden in den niedrigen Lagen viele wunderschön stehende Weinberge ein Opfer des schrecklichen Unwetters. Die Berglagen dagegen biteben glücklicher Weise gänzlich verschont, wie denn auch die angrenzenden Gemarkungen Kempten, Ockenheim unb Bingen auch nicht ben geringsten Schaden erlitten haben. Auf der andern Seite der Nahe wurde hingegen bie preußische Gemeinbe Laubenheim leider sehr stark mitgenommen und wurden hier gerade die feineren, größtenteils mit Riesltngtrauben bepflanzten Lagen total vernichtet. Birstein, 13. Juli. Das landwirtschaftliche Fest kann nicht fiattfinbenl Während fast Alle schon in gehobener Feststimmung sich befanden, das Feftcomtt6 auf bem Festplatze sich bereits permanent erklärt hatte, tritt auf einmal, ein Blitz aus heiterem Himmel, bet Milzbrand unter dem Wildpret in dem nicht sehr entfernt gelegenen Büdinger Walde auf. Leider ist nach der „D. Z " in Folge von Übertragung durch Fliegen eine verhältnißmäßig große Anzahl von Rindvieh, welches in ben letzten acht Tagen den Büdinger Wald befahren hat, an dieser Krankheit in ben um den genannten Wald gelegenen Orten bereits gefallen. In Folge polizeilicher Anordnungen ist sowohl bie Abhaltung von Viehmärkten, wie auch jeder Zusammentrieb von Vieh zunächst verboten. Selbstverständlich mußte bann auch bemgemätz das so vielversprechende landwirtschaftliche Fest verschoben werden. ßint6ur» u 11,70, MKr-iksZ. 1 1915 Gi Von der { Nit tau Alieirr Nachm **4inSr 3 Sophoe 1 Nahmasl ichigert. Gießen, den v US ®ri milb ?'üSS8bttB A ii6m'^nt6i0l'«M 29R'xn,*«: , sog’ »«Wen (!• i?1 ®lff«> ' WH übtr Ne Umjtmub ySteATü “”b Otconoatn Blt Sm?“ ®'“'(tab JWtae 6abm f01 ’,m Md Ad-AM bea aubfiflen ܰW |en Unmetter§. Die lle bm auch die an- 1 den geringsten M-n die preußische eben hier gnade die i vnnichtet. " nicht statifindenl das §estcomitä auf Mal, ein Wß aus lcht sehr entfernt ge- ge von Ueöertragung i Elches in den Wen ieit in den um bm Echer Anordnungen mmentrieb von Vieh mäh das so vielver- Laiser Wilhüm dem bctannir Adsertigung Gedenkstein bezeichne! chmückt mit folgende! innen, Stallm u. s. ®. der »Zeitschrift für dir äftgkeil habe ich wieder- g aber der Landmann, ;lostenen Räumen noch Zlallen, das Eindecker z oas Scfprengen bet 'binreid)*i Schuß. '&n 3JIUW untiri an geMerfchMttß ine Ruhe hat. ist der mit unseren Wdrn rnem dunstigen Stalle Ltzrn, reiben sich an W Lnt> ziehen stch aus dch letung im Röhtzustandr n n zu nsahren. rt jäumen oon den läW LAZ- --Lr- erst 'Uch- ,rern» mj,h, ar, i ttl'eM ' mulöer ar tut man b» ^relBIuS ju^KÄbii« öglichst dun / lassM ! M» ,,IbsII-d-«b l °-rhM f"1 bt. ? s**“' Itlt’ + »'j’i'S* 90>» 'y>" Hande! und Verkehr. Limburg, 18- Juli. Nother Weizen X 16.65, Weißer Weizen X OO.OO, t?orn jt 11.70, Gerste X 9.10, Hafer AL 7.45, Erbsen —.—, Kartoffeln X —.— Frankfurt, 18. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu u 3.00—4.00, Stroh-A 2.10—2.30, Eier das Hundert X 4.70, Stück 5 Butter 1. Qualität X 1.25, 2. Qualität X 1.15, neue Kartoffeln per Centner X 4.00, Koblrabi St. 3-4 per Stück, Erbsen per Pfd. 25—30 Spinat per Mahlzeit 00 H, Poularden X 2—3, Huhn X 1.50—2.50, 1 Ente X 2.50—3.50, 1 Taube 50—60 H. Hahn X 1.30—2.00, Sommergans X 4—7.00. Zur gefl. Beachtung Schriftliche Anfragen wegen Auskunftserthettung über Inserate rc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Exp-dition zu keinerlei Auskunftsertheuungen befugt. Offertenbriefe sind — soweit keine bestimmten gegenteiligen Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition abzüholen. Allgemeiner Anzeiger. Samstag den 21. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden in derFlett' schen Hofraithe dahier 4 Kleiderschränke, 3 Kommoden, 3 Sophas, 1 Küchenschrank und > 1 Nähmaschine versteigert. Gießen, den 19. Juli 1883. Geißler, 4919 Großh. Gerichtsvollzieher. Aeikgeöotenes. 4910 Eine noch fast neue, gut gehaltene Chaise /Halbverdeck) steht im Pfarrhause zu Waldgirmes für 400 X zu verkaufen. Aechtk Gallen-(Fleckkn-)Seife per Pfund 60 H, Chemisch reine Thecrseift per Pfund 60 H, sowie sämmtliche Mevicinische Seifen empfiehlt billigst P. Jos. 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Beginn am ersten Tage um G UI>r Abends, am zweiten Tage um 3 Uhr Nachmittags. Eintrittspreis 20 Pf. ä Person für jeden Tag. NB. Kinder unter 14 Jahren haben freien Zutritt. 4922 ______________ Das Feat-Comite. Sprachfii li r e r. Praktisch und leicht fasslich. Parlez-VOUS francais ? (Franz.) 12. Aufl. Geh. M. 1.80, geb. M. 2.40. Do you speak English? (Engi.) II. Aufl. Geh. M. 1.20, geb. M. 1.80. Parlate italiano? (Ital.) 5. Aufl. Geh. M. 1.20, cart. M. 150. 4Habla V. Castellano? (Span.) 3. Aufl. Geh.M. 1.20, cart. M. 1.50. Falla Vm°° portuguez? (Portug.) Geh. M. 2.50. Spreekt Gij de Hollandsche taal ? (Holl.) 2. Aufl. Geh. M. 1.50. Taler De Dansk? (van.) Geh. M. 1.50. Talar Ni svenska? (Schwed.) Geh. M. 1.50. Tud ön magyarul? (Ungar.) Geh. M. 1.50. Möwisz Pan po polsku? (Poln.) Mit Aussprache. Geh. M. 2. Sprechen Sie russisch? 2. Aufl. Mit Aussprache. Geh. M. 2.50. Türkdsche söjlemisiniz? (Türk.) Geh. M. 2.50. ‘O^iXetTe ‘EkkTjvixd; (Neugriech.) Geh. M. 2.50. Snake Jim Hollunder? (Helgoländisch.) 2. Aufl. Geh. M. 1.20. Leipzig. C. -A. E£och?S Verlag. UWWMMW Sonntag Nachmittag große Tanzbeluftigung mit electrischer Beleuchtung (System Lust). Auch auswärtiges Publikum wirv hierzu höflichst eingeladen. Entree frei. Otto ruft 4m____________________„Lum l’öwtn“. XIV. Mtelrhemisches Turnfest. Gut «Keil und Dank den Bewohnern Gießens für die freundliche unv herzliche Aufnahme. Der Turnverein Maina 4909___________________________(5. Gau Rheinhessen).__________ 4908 Ein ordentliches Dienstmädchen, g Stellensuchende jeden Berufs in Küchen- und Hausarbeit durchaus er- g plackt schnell Renier s Bureau in fahren, gesucht. Seltersweg 83, 3. St. g Dresden, gr. Ziegelstr. 57. 4918 An den drei ersten Abenden Eröffnung der Restauration: 7 Uhr Abends, Sonntag: Nachmittags 4 Uhr. Entree 20 Pfg. 4902 Der Festwirth Willi. Wenzel. «Hl Heil! I Den werthen Familien Textor unv Weidig, Hardt, sagen für die freundliche Aufnahme und Bewnthung ihren besten Dank Die 6 Turner des Turnvereins „Vorwärts", Dockenhem, Gießener freiwillige Feuerwehr. Sonntag den 22. d. Mts. findet zu Darmstadt der diesjährige hessische Ieuerwehrtag statt. Theilnehmer wollen sich bis Samstag den 21. d. Mts., Mittag 12 Uhr, bei dem Unterzeichneten melden. 4927 L. Fetri II., 1. Hauptmann. Wermiethungen. 4921 Ein freundl. möblirtes Zimmer zu vermiethen. I. Hirz, Glaser, Seltersweg. 4920 Ein kleines Logis im Hinterhause (neu hergestellt) vermiethet H. Kühn, Seltersweg. 4926 Ein Logis zu vermiethen bei __Metzger Hofmann, Wallthor. 4925 In meinem Hause stnd die unteren Geschäftsräume, sowie ein Aarnilienlogis zu vermiethen und sosort zu beziehen. Georg JLelb. 4781 Möblirtes Zimmer zu vermiethen ___________Neuenweg 40 im 2. 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