488, “ufgeitommeneK I • b;e«ent»; Mchen. 9 8" *ry ^Ä' kelheimß, mf : Tastfrmdsih^ r Turner. Nr. 16<* Donnerstag den 19. Juli 188S Meßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ' - PreiS vrertetjährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlotzw : Schutstraße 7. Erscheint tätzttch mit Aufnahme des VrEag»- Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pz. Amtlicher Höei l. Betreffend: Statistische Nachweisungen über das Volksschulwesen. Gießen, am 17. Juli 1883. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commissim Gießen nt Frau. e, sowie der so ligen Schrvchm' Mn Söhnchens, ^streichen Worte 'stift*11 ivird ib i wir hiermit schmerzliche Uhr erfolgten an die Schulvorstände des Kreises. Wir erinnern diejenigen Schulvorstände, welche rubr. Nachweisungen noch nicht eingesandt haben, an sofortige Erlegung unserer Verfügung vom 25. Juni im Gießener Anzeiger. Zugleich verweisen wir dabei auf unsere nachträglichen Ausschreiben in Nr. 153 und 156 desselben Blattes. I. V.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. Politische Uedersicht. Gießen, 18. Juli. Kaiser Wilhelm hatte seine Abreise von Mainau verschoben und ist erst am Montag Morgen von der anmuthigen Bodensee-Jnsel nach Wildbad Gastein abgereist. Die Reise erfolgte über Rosenheim, Kufstein, Wörgl und Lend, wo der Kaiser dann mittelst Extrapost weiter nach Gastein fuhr und am Dienstag Nachmittag daselbst eintraf. Im weiteren Verfolge der bereits verordneten Quarantänemaßregeln in deutschen Seehäfen gegen die Choleragefahr sind nunmehr auch im „Reichs- Anzeiger" sorgfältige Instructionen über die Desinfection von Seeschiffen bekannt gegeben worden. An dieser Stelle bemerken wir auch, daß Geh. Rath Dr. v. Pettenkofer in München, eine Autorität auf dem Gebiete der Ansteckungs- Krankbeiten, die Gefahr der Verschleppung der Cholera nach Deutschland in diesem Jahre für sehr gering hält, da auf Seeschiffen nur in den seltensten Fällen Die Cholera stark' austritt und die Weiterverbreitung derselben auch nicht direcl von einem Menschen auf den andern, sondern nur in der Weise stattstnde, wenn die Cholera-Miasmen, sei es im Boden, sei es in der Luft, die Bedingungen für ihre Weiterentwickelung und Reife fänden. Dagegen existire aber ein örtlicher und zeitlicher Schutz, der in sehr vielen Fällen gegen die Weiterverbreitung der Cholera einwirke, wie die wissenschaftlich-statistischen Beobachtungen gezeigt hatten. Jedenfalls geht aber aus diesen Auslassungen Petten- kofer's hervor, daß eine strenge und auf die genügende Anzahl von Tagen ausgedehnte Quarantäne der wirksamste Schutz gegen die Weiterverbreitung der Cholera ist und die europäischen Negierungen haben recht gethan, die Quarantäne einzuführen und wünschenswerth märe es auch, England durch außerordentliche Repressalien zur Einhaltung der Quarantäne in seinen Häsen zu nöthigen, Denn in der Cholerafrage geht den Engländern der ungehinderte Verkehrs- und Handelsgewinn noch immer über den Schutz von Menschenleben. Für die hohe Vertrauensstellung des Berliner Polizeipräsidiums soll an Stelle des in seiner Gesundheit erschütterten Herrn v. Madai der Reichstagsabgeordnete und frühere Landrath Herr v. Colmar-Meyenburg designirt sein. Herr v. Colmar-Meyenburg gilt als einer der befähigsten Verwaltungsbeamten und ist am Berliner Hofe persona grata. Aus Rom wird gemeldet, daß der preußische Gesandte beim päpstlichen Stuhle, Herr v. Schlözer, mit dem Cardinal-Staatssecretär am 15. Juli eine Unterredung hatte, welche sich zweifelsohne auf den Stand der Kirchenfrage bezogen hat. Merkwürdiger Weise hält auch jetzt das „Journ. de Rome" eine friedliche Lösung des Kirchenstreites für sehr wahrscheinlich und meint, die Verhandlungen zwischen Rom unb Berlin könnten aus Grund gegenseitiger Con- j cessionen wieder ausgenommen werden. Im Interesse der durch die Trunksucht bedrohten öffentlichen Wohlfahrt wird von den deutschen Negierungen eine Statistik der Gewohnheits- Trinker und derjenigen Individuen, welche in Folge der Trunksucht irrsinnig wurden und deshalb in eine Irren-Anstalt ausgenommen werden mußten, geplant. Im Tyroler Landtage haben 36 conservative Abgeordnete einen energischen Protest gegen die Bildung altkatholischer und protestantischer Gemeinden und gegen den Bau einer protestantischen Kirche in Meran erhoben. Tyrol sei nur stark, so lange es einig sei im Glauben, auch sei den Protestanten und Altkatholiken nicht verwehrt, nach Tyrol zu kommen und dort ihren Gottesdienst abzuhalten; die Bildung von anderen als katholischen Gemeinden und besonders der Bau einer protestantischen Kirche sei aber in Tyrol ungesetzlich. Intolerant ist diese Anschauungsweise aber auch und so gut wie in anderen österreichischen Ländern Katholiken und Protestanten friedlich nebeneinander leben, ebenso kann es wohl auch in Tyrol geschehen. — Aus Wien wird von einer Episode von weittragender politischer Bedeutung für die Gestaltung der Dinge auf der Balkan-Halbinsel berichtet. Der von einem Diner in der russischen Botschaft in Wien in weinseliger Laune nt sein Hotel zurückgekehrte Fürst von Montenegro fand dort bei seinem Minister Petrowitsch den serbischen Finanzminister Mijalowitsch zu Besuch und fing sofort an, Letzterem gegenüber auf Serbien zu schimpfen und sich als den Vertreter der ferbischen Sache hmzu- stellen. König Milan werde dies auch bald sehen, denn er, der Fürst von Montenegro, habe seine Tochter mit dem Prinzen Karageorgewitsch, dem Erben der gestürzten serbischen Königäsamilie verlobt. Ueber die große Parade, welche am Tage des französischen Nationalfestes aus dem Longchamps bei Paris stattsand, wird nur Rühmliches berichtet. Einen ganz vorzüglichen Eindruck haben die Artillerie und die Jäger- Bataillone gemacht und auch die übrigen Truppenkörper zeigten Fortschritte in ihrer Ausbildung. Außer dem Präsidenten Grövy empfing daher auch der Kriegsminister Thibaudin die Hochrufe der Volksmaffen, die über die Parade entzückt waren. Das Nationalfest ist überhaupt befriedigend und ohne besondere Zwischenfälle verlaufen, nur in Roubaix veranlaßten die Anarchisten eine Zusammenrottung, um gegen die Ablehnung der weiteren Begnadigung der noch gefangen gehaltenen Communisten zu protestiren. Die Ruhestörer wurden aber bald durch Polizisten auseinandergetrieben. Der englische Premierminister Gladstone hat mit dem Suezkanal-Arrangement in ein wahres Wespennest gestochen. Der Widerstand gegen die Vereinbarung mit Herrn v. Lesseps ist im ganzen Lande noch stetig im Wachsen. Die betheiligten Kreise sind einstimmig in einer unüberwindlichen Feindseligkeit gegen das Arrangement. Die Regierung will in Folge dessen angeblich das Project zurückziehen. Dagegen erklärte Herr v. Lesseps in bündigster Form, es sei ihm gleichgiltig, wenn die Engländer das Arrangement mcht wollen; er betont, daß Gladstone sein ausschließliches Privilegium anerkannt habe; eine andere Suezkanal-Compagnie zu gründen, wäre ein Diebstahl — Das englische Unterhaus hat einen Antrag angenommen, die Einfuhr von lebendem Vieh aus verseuchten Ländern zu verhindern, aber es stimmt anderersetts der Erklärung der Regierung zu, daß sie gegen aus dem Choleragebiete kommende Passagierschiffe keine Quarantäne einzuführen beabsichtige. Der Wider- s^ruch ist zu lächerlich. Es wird nun bestätigt, daß die französische Regierung in London die Erklärung abgegeben hat, daß sie nach der Erklärung der englischen Regierung im Parlament sich gezwungen sehen werde, alle, aus britischen Häfen kommenden Schiffe unter Quarantäne zu stellen. Die spanische Regierung hat das Gleiche gethan und es wäre zu wünschen, daß die übrigen europäischen Regierungen sich diesem Schritte anschließen. Die Balkan-Halbinsel soll, wie es schemt, noch für lange Zett die politische Hexenküche Europas bleiben. Wenn nicht alle Anzeichen dafür trügen, arbeiten die Panflavisten daran, Serbien von seinem Anschlüsse an Oesterreich loszureißen und den russischen Einfluß auf dem Balkan dominirend zu machen. Es bestätigt sich nämlich, was Fürst Nikita von Montenegro nt Wien bereits in der Weinlaune verrathen hat. Seine Tochter, Prinzessin Zorka, hat sich mit dem serbischen Kronprätendenten Fürsten Peter Karageorgewttsch verlobt und soll die Vermählung bereits im September vollzogen werden. Fürst Karageorgewitsch war im vergangenen Frühjahre längere Zett in Cettinje und gab sein Besuch am Hofe des Fürsten von Montenegro Belgrader und Wiener Politikern Anlaß zu weitgehenden politischen Conjecturen. Das Verhältniß zwischen Serbien und Montenegro, das seit lange kein besonders freundbHes ift, wird durch die verwandtschaftliche Verbindung der Häuser Petrowitsch-Njegusch und Karageorgewitsch jedenfalls noch gespannter werden; denn König Dlilan rotr fortan in Cettinje den Herd der gegen seinen Thron gerichteten Jntnguen zu suchen haben. Diese Vermählung findet unter den Auspizien des Kaisers Alexander III. statt und der König von Serbien mag darin die,Folgen seiner Hinneigung zu Oesterreich erblicken. .... . Nachrichten aus New-York melden, daß große Regengüße und Nordmest-Stürme in mehreren westlichen Staaten der Union, nament.ich in Missouri, bedeutende Verheerungen angerichtet haben. Doch sollen trotzdemine Ernteaussichten in den Vereinigten Staaten noch mcht ivesentlich beemtrach- tigt sein. Telegraphische Depeschen. Wolff'ö telegr. Correspondenz-Bureau. ^ofrrastein, 17. Juli. Se. Majestät der Kaiser Wilhelm traf heute Nachmittag 4 Uhr mittelst kaiserlicher Equipage von! Lendhwic ein un wun e von dem Badecommissar und den Honorattonen des Kurortes ^^s ^'an9en- Nack hinein Auientbalte setzte Se. Majestät die Fahrt nach Bad Gastem fort, wo die Ankün^t gegen 5 Uhr erfolgt. Se. Majestät nimmt un Badeschlosse abftaflguattar. Deutschs Reichs-Anz." veröffentlicht das vom Kaiser am 11 '^uli aus der Insel Mainau genehmigte Kirchengesetz. Kaiser am 11. ^ulraus vc Posener Tageblatt" erfährt, ist dl- von dem Posen, 17. 3ult. Wi: DM ’ftu'mg Po,en an S-. Maj-stöt ben König ge- 212».^.c0mnillll:C‘lnbt ,«»nb,hmtauna bc50@ntn>urf6 einer einheitlichen Organisation der nlh!“bWnenb "ef1«ben worben mit b-m Bemerken, ba6 prooinjlalfianbtfdienJBawoltun ( ber $roDln3 Posen, in ben Vorschlögen eine roCs8:nt* e\ emürKft* für dne ‘ ben provinziellen unb allgemeinen atntltdfcn 3n, t-r-sfm^ äl- ^M SgUch-°Entwick-Iung ber Provinz unb ihrer Einrichtungen Nicht erbttck" werden ’tönn? und d-ßhald in gegenwärtiger Zeit dl- Genehmigung einer fo tiesgre senden A-nd-rmig erheblichen Bedenken unterliegen müsse. Wafferwärwe der Lahn. Am 18. Juli, Mittags zwllchen 11 und 12 Uhr: + 12V? R-, Luftwärme 4- 12« ” L. Chr. Rübsamcn. Lokale-. Gießen, 18. Juli. sSterblichkett in Gießens Die Zahl der Todesfälle während der Woche vom 8. bis 14. Juli betrug im Ganzen 8- Von drei erwachsenen Personen, welche betroffen wurden, starb eine an Lungenschwindsucht, eine an Krebs, eme an einem durch Sturz erlittenen Schädelbruch. Scharlach fordert noch immer Opfer, es erlagen demselben wieder 3 Kinder, die das 2. Lebensjahr schon überschritten Kinder im ersten Lebensjahre starben 2. das eine, nur wenige Stunden alt, an allgemeiner Schwäche, das andere an Brechdurchfall. . n n.G- Gießen, 18. Juli. [14. Mtttelrheinffches Turnfest.j Am gestrigen 3. Festtage, welcher leider wiederum arg verregnet war, zogen frühmorgens eure ziemliche Anzahl unserer Gäste nach der Burg Gleiberg. Die Räumlichkeiten dieser Perle unseres Lahnthales waren bald übervoll besetzt. Die Gäste wurden mit herzlichen Worten willkommen geheißen und schloß die Begrüßungsrede mit einem „Hoch' auf unseren allverehrten Heldenkatser. Um 11 Uhr begann in der ziemlich wasserdichten Festhalle der officielle Frühschoppen, gewürzt mit launigen Liedern und turnerischen Kunststücken u. dergl. mehr. Mittags strömender Regen, welcher eine Feststtmmung nicht aufkommen ließ, bis zum späteren Nachmittag, wo sich allmälig die Festhalle wieder zu füllen begann und hier die urgemüthliche Stimmung bald wieder sich einfanb, welche ?a zum frohen Feste gehört- Sonst ernste und strenge Gesichter hellten sich auf und fühlten sich heimisch in der schäm n Halle, welche ein Meisterwerk der Architectur bildet und um welche es sehr Schade ist, wenn dieselbe nach einigen Tagen wieder abgebrochen werden muß. Herr Architect Stein resp. das Bau-Comitö hat mit dieser Halle Staunenswerthes geschaffen und unsere Gäste waren des Lobes voll über das schone Gebäude. Was nutzt aber das Gebäude allein, wenn man nicht gut darin aufgehoben ist? Dieses aber war im vollsten Maße der Fall. Wir bemerkten schon gestern, daß der Festwirth sowohl als auch die übrigen Wirthe des Festplatzes nur Prima-Waare führten. Wenn den Wirthen des Festplatzes das miserable Wetter einen Strich durch die Rechnung machte, so ist dies Angesichts der großen Ausgaben, welche die Herren hatten, gewiß zu bedauern. Leider konnte man sich aber während der kalten nast n Witterung nicht bei ihnen niederlassen und mußte nothgedrungen der Festhalle altes zuströmen. Und daß dort nun ein Jeder befriedigt wurde, daß Speise und Trank genügend vorhanden, daß die Bedienung trotz der enormen Menschmmasse eine rasche und coulante, überhaupt das ganze Wirthschafts-Wesen in der Festhalle dem Feste angemessen ein würdiges war, muß ein Jeder, der unparteiisch urtheilen will, dem Festwirth zugestehen. Klingenden Lohn mag er ja geerntet haben. Aber es will doch was heißen, ein Publikum, welches nach Tausenden zählt, zu befriedigen und Allen und Jedem Rechnung zu tragen. — Mögen die erlebten Tage Jedem, dem fremden Gaste sowohl als auch uns in freundlicher Erinnerung bleiben. Wir in Gießen freuen uns, daß es den Gästen gefallen, daß sich Gießens Bürgersinn wiederum glänzend bewährt hat und daß es ferner und immerhin so sei, darauf wollen wir hoffen und bauen. Unseren Bericht schließen wir aber mit dem bewährten Turnerspruch „Gut Heil!" — Während des Turnfestes wurde in der Festhalle resp. auf dem Festplatz gestohlen: 2 goldene Medaillons mit goldenen Schlüsseln und Kettchen, eine goldene und eine silberne Uhr und verschiedene Portemonnais mit Inhalt. — Gestern wurde einem Fremden in der Festhalle von einem andern, jedenfalls Taschendieb, das Portemonnaie mit ca. 30 X Inhalt aus der Tasche entwendet. Der Thäter wurde verhaftet und fand man bet der Visitation 70 X bei ihm vor. 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht', wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HA ASElVSTEmV de VOOLER *c Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Witterungskunde.*) 19. Juli. Donnerstag. Frühmorgens dunstig, stellenweise nebelig mit Thau, dann mit steigender Sonne aufgeheitert, auf Mittag zu gewitterhaft bis regnerisch bedeckt, Nachmittags bis zum Abend aufgebessert bis schön und warm; Nachts wohl Bedeckung und kühle Niederschläge. Das nächtliche Temperaturminimum liegt noch für den Juli tief. Nach Osten zu verlegen sich die Niederschläge mit Gewitternatur mehr auf den Morgen und Vormittag. Der Nachmittag bis zum Abend ist schön und warm, auch liegt das Temperaturminimum höher. 20. Juli. Freitag. Fortdauer des frühmorgens Hellen, Morgens zunehmend schleierigen, Mittags und Nachmittags gewitterhaft regnerischen Wetters, das sich spätnachmittags bis zum Abend erwärmt und aufhellt. In Nordwest- und Westdeutschland liegt die nächtliche Minimumtemperatur noch für den Juli tief. Nach Osten zu sind die Frühmorgen trüber. *) AuS Dr. L. Overzier's Wetter-Prognose für den Monat Juli, abgeschlossen am 15. Juni (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln, Preis 1 XV — Nachdruck verboten. &ern, 17. Juli. In Folge der Neberschwemmung der Rhone ist die Simplonbahn'bei Granges und Siders unterbrochen. — Zwischen Vern und Freiburg ist der Mühlethal-Tunnel in einer Länge von 2>/a Meter emgesturzt. Die dadurch herbeigeführte Verkehrsstörung wird voraussichtlich erst in inehreren STaaen befeitiat werden können. § Alexandrien, 17. Juli. (Telegramm des „Neuter'schen Bureaus.") Die Cholera nimmt in Egypten immer größere Ausdehnung an. Die Sanitäts- Commission berälh Maßregeln, um Alexandrien zu isoliren, woselbst neuerdings wieder ein choleraverdächtiger Fall vorgekommen ist. Kairo, 17. Juli. (Telegramm des „Neuter'schen Bureaus.") Von gestern früh 8 bis heute früh 8 Uhr starben an der Cholera in Kairo 12, in Damiette 23, in Mansurah 56, in Samanud 22 und in Menzaleh 42 Personen. Konstantinopel, 17. Juli. Der vor einiger Zeit von Briganten gefangen genommene Italiener Corpi ist gegen Lösegeld wieder sreigelassen worden. Vermischtes. Darmstadt, 17. Juli. Ein bedauerlicher Unglücksfall passirte vor einigen Tagen auf dem Griesheimer Schießplätze. Während ein Württemberger Feuerwerker seine Mannschaft über den Mechanismus der Kanonenschläge instruirte, explodirte plötzlich das Demonstrationsobjekt, durch welches der zur Zielscheibe der Batterie dienende feuernde Feind markirt wird, in Folge unachtsamer Handhabung der Zündleine derartig, daß außer dem Feuerwerker noch 4 Leute der Mannschaft theils schwere, iheils leichte Verletzungen durch Brandwunden davontrugen, die ihre sofortige Ueberführung in das hiesige Militärlazareth nöthig machten. Erb en heim, 16. Juli. Ueber einen Mord wird dem „Rh Cour " berichtet: In der hiesigen Gastwirthschaft »Zum Adler" kam es gestern Abend zwischen Arbeitern von dem zwischen Erbenheim und Castel belegmen Fort „Petersberg" zu Zank und Streitigkeiten, welche damit endeten, daß der 20jährige Kutscher Peter Hauser von Heringen in Rheinhessen, dessen Eltern in Castel wohnen, von dem Wittwer und Landwehrmann P. Weie von Sachsenhausen im Freien zwischen Gärten, im sogenannten „Graben" (früherer Wackgraben), durch einen Messerstich gelobtet wurde. Der Gestochene lebte noch mehrere Stunden, starb dann ober an Verblutung. Der Thäter, bereits in das Gefängniß nach Wiesbaden abgeführt, hat die ruchlose That etnge- standen, will aber von Hauser zuerst überfallen und angegriffen worden sein. Spuren von Schlagen mit dem schweren Stocke deS Hauser zeigen sich allerdings an dem Körper des Verhafteten. Morgen wird die Leiche einer Sektion unterworfen und dann Abends 6 Uhr beerdigt werden. Erbenheim ist wegen dieser schrecklichen That in großer Aufregung. — (Ersatz für Bau-, Arbeitsholz 2C.] Während auf der einen Seite zahllose praktische Männer auf die Gefahr gänzlicher Erschöpfung unserer Holzschätze h nweisen und sich alle Mühe geben, zur Erhaltung des noch Bestehenden und zum Anpflanzen von Bäumen aufzumuntern und zu belehren, streben anderseits erfinderische Köpfe darnach, das Holz zu Bauzwecken, in den Fabriken und zum Heizen oder sonst einem Zwecke unnölhig zu machen. Als man zuerst auf die Möglichkeit hindeutete, Bretter auS Stroh herzuftellen, welche an Stelle derer treten sollten, welche man bisher nur durch Fällen deS Monarchen der Wälder erlangen konnte, da waren wohl die meisten geneigt, dies für eine ganz unpraktische Idee anzusehen. Heutigen TagS aber ist die damals verlachte Idee zur Tyatsache geworden. Aber nicht blos Stroh, sondern auch andere Materialieu fangen an, daS Holz zu ersetzen. Draht wird jetzt zu den Einzäunungen (Fenzen) verwendet und wird auch bald beim Häuserbauen bte Stell- der Latten an den Wänden entnehmen. Metall, Schiefer und Filz werden zur Dachbedeckung verwendet. Maschinerie wird jetzt ebenfalls ganz ausschließlich aus Metall konstruirt; Drahtlatten, Eisenpfosten, Verbindungsstücke. Tragbalken und Decken von Metall kommen immer mehr und mehr in Gebrauch. Unter den neuesten Erfindungen sind auch Fourniere aus Glas, welche so hergeftellt werden können, daß sie den Z er- hölzern bis zur Täuschung ähnlich sehen. Durch die Entdeckung, daß Glas so hergestellt werden könne, daß es seine gewöhnliche Gebrechlichkeit verliere, will man sogar an die Errichtung von Häusern ganz von Glas denken. Aber diese Umstände zeigen an, daß, wenn die gefürchtete Noth an Bau- und Arbeitsholz einmal eintreten sollte, dies weder das Bau-, noch das Fabrikinteresse so schwer treffen werde, wie man jetzt annimmt. „ . , — Eines der glücklichsten Städtchen in Deutschland dürfte Neustädte! bei Schneeberg tm sächsischen Erzgebirge sein. Die reichen Überschüsse einer blühenden Gemeindesparkasse würden genügen, um sämmtlichen Aufwand für das städtische Gemeindewesen zu decken. Trotzdem wird eine müßige Gemeindesteuer erhoben und, so lange dieselbe nicht für städtische Bedürfnisse gebraucht wird, dem einzelnen Steuerzahler bei der Sparkasse gutgeschrieben. Nach dem Tode des Steuerzahlers, unter besonderen Verhültn ssen auch früher, kommt das Guthaben nebst Zinsen an die Erben zur Auszahlung, so daß gleichzeitig die Gemeindesteuer zu einer zwangsweisen Lebensversicherung sich gestaltet. — Eine aufregende Jagdscene, in welcher Prinz Leopold von Bayern dem Flügeladjutanten des Kronprinzen Rudolf, Major Grafen Mtttowkcky, das Leben rettete, macht in Jägerkreisen viel von sich reden. Sonntag den 8. ds-, Morgens, begaben sich Kronprinz Rudolf und Prinz Leopold von Bayern in Begleitung des Flügeladjutanten Grafen Mttrowsky und kleinem Jagdgefolge nach der Lobau zur Htrschjagd. Dort waren mittlerweile die entsprechenden Vorbereitungen getroffen und als die Jäger ihren Stand eingenommen hatten, begann der Trieb. Em Zufall wollte es, daß ein starker Hirsch in der Nähe des Standplatzes des Grafen M trowsky die Linie durchbrach und ehe der hierdurch ganz verblüffte Jäger noch einen Schuß übfeuern konnte, hatte ihn der Hirsch zu Boden geworfen. Aber nur wenige Secunden dauerte der Kampf zwischen dem Grafen und dem Hirsche, denn ein Schuß krachte und zu Tode getroffen stürzte der Hirsch nieder. Prinz Leopold hatte tm richtigen Moment denselben abgefeuert. Es war dies aber auch ein Meisterschuß, denn es gehörte unbedingt ein sehr gutes Auge und eine besonders sichere Hand dazu, dm wie toll um sich stoßenden und mit dem Jäger sich balgenden Hirsch zu erlegen, ohne den Jager zu verletzen. Graf Mürowsky, dessen Kleidungsstücke ganz zersetzt wurden, erlitt im Kampfe namentlich am Kopfe nicht unerhebliche Verletzungen. Die Jagd wurde sofort abgebrochen und bte Rückfahrt nach Laxenburg angetreten. Der Graf bifinbet sich bereits auf dem Wege der Genesung und konnte am Mittwoch schon das Bett verlassen. — (Vacanzenliste im Bereiche des 11. Armeecorpsj Auf Stationen des Königlichen Eifinbahn-Betriebsarnts Frankfurt a. M., 3 Stations-Aspiranten für den Stations- und Expeditionsdienst. Während der einjährigen probeweifen Beschäftigung beim Dienstantritt je 75 X nach 6 Monaten 90 X monatliche Remuneration; nach Ablauf des Probejahrs erfolgt Prüfung zum Stations-Assistenten und wird der Aspirant nach bestandenem Examen als Stationsdiatar contradltd) angestellt; Einkommen nach einem Jahr 105 X, nach 2 Jahren 112,50 X monatliche Remuneration; bei vorhandener Vacanz und nach abgelegter Prüfung Ernennung zum Stations-Assistenten mit einem Gehalte von 1350-1800 X und dem gesetzlichen Wohnungsgeldzuschuß; nach abgelegter Prüfung zum Stationsvorsteher oder Güter-Expedienten 1800 bis 3200 Gehalt. - Königliches E'senbahn-Betriebsamt Frankfurt, 2 Portier-Asp-ranten. Während der 6monatlichen probeweifen Beschäftigung ein von den örtlichen Verhältnissen abhängiger und nur für die wirklichen Arbeitstage zahlbarer Tagelohn von 1,60 X bis 2,50 X\ nach Ablauf der Probezeit erfolgt Prüfung zum Portier; Gehalt 810 bis 1050 X nebst dem gesetzlichen Wohnungsgeldzuschuß. — Hanau, Postamt, Packetträger, 700 X Gehalt und 144 X Wohnungsgeldzuschuß. — Marburg. Postamt, Postschaffner und Postpacketträger, 800 und 700 X Gehalt und je 108 X Wohnungs- geldzuschuß. — Wetzlar, Bürgermeisteramt, dritter Polizei-Sergeant, 450 X Gehalt und 120 X MiethSenischädigung ober freie Dienstwohnung und 60 X Kletdergelder. — Jrn Bezirke des 8. Armeecorps Andernach, Königl. Jnspection der Hilfsstrafanstalt, Aufseher; wählend der Probezeit 75 X Remuneration monatlich, nachher 900 X Gehalt, 120 X Miethsentschädigung — Köln, Armendeputation, Verwalter des Jnvalidenhauses, 2000^. Gehalt pro Jabr, nach Abzug von 10pCt. für freie Wohnung, Brand und Licht. — Köln, Eisenbahn-Betriebsamt (rechtsrheinisch), Bureau-Assistent, Gehalt 75 X monatlich, steigend bet guter Führung und Dienstleistungen innerhalb 2 Jahren auf 112,50 X monatlich. Allgemeiner Anzeiger. Dss Neueste in Spitzen in schwarz, weiß, creme, ecru und allen Modefarben, Krausen, Handschuhe, Sommer-Unterröcke, Corsetten, Schürzen, Strümpse, leichte Unterjacken und Hosen re., empfiehlt zu den billigsten Preisen 4767 Julius Schulze, Sonnenstraße 20. Meinen billigen KAFFEE insbesondere einen vorzüglich gut und kräftig schmeckenden Java, «X L— bei größerer Entnahme billiger, bringe in empfehlende Erinnerung. 4496 Ohr. Wallenfels. Wegen Umbau meines Lagers verkaufe von heute ab alle Sorten Steinkohlen in bester Qualität zu billigerem Preise. Gg. Unverzagt, Kohlenhandlung, 3980 Kaplansgasse. 4) Ncr |)ti der Mob $u N*n, Der M Br. Gu PrivEM, torid) M ist seit bei Leopold Gießen al - übriger Passiva - 7) Am 13.31 „Friedr Gießen ist aufgabe er! Gießen, den 1 ^Herzogliches M Dr. ( KM uMe"' A MN! Ä ’fa, ben 2 f>« 'm”«18 treibt feit in B-ren, w unter der Um 9- 3U' Mch-M Am 3. In „0eorgt Gießen r|i 1883 in MW erlogen, eodem: von Gie! feit dem 1 Firma fi Cigarrensa eodem: K Gießen bet dem 1. d. „C.Klint (abrifation Am 12.» ’S i. Ntn St1? 1 ""'Pen is?" Rett. N Vas GrchhnM Gießen am : Nit erkannt: 0 Neffagi strafe von Wngnif mfchließll klägerin roenbigen Der Priv Mnißi iwnben ®f Koste «nmal im Watt ir Huchhavdlung b j.ht ubhttn °Uch '•rffts' ' daß «8las fn ft ' KL h' n,it m«6 j,h,' lS ®«um Portier: Gehalt - Hanau, Postamt, - Mb-ira Postamt, ie 109 JL ®oW» ’tant, 450 XW* 60 X Aleidergelber- liä), nachher 900'4 atlon, SBtttMtttr btS :6t W'W'®Ä mschf, Bureau'AfsistM' rnstleistungen innerhalb leist nebelig mit » 'tttrbaft bis regnM Äs* t» ™®«: unb * kN-»«- , 12d Bekanntmachung. In unserem Firmenregister stnd folaende Einträge vollzogen worden: 1) Um 7. April 1883: Die Ehefrau des KarlLaux zu Gießen, Franziska geb. Koch, betreibt seit dein 20. Januar d. I. in Gießen Handel mit Stahl- waaren, Cigarren u. Flaschenbier unter der Firma „Fr. Laux". 2) Am 9. Juni 1883: Die Firma „Johannes Velten Nachfolge r" in Langgöns ist in Folge Geschäftsaufgabe erloschen. 3) Am 3. Juli 1883: Die Firma „Georgi & Klingspor" in Gießen ist seit dein 30. Juni 1883 in Folge vertragsweiser Auslösung der Handelsgesellschast erloschen. 4) eodem: Ludwig Georg: von Gießen betreibt daselbst seit dem 1. ds. Mts. unter der Firma seines Namens _ ein Cigarrenfabrikations-Geschäft. 5) eodem: Karl Klingspor von Gießen betreibt ebendaselbst seit dem 1. d. M. unter der Firma „C. Klingspor" ein Cigarrenfabrikations-Geschäft. 6) Atu 12. Juli 1883: Die Firma „Ph. Schlatter" in Gießen ist seit dem 1. Juli d. Js. auf Leopold Schlatter in Gießen als Einzelkaufmann — ' — übrigens ohne Activa und Passiva — übergegangen. 7) Am 13. Juli 1883: Die Firma „Friedrich Kühne" in Gießen ist in Folge Geschäftsaufgabe erloschen. Gießen, den 13. Juli 1883. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. 4904 Dr. Gilmer. Zn der PrivaMagesache der Jakob Buß III. Wittwe in Watzenborn, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch in Gießen, Privatklägerin, gegen den Georg Heinrich Pfaff daselbst, vertreten durch Rechtsanwalt Batst in Gießen, Angeklagte, wegen Beleidigung, hat das Großherzogliche Schöffengericht zu Gießen am 21. Juni 1883 für Mecht erkannt: 1) Angeklagter wird zu einer Geldstrafe von 10 «X event. 2 Tage Gefängniß und in die Kosten einschließlich der der Privatklägerin erwachsenen noth- wendigen Auslagen verurtheilt. 2) Der Privatklägerin wird die Befugniß zugesprochen, den entscheidenden Theil des Urtheils auf Kosten des Angeklagten .einmal im „Gießener Anzeiger" innerhalb 8 Tagen, von Zustellung einer Abschrift an gerechnet, bekannt zu machen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urtheilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urtheils bescheinigt. Gießen, den 2. Juli 1883. Koch, Hülfsgerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichts. 4891 Bekanntmachung. Dienstag den 24. ds. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden im hiesigen Garnison-Lazareth, Braugasse Nr. 7, ausrangirte Utensilien, darunter 1 eiserne Pumpe mit Schwungrad kupferne Kessel, Bade- wannen von Zink, altes Eisen, Lumpen, Eßnäpfe und Töpfe von Blech, meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 18. Juli 1883. 4900 Großh. Garnison-Lazareth. 3592 Ein Haus mit schönem Laden, inmitten der Stadt gelegen, ist zu verkaufen durch I. Blitz. XII. Illtelrieliils* TüinteL; Die auf dem Festplatz gefundenen und an unser Bureau ab- gelieferten Gegenstände haben wir dem hiesigen Polizeiamt überliefert. 4903 Das Ordnungs-Coxnite. Neue Holland. Vollhäringe wieder eingetroffen. 4080 empfiehlt in reicher Auswahl Ernst Blödner. Linoleum. Englische Patent-Korkteppiche, bestes Fabrikat, 4901 Gg. Wilh. Weidig. Frische Palmkuchen mit Gehalt von 15—18% Protein und 9—10% Fett. Frische Sesamkuchen mit garantirtem Gehalt von 50 % Protein und Fett. Beides in bester Qualität empfiehlt billigst 3903 Carl Pelri^ vorm. G. CH. Spruck.__ CQ ?■* Ausverkauf. Wegen Ausgabe unseres Geschäftes verkaufen wir Baumwollene Artikel (für jetzige Saison): Unterbeinkleider, Unterjacken, Strümpfe und Socken, (^arne in allen Farben (rothmelirt, rosamelirt, blau- und blauweißmelirt), Vigogne, Vettelbaumwolle, weiße Vaunrwolle in allen Qualitäten, 10% billiger; dieselben Artikel in Wolle zu gleich billigen Preisen. Speeerei» und Goiouialwaaren: Diverse Sorten Thee (Neue Ernte), diverse Sorten Kaffee, als: Ceylon, Menado, Java, Quatemala, Demerary und Portorico, roh und gebrannt. Besonders billig und reinschmeckend empfehlen wir einen Java zu 85, 95 und 110 Bei Abnahme von 10 Pfo. entsprechend billiger. Bordeaux - Weine (Hpecialität) per Flasche von r. jeu, ---------" - - — Den Einwohnern von Gießen unseren herzlichsten Dank für den freundlichen Empfang und die Sympathie, welche uns überall entgegen- Restauration: 7 Uhr Abends Nachmittags ät Uhr. Entree 20 Psg. Den Quartiergebern der Unter' zeichneten für die so überaus freum' liche Aufnahme ein urkräftiges W G-ut Heil! Die beiden Turnvereine Neuwied s. zum sofortigen Eintritt gesucht. ________Rothenberger, Caplansgasse. _ Ter Festwirth Wilh. ‘Wendel. Lebens^Versicherun£S - Gesellschaft Todes-Anzeige Verwandten und Bekannten theile hiermit zur Nachricht mit, daß meine geliebte Frau M«rgarethe Rühl, fltb. Dansriug, in einem Mer von 41 Jahren dem Herrn sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet Daniel Rühl, Bäckermeister. Groß-Buseck, den 17. Juli 1883. Die Beerdigung findet Donnerstag den 19. d. M., Nachmittags 3 Uhr, statt. 4896 Feinstes Salatöl per Schoppen 45 bringt in empfehlende Erinnerung CorseWen in allen modernen Fayons, Extra- Weiten und -Fayons empfiehlt 4417 1» Fangmann. Seit Di österreichischem 3 einem Menschena hoffentlich auch i Gesundheit des 1 von der Insel 1 des Königs Kar! dodensee gelegen in. Ermähnen Kaden mit dem usten Male vollf Kaiser seine V noch im za Wasten gesu Zm „Rei Pera ergriffen M, daß für bi ^reich, drr ( ^eginUtz den' urdnungen grgi geschehen ist. Das G ntffe, weshalb fteuerpolit ^enig rosiger; m Die hef ^reinbaruna, Director der & ^ezkanals abac kochen, [eitb yUu erreich bei ton S^igung Ön|4i i, "J “nftatii *• den saQ . H auf ff ?‘;5etbw fe ÄZ Nähere Auskunft bereitwilligst bei: HeiaarlcSB Hof, der General-Agentur Mainz: Agent, . W«5f «fe sowie bei sämmtlichen Vertretern der Gesellschaft. i j----- 4864 Ein- Stimme auf fofört gesucht. I 4806 Eine zweitstillenb-Amme gesucht. Näheres bei der Exped. ds. Bl. 1 Näheres bei der Exped. ds. Bl. *?*« _ 8 Un Danksagung Für die vielen Beweise der herzlichen Theilnahme, sowie der reichen Blumenspenden, besonders aber dem Herrn Pfarrer Dingeldey für die trostreichen Worte am Grabe, bei dem Verluste unserer innigst geliebten Gattin und Mutter JUargarettie Ferber sagen hiermit unseren herzlichsten Dank. 4894 Die trauernden Hinterbliebenen. X Zwei kleine Logis sind zu ver: 5 miethen und sofort zu beziehen. ▼ 4829 Lindenplatz Nr. 4. MermieMngen. 4890 Ein möblirtes Stübchen zu vermieden. ________Sandgasse_47.- 4897 Logis zu vermiethen. Konrad Leib Wwe., Schützenstraße. 4600 Ein Familienlogis per 1- Oktbr- zu vermiethen.___Seltersweg 43. 2262 Parterrewohnung, 8 Zimmer mit Zubehör und allen Bequemlichkeiten, m meinem Vorderhaus ver 1. Oktober zu vermiethen. H. Becker, Südanlage 7. 2626 Der dritte Stock meines Vorderhauses, bestehend aus 5 Zimmern nebst sämmtlichem Zubehör, per 1. Juli event früher zu vermiethen. ______ Joh. Mischer, Alicestraße 19. 4572 Der 2. 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