S*1 Hnr« Lvl. Nr. LS Freitag den 19. Januar 1883. - ^Wg^. G Hieß en er Anzeiger IV' ?e wollen deßhalb ermitteln, ob solche Räumlichkeiten vorhanden sind, welche sich zu Wohnungen für Einzelne oder für Familien eignen oder mit nicht allzu großen Kosten, wenn auch nur für die Zelt bis zur voraussichtlichen Wiederherstellung ver eigenen Wohngebäude, bewohnbar hergerichtet weiden können. ES soll dabei nicht verlangt werden, daß Famillenglieder, welche seither in gemeinsamer Haushaltung zusammenlebtcn, auf längere Zeit au«einandergerissen und rn verschiedene Quartiere vertdcilt werden- ebensowenig soll den Obdachlosen gegen ihre» Willen zugemuthet werden. sich aus längere Zeit in fremden Gemeinden in größerer Entfernung von ihren seitherigen Wohnplätzen, wo sich die Stätte ihres ge- wodnttn Erwerbs und etwa ihr Grunde,genthnm bcsindet, unterbringen zu lassen; endlich soll auch auf die Unterbringung in Jogi nannten Massenquartleren, von welchen die bedenklichsten Mißstände nach allen Seiten hm unzertrennlich sind, für längere Dauer nicht berücksichtigt werden Rur für erwachsene ledige Männer kann eine solche Jtafernirung in'S Auge gefaßt werden. Denn sich hiernach geeignete Wohnräumlichkeiten für die Unterbiingung der Obdachlosen finden, so ist deren Benützung im W ge her Miethe ober eventuell beß Kauf« und der Enteignung zunächst zu erwägen und sind unS Vorschläge darüber zu machen. 2) Insofern und insoweit die Möglichkeit solcher Unterbringung nicht vorhanden sein sollte, würde zur Errichtung von Barackenasylen zu schreiten sein. AIS Insassen derselben sind zunächst solche Familien in'S Auge zu fassen, deren seitherige Wohnungen entweder ganz zerstört oder so beschädigt worden sind, daß die Wiederherstellung eine längere Zeit tn Anspruch nehmen wird. Da, wo der an den Wohngebäuden durch die Ueberschwcmmung angerichtete Schaden voraussichtlich in kurzer Zeit repanrt und das betreff^nbc Gebäude wieder beziehbar gemacht werden kann, oder wo eS sich gar um die mittelst Heilung und DeSrnfection rc mögliche W'eb«.rbenutzbarmachung lediglich durchfeuchteter Wohnungen handelt, können die betreffenden Personen wohl bie kurze Zwischenzeit in gastlicher oder miethweiser Aufnahme in befreundeten ober fremben Familien beS Heimaih ober eines Nachbarortes ober auch in sonstigen ganz vorübergehend etngcridjtdcn Rothquartieren verbleiben. Nächst jenen Familien wirb auf einzelstebcnbe FrauenSperfonen und nur in Ausnahmefällen auf einzelne ledige Männer bet Belegung der Barackenasyle Rücksicht zu nehmen fein, ba l tztere regelmäßig leicht in vorhandenen Wohngebäuden vertheilte Unterkunft finden werden Sie wollen hiernach mit thunlichster Beschleunigung und Sicherheit fcftfteUen, für welche Anzahl von Familien und Personen die Unterbringung in Baracken- fliolen nach den hier und oben bei 3 ff er 1 angegebenen Grundsätzen erforderlich fern wird. 3) In welch r W.'ise diese Unterbringung beabsichtigt ist. ersehen Sie tm Allgemeinen schon genügend aus dem Plane und der zugehörigen Baubeschrcibung W>r bemerken bazu hier nur noch: Es soll in biefen Asylen weber Massenquartirung noch eine Zerreißung der einzelnen Familien eintreten, damit die Obdachlosen so bald und gründlich wie möglich wieder zu geordneter Häuslichkeit und regelmäßiger Lebcns- und Beschäftigungsweise zurückgefüyrt unb habet erhalten werben; es soll vielmehr jede auf.- zunehmende Familie tdunlichst ihr eigenes Heim Innerhalb der Baracke erhalten, indem ib", je nach ihrer Größe, entweder ein ober zwei (ncbenemanbcrgelegenc) Wohnräume zugewiesen werden, so baß auch die Trennung her Geschlech.er tn Den Schlafräumen sistgehalten werben kann- Nur lebige Burschen können im B.dürfnißiall auch enter Trennung von ihren Übrigen Famil.enangehörigen tn einem Raume zusammen ein« quartirt werden. Ebenso können mehrere elnzelitebende F-auenSperfonen (ohne Familie) eine gemeinsame Schlasüätte erhalten. Das nöthige Mobiliar, nSbrsonbere die Bitten, können die Insassen mitbringen ober, wo solches fehlt, durch b e Fürsorge biß HülfS- Gomite’s erhalten. Die Bereitung der roamen Kost kann auf dem Platlöichen von z-de- Familie für sich vorgenommen werden insoweit nicht an einzelnen Orten Volks- füdj!B errichtet unb aus btefen die Speisen auch für Insassen jener Asyle bezogen werden. Für bad Vieh der letzteren werden, inforo.it baffelbe nicht etwa sonst im Orte untergebracht werden kann, ebenfalls NothstaUungen in unmittelbarer Nähe ber Wohn- baracken nach bem beiliegenden Plane zu errichten fein U.-ber bie für bie Aufstellung ber Asyle zu roählenben Plätze ifi Ihnen schon in unterem Ausschreibei, vom 5. b. M angebeutet rooiben, daß es sich am meisten em- p'ehlen wird, dafür ein von Den Wohng meinben ber Obdachlosen nicht allzu lern gelegenes wo möglich durch natürliche Vage über Hochwafserftand erhöhtes Terrain auszufuchm. Es ist hierbei m t >n Betracht zu ziehen, baß es möglicherweise demnächst rm Interesie der Gemeinden gesunden werden dürfte, die frei gewordenen Baracken zur hauernbn Benutzung für andere Gerne ndeanstalten (als Armenhaus ober Gemeinbe- k ankenhaus, mdbefonbere auch für anstick nde Krankheiten kJ, um den Abbruchtzw.rth ju übernehmen und daß btefdoen ferner bei wiebe,kehrendem plötzlichen Hochwasser, zumal bei Dammbrüchen, auch als erster Zustuchtsort für die Gemeinbeangehörigen Dienen können Darüber, ob, roo unb wie v el Baracken bei Anwendung der voistehenden Grundsätze in Ihrem Kreise nothwendig erscheinen, erwarten wir baldmöglichst Ihren Bericht. 4) Die Vergebung der Arbeiten wird bemnätit von Ihnen auf Grund ber bei liegenden Plane unb Vo! anschläge im JBege bei öffentlichen Submission zu erfolgen h iben. Unternehmer, welche b:e tm Hebe ftuthungsgeb tV. ansässigen Arbeiter beschäftigen können Dabei übrigens mit unserer Gen.bM'gung ben Vorzug .rhalten. Bei der Ver-' g-bung rst, roo irgend ihunltch. zu bedingen, daß die Uebrrnehmer bie Baumaterialien zu einem im Voraus festzusitzenden Preise auf Verlangen zurücknehmen müssen wenn d e Baracken bemnäch'l ihren transitorischen Zweck erfüllt Haden unb abgebrochen roerben sollen. Die Leitung d-s Bauwesens, w Ich es, sobald e nmal seine Nothwenbigkeit feft- g-stellt unb von uns anerfanni fein wirb, in jeher Weife zu befchlmnigen ist bamit dasf.lbe auch vor bem im Februar b. I zu befürchtenden weiteren Hochwasser fertig D'ficht, roerben Sie an communale ober Kreistechniker übertragen, da bie Großherzog- l chen Kre sbaumeister in nächst r Zeit durch Wasserbauarbeiten allzusihr tn Anspruch g nommen sind Die Kosten ber Bauten werden aus staatlichen Mitteln biftrttten unb Ihnen he- erforderliche Credit bet der G oßh. Hauptstaatskasse feiner Zeit zur Verfügung gestellt werden Von den Plänen nebst Baudefchreibung unb Voranschlag lassen wir Ihnen eine p'ößere Anzahl zugehen, damit Sie solche auch den betheiligten G.'meindebehörden zur Kenntn'ß bringen i.nb an ber Hand berfrlber und unserer g genroärt gen Erläuterung jene Behörden, sowie d e Personen, deren Unterbringung in jenen Asylen etwa in Be- i'acht kommen könnte, darüber beli-hren können, in welcher Welse sie sich bie Einrichtung vnd den Betrieb ber fraglichen Anstalten vorzustellen und was sie also von denselben zu erwarten haben. Weitere Exemplare können Sie im Bebürfnißfalle von uns erhalten. v. Starck- be Beauclair. m Darmstadt, 17 Januar. Die zweite Kammer ber Stänbe trat heute nach langer Pause zur Erlchigung einig r bringenden (Segenftänbe zusammen Präsident x ugler eröffnet bie ©i^ung mit einem Nachruf an den verstorbenen Abgeorbneten B-tz, desseu Andenk n Me M tglieder der Kammer durch Erh den von den Sitz n Die zur Verkunbigung gelangenden neuen Einläufe haben wir, soweit die- >en von Behkutung, bereits mitgetheilt unb erwähnen wir nur noch ben heute ein- P machten Antrag des Abg. Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau, die Negierung zu «i ..chen, beim BunheSraih alsbald einen Antrag bahin einzubringen, daß 1. von Reichs- roegen unverzüglich eine Commission von Sachverständigen und Interessenten unter Le"ung ‘ineß Sachverständigen cinges.-tzt werde zur Untersuchung des NheinstromeS und seiner Nebenflüsse, sowie zum Vorschlag derjenigen Maßregeln, welche geeignet erscheinen, eine Wiederkehr der HochflutHen zu verhindern, und daß 2. bie AuS und Durchsühinng biefer Maßregeln von bem Reich unb durch bas Reich zu geschehen hat Der Antrag wird dem oetreffenben Ausschüsse überroiefen. — Die Neuwahlen im ersten Wahlbezirk der Provinz Oberhessen unb in bei Provinzlalhauptstadt Mainz werben auf Grunb münblicher Berichterstattung des Abg. Reinhart fü gültig erfläit und nehmen bie Abgeordneten Schaum unb Falk sofort ihre Sitze in ber Kammer ein. Es^folgt bie Berathung der sogenannten Nothstandsoorlage. Staaissecretär Frhr. v. Starck, Ecx, macht einleitend einige Die Vorlage unD Den Ausschaßbencht v-rvollstänDigenDe Bemerkungen unb theilt u. A- mit, baß es bie Absicht ber Regierung fet, bic Art Der Entscheidung über die zu gewahrenden staallichen Beihülfen in ber 3U ordnen, daß tn ben einzelnen betheiligten Kre sen Kreiscommifsionen, als welche vielleicht auch Die KreisauSfchüsse fungiren könnten, zu bilden roären, welche sich -"Nächst gutachtlich über alle vorliegenden BebÜrfnißsälle zu äußern hätten; die Entscheidung über diese Bedürfnißfälle würde bann einer LandeScommission zu übertragen fein, welche unter Mitwiikung von Delegirten ber ProvinzialauSfchüfse zu btlben wäre unb non der Entscheibung der Lanbescommifston würbe ein Recurs an baS Ministerium deS Innci n unb ber Justiz offengelaffen werden. Abg. Sch r oeder hält bie Heranziehung deS Reiches sowohl in die Frage der totromregullrung, als auch eventuell in ber Frage materieller Entschädigungsleistung sür unbebingt ersorberlich, bedauert, daß die Regierung daS Gutachten ber im vorigen« ^abre thätig gewesenen Commission noch nicht vorgelegt und wünscht bringend die alsbaldige Heranziehung einer tm Wasserbau erprobten technischen Kraft zur Bau- abtheilung bcS Finanzministeriums. Schließlich befürwortet er die Möglichkeit her Gewährung einer StaatShülse auch für zerstörte Felber unb Wiesen in geeignet etfd)e(nenben Fällen, sowie ber Gewährung von Darlehen gegen geringen Zinsfuß an folcbe Leute, welche, wenn auch nicht blrcct unterstützungsbedürftig, doch in ihrem Eiwerbsstanbe durch daS Hochwasser bedeutend geschädigt wurden. — Staatsminister tfreberr v. Starck, Exc , weist auf die in Aussicht stehende definitive Vorlage hin und gibt in der letzten von dem Abg Schroeder bewährten Richtung eine zustimmende Erklärung ab. — Ministerialpräsident Sch leie r macher, Exc., erklärt die Bereitwilligkeit der Reg'erung, daS Gutachten ber technischen Commission sofort vorzulegen, bcbauert, baß die befinstive Berufung eine« Wasserbautechnikers in ba« Finanzministerum Mangels beS nötbigen Besolbungsfonbs tm Augenblick nicht möglich sei, wogegen bie Regierung bie commissarische Berufung einer solchen Kraft, bie für bie Bewältigung ber näcbitliegenhen Fragen auSreichen würde bereits in Erwägung gezogen und beschlosien habe. — Abg. Osann empfiehlt Diejenigen ber Berücksichtigung ber Re- ? sitzende Herr Ed. Silberelfen theilt zunächst mit, Daß Die Bestäligungsurkunbe her tm December stattgehabten Ergänzungswahlen von Dem Großh. Ministerium beö Innern unD Der Justiz eingegangen fei. *Liric* 1 ÖlE I,T 6 r, s i m 6<1 fö'* ‘ -Ja* ff*r-i i tnfling MiK'- " St*1' dro^tr JptM “ fnntr s* tfialka - ** M itiannräa ^isa SS* **** ll*hn kri ' btaufttHl * •' ßiTTdUXir Wd f liratnwti «In X-. 115, in LrmikT'fikvlM 1 M tr. !W * I Tirsti)! 5 314 ni NvRz s SÄ x Sdixart ji’Dint et:) kr gmp izr Än 8 fitintn md) t® 5, Ö4IH, 15 bti btn tmerir-; C nnb 5ft2e, sn ir. Dirk jwr fpJ2n, an> Me . « IN Dhni n Ci tawiw 3tr> m ■filontrt ^'irmfßT ly,. 7k- k) -j" früü gy e > Don yfOm,,«8 «’« Ä!“!'.^ ‘■'■4t n ArMi; ‘•’m Großherzogthum behufs späterer Beschlußfassung durch den hessischen HondelSkammertag zu deralhen. Die Kammer bestellt dazu eine Commission, bestehend aus den Herren Georgt, Heichelheim und Dr. Engelmann. Auf Antrag dcS Herrn Heichelheim wird die Ueberreichung einer Petition gegen den Antrag des Neichstagsabgeordiieten Wedell und Genossen an ben Reichstag beschlossen. Der Reichstagsabgeordnete für Gießen, Heir vr Gutfleisch, soll ersucht werden, dieselbe zu befürworten und gleichzeitig die Zustimmung der hiesigen Kammer zu der Petition der Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft in derselbcn Angelegenheit anzumelden. Die Etsenbahndtrect'onCöln (rechtsrheinisch) zeigt derKammer an, daß in denBezirks- eisenbahnrath Cöln, rechtsrheinisch, die Handelskammer Gießen zur Vertretung zugezogen sei und ersucht um Mittheilung des dafür Gewählten, sowie dessen Stellvertreters. Vorgeschlagen wrrd Herr Georgi. Herr Georgt trägt auf Verschiebung der Wahl an, bis die Kammer Nachricht erhalten habe, in welchen weiteren preußischen Beztrksersenbahndeiräthen sie zur Vertretung zugelasscn werde. Die Kammer beschließt demgemäß. ** Gießen, 18. Januar. (Theater.) Die Wiederholung des Lustspiels «.Der Schwa den st reich" von Schönt Han bietet uns keinen Anlaß zu einer eingehenden Besprechung. Es traten als Gäste auf: Fräulein Freund in der Rolle des Dienstmädchens und Herr Drescher al« Paul v. Gredding. Erstere sp'elte ihren kleinen Part mit großer Zierlichkeit und Anmuth, letzterer, eine sympathische Erscheinung, machte aus ferner Rolle, was daraus zu machen ist. Ein genaueres Urtheil über ihre Leistungen behalten wir unS vor. Mit der Auffassung des Herrn Ernst, der diesmal den industriellen Literaten gab, können wir uns nicht einverstanden erklären. Vermischtes. Darmstadt, 17. Januar. (Mil'tärdienstnachrichten l Baron v. Collas, Oberst beauftragt mit der Führung des 2. G'oßb- Jnf -Regts. (Großherzog) Nr. 116, zum Commandeur dieses Regiments ernannt; Clausius, Secondlieutenant vom 2. Großh. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116, zum Premi-rlieutenant befördert; Rücker, Secoad- Iteutenant vom 2. Großh. Drag -Reg'. (Leib-Drag.:R'gt.) Nr. 24 k la suita des Regl^ ^stellt; Noack, Vicefeldwebel vom 1. Bat. (Darmstadt!) 1 G'vßh. Jnf.-Landw.-NegtS. Nr. 115, zum Secondlieutenant der Reserve des Brandenburg. Fuß-Art.-Regts. Nr. 3 (Generalfelbzeugmetster) befördert; Göbel, pens Feldwebel, bisher tm 3. Großh. Jns.- R gt. (Leib-Regt.) Nr. 117, der Charakter als Secondlieutenant v rliehen; Hochgesandt Premier-Lieutenant von der Landw.-Jnf. des 2. Bats. (Worms) 4. Großh. Landw.- RegtS. Nr. 118, der Abschied b.willigt Darmstadt, 16. Januar. Nach den Mittbellangen deS Herrn Beigeordneten Reinach öor Mainz betragen d:e Kosten m Mainz für Herstellung' des VerkebrS, für Abwehr rc. 150,000 Mark, der Aufwand für V'rkö'tigung 25,000 Mark, die Schädigung ai Grundstücken 170,000 Mark, ferner seien für zu Grunde gegangenen Waarenvorräthe, Verluste rc. Schadenersatz-Ansprüche von 170,000 Mark angemeldet, zusammen also ein Schaden von 515,000 Mark. — Auf die Verhandlungen der 2. Kammer ist man sehr gespannt- Es wird nach allem, was man aus den nunmehr wasserfreien Gebieten hört, der ganzen Energie der Regierung bedürfen, um die Ortsbewohner abzuhalien, ibre durchfeuchteten Wohnungen sofort zu beziehen. Die vortrefflich gedachten Bm acken -scheinen auch auf Widerstand zu stoßen. Mainz, 15 Januar. Sämmtliche Pioniere, welche während deS Hochwaffers bei den Dammarbeiten im Gartenfeld beschäftigt waren, wurden gestern Nachm'ttag an O t und Stelle, mit ihr.'m Arbeitszeug ausgerüstet, photographisch aufgenommen. Dasselbe geschah mit der Locomotive Mombach sammt dem Zugpersonal unb zwar mürbe jener Moment gewählt, als b-r Damm an der Stud bas Stück Gansp" Stück 0—«nbrtd)ttr Bücking 10 X. Herzlich 1 ^ fffrb. Ga,I (2 Gabei '(X3,<' S'01? Wieseck 15 Dr. D. Zeugengebübr 3 JL, Äittagsscat im Prinz (?ail 222 = 4 L-chnäpse 0,80 Dr Bindewald (2. Gabe) 4 JL, Dr. Rosenberg (2 Gabe) 30 JL — JnSgesammt 231,72 JL. mit den in Nr. 15 qmttirten Betrügen nunmebr 6399,86 JL Men freundlichen Gebern herzlichen Dank sagend, bittet um weitere Gaben Die Expedition des „Gießener Anzeiger-. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Nachdem ber zwischen Schreiner Hari Stnckrath in Gießen unb seinen niajt beDönedjteteii Concnrsglänbigern eJ?^0^ene Zwangsvergleich am -■>. ©ejetitber 1SS2 rcchtskrnftisi be» ) tätigt worden ist, wird die Auf- oebung des Concursverfahrenü dc- ichlossen. (stießen, den 15. Januar 1883 Großherzogliches Anitsacrichi. 434 Dr. Gilmer. Subniifstoii auf Anfuhr von Steinen. Die Anfuhr von ea. 3000 (5bin. Bistall- Pflastersteineu aus unserem Steinbruch bst Bellmuth nach Bahnstation Ranstadt l^ll im Ganzen ober getheilt vergeben irerben. Reflectanten wollen ihre Offerten bis zu dem am 25. er. auf der Bürger neifterei Bellmuth staitsindenden Sub ' Missionstermin portofrei einreichen. Bedingungen können daselbst eingesehen werden. Bellmuth pr. Ortenberg (Großh. Hessen >, Mm Januar 188.3. Basaltwerk Belimnift. ^1 Hi ll äi SchimanSki. 444 Einen Haufen Mist verkauft Ä. Odd», Wallthorstraße. Betressenb: Die Mathildenstistnng für Oberhessen Bekanntmachung. In bem Voranschlag der Mathilbenstistung für Oberheffen finb für bas Jahr 1882 800 Jt vorgesehen, welche zu wohlthätigen Zwecken vermenbet unb woinit in erster Linie bie in ber Provinz bestehenden Kleinkinderschulen, insbesondere die darin thätigen Lehrerinnen bedacht werden sollen. — Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, für welche eine Subvention gewünscht wird, aufgefordert, ihre destfallsigen Gesuche, mit welchen eine möglichst ausführliche Mittheilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der betr Anstalt zu verbinden ist, bis zum 15. Februar c. an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. (Ziesten, ben 16. Januar 1883. Der Vorstanb der Mathilden-Stiftnng für Ober Hessen. Dr. Boek m a ii ii. IVon vorzÜKlirliiteni ErfolKe »egen iiile cnlurrlmllNehcii Leiden de* Kehlkopfe«, Kochen*, ]Vln(Mdhifithiitifr in Mitte der Stadt ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres in der Ezp o. ds. Bl. Bekanntmachung. Heinrich Scheid V. von Langsdorf ist zum Vorsitzenden des Vorschuß- und Creditvereins daselbst gewählt worden. Sid), den 14. Januar 1883. Großh. Amtsgericht Lich. 440 Langer in a n n. Aeilgebotenes. BcrsniHnii'N Zahnwolle zum augenblicklichen StiUen jeden Zahnschmerzes, Devot fr Hülse 30 bei Soiffcur Gustav Gerhardt. 141 Heute (Donnerstag) treffen Irische Schellfische ein. 445 J. A. Busch. Söxine. Kreppeln täglich frisch. Christian Fass^ 343 Neuen-Bäuen. Fermiethungen. 435 Der 2. Stock mctncö Hauses in der Schillerstraße 7 ist durch den Wegzug des Herrn Zeuner per 1- Slpril ander: weit zu vermietben. LouiS Petri IN. 293 Älicestraße 26 ist der 3. Stock, bestehend aus 6Zimmern mit Zubehör, vom 1. März 18od an zu vermietben. Professor Dr Tasche. 12U Wcgzugsbalbcr ist die seither von Frau Dr. Cellarius innegehabte Parterre-Wohnung, bestehend au$ fünf Zimmern, Küche :c- und abgeschlossenem Eorridor, per 1. April preiSwerth ander- weit zu vermietben- Georg Philipp Gail. 118 Die Parterre-Wohnuny in meinem Hause ist an eine ftille Familie zu vcr- miethcn. Louiö Scheid. 364 —Wohnung im 3. Stock zu ver= mietben, Obergülcriizspcctor Ric S.__ 2u9 C^in kl. Logis zu vermiethen (pari.) I. Kaan jr., Kreuz. 182 Laden, mit ober ohne Wohnung, per 1. April 1883 an zu vermiethen. ___________________Fuliuö Noll. 413 Das von Herrn Stabsquartier- Hicifler Kalbfleisch bisher bewohnte Logis (4 Zimmer re.) ist zu vermiethen. ______________________Fnng, Lehrer. 418 Eine Stube, CFabinet und Küche nebst Zubehör sofort zu vermiethen. Gg. Unverzagt, Eaplansgasse 5. 34 Ein Heine« Familienlogis zu vermiethen. Kaplansgasse 18. 13 Der seither von Herrn P. Gräf innegehabte Laden ist ver 1. April mit oder ohne Logis anderweit zu vermiethen. Ludw. Orth, Photograph, Neuen-Bäuen 11. vermischte Anzeigen. Geübte Eigarrenmacher erkalten dauernde Arbeit in derEigarren fabrif von Meyer in Linz a. Nb. 438 Ich Unterzeichneter nehme die Worte, womit ich Jakov Dietz beleidigt habe, hiermit öffentlich zurück. Stetnverg, den 10. Januar 1883. 413 Georg Weitz. 428 Ein Mädchen, das Putz- und Kleidermachen gründlich versteht, wünscht ohne Kost und Logis in einem Geschäft oder einer Familie dauernde Beschäftigung. Offerten unter A Z. an die Exped. d. Bl. erbeten. 447 Ein Laglöhner zur Oekonomie gesucht. Näh, bei der Erped. ds. Bl- 30 Mk. Belohnung Demjenigen, welcher den Postschaffner Justus Hartmann Koch aus Marburg I lebend oder todt auffindet. Als beste Unterhaltung für die langen Winterabende empfehle ich meinen t Journallesezirkel Nr. 1, der außer den bekannten illustr. Aeitscbriften: Neber Land und Meer, Daheim, Gartenlaube re., die besten Revuen: Deutsche Rundschau, Wettermanns Monatshefte, Dom i?els zum Meer, ferner die Grenzboten, Gegenwart, Globus, Leipziger illustr Zeitung, illustr. ^rauenzeitung u. A. m. enthält. Derselbe kostet vierteljährlick ß M. öO Pf. und wird wöchentlich 2mal gewechselt und frei ins Haus getragen. Jeder Abonnent auf meinen größeren Lesezirkel, der im Januar für daS Jahr 18S3 hinzutritt, erhält für ein Jahr ein G r a t i s a h o nn e m ent auf meinen Bücherlesezirtel, welcher die vorzüglichsten neuen Romane re. enthält und sonst jährlich 10 Mark kostet. Gießen. 67 Fr. E. Fehsenfeld, Universitäts-Buchhandlung und Antiquariat. Kleiner Journal-LetrmKki (Ur. 2j. Derselbe enthält. Neues Blatt, Buch für Alle, Daheim, Familienblatt, Frauenzeitung, Gartenlaube, Nomanbivliothet, Flluftrtrtc Welt, wird wöchentlich einmal frei ins Haus getragen und kostet vierteljährlich nur Mk. !.«<>. Dieser Lesezirkel empfiehlt sich hauptsächlich für diejenigen Familien, welchen wenig Zeit zu ihrer Lectüre zu Gebote steht. Gießen. Fr» E. Fehsenfetd^ Universitäts-Buchhandlung und Antiquariat. Journal Lesezirkel Rr. 3. Es steht jedem Abonnenten frei, sich die Journale, welche er zu lesen wünscht, zu wählen und erhält er dieselben innerhalb 14 Tagen nach Erscheinen. — Der Wechsel findet wöchentlich einmal statt. Der Preis des Abonnements richtet sich nach dem Preis der betreffenden Journale. — Ein spezielles Derzeichniß der Blätter mit den Einzelpreisen steht auf Wunsch zur Verfügung. Gießen. itr. ®. Fehsenfeid. _____________Universitäts-Buchhandlung und Antiquariat. (tzeneral - Versammlung des ilraelil Männer-KranKen-ünlerssühungs-Vereins Samstag den 20. Januar 1883, Abends 7y2 Uhr, in ^Ler Restauration Rothenberger. Tagesordnung: Rechnungsablage. Wahl eines Rechners. Besprechung über Krankenpflege. 448 Iler Präsident. Jtt der Aula der Grofchersoglichm Univerfitiii Sonntag den 21 Januar 1883, Abends 7 Uhr: Vorlesung, flcljnltcn von dem (tzroßh. Hesstichen Hofschanspieler Herrn Hugo Edward aus Darmstadt. 405 Reeitation von: Der Meisterdieb. Epische Dichtung von Arthur Fitger. (In 6 Abtheilungen.) I. Die Heimkehr. II Die Anklage. III. DaS Rotz. IV. Das Kleinod- V Der König. VI. Der Bruder. Eintrittspreise: Rurnrnerirter Platz JL 1.50. Saalbillet (nnnummerirt) Jl. 1. Billetü sind von Mittwoch den 17. b. M. an in den Universitäts- Buchhandlungen der Herren Ferber und Ricker zu haben. Einlaßkarten siir die Herren Studirenden ä 75 beim Hausbeschließer Herrn Storck in der Aula. Preise an der Abendkaffe: Wummerirter Platz /-10 Uhr verschied nach längerem lieber Gatte und Vater Caspar Vogel im 38. Lebensjahre. Um stille Theilnahme bitten Die trauernde Gattin und Gießen, den 17. Januar 1883. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag Sterbehause QNordanlage 20) statt. 370 Ein flutcr Pftaftersteinbruch (blau Basalt), Gemeinde Steinbach (bei Gießen) flekflen, ist sofort zu verpachten. Auskunft ertheili Georg Port in Steinbach. 421 Lehrlings stelle offen bei H. ttactz Nachf., Gießen, Manufakturwaaren - Handlung. Leere QEI)ainpagntrfld|"d)rn . H. 20-Francs-Stücke . . . 16 13—17 do. in . 16 12—16 Englische Souvereiflns 20 27-32 Russische Imperiales . . 16 66—71 Ducaten ...... 9 58—63 Dollars in Gold . . . 4 16—20 BcrantwoMIchk R-dactton: B. Sch-oda. — Druck und Brrla» her Brühl'lchen Druckerei (Fr. Cbr. Nteiich In Gießen.