lNSpW V®. Wh# Emdei«U, ® SubmssM^ •Weit bei Merfältk •f ca.1 Morgens Eypeb. b§. U Mi lenberger est Taxitor ni5 tüchtige, mit M eSattshälteri«'! ' c zu engogiren # I 3upi, Steinstraü!^ V i-Agent feit von einer leilW I nhandlung in PW I en zum Verfaul n I ivate. «j iit la Referenzcii iö | lädchea t rp 1.3«» 7, |||i: 455- 7-s, & U’1-1 k S‘.,X »platz 8. 609 216 Dienstag den 18. September 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. - ' ~ " . ' " 7" Preis vierteljührllch 2 M«rk 20 Pf. mit Brin-erlochn, Bureaut Schulstraße 7. Erscheint täglich imt Ausnahme des MsNtagg. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Amtlicher Hheil. Betreffend: Anlage von Feldwegen rc. in der Gemarkung Gießen. Bekanntmachung. Die Einweisung in den Besitz der neu gebildeten Parcellen in den Wiesen zwischen dem Wismarer Weg und der Lahn findet Montag den 24. I. MtS., Bormittags 9 Uhr, statt. Alle Betheiligten werden eingeladen, sich an Ort und Stelle einzufinden. Gießen, den 15. September 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. !> r. Boekmann. Betreffend: Den im October 1883 vorzunehmenden Wiesengang. Gießen, am 15. September 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzhevzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nach Artikel 7 der Wiesenpolizei-Ordnuug ist im Monat October der Wiesengang von den Wiesenvorständen unter Zuziehung der Feldschützen und Ende k. tfD. Wiesenwärter vorzunehmen. , r , . -, . „ n a Wir beaustragen Sie deßhalb, dieselben hierzu baldigst aufzufordern und die über den Wresengang aufzunehmenden Protokolle bis längstens zum In diesen Protokollen haben die Wiesenvorstände, was Sie denselben noch besonders eröffnen wollen, hauptsächlich folgende Punkte aufzunehmen. 1) ob die Anordnungen, welche Sie bei dein im März l. I. vorgenommenen Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche mcht; 2) welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von Ihnen getrosten worden sind oder vorgeschlagen werden; hierbei wird den Wiesenvorständen besonders empfohlen, ihr Augenmerk namentlich auch auf die Neiniauna der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Moos rc.; auf die Entfernung der Herbstzeitlosen, des Erdauswurfs aus den Be- und Entwässerungsgräben, auf die Verebenung der Maulwurfshügel und dergleichen und auf die Unterhaltung der Be- und Entwässerungsgraben zu richten und hierbei nach den bestehenden Bestünmnngen zu verfahren. .a„,. 3) Verbesserungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung das Wresenculturge^etz vom 7. Oktober 1830, Regierungs-Blatt Seite 365 Anwendung findet. f , c. , . , r. , . n rf Qu Nr. 2 erläutern wir, daß Sie in der Regel, insofern kein besonderer Anstand vorliegt, jedem der betreffenden Wresenbefitzer specrell eröffnen wollen, welche Mängel der Wiesenvorstand vorgefunden hat und daß diese Mängel binnen der vom Wiesenvorstand zu bestimmenden Frist so gewiß zu. beseitigen waren, als sonst die nöthiqen Herstellungen auf Kosten der Säumigen angeordnet'würden. Nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist wollen Sie nach AnhoruM des Wiesenvorstandes weitere Anträge stellen. Jedenfalls sind die von Ihnen g^roffenen Anordnungen in den von ^hnen emzufendenden Protokollen emst- Das Protokoll über den Rundgang ist von allen Theilnehmern zu unterzeichnen. War ein Mitglied des Wiefenvorstandes verhindert, am Rundgange Theil zu nehmen, so ist dies am Schluffe des Protokolls zu bemerken. , , . , Sollte der Wiesenvorstand, der außer dem Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten, mindestens noch aus zwei Ortsemwohnern, welche Wiesen besitzen, oder solche zu benutzen oder zu verwalten haben, bestehen soll, nicht mehr vollständig sein, fo wollen Sie den Gememderath wegen Ergänzung des Wiesenvorstandes vernehmen und uns die Anträge des Geineinderathes in besonderer Verhandlung vorlegen. Dr. Boekmann. Lehrer-Co nferenz des Conferenz-Bezirks Großen-Buseck: Mittwoch den 19. September, Bormittags 10 Uhr, in Reiskirchen. Gießen, den 15. September 1883. Büchner, Kreisschulinfpector. Feutschland. Darmstadt, 15. September. Se. König!. Hoheit der Großherzog empfingen heute den Seminar-Director Prosessor Diegel aus Friedberg; zum Bortrag den Staatsminister Frhrn. v. Starck und den Geheimen Cabinetsrath Dr. Becker. — Se. Königl. Hoheit der Prinz von Wales sind heute Vormittag, von Homburg kommend, dahier eingetroffen und haben sich mit Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog und Sr. Königl. Hoheit dem Landgrafen von Hessen, Höchst- velcher von Philippsruhe hierher gekommen, zur Hirjchjagd in den Park begeben. Die Herrschaften frühstücken nach Beendigung der Jagd bei Dianaburg und treten im Laufe des späteren Nachmittags die Rückreise an. Berlin, 15. September. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt, die systematisch fortgesetzten Bemühungen der „Times", hinterlistiger Weise Zwietracht zwischen Deutschland und Frankreich zu säen, müssen die um so tiefere Verstimmung aller friedliebenden Faktoren beider Länder zur Folge haben, je durchsichtiger die selbstfüchtigen Motive der „Times" seien. Die „Times" könne kaum ernstlich hoffen, die französische Regierung für ihre Ansichten zu gewinnen. Diese wisse, daß sie auf dem Boden der bestehenden Verträge an den Deutschen die besten Nachbarn habe, die ihr allen Erfolg in der Welt wünschten. Frankreich könne solche Ersolge leicht überall haben, je besser seine Beziehungen zu Deutschland seien. Die Politiker der „Times" bedächten nicht die Möglichkeit, daß die betriebenen Hetzereien in der öffentlichen Meinung Deutschlands leicht dem Wunsch Hervorrufen könnten, eine Verständigung zu suchen, welche vielleicht gar nicht so schwer erreichbar sein würde, woran die „Times" gewiß aber eine noch viel geringere Freude erleben würde, als ihr der momentane Beifall der Boulevard-Presse bereite. — Der kürzlich mitgetheilte Erlaß des Ministers der öffentlichen Arbeiten über die Beachtung der bahnpolizeilichen Vorschriften datirt, was besonders her- mrgehoben werden mag, mehr als zwei Wochen vor der Steglitzer Katastrophe, übrigens fällt dem Locomotivführer des unheilvollen Kurierzuges in dieser Be- Mhung keinerlei Verstoß zur Last. Das Bahnpolizei-Reglement schreibt eine Ermäßigung der Fahrgeschwindigkeit nur vor, wenn in Bahnhöfen oder Halte- stsllen Weichen „gegen die Spitze", d. h. so befahren werden, daß der Zug im Falle einer etwaigen falschen Stellung der Weiche von dem Hauptgeleise abge- lenkt wird. Auf dem Bahnhose Steglitz waren solche Weichen in dem Geleise, das der Kurierzug befuhr, nicht vorhanden. Außerdem muß langsam gefahren werden, wenn der Locomotivführer Menschen oder Thiere auf dem Geleise bemerkt, was bei Dunkelheit in der Regel nicht möglich ist, wenigstens nicht so rechtzeitig, daß der Zug im Falle der Gesahr früh genug zum Stehen gebracht werden könnte. Uebrigens enthalten die bahnpolizeilrchen Vorschriften über das Maß der Verlangsamung keine Angaben. Die in den vorgefchriebenen Fällen thatsächlich gehandhabte Verminderung der Fahrgeschwindigkeit ist meistens eine für den Insassen des Zuges kaum merkliche und würde Unfälle, wie die Steglitzer Katastrophe, überhaupt nicht zu verhindern im Stande sein. Wollte man eine für derartige Fälle wirksame Langsamfahrt in den Bahnhöfen, wo nicht angehalten wird, vorschreiben, so müßte man auf ein Tempo hinabgehen, das dem Schnellverkehr, der in unserm wirthschaftlichen Leben eine fo große Rolle spielt, unerträgliche Fesseln anlegen würde. Die Vermeidung ähnlicher Unglucks- sälle wird man daher von Schutzmaßregeln technischer Art, wie von der Anlage von Tunneln oder Ueberbrückungen über den Geleisen, Herstellung von Schra n- ken u. s. w., sowie von der Aufmerksamkeit des Aufsichtspersonals auf den Bahnhöfen erwarten müssen, wobei freilich erstes Erforderniß ist, daß auch das Publikum den Weisungen der Beamten Folge leistet und mcht durchs gewaltsames Durchbrechen der zu seinem Schutz angeordneten Schranken oder jonstigen Sicherheits-Vorrichtungen deren schützende Wirkung vereitelt. Merseburg, 15. September. Seme Majestal^der Kai er fuhr heute Vorm.ttog 91/4 Ut?r betm plächt.gsten Sonnenschein auf das Manooerterratn nach dem Rendezvous- Platze bei Pettstädt am Gaslhause zum Luftschiff Seine Maiestat wurde während der Fahrt von der zahlreich erschienenen Bevölkerung ^^nthusiastischen Kundgebungen begrüßt. Nach der Generaltdee steht ein marktrtes Nordcorps zwischen Halle a. d. S. und Leivua diesem aeaenüber als Südcorps das 4 Armeecorps. u - Seine Ma kstät der Kaser traf um 10V. Uhr bet P-itstädt ein, stieg hier zu Pferde, begrüßte sämmtliche südlich Pettstädts in Rendezoous - Stellung stehende Truppen und nahm hierauf am trtgonometri chen Signal Aufstellung. Das Manöver begann mit einem Angriff der von General v. Salmuth befehligten Avantgarde der 7-^Division auf den Unken Flügel, dieselbe rückte im Feuer vor; als Gros olgte die 14. ^nfanterte-Buaade, die 8. Division unter Generallteutenant v. Grolmann, die Corps- Artillerie und die kombtnirte Kavallerie-Divtsion. Die Corps-Artillerie fuhr nordöstlich Pettstädt auf um die feindliche, auf dem Janushügel posttrte Artillerie zu beschießen. Die 8 Division führte indessen eine große Rechtsschwenkung aus, um den feindlichen linken Flügel zu umfasscn- Seine Majestät der Kaiser begab sich sodann nach dem Jariushügel, um dem umfassenden Angriffe gegen die feindliche Stellung beizuwohnen. Der Gegner wurde gezwungen, auf Kayna zurückzugehen, wobei die kombtntrie Kavallerie-Division eine große Attacke auSsührte. Seine Majestät der Kaffer sprach dem General v. Blumenthal seine volle Befriedigung aus und kehrte sodann, nachdem er länger als drei Stunden tm Sattel gesessen, im besten Wohlsein hierher zurück. Stade, 15. September. Reichstags-Ersatzwahl im 19. Hannoverschen Wahlkreise. Bis jetzt sind gezählt für Hottendorf (nat.-lib.) 5307, für Crone- meyer (Fortschr.) 4110, für Klenck (Welfe) 1304, für Oehme (Soc.) 448 St. 18 Stimmen sind für ungiltig erklärt. Drei Bezirke fehlen noch. Straßburg, 15. September. Die „Elsaß-Lothr. Ztg." veröffentlicht zwei Verordnungen des Statthalters, G.F.M. v. Manteuffel vom 14. d. Mts., durch welche die bisherigen Ausnahmen bezüglich der amtlichen deutschen Geschäftssprache für die Gemeinden Diedenhofen und Metz, sowie für das Amtsgericht und die Gerichtsvollzieher in Metz mit dem 1. Januar 1884 außer Wirksamkeit gesetzt werden. Oesterreich. Wien, 15. September. Der Kaiser hat heute Mittag die Ausstellung graphischer Künste eröffnet und die ausgestellten Gegenstände längere Zeit in Augenschein genommen. Dem „Fremdenblatt" zufolge hat der Kaiser dem Minister für Landesvertheidigung, Grasen Welfersheimb, den Orden der eisernen Krone 1. Klasse verliehen. Arankreich. Paris, 15. September. Der Marineminister erhielt ein Telegramm über den bereits gemeldeten Kampf in Tongking. Danach hätten 5 Compagnien französischer Truppen mit Hülfe der sog. Gelben Flagge und 3 Compagnien anamitischer Truppen am 1. September die befestigte Position bei Day eingenommen und am 3. d. Mts. einen befestigten Posten im Palan errichtet. Der Verlust auf französischer Seite betrage 54 Tobte und Verwundete, der Verlust des Feindes gegen 1000 Mann. Spanien. Madrid, 15. September. Das Cabinet hat die vom spanischen Botschafter in Paris, Herzog v. Fernan-Nunez, erbetene Demission unter Versicherung ihres fortgesetzten Vertrauens abgelehnt. Die Demission des Ministerial- Secretärs Rute, welcher durch einen von ihm verfaßten Zeitungsartikel zu dem Demissionsgesuch des Herzogs v. Fernan-Nunez Anlaß gegeben hatte, wurde angenommen. Rußland. Petersburg, 15. September. Das „Journal de St- Petersbourg" spricht seine Anerkennung über Den Artikel der „Nordd. Allg. Ztg." in der bulgarischen Frage aus und bezeichnet denselben als einen Protest gegen die Angriffe auf Rußland wegen seiner Politik in Bulgarien und auf die Friedensmission Jonin's, Dank welcher letzteren die «^rifi§ gelöst zu sein scheine. Rußland habe Bulgarien mit großen Opfern geschaffen und fei an dessen Erhaltung tnteressirt. Wenn die Aufgabe des Fürsten Alexandcr mißglücken sollte, bann wäre d e Existenz Bulgariens, der Friede tm Orient und die Ruhe Europas bedroht. Der Erfolg des Fürsten von Bulgarien hänge von einer starken Regierung und der Unterstützung derselben durch das Volk ab. Das Statut von T'rnow habe das Problem der Verfassung lösen sollen, sei aber durch die Sobrante, welche sich zur mißlungenen Nachahmung einer für andere europäischen Staaten passenden Verfassung habe verleiten lassen, abgeändert und verschlechtert worden. Die Mission Jonin's bezwecke nun die Herstellung eines Compromisses, welches am besten von einem durch die Sobrante zu genehmigenden neuen Statut ausgehen dürfte und die Verbindung zwischen Fürst und Volk wieder Herstellen solle Die gegenwärtige Lage sei dazu günstig. Die „Nordd. Allg. Ztg." mache den Feinden Rußlands begreiflich, wie vergeblich esset, die Loyalität der russischen Polst k im Orient zu verleumden. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondeirr-Birreau. Halle a. S., 16. September. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz, begleitet von Sr. K. Hoheit dem Prinzen Albrecht, dem General v. Blumenthal dem Grasen zu Stolberg, dem Minister Lucius und dem Wirkt. Geh. Lega- tionsrath v. Bülow , traf Vormittags hier ein, wurde von dem Oberbürgermeister an der Spitze der städtischen Behörden und zahlreichen ehemaligen Öffi- cieren empfangen und begab sich durch die überaus festlich geschmückten Straßen ! in welchen die Halloren in ihrer alten Tracht, die Gewerke, die Arbeiter aller großen Fabrik-Etablissements, die Gilden, Turner, Schützenvereine und die Feuerwehr in festlicher Tracht Spalier bildeten, zunächst nach der Universitäts-Klinik. Hier wurde Se. K. K. Hoheit von den Dekanen der Universität empfangen und von denselben nach der neuen Kapelle der Klinik geleitet. Nachdem der Kronprinz der Einweihungs-Feierlichkeit, bei welcher der Superintendent Möller den Gottesdienst abhielt, beigewohnt hatte, wurde die Kinderbaracke besichtigt. Dann folgte eine Rundfahrt durch die Stadt, zunächst zum Denkmal von 1866, alsdann zum Markt, wo 24 Ehren-Jungfrauen Se. K. K. Hoheit begrüßten und ihm em Bouquet überreichten. Von (jier. begab sich Se. K. K. Hoheit nach den Franke'schen Stiftungen und nach deren Besichtigung über den Königsplatz zum Bahnhof. Nach einem daselbst eingenommenen Frühstück erfolgte die Rückfahrt nach Merseburg. Se. K. K. Hoheit wurde überall von Der nach vielen Tausenden zählenden Menschenmenge mit begeisterten Zurufen begrüßt. Petersburg, 16. September. Der „Ruff. Invalide" veröffentlicht einen Tagesbefehl vom 23. August (4. September), demzufolge durch Kriegsrathsbeschluß, vom Kaiser am 13./25. August bestätigt, die Turkestan'schen und Westsibirischen Linienbataillone, das Tobolsk'sche, Omsk'sche, Jrkutzk'sche, Kras- nojarsk'sche und Semipalatinsk'sche Reserve-Kadrebataillon neue Etats erhalten, und in den Turkestan'schen Schützenbataillonen außer den anderen Chargen bei einem Zugbestande von 42 Reihen je 48 jüngere Unterofficiere, 70 Gefreite und 638 ^Gemeine zu unterhalten sind. Die Ernennung übercompleter Osficiere in den Turkestan'schen Lmienbataillonen ist künftig zu sistiren; die gegenwärtig übercompleten Officire werden bis zu anderweitiger Verwendung bei ihren Bataillonen belassen. Ferner sanktionirte der Kaiser unterm 23. August (4. September) den Etat eines zu Kriegszeiten zu formirenden KraSnoj^irsk'schen Reserve- Jnfanterie-RegimentS zu zwei Bataillonen. Vermischte-. hpf ^Da^mfladt, 13. September. Herr Hoftheater-Maschinenmeister Kranich wurde Bolarn »iA^URrÜPrrynflrbek von einem schweren Unfall betroffen, dessen ßn "och nid)t abzusehen sind. Beim Capttolbrand im ersten Akte wird das Auf- SchissSnachrichten. Bremen, 14. Sevtember. sPer transatlantischen Telegraphff DerPostdamv'? Fulda, Capt C. Undütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. Sept.r von Newyork abgegangen war, ist gestern 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten r Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagier Post und Ladung 4 Uhr Nachmittags die Reise nach hier fortgesetzt. Bremen, 14. September. sPer transatlantischen Telegraphff Der Postdamv" General Werder, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd m Bremen, w-l«^ am 29. August von Bremen abgegangen war, ist am 11. September in Newyork u v am 13. September wohlbehalten in Baltimore angekommen. Bremen, 15. September. (Per transatlantischen Telegraphff Der Postdampn» Werra, Capt. I. Barre, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 5. Septemo: von Bremen und am 6 September von Southampton abgegangen war, ist heute b ti, Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 15. September. sPertransatlantischen Telegraphff Der Postdampr^ Oder, Capt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am2.sep>e ■ von Bremen und am 5. Sevtember von Southampton abgegangen war, ist heute 0 Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.. schlagen der »lammen durch Kolophonium bargeileHt; durch einen Zufall,prana nun -'n.Funk- in die uul Kolphanium angesüllie «üch» dre Herr Kramch in berent Steif. folgte hierdurch eure kleine Explonoa unb schlugen die Flammen bene«, nannien Herrn m das G> sicht, wobmch er furchtbare Brandwunben daaonirua , wir, daß derselbe keinen dauernden Schaden danonttage und recht bald tmebet betath,!, sein wird. * u ' 41 Frankfurt, 13 (September. Ein hiesiges Dienstmädchen ist tm Dome roabn- finnig geworden. Wahrend des Gottesdienstes packte es plötzlich einen dort anmefeX Maler an, belästigte auch den dienstthuenden Caplan, der das Mädchen in 'hi/ goftiüet ^cffen ließ. W-e die „Franks. Nachr." hinzufügen, soll cs das br.i Dienstmädchen se n, welches innerhalb zweier Jahre bei derselben Herrschaft roabnfinn geworden ist. 1 Bremen, 13. September. (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchimri Rettung aus Seegefahr. Herr Hafenmeister Polack in Cuxhaien berichtete: u J Am 8. September erblickte man mit Tagwerden rom 2. Elbleuchtschiff Casv^- ein großes Schiff auf Wittsand an Grund sitzen. Sofort wurde das Rsttunasdool m Wasser gelassen und ging mit 4 Mann Besatzung unter dicht gerefften Seaeln natfi der Unglücksstelle ab. Da der Wmd mit harten Böen aus W--S--W- wehte und bog Rettungsboot bei der rothen Tonne nicht mehr gegen die hohe See auskommen konnte hielt man auf den mittlerweile tu Sicht gckommi.nen Schlepper „Vorwärts" zu wellter das Rettungsboot bis zur Wester-Till schleppte. Nachdem dasselbe in die Till ein- gesegelt war, nahm der Schlevper „Vesuv" das Rettungsboot abermals in's Schlevo' tau und brachte es in die Nähe des gestrandetcn Sch ffes. Da aber ein s-wem Wirbelsturm herrschte unb eine hochbrandcnde See rund um das Schiff lief, so munit das Rettungsboot ca. 1 Sch'ffslänge vom Schiffe ankern, indem man es als zu üt; fährlich erachtete, die ganze B-satzung auf einmal in der Brandung aufzunehm.n Mittelst eines kleinen Schiffsbootes gelang es, die Verbindung herzustellen unb d'e ganze aus 19 Mann bestehende Besatzung in mehreren Touren zu retten. Das Rettungsboot brachte darauf die Geretteten nach dem Schlepper „Vesuv", welcher dieselben in Cuxhaven landete, den Capitän leider tobt, ba er unterwegs an einem Gehirnschlage gestorben war. Das verunglückte Schiff war das Hamburger eiserne Vollschiff „Europa", Capitäv Gerds, in Ballast von Hamburg nach Cardiff bestimmt. Dasselbe ist gebrochen unb als total verloren zu betrachten. In Folge dieser Strandung waren auch die Rettungsboote der Stationen Neuwerk und Duhnen in Dienst getreten; dieselben konnten jedoch, der starken Fluth Halder, nicht um die Robbenplate herumkommen und kehrten, nachdem sie erfahren hatten bng das Rettungsboot vom Elbleuchtschiff „Casper" zur Stelle war, zurück ** lieber das Gesetz, betreffend den Raumgehalt der Schankgefäße, schreibt bk „Magdb. Ztg.": Das Gesetz, welches eine Bezeichnung des Raumgehaltes der Schankgefäße für bas bnstsche Reich vorfchreibt, hat den Betheiligten eine ausgiebige Frch gestattet, um bei Neuanschaffung nach Erlaß des G-setzes schon tm e-genen Jnterch Bebacht darauf zu nehmen, nur solche Schankgefäße zu kaufen, welche mit der vm gefchrtebenen Bezeichnung versehen sind. Diese Frist scheint nicht allgemein ausgenay! worden zu fern. Das Gesetz baltrt vom 20 Juli 1881 und tritt in Kraft a;n 1 Januar 1884. Dasselbe schreibt vor: „Schankgefäß: (Gläser, Krüge, Flaschen rc), welche zur Verabreichung von Wein, Obstwein, Most ober Bier in Gast- und Schank- wirthschaft bienen, müssen mit einem bei der Aufstellung bcs Gesäßes auf einer horizontalen Ebene btn Sollinhalt begrenzenden Striche (Füllstrich) unb in ber Mr des Striches mit ber Bezeichnung bes Soll Inhalts nach Litermaß versehen fein." $ei dieser Vorschrift ist wohl zu beachten, baß si-: ohne Einschränkung Anwendung findet auf „Gast- unb Schankwirthschaften", also auf alle biejenigen Personen, die eint Concession zur Gast- unb SchankwirthschLft besitzen bezw. für einen berart'gen Betrieb Gewerbesteuer zahlen. Ferner ist zu beachten, baß nicht etwa eine Eichung, eint amtliche Feststellung des Rauminhalts vorgeschrieben ist, sonbern lediglich bie Anbringung eines „Füllstriches" mit der Bezeichnung bes Rauminhalts. Die Motive zu beinuGeity- entwmfe erkennen es selbst an, daß eine solche amtliche Feststellung aus Zwect*üä8iz- keitsrückfichten nicht rathlich erscheine; einmal bei der Zerbrechlichkeit des zur Herstellunz ber Regel nach verwendeten Materials, dann wegen oer m't ber Mannigfaltigkeit ber Gewohnheit, des Geschmacks, zum Theil auch des Bebürfnisses Hanb in Hand gehenden Vielgestaltigkeit der Form unb endlich auch mit Rücksicht auf die durch ein amtl'chs Prüfungsverfahren bedingte, nicht unerhebliche Verteuerung der Schankgefäße. $cn Wirthe ist nur vorgefchri-ben, „gehörig gestempelte Flüssigkeitsmaße von einem jur Prüfung ihrer Schankgefäße geeigneten Einzel- ober Gesammtinhalte bereit zu halten' Der Abstanb^bes anjubrtngenben Füllstrichs von bem oberen Rande der Schankacsist muß bei G>faßen mit verengtem Halse, auf dem letzteren angebracht, zwischen 2 un) 6 Centimeter, bei anderen Gefäßen zwischen 1 und 3 Zentimeter betragen. Hierin! wollen wir für die Herren Weißbiertrinker, beziehungsweise Verschänker einfügen, dos ber Maximalbetrag dieses Abstandes durch d-e zuständige höhere Verwaltungsbehö.di über bie bezeichneten Grenzen hinaus festgestellt werden kann. Die Motive sagen in dieser Beziehung ausdrücklich, daß für gewisse Getränke, insbesondere für Biere, mell? wie das Berliner Weißbier durch eine In ihrer Natur begründete, besonders stacke Schaumbildung sich auszeichnen, ein größerer Abstand zu gestatten fei; da es axr blerbet auf Berücksichtigung örtlicher Gewohnheiten ankomme, sei die Abweichung roi ber Norm bes Gesetzes in bie Hanb ber zuständigen höh.'reu Verwaltungsbehörden legen. Von ber erwähnten Bezeichnung des Soll«nhalts ist nach dem Gesetze abzusehir, wenn derselbe ein ßiter ober ein halbes Liter beträgt; hierbei genügt also ein einfach Strich. Zugklaffen sind ferner Schankgefäße, deren Sollinhalt einer Maßgröße er spr'cht, welche, vom Liter aufwärts, durch Stufen von Vr Liter, vom Liter abwät durch Stufen von Zehnteln des Liters gebildet wird. Außerdem sind Gefäße zugelassr deren L-ollinhalt V» Liter betragt; doch müssen, wie gesagt, derartige Gefäße m't bv Striche und der Bezeichnung — durch Schnitt, Schliff, Brand ober Aetzung äußericj unb in leicht erkennbarer Weise angebracht — versehen sein. Schließlich wollen nod) erwähnen, daß bie Bestimmungen bes Gesetzes auf festoerschlossene (onsiegel«, verkapselte, festverkorkte u. s. w.) Flaschen unb Krüge, sowie auf Schankgefäß: ur 1 20 Liter ober weniger nicht Anwenbung finden. — Das dunkele Halbjahr rückt naher. Da scheint es nicht Überflüssig, darr zu erinnern, baß auf Petroleum-Lampen, um ihre Feuersgefahr zu mindern, befonbn Vorsicht anzuwenden ist. Namentlich dürfen sich in dem Brenner nicht abgelöste Do ck schnuppm anfammeln, weil diese bekanntlich leicht Feuer fangen unb wenn das möj rechtzeitig gelöscht w rb, denselben zum Glühen bringen, den Inhalt des £)?Ibeb5ltr? entzünden und 'hn sprengen Gründliche Reinigung d 'r Lampe, womöglich burd) cirtr Spengler, ist rathsam, ebenso Einziehung eines neuen Dochtes. Sicherer ist eS ftcfl bie Flamme nicht, wie es meistens geschieht, von oben, sonbern von unten auszablasn Je bester gereinigt die Flüssigkeit, je weniger feuergefährlich ist sie. Die unvollkommir! Reinigung kennzeichnet sich durch stechmben Geruch. Das Publikum könnte unb fo^ in dieser Richtung eine wirksame Polizei üben, indem es sehr stark riechendes Petroleum nicht kauft, auch wenn es wohlfeiler ist. Noch größere Vorsicht soll bei Kesselheizur- durch Petroleum obwalten Wie viele Schadenfeuer durch Nachläfstgkeiten in ditt^i Bereich entstehen. wissen die Versicherungsanstalten am besten. Wie ausgedehnt t=i Gebrauch des w chtigen aber gefährlichen Materials geworden, erhellt schon aus ort einen Ziffer: in Amerika werden jährlich über 13^2 Mill. Hectoliter gewonnen, bao r nach Deutschland 1 Va M'll. Barrels einaefflbrt. , ddch-Dim Pnnoi 7; ßiichi'Bckied Din-Weser ?^kiAllsführuno Hyrins Ms Static ' Arbeiten Submission rr Termin aus ich den 21. Se Vormittags :: A Bureau bei ''ch-Bau-Jnsp anberaumt Hungen, Kosiem W ßnd auf ge W unb Offert zu nehmen, '-' ÄndaseW vor d und srankirt |r": »Submission ! / ^motivschuvve YtN versehen, ,'chrta.U., den Gnbahn^ ^Ain-Wes V in .3 *1 •Ä Ä B I« * tf* ^<'15 Frankfurt, la ,1-3.60, Strohs- Äi j-6^per^ ■ jrben 0-0, i * 0.75—1.30, E den 18 ..^mittags r/chniich „ si?*® Der 5 r * loser Arbeit bei J. A. Busch Söhne Nr. 1, Marke Dia, Mittelfaron, 5 Stück 6189 Großh. Gerichtsvollzieher. 25 M 8, 25 empfiehlt 6193 9 50 den so beliebten Barsoviarra, 3 Stück 10 Pfg., haben SS Von 333 wieder bedeutenden Vorrath. Neustadt. 5730 I. Klasse 2 Mark. 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''soll tä sa?*! in ■ ^rmats ln’^5 bcm man eä fl||“ ,Un9 V I ^dung h-kM. .. | Etta zu niitii, u | ■r "^UD#I Bü sk an tlntm^. ossäbe Ist gldiotzi, ij oote drr ©tatlontnfe-: der starktn FluilfiL. - sie erfahren hz^|i ir, zurück. rchankgesätze, föiti lumgehaltes ta ! test eine airäflitlw >ri hon im e-gentn ien, rodd)e mllin::-, Icht allgemein aulicii rnl> tritt in 11 ser, Krüge. FIG ft er in Gast- mGü dcs Gäaßrs oi| ni strich) und inbnili naß versehen sein' st nfung Slnmenbuni“': igen Personen^ bs r einen betfliliginr: etwa eine @60; ö n lediglich die NM Die Motive zu dM stellung aus Bme*-:. lichkeitdeszurM der Mann'MW g Hand in Hund M jf die durch ein der Schankgesak' b Handel und Verkehr. Grünberg, 15. September. lFruchtpreise.) Weizens 20.20, Korn X 19.20, fficrftc X 14.40, Hafer X 13.30, Erbsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 00.00, Kartoffeln X 0.00. Frankfurt, 15. September. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu u 3—3.60, Stroh X 2.70—3.20, Eier das Hundert X 5 40—6, Stück 5—6 Butter 1 Qualität X 1.30, 2. Qualität 1.15, Kartoffeln per Centner X 2.00—2.50, »ohlrabi 4—6^ per Stück, Erbsen per Pfd. 00—00^, Rothkraut per St. 15—25 Psularden X 0—0, Huhn 1.00—1.30, 1 Ente X 2.00—3.00, 1 Taube 50—60^. hLhn X 0.75—1.30, Gans X 4—7.00, Welsche X 8-9. „ Bismarck, Großfa^on, 5 Stück . . . „ Arabella, Kneiferfa^on, 5 Stück . . . , Colibri, Kleine Damencigarre, 5 Stück „ Lazzarorri, Mittelfa^on, 5 Stück . . . „ Mars, Mittelfa^on, 5 Stück..... „ Präsent, in 10 Stück gebündelt und groß Faxon, 5 Stück......... „ Havanna Jara, sehr fein, klein Fa§on, 5 Stück............ „ Sumatra, 77r, Holländer Fa^on, lang und in 10 Stück gebündelt, 5 Stück . . . . „ Valle E Hijo, groß Fa^on, 5 Stück „ frtatfcv Wilhelm, in 25-Bündel, 5 Stück „ Manilla, groß Regaliafa^on, 5 Stück . . „ Los dos Carbajaies, in 10 Stück gebündelt und in 50-Kistchen, 5 Stück . . . r ILucero, Bcittelfagon, in 25-Bündel, 5 St. „ Regalia de la Heyna, groß Fa^on, in Klappkisten ä 50 Stück, 5 Stück . . . — Bergmann’s — a» Theerschweftl-Seife w bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbedingt alle Arten Hautunreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendendweiße Haut. Vorräthig ä Stück 50 H bei Emil Fischbach, Seltersweg, 1882 Gustav Gerhardt, Lindenplatz. Frankfurter Würstchen eingetroffen. 6191 feg. Wilh. Weidig. (Krster Hauptgewinn: Hunderttausend Mark. 1. I 2. .Hauptgewinn 25,000 Mark i. W. 3. Hauptgewinn 20,000 Mark i. W. 4. Hauptgewinn 15,000 Mark i. W. 5. Hauptgewinn 10,000 Mark i. W. 6000 Gewinne zu 337,980 Mark i. W. Aepfel-Dersteigerung. Freitag den 21» September, Nachmittags 1 Uhr, Een cd. 100 Mltr. Aepsel von 50—60 Stück Bäumen am fürstlichen ^bermall und Allee rc. dahier baum- weise an Ort und Stelle öffentlich an ^en Meistbietenden versteigert werden. Anfang an der fürstlichen Ziegelei. Lich, den 15. September 1883. Fürstlich Solmsische Rentei. l482 Krailing. Verdingung. Freitag »en 21. i>. MtS., um 10 Uhr, ®nrb dahier für die hiesige Gemeinde ver- Wj: veranschlagt: .lmsheben, Vertiefen und Auf- rmauern eines Brunnens zu 143.75 X, in.bauung eines Gewölbedurch- llasses zu ...... . 230.00 „ Mteferung eines Recks und Narrens zu..... . 36.50 „ Amüeferung ein. Wegweisers zu 30.00 „ 7 von Grab-Nummer- Mahlen zu ...... 35.00 „ ^Krofdorf, den 14. September 1883. bluä0 Das Bürgermeister-Amt. Grosse Mainzer Klassen-Lotterie zur Erbauung einer katholischen Kirche in der ____________Neustadt (Gartenfeld).__ Preise der Loose: totsmße coniw; tiniolte b-r-" Rind! dir e«1*:"' ,-br-ch!, I*;,1' itnd« bW;. v SÄÄ n Die Motive h? rßnbete, ‘1*7 , sei di- Ml $enDaIlÄk genügt halt einer }iter, Sjurfi bera?8W^:: lld oder AM Witterungskunde.*) 18. September. Dienstag. Frühmorgens klar, besonders nach Westen zu, tags- üier wolkig, Mittags drohend bei aufgefrischtem Wind, Nachmittags aufgebessert bis brrbstlich angenehm, namentlich nach Osten zu. Im Allgemeinen nach Norden tu bk^ theilS heiter, lheilS nebelig, nach Süden zu an den prognosticirten Zeiten mehr Niederschläge. 19. September. Mittwoch. Morgens und Abends herbstlich angenehm, auf Mittag zu veränderlich, zerstreut wolkig bis gewitterhaft bedeckt, spätnachmittags auf- gtbesseit, bis zu schönem Abend. Nachts find zumal tm Süden Niederschläge zu erwarten. *) Aus Dr. L Overzter's Wetter-Prognose für den Monat September, abgeschlossen am 15. August (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung tn Köln, Preis 1 XY — Nachdruck verboten. Frankfurt a. M., 17. Septbr., Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgethetltl durch das Barckgeschäst Albert Kaufmann in Gießen) Creditattien 2513/4, Staatsbahnactien 2747/8, Galizier 251, Lombarden 130%, Nord- westbahnactien 166Vr, Gotthardbahnactien 112Ve, Darmstädter - Baickactien 156V&, Disconto Commandit 1967/8, Oesterr. Silberrente 66"/i6, 4% Ungar. Goldrente 743/a, 4% 1880er Russen 72Ve, 5o/o 1877r Russen 90y4, 2. Orient-Anleihe 571/*, 4o,o Spanier 573/s, 5°/o Rumänische Rente 93V2, 4o/o Unific. Egypter 72, 5% Türken 1015/i6, Marienburger 1097/B> Hess. Ludwigsbahnact. 1147/8. Tendenz: fest.___________ Repertoir der vereinigten Stadttheater ;u Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 18. September: Der Barbier von Sevilla. Mittwoch den 19. September: Walküre. Außer Abonnement. Donnerstag den 20. September: Oberon. Freitag den 21. September: Siegfried. Außer Abonnement. Samstag den 22. September: Mignon. Sonntag den 23. September: Die Afrikanerin. Schauspielhaus. Dienstag den 18. September: Romeo und Julia. Mittwoch den 19. September: Zum ersten Male: Der Herr Commerzien- rath. Schauspiel in 5 Akten und einem Vorspiel von O. Juftinus. Donnerstag den 20. September geschlossen. Freitag den 21. September: Zum ersten Male wiederholt: Der Herr Commerztenra th. Samstag den 22. September: Durchs Ohr. Eine Tasse Thee. Sonntag den 23. September: Krieg tm Frieden. schuppens auf Station Friedberg er- jorderlichen Arbeiten sollen im Wege öffentlicher Submission vergeben werden, wozu Termin auf Montag den 24. September l. Js-, Vormittags 9 Uhr, auf dem Bureau der unterzeichneten Eisenbahn - Bau - Jnspection (Gallus- Mage 4) anberaumt ist. Zeichnungen, Kostenanschlag und Bedingungen sind auf genanntem Bureau emzusehen und Offerten-Formulare in Empfang zu nehmen. Die Offerten sind ebendaselbst vor dem Tertnin, verschlossen und frankirt und mit der Aufschrift: „Submission auf Ausführung des Locomotivschuppens auf Station Friedberg" versehen, einzureichen. Frankfurt a. M., den 15. Sept. 1883. König!- Eisenbahn - Bau • Jnspection der Maiil'Weser-Bahn Arbeitsverfleigerung. Mittwoch den 19. Sept. d. I., Nachmittags 4 Uhr, sollen bei unterzeichneter Stelle folgende, m der Freiherrlich von Rabenau- ichen Gärtnerwohnung dahier vorkommende Reparaturarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden: Weißbinderarbeit, veranschl.zu 278^., öpenglerarbeit, „ „ 54 „ Maurerarbeit (Plattenbelag), veranschlagt zu . . . . 54 „ Londorf, den 14. September 1883. Carl Schwaab’s _________Delicatessenhandlung. Sopha, Damen-Schreibtifch, Spiegel und Stühle (aus einem Nachlaß) zu verkaufen. 6186 Goethestraße 2, parterre. Einen hochfein gebrannten Java - Kaffee per Pfd. 98 Pfg. vorzüglicher Qualität, empfiehlt Ferd. Drehes, Eisenbahn-Betriebs-Amt Kassel. (Main-Weser-Bahn.) 6197 Die bei Ausführung eines Locomotiv- - . Todes-Anzeige Anna 6185 Mr Schulstro Um stille Theilnahme bitten Giessen, den 17. September 1883. Betres Uhr, vom Sterbehaus Nach unsere IS. Novem tilgen der JO 1) als L 2) bei 3 Hinterbliebenen: und Familie. Die trauernden Jobs. Dem Die Beerdigung findet Dienstag den 18. September, Nachmittags 3 (Frankfurterstrasse 76) aus statt. Am Samstag Abend 8 Uhr entschlief sanft nach langem schwerem Leiden unser innigst- geliebtes Töchterchen und Schwesterchen Betres! Soennecken ’s feinsten Doppel Essig Sie wollen, Demyohns (Korbflaschen) Inhalt Mark Liter 6125 Tagesord 5891 Ein Familienlogis zu vermittel. Joh. Arnold, Asterweg Ü Stammhei 2, K 1,50 und M. 1 wieder angenommen. Handlung. 6195 Der Vorstand Geld - GourS. 6115 Eine Lehrlingsstelle bei einem gesucht von 6121 Chr. Keller, Grünberger-Straße. — Druck und Verlag der Brüh l'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. VerantworMche Redaction: A. Scheyda. 30 20 10 Emballage, zum Füllen in von JL 16 16 20 16 9 4 Im Uebrigl L die Voranschläge 5916 Ein Secretär (so gut wie neu) sowie ein Eisschrank sind zu verkaufen- Wo? sagt die Exped. ds. Bl. Wermischte Anzeiger. 6138 Unterzeichnete empfiehlt sii - geehrten Herrschaften zur Ermrethur^ Dienstpersonal unt. Zusicherung prom»- dienung. 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