1883 Sonntag den 18. März Erstes Blatt. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Brrreaur Schulstrahe 7. und Feiertagen, incl. nach Sonn- Pfg.; für auswärtige der 2 Mark 20 erfolgt, den Anzeiger itr lesen! 6*°/ i 4*. 6 fuhrt I ri'd) eicht te ' Jhaknfttnni*, te ■jt öKnmnttt sihrür »L- ent k? A ne Keiia rät? glüfri Ha fÄ sich Mi e| fknW von M Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh,. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. eh krau) oirmerf^ f. .-.Isfrtuty auf fiöjjg vL^DkstaÜtnLe-M 1 ftaa «nabt nd^f- •t Mädchen, MlÄ « k. - i-nbtn bei msm'.. dchen m SM *’ lli 8*; icßeiier Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. M'bfenfeibt, ^151? ^tiquatit ly^otTQBe. M löchev, im Mhril iitz i^Nigen bansL hhüte 9rflrbt unb Wich etlttrsweg U := Mädchen mit zo i iükbigsttaßt i Mr Pension. &i L_______- " 8,12,1"-4,1 ‘4no «Gr g lrku. t@ultcgll! t: ' Sorttnimnj. , ir I* M t» e^r Einladung ZUM Abonnement auf den Gießener Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatl für den .Kreis fließen. m Darmstadt, 16. März. Dem von den Ständen auf dem vorigen Landtag ans Veranlassung oon Anträgen und Petitionen tn Betreff der Erbauung von ^«-'cun; därbadncn an bie Großh. Regierung gerichteten Ersuchen, erwägen zu wollen, welche aejetilidr.n Bestimmungen zur Förderung des Baues von Secundärbahnen no.hwendlg B-n^ unb den Ständen alsdann Vorlage darüber zu machen, ist durch Vorlage des Gesetzentwurfs, bte Ersenbahnen von lokalem Interesse und bte L>traßen- b ahnen betreffend, entsprochen worden. Dagegen ist dem gleichzeitig we ter an Großh. Regieruna gerichteten Ersuchen, alle Anträge und Petitionen, Erbauung von Secundar- oahnen betreffend, in der Richtung zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen d e- feiben zur Ausführung zu bringen sind, durch die den Alanden mit dem Gesetzesentwurf -mtgetbeilte Mtcnmäßige Darstellung der an die Großh Regierung und an die Stände aerlchletcn Gesuche wegen Erbauung von Sekundärbahnen im Großherzogthum Hesten, sowie Vorprüfung der von einigen Eisenbahn-Comste's vorgelegten generellen iL-ecunoar- bahn P'.ojecte" erst zum kleinsten Thcile Rechnung getragen, indem ernerseits dre Frage, unter welchen Bedingungen, d. h. namentUch m.t welchem Kostenauswand dre verschiedenen in Antrag rc- gebracht gewesenen lLecundarbahnen zur Ausführung zu bringen !*b nur bann beantroodet -rschdm. wenn der Großh. R-gie-ung ausgeardei.,,-«ahn- pioj'ecte nebst Voranschlägen unb Rentavrlilätsderechnungen vorgelegt worden waren, und andererseits die Frage, ob, bezw. welche Secundarbahmn zur Ausführung zu bringen seien, noch ganz unbeantwortet geblieben Ist. Rach dem von dem Abg. Theobald Namens be§ 5^nan3au^^^^u^^^ über den obengenannten Gesetzesentwurf erstatteten Bericht erklärt sich der Ausschuß mit bem Vorgehen der Regierung in der vorbezeichneten Weise vollständig einverstanden Auch ,hm erscheint die Festst:llung der Grundlagen für die staatliche Forderung des Local- dahn-W-senS, noch bevor die Ausführung einzelner bestimmten ^ccundärbahn-Lmlen in Frage steht, besonders empfehlenswerth und auch mit Rücksicht auf unsere kleineren, leichter zu übersehenden Verhältnisse nicht so schwierig, wie in einem größeren S-taate. Der Ausschuß ist überzeugt, daß der Bau von Secundarbahnen, vorausgesetzt, daß solcher nicht ganz auf Staatskosten ausgeführt werden soll, vielmehr auch den Interessenten selbst Pflichten auferlegt, überhaupt kaum zu Stande kommen kann, wrun nicht die Pflichten der Interessenten vorher gesetzlich festgestellt und von deren Leistungen die Zubußen des Staats abhängig gemacht sind. Der Bericht führt bann an. daß innerhalb der Grenzen des GrotzherzogthumS dermalen 839,78 Kilometer Eisenbahnen im Betrieb sind und baß der Staat für dieselben gegenwärtig einen Zuschuß von 1,405,408 oder pro Kopf der Bevölkerung von circa 1,5 X. jährlich' leisten mutz. Eine dem Bericht betgegebene vergleichende Zusammenstellung Hessens mit Preußen, Bayern, Sachsen, Württemberg und Baden zeigt, daß im Verhältnitz zu dem Flächeninhalte dieser Staaten nur wachsen mehr Eisenbahnen wie Hessen hat, letzteres aber im Verhältniß zur Einwohnerzahl die meisten Eisenbahnen, aber auch, nach Württemberg, die größten Lasten für Eisenbahnen. Im Anschluß hieran sagt der Finanzausschuß: „Dennoch betrachten wir mit der Großh. Regierung das E senbahnnetz des GrotzherzogthumS noch nicht als abgeschlossen, vtel- meh'.' erscheint es auch uns, wie Großh. Regierung nothwendig, daS Bahnnetz unter öerücksichtigung der Bedürfnisse des Verkehrs unb der finanziellen Kräfte deS Landes allmählig noch weiter auszubauen. Wenn wir bezüglich dieses weiteren Ausbaues des gahnnetzes dermalen auch nur die Verbindungen einzelner Gegenden, mit den vorhandenen Hauptbahnen durch Secundäroahnen, nicht aber noch die Herstellung von Hauptbahnen und Hauptoerkehrslinien im Auge haben, so wollen wir uns aber doch nicht schon jetzt hier gleichsam bindend dahin aussprechen, daß es sich bei der Anlage neuer Eisenbahnen im Großherzogthum überhaupt nicht mehr um die Herstellung von Hauptbahnen oder Hauptverkehrslinien handeln dürfe. Die Entscheidung in dieser Richtung kann vorerst umsomehr noch ausgesetzt bleiben, als ja dermalen überhaupt noch nicht bestimmte Eisenbahnlinien in Betracht stehen und bie zur Zeit vorliegenden Anträge unb Petitionen sich nur auf den Bau von Secunbärbahnen erstrecke-n. — Darin stimmen wir übrigens auch mit der Großh. Regierung vollständig überein, daß Me Erfahrungen bei den Oberhessischen Eisenbahnen, bei der Odenwaldbahn und bet intgen Rheinhkssischen Linien, bei welchen die vermehrte Production und Consumtion unb bie hiernach in Aussicht genommenen Verkehrsstetgerungen bei Weitem hinter den gehegten Erwartungen zurückgeblieben sind, sowie die großen Opfer, welche bas Grotz- »erzogihum jährlich für die Eisenbahnen zu bringen hat, zur größten Vorsicht mahnen mb baß daher bet der Herstellung der Verbindungen mit den bestehenden Hauptbahnen einerseits nur wirklichen Bedürfnissen Rechnung getragen werben darf, andererseits ein betrieb eingerichtet werden muß, welcher gegenüber bem Hauptbahnbetrieb eine sehr er- , V I J beblicbe Ermäßigung ber Betriebs- unb Anlagekosten vorzugsweise daburch Matzt, daß der Bahnkörper unb bie stationären Einrichtungen in der möglichst einfachen und billigen W-'se beraeftellt werden, daß leichtere Betriebsmittel zur Verwendung kommen, daß we jn V^ringerung der Fahrgeschwindigkeit kostspielige Sicherheitsvorkehrungen unterbleibt tonn en unb endlich daß thunlichst Mitbenutzung öffentlicher -Ltraßen sta e- f'nbtt"sim Schlüsse des allgemeinen Thelles seines Berichtes beantragt der Ausschuß, im Titel des Gesetzes unb folgeweise auch überall im Texte desselben tn geeigneter $8«- an Stelle der Worte „Eisenbahnen von localem Interesse und Straßen-Eisenbahnen die Worte Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung sSecundärbahnen) zu setzen. ES folgt die Begutachtung des Gesetzesentwurfs im Einzelnen, auf die wir zurückkommen werden „Kreuzztg." schreibt: „Die uns zugehenden Mit- tbeilunaen^bchätigcn die Nachricht der „Nationalztg.", daß der Chef der Admiralität Staatsminister v Stosch seine Demission wiederholt erbeten hat. Herr v. Stchch hatte vor etwa s cks Wochen aus Gesundheitsrücksichten seine Entlassung nachgesucht, war aber von dem Kaiser abschlägl'ch beschieden worden. Nach bem Abgänge des Kriegs- Ministers u Käme Hal er fein Demissionsgesuch wiederholt besten Annahme man nunmehr für wahrscheinlich Hali.» In parlameniarischen Kreisen wurde bestätigt, daß "v. L osch wstderholtes Entlassungsgesuch °om Kaiser angenommen werden wird. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegv. Correspondenz-Bureau. Berlin, 16. März. Im Abgeordnetenhause verlas Minister Puttkamer die königliche Verordnung, welche beide Häuser des Landtages bis zu dem 1'L ^Karlsruhe, 16. März. Auf der Schmarzwald-Bahn haben große Schneefälle stattgefunden. Der Schnee liegt 2 bls 3 Meter hoch. Es ist dahe. der Bahnverkehr zwischen Triberg und Soinmerau emgestellt. . Pest, 16. März. Abgeordnetenhaus. Die Generaldebatte über die Mtteffchul- gesetzvorlage wurde geschlossen. Ministerpräsident Tisza er »5 ^^nen Aspirationen Versprechungen von 1861- Er war damals auch gegen d Nationalitäten der Nationalitäten. Die Folge beweffe daß er R-cht hat e, denn^dte.^atwnaum^^ hätten btc erhaltenen Freiheiten gegen Ungarn Ebrauch • ^Analen behaupteten, zu gewähren, was dem Staats.nteresse nicht zum>derlaufe. Die Nationalen ve^aup sie hätten auch vor Einreichung des Entwurfs ungarisch 6 v iuröcf? Er wolle also die gebotene Gelegenheit zur Erlernung der.""g ^Mlle solcher Magyar,sirung keine gewaltsame Magyanfirung. Man mögeihm^^tt^all^mcy^^^ g^en keine lieber anzeigen, statt das Ausland unnütz zu ala -..^en Kirchengemeinden Ursache zu Klagen; denn die zu den^Sachsen' Seho den » g^^ftv bcm Nationo- würden von denselben gezwungen, d,e Augelegenh ten o Protestanten anlangend, litätengcsctz tn deutscher Sprach- M Mren, T>Autononne o flud) gegen die- so sei dieselbe identisch mit dem Staatsmteress . bQ§ Staatsinteresse stellten (leb- SFS6«"' SÄ.”*««» *'« «•* Anarchisten, darunter Betesti, LabuSquie - t|1 ben Departements statt. Dos gebracht worden. Weitere D'rhaftuvgrn fi anarchistischen Comitös, darunter Journal „Paris" erfährt mehrere.Mlieder^des w jüngsten Kund- Malon, sind vor den Uutersuchungsr o P^^lpräfect Andrieux spricht im Ä'S’Äi ««•" *■ «- »«•* fet 16 März. Karl Man (bekannter Socialde.nokray ist gestern in ^M'stctu^b« Gestern Abend um 9 Uhr sand im Ministerium Der „Gießener Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage Beilage „Gießener Familicnblätter". welche dreimal wöchentlich dem Anzetger be,gelegt werden. Der Abonnementspreis für den Anzeiger, frei »ns Haus geltefert, betragt Abonnenten, welche nur bei der Post abonniren können, 2 Mark ercl. Postgebühr. Dm seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wrr, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung au* im II Quartal 1883 rufenden unb den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lasten. . . namentlich a.-w-rtig-, ich,, Bch-au»,-n b.l°z„Migft -W" l> " “ »ollzählige Exemplare liefern könnem —— — ihrer Schatz , ....-.-erbnJe^! icnwl' ün» p " » bireiß tau'sSelbsl' »ahriinp. oll den W ■ ' öfters lA ' . tü fiflitf8 y fotpieM LI m Giesen, i Gefundene Gegenstände: I Regenschirm, 1 Peitsche, 1 Theil einer Wagenbremfe, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 2 Frauenjacken und 1 Frauenrock, mehrere Ruffel un Hnndeblechmarken. 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. — des Lokal Government Board in Westminster eine sehr heftige Explosion statt, wodurch große Verwüstungen angertchtet wurden. Die Facade des Ministeriums ist stark beschädigt, Fensterscheiben zersprangen und die Explosion wurde auch im Unterhause verspürt. Die Ursache der Explosion ist noch unbekannt. Nach den letzten Ermittelungen handelt eü sich nicht um eine Gaü-Explosiou, sondern man vermuthet eine Dynamit-Explosion. — Es steht fest, daß die Explosion im Lokal Government Board durch Dynamit herbeigeführt worden ist und man nimmt an, daß die Explosion ein Werk der Fenier sei. Die Polizei in den beiden Parlamentshäusern ist verdoppelt, die Ministerien sind mit starken Wachen besetzt und vor den Mmister- wohnungen besondere Schildwachen aufgestellt. Die „Times" meint, das Verbrechen sei die Antwort auf die Rede Gladstone's im Unterhause am vorigen Mittwoch. — Im Unterhause bestätigte der Minister des Innern auf eine Anfrage von Croß, daß im Parterre-Raum deü Lokal Government Board eine Explosion stattgefunden habe; Niemand sei beschädigt und über die Ursache derselben könne er vor der amtlichen Untersuchung keine Erklärung abgeben. Der Staats- secretär theüte gleichzeitig mit, daß gegen 7 Uhr Abends in der Redaktton der „Times" eine Büchse mit Spengstoff explodirt sei, ohne jedoch ernstlichen Schaden anzurichten. — Der amllichen Untersuchung über die gestrige Explosion präsidirt der irische Obersecretär Trevelyan. Verhaftungen sind bisher nicht erfolgt, von den Urhebern noch keine Spur. Die Polizei hält bestimmt Die Fenier für die Thäter. Zur Bewachung aller öffentlichen Gebäude und Magazine in den Docks sind Vorkehrungen getroffen worden. — Die Regierung fetzte eine Prämie von 1000 Pfd. Sterl. für zur Verhaftung der Urheber der Explosion führende Mittheilungen aus. Der Schauplatz des Attentates wurde heute von großen Menschenmassen besucht; auch der Prinz von Wales, der Herzog von Cambridge, Gladstone, Hartington, die Grafen Münster und Bismarck nahmen denselben in Augenschein. — Das Unterhaus hat die Debatte schließlich bis zum 3. April vertagt. Venedig, 16 Mälz. Der Mumcipalratb deschlotz die Anbringung einer Gedenktafel am Vrndramin-Palast zu Ehren Richard Wagner's. Lokales. Gießen, 17. März. Zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät de S Kaisers findet heute offictelles Festessen im GesellschaftShause, sowie Seitens der B ü r g e r - sch ast in Wenzel's Garten statt. — Heute Nacht sank das Thermometer aus —11°. Schöne Aussichten auf Frühlings-Anfang. Wir wiederholen die Bitte behufs Fütterung der armen Vögel. Verwischtes. Darmstadt, 15. März. Der uns soeben zugegangene Jahresbericht über die höhere Mädchenschule und das Lehrerinnen-Seminar zu Darmstadt für die Schuljahre 1881 und 1882 enthält I. Schulnachrichten von dem Dtrector Dr. Wulkow; II. Schul - rede über das Leben der heiligen Elisabeth von Dr. B. Schädel Wie aus den Schulnachrichten hervorgeht, so begann das Schuljahr 1881 am 25. April mit 424 Schülerinnen der höheren Mädchenschule, 45 des Seminars, zu denen etwa 10 Hosp tanten h nzu kamen Die Abgangsprüfung bestanden 7 Schülerinnen, von welchen 7 daS Prädicat gut, 4 befriedigend erhielten. DaS Schuljahr 1882 begann am 18. April mit 432 Schülerinnen der höyeren Mädchenschule und 35,des Seminars, zu denen 6 Hospitanten kamen. Sämmtlichen Schülerinnen der ersten Class.' konnte nach ihren Gesammtleistungen und nach dem Ausfall der Prüfungsarbeiten das Zeiryniß ertheilt werden, daß sie das Ziel einer höheren deutschen Mädchenschule, wie es an den maßgebenden Anstalten Deutschlands aufgefaßt wird, erreicht haben. Von den Exa- minandinnen erhielt 1 das Prädikat sehr gut, 3 das Prädikat gut, die übrigen das Prädikat genügend. Die Schule wird augenblicklich von 435 Schülerinnen besucht. Davon sind 357 evangelisch, 21 katholisch. 56 israelitisch, 1 freireligiös; 408 sind einheimische, 27 auswärtige. Die vorjährige Prüfung der Sem naristinnen sand in der Woche vom 6 bis 11. März, das mündliche Schlutzcxamen am 20. März statt. ES wurden 14 junge Damen geprüft, von denen 2 das Prädikat sehr gut, 3 das Prädikat gut, 9 das Prädikat genügend erhielten. Eine der Aspirantinnen trat nach der schriftlichen Prüfung zurück, eine bestand die Prüfung nicht. Die diesjährige Prüfung sand am 19. Februa' und den folgenden Tagen, die mündliche Schlußprüfung am 5. März statt. Das Resultat derselben ist in dem vorliegenden Programm noch nicht enthalten. Das neue Schuljahr beginnt Montag den 2. Apiil. Zur Anmeldung von Schülerinnen wird der Director Montag und Dienstag, den 2. und 3. April, im Schulgebäude von Morgens 9 Uhr bereit sein. — Mittheilungen, welche der „Nat.-Ztg." aus den Ueberschwnnmungsgebieten in den Vereinigten Staaten von Amerika zugehen, weisen darauf hin, daß es angezeigt sei, die Sammlungen in Deutschland für die Amerikaner nicht fortzufetzen. „Das charakteristische amerikanische 2Bort Help yoar selfu (Hilf dir selbst) sagt die „National- Zeitung", wird in den Nothdistrikten mit einer bewundernSwerthen Energie aufrecht erhalten. Das Hülfscomtte in Cincinnati erklärt öffentlich, daß es keiner auswärtigen Hülfe, auch nicht aus den Vereinigten Staaten, bedürfe. Wie der „Anzeiger des Westens" rnittheilt, geben die übrigen geschädigten Städte und Landdistrikte von dem gleichen Grundsätze auS. Die deutschen Zeitungen der Ueberschwemmungsdistrikte theilen die Nachricht mit, daß in Berlin eine Subscription für die Uebersckwemmtcn in den Vereinigten Staaten eröffnet ist, sie erkennen die gute Absicht freundlichst an, erklären aber rund heraus, daß eine Nothwendigkett dazu nicht vorliegt, dies thut namentlich auch der bereits angefühite „Anzeiger des Westens". Auch brieflich? Mittheilungen aus dem Westen, denen das Vertrauen nicht versagt werden kann, warnen vor einer Fortsetzung der Sammlungen. Wir können nach diesen Zeugnissen nicht bezweifeln, daß das freundschaftliche Verhältniß zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten die Fortsetzung von Sammlungen nicht verlangt und daß gegenüber den in den Vereinigten Staaten laut werdenden Stimmen gerade das eine Quelle von Mißverständnissen werden könnte, was aus herzlicher Theilnahme und Sympathie geboten werden >ollte." Marburg, 15. März. In der Gassabrik der hiesigen Jrrenheilanstalt hat auf bis jetzt noch nicht aufgeklärte Weise gestern die Explosion eines OfenS, der als Wasserwärmer diente, stattgefunden. Dach und Wände oetz Gebäudes wurden erheblich beschädigt. Arolsen, 13. März. Der zu Dehringhausen stattonirte Forstaufseher fand auf seinem Forstbegange am 29. v. M. im Walde ein menschliches Sk.tttt, welches fast nur noch aus den Knochen bestand. Der Kopf und einige Theile des Körpers lagen mehrere Schritt vom Rumpfe entfernt, augenscheinlich von Raubihieren angefressen und dorthin gezerrt; an einem Aste deS Baumes, worunter man die Leiche fand, hing ein halbverfaulter Strick. Bei der amtlichen Leichenschau konnte weder Geschlecht, noch Todesursache, noch die Zeit, rote lange sie gelegen, festgestellt werden, indeß lassen die vorgefundenen Reste von Kleidungsstücken und der Strick auf einen Selbstmord schließen; der Volksmund bezeichnet denn auch den Leichnam al« den eines vor etwa 3 Jahren spurlos verschwundenen Mannes aus unserem Kreise. — Am Freitag brannte zu Mengeringhaufen, von muthwilligen Händen mittelst Zündschwamms in Brand gesetzt, der Strohdiemen eines Landwirths nieder. Der Brandstifter, ein in Kassel in Condition stehender, augenblicklich zu Mengeringhausen zu Besuch weilender junger Kellner, sitzt hinter Schloß und Riegel; es handelt sich augenscheinlich um einen Akt purer Frivolität. Marburg, 16. März. Gestern sand die polizeiliche Abnahme der Eisenbahn l ölbe-Laasphe statt. Es waren dazu außer Beamten der Könial. Eisenbahndirection Hannover und des Betriebsamtes der Main-Weser-Bahn zu Kassel Kommissorien der drei betheiligten Regierungen zu Eassel, Wiesbaden und Arnsberg erschienen und fuhr nach 8 Uhr von hier der die sämmtlichen Betheiligten ausnehmende Extrazug ab. Allenthalben wo noch von den Interessenten Anstände, z. B. wegen der Uebcrgänge, Entwässerungsanlagen rc. angemeldet waren, hielt der Zug an und wurde der Be schwerdepunkt festgestellt In Biedenkopf und Laasphe, wie auch auf den Zwischen stationen, hatten sich die Bewohner zahlreich aus den Bahnhöfen eingefunden und begrüßten den Zug mit Freudensäußerungen. In Laasphe war der Bahnhof geschmackvoll dekorirt und mit Kränzen und Fahnen geschmückt. Je weiter man sich von Marburg entfernte, desto mehr trat die Freude über die Bahn, entsprechend dem wachsenden Interesse an derselben, auch äußerlich zu Tage. Nach einem in Laasphe eingenommenen Diner fuhr der Zug ohne Aufenthalt von dort nach hier zurück und zwar in zwei Stunden. Die Eröffnung der Bahn für Güterverkehr steht für die nächsten Tage, für den Personenverkehr zum 2. April in Aussicht und sollen täglich nach jeder Richtung drei Züge abgelassen werden. Marseille, 13. März. DaS schlechte und kalte Wetter dauert im ganzen Süden, wie in Marseille, fort. Heute schneit es unaufhörlich; der Schnee schmelzt jedoch auf den Straßen, während er außerhalb der Stadt liegen bleibt. Um Cannes liegt 20 Ctm. hoher Schnee, ebenso massenhaft liegt er in Nizza, Grasse, Toulon und HyoreS, kurz, der ganze Küstenstrich, sonst wegen seines milden Klimas bekannt, ist von dieser nördlichen Eigenthümlichkeit heimgesucht worden. Der durch die Kälte verursachte Schaden ist bedeutend, denn die meisten Fruchtbäume, die schon geblüht haben, sind erfroren. Auch aus Oberitalien wird gemeldet, daß der Frost alles Wachsthum zerstört hat, namentlich sollen die Olivenbäume schwer gelitten haben. New-Aork, 13. März. Der Dampfer „Arctic" aus Dundee kam gestern in St. Johns nach einer stürmischen Reise an. Das Schiff passirte durch 250 Meilen Eisfelder, welche mit unzähligen Eisbergen besät waren. Der Kapitän zählte einmal von der Brücke des Dampfers 79 immense Berge. — sDer Untergang des Dampfers „Navarre".^ Der nach Leith bestimmte englische Dampfer „Navarre" ging am 2. d. M. mit 44 Auswanderern, 4 Kajütspassagieren und 21 Mann Besatzung von Kopenhagen in See. Am letzten Sonntag langte das Schiff in Christiansund an und nahm dort noch einige Norweger an Bord, so daß zusammen 81 Personen an Bord waren. Montag Nacht setzte ein Sturm ein, welcher bis zum Orkan anwuchs. Am Dienstag Morgen wurde das Schiff, als es ungefähr 200 Seemeilen von Christiansund entfernt war, von einer schweren See getroffen und verlor in Folge dessen die Verschanzungen und Kompasse. Al« bald darauf die Ladung übe ging, fing der Dampfer schwer zu arbeiten an und nahm unaufhörlich Sturzseen über. Am Mittwoch Morgen war der Vorraum voll Master, um 5 Uhr Morgens befand sich schon so viel Wasser im Sck'ffe, daß alle Hoffnung, das Schiff noch lange flott zu halten, schwand. Als sich später ein kleines Fischerfahrzeug in der Nähe zeigte, ließen 5 Mann von der Besatzung und 5 von den norwegischen Matrosen ein Boot zu Wasser und erreichten glücklich die Smack, worauf si: das Boot treiben ließen. Da sich kein Boot an Bord des Fischerfahrzeugs befand, segelte das letztere mehrmals um den Dampfer herum, ohne jedoch Hülfe leisten können. Zu der Zeit hielten sich die Auswanderer und alle an Bord befindlichen Personen an der Takelung fest, um nicht von den Sturzseen über Bord gespült zu werden. Gegen 6 Uhr kam eine andere Smack in Sicht, worauf vom Dampfer ein zweites Boot zu Wasser gelassen wurde, in welches sofort 15 Personen hineinsvrangen. Die Folge hiervon war, daß das Boot kenterte und alle Insassen ertranken Um 8 Uhr hielt die Smack „Sir Staffo d Northcote" auS Hüll auf die „Navarra" ab und ließ, als sie dicht genug herangekommen war, ein Boot zu Master. Ehe dies bewerkstelligt war, sank der Dampfer schon mit allen an Bord befindlichen Personen. DaS Boot konnte leider nur 5 Personen retten. Eine der letzteren hatte dreiviertel Stunden im Wasser zugebracht. Die Smack landete die 5 Gereiteten, 4 Passagiere und 1 Matrose, in Hüll. Ein Mann wurde von der Smack „Florence Louise" ausgenommen und ebenfalls hier gelandet. Die erst erwähnten zehn geretteten Matrosen sind einer späteren Nachricht zufolge von dem Fahrzeuge „Getrouwheid" am Mittwoch in Maasluis gelandet worden. Unter den in Hüll angekommenen Sch'ffbrüchigen war eine Kajütspassagierin, deren Rettung nur mit vieler Mühe gelang. Dieselbe befand sich nach dem Untergange des Dampfers an der Luvseite der Smack, so daß alle Versuche, ihr Leinen zuzuwerfen, an der Heftigke-t des Windes scheiterten. Schließlich gelang es der Dame, eine Leine zu fassen unn sich fo lange daran festzuhalten, bis sie an Bord gezogen war. Ihre Kleidung war fast gänzlich von den Wellen fortgerissen worden Von den 15 Frauen, welche sich an Bord befanden, ist sie allein gerettet worden. Ein Passagier, der sich ebenfalls an der Luvseite des Fahrzeuges befand, konnte die ihm zugeworfene Leine nicht halten, da seine Hände erstarrt waren; er hielt das Tau mit den Zähnen fest und wurde dann an Bord gezogen. Einer der Ueberlebenben sagt aus, daß nur 5 Korkjacken an Bord des Dampfers gewesen waren. Ungefähr 25 Personen sollen an Bord zurückgeblieben sein, als der Dampfer unterging, sie machten gar feine Anstrengungen, um sich zu retten, einige blieben sogar in der Kajüte Von denen, welche vorher über Bord gesprungen waren, wurden nur 6 gerettet. Der Schraubendampfer „Navarre", Cap. Haig. Eigentkmm der Herren James Currie u. Co. 'n Le td, war im Jahre 1866 in Liverpool gebaut. Derselbe hatte einen Raumgehalt von 885 Tons Brutto ober 552 Tons Netto, die Maschinen inbicirten 120 Pferdekräfte. Die Ladung bestand aus Butter und Mehl. ßanbrl unb öerftbr. Gießen, den 17. März. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund 1.25—1.30, Hühnereier per Stück 6—7 Käse per Stück 4—10 H, Käsematte 3 Erbsen per Liter 20 H, Linsen 25 H, Tauben per Paar JL 1.00—1.20, Hühner per Stück JL I.7-I—2.00, Hahnen per Stück Ji. 1.70—2.00, Enten per Stück n 2—2.50] Ochsenfleisch per Pfund 66—70 H, Ruh- und Rindfleisch 56—60 H, Kalbfleisch 50 bis 56 >, Schweinefleisch 62—64 H, Hammelfleisch 60—70 H, Kartoffeln per 100 Kils JL 8.00—9.00, Zwiebeln per Gentner JL 5—7.00, Milch per Liter 14—18 H. ftranlfort o. 17. März, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 2633/<, Staatsbahnactien 290, Galizier 2613/*, Lombarden 120V«, Nord- weftbahnactien —, Gotthardbahnactien 1123/4, Darmstädter-Bankactien 152 "/is, Disconto Commandit 197Vr, Oefterr. Silberrente 663/<, 4% Ungar. Goldrente 75Vi, 40/0 1880er Rusten 71V», 5°/» 1877r Rusten —,. 2. Orient-Anleihe 577 Jahre alt, von Dutenhofen. 10. Fuhrunternehmer M chael B-I, 55 Jahre alt. 10. Johannes Emil, 2 Jahre alt, Sohn des Schrtst>etzcrs Albert Wolfs. (1.61'1? ii. i* Mw uti/S4 tftN.T II Ml 21. Decrmbtt t ” 12 #l|l J”1 ,®4“ ; jjÄ Mr" ■ Ne nut bt I W bezw. M gwf) bis ;unt Kassel, br _ Süilag Örn Nachmin! in meiner Ä Mug versteigert: 3 Lovbas, 4 X Wt, 2 N, M, 2 Conf M.We, 3 Midaillom, ' 2 rkbnellma§c lil Argen kom 1 chmg. kchn, den 16. A SroB Btch bei W werden im Vv weg Nr. 10 i Cefonomitte Mn Paarzahlu Gießen, den li W Bekam StatJaj d.n; M i-Iter in frei baru« 'N »Ultra Wen-, ij R-e i Am J S« Hermann Katz Herren- •6 m der Nabe zeigte, östiDlen etn 8oot m ■' traben liehen. Di lP re mtbrmolS um 3^t dielten sich bit ektbmg sch, um nicht Üdr hm eine ändert ic glasien wurde, in i D2r, dah ba6 Sooi w»cd ,Sir Staffo-d grmg btrangeiomnitn fr Zcmpftr schon mit nur 5 Personen retten. i tu Lmack lanbrtt ß:nn wurde von der bft tif erst erwLHM t en bem Ww Unter den in pull ijtining nur mit v'kltr x* LÄMviers an btt' ; 3i der Hchigket bß - m irfsen um sich') - baafi c ar faft flänjl'-' r.t an Sorb btf* g btt M i lewe hirltdk sM n ^vrd gezogen. Ar gewesen vm- £ :*rn unter WM ‘r iozar m der Sujcit- rt rur 6 perdtd Ai ««nie o-W- ...... nen flaumgeMll ’-ia 120 Pserdeklaitr- G-rabkreuae fertig vergoldet, in großer Auswahl empfiehlt 1866 Carl Hensel. ?ufitr per N1 . t »ülematti , fr A-ldtrnte VW-'Z57»V* y',zatto ^,11«*"*'^ L »•*83 r * t -e rs-a 1 ‘ If T *’ wJi ja fei Ws Caffee. ß| Dflerirt |u naAfttbtnben sehr binhni Prrtskn: Rio. fein grün ....... 78 pr. Psst. Snntou, grofelo^tiifl.....82 , » „ Campinne, tief grün . . . . 86 „ » „ iM^aayra, grexifchir» - . Gnatemala, IrüfUg, grhaltv- Java, grün ff...... Java, arfb ff.......105 Java, «told'Menado .... 120 Ooylon, etirajtln .....110 Portorfoo, f. Mau, grotzbohn. . 115 Pkht Arab. Mocca, ff. Qual. 140..... In Posibeutkt netto «'/, Pid. franco tperpacknng, Bott unb Worte, frei ins /»aus gegen Nach^ nehmt. Bei Abnahme non Drlglnalffitfrn btbtulenb blHIger. O» werben nur feinste, retntchmeckenbe unb frafilgt Raffte« eerfanbf. Much liefere ich gebrannten staffee gegen eine Preiserhöhung non 25 p(5t. (MaiU'Weser»Bahn)________ a» Castrtrr Pferdetoofe zu haben bei Julius Wallach. j8_ £9®" Wiederverkäufer erhalten Rabatt. 1850 Den 13. März. Dem Premier-Lieutenant Ernst Louis Hiepe ein Sohn, Erich, geboren den 9. Februar. Den 14. März. Dem am 12. März verstorbenen Taglöhner Friedrich Volk eine Tochter, Marte, geboren den 14. Februar. Den 15. März. Dem Seconde-Lieutenant Adalbert Rudolph ein Sohn, Gustav Wilhelm Theodor Eugen, geboren den 10. Februar. Den 16. März. Dem Sattler Friedrich Kühne ein Sohn, Friedrich Heinrich, geboren den 17. Februar. Beerdigte. Den 12. März. Michael Bay, Fuhrmann, alt 55 Jahre, starb den 10. März. Den 14. März. Friedrich Volk, Taglöhner, alt 40 Jahre, starb den 12. März. Den 15. März. Karoline Dietz, ledige Tochter des verstorbenen Hofgertchtö- secretärs und Commtssionsraths Dietz, alt 78 Jahre, starb den 13. März. Denselben. Justus Müller, Gastwirth, alt 40 Jahre, starb den 13. Marz. Briefkasten. D. T., Darmstadt. Bitten den Jrrthum zu entschuldigen. Geschah in der Hitze des Gefechts. ^eÖenRet öer armen böget! r Anzeiger. Eine weitere Sendung Thee Souchon 1882er Ernte, per V4 Pfd. 80 Pf., 1753 traf wieder ein bei J. A. Busch Söhne. 5 >6‘9‘ K 9 Ein Wort an Alle, welche ffranzSsts» , @«61 is ch, Italienisch ob. Spants» wirklich sprechen lernen wollen. Gratis und franko zu beziehen durch die Slosenthalffche Verlagshandlung in L e i p z i g. 982 Ein braves Mädchen mit guten Zeugnissen gesucht. Liebigstraße 9. • K g tw.. q Die Nr. 23 enthält: Margaretha. Novelle ans den Engadtncr Bergen. Von A. Frensdorff. (Sortfc6un8). — Aristokrat und Proletarier. Gedicht von Heinrich Seidel. Au dem Bilde von C. Arnold. — Das bürgerliche Element in der Armee- Von Herrmann Vogt. Eine empfindliche Neuerung- Von H. -o. — Im Hirschgrund, ^rimtnalnovelle von fi. Engelcke. (Fortsetzung, — DasTaucher- wesen bei der kaiserlichen Marim. Von B. v. Scheven. Diit vier Jllustrattoncu von Joh. Gehrt?. - Am Aam U-ntische . Chinesische Wörter im Deutschen. - Gc- snndheitsrath. — Briefkasten. ,. Mit zwei illustrirten Beilagen. M dem Leihhause. Von Th. Coßmann. M't Ai bildrmg: Im Königlichen Leihhause zu Berlin. Wir empfehlen einen vorzüglichen Java-Caffee zu Mk. 0,93 und 1,10 per Pfund, selbe Sorten gebrannt Mk. 1,10 und 1.20. ... 1754 J. A. Busch Söhne. 1852 Zwei tücht. Arbeiter, die tm Luinpensortiren bewandert sind, können dauernde Beschäftigung erchalten- Neuenweg 22. _ HauptAgeMKesuch. Eine alte, gut f"ndirte Aeuerver. stcheruugSgefellschaftsucht urGießen einen tüchtigen Haupt-Agenten. fierten mit Angaben von Referenzen unter W. J. 515 an G.L.Daube L Co., Frankfurt a. M. E 1854 Einen Jungen, der die B ä ck e r e i erlernen will, sucht Karl Plank, Backer. Geschäfts- Vergrösserung. Um den von meinen werthen Kunden vielseitig an mich gestellten Anforderungen zu entsprechen, habe ich außer meinem Lager in Herren-, Damen-, Knaben- und Mädchen Confeetton, sowie Schuh- und Stiefel-Maaren mir noch Maniifactur-W aaren zugelegt und halte ich dieses neue Unternehmen dem geehrten Publikum mit der Bitte bestens empfohlen, gütigst, wie seither, vertrauend auf meine bekannte Reellitat, sich bei eintretendem Bedarf an mich wenden zu wollen. Durch virecte vortheilhafte Einkäufe in den Fabriken sichere ich meinen Abnehmern neue Maaren, zu billigsten Preisen zu. 1268 J. Docter. Bürgerliche Kranken- u. Sterbekaste. Am 2, Osterfeiertage Abendunterhaltung mit Berloosung im Einhorn. Anfang TU Uhr. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind zu haben bei den Herren Balth. Schwan, Ehr. Eise und Heinr. Seidewand. 1861 _______________Der Vorstand. Liederkranz. Seidjnen-Sdjule für HanKmerKer. Ich erlaube mir hiermit ergebens! anzuzeigen, daß am Mittwoch den 21., Donnerstag den 22., Freitag den 23. und Samstag den 24. März, von Vormittags 9—12 Uhr und Nachmittags von 2—4 Uhr, im Saale deS alten RathhauseS eine Ausstellung der von meinen Schülern gefertigten Zeichnungen stattfindet. Schluß Samstag Mittag 12 Uhr. . , Eltern und Freunde der Schule lade ich zum Bruche ergebens! ein. Hochachtungsvoll Chr. PotrL 1869 Anmeldungen werden zu jeder Zeit entgegengenommen. Der Vorstand. Anfang 7l/a Uhr. Neuheiten Gesellschaft Heiterkeit. g Am 2. Osterfeiertage: Abendunterhaltung im Saal des CaftFeib. in Damen-Umhängen: "Visits, ^Eantelets, Erunncnmänteln, «JaQuets für die Frühjahrs- und Sommer-Saison sind in größter 'Auswahl eiugetroffen. Hermann Hat», Hächate Abend-Unterhaltung Sonntag den 8. April im Wenzel'schen Saale. •1865 Der Vorstand. im früher Heichelheim sehen Geschäft. 1326 VAN HOUTEN’s oo in Hochachtungsvoll 1873 -feinster Qualität. Bereitung „augenblicklich“. Ein Pfund genügend für 100 Tassen. Fabrikanten C. 1 van Houten &Zoon, Weesp in HOUIjAAli, 13 Kreuz 13 eine Buckbinderei errichtet habe. Unter Zusicherung streng reeller Bedienung halte ich mich zu allen dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens empfohlen. 1853 Ein gut möblirtes Zimmer mittl. Größe, nach der Straße oder mit Aussicht ins Freie, auf sofort zu miethen gesucht. Offerten unter A. N. an die Exped. ds. Blattes.___ Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich unterm Heutigen an hiesigem Platze reiner löslicher CACAO Guter Mitlagstisch zu haben in einem Privathause. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. IM " 1856 Ein braver Junge kann in die Lehre treten bei WilHelm Stumpf, Herrenkleidermacher. Wermiethungen. 1855 Ein Zimmer ist zu vermiethen. ________Neuenweg 2. 1867 Ein Logis auf dem Brand, möblirt (für einen Herrn), und ein Familien- logis zu vermiethen und gleich zu beziehen. __W. Nöber. 1870 Ein schönes Familienlogis im 1. Stock zu vermiethen. Adolf Möhl. 1868 Schöne Logis, sowie einzel. Zimmer, gleich beziehb-, zu verm. in Neuen-Bäue 20. "1874 Zwei gut möblirte Zimmer aul sofort. Pant. Hottmann. 1876 Schillerstr. 11 der 2. Stock (6 Zimmers z^vermiethen.^Carl Noll, Flügelsg. 1875 In meinem Haus (Ludwigs- straße Nr. 5) im 2. Stock ein Logis von 5 .Zimmern rc. per 1. Juni, sowie ein kl. Mansardenlogis per 1- April zu vermiethen. L. Petri II. Vermischte Anzeigen. 1859 Eine Lauffrau gesucht- ___West-Anlage 28. Ang. Wandt. MndwirthschasllIocalvereinGießen. unser Herrn 1864 Sitzung Mittwoch den 21. März, Nachmittags 5 Uhr, 1872 im „Cafe Schnell1. Ein flotter Hobler für Cigarrenkistchen-Brettchen findet dauernde Beschäftigung. Offerten sub B. N. befördert die Exped- ds. Blattes. 1849 Tüchtige Agenten für Kaffee an Private bei hohem Verdienst sucht in jeder Stadt und Ortschaft 1846 Emil Schmidt, Gartfeld- Todes-Anzeige. Hiermit die traurige Mittheilung, daß heute Morgen innigstgeliebter Sohn Friedrich Wilhelm im Alter von 3Vr Jahren, nach schwerem Leiden sanft im entschlafen ist. Um stille Thellnahme bitten (ließen, den 17. März 1883. Wilhelm Wirsig und Frau. Die Dampfschiffe des Norddeutschen Lloyd in Bremen fahren regelmüßig Mittwoch« und Sonntags nach > B 2. F ? S S fa s Amerika» Paffagiervertrüge schließenlab : Die General «Agentur des Norddeutschen Lloyd für Hesien M. Abraham in Mains und desien Agenten C. W. Dietz Nachs., Gießen. Nie Spiegelberger, Butzbach I. Schulhof, Friedberg. PH. Zimmer, Lich. Herm. Vogt, Reichelsheim. 698 L. M. Schloß, Alsfeld. Verantwortliche Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei dritte- Blatt. gurtitu: Die D' Abgeordnel mari gesunden brochen Plena:, jujainmentritt, i jügung. an bei arbeiten kam. complicirlen fc' dritten Berathui schon jetzt an t abermals länger Das pri Am Dienstag n den Beschlüssen Schmerinstag a lange Debatte : welcher die & (itdt in den höhe beim katholischer Abg. v. Stadler d. SchorlemevA kleinlichen Matzi großer Cbjectwi Mgsprastdent Timg bei nation für den Antrag die Regierungö'i vertheidigen; Mich der Pole ftur dienen. _ Ln Bad Men tzvchch . Sn Des mit der Angeld dieser Woche drängte. - : Discussson übei wöchentlichen D, Das ro, ®l£ Nanabe des 7" der Pariser die gr ff «Mm» *■ »j *>12“ Ntt6t0rtttl ML* *iüii K i, lehe L. eQttr, rs? polizeiliche «WA SÄ S* °eG Wen. _ c » iss bei! U h?n her ? pui,r »C' bca«i