Str. £1 1883 Ar fearr r Echulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. ioq ! t* rngt der 'rrjmffli', dM 7LLV! schvrücr [rf bei tlfrirftlM, Suib LiÜMckr. Schatz . . der Lelt-P' v: «rhnarr Preis vierteljährlich 2 M^rk 20 Pf. Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mari 50 Pf. ZU nehmen; die Leiche wird morgen Nachmittag von Venedig abgehen und dürfte Sonntag Abend hier eintreffen. Bayreuth, 16. Februar. Die Leiche Richard Wagner's, welche am Sonnabend von Venedig abgehen soll, wird am -Sonntag Abend hier erwartet. Am Montag soll, soweit bis jetzt bestimmt, die Leiche vom Bahnhofe nach der Villa Wahnfried in solenner Weise überführt werden. Ueber die weiteren Bestattungs-Feierlichkeiten sind noch keine Bestimmungen getroffen. Dortmund, 16. Februar. Heute Vormittag fand auf der Zeche „Borussia" bei Marten in Flötz 11 eine Explosion schlagender Wetter statt, durch welche, wie die „Westfäl. Ztg." meldet, 4 Personen getödtet und 3 verwundet wurden; zwei Mann sind noch verschüttet. Der Grubenbetrieb ist nicht gestört. Paris, 16. Febr. Senat. Nach Wiederaufnahme der Sitzung erstattete Allon Namens der Commission alsbald Bericht. In dem Bericht wird con- statirt, daß der neue von der Kammer genehmigte Gesetzentwurf eine Art von Zugeständniß an die Gefühle des Senats und eine Abschwächung der heftigen Aeußerungen sei, welche der Senat vergessen wolle. Das Zugeständniß sei iedoch ein mehr scheinbares, als wirkliches, denn der neue Gesetzentwurf repro- ducirte die alte Vorlage der Kammer und heiße das willkürliche Ermessen der Regierung gut. Die Commission beantrage daher die einfache Ablehnung derselben. Die Berathung wurde auf morgen vertagt. Venedig, 16. Februar. Die Leiche Richard Wagner's ist einbalsamirt und in einen Metallsarg gelegt worden und sollte heute Nachmittag nach dein Bahnhofe übergeführt werden. Der Bildhauer Benvenuti hat einen Gypsabguß von dem Gesichte Wagner's genommen. Die Municipalität hat einen Kranz auf den Sarg niederlegen lassen. Eine religiöse Trauerfeier findet hier nicht statt. Ncw-Uork, 16. Febr. Der Ohiofluß soll wieder zu fallen begonnen haben. Unterstützungen für die Ueberschwemrnten fließen von allen Seiten reichlich zu, doch wird der Gesundheitszustand in den von der Ueberschwernrnung heimgesuchten Gegenden als ein unbefriedigender geschildert und der Ausbruch einer Fieber-Epidemie befürchtet, es ist daher die Bildung von Sanitäts-Commissionen in Angriff genommen worden. DeutsHland. Berlin, 15. Februar. Die Reichstags-Abgeordneten aus den durch die letzten Hochwasser geschädigten Bezirken hielten heute abermals eine Besprechung ab, um sich über die Vertheilung der noch zur Verfügung stehenden Geldspenden zu verständigen. Von den bei dem Präsidium des Reichstags eingegangenen Beträgen wurden 307,000 JL an die Rhein- und Maingegenden und Württemberg vertheilt, 35,000 Jl. nach der Eifelgegend gesandt. " Es sind nun noch 266,000 disponibel und es wurde beschlossen, 91,000 in Reserve zu behalten und 175,000 sofort zu vertheilen und zwar nach folgendem Modus: Hessen 20 pCt., Unterfranken 20 pCt., die Pfalz 20 pCt., die Rheinprovinz 15 pCt., Baden 10 pCt., die Donaugegend 5 pCt., Wiesbaden 5 pCt., Württemberg 21/2 pCt. und Elsaß-Lothrirgen 2'/^ pCt. Im Besitz des Herrn Reichskanzlers befinden sich noch cn. 111,000 JL, Zum größten Theil aus Amerika kommend, und hat sich der Reichskanzler über den Vertheilungs-Modus Vorschläge von Seiten der Abgeordneten erbeten. Amerika. New-Nork, 15. Februar. Der Wafferstand des Ohio ist schwankend, doch glaubt man, daß derselbe seinen höchsten Punkt erreicht hat. Die Regengüsse dauern fort, auch haben die Überschwemmungen noch nicht nachgelassen. Im ganzen Lande sind Sammlungen veranstaltet worden, welche, wie versichert wird, ungerechnet des in Cincinnatt gesammelten Betrages, bereits 50,000 Doll, ergeben haben. Lawrenceburg ist vollständig zerstört, Die Einwohner sind ohne Lebensrnittel. 1 un- OI * wird jubi OI -'"'-nrmbtnO. f ■•t.n.m bittet c t • — -4 l(i93 C ■ fribft; mir qf cflfrtrti™, euf BuM ►fcaall in Lci-- I wriflM Telegraphische Depeschen. Wolff s lelegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 16. Februar. Reichstag. Der Präsident tbellte mit, daß bei dem Relchstuge für die durch die Ueberschwernrnung Heimgesuchtin im Ganzen 610,112 JL eingegangen sind, davon aus Amerika 588,110 Ji. 342 000 «X sind bereits zur Ver- 5 .jung gelangt, der Rest soll in Kurzem veriheilt werden. Bornuth bittet unter dem ^ifall des Hauses, die Gefühle des Dankes des Reichstages für die reichen Spenden auszudrücken. Der Präsident nimmt den lebhaften Beifall als den Ausdruck des Dankes Der Antrag des Reichskanzlers auf Vertagung des Reichstages vom 17. b. Ihö zum 3. April ist nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt. Bet der fortgesetzten Berathung des Etat« wiederholt Sonnemann bet dem Post- etat d'e Klage über das Weglassen der Wortzahl bet den Telegrammen. Der Bundes- comnnssar Mteßner erwidert, die Versetzung der Wortzahl habe eine unnütze Erschwerung und Verzögerung des Betriebs zur Folge. Lingens wünscht eine durchsichtigere Aufstellung des Postetats und größere Sonntagsruhe für die Postbeamten. Der Staats- entgegnete, eine radikale Durchführung der von Lingens geäußerten Wünsche würde Zustande he» betführen, für welche die Verwaltung keine Verantwortung übernehmen könne. Hanel fragt an, weshalb das Telegramm an das Amsterdamer Handelsblatt am 10 Februar über die Erschütterung der Stellung des ©taatSfecrctär Stephan nicht befördert worden. Der Staatssecretär Stephan erwiderte, es sei dem Postbeamten nicht zu verdenken, wenn er ein Telegramm abweise, welches die unver- schamte Lüge enthalte, sein Chef müsse wegen entdeckter Unregelmäßigkeiten zurücktreten. Hänel und Richter bringen gleichfalls Klagen über beanstandete Telegramm vor Im Eien Verlaufe der Sitzung wurde der Pouetat nach den Beschlüssen der zwetlen Lesung erledigt und eine Resolution angenommen, nach welcher die Gewährung von Darlehen an die Erbauer von Postdtenstgebäuden von der vorherigen Zustlmmuna des Reichstages abhängig gemacht wird. Fortsetzung in der auf heute Abend anberaumten Sitzung. — Dir frühere Minister von Jtzenplitz ist gestorben. - Die h efigen Königlichen Theater werden bei der Leichenfeier Richard Wagncr'S ttt'ch b»n Dir-c>or ©trantz ueitrcttii sein. München, 16. Februar. Das Central-CoinitS für die hier projedirte internationale Ikunstausstellung empfing ein Schreiben des General-Jnspcetars der Kunstausstellungen in Frankreich, Lasenestre, dein infolge di- französische Negierung sich bereit erklärt, die Ausstellung zu beschicken. Auch ans Pariser Privatkreiseu sind weitgehende Zusicherungen eingctroffcn. Die „Societa di aqua- rellisti“ in Nom verlangte behufs Insccntrung ihrer Ausstellung einen grüße« ren Raum. — Der Hofsccretär, Ministerialrath v. Biirkel, und der Hofkapellmeister bevp begeben sich, wie jetzt bestimmt verlautet, im Auftrage de« König« heute Abend nach Innsbruck, um die Leiche lllichard Wagner's daselbst in Empfang ichener Anzeiger Aults- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Sen wird & rc»c> - ursche am fofön öatkr, rtrcui. gute mid likbtvollk i^rptb. d. Jl. e L-odming, HW wird zu miM MeNnthtimr. n: l'.'ckcnntMcü D 'tsttSehrtm Erstes Blatt. Sonntag den 18. Februar . „ ™iA(T®^e.50?[^e\™inJfter^^eäo3nrnern und der Justiz hat dem Stadtverordneten Carl'G raeff und Genossen zu Darmstadt gestattet, zu Gunsten ^r, Wafferbeschadrgten außer den 30,000 Loosen a aO Pf., wofür bereits Erlaubniß ertheilt war, weitere 5000 Loose a 50 Pf für eine Lotterie von Gebrauchs- und Kunstgegenständen auszugeben. 1 UUH Gießen, den 15. Februar 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________________ Br. Boekmann. • < SvM »w , «VtSOTuCT. i Selb*1' HOI; ' ‘ greif' : rette» t ßchal. Möt1 tl* ■□immer) i SS* Bekanntmachung. Gefunden. 1 Taschentuch, 1 Stauchen, 1 Handschuh, 1 Uhrkette, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken Zugelaufen: 1 schwarz und weiß gefleckter Pinscherhund. Gießen, den 17. Februar 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _ Fresenius. ^tzeigen. Sä* t **■ "“iss miMirts int Wofcnixd i'rdäangabe j, X X Bach's Matthäus Passion. (Vorbcricht) ..Es ist wabrlich keines der kleinsten Verdienste Felix Mendelssohn's, das Verständniß für den in seiner Jugend fast verschollenen großen Meister der Kirchenmusik, Job. Seb. Bach, durch die Aufführung von dessen Matthäus Passion am I I. März 1829 zu Berlin wieder erschlossen zu haben. Gerade 100 Jahre waren seit dem ersten Erscheinen der Passion (am Charsreitag des Jahres 1729 in der Leipziger Thomaskirche) vergangen; der Name Bach's, dessen Partituren in den Bibliotheken weniger Sammler vergessen und unbeachtet begraben lagen, war beinahe verklungen; kaum daß der Ruf seiner erstaunlichen Productivität und feiner unübertrefflichen Fertigkeit im Fugenmachen noch im Gedächtniß der Nachwelt fortlebte. Ja, der alte, würdige Ibomas-Eantor war ziemlich verrufen als trockener, nüchterner, unverständlicher Mnsiker, dessen gekünstelte Werke der großen Dttihe einer Wiederbelebung nicht werth seien. Daher hatte denn der junge Ntcndelssobn in Gemeinschaft mit seinem Freunde Devrieut mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, um diese scheinbar unfruchtbare Aufgabe zu lösen lind seine Aufführung ins Werk zu setzen. Hatte ilnn doch selbst sein Lehrer Zelter, der Dirigent der Singakademie, „die borstigen Stticke des alten Sebastian" als in unserer Seit ..unmögliche" bezeichnet. Ihn so überraschender war aber dann der Erfolg der "ersten Aufführnng; das großartige Werk erregte wahre Sensation. Wie mit einem Zanberfchlage machte die seitherige geringfchatzige Beur- theilung der größten Bewunderung Platz: nach und nach hat von da an Bach sich die Stelle in unserem musikalischen Leben wieder erobert, die ihm, wie wenig andern, in so vollem Vtaße gebührt. „ x . Bach hat die Passionsgeschichte aller vier Evangelisten zn Oratorien verwendet; jedoch ist außer der Nkatthäus Passion nur noch das nach dem Evangelium des Johannes erhalten, welches sich indessen trotz gar mancher Schönheiten mit dem ersteren nicht messen kann lleberhanpt steht die Matthäns-Passion neben Bach's ll-n^.ii-Messe und Beethove n's Missa soiomnis nnln'fhitten als das größte und bedeutendste Erzeug niß der Kirchenmusik, als die höchste Bollenduug der deutschen Oratorienform da. Sie ist auf Beraulassuug des Leipziger Professors und Snperintendeuten Dreuling entstanden, welcher die Unzulänglichkeit der seither in der heiligen Woche beim Gottesdienste üblichen musikalischen Aufführungen sehr nnangeuehm empfand und deßhalb eine würdigere Ausstattung an deren Stelle zu haben wünschte. Er setzte sich zn diesem Zwecke mit Bach in Verbindung lind gab demselben gewisse Vorschriften betreffs der ällßeren Gestaltung beo Werkes, so B. die Verbindung -der Ehöre durch Reei taiive, welche die Passiondgeschichte erzählen sollten, Einfügung von Ehorälen und AM k, 1116 ” 108 zLx, U Jim thv 100 L. i9oo fak/;; Vermischtes. Offenbach, 13. Februar. In einer heute unter dem Vorsitze des Großherzog- l chen KreiSraths stattgehabten gemeinsamen Besprechung der fämmtlicbe.i Bü ger- ,„elfter der Landgememdm des Kreises Offenbach wurden folgende Grundsätze tn Betreff o aen das Vagantenthum zu ergreifender Mahregeln einstimmig angenommen: 1) Die Unterstützung Durchreisender hat ausschließlich nur durch Gewährung der unmittelbaren Lebensbedürfnisse und wenn irgend angängig, nur gegen Leistung von 2'^Diese^Unterstützung soll nicht von den einzelnen Einwohnern, sondern durch die Gemeinde verabreicht werben. cm • i i 3) Kost und Nachtquartier sollen durch Verabreichung von Marken in einer dazu b^üimmten Herberge oder in einem Wirthshause verabfolgt werden, mit deren Inhabern oo-her ein Uebereinkomrnen, insbesondere auch dahin getroffen worden ist, daß die Marken unter keinen Umständen gegen Geld eingelöst ober geistige Getränke für sie verabreicht werben dürfen , v. . , r . . 4) Zur Beschaffung von Arbeit für solche Fremde, die wirklich Arbeit suchend umherz eh< t g’bruflr. 3. oW, Anßmr 3 I’briter Äarl 64= ni! lächln- ’• 54oitt em Ssbr. §M-e-LtNttMLk!t 1! Dm Locomti: Nam Dorota. talhamk. 12. 1 $rtN bt . ^orintti im ; Rbbau na ; 47 «ta suchen. 168 Mel-s In M 0 rtenkre'.sen zahlreiche Verbinbungcn besitzt, sich in d'e Kammer begab unb in ben Wandelgängen nach folgendem Plane vorzuarbeiten begann. Der Oberst faßte ben jewchgen Abgeordneten unter den Arm unb fragte ihn: „Haben Sie schon für ben Posten bcs Kriegsministers trgenb eine Persönlichk rt ins Auge gefaßt Der Deputirte verneinte gewöhnlich bie Frage- Rm fuhr fort . "Nehmen Sie doch ^bibaubm Ein vortrefflicher Mensch, dieser Thibaudin! Niemand paßt sosehr für das s^were Amt als Thibaudin. Ein vorzüglicher Politiker un^'.ungewöhnlich begabter Feldherr UebrigenÖ wissen Sie am besten, waö mir an Thibaudrn haben! Der Deputlrt wußte dies zwar nicht am besten, weil er ben Namen des Generals kaum kannte, doch hütete er sich in den meisten Fällen, seine Unkenntniß einzugestehen. Der red gewandte Oberst hatu solcher Art leichtes Spiel, den bis dahrn ziemlich unbekannten Namen Thtbaudrn's in Deputirtenkrets n populär zu machen und bald steckte man tn ben Wandelgänaen die Köpfe zusammen. Die einen erkundigten sich vorsichtig um die Verdienste Thibaudrn'5; bie Anderen, welche nicht viel von Thibaudin wußten, gaben über denselben gute Auskunft. D e Pm lamentsberichterstatt r ber -Blatter oeroffent Vditen bie Nachricht, daß Thibaubin's Nsme in ben Wanbelgangen oiel genannt werbe, daß Thibaudin eine starke Partei hinter sich haben, sw. Stb»b au bin, n c b n b ei b« ein fehr verdienstvoller Osfiz'er, wurde eine vielbesprochene Persönlichkeit und schließlich Eingesandt. p r . , cfcreunbe der ^'th'rmusik machen Einsender dieses auf das Stiftungsfest de» ^itbervereins , Alpemöschen" aufmerksam. Auf diesem Fest, welches am 24. b. Ms. im Saale des Easö Leib gefeiert wirb, foimmt e:tit ganjn RttbA«, «übermufif xur Aufführung, so u. a. ein Eröffnungbmarsch für 11 Vilchenbuft Walzer, ebenfalls für bie gleiche Zahl Instrumente Die Letchb «ertiae Salonstück auf Holz unb Stroh mit Begleitung von 4 Zithern u.a. W- 'a a ', v r, u ,r Mi's>ich welcher Jedermann gegen billiges Entree freisteht, eitt erf® ult» "Adn möge unb b°h bie ßetfiungen b°s Vneins g-bührende Anerk.>muM aud) «J.'saraV'se-n^rbt (ft burch ihr verschwenderisches Leben so tief in Schulbcn aerothen, boß sie sich ecnötblgt sah. ihre Juwelen öffentlich> v-rste>aein zu lassen. Di- Derstei^erung sanb in ben bret I tztcn Tagen ber vorigen Woche ItaU und brachte dn Künsllerm zusammen 178 299 Franken ein. - M't 'he-m (Satten Damala lebt ^arah Bernhard nichts weniger als glficklich unb eS bestätigt sich, baß derselbe sich von ih. trennen will. Er beabsichtlgl, wieder Soldat zu werden, denn er halE -« iw> ^chffch-i Heere schon bis juin Sccondelieutenanl gebracht Jetzt möchte er sich in die n anzdsilche Fremdenlegion ausnehmen lassen. Nach d-n Ändeulungen von Sarah B-rnharbi selb , welche die Äeldv-.leg-nd-it in -in- ganz rab ale Stimmung versetzt baden oll wll J"gues Damala nicht lör.ger In einem Luxus leben, zu bem ei burch sein deicheib.nes Talent, wie er erst setzt einsteht, nur Dii1d)m!nbenb U)£ni9 beitraflen f“nu. ®=in = M ® mögen hat Damala schon längst verzehrt unb zwar in s°>aend-r bochsi ei ffach-r Weise; fein Vater, der französischer Eoniul t;i ^myrna war, hatte tbm einige hunb r^ tausend Franken Hinte lassen. Der noch ganz junge Mann machte l^ue gesamnt Habe zu Geld, legte die Banknoten unb bas (Selb in emen secretär unb r-dr'e davon, natürbd) mit Hilfe guter Freunde und Freundinnen, so lange, bis nichis mchr ba war. Dann würbe er Schansp-el-r. In cinig-n wieder in mehrereUnttrabthettungen allen mff de? ein^Scit^bic Christus feindlichen Schaarcn ber 3uben bie tri g.- brinflt rcpräscntEt b^hn ifdu ll’ment. 3ur flcI>örcu. SÄ? L ÄÄ. auch ber Evan'gelist?ber bie Reden und Handlungen ber einzelnen Peifoncn unb Parteien mit eiimnbe^ztl^verb'E ganzen Werkes liegt in den ttirifchen Momenten, wenn auch bi7 dramatischen Partteen überall kräftigen unb euer gischen Ausdruck flcfunben bab m* namentlich in ben meist kurzen Ehorsätzen sprechen sich die entfesselten menschlichen ^eib^scbatten Haß, Wuth, Furcht Hohn aufs Lel'enbigste aus Auf ber andern Se te finb die lyrischen Ehorsätze durchdrungen von der tiefsten Innigkeit der Einpsmdnna, sie sind durchweht von hingebender Gläubigkeit erfüüt oon hc^ui edniune unb aciübl über bie durch bie Sünden ber Menschen vcrschulbetcn i.eld^.n des GiloMÖ, voll Iraner über ben Abschied Christi von seiner Gemeinde :c. Inriicheu Partien der Passion sind insbesondere bte bret a capella-(shoiali. ,,Herzlii.bster „Ich bin’., ich sollte büßen" unb „Wenn id) einmal solltt scheiden" ; bann einige Arien, bie zu dem Besten gehören was ^r von B a ch be- finen wie v B- bie große Alt-Arie mit obligater Violine, „ßibaime -Lieh , dann „Du ieb"r Heiland", „Golgatha". Wohl bie großartigste Nummer der ganzen Passion unb ein volupbones Meisterwerk, wie es bie gesammte musikalische Literatur nicht meist aus. ’uweifen hat ist gleich der erste mächtige Doppelchor, in welchem sich bit bubrn christlichen Gemeinden, die wirkliche unb die Töchter Zions, gegeiiubertreteiu ->erzu tritt bann noch ein dritter Chor mit bem einstimmigen (-'Hora! „C lamm Gottes, unschuldig". Die ergreifenden Klagen ber Zionstochter, unterbrochen durch die emrgi- scheu Fragen der irdischen Gemeiiiben, vereinigen sich mit dem ral des Knaben, chors, ber „wie eine Stimme der Verheißung von oben, wie cm Lichtschein d-r Ver- föhnuna aus den büstern Wolken gleichsam bie ersten strahlen der Erfüllung ausgnßt , ui einem Ganzen von übcrwältißenber Schönheit unb Dcachtigkeit Genua, bie Passion bietet des Schönen so viel, ban cs l)ier unmöglich ist, sie ausführlich heroorzubcben. „Bach ift kein B a ch, sondern ein Meer sag e einmal Bcethoveii wortspiclenb, unb er Hal Recht. Kein Mensch hat ben .luSbruck dieser Rcci- tattve übertroffen- Cb Christus seine Jünger nut milb ernsicm ^abcl fragt: „Was bekümmert euch dieses Weib", ob er im Gefühle des nahenden Ungeheuren ben streunbcn trauervoll sagt: „Meine Seele ift betrübt bis in ben lob', unb theilnahmebebürftig bittet: bleibet hier unb wachet bei mir", ob er dringend betet „Vater, ist s niog. lich so gehe dieser Kelch von mir" unb bann in himmlischer Ergebung beifugt : „doch nicht wie id) will, sondern wie Du willst", ob Judas seine Same verzwenette Verwirrung und hoffnungslose Angst in ben wenigen Worten „Ich habe uoel gethan, baß ich unschulbig Blut verrathen habe", erschüttcrnb aussvricht - Alles^ist Leben, Charatter, Wahrheit und hat Bedeutung. Welch ein dichter war dieser -rhomaiiet- Cantor! finden- ... SchisfSvericht. Mitgethettt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd t* s"”'SsSX"'Äw w». w «. Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 3. Februar von Newyork abgeg fl war ist heute 1 Uhr Morgens wohlbehalten in Southampton ^"Abkommen bat nach Landung ber für boit bestmimten Paff'^iere, Post unb Labung lh Morgens bte Reise nach hier fortgesetzt- Derselbe überbringt 72 Passagtere utw Sh®*» Ä® ««= ?.Sl°öohn von auswärts, Karl Gottlieb. 6. Dem Arbeiter Karl Schmidt ein Sohn, Heinrich. 6 Dem Fuhrmann Johann Georg Dönges ein- Tochter. 7. Eine Tochter von auswärts, Clara. 9. Dem Barbier Ferdinand Schmidt ein Sohn. 9. Dem Premier-Lieutenant Louis Hiepe ein Sohn, Erich. 10. Dem S-conde-Lieutenant Albert Rudolph ein Sohn, Gustav Wilhelm Theodor Eugen. 11. Dem Locomotivhetzer bei der Oberhessischen Bahn August Sudheimer eine Tochter, Marie Dorothea. 11. Dem Schuhmacher Philipp Kmkel eine Tochter, Johanna Katharine. 12. Dem Schreiner Justus Bärrn eine Tochter, Theodore Wilhelmine. 15. Dem Kaufmann Ottmar Köhler ein Sohn- 16. Dem Bahnwärter bei der Main- Weser-Bahn Heinrich Sack ein Sohn, Julius August. Gestorbene. Februar. 10. Elisabethe Margarethe Freitag geb- Rinn, 38 Jahre alt, Ehefrau des Weichenwärters Karl Freitag von Heuchelhnm 10. Luise Dick, ged. Schmidt, 53 Jahre alt, Ehefrau des Lohndieners Balthasar Dick. 12 Ludwig, 6 Jahre alt, Sohn des Fuhrmanns Johannes Vogel- 12. Schreiner Werner Struth, 35 Jahre alt- 16. Georg Heinrich Karl, 4 Jahre alt, Sohn des Fuhrmanns Johannes Böckner- RMMi Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 11. Februar. Karl Heck, Dachdecker in Gießen und Elisabeth Althof, des verstorbenen Zimmermanns Georg Althof in Ehringshausen eheliche Tochter. Den 15. Februar. Karl Christian Ludwig Steinberger, Bäckermeister dahier, ein Wittwer und Karoline Sophie Becker, des Rothgerbermeifters Karl Becker I. eheliche Tochter. Denselben. Jakob Daniel Christian Karl Noll, Friedhofsaufseher dahier und Karoline Friederike Therese Marte, geb. Günther, Wtttwe des verstorbenen Maurers Johann Gottlob Zöllner. Gelauste. Den 11. Februar. Dem Bahnarbetter Johannes Diehl eine Tochter, Augufte Luise, geboren den 30. December 1882. Denselben- Dem Taglöhner Ludwig Seibert eine Tochter, Marte Karoline Lms., geboren den 25. Januar. , _ r Ä s. Denselben- Dem Scribent Georg Eidmann ein Sohn, Karl Heinrich Eduard Georg Max, geboren den 30. December 1882. . Denselben Dem Svecerethändler Johannes Hilgartner em Sohn, Friedrich, geboren den 26. December 1882. Denselben. Dem Schaffner Conrad Kuhl ein Sohn, Adam Anton, geboren den 23. December 1882. Beerdigte. nn_ Den 11. Februar. Heinrich Spengll, Hifsheizer in Gießen, alt 35 Jahre 2 Tag-, 0^^^^^^2^F?bruar.^ Luise Dick, geb. Schmidt, Ehefrau des Lohndieners Balthasar Dick, alt 53 Jabre 4 Monate 27 Tage, gestorben den 10. Sebruar- Den 14. Februar. Ludwig Vogel, des Knechts Johannes Vogel ehelicher Lohn, alt 6 Jahre 7 Monate 27 Tage, gestorben den 12. Februar Den 15 Februar. Werner Struth, Schreiner, alt 36 Jahre 0 Monate 8 Tage, gestorben den 11. Februar. _______ , ■ cmj Dbetfl 11 jtommer begeb :im. Lcr Oberfl ^aben S'e süvr g? grafci?* Der t do- Zbibaiibm! • -? baß i gibtn Krldhen » Dcr DwlltiNe fys kannte, tot Tn nb gtonnbK Dateien Samff ci.t ciao in btr tirr.dittg um b" : MW. 0^ ffiaUtr vt’M ,vd tz'vemwerdi. itmor.Mil* Bekanntmachung. Nachdem im Concurse über^ das Vermögen des Krämers Gustav Köhnke non Wieseck Schlußtermin abgehalten und die Schlußvertheilung vollzogen worden ist, wird das Verfahren eingestellt. Gießen, den 13. Februar 1883. Großh. Amtsgericht Gießen. 1108 Langsdorfs. "v zu laistv V Ul unb rfdx M tt n is M-öW * abteran** rdkcnihnbis^ * irm de'Leid^ M ** *0 < r.Bt gks^ '■fagS tb * Holzversteigerung. Montag den 26. Februar d. I, Vormittags 9 Uhr, sollen im Geils- häuser Gemeindewald, Distrikt Ham- merslach versteigert werden: 146 Nadel-Stämme von 8—18 Mtr. Länge, 108 Fichten-Derbstangen, 44 Rm. Nadel-Scheitholz, 100 Rm- Nadel-Knüppel, 1900 Reisholz-Nadel-Wellen und 36 Rm. Nadel-Stockholz. Die Zusammenkunft ist im genannten Distrikte zwischen Geilshausen und Odenhausen. Geiltzhmsen, am 16. Febr. 1883. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. 1116 Wagner. Holz -Versteigerung. Freitag den 23. Februar l. Js., Vormittags von 9 Uhr an, sollen im Beuerner Gemeindewald, District Entenpfuhl, Nasserstrauch und Fuchsbau nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 47 Eichen-Stämme mit 14,54 Mm. Inhalt, 11 Buchen-Stämme mit 10,53 Fstm. Inhalt, 168 Nadel-Stämme mit 50,25 Fstm. Inhalt, 15 Eichen-Stangen mit 1,25 Fstm. Inhalt, 907 Nadel-Derbstangen m. 60,29 Fm. Inhalt, 720 Nadel-Reisstangen m. 1 4,25 Fstm. Inhalt. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünshausen. Beuern, den 15. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Beuern- 1122 Ranft. Allgemeiner Anzeiger. Aufruf! Der unterzeichnete Ausschuß verhehlt sich zwar keineswegs, daß an die Einwohnerschaft Gießens im gegenwärtigen Winter zahlreiche und ernste Anforderungen, gemeinnützige Unternehmungen zu fördern und gemeinsame große Noth zu bekämpfen, herangetreten sind und die Mittel der einzelnen Haltungen im Interesse der Humanität in Anspruch genommen haben. Dennoch müssen wir es wagen, unsere Bitte um Beiträge laut werden zu lassen! Wrr wagen dies im Vertrauen auf die Einsicht unserer Mitbürger, welche nicht verkennt, daß auch unser Verein ein Werk bürgerlichen Gemeinsinns, eure Wohlthätigkeitsanstalt für unsere Bevölkerung ist. Ueber unsere Thätigkert gibt der Rechenschaftsbericht Aufschluß, welchen wir gegenwärtig an alle Mitglieder und Gönner des Vereins vertheilen lassen; derselbe beschreibt die Wirksamkeit des Vereins bis Ende Mai v. I.; seitdem haben sich unter der trefflichen Geschäftsführung des Herrn Lehrer Ludwig Zörb — die Anstalten des Vereins einer steigenden Frequenz zu erfreuen gehabt, die wenigstens in Bezug auf die Volksbibliothek, alle Erwartungen übersteigt. _ An den reden Mittwoch und Sonntag im alten Rathhause veranstalteten Lesestunden nehmen durchschnittlich 50 junge Leute Antheil; aus der an denselben Tagen geöffneten Schülerbibliothek werden jedesmal (durchschnittlich) 60 Bücher ausgeliehen; die an jedem Donnerstag für Jedennann geöffnete Volksbibliothek verlieh ani 2. November 1882 45 Bände an 36 Personen, am^ 9. Nov. 57 B. an 47 P., am 16. Nov. 60 B. an 55 P., am 23. Nov. 84 B. an 75 P., am 7. Dez. 91 B. an 80 P., am 14. Dez. 111 B- an 87 P., am 21. Dez. 128 B. an 96 P., am 11. Januar 1883 125 B. an 89 P., am 18. Jan. 153 B. an 105 P., am 25. Jan. 133 B. an 88 P., am l. Febr. 145 B. an 109 P., gewiß tzocherfreuliche Resultate, aus denen die ^^liche Stadtverwaltung und die gesummte Einwohnerschaft entnehmen mögen, daß die Mittel, welche unserem Verein in dankenswerter Weise zur Verfügung dcfteut werden, den Wünschen entsprechend, soweit es in unseren Kräften steht, ft'ucht- bar verwendet werdeii. Darauf stützen wir nun Bitte um neue Unterstützung. Nachdem wir im vorigen Jahre die Sammlung von Beiträgen ausfallen ließen, hoffen wir in gegenwärtigem Jahre keine Fehlbitte zu thun; in einigen Tagen wird die Liste zur Zeichiiung von Beiträgen herumgetragen und der Mitgliederbeitrag eingehoben werden; möge die Zahl unserer Rcit- glieder bei dieser Gelegenheit durch die Jedermann freistehende Einzeichnung sich mehren! Gießen, im Februar 1883. Der Ausschuß d;s Volkslnidunstsvereins: Aibacb, Reallehrer, Bramm, Bürgermeister, Dr. Duckner, Reallehrer, Ebeling, Lehrer, W. Ferber, Buchhändler, Dr. GareiS, Professor, Dr. Haberkorn, Geh. Reg.-Rath, I. Hanstein, Fabrikant, Jung, Lehrer, Keller, Beigeordneter, Kock, Zahnarzt, Dr. Ludwig, Professor, Ang. Mayer, Weinhändler, Dr. Naumann, Pfarrer, Georg Nou, Kaufmann, Dr. Ouckeu, Professor, Soldan, Nealfchul -Dtreetor, BigeliuS, Director. Säulen-- u. Tafelwaagen, schön und flut flearbeitet, empfiehlt Willi. HoHf MtchanikuS, 1133 Neuen-Bäue. Aus der (Gräflich Laubach'schen Gutsverwaltung zu Obbornhofen bei Hungen werden 1000 6tv. Nunkel- ruhen käuflich abgegeben. 1120 Vandwirthsch. Localvcrem Gießen. Sitzung: Mittwoch den 21. Ictirnnr, Nachmittag« 5 Uhr, im „Cafe Schnell“. 11445 Donnerstag den 22. und Freitag den 23. l. Mts. von Vornüttags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhaus zum Zweck der laufenden Straßen^ Unterhaltung für das Etatsjahr 1883/84 versteigert werden: Am ersten Tage: die Pflasterreparaturen, die Lieferung von Basaltsteinen, -das Anfahren und das Kleinschlagen derselben; am zweiten Tage: das Fördern von Lahnkies, das Anfahren von Lahn- u. Grubenkies, sodann die Straßen-Handarbeiten. Gießen, den 16. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 1109 A. B r a m m.__________ Raühwerk-Verstkigkrung. Montag den 5. März d. Vormittags 10 Uhr, werden im „Gasthaus zur Traube" dahier die Bälge von 10 Fischottern, 85 Füchsen, 4 Edelmardern, 2 Steinmardern, 3 Iltissen, sowie 8 Dachs- Schwarten versteigert werden. Laubach, den 16. Februar 1883. 1112 Grast Jagdverwaltung- polz-Versteigerung. Mittwoch den 21. ds. Mts. Morgens von 9 Vr Uhr an, kommen im Garbenteicher Gemeindewald, District Beckertswald und Markwald, zur Versteigerung: 26 Rmtr. Radel-Scheitholz, 304 „ „ Knüppelholz, 36 „ „ Stockholz, 6800 Wellen „ Reisholz, 1600 ,, Eichen - DurchforstungS- Reiser. 42 Fichten-Stangen von 10 bis 14 Ctm. Durchmesser und 6 bis 9 Mtr. Länge. Die Zusammenkunft ist zilr be- ftimmten Stunde im District Beckertswald am Eselsweg, in der Nähe der Salinenstraße. Garbenteich, den 15. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 1123 Schwarz. Acilgevoü'nes. |1136 Ein noch wohlcrhaltener Tommer- UeverLieNer zu verkaufen. Lindcuplatz 7. Reparaturen werden schnell und billig besorgt. Lager von 1146 Gusskreuzen und Porcellanplatten. Neustadt 15. 1124 Zither-Verein Alpenröschen CQ Dermischte Anzeigen CO Geld» ®puH. 1127 entgegen. fl 1126 Ein Haus in bester Lage, worin ein Spezerei- und Flaschenbier - Geschäft betrieben wird, ist unter sehr guten Bedingungen zu verkaufen. Wilh. Krämer. 1138 Eine Wohnung in der Nähe des Seltersweges gesucht. Näheres bei der Erped. ds. Bl. 1132 Einen Lehrling sucht zu Ostern Wilh. Hofch, Mechanikus, Neuen-Bäue. hiermit ergebens! eingeladen. Gießen, den 15. Februar 1883. 1129 Ein guter 'Arbeiter wird gesucht von L. Klinkei, Kohlenhandlung. „ Tas flechten von Stroh- und Nohr- stühlen, das 'Anfertigen jeder Art von Stühlen wird zu sehr billigen Preisen ausgefuhrt von Phllpp llenk«l. Stuhlmacher, Sonnenstraße Nr. 14 (dem Clubgebäude _______ gegenüber). 1104 Samstag den 24 Februar 1883, im Saale des Cafe Leib, verbunden mit Concert und Ball. Anfang 8 Ubr Abends. Es kommen unter anderen zum Vortrag: Eröffnungs-Marsch, ausgefuhrt auf 11 Schlag-Zithern mit Streichquartett-Begleitung (neu); Beilchendnft, W alzer (11 Schlag-Zithern); Die Leichtfertige, Salonstück auf Holz und Stroh mit Zither- beglcitung. Karten a 1 Mart sind zu haben bei den Mitgliedern, sowie durch die circulircnde Liste des Vcrcinsdieners Philipp Bender. 1106 ß>er Vorstand. 1105 Der GesUlschaftsvorltsiid Todes-Anzeige. Heute Morgen 21/» Uhr wurde unser gutes Kind Karl iiöekiiCE im Alter von 43/4 Jahren in ein besseres Jenseits abgerufen. Ilm stille Theilnahme bitten Gießen, den 16. Februar 1883. Die tiefbetrübterr Eltern Johann Böckuer und Fran. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 2 Uhr vom Leichenhaus aus statt. 1121 1143 Hausburfche, solid und unver- hetrathet, gesucht. Ein gewesener Offiziersbursche wird vorgezogen. Wo? sagt di e Erped. ds. Bl. 5« Gesellschaftsverein. Die verehrlichen Mitglieder des Gesellschaftsvereins werden zu dem am nächsten Mittwoch den 21. Februar, Abends 7 Uhr, im Gesellschastösaale stattfindenden Concert 1111 Ein möblirtes Zimmer vermiethet __________Fi. Felstng, Neuenweg 31. 1115 Der 2. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Morl Schneider, Wallthorstraße. Das Steinmetz- und Marmor Geschäft von (finit Aalbsseisch in Giessen vis-ä-vis dem Friedhof empfiehlt sich zum Anfertigen von Grabdenkmälern, Monumenten etc Kraveinfa/sungen sowie zu allen in dieses Zach einschlagenden Arbeiten in allen Steinarten. Montag: Weineaal Heute (Samstag) 'Abend r Bei Führer Besprechung betr. die Einladung nach Hungen. 645 Ein Lehrling gesucht voll Georg Böger, Mechaniker. ■■■eeaeeiHeeeeHeeeBb' *~£ Frischen Pumpernickel lacht westfälischen) rn C. Gr. Kleinhenu Delicateasenhdlg. 1139 In Friede. Mauke S Verlag in Jena erschien und ist in jeder Buchhandlung zu erhalten: Studien unter den Tropen Amerika’ Von Dr Franz Engel gr. 80. Preis K 4 Obiges Werk sind die Erlebnisse, Forschungen und Erfahrungen während eines mehrjährigen Aufenthaltes unter den Tropen-Regionen Amerika's in letzterer Zeit, die Dr. Engel in anziehender und fließender Sprache dem gebildeten Publikum darbietet. ♦ Der Inhalt dieses Werkes, das wohl einzia dasteht, zerfällt in 6 Abteilungen, wie folgt: l)Land und Leute des tropischen Amerika. 2) Die klimatischen u. territorialen Zonen. 3) 9tational- und Rasscn-Typcn. 4) Das Sinnen- und Seelenleben des Menschen unter den Tropen- 51 Der tropische Urwald. 6) Nacht und Mcrge n unter den Tropen Vorstehendes Werk ist vorräthig in der Ferber'schen Univ.-Buchhandlung zu Gießen. 1117 Waschklammern beste Sorte, per Hundert 60 H, empfiehlt Wilh. Kohlermann, 1140 Ein Familicnlogis, 3—4 Zimmer nebst Zubehör, per 15. März zu vermiethen. __ __ ____M. Weitzbäcker. 1135 Ein kl. möbl. Zimmer zu vermißen._________________Lindenplatz 7. 1134 Ein kl Familienlogis zu vermiethen. Frau Hubeier, Brandgasse. 1131 Bahnhofstraße 50 sind möblirtc Zimmer zu^haben._______________ 1125 Ein Schlafzimmer zu vermiethen. __Tcufclslustgärtchen 22. 1137 Ein Familienlogis zu vermiethen. ___Wehsteingasse 15. 1130 Bahnhofstraße 50 ist eine geräumige Wohnung per 1. Juli zu ver- miethen._____________ 1128 Eine abgeschlossene Mansarden- Wohnung per 1. April zu vermiethen- _____L. Klinkel. 1141 Eine Frau sucht Beschäftigung im Waschen und Putzen außer Hause. ____Löwengasse 28. 1145 Kleines Familienlogis zu ver- miethen. Heinr. Baum, Edcrstraße 13. 1144 Möbl. Zimmer zu vermiethen- ___L. Georg, Löwengassc 14. 1113 Ein Familienlogic, per 1. Mai im^ „Russt^Hof^ zu vermiethen- 1119 Ein kleines Logis vermiethet Hermann Kraft, Neuenweg 46. Wenzel^ Garten Sonntag den 18. und Montag den 19. Februar 1883 Große humoristische Coneerte ausgeftihrt von der Stttttgarter Eoncerlsänger'Gesellschast unter Leitung des« Salon-Komikers Emil Alberty Anfang Sonntag ß Uhr, Montag 7'/z,Uhr. Näheres Plakate. DilletS vorher bei Herrn Friseur Gerhard 80 an der Casse 70 Programme an der Caase. 984 Wermietßungen. 1107 Der 3. Stock (Mansarde), 3 Zimmer, zu vermiethen. Jung, Lehrer. 1110 Logis, gleich beziehbar, zu vermiethen. Neuenweg 31. 1114 Ein Bäckerlehrling gejucht von _____________________K. Haas. _ 1046 Wäsche zum W asche n und Bügeln wird angenommen inund.außer dem Hause. Näh. bei der Exped. ds. Bl. 982 Ein braves Mädchen mit guten Zeugnissen gesucht._______Liebigstraße 9. Schüler finden gute Pension. Wo? sagt die Exped. b- Bl-960 Logis gesucht in der Stadt per 15. Mai, 4 Zimmer, 1 heizbares Parterrelokal zu Cigarren- lager und 1 Raum für Packkisten Offerten mit Preisangabe nimmt die Exped. ds. Bl. unter Nr. 1127 20-Francs-Stücke . . . 16 24 do. in % . 16 20—24 Englische Souvereigns 20 35—40 Russische Imperiales . . 16 72—76 Dncaten ...... 9 52—56 Dollars in Gold . . . 4 19-22 Verantwortliche Redaction: A. Schenda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Hierzu ein zweite- Blatt. «t11 Atlktau: - vertagt »ord n länglit R-um vermiß w bit üioveüe iiro schnslüchen iVr Gesetz. Am T gen und wnrDf Ache von $dl Woch4Sitzllng gewidmet i dcä meinen nnün;i