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Der Redner stellte dann die Turnkunst in ihrer Bedeutung für das Vaterland dar und schloß mit einer Aufforderung an die Bewohner Gießens, dte Turner des Mittelrheinkreises mit einem freudigen „Gut Heil!" zu begrüßen. Der zweite Redner, Herr Emil Reuter aus Darmstadt, der Vertreter des Mittelrheinkreises, welcher d'e Turnfeste im Jahre 1862 und 1874 in Gießen mitgefeiert hat, preist Gießen als die Stadt, welcher man ein Unternehmen, wie ein Turnfest, vertrauensvoll in die Hände legen könne. Seine Erwartungen seien bei jedem Turnfeste in Gießen übertroffen worden, nicht am wenigsten bei dem gegenwärtigen. Der Redner geht hierauf mit einigen Worten zu den Bestrebungen der Turner über und freut sich, daß sie in Gießen so guten Anklang finden. Er glaubt daß Gießens Frauen und Jungfrauen einen Antheil am Gelingen des Festes haben, und läßt sie hoch leben. Der dritte Redner, Herr Gießen aus Frankfurt, verstand es trefflich, mit einer Anspielung auf seinen Namen beginnend, zwischen der Thätigkeit einzelner Comitäs besonders des Wohnungscomite's und derjenigen der Frauen eine für letztere sehr günstige Parallele zu ziehen, welche reich an munteren Einfällen und guten Witzen war. Auch der Concurrenz der Musensöhne und Turner gegenüber den holden Damen Gießens wurde gedacht mit feinen, die allgemeine Heiterkeit herausfordernden Anspielungen. Bei den großen Sympathien des Redners für die Schönen Gießens konnte es nicht fehlen, daß er sie schließlich auch mit Gießens Bürgern hoch leben ließ. Der vierte Redner rühmt die Turnerei als eine nationale Sache, die in keinem Lande so gepflegt werde, rote in Deutschland. Er kommt bann im Besonderen auf das Fest-Cornite zu sprechen und bringt ihm ein dreifaches „Gut Heil!" aus. So nahm das Banket einen würdigen und schönen Verlauf. Als wir die Festhalle verließen, herrschte jene urgemüthliche Stimmung vor, die eine nothwendtge Folge allgemeiner Befriedigung zu fein pflegt. III. Der Festsonntag: Du hast Recht gehabt, alter Turnvater Jahn, mit deinem Festgruß „Gut Heil", als du sagtest, daß er Geltung habe in Alldeutschland und ein Erkennungszeichen sei für Deutschlands gesammte Turner. Sie haben sich heute wieder erkannt in diesem Gruß die Turner des Mittelrheinkreises, die herbeigeeilt sind aus den Gauen des Rheines und Maines, aus dem Lahnthal, der Wetterau und dem waldigen Vogelsberg. r Schon in aller Sonntagsfrühe trafen Turner 'und Gäste, namentlich mit den Oberhessischen Bahnen ein und wurden freudig begrüßt von den Vertretern der Comitss und empfangen unter den Klängen unserer Regiments-Musik. Daß der Besuch aus Oberhessen ein ganz gewaltiger war, konnte man an den Transportmitteln ersehen. Auf dem Bahnhof der Oberhessischen Bahn gewahrte man unter Anderem ben er- heiternben Anblick, daß ein Zug einlief, dessen sämmtliche Viehwagen voll gepfropft mit Ffftgä'ten war, von denen man nichts als die Köpfe sah. Gegen 9 Uhr brachte uns ein Extrazug die Gaste aus Frankfurt, die sich ihre eigene Musik mitgebrocht hatten: kurz vor 10 Uhr trafen die Turner aus Mainz em und als die Züge um 11V2 Uhr anlangten und Hunderte von Turnern hier zurück- ließen, wimmelten die Straßen unserer Stadt von Menschen. Die eingetroffenen Turner begaben sich zunächst nach ihren Standquartieren und nahmen dort ihre Quartierzettel entgegen- Wer um die Mittagszeit einen Spaziergang durch die Straßen machte, war überrascht von dem Anblick der prachtvoll geschmückten Häuser, die in Tannenbäumm, Kränzen, Fahnen und Guirlanden völlig eingehüllt waren; nicht minder Überrascht aber über das Gewühl der Menschen, die sich in den Straßen bewegten. Kurz nach 1 Uhr marschirten die einzelnen Turnvereine in musterhafter Ordnung nach dem Wallihor, wo der Festzug aufgestellt wurde. Hier hatte nun der Fest- Turnwart C- Demuth seine liebe Noth und Arbeit, bis die Vereine gestellt und geordnet, die Musikcorps vertheilt waren und Jedermann seinen Platz inne patte. Zur festgesetzten W leiste sich der imposante Zua in Bewegung, der von^errx. Ä b‘ Hirt11J .»«Ml unl E V-vir m di- xrS - * M bk furjen ib» Wtt-li Barren: W E°bl- Pferd- MS ^erdn und Doppelt Oießm, 16-, WisselS gehören L in den Wh Lq wird vom tzMtktcn Mkl!' süllte sich die !ch bis zum letzten logramms verdiente r wiederholt gezollt mg bei, welche alle )tn, so durften doch aigabe unterzog sich Turnvereins. Aus das Turnwesen ge- lkreiseS herzlich will- i Tochter Jahns, die er dann aus, .was egrenzten Hügeln des /n lieblichen Thölern durchwindet. 8s ist seiner Jugend war, in zur ewigen Kühe haben bas Sanner c noch treulich ihm uen Reiches tragen, e zum gemeiniamrn Mit *16 chi W\V* M btä Sttiäaua. Keute“t Sem etften *«» lut«: ffr'iubungen, der W'- hierauf ©ttSen folget’ ™''m lammtliAe \Mtn, Olden- Turnunterrichts m, füt W B*£ |tn«, dl- w»-r d-i M berI-rl«"'^ m ««ff ii dwl 0eprwnä. £ latu der Turn glaubt haben, und Wsie l-nb Än ju iinem in-^r schchn, $boUr Ürdn Stande ytonw ken, daß derst einräumt, [on und irgenbroeli worben sind, rnng einerseits wohnliches Ma Hauptsache sink getreten und M 30. Juni ur ®in Ivtppimg । Nörben vm Neflabt Liidi • Go io( lllk, ift nun i Wuijdje $ür W» in bet i eine il11,6 ■j* onbeten 6ii 2aw>taflä । . Die fr btt 14 Ä!«, MS ? bt> bet’ e»en\l