rankreich) Brrreaur Schylstraße 7. 403 Politische llebersicht. Zeller der Herren < io« ätl-heiil- Plliöres und seinen Collegen eingereichten Demiss öfi*. iifx.iv ..... in. - , < . 11 * ^mittel, ■ueure r k -cßt» I n I ' 'inXlÄüt • -»^lung dieses Konditor und 11 rni TifldH KB. & T$7si yarrtrrt AtttfNhtim " vT V’:P6t f 3(Tlfib5 öülw ■ jj2T——- ;.vr,c< ynnidfi ai sKfYnrA 1Ö' Februar. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnadigst geruht: J 7 c . ?lm 14. Februar den Kreisarzt des Kreises Schotten Dr. Will). Dietz sch auf >em ')l ach juchen, mit Wirkung vom 1. April l. Js. an, in den Ruhestand zu versetzen; y an deins, ^age den Kreiüassessor bei dem Kreiöamt Bingen Dr. Kar! ^dolf zum Kreisrath des Kreises Schotten, mit Wirkung vom 1. April l. Js. an, nn oems. Tage den Kreisassessor bei dem Kreisamt Dieburg Dr. Karl Kayser zum Kreiüassessor bei dem Kreisamt Bingen, den Polizeicommissär zweiter Klasse bei dem Polizeiamt Darmstadt Polizei-Jnspector Dr. August Dietz zum Kreiüassessor bei dem Kreiüamt Dieburg, beide mit Wirkung vom 1. April l. Js. an zu ernennen. Berlin, 13. Februar. Für Se- König!. Hoheit den Großherzog von Hessen und dessen Prinzessinnen-Töchter Mctoria und Elisabeth, werden für die Dauer ihres Hoflagerü am kaiserlichen Hofe die „petit appartemenls“ im könig- Ilchon Schlösse als Absteigequartier hergerichtet. Die Kavaliere des Großh. Gefolges werden im „Hotel du Rord" Wohnung nehmen. Zum Ehrendienst bei Sr. Königl. Hoheit wird dem Vernehmen nach der Commandeur der Garde- Kavallerie, Generallieutenant v. Winterfeld, befohlen. Ihre Kaiser!. Hoheiten der Erzherzog Rudolf von Oesterreich und Ge- mahlin werden, wie nunmehr bestimmt, wenn nicht unvorhergesehene Hindernisse eintreten, gleichfalls zu dem Kostünifest im königl. Schlosse am 28. d. M., Abends, von Prag kommend, hier eintreffen. Berlin, 14. Fcbnmr. Dos neuerdings ventillrte Projekt einer direkten Babn- verbindung Mainz-Brüssel begegnet seitens der belgischen Presse sympatlnicher Ausnahme. Die „Jnd- belge" fordert das belgische Bautenmtnistcrium sogar schon auf ruar 1883: erte ttt Leitung I 11*1 ÄbÄ> Die unmittelbare Ursache m der vom MinisterpräsideMen i-- Em-te-'Ver ^^-rüngliche Regiernngs-Borlage, al« auch de.! v-'\t <0 _____«I r. 14 ;w brüten Entwurf welcher als Kernpunkt die eventuelle Ausweisung der Prinzen »n.wu Mmisterrath gutgeheißenes Secret des Präsidenten der Republik enthalt, abgelehnt. Da das Cabinet Fallwres sich mit dem Entwürfe Barben S t«ISrff“?* f0 6tin9te dessen Ablehnung auch die Demission des ■ m r ■ tjanbett sich nun darum, zwischen Senat und Devutirtenkammei I^rbeizuführen, zu welcher aber augenblicklich ^wenig Aussicht vollenden rft. lieber das neue Cabinet verlautet noch nichts Bestimmtes dock man wieder viel von einem Cabinet Freyeinet. Wie es heißt sei bie Kajontat der Deputtrtenkaminer geneigt, den von der Regierung acceptirten ffÄuXtt *** • ** * " w« WULWL • tiom ’hnhpT bett. die Gemeindeverwaltung der Stadt London, zu beschaf- bgm haben. In der Verwaltung der englischen Hauptstadt herrschen seit einer Reihe von Jahren große Mißstände, welche zum Theil daraus entsprangen, daß ,? °^^tung der City, also des ältesten Thales von London, auch die Bei waltung der übrigen Stadttheile in directester Weise ausübte, was bei O-r n üfj T Diillwi-enstadt an der Themse unbedingt zu Mißbräuchen führen " ,df; j,D'e Regierung hat nun dem Parlamente einen Gesetzentwurf vorgAeat, nje[cf.er bie Verwaltung Londons einer durchgreifenden Reform unterzieht und j|i Genehmigung durch bas Parlament fernem Zweifel unterliegt Auck bie tin n- mTa/ h'Tat",,c:,CK em5 ,uitb OaS englische Parlament wieder beschaf- tigen, wie es heißt, will bie Regierung eine Bill einbringen, welche densellnn Ä bloße Angelobung (Affirmation) ersetzt. Das Unterhaus hat eine bereits im Pnncipe sanetionirt, so baß ihrer legislatorischen Erlebi- gung tiiiti großen Hinberniffe im Wege stehen bürgten. Das Interesse an den orientalischen Angelegenheiten eon- gegenwärtig auf bie in London tagende Donau-Conferenz. Die- selbe ist >n erster Lime dazu bestimmt, eine Einigung der Mächte in Betreff d -r )üij. Kilia-Frage herbeizusühren. Der Kilia-Arm - der nördlichste Arm des Oonun-Deliaü — gehört zu Rußland und Rußland will nun auf Grund seines Besttzrechtes die Kilm, welche sehr versandet ist, ausbaggern und an ihrer Mün- dung Befestigurgen anlegen. Beides widerspricht aber gewissen Bestimmungen te? h n m e'^aße rU,rb Sonferenz soll eben hierüber eine Vereinbarung ■ s achten herbeiführen. - Rumänien hat dagegen prolestirt, daß ihm m der Conferenz keine vollwichtige, sondern nur eine berathende Stimm- zugestanden worden ist. Fürst Ghika, der Vertreter Rumäniens in London hat dem englischen -Minister des Auswärtigen, Lord Granville, in einem Schreiben biefen Protest zugehen lassen und erklärt, er würbe an der Conferenz nicht tbeiU dw Repräsentant Bnlganens, Bulcovich, protestirte seinerseits gegen die Zulassung Musurus Paschas, des türkischen Botschafters in London, zur Konferenz. Mr. 40. Samstag den 17. Februar lehener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. wT 8«f ■ fiedle vier, Elrketle mil I "‘ersehrift dc$ I •'-Directors. ■"asaer der Meilslbrdernde I scheint täglich mit Ausnahm- d-S Montag». Preis °i«rt«MhrNch 2 Mark 20 Pf. ustt Brinaerlohn __Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ntäl, Sa'tbr’ r. 3tdl? bei end £-. Mz ds. M ih, l Hr-ÄllNg, M | ert vtii midfe ... ä? WSLÄWÄ - - Ben, io. tfeuruar 1886. Großherzogliches Steuer-Commissariat Gießen. D" Verhandlungen des SleidjstaqTf‘"igten" m^den^letzten ^.agen eine lebhaftere Färbung als in den vorhergegangenen Wochen was znm Thell m er Natur der behandelten Gegenstände,^^zun. Theil aL auch xn’b!? ungewöhnlich großen Zahl der ausgetauschtei, persönlichen Bemerkunaen Ian Zwei volle Sitzungen hindurch - Sonnabend und Montag - besAftchte sich "ist der zivesten Lesung der Novelle zum Militär-Pensions-Gesetze und handelte es sich hierbei hauptsächlich um die Frage, ob die Gfficiere mit ,-nrh-* ^ntt bef eUCnlt113r hrranzuziehen seien. Es lagen hierzu soivobl von I^^rsttlicher wie von secessiomsiischer Seite Anträge vor, welche den eiaent- der Novelle, die vorgeschlagene Erhöhung der Pension' der li ^nDa ren Unt ,nn Ä ertoS günstig j ein Ausspruch des Seeamtes ist jedoch , tob, ‘ÄX**. - * sandelt worden welchesösterreichischen Abgeordnetenhauses »er» iÄ aÄ Sft e,d,loffen "»en UnstrsuchnngS- : die Sache in die Haub emzusetzen; außerdem hat auch bas Gericht scheu Kreisen über die Handluimsi ^utrüsiiing, welche in parlameutari- i Kaminski herrscht, welcher sich Ä» Slusher,genReichsrathS-Abgeordneten wm Unternehmer Baron Sckmar, ,.a*rl ur llusizstchen Lransveisal-Bahii «nsbeduiigen bat erscheint Tife, 3 "'Mblich eine Provision von 625,000 ft. i liges in Oesterreich seitdem das ^der etwas Neues ist Derar- giOÖ .,, lie Trinkgelder-Theorie sanctionstte gemde'nichtz" .^nheim.Proceß , R« 'dieser ^Wochc''das ;'1"' // "auglos beschlossen. Die imnnth-ihnL iuu*’e 1 Cinlags-Dasein saug, und Telegraphische Depeschen. Hamburger Sorrefponbenten" über eine V . Ul. /TI.. Xod fmtpr- unb fhbt ber®nbftatton Laasphe der Besuch bes ersten «ahnzugs Enbe nächster Wocde bevor. lOS’/e« Tendenz: fest. hust. Die (Soinmijfion des Stadtrathes für öffentliche Monumente ljatüen ;ntraq gesteh, am Palast Vendramin, wo Wagner starb, eine Gedent-Jnlchrist > ülzub ringen. sich mit der Eventualität der Rcalisirung des genannten Badnpr°jects vertraut za machen, soweit dasselbe für belgisches Territorium m Betracht kommt- Oesterr. Silberrente 67, 50/0 1877r Nüssen 887/8, befürwoNet. - Anläßlich der Mittheilung be» ferner, 0 Die ch des @ Das - das P 0) Daö 3 n M Das 3 wd 3 Jlfr,: 31 D>e z, a“i^S N ntentehfti Regelt 3 gVj ^nt'e u ®tö|h -k ' - Ain Tage vor dem Tode Richard Wagner'ö hatte der Kapellmeister Levu aus München demselben noch einen Besuch abgestattet. Der Rachlaß Wagner's besteht in der unbelasteten Villa „Wahnfried", einer Bibliothek von bedeutendem Werthe und einer Bildersammlung. . Bayreuth, 15. Februar. Der Magistrat beschloß m seiner gestrigen Sitzung einstimmig, die Leichenfeier für Richard Wagner auf Kosten der Stadt Vermischtes. __ sMittelrheinischer Turntag.) Das 14. mittelrheinische Xurnfeft , fodte nach dem Beschlüsse des Neuwieder Turntages dieses Jahr in ^^ßen ^^halten werden. Vor mehreren Wochen hatte nun der Festort an die Mitglieder, des bie Anfrage gerichtet, ob es nicht rathsam erscheine, in Anbetracht der durch das Hoch- wasser im Gebiete des Mittelrheins herrschenden Nothlage das ^bisturnfest dieses cyqL ausfallcn zu lassen und erst im nächsten Jahre abzuhalten. Der Kreisau^schuß bat sich in seiner Mehrheit gegen die Abhaltung des Festes in diesem Jahre aus gesprochen. Da jedoch in derartigen Angelegenheiten stets dem Turntage bas letzte entfdielbenbe Wort zusteht, so wirb am 25. b. M- in Mainz ein außerorbeMUcher fttanffttrt a. M., 16. Februar, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetbeilt durch das Bankgeschäft Alvert.Kaufmann in Gießen.) Creditactien 258V2, Staatsbahnactien 285^/», Galizier 258 /r, Lombarden 121, Nr - westbahnactien 174V2, Darmstädter-Bankactien 15^3/47',159berfS/e^^ Oesterr. Silberrente 67, 4% Ungar. Goldrente 7415-i6, 4 /o 1880er Russen 71, 50/0 1877t Russen 887/8, 2. Orient-Anleihe 5774, Spanier 6N/8, 5% Rumänische Rente 92Vr, 4% Unistc. Egypter 72'/z, Disconto Comm. 1947«, Gotthardbahnactten Setann ■ aht wi bas N bem $egt *) 1, Julß ‘H emjultttat.^ Freunde Wagners in Gratz schicken einen Kranz nach Vened'g und entsendnen Delegirten zur Leichenfeier. Das Landesth^ater wird eine Traue t Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieften. Evangelische Gemeinde. ®otte$btenfl: Sonntag, den 18. Februar (Reminiscere). Vormittags SV« Uhr: Pfarrer Diugeldey. . Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst, Pfarrer Schlosser. Mittwoch, den 21. Februar, Abends 6 Uhr, 3. Woches-Passions gottesdienst, Pfarrer Dingeldey. , 0 Am Sonntag, den 25. Februar, wirb bcis heil. Abendmahl tm Vor mittagsgottesbien st gefeiert werben; bie Beichte finbel unmittelbar vor dem selben statt |n der Woche vom 18. bis 24. Februar besorg« ^nU ^W^eberholt wirb barauf aufmerksam gemacht, baß jeher kirchlichen Trauung eb ninmaliaeS kirchliches Aufgebot ber Verlobten vorangchen soll, bas btefe bei dcir elften Pfarrer — Pfarrhaus an ber Sübanlage — besonders ni bestellen haben, da es durch die Bestellungen auf dem Standesamt nicht erledigt wird. Katholische Gemeinde. 2. Fastensonntag (Reminiscero) Von 7 Uhr an: Beichte. 8 Uhr: Frühmesse und Austheilnng der h. Commumon. 1/2IO Uhr: Hochamt und Predigt. 2 Uhr: Sakramentalischc Andacht. Freitag. 6 Uhr: Passionspredigt und Fastenandacht (Rr 50). Gottesdienst in der Zgnagoge. Freitag Abend 5 Uhr, Samstag Morgen 8^ Uhr, Samstag Mittag 3 um Samstag Abend G6 Uhr. liier die jur eu Eene Vieferunq Ähckverichretdl k leigen A Keichs von 1000 vK btoRti ILtfunte mid । M km aut Lmßllg de« Amm Wl dem unter ^un$aa! H AgrdMeniM' M die nidMsM die Urfunlx tii^7 ßj.L_ ' M Srngör; | % Dr Krankreich. 11 Februar Präsident Greoy empfing heute Vormittag Delegirte Paris, 11- tyCDruar. meldie ihm eine Petition überreichten, in fronjörnJer^auPeute unb J^ustr eller^^ \ä) M*6auflgM| Mmisterkrisen . roeldjer hie eIen,t ßjirb Der Präsident erwiderte, er nehme lebhafteren zu begehen, verursachte fnttftic ßa0L flClenn wi^ >uei 1 Geschäfte befinden, 0 - Antheil als irgend ^nQn^äaf?enberJ^btX Handel und Industrie zu heben. Die ----- und er werde «ut allm Krü tcn 0 1 Entspricht bereits einem Betriedsumsatze von 7« Unter f Triften für bie Petition au« Paris unb aus ber Provinz ermattet. """"' London. 15. Februar. Zn ber Thronrede, mit welcher das Parlament heute ] ei öffnet wurde werden bie Beziehungen zu den Machten als ireundichastliche bezeichnet 1 Sen dem Schlüsse der vorigen Session sei die Ruhe m Egypttn ^Ederhngestellt, d , Jurucfiie unß der don befindl.chen englischen Truppen vollziehe sich so schnell, als 0 nne kluge Ciwägung bJr Umstände gestatte- Die Rcconstttuirung der Reg eiung (^avotens und die Reorganisirung ihrer Gefchäste unter die Autorität des Khedive sei rum^The^ilch0u vollzogen^ d:e Königin werde fortfahren, denseiber1 ihre Au merk,amkett zuzuwenden und sich bemühen, die Wirkiamkeit der Maßregeln zu sichern, ^lche e'grifsen Än feun, um die Ordnung ausrecht zu erhalten u..d Punschen der Bevölkerung entsprechend- Vertretung, fow.e d 1 - Ach tu Ng v or den - ■Tnronalm VerofUchtunarn wikberhrrzustellen. Sie haue bereits das dem toultan und b°n Großmächten gegebene Versprechen erfüllen können, der fieunofchaitlichen Erwägung derselben die Arrangements zu unterbreiten, welche ihr nm gee.gn tuen fcb'en1en. b^e Stabilität ber sfi.g erung des Khedive, bie Wohlsahrt unb das Glück egyptifchen Volk.s, die S'cherheit des Suez.Canals und den europäischen Frieden zu sichern Die aus diese Ziele aeuchtete Politik der Regierung werde_ au» in Butunrt * ie sie in der Veraangenheit gewesen Sie rechne zuoerlaistg am eine richtige Würd gu g dieser Politik durch tue übrigen Mächte. Die Tdronrede liebt serner hervor daß die Donauconsetenz zusammengetreten fei, um die Freiheit der Donauich ssii-Hrt sicher z bellen, welche unter bie Garantie ber Großmächte ge|teUt fei und einen Thetl des 1 niT'tlyo^Don*'6l^Ugebruar'lb scl Überall Geltung verschafft worden Gleichwohl eiheifche das Vistehen von a-deimen Gefellschasten In Dublin und anderen Orten Energie und Wachsamkeit ohne fdes Nachlassen von Seiten ber Exekutivgewalt. Die in ber Thronrede anßefanbiflten Gesetzvorlagen betreffen nur Gegenstände von lokaler Wichtigkeit für England, Scholt- I-md und Wales, u A. wird em Gesetzentwurf vorgelegl werden, betreffend die Eut- chädigung englischer unb schottischer Pächter für bie voll ihnen -u s-wendeten land- wirthschaftlichen Mellorolionen. Dre Thionrede sagt fchließlich, daß in den letzten Zahrndie Zeit des Parlaments für die Angel g-nhesten Zrlands in Anspruch ge- nommen gewesen fei, utzt erforderten die allgemeine Ges tzgedung und das Bedü sniß and^r Theile des vereinigten Königreichs die Auimerkiamkeit des Parlaments gle ch- woh7 sei zu hoffen, daß im Lause dieses Jahres auch einigen legislativen Bebstrsnissen rlands werde entsprochen werden können. . . , . , ... London, 15. Februar. Aus Trafalgar Square fand heute Nachmittag um 1 Uhr eine Volsoemonstration statt, um Bradlaugh bei bem Versuche, seinen S'tz im Unterhause einzunehmin, zu unterstützen. Die sehr zahlreiche und erregte V-rsammlung rahm eine Resolution an, welche gegen die Ausschließung Bradlaugh's aus dem Unterhauff pröteilirt. Bradlaugh kündigte in einer Resolution an. daß er in Person seinen Siu tm Unterhaufe in Anspruch nehmen werde und begab sich mit zahlreichen Anhängern n l dem Unterhaus-. Die auf Trafalgar Square oersammelte Menge ,erf reute M ■rauf Die Zugänge zum Parlament sind stark bewacht, um leben Versuch eines Handstreichs von Seiten ber Anhänger Bradlaugh's zurückzuweisen New-Bork, 15. Februar. Der Regen und bie UebersLwemmungen dauern fort, e Eisenbahn in b-r Umgegend von Linc nnati ist stark beschädigt. Den letzten Be. i chtm zufolge ist ber Wasierstand des Ohiofluffes in Cincinnati gegenwärtig Höher a s zuvor Der Bü'germe ster von R-wport (Kentucky) bat einen HÜlferuf er lassen n welchem er erklärt, daß ber britte Theil ber Stabt unter Wasser stehe und gegen 3000 ,'»mitten hilfsbedürftig feien. Venedig, 15. Februar. Die Ueberführuug der Leiche Wagners nach ^anreutf) wird morgen oder Sonnabend per Ertrazug erfolgen. Von der Ab- stcht einer sofortigen großartigen Leichenfeier in Venedig ist man in Folge des ausdrücklichen Wunsches der Familie abgekommen. In der Stadt giebt lieft ote . -aemeinste Theilnahme kund. Sämmtliche Blätter enthalten sympathifche Rach- - >fe - im Trau-^rhause ist eine riesige Anzahl von Kränzen unb Blumen ange- '-uft. Die Commission des Stadtrathes für öffentliche Monumente hat den Wolff S tclegr. Corrcspondenr-Bureau. 15 Februar. Reichstag. Bei der fortgesetzten dritten Lesung des Etats äB SÄ» I sSiSSs» Ha-.'ÄSSSÄ®* <2 von *7 *$s Ard« hlR ylltfunk »iik L in d-« riciM 81"s jjr dem uniert kiiai rdintitn Mttr «wcldm nut feit, mibnjen'J pitq »er Uck-> fliesen, kn । Grondene I« vr ' 'Tii 2er Sanqmti I Mn, vertrem jauer, hat 121. Zuli 187H Mlekonoimevmoal< | bamfon^Lamn Samen bei h- ! Netzen au^i^L Handel und Verkehr. (Rieften 14. Februar. Der heute und gestern dahier abgehaltene Viehmarkt war sehr stark befahren und meistens mit jungem und gutgenahrtem Vieh Es waren ciufaitrteben: 1791 Stück Rindvieh und 697 Stück Schwttne. Der handel bei Zuch.- unb Arbeitsvieh war lebhaft und standen die Preise denen der früheren Markte gleich, bet Schlachtvieh aller Art und Schweinen billiger. Nächster Markt Dienstag den 6 und Mittwoch den 7. Marz d. I- Vimburfl, 15- Februar. Rother Weizen ^17.15, Weißer Weizen j z^orn JL 11.65, Gerste X 8.40, Hafer X 6.55, Erbsen X —, Kartosteln X . - Gelnhausen, 13. Februar. Die Zufuhr zu dem heutigen Viehmarkt war eme i e6r ft arte. Angetrieben waren 448 Stück Ochsen, Kühe, Rnder und Kalber und , 145 Schweine. Der Verkehr war ein höchst lebhafter und das angetriebene Vieh wurd zumeist verkauft. Die Preise waren hoch Der Zutrieb an Ochsen war nicht unbe^ deutend unb wurde trotz der hohen Preisforderungen darin viel gehandelt. Auf dem Schweinemarkt zu welchem fast ausschließlich Fettvieh und Läufer angetriebcn waren, war b'r Hmib'l'ebmsalls lebhaft bei ziemlich hoben Preisen. Im Allgemeinen kann tiefer Markt mit Rücksicht auf bie Masse beb ang-trtebenen Vietzes und die Zahl ber abgeschlossenen Geschäste als einer ber besten Märkte bezeichnet werben, bie bis jetzt hier n"(an^ber ^KölmGießener Eisenbahn) 15 Februar Auf den.beut, gen - hiesigen Markt würben gebracht: 361 Ochsen, 229 Kühe und Rinder, 584 Schweine. [ Der nächste Markt ist am Donnerstag den 15. März l. I- auf Verlegung dcS Kreisturnfestes in das Jahr 1884; 2) IEkanntmachungen^des Kreis^ veitreters; etwaige wettere Anträge wüsten m den er st gen an den Kreis tret er Reuter nach Darmstadt gesandt werden. Der Turnlag, dem um 10 Uhr eine Sitzung des KreisauSschusses vorausgeht, beginnt um 11 Uhr Vormittags- Friedberg, lieber das Auftreten der Trichtnenkrankheit in unserer Stadt können w'.r Folgendes berichten: Es sind erkrankt 9 ^eT^onen aufeerbem 1 ^QU Der Grad der Erkrankung war in k'tnem Falle ein sehr schwerer, bet Den gen ein mitt-lschwerer, bei den Meisten ein leichter. In Gefahr ist dermalen kein Kranker mehr. Ob die Ursache der Erkrankung gesucht werden mufe In bem ^lcisches von einem Schweine oder von mehreren, darüber besteht noch> k n Gewißheit. Merkwürdig ist, daß mehrere Personen, welche unzwe elhaft trichmches Fleisch als Füllsel oder als Rohwurst gegessen haben, verschont geblieben sind^ Der dermalen bestehende Trichinenschrccken wird als dauernde Mahnung hoffentlich sein Gutes haben, im Augenblicke ist er übertrieben- Man soll nicht verg-ssen, baß man - Avlatzlictz ber miiiiyeiiuii« wo .....des faifer I aebraten^iü‘‘unb Vafe'ßbU"e®SBJrßd)t0erißi<*Q'iu’ alle^Zesten unumgänglich noth- Unterredung md einem italienischen b^e'«''^ cb^tan^^erb'uo?tbeTonb«§aelnbrudSDoll^r nirftt" blos“'bann, wenn'‘jufaatg dnmal ein trichinöses Schwein auf9efunben fffi-hi®' uuf fflbstwemaer Täler anlefireife ber ^rff g'w^en se', weffte bff .Nmbb^ wo-ben^ff D. ^Vacante Arztstellefj Durch ben Wegzug des seitherigen Allg. Zlg-" auf ihren früheren Artikel vom o. d- M. hin, won ch Vege .weiten Arztes ist bie h'esige practiscke Aiztstelle in Erledigung gekommen. w«ch^Dffff?be^ffi1>eresis bürd) zwanzigjährig^Dauer Wagner-Vereins Stabt?nb'wohl°d-S "anb^'der pensioüirte^RÜntamtmaÜn KöÜiger, be“°am 7. März eröffnet d^ObmanÜ' Koch mu^mer"Änsprache ®u Ehren ^°^^^^^s^"künfff Mainz 14° Fchruaü °°DieFesiung wirb bemaächst mit einem etfernen S^tanb m"' Ein^ Üiib^efft"g'bührbenffe7^b^S^'b"'et'ng°esühÜ?we,7en. 8' ' Mär? im großen Musikvereinssaale in Aussicht genommen. Bei derselben sollen das Thüringen, 13. Februar. Kaiser W lhelm wird wahrend der Corps- Orchester und imhrere Solokräste ber fo»‘‘ manöve! bes 4 unb 11. ArmeerCorps einige Tage Ausenthalt in Gotha unb Weimar mffn^en^HostKamllme‘'ister Richter'wnb persönlich einen ^°"i°ufbenSarg legen. nt6me"marburg 14. gtbruar. Aus Biebenkopf wirb geschrieben! Seit Samstag Aus Anregung des General - Jntenbanten wirb sich eine Deputation b« Welieber b"‘L ”uber cine Station weiter bis zur Lubwigshütte, wo bi.! elbeni ,-tzt des Chors unb des Orchesterpersonals ber Hofoper zur Leichenseier nach Batzreuth N ° » Lause bieser Woche werben sie noch bis Wallaugehen 1 ‘ > „_t.ei._2r— o__ho« prft«>n ^abnruas Ende nacvirer 6 1 Der deutsche Club in Linz richtete ein Beileibstelegramm an bie SBm»e Wagner s und beschloß, eine Sammlung zur Errichtung eines Wagner - Denkmals 1096 Holzversteigcrnng fm 2 175 Frchten- n 160 Birken it ii ii Samstag den 24. d. M 2) Donnerstag den 22. Februar L 115 Stöcke, ii it 2700 zur t ffiicS« Die Unterhaltung u. Bepflanzung 36 der 71 der der 150 S) hirf< Seibert. 1089 22 40 ii H II 85 2715 Wäsche für Oesen und Senkgruben // ii Ibft mLmösr? arn sind Der boflmiid) sm - ''ta, man ?2T |dfl4t ober llolh- »Cfl «aig:funbtn a bt$ frt^erigtn T.CL rm fr 23 8 5 6 14 5 Holzversteigerung iui OPPenröder Gemeindewald. 250 3425 Rmtr. Buchen u. Eichen-Scheit, „ Buchen-, Eichen - und Nadel-Stöcke, „ Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüppel, Nadel-Wellen, 1) Fleischmaaren, 2) Backwaaren, 3) Spezereiwaaren, 4) Milch, Butter und Eier, 5) Bier, 6) Eis, 7) Formulare, Drucksachen und 8) Schreibmaterialien. Ferner werden ausgebotm: Länge, Fichten-Derbstangen, Fichten-Reifer u. Bohnenstangen. des Gartens, Das Reinigen das Personal, Das Reinigen Herde, Das Reinigen eignet, Stück starke Kiesern-Stangen. Montag den 23. d. M», von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Oppenröder Gemeindewald, Distrikt Leinegrube, am Vicinalweg von Oppenrod nach Albach nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: 36 Eichen-Stamme von 15—48 Ctm. Durchm. und 6—11 Met. Länge, Buchen-Stämme von 40 Ctm. Durchm. und 6 Mr. Länge, Fichten-Nadelstämme von 15 bis 39 Ctm. Durchm. u. 7—16 Mr. I a,t|l vor n Wat Tors ■t* N-3 100 Stück Aepfel- und Birnbäume aus der Gemeinde-Baumschrcke kommen erst zur Versteigerung. Zusamnienkunst jedesmal im Ort. Oppenrod, am 15. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Oppenrod. 1087 Petri. ____ etfmirr- Vchavb r rrbm, bit octrov t brnib btr tzorpS- K räumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklä- rung der Urkunde erfolgen wird. Gießen, den 12. Februar 1883. Das Großherzogliche Amtsgericht. : 1084 Dr. Gilmer. 13-16 20 Vergebung von Drsinage- arbeiten und Röhrenlieferung. Montag den 19. d. M, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Rathhaus zu Bettenhausen bei Hungen die Fertigung von circa 24000 lfd. Mtr. Drainagegräben, veranschlagt zu 3840 A sowie die Lieferung von ca. 80 000 Stück Drainziegelröhren, veranschlagt zu 4020 A an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden und sind Lusttragende hierzu eingeladen. Bettenhausen, den 13. Febr. 1883. Großh. Bürgermeisterei. 1029 Rückel. 1470 „ Tannen-Reisholz, 136 Fichten-Stämme v. 15—25 Ctm. Durchmesser und 10—18 Mtr. Länge mit 52,83 Fstm., geringe Kiefern - Stännne mit 6,08 Fstm., Stück starke Fichten-Stangen, zu Sparren und Leiterbäumen ge- änge = 16,76 = 160,40 S»31*: *,.i in *£121, 51«’ 1 y,, «RumW >,ad°rdb-ch"-- L;' Mti WS ‘ Stabt Bekanntmachung. Betreffend: Die Stiftungen der Frau Hofgerichtsrath von Krug und ihres Sohnes des Hofgerichtsraths Dr. Karl von Krug. Anmeldungen zu dem Bezüge von Zinsen aus den oben bezeichneten Stiftungen, wKche nach Beschlnß der Stadtverordneten-Versamm ungmm 16. September 1875 an 30 Stadtarmen, bereit Auswahl dem Stadtvorstande »usteht, ausbezahlt werden sollen, sind bis zum 1. März schriftlich ober mund- lich bei der unterzeichneten Stelle einzubringen. Gießen, den 14. Februar 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. ii u II rm langes Kiefernholz in 2 Schichten gesetzt zu 2,50 Der Anfang der Versteigerung ist Morgens p r ä c i s 10 111) v in dem District „B u ch e n b e r g" , zunächst Altenstädten, und wird Mittags 1 Uhr in dem District „,^nchs- löcher" und „Junkernwald", zunächst Oberlemp, fortgesetzt. Bemerkt wird noch, daß das Fichten- St am ui- und Stangenholz in dem District „Buchenbergs und das Kiefernholz in dein District „F u cb s- löche r" lagert. Hohensolnis, den 13. Februar 1 ™ >. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. 1082 Dünner, Reviersörster. , gebart 31T mit 8* flufflcbol. Der Bauguier A Kausmanu in Gießen, vertreten durch Rechtsanwalt Lauer, hat das Aufgebot des unterm : 27. Juli 1878 von Der Kaffen- und r.-obnn i)iun., 4 „ Derbstangen mit 0,36 Fm. Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger-Straße am Müllerweg. Annerod, den 15. Februar lbb3. Großherzogl. Bürgermeisterei Annerod. 1083 En Hardt. Dienstag den 20. Kebr., Vormittags 10 Ubr, lasse ich an meiner Baustelle in der Marktstrape eine gro^e Anzabl gut er- baltene Fenster, Tburen, Treppen, liefen re. meistbietend versteigern. 1092 J. M. Schulhof. Salz von der Großherzogl. Saline Bad-Nauhelm auS gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Bade, salz, EiSsalz, Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Mufmann J. €1. 1>. B*p*t auf dem Markt in Gießen. Grossh. Salinen- und Bergamt 52 Bad-Nauheim. Eier 10 Stück JL 0,45 bei 1086 Arnold, Schloßgasse. Ich bringe meinen Rheinwein für dessen Echtheit ich garantire, in empfehlende Erinnerung: ISSler per V2 Liter 45 H, 1878er „ V3 „ 70 „ Bei größerer Abnahme entsprechend billiger. Pä. Bauer 1091 Bahnhofstr. 57. Dr. Roinershauseifs Aogen-Esseoz , zur Erhaltung, Herstellung und Stärkung der Sehkraft vom Apotheker Dr. F. G. Gel**, Aken a. d Elbe. 1 i Fl- 3c^, Vr Fl 2 A, V3 Fl. 1 .A incl. Verpackung. 36. Jahresbericht und Gebrauchs, anweisung aufVerlaugen gratis. 1076 gitte lesen! wozu ergebenst cintadet Fh. Weller. 880000000000000000000088 Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Briihl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen- 1057 Eine Kaute Mist zu verkaufen bei S. Goldenberg, Löwengasse. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. a>5LtUnf o lnöblirten Zimmern wird zum o O i-April von einem Herrn z. miethen Ä O geiuchl. Offerten mit. Nr.865 bittet o b man i.d. Exped. d-Bl.abzug. 1093 g ^ooooooooooooooooooooß Zur Beachtung! Ph. Mayfarth &, Co., Maschinenfabrikanten In Frankfurt a M., haben letztiähriee Dreschcampagne eine wichtige Erfindung an J 8 ä®’ Danipf-Drescli-Maschineii '7*^ gemacht, welche an jeder bereits vorhandenen Dampf-Dresch-Maschine angebracht werden r^nlnbima°DA^w ^^schatkenden Maschinen von Clayton &, Shuttleworth in nc°,n und Robey &, Co. m Lincoln mitgehefert wird. 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