Erstes Blatt. Kr. 215 Sonntag den 16. September Preis vierteljährlich 2 Msrk 20 Pf. mit Bri, Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark Erscheint täglich mit Ausnahme des MsmiggS. n Bction. Polizei-Reglement teinber; 17, Teptes^' ii ft**5 oumtu; tzschulstraße 7. MendS 9 H winn). bei der >ent Niedewck- )♦ W rnbemmte W-S Der SotM.0 Art. 1. Am 21. September 1883 find die nachbezeichneten Straßen und Wege von Morgens 7 Uhr ab bis zur Beendigung der Parade für den Durchgangsverkehr geschlossen und zwar: 1. die Straße (versteinter Weg) von Mer-Eschbach nach Nieder-Erlenbach; 2. die Straße (Kreisstraße) von Nieder- Wach nach Ober-Erlenbach; 3. die Steinstraße (Feldweg) von Kloppenheim lach Nieder-Eschbach; 4. der die Steinstraße schneidende Feldweg von Nieder- Ambach nach Ober-Eschbach. Diese sämmtlichen Straßen dürfen zu der angegebenen Zeit^nur zum So wie die Eingänge zum Paradefelde durch den Drahtzaun an den Colonnenwegen für die Truppen mittelst Flaggen markirt sind, so werden auch durch Plakate an den geeigneten Stellen die Richtungen nach den Aufstellungs- plätzen für das Zuschauer-Publikum angedeutet sein. Der Ort Nieder-Eschbach wird von den Truppen nicht passirt und es ist nicht allein im Interesse der ungehinderten Bewegung der Truppen, sondern hauptsächlich auch zur Verhütung von Unfällen geboten, daß der Hauptzu- und Abfluß des Publikums durch den ebengenannten Ort stattfindet. Für die aus Frankfurt kommenden Wagen wird dringend empfohlen, den Straßenzug von Frankfurt nach Eckenheim, Preungesheim, Bonames und Nieder - Eschbach einzuschlagen, da sie auf diesem Wege nicht durch marschirende Truppentheile aufgehalten werden. Wo immer bei Gelegenheit der Parade oder bei den Manövern überhaupt Wagen von Privaten mit den Truppen in Verbindung kommen, müssen die Wagen auf der Stelle halten bleiben, bis der Abzug der Truppen stattgefunden hat. Sodann wird auch darauf aufmerksam gemacht, daß es während des großen Feld Manövers, welches am 22. September innerhalb des von den Orten Homburg, Oberursel, Bommersheim, Kahlbach, Bonames, Haarheim, Massenheim, Nieder-Erlenbach, Ober-Erlenbach und Seulberg begrenzten Ter- rams zur Ausführung gebracht werden wird, für das Publikum nicht ohne Gefahr fein würde, sich in der Zeit von 10 Uhr Vormittags bis zum Schluffe des Manövers inmitten dieses Feldes zu begeben und sich daselbst aufzuhalten. Als ein geeigneter Aufstellungspunkt für das Publikum empfehlen sich bei diesem Manöver die Höhen nordwestlich von Ober-Erlenbach, wo ein freier Ueberblick über das Manöverfeld gewonnen werden kann. Für den Wagenverkehr sind an dem ebengedachten Tage die in dem Manöverfelde belegenen Straßen Ober- Erlenbach—Ober-Eschbach, Ober-Eschbach—Nieder-Eschbach bis zur Preußisch- Hessischen Landesgrenze nach Bonames, Nieder-Eschbach—Ober-Erlenbach und Nieder-Eschbach—Nieder-Erlenbach für die Dauer des Manövers geschloffen. Bei den umfassenden Anordnungen, welche von den Behörden getroffen sind, darf verhofft werden, daß die Ansammlung des Publikums zur Besichtigung der großen Kaiser-Parade auf den freigestellten ausreichenden Zuschauerraum, sowie die Rückkehr vom Paradefelde ohne Störung der allgemeinen Ordnung und Ruhe und ohne Gefahr bringendes Gedränge vor sich gehen kann, daß auch der Verkehr auf den Zugangswegen nicht behindert sein wird, und daß die Fluren vor Beschädigungen geschützt bleiben. Etwaige Ausschreitungen, Widersetzlichkeiten und überhaupt Störungen der öffentlichen Ordnung würden für die Urheber und Betheiligten die sofortige zwangsweise Entfernung In den Tagen vom 19. bis 27. September d. I. werden die Herbst- vmgen des IX. Armee-Corps in der Umgegend von Homburg v. d. H. Nsindenund es wird vor Sein er Majest ä t dem Kaiser und Könige -Ni 21. September, Vormittags 10 Uhr, große Parade in dem Straßen- ttneck zwischen Ober-Erlenbach, Nieder-Erlenbach und Niedererbach, Front gegen letzteren Ort, abgehalten werden. Bekanntmachung. »ttrifft bte diesjährigen großen Herbstübungen des XI. Armee-Corps und insbesondere die am 21. September er. in Aussicht genommene Kaiser-Parade. Gehen und Fahren bis an das Paradefeld und zurück, bezw. bis zu den auf diesen Straßen angebrachten Warnungstafeln hin benutzt werden. . Art. 2. Die zum Aufmarsch der Truppen rc. nach dem Paradefelde besonders angelegten und bestimmten Colonnenwege dürfen von dem Publikum in keiner Weise benutzt werden. Art. 3. Am 22. September laufenden Jahres sind die nachbenannten Straßen und Wege, nämlich: 1. die Straße (Kreisstraße) von Ober-Erlenbach nach Ober-Eschbach; 2. die Straße (Staatsstraße) von Ober-Eschbach über Nieder-Eschbach nach Bonames bis zur Landesgrenze; 3. die Straße (Kreisstraße) von Nieder-Eschbach nach Ober-Erlenbach; 4. die Straße (versteinter Weg) von Nieder-Eschbach nach Nieder-Erlenbach von Vormittags 10 Uhr an bis zum Schlüsse des Manövers für den Wagenverkehr geschlossen. Art. 4. Uebertretungen dieser Polizei-Vorschriften werden mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark bestraft. Friedberg, den 6. September 1883. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden. , Mit ft, Häuser »» Unter Zustimmung des Kreis-Ausschusses und mit Genehmigung Groß- snzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz iverden in Anwendung feä Art. 78 des Gesetzes vom 12. Juni 1874, die innere Verwaltung rc der Leise und Provinzen betreffend, zwecks Aufrechterhaltung der Ordnung und Schulung von Unglücksfällen bei der am 21. September l. Js. vor Seiner «ajestät dem Deutschen Kaiser 2C. rc. zwischen den Orten Ober-Erlenbach, Wer-Erlenbach und Nieder-Eschbach stattfindenden großen Parade, sowie bei kn 22. September l. I. in dem Raume Ober-Ursel--Bonames—Massenheim * Seulberg ftattfindenden Manöver des XI. Armeecorps nachstehende Polizei- Hnschrrften erlassen: September SÄ? 0™ergehe*Tft g genommen, " ' Ullv L.v d, Bekanntmachung. ■ff:Polizei-Reglement wird andurch bekannt gemacht, daß zwischen den für das Großherzogthum Hessen und das Königreich B ’ br"lmnten Civil Conmirssaren ber den diesjährigen großen Herbstübungen des XI. Armee-Corps folgende Bestimmung vereinbart worden ist, nämlich: V] 9fri "Ä Zwecke der besseren Aufrechthaltung der Ordnung auf dein Parade- und Manöverfelde während der diesjährigen großen Herbstübunq des LJdNonat September stattfinden und sowohl Großherzoglich Hessisches wie Königlich Preußisches Staatsgebiet berühren werden, er® Cwck-Commlfsaren vertretenen Regierungen gegenseitig die Zusicherung daß die von der einen und der anderen Seite « k 5/‘ r <.nb Gendarmen für die ganze Dauer der Manoverzeit zur instructionsmäßigen Function auf dem anderseitigen, zum Manöoer- khmma™. r» L -“^gebiet ^[0^1'1 und beziehungsweife beiderseits zur entsprechenden Function generell beauftragt werden sollen. Die gleiche Zulassung tzchMAweise Beauftragung soll ^uch auf andere Polizeibeainte — staatliche oder Gemeinde-Polizeibeamte, einschließlich der Forstschutzbeamten — des einen « bctheiligten Staaten aus dem Territorium des anderen Staates ausgedehnt sein ° ' Fri'edberg den 7. September 1883. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. —----- Dr Braden. i . Das von den Truppen benutzte Paradefeld, welches von den Bahnhöfen pyomburg und zu Bonames gleichweit entfernt ist, wird rings von einem ' lWzaun umschlossen und nur mit einigen Einlaß-Oeffnungen im Anschluß I $le, Zuur Aufmarsch der Truppen bestimmten Kolonnenwege versehen sein. |pr Eintritt in den inneren Raum _ ist für das Publikum nicht gestattet, wo- ifür dasselbe die Räume außerhalb des Drahtzaunes und insbesondere (Mer Front des von den Vicinalwegen (Kreis-Straßen) Nieder-Ejchbach— s '-r-Erlenbach und Nieder-Eschbach—Nieder-Erlenbach begrenzte Feld südwest- ^des umschlossenen Paradeterrains, sowie der Raum dem rechten Flügel der k gegenüber, nächst dem Orte Ober-Erlenbach, zur Benutzung bestimmt W. Die nächsten Plätze am Drahtzaun sind den Fußgängern eingeräumt; Nene Zuschauer und Wagen haben rückwärts von den Fußgängern Auf- Mng zu nehmen. Derjenigen Stelle gegenüber, au welcher der Vorbeimarsch ^ Truppen bei der Parade erfolgt, wird ein besonderer, übrigens sehr be- | Mutter Raum für Fußgänger und Wagen reservirt und es können in diesen W nur solche Besucher zugelassen werden, welche auf den Namen ausgestellte ^erhalten haben. y h- beT! P^adetag haben von 7 Uhr Morgens ab bis zur Beendigung s? Parade die das Paradefeld durchschneidenden und an dasselbe anstoßenden Tatzen und Wege, und zwar: die Kreisstraße von Nieder-Eschbach nach Nieder-Erlenbach, der Verbindungsweg von Nieder-Eschbach nach Ober-Erlenbach, die Steinstraße (Feldweg) von Kloppenheiin nach Nieder-Eschbach und der die Steinstraße schneidende Feldweg von Nieder-Erlenbach nach Ober- .. Eschbach Durchgangsverkehr gesperrt werden müssen, in welcher Beziehung auf - vM dem Großherzoglich Hessischen Kreisamte Friedberg erlassene Polizei- id'Ement vom 6. d. M. verwiesen wird. Die bezeichneten Straßen dürfen |J6r wahrend des gedachten Zeitraumes nur zur Fahrt bis an das Parade- 1 Md zurück benutzt werden. Die Benutzung der zum Aufmarsch der nach dem Paradefelde angelegten und bestimmten Kolonnenweqe ist ^d«s Publikum überhaupt untersagt. Bekanntmachung. mir d>e bezüglich der diesjährigen großen Herbstübungen des XI. Armeecorps getroffenen Anordnungen. Gießen, am 13. September 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. S Dr. Boekmann. 1883 ietzener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. U M bett Z Niederschläge. iipitmber. 14. •? > Gartner, 3 eiplimber. 12, :! Rechnun «mgchhr 18 Pfanhai, ™h, dm 1 L. Mnic ,5® «dm. Telegraphische Depeschen. Wolff'« telcgr. Correspondenz-Buveau. Merseburg, 14. September. Se. Mas. der Kaiser verließ heute Vormittag kurz nach 9 Uhr die Stadt, um die Parade über das 4. Armee-Corps abzuhalten; die Dörfer, welche der kaiserliche Wagen passirte, waren alle festlich geschmückt. In Groß-Kayna stieg Se. Majestät zu Pferde, begrüßte zunächst Vie anwesenden Fürstlichkeiten und die fremdherrlichen Ofstciere, welche auf Dem rechten Flügel der Parade Stellung sanden, und ritt sodann die Fronten ab. Der Vorbeimarsch begann um 10 Uhr 45 Min. Aus dem Wege zu dem Punkte wo Se. Majestät die Truppen vorüberDepliren ließ, nahm Allerhöchst- der elbe den Rapport des Generalmajors v. Köthen, des Führers der Krieger- vereine entgegen. Der Parademarsch währte bis 12 V- Uhr. Die fürstlichen Chess führten Sr. Maj. dem Kaiser ihre Regimenter vor. Prinz Wilhelm befand sich im Stabe des Generals v. Blumenthal. Se. Majestät svrach seine Allerhöchste Befriedigung über die Parade aus und ritt sodann die Fronten der etwa 300 Kriegervereine ab, wobei Allerhöchstderselbe mete Mitglieder derselben durch Ansprachen auszeichnete. Se. Majestät wurde überall mit begeisterten Zurusen begrüßt und kehrte um 2 Uhr zur Stadt zurück. Wittenberg, 14. September. Die Versammlung des Luthertags beschloß aus den Vorschlag ihres Präsidiums einstimmig, folgendes Telegramm an Se. Maj. den Kaiser abzusenden: . . . ~ o Ew. K. K. Majestät sagen roir für die durch Se. K. K. Hoheit den Kronprinzen in Allerhöchstihrer Vertretung uns überbrachte huldreiche Botschaft, die uns zu dem Wittenberger Luthertag begrüßt hat, unseren ehrfurchtsvollen Dank und geloben vor Christo, dem Haupt und Herrn der Kirche, aus s Neue, an dem Bekenntniß unserer theueren evangelischen Kirche im Geist und Glauben unseres großen Reformators unverrückt zu halten und mit der Hülse von Oben den Beweis des Geistes und der Kraft weder in der Kirche, noch im Vaterlande schuldig zu bleiben. Das Präsidium des Wittenberger Luthertags. — Den Schluß der gestrigen Feier bildete eine glänzende Illumination der Stadt, die fick bis in die entlegensten Straßen erstreckte. Der Marktplatz mit dem Rathhause und den Standbildern der Reformatoren war besonders festlich beleuchtet. Der heutige zweite Festtag ist wie der gestrige vom herrlichsten Wetter begünstigt. In der Stadtkirche finden Vorträge und Verhandlungen berufenen Beamten und insbesondere den Gendarmen ist allgemein unter Hinweisung auf die verschiedenen Landes-, Feld- und Forst-Polizei-Gesetze die pflichtmäßige Handhabung der Aufsicht anbefohlen. Zur Unterstützung der Landgendarmen bei der Wahrnehmung des Polizeidienstes sind zur Bildung von Gendarmerie-Patrouillen Mannschaften der Kavallerie commandirt, welche als besonderes Abzeichen einen Ringkragen von weißem Metall tragen, auf welchem sich zwei heraldische Adler in Gelb befinden. Homburg v. d. Höhe den 10. September 1883. »*:"r kw!' "^2 Uhr ra.!“ 20 K; hÄ? pMu- Ä um 2 LUni p bfli 11 (U1 rtter-Vrognofö für den Monat dV/ M. Lengfeld'schen Buchhandlung tn Ließen, den 15 U12, Hühnere' - ptr Äer 20 \ 0.90—1.50, r M per« ; WeinefleUch b. u Mchpr.Lt MM SrMvrt a.8 -°jchl. Mitgethei * 2491/2, Stc ätüodb 1671/8/ j tdf (iominanbit 19: M Russen 72*/ jr 58, S>/o Runu . Nienburger HO von dem Paradeterrain und überdies nach den Umständen des Falles die in den allgemeinen Gesetzen begründeten Strafen zur Folge haben müßen. Zu der eiaenen Einsicht des Publikums hegen roir indessen das volle Vertrauen, daß dasselbe seinerseits schon zur Aufrechthaltung der Ordnung beitragen, und den Anordnungen der Behörden, sowie den Belehrungen und Anweisungen der dienstthuenden Executiv-Organe willig nachkommen werde, damit Ordnungs- widriakeiten Störungen des Verkehrs und namentlich auch Unglucksfalle, wie sie sonst bei dem voraussichtlich starken Andrange von Zuschauern immerhin im Bereiche der Möglichkeit liegen würden, gänzlich verhütet bleiben. Nicht minder läßt sich erwarten, daß allseitig von dem Publikum auf dem Manöver- und Paradefelde daraus Bedacht genommen werden wird von den Fluren jede Beschädigung fern zu halten. Den zum Feld- und Horstschutz Deutschland. Berlin, 13. September. Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt gegenüber den Auslassungen Wiener und Berliner Zeitungen, welche behauptet halten, daß die Mächte wegen Bulgariens gegen Rußland sehr aufgebracht sewn: Wir consta- Hren daß in maßgebenden Kreisen von einem Aufgebrachtsem gegen Rußland Nichts zu verspüren ist. In Wien, Berlin und Rom ist der Wunsch vorherrschend, mit Rußland in Frieden zu leben, keine der Machte hat em Interesse am Kriege man hat von Rußland Nichts zu verlangen, Nichts zu wünschen; wegen der Vorgänge in Bulgarien ist von keiner Seite, nicht. einmal von der Pforte Klage geführt worden. Das Aufgebrachtsein gegen Rußland besteht also stand mehrfach zur Sprache gebracht. Ein dem jetzigen ^"5mtssionsverfahren an- haftendes Hauptübel wird vielfach indem Princip gefunden, daß der Regel nach der Zuschlag dem Mindestfordernden zu ertheilen ist. In Folge des Zuschlags an den Mindestfordernden haben oft erhebliche Nachforderungen bewilligt werden müssen well die Qualität der Lieferungen eine schlechte war. Wetter hat man sich mehrfach darüber beschwert, daß die Submissionsbedingungen der preußischen Staatsverwaltungen zuweilen Bestimmungen enthielten, die gar nicht imt£. zu halten seien, daß ferner unter den technischen Behörden ost Personen maßgebend seien, welche nicht genügende^Kenntnisse hätten, um die gelieferten Gegenstände gehörig beurthestcn zu können, und daß oft DieLieferanten durch hohe Conventionalstrafen, welche dte Verwaltung auferlege schwer aeschädtgt würden. Das Bedürfniß einer Neuordnung des öffentlichen Submissions- Wesens unterließt hiernach keinem Zweifel und wird auch Seitens der preußischen Staatsregierung anerkannt. Die üb?r das öffentliche Submissionsverfahren erhobenen Klagen haben dem Vernehmen nach zu Verhandlungen zwischen den dethnlgten Ministerien geführt und es sind bereits gutachtliche Berichte der P^vinzialbehorden eingegangem Wie c5 hecht, wird an maßgebender Stelle auch der seitens der Dele- girttnkonfercnz deutscher Gewerbekammern am 4. Juni ds. Js. gefaßten Resolution Beachtung geschenkt: „die beschaffnden Behörden durch eine zweckmäßige Organisation zu estier selbstständigeren Berücksichtigung des Beschaffungszweckes und planmäßigen Abwechslung in der Vergebungsmethode zu befähigen, insbesondere durch> periodische oder ständige Berufung einer gemischten Commission für regelmaßige Reoision des Verfahrens und der Submissionsschemate Sorge zu tragen und die Akkordirung der Arbeiten damit zu erleichtern durch Niedersetzung von Schiedsgerichten und gemischten Uebernahmecommissionen, Einrichtung von Materialprüfungsanstalten, ^^esmaßige Aufstellung von Preistabellen und Concentration des Jnformirungswesens über Leistungsfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit der Submittenten- Äe preußische Staatsregierung ist auch der Frage näher getreten, ob sich eine gesetzliche Regelung des öffentlichen Submissionswesens empfehlen würde. Afrika. Rom, 14. September. Die Curie wird Mitte Oktober die in den vatikanischen Archiven bestndlichen, Luther betreffenden Dokumente veröffentlichen als' Gegendemonstration zu der Lutherfeter in Deutschland. Die Dokumente enthalten alle Berichte der Nuntien Deutschlands und Oesterreichs über Luther's reformatorische Handlungen, des en Hetrath rc- Sie sind daher vom vatikanischen Standpunkt aus wichtig. (F. Z ) öt. über die kirchlichen Ausgaben der Gegenwart statt. Das Fest ist auch heute sehr zahlreich besucht. Bonn, 14. September. Der Professor der Rechte an der hiesigen Universität, Geh. Justizrath v. Stintzing, hat nach einem aus Oberstdorf bei Sonthofen in Bayern eingegangenen Telegramm durch einen Unglückssall dai Leben eingebüßt. , , rr . Stade, 14. September. Nach den über die Reichstags-Ersatzwahl un 19 Hannoverischen Wahlkreise (Neuhaus-Otterndors) vorliegenden Meldungen sind bis jetzt für Hottendorf (nat.-lib.) 3945, für Cronemeyer (Fortschr.) 31o5, für Klenck (Welfe) 756, für Oehme (Soc.) 241 Stimmen abgegeben. An« 30 Wahlbezirken liegt das Wahlergebniß noch nicht vor. . München, 14. September. Die Regierung hat den Antrag der Map rität, in den Noch bestehenden beiden Simultanschulen katholische Parallelklassrn einzurichten, abgelehnt. r London, 14. Septbr. Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Hongkong von heute: Bei Phonhai zwischen Hanoi und Sontay hat zwischen Den französischen Truppen und den Streitkräften der „Schwarzen Flagge" ein fecht stattgefunden, das 8 Stunden dauerte. Die Verluste der Franzosen m Tobten und Verwundeten werden aus 2 Osficiere und 50 Mann, diejenigen der „Schwarzen Flagge" aus 500 bis 600 Mann angeschlagen. — Nach einer weiteren „Reuter'schen Meldung" aus Shanghai von heute sollen in Folge non Aufreizung durch eine „die weiße Lllie" genannte geheime Gesellschaft tn Wuchang Ruhestörungen stattgesunden, haben. Ein englischer Justizbeamter te giebt sich nach Canton, der französische Gesandte und der englische Gouverneur in Hongkong sind nach Peking ab gereift. Newiiork, 14. September. Em- Depesche des „N-wyoik v-rald" über bw jüngste Ges'chi der Franzosen in Toi'gking besagt: Nach amtlichen sranzosist-n Quellen seien die Franzosen am 1. September bis Palan, etwa zwols M-llen w« Sontay, oorgerüdt und hätten nach dreilagigem Kamps- die Poswonen der »SchlvatZiN Flaggen" mit dem Bayonnet genommen. Der französische Verlust betrag 2 DfffcifK und 14 Mann tobt, 3 Osfielere und 40 Mann verwundet. Die schwarzen Fla«ga> verloren 500 Todte und 2 Geschütze. General Bauet zog sich nach Hanoi zurück m Verstärkungen abzuwarten und ließ 300 Mann zur Besetzung der den schwären gl-M° weggenommenen Position zurück. Lokal«». Gießen, 15. September. Samstag den 22. l. Mts., Vormittags 9'/- Ilsi findet eine öffentliche Sitzung des Kreisausschusses des Kreises Gießen statt. W kommen zur Verhandlung: _ 1. Klage der Gemeinde Lumda gegen den Vogelsberger Bergwerksverein u)^, Unterhaltung des sogen. Lumwegs. . M 2. Recurs des Bildhauers Wilhelm Barthel und Anderen dahier gegen ein» Polizeibefehl betr. Reinhaltung des Chausseegrabens rechts der Grünverz-r 3. Desgl'. des Maschinenmeisters Daudt dahier betr. Aufräumen desChaus" grabens in der Frankfurterstraße. .. 4. Ansinnen des Großh Kieisamls Gießen an die Gemeinde Muschenhetm w Aufbringung von Kosten, zur Räumung der Wetter. Gietzen, 15. September. Gestern Abend zwischen 7 und 9 Uhr tobte unserer Stadt und Umgebung ein ganz fürchterliches Unwetter. Der ganze Hmn war fast ohne Pause durch grelle Blitze erhellt, wahrend fortwährendes Rolleniv Donners diese phänomenale Naturerscheinung begleitete. Wir erinnern uns nld?L . ein so lange anhaltendes Blitzen erlebt zu haben. E'n wolkenbruchartiger Regen, bunden mit Hagel, setzte theilweise die Straßen unter Wasser. Hoff-ntlich wlro o. y Unwetter der'Ernte keinen Schaden zugefügt haben. Vermischtes. Darmstadt, 13. September. Die Trauung der Prinzessin Victoria von Hl^ mit dem Prinzen Ludwig von Battenberg wird im Laufe des Herbstes m Komg» Schlosse in Windsor stattfinden. Die Königin Viktoria wird wahrschernlich etwas von Schottland zurückkehren, um der Hochzeit belzuwohnen. Reiskirchen, 14. September. Bei der gestern dahier statt gehabten meisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Herr Heinrich hunger l . 89 Stimmen einstimmig wiedergewahlt. .Eine auch hier vorhandene sch ch^ vartei zog es vor, nachdem sie schon bei der Utz en Gememderathswahl ekie flrün Niederlage erlitten hatte, diesmal von der Wahl ganz bleiben, tmofl in jeder Hinsicht bewährten Manne noch recht lange vergönnt seinl, in. mme sicher und geistiger Frische das nun zum vierten Male rhm übertragene A i Segen der Gemeinde zu verwalten. — Witterungskunde/) 1 16. September. Sonntag. Frühmorgens wohl sonnigunds ruh g, heraufziehende Ballen, die Mittags zur Bedeckung..führen. Mittagsm sch^k an den Küsten bis zu Sturm; Nachmittags bester, ortsich aufgehellert zu lw Abend, Nachts Niederschläge. c Ä, s 17. September. Montag. Nach Westen zu ^morgens sann a, na« trüber; Morgens herausztehenbe weiße und bunkle Ballen bis zur ^^uf49l5ge. Zik ntcht ohne Ntederschläge, Nachmittags ausgeb-siert bis gut. Nachts N'-d-r,w Allgemeinen noch zeitweise wtnbig unb besonbertz Morgens verSnberltch ® 18. September. Dienstag. * über wolkig, Mittags brohenb bet aufgeirtschtern Wind, N^'^^Nordax herbstlich angenehm, namentlich nach Osten zu. 3m Allgemein mehr theils heiter, lhetls nebelig, nach Süden zu an den prognostmnen ä Gefundene Gegenstände: 1 Pincenez, 1 Leitriemen, 1 goldener Ohrring, mehrere Schlüssel und Hundeblechmarken. Gietzen den 15. September 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ' I. V.: Kraemer.__ I , L-i>e"7Ä Iri bisliedigc ■K.JL flfWßttil 'S» ü s« Geborene. September. 2. Eine Tochter von auswärts, Elise Lucie. 4 Dem Schuhmacher Jacob Gerhard eine Tochter, Marie. 4. Dem Kohlenhändler Eduard Klirikel etn Sohn, Adolf Eduard- 6 Dem Schleifer Friedrich Hermann Tesche ein Sohn, Karl Friedlich. 8. Dem Packmeifter bei der rechtsrheinischen Bahn Konrad Freitag ein Sohn, August. 8. Dem Schuhmachermeister Konrad Häuser eine Tochter, Johanna Margarethe Anna. 9 Dem Aufseher Karl Drescher eine Tochter. 10. Dem Kaufmann Marcus Kann ein Sobn, Julius. 10. Dem Schutzmann Heinrich Bommershetm etn Sohn, Heinrich Ludwig Karl. Gestorbene. September. 7. Dienflknecht Adam Löb, 39 Jahre alt, von Assenheim. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 1. September. Eduard Christian Emil Wernhard Weidig, Großherzog- ltcher Amtsanwalt zu Darmstadt und Ernstine Marie Pauline Schlatter, ledige Tochter des verstorbenen Kaufmanns Philipp Schlatter zu Gießen. Den 12. September. Ludwig Kronenberg, Bäckermeister dahier und Elise Wilhelmine Geltz, ledige Tochter des Schneiders Johann Jost Geitz in Biedenkopf. Denselben. Johannes Dern, Kaufmann dahier und Luise Elisabeth May, ledige Tochter des verstorbenen Schmiedmeifters Balthasar Peter Emil Karl May tn Gießen- Geraufte. Den 9. September. Dem Schlosser Louis Heise eine Tochter, Auguste Karoltne Luise, geboren den 24- August. Denselben. Dem Schneider Nicolaus Biesdorf eine Tochter, Christine Georgine Karoltne Luise, geboren den 30. Mai. Denselben. Dem Stetnhauer Heinrich Lerch eine Tochter, Luise Marie, geboren den 29. Juli. Denselben. Dem Glasermeister Hermann Scherff ein Sohn, Heinrich Marlin, geboren den 10. August. Denselben. Dem Schneider Wilhelm Huthmann eine Tochter, Wilhelmine Auguste, geboren den 8 August. Denselben. Dem Bäckermeister Wilhelm Lange eine Tochter, Henriette Katharine, geboren den 30. Juli. Denselben. Dem Kaufmann Wilhelm Seuling etn Sohn, Karl Friedrich Moritz, geboren den 2. Juli. Den 11. September. Dem Buchhändler Philipp Pfeiffer eine Tochter, Thekla Christine Pauline, geboren den 25. August. Denselben. Dem Gaftwirth Karl Balzer Zwillingstöchter, Mathilde, geboren den 10. Juli und Paula Christine Johannette, geboren den 11- Jult- Denselben. Dem Schreiner Ludwig Emil Zimmermann etn Sohn, Johannes Ludwig Emil, geboren den 16. Jult. Denselben. Dem Buchbindermeister Conrad Steinhäuser eine Tochter, Elsa Regina Franziska, geboren den 31. August- Den 14- September. Dem Schreiner Peter Ludwig Möller eine Tochter, Marte Julie, geboren den 3- September. Denselben. Eine uneheliche Tochter von auswärts, Helene Elisabeth, geboren den 15. August. Handel und Verkehr. eckte an btr 154 H, Schweinefleisch 62—64 H, Hai ; M X3-5O-6. W Pt- ßtr. 13-18 4. j/L 7.50—8.50. den Antrag der W WjUß aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. 11 k t Aufgebote. au" meldet aus fysf Mott. Eheschließungen. Frans Schmidt 6139 Dr. Naumann, Pfarrer. I. Haustein. 6171 rger 6166 sind eingetroffen in CiOSKÜ*'1* besitiejv zügliehe Schönheitsmittel nwohltätige Albert Lehrend 1.80, 61 37 feine Qualit. Gest. Herrenhüte Qual. Hl do. do. der7heer-i/Schwe-'*l& fd-Seifen, nicht aber II. I. 3-4, 5-8, 2'/2-4, 4-6, 6-9. 2-21/4, 21/2-3, im ans Obersts Li einen UngliW k, September. 14. Kaufmann Johann Jakob Rudolph Selhorst zu Gießen mit 8m Julie Gartner, Tochter des verstorbenen Bäckermeisters Joseph Gartner zu Carl Schwaab’s Dalicatessenhandlung. Slptember. 12. Kaufmann Johannes Dern mit Louise Elisabeth May, Tochter M verstorbenen Schmiedmeifters Balthasar Peter Emil Karl May zu Gießen- 12. Bäckermeister Ludwig Kronenberg, Wittwer, mit Elise Wilhelmine Geitz, Tochter des Torbenen Schneidermeisters Johann Jost Geitz zu Gießen- 14. Schmied Ernst M mit Katharine Pfeif zu Gießen. 14- Küfer Georg Christian Zittriger mit ir.tharine Schäfer, Tochter des verstorbenen Oeconomen Philipp Schäfer II. zu Netzen. Die Rechnung der evangelischen Kirche zu Gießen für Rechnungsjahr 1882/83 liegt vom 17. September d. I. an acht Tage lang in dem Pfarrhaus an der Südanlage zur Einsicht offen. Gießen, den lo. September 1883. Der evangelische Kirchenvorstand. '■. EigehschaFien. ; Äkw/e die Theer Seifen.--. Keine BeschmnUung und ;; Verderb m ss dery/ässtie, Kein penetranter Geruch. ' f^Keineunqefalliqe'Farht CK&iie schädlichen. ichstaMrsahuch tz orliegenden Mduiur leger (gortför.) 31$ timen abgegeben. Kkgulirsütiosen s billig abzugeben. Frankfurter-Straße 67. Hiermit erlaube ich mir auf Emaille-Bilder als Spezialität, sowie auf gute, schnelle Bedienung und billigen Preis aufmerksam zu machen. rntag hat- zwischen« iQtjen Flagge" elnb laste der granjojo > 50 Mann, diejch schlagen. - Nach riq nte sollen in Folge« geheime GeseW^l jischer JustizbeaMlÄ. ier englische ©owse j Ein geprüfter Gerichtsschreiber- Aspirant, 27 Jahr alt, sucht Stellung auf einer Gerichtsschreiberei oder bei einem Rechtsanwalt. Beste Zeugnisse stehen zur Seite. 6145 Näheres bei der Exped. ds. Bl. Das Obst n Gemeinde-Aepfel- und Birn-Bäumen Md versteigert: litnftng ben 18. d.: um 9Uhr zuDuten- hofen, um2Uhr zu Garbenheim, Mittwoch den 19. b.: um 2Uhr zu Wißmar, Tmnerstag den 20 b-: um 9 Uhr zu , .Dorlar, um 2 Uhr zu Atzbacb, ylütag den 21. d.: um 9 Uhr zu Kinzenbach, um 2 Uhr zu Krofdorf- Gleiberg, rmstag ben 2z. b-: um 9 Uhr zu Betz- berg, um 2 Uhr zu Launsbach. Krofdorf, den 11. September 1883. Das Bürgermeister-Amt. ^ailncrstag drn 20. Septbr., Nachmittags 3 Uhr, ['«’i in dem im hiesigen Bürgerhospitale ufnidlichen Pfandlokal verschiedenartige Kleidungsstücke, darunter ein Regen- ^wiel, eine Sammettaille u. ein Sammet- gegen baareZahlung versteigert werden. Kemmer, Pfandmeister. Eisenhandlung Seltersweg 2 Alleinige Verkaufsstelle für Gießen und Umgegend der „Amerik. Ofen- sabrik Nürnberg" von Paul Reissmann empfiehlt Amerika«. Zimmerofen „Kronjuwel" Lönholdt's Patentofen von Gebr. Buderus Belgische Regulirofen sowie ein reichhaltiges Lager einfacher Regulirofen. Photographie J. Reusohling, Eingang Wetzsteingafse 40 und Nordanlage, gegenüber der Klingspor'schen Fabrik. _ LebenSverstchkrungs-Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet im . 6 , 1830 Die Geschäfte der Gesellschaft haben auch in der ersten Hälfte dieses ! brks einen befriedigenden Fortgang genommen, ein Beweis, daß dieses zu den Än und größten deutschen Lebensversicherungs-Anstalten zählende Institut das rauen deS Publikums fortgesetzt tn ungeschmälertem Maße genießt. Es wurden n/b abaeschlossen 1533 Versicherungen mit zusammen 9,261,400 JL und es ist hierdurch Rrrücksichtigung der durch Tod und freiwillige Aufgabe erloschenen Versicherungen S Aerstcherungsbeftand auf 35,782 Personen und 194,859,100 JL Versicherungssumme foeaen DaS Vermögen der Gesellschaft ist seit 1. Januar er. wieder um circa ? Millionen JL gewachsen und belief sich am 30. Juni er. auf 40 Millionen JL, wovon dm Viertel in mündelmäßigen Hypotheken, der Rest in sonstiger sicherer Weise ange- ,<9t ^Dtt Sterblichkeit verlief in noch günstigerer Weise als im vergangenen Jahre, h„.n trot» deS um mehr als 10 Millionen JL größeren Versicherungsbestandes sind in n ersten 6 Monaten dieses Jahres durch Tod 27,400 Versicherungssumme weniger Mia Geworben, als in dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Die Mitglieder der Nellschaft haben somit gegründete Aussicht, daß auch das laufende Jahr ein erfreu; lify8 RechnungSergebniß und eine hohe Dividende ergeben wird. Porcellan rc. ersteigen werden. 6177 Kopf. . do. do. Hute „ 2-3, Diese Knabenh. sind zu jed. Anz. passend. Weiche Herrenhüte, nied. Jos. Mark, Schulstr 5. empfiehlt sein ganz neu completirtes Meißrvaaren- u. Ausstattungsgeschäft, Spezialität in Herren-, Damen- und Kinderwäsche, sowie alle Weitzwaaren im Anschnitt in großartigster Auswahl und billigsten Preisen. 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Sprechstunde: Morgens 8l/2—9*/2t Nachmittags 4—5. Dr. B. Markwald ___________________________pr. Arft und Angenarrt. Elise Schmidt, geb. Lony. wozu ergebens! einladet 6159___________________________ io500»ys?s;,ÄiM $on 6teii '3 Wer Zati Ergmz J» Baden ■* jum Land! IW!« 2', faf 6 ™ ptincip h"«"feffh ge'nei E öon den | 6*.l 20.0i5 ÄT Krr «II kT R die j 55* Ä w kt®t nV*» Für die Verunglückten auf Ischia gingen bei der Reichs- banknebenstelle Hierselbst ein: Gebrüder Adami 5 JL., Ferd. Burk 5 JL, Diery, Nechtsawalt 5 JL, Dietz, Neichsbankagent 5 JL., Gg. Ferd. Gail, Rentner 15 JL., Wilh. Gail, Fabrikant 10 JL., Dr. Gutfleisch, Rechtsanwalt 5 JL., Aron Heichelheim, Bankier 15 JL, Moritz Heichelheim, Bankier 5 JL, Aug. Heß, Fabrikant 10 JL, Louis Homberger, Fabrikant 5 JL, Otto Kempf, Fabrikant 5 JL., Koch & Kraatz 5 JL, Koch & Patz 5 JL, Gebrüder Mayer 5 JL., Mettenheimer & Schultheis 5 JL., L. Meyerfelo, Kaufmann 5 JL., Adolph Roll, Fabrikant 10 JL., Georg Roll, Kaufmann 10 JL, M. Rosenthal 5 JL, Wilh. Rudolph 5 JL, C. Schwan, Weinhandlung 10 JL, Gg. Heinr. Schirmer 10 JL, A. Schaumann, Fabrikant 5 JL, Gebrüder Stamm 3 JL, Friedrich Textor 5 JL, E. Wasserschleben 10 JL, Gg. Wilh. Weidig 5 JL, Gebrüder Windecker 5 JL, Wortmann, Bankvorsteher 3 JL, Wilh. Zurbuch 5 JL — Zusammen 206 JL Gießen, den 15. September 1883. Reichsbanknebenstelle. Dietz. 6173 Ein braves Mädchen :L' zwei Kindern gesucht. Näheres in der Exped. ds. Bl. — heute Morgen 10 V2 Uhr nach kurzem aber schwerem Leiden sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bittet Adam Schmidt Grossh. Gendarmerie-Oberwachtmeister, KÄmc Ui Ur 6146 Ein möblirtes Stübchen zu vermiethen. ____L. Friebel, Sandgasse. _ 5140 Ein Familienlogis zu vermiethen. ____________________Neuen-Bäue 13. _ 5485 Das von Herrn R. Eckstein bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. ______________Grünberger-Straße 14. 4543 Ein Laden mit Wohnung per 1. Oktober zu vermiethen. __J^Stein,^Bahnhofstraße 41. 4695 In bester Lage der Stadt ist ein schöner Laden mit oder ohne Wohnung zu vermiethen. Näh. bei der Exped. ds. Bl. 6151 Stuf Michaeli wird ein ordentliches Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht. Weftanlage 26, im untersten Stock. Laüfmädchen gesucht. Zu sprechen: 3—5 Uhr. (6178) Bismarckstr. 7, part- 603,292 Original Singer Nähmaschinen wurden im Jahre 1882 verkauft, oder 42,000 Stück mehr als 1881. Eine so beständige und enorme Zunahme des Verkaufs, die keine andere Nähmaschinenfabrik auch nur annähernd anfweisen kann, dürfte wiederum den besten Beweis liefern, daß die Origial-Singer Maschinen sich der Beliebtheit des Publikums mit jedem Jahre mehr erfreuen. Die Gründe hierfür sind: 1) ihre einfache, leicht zu erlernende Handhabung, 2) ihre große Leistungsfähigkeit, indem sie die schwersten wie die feinsten Stoffe mit derselben Leichtig: keit nähen, 3) ihre große Dauer, weil sie vom besten Material hergestellt sind, 4) ihr leichter Gang. Vermittelst des neuen Gestells auf Rollen, bei welchem Treibrad und Tritt auf Stahlspitzen laufen, können auch die schwächlichsten Personen, selbst Kinder, die Maschinen ohne je bi Anstrengung treten. 5) Alle Theile, die einer Reibung ausgesetzt sind, bestehen aus dem vorzüglichsten Stahl. Bei der Fabrikation der Original-Dinger-Maschine ist mehr ans Brauchbarkeit und Dauer gesehen, als auf ein geputztes Aeutzere, das meistens nur innere Mängel verdeckt; die beigegebenen Apparate stnd neuester und zweckmäßigster Construction. Ein besonderer Vortheil und die beste Garantie liegen darin, daß ich überall Vertretungen meines Geschäftes eingerichtet habe und es deshalb jedem Maschinenbesitzer leicht gemacht ist, sich Unterricht oder Ersatztheile, Nadeln und Reparaturen billiger und schneller zu beschaffen, als dies bei anderen Nähmaschinen der Fall ist. Die Original-Dinger-Maschinen werden unter reeller Garantie und ohne Preiserhöhung gegen geringe Anzahlung und kleine wöchentliche Abzahlungen verkauft. 6163 G. Heidlinger, Giessen, größte und älteste Nähmaschinenhandlung Deutschlands. Vermischte Anzeigen. 6138 Unterzeichnete emvfiehlt sich den geehrten Herrschaften zur Ernnethung von Dienstpersonal unt. Zusicherung prompt.Be- dienung. Frau Hüttenberger, Vermietherin, Grünberger-Straße (bei Stühler). Nachdem nunmehr die geschäftlichen Angelegenheiten des XIV. mitt.!’ rheinischen Turnfestes ihre endgültige Erledigung gefunden, genügt das unter- , zeichnete Fest-Comitü noch der angenehmen Pflicht, der gesummten Bewohnerschcsi Gießens, besonders den Vereinen und Corporationen, welche denFestz^! verherrlichten, sowie Denjenigen, die es durch Zuweisung von Quartiert:, durch Ausschmückung der Häuser und Straßen und in verschiedenartiger anderer Weise unterstützt haben, seinen tiefgefühlten Dank auszusprechen mit der Vcc- sicherung, daß neben der wohlwollenden Förderung des Unternehmens druck ■ die städtischen, staatlichen und militärischen Behörden nur der kräftige Gemein sinn und die bewährte Opferwilligkeit der hiesigen Bürgerschaft im Stande ce- wesen, dem Feste die glänzende Gestaltung zu geben, welche es trotz manch- । Ungunst der Verhältnisse gehabt hat. 6133 Das Fest-Comite, Sonnlag den 16. und Montag den 17. September' Klrcliweililest zu Watzenborn Einen Lehrling iud t 61'4 Gustav MgäcUn, Photogr. AnstaU, Gebackene auf der Pulvermühle. bl Wermielßungen. 6142 Ein kleines Familienlogis, sogleich beziehbar, zu vermiethen. _________Gg. Wilh. Weidig. 6162 Ein freundliches Familienlogis zu vermiethen und bald zu beziehen. ______________Wildhändler Ebel. ’ 6161 Möblirte Zimmer zu vermiethem __Sonnenstraße 13, 2 Tr. 6144 Wetzsteingasse 19 ist ein Familien- logis zu vermiethen. (Kann gleich bezogen werden)____Wwe. Clauß. 6168'"Ein unmöblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei ______Hermann Koch, Westanlage 6. 6167 Ein kleines Logis mit Zubehör zu vermiethen.___________Brandgasse 8. 6164 Ein Laden mit kleinem Logis zu 6165 Ein schönes möbl. Zimmer zu vermiethen im Hause des Herrn Rentier Schmidt, Seltersweg 67._______ 6155 Ein kleines Familienlogis ist sofort zu vermiethen. Otto Freund Wwe., Neustadt 33. 6152 Das von Herrn Elsoffer innegehabte Lagerhaus ist sofort zu vermiethen. Christian Löber I. Wwe., _____________Neustadt 10.____ "6149 Der mittlere Stock unseres Hauses (Neuen-Bäue 27) ist per Anfang November zu vermiethen. Gebrüder Schmall. 6147 Möblirtes Zimmer mit Kabinet, sowie ein kleines möblirtes Zimmer zu Aoe Verantwortliche Redactton: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.