Nr 136 Samstag den 16. Juni 1883. G Wax e ert Ö)tCnCllCl ^DtlllCItlCX ei». Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ' W SUy ^'icht, Nvisech,^ ldch-"s8T-gkv '« derjelba » sitzende: timg. I- in die Hände m, getreu ihrer Lie wird für die iedvch innerhalb Weung erhalte, ich Parteiblatt, in ?e Berichterstattung >r taalich zwei- | en Lesern alle im j tung, insbesondere I aus den anderen | Zahlreiche, neu ge- | e in den Stand ui | teilen. LokalberiM ? halten. Mit der i. strirtes Unter- r der „Hessischen ‘j st, sp empfiehlt v_ ; von Annoncen che. Abonnements- I rfltnjrihii'8 tlttg. Mm W i" M k 'M olkinunH. ti® Illi . Stz .sr Vick'che auch die Pariser Finanz-Aristokratie verwickelt sein soll, lieber die Wahrheit dieser Behauptungen und den Zweck ihrer Veröffentlichung sind die Meinungen noch sehr getheilt ; vorläufig giebt diese Angelegenheit der Pariser Presse Anlaß zu lebhaften Erörterungen. Im englischen Unterhause führte am Montag die Berathung über die beiden Gesetzentwürfe, betr. die Dotation sür Admiral Seymour und General Wolseley zu scharfen Angriffen einzelner oppositioneller Redner auf die Regierung. Derselben wurde u. A. der Vorwurf gemacht, sie prämiire hierdurch gleichsam die Jnbrandschießung Alexandrias; trotzdem wurden die beiden Gesetzentwürfe mit großer Majorität genehmigt. Am Sonntag haben in Rom die Ergänzungswahlen zum Gemeinderath stattgefunden, welche diesmal durch die Betheiligung der Klerikalen eine besondere Bedeutung gewannen. Nach den nunmehr vorliegenden Ergebnissen wurden 14 Candidaten, die von allen Parteien gemeinsam aufgestellt worden waren, 8, die sich ausschließlich auf der Liste der Liberalen befanden, 8, welche von den Klerikalen und den gemäßigt Liberalen gemeinsam aufgestellt worden waren, und 4 Candidaten, die ausschließlich auf der klerikalen Liste standen, gewählt. Die klerikale Partei kann mit diesem Wahlresultat immerhin zufrieden sein, um so mehr, als sie sich an den römischen Municipal- wahlen früher nie betheiligte. Seit Anfang dieser Woche weilt nun der gekrönte Czar wieder aus seinem Lustschlosse Peterhof, sich von den Anstrengungen der Krönungsfeier erholend. Die sichtlich von Herzen kommenden Kundgebungen, mit denen Alexander III. bei seinem Erscheinen überall von der Moskauer Bevölkerung, wie von den ost viele Meilen weit zur Krönungsfeier hergekommenen Landleuten begrüßt wurde, werden ihren wohlthuenden Eindruck auf ihn nicht verfehlt haben und ihn vielleicht noch zu weiteren Gnadenbeweisen geneigt machen. Es heißt darum, daß noch eine Amnestie für Preßvergehen nachfolgen werde, doch hänge deren Verkündigung noch von weiteren Umständen ab. In Alexandrien ist am 9. Juni Suleiman Sam: Daud hin- gerichtet worden, von welchem der Befehl zur Einäscherung der Stadt Alexandrien ausgegangen ist. Er hatte unter den englischen Conservatwen noch in letzter Stunde unerwartete Fürsprecher gefunden, welche Alles verbuchten, Daud seiner wohlverdienten Strase zu entreißen._______ Deutschland. SDdtittfidbt / 14. Juni. Se. Königl. Hoheit der Großherzog hüben ^Am^2. Jun/ die Hauptstaatskasse-Calculatoren 2. Klafft Wilh. Zieger und Ludw. Göttmann 5auptftttat8fn^^e^a^cu^atorßn 1. ^affe $u ernennen. — Se Königl. Hoheit der Grobherzog haben Allergnadigst geruht. Am 6 Juni den Oberförster der Obersörsterei Eudorf Ludwig Frey zum Vortragenden Rath bei der Abtheilung für Forst- und des Ministeriums der Finanzen unter Verleihung des Amtstitels „Oberforst- rath" zu verleihen. r, en V2 , m IQ c.Uni Die im jüngsten Regierungsblatt verkündigte Vcr- orbnun? beutmn?uur Ausführung des bekanntlich zu Anfang des nächsten Jahres in Krimtretenden Re'chsgesetzes über die Bezeichnung des Raumgehaltetz der Schank- aefäfre in her Hauptsache Folgendes: Den Wirthen ist freigestellt, die Bezeichnung bei Raumgehalts ihrer Schankgefäße selbst vorzunchmen oder durch Wen immer vor. nehinen zu lassen. Sie sind für deren Richtigkeit verantwortlich. Gast- und Schank- rmrlhk haben gehörig gestempelte FlüssigkeitSmaße von einem zur Prüfung Ihrer Schank- aifäl geeigneten Einzel- oder Gesamrnllnhatt bereit zu halten ihre Schankgefätze vor deren Gebrauch damit zu untersuchen, auch die Ihren Gästen und Kunden verabretchten Quantitäten nachzumessen, Im Falle dies verlangt wird Vom 1. Januar 1884 an muü mindestens alle 2 Jahre In jeder Gemeinde -in- polizeiliche Prüsung sämmtl ch-r zur Verabreichung von Wein, Obstwein, Most ober Bier In Gast- und Schank«trth- schasten dienenden Schankgesätze vorgenommen werden. Die Prüsung Ist mittels eines aus zwei Meßg-läb-n bestehenden Apparates, welcher in einer von ber Großherzogl, E chungS-Jnspektion zu -rlass-nb-n Bekanntmachung b-schr eb-n werden wird vor- zunebmen In denj-ntg-n Gemeinden, welche den Apparat anschaffen, wird die Prüfung durch die Localpolizeibehörde vorgenommen oder-ng-ordn-t. In denjenigen Gemeinden, welche den Apparat nicht anschaffen ober in welchen ble Localpolizetbehorben bie Vornahme ober Anorbnung ber Prüfung unterlassen, kann baS Kretsamt burch ble Per- nrtttlung des ElchamtsvorstanbeS ble Eichmesser mit der Prüfung aus Kosten der be- treffenden Gemeinden beauftragen. — Der „Times- wird aus Philadelphia berichtet, daß chinesische Agenten in den Unionsstaten Kriegsmumtion kaufen; es seien bereits eine Million Patronen und eine große Anzahl Gewehre angekauft. x Petersburg, 14 Juni. Der Minister des Auswärtigen, v. Giers, hat am 9, d. ein Circular an die Vertreter Rußlands im Auslande erlassen: Der Kaiser hatte befohlen, daß seine Repräsentanten den Monarchen und Staatschess, bet den sie beglaubigt sind, den Dank aussprechen sollten für die dargethanen Sympathien und für die Absendung von Specialgesandten zum Krönungsfesle. Das russische Volk, mit seinem Herrscher unzertrennlich religiös und monarchisch verbunden, sei hocherfreut über die seinem Herrscher barg-brachten Achtungsbewetse. Der Kaiser, auf die Gefühle der Nation gestützt, habe mit tiefer Befriedigung die Freundschaftsbeweise seitens der Monarchen und Staatschefs empfangen und betrachte dieselben als em neues Pfand der Eintracht und des Friedens, dessen Erhaltung mit den eigenen friedlichen Absichten des Kaisers überetnsttmme. _______ Ü d f o~l e •• England. London. Na-bb-rn ble Mürber vom Phönixpark ihr Verbrechen mit dem Tob burch ben Strang gesühnt haben, nimmt in England ein anderer großer Proeeß bie öffentliche Aufm-rkfamkeit in Anspruch, Vor bem Centralgerichtshos in stonbon begannen am 11. Juni ble V-rhanblung-n gegen bi- sechs in London unb Birmingham verhafteten Dpnamilv-rschwor-r, bereu rechtzeitige Aufhebung bie englische Haupistabi allem Anscheine nach vor einer großen Gefahr bewahrte. Während ber Gebaut- ber blutigen That Bradp's und K-lly's auf irischem Boben entsprungen unb gegen bestimmte mißilebig- Persönlichkeiten gerichtet war, haben mir es bet blefer Dy.iamit- verschwörung mit einem Ausfluss- bes Hasse« ber in Amerika lebenben Fenier gegen bie ganze englische Gesellschaft zu thun. Wie ble Entdeckung ber con Whit-h-ab in Birmingham schwungvoll betriebenen Dpnamitsadrik beweist, sollte ba« Morb- unb fterstörungsgeschLft im Großen betrieben werben, ein Vorgehen, bas ber hirnverbrannte O'Donovan Rossa in seiner Irish Worlb ,-hon längst empfohlen hatte. Die wichtigsten unter ben sechs Angeklagten stab bie G-brüber Gallagher unb ber Dynamltsabrikant Whttehead. Als Kronzeuge wird ihnen jener Joseph Lynch, genannt Norman, gegen- überaestellt welcher bet dem Transport der ersten Sendung Dynamit von Birmingham nach'London in die Hände der Polizei fiel und augenscheinlich nur ein willenloses Werkzeug in den Händen des Dr. Thomas Gallagher, b.§ Leiters der ganzen Verschwörung, war. Die Verhandlungen werden mehrere Tage in Anspruch n^me«onbon, 12. Juni. Bei dem heute fortgesetzten-Processe gegen die Dynamit- Verschwörer wurden die Kaufleute verhört, welche Whitehrnd und den Uebrigen Glycerin, Oel und Gummischläuche verkauft; die Eisenbahn-Lastträger, welche die gefüllten Koffer auf die Wagen luden; die Gasthofbesitzer und Kellner, welche die Angeklagten gesehen, bie Schiffsbeamten und Passagiere, welche mit ihnen die Reise nach Amerika gemacht u. s. w, — Vor dem parlamentarischen Ausschuß zur Begutachtung des Canaltunnels gab heute der Oberstcommandirende der Armee, der Herzog von Cambridge seine Meinung ab. Er bekämpfte den Tunnel vom militärischen Standpunkte aus in jeder Beziehung. Zum Schutze seiner englischen Ausmündung sei eine Festung ersten Ranges nöthig mit 10,000 Mann Besatzung; Dover müsse daher mit großen Kosten erst in Stand gesetzt werden, die Dienste einer solchen Festung zu leisten. Aber auch dann werde der Tunnel dem Lande Verwickelungen zuziehen, denn keine Regierung würde gern das Odium auf sich nehmen, den Tunnel bet Kriegsgefahr zu schließen, einerseits, um nicht durch dieses Mißtrauensvotum den Krieg zu beschleunigen, anderer, seits, um nicht die Handelsinteressen zu verletzen, denen der Tunnel doch seine Entstehung verdanke. Das Scklußergebntß seiner Aussagen ist, daß die Sicherheit des Landes die Anlage des Tunnels geradezu verbiete. Telegraphische Depeschen. Wolff'S teUfttv Correspondenz-Bureau. , >, . Berlin, 14. Juni. Die kirchenpolitische Commission genehmigte heute den Art. 1 der Regierungsvorlage mit 17 gegen 4 Stimmen, den Art. 2 mit 15 gegen 6 Stimmen und den Art. 3 nach dem Antrag Bruel, wonach der Oberpräsident anstatt der Staatsregierung Einspruch erhebt. Art. 4 wurde gegen die Stimmen der Nationalliberalen, Freiconservatlven und Secejsioniflen abgelehnt. — Se. MaMt der Kaiser reist am 15. Juni, Abends 103/4 Uhr via Magdeburg, Boersum, Kreiensen, Göttingen, Gießen und Wiesbaden, wo Se. Majestät von 10V2 Uhr Vormittags bis 2'/2 Uhr Nachmittags bleibt, nach Ems, wo die Ankunst am 16. Juni, Nachmittags 41/2 Uhr, erfolgt. In Begleitung des Kaisers befinden sich u. A. der Haus- und Hofmarschall Graf v. Perponcher - Sedlitzky, General ä la suite Gras v. Lehndorf, Generalstabsarzt v. Lauer, die Flügeladjutanten Major v. Brösigke unb Major v. Messen, der Generalarzt Dr. Leuthold, der Geh. Hosarzt Borck, der Chef des Civil- Cabinets v. Wilmowski, der Ches des Militär-Cabinets Generallieutenant v. Albedyll und der Wirkt. Geh. Legationsrath v. Bülow. Berlin, 14. Juni. Der „Reichsanzeiger" thetlt die Anerbietungen der Staatsregierung an mehrere Privatbahnen behufs weiterer Durchführung des Staatsbahnsystems mit. Danach sind geboten: der Oberschlesischen für Stammaktien aller Kategorien eine feste Jahresrente vou IOV2 vCt. und eine baare Zuzahlung von 15 pro Aktie, der Berlin-Hamburger eine feste Jahresrente von W/z pCt. und eine baare Zuzahlung von 60 pro Aktie; der Altona-Kieler eine feste Jahresrente von 91/5 pCt. und eine baare Zuzahlung von 13Vz7^ Velin sn ßkiie 0^ Deöel 0*' WUn US- 3 sr. ml bei btr 1=6'9™ Ä xr Norden. L 01 Mconto 6ommflnbitia ft , 1880er Rustz sanier 63%, Wo 9hii Tendenz: scsi. $ Der städtische Dienstag j Äni Bürgermeister» nMet werden. Gießen, den Q «___ Heugi Werfteig in der Ansöchm Sch lonnetflan d< W wi Vormittags von den an •wninben Qemarfui Mnberg und Wak zu Li werden. Nm, ben 14 ,iu; 'M- Dbeiförftetei Wichci S< Etiquett zu achten. 4136 3903 Besuchs-Anzeige 4104 oon Oeorg Beiizs» HJiesßaöeu empfiehlt 3450 Bender. 4140 Mütter. 4145 <5 — °"S § nur Schram'sche Stürke zu verlangen und auf mein 4135 >eifenhandlung. Beim Einkauf bitte Anfrage an das große Fest-Comite? Ist dasselbe mit der Wahl der Festwirthe einverstanden? Man hatte allgemein angenommen, das Wirthschafts-Comite würde außer dem Wirth der Festhalle dem großen Cornitö nur Vorschläge unterbreiten, aber mcht selbst bestimmen, wie geschehen- __________________________ __________ Uormai-Hemden & Hosen (System Prof. Dr. Jäger), sowie Tourniquet-Hosenträger (System Prof. Dr. Esmarch) empfiehlt 2686 H. Rübaamen. Schram’sche Reis-Stärke. feinste Qualität, zu haben in jeder größeren Colonial-, Material-, Farbwaaren und verpachtet werden. Gießen, den 12. Juni 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Bekanntmachung. Der städtische Steinbruch im Hangelstein soll Dienstag den 19. b. Mts., Vormittags 10 Uhr, Ms dem Bürgermeisterei-Bureau im alten Realschulgebäude auf weitere 6 Jahre Ein M« MF mit Bäckerei unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. 2102 Zu erfragen bei der Exped. ds. Bl. AbgeschnittkM' Rosen bei Gärtner Schaum. 3890 Holzversteigerung in der Königlichen Oberförsterei Brandoberndorf. Mittwoch den 20. Juni er. kommen in den fiscalischen Wald- districten des Schutzbezirks K l e e b e r g zur Versteigerung: 1) Große Lichthardt 35, Vormittags 9V2 Uhr: 22 Rm. Eichen-Schälknüppel, 19,55 Hundert Eichen-Schälwellen II. Cl. 2) Westerburgerheck 19a, Vormittags 1172 Uhr: 13 Rm. Eichen-Schälknüppel, 29,10 Hundert Eichen-Schälwellen 11 El. Bei ungünstiger Witterung findet die Versteigerung aus beiden Districten 11 Uhr bei Gastwirth Ho ff mann in Kleeberg statt. Brandoberndorf, den 12. Juni 1883. Der Königliche Oberförster: Samltsg den 28 Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Schuhmacher Kaspar Huhn: ^(ur 1/319, v8 Mir. Hofraithe in der Caplansgasse, 1/321. 19 Mtr. Hofraum, Stall und Miststätte daselbst Meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. Juni 1883. Großherzogliches Ortsgericht. ©Smalb’ä ®orten dü feinet 5 unb wegen Ver- Wantltäten An. 7 WMhor, der Ausdünstungen afl d-i°°d-r °« •t dcs SlüaisanwE . I,,0®1' rtod * ' i I gniB- I -mbM adgesp^ : :a»ä iRinuK'J L tn M g nbfte anMl : ~ Sobel 1.« W blL . aav A,. fl,(L -r. L_ Keilgcüotenes. 4138 Eine noch neue, schöne Chaise (Halbverdeck) steht im Pfarrhaus zu Wald- girmes zu verkaufen. Heugras- Versteigerung in der Kbrrförstcrei Schifsenberg. Donnerstag den 21. I. M. soll von Vormittags 9 Uhr an das Heugras von den cameralfiscalischen Wiesen in den Gemarkungen Leihgestern, Schiffenberg und Watzenborn in dem Gemeindehaus zu Watzenborn versteigert werden. Gießen, den 14. Juni 1883. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. 4137 Georgi. Vermischte Anzeigen. 4133 Ein Sohn ordentlicher Eltern, welcher Lust hat, die Schlosserei zu erlernen, gesucht von F. Krogmanu, Bau- u. Cassenschlosserei. 4146 Es wird Jemand zur Hausarbeit gesucht. Näheres bei der Exped. ds. Bl- 4131 Ein junges Bürschchen vom Lande sucht H. Kühn, Buchbinderei und Schreibmaterialienhdlg. Dem hiesigen Publikum zur gefälligen Nachricht, daß durchreisende Handwerksburschen jeder Gattung für te Pfg. in sauberen Matratzenbetten schlafen. E. Schramm, Herberge, 4141 Wolkengaste 17. 4085 Ein tüchtiger Tüncher und Anstreicher gegen guten Lohn auf dauernde Arbeit gesucht bet W. Zimmermann, Dillenburg- F Halbere, Kirchenplatz. 2908 Ein 3stöckiges Wohnhaus, mitten in hiesiger Stadt gelegen, ist zu dem wirtlich billigen Preis von 13000 JL zu ver- kaufen durch I. Blitz. Eine Hebmaschine (Kabelwinde) zu verkaufen bei 3870 L. Mühlhansen. 3592 Ein Haus mit schönem Laden, inmitten der Stadt gelegen, ist zu verkaufen durch I. Blitz Steppdecke» Handel und Verkehr. Limburg, 13. Juni. Rother Weizen «X 17.80, Weißer Weizen JL Korn JL 12.20, Gerste JL 9.25, Hafer JL 7.21, Erbsen J4 —, Kartoffeln . Kirchliche Anzeigen der Stadt Giesten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 17. Juni (4. nach Trinitatis). Vormittags 9*A Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr- Naumann. Kinderkirche fällt aus. , Katechismuslehre für die Realschüler: Nachmittag 2 Uhr in der Frredhofkapelle Katechismuslehre für die Mädchen: Vormittags 8V2 Uhr in der Stadtttrche- Die P f a r r g e s ch ä f t e in der Woche vom 17. bis 23. Juni besorgt Pfarrer Schlosser. Katholische Gemeinde. 5. Sonntag nach Pfingsten- Von 6Uhr an: Beichte. 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Commumon. i/210 Uhr: Hochamt und Ptedigt: Herr Dr. Wald aus Mainz. 2 Uhr: Andacht. Gottesdienst in Grünberg. Beginn desselben um V2W Uhr- Altkatholischer Gottesdienst. Sonntag den 17. Juni in der Stadtkirche. Hochamt: Herr Pfarrer Steinwachs aus Offenbach. Predigt: Hochwürdigster Bischof Dr. Reinkens. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 7^ lU)r, Samstag Morgen 8 Uhr, Samstag Mittag 4 Uhr, Samstag Abend 94QUhr._______________________ — -—r Wafferwärme bet Lahn. Am 15 Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 16» ^^nstwSrme^-19° R 2894 Feine und andere Wüsche wird sauber unb billig gewaschen bei Frau Konradt, Neuenweg 40. Ein Wort an Alle, welche Französisch, Englisch, Italienisch od. Spanisch wirklich Ntzk' sprechen lernen wollen. Gratis unb sranko zu beziehen durch die Rosenthalstche Verlagshandlung in Leipzig. n » n von ausgekämmten Haaren werden für eine Mark an gefertigt. 4096 H. Plank, Friseur, Caplansgasse 2 (am Kreuz). 4048 Aechte Oberndorscr Dickwnrz- pstanzen, alle Sorten Gemüse-, sowie piguirte Setterie- und Lauch-Pstanzen (extra stark) empfiehlt Gottlieb Helsenbein, Marburgerstraße. Gespielte Pianinos welche durch Gelegenheitskauf in meinen Besitz kamen, empfehle in grosser Auswahl zu billigsten Preisen. Ein gespielter Concertflügel von Klems in Düsseldorf, sowie einige gespielte, gute Tafelclaviere sehr preiswürdig. 3976 Willi. Rudolph. Pianoforte-Handlung. 4082 Ein junger, sprungfähiger Faffel- ochse (Vogelsberger Race) steht zu verkaufen bei Heinrich Triebert in Kirsch gart en (Bahnstation Mücke) 'N Mont Lang-Gö ® ,hl m Darmstad' Hany eine $oMi Allthjchch'jBmvßr^ Mtn md ttktogu i ^hvm btti^tnb, du EUrndergi dn von ihnen in 5; ^"trage Dirjinft uni 3nt«8(Uat via W" 'S 6»™«ion btt j «i m" 5 sÄ" «* JJl lonotrn erst bei b( t™®* btamtt eanbtü B N dec BerhSUv ^Mnbeit bei un« t ! Ausnahme armer 5 Jj Äl!0®öl,ni iur !j.Mtim etvaAfti Ä!?"S iSÖ'Ä11’1 fei «ft 1“Ä?' ^,euibtwSeucT^rt k^muna aufÄ5rl< *1, Ä ?'r N Ken; die L.^Wng Tauer ^euer soll leisten e?tnben tzTZi'.' Wr LOt *"Äl*«*i S;?Ä Ä?» Al!."“" »f , > In«",1'« ; «St1 'M, ?1-»» ,i" Bette, W Bezieh 12. d. M. zu $t. 6 @ 4052 Eine Familienwohnung per 1. Aug- zu vermiethen bei C. Brandes Wwe., Frankfurterstr. 43. 4038 Südanlage 11 ist der dritte Stock vom 1. Okt. oder auch l.Sept. ab zu ver-