ikgt, Reichelsheim 7-lotz, Älsield. s • - M ^ord-enttcha fn rabren regeln^ ■•• sonntags ij erikn. rfyt ^Ueßen'ab: itv dtt ^rddrM ' fr hkßkU 13JXX in McUBZ A ^achs., Gießer -tgkldkrger, WaL Ulf, Friedberg. Dsr V^st«a. >Nt^ -.'^iytillÄ?^ ’u erfragen ttV t**x* SrM in^l r C1utt und K4 -iftdiiigunfl t. 22 ficMIt: Ke. 63. Freitag den 16. März 1883. idienet ilmetnet Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bttrea«: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Der Kaminfeger Johann Heinrich Vetter in Grünberg ist gestorben. Bis zur Wiederbefetzung der Stelle wirb dessen verpflichteter Gehülse Kolumban Staubach den Dienst in dem Kaminfegerbezirk Grünberg versehen. Gießen, den 14. März 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Politische Ueberstcht. Giesten, 15, März. Die angekündigten weiteren Veränderungen im preußischen Kriegsministerium scheinen jetzt ihren Anfang zu nehmen. Der „Post" zufolge ist der bisherige Director des Allgemeinen Kriegs-Departements im Kriegsministerium, General-Lieutenant Verdy du Vernois, zu den Osficieren der Armee versetzt worden; zu seinem Nachfolger ist General-Major Hänisch, Commandeur Oer 28. Kavallerie-Brigade, ernannt. Durch Allerhöchste Cabinetsordre ist ferner bestimmt worden, daß die Abtheilung für die persönlichen Angelegenheiten im Kriegsministerium als solche zwar in der bisherigen Weise auf dem Etat des Kriegsministeriums verbleiben wird, sie soll aber nicht mehr die geschäftliche Firma: „Abtheilung für die geschäftlichen Angelegenheiten", sondern künftig überall diejenige als Mllitär-Cabinet des Kaisers führen. In Preußen scheint man aus den Ministerkrisen-Gerüchteu gar nicht lierauskommen zu sollen. Jetzt heißt es wieder einmal, daß die ©tellurg des Chefs der Admiralität, v. Stosch, erschüttert sei nnd die „Nat.-Ztg." will sogar wissen, daß dessen Demissionsgesuch den, Kaiser bereits vorliege. Die Stellung des Herrn v. Stosch hat manchmal für erschüttert gegolten und wurde hierbei aus bte zwischen dem Fürsten Bismarck und dem Chef der Admiralität bestehenden Gegensätze hingewiesen, trotzdem aber hat sich Herr v. Stosch bis heute in seiner Stellung behauptet. Wie es sich diesmal mit den Gerüchten über seine Demission verhält, bleibt abzuwarten. Der am vergangenen Sonntag zu Baden-Baden erfolgte Tod des greisen russischen Reichskanzlers Fürsten Gortschakoff ruft noch einmal die Erinnerung an diesen Mann wach, der über ein Vierteljahrhundert — von 1856 bis 1882 — die auswärtigen Angelegenheiten des Czarenreiches leitete, um dann den Rest seines Lebensabends in halber Vergessenheit zuzubringen. Fürst Gortschakoff hat seinem Vaterlande hervorragende Dienste geleistet. Seiner Energie gelang es, Rußland aus der gefährlichen Krisis, in die es durch den Krüntrieg gestürzt worden war, glücklich herauszuführen und eine Reihe von Jahren war seine Hauplsorge darauf gerichtet, Rußland inilitärisch und finanziell ■u reorganisiren, was ihm bis zu einem gewissen Grade auch gelang. 1871 batte Fürst Gortschakoff einen bedeutenden Erfolg zu verzeichnen, als die Londoner Conserenz die Forderung Gortschakoff's, die Bestimmung des Pariser Friedens, welcher Rußland das Halten einer Kriegsflotte im Schwarzen Meere untersagt, aufzuheben, genehmigte. Der Frieden von Stefano sollte die auswärtige Politik Gortschakoff's krönen, aber der Berliner Congreß zwang Rußland zum theilweifen Verzicht auf die Früchte des türkischen Feldzuges und diese diplomatische Niederlage hat Fürst Gortschakoff nie verschmerzen können. Die Tragi-Comödie, welche die Pariser Anarchisten am vergangenen Freitag aus der Esplanade des Invalides in Scene setzen wollten, sollte am Sonntag vor dem Stadthause nochmals zur Aufführung gelangen. Indessen hatte die Regierung so umfaffende Maßregeln angeordnet, daß der beabsichtigte Putsch auch diesmal im Keime erstickt wurde unb das harmlose „Revolutiönchen" mit der Verhaftung von 15 der Hauptschreier endete. Soweit hätte die Sache leine ernstere Bedeutung, sie würde eine solche aber gewinnen, wenn sich die Behauptung der republikanischen Blätter behätigte, daß diese jüngsten „Arbeiterkundgebungen" von den Bonapartisten und Legitimisten geschürt worden seien. Es sind auch eine Anzahl bonapartistischer und legitimistischer Abgeordneten am Freitag auf der Esplanade des Invalides gesehen worden, was jener Behauptung nicht widerspricht. Die Negierung des Herrn Ferrp hat demnach einen neuen Grund, den bonapartistischen und legitimistischen „Wühlhubern" scharf auf die Finger zu sehen. Der Proceß gegen die Mörder des Lord Cavendish und Sir Thomas Bourke, sowie wegen des Complottes zur Ermordung anderer Beamten wird, wie nunmehr bestimmt, am 9. April vor dem Dubliner Gerichtshöfe seinen Anfang nehmen. Die englische Regierung hat gegen die Verhafteten eine Menge von Beweisen ihrer Schuld in Händen und der Proceß wird darum wohl einen verhältnißmäßig raschen Verlauf nehmen. Die Hauptanstifter aller der Mordthaten, die in letzter Zeit aus irischem Boden begangen wurden, sind aber bis jetzt dem rächenden Ariiie der Gerechtigkeit leider entschlüpft, vor Allem die mysteriöse Persönlichkeit „9ir. 1", so baß nur die unmittelbaren Werkzeuge der leitenden Persönlichkeiten des irischen Verschivörcrbundes von der gerechten Strafe getroffen werden. In der italienischen Deputirtenkammer hat in den jüngsten Tagen die Discussion des Etats des Auswärtigen Amtes zu lebhaften Debatten über die auswärtige Politik Italiens geführt. Die Politik Mancini'S, des Mi- »isters des Auswärtigen, wurde von mehreren Rednern der Opposttioil ent« ichieden angegriffen unb einen besondcrn Eindruck machte am Sonnabend die Rede des Deputirten Mingheiii, welcher es scharf tadelte, daß Italien die günstige Gelegenheit, mit England vereint in Egypten zu interveniren, unbenutzt haben vorübergehen lasien. Hiergegen opponirte am Montag wiederum der Deputirle Savini, welcher nicht glaubte, daß eine Einmischung Italiens in Egypten ersterem Lande große Vortheile gebracht haben würde. Eine Allianz mit Oesterreich fand von keiner Seite sympathische Beurthellung, nur Rußland sollte nach der Meinung Savini's wahre Sympathie für Italien fühlen. Der russische Hof ist in dieser Woche von Petersburg wieder nach Gatschina übergesiedelt, um daselbst die Fastenzeit zuzubringen. Es scheint noch nicht bestimmt zu sein, ob der Hof noch einmal nach Petersburg zurück- kehrt, oder sich von Gatfchina aus direct nach Moskau zu den Krönungsferer- lichkeiten begiebt. Nack> den neuesten Dispositionen wird die Dauer der Feierlichkeiten in Moskau 8 bis 10 Tagen nicht überschreiten; zu denselben wird Seitens des Wiener Hofes Oberst-Hofmarschall Gras Larisch-Mönnich als außerordentlicher Gesandter entsendet werden, was vorauf hindeutet, haß von den größeren auswärtigen Hösen keine Fürstlichkeiten bei der Krönungsfeier zugezogen sein werden. _ , , Die Londoner D onautConferenz hat am vergangenen Sonnabend ihre letzte Sitzung abgehalten, in welcher dem Vernehmen nach bereits die Protokolle unterzeichnet worden sind. In dem neuen Vertrage ist der Barröre'sche Entwurf fast vollständig angenommen worden, auch verlängert der Vertrag die Befugnisse der internationalen Donau-Commission auf 21 Jahre. "Das englische Occupatious-Corps in Egypten wird demnächst auf 6000 Mann rebucirt werden, da demnächst cm Regiment Infanterie nach Malta, eines nach Gibraltar abgeht und eine Compagnie Ingenieure nach England zurückkehrt. Deutschland. Darmstadt, 14. März. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 1. März dem Hofgartenausseher Heinrich Simon zu Beffungen das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Dienste" und am 7. März dem Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Osthofen Jakob Götz das silberne Kreuz des Verdienst-Ordens Phllipps des Großmüthtgen — zu verleihen. Am 7. März wurde der Fuß - Gensd'arm bei dem Gensd'armerie - Corps, District Oberheffen, Valentin Räuber, zum Amtsgerichtsdiener bei dein Amtsgerichte Wald-Michelbach und der Hoboist im 1. Infanterie- (Leibgarde-) Regiment 9tr. 115 Georg Engel zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgerichte Grünberg ernannt. Darmstadt, 14. März. Se. König!. Hoheit der Grohherzog nahmen heute Meldungen entgegen unb empfingen die mit der Medaille für Waffersnoth in 1882/83 becorirten Herren Hauptmann Hermann, Gouverneinents-Adiutant von Mainz, Hauptmann Bickel vom 3. Großh. Infanterie-Regiment (Leib-Regiment) Nr. 117, Premierlieutenant Eberhardt vom 4. Großh. Infanterie-Regiment jPrinz Karl) Nr. 118, Secondelieutenant Wagner von deins Regiment, Kreisaffefsor und Kammerherrn v. Grolman ans Worms, Krelsaffessor motzter von Groß-Gerau, Beigeordneten G. Binder von Worms, sowie den Kammer- Herrn Frhrn. v. Amerongen, den Kreisrath Wolf von Schotten, den Banrah Tieffeibach, Kreisbaumeister von Grünberg, den Director des Rlcharb Wagner- Theaürs, Angelo Neumann, den Herrn Anton Schott aus Hannover, zum Vortrag den Staatsminister Frhrn. v. Starck, den Geh. CabmeMath Dr. Mer, - ÄÄ Ä« 86. d-» M Klein das Ritterkreuz 1. Klaffe des LudenngS-OrdenS verl^hen. Darmstadt, 14. März, ^ur Abwehr! Em in ^■1^r6unßgr,,Qtl) Stteder be- blut* enthaltener Artikel au« den Memoru des ? „]t% Bevölkerung Hessens spribt In einer Welse, welche die Entrüstung der g l „unmehr deutschen OrkeS hermSiordert, eine angebliche Plünderung des ftanz Uch J6 @^rc 6attf- unter Failguemout durch hessische puppen, linsend dls« w w Feldzug mUzumachen, der ruhmreichen Führung unseres ibignErotzheog^ SEa^eit die In unt damals 'n Faulguemont cantonlO war, « 1 Anschauungen klarlegen, bef fitem Artikel enthaltenen Behauptungen n * Jß » I lui9ld)em bltP hessisch.. V 119 Eine wettere ^enfung 1751 traf Lm Zchich- ’l Sim- 2,4 50 10,6 Briefkasten. Or. P. Anonyme Eins'ndungen bl ib<*n unbeachtet. Außkand. u Petersburg, 13. März, lieber sensationelle Selbstmorde in Petersburg I egen folgende Mttheilungcn vor: Gestern durchkreuzte die Stadt das Gerücht von einem Selbstmordversuch des D'rectors des Postdiparttmenls Geheimeraths P rfili^ff. lieber die Gründe verlautet Folgend-s: Perfilteff war 1879 Kanzliidirector im Ministerium des Innern unter Minister Makofs. Damals spendete die Landschaft von Samara 30,(XX) Rubel für die Hinterbliebenen gefallener Krieger. Eine Deputation der Stadt übergab das Geld an Makoff, dieser übergab dasselbe in Gegenwart der Deputation an Perftlieff. Ta d e Landschaft über die Verwendung des Geldes fpäteibht nichts in Erfahrung bringen konnte, wandle sich btefdbc kürzlich dieserhalb an den Mm ist er d s Innern Grafen Tolstoi. Der Graf ließ im Oekonomie-Departcment nachforschrn. Das Ergebniß war, daß die 30,000 Rubel damals n'cht gebucht waren; sie waren oerr ichwunden. Weitere Nachforschungen beim Postdepartement ergaben, daß neuerdings auch dort 15,000 Rubel, welche eingegangen waren, ungebucht geblieben und verschwunden sind. Es verlautet nunmehr, daß auf d rech'§ Befragen des Grafen Tolstoi sich Perfilieff schuldig bekannt und die Summen sofort ersetzt habe. Tolstoi meldete die ganze Sache dem Kaiser, der sofort befahl, Perfilteff dem S^nat zur strengsten Ab- urtheilung zu übergeben. Sobald Peifilieff die Entscheidung des Kaisers erfuhr, machte er angeblich nut einem Dolch einen allerdings ungefährlichen Selbstmordversuch. — lieber den Selbstmord Makoff's bringt das „Berl. Tagebl." folgende Mathe lung: Am Sonntag Vormittag war Gehe>mrath Makoff noch in der Postkirche zum Gottesdienst, Tags über zeigte er sich munter und Abends war eine kleine Gesellschaft bet 'hm, um Mitternacht waren die Gäste fortgegangen. Frau Makoff, eine Tochter und der kleine achtjährige Sohn waren verreist und befanden sich auf der Besitzung Makoff's :m Gouvernement Minsk; eine erwachsene Tochter ist hier. Diese zog sich mit dem Vater zugleich zurück ihr Zimmer ist durch ein Zwischenzimmer getrennt von dem seinen. Makoff brachte in seinem Arbeitszimmer, nachdem er den Scklafrock ang zcgen alle Papiere in Ordnung, schrieb bann einen Brief an seine älteste Tochter, einige Rathschläge in Familien-Angelegenheiten ertheilend und angeblich schließend: „Jetzt weiß ich, daß man auch ohne Schuld schuldig sein kann". Er erschoß sich bann, indem er den Revolver in den Mund hielt, wahrscheinlich um 4 Uhr Morgens; nach einer Nachricht in seinem anstoßenden Toilettenzimmer, nach einer andern vor seinem Schreibtisch sitzend; die Kugel ist im Gehirn stecken geblieben. D'e Leiche wurde gegen 8 Uhr mit dem Gesicht auf brr Erde liegend gefunden, den Schuß hat Niemand gehört. Gerichtspersonen und ein Arzt waren gleich darauf zur Stelle. Angeblich sind nech drei andere Briefe Makoff's, einen an den Polizei-Pristaw, zwei an sehr hochstehende Persönlichkeiten adressirt, oorgefunden worden- Wie verlautet, war am vortaen Donnerstag eine Revision der Kanzlei des Ministeriums des Innern behufs Durchsicht der Mchc der letzten zehn Jahre angeordnet. Man fand auf Makoff's Schreibtisch ehr aufgeschlagene Bibel. Telegraphische Depeschen. Wolffs tekflr. Eorrespondcnr-Bureau. Berlin, 14. März. Der Reichskanzler hat ein Schreiben an den Bundesrath gerichtet, worin er zur Verhinderung der Umgehung des Einfuhrverbotes für Schweine u. s. ro. aus Amerika empfiehlt, die Einfuhr dieser Objekte auch aus anderen Ländern, als aus Amerika künftig nur zuzulassen, wenn durch behördliche Atteste nachgewiesen wird, daß die Gegenstände nicht amerikanischen Ursprungs find. Dresden, 14. März. Das Eis der Elbe ist an der böhmischen Grenze zum Stehen gekommen, die Schifffahrt ist eingestellt. Bremerhaven, 14. März. An Bord der Barke „Anna" brach Feuer aus und verbreitete sich mit großer Schnelligkeit. Personen sind glücklicherweise nicht verunglückt. Die Ladung bestand in Asphalt und Petroleum - Barrels. Das Schiff wurde in die Mitte des Hafens geholt, um angebohrt zu werden. BZien, 14. März. Der Unterrichtsminister brachte in dem Abgeordne- tenhaufc einen Gesetzentwurf, betr. einen Rachtrags-Credit für die medicinische Fakultät der böhmischen Universität, ein. Paris, 14. März. Die wegen der Kundgebungen Verhafteten fremder Rationalitäten werden nach der Strafverbüßung ausgewiesen. Ein badischer Manifestant wurde heute zu einmonatlichem Gefängniß verurthellt. — In der zweiten Abtheilung des Lyceums Louis le Grand kamen heute neue Symptome der Auflehnung vor. 40 Zöglinge wurden ausgewiesen. Die Rechte der Kammer beschloß, wegen der Unruhen im Lyceum zu interpelliren; sie wird sich bemühen, nachzuweisen, daß sie ein Resultat der Laienerziehung seien. — Die Linke billigte den Jnterpellations - Entwurf des Intransigenten Lefevre bezüglich der Lage der Bergwerkarbeiter. Die Interpellation wird am Sonnabend einge- b rächt werden. London, 14. März. Unterhaus. Parnell beantragt die zweite Lesung seiner Bill, betreffend Aenderung der Landakte, und sagt, die irische Boden- srage werde nicht eher gelöst sein, als bis die Hauptpunkte seiner Bill angenommen seien. Bis dahin aber werde die Agitation der Pächter noch immer wachsen. Chaplin beantragt Verwerfung der Bill. Der Premierminister Gladstone erklärt, er könne weder in eine thatsächliche Reconstruktion der Landakte willigen, noch auch eine Verrückung ihrer fundamentalen Elemente zulasten. Derselbe hofft, Parnell werde, nachdem er einen neuen Kreuzzug angekündigt habe, das Versprechen abgeben, daß er sich innerhalb der Grenzen der Gesetzlichkeit und der Redefreiheit halten und nicht denjenigen Vorschub leisten werde, welche versuchen könnten, den Frieden zu stören und den Gesetzen den Gehorsam zu versagen. Die Regierung könne auch betreffs sekundärer Details der Landakte weder die Vorlegung einer Regierungs-Bill noch auch die Unterstützung einer aus parlamentarischer Initiative hervorgegangenen Bill versprechen.__ Schwarze Gachemire rein Wolle empfiehlt von Mk. 1.30 per Meter an iw F. Holberg, Kirchenplatz Ä to ben Truppen eine Begeisterung entflammt, welche wohl geeignet war, unter der französischen Grenzbevölkerung eine Panik h rvorzmufen, umsomehr, al8 nach bem nunmehr vollzogenen Aufmarsch ber einzelnen Armee-Corps fämmtlidh* Ortschaften der ganzen Gegcnb mit Truppen aller Waffengattungen wahrhaft Übeifluthet wurden. Von Forbach rückte die Div.sion um 12. August nach St. Avolb. bem Hauptquartier Sr- Maj. des Kaisers vor, um am 13. August in bem erwähnten Faulquernont (jetzt Falkenberg) Cantonnementsquarticr zu beziehen. Dieser Ort, welcher schon durch bte französischen Truppen gelitten hatte, zahlt etwa 2000 Seelen und war bet bem Eintreffen ber Division fast vollständig von den Einwohnern verlassen, so daß die nun in Maffenquartieren untergebrachten Mannschaften, ermattet durch die Strapazen und Entbehrungen der letzten Tage und noch ungewohnt des Verkehrs mii Leuten, deren Sprache sie nicht verstanden und deren Gesinnungen sich keineswegs als freundliche zeigten, mehr oder weniger auf sich selbst angewiesen waren. Da nun in Faulquernont oft 30—40 Soldaten in einem kleinen verlassenen Häuschen untergebracht werden mußten, so war es unter diesen Umftänbcn selbstverständlich, daß dieselben sich zu helfen suchten, so gut es ging und da, wie überall, auch bet den Soldaten im Felde der Magen ein Wort mitzusprechen hat, so darf es wohl nicht Wunder nehmen, wenn noth- flebrungen in Abwesenheit des Etgenthümers da und dort ein Behälter gewaltsam geöffnet wurde, in welchem man Nahrungsmittel vermuthete, deren geregelte Herbeischaffung bei bem raschen Vormarsch im Augenblick nicht möglich war. Diese jedenfalls nur vereinzelten Vorgänge werben nu in besagtem Artikel alß „Plünderung durch Banditen" bezeichnet, welche Aeußerung mit gebührender Verachtung zmückzuweisen ist. Daß Faulquernont die Tausende darin untergebrachten Soldaten nicht in regelmäßiger Weise verpflegen konnte, umfomebr, als der Bü> germeister vollständig den Kopf verloren hatte und die Einwohner größrentheils geflohen waren, nachdem sie vorher Alles, was an Nahrung und Futter vorhanden war, verborgen hatten, erscheint begreiflich und so mußte denn durch Requisition das Allernothwendigste zum Unterhalt für Mannschaft und Pferde beschafft werden. Wie groß damals der Mangel an Lebensmittel war, mag u. A daraus hervorgehen, daß der 5 Tage später gefallene Premierlieutenant v. G von der rettenben Batterie mit der Hacke in der Hand auf einem nahen Felde Kartoffeln ausmachte, um solche unter seine Mannschaft zu vertheilen. Nach dieser Klarstellung des Sachverhalts schließt auch E nsender sich bem Wunsche an, daß von kompetenter Seite geeignete Schritte geschehen, um derartige Verunglimpfungen des hessischen Namens gebührend zurückzuweisen. Bedauerlich bleibt cs jedenfalls, daß ein deutsches Blatt sich dazu hergegeben hat, derartige Schmähungen zu verbreiten, welche unseren Nachbarn hinter den Vogesen allerdings keine geringe Freude machen werden. (Darmst. Tägl Anz) Berlin, 13. März. ES heißt heute, daß der Kaiser das Entlassungßgesuch des Herrn v. Stosch annehmen werde, falls er es nicht bereits angenommen haben sollte und daß dasselbe noch langer Erwägung und in Uebereinftimmung mit ben nächsten Freunden und Gönnern des Herrn v. Stosch, an deren Vorstellungen seine früheren ähnlichen Absichten gescheitert waren, eingereicht worben fei. Heber die Gründe zu diesem auffallenden Schritt sind die verschiedensten Angaben verbreitet, doch ist keine derselben auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Sicher ist und bekannt, daß seit längerer Zeit Reibungen zwischen dem Chef der Admiralität und dem Reichskanzler ftattgefunben haben und wahrscheinlich bleibt daß man einen derartigen Anlaß benutzt hat, um die Dinge endlich zum Bruch zu bringen. Der Chef der Admiralität soll selber, wie üblich, seinen Gesundheitszustand als Grund des Rücktritts bezeichnet haben. (Köln. Ztg.) Arankreich. Pari», 13. März. Louise M chek ist in Lyon und hält dortfelbst Brandreden. Im Gymnasium Louis le Grand in Paris ist heute eine Schüler- Revolte ausgebrochen, die noch tobt. Die Polizei ist mit den Schülern handge- mein geworden. (Fr. Journ.) Die Revolte im Gymnasium Louis le Grand war sehr ernst. 270 Primaner sind relegirt worden. Das Gymnasium wird von der Polizei überwacht. (gr. Journ.) A. Schwarzsdiild 6 Neustadt 6 K'.. ns Bit bem Eich jjMDimhst : M bem Nadel» M-, Wrrß ti EichenSta 132 Fichten- 11960 FichtenSt unb von Durchmess M Fichten-^ Tie Zusanm Haussee nach: mieien. Daö im D ^gearbeitete j U Mir. 3 M , & w , Ar J2 , a ' M Wellen Eich 'M „ M , 24 Rnitr. Eich :hnt von Wad 0-® Verlauf und IM jn der U pNNWalii Wn, den 13 p z $ Ml Kontos »en 10» ’Bormin I im Si-Ml nieten 6tol« iberg ww 's »ichiiäü Hoß Großes Schuhmaaren-Mqer beehrt sich den Eingang seiner Frühjahr- unb Sommer-Sachen in allen Sor^n Herren-, Damen- und Kinder-Schuhen und Stiefeln, solider Waare, bis zu den hochfeinsten Fabrikaten, anzuzeigen und empfiehlt solche^ bekannt enorm billigen Preisen per >/4 Pfd. 80 Pf., wieder ein bet X A. Busch Söhne Verwischte-. Berlin, 13 März Die Ermordung eines Geldbriefträgers, die gestern geschehen, ist heute Mittag von der Ertmtnalpolize' ermittelt worben. Em Berichterstatter meldet uns darüber: Der Geldbnefträger Kossäth war gestern Vormittag mit Geldbriefen, Postanw tsungen und einer mehrere Tausend Maik betragenden Geldsumme nach seinem Revier in der Adalbertstraße und den anliegenden Straßen gegangen und hatte sich seither bet seinem Postamte n'cht sehen laff-n. Man begann gestern Nachmittag nach ihm zu forschen, und da er als em zuv rlässiger Beamter — Kossath ist seit nahe 30 Jahren Briefträger — bekannt war, so entstand die Vermuthung. daß ein Verbuchen an ihm verübt worden sei. Die Nachforschungen ergaben, daß er gestern Voimittag einer. Theil der Gelder an die Adressaten abgeliefert hatte und bei den heute in den Wohnungen der Adressaten fortgesetzten Nachfragen kam man endlich tn da« Hau« Adalberistraße 23, an der Ecke der Waldemarstraße, woselbst Kossath gestern Vormittag etnaetretvn war, ohne von da wi.der herausgekommen zu sein In diesem Hause bath Kossäth eine Postanw Jung über 30 JL an einen seit einigen Tagen als Chambregarnist daselbst wohnenden H rrn Sanier ab,ultesern gehabt. Die von Sander gemieihete Stube war verschlosst und auf Klopfen wurde nicht geöffnet. E n herbei- gerufen.r Scblosser öffnete die Thü> unb n der Stube lag der Geldbriefträger Koffäth, von geronnenem Blute umgebt, leblos auf d^m Fußboden, seine Geldtasche neben >hm, ihres Inhalts beraubt. Der Inhaber der Stube war nicht zu finden. Er ist gestern mit dcw Raube — es sind etwas über 1000 JL — geflüchtet. Anscheinend ist die That mit einem schweren Hammer ausgcsühtt worden. Der Mörder scheint selbst, wie die weiteren Nachforschungen ergeben haben, bte Postanweisung über 30 Jü in Potsdam an ferne eigene Adresse in Berl-n aufgegeb-n zu haben. Er wird als ein zwanzigjähriger Mann mit kleinem Scknurrbarr geschildert. handel und Verkehr. ^Frankfurt, 14. März. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu ,/& 3.00—4.00, «Stroh 1.70—2.20, Eier das Hundert JC. 5.50—7.50, Stück 6 Butter 1. Qualität JL. 1.30, 2. Qualität JL 1.20, Kartoffeln per (Zentner Jt 4.00—4 50. Blaukraut per Stück 0—0 H, Wirsing 10—12 Rothkraut 20-30 das Stück, ®anAnCr 00 Huhn JL 1.30—1.85,1 @nte JL 2.20—3, 1 Taube 50—60 H, Hahn JL 1.60—1.80. Limburg, 11. März. Rother Weizen Jt 17.35, Weißer Weizen Jt__, Korn Jt 11.50, Gerste Jt 8.85, Hafer Jt 7.00, Erbsen Jt —Kartoffeln JL —.__ Frankfurt a. M., 15. März, Nachmittags 2 Uhr — Mtn. (Telegraphischer Coursbencht. Mitgetheili durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen) Credltactien 2736/fl, Staatsbahnactien 292-V4, Galizier 263^, Lombarden VZW Nord weftbahnactien 177, Darmstädter-Bankaciien 153'/r, Oberschlesische E -B -Act — Silberrente 667,., 4% Ungar. Goldrente 75^8, 4% 1880er Russen 72^ 5o/o 1877r Russen —, 2. Orient-Anleih' 57%, Spanier 62V4, 5% Rumänische R/ute —, 40/0 Unific. Egypter 75, Disconto Comm. 201, Gotthardbahnactie« 1125/8- Tendenz: fest. Mu jirill. r »wtjg b„ u ** rs-N «fett * i Jk 1 iih Nttto, “■a PL; i« roerten. <«« Ibgtotbne. “‘ du ntibicinijjji Keil. 1678 Großh. Gerichtsvollzieher. 1775 Holzverfteigerung im Gießener Stadtwald werden die noch vorhandenen gepfändeten Weißwaaren im Saale der Restauration Bramm öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Es sind namentlich noch vorhandene Kragen, Halsbinden, Damenwäsche, als: Hemden, Nachtjacken, Beinkleider.Frtßrmäntel,sowieLeinen, Halbleinen, Rouleanxstoste, Hemdeneinsätze re. Gießen, den 13. März 1883. Bühner, Freitag den 16. ds. Mts., Morgens 9, Mittags ’/23 Uhr ansangend, Jagdverpachtung !! Weißwaaren - Versteigerung!! Montag den 19. d. Mts., des Mtags 1 Uhr, wird die Jagd in der Gemarkung Cleeberg, circa 1225 Hektar, bestehend aus Wald und Feld, auf die Dauer von 6 Jahren in dem «rthhause dahier öffentlich verpachtet. 1 Cleeberg, den 5. März 1883. | Der Bürgermeister: «'taten fremd«, c« w " In der Nie der Kam, b. wirb sch k- !rt0L - Die Linke E beglich der -^miabend einge» du zweite Lesung dir irische Boden- ieiwr M angt- f-te noch immer t: Premiernnnisttr •winitniftion der iTiimoien Elemente neuen KreuMg lerbalb der Grenzen tragen VorM 'cn imb den Gesetzen betrejstz sekundärer noch auj [gegangenen R Montag den 19. März l. I., von Vormittags 9 Uhr an, Zoll im Gießener Stadtwald in den Districten Stolzenmorgen, Ursulum, Kenusberg und Philosophenwald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Brennholz: Scheith- Prügelh. Stockh- Reish Rm. Rm- Rm. Wellen, buchen 2,4 — — — Lichen 50 22,2 20 5070 Nadel 10,6 31,2 11 10600 Dorn — — — 530 Unter dem Eichen-Reisholz befinden sich 50OO Durchforstungswellen, ferner unter dem Nadel-Reisholz 7000. Bau-, Werk- und Nutzholz: 43 Eichen-Stämme mit 14,50 Fm., 132 Fichten- „ „ 27,16 „ 1960 Fichten-Stangen „ 93,35 „ und von 4, 5, 6—12 Ctm. Durchmesser, 5767 Fichten-Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist auf der Lhausiee nach Rödgen an den Ochsen- I miesen. igd dir gchm>zk V flpn SmtytiM t 8ersittflfl mit AÄ GrlbsiW V r.jfca gfganß'» 8 | gcttcrn M | cmia - »M5 I 8(-Tv*ng. Kira | itba, bflB n M | tzüvr nab bei btnfciH | tc8 ältlich tu W ? Äofjäfb * • 11, fern Z°W ,! negm l'iflm L- . >. jieoonSfliW CrL Älbtafit vrta ju tmben Ell! I anfdntntnb l - Vbrr h 3M' I >ri »Hb als ß | Das im District Philosophenwald ausgearbeitete Holz, nämlich: 2,4 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 50 n Eichen- „ 16 „ Nadel- 22 „ Eichen-Knüppel, 6300 Wellen Eichen-Reisholz, 1230 „ Nadel- „ 24 Rmtr. Eichen-u. Nadel-Stockholz kommt von Nachmittags 2 Uhr an zum Verkauf und wird damit der An- jang in der Nähe der Lei buchen Lirthschaftslokalitäten gemacht. Gießen, den 13. März 1883. Aoßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1768 A. Bramm. Holzverfteigerung der sürstl. Oberförsterei Lich. Montag den 19 März, . FEtzen > -ansM * ... ylWÄx Srntmr ha Iüd64,« x 41 A das W ^>4 NI von Morgens 10 Uhr an, m den Districten Schwarzwald, Mühlberg und Graudorn mit Zusammen- I klirrst beim Albacher Hof: 86 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 113 „ Buchen- u. Eichen-Prügel- holz, 5900 Wellen Buchen- u. Eichen-Reisholz, darunter ca. 3000 gute Durchforstungswellen, 18 Eichen-Stämme mit 8,34 Cbm. Inhalt, darunter 2 Stück von ca. 60 Ctm. Durchmesser mit 4,38 Cbm., 1 Buchen-Stamm nut 1,75 Cbm. und 1 Fichten-Stamm mit 0,92 Cbm. Inhalt. Dienstag den 20. März, von Morgens 10 Uhr an, * in den Districten Wehrholz, West- ■ Wisch Eik und Schwarze Kuh mit Zusammenkunft beim Wehrholz: 40 Rmtr. Eichen- u. Kiefern-Prügel- holz, f 6CJ0 Wellen Eichen- u. Kiefern-Reis- holz, Erttlb gsv»e- i 25 Fichten-Stämme v. 15—21 Ctm. Durchmesser mit 7 Cbni. und | O) Fichten-Stangen v. 3—14 Ctm. Durchmesser mit 55 Cbm. Inhalt. Dich, den 10. März 1883. UJT83 Wiinmenauer. Eichen-. Kuchen- rtr. Nutz- und Brenn- Holi-Verfteigernng in den zum Schutzbezirke Hassenhausen und zur Oberförsterei Rostberg gehörenden, bei dem Hofe Fortbach belegenen Forstorten Kuhmark und Bocksloh Mittwoch den 21. März 1883, von Mittags 12 Uhr ab. Eichen: 62 Stück Schneide-, Bau- und Nutzholzstämme HL, IV.u. V. Cl. — 33 Fstm., 25 Rmtr. 2 ä 3 Mtr. lange starke Nutzholz-Rollen und Scheite, sowie 11 Rmtr. Brennholzscheite; Buchen: 17 Rmtr. 2 Mr. lange Nutzholzscheite (Felgenholz), 108 Rmtr. Brennholz-Scheite und Knüppel, 30 Rmtr. Erdstockholz und 290 Rmtr. Zopf- und geringes Reis; Nadelholz (Fichten): 45 Rmtr. Reis IV. Classe. Die Versteigerung beginnt mit den in der Kuhmark im s. g. Kuhschwanz liegenden Fichten - Reishaufen, von welchen ein Theil auch als Bohnenstangen verwendbar ist, und endigt mit dem Eichen-Nutzholz im Bocksloh. Waldwärter Zwiste zu Sichertshausen und der Unterzeichnete erthellen auf Wunsch nähere Auskunft. Forsthaus bei Roßberg, den 13. März 1883. (Post Ebsdorf.) Der Königl. Oberförster: 1806 ___Schulz.___________ Butzbacher Frühjahrs - Fasset-, Zuchtvieh- und Schweinemarkt am 2 0. März 18 8 3, verbunden mit Prämierung von Fafseln durch den landwirthschaftlichen Bezirksverein und von Rindern durch die VerloosungScommission. Verlvosuug von Faffeln, Rindern, Schweinen und landw. Geräthen. Butzbach, den 1. März 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach. Küchel. Der Vertrieb der Loose ist Herrn H. Korbach in Butzbach übertragen. In Gießen sind Loose zu haben bei Carl Lehrmund und Pedell RuckelShausen. 1684 Neuheiten in größter Auswahl und billigsten Preisen empfiehlt 1707 F. Holberg, Kirchenplah. Täglich gebranNte Mocca-Melaoge-Haffee’s vorzüglich im Geschmack, zu 90 H, «X 1, «A 1,20, «X 1,40 und «A 1,60 per Pfund, sowie mein reichhaltiges Lager in rohen Kaffees zu 65, 70, 80 und 92 H, Gmnnasiums ertheilt Schülern, roeldif Nachprüfungen haben, Privatstunden. Offerten unter Nr. 1764 sind in ber Exped. ds. Bl. abzugebcn. Strohhüte iverden zum Waschen, Färben unk Faconniren angenommen. 18lli Johanna Bogel-Lang, Marktstr. I. 18u9 Für einen Realschüler wird ein fmmbl. Zimmer gesucht. Anerbieten nimmt die Exped. ds. Di. entgegen. _,, Ein gut möblirtes Zimmer am oberen Seltersweg, Süd- oder West- anlagc aus sofort zu miethen gesucht. Offerten unter A.