1888 Mittwoch den 15 August Kr. 187 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Erscheint ILOttch mit Ausnahme deS «**<*#$. Bureau: Schulstraße 7. ist die Feier in Woche wiederholt zu 4 16 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlvhn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Ueberficht Gießen, 14. August. Kaiser Wilhelm ist am Freitag Vormittag wohlbehalten wieder in Schloß Babelsberg eingetroffen, wo er die liächsten Wochen zu verbringen gedenkt. Die diesjährigen Badereisen des Kaisers haben hrerinit ihr Ende erreicht und bildete die Kur * in Gastein und die sich hieran knüpfende Begegnung mit Kaiser Franz Joses in Ischl den harmonischen Abschluß derselben. Dem greisen Monarchen ist der diesjährige Aufenthalt in Wiesbaden, Ems und namentlich in Gastein besonders gut bekommen und sein Befinden das denkbar günstigste. Man darf daher hoffen, daß es ihm auch vergönnt sein werde, den Herbstübungen der Truppen, besonders aber der feierlichen Einweihung des National- Denknlals aus dem Niederwald am 28. September d. Js. in voller Rüstigkeit beizuwohnen. Die Angelegenheit des deutsch-spanischen Handelsvertrages hat in einem Theile der Preffe während der letzten Wochen viel Staub ausgewirbelt und man hat der Neichsregierung bezüglich ihres Vorgehens alle möglichen Vorwürfe gemacht und sogar von Verfassungsverletzung gesprochen. Indessen sind alle diese Erörterungen unseres Bedünkens jetzt überflüssig geworden, da nach erfolgter Uebereinkunst zwischen Deutschland und Spanien die gegenseitig zugestandenen Zollerleichterungen des deutsch - spanischen Handelsvertrages am 14. August d. Js. in Kraft treten. Es geschieht dies allerdings ohne die ausdrückliche Genehmigung des Reichstages, wie dies die Verfassung vorschreibt, aber ein erhebliches'sachliches Bedenken kann in dem speciell vorliegenden Falle um so weniger in den Vordergrund treten, als sich die öffentliche Meinung mit seltener Einmüthigkeit — abgesehen von der die Spritbehandlung betreffenden Controverse — für eine möglichst beschleunigte Herbeiführung der durch den Vertrag gebotenen Zollerleichterungen ausgesprochen hat. Daß der Reichstag noch seine formale Zustimmung zum Vertrage zu geben hat, ist selbst- Derständlich und es ist nicht im Mindesten zu bezweifeln, daß er seine Genehmigung ertheilen wird. Der spanische Gesandte in Berlin hat bereits die spanischen Consularbehörden in Deutschland angewiesen, von jetzt ab wiederum Ursprungs- Zeugnisse für nach Spanien bestimmte deutsche Maaren behufs Behandlung der letzteren nach Maßgabe des spanischen Conventional-Tarifs zu beglaubigen. Durch die vom Kaiser angeordneten Truppen-Dislocationen wird hauptsächlich das 1. Armee-Corps ^Ostpreußen) berührt, das hierdurch eine engere Concentration nach den östlichen Grenzmarken des Reiches hin erfährt. Diese Truppenverschiebungen erstrecken sich bis aus das 15. Armee-Corps (Elsaß- Lothringen), da das seit 13 Jahren aus dem Verband des 1. Armee-Corps losgelöste Regiment Nr. 45 kommendes Frühjahr seine bisherige Garnison Metz «erlassen wird, um nach seiner ostpreußijchen Heimath zurückzukehren; auch das 2. Armee-Corps ist von den angeordneten Truppenverschiebungen mit betroffen imben. Dieselben sollen durchaus nicht den Charakter einer Demonstration Hegen den russischen Nachbar tragen, wie man wohl in Anbetracht der bedeu- lenden Verstärkungen, welche die Garnisonen in Russisch-Polen erfahren haben, annehmen könnte, sie entsprechen nur dem Bedürfnisse einer engeren Concentra- lion der betreffenden Armee-Corps. Die in verschiedenen deutschen Städten, namentlich in denen, deren Name mit dem Leben und Wirken Luther's eng verknüpft ist, geplanten Festlichkeiten anläßlich der Feier des 400jährigen Geburtstages des großen Reformators haken mit der am 8., resp. 9. August in Erfurt und Eisenach stattgefundenen Lucherfeier bereits ihren Anfang genommen. Sowohl in der Nm 1,811 i'i 11 »J Betreffend: Die auf den Pfarrgrundstücken haftenden Tilgungsrenten. Lang-Göns, den 11. August 1883. Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen an särrrrntliche Pfarrämter des Dekanats. Nach Verfügung Großherzoglichen Oberconsistoriums vom 6. August d. I. fordere ich Sie auf, baldigst zu berichten 1) welche Summe jährlich als Tilgungsrente vom Pfarrgute zu entrichten ist; 2) in welchem Jahre zum letzenmale diese Summe zu bezahlen sein wird. Strack.______~ _________ Betreffend: Den an die Dekanatssynode abzustattenden Rechenschaftsbericht. Lang-Göns, den 11. August 1883. Das Großhcrzogliche evangelische Dekanat Gießen an fämmtUche evangelischen Kirchenvorstände des Dekanats. Sie wollen den jährlich abzustattcnden Rechenschaftsbericht über die kirchlichen Verhältnisse baldigst erstatten und em,enden. Strack. ___________ - alten Hauptstadt Thüringens, wie in der Wartburgstadt ertjebenftcr Weise und ohne irgend einen Mißton verlaufen und wird biefelbe sicher in ihren Theilnehmern noch lange fortleben. Wien und Pesth sind in der vergangenen _ der Schauplatz tumultuarischer Scenen gewesen, bei denen es an zahlreichen Verhaftungen und Verwundungen nicht gefehlt hat. In der ungarischen Hauptstadt inscenirte der Janhagel vor dem Hotel „Zum Schwan", in welchen! bekanntlich die Familie Scharf abgestiegen ist, mehrere Abende hinter einander Krawalls, die einen ausgeprägt antisemitischen Charakter trugen und welche schließlich nur durch Militär und Polizei vereint unterdrückt werden konnten. Ernster noch waren die Arbeiterunruhen, die am Freitag Abend in Wien stattqefunden bei denen 20 Arbeiter und 5 Wachmänner — von Letzteren einer schwer — verwundet und ca. 30 Arbeiter verhaftet wurden. Es gilt als zweifellos, daß die Anarchisten den Putsch arrangirten und hatte dre Polnei von demselben bereits am Freitag Nachmittag Kenntniß. lieber die Ursachen der Unruhen fehlen noch authentische Mittheilungen. ^ai)er Franz begrem lich erscheint, daß die australischen Behörden die Landung der Kronzeugen ,m Proceffe gegen die Phönixpark-Mörder untersagten jene waren von der englischen Regierung auf dem Dampfer „Pothan" nach Australien sperrt worden, doch auch hier scheinen ihrer die rächenden Sendboten der irischen Vehme geharrt zu haben, so daß die Betreffenden an Bord des Panzerschiffes „Nelson 16 Pi Betreffend: Die Verlängerung der Feierabendstunde. Gießen, am 13. August 1883. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme der Stadt Gießen. Die Gendarmerie hat zu unserer Kenntniß gebracht, daß in der letzteren Zeit die nächtlichen Tumulte in den Straßen der Ortschaften sehr überhand genommen hätten, was auch dem Umstand mit zuzuschreiben sei, daß von den Bürgermeistereien ziemlich häufig, ohne daß dafür besondere Grunde vorlagen, für einzelne Nächte und Wirthschaften die Feierabendstunde verlängert würde. „ Wir weisen Sie deßhalb an, derartigen Gesuchen nur dann Folge zu geben, wenn dafür erhebliche Grunde vorliegen. Dr. Boekmann.____ i» N* 3 * sie republikanische Schilderhebung von Badafoz ist aus dem Rahmen Unes einfachen Pronunciamentos herausgetreten und hat sich zu einem förmlichen Ausstande entwickelt. In zahlreichen °nd en span schen Gar- nisonen, wie in Santo Domingo, Nagera, Barcelona, g • • ' haben ebenfalls Militär-Revolten stattgesunden und wenngleich die selben überall rasch unterdrückt worden sind, so ist dnmoch die Soge P ^moven bedenklich. In verschiedenen größeren Garnisonen herrscht u^erden gruppen eine fortdauernde Gährung und im Norden Spaniens ^ ^.^^kerung mit den meuternden Truppen fraternifiren. Wie es heißt, haben bei der republika- Nischen Bewegung auch carlistische Emissäre die Hand Spiele, so daß es scheint als ob bei dieser Gelegenheit bie Carüsten tm Truden sischen wollen. In Barcelona wo auch die Arbeiter sich der Bewegung angeschlossen haben, ist das Kri°gs«cht verkündigt worden und über die Provinzen Estremadura, Logrono und Catalonien ist der Belagerungszustand verhängt worden. Komg Alfonso wird unter solchen Umständen wohl °uf se'ne Reffe nach Deutschiand verzichten muffen, da seine Abwesenheit der republikanischen Sache vollends zum Sieg verhelfen könnte. I J < 1 ' U M chU W; MnnenJoji;^;, I —vmchch ll I lst Ptr IM: I _ J IßWfwilnil ilWMjV’ rte§3immniiifc 9 Lchchck:: | 'ermidhttt ©arten-Jota d n der Lahn fei: e Stallung und 2; \ lurtn-StchlM Laue Yi P’d 1. Stolk zu mck ichen. traße 3. eundliches Fosich! mern, nad? fei 5W Aietheii. Ä1 inttu.aW’Sl mjM* KicheWÄei hen. iwe., Meckgis zuM' rsS Die Cholera hat jetzt in Kairo bedeutend an Heftigkeit eingebüßt, da die Zahl der täglichen Cholera-Todesfälle sich hier nur noch zwischen 60 und 70 bewegt. Dagegen faßt sie in Alexandrien in bedenklicher Weife Posto, da an diesem Platze die Zahl der täglichen Opfer von 2, 3 und 4 bis auf 30 und 40 gestiegen ist, so daß die Gefahr einer Verschleppung der Epidemie nach Europa sich noch nicht gemindert hat. Im übrigen Egypten scheint die Cholera ebenfalls beträchtlich im Abnehmen begriffen zu sein. — Was die Cholera-Todesfälle in Beirut anbelangen, so beschränken sich dieselben bis jetzt aus 3 Fälle; die türkische Negierung hat für Beirut die strengsten Quarantänemaßregeln angeordnet und einen Sanitäts - Cordon um die Stadt ziehen lassen. Darmstadt, 13. August. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 16. Juli den Kreiswundarzt Dr. Christian Lorenz zu Lauterbach auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen. Berlin, 11. August. Wie mir hören, hat das Kaiserlich deutsche General-Postamt eine amtliche Mitthetlung nach Wien gelangen lassen, welche Bezug nimmt aus das von Setten der Reichsregterung erlassene Verbot der Einfuhr amerikanischen Schweinefleisches und Specks, sowie der daraus fabrictrten Wurst- und sonstigen Maaren. In der betreffenden Verständigung wird betont, daß behufs Durchführung der jenem Verbot zu Grunde liegenden Intentionen bei der Einfuhr obiger Consum- arttkel aus anderen Ländern nach Deutschland etn Zeugntß üb-r deren nichtamerikanischen Ursprung beigebracht werden müsse. Bekanntlich wird von Oesterreich, namentlich aber von Ungarn aus ein ziemlich schwunghafter Import von Schweinefleisch und Speck nach Deutschland betrieben. Rom, 13. August. Die preußische Regierung ließ gestern dem Vatikan ernstliche Vorstellungen machen über die brutale Sprache des „Boniteur de Rome", welcher schrieb, die Bevölkerung der brandenburgischen Mark sei ,un mölange disgracieux et rabougri.“ Der Vatikan desavouirte den „Moniteur", die preußische Regierung aber, wissend, daß der „Moniteur" eine jährliche Subvention von 120,000 Frcs. von dem Papst erhält, erklärt sich nicht für zufrieden- gestellt. Die Redaction des „Moniteurs" besteht größtentheils aus ausgewiesenen Elsäffern. Man glaubt, daß die Subvention in Folge dessen am 1. September dem „Moniteur" entzogen wird. (Fr. Ztg.) Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenr-Bureau. Berlin, 13. August. Heute Vormittag constituirte sich unter dem Vorsitz Seiner K. K. Hoheit des Kronprinzen und In Gegenwart Ihrer K. K. Hoheit der Frau Kronprinzessin das Comite zur Hülseleiftung für die Verunglückten von Ischia. Der Sitzung wohnten bet die hier anwesenden Staatsminister Gras Hatzfeldt, Maybach, Lucius, Bronsart v. Schellendorf und v. Scholz, der Präsident der Retchsbank v. Dechend und der Oberbürgermeister v. Forckenbeck. — Die „Nordd. Allg. Ztg." ist ermächtigt, zu erklären, daß das Schreiben des Kronprinzen und der Kronprinzessin an den Fürsten Bismarck, die Sammlung für Ischia betreffend, mit Allerhöchster Genehmigung erlassen worden ist. — Dieselbe Zeitung sagt, indem sie an die letzten Nachrichten über die Unruhen in Spanten anknüpft, man ersähe aus allen Nachrichten, daß der König von Spanien und seine Regierung mit großer Energie bet der Niederwerfung der Aufstandsversuche vorgingen. Die revolutionäre Sck'lderhebung scheine keinen Boden gefunden zu haben, da sie jetzt von dem im Lande sich aufhaltenden republikanischen Parteiführern des- avoutrt werde. — Die Reichscholeracommission reist am 16. dss. Mts. über Brindisi nach Alexandrien. — Drei türkische Osfictere mit zehn jungen Türken, die später in die Kadettenanstalt eintreten sollen, sind heute Vormittag hier angekommen. Magdeburg, 13. August. Wie die „Magdeb. Ztg." erfährt, ist die Verordnung des Oberpräsidenten der Provinz Sachsen vom 18. December 1882 über die Sonntagsheiligung ausgehoben worden. Triest, 13. August. Der Lloyddampser „Niobe" ist mit der ostindischchinesischen Ueberlandpost und 24 Passagieren heute Morgen aus Alexandrien hier angekommen und zur Quarantäne in das neue Lazareth beordert worden. Castellamare, 13. August. Nach amtlicher Mittheilung ist der Maler Adolf Bock aus Berlin irrthümlich als verunglückt gemeldet worden. Derselbe soll nicht auf Ischia gewesen sein und ist vermuthlich unverletzt. Der letzte Begleiter des verunglückten Malers Ginsberg war ein Schweizer Namens Boos; die Leiche desselben ist recognoscirt worden. Alexandrien, 13. August. In den letzten 24 Stunden starben hier 21 Personen an der Cholera. — Die mit der Controle der Desinfection bei Begräbnissen betrauten europäischen Medicinal-Personen haben für den Fall, daß der Gouverneur von Alexandrien die eingeborene Bevölkerung nicht strengstens zu den vorgeschriebenen Sanitätsmaßregeln anhalte, um ihre Entlassung gebeten. Der Gouverneur hat versprochen, die Angelegenheit in Erwägung zu ziehen. — Die Sanitätsaerwaltung beschloß die Aufhebung des Sanitäts-Cordons um Alexandrien. Sir Evelyn Wood ist nach England abgereist. Kairo, 13. August (Telegramm des „Reuter'schen Bureaus") Bis heute früh 8 Uhr starben in Rosette 6, in der Provinz Siut 295, in Ghizeh und Atfe 114 und in den übrigen Provinzen 299 Personen an der Cholera. Das Steigen des Nils giebt zu keinerlei Besorgnissen Veranlassung. Lokales. Gießen, 14. August. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 16. August 1883, Nachmittags 4 Uhr. 1. Prüfung der Rechnung der Löber'schen Stiftung pro 1882/83. 2. Die Feier des 2 September. 3. Die Quellwasserleitung. 4. Umbau des Bahnhofs Gießen. 5. Anschaffung von Büchern u. s. w. auf Grund des Art. 26 des Volksschul- gesetzes. 6. Vergebung von Waldwegbauarbeiten. 7. Klage gegen den Kaufmann Samuel Falk dahier. 8. Gesuch des Justus Lenz von Wteseck um käufliche Ueberlaffung eines Bauplatzes. 9. Gesuch des Rechtsanwalts Hermann Steinberger dahier um Bau- erlaubniß. 10. Gesuch des Fabrikanten Heinrich Mylius um Canalisation. 11. Gesuch des Kaufmanns Christian Wallenfels dahier um Erlaubniß zur Ableitung von Wasser nach der Lahn. 12. Anlegung von Flur- und Gewannwegen im Neustädter Feld. 13. Den Feldweg in der Lichtenau betr- 14. Den Weg von der Besitzung der Erben des Karl Kemp ff nach dem Rodtberg. 15. Veräußerung eines städtischen Grabens. 16. Reparatur des städtischen Pflasters. 17. Herftellungsarbetten tn der Realschule. 18. Kostendecreturen. Bo ,«i einzuM ,q ben 13.5 ^Hsschreis — (Thierschutz-Verein) In der Ausschußsitzung vom 6. August kamen zunächst verschiedene geschäftliche Mitthellungen zur Erledigung, so ein Antwortschreiben des Hauptveretns, wonach der Zweigveretn für je 100 Mitglieder 1 Mitglied mm Ausschuß zu delegiren hat, unter denen der Vorsitzende d s Zweigoeretns sich befind soll. Da unser Verein 698 Mitglieder zählt wurden 6 Herren zum Ausschuß aewäblt nämlich außer dem Vorsitzenden, Herrn Oberamtsrichter Langsdorfs bte fSerr-n Pol'zetrath Fresenius, Professor Or. Pflug, Dtrector Vtgeltus, Major Beck Fabrikant F. Koch, Lehrer Curschmann. ' Zur Berathung kam die Frage: „Wie kann das übermäßige Belasten der Wagen und die Quälerei der abgetriebenen Zugpferde, namentli cd am Seltersberg verhindert werden?" Zunächst wurde eine auf der Waage an der Frankfurter Straße erhobene Tabelle über die Gewichte der vom 2. bis incl. 7. Juli d. I dort gewogenen Wagen mit Eisensteinen mitgetheilt. Danach wogen die Zweispänner zwischen 81 und 102 Centn» incl. Wagen, die Einspänner zwischen 41 und 61 Centner incl. Wagen. Herr Kreis- veterinär arzt Dr. Winckler beleuchtet in längerem Vortrag die Frage und theilt die von ihm angestelltrn Beobachtungen und seine Ansicht mit. Hiernach dürste nach der Erfahrung die Gewichtsgrenze 1. bet guten ebenen Straßen und guten Pferden für den einspännigen Lastwagen von 53 Ctr. incl. Wagen, bet mittleren Pferden von 48 Ctr. zulässig sein; 2. für zweispänn ge Lastwagen unter gleichen Bedingungen bezüglich der Straßen bet guten Pferden von 100 Ctr-, bei mittleren Pferden 80 6t r., 3. bet schlechten Pferden müßte das Maximalgewicht eine entsprechende, ost sihr beträchtliche Reductton erfahren und sollten schlechte Pferde überhaupt tn Lastwagen keine Verwendung finden, indem eine derartige Benutzungsweise für schlechte Pferde so anstrengend ist, daß sie eine Thierquäleret tnoolvirt. — Die meisten der in Gietzeu und Umgegend in schwerem Fuhrwerk benutzten Pferde sind aber keine schlechte ' sondern mittlere Pferde, auch kann nicht unerwähnt bleiben, daß fast sämmtliche Ve! sitzer von Lastfuhrwerken ihr Fuhrwerk persönlich letten und es refultirt hieraus ein möglichst schonender Gebrauch, sowie gute Fütterung und Pflege. Eine Maxtmalgewichtsgrenze bei bergigem Terrain, oder weniger guten oder schlechten Straßen ist nicht festzusetzen, die einzelnen Fälle sowohl betreffs des Terrains als auch der Körper- und Kräftezustand der Pferde müßten einer besonderen Prüfung und Würdigung unterworfen werden. Was ferner die Dauer der Tagesarbeit guter und mittlerer Pferde anlangt, so dürste auf guten ebenen Straßen ein sechsstündiger Gebrauch (24 Kilometer) der Pferde kein ungebührl eher sein. Die angegebenen Gewichtsgrenzen, sowie die Angaben über die Tagesarbeit können natürlich nicht für jeden einzelnen Fall auf volle Gültigkeit Anspruch machen, indem die Leistungsfähigkeit der Pferde in hohem Grade abhängig ist von der Fütterung und Pflege derselben, immerhin föanen sie aber als Anhalt dienen bet der Heber: bürdungsfrage der Pferde. Was nun speciell die von vielen Seiten angeregte Frage: Wie kann das übermäßige Belasten der Wagen und d'e Quälerei der Zugpferde am Seltersberg verhindert werden? betrifft, so dürfte d'eser Mißstand, der humane Gesinnungen tn hohem Grade verletzen muß, am schnellsten dadurch beseitigt werden, wenn polizeilich angeordnrt würde, daß Lastwagen nur mittelst Vorspann den Seltetsweg htnausgefahreii werden dürfen. Es wurde beschlossen, da die jetzt bestehenden Gesetze und Polizei-Verordnungen nicht verhindern können, daß täglich an dem lang ansteigenden Seltersberg die Pferde vor den Dielen dort hinauffahrenden Lastwagen mit Eisensteinen, Kalksteinen rc. In Aergerniß erregender Weise überanstrengt und dadurch gequält werden, eine Eingabe an das Großherzogliche Polizllamt Gießen zu machen, in der um Erlaß eines Polizei- Reglements gebeten wird, das allen schweren Lastwagen resp deren Führern vor- schretbt, am Seltersberg Vorspann zu nehmen resp. sich gegenseitig mit Vorspann auszuhelfen. Weiter wurde mitgetheilt, daß Herr L. C. Rübs am en die Absicht habe, einen vierräderigen Kippwagen anzuschaffen und wurde beschlossen, demselben, wenn der an- geschaffte Wagen sich nach Ansicht des Vereins zur allgemeinen Einführung empfiehlt, eine Prämie in Aussicht zu stellen. tonn Lieferung i Wz bester^ Stilen für den Wenig Wiche Df Nettei ä* Mitl ■wi, ben U. As K» 1 3 not W äpr* feÄ Fl ’J’! .(bin beid-li e ^E" ,M über die iis«’®’“1 IXT llMÜ U W unb seine m (eibet offen M unb jut> Hbartli Kindl ndfinnig, üitn, steint se MM sezeü - Manti ^Sttuerom -100 L Ans x Gehalt un ^fT, 800 vH : Miger, 801) j ji anb 240 v i Wchklbzusch |4Üemuneral :iberen Auf ' Ml®5djter, M'lllior, 760 : -asiahr ben b i^Mde, Feld ÄO Executo .M, die ung i.ybir Großh. Wsklasse (5 BerurischteS. Darmstadt, 11. August. (Milttärdienftnachrichten.) v. Orote, Oberst utib Commandeur des Kolberg. Grenadier-Regiments (2. Pomm.) Nr. 9, zur Vertretung des Commandeurs der 49. Infanterie-Brigade (1. Großh. Hessischen) commanbiil; Dr. Weichll, Ober-Stiibsarzt 2. Cl. und Regimentsarzt vom 2. Großh. Hess- Dragoner- Reg'ment (Leib-Drag.-Reg.) Nr. 24, Dr. Zimmermann, Ober-Stabsarzt 2. Cl. unb Regimentsarzt vom 2. Großh. Infanterie Regiment (Großherzog) Nr. 116, zu Obel- Stabsärzten 1. Cl. befördert: Reis, Unterarzt der Reserve vom 1 Bataillon (Darv- ftabt I.) 1. Großh. Hess. Landwehr-Regiments Nr. 115, zum Assistenzarzt 2. Cl. dir Reserve befördert. — (Eine Luther-Medaille.) Zum bevorstehenden 400jährigen Luther- Jubiläum hat bie Verlags Handlung R. Herrosö in Wittenberg eine Luther-Medaille dte gehenkelt und darum o rwendungssähiger als die Etui-Medaillen, bei der Grob« ein-s Zweimarkstückes rn hoher Münzprägung tn einer ganz neuen Manier herstellM lassen. Die Medaille ist aus vergoldeter und versilberter Bronze, also 2farbig, gefertigt, so daß ein goldenes Centrum von silbernem Rand höchst effectvoll eingeschlossen wn>. Der Avers zeigt auf glänzendem Grunde das mattirte Brustb ld Luthers in Reugov und auf dem silbernen Reif die Umschrift: l)r Martin Luther 1483—1546. Der Reveis hat die Umschrift: Zum 400jährigen Luther-Jubiläum 1883 und in goldigem Sentrup die goldenen Worte Luthers, die seine Glaubenstreue und seinen Mannesmuth sie q ewige Zetten documentiren: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir. Amen." Der Preis der einzelnen Medaille 50 Pf. ist bei der wirklich prächtigen Au'.- führung ein billiger zu nennen. In Partien bezogen wird derselbe bedeutend hera.-- gesetzt. Schulen, Vereinen rc. wird durch diese Medaille Gelegenheit geboten, für ema geringen Preis sich in den Besitz eines bleibenden Erinnerungszeichens an das Lmhe- Jubiläum zu setzen. Wiederverkäufer erhalten hohen Rabatt- Auch hält die Verlag Handlung R. Herros6 tn Wittenberg echt silberne Medaillen (an der Uhrkette zu trage iß zu 3 Mark vorrätbig. „ .. r- Aus dem Ried, 9. August. Mit einem besonderen Obstreichthum ist oM» Jahr die Gegend von Groß-Gerau gesegnet. D>e Aepfel hängen hier auf den Bauuri^ so dickt zusammen, daß geradezu einer ben anderen herunterdrückt. Es wird bereis das Malter schönes Kelterobst zu 4 Mark ad dort offerirt. Anfang nächsten sollen auch in hiesiger Gegend große Versteigerungen von Obst — namentlich stacr- liches Eigenthum — ftattfinden. Die Reife des Obstes ist zum Theil bereits so win vorgeschr'tten, daß dasselbe schon heute etngefeltert werden könnte. . 1 - Mainz, 10. August. In der letzten Stadtverordnetensitzung wurde der«eicpis gefaßt, sämmtliche Feuerwehrleute gegen Unfälle im Dienst zu sichern. Os wu. ben Verunglückten bei Erwerbsunfähigkeit 3 Mark für jeden gewöhnlichen tfeu -- wehrmann und 5 Mark für jeden Chargirten ausbezahlt werden. Gegen Too ov. Invalidität versichert die Stadt ihre Feuerwehrleute ohne Ausnahme aus 40UU jjc per Mann. . s Mainz, 10. August. Die Diebstähle in den Bahnhöfen und selbst tn Dm Bahnzügen nehmen immer mehr überhand, so daß wir nicht ost genug zur groy Vorsicht mahnen können; einer Dame wurde gestern entweder nabrenb Der jten Bingen hierher oder im hiesigen Bahnhof eine Geldbörse mit ca. 60 Mark ent© • Ein ähnlicher Fall kam gestern Mittag in Darmstadt vor; mehrere Damen ' unter Schwiegermutter und Schwiegertochter — waren tn ein Coup<5 jroeiter gestiegen, um nach Mainz zu fahren; kaum war der Zug einige Minuten tm 9 » als die Schwiegertochter nach der Tasche griff und mit Schrecken gewahr wuroe, ihre Geldbörse, die sie noch kurz vorher besessen, verschwunden war. Die « mutter rümpfte ob dieses Verlustes die Nase und gab nicht unzweideutig zu v i 9 - daß die Schwiegertochter nur ihrer Unachtsamkeit diesen Verlust MUschrkwen » dabei erklärte die Schwiegermutter, ihr passire so etwas nicht. Mit dtes n griff sie in ihre Kleidertasche, um nach ihrer Börse zu greifen, aber ~8 war leer, sie war in Darmstadt gleichfalls mit ihrer Schwiegertochter be tohl _ Trotz dieses Verlustes — denn die beiden Börsen enthielten über 100 ^carr . | sich ein gewisser Galgenhumor in der Damengesellschaft geltend. Wer Diebe waren, konnte allerdings nicht ermittelt werden Ortnbnn Qi-. I - Ein furchtbarer Älnbermorb wirb aus Waltb a m st ° w b L°nbon meldet Ein Schmied Namens Gouldstone, 26 Jahre olt, kehrte am M i gegen 6 Uhr von der Arbeit heim und trat, anscheinend in sehr verdrießlich * * I Frankfurt, 13. August. (Getreide-Preise.) Weizen eff. hiesiger und Wetterauer —203/4, fremder X 20—22, Roggen eff. hies. X 171/?—17*/4, fremder X 17, Seltersweg 2. 5481 v. I. A.: Müller, Ortsgerichtsmann. 5475 3487 59 im Koerner'scheu OniHl Garten 5499 bo ^9 empfiehlt Marktstrabe. 5030 SW8 Amtsgerichts Lich. I. B. d. G. Bauer. § s a - f. Ä.: Müller, Ortsgerichtsmann. Z’erd. Drebes, Neustavt. Incarnat-Kleesamen empfiehlt in bester und frischer Waare Wilhelm Seibert, 5441 Elsoffer. Bekanntmachung. Die Lieferung von 6 Rmtr. Buchen- §cheitholz bester Qualität und 100 Ctr. iteintoblen für das hiesige Haftlokal |ol an den Wenigstnehmenden vergeben werben. Schriftliche Offerten sind, mit entbrechender Aufschrift versehen, bis zum 8o. August l Js. bei unterzeichneter Behörde einzureichen. Lich, den 13. August 1883. TieGerichtsschreibereiGroßherzoglichen Brückenwaagen, Tafelwaagen, eiserne und mrssing Gewichte empfiehlt billigst Eranz Schmidt, Sainltag den 18. August. Nachmittags 2 Uhr, M das Grummetgras von der Wiese des fyrrn Dr. Mettenheimer (Frankfurter- ii-aße, an der Wieseck, versteigert werden. Gießen, den 14. August 1883. Donnerstag und Freitag, den 16. und 17. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der I. A. Busch Söhne dahier (Eingang Sonnenstraße 32) Betten, Sopha, Tische, Commoden, Nachttischchen, Küchenschrank mit Glasaufsatz, Glasschrank, Bilder, Spiegel, Sessel, Holzkasten, Waffer- bank, Schüsselbank, Schränke, Copirpresse, Waarenpresse, Strickmaschine, ein Schrank mit Alphabet, ein eiserner Mörser, Eisschrank, Küchengeräthe, 1 Kaffeeservice, Herren-Kleidungsstücke, eine Bank mit Lehne, eine Hängelampe mit Zug, weitere zwei kleine Lampen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 13. August 1883. Wafserwärme der Lahn. Am 14 August, Mittags zwischen 11 und 12Ubr: 4- 14° R., Luftwärme 4- 20° R. L. Ehr. Rübs amr.tr. 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Angetrieben waren ca. 290 Ochsen, 11 Bullen, ca- 260 Kühe und Rinder, ca. 250 Kälber. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. X 73—75, 2. Qual. X 68, Kühe und Rinder 1. Qual. X 55—58, 2. Qual. X 50, Kälber 1. Qual. X 74, 2. Qual. X 00 per 100 Pfund Schlachtgewicht. Handel und Verkehr. Gießen, den 14. August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1—1.05, Hühnereier per Stück 5—6 Käse Stück 5—8 Käsematte 3 H, Erbsen per Liter 22 Linsen 32 H, Tauben per Paar 70—85 H, Hühner per Stück X 0.90—1.20, Hahnen per Stück X 0.50—1.00, Enten pr. St. X 1.50—2.00, Ochsenfleisch per Pfund 70 Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Kalbfleisch 50 bis 54 Schweinefleisch 62—64 H, Hammelfleisch 62—70 Kartoffeln per 100 Kilo X 6—7, Kirschen pr. Psd. 00—00 Milch pr. Liter 13—18 4- Welsche pr. Stück X 0—0. Z wiebeln ver Ctr. 4.50—7 X 1 JA , bfl8 aitnmer, in welchem seine F au mit einem erst eine Woche alten Zwillings- sA befand. Er ersuchte die Wärterin, sich zu entfernen, da er einiges mit seiner jU besprechen habe. Ohne irgend etwas Schlimmes zu ahnen, ging die Wärterin Inden hinter dem Hause gelegenen Garten, wo nach einigen Minuten ihre Ausmerk- imkelt durch das Ueberströmen. des Wasserbehälters erregt wurde. Sie eilte in's 5auS UM die u fache des Wosserauslaufs zu ergründen, hob den Deck ! der Cisterne oai und «ar entsetzt, alS sie in derselben die drei ältesten Kinder des Gouldstone'schen Sd'vaares ertrankt fand. Mit zitternden Händen zog sie die armen Kleinen heraus, die offenbar nur einige Minuten im Wasser gelegen hatten, sah aber, daß das Leben entflohen und keine Rettung mehr mögt ch war. In diesem Augenblicke schlugen ent- letzliche Hülferufe aus dem Zimmer an sein Ohr, sie eilte die Treppen hinab, findet öder die Zimmerthüre von innen verschlossen; ein Nachbar kommt zur Hülfe und ihren vcreinten Anstrengungen gelingt es, die Thür zu sprengen und sich Eintritt in das 1 ommer zu verschaffen, wo inzwischen Furchtbares vorgegangen war. Gouldstone tetie den beiden Säuglingen, welche die im Bette liegende Frau in ihren Armen hielt, al einem Hammer die Schädelknochen eingeschlagen Das Blut strömte aus klaffenden Wunden über die unglückliche Mutter — daS eine Kind war eine Leiche, das andere Nhmete noch schwach, war aber gleichfalls dem Tode verfallen. Die Polizei eischien ioiort und Gouldstm e ließ sich ruh'g in Haft nehmen. Er gestand zu, die älteren ÄinDer ertränkt und die Zwillmge erschlagen zu haben und erklärte, er fühle sich i'tzt Mlich unb seine Frau fei wieder zu einem ledigen Mädchen geworden. Der arme feonn leidet offenbar an einer Geistesstörung; er war außerordentlich mäßig, ein sehr Mtifler und zuverlässiger Arbeiter ein guter Familienvater und soll nur über den furchtbaren Kindersegen" Klage geführt haben. Seit der Geburt der Zwillinge war er oanj tiefsinnig, und die Sorge, wie es ihm möglich werden würde, feine Familie zu trnühren, scheint seinen Geist getrübt und ihm in der Ermordung der Kinder den ein- flichsten Weg gezeigt zu haben, die Ernährungsfrage zu lösen. — sVacante Stellen für Militäranwärter im Bereich des 11. Armeecorps.j gpolba, Steueramt und Stadtsteuereinnahme, Diener unb Ex'cutor, 182 X Jahres- lobn 100 X Anschlag der Erinnerungsgebühren. Bockenheim, Postamt, Briefträger, 800 X Gehalt unb 240 X Wohnungsgelbzuschuß Frankfurt a. M-, Postamt, Postschaffner, 800 X Gehalt unb 240 X Wohnungsgelbzuschuß; (Bornheim) Postamt, LritftrSger, 80o X Gehalt und 240 X Wohnungsgeldzusckuß; Briefträger. 800 X Gehalt unb 240 X Wohnungsgelbzuschutz; Briefträger, 800 X Gehalt unb 240 X Wohnungsgeldzuschutz. GrSventhal, Herzog!. Amtseinnahme, Amtsdiener unb Executor, 760 x Remuneration und die anfallenden Mahn- und Pfandgebühren, die ungefähr bm besonderen Aufwand bet auswärtigen Touren decken. Marburg, QberbÜrgermeister- mt, Nachtwächter, 330 X sährlich. Saalfeld, Herzogl. Amtseinnahme, Amtsdiener und Executor, 760 X Remuneration unb die anfallenden Mahn- und Pfandgebühren. ble ungefähr den besonderen Aufwand bei auswärtigen Touren decken. Schmalkalden, tzladtbehörde, Feldhüter, 300 X jährlich. Wasungen, Herzogs Amtseinnahme, Amts- bimer und Executor, 760 X Remuneration und die auffallenden Mahn- und Pfand- flibübrtn, die ungefähr den besonderen Aufwand bei auswärtigen Touren deckm. — tzezirk der Grotzh. Hessischen (25.) 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