Mt (itt nit j[n »»z-Comite. emiräjitjro. fit versammel« i dtu is. 3uii, IS 8abrp,eiz, t'nbet Wettb bej °°"-6Uhr^ HAi mb sch L" *h ^ECvmits. 1883 Sonntag den 15. Juli Erstes Blate Nr. 161 Erscheint täglich mit Ausnahme des MsntagS. . Bureau: Schulftraße 7. kann nicht gerechnet werden. Darmstadt, den 16. Juni 1883. Preis viertesjährlich 2 Mark 20 Pf. intt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Großherzoqliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Gros. Berlin, 12. Juli. Nachrichten aus den von schweren Wasserschäden heimgesuchten Tdeilen Schlesiens lassen darüber keinen Zweifel, daß die nächstbetheillgten Kreise, private wie öffentliche, also unter diesen die Kretsverbande und die Provinz, in reger Thäligkeit sind, um das Eintreten von Nothstanden zu verhindern, den Verkehr wieder herzustellen und den von den Wasserschaden schwer betroffenen Familien SubMentmittel zuzuführen, so daß es den Anschein gewinnt, daß das E-ntreten des Staates mit seinen Hülfsmttteln mehr ein subsidiäres, weniger auf die Besett-gung der Noth des Augenblicks, als auf die Erhaltung der vorzugsweise betroffenen Gemeinden und Einzelwirthschaften in leistungsfähigem Zustande gerichtet sein wird. Wenigstens sind bis jetzt aus keinem Theile der Provinz zahlenmäßig ffxtrbare Anforderungen an die Staatskasse herangetreten. ießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Bekanntmachung. Gefunden: 1 Kinderschürze, 1 Kriegsdenkmünze von 1870/71, 1 Strängchen schwarze Seide, 1 Pincenez, 1 Sonnenschirm, 1 Taschentuch 1 Paar weiße Strümpfe, 1 Portemonnaie ohne Inhalt, 1 Futteral mit Spiegel und Kamm, ein Theil einer Nähmaschme. Zugeflogen: 2 Kanarienvögel. Gießen, den 6. Juni 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. ________ ■ Gruft den Geisten! Seid uns denn willkommen, von ganzem Herzen willkommen, ihr frohen frischen Turner! Euch zu Ehren hat unsere Stadt ein festliches Gewand angelegt; was in ihren Kräften stand, haben die Bewohner gethan, um Euch würdig zu empfangen. Und wenn nicht überall Wille und That gleichen Schritt halten, so fühlt es an unseren Blicken, an unserem Handschlag, wie warm unsere Herzen Euch entgegenschlagen. Die edle deutsche Turnkunst ist Vie Erzeugerin und Pflegerin der Mannhaftigkeit. „Während Ihr zu spielen scheinet, dienet Ihr dem Vaterlandes^ Denn Ihr wollt ein Geschlecht bilden, nicht von mattherzigen, begeisterungslosen Schwächlingen, sondern ein Geschlecht von lhatkräftigen, weder geistig noch leiblich verkrüppelten Mannern, wie die Zeit sie verlangt und künftig vielleicht noch mehr verlangen wird. Dieser Gedanke, raß unser Fest einen, wenn auch noch so winzigen Baustein hinzutragen wird zu dem großen Gebäude, an oem das deutsche Volk arbeitet, dieser erhebende Gedanke erfülle uns in diesen Tagen! So möge denn unser Fest einen durch nichts getrübten, in allen seinen Theilen mohlgelungenen Verlauf nehmen. Möge es bei allen seinen Teilnehmern ein frohes, belebendes Andenken zurücklaffen. In dieser Hoffnung rufen wir allen unfern Gästen und Fest- qenossen zu: Gut Heil! dreifach Gut Heil! Telegraphische Depeschen. Wolff's telegr. Korrespondenz-Bureau. Berlin, 13. Juli. Der deutsche Kronprinz und die Kronprinzessin trafen heute Vormittag von Potsdam hier ein und besichtigten dre Preisarbetten der Schüler in der Kunstakademie. Am Mittag nahm das kronprmzllche Paar im Palais die Glückwünsche sämmtlicher anwesender Staatsmrmster zur Geburt des zweiten Sohnes des Prinzen Wilhelm entgegen. — Der deutsche Kronprinz wird sich am Samstag Abend zum Befuch der v. .Bodelschwing'schen Anstalten nach Bielefeld begeben. Die Ankunft findet dort Sonntag früh um 4 Uhr statt, die Abreise Montag Nachmittag um 4 Uhr. Der Deusche Reichs-Anz." publicirt ein Concurrenz-Ausichreiben für den Erweittrung^lan der königlichen Museen in Berlin wozu Architekten eingeladen werden. Für die besten Losungen find 4 Preise von je 5OOO®Q^fX0X/üS■f^t^t eine liebersicht über die Arbeiten der Co» nufFion SluStS eines bürgerlichen Gesetzbuches woraus erhellt aß die Arbeiten der Commission in erfreulichem Fortschu ^griffen stnd, so daß - ""8$| ÄS «SLSLH » weder Deutschland in Spanien, noch letzteres m Deutschland zu den mei|tbe« äünstiaten Nationen gehört, eine Aenderung zunächst iiicht eintritt. 9 ' t '13 3uit. jTtsza-Esztm-r Proeeß j Die heutige Verhanb- luna bram’ mOer Vernehmung bet UniversitÄs - Professoren MihalkooicS und äniÄ sich beide im Sinne der V-rtheidiger gegen die Suppostiion der Abschlachiuna und des Leich-nschmuggels äußern. Um den Tod der Esther u, so kurzer Zeit herbeizusühren, wie Moritz Schars vorgibt, hatte die große Halsader durchschnitten Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst im Herbst 1883. Bekanntmachung. Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen, sich der im Herbst 1883 stattfindenden Prüfung zu unterziehen, werden hierdurch aufgesordert, ehre deßfallsigen Gesuche um Zulaffung bei Meldung des Ausschluffes von dieser Prüfung ' spätestens bis zum 1. August 1883 bei der unterzeichneten Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Speciellen das Folgende bemerkt: , tm .. 1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende tm Grohherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 11. Lcbensiahre erfolgen. . A„AoA < .. 3. Das Gesuch muß von dein Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adreffe angegeben wird. 4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: b. EinwMgungsMtcst des Vaters oder Vormundes mit Erklärung über dessen Bereitwilligkeit und Fähigkeit, den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; c. ein Unbescholtenheitszengniß, welches von der Polizei-Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist, «I. ern RlbltgtfWfcaw Lebe Inders bemerkt, daß in dem Einwilligungs-Attest die Erklärung des Vaters oder, Vormundes, Kagr fei, oeu Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalt, : zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrrft des Vaters oder 5. In ^e^G^esuche^ist" au'ßerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen (von Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich 6. Jst^bereu/früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung eingereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholtenheitszeugniß Ueber'die^ Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüsungs - Ordnung (Anl. 2 zur Ersatz-Ord. — I- Theil der Wehr- Ord. vom 28. September 1875 — Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) Aufschluß. , t onh,mA Bezüglich des Prüfungs-Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt ev. weitere Bekanntmachung, auf specielle Ladung MerzeoS */M ipneert P- chstr.'^bl/^ g. nvjabrilt chautmnm. ,tr Eictzkiier Adel jruine Gleiberg iinmtitoytta M 'M. jechnM, lll88Chtl8*. i; i iji Dellen ltl- y/UDSCh!^,---- ti.Fv > * werden müssen, in welchem Falle daS Blut in hohem Bogen emporgeschossen wäre und die Blutspuren nicht so leicht hätten beseitigt werden können. Dr. Trailler beharrt trotz der Gutachten der UniversitäsExperten bei seinen früher zu Protokoll gegebenen Aussagen, gibt aber zu, daß er vorher noch keine Wasserleiche secirt habe. Nom, 13. Juli. Der „Observ. Romano" kommt auf den Artikel der „Nordd. Allg. Ztg." vom 8. d. Mts. zurück und sagt, der Vatikan habe seine Wünsche kundgegeben, aber keine Antwort von Berlin erhalten. Seitens der preußischen Regierung sei zwar ein Gesetz vorgelegt worden, dasselbe nehme aber auf die pari passu zu führenden Verhandlungen keine Rücksicht, habe dieselben vielmehr zum Scheitern gebracht. Wenn Berlin allein handeln wolle, so habe weder die „Nordd. Allg. Ztg.", noch irgend Jemand anders das Recht, Nom anzuklagen, noch von einem Mangel an Versöhnlichkeit von Seiten Roms zu sprechen. — Der „Agenzia Stesani" sind Nachrichten aus Chartum zugegangen, denen zufolge der falsche Prophet Mahdi verschiedene Christen tobten und Missionäre gefangen setzen ließ. Wilna, 13. Juli. Der Präsident der Eisenbahn von Morschansk nach Sysran, Generallieutenant Seume, gerieth gestern Abend beim Besteigen eines sich in Bewegung setzenden Zuges unter die Räder und verstarb alsbald an den erlittenen Verletzungen. Alexandrien, 13. Juli. (Telegramm des „Reuter'schen Bureaus.") Vom Mittwoch Abend bis gestern Abend 7 Uhr starben in Damiette 40, in Mansurah 73, in Samanud 11, in Shirbin 3 Personen an der Cholera. E o k a l e H- Gießen, 14. Juli. Zugordnung für das 14. Mittelrheinische Turnfest. Aufstellungsplatz: Wallthor: I. Freiwillige Gatl'sche Feuerwehr. 2. Musik I- (Krausse). 3. Engeres Fest- comite, Ehrengäste, Stadtrath, Ordnungs-, Finanz- und Turn-Ausschuß. 4. Main- Gau: 1) Turngemeinde Bockenheim, 2) Turngemeinde Vorwärts, Bockenheim, 3) Turnverein Bornheim, 4) Turnverein Fechenheim 5) Turnverein Hanau, 6) Turn- und Fechtclub Hanau, 7) Turnverein Heddernheim, 8) Turngemeinde Höchst, 9) Turn- geftllschaft Höchst, 10) Turnverein Homburg v. d. H., 11) Turnverein Kesselstadt a. M. 12) Turnverein Ober-Ursel, 13) Turngesellschaft Rödelheim, 14) Turngemeinde Rödelheim. 5. Kriegerverein Gießen. 6. Main-Rhein-Gau: 1) Turnverein Aschaffenburg, 2) Turngemetnde Bessungen, 3) Turncluv Bessungen, 4) Turngemcinde Darmstadt, 5) Turnverein Pfungstadt. 7. Schützenverein Gießen. 8. Saar-Mosel-Gaur 1) Turnverein Metz, 2) Turnverein St. Johann. 9. Liederkranz Gießen. 10. Gau Rheinhessen: 1) Turnverein Biebrich-Mosbach, 2) Turnverein Bodenheim, 3) Turnverein Canel, 4) Turnverein Gonsenheim, 5) Turnverein Hechtsheim, 6) Turnverein Mainz, 7) Turnverein Mombach, 8) Turnverein Rieder-Ingelheim, 9) Turnverein Ober-Ingelheim, 10) Turnverein Weisenau, 11) Turnverein Worms, 12) Turnverein Wörrstadr. 11. Musik II (Baunack). 12. Gau Süd-Nassau: 1) Turnverein Biebrich, 2) Turngesellschaft Mainz, 3) Turnverein Rüdeshe>m, 4, Männer-Turnverel'n Wiesbaden, 5) Turngesellschaft Wiesbaden, 6) Aelterer Turnverein W'esbaden, 7) Turn- und Fechtelub Weisenau. 13. Sängerkronz Gießen. 14 Nahe - Jdarthal - Gau r 1) Turnverein Idar, 2) Turnverein Oberstetn, 3) Turnverein Obertiffenvach-Hettstetn, 4) Turnverein Vollmersbach. 15. Akademischer Gesangverein Gießen. 16. Gau Frankfurt a. M.: 1) Turnverein Frankfurt, 2) Turngemcinde Frankfurt, 3) Turn- und Fechtclub Frankfurt, 4) Turnverein Sachsenhausen, 5) Turngesellschaft Sachsenhausen. 17. Gießener Rudergesellschaft. 18. Gau Offenbach a, M.r 1) Turnverein Bürgel, 2) Turngemcinde Hanau, 3) Turnverein Reu Isenburg, 4) Turnverein Offenbach. 19. Musik III. (Baunack). 20. Wohnungs-, Bau-, Musik-, Wirthschgfls- und Preß-Ausschuß. 21. Rhein-Mosel-Gau: 1) Turngesellschaft Coblenz, 2) Turnverein Neuwied, 3) Turnverein Germania, Neuwied. 22. Gesangverein Harmonie, Gießen. 23. Lahn-Dill-Gaur 1) Turnverein Dillenburg, 2) Turnverein Limburg, 3) Turnverein Weilburg. 24 Gau Hoffen: 1) Turnverein Alsfeld, 3) Turnverein Biedenkopf, 3) Turnverein Büdiygen. 4) Turnverein Butzbach, 5) Turngesellschaft Hanau, 6) Turnverein Hausen bet Gießen, 7) Turnverein Herborn, 8) Turnverein Homberg a. d. Ohm, 9) Turngemeinde Laubach, 10) Turnverein Lauterbach, 11) Turnverein Lich, 12) Turnverein Marbuig, 13) Turnverein Bad Nauheim, 14) Turnverein Nidda, 15) Turnverein Schlitz, 16) Turnverein Schotten, 17) Turnverein Usingen, 18) Turnverein Vilbel, 19) Turnverein Wetzlar, 20) Turnverein W^eseck. 25. Bauer'scher Gesangverein, Gießen. 26. Turnverein Betzdorf. 27. Mufft IV. (Kr ausse). 28. Turnverein Gießen. — Immer näher rücken die Festtage, noch einige Stunden und unsere Gäste werden von dem Empfangscomit^ erwartet und begleitet ihren Einzug durch die mit Tannen und Fahnen geschmückten Straßen unserer Stadt halten. Auch der Fcstplatz und die Festhalle gehen ihrer Vollendung entgegen und ist namentlich über die Festhalte nur ein Urtheil des Lobes über geschmackvolle, praktische und schöne Ausführung derselben. Möge der Himmel ein Einsehen haben und ein heiteres Gesicht aufsetz n. Von Seiten des Comit4s und unserer Einwohner ist alles mögliche geschehen, das Fest zu verherrlichen. Gut Heil dem 14. Mittelrheinischen Turnfeste! — Das „Frankfurter Journal" meldet: Der Expreßzug, welcher die Frankfurter Turnerschaft Sonntag früh 6 Uhr 55 Min. nach Gießen bringen soll, wird von zwei Musikcorps begleitet, das eine nehmen die hiesigen Turner mit, wahrend das andere, die Capelle der Bockenheimer Husaren, von einem Gießener Verein (Schützenv-rein) für den Festzug engagirt ist. Vermischtes. Münzenberg. 12. Juli. Eine höchst interessante Entdeckung wurde am 9. Juli dahier gemacht, deren Ausnützung jedenfalls sowohl Münzenberg wie den Nachbardörfern nur angenehm und nutzbringend zu werden verspricht. Gestützt auf alte Sagen, sowie Benennung von Ackergewanngrenzen und einzelne Grundpücks- bezttctmungen ließ Herr Bürgermeister Jager Nachgrabungen nach einer Salzquelle halten und hatte in kurzer Ze't das Glück, nicht nur eine Quelle mit starkem Salzgehalt und viel Kohlensäure zu entdecken, sondern auch einen vollständig ausgemauerten Brunnen, dessen Quellen so reichhaltige Mineralwasser entströmten, daß am folgenden Tage die Arbeiten eingestellt werden muhten und der 4 Meter tief ousgeräumte Brunnen ob^n überströmte. In diesem Brunnen, von dessen Vorhandensein Niemand eine Ahnung gehabt, fanden sich beim Ausräumen nebst Holzwerk, Pferdeschädel und Knochen die sehr schön bearbeiteten früheren Einsassungssteine, kreisförmig, etwa 1 Meier hoch, mit Carnis und Verzierung versehen, von Büdinger Rothsandstein vor, em Beweis, d-iß unsere Vorfahren den Werth dieser Quelle gekannt haben. Die Ausräumungs- arbeiten werden vermittelst starker Pumpen in den nächsten Tagen auf Rechnung der Gemeinde fortgesetzt, das Wasser chemisch untersucht, wonach man weiteren Bericht erstatten wird. (W. 93.) — sAus der Kinderwelt.) Wie klug und vorsichtig das schöne Geschlecht schon in sehr jugendlichem Alter ist, beweist neuerdings ein Gespräch, das wir jüngst belauscht haben. Der 9jährige blondköpfige Fritz nähert sich dem brünetten, schwarzäugigen Gretchen, das erst sieben Frühlinge zählt und sich mit Schnursprüngen amüsirt und bittet die junge Dame, sie möge ihm die Schnur (in wenig leihen „Gern," erwidert Gretchen, „aber dafür mußt Du mir ein Stück Gerstenzuck-'r geben." — „Doch erst nach der Schnur, Gretchen!" bittet Fritz. — „Nein! Nein! ' ruft sie. „Zuerst! O, ich kenne die Männer!" . . . Und gelassen hüpft die erfahrene Miniatur-Dame weiter und läßt den verblüfften Fritz stchen, dem dieser N de Sinn noch dunkel ist. Er wird später schon zur Erkmniniß kommen daß — Gretchen Recht hat. — In Bonn haben zwei Geschäftsleute aus verschiedenen Städten ein Mittel ausgeheckt, um der hohen Wanderlagersteuer zu entgehen. Der Eine reist mit der Waare voraus, der Andere mit einem rechtskräftigen Urtheil hinterher; beibe finden sich an der richtigen Stelle zusammen. Es folgt große Scene, denn beide Herren stehen sich ja feindlich g"genüber, iud.'m emer den andern wegen einer großen Schuld- Der Eine macht natürlich alle möglichen Schwierigketien, als der And-r° bte Staate gerlchiUch mit Beschlag belegen lassen will Nun wird von der Schuldsumme in Gnade ein größerer Thetl heruntergestrichen und dafür hören die gemachten Schwierigkeiten auf. Jetzt sind beide dahin einig, daß die Waare gerichtlich verkauft werden muß. Das Wort „gerichtlich" zieht ja viele Käufer heran. Es ist eben kein Wanderlager mit seinen hohen Spesen, sondern ein in aller Form Rechtens arrangtrter „Gerichtlicher Verkauf". — (Schleif mässe.) Seit polirte Möbel hergestellt werden, ist die stete Klage, daß die Art des Polirens eine langwierige, zeitraubende und daher auch wenig lohnend, daß mit aller Vorsicht es nie zu verhüten ist, daß die Politur in kürzerer oder längerer Zeit blind wird, das Oel ausschlägt und wiederum volirt werden muß. Der Lackfabrikant Fr. Megerle in Friedberg (Hessen) hat eine Schleifmasse erfunden, welche obigen Uebelständen gegenüber wesentliche Fortschritte aufweist. Es sind mit dieser Schletfmasse Versuche angestellt worden und wird sehr günstig über dieselbe berichtet. Da bet Anwendung dieser Masse kein Oel mehr in die Poren des Holzes dringen kann, so ist, bei sonst reiner Politnr, ein Ausschlagen deffelben unmöglich geworden und die Politur überhaupt eine dauerhaftere. Ferner wird berichtet, daß durch Benutzung dieser Masse auch Zeit gewonnen werde, jedoch sei allerdings erst einige Hebung erforderlich. Auch die Farbe des Holzes wird durch das Schleifen mit dieser Masse eine sehr schöne und kann hiernach dieses Fabrikat nur empfohlen werden. Kandel und Verkehr« Gießen, den 14. Juli. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund «A 1.05—1.15, Hühnereier per Stück 5—6 4, Käse Stück 5—10 Käsematte 3 X Erbsen per Liter 22 Linsen 30 H, Tauben per Paar 70—90 4, Hühner per Stück «A 0.75—1.10, Hahnen per Stück JL 0.60—1.40, Enten pr. St. .al 1.70—2.20, Ochsen fleisch per Pfund 70 4, Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Kalbfleisch 45 bis 50 H, Schweinefleisch 60—64 Hammelfleisch 62—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo cAL 10.00, Kirschen per Pfd. 8—12 Milch per Liter 13—18 X Gänse pr. St. 0 A Fran?srrrt a. M., 14. Juli, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbencht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 252%, Staatsbalmactien 279%, Galizier 252, Lombarden 134%, Nord- westbahnactien 173%, Gotthardbahnactien 116%, Darmstädter - Bankactien 155, Disconto Commandit 195%, Oesterr. Silberrente 671%6, 4% Ungar. Goldrente 75*%«' 4°/, 1880er Russen 73%6, 5% 1877r Russen 92, 2. Orient-Anleihe 57%, 4% Spanier 63%6, 5% Rumänische Rente 93%, 4% Unisic. Egypter 73%, 5% Türken 11%, Marienburger —, Hess. Ludwigsbahnact. 108%. Tendern: still. Witterungskunde.*) 15. Juli. Sonntag. Morgens kübl und zunehmend bedeckt, im Süden und Südweften regnerisch; Vormittags kurz^ Zeit strichweise aufgehellt, dann gewitterhaft, Nachmittags aufgeb.sfert bis schön und warm. Nachts für den Juli sehr tiefliegende Minimum-Temperatur, namentlich im Nordwesten und Westen. 16 Juli. Montag. Fortdauer des Morgens (üblen und dunstigen, bann zunehmend schleierigen bis bedeckten, auf Miitag zu zerstreut gewitterhaften, Nachmittags aufgedesferten dis schönen und warmen Wetters. Die Minimumtemperatur der Nacht liegt tief. 17. Juli. Dienstag. Frühmorgens kühl und aufgehellt bis gelb-bläulich. Dann zunebmend dunstig und bedeckt bis regnerisch mit Aufhellung kurze Zeit Vormittags; Mittags gewitterhaft, Nachmittags schön und warm, spätabends bedeckt. Im Osten und Nordosten Deutschlands Gewitter Vormittags bis Mittags, in Nordwesten trüb am Morgen, im Süden und Südwesten ergiebigere Niederschläge an den prognosticirten Zeiten. Die kühlen Nächte mit für den Julr tiefliegender Temperatur werden allgemeiner, wenn auch die Temperatur Nachm ttags ziemlich hoch steigt. *) Aus Dr. L. Overzier's Wetter-Prognose für den Monat Juli, abgeschlossen am 15. Juni (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln, Preis 1 JL)- — Nachdruck verboten. Auszug aus den Standesauitsregistern des Standesamts Gießen. Aufgebote. Juli. 12. Kaufmann Karl Philipp Martin Anton Müller, Wittwer mit Anna Katharine Karoline Kemmer, Tochter des Pfandmeisters Chrrstian Kemmer zu Gießen. 13. Steinbrecher Wilhelm Valentin, Wittwer, mit Anna Luise Ntebergall, Tochter des verstorbenen Arbeiters Johann Konrad Niebergall zu Gleiberg. Eheschließungen. Juli. 11. Spmglermeister Johannes Schneider, Wittwer, mit Luise Jacobine Magel, Tochter des verstorbenen Fuhrmanns Karl Ludwig Magel zu Gießen. 11. Fuhrmann Heinrich Kämpf mit Margarethe Seibert, Tochter des Oeconomen Johannes Seibert zu Gießen. 11. Gendarm Friedrich August Neumann mit Eleonore Schneider, Tochter des verstorbenen Faßbinders Johannes Schneider I. zu Herborn. 13. Schuhmacher Johann Eichhorn mit Katharine Elisabeth Scheid, Tochter des Oeconomen Konrad Scheid zu Gießen. Geborene. Juli. 2. Dem Kaufmann Wiihclm Seulmg ein Sohn, Karl Friedrich Montz- 4. Ein Sohn von auswärts, Philipp. 5. Dem Stadtkaffendiener Heinrich Gengnagel ein Sohn, Heinrich Ludwig- 5. Eme Tochter von auswärts, Katharine. 6. Dem ■ Arbeiter Johannes Wagner VIII. ein Sohn. 6 Dem Prof-ssor Dr. Emil Schürer eim Tochter, Anna. 6. Dem Bierbrauereibisitz.'r Anion Klostermann ein Sohn, Karl Bernhard Hubert. 6 Dem Schuhmachermeister Johann Karl Kühl ein Sohn, Johann Heinrich. 6. Eine Tochter von auswäits, Anna. 7. Dem Gastwirth August Friedrich Albold eine Tochter. 7. Dem Gastwirth Friedrich Wilhelm Kuhn eine Tochter. 7. Eim Tochter von auswärts, Margarethe. 8. Dem Schutzmann Peter Daniel Mulch eine Tochter, Elisabeth. 9. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Wagner ein Sohn, Heinrich Friedrich. 9. Dem Taglöhner Ludwig Baumann ein Sohn, Heinrich. 9. Dem Schlosser Ludwig Kreuter eine Tochter, Lisette Adolfine. 10. Dem Gastwirth Karl Balzer Zwillingstöchter. 11. Erne Tochter von auswärts, Marie Elisabeth. 11. Ein Sohr von auswärts, Gregor. 12 Dem Hilfsheizer bei der Main-Weser-Bahn Karl Brauri eine Tochter, Emilie Elisabethe. 12. Ein Sohn von auswärts, Karl. Gestorbene. Juli. 6. Taglöhner Jacob' Weimar, 70 Jahre alt. 7. Emma, 8 Jahre alt, ? Tochter des Uhrmachers Georg Lang IV. von Groß-Linden. 7. Ferdinand, 6 Monate alt, Sohn des Taglöhners Johann Adam Rommershausen von Wieseck. 7. Eim . Tochter von auswärts, Amalie, 1 Jahr alt. 8. OScan Erich, 10 Monate alt, Sohri ; des Buchbinders Paul Adam. 8. Marie Habenicdt, 23 Jahre alt, Tockter des Lampem h sabrikanten Friedrich Habenicht. 9. Taglöhner Eberhard Roth, 44 Jahre alt, vor Groß-Buseck. 9. Anna Marre Margarethe, 4 Jahre alt, Tochter des Steinhauers Heinrich Friedrich. 9. Elisabeth, 1 Tag alt, Tochter des Schutzmanns Peter Daniel , Mulch. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 8. Juli. Georg Wilhelm Döpfer, Stadtkassengehilfe in Gießen und Marie > Sophie Gertrude Krauße, des WagenmeisterS Christian Karl Krauße in Gießen eheliche Tochter. Den 11. Juli, Heinrich Kämpf, Fuhrmann in Gießen und Margarethe Seibert, des Ackermanns Johannes Seibert in Frankenbach eheliche Tochter. Denselben. Friedrich August Neumann, Gensdarm zu Fuß in Herborn und Eleonore Schneider, des verstorbenen Faßbinders Johannes Schneider I. zu Naubori: eheliche Tochter. Denselben. Johannes Schneider, Spenglermeister in Gießen, ein Wittwer und Luise Jakobine Magel, des verstorbenen Fuhrmanns Karl Ludwig Magel in Gießen eheliche Tochter. Den 13. Juli. Johann Eichhorn, Schuhmacher in Gießen und Katharine Elisabeth Scheid, des Ackermanns Conrad Sckeld in Queckborn eheliche Tochter. getaufte. Den 8. Juli- Dem Bureaugehilfen Hermann Wilhelm Haubach eine Tochter, Johanna Henriette Karoline Luise, geboren den 18. Juni. Denselben- Dem Rangiermeister Batthasar Becker eine Tochter, Katharine, geboren den 20. Juni. Leusels.. nti»' nti« * i jliprcii dm 28- Ma Den 7. Juli- Der in Gießen, all 1 Den 10. Juli Manien W® Alben den 8. Jub Bauar i dem großen i hchebaudes, soiv ist Knochenbleiche fa, als: uMarbeit, man jiMarbeit, „ Kinderarbeit, „ ^«arbeit, „ Wmbeit, „ WM, „ W'MM, „ W aui km Tul N iinb Vom M m Mir. Gießen, den 11 Großh. Kreitz n - 3 Dr- Hesse —— ^4 bringe hinmj innen Rein Wrz einen ai ^ppen ? Mernng. 'v Ph- Bauer || l'MStii der Bäcker der Brodverkäufer 2 1 1 2 (4 2 1 21 2 3 3 Irische Leberwurst 4835 empfiehlt L. Löwenstein. Wäsche- und Weißwaaren-Geschäft von «Sos. Mark,. 4842 1954 n 0,95, V2 Medicin. Rothwein, M^neser-Ausbruch, pr. V, Flasche 1,50, 90 Erdö-Benye b. Tokay in Ungarn. VsMÄ Wm. bei uns offen. 4791 X Buchbinderei. 4532 X Erinnerung. 4841 Bad-Nauheim 2709 Wassereimer mit per STÄRKEjg da des Niederlage bei Fr. Seibel. 3708 ..A cW 45 30 1,10, 0,60, '4 '2 n n u 40 90 24 50 (4 (6 950 680 50 140 70 250 30 ii if ff ff f< 4. 5. 6. ohne mit ohne 3 1 2 . 28 Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Maserarbeit, Weißbinderarbeit, Spenglerarbeit, if fi it 1! // f 1! ff Mount Enos Nombola Alter Moscato . Süßer Moscato . . . Corinthen Auslese Malvasier ..... 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Am 14. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 16° R., Lunwärme + 14° 95. L. Ehr. Rübsamcu. 4i. im Süden unb bann tzewitterhast, M W tiefliegende duOgen, bann zu- rhafien, Nachmittag? emperatur der Nach! gelb-blüulich. Dann ■y. Zeit Vormittags; > bedeckt. Im Osten in Nordwesten trüb an denprognosticirten geratur werden allge- ißt. den Monat Juli, chhandiung in Köln, Englische Fußboßtn-Bel-Kicksarlie (zum Selbstlackiren von Fußböden) in bekannter vorzüglicher Qualität. 1. Naturkies ........ 2. Schotteln (grober Kies ohne Sand) 3. Kies mit Sand . . 20 Mmtr. €or«etten in allen modernen Fayons, Extra- Weiten und -Fayons empfiehlt 4417 - A» Fangmann» Denselben. Dem praktischen Arzt Dr. Fritz Haupt ein Sohn, Rudolf Fritz Bernhard, geboren den 24. Mat. Denselben. Dem Bahnarbeiter Balthasar Wagner eine Tochter, Karoline Marie, geboren den 19. Juni. Denselben. Dem Taglöhner Philipp Schneider II. ein Sohn, Ludwig Johannes, geboren den 20. Juni. Denselben. Dem Hilfslocomotivführer Karl Wehn ein Sohn, Rudolf Heinrich, geboren den 15. Juni. Denselben. Dem Kaufmann Gerhardt Bötz eine Tochter, Luise, geboren den 43 Juni. Denselben. Dem Taglöhner Johann Niepoth ein Sohn, Wilhelm Ludwig geboren den 3. Juni. Denselben. Dem Tapezier Georg Bogel ein Sohn, Willy Georg Emil, geboren den 5. Mat. Denselben. Dem Schutzmann Peter Mulch eine Tochter, Elisabeth, geboren Ieilgeöotmes. Ich bringe hiermit meine g arantirt meinen Rheinweine besonders einen auten 1882er (per Schoppen 30 $), in empfehlende Beerdigte. Den 7. Juli. Susanne Löber, geb. Weidig, Wittwe des Bäckermeisters Karl Löber in Gießen, alt 63 Jahre 28 Tage, gestorben den 6. Jult. Den 10. Juli Marie Georgine Henriette Luise Karoline Habenicht, des Lampen- fabrikauten Friedrich Habenicht eheliche Tochter, alt 23 Jahre 6 Monate 12 Tage, gestorben den 8. Juli. Gießen, den 11. Juli 1883. Großh. Kreisbauamt Gießen. I. V.: Dr. Hesse, Vauaccesstst. V If 1/2 „ „ „ Flacon pr. Vi Flasche JZ. 1,70, Brodpreise vom 15. bis 29. Juli 1883. Maurerarbeit, veranschl. zu 180 resp. 35 Herr Wilh. Wenzel hier unterhält ebenfalls Lager von diesen Weinen und werden solche auch im Glas bei demselben verabreicht.3231 2,20 2,60—5 Jt w Bauarbeiten. Die zur Herstellung des Daches über dem großen Hörsaale des Ana- lomiegebäudes, sowie zur Einrichtung -einer Knochenbleiche nothwendigen Arbeiten, als: /,,' «’/b 5% Eürfen ill. Ich bemerke noch, daß ich nur die feinsten griechischen Weine importire, bohen Zolles wegen der Import von billigen Weinen nicht rathsam ist- Carl Schwaab, Aclicatessenhandlung- Gkschästsliüchkr »on I. C. König & Ebhardt und Edler & Krisch e, Hannover zu JTabrilijpireliiseia. Journale, Einöden, Strafen eigenen Fabrikates solid und stark gebunden ca. 15 PCI. billiger wie Hannöverische empfiehlt Ernst Halser fflit Luise Jacobne ,u Men. Oeconomen Johannes itßleoaoreSchnMj Herborn. 13. ©W M.r des Oeconoine» 8. „ ohne „ unter 5 9. Sand .... 1—4 Gießen, den 14. Juli 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. ) „ .....56 ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei Hch. Rain 22 ) Schwarzbrod 1. Sorte 50 bei Hch. Rain 44 ) Schwarzbrod 1. Sorte — ) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei Hch. Rain 21 ) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei Hch. Rain 42 ) Schwarzbrod 2. Sorte 60 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod .... 28 bei M. Lenz u. C. Steinberger 27 „ (4 Pfd.) Weißbrod .... 56 bei M. Lenz u- C. Steinberger 54 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei M. Lenz u- C. Steinberger „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte bei M. Lenz u. C. Steinberger 48 „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 22 bei M. Lenz u. C. Steinberger „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte 44 bei M- Lenz u. C. Steinberger 42 „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte. bei H. Vogt, L. Keil, Ludwig Schneider, Carl Wallenfels, L. Kroneberg, Gg. Müller, K. Haas^.....66 tr n n tr ti Vz ,/ „ 0,80, Tokayer Szamorodner, alt gezehrt, nicht süß, per Vi Flasche rtz n Heinrich 74?« Dirti August . $»*** Ml- ß Mnate Ä’S Os» V2 /, „ 0,85, Ern. 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Danksagung Für die vielen Beweise der Theilnahme bei dem Verluste unseres unvergeßlichen Bruders und Schwagers Ludwig Kümmel sagen allen Theilnehmenden, besonders dem Turnverein, unseren Herz- Die Dampfschiffe des Norddeutschen Lloyd in Bremen fahren regelmäßig MtttwochS und Sonntags nach Amerika. Paffagiervertrüge" schließen abr Die General > Agentur des Norddeutschen Lloyd für Hessen M. Abraham in Mainz und dessen Agenten C. W. Dietz Nachs., Gießen. £ bet '* 9(mo $ltH Dom «SJfe bpm Oe U>'r "'fons,81" >< SI öle Quc M 'NftU1'” 1 tatn |“Hb 6tJ 'e ^e. 014 Dickwurz- und Gemüse-Pflanzen bei Karl Euler, Hammstraße. Zu bevorstehenden Festtagen bringe ich meine Gartenwirthschaft in empfehlende Erinnerung und halte mich mit guten Speisen und Getränken besiens empfohlen. C. Weicker, „Zum Gambrinus". 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