H°s. H,IIKr: ^JwrfiSJ - ^ch°!!e A *5»« Uh« kcth, PchD l »u wnmäixii Bad), - uöilA^ hen. LchWhtz. rmglfoikiiffi zu üsimiti?; Wt«, ge d?i L)Äisi,ll r cheWk^s. btr 6jptb.6i.ii. Mv KachhihM-7 lind in ben trinn :b über dir jra t, LudwiBsil uinpcn, 8nM «M ö StsthtvdM NEIN irt p.nto _bWjJ; M«M esellM . iontHÜrf'"'’51’ , äijii!;.; '- '■ । ß * Tagest^ r Pörsc, ,. nfiigtr btiwWK « " • !|W1,ia(iS * A I 10& (ifrf I V Ni i***’ tunben b«fr ' ?T ^lurfoi Wy:'ir-urt *jS5y iverdcu F äJö*Jä LD^K- leit- ", siM '0-lLh^ srr. 186. Dienstag den 14. August 1888. Gießener Anzeiger Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. »oreau > Schulftraß- 7. Erscheint «»glich mit Huinajme beä SR»*«»»#. VreU merMMtlirf) 2 M«rk 20 Pf. mit Stinprlgit, ü ” Durch bte Pust bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. In Gemäßheit des § 9 des Gesetzes vom 13. Februar 1875 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden werden hiermit nachstehende Turchschnittsmarktpreise vom Monat Juli 1883 veröffentlicht: Hafer «X 14.80, Heu «X. 6.—, Stroh Jt 3.50 per 100 Kilogramm. Gießen, den 9. August 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ________________________________________________ I. V.: vr. Hoffmann, Regierungsrath.____________________________________.__ Nr. 19 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 9. l. M., enthält: (Nr. 1510.) Gesetz, betreffend die Consulargerichtsbarkeit in Tunis. Vom 27. Juli 1883. (Nr. 1511.) Allerhöchster Erlaß, betreffend die Zahlungsanweisung der Vergütungen für die durch die Truppenübungen entstehenden Flurschäden. Bom 24. Juli 1883. (Nr. 1512.) Bekanntmachung, betreffend die Uebereinkunft mit Luxemburg wegen gegenseitigen Markenschutzes. Vom 2. August 1883. Gießen, den 11. August 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: vr. Hoffmann, Regierungsrath. Deutschland. Darmstadt, 11. August. Seine Königliche Hoheit der Großherzog, Seine, königliche Hobnl der Erbgroßherzog, sowie Ihre Großherzoglichcn Hoheiten die Prinzessinnen Victoria, Elisabeth, Irene und Al>x werden am 19. d. M. aus Snglanb hier wieder eintr«ffen. — Seme Kaiserliche und Kön'gliche Hoheit der Kronprinz des Deutschen Reichs unt> von Preußen tufft am Montag den 20 August, Vormittags 8 Uhr 50 Minuten, dm em. um noch am selben Vormittag die Truppen hiesiger Garnison zu inspictren. Äm 21. August besichtigt der Kronprinz in Mainz, am 22. in Offenbach, am 24. in G'eßen. Im Gefolge befinden sich die persönlichen Adjutanten Rittmeister v. Nyvenhetm un> Hauptmann v. Wkss«l. General-Major Mischke, Chef des Generalstabs, Major v. Rabe, vom General- flobt, und Major ot Wtldenbruch Adiutnnt-- 1 01---u,x 1 * btt eit 9 am 19. August hier emtrefsen. Darmstadt, 12. August. Unter dem 1. l. Mts. hat der Abg. Jöckel- gtiebberg eine Interpellation eingebracht über die gerichtliche oder notarielle Beurkundung des Gesellschafts- Vertrages von Commandit - Gesellschaften auf ,ten und Actien-Gesellschaften, sowie der Beschlüsse Der letzteren. Ad I. handelt es sich um die von den Gerichten der beiden diesseitigen Provinzen in Theorie und Praxis verschieden beantworteten Frage, wer die im Handels- gesetzbuche (Art. 174, 198, 208, 209a, 209b, 214 und 292) vorgeschriebene Beurkundung jener Gesellschafts-Verträge, sowie der betr. General-Verjammlungen vorzunehmen hat. Am Amtsgericht Darmstadt vollzieht der Gerichtsschreiber allein diesen Akt, während das Amtsgericht Friedberg unter ausdrücklicher Zu- itimmung des Landgerichts in Gießen sich von der Anschauung leiten läßt, daß dazu ein Amtsrichter und ein Gerichtsschreiber erforderlich seien, weil nach der deutschen Gerichtsverfassung den Gerichtsschreibern nur ein genau begrenzter Kreis von Functionen überwiesen sei, in denen sie selbstständig und ohne Mitwirkung des Richters zuständig erschienen. Dem widerspricht der Interpellant mit der Bemerkung, daß die beregten Beglaubigungen nur den Zweck des Beweises durch dne öffentliche Urkunde hätten, welche letztere aufzunehmen alle mit öffentlichem Glauben versehenen Personen befugt seien, und richtet deshalb an das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz die Anfrage, welche Ansicht dasselbe -heile und ob dasselbe nicht beabsichtige, zur Herstellung eines gleichmäßigen Ver- iahrens die Amtsgerichte mit entsprechender Weisung zu versehen. Ad 11. kommt die Behauptung des Amtsgerichts Friedberg (desgl. des Landgerichts Gießen) m betracht, daß nämlich Beurkundungen der fraglichen Art im Gerichtslocale, zu geschehen hätten, sodaß also die General-Versammlungen der Actien-Gesell- -chasten, wenn es sich um ofstciell zu beglaubigende Beschlüsse derselben handelt, hit Saale, resp. überhaupt in den Räumlichkeiten des Amtsgerichts abzuhalten Daren (!) Da diese unerjüllbare Forderung weder der Zweckmäßigkeit noch der Billigtet entspräche, fragt der Interpellant weiter, ob das Ministerium die erwähnte Meinung gleichfalls hege oder nicht, und ob es im letzteren Fall gewillt -st. auch hierin die Amtsgerichte mit entsprechender Weisung zu versehen. (Fr. Ztg.) Berlin, 11. August. Den „Berl. Polit. Rachr." schreibt man aus $enf, 6. August: Die hiesige lutherische Kirchengemeinde bereitet sich ebenfalls zu einer würdigen Feier des 400jährigen Geburtstages unseres großen Refor- mtors vor. Unter Andern ist auch die Ausführung des Oratoriums „Luther in Worms" in Aussicht genommen und wird diese Musik-Aufführung einen hervorragenden Platz in dem Festprogramm einnehmen. Die bedeutende vor 14 Jahren erschienene Composttion von Meinardus wird für diesen speciellen Ziveck von Herrn A. Köckert mit französischem Text versehen, und ist diese 'Weit, trotz aller ihrer Bewältigung sich entgegenstellenden Schwierigkeiten, doch Mit genug gefördert, daß alsbald die Drucklegung der Chöre, die bisher nur mit deutschem Texte existirten, beginnen kann. In den musikverständigen Kreisen Ämss ist man sehr gespannt, wie die Executirung des Oratoriums mit franzö- Wem Texte ausfallen wird. — Der Unterrichtsminister hat, angeregt durch einen Specialsall, gestattet, dcoß Abiturienten von Real-Gymnasien, welche das Gymnasial - Reifezeugniß a Derben wollen, im Allgemeinen auf Gymnasien unter eventueller Beschränkung -Huer Verpflichtung des Schulbesuches auf die lateinischen, die griechischen und tih geschichtlichen Lehrstunden, ausgenommen werden können, und daß, wenn dmser Besuch des Gymnasiuws bis zu der Seitens des Lehrer-Collegiums anerkannten Reife fortgesetzt wird, der Realschul-Abiturient dadurch den Anspruch erwirkt, als Schüler des betr. Gymnasiums zur Reifeprüfung zugelassen zu werden, ohne deshalb der nach § 18,2 ihm eventuell zustehenden Abkürzung der Prüfung verlustig zu werden. — Der von dem Reichstag angenommene, auf die Postbeförderung an Sonntagen bezügliche erste Theil des Lingens'schen Antrages hat, gutem Vernehmen nach, auf Erfüllung nicht zu rechnen, da, wie die oberste Postverwaltung es bereits genügend dargelegt hat, ein Bedürsniß dafür nicht vorhanden und auch Alles geschehen ist, was zur Heilighaltung des Tages und Entlastung der Beamten geschehen konnte, es auch Grundsatz der Verwaltung ist, daß überall, roo es noch^rgjubraie^an^t Md^eye^rkich)ery.yaeK.MlÄlig^ ffnd^.diese akye angehörigen ^Ländern hat sich, weiterem Vernehmen nach, auch noch keine Nöthi- gnng zu weiteren als den bestehenden Einschränkungen ergeben. — Einen neuen Beweis von der großen Vorsorge des Kaisers in Erledigung der Regierungsgeschäfte erhält man in der Thatsache, daß demselben die neulich eingegangenen Cabinetssachen durch den bestellten Kurier bis Wittenberg entgegengesandt werden mußten, Damit dringende und eilige Angelegenheiten noch während der Fahrt erledigt werden können. Der um die Mitte des Juni begonnene Cabinets- Kurierdienst hat denn auch bereits seinen Abschluß gefunden, da ein solcher zwischen Berlin und Potsdam nicht besteht. — Der „Deutsche Reichs-Anz." veröffentlicht einen Erlaß des Kronprinzen an den Fürsten Bismarck, wonach sich das kronprinzliche Paar an die Spitze der Sammlungen für die auf Ischia Verunglückten stellt. — Die „Post" veröffentlicht eine Zuschrift des Dr. Otto Arendt, worin er sagt, Professor Conrad in Halle hätte ihm mitgetheilt, daß die Nachricht, der Selbstmord des Profeffors zu Putlitz wäre durch die Denunciation des Dr. Dühring bei der Universität in Halle veranlaßt worden, absolut unbegründet sei. r — Nach dem „Deutschen Reichs-Anz." wurde von Neichswegen beschlossen, zur Erforschung und Entdeckung der Natur und des Verlaufs Der Cholera und der Maßregeln zur Verhütung derselben eine wissenschaftliche Expedition nach Egypten zu senden. Die Expedition soll unter Leitung des Mitgliedes des Reichsgesundheitsamtes, Geh. RegierungsratheS Koch, nächste Woche abgehen. — Die Direction der rheinischen Stahlfabrik in Meiderich - Ruhrort (Rheinprovinz) hat die beträchtliche Summe von 5000 Frcs., bestimmt für das Hülfs-Comitö für die Verunglückten der Insel Ischia, an die hiesige röntgt, italienische Botschaft übersendet. . — Die „Nat.-Ztg." hört, die Kanalvorlage werde von der Regierung abermals und in erweiterter Form vorgelegt werden. Heber die näheren Modalitäten seien noch keine bestimmten Entscheidungen getroffen. Marburg, 10. August. Wie man der „Post" mittheilt, ist m einer Besprechung von Vertrauensmännern der conservativen Partei des Kreises Ma^ bürg der Landtags-Abgeordnete Juftizrath Grimm als Candidat für das durch den Tod des Professors Arnold erledigte Mandat eines Reichstags-Abgeordneten ausgestellt worden. Hesterreich. Wien, 11 August. Nach hier eingegangenen Nachrichten ist der KriegS- dampser „Pola" mit sämmtlichen Mitgliedern der Polars-orschungs-Expedition von Jan Mayen gestern in Trondheim angelangt. Die Mitgsteder der Expedition befinden sich im besten Wohlsein und dürften am 1J. d. Mts. m Hamburg eintreffen. , „ ,irp , t r __ Heute sand hier die feierliche Eröffnung der ersten internationalen pharmaceutischen Ausstellung durch den Hnterrichtsininister in Vertretung des abwesenden Protectors, des Erzherzogs Karl Ludwig, und im Beisein des Kriegsministers Grafen Rylandt und des Vice-Bürgermeisters statt. Auf der Ausstellung sind zahlreiche ausländische, namentlich deutsche und französische Firmen vertreten. England. London, 10. August. Oberhaus. Granville antwortet Salisbury, die Regierung habe einen großen Theil der Correspondenz über den Tamatavevorsall erhalten. Vermischtes. — Heute Nacht ist in einem Hause der Ostanlage ein Einbruch versucht worden. Der Einbrecher, welcher an dem Fenstertrttt im unteren Stockwerk arbeitete und habet eine Scheibe zerbrach, wurde von den wachgewordenen Bewohnern gestört. Strophe des alten Lutherliebes an. Mit einem dreimaligen Hoch Rogge's auf dm Kaiser, in das die 800 Festtheilnehmer und das nach Tausenden zahlende Publikum jubelnd unter Tusch und Fanfaren der Kapellen einstimmten, endete das Höchsts- Belfort, ein Zusammenstoß Basel statt. Bis Leichtverwundete. Aranüreich. 12 August. Heute früh 4 Uhr fand im Bahnhof Belfort der Schnellzüge Calais-Delle-Basel und Calais-Altmünsterol- iebt bekannt 1 Todter, 8 schwer Verwundete und viele (Fr. Ztg ) Lokales. Gietzen, 13. August. Vor einigen Tagen wurde bautet ein IWhriges Dienst- mädchen wegen verschiedener Veruntreuungen entlassen; gestern Morgen entdeckte die Herrschaft den Verlust einer goldenen Broche, eines Medaillons und zweier Ohrringe. Die Gegenstände sind wieder zur Stelle gebracht und gegen die Diebin ist Anzeige erhoben. — Gestern Abend 9 Uhr drangen zwei betrunkene Soldaten in ein Haus der Mühlgasse ein. Sie hatten sich jedoch in der Hausnummer geirrt und wurden durch gütiges Zureden veranlaßt, fragt Haus zu verlassen. Im Hofe vor dem Hause wurden sie jedoch von einem Bewohner eines Nachbarhauses derart körperlich mißhandelt, daß ihre Ueberbringung in das Lazareth nötbig geworden. Der muthmaßliche Thäter wurde vorläufig festgenommen und in das Haftlokal abgeführt. Während dieses erfolgte, erbrachen andere Soldaten die Fensterläden und schlugen im Hause des Verhafteten eine größere Anzahl Fensterscheiben ein. Es fano ein grotzer Auflauf von Menschen in der Mühlgasse und Neustadt statt. - Gestern Abend machten sich etn Unteroffizier vom hiesigen Regiment und ein Buchbindergeselle das Vergnügen, aus dem Fenster der Seibel'schen Wirtschaft in der Frankfurterstrabe mit einem scharf geladenen Revolver zu schießen. Anzeige ist dieserhalb Ki Ä Ä" - [$'«« En w>iu j ui 1« 6 N Ni Belgien. Xoutnai, 11. August. Der Domherr Bernard ist in dem gegen ihn wegen Vertrauensmißbrauchs und Beiseiteschaffung bischöflicher Gelder geführten Proceffes freigesprochen worden. Spanien. Madrid, 11. August. Der König und die Königin sind gestern Abend anaekommen und von der Bevölkerung mit enthusiastischen Zurufen begrüßt. Der König präsidirt dem Ministerrathe und begiebt sich morgen nach San Jldesonso. 14. SluB -.iDlli/ Nact -lOm Weit Ä sehr ttef. ' 15. August * fPäter Miige- i ») Aus ü Mlossen am Ar. H von 84 A 37-1 wm Pro, Nm ir W f pw bi 3068 ( Inchin JUk» Die sranMsche Regierung erwartet tSglich Nachrichten welche Waddington so,°rt nach Eingang m "heilen wird Beim ausrichiigsten Wunsch einer besned>genden Losung Keifens beider Regierungen könne er keinen Grund denken, weßhalb die Losung keine ® btaenbe fein foCe 8 Solche Losung würbe aber nicht g fSrbett, eher erschwert. S bie etnaeaangene Information gegenwärtig mittheilen wollte. Gtanvtlle ant- wartete b-m Bischos von Rohster, er habe sich mit bem deutschen Botschafter betreffs der Frage des Bischofs von Jerusalem in Verbindung gesetzt und habe allen Grund, . eine befriedigende Antwort zu erwarten. London, 11. August. Das Oberhaus erledigte gestern in der Special- borathung die englische Pachtbill. Mehrere von der Regierung bekämpfte Amendements wurden mit großer Majorität angenommen. — Das Unterhaus genehmigte in dritter Lesung die Bill gegen Wahl- Beeinfluffungen. Rußland. Petersburg, 11. August. Der Führer der Expedition zur wissen- schastlichen Erforschung Central-Asieus und Tibets, Prschewalsky, ist gestern vom Kaiser in einer Abschieds-Audienz empfangen worden. Derselbe begiebt sich demnächst mit dem Unterlieutenant Roborowsky, einem Volontär und 4 Soldaten nach Kiachta. Die Dauer der Expedition ist auf etwa 2 Jahre bemesten. Aegypten. Alexandrien, 11. August. Bis heute früh sind hier in den letzten 24 Stunden wiederum 22 Personen an der Cholera gestorben. Kairo, 11 August (Telegramm des „Reuter'scheu Bureaus') Wahrend der letzten 24 Stunden bis gestern früh 8 Uhr starben an der Cholera: In Kairo 39, in Suez 5, in Rosette 8, in den Provinzen Garbieh 10-), Da- kalieh 3, Behara 51, Charkieh 295, Ghizeh und Atfe 6, Gallubieh 21, Ghirghe 71, Bernisuef 54 und Fayum 115 Personen.• -Sinnig d Jii XII i Stfllllgvor -finnigen M werbe ^chrtigun, tien, Erfurt, 8. August. Die alte Hauptstadt Thüringens hatte zur Lutherfeier ein FesttagSkleid angelegt. Ein Wald von Masten, mit frischem Glün jumwunden, zieht sich vom Schmtdtstedterthore nach dem Anger, mächtige Gmrlandengitter zieren die Straßen, Portale sind allenthalben gebaut und die Fahnen und Fähnlein zu zählen, würde wohl Niemandem möglich sein. Bis in die entlegensten. Gäßchen kann man den Häuserfchmuck verfolgen. Freilich inmitten der mit Blumen garnhhn Fronten der Häuser steht hier und da eins ohne Schmuck, da ein Fünftel von Erfurts Einwohnern katholisch ist. Eine Streitschrift, die ein katholischer Pastor angekündigt, wird den Fefi- jubel auch nicht stören. Und die Fcstesstimmung fehlt hier nicht. Ueberall jubllirende Menschen! Schon die in den letzten Tagen erfolgte Ankunft unserer akademischen Festgäste hatte halb Erfurt auf die Beine gebracht und jedem festlichen Einzüge der Herren Sudiosen, die mit Musik am Bahnhof abgeholt wurden, wohnten Tausende bei. Bei den Festgottesdienften predigten General-Superintendent Dr. Baur und Superintendent Rietschel, der Sohn des Schöpfers des Lutber-Denkmals in Worms. Der erstere nahm zum Text Lucas 22, Vers 32: „Wenn Du dermaleinst Dich bekehrst, so stärke Deine Brüder." Die Predigt führte der nach Tausenden zählenden Feftgerneindc Luther vor die Augen, wie der Jüngling sich bekehrt und wie der Mann die Brüder gestärkt hat Der Predigt des Superintendenten Rietschel lag derselbe Text zu Grunde ; Ioh 20, Vers 19 („Friede fet mit Euch"), über den Luther bei seiner Durchreise I durch Erfurt, im April 1521, auf derselben Kanzel gepredigt hatte. Auf diese geschichtliche Erinnerung Bezug nehmend, behandelte die Predigt den Frieden, den Luther persönl ch gefunden, und den Frieden, den sein Werk verkündete. Der Festzug nahm, begünstigt vom herrlichsten Wetter, unter dem Jubel drr Bevölkerung in musterhafter Ordnung durch die festlich geschmückten Straßen feinm Weg, nachdem vor dem Schmidtftedter Thore der Empfang Luthers durch berittene Theilnehmer stattgefunden hatte. Den wahrhaft pomphaften, charakteristischen und malerischen Zug eröffnete berittene Polizei, dann kamen Landsknechte, ein städtischkr Herold mit Standarte, zwölf Fanfarenbläser, die Bergleute, die Gewerke und berittene Fleischer. Hierauf wurde unter Vortritt eines berittenen Trompetercorps das alte Erfurter Universitätsbanner, dahinter das Scepter getragen, dann folgten bic Berliner Studenten. Die nächsten Gruppen bildeten die Bonner, Breslauer, Erlanger, Freiburger, Gießener, Marburger, Göttinger, Jenaer und Hallenser Studenten mit den Facultätsfahnen. Nun kam der Lutherwagen, ein einfacher Planwagen, naturgetreu unter Leitung Weirnar'scher Künstler hergerichtet. Seine Insassen waren Luther. Amsdorf, Petzensteiner und ein Pommerffcher studirender Edelmann; das Gtteite bildcten 25 Studenten, voran schritt der Zugführer Maler Frenzel und ein kaiserlicher Herold. Es folgten der Rector Johann Crotus und Eobanus Hesse, berittene Rathsherren und ebensolche zu Fuß, dann die Heidelberger, Greifswalder, Kieler, Rostocker, Münchener, Tübinger, Straßburger und Leipziger Studenten mit einer Gruppe der verschiedensten Un versitätsfahnen. Höchst imposant war die Gruppe der Torgauer Geharnischten, an deren Spitze Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar emberrttt, d°- hmter Patrizier zu Pferde und zu Fuß; reizend und anmuthig die Gruppe der Patrizierinnen und Jungfrauen. Den Schluß bildeten Schützen, Gewerke, Innungen und Landsknechte. Großartig in seiner Art war ein mächtiger Blumenwsgen der Erfurter Gärtner. Als drr Luther-Wagen auf dem Anger angelangt war, machte derselbe vor der königlichen Commandantur Halt, von deren Fenstern aus die Prinze'iin Leuchtenberg, die Herzogin Elisabeth von Mecklenburg-Schwerin ünd deren beide älteste Brüder dem Festzuge zusahen und setzte sich erst wieder in Bewegung, nachdem die Sangerchöre ihn durch eine Fest-Cantate begrüßt hatten. EinGleiches geschah vorder August nerkirche. Um 5 Ubr langte der Zug auf dem Fnedrich-Wilhelmsplatze «i, wo er mit dem Gesänge: „Ein' feste Burg" begrüßt wurde. Es war ein.bezauberndes Bild, ihn in seiner ganzen farbenreichen Pracht unter den Sonnenstrahlen auf du,m ... r fSM^nThguten des Domes und der Severinkirche übenazi ist, aufmarschirt zu sehen. Lautlose S-tille herrschte, aiö Hos- und Garnisonsprediger Rogge aus Potsdam die neben der Fürstenloge errichtete Tribüne bestieg und nach einem Frstgesange der vereinigten Sängerchöre eine erhebende Ansprache hielt. Das Lutherfeft solle das deutsche Volk aufwecken; es rufe der evangelischen Christenheit ju: „Das Wort sie sollen lassen stahn!" Sofort stimmte die Versammlung die erste L| , Von L* Ko Mil P w iie Lieferung chlz für Dec den. Beding i^i unserem: Leidem Gr- Wiler in Ai hW sind /'M und n p'iem Couvert Hen- ' Wen, den 11 W___ Nag 6 Vormitt lungene und in jeder Weise ungetrübte Fest. Homburg v. d. H. Seine Majestät der Kaiser wird am 20. September in Homburg eintreffen und findet daselbst an diesem Tage, Abends halb 9 Uhr, uttec Direction des Musikdirektors Adam vom 1. Großh. Hess. JnfanteriestLeibgarde-Mqi- ment Nr. 115 etn großer Zapfenstreich vor dem Königlichen Schlosse statt. Außer den Sp elleuten der Regimenter 87, 88, 80 und 97 nehmen 13 Jnfanterie-Regiments-Musi'en. diejenige der Unterosficierschule zu Biebrich, des Pionierbataillons in (Saftei, die W Cavallerie-Regiments-Musiken und die drei Artillerie-Regiments'Musiken, zusamrun 24 Musikcorps Theil. Der große Zapfenstreich wird von dem Herrn Major v. hold, Adjutanten des General-Commandos, geführt. Wiesbaden, 11. August. Nachdem sich nun bei einer gestern Abend haltenen Versammlung sämmtliche hiesige Turnvereine w'gen gemetnschaftlichcr U<>«= nähme des nächsten mittelrheinisch?n Turnfestes endlich geeinigt haben, wird bafi> bestimmt im Jahre 1884 hier stettfinden. — (Aus vollem Menschenlebens Nachstehende Todes-Anzeige in Pommer M Blättern entrollt m ihrer schlichten Sprache ein Bild von der Tragik des Lebens, fl j es ergreifender nicht gedacht werden kann: „Todes-Anzeige. Mein lieber Sohn W unser guter Bruder, der Schiffskapitän Robert Wahl, hat im Alter von 39 Jar« j seinen Tod im Meere gefunden. Er ging mit feinem Schiffe „Emilie" im Dct.tr vorigen Jahres von Plymouth nach Stettin ab, wurde am 1. December oor^ Jahres in der Nordsee von einem Dampfschiffe angesprochen und seitdem tst von V der ganzen Mannschaft und dem Schiffe nichts wieder gesehen und gehört worden, y i folgte f-intm gleichfalls im Meere gebetteten Vater ml 3 Brüdern und feinem W L Kriege gefallenen Bruder. In ihm betrauern wir meinen letzten hoffnungsvollen und unseren letzten geliebten Bruder. Allen seinen vielen hiesigen und auswärtgi Freunden und Bekannten zeigen diese Trauernachricht statt jeder besonderen Mel»^ hierdurch aufs Tiefste behöbt an Jasenitz, Juli 1883. Die trauernde Mutter W 4 Geschwister." — Der Vater und 4 Söhne im Meeresgründe gebettet, ein fuw Sohn auf dem Felde der Ebre gestorben: welche überwältigende Lebenstragodie tn >w engen Raume eines Schifferhäuschens! Und solche Fälle sind nicht selten in un Küstenbevölkerung. — (Ein theures Mandats Eine eigene, freilich etwas kostspielige Art, sich M Wiedererlangung seines Mandats zu sichern, erzählt man sich von einem franzoitty^ Deputirten. Derselbe hatte sich in seinem Wahlbezirk von den einflußreichsten Wähler in einer außerordentlich schmeichelhaften Rede soeben verabschiedet. Da d-ik es: „Wie? Sie wollen uns verlassen und warum?" - „Ich fürchte, das Vertrag meiner Wähler nicht mehr zu besitzen." — „Bah, wer hat Ihnen daS weis — „Nun, ich wette 3000 Francs, ich falle bei den nächsten Wahlen durch. — p0*’' schrieen ihm fünf, zehn Stimmen entgegen, „die Wette gilt!" — „Ich halte sie 5 9" alle Zehn!" erwiderte der gute Deputirte. Er verlor seine 30,000 Francs, aber war wiedergewählt. — (Ueber das Füllmaterial der Zwischendrcken in WohnbSusern.j Auf Grao einer Reihe von Untersuchungen des Füllmaterials verschiedener Wohnhäuser in tW kommt R. Emmerich zu dem Resultate, daß kein Boden so stark mit stickstoffya g organischen Stoffen und deren Zerstörungsprodukten verunreinigt ser, ®te dob u material unter dem Fußboden der menschlichen Wohnungen. Die Gesammtmeng im Innern der Wohnhäuser säulnißfähigen Materials ist so groß, daß untn Umnar^ . durch die Fäulniß- und Zerfetzungsgase allein schon das Befinden ^r Bewoy , droht werden kann. Die Verunreinigung des Füllmaterials ist nicht nur • sondern auch absolut größer im Erdgeschosse und dem 3., bezw- 4- Obergeicv li Vergleiche zu derjenigen des 1. und 2. Obergeschosses. Man findet auf der ijo i*«« der Zwischendeck-Füllungen in allen während längerer Zeit bewohnten Haus 2 bis 5 Mm. hohe Schicht, welche sich durch ihre grauschwarze Farbe deutlich - eigentlichen Füllmaterial unterscheidet und welche aus Zimmer- und Straßensta j Zrünbei 'd-.* 1120, Mdn Ächestakoff abzuholen. Bukarest, 12. August. Die Gerüchte, wonach ein Verbot der Mais- Ausfuhr in Aussicht stehen soll, sind gutem Vernehmen nach als unbegründet zu bezeichnen. Beirut, 12. August. Gestern ist im hiesigen Lazareth ein weiterer Cholera-Todesfall vorgekommen. Kairo, 12. August. Dem Vernehmen nach wird der Khedive bald hierher zurückkehren und bis zum Abgänge des heiligen Teppichs nach Mekka verbleiben, um dann erst wieder nach Alexandrien zu gehen. "’m«*' n 1 'n i'oit« u °"ss«L Mhuj? Sp*mS •hs }t "Nihn“ M'Sim «SN»': 'J '■■'■ W Snita, hUjg Uta Stiijiim HHfe charllWj,^ <* SeMO^ mpetacoiH W - n folfltenta&jr utr, UiIöbi«, h t ©tuitüla an Frankfurt, 11.August. Auf dem heuttgen Markt kostete der Gentner Heu O.OO—O.OO, Strohs0.00—0.00, Eier das Hundert X 5—6, Stück 6 H, Butter 1 Qualität X 0.00, 2. Qualität X 0.00, neue Kartoffeln per Gentner X—6.00, Kohlrabi St. 0 - 0 H per Stück, Erbsen per Pfd. 00—00 H, Rothkraut per St. 00—00 Poularden X 0—0, §>uhnX 1.50—2.50, 1 Ente X 2.00—3.00, 1 Taube oO—60 Hahn X 1.00—1.70, Gans X 4—7.00. Repertoir der vereinigten Stadttheater ?u Iranksurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 14- August: Götterdämmerung. Anfang 6 Uhr. Mittwoch den 15. August geschloffen. Donnerstag dm 16. August: Fr etschütz. Freitag den 17. August: Unbtne. Außer Abonnement- Samstag den 18. August: Nm einstudtrt: Violetta (I» Tranata). Sonntag den 19. August: Lohengrin. Schauspielhaus. Dienstag den 14. August: Bürgerlich und Romantisch. Mittwoch den 15. August: Der lustige Krieg. Donnerstag dm 16. August geschlossen. Freitag den 17. August: Das Gefangniß Samstag den 18. August: Was Ihr wollt. Sonntag dm 19. August: Ros enkranz und Güldenstern. Montag dm 20. August: Zum ersten Male: Die Welt, in der man sich langweilt. Lustspiel in 3 Akten von Pailleron. Wafserwärme der Lahn. Am 13 August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + ^LuftwSrm^-i-18° N. 73!) üeber die Höhe der Kosten, welche die Etnrflclcxing einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man eich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von HASTEIN af? VOGJIjSjH in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hineich ta der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt ♦) AuS Dr. L. Overzier's Wetter-Prognose für: den Monat August, abgeschlossen am 20. Juli (Verlag der M. Lmgfeld'schen Buchhandlung in Köln, Nrets 1 X)- — Nachdruck verboten. s M Diese letzteren bringen in die mit Schmutz gefüllten Fugen der Zimmerdielen W; rto wenn der durch das Aufwaschen stark durchnäßte, eurer stizigm Masse Schmutz nach dem Trockenwerden sich zusammengezogen und enge Spalten Dielenfugen gebildet hat. Mtt freiem Auge, bezw. unter dem Mikroskope erkennt ,n dieser Schicht ein buntes Gemisch unorganischer, organischer und organstrter ??oste"wie Nähnadeln, Münzen, Haare, Zeugfasern, Epidermisschuppen, Eptthel von ^-trorfnehm Sputum herrührend, u. dgl. m. Die Temperatur tn dieser sich bet einer Zimmertemperatur von 16° in Folge rasch verlaufender Zersetzungs- Ä sie ttbstbi« zu 32°. Die Füllungen in den Zimmerdecken können so zu Herden Lw/r Jnf«rti°nSkr-«kh-i.-n Serben Man soll daher nicht nur ton organischen Sen möglichst stetes Füllmaterial anwenden, sondern auch durch lust- und waster- S Mbiellufi her -iwtschendecken gegen die Wohnräume diese Stost- gegen Verun- ^toinunaen schützen. Es erscheinen dem entsprechend die in a§pbalt gelegten ©tab- lÄdea besonders ewpsehlenswerth. Andere Fußböden sollen sugensret hergestellll dann m't bettzem Oel, Firniß u. dergl. getränkt werden. s^rankfurter Opernhaus. 1 In Folge vielsachen an die Intendanz btefiaen5Opernbaufe8 gelangen Ersuchens bat dieselbe beschlossen, die am Dienstag 14 Augusts staitftndende Aufführung von Wagner's „Götterdämmerung (dritter A aJHerSie: „Der Ring des Nibelungen") schon um 6 Uhr beginnen zu lassen- Handel und Verkehr. (Fruchtpreise.) Weizen X 20.10, Korn X 17.70, I, Erbsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 32.90, Grünbera, 11. August. (■ Gerste X 14.20, Hafer X 16.00, Kartoffeln X 0.00. WitterungSkuude.*) 14. Auaust. Dienstag Fortdauer des kühlen, zeitweise bo gen, Morgens ST?nrhmittaa8 furie Zett etwas aufgebesserten, Abends bedeckten und naßkalt regnerischen' Wetters. Die Minimumtemperatur der Nacht liegt noch allgemein für den üugufl febr nef dMrooeh. Kühl unb noch zeitweise windig Morgens bedeckt bis regnerisch, später bewölkt, Nachmittags bis Abends strichweise ausgebessert, Nachts Niederschläge. 5457 Bopp. Verpachtung von Weidennutzungen. Donnerstag den 16. August, Vormittags 9 Uhr, soll der Korbweidenschnitt in den fiskalischen Pflanzungen an der Lahn- jirecke Gießen—Heuchelheim an den Meistbietenden für das laufende Jahr verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist auf der Bahnbrücke bei Gießen. Otth-m- «ist,bah«». Die Lieferung von 15 Vorlageprrtschen aus Holz für Decimalwaagen soll vergeben rotrben. Bedingungen und Zeichnungen md bet unserem technischen Bureau dahier, sowie bei dem Großherzoylichem Eisenbahnbaumeister in Alsfeld ernzusehen. Offerten sind bis zum 20. ds. Mts., versiegelt und mit bezüglicher Aufschrift aus dem Eouvert versehen, bei uns einzureichen. Gießen, den 10. August 1883. 5461 Großh. Direktion. Montag den 30. d. Mts., Vormittags l01/2 Uhr, sollen aus hiesigem Rathhause die bei Ausführung der Drainage in den Fluren XII und XIII der hiesigen Gemarkung vorkommenden Arbeiten und Lieferungen wenigstnehmend ver- accordirt werden, nämlich: Die Anfertigung von 25274 lsd. Meter Graben, Die Lieserung von 1300 Holzpflöcken, Desgl. von 84 900 Stück Thonröhren von 37—150 Mmtr. Licht weite, wovon Proberöhren jeden Kalibers längstens im Versteigerungstermin vorzulegen sind, Die Anfuhr der Röhren im Gewicht von 3068 Ctr. Bellersheim, den 10. August 1883. Großh. Bürgermeisterei Bellersheim. «SP Ln >er eü*S Ä; tgst» «JüSa Dienstag den 25. September, Nachmittags 2 Uhr, 'ollen auf hies. Ortsgericht die Immobilien des Bierbrauers Johannes Aörtfchr Flur 1/1057, 325 Mir. Hofratthe in der Wetzsteingasse, 1/1058, 194 Mtr. Hofratthe daselbst, 1/1060, 25 Mir. Grabgarten daselbst, 1/1061, 406 Mtr. Grabgarten hinter dem Stockhaus, 11/349,1112 Mtr. Felsenkeller auf der Hardt meistbietend versteigert werden. Gießen, den 13. August 1883. Großherzogliches Ortsgericht. 0176 Mittler. rW ,! »Sv fi»A. V» AW äs fei NllvW, fälftn wiiin & elmann; bii 6-',t (el unb ein W )tssr, bt* M ÄiMfö mit tinkr SiM Gruppe b!i in;x jtlmar thM» ith'p Me N.t i, ger Sluw r mgdanfli w. rt ijittn ouibür; itnb beraWw Bewegung, SlMeS ^";;Y i3 war tW' ^nenstraM/.' unb ; ibünt bifi'l1 '? e Anspl-ckt-^ ellfötii W J geriammliM1*.; Sodj*’-;, bin , enbele M“r :nbi Gießen, den 11. August 1883. Großherzogliches Kreiöbauamt Gießen. 5462 Walter. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Die Realschulgelder pro I. Quartal 18°-/«» können innerhalb 8 Tagen, an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten bezahlt werden. Gießen, den 11. August 1883. Der Rechner der Großh. Realschutkasse: 5452 Enders, Stadtrentmeister. Donnerstag und Freitag, den 16. und 17. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der I. A. Busch Söhne dahier Berte», Sopha, Tische, Comuioden, Nachtttschchen, KNchenichrank imt Glasaussatz, Glasschrank, Bilder, Spiegel, SessÄ, Holzkasten, Wasserbank, Schüsselbank, Schränke, Copirpresse, Waarenpresse, Strickmaschine, ein Schrank mit Alphabet, ein eiserner Mörser, Elsschrank, Küchengeräthe, 1 Kaffeeservice, Herren-Kleidungsstücke, eme Bank mtt Lehne, eine Hängelampe mit Zug, weitere zwei kleine Lampen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 13. August 1883. 5475 I. A.: Muller, Ortsgenchtsmann. Frische Palmkuchen mit Gehalt von 15-18% Protein und 9—10% Fett. Frische Srsamkuchcn mit garantirtem Gehalt von 50 % Protein und Fett. Beides in bester Qualität empfiehlt billigst 3903 Carl Pelrl^ vorm. G. Ch. Spruck. Meinen billigen KAFFEE insbesondere einen vorzüglich gut und kräftig schmeckenden Java, 1. , bei größerer Entnahme billiger, bringe in empfehlende Erinnerung. ti96 Ohr. Wallenfels. Aur gefälligen Beachtung Wegen Umbau meines Ladens verkaufe, um darin zu räum-n, meine sämmtlichen Artikel zu herabgesetzten Preisen gegen Baar mtt IC» «/< Gleichzeitig mache auf eine Partie Waaren, als: ^hren, «-tten, Medaillons, Brachen, Ohrringe re. aufmerksam, welche therls zam, theils unterm Einkaufspreis abgebe. Wilh. Boger, Uhren-, Gold- u. Silberwaaren-Handlung MainzerKirchcnbau-Loscä »Mark Lotterie in 4 Klassen. Gesammteinlage 8 Mk. bei Moritz Strauss jun. bei Moritz Strauss jun. Lotterie in 4 Klassen i*r Mainz, alleiniger Generaldebitär, sowie an allen Orten bei sämmtlichen Losenverkäufern zu haben. 337980 Mark i. W. Gesammtgewimi mit Hauptgewinne von Mark 100000, 25,000, 20 000, 15 000, 12 000, 10 000 rc 5460 Ziehung 19. September. SMS Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 20. August 1883, von Nachmittags 2 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Districten Neuhege, Waldshute, Katharinenhütte, Bruderwinter und Stolzenmorgen, sowie Brauhof, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockt). Reish. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen Buchen 6 — — 200 Eichen 5 2,4 — 400 Nadel — 15 16 2430 Die Zusammenkunft ist um V?2 Uhr auf dem Exercierplatz. Gießen, am 13. August 1883. Großherzoal. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. 5480 Jeilgeöotenes. 5380 Ein gutes Arbeitspferd billig zu verkaufen. Dammstraße l._ Zwiebelkuehen Dienstag und Mittwoch bei 5464 Emil Noll, Löwengaste. Blasvalg und Ambos zu verkaufen. c f . 5479 J»,Rothenberger, Lmdenplatz., Kieler empfiehlt ^06 Emil Eisclibach. Jagdgewehre verschiedener Systeme (nur Su bl er Fabrikat), Munition, Hülsen ui allen (Sorten, Pfropfen, Schrot, Pulver in nur la Qualitäten empfiehlt 5469 Franz Schmidt, Seltervweg 2. Ich empfehle einen kräftigen und reinschmeckenden Kaffee per Pfund X. 1. Wilhelm Seibert, 5021_______ Marktstraße. Prima neue Holland. Vollhärinqe per Stück 8 empfiehlt 5255 Carl Petri (vorm. G. C Spruck). 3592 Ein Haus mit schönem Laden, inmitten der Stadt gelegen, ist zu verkaufen durch I. Blitz. Anfang y2S Ohr Entree JPfff 3709 Er. Seibel* 9 in Demyohns (Korbflaschen) Inhalt Mark Liter von u Leere Demyohns werden M. 2, Jt. 1,50 und JL 1 wieder angenommen Niederlage bei Fr. Seibel. 3708 Buchbinderei. 4532 5459 Neuenweg 58. 531 ö Leichenhause aus statt. 5473 neue Geld» GourS. Verantwortliche Rcdaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'cben Druckerei (Fr. Cbr. Vietich in Gießen. 30 20 10 Emballage, zum Füllen ein bei u u X 16 16 20 16 9 4 Feldwebel Gönner nebst Frau und Kind 5337 mit 7.- 5.— 3.— ir incl. 21—25 19—23 43—17 78 70 17-21 Gegründet 1837. 5441 Elsoffer. 5471 Ein tüchtiger Pferdeknecht all sogleich gesucht von _ ... M. Langsdorf, Maurermeister Englische FuDoden-Dkl-Lachfarlie (zum Selbstlackiren von Fußböden) in bekannter vorzüglicher Qualität. — Bargmann’s = aw Theerschwefel-Skift *96 bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbedingt alle Arten Hautunreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendendmeiße Haut. Vorräthig ä Stück 50 r3) bei Emil Fischbach, Seltersmeg, 1852 _ Gustav Gerhardt, Lindenplatz. Samenkuchen frisch eingetroffen. Raroline sagen wir Allen unseren innigsten Dank. Gießen, den 11. August 1883. Lampenschirme, neueste Dessins, in größter Aus- wahl empfiehlt 5408 H. 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Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag J/23 Uhr vom Alle Sorten Farben, trocken und auf das Feinste in Oel gerieben, wie überhaupt alle zum Anstreichen :c. erforderlichen Artikel kauft man gut und billig bei Bonn «. Nh. X Berlin C. 5440 Ein Mädchen zu einem Kinde gesucht. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. Fst. Weinessig und Gewürze zum Einmachen empfiehlt 5333 I. Netter, Neustadt. Einmachsüsser ‘n “tIeo ®riL^n empfiehlt billigst 5381 Georg Euler, Wallthorstr. 33. empfiehlt ihre Specialitäten Gebr. Java-Kaffee’s la. gebr. Java-Kaffee 1,60 JL in Paketen von Vr und V« Kilo. Jedes Paket ist mit meiner Firma nnd Schutzmarke versehen. Alleinige Niederlage in Gießen: bei Herrn J. M. Sclllilliof$ Marktstrabe. Bei Abnahme von 9 Pfund franco Zusendung nach Auswärts. 362 GWstMliM König LEbhardt und Edler & Krische, Hannover zu Fai»rikpreisen. Journale, Cladden, Strafen eigenen Fabrikates solid und stark gebunden ca. 15 pCt. billiger wie Hannöverische empfiehlt Ernst Heilser Lenzscher Felsenkeller. Dienstag den 14. August 1883 (bet günstiger Witterung): ABEND-CONCERT ausgeführt von der hiesigen Regimentsmusik. 5477 Reinschmeckenden Kaffee per Psd. von JL 0.80 bis zu Jtl® gebrannten Kaffee von 0.96 bis^E 1.60 per Pfd. empfiehlt 5332 J. Retter, Neustadt. Wermietßungen. 5458 Ein Familienlogis im 2. Sto,Rhein. Hof"^ 5402 Mein Hinterhaus nebst Säieur, Garten und großem Hofraum ist per AZ- fang November zu vermiethen event. >n verkaufen.___ L. Treff. 3962 Laden mit Comptoir und Wct nung, sowie der 3. Stock zu vermicch-n, Julius Noll, Seltersweg. 5478 Ein Laden mit kleinem Lo ci^ zu vermiethen. Christ. Noll, Caplansgasse. Neues Grünksrn empfiehlt 5257 Hoffmann. 5472 Einen tüchtigen Schneider auf kleine Arbeit sucht _______W. Behrens, Lindenplatz 12. dausbursche gesucht von Gg. Wilh. Weidig. 5433 5443 Nachhilfestunden werden von einem Primaner billig ertheilt. Seltersweg 1. 4934 i vorm G. C. Spruck). 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