1883. Samstag den 14. April Mr. 8S Erscheint täglich mit Ausnahme des MsrrtagS- Vaeeattt Schulstraße 7. ffj ellschastsreise T-Italien. 116 Tatze. Carl Riesel’s l-Hotel-MI PreiS vierteljährlich 2 M^rk 20 Pf. rnit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Que" meiner <9. iott pp. Ifl ~~ ’fortijen G- Schlüter, jeden BUL au Germnia, __.2574 len mit guten Ntraße 9. üifeT solider Mann utcr Behänd- bei Dillenburg. i|d)l 2545 Politische «eberficht. Gießen, 13. April. Prinz Friedrich Karl von Preußen ist am Mittwoch von seiner Orientreise nach Berlin zurückgekehrt. Die Reise, welche den Prinzen durch das alte Wunderland der Pharaonen nach den geweihten Stätten Palästinas, durch die Ebenen Syriens und über die schneebedeckten Pässe des Libanon hinweg nach den Inseln des griechischen Archipels und von da über Athen und Brindisi wieder der Heimath zuführte, hat des Schönen und Interessanten außerordentlich viel aufzumeisen gehabt, so daß sie m den Erinnerungen des hohen Redenden einen bleibenden Ort finden wird. Die Ausnahme, deren sich der Prinz überall Seitens der Behörden wie der Bevol- kerunq zu erfreuen hatte, bewies, in welch' hoher Achtung der steggekronte Neste des deutschen Kaisers auch bei den Völkern des Orients steht und daß der Ruhm des Hohenzollernhauses sich auch bis in jene entlegenen Lande verpflanzt hat Vorläufig gedenkt Prinz Friedrich Karl seinen Aufenthalt abwechselnd m Berlin und auf seinem Jagdschlösse Hohenlinden zu nehmen. Eine volle Woche beschäftigt sich nun der Reichstag nut der zweiten Lefung der Novelle zur Gewerbeordnung und noch laßt sich nicht mit Gewißheit voraussagen, wann er diese Arbeit, welche ledenfalls auch einen Theil der nächsten Woche in Anspruch nehnien dürfte, beendigt haben wird. Dieser langsame Fortgang der Verhandlungen liegt theils in der Natur des zu behandelnden Gegenstandes selbst, theils in den massenhaft zu den einzelnen Artikeln und Paragraphen gestellten Gegen-, Zusatz- und Unter-Antragen, welche oft in einer einzigen Sitzung mehrmalige namentliche Abstimmungen nothwendig machten. Im Allgemeinen ist zu constatiren daß die bisher berathe- nen Paragraphen der Gewerbeordnungs-Novelle meist den Wünschen der Regierung gemäß genehmigt wurden, wenn auch einzelne Bestimmungen nicht unerheblich modificirt wurden. In dieser Woche beschäftigte sich das Haus zunächst mit den Bestimmungen über das Hausirgewerbe und bie Wanderlager, und zwar füllte die Discusston über die §§ 55 und 56 der Vorlage die Montags-Sitzung ganz aus. Erstgenannter Paragraph, welcher von der Einführung des Wandergewerbe-Scheins handelt, wurde nach langwieriger Debatte in der Commissionsfassung genehmigt. Nr. 1 bis Nr. 9 des 56, welcher das Verbot des Ankaufs und Feilhaltens gewisser Gegenstände betrifft, fanden gleichfalls die Zustimmung des Hauses. Nr. 10 der Regierungs-Vorlage, m welcher Bestimmung der Colportagehandel gänzlich untersagt wird, wurde dahin abqeändert daß nur solche Druckschriften von der Colportage auszuschließen seien welche mittelst Zusicherung von Prämien vertrieben werden, falls diese nicht'in Schriften und Bildwerken bestehen. Am Dienstag genehmigte das Haus die 56b, 56c und 56d (Wander-Auctionen, resp. Wander-Lotterien und Verbot des Gewerbebetriebes für Ausländer) unverändert nach den Commissions- Anträqen Ueber § 56a, welcher die Ausübung der Heilkunde (Kurpfuscherei), die Aufsuchung und Vermittelung von Darlehns- und Rückkaufs-Geschäften, das Vertreiben von Antheilsscheinen an Staatspapieren u. s. w. vom Gewerbebetriebe im Umherziehen ausschließen will, erhob sich eine lange Discusston; der Paragraph wurde endlich in der Regierungsfassung und unter Ablehnung der von liberaler Seite hierzu gestellten Abänderungs-Anträge genehmigt. Schließlich nahm das Haus auch § 57 (Gründe für die Versagung des Wandergewerbe-Scheins) unverändert und gleichfalls unter Ablehnung aller hierzu gestellten Anträge an. , Die Unterhandlungen wegen Abschluß emes neuen Handelsvertrages zwischen Deutschland und Spanien, welche schon dem Abbruche nahe schienen sind in jüngster Zeit wieder lebhaft ausgenommen worben. Da auf beiden Seiten der gute Wille, zu einer Verständigung zu gelangen, vorhanden ist so ist man zu der Hoffnung berechtigt, daß die Verhandlungen zu dem gewünschten Resultate führen werden, was ja auch nur im Interesse der beiden Contrahenten liegen kann. der im Wahlkreise Osterode-Neidenburg (Ostpreußen) stattqesundenen Reichstagsersatzwahl ist der conservative Candidat, Rittergutsbesitzer Rose mit 8679 von 13,472 abgegebenen Stimmen zum.Abgeordneten gewählt worden. Der Gegen-Candidat, Rittergutsbesitzer Weißermel (Secess.) erhielt 4776 Stimmen. Dieses. Resultat ist um so bemerkenswerther, als in diesem Kreise bei der letzten Reichstagswahl der conservative Eandidat über seinen fortschrittlichen Mitbeiverber mit einer Majorität von etwa nur 300 St. siegte, was allerdings beweist, welchen Schwankungen die Parteiverhaltniffe in einzelnen Wahlkreisen unterliegen. In Oesterreich concentrirt sich das Interesse an den parlamentarischen Vorgängen gegenwärtig ausschließlich auf die Berathung der Novelle zum Volks- fchulgesetze. Die zwei hervorragendsten Charakteristiken des genannten Gesetzentwurfes sind die Herabsetzung der Schulpflicht von 8 auf 6 Jahre und das Aufgeben des interconfessionellen Charakters der Volksschule, wie dies den Wünschen der klerikalen Partei entspricht. Trotz der energischen Opposition, welche sich aus den intelligenten Kreisen der Bevölkerung — auch die czechischen Wählerschaften nicht ausgeschloffen — gegen eine derartige Zustutzung des Volks- fchulgesetzes erhoben hat, soll und muß die Majorität für die Novelle zusammen- gefchwetßt werden und es ist sehr erbaulich, wie die Parteien der Rechten des Abgeordnetenhauses mit einander hierüber im Handeln begriffen sind. 2Bie es heißt, rechnet die Regierung zuversichtlich aus eine, wenn auch nur kleine, Majorität für die Vorlage. — Die Mörder Georg v. Mailath's sind noch ichemr Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. eroeldev ’M' e(vielfäüg»nr tfen, Noten ««• L geniessen X i°°>-Zu; Prospect und franco. u (Sacbsen)^ lüft i" 8?el immer nicht ermittelt und haben sich die Mittheilungen eines Pesther Telegra- phen-Bureaus über die angeblichen Geständniffe einiger wegen Verdachtes der Mitschuld an der Ermordung Mailath's verhafteten Personen als erfunden erwiesen. (Siehe Telegramm in heutiger Nummer.) In Frankreich ist der vielerörterte Zwischenfall Thibaudm - Galliffet einstweilen vorübergegangen, ohne daß der befürchtete oder gewünschte Ausbruch einer Krisis im Cabinet Ferry erfolgt wäre. Dennoch scheint die Frage der Kavallerie-Manöver, welche zur Entwickelung der Affaire Thibaudin - Galliffet den Grund legte, zu einer bleibenden Mißstimmung zwischen dem Kriegsmmrster Thibaudin und einigen andern Mitgliedern des französischen Ministeriums gelegt, und diese Spannung dürste wohl um so eher zum Ausbruch kommen, als Thibaudin, im Gegensatz zu seinen Minister-Collegen, entschieden im Fahrwasser der Radikalen schwimmt. Vorläufig indessen ist in dieser Angelegenheit Ruhe em- getreten, zumal die so unvermuthet aufgetauchte Tripel-Allianz zwischen Deutsch- land, Oesterreich und Italien die Aufmerksamkeit der Franzosen nach einer ganz andern Richtung gelenkt hat. In den französischen Blättern ist noch immer zwischen den Zeilen zu lesen, daß trotz aller gegentheiligen Versicherungen dieses Bündniß gegen Frankreich gerichtet ist und hieran knüpft die französische Presse die merkwürdigsten Commentare. Auch der Artikel der „Nordd. 3^9- , in welchem versichert wird, daß, falls eine solche Allianz bestünde, dieselbe nicht im Entferntesten einen offensiven Charakter tragen würde, findet bei den tonangebenden Pariser Blättern eine sehr kühle Aufnahme. Doch wird versichert, daß die officiellen Pariser Kreise der ablehnenden Sprache, welche selbst bie Organe Ferry's gegenüber dem erwähnten Artikel führen, fern stehen und nach wie vor den größten Werth auf gute Beziehungen zu Deutschland legen Die Proklamirung der Tripel-Allianz Deutschlanb-Oesterreich- Jtalien zu defensiven Zwecken ist vielleicht nirgends mit aufrichtigerer Genug- thuung vernommen worden, als in England. Letzteres Land hat gegenwärtig mit inneren Schwierigkeiten ernstester Art zu kämpfen und ein Interesse ersten Ranges an der Wahrung und Befestigung des europäischen Friedens. Was bie Franzosen betrifft, so stehen sie gegenwärtig bei den Engländern m dem Verdacht, daß es ihnen darum zu thun sei, im Trüben zu fischen und die Colonialprojekte der Republik sind vollends nicht geeignet, das britische Mißtrauen emzu- schläfern. Kurz, die öffentliche Meinung Englands ist dem traditionellen Allurten wenig gewogen und sieht es mit innerem Behagen, daß der unruhige Nachbar jenseits des Kanals aus Berlin wieder einmal eine kleine Lection üoer das Thema gewisser Combinationen der hohen Politik erhallen hat. _ Den con- servativen Blättern Londons gereicht es zu ganz besonderem Wohlgefallen, daß es dem Fürsten Bismarck gelungen fei, die jüngste der europäischen Machte, nämlich Italien, für die Jntereffen conservativer Politik zu gewinnen, und der Globe" endigt einen Artikel über die Tripel-Allianz mit den Worten: „Der deutsche Reichskanzler hat einen wirklichen Triumph davongetragen, und Nie- mand würde sich über diesen feinen Sieg, wenn er ihn hätte erleben können, herzlicher gefreut haben, als Lord Beaconsfield, dessen auswärtige Politik auf denselben Grundsätzen basirte." , Alle nihilistische, fenische und sonstige mit Explostvstosten arbeitende Agitation würde auf ein Zehntel ihrer Gefährlichkeit reducirt, wäre nicht Mr George Holgate in Philadelphia. Diese Persönlichkeit ist der erste, geschickteste und meistbeschäftigte Höllenmaschinen-Fabrikant unseres beneidenswerthen Zeitalters. Er schüttete unlängst einem Interviewer sein ganzes Herz aus. Die Katastrophe im Local-Gouver nements-Gebäude zu London berührend, meinte Herr Holgate, dieselbe müsse durch ein ungleich wirkungsfähigeres und destructiveres Präparat als Dynamit herbeigekührt worden sein. Herr Holgate selbst hat mehr Höllenmaschinen sabricirt, als irgend ein anderer Mechamkus der a.ten oder der neuen Welt. Ganz vor Kurzem erst will er vier dergleichen abgeliefert haben, von denen jede in einem Cigarrentäschchen Platz findet und eine Explosivkraft gleich der von 900 Pfund Pulvers entwickelt! Ferner will er zwei Zündmafchinen construirt und abgeliefert haben, deren Uhrwerk auf eine belieb ge Stundenzahl gestellt werden kann, und nach deflen Ablauf einen Feuerstrahl herausschießt, der an Leuchtkraft hundert, an Hitze tausend Gasflammen gleich kommt. Es scheint Herrn Holgate nicht zu kümmern, welchen> Apparate dienstbar gemacht werden. Wenigstens erklärte °r ^nem Interviewen mit größter Nonchalance, daß er für sedweden arbeite, der Bestellungen b ihm mache, und für etwa daraus entstehendes Unheil ebensowenig verantwor sich sei, als etwa ein Schwefelholz-Verkäufer für 3euertoaben' mü von ihm sabricirten und verkauften Schwefelhölzchen angestiftet we • $ die Geschäftsprincipien des Herrn Holgate ebenso gewissenlos, als cymsch zu sein — wenn Herr Holgate nicht eitler Renommist j|t • — Deutschland. Darmstadt, 12. Avril XÄ"ÄÄM0-* den bei dem Reichstag Angegangenen ®el6‘ Är. Seine Königlich- Hoheit der Großherzog haben Aller- gnädigst geruht: Schullehrer an der G-m-indeschule zu Babenhausen, im K-st Frank das Rttter- kreuz 2 Klasse des Verdienstordens Philipps des Grotzmüihigen zu verleihe». daß jch °"">acher- mb . ♦ [esslsr 4 ;,[t ein """ ♦ , .Slabi $ S-Hd-Z in Al,e' --Ldiir-Hdü * 20-24 Vo 19-# ldchen, in ber t, wird gejuckt. :b. ds. Bl. »bursche, solid Bl._________ tksrrcht befeitißt sicher inter Garantie Lpezialift wr deren und Schulzen - Nachahmer be- nur Sch-aH aglich von aw)- könuen guten Warft_6jjr Darmstadt, 12. April. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Aller- gnädigst geruht•• Am 7. April dem Prtvatdocenten an der technischen Hochschule, Ingenieur Leo von Wtllmann den Charakter als „Professor" zu verleihen. Berlin. Ein soeben von Potsdam versandtes Circular, das als neuestes Bulletin über den Gesundheitszustand des Anwaltes der Deutschen Genossenschaften, Dr. Schulze-Delitzsch, von Interesse ist, lautet wie folgt: An die Unterverbände und Vereine des Allgemeinen Deutschen Genossenschaftsverbandes. Der Gesundheitszustand des Anwaltes Herrn Dr. Schulze-Delitzsch hat sich in den letzten Wochen so ungünstig gestaltet, daß auf Wunsch seiner Familie der Direktor der Charite und des Augusta-Hospitals, Herr Prof- Dr. Senator von Berlin zur Consultation neben dem hiesigen Arzte hinzugezogen worden ist. Das Befinden des Anwalts gibt zu den ernstesten Bedenken Anlaß und ist die größte Ruhe und Schonung dringend geboten. Die Herren Vorstände der Unterverbände und der Vereine des Allgemeinen Verbandes werden daher ersucht, geschäftliche Correspondenzen vorläufig nicht an den Anwalt zu richten, damit derselbe den entschiedenen ärztlichen Vorschriften nachkommen kann und in der ihm dringend nöthtgen Ruhe nicht gestört wird. Ganz unaufschiedliche Correspondenzen über Veremsangelegenhestcn, sowie Abschlüsse für den Jahresbericht haben die Herren die Güte, an den ersten Secretär der Anwaltschaft, Herrn Dr. F. Schneider, zu adressiren. Potsdam, 6- April 1883. Die Anwaltschaft." Hesterreich. Wien, 12. April. Mailath's Mörder, Spanga, wurde heute Abend bet Ankunft mit dem Lokalschiff aus Wien m Preßburg verhaftet. Bet seiner Ergreifung feuerte er 5 Schüffe aus einem Revolver auf sich. In den Mund geschossen, kann er doch sprechen und hat bereits gestanden. Arankreich. Paris, 10, April. In Marseille haben heute 7000 Hafenarbeiter die Arbeit eingestellt und man befürchtet hier, daß es zu unangenehmen Ruhestörungen kommen könne, da gerade die Marseiller Arbeiterbevölkerung durchaus nicht leicht zu behandeln ist. Dem Handel Frankreichs kann bei langer Dauer der Arbeitseinstellung viel Nachtheil erwachsen, da jetzt schon viele Schiffe Weisung erhalten haben, ihre Reise nach Marseille aufzuschieben, und da manche von ihnen schließlich gezwungen sein dürften, ihre Waaren nach einem anderen Hafen zu bringen, wobei für nicht nach Frankreich bestimmte Güter Genua in erster Linie in Betracht kommen müßte. Marseille, 12. April. Der Sinke dauert fort. 15,000 Arbeiter haben die Arbeit eingeiirlll. Mehrere Firmen drohen Marseille zu verlassen und nach Genua üderzusiedeln. Der Dampfer „Natal" der Messageries Maritimes, auf der zweiten Reise nach Australien und Numea begriffen, mußte heute abdampfen und wegen des Strikes 500 Tonnen Waare auf den Quais liegen lassen. Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenr-Bureau. Berlin, 12. April. Reichstag. Der Präsident theilte mit, er werde am Sitzungsschluß etne Avendsitzung beantragen, um die Absicht des Hauses, die zweite Lesung der Gewerbenovelle im Laufe der Woche zu beenden, durchführen zu können. Das Haus nahm die SS 59 bis 63 nach den Commissionsbeschlüssen an. Die Debatte war wenig erheblich und die Majoritäten sehr gering. Damit wurde der ganze Rest desA-tikelsX unverändert angenommen Das Haus schritt sodann zur Berathung des zurückgestellten Artikels V, SS 42, 42A und 42B umfassend. Nach längerer persönlicher Auseinander- ! setzung zwischen Richter und Bödiker wurde S 42 unter Ablehnung zweier Anträge Baumbachs angenommen, ebenso die SS 42A und 42B mit einem Anträge Baumbach, die Verbreitung von Druckschriften von den Beschränkungen des S 42B auszufchließen. Es folgte die Berathung des Aitikels VI (Abänderung des S 43 über Ausrufen uno i Verkaufen von Druckschriften), wozu Tiäger beantragte, die Verbreitung von Stimmzetteln bei Wahlen nicht polizeilich zu beschränken. Gagern, Heeremann und Blum befürworteten den Antrag, welchen Kleist-Retzow und Bödiker oekämpften. Letzterer erklärte, der Bundesrath werde denselben nicht annehmen. Das Haus nahm die Anträge Trager und Baumbach, dann den ganzen so abgeänderten Paragraphen an. Artikel VII wurde ausgesetzt, Artikel VIII angenommen mit einem Antrag Thrlenius, wonach d'.e Entziehung der Approbation für Aerzte während der Dauer des Verlustes bei bürgerlichen Ehrenrechte unstatthaft sein soll. Artikel IX wurde debattelos angenommen. Berlin, 12. April. Die Börsenlleuer - Commission nahm mit einer Stimme Majorität den S 6b des neuen Wedell'schen Entwurfs mit der Abänderung, daß die Anmeldung des Geschäftsabschlusses anstatt bei den vereideten Maklern bei der zuständigen Steuerstelle zu erfolgen hat, an. Die Vertreter der Reicyspartei erklärten, r.uv deßbalb für den Paragraphen zu stimmen, um d.e Durchberathung des ganzen Entwurfs zu ermöglichen. Sie behielten sich vor, bei der zweiten Lesung gegen den Entwurf zu stimmen. Pefth, 12. April. Ein Abends eingcgangenes amtlches Telegramm meloct, daß Spanga in Pozsont (Preßburg) verhaftet sei. Bordeaux, 12. April. Das militärische Proviant-Gebäude wurde durch eine Feuersbrunst, die Abends 6 Uhr ausbrach und deren Entstehungsursache unbekannt, vollständig emgeäschert. Eine große Menge Lebensmittel und militärischer Proviantvorräthe ist verbrannt. Der Brand dauert fort. Marseille, 12. April Weitere 15,000 Arbeiter stellten die Arbeit ein. London, 12. April. Der Gmeralstaatsprokurator James erwidert Maclagans, die Regierung werde bei Berathung der Parlamentseidsbill beantragen, daß die Bill nur auf diejenigen Mitglieder des Parlaments anwendbar sei, welche nach Erlaß des Gesetzes gewählt worden. — Sechs jüngst hier wegen Sprengstoffbesitzes Verhaftete erschienen heute vor dem Gerichtshof in Bowstrcet Der Prokurator Poland wies nach, daß sie mit Whitehead in Verbindung standen. Die Verschwörung sei in Amerika ongerttelt. Gagaher habe mit Devoy und Odonnovan Rossa in Briefwechsel gestanden. Die Zeugen bekundeten, Gagaher habe Whitehead unter dem Namen Fleischer in Birmingham besucht. Die Verhandlung wird auf nächsten Donnerstag vertagt. Dublin, 12 April. Im Prozeß Brady wegen des Mordes im Phönixpark bestätigten mehrere Zeugen die bekannten Einzelheiten. Carey erkannte in der Photographie als Numero Eins die bezeichnete Persönlichkeit. Webb begann das Ver- theidigungsplaidoyer. Birmingham, 12. April. Whitehead erschien vor Gericht unter der Anklage, zu verbrecherischen Zwecken Sprengstoffe fabricirt und besessen zu haben. Die Verhandlung wurde auf nächste Woche vertagt. Kopenhagen, 12. April. Folkething. Die Radikalen nnd Gemäßigten der Linken brachten heute den Antrag ein, eine Adreffe an den König zu richten, worin auf die steigende Mißstimmung gegen das Ministerium hingewiesen werden soll, dessen äußere und innere Politik nicht geeignet sei, das Wohl des Landes zu fördern. Bei der Menge der Vorlagen, die der Erledigung harrten, leide das Interesse des Königs und des Landes. Obgleich vier Auflösungen ftattgefunden hätten, habe die wachsende Majorität die Auffassung der Kammer bestätigt und könne auf diesem Wege das Mißverhäitniß nicht beseitigt werden. „Wir wenden uns deßhalb an den Thron mit dem Wunsche, es möge dem Könige gelingen, die Bedingungen für ein ersprießliches Zusammenarbeiten der verschiedenen Glieder der Gesetzgebung herzustellen." Moskau, 12. April. Die Krönungsinsignien sind heute mittelst Extrazuges von Petersburg hier eingetroffen. Wakefield, 12. April. Von der Polizei wurde heute ein Irländer verhaftet, der für einen Führer der Fenier gehalten wird und sich Mac Nully nennt. Lokales. t Gießen, 13. April. Für den wegen Krankheit beurlaubten Herrn Professor Dr. ßemtfe wird im bevorft.henden Sommersemester Dr. Btrch-Hirschseld als Stellvertreter eintreten. Er hat folgende Vorlesungen angekündigt: Ä Astor- Grammatik der französischen Sprache; 2) Geschichte der proven^al. Literatur; 3) Romanische Gesellschaft. Vermischtes. — (Turnerisches) Kommenden Sonntag, Vormittags 10Uhr, wird in dem Vereinßhause des Frankfurter Turnvereins, Sandweg 4, eine Sitzung des Kreisausschusses des Mittelrheinkreises stattfinden. Diesem Kreisausschuß gebären an die Kreisvertreter und die Vertreter der 11 Gaue, in die sich der Mittllrheinkreis thelt. Nach § 17 der Kreissatzungen werden in dieser Sitzung die Festtage für das 14. mittel- rheinische Turnfest in Gießen endgültig festgesetzt, der F^ftbeitrag bestimmt und das Programm berathen. Bekanntlich hat das hiesige ComiiL die Tage vom 14.—17.Juli zur Abhaltung des Festes vorgesehen und als Beitrag der dasselbe besuchenden Turner 3 tM. bestimmt. Zur Geltendmachung dieser Beschlüsse wird der 2. Festpräsident in Vertretung des 1. auf durch den Kreisvertreter ergangene Emlaoung der Sitzung des Kreisausschusses anwohnen. Als zweiter Punkt der Tagesordnung wird ein Entwurf zur Beurtheilung der bei den Turnfesten des Mittelrheinkreises vorzuführenden Musterriegen berathen. Der Turnverein Offenbach entsendet hierzu 2 Vertreter und hat zur Vervollständigung des Entwurfs folgende Anträge eingesandt: 1) Musterriegen, welche von Vereinen mit 200 und mehr Mitgliedern vorgeführt werden, müssen mmdestens 10 Mann stark sein 2) Die Vorführung einer Musterriege, welche aus verschiedenen Vereinen einer Stadt zusammengesetzt ist, ist unter diesem Namen nicht zulässig. 3) Das Resultat der einzelnen Musterriegen muß, genau geordnet nach der Höh ' der erreichten Punktzahl, in unmittelbarem Anschluß an die Preisvertheilung und innerhalb 6 Wochen in der „Deutschen Turnzeitung" bekannt gegeben werden. Bekanntlich riefen diese Anträge, ganz besonders der erste Antrag, auf dem letzten mittelrhetn'schcn Turntag in Mainz äußerst lebhafte Debatten der großen Vereine hervor, indem ihnen fast ausnahmsweise die Zahl 10 als zu hoch erschien. Aus dem Großberzogthum Hessen, 10. April. Außer den Gymnasien und Realschulen gibt es in Hessen gegenwärtig 1827 Schulen mit 2351 Lehrern und 182,139 Kindern; außerdem gibt es in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen noch 16 erweiterte Volksschulen mit 90 Lehrern und 3326 Schülern. — Aus Bayern wird gemeldet: Unter dem Gemswild eines Theiles unserer Alpen, soweit bekannt, speciell auf den B'rgen zwischen Ursprung und Bay ischzell, herrscht gegenwärtig eine eigenthümliche, noch unbekannte Seuche, der schon eine erhebliche Anzahl Thiere zum Opfer gefallen sind. 20 Gemsen, sowie ein stattlicher Hirsch, deren Cadaver von Füchsen und anderem Raubzeug stark angefressen waren, wurden bereits gefunden. Frankfurt, 9. April. Gestern Mittag wurde ein in einem Hause der Brönner- straße wohnender DachdeckergehÜlfe, welcher in letzter Zeit dem Truake in sehr hohem Grade ergeben war, von Geistesstörung befallen. Im ersten Anfall zertrümmerte er Gläser, Flaschen, Schüsseln, Blumentöpfe seines Haushalts, indem er sie auf die Straße warf Alsdann zog er feinen Rock aus und begab sich auf das Dock seines Wohnhauses. Von hier machte er eine große Promenade über sämmtliche von ihm erreichbare Dächer. Mit größtem Staunen und Schrecken sab von der Straße aus eine große Zahl Neugieriger dem Wagehälse, der die steilsten Dächer passirte, sich oft nur einer Dachrinne oder einem schwach befestigten Schieferftein anvertraute, zu. Einige Dachdecker versuchten mit eigener Lebensgefahr den Narren herabzuholen. Jedoch alles war vergebens, da derselbe Sch'efersteine und Mauerstücke abbrach und seinen Verfolgern entgegenwarf. Der Mensch brachte circa 4 Stunden auf den Dächern zu. Nachdem man schon alle Rettungsversuche als nutzlos aufgegeben hatte, meldete sich ein junger Mensch und erklärte, den Menschen herabholen zu wollen. Man erkletterte nochmals die schwindelnde Höhe und siehe da, der junge Mann verstand es in der Thai, den furchtbaren Kletterer in eine Dachkammer zu jagen, wo er von der Polizei sestgenommen und in Sicherheit gebracht wurde. Lausanne, 8. April. Ueber das Brandunglück in Vallorbes meldet man der „92. Z. Z.": Das Feuer ging um 3Vr Uhr Morgens im Hause Voßhardt gegenüber ' dem Gasthof „zum weißen Kreuz" nahe bei der Brücke über die Orbe auf, während eine starke eisigkalte Brise wehte. Sofort sprang das Feuer von Haus zu Haus Über die Schindeldächer, die durch die Witterung der letzten Tage ausgetrocknet waren- Binnen zwei Stunden war der auf dem linken Ufer gelegene Theil des Dorfes zerstört; nur das Quartier der Kirche, die Häuser zunächst der Brücke und die Gasthöfe I „weißes Kreuz" und „Stadthaus" sind unoersihrt. Auch die Post ist verbrannt Un- 1 cerfebrt blieb das rechte Ufer. Man zählt 145 Häuser, die in Brand geriethen; 1000 bis 1200 Personen sind obdachlos. Um Mittagszeit war man, Dank der von allen Seiten herbeigeeilten Hülse, Herr des Feuers. Der Anblick des Dorfes ist schrecklich: in ganzen Straßen stehen nur noch Mauern, die man demolirt, um Unglücksfälle zu verhüten. Von Mod'lien konnte fast nichts gerettet werden; wunderbarer Weise ist mit Ausnahme einiger Ziegen und Schafe das Vieh gerettet. Man schätzt den Schaden auf 1,500,000 Francs. Bet dem Brande von Vallorbes transportirte Hauptmann Klaidon, her Verwalter eines Pulverdepots, auf einem kleinen Karren die 4 Centner Pulver, die in seinem Magazin lagen, mitten durch die überall niederfallenden Feuerfunken. Kaum hatte er sie auf e ne benachbarte Wiese abgeladen, so explodii ten sie. Obne die Geistesgegenwart und den Muth Glardons hätte die Explosion furchtbares Unheil anrichten können Für die vielen Obdachlosen richtete man provisorisch die neue Feilenfabrik ein. die glücklicherweise vom Feuer verschont geblieben war. — Den aus dem Heere scheidenden Unteroffizieren kann nach dem Erlasse vom 30. April 1878 bekanntlich e'ne einmalige Beihülse von 165 Mark gewährt werden Nach einer aus den Bestimmungen des Reichshaushallsetats abgeleiteten Verfügung des Kriegsministers steht von jetzt ab diese Beihülfe auch den Unteroffizieren zu, welche mit der in den Grundsätzen für die Besetzung der Subaltern- und Unterbeamtenstellen bei den Reichs- und Staatsbehörden mit M litäranwärtern vorgesehenen Anstellungsbescheinigung, bezw. mit der Pension dafür ausscheiden. Soweit derartigen Unteroffizieren die in Rede stehende Beihülfe bisher nicht gewährt fetn sollte, hat dies nachträglich zu geschehen. 73*1) Ueber die flöhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition 'von HVOCwliEXA in Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München I zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Kirchliche Anzeigen der Stadt Greffen. Evangelische Gemeinde. GotteSdienA: Samstag den 14. April. Nachmittags 2 Uhr: Beichte, Pfarrer Dingeldey. Sonntag den 15. April (Jubilate). Vormittags 9V2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Confirmation der Realschüler und Feier des heiligen Abendmahls. (Die Gemeinde wird gebeten, die 10 ersten Bankreihen vom Altar der Kirche aus für die Angehörigen der Confirmanden frei lassen zu wollen.) Nachmittags 2% Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nach beiden Gottesdiensten Kollekte für die Armen unserer Gemeinde. Der Kindergottesdienst fällt ans. Die Pfarrge schäfte in der Woche vom 15. bis 21. April besorgt für Pfarrer Schloff er: Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. 3. Sonntag nach Ostern (Jubilate). Von 6 Uhr an: Beichte. 7 Uhr: Frühmesse und Austhetlung der h. Communion. 1/2IO Uhr: Hochamt und Predigt. Die Nachmittags-Andacht fällt aus. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag Abend 6 Uhr, Samstag Morgen 880 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 730 Uhr. SS1** 6t''■ mt ^'ttel- u V bQ8 '*•'“17. %h "b(." Zu” N°°°t tu ,,J^n8 des e;n Eitivurf *"> Hy zur te8en, welche «Siebenen t(N Mässig L lno innerhalb nntlidj riefen id n Tnrntag "en fast auS- n Gywnasien L-bresn und id Oberheffen >eile8 unserer Boy.schzell, chon eine er- 'in stattlicher essen waren, )er Brönner- 1 sehr hohem kümmerte n " sie auf die - Dach frtnetz ikche von ihm -x Straße aus ifftrtt, sich oft vertraute, zu. bjuholen. Je- e abbrach und >f den Dächern hatte, meldete en. Man er- verstand es in jo er von der neidet man der lardt gegenüber e auf, wählend zu Haus über trocknet waren- es Docks zerr d die Gasthöfe •rbrannt Un; eckthen,' 1000 der von allen ist schrecklich'. wWätlt ju jQTtt Wesie tsl ;t den Schaden te Houpimann die 4 Gentner aüenden Feuer- trplobhten sie- fion furchtbares isortsch die nme m Erlasse vom ewährt werden tten AerfügM ieren zu, welche rbeamtenstellen Slnstellungs- llnterosstjieren 4 nachträglich n^eigelne^ pn wenn O*r^' «’■ srt S6* ' zlltar Gemeinde- !. Mi- bt,Ct9‘ tr 6. Commu"10"- 2 W' Mittag ' Allgemeiner Anzeiger. 2598 von das Schulstraße 9. 2326 Neustadt. 2434 verkaufe 25 Ff d. Zwiebel I 2521 Buchbinderei. Marktstraße. 1558 Marktstraße. 1557 704 988 Eine Hofraithe mit Bauplatz Weqen baulicher Veränderung meiner Geschästslocalitäten verkaufe rch meine sämtlichen Laarenoorräthe, "bestehend in ranw^n un« Lamas, ferner alle Sorten carrirte und einfarbige Rockstoffe, Biber, Btauvrua, Reaatta Futterzeug rc. rc. bedeutend unter dem seitherigen Preis. ö Achtungsvoll - t—« 384 ,um ®erfaiif im District Seisen werden 204 Rmtr. Buchen-Durchforstungsreisig ui Schichten ausgeboten, ebenso 82 Rmtr. Fichten-Reisig, zu Bohnenstangen brauchbar; außerdem kommen 100 Rmtr BlrkemBefcnretsig m Schichten Nächster Viehmarkt zu Gelnhausen Dienstaa de« »7. April l. I. _____ zur Beachtung! Ph. Mayfarth &, Co., Maschinenfabrikanten in Frankfurt a. M., haben letztjahng Dreachcampagne eine wichtige Erfindung an 23<5* Oampt-Oresch-Mascliiiieii «G gemacht, welche an jeder bereite vorhandenen Dampf-Dreseh-Maschine angebracht werden kann, ebenso auch bei neu anzuschaffenden Maschinen von Clayton &. Shuttleworth Lincoln und Robey & Co. in Lincoln mitgeliefert wird. Reflectanten für nächste Ernte werden diese Maschinen, sowie auch die Patent-Glattstroh-Dresch-Maschinen für Da p und Pferdebetrieb zu billigen Preisen unter Zahlungserleichterungen empfohlen. Jede erwünschte Auskunft, schriftlich oder mündlich erthellen PH MAYFARTH & Co. in Frankfurt a. M., Baumweg 7, Feld- und Garten Sämereien in bester, frischester Waare bei 2335 e'r. Seibel. ,Utn ^Sammtliches Holz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und wäre den Steigerern deshalb vorher zu besichtigen. Der Großh. Forstwart Stapp el m Heimertshausen wird auf Verlangen Eisengießerei u. Maagensabrikl von Carl Schenck, Darmstadt. 442 Dienstag hen 24 April, Nachmittags 2 Uhr, fallen auf hiesigem Ortsgericht oje den Kindern des Friedrich Graf gehörenden Immobilien: , r Flur XXX!V/581a6/10, 444 Mir. Hosrcnthe am Schießhaus, r , . XXXIV/5957io, 326 Mtr. Hofrcuthe- garten daselbst meistbietend versteigert werden. Gießen, den 12. April 1883. Großherzogliches Ortsgericht. 2)93 Lüdeking. 2512 Sehr gute eingemachte Gurken, Bohnen und Sauerkraut empfiehlt die Gemüsehandlung ^we. llerstkigerunsttz-ünzeige. Dienstag den 17. irnd Mittwoch den 18. 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Meiner verehrten Kundschaft sowie einem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Mittheilung, daß ich von heute an in meinem von Herrn MalkomefiuS erkauften Hause, Asterweg 46, wohne. — Halte mich bei vorkommenden Fällen in Anfertigung und Lieferung von Wasser- und Pfuhlpumpen in Holz und Eisen unter Zusicherung billigster Bedienung und Garantie bestens empfohlen. Achtungsvoll empfiehlt ihre Specialitäten Gebr. Java-Kaffee1s la. gebr. Java-Kaffee 1,60 dl. in Paketen von Vr und Vi Kilo. Jedes Paket ist mit meiner Firma und Schutzmarke versehen. Alleinige Niederlage in Gießen: bei Herrn J. M. Sclllilliof, Marktstratze. Bei Abnahme von 9 Pfund franco Zusendung nach Auswärts. 362 10 gute Maurer und Handlanger finden gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung bei Maurermeister Sarnes, am Bernhardt'scheu Bau, Ludwigs- straße. 2592 Wermiethungerr. 2586 Ein möbl. 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Schul Darw-c «chM-r bei DSdimr »ner-eu6|litut Mgerichle Mr Berlin, ch auf MoM Berlin, 13 Amhl in Dorio i 9unbt3commi|l füllten tnlftane jd 8 44 ber Geror Ksah 3 (Öegltimat üzdehnt und btt iichmigt. Zu Z 4 $oumbad)'8 Wfiti lt3 ©aDtrbfbdrit snbtn die MStz IlmationMarti) 6« ebenso Art- 10 a selleninnungkn w - Gezrr tdchnctrr Raih \ gchtzetz autzgearl brr Grundsätze, Muvtz so wtd) üue Reihe von Die matzgrbent EinZ'lnen treffe - Der unb § Schwer lautet: EntM Wend, Uedei Freibur dchn-Unglückr i Äofien der Stac Münch, Borden. IN « äT l°S WS1, *lej* !" ®"11 853*% Nu Nebl»le: «u ff' «8 i «»m «!<>>» 'M,: "<5 «m Vkihör BtitinbniS ab !'ch Nach» •in «tthastetia i Nnunluna; fi N Set^fhingei IM 8,11 II 3118 V'elrtli,6 t'Dt