1888 Donnerstag ben 13. December Nr. 290 für den Kreis Gießen Erscheint tLglich mtt A«Hnahnre des Montags. Vnreanr Schulfiraße 7. PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. leitet zu haben. Nach einer Mittheilung der „Agence Fabra" würde Spanien mit Rücksicht aus die großen Interessen, welche es in den chinesischen Gewässern zu vertreten hat, von den Mächten aufgesordert werden, zum Schutze der europäischen Staatsangehörigen in China mitzuwirken, im Falle, daß Feindselig- ketten zwischen Frankreich und China ausbrechen sollten. Ein derartiger Schritt würde Spanien die Anerkennung als Großmacht sichern und die leitenden spa- Nischen Staatsmänner dürsten darum nicht zözern, dieses Anerbieten anzunehmen. Die chinesische Negierung sicht sich nach Bundesgenossen im Falle eines Krieges mit Frankreich um. Das benachbarte japanesiiche Jnselreich wäre hierzu am geeignetsten und hat denn auch die Regierung von Peking der japa- nesischen Regierung ein Offensiv- und Desensiv-Bündniß angetragen. Japan hat nun dasselbe allerdings wohlweislich abgelehnt, trotzdem aber das nicht unerhebliche Zugeständniß gemacht, daß es französischen Kriegsschiffen die Einnahme von Kohlen und Proviant in den japanesischen Häsen nicht gestatten würde. In Kairo ist eine neue Hiobspost ans den aufständischen Lander- theilen eingegangen. 500 Mann Negertrnppen und 200 Mann Baschi-Bozuks, welche in der Mhe von Suakim eine Recognoscirnng ausffchren sollten, stird von den ausständischen Beduinen überfallen und bis aus 50 Mann niedergehauen worden. Diese neue Niederlage der egyvtischen Truppen hat in Kairo große Bestürzung verursacht, da die geschlagenen Truppen zu den besten Truppen- theilen der egyptischen Armee gehörten, welche gerade nicht übermäßig reich an gutem Material ist. Man ist besorgt, daß sich die Wiedereröffnung der Straße ' von Berber nach Suakim zur Verbindung mit Baker Pascha, der mit der Führung der neuen Expedition nach dem Sudan beauftragt ist, in Folge dieses Ereignisses kaum ermöglichen lassen werde. Das Großherzogliche Steuer-Commissariat Gießen an die Großherzoglichen Ortsgerichtsvorsteher des Bezirks. Die Ihnen dieser Tage k. I. zugehenden Bau- und Cultur-VerändtzrMgs-Verzeichnisse wollen Sie 4 Wochen lang offen legen, solche sodann auf der 4. Seite und, wenn noch nicht gestehen, anch unter den: letzten Eintrag iur> .Innern bescheinigen und alsbald hierher zurückjenden. Gießen, den 12. December 1883. ___ hi- -—>—-—■ V _ . ' ______ - - »■■J I« in» I UH III l'W 11 i Hü Politische U-berfkcht. Gießen, 12. December. Unsere politischen Kreise sind durch die Nachrichten von dem eventuellen Besuche des Kronprinzen beim Papste und von der Begnadigung des Bischoss von Limburg in begreifliche Aufregung versetzt worden. Eine Bestätigung ersterer Mitlheiluvg von osficiöser Seite liegt allerdings noch nicht vor, ja, die „Nords. Allg. Ztg." meldete sogar, daß der Besuch des Kronprinzen in Rom zunächst nur dem Könige Humbert gelte, indessen liegen verschiedene Anzeichen vor, welche das Erscheinen des Kronprinzen im Batican als unzweijel- haft gelten lassen. Daß Letzteres mit der Begnadigung des Limburger Bischofs zusammenhängen würde, kann ebenfalls keinem Zweifel unterliegen und so stün- den >oir denn vor einer neuen wichtigen Phase in den kirchenpolitischen Angelegenheiten. Eigenthümlich berührt es hierbei, daß zur gleichen Zeit im preußischen Abgeordnetenhause die kirchenpolitische Frage wieder in Anregung gebracht wird, wenigstens sah man für diesen Mittwoch der Einbringung des Antrages des Centruins entgegen, noch welchem die kirchlichen Paragraphen in der preußischen Verfassung, welche während des CulturkampfeS aufgehoben worden waren, wieder hergestellt werden sollen und wie sich heutzutage die Dinge im Verhältniß der preußischen Negierung sowohl zum Eenlrum, als auch zum Batican gestalte^ haben, ist die Möglichkeit einer Annahme des Antrages nicht ausgeschlossen., Aus Allem geht hervor, daß wir vor einer neuen wichtigen Wendung in bet, Kirchenpolitik stehen; ob dieselbe zu einem dauernden Frieden mit Rom führen' wird, muß abgewartet werden. In Berlin ist in Folge des bekannten Drckhoff ichen Processes eine Commission zusammengetreten. Die Erscheinungen in der Berliner Verbrecherwelt, die Organisation, die weite Ausdehnung, das systematische Zusammenarbeiten derselbeii sind der Regierung wichtig genug erschienen, um energische Geaenmaßreqeln zu ergreifen. Um diesen Zweck mit Umsicht und Schnellrg.ert 'n erreichen, sind in die erwähnte Commission von Seiten des Ministers des Innern Reqierungsrath Schmidt, Regierungsralh Graf Pückler (Chef der Ber- lmec Criminalpolizei), 2andrath Keßler i Epcf ber Berliner politischen Pol'zel), von Seiten des Justizministers die Staatsanwälte Angern und Dr Otto , die Landgerichts-Directoren Bachmann und Müller und der Untersuchungsrichter, Amtsaericktsrath Hollmann, entsendet worden. Nichts Neues aus Tongking — mit diesen Worten muß der sran- zösilche Ministerpräsident, Herr F-rry, noch immer die Deputirtenkammer ab- sveisen Es ist in der That auffallend, daß über den Fortgang der sranzosi- schen Operationen in Tongking noch immer solche Ungewißheit herrscht, nur einiae unklare Telegramme über di- Fortsetzung der Vorbereitungen und über stattgehabte unbedeutende Recognosciruugen liegen vor Es macht d.°S m Frankreich aerade keinen günstigen Eindruck und auch die Pariser Börse steht unter dem Einfluß dieser Ungewißheit. Man muß daher befürchten oaß in Paris das Vertrauen sowohl in die sranzösische Militärleitung, wie auch m die ActionSfähigkeit des Cabinets Ferry erschüttert wird, wenn es dem zetzt betracht- Üch verstärkten Expeditions-Corps nicht bald gelingt, die „Schwarzen Flaggen und das Piratengesindel aus Bacninh nnd Sontay zu vertreiben Em aber- maliaer Ministermechsel in Paris würde aber die ostasiatlschen Schwierigkeiten S^bSunb ganz richtig erklärte im Verlaufener T°ngking-Debatte "eM Renan t der Berichterstatter der Tongkmg-Commisiion, daß der häufige Cabstietsw-chsel und der hiermit zusammenhängende Mangel einer consequenten Vol diese Schwierigkeiten verursacht habe. - E>n dem Mar,nem,Nister zuge- aanaenes Telegramm meldet, daß das Transportschiff „Corroze" Mit der für Sting bestimmten Artillerie am 29. November in der Bar von Along ange- kommen ist. @ (;ecietär i,n italienischen Ministerium des Fnne?n Lovito, welcher sich mit dem Abg^Nicotera duellirte, hat mgolge n-ff-v s-Me Enllassuna eingereicht. Dieselbe ist dem Vernehmen nach bereits n r L.int - Der päpstliche Prälat Savarese ist zum Protestantismus über- Än9 D-, R,-w, d-- .»>,<»,»ich«, -l>-ch- l« et P-u- m R»m, der üblicken feierlichen Weise begangen, womit zugleich Erklärung Der Großfürsten Peter Nikolajewitsch und Georg Mlchallowttsch ver. c L L Lr ^ierlickkeit wohnten der Kaffer und bie Übrigen Groß- bunben 8 Georgsritter, das Osficier-Corps und der deutsche nLöster bei. Bei der Tafel des Georgens-Ordens ?L d CM sich zu dem deutschen Botschafter wendend, den ersten Toast Kaiser Wllh lm als den ältesten Ordensritter, aus. ' M r Besuch des deutschen Kronprinzen °m Madrider Hofe scheint in der That die Aufnahme Spaniens in das europäische Concert emge- Darmstadt, 10. December. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: ,rp , Am 1. December den Steuercommissär des Steuercomnuffariats Ooer- Ingelheim, Hermann Kraus, und den Steuercommiffär des Steuercommiffa- riats Fürth, Friedrich Deisler, in gleicher Dienstelgenschaft mit Wirkung vom 1. Januar 1884 an in das Steuercommiffariat Offenbach bezw. Ober- Ingelheim zu versetzen, sowie den Obersteuercalculator 1. Klaffe, Ferd. Trapp, gleichfalls mit Wirkung vom 1. Januar 1884 an zum Steuercommiffär des Steuercommiffariats Fürth zu ernennen. Darmstadt, 11. Decbr. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: , r , . n Am 28. Novbr. den Oberrechnungs-Probator 1. Klaffe bei der 2. Ad- theilung der Justificatur der Oberrechnungskammer, Georg Betz, zum Ober- rechnungS-Revisor nnb ben Oberrechnungs-Probator 2. Klaffe bei der 2. Abtheil- ung ber Justificatur der Ober-rechnungskammer, Georg Hoos, zum Oberrechnungs-Probator 1. Klaffe bei ber genannten JuWcaturabtheilung zu ernennen. Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Jmiern nnb der Justiz vom 5. Decbr. würbe ber Gerichtsschreiber-Aspirant Jacob Fischer aus Gernsheim zum Hülssgerichtsschreiber am Großh. Landgericht ber Provinz Starkenburg, und zwar zunächst für ben Dienst bei ben Untersuchungsrichtern und burch Entschließung vom 7. Decbr. ber Gerichlsschreiber-Aspirant August Kiefer in Darmstadt zum Hülssgerichtsschreiber am Großh. Amtsgericht Darmstabc 1 bestellt. 11. Darmstadt, am 11. December 1883. Die erste Kammer der Landstände begann heute Morgen ihre Beratungen bezüglich, der neuen Steuerge etze^ . G eich zu Anfang der Sitzung zog Herr Wernherr von Merstem seinen alo Ausschußminoutüt gestellten Antrag, den Gegenstand auf kommende Zeisen zu verschieben, zuruck und trat die Kammer in die Bcrathung ein über den Entwurf, die allgemeine Einkommensteuer betreffend. Die ersten drei Artikel des Entwurfs wurden ohne Anstand in der Faßung der Vorlage angenommen. Zu Art. 4, dieZuzwhungderAcüeW delnd, stellte Geheimer Commerzienrath Lauter en den Antrag, dem Beschluß des Ausschusses nicht beizutreten oder doch wenigstens die Hest. Ludwigsbahn auszun^men und nach einigen Debatten, woran sich Graf Laub ach, Surft Isenburg-B ir stein, WtTiiftprnrnftht,nt Sckileiermacher, Lauteren und Geh. Commerzienrath Heil - wel^’ &6tem betont „es sei Pflicht eines Jeden di- Reform der Steuergesetze zu erleichtern" —, einen weiteren Antrag, die Bestimmungen sollen erst hi Kraft treten, wenn ähnliche Bestimmungen m anderen deuflcheu Staaten insbesondere in Preußen, zur Einführung gelangten. Nach längerer Debatte wird der Art. 4 in Ueberstimmung mit dem Beschluß der .zweiten Kammer angenommen. Di- Art. 5 und 6 werden acceptirt nach dem Ausschußantrag, ebcnlo uachdem der Art. 7 bij jur Bcrathung über Art. 13 zuruckgestellt war, die Art. 8, 9 und 10. 2lrt. 11 , beföaftigt sich mit den Arbeitgebern und Sparkassen, welche gehalten sein sollen die Bezüge der bei ihnen Beschästiaten resp. die Einlagen der Einzelnen aus Ansrage des Steuer- Cvmmffsars anzugeben. Der Artikel wurde nach lanaer Debatte m der Fassung des Ausschußantrags angenommen d. h. die Absätze 2 und 3 der Regterungsvorlag- gestrichen und der Absatz 1 mit Ausschluß des Satzes „und die Gewcrbtreibenden, sowie sonstigen Arbeitgeber hinsichtlich der bei ihnen beschäftigten, wenn auch anderwärts wohnenden Personen" in der Fassung der zweiten Kammer acceptirt. Die Artikel 7 und 13 wurden zusammen zur Diskussion gebracht und nach kurzer Debatte die Scala der ersten Esiikommenfteuer-ÄAHeilung insoweit verändert, daß die-unterste Elaste von 2600 A statt von 2500 A Einkommen beginne. Im Uebrigen wurde der Artikel in der Fassung der N egierungsvorlage angenommen. Auf Antrag der Regierung (Geh Ober- steueriath Baur) wurde sodann bestimmt, daß bei Art. 6 Invaliden, die eine Pension beziehen, sofern ihr Einkommen 500 A nicht erreicht, ebenso Invaliden, welche durch erhaltene Wunden 2c. erwerbsunfähig sind, sofern ihr Einkommen den Betrag von 600 ,A nicht erreicht, steuerfrei bleiben. Die Art. 14—19 boten keinen Anstand. Hinsichtlich der Art. 20—50 des Anhangs des Berichts der zweiten Kammer, die Selbst- cinschätznng (Deklarationspflicht) mit Strafbestimmungen betr>, welche von der zweiten Kammer acceptirt worden waren, spricht besonders Geh. Commerzienrath Heyl sich dagegen aus, indem er betont, daß dasselbe ebenso gilt auch auf die 2. Abth. der Ein- kommensteuerpslichtigen ausgedehnt werden könne. Die Art. 20 bis incl. 34 der Reg.- Borlage werden einstimmig angenommen. Bei Art- 35 wird sodann noch nach Antrag des Ausschusses die Scala'der 2. Abth. verändert, daß somit Einkommen unter 400 A steuerfrei erscheinen, sodann als 5. Absatz beigefügt, „die 3 untersten Elasten dürfen jedoch von unten anfangend alle oder theilweise durch Festsetzung im Finanzgesetz von der Erhebung der Einkommensteuer für die jedesmalige Finanzperiode befreit werden". Die übrigen Artikel werden in der Fassung der Reg. Vorlage angenommen. Nächste Sitzung morgen Vormittag 9 Uhr. —1. Darmstadt, 11. December. Die zweite Kammer der LandstSnde wird voraussichtlich Mitte Januar n. I. zusammmtreten. Nach dem vorliegenden Material zu urihellen, dürfte eine dreiwöchentliche Session in Aussicht stehen. Der Gesetzgebungsausschuß zweiter Kammer hält kommenden Freitag eine Sitzung ab und zwar wird zur Berathung femmer.-. 1. der Gesetzentwurf, die Collateral- und Schenkungssteuer bete., und 2. der Antrag des Abg. Schröder, betr. Einführung einer Scala der PrLmien- sätze bei der Brando-rsicherung. Vorläufig ist von einer gemeinsamen Berathung mit Großherzogl. Regierung abgesehen. Telegraphische Depesche«. WoLff'S Lslegr. Corresporrdenz-Brrreair. Berlin, 11. December. Bezüglich des Besuches des oeutschen Kronprinzen in Rom sagt die „R. A. Ztg." : Ganz abgesehen von persönlichen und freundschaftlichen Beziehungen erforderte die internationale Höflichkeit, daß der Kronprinz, wenn er zweimal hin und zurück durch Italien reise, dem Souverän jenes Landes einen Besuch abstattete. Daß aber der Kronprinz, wenn er einmal in Rom ist, auch den zweiten dort residirenden, mit uns in Frieden lebenden Souverän, den Papst, besucht, ist eine ebenso natürliche Consequenz derselben zwischen allen Höfen bestehenden Höstichkeitsregeln. Auffallend wäre es nur gewesen, wenn der Kronprinz zweimal durch Italien gefahren wäre, ohne den König zu begrüßen; hätte sich der Kronprinz aber in Rom ausgehalten, ohne den Papst gleichfalls zu besuchen, so wäre man berechtigt gewesen, zu schließen, daß zwischen dem deutschen Kaiserhause und dem Papste eine Verstimmung obwalte. Besondere politische Motive liegen weder für den einen noch für den andern Besuch in der Situation des Tages. — Das Abgeordnetenhaus berieth heute den Justizetat und verwies den Antrag Windthvrst auf Aushebung des neuen Regulativs für Rechtscandidaten an die Zustizcommission. — Der „Rordd. Allg. Ztg." wird aus Konstantinopel telegraphisch gemeldet, daß die türkischen Zollbehörden angewiesen worden sind, die aus Deutschland eingehenden Waaren im Allgemeinen mit einem Einfuhrzoll von 8 pCt. ad valorem zu belegen. — Heute Mittag fand im Abgeordnetenhause eine Sitzung des Staats- ministeriunis statt. — Prinz Alfred, Herzog von Edinburgh, ist zum Generallieutenant befördert worden. — Die Meldung der Blätter von einer bevorstehenden Reise des Cultus- ministers v. Goßler und des Flügeladjutanten des Kaisers, Grafen Lehndorff, nach Italien ist gänzlich unbegründet. Pesth, 11. Decbr. Für dieEhegesetzvorlage sprachen imOberhcruse Obergespan Bay, Graf Stefan Keglevtch, fooann Andrassy, welcher nachwles, daß die gerügten Uebel- stände wirklich bestehen, daß der Staat berechtigt fei, denselben abzuhelfen, und daß die Vorlage unter den gegenwärtigen Verhälimssm die beste ist. Der obligatorischen Eivilehe werde er nie zusammen, weil jeher Kampf mit der Kirche vermieden werden muß. Die kirchlichen Redner unterschätzten die Macht der Juden. Tisza ergriff schließlich das Wort und appellirte an die Würde des Oberhauses und wies die Einwürfe alS unbegründet zurück. Ditj.nigen irren, welche den Gesetzentwurf einzugraben glauben. Dieses Gesetz wird wieder zum Leben erstehen. Pesth, 11. December. Das Oberbaus hat den Gesetzentwurf, betr. die Ehe zwischen Christen und Juden, mit 109 gegen 103 Stimmen abgelehnt. Paris, 11- December. Die Kammer genehmigte das Budget des Kriegsministeriums. — In Negierungskreisen wird angenommen, die militärischen Operationen Courbet's in Tonking seien jetzt in vollem Gange, eine Nachricht von dorther aber erst in einigen Tagen zu erwarten. Madrid, 11. December. , Die durch Unwetter und einen orkanartigen Sturm unterbrochenen Verbindungen mit Barcelona sind vollständig wiederhergestellt. Meldungen ans Barcelona zufolge erreichten die vom Sturm gepeitschten Wogen außerhalb des Hafens eine Höhe von 15 Meter und rissen drei große Lücken in die Hafeimiauer. Die deutschen Kriegsschiffe „Prinz Adalbert" und „Sophie" hatten durch den Sturm, der in der Nacht am heftigsten wüthete, sowie durch die gegen die Hüfenmauern brechenden und über dieselben hinweg schlagenden und sich über die Schiffe ergießenden Wafser- massen viel zu leiden; die Ankerkabel rissen. Erst nach mehrstündiger harter Arbeit gelang es den Lotsen, beide Schiffe durch eine Stelle von geringer Tiefe auf einen sicheren Ankerplatz zu bringen. Von den Handelsschiffen ist eine große Anzahl beschädigt; von den deutschen Mannschaften ist niemand beschädigt. In der Vorstadt Barce- loneda sind die Wasserwogen in mehreren Straßen eingedrnngen. Granada, 11. December. Der deutsche Kronprinz, welcher gestern Abend nach 8 Uhr hier ein getroffen und in dem „Hotel der sieben Hlmmel" abgestiegen ist, besuchte sogleich die Alhambra. Der Besuch des alten maurischen Königsschlosses, welches auf einem hohen Hügel liegt und zu dem man durch einen Wald riesenhafter Bäume gelangt, fand bei Mondschein statt und machte das Ganze einen überwältigenden Eindruck. Morgen früh erfolgt die Weiterreise direct nach Barcelona. — DaS Wetter hat sich gebessert. Die durch Schneefall unterbrochenen Eisen- Lahnverbindungen sind wieder hergeftellt. Der Kronprinz setzte die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten fort Die Ankunft in Barcelona erfolgt voraussichtlich Freitag früh. — Der deutsche Kronprinz ist nach abermaligem Besuche der Alhambra nach Cordova und Valencia abgereist. London, 11. December. Die „Gazette" pubtclrt ein zwischen England und Spanien zu Madrid am 1. December unterzeichnetes Protokoll, betreffend die gegenseitigen Handelsbeziehungen. Es enthält die bekannten Bestimmungen und verpflichtet die beiden Regierungen, sofort die Unterhandlungen über einen Handelsvertrag zu eröffnen, welcher auch eine Consular-Convention und einen Schifffahrts-Vertrag umfaßt. — Die in Newcastle am Tyne stattgefundene Versammlung des Vereins der Dampferrheder des Nordens von England nahm eine Resolution an, welche die Londoner Abmachung mit Lesseps als unbefriedigend und unannehmbar erklärten. Rom, 11. December. Die Kammer beschloß, die Verhandlung des Entwurfs BaccelU's über die Reform des höheren Unterrichts bis nach der Berathung des Budgets und anderer dringender Gesetzentwürfe zu vertagen. — Der Staatsanwalt von Rom sucht in einem Schreiben die Ermächtigung «ach zur Einleitung einer Untersuchung gegen Nicotera wegen Beleidigung eines öffentlichen Beamten. Der Justizminister beantragte die Ermächtigung zur Anklage gegen N'cotera und Lovlto wegen Duells. Beide Verlangen wurden an die Bureaux verwiesen. Moskau, 11. December. Vor dem Hause eines verstorbenen reichen Kaufmanns Namens Gutzkm fand sich Vorm ttags eine große Masse Armer zur Empfangnahme her herkömmlichen Geldspenden ein. Bet der Vertheilur.g entstand ein so großes Gedränge, daß mehrere erdrückt und viele schwer beschädigt wurden. Alexandrien, 11. December. Nach einer Meldung des „Reuter'schen Bureaus" sind in Swut und den benachbarten Ortschaften Cholera-Erkrankungen vorg^kommen. Suez, 11. December. Rach einer „Reuter"- Meldung ist das Transportschiff „Tanta" augekommen, nachdem es in Suakim ein Detachement Gensd'ar- merie unter Oberst Sartorius ausgeschifft. Aus Suakim, 7. Decbr., wird gemeldet : Das englische Kanonenboot „Ranger" warf Raketen oberhalb der Stadt, um die Insurgenten von einem Angriff während der Nacht zurück- zusckreckcn-_________________________________________ Die Einweihung des Alice-Hospitals zu Darmstadt. Darmstadt, 9. December. (Fortsetzung und Schluß.) Alsdann ächtete Herr Oderfinanzrath Krug als Geschäftsführer des Alice- Frauen-BcreinS für Krankenpflege an die Versammlung folgende Worte: En Festtag ist es immer, wenn man ein lang ersehntes Werk glücklich vollbracht bat. So ist es gewiß ei» Festtag für den Verein, wenn wir beute ein Haus, daS wir sät Jahren für unsere Pflegerinnen ols eine Heimstätte mit Krankenpflege-Anstalt gewünscht und erstrebt haben, in schönster Vollendung vor uns sehen. Em unendlich schmerzliches Gefühl bewegt uns aber bet der Weihe dieses Hauses, daß eS der hohen Stifterin des Vereins, Ihrer Königlichen Hoheit unserer unvergeßlichen Großherzogin, nicht beschieden war, diesen Tag zu erleben, on dem einer Ihrer innigen Wünsche in E füllung gegangen ist. Ihrem, der hohen Entschlafenen, Andenken stiften wir diesen Bau, als einen Gedächtnißbau zum Dienste der Krankenpflege nach den Grundsätzen, welche die edle Fürstin mit Ihrem Namen dem Verein gegeben hat. Damit bekennen wir zugleich treu und fest, wie tn diesem Hause unserer Aufgabe gemäß nach diesen Grundsätzen Immerdar gewirkt und gearbeitet werden soll. Im Frieden soll dies sein ein Her Name sti an l grnannt: Es le latere, lang- :n dicstn Tagen ßlich der sclbst- n, welche theils Landes sich der Schaffung einer ! Vedürsnlß und 1872 gewonnen itn opßrwllllgen noch heute dem . Mer mit der mb bei erhöhten i war es Jahre in geräumiges, n - so wir tS Mchm Hoheit in schönster und gewahrt worden schen Kaiser und t »entern „n opferwillige» S» Neubau 6“* i un-igenE S ,t und mH Hulse •ÄS«. n ht!k tll<1 grfflffuttß fortan tri“ ” 'fiflltd werden, S'“>ä ■SÄ* der erkrankten Arbeitersfrau auch die Speisen für das blscheidene Mittagsmahl zu richten, die unerwachsenen Kinder zu warten, zu reinigen, zur Schule zu senden, daheim zu überwachen und zu ihrem Alter ang-mefsenen kleinen Hülseleistungen anzuhalten. So hat die Thätlgkett dcr gewissenhaften Pflrgerin im Hause des Arbeiters, des Armen, also nicht nur eine sanitälifche, sondern daneben auch eine moralische, ja, in manchem Sinne sogar eine pädagogische zu sein. Gewiß, auch der Reiche ist ja, wenn krank, etn armer Mann, doch ihm stehen so vielfach HülfSwittel zur Verfügung, deren der Unvermögende entbehren muß, und darum meine ich, der ««hrhaste Segen, die höchste ÄVohlthat unseres Instituts offenbart sich erst in den niederen Krankenstuben der Armulh. Arhnliche Erfahrungen habe» gewiß auch Sie, verehrte VereisSgenosffn. tn den verschiedene« WirkungSperioden Ihrer Thätigkeit gemacht, ober eS hat m-ch gedrängt, gerade an diesem Fest und Ehrtntog des Vereins und an dieser seiner künftigen Central- stelle von den besonderen Erfahrungen zu reden, die wir tn 14jädriger Thätigkeit in der ersten Industriestadt de-Landes gemacht, tn deren Boden unser Verein so tiefe Wurzeln geschlagen hat, daß sein Aufhören heute geradezu als eine Calamität empfunden werden müßte, wte uns denn die Stadtgemeinde im Hinblick hierauf seit geraumer Zeit einen avffhnlichen Jahresbeitrag gewährt hat. Fast genau zwei Drittel unserer Pflege- I. ingen erfolgen dafür auch an Unbemittelte umsonst. — „Edel sei der Mensch, V l .fftelch und gut", lehrt und unser großer Dichter, der j« auch einst hier gewandelt. Und dieser Spruch, er verdiente als schönste Devrse in goldenen Lettern auch an dem Giebel dieses Hauses zu glänz-n, zu dffsen Vollendung wir, die Zweigstistungen, Sie und un- selbst heute zu beglückwünschen haben- Ist doch damit cm sebnl'chst gehegter Wunsch erfüllt, ein angeftrebteS Ziel erreicht! In herrlicher, freier, aussichtsreicher und de« Krank n so ungemein wohlthuender stiller Lage, fern dem Geräusch und Dunstkreis der Stadt, zwischen hochragenden Bäumen und Wiesengrün erbebt sich hier das Haus, welches berufen ist, hierfür gleichsam das Mutterhaus unseres Vereins zn sein: Herl- und PflegLstätte unsereli Kranken, Heim- und Bildungsstätte unser» Pfleserinnen, von wo fit hinauSgesandt werden zu ihrer hoben und segensreichen Mission über daS ganze Land. Und wie sich mit dem Namen dieses schönen Flecks Erde dte Erinnerungen an jene andere edle fürstliche Frau unauflöslich verknüpfen, ohne die, das dürfen wir wohl sagen, das Alles nicht vorhanden wäre. Mit ihrem klaren, freien, voructtzeils- losen Geiste, mit ihrem warmen Herzen, ihrer kraftvollen, genialen Initiative hat sie daS Werk begonnen, dessen Krönung mir heute in dieser HauSweihe begehen, dte sich damit ein Denkmal aufgerichtet, schöner und erhabener, als es eine« in Erz und Stein zu jein vermöchte. Der ideale Gedanke der zu frühe geschiedenen hohen Stifterin, die Frau auf der Hohe ll- iLbriakeit es ihm zu erleichtern und zu ermöglichen. Wir arbeiten gemeinsam an der . frmfltienW« und können einander nicht entbehren.-" Und nun sei ®°*l°'pbbl‘felmf(Mo8fblc erhebende Feier. Hieraus nahmen die Herrschaften, sowie hl, geladenen Gäste unter Führung des Comit-s das Gebäude tn eingehender - ^eKCb in® SuÄein Dasselbe ist berechnet für ca. 24 Pflegerinnen und c° 38 Kranke; b7s dem bei milderem W-tt-r ersolgenden Ueberzug der Kranken und Pfl-gennnen w«rd das H°spE °°^ dem Verein schon jetzt als Poliklinik und im Lauf- di-s-s ^^"^^hr^K^si-rUche^Hohstt^di^Kronpitnzessin8 de/Deutschen N-.chs batt-schriftlich nicht b-°wohn°'n zu können, mit folgenden Worten ausgedrückt: .Wie unbe- tchr-?bNck> leid tbut es mir. bei der Eröffnung des Hospitals nicht zug-gen -in zu mi» fo f 6r gefreut. Meine Gedanken werden bet Ihnen sein und ' S ° wünsche ich der Anstalt Blühen und Gedeihen." ®on wumm bc8 Haasts wurde -'n- G-n-raloersammlung des Vereins abgehatten? welchMK/nigl. Ah°'t der Großherzog und Ihre H^Prinzesstn Victoria ebenfalls beiwohnten. tL>armn. Zig.) Hing 5 faan iii ergrüK Ib(P, «L-G «SjSS'jj BI« ", fjunti da 's« SS tife: - Stall-tinb hüfJM* Eingesandt. In einer Zeit da jeder sich rüstet bei dem schönen Weihnachtsfest Angehörigen oder Freunden durch ein Geschenk Freude zu machen, ist mancher in Verlegenheit, was er unter dem vielen Schonen, das oargeboten wird, wählen soll. Wir möchten darum aufmerksam machen auf ein neues Unternehmen der rührigen Verlagshandlnng von Emil Roth in Gießen, das eben so zeitgemäß wie vorzüglich gelungen ist. Es sind dies die ausgezeichneten Photographien des Niederwalddenkmals in vier verschiedenen Ausgaben. Wer das herrliche Standbild der Germania auf dem Niederwald gesehen hat, — und bis in die letzte Zeit wallfahrten Tausende nach der Höhe — mußte sich auch überzeugen, daß bei dem oerhältnißmäßig engen Raum vor und neben dem kolossalen Denkmal für den Photographen Schwierigkeiten erwachsen, die nur durch ganz besondere Mittel zu bewältigen sind. Herrn Hofvhotographen G. Lange in Bad Schwalbach ist eS gelungen, dieselben aufs glücklichste zu überwinden. Ausgrrüst^t mit den vorzüglichen Apparaten und Trockenplatten zu Momentaufnahmen, mehr noch aber unterstützt durch ein hohes Gerüst, das zu den verschiedenen Aufnahmen an verschiedenen Stellen nach und nach aufgeschlagen wurde, war es dem Künstler möglich, in ben letzten schönen Tagen des Herbstes vorzügliche Aufnahmen zu erzielen, die in den Kunstanstalten von Bruckmann in München und von Römmler u. Jonas in Dresden ebenso vorzüglich vervielfältigt wurden. So werden nun Kunstblätter dargeboten, die vollkommen unerreicht dastehen. Von der Ausgabe in Quart (ä 1,50 JL das Blatt) sind bis jetzt vier Blätter erschienen: drei Totalansichten von verschiedenen Aufnahmepunkten und das große Kaiserrelief mit der Rhein-Moselgruppe und dem Reichsadler. In Cabinetformat (a 75 Pfg. das Blatt) sind 6 Aufnahmen fertig: drei Totalansichten von verschiedenen Seiten, das Kasierrelief und die beiden herrlichen Statuen vom Krieg und Frieden. In der dritten Visitausgabe (ä 40 Pfg ) finden wir drei Totalansichten und endlich in Groß-Folio (Photographiegröße 40 : 30, Cartongröße 65 : 50) die Totalansicht von vorn, vom hohen Gerüst aus aufgenommen. Dieses vorzügliche Kunstblatt (ä 4 JO eignet sich ganz besonders dazu, etngerahmt als Zimmerzierde zu dienen. Leider wurden dte Aufnahmen durch die Ungunst der Witterung unterbrochen; doch wird beabsichtigt, die einzelnen Ausgaben durch weitere Detailaufnahmen bet günstigerem Wetter zu vervollständigen. Möchte recht Vielen die Frerrde werden, diese ausgezeichneten Kunstblätter auf ihrem Weihnachtstisch zu finden. . . . r. a. SU, 12. Tecbr., Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten 236‘V Staatsbahnactien 261%, Galizier 245V2, .Lombarden 117, Nord- weftbahnactien 153V«, GoUhardbahnactien 947b, Darmstädter - Bankattien 155, Disconto Commandit 1867b, Oesterr. Silberrente ßß13/^, 4% Ungar. Goldrente 737r, 4% 1880er Ruffen 717g, 5% 1877r Russen - 2. Orient-Anleihe —, 4«/g Spanier —, 5«/ö Rumänische Rente —, 4% Unific. Egypter 6276, 5% Türken —, Marienburger —, Hess. Ludwigsbahnact. 108. Tendenz: fest. 1 8189 23 ■^<£ / Feinstes ä Flasche IS A 8187 J/. Äaltrein. 8180 Irische Schellfische Bratbiickmge 8107 C. G. Kleinhenn’s Delicatessen- 8178 schönes klares, kaust Wagenweise 8185 Hch. Schmall, Hess. Hof. freu &ie#eiu Handlung, 1 Kreuzplatz 1. empfiehlt Für einen jung. Mann mit guten Schulkennt- niffen ist in unfern» Ma- nufacturwaaren- u. Gar- derobe Geschäft eine BehrLiugsstette la. Gießener / Actien- / > Export-Bier / ä Flasche /V^ Bei Abnahme mehrerer Flaschen frei in's Hans. Nußkohlen I., Melirte Kohlen, Heffeubrücker Braunkohlen Eine Parthie färb. Glace-Handschuhe, Kopf- und Umhängtücher und Verschiedenes verkaufe bedeutend unterm Preis. empfiehlt zu den billigsten Preisen 8166 Email Dotz. Karl Schwan. Elfenbeingravenr. Amerikaner Defen von Gebr. 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Znr Bezahlung der Zinsen, welche von Len bei der hiesigen Spar- und Leihkasse erngklegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Donnerstag den 13. Dccember 1883, bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden aut ortsübliche Weise bekannt machen zu lasten. Gießen, den 28. November 1883 Der Rechner der Spar- und Lechkaste. Kehr. mm Fach ein» d billigster Preis- > Anhänger, u,s.w. LT Andris- ö1t| »Die |t{ft i hiermit M l Kinkel __ t ^örtene Anzeige, ■Graveur Die Kaffeebrenneret von Willi. Th. Wittlich Giessen 33 Marktst-ape 32 Empfiehlt stets selbst frisch gebrannten Kaffee von 1 M. bts X 1,60, besonders empfehle ich einen gebrannten G-ntral-Amerika für 1,30, ferner bringe ich mein Lager von Roh- Lee von^ 0,80 bis ^1,50 zur ™M Abnahme in empfehlende Er- inner ung. 7800 WbertBehrend -ritmflchlt unter Garantie der besten Kürsch- Lerarbeit, keine Händlerwaarc, Pehwaareii, Damenbisammuffen u. 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Bemerkt wird, daß alle Personen, welche an genannte Concursmaffe noch Zahlungen zu leisten haben, diese bis längstens Ende ds Jahres an den Unterzeichneten zu berichtigen haben, als sonst nach Ablauf dieser Frist gegen die Säumigen das gerichtliche Beitreibungsverfahren eingeleitet werden wird. Lich, den 11. December 1883. Kaemmerer, 8167 Concursverwalter. H. Zimmer Kreus empfiehlt sein großes Lager in Gold- u. Silber-Remontoir-Uhren, Regulatoren, Pendulen und Wecker. Grosses Lager in 8079 Gold- und Silber-, Granat-, t orallen-, Alfenide- und Christotle-Waaren* 8174 Gleichwie in anderen Handelsstädten, sollte man auch bei uns darauf sehen, daß möglichst viele Geschäftsbranchen in der Handelskammer ihre Vertretung finden und daß Männer, welche die Interessen des Handelsstandes in energischer Weise zu wahren wissen, derselben erhalten bleiben. In seltener Weise war dies bisher der Fall, weshalb es im Interesse des hiesigen Hanvelsstanbes liegen würde, die abtretenden Mitglieder sämmtlich wiederruwahlc»!__ Reujahrs-Gratulationskarten, Bifitkarten, Monogramms rc. empfiehlt zu Weihnachtsgeschenken und bittet um gütigen Zuspruch sm Julius Usos, Marktplatz. Di, feil Jahren bewerten 77071 Ingredienzien zur feineren Bäckerei empfiehlt bestens _________Emil Fischbach Neuenweg Wchm. Heerz Neuenweg Ä,,u».6^bai««K 5ÄÄ' Flanell- und gestrickte Damen- und Krnder-Unterröcken, Unterjacken und Beinkleidern in verschiedenen Größen, Strickwolle in guter Qualität und Rockwolle per Pfund J4,. 1,20. 6932 ■f 8172 । von 05 'fff CD 2 8123 0. Rosenthal & Cie. in Göppingen. Anfertigung nach Maß. Java-Kaffee Ausstattungen. Emil Eislor 8004 Preis 5 Mark pro Quartal bei allen Reichspostanstalten. 7985 35 „ Mandeln, pr. 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