ft 700 ütheis incrrtbtal zu 1 aus 3 Kuu I iu Dtrmitt^n j -'■^nbergtrftT. | Stints Hauses ? fbignra^J3. Httttcrbaus zu ! ^■rnray 3c Dbnmg -,u ver- tbbfli, bei lv-t, Hacker. liirä Familien: [ IKaiivliaße N. I : ck Ücrftraßk 11, | >. 5nmntrj als- | ^'.üM-aNe. j nt Sehnung, t xnnidbtn. ulius Roll. raaMatz ist ür | i'HtwlL > Urifltn* jrrr SetUtt in ’U!tn tzk'Uit/. nUngak®*1" xceTl . .'.^sbaeiahm ^AMöurz- - -- em Sehr» liier, «K-ch o W' 8 T»!»' 8 M O - ••»8 Dienstag den 13. Februar 1883. ießener Anzeiger Aints- und Allzeigeblatt für den Kreis Gießen. Brrcaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Berlin, 10. Februar. Der Reichstag nahm heute das Gesetz über die Controls des Reichshaushalts in erster und zweiter Lesung an und genehmigte nach unerheblicher Debatte den Gesetzentwurf, betr. die Abänderung des Reichs- beamten-Gesetzes in zweiter Lesung unverändert. Bei der zweiten Berathung -es Militärpensions-Gesetzes wurde von der Commission unveränderte Annahme beantragt. Meyer (Württemberg) befürwortete den Antrag Ausfeldt's, die Berechnung der Dienstjahre erst mit dem 21. Lebensjahre eintreten zu lasten, sowie mit dem Inkrafttreten des Gesetzes auch die Neuregelung der Communal- Steuerpflicht der Militärs vorzunehmen. Nach längerer von Wöllwarth, Pfetten, Schröter, Bernuth, Richter, Windthorst, Buhl, innigerot)e, Schott geführten Debatte wurde die Berathung bis Montag vertagt. — In der heutigen Bundesraths-Sitzung ist bezüglich der Erhöhung der Holzzölle beschlossen: Bau- und Nutzholz, 1) roh oder blos mit der Axt vorgearbeitet 100 Kilogr. 30 2) gesägt ober aus anderem Wege vorgearbeitet oder zerkleinert u. s. w. 100 Kilogr. 70 H. Berlin, 10. Februar. Der Cultusminister erließ unterm 31. Januar eine Verfügung an die Universitäts-Curatoren, Rectoren und Senate der Universi- täten und technischen Hochschulen, betr. den Turnunterricht auf Universitäten. Der Minister fordert darin von genannten Behörden Bericht über die Turnräume, die Ausstattung derselben mit Geräthen, die Eigenthumsverhältnisse der Räume, eventuell die Mietpreise, das Vorhandensein, die Besoldung und Qna- lification des Turnlehrers, sowie über das Bestehen und die Mitgliederzahl der akademischen Vereine. — Die Vorlage in Betreff der Herstellung eines neuen Neichstagsgebäudes ist nunmehr an ben Reichstag gelangt, lieber die Stellung, welche ber Bundesrath hierzu entnimmt, giebt ber Bericht folgenden Aufschluß: Der BundeSr^th hat dem Vorschlag, den nunmehr vorliegenden Entwurf ber Ausarbeitung des Bauprojects zu Grunde zu legen, die Zustimmung ertheilt. Er hat bies aber namentlich mit Rücksicht aus die Bemerkungen gethan, zu welchett der königlich preußischen Akademie des Bauwesens die für den Sitzungssaal des Reichstages gewählte beträchtliche Höhenlage Anlaß gegeben, daß es bei der Ausarbeitung oes ProjeclS gelingen werde, dem Sitzungssaale eine geringere Höhenlage zu geben, weil in diesem Saale der gesammte geschäftliche Verkehr des Reichstags zusammenläuft. Es muß nach der gewonnenen Auffassung des Bundesraths auf eine Höhenlage Bedacht genommen werden, welche den Saal von der Straße her in leichter Weise zugänglich macht. Aus diesem Gesichtspunkte wurde die in dem Entwürfe gewählte Anordnung nicht für eine zufriedenstellende erachtet. Eine glücklichere Lösung ber Aufgabe zu finden, ohne int Uebrtgen die Grund- züge des Entwurfs aufzugeben, erschien hierbei nicht ausgeschlossen, und der Bundesrath hat deshalb keinen Anstand genommen, mit der etatsmäßigen Bereitstellung weiterer Mittel für den Bau lediglich unter dem Ausdruck jener Erwartung sich einverstanden zu erklären. Ueberhaupt werden auch nach der Ansicht der Commission für die Errichtung des Reichstagsgebäudes die vorliegenden Skizzen für die Ausarbeitung des Bauprojects nur als allgemeine Richtschnur dienen können. In Einzelheiten wird unzweifelhaft sowohl die Archi- tectur, als auch die Anordnung der Räume noch Aenderungen und Berichti- gungen erfahren. Die damit verbundenen umfänglichen Arbeiten lassen nicht erwarten, daß bas Bauproject vor dem Herbst d. Js. zur Kenntniß bes Reichs- wgs gebracht werden kann. Inzwischen wird dies kein Hinderniß bilden, um | schon im Lause des Sommers einzelne bauliche Arbeiten in Angriff zu nehmen. — Die Frage der Sonntags-Polizeiverordnung in der Provinz Sachsen, die so viel böses Blut macht, wird jetzt in der Ministerial-Jnstanz geprüft. — Wie dem „Frkstr. Journ." aus Berlin gemeldet wird, ist der Vertrag Wischen Preußen und den Main-Ufer-Staaten jetzt abgeschlossen und steht der Austausch der Ratificationen unmittelbar bevor. Bonn, 10. Februar. Ein Extrablatt der klerikalen „Deutschen Reichs- Wung" meldet aus Rom, 10. Februar, die Antwort des Papstes auf das schreiben des Kaisers Wilhelm gehe dahin, daß ein Uebereinkommen betreffs des Einspruchsrechtes nur gleichzeitig mit der Revision der organischen Maige- setze stattfinden könne. Ein Schreiben des Kardinal-Staatssecretürs regele die ganzen Verhandlungen. München, 9. Februar. Minister v. Crailsheim, der als Chef der bayerischen Verkehrs-Anstalten morgen in Angelegenheit der Postiverthzeichen nach Berlin reift, wird, wie man in Fachkreisen anzunehmen guten Grund hat, durchaus jedem Antrag auf Einführung der einheitlichen Postwerthzeicheu energisch entgegentreten, insofern dadurch die Selbstständigkeit und der finanzielle üestand der bayerischen Postverwaltung alterirt werden kann. Dagegen wird der Minister allen anzustrebenden Erleichterungen bezüglich des gegenseitigen Verkehrs bereitwilligst entgegenkommen. Karlsruhe, 9. Februar. Der hiesige Gewerbeverein hat die ersten schritte gethan zur Beseitigung des bisherigen Submissions-Versahrens. Ein Vortrag des Kaufmanns Ritzmann über die Vorgänge bei diesem Verfahren erregt die allgemeine Aufmerksamkeit. Redner wies daraus hin, daß das Unterbieten der Preise durch mittellose oder schlecht arbeitende Gewerbetreibende, die nur ihre Vortheile suchen, Die Wettbewerbung oft zur traurigen Komödie macht uub den ehrlichen Gewerbebetrieb aufs Schwerste schädigt. Die Angelegenheit iotl weiter verfolgt und eine Eingabe behufs Abschaffung der Mißbräuche gemacht werden. — Um eine vollständige Uebersicht über die gegen das Bettler- und Landstreicher-Unwesen getroffenen Maßregeln zu gewinnen, läßt die Regierung statistische Erhebungen vornehmen über die Anti - Bettelvereine des Landes. Gleichzeitig findet eine Aufnahme der in einzelnen Bezirken und Gemeinden bestehenden Einrichtung statt, nach welcher bedürftigen Durchreisenden Unterstützung an Geld, Naturalverpflegung oder Nachtquartier auf Kosten der Gemeinde gewährt wird. Der Segen dieser Einrichtungen tritt überall zu Tage; denn das Vaganten-Unwesen hat gegen die früheren Jahre bedeutend nachgelassen. Oesterreich. Wien, 10. Februar. Die heutige Sitzung des Abgeordnetenhauses fand unter colossalem Andrang des Publikums statt. Der Handelsminister Pino beantwortete die Interpellation über die Be- stechungS-Affaire Kaminski's dahin, daß die Regierung ans Sparsamkeits- und aus Utilitäts-Gründen den Bau einem General-Unternehmer übergab. Der Minister ist von der Integrität der staatlichen Organe zwar überzeugt; er fetze aber trotzdem eine Disciplinar-Commifsion ein. Die Regierung habe weiter alle ihr zu Gebote stehenden Akten der Staatsanwaltschaft abgetreten, welche auf Vornahme der strafgerichtlichen Vorerhebungen bringt. Der Abg. Kopp foer. Linke) greift hierauf in einer äußerst heftigen Rede das Ministerium, die Rechte und die Länderbank an. Es müsse vermieden werden, daß eine Regierung bestehe, der das Prestige der persönlichen Ehrenhaftigkeit fehle. Die Länderbank fei, wie Hamlet's Maulwurf, wo sie hintritt ruft sie „hier!" Darum fei eine strenge Untersuchung nöthig. (Beifallssturm links). Der sJ)iinifterpräfibent Taaffe weist empört die Verläumdungen gegen die Regierung zurück. Sie hätte nichts gegen eine Enquete einzuwenden, aber wenn man sie selbst beschuldigte, dann fei Der Staatsgerichtshof da, an diesen mag man appelliren. (Applaus rechts). Grocholski und Rieger sind für eine Enquete, erklären jedoch der Regierung ihr volles Vertrauen. Pflüge! (klerikal) ist gegen jede Enquete. Kopp's Antrag, wonach ein Ausschuß von 15 Mitgliedern zur eingehenden Prüfung der Sache und sofortiger Berichterstattung gewählt werden soll, wird schließlich fast einstimmig angenommen. Auch die Minister stimmten dafür. (Fr. Journ.). Krankreich. Paris, 9. Februar. Nachdem nun der Wortlaut des vom General Thibaudin unterschriebenen Ehrenscheines bekannt geworden ist, dürfte die Stellung dieses Kriegsministers eine schwer haltbare geworden sein. Von Berlin aus ist amtlich augenscheinlich nichts geschehen, dies herbeizuführen, denn die der Negierung nahestehenden Organe haben ja ausdrücklich hervorgehoben, daß diese sich jeder Einmischung in dieser Angelegenheit enthalten habe, die ausschließlich „innerer" Natur sei. Nkan darf annehmen, daß der deutsche Botschaster in Paris den Auftrag erhalten habe, in demselben Sinne zu handeln, d. h. dem Falle Thibaudin gegenüber vollständige Zurückhaltung zu beobachten. Nach demselben Grundsätze würde auch die Ernennung Brisson's zum Cabinets-Chef keine mißliebige Kritik ueranlaffen, wennschon Herr Brisson sich bemüht zu haben scheint, die Nachfolge Gambetta'S als hoinme de la revanche anzutreten. Die Wahl der Wanner, denen Frankreich die Leitung feiner Geschäfte anvertrauen will, ist nach Berliner Auffassung lediglich Sache Der Franzosen. Das Gerücht, daß die Ernennung Brisson's in Berlin schlecht ausgenommen werden, ja, daß man sogar dagegen Einspmch erheben würde, kann nur von denjenigen in Umlauf gesetzt werden, welche ein Interesse daran haben, die öffentliche Meinung zu beunruhigen, und wird nur bei denjenigen Glauben finden, welche mit politischen Gepflogenheiten gänzlich imbekannt sind. Paris, 9. Februar. Die Anklagekammer in Sachen des Prinzen Napoleon trat diesen Mittag zusammen. Sie bestand aus 13 Richtern, da sie sich die Appellkammer für Zuchtpolizei-Processe beigefeQt hatte, was kraft des Gesetzes voni 26. Juli 1810 erlaubt ist. Der General-Advocat zog sich zurück, nachdem er fein Ersuchschreiben niedergelegt hatte, das auf Einstellung der Untersuchung lautete. Der Präsident las hierauf die Akten und die Denkschrift der Bertheidiger des Prinzen Napoleon vor. Um P/j Uhr gab die^ Anklagekammer ihren Beschluß zur Einstellung der Untersuchung kund. Der Prinz war seit diesem Morgen davon unterrichtet, daß die Untersuchung eingestellt werden würde, llni 53/4 Uhr hatte er das Krankenhaus in Auteuil noch nicht verlassen. Bor der Wohnung des Prinzen in der Avenue d'Autin war ein großer Zustrom von Wagen und Besuchern oerfanunelt. Viele Beamte der geheimen Polizei bewegten sich vor beni Hanse. Der Prinz äußerte, als ihm der Beschluß der Anklagekaminer mitgetheilt wurde: „Darin erkenne ich die eilen lieber* (iefemngen des französischen Richterstandes." Der Prmz wub, wie es heißt, Frankreich auf einige Zeit verlassen und zunächst zum Besuch der Menn nach England gehen. Er ist indeß immer noch unwohl Pari-, 10. Februar. Senat. Der Berichterstatter Allon erklärt, die Coulmission lehne die Prätendenten-Vorlage ab, im Hinblick auf die zu Der Vorlage eingebrachten Amendements beantrage sie aber, zu der Berathung Der einzelnen Artikel überzugehen. Challemel-Lacour bekämpft die Erwägungen der Comniission. , . _ , Wie versichert wird, hat eine Befprechung des Präsidenten Grövy mit Freycinet stattgefunden. Letzterer hätte jedoch den Auftrag zur Bildung eines neuen CabinetS abgelehnt, weit er auf eine Majorität in der Kammer nicht rechnen zu können glaube. England. Dublin, 10. Februar. Vor dem Gerichtshof erschienen heute Die Verhafteten Brady, Fchharris, Kelly, Carey, Palk, Delany, Hanlon, Moroney, Curlen und die beiden Brüder Nullet unter der Anklage Lord Cavendish und Bourke ermordet resp. cm dem Morde theilgenvmmen zu haben. Der Kutscher Kavanah, der als Zeuge auftrat, deponirte, daß er Brady, Kelly und zwei andere Perfonen am 6. Mai v. Js. nach dem Phönix-Parke bis zu der Stelle gefahren habe, wo der Mord begangen worden sei, daß er bis zu deren Mck- kchr gewartet und dieselben dann nach Dublin zurückgefahren habe. Untersuchung Uber den Untergang der „Cimbria". ^Hamburg, 10. Februar. Die heutige Verhandlung deS SeeamtS, betreffend die Collision der „Cimbria" mit dem „Sultan" begann mit der Verlesung der in der Voruntersuchung angegebenen Aussagen der Mannschaft des „Sultans" und der von derselben am 2s. Januar abgelegten Verklarung. Darauf folgte die Vernehmung der Zeugen. Der erste Zeuge, Capitän CuNll, sagte aus: Der „Sultan" verließ Huü am lö. Januar früh, um Mitternacht trat Nebel ein Vis dahin lief der „Sultan" 9‘/2 Knoten- Um 12 Uhr 50 Min. Nachts wurde der Nebel dichter; die Maschine arbeitete dcßhalb langsam, es wurden etwa 4 Knoten zurückgelegt. Um 1 Uhr 15 Mm. (englische Zen) steuerte der „Sultan" Ost zu Süd und sah das Toplicht (grüneS Lichts des entgegenkommenden Dampfers 2 Strich über dem Bug des steuerbords. Der „Sultan" lehte das Ruder Steuerbord und fiel ob. Als der Kopf Ost-Nord Ost zeigte erblickte er, der Kapitän, das rothe Licht und gab Befehl, die Maschine zu floppen. Dies Kommando war md): mehr wirksam. Vom Erblicken des grünen Lichtes bis zum Zusanimenstotz verfloß kaum eine Minute. Die Maschine des „Sultans" macht bet voller Kraft 66-68 Umdrehungen in der Minute. Als das rothe Licht erblickt wurde, machte die Maschine noch 25—26 Umdrehungen. Der Zeuge ist der Ansicht, baß die Eolltsion vermieden worden wäre, wenn die „Cimbrta" nicht bc wir hören, ist einem Antrag der Lebensversicherungs-Gesellschaft fiatigegeben und die Obduction desselben angeorbnet word n, da der Verdacht vorliegt, Halberstadt habe sich selbst durch Vergiften den Tod gegeben. ,($r- B-) Aus der Rhön schreibt man der „H. Z", daß dort ganze Gemeinden nicht die geringsten NahrungSvorräthe haben und schleunigst unterstützt werden müssen. Vielfach hat gar keine Aussaat geschehen können und eS ist ein entsetzlicher Nothftand bevorstehend; die Bevölkerung 'st m jener Schmerzensgegend Deutschlands ganz henintergekommen und der Wucher zerrüttet alle Verhältnisse. Jedenfalls wird im Frühjahre eine sehr starke Auswanderung nach Amerika stattfinden. Aus dem einen Dorfe Sandberg gingen den Herbst v. I. 31 Familien über den Ocean und ließen ihrrn Besitz den Wucherern; das Gleiche wird aus Wüstensachsen und Seiferts berichtet; fast jede gerichtliche Exekution endet jetzt mit der Flucht der armen Schuldner. Viele Gemeinden haben 300-350pCt. Umlagen. Wie muthlos Alles ist, geht schon daraus hervor, daß die Holzschmtzschule in Bischofsheim v. d Rhön nur von vier Schülern besucht wird. Mainz, 8. Februar, lieber den gegenwärtigen Stand der Brückenbauarbeiten wird uns von guter Sette Folgendes mitgrtheill: Nachdem an dem diesseitigen Ufer das Widerlager der Brücke bis auf das obere Mauerwerk vollendet ist, haben die Arbeiten au der sich an das Widerlager anschließenden Caponn'Lre begonnen, es sind zu diesem Zwecke bereits zwei Brunnen versenkt, das Versenken der noch Übrigen zehn Brunnen wird in aller Kürze vollendet sein und werden zu diesen Arbeiten drei Locvmobilcn und I Dampfkiahn verwendet. Mit dem Versenken des für den diesseitigen Landpfetter notbroer.btgen „Caissons" wurde gestern begonnen und wird die Vermauerung desselben Anfangs der nächsten Woche in Angriff genommen werden. Zu bin weiteten Arbeiten, die zur Errichtung der Strompfeiler I , II. und III. nothwendig sind und die vor einigen Tagen begonnen wurden, gehören die Vorarbeiten zur Errichtung einer Drahtbahn refp. eines sog. Transportsteges. Diese Drahtbahn wird ausschließlich zum Herbeischaffen des Materials für die drei Strompfeiler dienen; dieselbe beginnt am diesseitigen Ufer mit einer Rampe, welche sich in einer Höhe von 6 Meter über der Quaimauer bis zum brut-n Strompfeiler hinz'ehen wirb. Zur Anlegung bes Stegs für die Bahn Haden am diesseitigen Ufer die Rammarbeiten bereits begonnen, während die Wasserarbeiten, ebenfalls das Emrammen der Pfähle in vierzehn Tagen in Angriff genommen werden können- Die Betonirungsarbeiten am Strompfeiler Nr 4 werden Tag unb Nacht ununterbrochen fortgesetzt, so daß dieselben in längstens 5 Tagen zum Abschluß kommen; sobald dies geschehen, wird der Pfeiler vollständig ausgemauert werden unb wird derselbe alsdann nicht mehr wie seither in die Tiefe, sondern in die Höhe wachsen. Die Caponniere auf dem rechten Rheinufer, welche gleichzeitig als Landpfeiler dient — ein Landpfetter wie auf dem hiesigen Ufer wird dorten nicht erbaut — ist bereits funbamvntirt und bei dem gegenwärtigen Wasserstand über den Wasserspiegel gebracht, so daß die Gerüste zum Weiterbau aurgefteüt werden können. Bezüglich der Strompfeiler 1, 2 unb 3 können wir noch erwähnen, baß dieselben fammtlid, im Lause dieses Jahres — wenn keine außergewöhnlichen Umstände eintreten — über Wasser kommen- „ , , (D- Z ) — 1147 Jahre alt!] Dieser Tage starb im Dorfe Petrowka bei Odessa ei« Bauer, Namens Jacob Zygelow. wttcher 147 Jahre alt war. Der Verstorbene hrnter- ließ einen 115 Jahre alten Sohn, einen 85 Jahre alten Enkel unb einen 40 Jahre alten Urenkel und überdies eine Menge Töchter, Enkelinnen unb Urenkelinnen. Bemerkenswerth ist, baß ber Greis bis zu fernem Tobe ganz rüstig und vollkommm gefunb war. Er hat geistige Getränke nie genossen unb nie geraucht- Kandel unb Verkebr. Grünberg, 10. Februar. (Frachtpreise.) Weizen JL 19.52, Korn JL 15.30, Gerste JL 14.10, Hafer X 12.46, Erbsen X 00.00, Lein X 00.00, Samen X 00.00, Kartoffeln X 8.36. Frankfurt, 10. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu X 3—3.50, (Strob X 1.90—2.10, Eier das Hundert X 5.50—7.50, Stück 8 Butter 1. Qualität X 1.30, 2. Qualität X 1-20, Kartoffeln per Gentner X 4.2o—8.50, Blaukraut per Stt-.ck 4-6^, Wirsing 5—8 H, , Rothkrartt 12—20 $ das Stuck, Gans per Psd. 55—80 X, Huhu X 150—2.25,1 (5nte X 2.00, 1 Taube 70 H, Hahn X 1.50—2.00- ___________ Afrantfrrrt a. M., 12. Februar, Nachmittags 3 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 253‘/b, Staatsbahnactien 284, Galizier 256V«. Lombarden 121 Vh, Nord- westbahnactien 174V8, Darmstädter-Bankactien -, Oberschlesische E.-B^-Act. 249V-, Oesterr. Silberrente 665/8. 4°/o Ungar. Goldrente 741/ie, ^/o 1880er Russen 70/§, 50/0 1877r Russen —, 2. Orient-Anleihe 56’/s, ©panier 607s, 5<>/o Rumänische Rente —, 4°/g Unific. Egypter 71V2, Disconto Comm. 191 i/r, Gotthardbahnactien 1 ()8. Tendenz: —. _ _ __- Herzog!. Baugewerkschule Holzminden]^ damit verbunden Maschinen-, Mühlenbau- u. Müllerschule. ggggg Sommers. 16. April. Winters. 6. Nov. Pensionat. Dir.: G. Haarmann. Ne‘ Ke dck KU lii wWr MchuP' W M”« Die am Hj tun) an die WnsolmS lau Mtael^er:c; zenchllicherLär jinnen U iM Zahltage, Tonntrücc. nahM'olss, 948 2 ÄM im Sltitdi Znitag b« von »or 'M in dem S? Pifrid j 42 Rmtr. K 5235 Men 8 Nadelt 246 , Der M „ Rn die ctanp hch -ersteigen Mejeä, ben GM. M W Montag öe 6 fc-. 2 , Ku N S 106 " hch to;.'. J13iabd»Shu mttbj ^igiberg, £ Sich'?, J? ?lstric. *lollen »N» Wtenftüm * >! Säj M voller 1 Um 1 Uhr Sj’Wn hell ‘5- mit bet voraus ^.Smibria- ,7 und von '• M anbern e Sooft klar Idolen iö ^deascldrn ,cNienunb ’^Ufn waren, nid) dem *•■ $inn zur m t dem M die Em- ^Nictzung Ä!4. bevor; -n jetzt adge- ' n^chhaltizeo -tnünjreiflfte herrv d'eie Lusgabe Mbn Herr mfunit, em Jagd Verpachtung. Die der Gemeinde Geilshausen zu- stehende Feld- und Waldjagd soll n o ch- nials Donnerstag den 15^Febr-1883, Nachmittags 1 Uhr, aus dem Bürgermeistereibureau öffentlich versteigert werden. Gellshausen, den 10. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Gellshausen. ^88 Wagner. Bekanntmachung. Die am 11. November 1882 (Martini) an die Fürstliche Renteikasse zu Hohensolms fällig gewesenen Holz- und Pachtgelder :c. müssen bei Vermeidung gerichtlicher Schritte nunmehr längstens binnen 14 Tagen bezahlt werden. Zahltage sind Dienstag und Donnerstag. Hohersolms, 10. Februar 1888.' Fürstlich Solmsiscksi Rentei. 948 Dörmer. Holzversteigernng ;n, wird btn M Herrn W Lällzcrin, im Wieseckcr Gemeindewald. Freitag den I«. ds. MtS., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Wiesecker Gemeindewald, jiinfiab beute 'Big-li folgten * @dette. tu Antrag der m ang-orbuet ^ten btn lob ($r 3-) » mirden nicht »erben muffen. Distritt Schrei und Klauße 42 Rmtr. Nadel-Knüppel, 5235 Wellen „ Reis, 8 Nadel-Stämme, 246 „ Derbstangen, 2195 „ Reisstangen die Stangen eignen sich zu Spalier- hol; ta Sotbftanb L^ähnbe gao, nfafli wirb im gut bem einen :tin unb lehn wnditd; talbntr. Hielt ; bararä v n versteigett werden. Wieseck, den 9. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. 983 Lang. Holzverfteigerung indem GemeindewaldKönigsberg. Xjer.bauflntto buff eiligen { et sinb - j 65$ üdligev lCr zrdi'ten dm • »ev diesseitig» " sirb b e L«- ffl »erben. 8> UL LSthvttlA rrbßten zur w: r. x>btbühn wirt rir bienen; bif rn Höhr oft _;Tbfttcn bereü» . ftült ® °lff; «iarbetien a® uddbcn Le irr N” v',1 Mi«*” ijbeinum, f;‘ Jtftgen Ufer -^„Vaßee- aU'Sestrlll ' * nwihnen, 't n. kn Obel*3 fl’ ^rbnebnt^ iden Montag den 19. Februar, iollen in den Distritten Grubenwäldchen und Todmahl 6 Eichenstämme von 0,57 bis 1,70 Meter Durchmesser, zusammen 5,90 Fstm., 4 Rmtr. Eichen-Scheit, 2 „ Buchen- „ 8 „ Stockholz, 20 „ Reiser, 106 „ Nadel-Knüppel (z.Gruben- holz geeignet), 71 Nadel-Knüppel, 410 Rmtr. Reiser, versteigert werden. Zusammenkunft Borinittags lOUHr .m Grubenwäldchen, Mittags 12 Uhr aus der Todmahl. Königsberg, den 10. Februar 1883. Der Bürgermeister: 590 Scherer. Holzverfteigerung m der siirstl. Oberförsterei Lich. Im District „Langberg" bei Mühl- iachsen sollen versteigert werden: Montag den 19. Februar: 47 Rmtr. Eichen- u. Kiefern Prügelholz, 152 Rmtr. desgl. Stockholz und 2090 Wellen desgl^ Reisholz. Dienstag den 20. Februar: 198 Fichtenstännne von 15—32 Etm. Durchmesser und 14—23 Mtr. Länge mit 115,76 Cbm., 107 Kiesernstämnie von 15—26 Etm. Durchnresser und 12—20 Mtr. Länge mit 49,69 Cbm., 510 Fichten-Derbstangen mit 54,82 Cbmtr. und 133 Kiesern-Derbstangen mit 22,74 Cbmtr. Inhalt. Zusammenkunft jedesnial Morgens 10 110 r bei dem Pftanzgarten. Lich, den 10. Februar 1883. :,92 Wim menauer. Allgemeiner Anzeiger. Die Lieferung des für das Bürgerhospital in der Zeit vom 1. April l.J.' bis 31. März n. I. erforderlich werdenden Bedarfs an Ochsenfleisch, Schweinefleisch, Schweine- und Nierenfett, Wurst, Brod, Wecken, Kuchen, Mehl, Milch, Bohnen, Erbsen und Linsen soll im Submissionsweg vergeben werden und wollen Uebernehmer ihre des- fallsigen Offerten bis zum 17. l. M. bei dem Unterzeichneten, bei welchem auch die Lieferungsbedingungen eingesehen werden können, verschlossen abgeben. Gießen, den 7. Februar 1883. ________________________ Lauber, Armenkafferechner. Bekanntmachung. Das HI. Quartal Realschulgeld pro 1882/83 kann in den nächsten acht Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Nealschulkaffe bezahlt werden. Gießen, den 10. Februar 1883. Der Realschulkafferechner: 970 Enders, Stadtrentmeister. Dienstag den 13. ds. Mts., Vormittags um 9, Nachmittags um J/23 Uhr anfangend, wird mit der Weißwaaren - Versteigerung im Saale der Restauration Bramm fortgefahren. Gießen, den 10. Februar 1883. Bühner, 995 Großh. Gerichtsvollzieher. Hohversteigerung in der Oberförsterei Wahlen. Montag den 19., Dienstag den 20., Mittwoch den 21. und Donnerstag den 22. Februar kommen in den Distrikten Bühngarten, Kirchhainerhag, Kleinhege, Großhege, Bonzelhege, Herzerhege, Kirchenstumpf, Hofshege, Unteres Jungholz, Hohehalt, Pfingstweide und Rübgarten der Forstwarteien Wahlen, Lehrbach I und Lehrbach 11 folgende Holzsortimente zur öffentlichen Versteigerung: 20.3 Eichen-Stämme mit — 154 cbm Inhalt, 804 Nadelholz-Stämme mit — 712 cbm Inhalt, unter letzteren viele ausgezeichnet schöne und starke Klötze, 2 Buchen- und 2 Birken-Stäinme; 584 rm Buchen-, Birken-, Eichen-, 'Radel- und Aspen-Scheiter, 275 .. „ „ „ „ „ „ -Knüppel, -±072 „ „ „ „ „ „ „ -Reisig, 179 „ Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke. Am Montag gelangen 370 Nadelholz - Abschnitte in der Forstwattei Lehrbach II, am Dienstag 39 Eichen- (darunter einige alte), 2 Buchen- und 340 Nadelholz-Abschnitte ut der Forstwartei Lehrbach 1, am Mittwoch 164 Eichen-, 94 Nadelholz- und 2 Birken-Abschnitte in der Forstwartei Wahlen und am Donnerstag die Brennholzsortllnente, in den Forstwarteien Lehrbach I und II lagernd, zum Ausgebot. Die Zusammenkunft findet jedesmal Morgens präcis um 9 Uhr statt, und zwar am ersten Tage auf der Schweinsberger Straße zwischen den Distrikten Pfingstweide und Hohehalt unmittelbar an der preußischen Grenze, am zweiten Tage auf der Staatsstraße zwischen Lehrbach und Schmitthos an der Stelle, wo sich der Feldweg nach den Wüstenackern abzweigt, am dritten Tage auf dem Kreuzungspunkte des Müller- und Lehr- bach-Wahlener Wegs im Distrikt Sauerbornshege und am vietten Tage in der Steuernageloschen Wirthschaft in Lehrbach. Die Stämme werden an Ort und Stelle, die Brennholzsortimente in Lehrbach verkauft, Interessenten jedoch auf Verlangen vor dem Versteigerungstermine von den einschlägigen Forstwarten vorgezeigt. Wahlen, am 8. Februar 1883. Großherzogliche Oberförsterei Wahlen. 986 (5 tu ui p s. Holzverfteigerung in den Waldunqrll deö Großherzoglicheu Hauses der Oberförsterei Grimberg. Montan den 19. Februar I. kommen in den Distrikten Kälberstall, Bauernheide und Hainheege zur Versteigerung: 75 Eichenstämme von 18—36 cm Durchm. und bis zu 10 in Länge, 156 Fichten-, Kiefern - und Lärchenstämme von 16—48 cm Durchm. und bis zu 18 m Länge, 1 Buchenstamm von 36 cm Durchm. und 7 m Länge, 140 Fichtenstangen von 5—10 cm Durchm. und bis zu 9 m Länge. Zusammenkunft bei Stamm Nr. 1 im Distrikt' Külberstall "oberhalb Bollnbach Morgens um 9 Uhr. Grün berg, am 9. Februar 1883. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. 987_______________________________Vigelius. ____________________________ Flaschenbier. Hierdurch die ergebenste Anzeige, daß ich vom Heutigen ab neben der Restauration auch ein Flaschenbier-Geschäft betreibe und offerire ein feines Exportbier ü Flasche 20 H frei ins Haus. Die Flaschen sind mit Bügelverschluß versehen und werden nur leihweise mitgegeben. Zahlreichen Aufträgen entgegensehend, zeichnet Achtungsvoll 87 A. F. Albold (Restauration Bramm). Holzverfteigerung. Freitag den 16. Febr. I. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im Leihgesterner Gemeindewald nachverzeichnetesHolz versteigertwerden: 22 Rmtr. Buchen-Scheit, 30 „ Eichen- „ 12 „ Buchen-Knüppel, 234 „ Eichen- „ (darunter 10 Rmtr. von 3 Mtr. Länge), 2400 Wellen Buchen-Rttsig, 3200 „ Eichen- „ 109 Rmtr. Buchen- u. Eichen-Stöcke, 100 Eichenstämme mit 16,89 Fstm., 9 Nadel-Stämme mit 8 Fstm. Zusammenkunft in der Nähe des Schindangers. Das Stammholz kommt gegen Mittags 12 Uhr zur Versteigerung. Leihgestern, den 9. Februar 1883. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. 955 Heß. Montag den 26. Februar, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Ludwig Orth: Flur I 609, 38 Mtr. Hosraithe auf dem Neuenweg, 1/611, 31 Mtr. Hofraum und Miststätte daselbst, 1/629, 69 Mtr. Hofraithe daselbst, 1/669, 12 Mtr. Hofraum und Miststätte daselbst meistbietend versteigett werden. Gießen, den 12. Januar 1883. Großherzogliches Ortsgericht. 363______________Müller._________ Dienstag den 13. d Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden im'Saale der Restauration Bramm 2 Nähmaschinen, 1 Wanduhr, 1 Kommode, 1 Paar Pantofftl öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 10. Februar 1883. Bühner, 967__________Großh. Gerichtsvollzieher- Mobilien-VerHeigerung. Künftigen Donnerstag den 15. Febr., von Vormittags 9 Uhr an, lasse ick wegen Auswanderung nach Amerika sämmtliche Hausgeräthschaften, Kleiderschränke, Betten, Wagen, ca. 100 Ctr. Heu, sämmtlickes Stroh und Erd- gewüchse versteigern. Hattenrod, den 8. Februar 1883. 918 Heinrich Keil II. Jeilgeöotenes. Feinster Dorsch-Leberthran, fast gertlch- und geschmacklos, in Flaschen ä 60 JL 1 und JL 1.60. Derselbe eisenhaltig 1 per Flasche' 288_____E. F. Lemmler. Heute (Montag) eintreffende Frische Schcllstschc auf Eis empfehlen 994 J. A- Busch Söhne. Zungen in Gelee (feinste Marke), Frühstücks-Zungen, Lamm-Zungen, Aal in Gelee, Hummer in Dosen, Cervelatwurst, feinste, Sardines ä l'huile empfiehlt 907 Emil Fischbach.. Corsellen in großer Auswahl empfiehlt A. Fangmann. Extra-Fa^ons und -Weiten werden nach Maß angefertigt. 873 847 s- w üo vermiethen. Adam Huhn. Schlllerstraße 11. Stelle. - Druck und Verlag der B^ühlstchUHuckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen- Verantwortliche Redaction: A. Scher) da. ---- Die Thon- und (thamotlewaarcn-Kabrik „Wetterau" J von Kormann & Wilkens in Bad Nauheim Vermischte Anzeigen. 1001 Ein Schüler oder Schülerin findet gute Pension. Näheres bei der Exped. ds. Bl. 998 Eine zweitstlllende Amme sucht 996 Ein kl. Familienlogis ist zu ver- miethen.Marktstrane 32. Bratbikcklnge, Bieler Fettbücklinge Ä 1000 heute wieder ganz frisch emgetroffen in C. O. Ktcinhenn's sietieatessen Handlung. W. Dienstag Abend bei Heil. Ucrblendsteine in schönster Farbe. Lager in Chamottes feinen Di. Hälfte deS Reinertrags ist für die Ueberfchwewmten ^09 bestimmt. •&£- 6) 3 Desisafection. Hierdurch offeriren wir unser gänzlich geruchlose-, vorzüglich wirksames und billiges DeSinseetionS-Streupulver in imei Sorten, deren eine, die Marke P, die ungefähre Wirkung des kriMlli- sirten Eisenvitriols besitzt, während die Marke S diese weit übertrifft. Sa unsere Streupulver trocken angewendet werden, sind sie überall leM aufzubewahren und sehr bequem anzuwenden, wobei die Pulverform eine höchst wirksame Verthellung gestattet. t m. . Wir liefern beide Sorten bei Partieen frei in Haus hier oder ab Rieder- laae in Säcken verpackt . Marke P (gelb) ä 5 per Ctr.l gegen baar mcl. „ S (grau) ä „ 6 „ „ J Sack. Größeren Abnehmern und Wiederverkäusern gewahren wir MC« raaBißunöen^ @ Dapst hier hat eine Niederlage übernommen und ist, wie wir selber, gerne zur Uebernahme von Bestellungen und Ertheilung näherer Auskunft (namentlich auch über die zweckmäßigste Art der Verwendung jeder einzelnen Sorte) gerne bereit. . f Die Errichtung weiterer Niederlagen, auch m benachbarten Platzen, bltiDt vorbehalten. . A Droescher & Simon. Danksagung. Allen Denen, welche unseren innigstgeliebten Gatten, Schwager und Schwiegersohn Heinrich Spengel -n seiner letzten Ruhestätte geleiteten, besonders Herrn Pfarrer Dr. Naumann und dem Kriegerverein unseren innigsten Dank. Hungen, den 11. Februar 1883. 397 Die trauernder, SüuterbUebencn. am hiesigen Platze bei Herrn L. Benner, Nordanlage 6. Näßere Auskunft ertheilt gern der Agent Carl Straub. Montag den 12. Februar l. I., Abends 7 Uhr, in der großen Aula der Aniversilät 1 ü|.|d'° XfdW»-«/- hebert | Ul II ll” Land und Leute in Badagascar. Nummerirte Sperrsitze ä JL 1.50 (für Familien ermäßigter Preis), Saalbillets a JL i— 1,1 Univ ^lld)l). in Gießen. Allen Denen, welche an der Beerdigung unserer lieben Mutter Kath. Haust, Theil nahmen, sagen innigsten Dank. 999 Gießen und Frankfurt a. M., den 11. Februar 1883. Tic trauernden Hinterbliebenen Preis 10 Der Reinertrag ist für die Ueberschwenunten bestimmt. 813 ®iektn' 1111 ^^erber9sehe Universitätsbuchhandlung. Lehrling von hiesigem Engros-Geschäft gesucht. Bei guter Führung im 3. Jahr Salair. Selbstgeschriebene Offerten unter Nr. 655 besorgt die Exped. ds. Bl-655 911 Ein Lehrling per 1. April gesucht- E. Piftor, Eisen- u. Eolouialw.-Haudlg. Die Nr. 19 enthält: Margaretha. Novelle aus den Engadiner Bergen. Bon A. Frensdorfs. (Fortsetzung). — Der Karneval in Köln. Bon Werner Hesse. — Oldenburgische Moorbewohner. — Im Hirschgrund. Kriminalnovelle von H. Engelcke. Fortsetzung.) — Die Hamilton- sche Handschriftcnsammlung im Berliner Dtuseum. Bon Adolf Iiosenbcrg. Mit fünf Illustrationen. — Am Familientische: Bücherschau. — Bismarck oder Moltkc r Zu dem Bilde von C. G. Hellqoist. — Verbot zu dichten — Nechtsrath. Mit zwei illustrirten Beilagen: Der Untergang der Cimbrima. Mit drei SUu: strationen. — In unserer Spielecke. 865 Eine Wohnung von 3—4 uumöbl. Zimmern in der ötähe der Klinik wird' zum 1. April von einem Herrn zumiethen gesucht. Offerten unter Str. 865 bittet man in der Exped. ds. Bl. abzugeben.— Mauersteine aus meinem Lungsteinbruch bei der Gans^ bürg können wieder abgefahren und auch an die Baustelle geliefert werden. 903 H Äl dami. AwUdcnkblatt an die am 28. Januar 1883 im Clubsaale dahier stattgehabte WohlthätigkeitS-Vorstellung zum Besten her lieber- schwemmten u. s. w. empfehlen wir den vor jener gesprochenen 1002 Eine Familienwohnung, 4—5 Zimmer nebst Zubehör, Lagerraum, Pferdestall und Gartenantheil, zu vermlethen. B>r eher. Wermietßungen. 894 Eine Wohnung an eine ^einzelne Person zu vermiethen und am 15. Februar beziehbar bei Th. Loos, Neuenweg. 524 Ein schönes Logis (2. Stock), 6 Zimmer nebst Zubehör, Gartenantheil und Bleichplatz, per 1. April zu vermieten. Ldberstraße 5. 364 Wohnung im 3. Stock zu ver- miethen. Obergücerinspector Nies. 583 Ein Familienlogis im Vorderhaus zu vermiethen bei Jos. Mannberger,^Neuenweg. 896 Ein möblirtes Zimmer ist monateweise auf sofort zu vermietheu. Wilh. Böger, Seltersweg. 523 Die obere Etage meines Hauses mit Zubehör ist zu vermiethen und sofort beziehbar. Otto Kempff. 222 Schöne geräumige Werkstätte, wenn gewünscht mit Logis, per 1. März oder 1. April zu vermiethen. Nähere Auskunft bei der Exped. ds. Bl. 29 Logis, 5 Zimmer mit Zubehör und Gartenantheil, in der Bleichstraße zu 880 In der ehemals Keck'schen Fabrik ist ein großer Lagerraum und ein Keller zu vermiethen. Näheres bei EmU Fachbach. 112 Logis mit Garten per 1. April zu vermiethen. „ r A. Gabriel, Frankfurterstr. 67. 34 Ein kleines Familienlogis zu veH miethen. Kaplansgasse 18. 800 Ein freundl. Logis zu vermiethen. S. Katz, Asterweg. 227 Die mittlere Etage, bestehend aus 6 Zimmern. .Küche, Eorridor und allen Bequemlichkeiten per sofort billigst zu oers mietben. Wo ? sagt die Exped. ds. Bl. 928 Ein Familienlogis, 3 Zimmer nebst Zubehör, sofort zu vermiethen. Adolf Bogt, Sonnenstraße 14. 991 Ein zuverlässiger Droschkenkutscher gesucht. L> Huhn, Löwengasse. Auswanderer! Die fünfte gemeinschaftliche Reise nach dem Staate Wisconsin (Nordamerika) findet von Bremen aus am 4. April mit dem neuen Expreßdampfer „Elbe" statt. Uebcr- fahrt von Bremen nach Wentorf nur 9 Tage. Auskunft betreffs Reisekosten er- theilt die Direction des „Norddeutschen Lloyd ' in Bremen. Wcrthvolle Karten u Brochuren über Wiöconsin sendet auf Verlangen gratis und portofrei der Eommissär der Em- wanderungsbehörde genannten Staates: K. IL.iuBasel,Schweiz. 989 51 Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und Akten. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. 941 Ein Garten an den Bleichen zu vermiethen, 1 einspänniger Karren und 1 guter zweispänniger Wagen zu verkaufen- Ludwig^Pfaff» 890 Dienstmädchen sofort gesucht, Gartenstraße 29. 919 Ein braves, erfahrenes Dienstmädchen ivird gesucht von Realschuldirector Soldan, Gartenstraße. 645 Ein yUr I ä « e gesucht von Georg Böger, Diechaniker. MTcnzcl’s (warten» Sonntag den 18. und Montag den 19. Februar 1883. Grofte humoristische Coneerte ausaeführt von der Stuttgarter Concertsänger-Gesellschast unter Leitung de? Salon-Komikers Emil Alberty. Anfang Sonntag 0 Nhr, Montags r^tthr. UNS" Näheres Plakate. Billets vorher bei Herrn Friseur Gerhard 50 an der Easte <0 ________Programme an der Caw»e.___________ _ Zither Nerei» „Alpcnrösche,»". 2. Sliftuiigsr^ Samstag den 24. Februar 1883, iw Saale des Cafs Leib^ verbunden mit Concert und Ball. Anfang 8 Uhr. Karten sind zu haben bei den Mitgliedern, sowie durch die eneuhrenbe Liste von Herrn Philipp Bender, Vereinsdiener, ä l Jl. 985 r ___ Der Borstand. Woiillliafikils-lorstelliiiig. Zu der am Dienstag Abend ?'/- Uhr im Saale des Gesellschasts- Vereins stattsindenden Vorstellung sind reservirte saal- und Gallene - Villes bis Abends 6 Uhr in den bekannten Verkaufsstellen zu haben. g93 ' DaS^Cowlts.__ i 3 * fit31 Si-k Ju btwi tzofr Lbgchallc Weilen: Paar von M SrbgrochniL^ die » Von vielen cn gegen. - gehalten, nxld) Deiliner M Prinzen Äati Unter Tage emati mehr bai Jn im Ädo lrer parlamei derselbe jpei obr-v Ml zvrtect ultkgin. & Mgen gtts^ 1 Ei; W Sie fcr flngflräa :•> Jt i» &e» 19 fei nütitg, ’j Sta;. tWUhu iu: *r Mgt r Märtei . „® io; v ich 4'2». «An * * dr, i(t ji'