icn ' °Eommensten, ecke. Aicher Accuratesie u'beemträchL >"I°Gms7L r von Stroh-Mr» das 'AnfcrtiM Art wird zu w fährt von ifl, Ltrchlmcher, ^tzed'MtzegenM wooooog 8 enberger ■ est. Taxator »P,atz 8,e ,U BAUW^1. 'seuro^g rk^^^ctr»- an. ,,s I rtfnK.ler‘ ■ OOOOOM tiSw? | WM««* WÄ^Olt I Laubaw | a r , Si-ttTN^ I Nr. 1S2. Dienstaq den 12. Juni 1888. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. - ' , . _ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Bureau r Schulstraße 7. Erscheint läßlich nut Ausnahme des Msutugs. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. Der Weg von Garbenteich nach Watzenborn ist wegen der in ersterer Gemarkung begonnenen Chaussirung bis auf weiteres nicht fahrbar. Gießen am 9. Juni 1883. ~ Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. _____________________________________________ Betreffend: Den Zustand der Volksschulen in dem Kreise Gießen, hier die Stundenpläne. Gießen, am 8. Juni 1883. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir werden in Kürze die genehmigten Stundenpläne an Sie zurücksenden. Sie wollen ein Exemplar zu den Akten nehmen und eins dem Lehrer Wir erwarten sofortige Einsendung der noch rückständigen Berichte und Stundenpläne. Dr. Boekmann. . Deutschland. m Darmstadt, 10. Juni. In gestriger Sitzung der zweiten Kammer wurde in der Berathung des auf Ablehnung des Gewerbesteuergesetzes gerichteten Präjudiclalantrags der Abgeordneten Kugler und Genossen fortgefahren. Zunächst erklärt Mintsterlalrath Müller, die Regierung müsse dem Bestreben, die Gewerbesteuer zu einer Einkommensteuer zweiter Klasse berabzudrücken, entschieden widersprechen. Die Gewerbesteuer ihres Charakters als Realsteuer zu entkleiden, sei ein Schritt, den die Regierung nicht thun könne, ohne die wichtigsten Interessen des Staates preis- zugeben. Auch an die Grundsteuer würde man nachher die Hand legen und dies wäre der Anfang vom Ende, vom Ende unseres Staatscredits und unserer geordneten finanziellen Verhältn'sse. Es sei in der Praxis ohne übermäßige Belastung Einzelner nicht möglich, im Großherzogthum 8 Millionen JL mittelst einer nach dem Einkommen bemessenen dtrecten Steuer aufzubringen. Eine Vorlage in dem gewünschten Sinne werde weder in dieser, noch in der nächsten Ftnanzperiode kommen, weil die Regierung es ablehnen müsse, eine solche Zerstörungsarbeit zu thun — Wasserburg glaubt, durch langsames Verlassen der seitherigen Basis werde der Staat nicht nothletden, sondern die für ihn nöthigen Mittel in einer für die Steuerzahler weniger drückenden Weise aufbringin Er ist für die Berathung dts Gesetzesentwurfs und für die von dem Ausschuß beantragte Resolution. — Maurer ist für die Specialberathung, ebenso nach der vorhin abgegebenen Erklärung der Regierung nunmehr Tecklenburg. — Geh. Obersteuerrath Baur wendet sich in sehr eingehenden Ausführungen gegen den Antrag Kugler, gegen den auch Ellenberger spricht. Nach weiteren Bemerkungen der Abgeordneten Wolz und List, sowie des Berichterstatters Wolfskehl wird der Antrag Kugler und Genossen gegen 9 Stimmen abgelehnt. (Mehrere Mitunterzeichner des Antrags waren in der Sitzung nicht anwesend.) In der Specialdebatte wird Alt- 1 ohne Debatte angenommen, Art. 2 mit einigen von der Regierung gebilligten Zusatzanträgen des Abg. Haas, welche sich auf die land- wtrthschaftlichen Genossenschaften beziehen, und des Abg. Geier auf Gewerbesteuer- freihett der Architecten, welche sich nur mit dem Anferttgen von Plänen und der Ueber- wachung von Bauten beschäftigen. Ebenso wird der Antrag des Ausschusses angenommen, welcher Strich der die Steuerfreiheit der Erwerbs- und Wirthschaftsgenossenschaften beschränkenden Worte befürwortet: „und außerdem nicht die Erzielung eines gewerblichen Gewinnes onftreben". — Die Art. 3 bis 6 werden angenommen. Zu Art. 7, welcher den Taris für die Normalsteuerkapitalten enthält, beantragt der Ausschuß Annahme und die Einschaltung folgender Artikel: „Art. 7 a. Erscheint bet Gewerbc- lreibenden, welche in der 4. und 5., abhängig vom Rang der Orte, oder in der 6. Klasse des Gewerbsteuertartfs (Art. 10) steuerpflichtig sind und nicht mehr als einen steuerbaren Gehülfen haben, d e Heranziehung zum tarifmäßigen Satz im Verhältniß zum gewerblichen Einkommen des Pflichtigen oder in Berücksichtigung anderer, auf dessen Leistungsfähigkeit ungünstig etnwirkender Verhältnisse allzu belastend, so kann durch Beschluß der mit Regulirung der Gewerbesteuer betrauten Commission (Art. 25) eine Herabsetzung auf den nächstntedrtgen der in Art. 7 aufgesührten fixen Sätze stattfinden. In diesem Falle hat auch die Berechnung des verhältnißmäßigen Zusatzes für Gehülfen nach dem herabgeminderten Satze zu erfolgen. Art. 7b. In der 7. Elaste soll der fixe Satz für all^ mit nur einem Gehülfen betriebenen Gewerbe 5 betragen. Die in dieser Tsrlfclaste aufgeführten Gewerbe, welche ohne Gehülfen betrieben werden, sollen gänMü"gewerbesteuerfret sein." Art. 7, sowie diese beiden Zusatzartikel werden nach kurzer Debatte angenommen, ebenso die Art. 8—10. Zu Art. 11 beantragt Osann den Zusatz: „Die mit Regulirung der Gewerbesteuer betraute Commission ist befugt, in denjenigen Fällen, in welchen der tarifmäßige Zusatz nach der Anzahl der Gehülfen eine unverhältnißmäßige Belastung herbeiführen würde, eine Ermäßigung des erwähnten tarifmäßigen Zusatzes bis zur Halste eintreten zu lassen." — Schönberger spricht sich in demselben Sinne aus, auch Geh. Obersteuerrath Baur hat Namens der Regierung keine Einwendungen gegen diesen Antrag zu machen, mit welchem alsdann Art. 11 zur Annahme gelangt. — Die Art. 12—14 werden ohne Debatte unverändert, Art. 15 wird nach dem Antrag des Ausschusses angenommen, welcher für Herabsetzung des Miethwerthes bis zur Hälfte in besonderen Fällen an Stelle des Steuercommissärs und des Bürgermeisters die mit der Regulirung der Gewerbesteuer betraute Commisston setzt. — Die Art. 16-23 werden unverändert, Art. 24 mit einer in Folge Schaffung der Commisston noth- wendigen Abänderung angenommen. - Diese Schaffung der Commission zur Regulirung der Gewerbesteuer geschieht in dem von dem Ausschuß vorgeschlagenen Art. 25. Die Commission soll aus dem Steuercommissär als Vorsitzenden und drei von der Stadtverordnetenversammlung, bezw. dem Gemeinderathe einer jeden Gemeinde auf drei Jahre gewählten Mitgliedern bestehen. Entgegen dem Antrag des Ausschusses will Böhm für die Frage der Herabsetzung des fixen Steuersatzes auf Grund des Art. 7a, sowie des verhältnißmäßigen Zusatzes für Miethwerth zufolge Art. 15 sowohl dem Steuerpflichtigen, als auch dem Steuercommissär ein Reclamationsrecht an die Etn- schätzungscommission für die Einkommensteuer erster Abtheilvng zugestanden sehen. — Schroeder will bet der Wahl der Commisstonsmitglieder in Orten, wo Handelskammern bestehen, diese von der Stadtverordnetenversammlung gehört wissen, wogegen Han st ein die Gewerbevereine für geeigneter, deren Anhörung aber auch nicht für nöthig bezeichnet, da die Stadtverordnetenversammlungen Vertreter der meisten Branchen enthalten. - Schroeder zieht hierauf seinen Antrag zurück und wird Art. 15 mit dem Antrag Böhm und einem Amendement des Abg. Küchler angenommen, welches als Kriterium der Wahlfähtgkeit als Commisfionsmttglted an Stelle des Staatsbürgerrechtes die passive Wahlfähtgkeit als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, bezw. des Gemeinderathes setzt. Fortsetzung der Berathung Dienstag Vormittag 9 Uhr. Berlin, 8. Juni. Se. Majestät der Kaiser begab sich heute Vormittag in offener vierspänn'ger Equipage nach Spandau, um dort einem Exerciren des Füsilierbataillons des 3. Garde-Grenadier-Regiments (Königin Elisabeth) mit dem Repetirgewehr im Feuer beizuwohnen. In weiteren Königlichen Gefährten folgten der Chef des Militar- cabtnets, Generaladjutant von Albedyll, und der Leibarzt Dr. Leuthold. Der Kronprinz war schon vorher vom Neuen Palais kommend, gleichfalls zu Wagen eingetroffen und begrüßte den Kaiser auf dem Exercterplatz Obgleich aus dem Kaiserlichen Leibstalle Reitpferde bereit standen, bestieg Seine Majestät keines derselben, und da der Kaiser zu Fuß blieb, stiegen selbstredend sämmtliche berittene Officiere ab. DaS Bataillon war mit dem deutschen Jnfanteriegewehr M. 71, System Mauser, bewaffnet. Die Conftruction dieses Repetirgewehrs mit Schaftmagazin ist ebenso einfach als sinnreich Eine 'n dem Magazin am oberen Ende befindliche Spiralfeder bewirkt das aus- fV'i*‘iber salgepb? Verschieben der ^chn P ' onen , die*Aurch den Zubringer in bie Kammer unb vor den Lauf gebracht werden und zwar wtrddie Patrone durch Schließen der Kammer in das Patronenlager des Laufes geschoben. Ein großer Vortheil dieser Waffe ist, daß sie auch als Einzellader Schuß um Schuß zu gebrauchen ist und bei verlangsamtem Feuer das Magazin ohne Schwierigkeiten wieder gefüllt werden kann. Der Magazinvorrath bildet dann also eine Reserve für Momente, in welcher gesteigertes Schnellfeuer von höchster Wichtigkeit erscheint. Das heute in Gebrauch genommene Gewehr hat bereits fünfmal kleinere oder größere Abänderungen erfahren und soll sich jetzt ganz vorzüglich bewähren; ein Versagen kommt höchst selten vor. Das Gewehr ist nur etwa 1 Pfund schwerer als der Mauser'sche Einzellader, trotzdem aber ebenso handlich wie dieser. Das Bataillon führte zuerst Griffe aus, dann Salvenfeuer, ging dann in Gefechtsformation mit Schützen und Soutiens gegen einen markirten Feind vor und eröffnete zum Schlüsse ein rasantes Schnellfeuer. Der Kaiser hielt sich fast anderthalb Stunden bei dieser Probeübung auf und schien von deren Resultat aufs Höchste befriedigt. Berlin, 8. Juni. Der Reichstag setzte heute die zweite Lesung des Etats fort. Das Ordinarium des Militäretats wurde durchweg nach den Commissions-Anträgen genehmigt. Beim Extraordinarium beantragte die Budget- Commission die erste Baurate von 150,000 JL für ein Kasernement in Sagan zu bewilligen. Die Abgg. Rickert und Richter beantragten Streichung, da der nämliche Posten erst vor drei Monaten mit 195 gegen 101 Stimmen abgc- lehnt worden fei. Das Haus nahm in namentlicher Abstimmung den Commissions-Antrag mit 115 gegen 106 Stimmen an. Auf dringende Befürwortung des Kriegsministers wurden, entgegen dem Commissions-Antrage, 200,000 <74 für den Neubau einer Train-Kaserne in Magdeburg bewilligt, dagegen auf Antrag v. Franckenstein's, ungeachtet dringlichster Befürwortung durch den Kriegsminister, die erste Rate für einen Kasernenbau in Neuhadersleben mit 119 gegen 97 Stimmen abgelehnt. D'e Rate für eine Kaserne m Hofgeismar wurde mit Zustimmung des Kriegsministers gestrichen. Der Rest des MUitar- Etats wurde unverändert genehmigt, ebenso die Etats für den Sßenfton§fonDS, für den Jnvalidenfonds und für die Zolleinnahmen. Morgen steht der Etat des Reichstagsgebäudes auf der Tagesordnung. — Das Herrenhaus nahm heute en bloc auf Vorschlag des Merentm Dernburg die Subhastations-Ordnung in der Fassung des Abgeordnetenhauses an. Nächste Sitzung unbestimmt. . 9Tf r s — Madrider Informationen zufolge wäre d'e Reise des Königs Alphons nach Deutschland, behufs Theilnahme an den preußischen Herbstmanovern, tm SPrincto bjgoffe« Sache. WUg Grieth heute den Nachtrags-Etat für das Relchst'agsgebäude. ©taatsfecretär ». cV^aaöt’S des Bauwesens habe gestern das neue modPeirteWl« . Mit 13 gegen 3 Stimmen wurden drei BedeMn constat'rt in Bettest der Tageslichtes im Sitzungssaals, der Enge der Höft und Emfahrtm. Die Aka demie könne deshalb den Entwurf m seiner letz'gen Geitalt $t ernpfä eii. Sie Akademie batte indessen Wallot vollkommen für den Mann, em neues gmes Prose t zu li rn sofern ihm gewisse Freiheiten gegenüber den ursprünglichen Nn? et ris/en a lallen würden Nach Bemerkungen von Schwarzenberg, Reichen- ttem?r Gerw a Ritttnqhausen und Baniberger ivurde der Nachtrags-Etat an« ’Sm ® uTbte Ä fion mit Fortführung ihrer Arbeiten beauftragt. Bü de^ Berathung des jetzt folgenden Postetats begründe Lmgens seme Resolution wegen Einschränkung des Postverkehrs am Sonntage, welche Staats- secretär Stephan bekämpfte, Abstimmung erfolgt bet dritter Losung. Richter (Hagen) fordert Angesichts des Falles des Swmemünder Hulfspostboten die Unterstellung aller für das Reich dienstlich beschäftigten Personen unter das Unsallgesetz, welcher Antrag an die Unfalls-Commission geht. Die Berathung des Postetats wird Montag fortgesetzt. — Das Abgeordnetenhaus nahm heute die vom Herrenhause m veränderter Fasiung zurückgelangten Entwürfe über die Verwaltungs-Organisation und Zuständigkeit, ersteren mit unwesentlichen Aenderungen betreffs der Zusam- sammensetzung des Verwaltungsgerichts, letzteren unter Ausrechthaltung des vom Herrenhause gestrichenen § 13 an. Dieser betrifft die Bestätigungsfrage. Dazu wurde mit sehr großer Majorität ein Antrag Bruel angenommen, wonach die Endentscheidung über unter Zustimmung des Reichsausfchusses versagte Bestätigung dem Minister des Innern zustehen soll. Das Haus nahm sodann die Kanal-Vorlage in dritter Lesung unverändert an; ebenso die Strombau- Vorlage. — Die von der Unfallversicherungs-Commission eingesetzte Sub-Commission hat heute eine Reihe Punkte festgestellt, welche als Grundzüge zu einer dem Plenum Seitens der Commission vorzulegenden Resolution dienen sollen. AranLreich. Paris, 8. Juni. Das Telegraphen-Kabel im Meerbusen von Bengalen ist gerissen, die Depeschen müssen daher den Umweg über China und Mßland oder über Jokohama-San Francisco machen und Paris wird daher Telegramme aus Ostasien mit erheblicher Verspätung erhalten. — Der „National" will wissen, der Reichskanzler Fürst Bismarck werde in Kissingen mit dem Kardinal Jacobini Zusammentreffen. Der „Moniteur de Rome" vorn 6. Juni bringt jedoch schon die Erklärung, es sei nicht begründet, daß Jacobini nach Kissingen gehe und daß Vorstellungen an den Kardinal-Staatssecretär wegen der Artikel des „Moniteur de Rome" gemacht worden seien. Dasselbe Blatt erklärt auch die vom „Gaulois" gebrachte Nachricht für unbegründet, daß der Papst an den Präsidenten Grövy ein Schreiben wegen der künftigen Haltung des Papstes gegen Frankreich gerichtet habe, der Papst habe überhaupt kein Schreiben an Grövy gerichtet. — Da der Bischof von Langres nach der ersten Erklärung, daß er Mißbrauch mit seiner Amtsvollmacht getrieben, das betr. Decret des Concordats nicht gelten lassen will, so hat der Staatsrath eine neue Erklärung auf Mißbrauch ausgesprochen. Die Gehälter von 16 Pfarrern und Hülfsgeistlichen im Departement der Ostpyrenäen wurden in Folge ihrer Haltung in der Manuel'schen Angelegenheit gesperrt. — Das Amtsblatt von Tunis veröffentlichte gestern ein Decret, wodurch die Staatsangehörigen der befreundeten Mächte, deren Consulargerichte abgeschafft werden, den französischen Gerichten unter denselben Bedingungen wie die Franzosen überwiesen werden. — Laut Depesche aus Cattaro vom 8. Juni aus albanesischer Quelle hieb der Stamm der Hotti am Freitag 200 Nizams in die Pfanne, die nach dem Fort Sipkazix (?) rückten. Am Samstag rückte Assim mit 10 Bataillonen gegen den Stamm der Kastrati aus; das Gefecht dauerte Samstag und Sonntag hindurch fort. 1300 Nizams und 500 Kastrati fielen. Der Kampf begann am Montag von Neuem. Paris, 9. Juni. In dem heute Vormittag abgehaltenen Ministerrath wurde von dem Marinemmister ein Telegramm aus Saigun vom gestrigen Tage mit Nachrichten aus TöMing vom 1. ds. mitgetheilt. Danach sind die ckbge- sandten Verstärkungen, sowie die Batterie in Hanoi eingetroffen, dessen Garnison gegenwärtig aus 1500 Mann besteht, ungerechnet der Landungs-Compagnien. Der Comandant von Hanoi meldet, daß Prinz Swang, der Schwager des Königs Tuduc, die anamitischen Streitkräfte befehlige und daß sich keinerlei reguläre chinesische Truppen in dem Rothen-Fluß-Delta befänden. Ein Telegramm des Consuls in Kanton constatirt, daß in der Provinz Kanton keinerlei kriege- - rische Vorbereitungen getroffen würden. — Der Ministerrath hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, von der Bildung einer Colonial-Armee Abstand zu nehmen, dagegen die afrikanische Armee derartig zu verstärken, daß erforderlichenfalls eine Division derselben detachirt werden kann. Die Minister des Krieges und der Marine werden bei den Kammern einen Gesetzentwurf einbringen, welcher die Vereinheitlichung der Linien-Jnsanterie und der Marine-Infanterie bezweckt. Die Negierung beschloß, die in der Affaire von Montceau-les-Mines Verurtheilten bei Gelegenheit des nationalen Festes am 14. Juli zu amnestiren. Ehe die Kammern auseinandergehen , wird die äußerste Linke die- Regierung ausfordern, sich darüber auszusprechen, welche Grenzen sie sich bei ihrem Vorgehen in Tongking stecke. Rußland. Petersburg, 9. Juni. Wie der „Regier.-Anz." meldet, ist Prinz Friedrich Karl von Preußen zum Chef des 6. Libau'schen Infanterie-Regiments ernannt worden. — Am 10. d. Ms., als am Tage des Einzugs der Majestäten in Petersburg, werden auf dem Marsfelde und im Alexanderpark Volksfeste stattfinden. In mehreren Stadttheilen werden Musikcors spielen; Abends findet eine Illumination statt. — Behufs wissenschafticher Erforschung Central-Asiens und Tibets wird eine Expedition unter Führung Prshewalsky's ausgerüstet, welche im August aufbrechen soll. Jenseits der russischen Grenze wird dieselbe von einem Kosaken- Commando escortirt werden. Telegraphische Depeschen. Wolff' s telegr. Correspondenz-Bureau. Frankfurt, 10. Juni. In der gestrigen Plenarsitzung der hiesigen Handelskammer wurde beschlossen, eine Petition an den Reichstag zu richten, welche sich gegen die von Dr. Lingens beantragte Beschränkung des Sonntags- verkehrs aAsspricht und den Reichstag auf das Dringlichste ersucht, die gegenwärtigen Verkehrs-Beschränkungen nicht weiter zu verschärfen. In den Motiven wird darauf hingewiesen, daß der Post-, Eisenbahn- und Dampfschifffahrts-Betrieb auf das Engste mit der Sonntags-Erholung der deutschen Bevölkerung verknüpft sind und daß durch eine Ausschließung der Packet- und Geldsendungen von oer Sonntagsbeförderung Handel und Wandel, insbesondere die internationalen Beziehungen gestört, die Zuverlässigkeit im Post- und Geschäftsverkehr vermindert, sowie eine Ueberhäufung der Geschäftsarbeiten an den Montagen herbeigeführt würden. PariH, 10. Juni. In der letzten Nacht hat bei einem Bergwerks- Ingenieur in Montceau-les-Mines eine Dynamit-Explosion stattgefunden. Es ist Niemand verletzt, das Haus ist stark beschädigt. Petersburg, 10. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin sind soeben wohlbehalten hier eingetroffen und von der dicht gedrängten Volksmenge mit enthusiastischen Kundgebungen empfangen worden. Ihre Majestäten fuhren sofort nach der Ankunft im offenen Wagen nach der Kasanffchcn Kathedrale. Die Truppen bildeten längs dem Newski-Prospecte Spalier. Die Stadt ist auf das Festlichste geschmückt, das Wetter schön. Ihre Majestäten begaben sich, nachdem sie in der Kasan'schen Kathedrale gebetet, ohne weiteren Aufenthalt mittelst Dampfers nach Peterhof. — Der Botschaftsrath bei der diesseitigen Botschaft in Berlin, Geheime Rath v. Arapoff, ist zum russischen Gesandten in Lissabon destgnirt. Rom, 10. Juni. Meldung der „Agenzia Stefani." Kardinal Vanu- telli überreichte dem Kaiser von Rußland in Moskau ein eigenhändiges Schrei- b-n des Papstes. Während der Anwesenheit Vanutelli's in Moskau wurden alle Schwierigkeiten gelöst, welche bisher zwischen dem Vatikan und Rußland noch bestanden. Berlin, 11. Juni, 11 Uhr 36 Min. (Privatdepesche.) In parlamentarischen Kreisen wird soeben mitgetheilt, daß Bennigsen in einer Fraktions- sitzung erklärte, sein Landtagsmandat niederzulegen. — 12 Uhr. Bennigsen legte fein Landtags- und tagsmandat nieder. Lokales. Gießen, 11. Juni. (Turnerisches.) Gestern wurde die 5. Turnfahrt des Gaues Heyen nach b;m Hochwald bet Bad-Nauheim unter großer Betheiltgung von Turnern und Turnfreunden abgehalten. Wenn auch der Himmel es diesmal nicht so gut meinte und verschiedenemale seine Schleusen öffnete, so wurde der turnerische Theil des Programms doch durchgeführt. Das eigentliche Volksfest, welches Nachmittags nach der Preisoerthetlung seinen Anfang nehmen sollte, wurde, nachdem die Turner Vormittags um 12 Uhr durch ungünstiges Wetter vom Turnplatz verjagt worden, durch einen nicht aufhören wollenden Regen gänzlich vereitelt. — Bei den allgemeinen Uebungen hatten sich ca. 150 Turner bethetltgt, an dem Preisturnen, welches Morgens um 10 Uhr seinen Anfang nahm und bis 12 Uhr Mittags dauerte, 50 Turner. Es wurden 10 Preise ausgegeben. Der Turnverein Gießen erhielt davon den 1., 6-und 8. Preis. Gut Heil! — Aus dem Photographischen Atelier des Herrn Phil. Uhl sind 6 vortrefflich gelungene Photographien, Ansichten der Burg Gleiberg und Theile derselben hervor- gegangen und zwar: 1. Gleiberg, 2. der Bergfried, 3 das große Epheu, 4. der ©alterbau, 5. der Burgkeller 1498 und 6. Ansicht des Vetzbergs von Gleiberg aus. Namentlich letztere Photographie mit ihrem romantischen Hintergrund ist ganz vorzüglich und macht dem Atelier alle Ehre. Die Photographien sind anläßlich des Gleibergfestes am nächsten Sonntag dorten käuflich K80Pfg. zu beziehen und dürften dieselben reichlichen Absatz finden. Vermischte-. — Zwecks Erleichterung des Besuches der Hygiene-Ausstellung zu Berlin hat die Königliche E senbahn-Directlon zu Hannover die Einrichtung getroffen, daß auf den wichtigeren Stationen und Knotenpunkten ihres Bezirks am 14. und 28. jeden Monats Extra-Retourbillets II. und HI Wagenklasse nach Berlin mit achttägiger Gültigkeit verausgabt werden, deren Gesammtpreitz die Taxe eines einfachen Schnell- zugsbtllets nach Berlin im Allgemeinen nur um ein Geringes übersteigt. Diese Extra- btllets sind zur Fahrt nach Berlin für jeden am 14. oder 28. fahrplanmäßig gehenden Zug, welcher die betreffende Wagenclasse führt, gültig, während die Rückfahrt mit einem beliebigen Zuge innerhalb 8 Tagen angetreten sein muß. Es werden 25 Kgr. Freigewicht gewährt. Um auch kleineren Stationen die beschriebene Fahrpreisermäßigung zu gewähren, ist die Einrichtung getroffen, daß die Gültigkeitsdauer der zwischen derselben und einer Debitstation der obigen Extra-Retourbillets bestehenden gewöhnlichen Retourbillets bet Lösung eines Extra-Retourbillets ebenfalls auf 8 Tage verlängert wird. Köln, 8- Juni. Gestern Nachmittag zwischen 5 und 6 Uhr zog ein schweres Gewitter mit starkem Regen und heftigen Blitzen über unsere Stadt E n Strahl traf in der Neustadt am Hohenzollernring eine Mauer, hinter welche sich 5 Arbeiter geflüchtet hatten, um sich vor dem starken Regengüsse zu schützen. Der Strahl fuhr in schräger Richtung die Mauer entlang zur Gftie; die 5 Arbeiter wurden getroffen, 3 so gelähmt und betäubt, daß sie nach dem Hospital geschafft werden mußten; die beiden andern konnten nach Hause gehen. Einer der drei ersten ist dabei in den Keller gestürzt und hat eine Verletzung am Arme daoongetragen. — An dem desjährigen Kaiser-Manöver ds 11. Armeekorps werden im Ganzen 13 Infanterie-Regimenter, 6 Cavallerie-Regimenter, 3 Artillerie-Regimenter, 1 Pionier-Bataillon, 1 Unterofficierschule und 1 Train-Bataillon sich beteiligen. Es sind dies die Infanterie-Regimenter 87, 88, 80, 81, 97, 83, 95, 32, 94, 115, 116, 117, 118; die Cavallerie Regimenter: Dragoner-Regiment 5, Husaren-Regiment 13, Ulanen- Regiment 6, Husaren-Regiment 14, die Dragoner-Regimenter 23 und 24; die Artillerie- Regimenter 11, 25 und 27, das Pionier-Bataillon Nr. 11, die Unterofficierschule Biebrich und das Train-Bataillon Nr. 11. — Die Vorstellungen des Th<re Central Franpais fanden gestern Nachmittag und Abends 8 Uhr bet ausverkauftem Hause statt. Für das anscheinend kleine Etablissement sind die Künstler, welche daselbst engagtrt, wirklich außerordentlich und können wir behaupten, daß dieselben sogar in den größten Etablissements Aufsehen erregen würden und hätten wir diese vielfache Abwechselung in diesem Theater nicht vermuthet, denn wie wir allgemein hören, sind bis jetzt jeden Abend neue Kräfte aufgetreten, welche mit allgemeinem Beifall ausgenommen wurden. Freunden dieser Sehenswürdigkeiten können wir das Theater nur empfehlen. Offene Stellen in Amerika und England für Landwirthe, Arbeiter, Gewerbtreibende und Techniker, vor Allem aber für weibliches Personal als Haus- und Stubenmädchen, Köch'nnen, Wirthschafterinnen, Lehrerinnen u. s. w. enthält jede Nummer Sonntag in Dresden illustrirt erscheinenden deutscb- amerikanischen Wochenschrift „Mr Auswanderer." Das Abonnement auf den „Auswanderer" beträgt für 3 Monate 1 Mark und nehmen sämmtliche Deutsche Postanstalten Abonnements jederzeit entgegen; die bereits im Quartale erschienenen Nummern werden gratis und franco nachgeliefert. Die Tendenz des „Auswanderer" ist einmal vor allen jenen Firmen und Agenturen zu warnen, welche unter falschen Vorspiegelungen zur Auswanderung verleiten, — zweitens richtige Vorstellungen über Nord- unb Südamerikanische Verhältnisse zu verbreiten. Abonnenten erhalten alle Auskunft über Amerika gratis und franco. „Der Auswanderer" weist ferner zahlreiche billigere Reiserouten nach Amerika nach, sowie für besonders geeignete Personen unentgeltliche Ueberfahrt bez. freie Reise ab Hamburg oder Havre. Die Bekanntmachung der New- Uorker Central-Postbehörden, Veröffentlichung über angeblich Verschollene u. f. w-, Heirathsgesuche wohlhabender Amerikaner nach deutschen Frauen machen außerdem den „Auswanderer" zu einem lesenswerthen Organe für die weitesten Kreise. Wer durch Posteinzahlung von 3 Mark an die Expedition des „Auswanderer" birect auf ein halbes Jahr (—31. Deeember 1883) abonnirt, erhält eine Anzahl sauber ausgestatteter und illustrirter Werke über Nord- und Südamerika, sowie ein Verzeichniß offener Stellen, franco per Paquet ins Haus geliefert. Redaction und Expedition des „Auswanderer" in Dresden in Sachsen. 3918 Handel und Vergebe. Frankfurt, 9. Ium. Auf dem heutigen Markt kostete der Gentner Heu 4 1.70—2.50, Sommergans <>4L 2.50—7. Grünberg, 9. Juni. (Fruchtpreise.) Weizen JL 18.92, Korn JL 16.40, Gerste <Ä 14.06, Hafer 13.48, Erbsen JL 00.00, Lein JL 28.50, Samen 00.00, Kartoffeln 7.66. -Mitt *rw, _ i Ä i «• H&Ä’ Y Alls Dr. ter» MW > Graß. 3i I* Mim ko Donnerstag I I wr Weigerung: A Schichte Eiche sonders zu i eignet, l Mm. Eichend ' Nm Schluß diese E der Grass | Wer Arnsburg i < M werden. ^Versteigerung Mr im Lohschl Würg, den ■ r«____ Mittwoch 6 Nachmiu I mdm in Vx ? INier versteigert-. 3 Sophas, 2 S SJÄrfifiranf 1 Wfymaffynt, darunter grofi 1 Guitarre. । Wn, den 11. Ir I ® Großh. Kkitzeb D Schöne kbtri sind zu bQ Zot). alle Sw ^tLellerie-u stark) tmpficbü .Mslnai ff"1 »‘tHne —---itz Bergm 3«* SiiSS ‘Äff' 8? tzL-L *nt9al1 mittelft ierIin' Neime wt e ^rdm°l Btm, 1*3« Schr-j- J,l06tan würben ™ und Zichlmd In Pachter Fmktioirz- -u»d Reichs, Tmfahr, M a hSti yn9 ÖOD 3 diesmal nicht so ^nerischeThei! Iches Nachmittags Odem die Turner v^agt worben, 1 den allgemeinen welches Morgens ' bO Tnrner. Es son den 1., 6. und sind 8 vortrefflich derselben heivov 1 große Epheu, des Vetzbergs mantischen Hinter- Photographien sind >8Ü Pfg. zu beziehen \ 1 , öil), 1 i B I hing zu Berlin hat getroffen, daß auf i 11 und 28. jeden [in mit achttägiger s c nfachen Schnell- steigi- Diese Extra- ilanmäßig gehenden d die Rückfahrt mit Zs werben 25 Kgr. jigung zu gewähren, derselben und einer h sRetourbM bet ird. T zog ein schweres E n Strahl traf sich 5 Arbeiter ge- Ltr Strahl fuhr in jbtn getroffen,,3o mußten', die beiden n^Mrs« urekorps werden im Iltillerieckegiwen^ «iSÄ J ÄS Knalalld sKL sKs ;:ÄS ri"^°Ä-rdnN^ rr" ^ltec ftfltt 15V? R-, Luftwärme 4-16° 9t L. Chr. Rübsamcn. Mhofi-Persteigerung. Im Gräfl. Solms - Laubach'schen Revier Feldheim kommen Donnerstag den 14L Juni §ur Versteigerung: 101 Schichte Eichen-Schälstangen, besonders zu Baumstützen re. geeignet, 226 Rm. Eichen-Reiser. Am Schluß dieser Versteigerung soll noch der Grassamen aus dem Revier Arnsburg und Feldheim versteigert werden. Die Versteigerung beginnt Morgens 10 Uhr im Lohschlag. Arnsburg, den 9. Juni 1883. 4036 Henckel. Mittwoch den 13. Juni, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Flettischen Hofraithe dahier versteigert: 3 Sophas, 2 Secretäre, 5 Commoden, 8 Kleiderschränke, 2 vollständige Betten, 1 Nähmaschine, Tische, Spiegel, Bilder (darunter große Stahlstiche) und 1 Guitarre. Gießen, den 11. Juni 1883. Geißler, -4050 Großh. Gerichtsvollzieher. Kellgeöoienes. 4049 Schöne Oberndorfer Dickwurz- Pflanzen sind zu haben bei Joh. Balser, Gärtner, ________________Wiesecker-Weg 24. 4048 Aechte Oberndorfer Dickwurz- Pftanzen, alle Sorten Gemüfe-, sowie piquirte Sellerie- und Lauch-Pftanzen (extra stark) empfiehlt Gottlieb Helfenbein, Marburgerstraße. Eismaschinen (System Meidinger) empfiehlt billigst 4041 Christ. Rosenberg. — Bergmann’s — •sä' Theerschwkfei-Seife -W« bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbedingt alle Arten Hautunreinigreiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, blendendweitze Haut. Vorräthig Stück 50 H bei Emil Mschbach, Seltersweg, 1882 Gustav Gerhardt, Lindenplatz. FussbocLen- Anstrich. fußbodenlack, sofort trocknend, utzbodenlackfarbe, in wenigen Stunden mit schönem Glanz trocknend, Leinölstceatif, zum Einölen, Fußbodenwichse, Parquetbodenwichfe, ßelfatbe, in allen Sorten, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt 2386 Enail Fischbach.. Steppdecken «empfiehlt 3450 F. Helberg, Kirchenplatz. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Wegen Räumung des Stadtringgrabens wird dessen Wasserzufluß vom 12. l. Mts. an bis auf Weiteres abgestellt. Gießen, den 11. Juni 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 4046________________________A. Bramm.___________________________ Versteigerungen von Heu- und Grummet-Gras auf Gräflichen Wiesen. 1) Im Revier Gonterskirchen (größtentheils vorgezeigt) auf 400 Morgen Montag den 18. und Dienstag den 19. Juni d. I., jedesmal von 9 Uhr Vormittags an, nach Zusammenkunft am ersten Tage in der Aepfelsbach, am zweiten auf dem Jägerhaus. 2) In der Gemarkung Flensungerhof und im Dammgcunde auf 32 Morgen Mittwoch den 20. Juni d. I, Vormittags 9 Uhr, bei Wirth Reitz zu Flensungen. „ 3) In der Gemarkung Wetterfeld auf 20 Morgen an demselben Tage, Nachmittags 5 Uhr, bei Wirth Kreicker zu Wetterfeld. 4) Im Revier Freienseen (größtentheils vorgezeigt) auf 150 Morgen Donnerstag den 21. Juni d. I., mit Beginn um 9 Uhr Vormittags bei der Glashütte (Freienseen). . , ,.,x 5) Im Reviere Ruppertsburg auf 25 Morgen Wiesen (einschließlich Giehern-und Bruchwiese), sowie auf Waldwegen Freitag den 22. Juni d. I., von Vormittags 9 Uhr, bei Wirth Eß zur Friedrichshütte. 6j Im Thiergarten (vorgezeigt) auf 46 Morgen an demselben Tage, mit Beginn um 3 Uhr Nachmittags in der Hirtenbach. Nähere Auskunft über die Wiesen ertheilt vor den Terminen auf Verlangen der Wiesenwärter Silß dahier. Laubach, den 5. Juni 1883. 4033 Gräflich Holms-§aubach'sche Rentkammer. Markt-VerSegnng. Der irrthümlich auf Mittwoch den 20. Juni ausgeschriebene Markt soll nicht auf diesen Tag, sondern Donnerstag -en 21. Jnni abgehalten werden. Butzbach, den 7. Juni 1883. I. V. o. B. Der Großherzogliche Beigeordnete: 4031 Heil. Hochsommer-Artikel! Kuaben-Waschanzüge, garaniirt ächt, für das Alter von 2 bis 15 Jahren, von 3,50 M an, Herren Lüstre und Cachemir-Rö-Ee von 3,50 M an, Herren Waschanzüge, cmplet, waschächt, von 9,50 M an, Herren-Hosen von 3 M an, empfiehlt in größter Auswahl Frankfurter 'Waarexibazar 3898 6 Neustadt 6. Liebig Company s Fleiseb-Extraet 258 aus ERAY-BENTOS (Süd-Amerika). JT„r ächt wenn jeder ToPf die Unterschrift J. v. Liebig in blauer Farbe trägt. Zu haben bei den grösseren Colonial - und Esswaarenhändlern, Droguisten, Apothekern etc. Eine Parthie Damenkleider- und Unterrock-Stoffe habe ich in meinem Laden Slusveriam -usgelegt. Ich offerire solche zu anhaltend billigen Preise« und n ache besondns aus eine Auswahl in Hellen Sommerstoffen aufmerksam. —ab Kinder-Kleidern geeignete Reste gebe ich weit «nter Etnkansspr-i» ao. 3752 j. Chr. Retter. Wegen Umbau meines Lagers verkaufe von heute ab alle Sorte Steinkohlen in bester Qualität zu billigerem Preise- Gff. Uwver® seinen 3 frei in der Luft fliegenden Mädchm, genannt die „3 goldenen Fliegen". Dienstag Auftreten des berühmte Herkules August; 1. Preisbinden, au^ geführt von Herrn Charles de Wolf- Zum Schluß: Große komische Pantomime: „Der Dorfapotheker". Dienstag Abend: Großer Dame»- Preis-Ningkampf. _L . Zu gütigem Besuch ladet ergebens! ein 4039 A. Wallenda, Director^ Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. In Gem Mrchschinttsmack Gießer Im Reich mb versöhnlichere ltzen Wochen in Mg des Etats Mr, den z.B. Nahmen, Alles m die zweite: Ägen hierzu aus MersteuerH N der Weiler M, Rechnung ich im GaM die EMtzmthu eitiait hüte, rinKe Matz be1 rim des Mit Wände, inbeu dis Wg. gtjjnL Mo würben bi W; dagege ^.demselben ras Wns'Fondr i örauchssteuern ur to Weiten Lesun Die Tage vm Freitag bot E Petitionen u (®öue) auch eimr ^genannte Aba !** b«6 i W hWsäÄ Mchich a[8 ™ wenig @ ba6 ® »eeigntt Wti ?« - ' oatz Z ^buuo Unu..0* i *8 bibeten j ®enjaituj Minbt bet; •te* Kr M-r dpi