1888. Donnerstag den 12 April Nr. 88. Ee mir emir in haft. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bureau r Schulftraße 7. , 2 Treppen. >x Gericht 'M*." SÄ*Ä frfonM von« Deutschland. Darmstadt, 10. April. Se. König!. Hoheit der Großhei^og haben Är9Ä9Ä:te. imm» ***. e** in Zeigen. ,tigcrMmui°ird üriti*«,?1 n'Cn ®’ie irischen Dynamit-Verschwörer spinnen ihre Fäden immer weiter und die zahlreichen in den jüngsten Tagen von den englischen Postzen behörden vorgenoinmenen Verhaftungen legen Zeugmß davon al>, daß« alle die unheimlichen Gerüchte über erneute bevorstehende femsche Attentate auf einer äewi en Basis beruhen. Unter diesen Umständen ist es erklarln^ daß die Polizeibehörden von Windsor besondere Vorsichtsmaßregeln zum Schutze de^ köniaiichen Schlosses getroffen haben; auch sind zetzt^e Schüdwachen m t Nüln- der königlichen Stallungen und am Postamte m Windsor verdoppelt worden Wie es heißt, sind diese Maßregeln aus Grund wichtiger Jnsormationen ersölat. welche die Polizei erhalten hat und worüber noch tiefes Geheunmß Prct» vierteljährlich 2 Work 20 Ps. >Mi Bringettohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Ueberficht. Gießen, 11. April. 1 Die Verhandlungen des Reichstages Uber die Novelle zur Ge- | werbeordnung scheinen einen noch unabsehbaren Zeitraum m Anspruch zu nehmen. Zn dreitägiger Verhanvlung hatte der Reichstag bis nut Sonnabend erst die erften vier Artikel erledigt, was bezüglich des weiteren Fortganges der Verhand- i lnngen über diefen ^3 g f , ,ranhrpnh n (5tunben ’ hinausspinnen werden. Am Sonnabend wurde das nWenb beSrtT’ burck einen einzigen Paragraphen in Anspruch genommen, den 3j des Art. 3, genannter Paragraph handelt von den Gewerbebetrieben der Tanz-, ^urn- und . ^ckmimmlebrer ^der Trödler, Gesindevermiether und Aucttonatoren, deren Be- trieb durch die 'Bestimmungen der ursprünglichen Regierungs-Vorlage wesentlich beschränkt worden ist, wozu dann die Gewerbe-Commis fron noch verschiedene Zusätze hinzugesügt hat. Rach langen ermüdenden Verhandlungen wurde endlich X 35 mit einem die Bestimmungen der Regierungs-Vorlage >n mehreren Punkten einschränkenden Anträge der nationalliberalen Abgg. Hcydemann und Blum mit 130 gegen 128 Stimmen angenommen; nur die Fortschrittspartei und die Sccessionisten stimmten hiergegen. Es hat demnach den Anschem, als ob auch die übrigen Paragraphen der Gewerbeordnungs-Novelle im &‘>e1 entluden naa) öen Wünschen der Regierung angenommen werden sollten, was fremch nlcht ausschließt, daß bei der Abstimmung üb.r die Gesammt-Borlage irgend em Zufall dieselbe scheitern läßt. _ .. v ö Die Besserung i m Befinden des Reichskanzlers Fürsten Bismarck macht leider noch immer nicht derartige Fortschritte, um eme baldige Teilnahme des leitenden Staatsmannes an den parlamentarischen Ber- -*•» ».8«i. lichten sog. Denkwürdigkeiten des Geh Raths Stieber namentlich m Bayern und dem Großherzoqthum Hessen gemacht haben, da tn diesen Plemoiren den 'Truppen-Conttngmttn diesn Staaten Diseiplinlosigkeit im deutsch- französischen Kriege vorgeworfen wird, haben bereits mehrfache gereizte .Bericht,gungen der belr. Regierungen veranlaßt. Jetzt spricht nch nunauch die„Nordb Allg. Ag. m dieser Angelegenheit aus, und zwar wendet sich dav ofstciose Organ scharf gegen das Verfahren des „Berliner Tageblattes" Hierdurch arbeite bas „Berliner Tageblatt" nur den Tissol's unb Däroulobe S >n die Hande, und ein deutsches Blatt, welches sich in> Kampfe gegen die bcutsche Armee zu einem Helfershelfer französischer Revanchehelden herabwürdige, fei dadurch genügend und hoffentlich für alle Zeiten gekennzeichnet. — gungen, mit denen die vom „Berliner Tageblatt" veröffentlichten Denkwurdig- f eiten die bayerischen und hessischen Truppen, welche doch an dem großen Kriege gegen Frankreich einen so hervorragenden Antheil genommen yaben, uberhausen, merben sicherlich von jedem deutschen Patrioten mit Entrüstung zuruckgewiesen Die angebliche Tripel-Allianz zwischen Deutschland, Oesterreich unb Italien wird in der Presse noch immer lebhaft commentirt, wozu namentlich ein hochosficiöser Artikel der „Nordd. AUg. Ztg." in dieser Angelegenheit Anlaß giebt. Der Artikel ist so gehalten, daß man an einer Defenfiv-Allmnz der Drei Mächte kaum mehr zweifeln kann und daß dieselbe zur gemeinsamen Abwehr eines eventuellen Angriffs Frankreichs gegen eine der drei Mächte geschlossen worden ist. Entschieden bestreitet der Artikel, daß das Bündmß zwilchen den drei Staaten irgend einen offensiven Charakter trage und dies gab wiederum dem osficiösen „Wiener Fremdenblatt" Anlaß zu der Bemerkung, daß der genannte Artikel den Franzosen auch den letzten Zweifel benehmen muffe unb daß die französischen Staatsmänner zu der Ueberzeugung gelangen mußten daß Frankreich keinen Krieg zu befürchten habe, wenn es ihn nicht selbst Hervorrufe. Ueber ben Nachforschungen bezüglich der Mürber bes judex curiae Ungarns. Georg v. Mailath's, scheint ein eigener Unstern zu walten. Nachdem die Pesther Polizei den mindestens intelleetuellen Urheber der Ermordung Mailath's, Spanga, so zu sagen, schon in Händen hatte, ist er wieder entschlüpft und Niemand hat auch nur einen sichern Anhaltepunkt dafür, wohin er sich gewendet haben könnte. Auch die Nachricht, daß Spanga ui Triest verhaftet worden sei, hat sich als irrthümlich erwiesen- Desgleichen ist die Mittheilung eines Pesther Telegraphen-BureauS, daß drei der wegen Verdachtes der Mitschuld am Mord Mailath's Verhafteten ein offenes Geständmß abgelegt hätten, total erfunden, so daß die polizeilichen Recherchen in dieser Uffaire ^'D^UaLienische Deputirtenkammer hielt ausnahmsweise auch am veraanaenen Sonntag eine Sitzm g ab, in welcher der Fmauzmrmste.. Maalmni ein längeres Expose über die gegenwärtige Finanzlage Italiens gab. Das Expose constatirt die fortschreitende Besserung der finanziellen Verhältnisse minifter svrach deshalb die feste Zuversicht aus, daß das Budget für 1883 Mit einem Ueberschusse abschließen werde, ohne daß die Regierung nothig habe, die ibr vom Parlamente bewilligten außerordentlichen Hilfsmittel in Anspruch zu ,.„en AuchEm Bnbget p°° 1884 werbe baü Gleichgewicht ohne Inanspruchnahme^ber 2iUigten anherorbentlichen Hilfsmittel erhalten bleiben, wenn bas Parlament bie Revision bes Zolltarifs genehmige Der Minister schloß. ™ dem Hinweis barauf, baß Italien es verstauben habe sich auch auf f nan,iellem Gebiete bie Achtung unb bas Vertrauen ber cwilisirten Welt zu erwerben. _ Louise Michel, bas jüngst verhaftete „Helbenweib ber Commune , ist in voriger Woche zum erstenmale von bem Untersuchungsrichter verhört worben Im Lause bes Verhörs fanb auch eine Confrontation mit brei ausgeraubten Bäckern bes Boulevarb St. Germain statt, welche behaupteten, bie arofee Bürgerin" hätte bas Signal zur Plünberung gegeben. Louise Mchei gab bies inbircct zu, sie meinte aber, sie habe bies aus Mitleib nut emem armen Jungen gethan, ber seit 24 Stunben nichts mehr zu elfen beton.» »‘iS«»5” S-sjS- h.w Blatt charaktcrisirt die auf d.e Letchtgläuv'gren u.«u - tifen jener Gesellschaft wie folgt. . Abenden Sprachen ßebruat und „In Broschüren und Z^u''S^!,.Li werd-n sind bie angeblichen Vorzüge in allen Ländern Europas «™llä L u“b besonders die Gegenden als reizend Amerikas ... den hellsten F-rb-n S ^'W„er Besiedelung die Gesellschaft, wttche die und anziehend bervorgehoben, "v deren E>°re,„,z^llterielle« Interesse hat. Wem es betreffende Brosebüre -"'^ ''V.W ae allen will, der sollte sich wenigstens nicht durch in der Heimath absolut ^**t,nmh6,el2f[ytfen lassen, sondern sich erst gründlich über alle Broschüren, wie die "wähnten, beeinfluß nia^^^i^^ feine Schritte nach diesem oder einschlägigen Fragen unicrrichi ^ h- s über Amerika, die gratis vertheitt jenem Punkte Amerikas zu lenttn. migt^aucn betrachtet zu werden und dasselbe werden, verdienen von vo^rnh m » y9tn,en von Eisenbahn- und Land- fl»t von den °-r>°ck°nden Redensart o ° ^btvfd)^äimeni um Opfer zu suchen und kompagnnn, die mass-nhas^t in ^^Einiiiheilung amerikanischer Verhältnisse ausGiund !>7n'BttesZn, 'diV von Deuisch-Annrikaiiern gefchrieben sind, ist die äußerste Vorsicht " i« ««mieth IpSTaSSr Lchulsttcßi 9.1 : « mmirihen 6ii ^.Seltersweg. ner mit Cäbm ^a,ne Zu oeo L^rpeb. ds. Bl. meines Vorder- timmern, Küche ii und allem Zu' vermiethen und tt. v. Ritgen, er zuvevMthe'n, t^WMHochraßl. l mobl. Zimmel ock. ner zu vermiechen. onnenstraße 14. Familienlogis im Adolf Möhl. in p:r 1. April z» janffur erste. 67. enlogis ist zu Der Marktstraße 32. Bros- Gottschicl ■ (Bel-Etage), k i mit allem Zu- i oder Zum ander- BismarHraßc. icv Zimmer, a.'lj oermiecheu. attcnstraße^A. Mzu vnmreihn! , Neuen-Bauü TlZimmr'n^ kiurter-Straße in Z. Blitz- ienlogis und eis icrmiethen. Fürst Wlttwr. ießcnet Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ”',9B.9gU£««T M. be. im Kreise Alsfelb Lubwig Ohuackei- unb Eerei Dannenrob, im Kreise Alsfeld^WWelm ®eo rg^"allgemeine Ehrenzeichen mit ber Inschrift: „Fui »F ”Ä*«* ägÄ.# enthält: Bekanntmachung Großh. Staatsmmlstenums, ordnung vom 8. März 1879 betreffend. benben Eröffnung der diesjährigen Berlin, 9. April. Angesichts der bevorfley "O^Essirten Treiben jener trans- Auswandelungssatson dürfte eine Warnungo mannigfachen Gründen an der atlantischen Spekulanten am Platze sein,arbeiten. Ein deutscv-amertkantsches möglichsten Pe.stäi kung de^ Auswandirungsstiom s jj^er|a^ren^eit spekulirenden Prak- sHintt Charatierifirt die aus die Leichigläuvigreu <*/* *** * “ Gießen, am 10. Aprll 1883. Betreffend: Die Darstellung des Zustandes der schulen. , Die Großherzogliche Krels-Schul-Commrsslou Gießen Beglaubigung, es ist vielmehr jedem Gewerbetreibenden überlassen, in welcher ! Weise und durch wen er fie ausführen lassen will. Hiernach gehört dieselbe i ihrem Wesen nach nicht zu den den Aichungsänltern gesetzlich zugewiesenen j Funktionen, und die letzteren haben sich jeder Mitwirkung dabei zu enthalten, i £ber auch die außeramtliche Ausführung der Bezeichnung durch die Aichmeister ' ist im Allgemeinen zu vermeiden. Eine derartige, dem eigentlichen Aichunas- dienste immerhin verwandte Beschäftigung würde im Publikum leicht zu Andeutungen führen und auch sonst auf die dienstliche Stellung der Aichmeister einen nachthelligen Einfluß ausüben können. Die Uebernahme bezüglicher Arbeiten ist daher den Aichmeistern grundsätzlich zu versagen. Es ist jedoch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß an einzelnen Orten in Folge der besonderen localen Verhältnisse das Bedürfniß hervortritt, im Interesse der raschern und leichtern Durchsührirng des Gesetzes und um den betheiligten Gewerbetreibenden unver- hältnißmäßige Geldopfer zu ersparen, vorübergehend bis zur Durchführung des erwähnten Gesetzes den Aichmeistern die Feststellung der Inhaltsverzeichnisse der Schankgefäße zu gestatten. Um indeß in solchen Fällen die Interessen des Archungsdrenstes zu wahren, ist zur Uebernahme einer solchen Beschäftigung in jeoem einzelnen Falle durch Vermittlung der betr. Gemeindebehörde zuvor die Genehmigung des vorgesetzten königl. Aichungs-Jnspectors einzuholen, und es darf mit der Ausführung der Arbetten nicht vor Ertheilung dieser Genehmigung begonnen werden." y y b Hi 11,1 tk der N < K-u! »ir -W i^'wnle s-S *l|8f2"'£ SÄ* »er, W WrleMer, öl' jährlich- q Berlin, «• unb('HM' ’ ’ . ßrM ließ- W damals an W Hisers bestäl'gt. Blichen - Bei eim Natergarten flfw« Dner darauf au Gua Gewächse ei .isusche Pflanzen i jmit denn das, (d - [gl(flTl(( zÄ'Iellung nehme jw müssen die B unb elektrisch beleu Ibn Untrv'lützung elektrischen LtLtetz Paris, 6. Äomue de Frtedlc üon langen, also Tasche gesteckt. ' Register ein, uni viele Personen s Telegrammen kei emgelausenen Kl Unter den uni Wanefischen Ge gekostet. Vermischte-. ??aArbeiten un dem Tunnel um die Altstadt, welcher eine h.5, ?)i..a 1 1200 Meter besitzt, sind bt8 auf ca. 100 Meter vollständig vollendet, auch dce Ausmaue-ung des Tunnels ist bis auf diese Strecke fertig gestellt hnhn 5. April. Gestern Mittag 11 Uhr kam eine Frau mit der Eisen- ? -t. \0ttLen,n’ Träger an der Eisenbahn den Auftrag, eine Reisetasche in her bezeichnete Wohnung zu tragen. Bis zum Abend war die Tasche, werthoollen Brillantschmuck enthielt, noch nicht im Besitze der Dame. Sie 2:betQtebrd onaul^en. be L-ich^der 'Sdjmicgtrmulter Frau und Kinder waren wohl theilweist angebrannt aber bei di^en sammilichen fanden sich schwere Verletzungen am Kopfe vor di- mllftift f Instrumentes b-igedrachi sein muhten Keglerhattek- n- V-rl-tzunö n snnd^ ^,e,n-nn ®6n, etn-r Beraubung fUA. SpurenrV? "7 tanben sich 10,000 JL in baarem (Selbe vor. Allgemein fomnonirt mn« fi* ..Vi knk?*4*l“.?.(.elCL16.raUS66.1? Ä^.^'Kend-rmaß-n zusammen: Seiler K-?ler ftldst ..... — ™ erschlagen, die hnVh/f 9’ Jfn etner unserer besucht,st-n Bierwirlhschaf,-n, dem ^isighaas , das bekaonclich auch von den Bewohnern der Nachbarstädte srhr frcauen- tut wird, wird demnächst elektrt'che Beleuchtung eingefühlt werden. Der Btsißec der wohlrenommlrt.n W'tthschaft hat schon vor Jahr und Tag einmal den Versuch ae- n«en ^berftt^ten Karten elektrisch zu beleuchten, bte Sache scheiterte aber beren Beschreibung uns zu weit führen würde i?hfbhnrrf.h;?^kten* 26 te 4 ,, fege « Sm dieL^.i toaib« N ^«81 Spanien. , 9. April. Wegen des vor eini en Tagen statigehadten-tzr- t,emer ^taJbe. 'n der Nahe des königlichen Palastes haben gegen i0 Verhaflungen statlgesunden, die verbrecherische Thal mich den ^eaterbiUet» UniUfdeben fi"b mit ber Unterdrückung Amerika. New- Aork, 8. April. Man hat hier eine irische Dunamitschule in welcher eine Anzahl junger Leute in der Fabricrrung und Handhadunq 'des Dynamits und anderer Explosionsstoffe ungenirt durch Pros. Mezzcroff unter« X Ä’- Pei^ff:n- M^croff hat sich nach Frankr/ich eikgAffl wo er nn,Laue dieser Woche emtressen wird, um vermuthlich dort seinen Unter- *“3” ____ ko *'• xjüurii. j Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenr-Bureau. H-ttkud^"üLZhen ?on ÄÄ^rf6On'tnelbr‘rff$=rmf.td2nafa0Un^ber MawÄttsAwSlS* ertheitt mit ber von Baumbach beantragten SöeftimmunnBhnfc vJ*» ^unöeöra^e Bundesrathes ber nachttSgttchen Genehmigung d s Reichswas uitafem wr'19“1 B-fugniß ber Lanbesr-gl-,ungen, bas Umh-rzt-h-n mtt ®le totuten zu uvt rsagen ober zu bef(bränfen m^b aufre*t Cröal en ^er ^n „^??^DOln Paragraph wurde mit großer Mehrheit angenommen Uno ränberf na* bk6 8?rberte nttssionsvorlage wurden bann SS 56c und Irr 8.,.aUlf,Uaen?a6tm11J,aL Sür den Fall ber Ablehnung bieseS Antroa-s^o ’,S,“ ?ennu,e.^ei"e R-che weiterer Anträge gestellt bezüglich des B'grfffs Börsen- nn '.Post" unb „Kreuzzcitung" veröffentlichen ein Schreiben bes ^nifprß "'.abu,* b.n MMScbtmst Anspruch genomm-n, OPAnsn^n fta'he'sd.mk ,’le|1[|,n"1"',«en L»u> >°>«.nb..mußen zusammen: ©,(!„ -p i oon >jett zu Zeit habe Schwiegermutter, Frau und Kinder mit dem Vorgefundenen Beile ‘"Unb m... klärte k u*bre bra 'lenenbett" rÖerf,t'OrbnUHQ lll6liebet ött; ? ^llhlkreise d-H-r Ros- Der men, gleich- ^liach roirö 'tion erteilt lieiigen Gar- chalten jetzt em Gewehr ilüen sich jm bd K nderv, ' a» Luntzm- tzWLMutz, Monen war Wassersucht 6. , welcher eine 'llendet, auch Jiit der Stsm- Reisetasche in ir bie Tasche, t Dame. Sie m Äcsuche des 1 nicht mit her Dorn im äuge irrte nur, batz tülprufion er- i können, A-ttag in ber Mtunfl bes ;r Äuskunft; Herrn wolle „id> brauche cht euthaUen, rmeistrr einer IM- ,68 ilt ja schön an- hschasten, dem ■ s.hr ncquen- er «.siher ber n Versuch ger schuterte aber :flbren würbe, iig wirb nun dtißt werben i katholischen Mels iw i Gebetbuch, r (ein: Gelragen. Am icnst beendet, heraMelltt, i seinen Der- ^ßmiebesitzer, ch Galdüren : einiger 3ttl im Dome astellan sagte. er VerhastE ttler mit dem Sonfeffion f«* W »•SS Ars $.*• >* ’’’/& 4 ' ms* *ft«< 010 iw w eeen 6^ ui dem S&5 sgi «immer Setten tc- mtt Petroleum besprengt und angezündet. Die eigentliche Ursache einem so entsetzlichen SLrttt sei ein hestiger -Street mit Frau und Schwiegermutter acwelen, welche beide den Kegler Intimer Beziehungen zu seiner Magd beschuldigten. So legt sich der Volksmund die Sache zurecht; Nahrungssorgen,konnten Kegler n-cht >u der unseligen Thai getrieben haben, denn er befand sich in »ermöglichen Verhältnissen, L, ,o auch die ausgefundenen 10,000 zur Genüge beweisen. Em Racheakt laßt sich aleichsalls nicht vermuthen; Niemand kennt einen Feind Kegle, s, der einer solchen Thai Mig gewesen wäre. Die eingeleitete Untersuchung wird hoffentlich Licht in dieses grauenhafte Dunkel gingen. M-litäranwärter im Bereich des 11. Armeecorps j iy'anrfurt-Wetzlar, Bahnstrecke, 10 Stationsaspiranten, Ansangs 75 M. monatlich, nach definitiver Anstellung bis zu 1800 M. jährlich; Bergen, Kreis Hanau, Postagentur, Landdriesträger, 542® jährlich; Birstein, Postamt, Landbriesdäger, 510 M. jährlich; Dassel. Postamt, L-ndbrnsträger, 830 M jährlich; Cassel, Regierung Hausdiener, 000 jährlich, Hilsshausdiener, 000 M. jährl ch; Diez a d. Lahn , Königl. Straf- anstalts-Direetion, Aufseher, 1050 jährlich, 3 Htissauffeher, I-2,n0 ^ Tagegeld; Kulda, Postamt, Landdriefträger. 648 M lahrlich, Postschaffner, 908 M jährlich, Geismar, Postagentn', Landbriesitäger, 640 Gehalt; Halber Amisgemetnde, Felld^ schütz, 540 M. jährlich; Hochheim, Gemeindebehörde, Feldschütz, 540 Jt tährlich,' Homburg, Reg.-Bez. Cassel, Postamt, Landdriefträger 522 jährlich; Mainz, Postamt, Postschaffner, 980 M. jährlich; Mengeringhausen, Postamt, Landbriefti ager, 510 iäbrliä); Rotenburg a. b. $ulba, Postamt, ßanborteftrager, 522 jährlich, Salmünster, Postamt. Landdrieftiäger, 510 JL jährlich; Schlierbach, Postagentur Landdriesträger, 510 X jährlich; Wiesbaden, Polizetdirectwn. Bureaudtätar, 1200 5 Berlin, 9. April. Die bereits gemeldete Hinrichtung des Gattenmörders Conrad ist feit der Hinrichtung dcs Attentäters Höbtt die erste, welche hier stattgehabt, und seit sehr v den Jahren das erste Todesurtheil, welches der Kaiser m Berlin vollstrecken ließ. Hödel's Todesurtheil wurde bekanntlich vom Kronprinzen in Vertretung dcs damals an seinen Wunden, vom Nob'ling'schen Attentate herrührend, kranken Kaisers bestätigt. Conrad zeigte sich übrigens reuelos, blieb beim Leugnen und wies geistlichen Zuspruch ab. — Bel einem Wiener Ftnanzmannc wurden dieser Tage die Pflanzen im Wintergarten gewechselt. Dre Gattrn des Millionärs machte bei dieser Gelegenheit den Gärtner darauf aufmerksam, daß in einer Ecke ihres Paradieses noch eine Gruppe schöner Gewächse erforderlich sei. Der Gärtner stimmte zu. meinte aber, daß da nur crousche Pflanzen passen würden. „Nun", entgegnete die hochgebildete Dame, „was genirt denn das, schreiben Sie doch nach Exotien". - (Elektrische Ausstellung in 2ßien-] Die Vorbereitungen für die elektrische Ausstellung nehmen immer größere Dimensionen an. Als eine besonders glückliche Jvee müssen die Bemühungen des Comttäs bezeichnet werden, vollständig eingerichtete und elektrisch beleuchtete Wohnräume herzustellen. Die ersten Wiener Dekorateure haben ihre Unterstützung zugesagt und wird sohin Gelegenheit geboten sein, die Wirkung des elektrischen Lichtes auf die verschiedenartigsten Stoffe und Gobelins zu beurteilen. Paris, 6. April. Gestern wurden zwei Beamte detz Telegraphmamtes der Avenue de Friedland, Trey- und Poquet, verhaftet- Dieselben hatten eme große Anzahl von langen, also theuern Depeschen in den Papierkorb geworfen und das Geld in ihre Tasche gesteckt. Sie gaben sich den Anschein, als schrieben sie die Depeschen in das Register ein, unb da, seit eine Depeschen-Quittung mit 10 Cts. bezahlt werden mutz, viele Personen sich deren keine mehr geben lassen, so blieb von den unterschlagenen Telegrammen keine Spur übrig. Die Sache kam heraus, weil man infolge der vielen etngelaufenen Klagen das betreffende Telegraphenamt hatte scharf überwachen lassen. Unter den unterschlagenen Depeschen befand sich auch eine des Secretärs der japanesischen Gesandtschaft. Sie war von hoher Wichtigkeit und hatte 233 Francs gekostet. MM H um——Mm ——Ml — (Das Baumaterial der Zukunft! Im nordamerikanischcn Staate New-Jersey wird an Dielen Stellen und in großen Mengen ein rother Thon gefunden, der vielseitig zu technischen und ornamentalen Zwecken verwendet wird Aus ber oberen Lage desselben, die seither als unverwendbar weggeworfen wurde, hat man n uerdings ehv Masse hergcstellt, welch? große Vorzüge vor allen bisherigen fabricirten Steinen besitzt. Dieselbe ist absolut f-uetfefl, bröckelt nicht und läßt sich mit Mcißel und Säge bearbeiten. Ein eingctriebener Nagel hält darin ebenso fest wie in Holz und außerdem kann dem Material durch den Hobel eine völlig glatte Oberfläche gegeben werden. Die Herstellung besteht einfach darin, daß man den Thon mit gewöhnlichen Sägespähnen vermischt, in eine beliebige Form bringt, an der Luft trocknet und dann im Ofen bet langsam zunehmender Hitze brennt- Durch letzteres Verfahren verbrennen die Holztheilchen vollständig, lassen aber an ibr> r stelle Poren zurück, welche gleichmäß g durch die ganze Masst vertheilt find. Die Oberfläche der fertigen Steine wird dann durch Sägen geglättet und dieselben sind zur Verwendung fertig. Dieses Baumaterial ist nur halb so schwer unb dabei feuerfester als Backsteine, ist ebenso zu Wänden wie zu Fußböden und Decken verwendbar, und die einzelnen Stücke können durch Nägel Derbunbm und bann an der Oberfläche abgehobdt werden. Das Material nimmt jeglichen Anstrich an und zeichnet sich nock dadurch besonders aus, daß es ein äußerst schlechter Wärmeleiter ist. Die New-Jerseyer „Deutsche Zeitung" nennt dies „Terracotta-Lumber" das Baumaterial der Zukunft. In Bezug auf Feuersicherheit ist es auch nahezu vollkommen und zwar vielmehr als Eisen, Grämt und sonstige Bruchsteine, denn Eisen wird durch die Hitze biegsam, Granit springt bei sehr starkem Feuer unb bet allen anderen Steinen zerfallen die sie verbindenden Mörtelschichten zu Staub. Bei dem neuen Material schließen sich ober die einzelnen Stücke so fest aneinander und find unter sich so innig verbunden, datz die Flammen ganz machtlos dagegen sind. Die bisher das Material herstellende grotzart'gc Fabrik kann alle die Aufträge, die sie erhält, nur zum kleinsten Theile ausfühcen. In der That scheint die Erfindung eine der wichtigsten der Neuzeit und besonders auch dadurch von Segen zu sein, daß sie dem ungeheuren Holzverbrauche einige! maßen steuern wirb. SchiffSdericht. Mstgctherlt von dem Agenten be§ Norbbeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger, Gießen. Bremen, 10. April. (Per transatlantischen Telegraph-! Der Postdampfer Donau. Capt. R. Ntngk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 25. März von Bremen unb am 27. März von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 10. Apr l. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Poftdampfer Main, Capt. O Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. März von Bremen unb am 30. März von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. 73t) Ueber die Hohe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine, oder mehre Zeitungen verursacht, wird man bich niemals enttäuscht sehen, wenn inan von der Annoncen - Expedition von li A A N K fc T E 6 X «t? X O <• H» 3*. vt. ir- Frankfurt a M. (Karlsruhe, Stuttgart oder Mhn-h^n < zuvor Auskunft eint>r irrt, d« •- auch hinsiebts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt »SÄnov Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde Gießen. Am Sonntag, den 15. April b.J., fällt wegen ber zu feiernden Confirmation ber Kindergottesdienft aus. HylzderAeigerung | hi der Fürstlichen Oberförstern! Hohensolms. Die in dem Dienstags-Anzeiger vom 10. ds. Mts. aus Montag den 16. ds. Mts. anberaumte Hotzver- steigerung in den Districten „Eichels- berg" und „Grundwald" findet ÄN diesem Tage nicht statt und wird hiermit aus Freitag de» 13. d. SÄt«. verlegt. Zur Versteigerung kommen: 65 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Tannen-Prügelholz, 70 Rmtr. dgl. Stockholz, 2800 Wellen dgl. Reisholz, 5000 „ Buchen-Forstreiser l.Cl., 26 Eichen-Schnittstämme l.u.2.Cl., 32,51 Fstm., 46 Fichten-Baustämme von 15 bis 34 Ctm. Durchmesser und 12 bis 14 Mtr. Länge, 21,43 Fstm., 6 Lärchen-Stämme mit 1,90 Fstm., 35 Stück Eichen- u. Eschen-Stangen für Wagner, 76 Stück Fichten-Stangen, zu Sparren tauglich, 43 Stück Lärchen-Stangen, 150 Stück Fichten-Leiterbäume 1. El. Die Zusammenkunft und der Anfang der Versteigerung ist Morgens präcis 10 Uhr in dem District „Eichelsberg", zunächst dem Teiche und wird Mittags gegen 1 Uhr die Versteigerung im District „Grundwald" fortgesetzt werden. Hohensolms, den 10. April 1883. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Reviersörster. 2523 Ausverkauf sämmtlicher Korbwaaren. Achtungsvoll 2239 C. F. Conrad, Mäusburg 5. Immobiliarverkauf. Dienstag den 24. April Morgens 11 Uhr, soll in der Wohnung des verst. Schloffermeisters Herrn Louis Brnckel zu Wetzlar das den Erben gehörige Wohnhaus in Wetzlar, C. 98 Weißadlergasse, gelegen in der besten Geschäftslage und in der Nähe des zukünst. Postgebäudes und geeignet zu jedem Geschäft, freiwillig öffentlich versteigert werden, sowie am Nachmittag sämmt- liche Schloffergeräthe rc., dar. Bohrmaschine, Schraubstöcke rc. Näh. Ausk. erthellt Commissionair Ernst Boecker. 2471 Jlfrgemeiner Anzeiger. NersteiMNlM-Änzeioe. Dienstag den 17. und Mittwoch den IS. April, jedesmal Morgens um 9 und Nachmittags 2 Uhr anfallend, werden in der Schillerstraße 18 wegen Geschäfts-Veränderung circa 3 Hundert Taufend Stück Cigarren (reelles Fabrikat), eine größere Parthie Rauchtabak in Packeten, sowie Cigarren- Wicket-Formen, Cigarrentifche, Wickelpresse, Cigarren-Rahmen, große Trockenrahmen, Rollbretter, 1 Tabaksschneidmaschine, 2 Brückenwaagen, 2 Balkenwaagen, 1 Tafelwaage, 1 großer Caffenfchrank, 1 Ladentheke, eine Parthie Cigarrenkistchen, 1 Schleifstein, Petroleumlampen, 1 großes Holzhofthor, 1 gute Kelter, 18 Stück 40 Ctm. lange eiserne Schrauben, verschiedene Fässer, 1 Waschbütte und dgl. versteigert. __________________________________________________________2551 "Wir empfehlen einen vorzüglicken C 4 Dem ML öSrinaee- zu seinem : heutigen Wiegenfest ein dreifach^ donnerndes Hoch, daß die ganze ch- Bachgasse wackelt. O Donnerstag den 12. und Freitag den 13. April l- Js.: 2543 Grosses Tyroler-Concert der Gesellschaft Alpenrose. Ansang « Uhr. EntrL« frei. K = "5- Q 3 Die Nr. 26 enthält: Zwei Vettern. Erzählung von Hans- Warring. (Fortsetzung). — Selten- — Das Wandern der Vögel Von Th. H. Pantenius. — Raffael Santi- Von A. Fellin. Mit Illustration der Raffaelstatue von Hähnel und zwei Bildern nach Raffael. — Am Familientisch: Ein Buch für den Frühling- — Gesundheitsrath. — Land- wirthschaftliche Fortschritte. Mik einer Illustration. Mit zwei illustrirten Beilagen: Die Dresdener Chaisenträger. Von Karl Kober- stein. Mit zwei Jll/ustrationen — Umschau auf gewerblichem Gebiet. — Zu Lande von Frankreich nach England. Von van Muyoen. Mit Illustration und Kärtchen. — In unserer Spielecke. Die Nr. 27 enthält: Zwei Vettern. Erzählung von Hans Warring. (Fortsetzung.) — Kopfschmerzen. Von Dr. M. Dyrenfurth —Klein Aennchen. Ein Studienkopf von Ludwig Knaus. — Frau von H. und Röschen Meyer ober r Der verhängnißvolle Name. Einetendenziöse Erzählung. — Wassili Joukowski. Ein russischer Dichter. Von Th. H. Pantenius. — Brückenzoll. Gedicht von H. Seidel. Zu dem Bilde von H. Schaumann. — Am Familientisch: Erdferkel Zu dem Bilde von Jean Bungartz. — Die Taucherlaterne. — Schiefe Nasen großer Männer. — Zur Geschichte der Annoncen. — Protest wider die behaubtung eines ölten Philosophen. — Rechtsrath. Mit zwei illustrirten Beilagen: Der Erste des Quartals. Mit Abbildung: Zum Aprilquartal: Ein harthöriger Hausnnrth. — Umschau auf gewerblichem Gebiet. — In unserer Spielecke. — General von Diehl. Von Hermann Vogt. Mit Porträt. — Von Glocken. 8» rtunbnW' w WS bei » 2142,___ Wichtig f Stil Wasc van Jwrnblndl1 in «ipttbltn ’ - LchMo in 1 B in Päckchen K PeiAnwendur ioba wird die W veMändig gerut Mise angegriM 3n haben in i H Bien Haraniiri rein, M Eil mit Bäcker Dingungen zn ZuZrfraW N». । 2 ü in bester/ frifd M___ Ai für Hand- und in, bewährter RMpatent). Witsche & 2 Sambei Türkis, Aepfeift Wrirt Kai Ä8* Wgst, Äser ] s- Ä 25 pf, Ä I ‘W < Wil iao8 1 bei «L . 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