Misch t 6847 mvrmuz". Mn > den hart- sf.Dr.iuvä. *)=== s et Garantie H >at. i Pros. Dr. T°ht gegen Nachnahme lpotheke • Reuß j. L. d)ctt, ann, in allen d mit nuten r «ne kleine auf dem Ber- 7499 ag: Linden* 7227 irteo. 8 Jovember. . . 20 Pfg. • -20 , en . 45 äalat 45 Hülsen in Wehlar. age l : Treppe hoch, 1 J. Hohl aren 7136 9 KreuW^l ießen, zu verkaufe»: hastshäuser» iphentn greifen uw lstiimS. M r» A S88S Sonntag dm 11. November Zweites Blatt Mr. 2K3 Erscheint tkalich mit Ausnahme des Montags. Bureanr Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Mit Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 3. l. M. zu Nr. M. d. I. 25433 und Zustimmung des Kreis- Ausschusses des Kreises Gießen wird auf Grund des Art. 78 der Kreis-Ordnung vom 12. Juni 1874 folgende Polizeivorschrift erlassen. Gießen, am 6. November 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. den Kreis Gießen Reglement, das Einernten des Obstes betreffend. Gießen, am 20. August 1868. zu Nr. M. d. I. 8613 ertheilte Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums Gießen mit Ausnahine der Gemarkungen Arnsburg, Lollar, Ruttershausen, § 1. Die Einerntung der Zwetschen, Aepfel und Birnen darf nicht vor dem von dem Bürgermeister mit Zuziehung mehrerer der bedeutendsten Baumstück-Besitzer bestimmten Tag begonnen werden. § 2. Wer deßhalb, weil sein Obst früher zur Reife gekommen, dasselbe vor dem allgemeinen Termin ernten will, hat um Erlaubniß hierzu bei dem Bürgermeister nachzusilchen, welcher, insofern er es für nöthig hält, durch einen oder nach Umständen zwei bis drei der im § 1 erwähnten Besitzer einen Augenschein darüber einnehmen läßt, ob das Obst den nöthigen Grad der Reife erreicht hat und ohne Nachtheil des Eigenthümers nicht bis zur allgemeinen Ernte hängen bleiben kann. Wird die Ernte gestattet, so hat der Bürgermeister zugleich einen Termin festzusetzen, bis zu welchem dieselbe vollendet sein muß. Von der ertheilten Erlaubniß hat der Bürgermeister die Feldschützen zu benachrichtigen und für geeignete Aufsicht Sorge zu tragen. § 3. Von dem Zeitpunkt an, wenn das fallende Obst als Viehfutter verwendet werden kann, ist das Auflesen des Fallobstes außerhalb der von dem Bürgermeister nach Maßgabe der Lokalverhältnisse hierfür wöchentlich zu bestimmenden Tage und Stunden verboten. Der Zeitpunkt, von wann an die vorstehende Bestimmung bezüglich des Lesens des Fallobstes eintritt, wird von dem Bürgermeister festgesetzt und bekannt gemacht. Kinder, welche bas Alter der Schulpflichtigkeit noch nicht überschritten haben, dürfen nur unter Aufsicht von Erwachsenen das Geschäft des Lesens verrichten. § 4. Von den Bestimmungen der §§ 1 bis 3 sind ausgenommen: alle rundum eingefriedigten und an den Wohnhäusern oder innerhalb des Orts an der Ortsstraße liegenden Grundstücke. § 5. Uebertretunzen der §§ 1 bis 3 des vorstehenden Reglements werden nach Art. 69 des Feldstrafgefetzes bestraft. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Goldmann. Da die Erfahrung gelehrt hat, daß durch zu frühes Einernten des Obstes nicht nur die Gesundheit gefährdet, sondern auch der Frevel erleichtert und fer Ruf des in den Handel gebrachten Obstes zum allgemeinen Nachtheil der Gegend herabgesetzt wird, so wird unter Bezugnahme auf die unterm 25. Juli l. I. ~ ~ ~ " "" des Innern und nach Anhörung der Lokalpolizeibehörden für den ganzen Kreis Staufenberg, Trohe und Winnerod Folgendes verfügt: Wochenschau, Gießen, 10. November. Mit dieser Woche sind wir in den Kreis der eigentlichen Luthpr- Feierlichkeiten eingetreten, deren Mittelpunkt allerwärts die am 10. November stattfindende Feier bildet. Festgottesdienst, Festzüge, Schmuck der Kirchen und Rathhäuser, Illumination u. s. w. bilden allerorten die Hauptpunkte des Festprogramms für diesen Tag, während nebenher noch eine Reihe speciellerer Festlichkeiten läuft, wie Vorträge über Luther, Concerte, angepaßt der Bedeutung des Tages, und ähnliche Veranstaltungen mehr. Von ultramontaner Seite hat man es sich nicht versagen können, eine Art Gegen-Demonstration zur Lutherfeier in Scene zu setzen, indem sie an den Tagen des 10. und 11. November große Sühnungs-Communionen veranstalten, als „Ausdruck der Trauer der katholischen Kirche über den fortdauernden Protest des Protestantismus gegen die Liebe des Heilands", wie es in einein klerikalen Blatte heißt. Dem gegenüber muß immer wieder darauf hingewiesen werden, wie sehr man auf protestantischer Seite gleich von Beginn der ganzen Bewegung an bestrebt gewesen ist, das Luther-Jubiläum jedes provocatorischen Charakters gegen die katholischen Mitbürger zu entkleiden. Ersreulicher Weise schicken sich dieselben, soweit sie nicht unter dem Einflüsse der ultrainontanen Presse stehen, auch an, die Feierlichkeiten zum Andenken an den großen Reformator gemeinsam mit den Prolestanten zu begehen — und dies mit Recht! Ganz abgesehen von seiner Thätigkeit als kirchlicher Reformator, so hat ja Luther auch auf einer Reihe anderer Gebiete Großes und Bleibendes geschaffen, wobei wir nur sein Wirken für Die deutsche Sprache, für die Literatur, für die Schule, für den Gesang rc. herhorheben wollen, ja, Luther hat überhaupt das ganze deutsche Volksleben ungestaltet und ihm einen ganz neuen, frischen und kräftigen Geist eingehaucht. Jeder deutsche Mann, welcher Confessio« er auch sei, kann daher getrost an der Erinnerungsseier für den großen deutschen Volksmann theilnehmen und gerade !ie soll eine Mahnung sein , daß uns Alle gemeinsame Bande umschlingen, daß uns Allen das Vaterland, Sitten und Sprache gemeinsam sind. Die parlamentarische Wintercampagne läßt sich für das französische Ministerium in durchaus befriedigender Weise an. Nachdem dem Cabinet Ferry in der Tongkingfrage ein so glänzendes Vertrauensvotmn von Seiten der Kammermajorität zu Theil geworden ist, hat es jetzt einen weiteren bemerkenswerthen Erfolg davongetragen. Der bonapartistische Antrag, das Ministerium in Anklagezustand zu versetzen, und ein weiterer Antrag, eine Commission zur Prüfung der Tongkingangelegenheit einzusetzen, sind nämlich von der dazu eingesetzten parlamentarischen Commission abgelehnt worden und werden also nicht einmal an das Plenum gelangen. Das Cabinet Ferrp kann nun dem weiteren Verlaufe der Tongking-Affaire in Ruhe entgegensehen, trotz- öem, daß dieselbe eine immer ernstere Gestalt annimmt. Die jüngsten Depeschen aus Hongkong melden, daß überall in China lebhafte kriegerische Vorbereitungen getroffen würden und daß die Arsenale sehr beschäftigt seien. Der chinesische General Pang, ein Anhänger der Kriegspartei, ist im Süden Chinas eingetroffen, um das Commando über die daselbst stehenden chinesischen Truppen zu übernehmen. Das nächste Objekt der französischen Operationen wird die im Norden von Tongking liegende Stadt Bacninh bilden, deren aus Chinesen bestehende Besatzung verzweiselten Widerstand leisten will; wegen des schlechten Zustandes der Wege wird der Vormarsch der Franzosen erst Anfangs Decembcr erfolgen. Der französische Civilkommissar Harmand wird demnächst nach Frankreich zurückkehren und sieht man seinen Rücktritt als die Beseitigung des Haupthindernisses für eine erfolgreiche Campagne der Franzofen an. Aus dem britischen Jnselkönigreiche sind in letzter Zeit wenig erfreuliche Nachrichten auf den Continent gelangt. In Irland mehren sich wieder die Agrarverbrechen und daneben gibt sich der Haß zwischen den Anhängern Parnell's und den protestantischen Orangisten fortgesetzt in blutigen Excessen kund. In London hat die fenische Partei durch die Attentate auf der unterirdischen Eisenbahn ein' neues Zeichen ihrer unheimlichen Thätigkeii gegeben und es ist nicht beruhigend für die öffentliche Meinung Englands, daß die unmittelbaren Urheber der stattgefundenen Explosionen noch immer mcht entdeckt sind. Endlich kommt noch aus London die Kunde von einem zu Monksield stattgefundenen Grubenunglück; von 110 Bergleuten, die sich zur Zeit der Explosion in der Grube befanden, wurden 50 verwundet herausgeschafft, die übrigen 60 befind en sich noch in der Grube und dürften wohl nur als Leichen an's Tageslicht befördert werden. Wsr«ifchr-S. Mainz, 7. November. Der Platzcommandant Rittmeister Lohde, wurde gestern Morgen, während er auf dem Ludwigsbahnhofe war, um die ankommenden Rekruten zu erwarten, vom Schlage getroffen und mußte nach Hause gebracht werden, wo er QlS&a%Uifnhb6. November, lieber die in der Nähe der Anlage seit ^gen Tagen gemacht.n römischen Funde wird uns Folgendes mitgetheilt. Dor dem N-mthor am Albansberge war ein bürgerlicher Begraomßplatz des römischen Marnz. Schon in den vierziger Jahren hat der Mainzer Alterthumsverein Ausgrabungen am AlbanS- berge mit Erfolg vorgenommen; in den letzten Tagen sind weiter unterhalb, ru der Neuen Anlage, dem Eingänge in den Fink'schen Weinberg gegenüber, durch die Um» führungsarbeiten der Ludwigsbahn römische Graber blosgelegt, und zwm bisyer nur Frauen- und Kindergräber. Bis jetzt sind zwei Sternsärge aufgedeckt, außerdem e.n Bleisarg und mehrere Emzelgräber obne'epurcn eines Sarkophages, ,V°n der Frauenleiche des einen Steiniarges hat sich ein prächtiger Haarzovf, in acht zierlichen Sträng n geflochten, mit Resten der Haube erhalten, das uriprüngltch ^"0^- Haar ist von der Erde rötbliib n-tnn-'ben. Der Sarg barg außerdem u- a. eine Nadelbüchse aus Bein mit drei Goldreifen, eine Bronce-Bulle, ein größeres Holzkästchen mit Broncebeschlag und aut erhaltenem Schlüssel, Nadeln aus Bein mit Knöpfchen, wie sie häufig m römischer/Gräbern*sich finden. Die dabei gefundenen Münzen gehören der Zeit von Hadrian bis zum Ende des dritten Jahrhunderts an. In einem andern Frauengrabe fanden sich Armringe und Nadeln aus Gagat, ein mterefiantes Rauchergefaß in Form einer sibend-n Maur u. A. Der Bleisarg barg auffallenderweise nur noch ein weib- Uches Gerippe Fne stde Beigabe. Die Kindergräber sind durch die betliegenden Spiel- fachen, sowie durch die Zierl'chkeä drr Beigaben charakterisirt; sodurch em niedliches Broncegefäß von 9 Ctm7 Höhe, durch kleine Gläser und Thongesahe Armringelchen rc. Ein besonderes Interesse bietet eine kleine Broncefigur einen Genius in bisher wohl noch nicht bekannter Weise darstellend. Für die sorgfältige Aushebung und dankens- werthe Uebermdfung des materiell nicht gerade werthvollen, aber für die Alterthums- kunde überhaupt und für die Topographie von Mainz sehr wichtigen Fundes an das hiesige Museum gebührt der Direktion und insbesondere den Herren Ingenieuren der Ludwigsbahn die größte Anerkennung. Nach Beendigung der Ausgrabungen wird der Alterthumsveretn Gelegenheit nehmen, die Funde einem größeren Publikum vor- zuführcn.^^^^ dem Bismarck-Attentäter mit Lied und Spritze, der heute selbst von den attentatslüsternsten Blättern nicht mehr ernsthaft genommen wird, gibt die Dirsch Ztg.", die ihn kurzweg einen Schwindler nennt, folgende Schilderung: „Der Mensch ist nach ungefährer Schätzung ca. 28 Jahee alt, von hoher Statur, hat schwarzes Haar, schwarzen, kurzgeschorenen Vollbart, blöde Augen, slavischen Typus und das erste Auftreten des Gefangenen ist ein ungemein devotes; er spricht gut deutsch und scheint mit den Gesetzen schon vielfach in Conflict gekommen zu sein, da er die Bc- stimw'mzen über Gefangene genau kennt und nach denselben behandelt sein will. Als j. B. gestern der Jnhaflirte zum Photographen gebracht werden sollt-, um dort abkonterfeit zu werden, und ihm Ketten angelegt werden sollten, verlangte er, gefahren zu werden, da er gefesselt durch die Straßen nicht zu gehen brauche; es half ihm diese Ausrede aber nichts. Nachdem Herr Rogorsch den Menschen photographtrt hatte, meinte er, wozu die Bilder dienen sollten und ob die russische Polizei solche erhielte. Als ihm dies bejaht wurde, sagte er, daß die Petersburger Polizei ihn nicht kenne und di- Personen, welche ihn auf dem Bilde recognoscirten, würden ihn nicht angeben. Er nennt sich jetzt auch Johann Piourkowski, will in Preußen (wo? weiß er nicht anzugeben) geboren sein und verweigert über seine Angehörigen und seine Stellung jegliche Auskunft: er ist ein ganz verschlagener und auf seine Art nicht dummer Bursche, der irgend etwas vor der strafenden Gerechtigkeit zu ve> heimlichen hat, aber nach unserer Meinung (wir hatten gestern Gelegenheit, den Schwindler auf dem Wege zum Photographen zu sehen) und der der untersuchenden Behörden kein russischer Osficier und Nihilist ist." — sZur Warnung.) Manchem Menschen erregt eS Gefallen, Andere, sei es auch nur aus „Spaß", zu erschrecken. Derartige Leute mögen sich das Schicksal eines jungen Mädchens in Bautzen zur Warnung dienen lassen. Die Betroffene war vor einiger Zeit Abends ganz urplötzlich von einem Bekannten von hinten umarmt worden. Die unvermuthete Berührung ließ sie zusammenzucken und fuhr ihr, wie man zu sagen pflegt, der Schreck „in alle Glieder". Es war dies nun auch thatsächlich eingetreten und legte sich der Schreck bei dem Mädchen auf die Beine. Es trat bet dem einen in der Wadegcgend eine hochgradige Entzündung ein und später kam Knochenfraß hinzu. Im Laufe mehrerer Wochen schieden sich mehrere Knochensplitter aus fi'g a letzt di- ganze Wadenbemrohre in einer Länge von 10 6entimctet hernnL”„°Lfiuriem selb- war ganz porös. Es scheint, daß das Schienbein Ä a bliebenDie- a* ®tw"' mt»‘8 äää Böhmen zählen 12,000, die Canadier 15,000, d,e Dänen 3100^ die Die 2000, die Irländer nahezu 50,000, die Holländer nahezu 3300 Norweger 5700, die Schweden 16,000, die Polen 5700 und die <56metier 2nnn4^°',bie nebst einer Handvoll Russen, Ungarn, Spamern, Portugiesen und Seelen, anderen Rass- und National tat unter der Sonne ' Mannern fast jebet “ Furchtbare Lynchjustiz wurde in Calcasien in Louisiana an einem m- Derselbe war eines gegen die Sittlichkeit verübten schweren V-rbrech-ns ™ 0et gesanglich erngezogen, brach s-dock aus und floh in's Land hinein. Am ersten s°'n°r Flucht begegnet- er in der Nähe einer Plantage einer jungen Dame CurnnÄH^ac Abstammung und that ihr Gewalt an. Man verfolgte ,hn und marb feiner nnrfl !ld|er beigen Jagd in Texas habhaft. Der Sherif brachte ihn per B°hn zu ück Zu» des hohen Z Herr "erden solch empfängt vo und empfiehl Original: Mei undJa« ; ^ettvo i w empft; i 7384 "Kurzem ««• Dle- d-m- 'ffin, keine -en 'st er- S-reintgt-n Anwohner >dert. Die sen nahem ■1400, bte 00 Seelen 1 s°st j-der «m Neger ens wegen rften Tage nropäischer nach einer Als der >e Tausend rheriss der Psahl und sein Kops Neger, der dem Jubel Ham, Im ;6 sah wie durch den >rei Kinder e aus dem Innung er- durch die ar dadurch Hut- Preisen, ) 50 4 7002 len*) sslau. i aner- Keuch- cidcn, lreichen cellenz L bin ich Art schränke ; 45 2C. rc iger. snillie- rfen, und 6626 LS, aße 28. Franz Schmidt Gisenhandlung Seltersweg 2 Alleinige Verkaufsstelle für Gießen und Umgegend der „Amerik. Osen- fabrik Nürnberg" von Paul Reissmann empfiehlt Amerika«. Zimmerofen „Kronjuwel" Lönholdt's Patentofen von Gebr. 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