BAUMANN W! -uenweg 7 tätte, j, Electro- Illi >4 mik. phenanlage. | Dienstag den 11. September Nr. 210. 1883 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlvhn Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl 50 Pf. Bureau: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Msntags. • Anzeigen. e treten auszeichnende Überraschung ergeben könnte. (Köln. Ztg.) IHl"’ V. M MU W' «1 U (J 1 I *"*‘*"0*11 ö slubgebäuvW^ die Bergvölker unter ihrem Imam Schamyl das Commando der Cavollerte. Für sein I Verhalten im Gefecht von Audi (14. Juni) und am Tage der Eroberung Dargo's, mA 'M B2Jlarftftr. Iß- capitels. Im Jahre 1846 zur Garde zurückver'etzt, erfolgte die Ernennung des Prinzen mm Commandeur der 1. Garde-Kürassier-Brigade, welche er im Frühjahr 1849 bei Ausbruch des ungarischen Feldzugs von St. Petersburg über die Ostseeprovinzen und L Lithaaen an die ungarische Grenze führte. Die Waffenstreckung Görgey's vor dem . ffrldmarschall Fürst Paskewitsch bei V'lagos beendigte den Feldzug. bevor die russische Garde in Action treten konnte. Dieselbe bezog Quartier für einige Wochen in Litthauen, von dem Gardecorps zur Armee des Kaukasus versetzt, übernahm der Prinz in dem blutigen dreimonatlichen Feldzug des Feldmarschalls Fürsten Michael Woronzoff gegen ethen. ' BMossKatze 11. >er ohne WohnH mnasiast, Pri« welcher geneigt iß Müler täglich Ü'ch enbaft zu echilm. । LogiS erhalten. in der Exped.b.Kl wiyuiu n im uun zaiiui vit. ^)unij uiiu um vti uiuuu uny s, der Residenzstadt Schamyl's (18. Juli) als Führer einer freiwilligen Sturmcolonne erhielt er das Ritterkreuz des Militär St. Georgen Ordens durch Beschluß des Ordens- — Der deutsche Exporthandel nach Griechenland hat sich im Lause der letzten Jahre zwar nicht wesentlich gesteigert, ist aber gleichwohl noch bedeutender Entwickelung fähig. Als lohnende Absatzartikel wären in erster Linie zu nennen: Damenhüte, Handschuhe, Schnüre, Bänder; ferner Gold- und Silber- arbeiten, alles Dinge, welche den Griechen zur Zeit vorzugsweise aus Frankreich und England zugeführt werden. Wie in diesen, so würde auch in andern Branchen die deutsche Industrie zweifelsohne concurrenzfähig sein oder gemacht werden können, wir nennen nur die Confections- und Weißwaaren-Branche, wenn das System der Handlungs-Reisen bei unsern Exporthäusern mehr Beachtung und so grundsätzliche Anwendung fände, wie es beispielsweise Seitens der Schweizer Firmen der Fall ist, deren Reisende den Orient und so auch Griechenland bis in das Innere des Landes durchwandern und regelmäßig wiederkommen, um sich Aufträge und nähere Kenntniß der Kunden zu holen. Berlin. So schmeichelhaft die englischen Preßsttmmen, welche dieser Tage auf das Unumwundenste die Ansprüche Deutschlands auf die europäische Führerrolle anerkannten, für unser Rationalbewußtsein klingen, so charakteristisch sind sie für den Geist der Resignation, welcher durch die Politik Englands selbst gehl. Im Stillen sagt sich wohl ein jeder Brite, gleichviel welcher Parteirichtung er sich beizählen mag, daß die Tage von Abukir und Trafalgar, von Vitoria und Waterloo, wo England im Zenith seiner Größe stand, unwiederbringlich dahin sind und nicht nur das kontinentale, sondern auch das maritime Prestige Albions sich im Ri-dergange befindet. Letzteres wird zwar direkt nickt zugegeben, aber es fehlt nicht an Erscheinungen auf dem Gebiete des ungeheuren Colonialreiches, welche ursächlich damit im Zusammenhänge stehen. Obgleich zur Zeit an allen Orten des britischen Weltreichs Friede herrscht, kann doch nicht gesagt werden, daß dieser Zustand ein vertrauenerweckender wäre. In Egypten steht die Sache der Ruhe und Ordnung einzig auf den englischen Bajonetten; in Afghanistan ringt der englische Sovereign in hartem Kampfe gegen den russischen Rubel; in Indien droht die Jlbert's Bill eine tiefe Revolution In die Gemüther der Eingeborenen zu tragen; auf kanadischem Boden treibt das Fenierthum fein Unwesen; in Südafrika sind Kaffern und Boeren mit den Leistungen der englischen Regierung gleichermaßen unzufrieden; am Cap sprechen es die holländischen Ansiedler — Afrikanders — offen aus, daß die Tage der britischen Suprematie gezählt sind, und in Australien endlich Hal das Zögern des Mutterlandes in der Affaire von Neu-Gutnea böses Blut gemacht. Ziemlich allenthalben bricht das Gefühl sich Bahn, als betrachte das liberale Regime die Colonien im Grunde nur als recht lästige und gemrliche Anhängsel. Die Folge davon ist, daß sich eine gewisse An'mosität in das Verhältniß der Colonien zum Mutterlande einzunisten beginnt und an den Grundfesten der Principien rüttelt, an welchen das gemeinsame politische Regime des Mutterlandes und der Colonien sich regelt. Die Fehler der auswärtigen Politik des Gladstone'schen Cabinets sind in den Colonien viel schärfer beurtheilt worden als daheim und man betrachtet daselbst die momentane Ruhe im br-tischen Weltreiche nur als eine sehr prekäre. München, 8. September. Der Congreß für Völkerrecht berieth in seiner heutigen Schlußsitzung die betreffs der Conflicte der Strafgesetze und der Civilgesetze von der Commission gefaßten Beschlüsse und sollen die Details hierüber im nächsten December durch die vom Congreß herausgegebene Zeitschrift veröffentlicht werden. Eine vom deutschen Juristentag an den Congreß gelangte Sympathie-Adresse wurde zur Verlesung gebracht. Die nächste Session des Congresses soll Anfangs September 1885 in Brüssel stattfinden, in der Zwischenzeit sollen die Commissions-Arbeiten über das internationale Wechselrecht, über Seeasseccuranzen und über den Conflict der Handelsgesetze gefördert werden. Der englische Oberadmiralitäts-Richter Phillimore wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Veränderungen nur nach und nach, vielleicht nach Armee-Corps vor der Hand nur bei einzelnen Regimentern, vor sich gehen. Möglicherweise soll auch vorerst nur ein Versuch gemacht werden, wie sich die angestrebte Neuerung bewährt. Die in Rede stehenden Aenderungen sind außerdem in einem gewissen Zusammenhänge mit dem ungünstigen Avancement speciell bei der Infanterie, insofern jetzt nicht selten der Fall eintritt, daß ein Stabsosficier erst einige Zeit in der Stelle des 13. Hauptmannes und dann noch einige Jahre als etatsmäßiger dem eigentlichen Frontdienst mehr oder weniger entzogen wird, um dann vielleicht erst nach 5 bis 6 Jahren das Commando eines Bataillons zu erhalten. Es liegt aber auf der Hand, daß bei den heutigen gesteigerten Anforderungen an die Thätigkeit eines Bataillons-Commandeurs frische und junge Kräfte hier am Platze sind, während jetzt nicht selten Stabsofficiere, die bereits das 50. Lebensjahr überschritten haben, als Bataillons-Commandeure fungiren. Außerdem ist die Thätigkeit als etatsmäßiger Stabsosficier vorzugsweise auf Dinge gerichtet, welche die Sorge für das Bekleidungs- und Ausrüstungswesen, später vielfach die Amtsthätigkeit des Regiments-CommandeurS in Anspruch nehmen, sodaß der Oberstlieutenant als der natürliche Stellvertreter und Anwärter auf die Stelle des Regiments-Commandeurs sich unmittelbar vor dem Einrücken in diese Charge genügend orientiren und vorbereiten kann. Auch ist es mit Nachtheilen verknüpft, wenn der als Bataillons-Commandeur fungirende Oberstlieutenant den Regiments-Commandeur vertritt und dann jedesmal erst das Commando seines Bataillons abgeben muß. — Bei den diesjährigen großen Herbstübungen des 11. Armee-Corps werden die Regimenter, welche Chefs oder Inhaber aufweisen, besonders zahlreich vertreten sein. Kein anderes deutsches Armee-Corps ist in dieser Beziehung so reich ausgestattet. Wir nennen nur den König von Italien, die Großherzöge von Hessen und Sachsen, die Herzöge von Meiningen und Coburg-Gotha, den Landgrafen von Hessen und den Fürsten von Walbeck, welche sämmtlich — der Großherzog von Hessen sogar viermal — Regimenter besitzen und auch theilweise an deren Spitze bei der großen Parade erscheinen werden. Immerhin sind noch einige Regimenter des 11. Armee-Corps ohne Chefs, sodaß sich bei der Anwesenheit der verschiedenen auswärtigen gekrönten Häupter doch vielleicht für den einen oder andern cheflosen Truppentheil eine Deutschland. Darmstadt, 8. September. Se. Königl. Hoheit der Großherzog einpsingen heute den Professor Dr. Kaltenbach von Gießen, den Bürgermeister Liessem aus Alzey, den Lehrer Roth aus Astheim; zum Vortrag den Staats- minister Frhrn. v. Starck und den Hosjägermister v. Werner. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog beabsichtigen morgen Vormittag im Saalbau dem fünften Deutschen Schriftstellertag beizuwohnen. Darmstadt, 8. September. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 29. August dem Steuercommiffär des Steuercommiffariats Heppenheim, Steuerrath Wilhelm Stein, das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienst- Ordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. — Se Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 29. August den ordentlichen Professor in der medicmischen Fakultät der Landes-Universität, Dr. Felix Marchand, auf Nachsuchen seines Dienstes mit Wirkung vom 1. October d. Js. an zu entlassen. Darmstadt, 9. September. Die Generalversammlung des deutschen Schriftstellertages wurde heute Vormittag unter dem Vorsitze von Friedrich Friedrich (Leipzig) eröffnet. Seilens der Negierung wurde dieselbe durch den Staatsminister v. Starck, Seitens der Stadt Darmstadt durch den Oberbürgermeister begrüßt. Um 12 Uhr findet ein Vortrag des Professors Gosche (Halle) über „Luther als Schriftsteller und Dichter" statt, dem der Großherzog beiwohnen wird. Mittags sind die Theilnehmer zu einer Festtafel, Abends zu der Festvorstellung „Antigone" im Hoftheater vereinigt. Darmstadt, 9. September. Am morgenden Tage begeht Seine Großherzogliche Hoheit Prinz Alexander fein fünfzigjähriges Militärdienst-Jubiläum. Höchstderselbe trat mit 10 Jahren am 10. September 1833 als Seconde > Lieutenant in das Groß- berzogl'che Leibgard'-Regiment cm und zwar bei der Leibcompagnie, mit welcher er einige Tape später bet einer Parade der Gioßherzogl'chen Division vor feinem Vater, dem Großherzog Ludwig II., ausrückte. Des Gioßherzogs Leibcompagnie des Leibgarde- Regiments commanbirte damals Hauptmann Dietz; Premier - Lieutenant von Diemar und Seconde - Lieutenant Schenk waren bie Compagnie - Ossiciere. Der junge Prinz wurde 1836 zum Premierlieutenant, 1839 zum Hauptmann und 1840 zum Oberst im Leibgarbe-Regiment befördert. Im Ium des nämlichen Jahres trat Prinz Alexander in russische Dienste als Garde-Rittmeister (mit OberstlicutenaMsrang) im Kürassier- Regiment der Chevaliers-Garde Ihrer Majestät der Kaiserin, und wurde im August 1840 bereits zum Oberst und im Oktober 1843 zum Generalmajor und Commandeur der 2. Leichte Garde-Cavallerie-Brtgade befördert- Am 16. Oktober 1842 war der Prinz zum zweiten Inhaber des Großherzoglichen 2. Infanterie-Regiments ^Großherzog" und am 18. December 1843 zum Großherzoglicken Generalmajor ernannt worden. Am 18. December 1844 erfolgt: die Ernennung zum Chef des faiferlid) russischen Borissog- lebsky'schen Ulanen-RegimentS „Prinz Alexander von Hessen" Nr. 17. Im März 1845 gut möblirte ZiiM! Mwieseu werben »i ner, Bleichstrchl Heizer sucht bautitb in derfeOÖ lis ein Mädchen ir Küche und N: Neuenim^ lchtiE üÄS Ä» ijnel worauf der Prinz an der Spitz' seiner Reaimenter den zweimonatlichen Rückmarsch noch St. Petersburg antrat Im Jahre 1850 erbi.lt er das Commando der Garde- Kürassier-Dfmsion. Im Jahre 1852 verließ bann Prinz Alexander den russischen Dienst Md trat als jüngster Generalmajor in die kaiserlich österreichische Armee ein; im Herbst 1853 zum Truppen-Brigadier in Gratz ernannt, erfolgte 1854 feine Versetzung Wr Armee des Feldmarschalls Grafen Radetzky nach Italien, wo er zuerst eine Covallerie- drigade zu Verona, bann 1857 eine Infanterie-Brigade zu Mailand befehligte. Im ^Idzup 1859 gegen die Franzosen und Piemontesen wurde der Prinz für fein tapferes Verhalten in dem Treffen von Montebello, 20. Mai, zum Feldmarschall L'eutenant und Divisionär befördert und gleichzeitig zum Inhaber des 46 Infanterie-Regiments ernannt Die Schlacht von Solstrir.o, 24. Juni, gab dem Prinzen die Gelegerheit, sich m der Spitze einer Division des 7. Armee-Corps und im Verlauf dieser blutigen schlacht des ganzen 7. Corps hervorzuthun. Mit feinen heldenmüthigen Truppen ge- 1Qr0 es ihm, die französische Garde und das Corps des Marschalls Mac Mahon aufzuhalten und das Schlachtfeld bis nach vollendetem Rückzug der österreichischen Armee über den Mincio zu behaupten. Für diese Waffenthat erhielt der Prinz durch unstimmigen Beschluß des Capitels bas Ritterkreuz des Maria-Theresia-Ordcns. Nach dem Frieden von Villafranca wurde Prinz Alexander zum Commandanten des 7- Armeekorps ernannt, welches auf Kriegsfuß verblieb, während bie übrigen drei Armeecorps die Festungen besetzten. Er hatte sein Hauptquartier zu Treviso und spater zu Padua. Jahre 1862 verlieh ihm der Kaiser an Stelle des 46. Infanterie-Regiments das w^^ra^er:^e9^mcnt' welches Feldmarschall Prinz Philipp von Hessen-Darmstadt 1701 errichtet hatte. Dieses Regiment führt den Namen des Prinzen und wurde 1867 ln ein Dragoner - Regiment umgewandelt. Aus Familienrücksichten 1863 in Disponibilität getreten, übernahm der Prinz 1866 im Feldzug gegen Preußen auf den Wunsch feint § Kriegsherrn das ihm von dem König von Württemberg angetragene Gommanbo des 8. beulschen Bundescorps unter dem Oberbefehl des Prinzen Carl vom Bay-rn. Zum Großherzoglich Hessischen General der Cavallerie im Jahre 1866 ttciannt, erfolgte 1868 die Beförderung des Prinzen zum K. K. österreichischen General on Cavallerie. (D. Z.) , Berlin, 8. September. Die Absicht unserer Militär-Verwaltung, in Msicht der dienstlichen Thätigkeit der Oberstlieutenants und der etatsmäßigen däabsosficiere der Infanterie die seither bestehende Praxis aufzuheben, dürfte oevnnächst greifbarere Gestalt gewinnen. Da aber die Enthebung der Oberst- lle-ntenants von den Functionen eines Bataillons-Commandeurs und ihre Er- yelbung zu etatsmäßigen Stabsofficieren immerhin eine bedeutende Umgestaltung ^lM__B.efeblsverbältnissen berbeifübren muß, so ist es wahrscheinlich, daß dieje^ Jwer juwMn ten MStksh's' Akt wird zu schwer Anzeiger Amis- und Anzeigkblatt für den Kreis Gießen. tefir Mur '/i Wv. ^ev Jahresbeitrag von jetzt ab bis Ende Juni 1884 beträgt 10 Mark, vom 1. October wird ein Eintrittsgeld von 2 Mark erhoben. Gleiche Vereine bestehen u A- auch in Darmstadt, Mainz, Hanau, Bingen und Offenbach und die bei allen oiS j^tzt bestehenden Vereinen erzielten Resultate geben zu der Annahme Berechtigung, daß der Verein auch hier seinen Zweck erreichen und seinen Mitgliedern jene Vortheile und den Schutz b eten werde, die sie von ihm erwarten. Dies kann aber nur geschehen, wenn auch hier wie anderwärts ein reges Interesse aus allen Branchen und Kreisen dem neuen Vereine zu Theil wird. Wir möchten der gesammten Geschäftswelt, vom Fabrikanten und Grossisten anfangend bis herunter zum kleinsten Handwerker, klar machen, daß sie alle Ursache haben, sich dem Vereine anzuschließen. Freilich haben die Vereine am Platze immer nur Bedeutung für das Platzgeschäft, aber die Verbindung der Vereine unter einander bietet dem Fabrikanten und Grossisten die erwünschte Gelegenheit, seine Auskünfte am Platze selbst einholen zu können, und er findet in den Verkinen für feine auswärtigen Geschäfte Verbindungen, wie er sie correcter und zuverlässiger niemals haben kann. Die Gesammtheit aber hat ein Jntereffe daran, milzuwirken, daß auch im deutschen Geschäft Ordnung und Regelmäßigkeit herrsche, damit nicht durch den Borgunfug des Einzelnen die Bedürfnisse der Andern vertheuert und verschlechtert werden. Falkenberg, 8. September. Nach dem amtlich sestgestellten Resultat der im Wahlkreis Liebenwerda-Torgau stattgehabten Ersatzwahl zum Reichstage wurden im Ganzen 11,887 Stimmen abgegeben, davon erhielt Justizrath Dr. Horwitz in Berlin (Secess.) 7743, Vicepräsident Dr. Clauöwitz in Berlin (freicons.) 4144 Stimmen, der erstere ist somit gewählt. Hamburg, 8. September. Der Hamburger Postdampfer „Lessing", welcher am 23. v. Mts. Rew-Dork verließ und am 27. dess. MtS. einen Bruch an der hinteren Kurbelwelle erlitt, hat heute früh 8 Uhr Lizard auf dem Wege nach Plymouth passirt. Mhericht. 31,3. M.Echulh ! Sinnen, 8. Eevi :M R. Ringk, SronfM 8-( ysr» Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspondenz-Brrreau. Kopenhagen, 9. September. Die Einweihung der hiesigen russischen Kapelle hat heute Vormittag in feierlicher Weise durch den Beichtvater der Kaiserin von Rußland, welchem die Geistlichen der russischen Gesandtschaft und der „Derjawa" assistirten, stattgefuuden. Der Feier wohnten die Mitglieder der königlichen Familie, der Kaiser und die Kaiserin von Rußland, der König und die Königin von Griechenland und die übrigen hohen Gäste bei, sowie die Mitglieder der russischen Gesandtschaft, der russische Botschafter in London, Baron v. Mohrenheim, die Ofsiciere und 50 Mann von der Besatzung der „Derjawa." Rach der EinweihungSseier sand an Bord der „Derjawa" ein Dejeuner statt, bei welchem der Kaiser von Rußland den Toast aus die dänische Königsfamilie ausbrachte, während der König von Dänemark auf den Kaiser von Rußland und dessen Familie toastete. Nachmittags halb 3 Uhr kehrte die königliche Familie nach Fredensborg zurück. Die Stadt ist in allen Straßen sestlich geschmückt. Eingesandt. Geehrter Herr Redacteur! In Ihrem sehr geschätzten Blatte vom 9. September befindet sich eine kurze Notiz, die Gemeinderathsersatzwahl in ßang ®j5n8 betreffend. Unabhängig von dem siegreichen sowohl, als auch von dem unterlegenen Bruder, glaube ich indessen doch, im Interesse des Gemeinwohls das Verfahren, wie heutzutage bas heiligste Princip unserer communalen Gerechtsame — die selbstständige Wahl unserer communalen Vertreter und Beamten — gehandhabt wird, entschieden verurtheilen zu müssen. Erleben muß man einen solchen sogenannten Act der freien Wahl, man muß die Hunderte von Hectolitern Bier, die Körbe voller Würste, die Dutzende und aber Dutzende von Cigarren verschwinden sehen, man muß in dem Gesumme der Menschen die Worte herausgehört haben, daß der mehr zum Besten geben könnte als der andere, um zu dem Schlüsse zu kommen, daß unsere heutigen communalen Wahlen sicher mcy! als dem Gemeinwohl rathsam empfohlen werden können- Einverstanden damit, daß die Herren, welche am verflossenen Mittwoch in Lang-Göns aus der Wahlurnelat. Sieger hervorgegangen sind, in jeder Weise würdig sind, das Vertrauen> ihrer jjtv bürget zu besitzen, Einsender selbst wird Ihnen nie das Zmgniß treuer Pflichterfüllung in den verschiedenstkn Aemtern, die sie theilweise schon bekleidet, absprechen, nur geg - diesen offenbaren Unfug, daß schon Tage lang vor der Wahl und am Wahltage jei auf Kosten der Herren, welche ein Ehrenamt in der Gemeinde bekleiden sollen, gerouio schäftet wird, — der richtige Ausdruck ist mir zu unästhetisch — glaubt er fern, warnende Stimme erheben zu sollen. Wie sollen denn solche Zustände^enden^E^^^ Lokales. Gießen, 9- September. Gestern Abend confiituirte sich in einer Versammlung, welche in der Restauration Stein stattfand, der Verein „Creditreform", nachdem die Collectivftatuten durchgesprochen und von dem die Organisation im Auftrage der bestehenden Vereine leitenden Herrn N- Levinger aus Mainz zu verschiedenen Paragraphen wünschenswerthe Erläuterungen gegeben waren. 25 Firmen sind bereits dem Vereine Zu VorstandSmitglieve'.n wurden gewählt die Herren Carl Berg, Emil bt Keil, Wilh-Reider, C hr-Wallenfels und Gg- W-Wei big, —wurde Herrn Ehr. Helm, Bür»ermcMer a. D. übertragen. Der WMab,dU Oesterreich. Agram, 7. September. Beim Dunkelwerden fand vor dem Finanzgebäude in der Gunduliks-Gaffe eine Volksanfammlung statt; das Wappenschild wurde mit Steinen beworfen und eine Fensterscheibe zertrümmert. Das Militär säuberte die Gaffe und sperrte dieselbe ab. Um 8 Uhr war die Ruhe wieder hergestellt. Gerüchtweise verlautet, der Pöbel beabsichtige Maffenangriffe. Für die beiden Feiertage wird ein Zuzug von Landleuten befürchtet. Frankreich. Pari-, 8. September. Wie verlautet, wird der Ministerrath am Montag zusammentreten, um die Vorschläge Chinas bezüglich Tongkings zu prüfen. — Der chinesische Botschafter, Marquis Tseng, wird sich wahrscheinlich morgen noch London begeben, um seine Familie in ein Seebad zu begleiten. Gegen Ende der kommenden Woche dürste derselbe bereits wieder nach Paris zurückkehren. — Der „Agence Havas" wird aus Kairo gemeldet, es verlaute dort von einer ernstlichen Differenz zwischen der egyptischen Regierung und dem Gouverneur von Sudan, Hicks. Die Aufständischen sollen Khartum bedrohen. Die Bildung des Staatsrathes für Egypten habe sich verzögert, weil die Engländer die Zahl der europäischen Mitglieder herabgemindert und die eingezogenen Stellen derselben durch Egypter und Engländer besetzt haben wollten. Paris, 6. September. In Le Puy fand heute die Einweihung des Denkmals Lafayettc's statt. Die bei der Feier gehaltenen Reden rühmen Lafayttte als großen Bürger, der stets Achtung vor dem Gesetze hatte und als einen Begründer der französischen Freiheiten. Der amerikanische Gesandte Marton hob hervor, die heutige Feier fei ein Beweis für die enge Freundschaft zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten, welche hoffentlich immer andauern werde. Der Minister des Innern Waldeck- Rousseau sprach dem Gesandten feinen Dank aus und fügte hinzu, zwei demokratische Nationen, welche überzeugt seien, daß sie nichts gegen ihre Nachbarn unternehmen dürften, gleichzeitig aber entschlossen seien, nichts gegen sich unternehmen zu lassen, müßten sich gegenseitig achten. — Der Enthüllungsfeier in Le Puy folgte gestern Abend ein Banket, auf welchem der Minister des Innern, Waldeck-Rousseau, das Wort ergriff und ausführte, das republikanische Regime folge den Weg unbegrenzter (Entwickelung. Das Land verlasse sich auf sich selbst und es sei bei den jüngsten Ereignissen ruhig, ja sogar gleichgültig gewesen. Im Uebrigen wisse er nicht, wie die Successionsfrage, die eine offene und nicht ohne Gefahr fei, anders gelöst werden könne, als durch eine Verweisung aus dem französischen Staatsgebiete. Der Minister tränt schließlich auf die Presse, die wohl verstehe, daß er die Freiheit seiner Aeußerung hierüber mit Rücksicht auf sich selbst und Andere eingeschränkt habe. <■«bet Ctr io, ■?®4r , Berlin, 6. September. Unter den Einzelheiten, welche nachträglich noch über die Steglitzer Katastrophe bekannt werden, erregt die wunderbare Errettung eines Vaters nut zweien seiner Kinder besonderes Interesse. Der Vater stand mitten auf dem Geleise und war zwischen den beiden Schienensträngen, als die Kinder, beim Ueberf (breiten des einen Schienenstranges, durch die nachfolgende Menge gestoßen, stolperten und fielen, der Vater bückte sich, die Kinder hoch zu heben, da brauste der Courierzug heran, der Mann fühlte einen Stoß durch einen weichen Gegenstand, wurde auf die Erde gedrückt und konnte kaum noch über das Gräßliche seiner Lage nachdenken. al8 auch der rasende Courierzug bereits über ihn und seine Kinder hinweggesahren war. Der Mann war vor Schreck und Todesangst kaum seiner Sinne mächtig, erst nach einigen Augenblicken sah er, daß er sich in Mitten zerfetzter Menschen, von Blut Überströmt, befand. Er rief nach feinen Kindern und bemerkte, daß er fast über denselben lag; sie gaben, zu Tode erschreckt, zitternde Antworten, doch Vater und Kinder waren, wenn auch etwas im Gesicht, an Händen und Füßen u. s. w. geschunden, unversehrt; sie verdanken ihre Rettung dem Umstande, daß sie inmitten des Geleises zu liegen kamen und weder von den Rädern der Maschine u. s. w. noch von den Trittbrettern der Wagen ersaßt wurden. — Die Eisenbahn-Katastrophe in Steglitz gibt dem Königlichen Eisenbahn-Be- triebsamt Berlin-Magdeburg Anlaß zu einer Warnung an daS Publikum, die auch anderwärts recht sehr der Beachtung empfohlen fei: „Dieser traurige Vorfall", schreibt die genannte Behörde, „gibt uns Veranlassung, dem Publikum recht dringend ans Herz zu legen, sich bet der Rückfahrt von seinen Sonntags-Ausflügen per Bahn alles Drängens und Anstürmens zu enthalten. Es werden ja sämmtl'che Reisende un- zweifelhaft zmückbeförbert, und wenn dies wirklich einmal etwas später geschieht, als beabsichtigt war, so ist bubet wohl zu bedenken, daß die sichere Bewältigung des so ungemein starken Sonntagsverkehrs vor Allem von der ruhigen Haltung des Publikums abhängt und daß bet hastigem Ansturm ein Unglück, wie bas vorliegende, leicht Eintreten kann " — sNaturgeschichtliches^ lieber ein Experiment von großem Interesse wird dem „Hann. Cour." Mittherlung gemacht: „Ich setzte", schreibt der Berichterstatter, „vor einigen Tagen eine Kreuzotter und zwei Schlingnattern zu einem Igel in einen Kasten. Der Igel schritt sofort zum Angriff. Er packte zunächst eine Schlingnatter am Schwänze; dieselbe biß nach ihrer Gewohnheit wüthend auf den stachelgepanzerten Gegner loö. selbstverständlich zu ihrem Schaden, rote ihr blutiges M«ul bezeugte, tndeß gelang es ihr, sich loszureitzen und vorläufig zu entkommen. Der Igel schob sich gemächlich weiter zur Kreuzotter hin. Diese war schon aufmerksam und setzte sich in Angriffsftellung. Ihren Biß parrtrte aber der Igel dadurch, daß er sich über sie schob, bevor sie denselben vollführte; er rannte sie sozusagen über den Haufen, wobei der Kopf der Otter unter ihn gerteth. Alsbald hörte man das Knirschen der Zähne b<6 Igels im Fleische der Otter; es schien für ihn eine köstliche Mahlzeit zu sein. Er hörte nicht auf, bis das vordere Drittheil der Schlange verzehrt war. DaS übrige nahm ich ihm, um es auf Eier ober Junge zu untersuchen, und ich sand fünf junge Ottern in dem Thsire. Der Appetit des Igels mußte aber ein gewaltiger fein, denn im Laufe des Tages begrub er auch noch die beiden Schlingnattern in seinem Magen. So weit verlief alles, wie man es erwarten durfte und wie die Forscher es ähnlich schon oft erlebt haben. Jndeß nun passirte etwas Ungewöhnl ches: Der linke Vorber- schenkel des siegreichen Igels schwoll mächtig an und am nächsten Morgen war et eine Leiche. Die Geschwulst begann schon während er noch an der Otter schmauste, er war also offenbar von dem Reptil gebissen worden, während der Kops desselben unter ihm lag, und ist dem B sie erlegen. Es ist dies besonders d-ßwegen interessant, roe-l Len; und andere Forscher auf Grund ihrer Erfahrungen glaubten behaupten zu dürfen, der Igel sei giftfest in jeder Hinsicht. Sie hatten öfter gesehen, baß der Igel von der Otter in die Schnauze, ja in die Zunge gebissen war und er hatte keinen Schaben davon gehabt. Vorstehendes Erlebniß beweist aber, daß das Schlangengift das Blut des Igels ebensowohl vergiftet, rote bas der übrigen Warmblüter, wie es ja eigentlich auch ganz natürlich der Fall sein muß. Interessant ist cs mir auch gewesen, völlig ausgebildete, 6 Zoll lange Junge in der Otter zu finden. Die nächste Verwandte unserer Otter, die Viper in Süd-Europa, ist als lebendig gebärend bekannt und führt davon ihren Namen (Vivipara); aber unsere Kreuzotter gilt im Allgemeinen aß eterlegenb. — ^„Antwort bezahlt."^ Der Lemberger „Nowyj Proloni" meldet in seiner Nummer vom 1. d- Mts. über folgenden originellen Einfall eines galizischen Bauers s Der Bauer A- Krupa aus dem Dorfe Grzensko, bei Przeworsk in Galizien, entsandt! vor einigen Tagen folgendes Telegramm nach Wien: „Se. Majestät Fran; I in Wien. Meine Gattin, Mutter von sechs kleinen Kindern, wurde zu sechs Tagen Arrests ver- urtheilt. Bitte um Begnadigung. Antwort bezahlt." Die Entsendung dieser originellen Depesche hatte zur Folge, baß bet Kaiser nach Erhalt des Telegramms dem Richter von Przeworsk, welcher die Angelegenheit der Frau Krupa leitete, den Auftrag ertheilev ließ, unverzüglich eine diesbezügliche Relation nach Wien einzusenden. — „Daß das Rauchen die Sehkraft beeinträchtigt", meint der Herr Dlrecto: des Gymnasiums, „habe ich eigentlich bisher noch nicht wahrnehmen können. Wenn ich Abends einmal einen Spaziergang vor das Thor unseres Städtchens mache, so sehen mich meine Herren Primaner, die sich hinter der Mauer eine milde Havanna genehmigen, immer schon auf tausend Schritt " — [®tne vergnügte Ehrenjungfrau/j Als vor nicht allzu langer Zeit auf bet Balkanhalbinfel ein neuer Monarch gekrönt wurde, fragte der Haupteserhöhte leutfelU eine der Ehrenjungfrauen, rote ihr denn die Krönungsfeierlichkeiten gefielen? „C Königliche Hoheit", war die Antwort der unbedachten Siebenzehnjährigen, „ich amüftrt mich königlich. Ich wünschte, es wäre bald wieder Krönung!" -1^0.00. fftvä H Sommanbit Vi A Nen W -r- S°/a RumS .Äckrgcr 108%, *911110 äh.ty-6 w i '^le finb bis Sonett j? a#t unserem £ «M Q Wen „ Mag dkn ig. Ifo» der 6ta, LMchn, sMe 'Warnen »Nfwnsn Lerke 'Manitu ii » WM , Maflanien.g Mar im Landkak -Mene Markt ■ ito 20. Sept Wach, den 7. England. London, 8. September. Der Premier Gladstone begiebt sich heute mittelst Dampfers nach der Westküste von Schottland und wird in einer Woche nach Howarden zurückkehren. Italien. Doghera, 8. September. Der König Humbert besuchte gestern das Beinhaus von Montebello und legte daselbst zwei Kränze nieder. Darauf begab sich der König zum Besuche des Ministerpräsidenten de Pretis nach Stradella und nahm bei demselben das Dejeuner ein. Wußland. Petersburg, 7. September. Die Ober-Preßverwaltung hat sämmt- lichen Zeitungs-Redactionen ein Rundschreiben zugesandt, worin unter Androhung strengster Strafen verboten wird, eine Nachricht, welche bereits im osficiellen „Invaliden" gestanden, abzudrucken, die ohnehin nicht ganz neue Meldung nämlich, daß die russische Kavallerie um zwei Schwadronen auf's Regiment, welches mithin von vier auf sechs Schwadronen verstärkt wird, vermehrt werde. Der Befehl der Preßverwaltung erregt allgemeines Aufsehen. Aegypten. Alexandrien, 8. September. In den letzten 24 Stunden bis heute früh sind hier 5 Personen an der Cholera gestorben. Ki t A- auch in y hirr wie ■‘S? ;ä,*$ M ftlne N;., r('ntn flr ftin, Am nltmfli5 JuJ’.H auch W N den unb JW MUer jMnwihrt HUn auf bun He- olptrtenunbta C‘W i die Eide M, ls auch der ra|tnk Der Mann mit niM Augenbliilüi Mit, befand, Gr ag; sie gaben, |u wenn auch M >rt; sie verdanken ■ kamen und weder der Wagen erfch -en Eifenbahn-Vt- lublitum, die ach e Vorfall", schreib! dringend ansHnz n per Bahn alles siche Reisende un- äter geschieht. a!S Bewältigung deS so ung des Publikams legende, leicht ein- iem Interesse wird der Berichterstatter, inem Igel in einen it Schlingnatter am n stachelgepan-erlen laut bezeugte, indeg r Igel schob sich 0«» n und setzte siL in r sich über sie Hausen, wobei der schen der Zähne ins aM )u sein. fr war. DaS «e ,ch sand fünf MS- itwaltigcr sein. n In seinem W* Forscher es ähM "Der linkeBordei" Morgen war er eine f L krl von der •«»Ä* Sm ung .^finftiaer Mensch muß sich doch voll Ekel vor solcher Herabwürdigung des freien I «rblredltd abwenden. Einsender selbst konnte nicht ein Lächeln des M'tletds unter? Sim ol9 viner der unterlegenen Candidoten vor der Wohl bie Aeußerung machte: ! g pQcfe ich und wenn michs auch 20 Mark kostet. Lieber Gott! der gute Mann J’Je noch Wunder waS zu thun, daß er Überhaupt zur Erlangung eines Ehrenamtes incl. Emballage. 5337 Leere Demyohns zum Füllen werden mit M. 2, M. 1,50 und JA.. 1 wieder angeno mm en Zur gefälligen Beachtung. Wegen Umbau meines Ladens verkaufe, um darin zu räumen, meine sämmtlichen Artikel zu herabgesetzten Preisen gegen Baar mit 10 % Rabatt. Gleichzeitig mache auf eine Partie Waaren, als: Uhren, Ketten, Medaillons, Brochen, Ohrringe rc. aufmerksam, welche theils zum, thells unterm Einkaufspreis abgebe. 4698 Wilh. Böger, Uhren-, Gold- u. Silberwaaren-Handlung Liebig Company’s Fleisch-Exlracl 258 aus FRAY-BENTOS (Süd-Amerika). TgT-nv äellt; wenn Jeder T°Pf die Unterschrift J. V Liebig in blauer Farbe trägt. 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S'cheyda. 36 30 23 36 30 23 26 28 Auf beir Gießer kaust 5964 a) Maschinen - Ingenienr - Schule b) Werkmeister-Schule, — Vorunterricht frei. — Emil Schmält^ In Gem üirchschnittsmarkt pr.Pfd Tafelreis . Patnareis . do. Perlen-Gerste mittel „ Kreusnacher Brom-Iod-Snse riach Geh. San-Rath vr. E. P r i e g e x. vorzüglich geg. Hautausschlag, rotheHautfl-cken, Flechten. Depot in der Hirschapotheke. 6017 5984 Eine kinderlose Familie sucht ein Dienstmädchen, das kochen kamt, alle Hausarbeit versteht und möglichst bald eintreten kann.Westanlage 16. 51 Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und alten Akten. LouiS Nothrnvergerp Neuenweg 22. 6032 Ein braver Junge in die Lehre gesucht. Ferner gesucht ein Taglähner. Louis Schultze, Maschinen- u. Waagenbauer. 6000 9iebigstraße 3 ist eine große Anzahl gebrauchter Fensterläden zu verkaufen. Betty Noll Oskar Klose Verlobte. Chr. Helm, Bürgermeister a. D., Bismarckstraße. 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Die Einziehung von Sinsconpons, Dividenden, scheinen und ausgetoosten Stücken, sowie die ßon- trofe der Kerloosungen, die Einholung neuer ßouponsvogen wird den Kunden der Bank kostenfrei unter Berechnung des Portos besorgt. —93er- werthung der in fremder DUinze zahlbaren Coupons einige Zeit vor Verfall zum jeweiligen Börsen-Course. Lombard-Darlehne werden zu 65-95 pCt. des Coursmerthcs auf börsengängige Werthpapiere je nach Qualität der zu beleihenden Effecten zu 5 bis 6^2 pEt. per annum franeo Provison gewährt. Baar-Depositen werden zur Verzinsung entgegengenommen, eS beträgt dieselbe derzeit bei Rüäzahlbarkeit ohne vorherige Kündigung 2 pCt., bei 2 tägiger Kündbarkeit 3 pEt., bei I4tägiger 3% pCt., Lm 4wöchentlicher 4 pCt. und bei 2 monatlicher Kündbarkeit 41/« pGt. per I hr. — Bergmann’s — Theerschmefel-Seift w bedeutend wirksamer als Theerseife, vernichtet sie unbedingt alle Arten Haut- unreinigkeiten und erzeugt in kürzester Frist eine reine, bleudendweitze Haut- Vorräthig & Stück 50 H bei Emil Fischbach, Seltcrsweg, 1882 Gustav Gerhardt, Lindenplatz. 5916 Ein Secretär (so gut wie neu) sowie ein Eisschrank sind zu verkaufen- _2ßo ? sagt die Exped. ds. Bl.___ Aechter Emmenthaler Schweizerkäse wieder frisch eingetroffen. grobe neue Biktoria-Erbseu 6016 6int Frau empfiehlt sich Weibzeugausbessern und S5u0=ln- Zu erfragen im Hause Neustadt und dessen Agenten „ , C. W. Dietz Nachf-, Gießer. Nie Spiegelberger, Butzbao. I. Schulhos, Friedberg. PH. Zimmer, Lich. Herm. Vogt, Reichelsheim. L. M- Schlotz, Alsfeld. E*» il-?6 CM « V . Wil llt 0 Timpe'8 IösI. Hafermehl, VrPfd.30^, 1 Pfd. 50 bei FrSeibel. (geschält) . 20 Hellerlinsen . 20 „ I. A. Busch Söhne Domiciliruug; Giro -(Cheques-> Verkehr. In dem Leipzigerstraße 95, parterre, befindlichen Wechselgeschäft der Bank wird der Uinsatz von ausländischen Geldsorlen, sowie von Coupons, der An- und Berkaus von Effecten re. re. zu coulantesten festen Coursen oder auch je nach Wunsch zur Verrechnung auf Grundlage des nächstfolgenden Börsen- eourses bewirkt, ebenso wird daselbst über Aus- loosung von Effecten, über Anlage in börsengängigen Werthpapieren rc. bereitwilligst Auskunft eriheilt; letzteres geschieht auch auf an die Bank gerichtete mit Retourmarke versehene briefliche Anfragen. Baar-Einzahlungen für die Vereinsbank nehmen alle Reichsbankstellen kostenfrei entgegen. Die Direction. 308 Seidensammet in Restern ä 5, 10, 20, 30 H. 5954 Auguste Friesse. Die Dampf-Kaffee-Brennerei von A. Zuntz sei. Wwe. a Die Dampfschiffe des Norddeutsch« Lloyd in Bremen fahren regelmLM Mittwochs und Sonntags ru« Paffagierverträge schließen adr Die General«Agentur des Norddeuts«!^ Lloyd für Hefien , M. Abraham in Maics Aepfel kaust 5890 Ludwig Herbert, Mäusburg. Herein JfrcMrefarm fließen. Wir beehren uns, die gesammte Geschäftswelt zum Beitritt zu dem nun in Thätigkeit getretenen Verein einzuladen. Der Verein bezweckt: a. seine Mitglieder durch vertrauliche Mittheilungen vor geschäftlichen Verlusten zu schützen: b. durch den Druck der Vereinigung alte und zweifelhafte Ausstände kostenfrei einzukassiren und c. durch die Verbindung mit auswärtigen Vereinen gleicher Tendenz eine möglichst sichere Auskunftsertheilung auf dem Prinzipe der Gegenseitigkeit herzustellen. Gleiche Vereine bestehen bereits in Aschaffenburg, Bingen, Coblerrz, Darmstadt, Freiburg, Hanau, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Kaiserslautern, Konstanz, Lahr, Landau, Mainz, Mannheim, Neustadt a. d. H., Offenbach, Pforzheim, Ravensburg, Schweinfurt, Speyer, Stuttgart, Trier, Ulm, Würzburg und Zweibrücken und die Eröffnung weiterer Vereine in verschiedenen Städten Deutschlands ist bevorstehend. Die Mitglieder erhalten bei sämmtlichen Bereinsbureaux kostenfrei jede Auskunft, welche ihnen auf Grund des vorhandenen Materials gegeben werden kann. Weitere Auskunft, Statuten rc. bei dem Geschäftsführer des Vereins Herrn Apfelmost bei L. Herbert. 5911 Eine Parthie gutes Packleinen billig abzugeben. Wo? sagt die Exped. ds. Bl. 5931 9 Ä Ne ! ü*il Bck, vo Mrmiethungen. 6020 Ein Familienlogis zu vermieden. ____________ Th. Vogt, Löwengasse. 6019 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen-__Wallthorstraße 59. _ 6029 Ein kleines Logis ä 9.50 sofort an ruhige Leute zu vermiethen- Wettergasse 5. 6033 Zwei Zimmer an ruhige Leute zu vermiethen. Benner, Nordanlage. 6026 Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer zu vermiethen. Näheres in der Exped. ds. 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Jagdgewehre verschiedener Systeme (nur Suhler Fabrikat), Munition, Hülsen in allen Sorten, Pfropfen, Schrot, Pulver in nur Ta Qualitäten empfiehlt 5469 Franz Schmidt, Seltersweg 2. Fst. marin. Häringe mit pikantester Sauce empfiehlt 5986 IE Ee Nassauer. 5977 Ein Gymnasiast, Pnmaner oder Secundaner, ivelcher geneigt ist einem Gymnasial Vorschüler täglich Nach- hülfestunden gewissenhaft zu ertheilcn, kann unentgeltlich Logis erhalten. Offerten unter H. F. in der Exped. d. Äl niederzulegen.___________________ Lehrmädchen werden gesucht von 5785 Geschw. Peth, Putzgeschast, 5935 Für eine ältere kranke Dam wird eine zuverlässige Pstegerin auf jo- fort gesucht. Näheres bei der Exped. ds. -tll Feinst marinirte Häringe empfiehlt 5601 Carl Petri ______(vorm. G. C Spruckj- 6009 Ein gebrauchtes Halbverdeck, 1 Landauer, 1 leichter Oekonomie- wagen billig zu verkaufen. __E. Mohrmann,^Veterinär-Anstalt. Einen hochfein gebrannten Java - Kaffee per Pfd. 98 Pfg. vorzüglicher Qualität, empfiehlt Ferd. Drehes,