hb 115 einpfvh,^ toenbtt Ue 2Boorfn '•***«» iDetoje ü • /"tcn bti anftänbiac u'wahme. ^Lumann Stanj ■r und Auspük Wgung bti tT* Lchmitz, ' -!cin wünscht B ^.'Jtnjc abjuidjitihl • ßcn bitCw.b§.8l| iBSStt dn» U. Rar;: CERT nitm Stil ber V\ Dtaümun! J iw. Entree 20 Pfg i' ^tMinunbmd' - 8 jabrtn idp .* aber Ctttm bti fw: vcnnittbiTQU, Äerzte. frnMh.^ ,1 'Tntr auffadfc pt V” $ir$' fester! "■'rft luCbtxu»1» tzpA'cc ‘ ‘ ,Mtn '••1 Ctrl baut* ji - * I <, ..- u.r^btf wie ük[J |i ajtv Vodr'daost»': yUHtUn F! >(onctrl b,n H K-y , Kirche ii.gomili Mx. SN. Zweites Blatt. Sonntag den 11. Mürz 1883. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bureau r Schulstraße 7. WRWM Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. tritt Bringerlohr. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hl-ei l. Nachdem der förmliche Prozeß wegen Fahnenflucht in contumaciam gegen den am 4. Februar 1861 zu Oppenrod, Kreis Gießen, gebornen Rekruten Ludwig Jakob Hahn des 2. Bataillons 2. Badischen Landwehr-Regiments Rr. HO eingeleitet worden ist, wird derselbe hiermit aufgesordert, ungesäumt ZU seinem Truppentheile zurückzukehren; spätestens aber in dem auf Montag den 9. Inti d. I., Vormittag- 11 Uhr, im hiesigen Divifivus- lokale (Neues Militär-Arresthaus bei Gottesaue) Zimmer Nr. 15 anberaumten Edictaltermine sich zu gestellen; widrigenfalls er nach fruchtlos erfolgter öffentlicher Vorladung in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und in eine Geldbuße von 150 bis 3000 Mark wird verurtheilt werden. Karlsruhe, den 8. März 1883.Königliches Gericht der 28. Division. Wochenschau Gießen, 10. März. Als ein hervorragendes Ereigniß tritt uns in dieser Woche die Demission des preußischen Kriegsministers v. Kameke entgegen. Ministerkrisen sind im Allgemeinen bei uns selten, was, trotz aller Partei-Zerklüftungen, von einer erfreulichen Stabilität in unfern innern politischen Verhältnissen zeugt. Desto größer ist daher das Aufsehen, wenn doch einmal ein Mimsterwechsel eintritt und vollends, wenn es sich um einen Mann von der Stellung des Herrn v. Kameke handelt. Bezüglich der Gründe, welche den Rücktritt des Krtegsministers herbeigeführt haben, ist man über Vermuthungen und Combinationen noch wenig hinausgekommen, zumal da die der Negierung nahestehenden Blätter über diese Frage mit vorsichtigen Wendungen Hinwegschlüpfen; doch scheint es im Ganzen richtig zu sein, daß an höchster Stelle die Haltung des Kriegsministers in verschiedenen Angelegenheiten nicht gebilligt worden ist. Begreiflich erscheint es, daß sich der Kaiser nur schwer von seinem bewährten militärischen Rathgeber zu trennen vermochte und hat der Kaiser denn auch, als Zeichen seiner fortdauernden gnädigen Gesinnung, dem scheidenden Minister bas Großkomthurkreuz und den Stern des Hohenzollern'schen Hausordens verliehen. Herr v. Kameke gedenkt sich gänzlich in's Privatleben zurückzuziehen, lieber seinen Nachfolger waren verschiedene Mittheilungen verbreitet worden, indessen hat sich die ursprüngliche Meldung bestätigt, daß General Brom- sart v. Schellendorff, Commandeur der zweiten Garde-Infanterie-Division, zur Uebernahme des Kriegsministeriums designirt sei. Am Mittwoch ist der genannte General vom Kaiser empfangen worden und ist seine Ernennung zur Stunde bereits erfolgt. General von Blumenthal, Commandeur des vierten Armee-Corps, welchem das Portefeuille des Kriegsministers angeboten worden war, hat dasselbe unter Hinweis auf sein hohes Alter abgelehnt. Das preußische Abgeordnetenhaus arbeitet mit erstaunlichem Fleiße, jeden Tag werden Sitzungen abgehalten und so steht zu hoffen, daß bis zilm Beginn der Osterferien das vorliegende Arbeitspensum erledigt sein wird. In dieser Woche führte das Haus am Montag zunächst die zweite Berathung des Etats zu Ende, woran sich am Dienstag ein „Schwerinstag" schloß, an welchem verschiedene Petitionen und Jnitiativ-Anträge erledigt worden. Am Mittwoch trat das Haus in die dritte Lesung des Etats ein. Die Generaldebatte gestaltete sich im Wesentlichen zu einem Dir.log zwischen den Abgg. V. Minnigerode und Rickert über Börsensteuer und Aehnliches. Die Special- discusfion wickelte sich ziemlich glatt ab; definitiv abgelehnt wurde mit 192 gegen 191 Stimmen die für den Voltswirthschastsrath geforderte Position von 16,000 «X; selbstverständlich konnte die Debatte hierüber keine neuen Gesichtspunkte zu Tage fördern. Im weiteren Verlause der Sitzung wurden die Etats des Handels- und des Justiz-Ministeriums unverändert nach den Beschlüssen zweiter Lesung genehmigt. Beim Etat des Ministeriums des Innern kam die Optantenfrage in Nordschleüwig zur Sprache. Auf die Beschwerden, welche der Abg. Lassen (Däne) hierbei vorbrachte, erwiderte Minister v. Puttkamer, daß durch massenhafte Rückwanderung dänischer Optanten nach Nordschleswig unerträgliche Zustände entstanden seien, denen die Regierung ein Ende machen müsse. Schließlich empfahl Abg. Dr. Hänel unter allseitigem Beifall des Hauses die delicate Behandlung der internationalen Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark. Der Staatssecretär im Reichsschatzamte, Burchard, hat seine Staatsgeschäste wieder in vollem Umfange ausgenommen imb auch der Staatssecretär im NeichSamt des Innern, v. Bötticher, wird Anfangs des nächsten Monats wahrscheinlich wieder die Leitung seines Ressorts übernehmen können. Seine Genesung macht erfreuliche Fortschritte, so daß man seiner Rückkehr aus Italien gegen Ende dieses Monats mit Bestimmtheit entgegensieht. Unter den Angelegenheiten des Don au reich es boten in dieser Woche die Verhandlungen des ungarischen Unterhauses über das Mitteljchulgesetz ein allgemeineres Interesse dar. Der genannte Gesetzentwurf bedeutet nichts mehr und nichts roemger, als einen neuen schweren Schlag, den das Magyaren- thum gegen die Siebenbürger Sachsen führt, denn der Entwurf octroirt u. A. den sächsischen Gymnasien in Siebenbürgen die ungarische Sprache als obligatorischen Unterrichts-Gegenstand auf imb man wird dies wohl als den Anfang zur vollständigen Magyarisirung der sächsischen Mittelschulen zu betrachten haben. Das Häuflein der sächsischen Abgeordneten im Unterhause hat sich zwar in den Verhandlungen über das Mittelschulgesetz sehr tapfer gehalten, aber dies wird die Annahme der Vorlage nicht im Geringsten verhindern. So jung auch das neue französische Cabinet Ferry noch ist, so hat eü doch schon einen Sturm zu überwinden gehabt. Den Anlaß hierzu bot die von radikaler Seite in der Deputirtenkammer angeregte Frage der Verfassungs-Revision; der Minister-Präsident Ferry erklärte sich entschieden gegen dieses Project, das so lange zu ruhen habe, bis in Frankreich die jetzigen schwankenden politischen Verhältnisse wieder eine feste Gestalt angenommen hätten. Schließlich verlangte Ferry am Dienstag ein Vertrauensvotum, welches ihm die Kammer mit 307 gegen 182 Stimmen auch gewährte. Die Kammer lehnte in Folge dessen auch den von den Radikalen gemachten Vorschlag, die Revisions-Anträge wenigstens in Erwägung zu ziehen, ab. — Die Regierung hat ein für Freitag, den 9. März, auf der Esplanade des Invalides geplantes Meeting stellenloser Arbeiter verboten. Die Londoner Blätter beschäftigen sich angelegentlich mit den Besprechungen, welche Herr Gladstone auf seiner Rückreise von Cannes nach England in Paris mit Mitgliedern des dortigen Cabinets gehabt hat. Die Besprechungen drehten sich um die egyptische Frage und scheint es nicht, als ob dieselben eine Annäherung zwischen England und Frankreich bezüglich Egyptens angebahnt hätten. Die französischen «Staatsmänner sollen vor Allem für Frankreich das gleiche Recht wie England, auf die zukünftige Gestaltung der Verhältnisse des Pharaonen-Landes Einfluß zu nehmen, verlangt haben, was von dem englischen Premier als unmöglich bezeichnet worden sei. Herr Glaostone scheint denn auch Paris verlassen zu haben, ohne daß in der fraglichen Angelegenheit irgend ein Resultat erzielt worden wäre; es ist auch kaum anzunehmen, daß England in Anbetracht seiner fast unangreifbaren Stellung in Egypten dem französischen Cabinet noch erhebliche Concessionen machen wird. Am Dienstag ist in Rom das königliche Decret erschienen, welches die Wiederaufnahme der Baarzahlungen von Seiten der italienischen Staatskassen ankündigt, und zwar für den 12. April. Es ist dies in Anbetracht der bisherigen finanziellen Zustände des jungen Königreiches ein bedeutsamer Schritt, denn er bedeutet den Eintritt Italiens in die Reihe der solventen Staaten, die finanzielle Wiedergeburt dieses Landes. Die Wiederaufnahme der Baarzahlungen ist durch eine Anzahl heilsamer Maßnahmen, wie durch die Ersparnisse beim Kriegsbudget und durch die Aufhebung des Zwangscourses schon seit längerer Zeit vorbereitet worden und so da.rf man denn hoffen, daß Italien nunmehr gründlich von seiner Finanz-Misere genesen ist. In Andalusien geht der Wellenschlag der anarchistischen Bewegung noch immer ziemlich hoch. Anarchistische Zweiggesellschaften wurden in Malaga und Granada entdeckt und die Thatsache, daß eine große Anzahl kleinerer Grundeigenthünur der „Schwarzen Hand", dem über ganz Spanien verbreiteten socialistisch-revolutionüren Geheiinbunde, angehört, ist notorisch. In Xeres, dem Centralpunkt der Bewegung, sind die Truppen, besonders die Kavallerie und die berittene GenSd'armerie, stark vermehrt worden und auch sonst find von den Behörden außerordentliche Vorsichtsmaßregeln getroffen worden. Der Schweizer Bundesrath hat die Botschaft nebst Anträgen, betr. den Rückkauf der schweizerischen Eisenbahnen, berathen und beschlossen, bei der Bundesversammlung zu beantragen, zur Zeit auf die Frage des Rückkaufs nicht einzugehen. Dagegen wird ein Bundesgesetz, betr. die Aussicht über das Rechnungswesen der Eisenbahn-Gesellschaften, vorgeschlagen. Die Londoner Donau-Conferenz scheint nun doch ihre Verhandlungen, was das Sachliche anbelangt, beendigt zu haben. Nach einer Meldung aus London hat Rußland eine von England vorgeschlagene Vermittlung bezüg- lich der technischen Seite der Kilia-Frage angenommen, worüber eine Eimgung bis jetzt nicht erzielt war. Es bleiben nur einige Angelegenheiten rein formeller Natur zu regeln, zu denen die Feststellung des Protokolls gehört. Die Redaetwn dieses Schriststückes wird die Conferenz immerhin noch em paar Tage m Anspruch nehmen, so daß der definitive Schluß der Conferenz wohl erst m nächster Woche zu erwarten steht. Bor der am Mittwoch ,tätige,undener, Sitzung hatten die Vertreter der Türkei unv Italiens, MusuruS Pascha, resp. Ritter.v.Ng , eingehende Unterredungen mit Lord Granville, dem englischen Minister Auswärtigen.__________ _____ -- -------- x-- ,,zch«a.W--r«. », .1». .In... w »-« »Äffl&SÄ ber Regierung ®ororbetien für Jle. und Pläne einer großen Som- batte, »an Frankreich zurück und'’ S 1 1 daß von einer Fortsetzung biefer tnljfton vor, die nad) langer ^Mung^l [m 6Bd)ftcn ®rabe unwahrscheinlich sei SUbelten abznsehen f ’ f “ b'r W»j«((lt Gelingens vorausgesetzt - die aufzu- rxr.b ba ferner — felbft b & jU bem JU erzielenden Nutzen stehen konnten, wenbenben Kosten M kein m ^“f$e,beJjufrieben geben und seine Arbetien etnstellen, Roubaire mußte sich mitjllr Verfügung standen, und er war schon nahe J!" Sm!h?lfioffniinflÖnuf ^ern>l^lld)lm0 feine« Plane« auszugeben, als ihn ein daran, jedwebe Ho f, g 5 jufQminCnbrnd)te. Beibe Männer sprachen über baS nn»»n,hm^S9eff "c8 Ue6 sich die Ausnahmen Roubatres vorlegen und hielt schon nach Ä nn ben überrd 4kn Roubaire etwa folgende Ansprache: „Ich habe Ihre nnam^nndeben und halte ble Ausführung für möglich. Die Regierung hat Ihnen ^i),t>M Franes zu Ihren früheren Arbeiten gegeben, eine Summe, mit der natürlich Je 50 Kilogramm kosten: M 5. M| X Ä •X 4|X ^| < X^3> .X Das ist 9 9* 8 23 - 22 — 6 — 70 85 (K 8 ) Je Vr Kilogramm kostet: •e 3? 3> 'S? iAL S) •^1^? 'S) -X 'S) x 4 j54 ,66 |56 |70 1,04 — 1 30 9 7l 19- 20 10,2 49 Kirchenplatz. 1229 329 II 13 62 19 15 64 -i5 17 14 18 66 70 'S Q E a & Na Wi wiffen und wenden uns ausschließlich an den privaten Unterne&mungegdft das einzige Mittel, Geschäfte schnell und — gut zu erledigen." So Lesseps, der bisher noch immer, was er wollte, durchgesührt bat Zu haben bei den grösseren Colonial- und Esswaarenhändlern, Droguislen, Apothekern elc. o Verzeichnest der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat Februar 1883. Hari Möser, Flaschknbierhandlung, Mcenstraße in Gießen. Wer auf billige und solide Schuhwaaren reflectirt, wende sich an die Filiale der mechan. Schuhfabrik von H. Grünebaum Vermischte-. Darmstadt, 8. März. fPersonal-Veränderungen tm M'litär-Sanitäls Corps^ Der Assistenzarzt zweiter Klaffe der Landwehr Dr. Hoffmann vom 1. Bataillon (Darmstadt L) 1. Großh. Landwehr Regiments Nr. 115 wurde zum Assistenzarzt eister Klasse der Landwehr, der Unterarzt Dr. Putb vom 2. Großh. Ins. Reg m^nt (Gropherzog) Nr. 116, unter Versetzung zum 2. Nass. Jnf.-Regimeut Nr. 88, zum Assistenzarzt zweiter Klasse — b« fördert. — Ein schrecklicher Vorgang ereignete sich am 28. Februar auf dem Bahnhofe zu Kalscheuren. Ein Bonner Student, evangelischer Theologe aus Herfo-d, welcher sich in gemüthlicher Weise mit dem Bahnhofs-Jnspector daselbst e'ne Zeit lang unterhalten hatte, sprang beim Herannahen dctz um halb 1 Ubr von Bonn nach Köln abgehenden Schnellzuges plötzlich an die Schienen, warf sich auf d eselben. um Die Liefen strg soll im Le Die Dnertt lifjion aus Liese »rritufl ki der imteryi ächen. Die Bedinc Sichen eingesehe Berben. Frankfurt o Täglich gebrannte Mocca>Melange> Kaffee^ vorzüglich im Geschmack, zu 90 H, «X 1, Jt 1,20, .X 1,40 und «X 1,60 per Pfund, sowie mein reichhaltiges Lager in rohen Kaffee's zu 65, 70, 80 und 92 H, e Iah esp>oduct on b tiägt ungefähr 130000 Tonnen Stahl und 26 000 Tonnen Eisen Die bekannte Kiupp'sche Arbetterstadt ist bevölkert von 15 700 Arbeitern. — (Varus, gieb mir meine Legionen wieder.^ In einem Provinzial-Theater wird ein pompöses Drama aufgeführt, in welchem der Hauptdarsteller zu sagen hat: „Varus, gieb mir meine Legionen wieder!" Varus, der sich nicht an die Antwort erinnern kann, die er zu geben hat, bleibt sprachlos. „Varus", wiederholt der Erste, „gieb mir meine Legionen wieder". Varus immer verwirrter, sieht ein, daß er seinen Partner unmöglich ohne Erwiderung lassen kann. Schon aber ruft dieser zum dritten Mal: „Varus, so gieb mir doch meine Legionen wieder!" Hierauf Varus rasch entschlossen: „Wenn Du so schreist, dann bekommst Du sie erst recht nicht" — Ein amerikanischer Geistlicher, der ein Negerpaar von außergewöhnlicher Häßlichkeit getraut hatte, richtete an dasselbe nach Vollziehung des kirchlichen Aktes die nachstehende Ansprache: „Die Sstte will es, daß der Diener des H rrn nach Abschluß der heiligen Handlung der N uve. mahlten einen Kuß gtebt als Zeichen seiner besten Wünsche für ihr Wohlergehen im Ehestand. Gestattet mir, in Christo Geliebte, daß ich ausnahmsweise von dies m Gebrauch d esmal Abstand nehme." Der junge Gatte faßte sich rasch und erwiderte mit dem liebenswürdigsten G'Msen: „De Gebrauch schreibt vor. daß der G 'stliche für die Vv'nahme einer T auung eine Svende von 10 Dollais empfängt; gestattet mir, hochwürdiger He r, d ß ch ausnahmsweise von diesem Gebrauch diesmal Abstand nehme." Sprach's und verschw md, ohne den Beutel zu öffnen, mit Frau und Zeugen. — (Das arme Deutschland!] In einer Nummer des Lyoner „R publ ca»n" ist folgende Depesche au§ F-ankiurt, 2. März, zu les n: „Ganz Deutschi md wird von Bettlern du chzog«-n. An einzelnen Orten mufetn T> Uppen aufgebot n werden, u n sie zu zerstreuen. Das Elend ist io groß, daß für viele dieser Unglücklichen das G^an^nß eine beneidensweithe Zuflucht b'ldet- In Bad n und Wü tiemberg, d e frühe, so blühend waren, sind die B ttler so d> ödend geworden, daß nie friedlichen Bü ger sich gezwungen sehen, Feuerwaffen zu tragen, um >bre Häuser zu fchühm." Diese Phantasie hat offenbar nur in einer Lyoner Redoctionsstube wachsen können Von vorzüglichstem Erfolge Kegen alle cnUrrhalkeben Leiden «le* Kehlkopfe«, Hoc Henn, Klagen« u. s. w ist die Emser Victoriaquelle, welche sich vor Kränchen durch ihren iVI*hrg;eholt an Kohlennfture aimzelcihnet — also für den häuslichen Gebrauch empfehleneiverther als dier-es ist Emser Pastillen Emser Quellsalz mit Bleiplombe. in flüssiger Form. Zu beziehen durch Apotheker H. 0 o 11 m a n n, Emil Fischbach und H. Wallach in Giessen, sowie durch L. Kahler, Apoth., in Battenberg. 436 König Wilhelm’s Felsenquellen, Bad Ems. !>Gr Ä-'k.V Hur ächt wenn jeder Topf die Unterschrift J. v. Liebig imnKDaaMi in blauer Farbe trägt. Liebig’s Fleisch-Extract dient zur sofortigen Herstellung einer vortrefflichen Kraftsuppe, sowie zur Verbesserung und Würze aller Suppen, Saucen, Gemüse und Fleischspeisen und bietet, richtig angewandt, neben ausserordentlicher Bequemlichkeit, das Mittel zu grosser Ersparniss im Haushalte. 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B $ — 9U - 7 75 6|50 2 90 170 4 05 ll'|75 13 25 21 —23 - 21- 12 , 472,2 64,2 J Meine gebrannten Kaffee's sind nicht nach besonderer Methode geröstet, auch nicht caramelirt, weil meinen Abnehmern keinen Zucker für Kaffee verkaufen mag; besteht doch das wohlklingende Carameliren und Candiren nur darin, dem Kaffee beim Rösten Zucker zuzusetzen, wodurch der Kaffee bedeutend an Gewicht, aber nicht an Qualität gewinnt; daher kommt es auch, daß die Hausfrauen von meinem auf natürlichem Wege gerösteten Mocca-Melange- Kaffee mit ein Pfund ca. 1—2 Tage länger ausreichen, als mit jenem. Verkauf von Bier in Flaschen. Unterzeichneter empfiehlt: 1) Export-Bier, hellfarbiges zum Preise von 23 H für die Flasche, 2) Lagern Bier „ „ „18 „ „ „ „ aus der Ulctien«Brauerei Gießen, deren beliebte Fabrikate in hellfarbiger Waare ich ausschließlich führe. — Bei Abnahme von mehreren Flaschen frei ins Haus. Außerdem empfehle ich dunkelfarbiges Export-Bier zum Preise oon 25 für die Flasche. 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Ortsgericht Queckborn. 1649 Görnert. Freitag den 16. ds. Mts., Vormittags präcis von 9 Uhr an, sollen im Gemeindewald von Volpertshausen versteigert werden: 76 Eichen-Stämme — 49,06 Fstm., 214 Kiefern- „ =35,08 „ 118 „ Stangen 1.—3. Kl., 38 Rmtr. Eichen-, Buchen-u.Kiefern- Derbholz, 22 Rmtr. Reiser und einiges Stockholz. Groß-Rechtenbach, den 4. März 1883. 1604 Das Bürgermeister-Amt Feilgebotenes. Monsinger Weißwein und Burgunder empfiehlt C« F. Semmler« 1511 | Die Won- und Chamottewaaren-Iabrik „Wetterau" von Hermann & Wilkens in Bad Nauheim empfiehlt Verblendsteine in schönflrr Farbe. Lager in (1!i am o tleslein en am hiesigen Platze bei Herrn L. Benner, Nordanlage 6. Nähere Auskunft ertheilt gern der Agent Carl Straub. 847 per Flasche n) ") X empfiehlt unter Garantie 164 2.— 2.50 2 — 2 — 2 50 2.50 2.50 7 n 7 7) » 7) der Madeira Madeira (sehr alte Montilla Pajarele Lacrima-Cbristi Alicante Moskatel Carl Schwaab, Seltersweg Nr. 11, Gebrüder Adami, Mäusburg 14, Georg Wiih. 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Mann berger, 9Leuenweg, 2 Treppen- 524 Ein schönes Logis (2. Stock), 6 Ziemer nebst Zubehör, Gartenantheil uii> Bleichplatz, per 1. April zu vermieth-il _________________________Löberstraße 5 500 In meinem Hause, Schillerstraßc Ü sind zwei Wohnungen (5—6 Zimmer) aß bald zu vermiethen. __Karl Noll, Flügelsgasse., 996 Ein kl. Familieulogis ist zu mr miethen. Marktstraße 32. 1187 Die von Hrn. Prof. Gottsch'ä innehabende Wohnung (Bel-Etage), gestehend ans 6 Zimmern mit allem Zubehör, ist per Dritte Mai oder Juni anb^ weit zu vermiethen. Gebr. Hanftein, Bismarckstraß!. 1513 Zwei möbl. Zimmer (eins uil oder ohne Kabiuet), nach dem Markt, siu zu vermiethen-Markt 6^ 1566 Zwei Familienlogis zu vermieW . per 1. April. Ludwig Orth, Neuen-Bäue.^ 1567 Ein möbl. Zimmer mit Cabicel an einen Herrn oder eine Dame zu dJ miethen. Näheres bei der Exped. ds.Li 1583 Ein Pferdestall zu vermiethl' Ludwigsplatz 4 1110 Logis, gleich beziehbar, zu vec miethen. Neuenweg 31. 1328 Kleines möblirtes Zimmer, W' Wunsch mit Pension, zu vermiethen. Gartenftraßc 182 Laden, mit oder ohne WohnuO per 1. April 1883 an zu vermiethen- JnliuS Nott» 1671 Ein einfaches Zimmerchen zu ver- mietheir. Löwengasse 24. 1636 Ein sch. möbl. Zimmer zu ver- miethen. Bahnhofstraße 53, 2 Tr. 1643 Ein Familienlogis, 3 Zimmer :c., mit verschließb. Eorridor per 1. April ober 1. Mai zu vermiethen. W. Wendel, Ederstraße-^ 1335 Eine kleine Wohnung mit nöthigem Zubehör zu vermiethen. Kennel, ^Riegelpfad. 1128 Eine abgeschlossene Mansarden- Wohnung per 1. April zu vermiethen. L. Klinkel. 1476 Zwei Farnilienlogis zu vermiethen bei I. K. Schmandt Wwe., am Bahnhof. _________________ 1491 Ein Logis, 5 Zimmer nebst Zubehör, per 1. Juni zu vermiethen. B. Strauch, Bleichstraße 15. Ein schönes Familienlogis im Hinterhause zu vermiethen und sofort zu beziehen. 1522 Carl Lony am Neuenweg. 1292 Ein möbl. Zimmer zu vermietben. Nordanlage 28. "169 Die Parterrewohnung in meinem Nebenhaufe, bestehend aus 6 Zimmern, oerschließbarem Brn platz und allen Bequemlichkeiten, per 15. Mai 1883 zu vermiethen. August Ackermann. 1553 Der 2. Stock meines Hauses ist ru vermiethen und alsbald zu beziehen. Carl Schneider, Wallthorftraße. 1569 Eine Wohnung von 4—5 Zimmern zu vermiethen» Wilhelmftraße 3. 1161 Eine Stube mit oder ohne Möbel bei M. Becker, Steinstraße. 1494 Ein Zimmer mit Küche, gleich zu beziehen. I. Gg. Unverzagt, Steinstr. 1500 Ein freundliches Familienlogis, 3 Zimmer, Küche rc., zu vermiethen und 1. April zu beziehen. H. DebuS, Zum ^chiffenbergerthal. 1505 Möblirtes Zimmer zu vermiethen- 8. Georg, Löwengaffe 14. 1518 Logis? gleich beziehbar, zu ver- miethen in Neuen-Bäue 20. 1477 Kleine Wohnung zu vermiethen. ______________________Schloßgasse 10. 1468 Ein Logis im 3. Stock, 3 Zimmer, sofort zu vermiethen. Pirr, Neuen-Bäue. 1470 Ein großes Zimmer mit Zubehör aus sofort zu vermiethen bei Wwe. 9loU, Nahrungsberg. 1287 Kleines Logis im Hinterhause per sofort zu vermiethen. Cmil Junker, Asterweg 7. 1111 Ein möblirtes Zimmer vermiethet 7?. Felftng, Neuenweg 31. Herrenhemden nach Maß werden unter Garantie des Gutpassens in kürzester Zeit geliefert. 1389 Geschw. Heerz, Neuenweg. Lehr9iog kann eintreten bei 1444 Wilh. Kohlermann, Küfer. 1301 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen und sofort zu beziehen bei Caspar Schomber, Neustädter-Thor. 1378 Ein Zimmer, möblirt ober um möblirt, zu vermiethen. Lindengasse 1. 1130 Bahnhofstraße 50 ist eine gc- räumiße Wohnung per 1. Juli zu vermiethen.____________ 1140 Ein Familienloyis, 3—4 Zimmer nebst Zubehör, per 15. März zu vermiethen. M. Weitzbäcker. 741 Ein schönes Farnilienlogis zu oer; miethen. 8. Schmitt, Glaser, Canzleiberg. 293 Alicestraße 26 ist der 3. Stock, bestehend aus 6 Zimmern mit Zubehör, zu vermiethen. Professor Dr. Tasche. 97 Der mittlere Stock meines Hauses (2 Stiegen hoch) ist anderweitig zu ver- miethen.__Emil Fischvach. 101 Schloßgasse 17 Parterrelokal zu vermiethen.____________________________ 92 Ein Logis, bestehend aus 3 Ziyc- mern, Küche nebst Zubehör zu vermiethen bei Philipp Jünger, Schiffenbergerstt. 1611 Ein schönes Familienlogis im 1. Stock zu vermiethen. Adolf Möhl, 51 Ankauf von Lumpen, Knochen, Papier und Akten. 8ouis Rothenberger, __________________Neuenweg 22.______ 598 Einen mit guten Vorkenntnisseu versehenen jungen Mann sucht als Lehrling zum 1. April Gteßen. Fr. E. Fehsenfeldt, Buchhandlung und Antiquariat.