'■ ®g|l, wöcheiit- NNeiitto ijrtm ruhiger^ Wn, als; ■Nfpultt - l» - Schiff, ® ~ Meter- 10. verbreitetste aller ^^utienTtr"; iMeönSprflg - Modenwelt, usrnrte Zeitung inr nette und Hand- weiten. Mel 4 Tage >e Nummer. Preis TteljähLlich jl 1.25 ^Kr. Jährlich scheinen: Nummern mit Toi- wtcnu. Handarbeiten, haltend gegen 2000 bbildungen mit Bels ganze Gebiet der wasche für Damen, , wie für das zartere i, ebenfalls die Seife und die Bett- und die Handarbeiten in W. i 200 Schnittmustern e der Garderobe und Borzeichnungen für rsückerei, Namens- cderzeitangenominen Zungen und Post- Ammern gratis und .ehition, Berlin W, ?• Wien I, Oxern- »ter?«: st Taxator P,aU 91ro itsr für v. 0 1883 Dienstag den 10. Juli srr. 136. Bttrea«r Schulstraße 7. Betreffend: Statistische Nachweisungen über das Volksschulwesen. , , ®te^en' ben 7. 3ult 1883. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gleßen an die Schnldovstände des Kreises. Da in den meisten bereits eingegangenen Nachweisungen im Formular B der Vergleich in der Zeile „also 1883 mehr" durch alle Rubriken gezogen —- M d-. >k»M. >877 «» 1883, «to [UteVl baaeaen nur für bas Fahr 1883 ü machen N Hieraus folgt, baß in Formular B sich die Vergleichung beider Jahre nur auf bie Spalten 3 brs 44 zu ist er von Rubrik 45 an wegzulassen; die weiteren Einträge sind m die Zelle für 1883 zu machen. Wenn Lehrer die Nachweisungen aufstellen, wollen Sre ihnen von dresem Ausschrerben sofort Kenntmß geben. Dr. B 0 ekman n. .....— Bei einem Pferde des Fuhrmanns Johannes Roth in Nonnenroth ist die Rotzkrankheit ausgebrochen. Gießen, den 8. Juli 1883. Großherzoglrches Krersamt Gießen. p ' Dr. Boekmann. __________ WWW Anzeiger Amts- und Auzeigeblatt für den Kreis Gießen. , t 2 o PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlshn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pz. Deutschland. Darmstadt, 8. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 18 enthält^Berordnung, den Vorbereitungsdienst und die Prüfung der Registratoren, der Assistenten des Gerichtskosten-Revisors und der Hülfsgerichts- schreiber bei den Untersuchungsrichtern betreffend. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben zu verordnen geruht, rote folgt: 1 . Wer Registrator bei einem Collegialgerichte, Assistent des Gertchs- kosten-Revisors oder Hülssgerichtsschreiber bei einem Untersuchungsrichter werden will, muß die Befähigung zum Gerichtsschreiber bei einem Amtsgerichte in Gemäßheit der Bekanntinachung vom 10. Mai 1880 erlangt haben. § 2. Zu Gunsten der Militäranwärter, welchen se die Hälfte der m § 1 erwähnten Dienststellen vorbehalten ist, werden die nachfolgenden besonderen 'Bestimmungen getroffen. & 3 Der Milttäranwärter, welcher sich die Fähtgkett zu einer der vorbezeichneten Dienststellen erwerben will, hat sich einem Vorbereitungsdienste von der Dauer eines halben Jahres zu unterziehen. _ . Hiervon hat Derjenige, welcher Registrator werden wtll/vret Monate bet der Gerichtsschreiberei eines Collegialgerichts zuzubringen; während der übrigen Feit kann er sich aus der Gerichtsschreiberei eines Amtsgerichts geschäftigen. Wer Assistent des Gerichtskosten-Revtsors werden will, muß sich vier Monate bei einer Gerichtsschreiberei und zwei Monate auf dem Bureau des Ober- staatsanwalts, aus letzterem unter Leitung des Gerichtskosten-Nevisors, bekräftigen. Derjenige Militäranwärter, welcher Hülssgerichtsschreiber bei einem Untersuchungsrichter werden will, hat sich mindestens drei Monate auf dem Bureau eines Untersuchungsrichters zu beschästigen; während der übrigen Zeit kann er sich aus dem Bureau einer Staatsanwaltschaft oder bei einer Gerichtsschrewerer beschästigen. § 4. Die Zulassung der Militäranwärter zu dem Vorbereitungsdienste erfolgt durch die Vorstände der betreffenden Gerichte und Staatsanwaltschaften. . ... , Bei Antritt des Vorbereitungsdienstes ist der Anwärter mittelst Handgelöbnisses an Eidesstatt auf die Wahrung des Dienstgeheimnisses zu verpflichten. § 5. Nach ordnungsmäßig vollendetem Vorbereitungsdienste ist der Anwärter aus sein Nachsuchen von der Commission zur Prüfung der Aspiranten für den Gerichtsschreiber- und Gerichtsvollzieherdienst, in deren Bezirk er den Vorbereitungsdienst bestanden hat, zur Prüfung zuzulassen. Gegen einen ablehnenden Bescheid findet Necurs an das unterzeichnete Ministerium statt. § 6. Die Prüfung ist für jeden sich meldenden Anwärter besonders abzuhalten. Dieselbe zersällt in eine schriftliche und mündliche Prüfung. Sie soll nicht länger als einen Tag dauern. § 7. Die Prüfung hat sich zu erstrecken: I. Für die Bewerber um eine Registratorstelle aus folgende Gegenstände: 1) Verhältnisse der Staatsdiener im Allgemeinen, 2) Gerichtsversassung und Verhältnis der Gerichte zu anderen Behörden, 3) Allgemeine Begriffe aus dem Civilrechte, 4) Civilproceßversahren in seiner äußeren Gestaltung, 5) die auf den Registraturdienst bezüglichen Vorschriften. II, Mr die Bewerber um die Stelle eines Assistenten des Gerichts- kosten-Revisors auf folgende Gegenstände: 1) die unter I. Nr. 1—4 bezeichneten Gegenstände, 2) Strafproceß- und Concursverfahren in seiner äußern Gestaltung, 3) wesentlicher Inhalt der nichtstreitigen Gerichtsbarkeit und Verfahren in derselben, 4) das Gerichtskostenwesen in seinem ganzen Umsange. III. Für die Bewerber um die Stelle eines Hülssgecichtsschreibers bei dem Untersuchungsrichter: 1) die unter I. Nr. 1 und 2 bezeichneten Gegenstände, 2) die wesentlichsten Bestimmungen des Strasrechts und des Strafproeeß- versahrens, . f „ , , 3) das Kostenwesen, so weit daflelbe aus Untersuchungssachen Bezug hat. Bei allen Bewerbern hat die Prüfung sich daraus zu erstrecken, ob der Candidat sich die erforderliche praktische Gewandtheit in der Ausübung des Dienstes, welchem er sich zu widmen beabsichtigt, erworben hat. s 8. Nach der Prüfung hat die Commission über die Frage, ob die Prüfung bestanden ist oder nicht, Beschluß zu faffen und über das Ergebniß, unter Anschluß der Prüfungsakten, an das unterzeichnete Mmstermm Bericht zu erftatten.% &^tere rotrb dem Geprüften Entschließung über das Ergebniß zugehen taffen. Darmstadt, den 27. Juni 1883. Aus Allerhöchstem Auftrag: Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz, v. Starck. Kolb. m. Darmstadt, 8. Sulf. Aus dem von Herrn Heyl (Worms) Namens des Finanzausschusses der ersten Kammer erstatteten Berichte über den Betreff der Secundärbabnen oder — wie sie nach dem Beschlüsse der zweiten Kammer Heiken sollen — „Nebenbahnen" sind folgende allgemeine Ausführungen de- merkenswertb' Bet dem Durchlesen des (in den Motiven zu dem Gesetzesentwurf enthaltenen) kurzen Berichtes über die Geschichte der Entwickelung des heffischen Eisen- bahnwesens sällt es tn bte Augen, baS bei Anlage der ersten «ahnen im Lande der Staat sich seiner Aufgabe vollauf bewußt war, indem er mit Begründung der Mam Neckar-Bahn und Matn-Weser-Bahn in richtiger Vorahnung der künstrgen EnUvickUung des Eisenbahnwesens sich für das Princip der Staatsbahnen entschied. Wenn n oer darauffolgenden Epoche der sich überstürzenden Entwickelung des E'!-nd°hnwff-ns ^n Euiova eine gewisse Ängstlichkeit hervortrat und wichtige ßtnien in die Van°e von Actiengesellschaften gcgeben wurden, so ist dies nicht nur begreiflich, ^bern entspricht auch vollständig den volkswirthschaftlichen Auffassungen <8e • unhultbarkett die Geschichte der hessischen Ludw'gsbahn ein fprechender Beweis für die Uny^roar^i des sogenannten gemischten Eisenbahnspstems. Diese um d f h Kreditinstitute Gesellschaft würbe einestbeils durch das Drängen ihr nahes hender C^dttMstitu e anbei* durch die Wünsche und Anforderungen.der. St°d^ einer so raschen Ausbreitung ihrer Linien veranlaßt, das; der Staat, ( ginn des Unternehmens, auch fpatertn ®ee"b@ «och auch an eine dessen weder an entsprechender Rentabilität für die , iw Diese Betrachtungen späterhin zu ersolgende Erleichterung für den uJaurtrun0 des Secundärbahnsyftcms drängen sich gerade jetzt bet der bevorstehenden Ina g ^?den kann, daß eine Anzahl in besonderer Weise aus, indem es woh^.kaumbezw f^lt^we @eme(nbcn burd) Terrain- der schlecht rentirenden, vom S aate Mantirien, ^nDbärb^nen bcn Anforderungen abtretung zum Theil fubventionirten Linien al Veeuno v Qflanpt man nach und vollauf entsprechen würden. — Durch gnlt® tbJu JU vermeiden, wo es nach zu dem Entschlüsse, den kostspieligen Schl ^^"schleunigte Beförderung handelte, sich nicht um rasche, sondern nur regelmaß g d 'cy Secundärbahnen denjenigen wää ------ ■* hin neue Ausgaben von Stoßer Trag vorliegenden Gesetzentwurf eine Lösung aller Umsicht erwogen worben ftnb unb n D. « daraus hinzuwetsen, batz bie gefunben hoben. - Hierbei gestattm E uns anbern deutschen Staat Möglichkeit her Erwerbung w cu b Im Lanbc betreiben, burch bas ober eine Actienaesellschas , welch ™„^enpwir eine borauf bezügliche Bestimmung, Oefeb ausgesch offen sein sollt- u ° *@tnc6mfflUng Seitens ber Groh, wenn auch bei einer Uebertrafl B nach dieser Richtung hin bietet. herzoglichen Regierung St^fefeentroinf hat bie Tenbenz, zu verhindern, bah eine Hebet. nA W ©e2Unb5rbobnwr(en8 stattfinbe; bas wirklich vow stürzung in der Entwickelung unb bcr Staat will aus alle Arten forbernb unb hanbene Interesse soll "b 6tehlt pes Lanbes über bie Matzen anspannrn, betfenb '‘"‘"Xt'^e Äte wekbe etwa bie Summe von 35 Millionen Mark WruTn würd-n, verwirklichen. Die Unterstützungen, welche der Staat nach bem Gesetze gewähren kann, bestehen: ». Der Staat baut und betreibt die Bahn und die Interessenten, Gemeinden, Districte, Kreise geben zum Bau materielle Zuschüsse, welche in unentgeltlicher Abtretung von Grund und Boden und in einem Kapitalzuschuß bestehen, welch letzterer weder rückzahlbar, noch verzinslich ist. b. Von den Interessenten wird unter materieller Bethetltgung des Staates durch Leistung eines nicht rückzahlbaren und nicht verzinslichen Geldbeitrags oder durch Uebernahme von Aktien, die Secundürbahn gebaut und betrieben, c. Der Staat gewährt der Etscnbahnunternehmung nur die kostenfreie Mitbenutzung vorhandener öffentlicher Straßen. Spectalgesetze sollen dann späterhin jeweils bestimmen, ob die eine oder andere Form der staatlichen Beihülfe und in welchem Umfange dieselbe etnzutreten hat- Wir sind der Meinung, daß man sich schon jetzt im Princip nur für normal- svurtge Bahnen entscheiden sollte, indem schon nach Verlauf eines Menschenalters die durch die etwaige Anlage schmalspuriger Linien wenig gut angebrachte Ersparung bereut werden würde." Berlin, 8. Juli. Die „Nord. Allg. Ztg." bringt an leitender Stelle wörtlich folgende bemerkenswerthe Auslassung zur ktrchenpolitischen Situation: „Der Mangel an Entgegenkommen, welchen die Kurte gegenüber den letzten Eröffnungen der Regierung zeigte, hat diese veranlaßt, die Abstellung der Schäden, von denen die katholische Bevölkerung auf kirchlichem Gebiete betroffen war, in Gemeinschaft mit der Volksvertretung selbst in die Hand zu nehmen, soweit dies ohne Gefahren für den Staat angängig war. Daß dieses Vorgehen der Regierung der Kurie unerwünscht gewesen ist, darüber hat sich die Regierung keinen Illusionen htngegeben, und daß die Kurie nunmehr ihrer Mißbilligung dieses Verfahrens in einer Rote Ausdruck gegeben hat, welche die liberalen Blätter als „eine Verhöhnung der preußischen Regierung" bezeichnen, ist letzterer nicht überraschend gewesen, um so weniger, als die Kurte in ihrer Diplomatie das taktische Bedürfntß empfindet, den jüngsten, von der Regierung im Interesse der katholischen Untertanen des Königs gemachten Schritt in dem Werthe, den er für Rom hat, herabzudrücken und im Voraus den Gedanken abzuschneiden, als wäre Rom nunmehr in die Lage gesetzt, weiter entgegenzukommen. Das taktische Manöver, welches in der geringschätzigen Kritik des neuen Gesetzes liegt, wird die Regierung nicht abhalten, die nächsten Schritte von römischer Seite abzuwarten, und wenn sie ausbletben, den betretenen Weg selbstständigen Vorgehens auf dem Felde ihrer Gesetzgebung weiter zu verfolgen, soweit es ihr Ihunlich und erforderlich erscheint. Die veralteten diplomatischen Künste, wie sie in der aus dem kaufmännischen Verkehr entnommenen Bemäkelung gegnerischer Angebote liegen und welchen die römische Kurie in ihren antiken Traditionen anhängt, sind zu durchsichtig, um auf das weitere Verhalten Preußens Einfluß zu üben. Es wäre nicht nur schicklicher, sondern auch geschickter gewesen, wenn die jüngste römische Rote ungeschrieben geblieben wäre, zumal eine formelle Röthigung, im jetzigen Augenblick eine solche zu erlassen, in keiner Weise voclag. Die anspruchsvolle und nörgelnde Kritik, welcher sie Ausdruck gibt, kann keine andere Wirkung haben, als die, Preußen von weiterem Entgegenkommen abzuschrecken, weil ein neuer Beweis für die Unmöglichkeit, den anderen Theil zu befriedigen, damit geliefert wird." — Die Enthüllung des Riederwald-Denkmals ist der „Nat.-Ztg." zufolge auf Anordnung des Kaisers vom 27. auf den 28. September verschoben worden. Berlin, 7. Juli. Der „National-Zeitung" zufolge beschloß die Regierung, 500,000 als Darlehen an die schlesischen Ueberschwemmten an- ruw eisen. — Der Bauinspector Häger (Berlin) ist dem Architekten Wallot vom Arbeitsminister beigegeben worden, um neben diesem bie technische und geschäftliche Oberleitung des Reichstagsbaus zu führen. Hesterrcich. Nyiregyhaza, 6. Juli. fTisza-Eszlarer Proceß.) Mehrere Zeugen sagen aus, daß Groß an jenem Tage krank darniedergelegen habe, an welchem er der Anklage zufolge die Leiche ben Flößern übergeben haben soll. Dann werden jene Zeugen vernommen, welche die Dadaer Leiche bei der ersten Agnosctrung nicht als diejenige der Esther erkannten. Diesen Zeugen war die unbehaarte Leiche nackt gezeigt worden unfcr es kam ihnen vor, als ob die Esther schmächtiger gewesen wäre, als diese Leiche, welche als die eines unentwickelten Mädchens geschildert wird. Da die Mutter der Esther nunmehr auösagt, sie habe gleich beim ersten Anblick gewußt, daß es nicht die Leiche ihrer Tochter sei, verlangen die Vertheidiger die Vorladung jener Zeugen, vor denen die Mutter Zweifel ausgedrückt hatte, ob die Leiche nicht doch diejenige der Esther sei. Nyiregyhaza, 7. Juli. Tisza - Eszlarer Proceß. Die Vernehmung der Agnoscirungszeugen wurde heute fortgesetzt, im Ganzen wurden 17 vernommen, von denen 14 übereinstimmend aussagten, daß die Leiche blaue Augen und eine Narbe am Halse gezeigt habe, während die amtliche Untersuchung braune Augen bei derselben constatirte. Die Aussagen stehen auch im Widerspruch mit ihren eigenen früheren Aussagen, die Zeugen bleiben aber trotz eindringlicher Ermahnungen des Präsidenten und des von der Vertheidigung mit ihnen angestellten Kreuzverhörs bei ihren heutigen Angaben. Der Gerichtshof beschloß, fünf von diesen Zeugen zur Beeidigung nicht zuzulassen. Der Diurnist Loerinczy, früher Vicenotar in Dada, giebt an, man habe an der Leiche kleine unregel- tnäßige Zähne gesunden, wie Esther Solymofsi sie gehabt habe, auch fei eine Körperlänge von 144 Zentimetern constatirt worden. Für nächsten Montag sind die medicinischen Sachverständigen vorgeladen. AranLreich. Paris, 7. Juli. Rach Nachrichten aus Frohsdorf ist der Zustand des Grafen v. Chambord unverändert, das Gefühl der Schwäche dauert fort. Es heißt, daß der Herzog v. Aumale vom Kriegsminister die Erlaubniß erhalten hätte, nach Wien zu gehen. Paris, 7. Juli. Nach einer Meldung des „Journal Paris" wurden die Truppen des Obersten Desbordes nach erfolgreichen Kämpfen am oberen Senegal vom Typhus ergriffen und nahm die Krankheit eine solche Ausdehnung an, daß der Commandant des Transportschiffes „Garonne" sich weigerte, die Soldaten einzuschiffen, aus Furcht, die Schiffsmannschaft in Mitleidenschaft zu ziehen. Frohsdorf, 7. Juli. Graf Chambord hat heute Mittag den Grafen von Paris und die Herzöge von Alenyon und Nemours empfangen, obwohl die Aerzte davon abgerathen hatten. Graf Chambord richtete sich von seinem Lager aus, als die Prinzen eintraten und umarmte den Grasen von Paris. Die Unterredung war nur von kurzer Dauer. Die Prinzen verließen in tiefer Bewegung das Zimmer und kehrten alsbald nach Wien zurück. Türkei. Konstantinopel, 7. Juli. Der Sanitätsrath hat beschlossen, alle aus dem Rothen Meere kommenden Schiffe den gleichen Quarantäne-Maßregeln zu unterziehen, wie den Provenienzen Egyptens. Australien. Sidney, 7. Juli. Hier ist von einer Besitzergreifung der Neuen Hebriden durch Frankreich nichts bekannt. Telegraphische Depeschen. Wolffs telegr. Correspoirdenz-Burearr. Koblenz, 8. Juli. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin unternahmen gestern Nachmittag eine Spazierfahrt durch die Stadt. Am Abend wohnte der Kaiser der Vorstellung im Theater bei. Frohsdorf, 8. Juli. Ueber die Unterredung, welche Graf Chambord mit den Prinzen von Orleans hatte, soll sich der Gras befriedigt ausgesprochen haben. Der Papst hat dem Grafen Chambord telegraphisch seinen Segen gesandt. Das Befinden des Grasen hat sich etwas gebessert, die Erbrechungen haben ausgehört.______________________________________________ Lokales. Gießen, 9. Jult. Von dem Thürmer Herrn Bauer wurde uns Folgendes mitgetheilt: Samstag Abend kurz nach 8 Uhr wurde gestürmt, weil es vom Thurm aus schien als brenne ein Nebengebäude der Balser'schen Augenklinik. Mit Bestimmtheit ließ es sich zwar ntcht angeben, sondern nur die Richtung. In Wahrheit war es aber ein Feuer im Freien. Es wäre sehr zu wünschen, daß, wer in der Nähe von Gebäuden Feuer abbrennen will, es vorher auf Polizei und Thurm meldete, statt solchen Skandal zu veranlassen, wodurch die Einwohnerschaft und insbesondere Militär und Feuerwehr alarmirt werden. (Auch wir möchten bemerken, daß es nicht statthaft sein kann, zur Abendzeit in der Nähe bewohnter Gebäude „Feuerchm" anzuzünden. Wie der vorliegende Fall zeigt, ist man zu leicht zu der Annahme geneigt, daß wirkliches Schadenfeuer existirt und wie die Nachrichten über die in letzter Zett vorgekommenen Brandsälle ergeben, ist bei der ausdorrenden Hitze der letzten Tage leicht unübersehbares Unglück die Folge. Unserem Thürmer dürfte aber ein gutes Fernglas auch von großem Vortheil fein. Red) — Von verbürgter Seite wird uns die Mittheilung, daß Herr Professor Ziem m einen sehr ehrenvollen Ruf an die Universität Prag erhalten hat. — Von dem hierorts sprichwörtlich gewordenen Regatta-Wetter verschont, hielt gestern die hieflge Rudergesellschaft auf dem Teiche zu Bad Nauheim die IV. Ludwigs- Regatta ab und verlief dieselbe in schönster und gelungenster Weise; Ihre Kgl. Hoheit die Herzogin von Altenburg nebst Gefolge beehrte dieselbe mit Ihrem Besuche und hatte sich außerdem eine wohl nach Tausenden zählende Menschenmenge an den schattigen Laubgängen des Teiches postirt. Im ersten Rennen im Iruberigen Outrigged-Raceboot-Skiff siegte die hiesige Rudergesellschaft mit über 3 Bootslängen gegen die Offenbacher Rudergesellfchaft Undine; mit großer Spannung sah man dem Ausgang dieser seit 2 Jahren schwebenden Race entgegen. Je mehr sich die Boote dem Ziel näherten, desto größer wurde die Aufregung der intereffirten Sportsmen, bis endlich unter jubelnden Zurufen Gießen mit bebrütendem Vorsprung durchs Ziel schoß. — Preis 1 silberner Pokal und Ehrenzeichen. - Beim zweiten Rennen, 4luderigem Outrigged Gig erschien die gemeldete Oberräder Rudergesellschaft nicht am Start. Gießen ging allein über die Bahn und erhielt den Preis, 1 vergoldeten Becher nebst 5 silbernen Ehrenzeichen zugesprochen. Im dritten Rennen um den von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog von Hessen gestifteten Ehrenpreis, 1 silbernen Tafelaufsatz, starteten im 4ruberigen Jnrigged-Raeeboot der Wetzlarer und Hanauer Ruderclub; Wetzlar ging flott vom Start weg, nahm alsbald die Führung und ging, ohne daß Hanau trotz großer Anstrengungen noch auflaufen konnte, mit 4 Bootslängen Vorsprung durchs Ziel. Auch die folgende Grönländer-Wettfahrt fiel für Wetzlar günstig aus und erhielten dieselben den von hiesigen Damen gestifteten Preis, 1 silbernes Schreibzeug, überreicht. Hieran schloß sich noch die Preisoertheilung, ein kräftiges Hipp hipp hurrah auf Se. Majestät den Deutschen Kaiser, sowie Se. Kgl. Hoheit den Großherzog von Hessen und die Regatta hatte ihr Ende erreicht Abends 9 Uhr fand im Saale des Kurhauses ein sehr zahlreich besuchter Ball statt, welcher einen würdigen Abschluß des ganzen Festes bildete; von hier aus hatten sich nahem 300 Personen zum Besuch der Regatta nach Nauheim begeben. —h. Vermischtes. Darmstadt, 4 Juli. Auf dem Griesheimer Schießplatz fand heute Vormittag ein gefechtsmäßiges Vergleichsschießen mit scharfer Munition statt. Es handelte sich dabei um eine Probe zwischen der 2. Abtheilung des Großh. Hessischen Artillerie- Regiments Nr. 25 und dem 2. Bataillon des 1. Infanterie (Leibgarde)- Regiment Nr. 115, welches versuchsweise mit dem Repetirgewehr nach System Mauser bewaffnet ist. Festgestellt sollte werden, ob das Jnfanteriefeuer mit diesem Gewehre wirksamer ist als Attilleriefeuer und welche der beiden Waffengattungen zuerst eingeschossen ist. Der interessant n Hebung wohnte auch Prinz Heinrich von Hessen bei. Hanau, 5. Juli, lieber das Verschwinden eines Thonwaarenbrenners Namens Knoih aus Wittgenstein theilt die „Han. Ztg " mit, daß derselbe Ende voriger Woche hier bei seinen Kunden Ausstände emfaffirt hat. So hatte er auch bei ban Maurermeister Werner Geld erhoben und war darnach noch mit dem in dessen Dienst stehenden Maurer Schaub zusammen gesehen worden, von welchem Augenblick ab jede weitere Nachricht über ihn fehlt'. Schaub wurde nun in Untersuchungshaft genommen, jedoch wieder freigegeben, da fein Meister, der das größte Zutrauen zu ihm hegte, die Caution für ihn stellte. Der Entlassene benutzte fe ne Freiheit jedoch nur dazu, feinem Leben mittels Erhängens im Walde von Dörnigheim ein Ende zu machen. Durch diese That wurde der Verdacht gegen ihn nur erhöht und eine vom Gericht angeordnete genaue Untersuchung der Liegenschaft seines Meisters führte auch bald zu der Entdeckung einer menschlichen Leiche, welche in dem Hohlraum zwischen dem Gewölbe des Pferdestalles und dem sich darüber befindlichen Heuboden lag und mit einer Schichte von Kalk und Sand überdeckt war. Dem „Han. Anz." zufolge soll diese Leiche für diejenige des vermißten Thonwaaren - Fabrikannten erkannt worden sein und allen In- dicien zufolge muß hier ein von Schaub verübter Raubmord angenommen werden. Da aber schon im vorigen November ein Maurerlehrling aus Niederrodenbach mit einer bedeutenden, zur Auszahlung von Arbeitslöhnen bestimmten Geldsumme auf gleich räthselhafte Weise verschwunden war und blieb, so lag die Vernmthung nahe, daß auch dieser unglückliche junge Mensch ein Opfer des scheußlichen Raubmörders geworden war. Die Nachsuchungen wurden daher fortgesetzt und haben, wie wir soeben erfahren, den Verdacht zur gräßlichen Gewißheit werden lassen, indem man jetzt auch die Leiche des armen Lehrlings aus einem ähnlichen Versteck an's Tageslicht gebracht hat. Die gerichtliche Untersuchung ist noch im vollen Gange, der Thatort fortwährend von Hunderten von Menschen umlagert. Marburg, 5. Juli. Bei dem gestrigen Gewitter schlug der Blitz in dem eine Stunde von hier entfernten Dorfe Cölbe in ein Wohnhaus, ohne zu zünden, zerschmetterte den Giebel und fuhr durch den Dachboden in die Wohnstube, wo die ganze Familie des heftigen Gewitters wegen versammelt war. Hier riß der Blitz die Wanduhr herunter und traf zwei Kinder, die unter derselben zusammensaßen. Sofort wurde telegraphisch ärztliche Hülfe aus Marburg gerufen, welcher es auch gelang, die Kinder wieder in's Leben zurückzurufen, so daß sie heute wieder wohlauf sind. Friedrichsstadt (Kurland), 5. Juli- Gestern Nachmittag ist hier ein große- Feuer ausgebrochen, das gegen fünfzig Gebäude, darunter daS Postamt, zerstörte. 2000 Pud Flachs verbrannten. Der Verlust von Menschenleben ist nicht zu beklagen- — (Vacante Stellen für Militäranwärter im Bereiche des 11. Armee-Corps.) Marburg, Postamt, 3 ständige Hülssboten, je JL 1,65 Tagegeld- Wasungen, Amtsgericht, Copist, 800 J4. Wiesbaden, Bürgermeisteramt, 2 Nachtwächter, Je 480 JL Blankenhain, Carl Friedrich-Hospital, HÜlsswärter bei Geisteskranken und Siechen, 220 bis 300 Jt und freie Station. Kassel, Postamt Nr. 3, Wagenreiniger, täglich 2 JL Gotha, Postamt 1, Landbriefträger, 684 jährlich. HerSfeld, Stadtrath, Nachtwächter, 162 jährlich Weidemann, Polizeidiener, 900 JC Gehalt, sowie WohnungS- und Bekleidungsgelder. — Großh. Hess. (25 ) Division: Main-Neckar- Babn. 2 Ersatzbahnwärter, 780 — 900 JL jährlich, sowie freie Dienstkleidung. 10. Juli. Dienstag: Morgens dunstig bis wolkig, noch kühl und frühmorgens windig; Mittags veränderlich, strichweise aufgehellt, Nachmittags gewitterdrohend, Abends aufgebessert bis gut; meist trocken, zumal in Mitteleuropa. 11. Juli. Mittwoch. Bei Sonnenaufgang dunstig, auf Westen und Nordwesten zu trüb, dann besser; auf Mittag zu schleierig bis ballig; Nachmittags aufgeheitert biS schön, stellenweise Morgens früh und Abends gewitterhaft. *) Aus Dr. L. Overzier's Wetter-Prognose für den Monat Juli, abgeschlossen am 15. Mai (Verlag der M. Lengfcld'schen Buchhandlung in Köln, Preis 1 J4). — Nachdruck verboten. Meck>l i>tr 8SÄ SÄ sö - >» Iw, mm» <734 $ 18 Ww .. W “■ 11R W versteigert W, den 6. I „M Bürgern, E A. Ar, , Krgeblii Ntnbai Mag den ,, . Vormittags *NMenbeS y® werben L- mnnsch Wb °Gn, ' iS*..: Netr.: Concu mögen Meie Mud Bese! Das GoncnrSver Mögen des Me -Mors a. d.Ll Wung aller Gon 8B des § 188 Wen, den 2. o Grobherzogliches M Dr. Sch Ltt uttterm 20 J N Arbeiter Hein Milden erlassen» Mtbigt hiermit Hr, ben 7. ; M Königlich MH dei m Nachmitta ”.'Oen bei bei imemacktplatz 30 Hansen j (als Br fei ' "««ab JJ «**» “ 6n.; II c§n„ ^ol6enbe§ •Ä~ ?SSB ^ch-SSch-dm- ®ronbfigt '“l'Üartä Unoiöd «total tatwi N*6iemm tn Mrftbont, hielt ’ k!' rV.Mnigä, > «Jl. Weit Itam «-suche unb ItMbmfWge, fltite ble hiesig, Jahren schwebenden 1 größer wurde dir n Zurufen Gießen Pokal und Ehren- it gemeldete Ober- e Bavn und erhielt prvlhen. Herzog von Hessen Inrrgged-Raceboot Start weg, nahm Anstrengungen noch ünstig aus und er- terneS Schreibzeug, ipp hipp hun&h auf oßherzog von Hessen lrelch besuchter Ball von hier aus hatten begeben. -b. । fanb W Gor- fielt. @8 banbtlte kWen »rtiHtrP dgardes- Regiment Mauser drwassnrt Sewrhrr Msamn st eingeschossen ist. mfa«n«8 5i«mt«S Ende voriger WM ich be> dmr Maurn- fitn Dienst stehenden blitf ob jede W- ift genommen, jw bi’u, fttotm * al'n- ' ungeordnete gc- o iu der Entdeckung g/wölbtb-sffl-* t em« 6* 2 diese Leich« <* i (ein unb oO«1 3 ,M*n({aÄt ein« trtMI «Lid* W* htggib« e®t|0SbW yjS*-** ohne iu J u( fluni1 EL Sofort i g 'Äm. sind- ,in «rs^ aa «MJt kW I J betli«”1; <$> ;j> AlML^ unb ÄÄ WL # k«X >• jj*"* 18*4* (Jllf bin hi Repertoir drr vereinigten Stadttheater zu KranKsurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 10. Juli: Fidelio. (Marzeltne: Fräulein Kraus als Gast.) Mittwoch den 11.Jult: Der lustige Krieg. Außer Abonnement- (Humberto: Aerr Mathias als Gast.) Donnerstag den 12. Juli: Lohengrin. (Elsa: Fräulein Kraus als Gast.) Freitag den 13 Juli: Der Bettelstudent. Außer Abonnement. Samstag den 14. Juli: Haus Helling. (Anna: Fräulein Kraus als Gast.) S o n n t a a den 15. Juli: Die Afrikanerin Handel und Verkehr. Grünberg, 7. Juli. lFruchtpreise.) Weizen AL 18.00, Korn AL 15.90, Gerste AL 14.20, Hafer AL 14.50, Erbsen AL 00.00, Lein AL 00.00, Samen AL 32.00, Kartoffeln^ .. dem heuttgen Markt kostete der Centner Heu JL 2.50—3.30, Stroh AL 2.10, Eier das Hundert AL 4.50—5.50, Stück 5 Butter 1. Qualität AL 0.85, 2. Qualität AL 0.80, neue Kartoffeln per Centner AL 7.00. Kohlrabi 2 St. 6 per Stück, Erbsen per Pfd. 20—25 X Spinat per Mahlzeit 00 Poularden AL 2-3, Huhn 1.50—2.50, 1 Ente AL 2.20-3.00, 1 Taube 50-60^, Hahn AL 1.30—2.00, Sommergans AL 4—7.00. 731) Ueber die Höhe der Kosten, welche die Einrückung einer Anzeige in eine oder mehre Zeitungen verursacht, wird man sich niemals enttäuscht sehen, wenn man von der Annoncen - Expedition von 1IAASE1VSTEI1V Iß VOLLER in Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Auskunft einfordert, die auch hinsichts der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen zuverlässigen Rath ertheilt Wafferwärwe der Lahn. Am 9 Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: 4- 19° R-, Luftwärme + 19V20 R. L- Ehr. Rübsamcn. Betr.: Concurs über das Vermögen des Viehhändlers Meier Weinberg in Mendorf a. d. Lda. Beschluß. Das Concursverfahren über das ; Vermögen des Meyer Weinberg 1 in Mendorf a. d. Lda. wird mit Zustimmung aller Concursgläubiger auf Grund des § 188 C. O. eingestellt. Gießen, den 2. Juli 1883. Großherzogliches Amtsgericht. ■ 4709 Dr. Schäfer. Der unterm 20. März d. Js. gegen den Arbeiter Heinrich Jung von Kleinlinden erlassene Steckbrief wird als erledigt hiermit zurückgezogen. Wetzlar, den 7. Juli 1883. ; 4708 Königliches Amtsgericht Dienstag den 10. Juli, von Nachmittags 2 Uhr an, werden bei der Festhalle auf dem Krämermarktplatz 30 Hausen Kiefern Abfälle (als Brennholz) und 18 Fichten-Stämme (mit ca. 14 Fstmtr. Inhalt) öffentlich versteigert. Gießen, den 6. Juli 1883. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 4658 A. Bramm. Vergebung von Strastenbauarbeiten. Samstag den 11* Juli, Vormittags 8 Uhr, sollen in der Rathhausstube zu Groß- Linden nachstehende Straßenbauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord vergeben werden. AL. Erdarbeiten, veranschlagt zu 156,— Steinbrechen, H H 168.— Steinfahren, II it 126.- Steinsetzen, II ir 21— Steinzerkleinern, n 11 47.80 Chaussirarbeit, 11 n 84.00 Kieslieferung, n ii 28.00 Pflasterarbeit, u 11 385.00 Gießen, den 9. Juli 1883. 4715 Seuling, Bezirks-Bauaufseher. Mittwoch drn 11. d. M., Nachmittags 3 Uhr, werden in der früher Keck' schen Hofraithe l (Neuenweg), Hinterbau, neue und ge- I brauchte Möbel: Schränke, Commoden, Sophas, Spiegel, ovale und eckige Tische, sowie Rouleaux, Vorhänge und sonstige V Haushaltungsgegenstände freiwillig ver- I steigert. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Gießen, den 9. Juli 1883. Im Auftrag: Bühner, 4734 Großh. Gerichtsvollzieher. Ieilgeöotenes. 4717 Schur-Wolle, schwarz und weiß, zm haben.__________________Wallthor 51. Ern Haus i mrit Nebengebäuden und kleinem Garten, [ im guter Lage der Stadt, ist unter günstigen 1 Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei W i l h. K r ä m e r. 4295 Aklgemeiner Anzeiger. 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Tageskarten, nur für den Tag der Lösung zu lederzertrgem Em- tritt geltend, ä 1 Mark 30 Pf IV. Eintrittskarten, nur für einmaligen Eintritt, ä 73 Pf. V. Bankettkarten für Samstag, 14. Juli, Abends, ä 30 Pf. Die unter I. und II. verzeichneten Karten lauten auf Namen und be- | rechtigen zu jederzeitigem Eintritt auf den Festplatz während der ganzen Dauer des Festes und sind von Dienstag den 10 Juli bis Freitag den 13. Juki Abends bei folgenden Herren zu haben: Daniel Heil, Lindenplatz, Heb. Schäfer, Marktstraße, 6g. Petri, Friseur, Seltersweg. Die übrigen Karten sind an den Kassen des Festplatzes zu lösen. Sämmtliche Karten sind sichtbar zu tragen und auf Verlangen eines Controlbeamten vorzuzeigen. , 4677 Das Etnana-Comite. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Br üb loschen Druckerei (Fr- Chr. Pietsch) in Gießen. 4718 Schönes Kornstroh verkauft I 4659 Einen tücht. Schmiedegefellen sucht Jakob Vogt, Wallthor 51. ' Philipp Bepperling in Ruttershausen. 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