mim Elsoffer tptoir (in bester vabtt ein Fa.- n^n, mehreren auf mehrere ^.Mach'/rch, m Frics'schen 6 iäW»«Wfa SSSSiu, ?S"sch>L lanthe'il ^ftnnier ?"«. ’• -onnenstratze 3 LSeM§, WÜe 31t. 5) “J» «6 anbtrmtft ^Herbtrt^ sGunq. 110 bHer iilne- .WMhsch^. - Iuk ab ander: nn 3M •V Anzeige«. BusieistLMn Jute Zeugnisse ec er Erped. ds. Bl, rdchen nach Aus- )- ds. Bl. Arbeitet ligung bei hohen! M irimme & Co. ibamenaitg 1k cnaftopftn tr> Theologe ertheill | :alid)ülern gegen md)t re^p. über- ' bei deren Schul- MnGebr.Hanr 14.___- OOOOOO ii ramm ! 55.) , j teiiwichscha^ d"- , S Abonnem^t $ । 0 ... h Feine Were. *%A\ )OOVV- iTsoo® »AU! l&*sä LiaschinenE A. l-rüneb^K B Inventar )ad)ten- zA! 1O6, Erstes Blatt. Donnerstag den IO. Mai 1883. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS MKUtaO». Schulstraße 7. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. t*tt Bringerlshn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. genannte Vorlage und somit gegen die Regierung votirten, so kann man allerdings Vas Gleichniß von den Ratten, welche das sinkende Schiff verlassen, anwenden und die nächsten Tage werden vielleicht die parlamentarische Jsolirung des Cabinets Gladstone in noch drastischerer Weise zeigen. Bei den kürzlich in Rumänien vollzogenen Neuwahlen zur Depu- tirtenkammer hat die Regierung einen entschiedenen Ersolg zu verzeichnen. Die große Mehrzahl des neuen Parlaments besteht aus Anhängern des Cabinets Bratiano, während die radikale Opposition aus ein kleines Häuslein zusammengeschrumpft ist. Die Regierung hat demnach eine unzweifelhafte Stärkung erfahren und dies kann dem Lande nur zum Vortheil gereichen, denn Rumänien hat seit dem nun einjährigen Bestände des Cabinets Bratiano auf allen Gebieten die entschiedensten Fortschritte gemacht. Die türkische Regierung schwebt in ernstlicher Unruhe wegen des in ihren Truppen herrschenden meuterischen Geistes. Hauptsächlich macht sich derselbe in den Garnisonen der Grenzbezirke geltend; so kam es in Suleimame, an der persisch-türkischen Grenze in vergangener Woche zu emem förmlrchen Zusammenstoß zwischen dein Militär und den Einwohnern, da ersteres den Versuch machte, die Läden zu plündern. In Mekka revoltirte ein Bataillon offen gegen seine Ofstciere, da es d en monatlichen Sold nicht ausgezahlt bekommen hati^ und auch aus andern türkischen Garnisonen kommen Berichte von einer sich immer mehrenden Unzufriedenheit in den Reihen ihrer Truppen. Unter allen Umständen ist dies ein Moment, das die -Pforte nicht aus dem Auge lassen darf. ~ Zwischen Chile und Peru ist zwar ein Waffenstillstand abgeschlossen .worden, aber die Waffen ruhen trotzdem nicht. Die Reibereien zwischen ven chilenischen Truppen, welche Peru besetzt halten, und den Peruanern dauern fort und nehmen nicht selten einen ernsthaften Charakter an. Erst kürzlich sand ein Kamps zwischen chilenischen und peruanischen Truppen-Abtheilungen statt, welcher damit endete, daß die Peruaner aus ihren Stellungen herausgeschlagen wurden Die Peruaner ließen 59 Tobte und eine größere Anzahl Verwundete ans dem Schlachtfelde zurück; die Chilenen hatten einen Verlust von 4 Tobten und 12 Verwundeten. Es ist sehr fraglich, ob unter dem Eindrücke derartiger „Zwischenfälle" die zwischen Peru und Chile eingeleiteten Friedensverhandlungen eine Förderung erfahren werden. ____ Politische Ueberfkcht. ! GieHen, 9. Mai. Der parlamentarische Strike, welchen die Fortschrittspartei in der Sonnabend-Sitzung des preußischen Abgeordnetenhauses in Scene gefetzt hat, ist recht bezeichnend für die Zustände, die gegenwärtig bei uns aus parlamentarischem Gebiete herrschen. Die Art und Weise, wie die genannte Partei und ihr secessionistischer Anhang gegen die Verlängerung der Session des Abgeordnetenhauses demonstrirt, läßt sich zwar durchaus mcht vertheidigen, aber daß das längere Nebeneinandertagen von Reichstag und Landtag nicht mehr angeht, muß doch zugegeben werden. Trotz des fortschrittlichen Protestes ist die dritte Lesung der Verwaltungs-Vorlage am genannten Tage nach den Wünschen der Regierung zu Ende geführt worden. Nachdem nun diese wichtige Vorlage erledigt ist, liegt unserm Bedünken nach kein Grund mehr vor, die Session des Abgeordnetenhauses zu verlängern, umsomehr nicht, als die noch übrigen Vorlagen keineswegs sehr dringlicher Natur sind. Wie es heißt, soll denn auch im Lause dieser Woche der Schluß der Session des Abgeordnetenhauses erfolgen. Die Beschlußunfähligkeit des Reichstages am Freitag hat in die Dispositionen bezüglich seines weitem Arbeitsprogramms em Loch gemacht. Gemäß den Beschlüssen des Senioren-Conventes sollte am Freitag und Sonnabend die erste resp. zweite Lesung des Etats pro 1884/85 erledigt werden, aber es wurde am Sonnabend mit Mühe und Noth nur die Generaldiscussion zu Ende geführt, so daß dieser Gegenstand das Haus auch in dieser Woche noch mit beschäftigen wird. Es ist daher fraglich, ob der Reichstag noch vor den Pfingstferien, die am Donnerstag oder Freitag beginnen sollen, zur defim- tiven Erledigung des Krankenkaffen-Gesetzes und der Holzzoll-Vorlage (stehe jedoch den Reichstagsbericht im heutigen Blatte) gelangen wird, besonders wenn die Fahnenflucht der Abgeordneten m der bisherigen Weife fortdauert. In letzterer Beziehung haben sich eigentlich die Parteien gegenseitig nichts vorzuwerfen, denn in den Reihen der Liberalen, rote auf den Bänken des Centrums und der Conservativen — ganz abgesehen von den kleineren Fraktionen — wurden in den letzten Tagen die Lücken immer bedenk- ticher Angesichts der wichtigen Entscheidungen, welche in diesen Tagen im Reichstage stattfinden, dürfte daher für keine Partei die Mahnung überflüssig sein sich noch einmal möglichst vollständig am Platze einzufinden, denn andernfalls würden die Geschäfte wie das Ansehen des Reichstages in empfindlicher Weise Schaden leiden. Nach einer officiösen Mittheilung aus dem Vatikan wird dem preußischen Gesandten v. Schlözer binnen Kurzem die Antwort auf die letzte Note des Vatikans zugehen. Die Antwort wäre iin Princip den Wünschen des heiligen Stuhles günstig, obgleich sie mehr zu einer Aufhebung der Strafbestimmungen, als zu einer Revision der organischen Gesetze hmzuneigen scheine. Die Genesung Königs Karl von Württemberg hat in der letzten Zeit erfreuliche Fortschritte gemacht. Appetit und Schlaf sind besser geworden und in entsprechender Weise hat sich der Kräftezustand so gehoben, daß am 2. Mai zum ersten Male ein Ausgang in's Freie möglich war. Wie schwer übrigens der Anfall war, geht ebenso aus dem doch nur langsamen Fortschreiten der Erholung, wie auch daraus hervor, daß jetzt noch nicht alle Krankheitserscheinungen verschwunden sind. Der König wird daher noch längere Zeit der größten Schonung bedürfen. Die Stimmung in Oesterreich steht noch immer unter dem Eindrücke der Reichsraths-Verhandlungen über das Schulgesetz. Der vereinigten Linken kommen für ihre mannhafte Haltung in dem erbitterten, wenngleich für sie fruchtlosen Kampfe, fast täglich Zustimmungs-Erklärungen aus allen Theilen des Landes zu und liegen namentlich aus Böhmen Kundgebungen in diesem Sinne vor. Auch die liberale Bürgerschaft Wiens hatte den Beschluß gefaßt, dem Club der vereinigten Linken eine Zustimmungs-Adresse zu überreichen, doch ehe letztere noch zur Ueberreichung gelangte, wurde sie polizeilich confiscirt, gegen welches Verfahren der Abg. Löbich als Vertreter der Stadt Wien in der Sonnabend-Sitzung des Reichsrathes Verwahrung einlegte. Irgend eine Dis- cussion zog diese Angelegenheit nicht nach sich. In den Kreisen der französischen Landbevölkerung und in den kleinen Städten herrscht vielfach eine gewisse Panik, welche die Bürger und Bauern antreibt, ihre Einlagen aus den Sparkassen zurückzunehmen. Der Anstoß hierzu ist durch die klerikale Presse gegeben worden, die durch allarmi- rende Insinuationen über die Finanzlage des Staates das Publikum zur Zurücknahme der Spareinlagen antreibt, offenbar, um der Regierung hierdurch Verlegenheiten zu bereiten. Da diese Manöver meistentheils ihren Zweck erreichten und die öffentliche Meinung tatsächlich stark beeinflußten, so hat die Regierung ein gerichtliches Einschreiten gegen jene Blätter wegen Verbreitung falscher Nachrichten zur Gefährdung des öffentlichen Friedens beschlossen. Die Situation des Ministeriums Gladstone ist in Folge der für die Regierung ungünstigen Abstimmung bezüglich der Eidesbill eine ziemlich preeäre geworden. Indessen fehlen bis zur Stunde noch bestimmte Nachrichten darüber, ob durch diese Niederlage die Stellung des Cabinets Gladstone in der Thal sich zu einer unhaltbaren gestaltet hat, aber wenn man nach dem immer siegeszewisseren Auftreten der Opposition urtheilen soll, so werden die Zweifel, ob sich die Negierung nach dem „Echec" in der Eidesbill wird erholen können, immer stärker. Da in der entscheidenden Sitzung auch viele Liberale gegen die Deutschland. Berlin, 7. Mat. Der Kronprinz und Prinz Wilhelm werden am 10. Novem der dss. Js. der zu E i s l e b e n stattfindenden Enthüllung des Lutherdenkmals bei m06ne- Der General-Feldmmschall Gras Moltke Hai am Himmelfahrttag -Inen längeren Urlaub angetreten und stch in Begleitung seines Adjutanten, des Hauptmanns v. Moltke vom Großen Generalstab, zunächst nach der Schweiz begeben Nach der Rückreise von dort beabsichtigt der Feldmarschall einen längeren A^enthalt auf seiner Besitzung Greisau in Schlesien zu nehmen. Das Bepnden des Grafen ME ist nach seinen eigenen Aeußerungen ein ganz vortreffliches; das letzte Unwohlsein.ist ein so leichtes und schnell vorübergehendes gewesen, daß es cntf leine ^iten unfe Lebensgewohnheiten gar keinen Einfluß geübt yat. Der Feldmarsckall steht alleMorgen sehr slüh auf, nimmt bald daraus ein kaltes Bad und geht dann an die Arbeit, bis die Morgenzeitungen erscheinen, die er eingehend studirt. Wahrend dieser Lectü^ »ündet er sich eine Cigarre an, die er dann wieder fortlegt, sobald er von Neuem sich der Arbeit widmet- Er lebt also auch in ferner Häuslichkeit streng militärisch, da er jede Arbeit als im Dienste betrachtet und das Rauchen im Dienste verboten ist. Ein merkwürdiger Zufall ist es, daß der Feldmarschall bereits 4 Jahre nacheinander seinen Urlaub^stUs^m @patenft|d, e, für ben Welthandel uns Dölkerv-rk-hr gi'cich wichtigen neuen „M-"bahnlmi- getha^ Französische Ingen,eure sind in der persischen Stadt ReM angekommen und"wo . den Bau einer Eisenbahn von dem kaspischen Meere nach Teheran in"die Hand nehmen. An der überaus großen politischen, strategischen und c°mm°rc,-ll-r Linie ist gar nicht zu zweifeln. Nach erfolgter Fertigstellung dc kasviscüen besteht schon jetzt directe Schi-nenv-rbindung zwischenEuropa und dem k sp"sch Meere, naiürl.ch mit der kurzen Unterbrechung durch, das schwarze^f/'zyAnghrung Jahren wird auch hier Wandel geschaffen i'ln, da russische Tch alsdann in der Wladikawkas-Ltnie nach Baku in's Auge gefaßt Haden, " ... Meeres gelangen, ununterbrochener Eisenbahnfahrt bis an die Küste des kaspfichen ^eE ge ang Die eben erwähnte L.nie, für welche eine französische Gesellschaft Concemon^^ worben hat, soll nun vom kaspischen Meere nach Teheran^geh Teheran bei Enzeli, dem Hafenplatze von Rescht, beginnen “ b UD Berlin bis nach führen, etwa 219 englische Meilen langwerden und«Pastag^e einzige Unter, der Hauptstadt Persiens in etwa fünf bis fec£8 Safl T @nie[t, indeß ist brechung der Ueberlandfahrt wäre die Dampfbootsah-t^on * ^^ssen und ihre Aus- bereits die Erbauung einer Eisenbahn von ^aku nach esw Mittelasien ein Zuführung erscheint auch gesichert da der russische an dem Nutzen tereffe an diesem Bau besitzt- Überhaupt düst^d dem Russenthum zu Gute der projectirten Bahnbauten in den Kaspig g kommen. . et".,, sehr prekären Zukunft entgegen. - Die amerikanische Eisknindustrie geht in^ bcr (Zjsenbranche, ab- Der entscheidende Kampf dürste sich'in^hnherabsetzung zum 1. Juni geplant, spielen. Seitens der Arbeitgeber wird e yne zwischen den streitenden wogegen die Arbeitnehmer natürlich Fror verlaufen, so daß man einen lang- Parteien stattgehabte Konferenz ist «s attos Arbeiter theilnehmen dürften. k.:°brMsch7'J^u's!'rte''bezüg? tr-vsa.lant.sch-n Absatzg-b.-.-s, vorüb-rg-h.nb wentgstms etn-günsttg^ConiuMur ev ick^^a fortwährend Eingaben deutsck^Änd-lskänimern ein in welchen die Zustimmung zu dem^Antrage des Vereins deutscher Tabaksabrikanten und Händler, betr. die Verlängerung der I dreimonatlichen Zollkreditfrist auf neun event. sechs Monate, ausgesprochen wird. Man darf erwarten, daß der Bundesrath dem so gut wie einstimmigen Ansuchen im Verordnungswege stattgiebt. England. Halifax, 7. Mai. Die Stadt ist beunruhigt durch Gerüchte über Attentate, welche die Fenier für den 14. d. Mts., als den für die Hinrichtung der Phönixpark-Mörder in Dublin bestimmten Tag beabsichtigen sollen. Der Gouverneur erhielt einen Brief, der ihn auf die zu erwartende Ankunft von zwei verdächtigen amerikanischen Schiffen aufmerksam macht. Wie anderweit gerüchtweise verlautet, sollen diese Schiffe mit fenischer Schiffsmannschaft und mit Torpedos von Boston ausgelaufen sein, um Handelsschiffe zu zerstören. Im hiesigen Hafen wurden Vorsichtsmaßregeln getroffen. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenr-Bureau. Berlin, 8. Mat. Der Reichstag genehmigte definitiv die Handelsverträge mit Serbien und Mexiko und begann die zweite Berathung der Holzzölle. Dirtchlet platdirt für pure Ablehnung derselben, stellt den Nothstand der Waldwtrthschaft in Abrede und protestirt gegen die neue Theorie, neben dem Recht des Arbeiters auf Krankenversicherung und Unfallversicherung das Recht des Waldbesitzers auf Rente zu stellen, v. Tepper- Laski rechtfertigt die Beschlüsse der Commission, Graf Holstein spricht Namens der Minorität der Conservattven gegen die Vorlage, Pfetten für die Beschlüsse der Commission, Oechelhäuser und Goldschmidt gegen die ganze Vorlage. Bundes-Commissar Dankelmann weist statistisch nach, daß Deutschland seinen Holzbedarf selbst decken und durch mäßigen Schutzzoll die Concurrenz des Auslandes fernhalten könne. Minister Lucius und Frege befürworten die Vorlage, während Hasenclever sich dagegen aus- soricht. Nach Schluß der Diskussion constatirt Magdzinskt, daß die Polen gegen die Vorlage stimmen würden. Bet der namentlichen Abstimmung lehnte das Haus die ganze Vorlage mit 177 gegen 150 Stimmen ab. — Die Zuckersteuer-Commission nahm heute mit 11 gegen 7 Stimmen die Resolution Schrader an, wonach die bereits beschlossene Enquete auf die Ermittelung aller in Bktracht kommenden Verhältnisse deS Rübenbaues, der Zuckerfabrikatton, der Consumtion, des Handels und aller Zuckerbesteuerungsformen auszudehnen und der Kreis der Sachverständigen zu erweitern ist — mit einem Zusatz Schwarzenberg, auch diejenigen Industriellen, welche Melassezucker gewerblich verarbeiten, zu hören — und einem Zusatze Uhden, die Enquete so zu beschleunigen, daß das neue Zuckerfteuergesetz schon in der Campagne 84—85 in Kraft treten kann. — Die Unfallversicherungs-Commission bestimmte zu 8 6 (Leistungen im Falle der Tödtung) das Mindestmaß des Sterbegeldes nach dem Anträge Hertling auf JL 60, das Mindestmaß der Renten für Wittwen und Waisen nach dem Antrag Lieber auf 60 (statt 50) Pro cent des Arbeitsverdienstes und nahm in provisorischer Abstimmung den ganz-n Paragraphen mit diesen Abänderungen an. Berlin, 8. Mai. Ein römisches Telegramm der „Germania" sagt, die preußische Antwortnote sei angekommen und enthalte ausschließlich die Abschaffung der Strafbestimmungen. — Im 9teuen See im Thiergarten fand man heute früh den Häuser- Administrator Luhn mit einem Knebel im Munde ertränkt vor. Die Geldtasche deffelben, worin sich 28,000 JL befunden haben sollen, wurde leer aus dem Spandauer Bock aufgefunden. Bern, 8. Mai. Der Bundesrath hat den Generaldirector Mafia in Mailand, den Ministerialrath v. Knapp in Stuttgart und den Altstaatsrath Rossi in Bellinzona aus weitere sechs Jahre als Mitglieder des Verwaltungs- rathes der Gotthardtbahn bestätigt. — Die Zuschlagstaxe, welche am 1. Juni für Briespostsendungen aus der Schweiz nach den überseeischen Ländern des Weltpostvereins ei^gesührt werden sollte, ist gänrlich ausgehoben worden. Falmouth, 8. Mai. Die Schleppdampfer „Anglia" und „Cimbria" werden heute Abend hier erwartet, um den Dampfer „Habsburg" fortzu- bugsiren Gestern Abend wurden 7 Kisten Kontanten an die Bank von England gesandt. — Die „Habsburg" ist, von der „Anglia" und der „Cimbria" bugsirt, heute Nachmittag nach Bremen abgefahren. Lokales. Gietzen, 9. Mai. [Sterblichkeit in Gießen.) In unserer Stadt ereigneten sich im Laufe der Woche vom 29 April bis 5. Mat im Ganzen 14 Todesfälle. Von 10 erwachsenen Personen starben 3 an Lungenschwindsucht, 2 an Altersschwäche, 2 an Krebs, 1 an Schlagfluß, 1 an organischer Herzkrankheit. Ein junger Mensch endete durch Selbstmord. Kinder wurden 4 betroffen, darunter 3 im ersten Lebensjahre, von denen eins an Bronchienentzündung, eins an Keuchhusten, eins in Folge eme3 angeborenen Bildungsfehlers starb Ein Kind von 2 Jahren erlag dem Keuchhusten. G. Gießen, 9. Mat. [14. mtttelrhetntsches Turnfest.) In der gestern Abend sehr stark besuchten Versammlung des engeren Feftcomitss wurden die vom Wirthschaftsausschuß für dte Festwtrthe aufzuftellenden Bedingungen genehmigt, ebenso diejenigen des Bauausschusses. Es werden demzufolge außer der Festhalle mit 2400 Sitzplätzen, 4 Bterwtrthschaften, eine Wetnwtrthschaft und eine Condltoret auf dem Festplatze errichtet- Vermischte-. Berlin. Zur Illustration der Entwickelung Berlins dient u. A- die Thatsache, daß es am 1. d. Mts. dte Zahl von 1,200,000 Einwohnern überschritten halte. Die letzte Volkszählung am 1. December 1880 ergab eine Bevölkerungsz ffer von rund 1,120,000 Einwohnern, so daß Berlin im Verlauf von 2 Jahren und 5 Monaten um 80,000 Seelen sich vergrößert hat. --- In Swinernünde fand am 30. April eine Probe des von der chinesischen Regierung für das Panzerschiff „Ting Yuen" bestellten elektrischen Scheinwerfens (Recognoscirungsltcht) statt. Der Apparat, welcher auf dem Mastkord des Hintern Mastes angebracht wurde, entwickelte eine Leuchtkraft von nahezu 15,000 Normalkerz n - die ganze Stadt, sowie deren Umgebung wurde in einer Entfernung von 2—3 Km', taghell beleuchtet- Dieses Recognoscirungsltcht, welches durch eine von den beiden Maschinen, welche die innere Beleuchtung (Glühlampen) speisen, genährt wird, soll in Kriegsfällen zur rechtzeitigen Erkennung der sich etwa nähernden feindlichen'Schiffe, besonders der Torpedos, oder auch zur Beleuchtung der Küstenstriche dienen- Mannheim, 4- Mai. Der etwa 15jährige Sohn des hiesigen Einnehmers Grotzholz entwendete, der „91. B- L.-Zig." zufolge, feinem Vater die Summe von 7000 X und ging mit einem AlUrs- und Schulkamerad, dem Sohn einer Wittwe Namens Fromm, flüchtig. Godesberg, 7. Mat. Am gestrigen Sonntag ist der Kottenforst etwa eine Stunde weit von Godesberg durch einen Waldbrand heimgesucht worden, der sich von der Landstraße nach Rott bis saft zu der Straße nach Pech ausdehnte und eine Breite von durchschnittlich fünf Minuten Wegs hatte Um 2 Uhr Nachmittags wurde er zuerst bemerkt, m t dem südlichen Winde schritt er in der Richtung der Rotter Straße vorwärts und verheerte ein Gebiet von mehr als 20 H-ctaren, welches weniger mit Hochwald als mit Unterholz und kleineren Bäumen bestanden war und zum Theil einen Holzschlag umfaßte. Als ich gegen 5 Uhr an der Rotter Straße eintaf, wurde dort gerade der Widerstand gegen b-e sich knisternd und im Z'ckzack vorwärts bewegende Linie des Feuers durch den Rigal'ichen Forstmeister eingerichtet- In bunter Reihe ftanben dort mitten im grauen Qualme Bauern der Umgegend und vorüberkommende Sonntagsspazierganger aller Stände, m't gewendeten oder abgelegten Röcken und hoch- ?MeetM,mTOnn(, ;,0fen1.^,cir!,16i')lertceffen bl< weibliche SDorfjugenb, welche bte Sonntags- rorte, bte Mützen und Pfelsen Ihrer Angehörigen hielt - und schlugen mit buschigen Aesten und jungen Bäumen auf die schwer zu bewältigenden Flammen los, welche die Sträuche und kleinern Bäume verzehrte und an den Stämmen der größern empor- leckten- Nach Verlauf einer halben Stunde war man des diesseitigen Feuers Herr, nur einige Baumstümpfe und Holzhaufen brannten noch mit leuchtender Flamme fort. Nachdem dte an der Löschorbeil betheiligten Dorsschaften aufgezeichnet und ewige Wachen ausgestellt worden, verlief sich die Menge. Wie ich höre, entfaltete sich auf der Seite der Pecher Straße ein ähnliches Bild. — Die Polizeibehörde in Hagen hat folgende beachtenswerthe Verfügung erlassen: „Es ist von mehreren Hausbesitzern darüber geklagt, auch wiederholt amtlich festgestellt worden, daß Schulknadcn (seh, häufig sind es aber Kinder nicht schulpflichtigen Alters) die in Delfatbe gestrichenen Häusersockel mit Kreidestrichen und F guren u. s. w. bemalen und dadurch sowohl den Oelanstrich ruintren als auch den Besitzen großen Aerger und nicht minder Kosten bereiten. Diese Handlungen gualifictren sich je nach den Umständen entweder als das im § 303 des Reichsstrafgesetzbuchs mit Geldstrafe bis zu 1000 «X oder mit Gefängntß bis zu 2 Jahren bedrohte Vergehen der vorsätzlichen und rcchtswidrigen Sachbeschädigung oder als groben Unfug, welcher mit Geldstrafe bis zu 50 X ober mit Haft bis zu 6 Wochen zu bestrafen ist." — Ein Pariser Kaufmann kündigt ein Stärkungsmittel für schwächliche Damen an und erzählt zu dessen Anpreisung: „Madame S- war, als sie vor einigen Wochen heirathete, so schwach, daß sie sich vor dem Altäre kaum aufrecht erhalten konnte. Jetzt, nachdem sie mein Mittel gebraucht, ist sie bereits im Stande, ihrem Gatten Bügeleisen an den Kopf zu werfen, ohne ihn je zu verfehlen." — [Concurrenz.) „Deine Braut scheint recht kurzes Haar zu haben!" meinte spitzfindig em Bekannter zum andern, „das kann ja, wenn es gelöst ist, kaum über den Nacken hinweg reichen." — „Leider hast Du recht," seufzte der Andere, „bei Deiner lieben Frau freilich ist das etwas anders- Wenn die ihr volles Haar löst, fällt es gewiß gleich auf bin Fußboden!" — [Auch ein Grund) In Trier wurde vor einigen Tagen dem Herrn Amtsrichter ein vagabundirender Handwerksbursche vorgeführt. Auf die Frage, weßhalb er sich, statt zu arbeiten, im Lande umhertreibe, gab er zur Antwort, daß er sich im deutschen Reiche die Stadt aussuchen wolle, wo man die wenigsten Steuern zahle. — Ein curiofer Verein ist in München unter dem Namen „Münchmer Presse" von fünf Reportern gestiftet worden. Nach den bereits gedruckten Statuten kann Mitglied des Vereins fein jeder Mitarbeiter ober Berichterstatter eines Blattes, dezw. eines Correspondenzbureaus, der sich im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte und j einer „ganzen Hose" befindet. Sehr komisch, aber — vom Lächerlichen zum tief Ernsten * ist nur ein Schritt. — Wie der Irländer O’Donooan Rossa London zerstören will, war er freundlich genug, der Welt in einer an die New-Porter Tribüne gerichteten Zuschrift bekannt zu geben. Er berechnet auf einen Pfennig was es kosten würde, „England auf die Knie" zu bringen: Betrachten wir, was es kosten würde, London, das Herz Englands, n>edcr- zubrennen: Passagegeld für 1000 in Jrrlcmd um Haus und Hof gebrachte Irländer, von Amerika nach London zu 6 Pfund Sterling — 6000 Pfd. Sterl., Wohnung in 1000 Londoner Gasthöfen für eine Nacht zu 5 Shilling — 250 Pfd. Sterl., 1000 Schachteln Zündhölzchen zu einem Farthing — 1 Pfd. Sterl. 10 Sb; Passage zur Flucht, nachdem 1000 Betten anqqünbet sind, wie oben 6000 Pfd. Sterl, Taschengeld für die 1000 Mann zu 5 Pfd. Sterl. = 5000 Pfd. Sterl-, Summa 17 251 Pfd Sterl. 10 Sh- ober runb 85 000 Dollar. Das würde England auf die Knie bringen und unseren Brüdern helfen, Irland zu befreien. Könnte das Geld nicht durch die Nationalliga zusammengebracht werden?" Die Tribüne fügt diesem „Kostenvoranschlag" die folgende Bemerkung bei: „O'Donooan vergißt, daß unsere Brüder bei solch einer Gelegenheit den Schmuck und die Werthgegenstäude der fliehenden Gäste einstecken könnten, wodurch nicht nur die ganze Auslage gedeckt, sondern auch noch ein hübscher Reingewinn bei d'esem Geschäft erzielt werden könnte." — Vom deutschen Vereine zum Schutze der Vogelwelt sind an den Reichstag einige Bemerkungen über den Vogelschutzgesetzentwurf übersandt, welche sich nicht besonders günstig über denselben äußern. Die kurze Schrift enthält einen Brief des bekannten hervorragenden Vogelkundigen Professor Dr. Liebe-Gera, worin dem Entwurf der Vorwurf der Unvollkommenheit gemacht wird. Die Vorlage sei zu detaillirt ober aber zu wenig detaillirt gehalten; einerseits feien eine Anzahl Fangapparate aufgeführt, auf der anderen Seite eine große Anzahl anderer n'cht erwähnt . Ferner sei dem Massenfang nicht vollständig Einhalt gcthan, da derselbe für sich selbst nicht verboten ist, sondern nur bezüglich gewisser Fangweisen, für die sich andere ausfindig machen ließen, durch welche das Gesetz umgangen werden kann- Drittens ist es dem Vogel- freunde unmöglich gemacht, ohne Gesetzesverletzung einen Vogel für den Käfig zu fangen, obwohl längst nachg wiesen fei, daß der Wegfang einzelner Männchen dem Gesammt- bestand der betreffenden einzelnen Vogelart nicht nur nicht schädlich, sondern sogar nützlich ist. Endlich tadelt Herr Professor Liebe, daß auf Waldkäuze das Gesetz keine Anwendung finden soll, obgleich sie als überwiegend nützlich nicht allgemein für vogelfrei zu erklären sind. Auch die Eisvögel sind nicht überall vorwiegend schädlich und von den Würgerarten sind gerade die schön singenden und die die Garten bewohnenden Grauwürger ganz unschädlich. — [Eine Braut als — Prozeßaktenbeilage.) Ein junges Mädchen war in einem Blumengeschäfte Brünns thättg. Sie verlobte sich mit einem in Wien etablirten 54 Jahre alten, sehr vermögenden Wittwer. Der Bräutigam machte der Braut eine werthoolle Uhr fammt goldener Kette zum Geschenke und das Verhaltniß gestaltete sich recht leidlich. Da wußten böse Zungen Verschiedenes über~ die achtzehnjährige Braut zu erzählen; der Bräutigam lieh diesen, die Ehre des Mädchens angreifenben J&ers leumbungen sein Ohr und — die Partie wurde rückgängig gemacht. Nach gelöstem Vc'löbnisse klagte der Bräutigam auf Rückstellung des der Braut gegebenen Braut- gesch nkes. Die Braut verweigerte diese Rückstellung aus dem Grunde, weil nach ihrer Angabe der Bräutigam ohne Ursache von dem Verlöbnisse zurückgetreten sei. Der Bräutigam klagte nunmehr gegen seine gewesene Verlobte. In dem diesfalls geführten Protokoll war die gekränkte Braut genötigt, unter Anderm auch darauf hinzuweisen, welches Unrecht der Bräutigam ihr angcthan habe, indem er, obwohl mit verschiedenen Gebrechen (Blindheit an einem Auge, Buckel, an einem Fuße hinkend) behaftet, ein junges und mit allen äußeren Vorzügen ausgestattetes Mädchen ohne allen Grund ausschlug Zum Nachweise ihrer Behauptung legte bte Braut den Prozeßschriften ihre Photographie bei. Nach dcn Regeln der Gerrchtsordnung hat der Vertreter beS Bräutigams diese Photographie für bedenklich erklärt, b. h. die volle Ueberernftimmung dieser Cop e mit dem Original, nämlich der Braut selbst, bestritten. (Aehnlich wie es mit der beigelegten Copie jeder Originalurkunde geschieht.) Nach gesetzlicher Vorschrift hat die Bedenklichkeitserklärung zur Folge, daß Derjenige, welcher die Copie beigebracht hat, verhärten ist, das Original mitzubringen und dem Gegner die Prüfung der lieber^ einftimmung mit der Copie zu gestatten. In gleicher Weise wurde im vorliegenden Falle die Braut uorgelaben. Der Vertreter des Bräutigams begnügte sich jedoch nicht hamtt, sondern begehrte, daß das Original — w »s ihm gerichtsordnungsgemäß zusteht — zu den Prozeßakten gelegt werde, damit der Richter bei Entscheidung des Prozesses Gel 'genbeit bade, sich fein eigenes Urtherl zu biloen. Hierüber entstand eine Verhandlung. Da sich selbstverständlich die Braut nicht zu diesem wie mit einem Pro- zeßakte vorzunehmenden Verfahren berb' tlafffn konnte, so zog sie es vor, einen Ausgleich einzugeh.'n und stellte 'hr Brautgeschenk zurück. — Compensatioir verlangte vor dem Schöffengerichte in Berlin der Steinträger Kramer, welcher wegen Mißhandlung eines Parliers angeklagt war. „Was haben Sie auf die Anklage zu erwidern?" fragt der Richter. Angekl.: Js mir natterltd) im jeringsten jamscht bewußt, indem ick nu schon janz jewiß weeß, wat sich schicken bubt. In ’t konträre Jejendebl, ick were ihm noch anklagen von wejen Haß und Verachtung mit Uffmiefilung un erschwerende Umstande. Vors.: Das bleibt Ihnen unbenommen: doch lassen Sie sich nunmehr auf die Anklage aus und theilen Sie uns den Vorfall vom 12 März mit, welcher zur Erhebung derselben Veranlassung gab. Angekl.: Ick t au’ mir balde zu jlooben, Herr Jerichtshof, bet möchte heite janich recht lohnen, indem >ck uf Kommunion an trage un ’n neien Termin verlange. Vors.: Sie meinen Com- uenfatio i? Angekl : Det stimmt; bet ick doch merschtendebls vergesse, die „P" orntlich von mir zu jeden. Ick drage in ’n andern Termin uf Commun'cation an. Vors.: Haben Sie denn wegen des in Frage kommenden Vorfalls gegen den Polier denuncirt? Angekl.: Sowat is erst in’t vierte Monat verjähren un hat darum feene sehre Eile. Ick bitte aber, meine Anklage jleich zu Papier zu bringen; aber recht jediegen, bet der faule Kopp janz derbe in’n Wurschtkessel zu liejen kommt. Sie verstehen ja den Rummel prächtig, Herr J^richishof- Vors.: Wenn das Verfahren gegen den mißhandelten Zeugen noch nicht eingeleitet ist, kann Ihrem Anträge auf Vertagung des heutigen Termins nicht stattgegeben werden. Erzählen Sie nunmehr den Sachverhatt C»i Br»- ®W »ort* SÄ* tti ttnem I- MsiirdaiRrcki tiiltänbigm toi*1 tz «steigert! Fck Mich«, Versuch ytigten Betl-ze i!t nächste» ti MMntiimts! Weit, ben 8.1 Wh. Uniott A Lch MkchLtz bei MchMa wirb mit der Vech mina des Herrn gefahren und tomn 1 vollständiges weri, Kleider Herrenklcider ;nrn Ausgebot. Gießen, den 9.: Grnßher, Mt Donnerstag ’ An in^em SBra M, gegen Baarrnbl Me, Ank Rampen, « Gegenstände. uifc. oH CtWi II K* 0 M-1 Keilgei fttsckt Sutter l SP e« 8*8 Ä1 £ä ■Ära W-chq :en tonnte. %u ,att<« Bü,!l«K ' d°b!°!" ment, ' kanm über diu Ä A D-'on tost, falt es gk- ,fm Herrn AnO ^ge. weßhaih tr ba6 er sich im Mm zahle. ^n ttMünch-ner 'ruckten Statuten ler eines AM, Ehrenrechte und - M A §msten i oar erfreunblld) W bekam zu nb m bie Knie- mtzla^bs, weben brachte Mnber, l., Wohnung In ßfb. Stal. 1000 5b ; Passage M terl, Taschengeld .7'251 MSterl. nie bringen unb urch bie National- nvoranschlag" die r bei solch eine i Gste einfteden noch ein hübschet an den ReMg welche sich oich! lt einen Bries W orin bem ®nt®f zu Malßiri inratt aufflWv firner fei bem ft nicht verboten .ussinbig machen i cs bem Dogel- i Käsig p saM n dem KesaMp h, sonbern sM e bas Ach kA raitin sür vogeW schabl ch unb wo rten bevohneoben ien war in eiiM i । Aien etablirj® t „ t,r ®roul* : ugreiieribrn M . r l ÄÄIi Ü-b-r-'Äl Ä leUrf: rbt ® N'ch> lgte ^ßgchSß/ Mungvö . M * rlW ‘"TrttF vor-c ; M "KZ ,-r, die -d M . w £*t kurz und her Wahrheit gemäß. - Ang-kl.: Wenn Sie mir so lröblich abMnk-n ßerr Jerichtshos, dann derfen Se't mir nich verieweln, wenn ick mir an't Reichs- Ai Leipzig verwende, un ick bitt- aus diesen Jrund um 'n neien Termin. Wat sW-n E^-^e8en für Millläranwärier im Bereiche des 11. Armeecorps.) „ Rabnvostamt Rr. 26, Postschaffner, 980 M Gehalt. Gelnhausen, Amtsgericht, G-richtsdi-n-r, 800 Jt und Woh ungsgeld,»schuß. Göttingen, P°stag-ntur, SBmHfj= K i «0 M täglich. Homburg v. d. H., Bürgermeisteramt, Stadtsecretar 1200 g-asvbe Magistrat Executor, 3Mjährlich, Wege- nndWasserlestungswart-r, 450.* Ehrlich ' Flurschütz 300 X Gehalt, 2 Nachtwacht-r, 180 lährlich, Nachtwachter, A ^'jährlichd Marburg, Postamt, Postschaffner, 980 lahrlich. Wildung-n, Postamt Posthilssbote 1,35 Jt Tag g-ld. Bahnstrecke Frankfurt-Oberlahnstein - Wetzlar, 9 Bahnhofs-Nachtwächter, je 600 * Gehalt und Wohnungsgeldzuschuß. Literarisches. Eine vortrefflich- Biogravhie des «ayreuthei Meisters: »Richard Wagner, sein Leben und seine Werke" betitel', ist oeben erschienen. Verfasser ist der als b-st« und zuoerlassigster Kenner des W.rkens und der Erzeugnis- des Verewig,-n bekannte Wilhelm Tappert, welcher in der F.rma Sam. Lucas in Elberfeld -inen V-rl-g-r für seine Schrift gesunden hat, welche aus die typographische Verviel- fältigung und Herstellung derselben alle 'Sorgfalt verwandte. Tvppert bewegt sich nicht in ausgetretenen Geleisen, sein Buch bringt viel Neues und Hochmteressan-s, darunter bisher unbekannte Noten-Manuscripte, ferner diverse zum ersten Mal zum Druck aelanaende Aeußerungen und Aussatz- Wagner s über das deutsche Thtater- wesen !-. Auch des Bayreuther Meisters politffche Anschauungen sind nach Gebühr a-schild-rt und im richtigen Lichte beleuchtet, wobei den üb-rtricbenen Vorwürfen über die reoolut onäre Gesinnung" des großen Tobten energisch widersprochen wird. Daß d!i L-m so sarkastischen und allezeit kampfbereiten Autor, wie Tappert es ist, die Feinde Wagner's nicht schadlos fortkommen, ist erklärlich. Wir empfehlen das Buch, welches 7 Bogen groß Octav umfaßt und mit Bildniß, Faksimile, Autogrammen und Notenbeispielen reich geschmückt ist, Jedermann, dasselbe ist in allen Buchhandlungen zum Preise von 2 JL ju haben SchiffSvericht. Mttgethetlt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C. W. Dietz Nachfolger, Gießen. Bremen, 7. Mai. [93er transatlantischen Telegraph^ Der Postdampfer Nürnberg, Capt. A. Jaeger, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. April von Bremen und am 24. April von Southampton adgegangen war, ist gestern 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 7. Mai. [Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hermann, Capt. H. Baur, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. April von Bremen abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 7. Mai. [Per transatlantischen Telegraph.^ Der Postdampfer Main, Capt. O- Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 25. April von Bremen und am 27. April von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Zur geft. Beachtung Schriftliche Anfragen wegen AuskunstsertbeÄung über Inserate rc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für dir Rückantwort beigelrgt ist. liebel1 Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die em Bramm'schen Hof, Neustadt, gegenBaarmhlnng versteigert werden: Tische, Bänke, Stühle, 1 Buffet, Lampen, Bilder und sonstige Gegenstände. 3278 Ieikgeöotenes. Täglich frische Butter und Gier empfiehlt Carl Hosch^ 3268 Sonnenstr. 28. empfehlen 3272 J. A. Busch Söhne. Frische Hefe ß empfiehlt Georg Euler, Wallthorstraße. Herren- und Kuabm- Strotshüte in größter Auswahl zu ganz besonders billigen Preisen. 3251 ___Albert Behreud. 1* Äckweiur schmal; in schöner Waare wieder eingetroffen. H. P. Nassauer, 3254 Kreuz 6. 3255 Nassauer, 6 Kreuz 6. Frrd. Burk'schrs BlilUiettmehl Orocken und gesiebt) empfiehlt zum Originalpreise IWifdungen und Karten --- - . v'. ■ Preis a Heft 50 Pf. Die Wirthschaft in der Festhalle während der Dauer des Turnfestes soll im Submisfionswege vergeben werden. Die Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten einzusthen und die Angebote bis zum 20. Mai abzugeben. (W.-A.) Der Vorsitzende des Wirthschafts Comites. 3275 Theodor Worlmann• Soeben begann zu erscheinen und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: A. Hartleben’s Elektricität. tzl. Hartlebeu's Verlag in Wien. EleKlro-lechnische Bibliothek. In etwa 60 zehntägigen Lieferungen a 4—5 Bogen, mit zusammen circa 1000 Abbildungen. Preis jeder Lieferung 30 Kr. — 60 Pf. — 80 Cts. — 36 Kop. Jnhalts-Uebersicht. I. Band. Die magnetelektrischen und dynamoelektrischen Maschinen. — H. Band. Die elektrische Kraftübertragung. — HI. Band. Das elektrische Licht. — IV. Band. Die galvanischen Batterien- — V. Band Die Telegraphie — VI. Band. Das Telephon, Mikrophon und Radiophon. — Vll. Band- Elektrolyse, Galvanoplastik und Reinmetall-Gewinnung. — Viil. Band- Die elektrischen Meß- und Präcisions-Jnstrumente- — IX. Band. Die Grundlebren der Elektricität. — X. Band. Elektrisches Formelbuch. Terminologie in deutscher, englischer und französischer Sprache- — XI. Band- Die elektrischen Beleuchtungs- Anlagen. — Xil. Band. Die elektrischen Einrichtungeii der Eisenbahnen und das Signalwesen. — XIII. Band. Elektrische Uhren iind Feuerwehr-Telegraphie. — XIV. Band. Haus- und Hotel-Telegraphie- — XV. Band. Die Anwendung der Elektricität für militärische Zwecke- — XVI. Band- Die elektrischen Leitungen und ihre Anlage für alle Zwecke der Prax s. Mit zusammen circa 1000 Abbildungen- In etwa 60 Lieferungen » 30 Kr. = 60 Pf. = «0 Cts. -- 36 Kop. Einzelne Bände werden aus den Lieferungen nicht abgegeben, vielmehr nur m aparter Bandausgabe zum erhöhten Preise von pro Band geheftet ft. vo - __ 3 Mark = 4 Francs = 1 R- 80 Kop-; eleg. gell tr Band 2 fl. ^0 kr. - 4 Mark — 5 Francs 35 Cts. — 2 R. 40 Kop. Bei allgemeiner der elttts ) ’mne Keuntiiiß der Elektricitätslehre für Erfassung des Umstandes, daß .0.^ , -rt Die ivissenschaftliche Bedeutung reden Gebilderen^heu e gnad zu uneUatz )^^„ .^„dlichen Darstellung so glücklich des Unternehmens st Mit mer Mgevn" 1 allgemeinsten physikalischen SSJ*®iäenunds° fenbet benn di-BcrlagS- nno reepmiepen jti m* i । Welt, von dem innigen Wunsche beseelt, Uneben bciiutrancn jur Vercillg-m-in-rung der glänzendsten Errungenschast des mmschlichm Geistes: der Nutzbarmachung der allmächtigen Naturkrafi - D Bad Salzschlirf, auf Gegenseitigkeit gegründet 1830. Vermögens - Ausweis Ende December 1882. Vermögensbestand JL ' Baare Kasse u. Guthaben bei d. Reichsbank 158 100 28 Wechsel und Staatspapiere ...... 389 640 14 Lombarddarlehne......... 12 000 — Mündelmäßige Hypotheken ...... 28 988 530 16 Kautionsdarlehne und Policenvorschüsse . 5 466 211 68 Hausgrundstück und Mobiliar ..... 1 096 598 38 Am 31. Decbr. fällige Beiträge .... 696 771 23 1883 zahlbar werdende Beitragsraten . . 805 023 22 Stückzinsen ........... 514 533 74 j 38 127 408 83 Verbindlichkeiten. Ji. 4 Schäden-Reserve für die Todesfallbranche . 235 468 06 Prämien-Reservefonds „ „ 27 662 544 04 Fonds der Aussteuer-Versicherten . . . 1 1 561 331 48 Fonds der Kautionsdarlehns-Empfänger . 658 692 50 Amortisationsfonds für Hvpotheken . . . 215 903 88 Pensionsfonds der Gesellschaftsbeamten. . 69 213 78 Dividenden-Reservefonds (Div.-Verth. B) . 180 486 66 Vorausbezahlte Prämie ....... 6 967 47 Ueberschuh Ende 1882 (Sicherheitsfonds) . | 7 536 800 196 38 127 408 83 Versicherungsbestand Ende 1882: 35 029 Personen versichert mit 188 491 800 JL Einnahme an Versicherungsbeiträgen und Zinsen im Jahre 1882: 7 826 682 JL 75 Ausgabe für Todesfälle im Jahre 1882: 2449254 «M. 90 H, seit Bestehen der Gesellschaft: 34 599 454 JL Dividende im Durchschnitt der letzten 4 Jahre: 40%, für 1884: 41% der ordentlichen Jahresbeiträge. Weitere Auskunft ertheilen auf Anfrage die Gesellschaft selbst, sowie deren Vertreter 3260 in Gießen: Müller 4* Schwarz. Th. Haubach. IermietHungen. 3256 Ein schönes Mansardenlogis per 1. Juni zu vermiethen. ____Justus Bärrn, Hammstraße 7. 3247 Eine Wohnung nebst Scheuer und Stallungen rc. zu vermiethen und pr. 1. Juli beziehbar. Oh»-. JLony, Bierbrauerei. 3279 Ein kleines Logis per 1. 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Tages-Ordnung: 1. Abhör der Rechnung pro 1882. 2. Ergänzungswahl des Aufsichtsraths. Groß-Linden, den 9. Mai 1882. 3280 Der Director: Zörb. werden elegant und rasch bei billigsten Preisen an gefertigt. Mi Ha M! Kaufmännische Formulare aller Art ßriilMe Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) Verlag und Expediteur: des Giessener Anzeigers. öü uh e 7? je « H Die Nr. 3t enthält: Zwei Vettern. Erzählung von Hans Warring. (Fortsetzung). — Zu ^roß ge- rathen. Bild von H. Kotschenrciter. — Eine wirkliche Stütze. Von C. Werner. — Die Zeichensprache der Nothhäute. Mit sechs Illustrationen. — Aus der Steinkohlenzeit. Von Julius Stinde. — Erinnerungen eines bayerischen Staatsanwalts. I. Mit drei Illustrationen. — Am Familientisch: Patriotische Schnellmalerei.— Sonderbare Gerechtsame. Von K- Lerwil. — Das erstemal auf einem nicht mehr ungewöhnlichen Wege. — Rechtsraty. Mit zwei illustrirten Beilagen: Die Gesandten von Madagaskar in Berlin. Mit zwei Porträts. — In unserer Spielecke. — Zum erstenmal in des Königs Rock. Von Hermann Vogt. Mit Illustration: Die neu eingekleideten Kadetten stellen sich ihren Eltern vor. , 32H9 Ein braves, kräftiges Mädchen gesetzten Alters als Kindermädchen ge- Arbeiter | erhalten l^ogis^ per Woche 80 Bett allein._________Wolkengasse 17. 3248 t Geeignete thätige Persönlichkeiten welche in der Lebensversicherungsbranchi Kenntnisse besitzen, werden bei sehr hohen Verdienst als Acquisiteure und Agenten gesucht. M ldungen nimmt entgegen: PH. Nau Hauptagent der Bremer Lebensversiche- rungsbank, in Gießen. Verloren i eine silberne Uhrkette mit einem anhängenden Siegel. Wiederbringer gutr Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. Conr. Jos. Keller, Wetzsteingasse 48. A W Stellensnchende jeden Beruß M placirt schnell Reuter's Bureau m H Dresden, gr. Ziegelstr. 57.________3263 3236 Für das Comptoir einer hiesigen Größeren Cigarrenfabrik wird per Anfang sttli er. ein Lehrling gesucht. 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April ^Lehrersielie an Mchrischen Gesa! »eines desinil JWen Ä4rl flt «Maulen nbf KÄ; Mibe her» ' 'M öetn er von bl ?1 Mean SS Eicher »IS 'Surften «TI« ■Net ,U JS «tfttöen an ?* ’^ulamu Ltr der knitz 8 RL 1 » -• Apiii /S. 9.® ?in