^üren- vkdeutelid In * auf »Wito '18. ----— oermietheir "0 Schmidts 0 4 ab ander- uh. Herbett. A ilienlvtzis zu vrv- ;ieh»u bei ieusMer-Thor. ! ilösHttsW" Bel-Etage), U mit allem Zu- I oder Ium ander- | Bismarcksttaße. i mmer vermieth: I Neuenweg 31, ■er Stall für zwei I )e und Heuboden. | ^Ludwigsplatz9. I in möbl. Zimmer I ist der 3. Stock. I n mit Zubehör,, f "or Dr. Tasche. '$auje (Säifltt' it Rimmer !c.r ° ' vi mieten. I jÖei&bmbtr._ I amilieMvhnug : Lahnsttche 14- r Wirtes Parterre- I lV , Vorderhaus. Vcg Nr. !9"M ibchör, Garten-e, l, Lederhandlung 3 Zimmer nebst J“ I, Ältst- tfr untere S/ock, per T Zull zn Ulsoernnethcil. tzsteingasse .gis isi E' : atftft*32-. Ks und em s?»"» , ,’ii und allem 3 I -ÄU -WS tri Mktp'°t„ »,6t 24 il‘ zsE 1 Nr. 81. Dienstag den 10. April 1888. ießener Anzeiger Amts und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Nureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Morris-». ireiO vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. >urch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheit. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat der Freifrau von Schenck zu Schweinsberg in Nieder-Ofleiden, die Erlaubniß zur Veranstaltung einer Verloosung von Handarbeiten, Bildern und Luxusgegenständen behufs Gründung eures Fonds firr dre Forderung einer geordneten Krankenpflege im Kreise Alsfeld und für Ausbesserung des Gehalts der Jndustrielehrerin zu Rieder-Ofleiden ertherlt. Ber dieser Berloofung dürfen 5800 Loose ä 1 4 ausgegeben werden und ist der Vertrieb der Loose im Grohherzogthum gestattet worden. Gießen, am 5. April 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. Keutschland. m. Darmstadt, 6. April. Der bereits kurz erwähnte Bericht des verstärkten Finarzausi. usfrs zwnrer Kammer über das Gutachten der Rhein-Commission theilke zunächst ein Schreiben der Regierung an einen der Referenten mit, wonach sich dieselbe bet Uebergabe des Gutachtens an die etänbe die Vorlage der erforderlichen thatsächlichen Erläuterungen, der weiter veranlaßten Erhebungen, sowie die Darlegung der nach Ansicht der Großh. Regierung in Aussicht zu nehmenden Maßregeln wegen Beseitigung begründet erachteter Beschwerden vorbehalten hat. Gegenüber desfallsigcn Wünschen hielt die Regierung im Ausschuß an ihrem Standpunkte fest, von der wiederholten Berufung einer Sachverftänd'gen-Eommtssion behufs Besichtigung des hessischen Rheines sei unter den obwaltenden Verhältnissen abzusehen. Wesentliche Veränderungen in den Stromverhältntssen und den Beschwerdepunkten seit deren Untersuchung durch die Commission, als welche die Dammbrüche nicht anzusehen seien, haben seit bei l-tzten Befahrung nicht stattgefunden. Die von der Regierung ui Aussicht genommenen Erläuterungen zu dem Gutachten, welche theilwetse Berichtigungen desselben sein werden, sollen nach den m den Ausschußberathungen abgegebenen Erklärungen der Regierungsvertreter den Ständen halb zugehen, währenb die in Aussicht gestellten Vorschläge für Neuanlagen, Dommerhöhungen, Dammverlegungen oder Beseitigung gewisser Anlagen tm Strom, wie solches theilweise von der Mainzer Commission vorgeschlagen, nicht in der nächsten ober in kürzerer Zeit gemacht we'ben könnten. Hierzu bebürfe es oor- gäng ger umfassenber Vorardenen, Messungen, Berechnungen, Kostenvoranschlagungen u. s. w. Es stelle sich der mögliche Ausgabeposten für diese zu machenden Vorschläge sehr hoch. Je nach dem Umfang dieser Vorschläge könne sich eine Verschiedenheit der dafür zu machenden Ausgaben von einigen Million.n X ergeben. Wetter setzen diese Vorschläge eine Revision der bestehenden Gesetzgebung über Dammbauten und deren Ergänzung voraus, wie die Betheiligung der verschiedenen Jnteressenkretse an den Kosten dafür. Hierher sei auch zu rechnen die noch fehlende Gesetzgebung wegen Beschränkung der Grundeigenthümer in der Wahl der Culturweisen und Nutzungsorten des Grundeigenthums bet ber Rückverlegung von Dämmen u. s. w. In diesem Betreff habe man an ber Gesetzgebung anderer deutscher Staaten zum Therl Vorbilder. Immerhin bedürfe die Ausarbeitung dieser Gesetzgebung einige Zeit und müsse dieselbe tn Kraft getreten sein, ehe jene umfassenderen Damm- und Strombauten in Angriff genommen werben könnten. Der Finanzausschuß hielt seinerseits baran fest, daß die in Aussicht gestellten umfassenderen Vorschläge tn keiner Weise fertig gemacht und den Ständen oorgelegt werben sollen, bevor eine Commission von anerkannten auswärtigen Sachverständigen barüber gehört worben sei unb sich bieselde bamit einverstanben erklärt habe. Von Setten ber Vertreter ber Großherzoglichen Regierung würbe bemerkt, baß ihrerseits kein Anstand bestehe, bte demnächsttgen Projecte, betreffenb die Verlegung größerer Dammstrccken, die allgemeine Verstärkung unb Erhöhung ber Dämme, sowie bie Anlage weiterer Flutz- dauwerke, einer Commission von Sachverstänbigen zur Prüfung unb Beurtheilung vor» zulegen. Die Frage, ob unb wann ein weiterer sachverstänbiger Hybrotekt in d'.e Bau- abtheilung bes Finanzministeriums berufen werbe, beantwortete Herr Ministerialpr äsident Schleiermacher bahin, baß bie Regierung an der gelegentlich ber letzten Plenarsitzungen ber zweiten Kammer gegebenen Zusage festhalte, zunächst bie commissarische Verwendung einer solchen Kraft unb später bte besintttve Gewinnung derselben tm Auge habe, wozu ja Seitens der Stände noch ber erforberliche Gehalt bewilligt werben müsse. Der Bericht bespricht nun bie Mißstände, welche bie starken Verengungen bes Rheinstromes und -Bettes bet Worms, Oppenheim unb insbesonbere bet Mainz her- vorgerufen haben, unb bcgrünbet bes Näheren bie bereits mitgetheilten Anträge bes Finanzausschusses. * m. Darmstadt, 8. April. Der Bericht bes Finanzausschusses ber zweiten Kammer über die bret neuen Steuergesetzentwürfe liegt nun vollstänbig im Druck vor. Ueber ben ersten (Uesetzesentwurf, bie allgemeine Einkommensteuer betreffend, hat ber Abz. Möllinger Bericht erstattet, während ber Abg. Wolsskehl für ben Fall ber beantragten Einführung ber Declarationspflicht bet ben Einkommensteuerpflichtigen erster Abtheilung einen Anhang zu btefem Bericht geliefert hat. Auch ber Bericht über ben Gesetzesentwurf, bte Einführung einer Kapttalrentensteuer betreffend ist von bem Abg. Möllinger erstattet, berjenige über ben Gesetzesentwurf in Betreff der gleichmäßigen Besteuerung ber Gewerbe dagegen von bem Abgeorbneten Wolfskehl. Jnbem wir uns Vorbehalten, auf bie Begutachtung ber Gesetzesentwürfe durch den Ausschuß unb bie bazu gestellten Anträge zmückzukommen, theilen wir im Folgenben ben Wortlaut eines zu bem letztgenannten Gesetzesentwurfe gestellten allgemeinen Antrags mit, welcher bahin geht: Die Kammer wolle an Großh. Regierung das Ersuchen richten: 1. im Allgemeinen bie Frage einer Reform ber Gewerbesteuer tn ber Richtung ber Gewinnung besserer Giunblagen für die gerechte Belastung ber Gewerbetreibenden nach ihrer auf ber mehr ober weniger sicheren Funbirung bes gewerblichen Einkommens unb auf bem Ertrag des Gewerbes selbst beruhenden Leistungsfähigkeit, 2. im Besonderen die weitere Frage, ob auch im Falle ber Beibehaltung des jetzigen Gewerbesteuersystems es behufs einer besseren und gleichmäßigen Veranlagung ber Gewerbesteuer rathsam zu erachten, bas Betriebskapital als weiteren Faktor bet Bekanntmachung. Die Directivn des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Mannheim wird aus Anlaß des am 30. April und 1. Mai d. A zu Mannheim abzuhalten den Pferde- und Rindvieh-Marktes eine Verloosung von Pferden, Rindvieh, Fahr- und Reit-Requisiten, landwirthfchaftltchen Maschmen und Mstigen gewerb lichen Gegenständen für Haus- und Landwirthschast veranstalten, bei welcher 25000, eventuell 35000 Loose a 2 M. ausgegeben und Gewmne tm GesammO werthe von 35000, eventuell 49000 Ut. verloost werden sollen. . . . . Von Großherzoglichem Ministeriuni des Innern und der Justiz ist der Vertrieb der sragltchen Loose tm Großherzogthum gestattet worden. Gießen, den 5. April 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. der Bildung ber Oeroerbeftnietfapltallen heranzuziehen, und fm Falle ber Bejahung, für welche Kategorien von bewerben bie Heranziehung bieses wetteren Faktors sich ewoseble, sowie welche Modificaiionen bes seitherigen Gewerbesteuergesetzes, namentlich auch hinsichtlich ber Art unb Welse ber Ermittelung bes Betriebskapitals baburch 6e= btngt werben würben, einer sorgfältigen Prüfung zn unterziehen unb von bem Ergebnisse ben Stänben Mttthetlung zu machen. Berlin, 7. April. Die Reichstags-Abgeordneten aus den überschwemmt gewesenen Gebieten Deutschlands traten ar.t Donnerstag Vormittag vor der Plenarsitzung unter Vorsitz des Präsidenten v. Levetzow zusammen, um Bestimmung über die noch zur Disposition stehenden Geldbeträge zu treffen. Zunächst möchten wir erwähnen, daß die vom Abg. v. Vollmar erhobene Beschuldigung, es würden vom hessischen Landes-Comitä noch immer 400,000 M. restrvirt, sich als vollständig grundlos erwiesen hat. Es war dem Laudes- Mittheilung von der Behauptung Vollmar's gemacht worden und dasselbe hat erwidert: Es seien nur wenige Baarunterstützungen gewährt worden, weil sich die Vertheilung von Naturalien aus Lage der Verhältnisse als empseh- lenswerth erwiesen habe. Das Comitö habe Futtermittel, Saatgetreide rc. gewährt und auf diese Weise an 480,000 M. verwendet ; 150,000 JU seien an die verschiedenen Local-Comitös gegangen, welche gleichfalls in Naturalunterstützungen Verwendung fanden. Im Ganzen seien 600,000 Jl. so vertheilt worden und 180,000.,//, befänden sich noch in Händen des Landes-Comitä. Der Präsident billigte ausdrücklich diesen modus procedendi und der Abg. Büchner erkannte dies Verfahren gleichfalls als ganz correct an. Zu bemerken wäre noch, daß der Abg. v. Vollmar zu der Sitzung eingeladen, aber nicht erschie- neu war. Von den dem Reichstage zur Verfügung gestandenen Geldmitteln wurden bisher vertheilt: an die Donaugebiete 48,000 «X, Elsaß 41,000 , Hessen 226,700 M, Unterfranken 151,000 Jl., Baden 97,000 =X, Wiesbaden 46,000 X., Rheinprovinz 150,000 JL., Pfalz 196,000 M., Württemberg 29,000 JL und Eifelgebiet 35,000 Zur Vertheilung vorhanden stnd 459,000 «X, von welchen vorweg an das Eifelgebiet gehen 65,000 und zwar an das Comitö in Trier 25,000 an Aachen 40,000 *«$ «10 ’■ x vermischt« 4. , n, 5. April. (Internationale Kunst-Ausstellung in München 18831 V°n d m Berliner Lokalverem d.r deutschen Kunstgenossenschaft ist dem Centralcomite Kunllaussteüung zu Müncden 1883 die Mitthe lunz zuacaanaen Ä w tCn ber Münchmer Künstlerschaft alle Differenzer 0- L (Privat - Depesche). Der wegen Ermordung seiner t^in^e.rr^um ^ode verurtheilte Kutscher Conrad ist heute früh um 6Vr Uhr hmgenchtet worden.__________ Lokale-, 9- April. (Wilhelmi-Concert.f Was August Wilhelms zum ?^^ster ober tollen wir sagen: zum Großmeister? — der Violti.spielkunst macht mÄs bere'!5 b5r Musikgeschichte angehört, als bekanm gelten. Gleich- n0t blnzelne der bekannten Vorzüge, so oft man den Meister auch hören Bewunderung des Hörers: diese Durchdachtheit und Noblesse dieses seelische und durchgeistigte Spiel, das trotz einer fabelhaften unT*LiaPrntD°nh 6a Vutuosenthums sich bewegt, und dabet diese bc§ Ausdrucks und der Tongebung - jede Note ein Brustton pVyÄ" Ueberzeugung, — alles das fesselt stets von neuem und entzückte auch fdimere ^funftitnnf9cd JBublifum- Das kunstvoll gearbeitete/ unendlich ®l£conna oon I S. Bach war ganz geeignet, den weltberühmten bem vollen Glanze seiner Kunst zu z- igen. Der Vortrag der Eantrlene war „l?nerIn F^ers und bestrickender Innigkeit, die Flageolettöne von unfehlbarer Reinheit. In dem Adagio aus dem Bruch'schen Violmconcert und der (rOn Laub-Wilhelmj) riß er auch das große Publikum, das über die tu rcnifdbenbenFVfnDoppelgriffe u«d Octavgänge nicht g.nug staunen konnte, ö,tfaU und Hervorruf hm. — Dem Pianisten, der das Accompagnement einzelner Nummern und außerdem als Solist bie Öffnung des Concerts mit der ^pp?sillmata von Beethoven und den Vortrag einiger P öcen übernommen batte, brachten nur keine großen Erwaitungen entgegen; es gehört sehr viel dazu um heutzutage als Pianist glänzm zu können; auch ließ der Vortrag der Beethooen'schen Auffassung und künstlerische Reproduction vermissen, im Laufe beö Abends jedoch, namentlich bei dem Vortrage des Spanischen Liedes und des Liegenden Holländer- documentirte sich HerrRud. Niemann und n?r9?nM.rn unbedeutender Technik, reMem und geschmackvollem Vortrage Ina ? wußte namentlich im „Spinnerliede" dem Blüthnerffchen m rtelfl0:r des Herrn Wtlh. Rudolph) seine vollen, wie zu entlocken. Auch er fand lebhaften Anklang und Hervorruf. Das Concert ctmute sich eims zahlreichen Besuches. 1 , Schwurgerichtsverhandlung vom 6. und 7. Avril hn ^ojers Ehefrau von Staden, 2. Marie Grtefemer, leÄ fttftung 3uÄ6etn"b ®rtcfcmer’8 Ehefrau von da wegen Meineids und Av- Die 3 Angeklagten waren beschuldigt und zwar: I. Heinrich Mösers Ehefrau: a* m^'iner zur Abnahme von Eiden zuständigen Behörde, nämlich dem G^oßh. Amtsgericht Nidda, am 11. Jul. 1882 in der Proc ßsache der Marie Griesemer von Staden, Klägerin, gegen Heinrich Muth V. von G ttenau 2US0 bety2 ben,D0r l?rer Vernehmung geleisteten Eid wissentlch , durch ein falsches Zeugniß verletzt habe, " b. daß sie in der Proceßsache der Marie Griesemer von Staden, Klägerin aeaen Muth V. von Settenau, B°kl°gt°n, Forderung b°t7?v°r Gr°ßh Amtsgericht Nidda am 2. December 1882 eine Versicherung unter Berufuna abgegeben"habe' 3uH 1882 ln betfm>-hr eine rege Beihelligung bei Beschickung der internationalen ü-llung zu. D^gl-ichen erhielt das Crntralcomits von seinem Verireter in Belgien, Herrn Consul Paul Volck in Brüssel bte erfreuliche Nachricht baß eine glanzenbe Collection Kunstwerke von Belgien nach München gelangen mirb' J?’® Spaniens verspricht über alles Erwarten bebeutenb ni merben Königliche Hoheit Infantin Donna Paz legt bas lebhafteste Jnteresie für hne gelingen ber spanischen Sect'on an ben Tag unb hat für tjr ßano^ Ort%rotect^ 8UKÜbCIn' mmn 9erut)t* Aks spanischer Commissär für bie Münchener Ausstellung würbe HerrM.Tud.no, Mitglied der Akademie inMabrtb unter ßettung bereits die spanische Abtheilung der Wiener Ausstellung arrangirt war ernannt "ZSÄT—.?"'8 “W1S smDon Spanien hatten bie große Gnade, aus seiner Vrioat- l°ssung dessen Ministerium die Ueber- . , ‘e flr°6 die deutsche Colome in Paris ist, beweist fnlaenh«» sn„P O-st-rr-ichcr, Schweizer, Elsässer, Russen und Amerikaner". ° übr,8Cn “arcn R>m^Ä''ehemaL & “W S"** ”9=lhn“a Wtlfttr ... .'’M •sftsä Li-Ks OS fcrtunbb Z.LL fiS5« £.te deethovkn'ichrn im Lach Ä* br, hollem Äortrw demBlüthne.'scha c »ollen, wie sch. Hervorruf. Dei besonders Suppen, Saucen, Gemüsen rc. jenen kräftigen, angenehmen Geschmack verleiht, -der durch kein pikantes Gewürz zu ersetzen ist. Hausfrauen, welche L'ebtg's Fletsch- cxtract noch nicht zu ihren nothwendtgen Küchen Erfordernissen rechnen, sei dieser Wink bestens zur Beachtung empfohlen. TchiffSberichtl Mitgethetlt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd in Bremen, C W. Dietz Nachfolger, Gießen. Bremen, 6. April. Der Poftdampfer Fulda, Capt. Ehr. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. März von Newyork abgegangen war, ist gestern 12 Uhr Nachts wohlbehalten in Southampton angekommen und hat nach Landung der für dort bestimmten Passagiere, Post und Ladung 3 Uhr Morgens die Reise nach hier fortgesetzt. Derselbe überbringt 198 Passagiere und volle Ladung. Kandel und Berkebr. Grün berg, 7. April. (Fruchtpreise.) Weizen X 18.72, Korn X 15-88, Gerste X 13.60, Hafer X 12.80, Erbsen X 20.00, Lein X 00.00, Samen X 00.00, -Kartoffeln Xx 8.86. Frankfurt, 7. April. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu X 3.00—4.00, Stroh X. 1.80—2.10, Eier das Hundert X 5.20—6.50, Stück 612^, Butter 1. Qualität X 1.30, 2. Qualität X 1-20, Kartoffeln per Centner 4.25—8.50, Weißkraut per St. 18—25 H, Kohlrabi 5 Wirsing 12—15 H, Rothkraut 30—35 H. Capaunen X 0.00, Huhn X-. 1.75—3.00, 1 Ente X 3—4, 1 Taube 50—60 H, Hahn X 1.80—2.30. Zur gefl. Beuchtuug Schriftliche Anfragen wegen Auskunftsertheilung über Inserate rc. können wir nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind — soweit feine bestimmten ^egentbeiliqen Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition abzuholen. Mepertoir der vereinigten Stadttheaterzu Frankfurt a. M. Opernhaus. Dienstag den 10. Avril: Lohengrin. Mittwoch den 11. April geschlossen. Donnerstag den 12. April: Martha. Freitag den 13. April: Gastspiel der k. k. Kammersängerin Frau Friedrich Matena. Walküre. Brunhtlde: Frau Friedrich Materna. Außer Abonnement- Samstag den 14. April: Neu einstudtrt: Maurer und Schlosser. Sonntag den 15 April: Carmen. Schauspielhaus. Dienstag den 10. April: Erbförster. Mittwoch den 11. April: Zopf und Schwert. Donnerstag den 12. April geschlossen- Freitag den 13. April: Der Alte vom Berge. Die Bekenntnisse. Samstag den 14. April: Zum ersten Male: Stephanie. Schauspiel in 5 Akten von Persil. Sonntag den 15. April: Zum ersten Male wiederholt: Stephanie. Für die Wasserbeschädigten am Rhein sind noch nachträglich bei uns eingegangen: Unter einem Haufen Steinen gefundene 3,20 X, Zeugengebühren 0,80 X, dto. von Caserneninspk-ctor Lampert 3 X, Solotisch im Löwen in Lollar 3,32 X, Sammlung von Kartenpsennigen bei Karl Schlierbach III. in Rodheim 4,80 X, zusammen 15,12 X — Wir haben diesen letzten Betrag direct an die Hauptsammelstelle nach Darmstadt gesendet und sprechen nochmals den herzlichsten Dank für die Gaben aus. Der „Gießener Anzeiger" sammelte insgesammt für die Wasserbeschädigten im Großherzogthum die Summe von 7195,30 X Die Expedition des „Gießener Anzeiger". kommen zur Versteigerung: > f Wvil 14 lUUv. Großberzogliches Ortsgericht. den 16. April: 2410 Lüdeking. Rmtr. fr den 17. April: 2494 Vigelius Marktstraße. 2402 Vorzügliches Sauerkraut billigst bei 2141 FRANZ Seltersweg 57. 1672 ist das FRANZ JOSEF - Bitterhaupt , Dasselbe wird von den bedeutendsten waeeer. BITTER QUELLE Marktstraße. 1558 2135 empfiehlt 2510 on dieser verübter i durch Pasprcchev 96 108 260 29 62 184 60 117 33 19 Jeikgevotenes. zzz Bergmann s — Rmtr. n ff n ff 2173 S. Elsoffer. Geißler, Großh. Gerichtsvollzieher. Harbacher Straße, jedesmal 9 Uhr Morgens. Grün berg, am 7. April 1883. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Gartengeräthschaften, als: Spaten, Hacken, eiserne und hölzerne Rechen, Dunggabeln, Baumsägen, Heckenscheeren, Wegschaufeln rc.t empfiehlt billigst Wilhelm Seibert, « 6- unb 7. April ^'tsemer, ledh WdndbS unb U. >rbe, nämlich dew ßsache der Marti • von O ttenau, ten Eid mssentlj i, Klägerin, geger. bett, vor Großi 1 unter Herusuni lb wissentlich falsts 41 234 3 138 5rbe, tämlich bem :t Grtesemer von hgttn, ftorberung durch ein falfäe# ldtg unb wurden m 4 Jahren und iu. ahren unb Adci- 21/? Jahrm unb en. btn, je wieder aI5 meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. April 1883. Hol^versteigerung in den Waldungen des Großherzogliche« Hanfes der Oberförsterei Grünberg. Aus den Districten Grauwinkel, Pfaffenloch und Göbelnrödertannen Königs-Reisstärke, Feinste Weizenstärke, Primn Kernseife, Kugelblau, Borax re. re Aerzten empfohlen und verbreitet sich über seine Bestandteile und Wirkungen eingehend die in allen Mineral wasser-Depots (in Glessen bei H. Wallaetl) gratis zu erlangende Brochüre der Herren Geh. Hofrath Professor v. Fehling in Stuttgart und Dr. C. F. Kunze in Halle. Die Versendungs-Direction in Budapest. 1909 Bekanntmachung. In dem Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts wurden folgende Einträge Vollzogen: 1) In die Firma I. KannSöhne in Mainzlar istZadock Kann daselbst als offener Handelsgesellschafter neben A d o l f K a n n daselbst eingetreten, 2) Friedrich Heinzerling ist durch Tod aus der Firma Heinzerling °"! «ü°ch-n»M id unter W SS r!,LS Corsetten. 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W 2325 Schüler, welche täglich von auswärts die Schule besuchen, können guten Mittagstisch erhalten. Markt 6, 3. St. Für Wäschereien! Wer übernimmt bei sorgfältiger Behandlung die Wäsche einer großen Gast- wirtdschaft? Offerten unter 0. K. 90 an die Exped. ds. Bl.2476 Die Dampfschiffe des Norddeutschen Lloyd in Bremen fahren regelmäßig Mittwochs und Sonntags nach s w S - ö B *5 r s Amerika. Paffagierverträge schließenlab r Die General«Agentur des Norddeutschen Lloyd für Hessen M. Abraham in Mainz und dessen Agenten C. W. Dietz Nachs., Gießen. Nie Spiegelberger, Butzbach. I. Schulhof, Friedberg. PH. ZiinmerLLich. Herrn. Vogt, Reichelsheim. 698 L. M Schloß, Alsfeld. Ein gewandter Bursche, nicht unter 17 Jahren, wird auf sofort in ein Colonialmaaren-GeschäftalsHausbursche gesucht. Näh, in der Exped. ds. Bl. 2497 Ich warne hiermit Jedermann, meinem Sohn Adolf auf meinen Namen Etwas zu borgen, indem ich für Nichts hafte. 2496 Wittwe Schwengber. 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