ter in ten Qualitäten uerung. ÄT "lich, iße 32 Wcn- toB abrtk 5g2 «ge. t 7327 eidig, M. 1.25, ~ » 1.50 eustadt 10, lisch mb einzeln genommen. L den 7406 . • 45 A hen . 45 „ ■ • • 45 „ • - 45,, ung zu ver- straße 62. Logis per Neustadt. !igen. iet Kost und artchcu 3. kitetste aller ehnle ußerdem tr- ,elnt fremdiä »en weit. Zeitung M und Sand- Alle 14 Tabuer, Preis lich 1 •* JShrlich en: rn init Toi- indarbeiten, gegen 2M eit mit Be- Gebiet der ür Samen, das zartere o die L-ib- Bett- und beiten in nittmustern derobe und nngen für Ramens- agenommen und Post- i gratis Und Berlin W. Freitag den 9. November Mr. 261. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Vnreaur Schulstraß- 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher HHeik. Bekanntmachung. Betreff: Die Reinhaltung und Wegsamkeit der Straßen und Plätze in der Provinzialhauptstadt Gießen. Wir finden uns veranlaßt, die zur Winterzeit bezüglich der Reinhaltung und Wegsamkeit der Straßen rc. geltenden Vorschriften in nachstehendem Mzug aus dem Lokal-Reglement vom 10. November 1879 zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Gießen, den 5. November 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Ans; § 5. Zur Winterzeit gelten noch weiter folgende Bestimmungen: a) Sobald Glatteis entsteht, muß, soweit die Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücke an der Straße oder an öffentlichen Plätzen liegen, der Fußpfad, oder wenn kein Fußpfad vorhanden ist, die Straße zwei bis drei Fuß breit mit Asche oder Sand genügend bestreut werden. Entsteht das Glatteis zwischen 7 Uhr Morgens nnd 9 Uhr Abends, so muß sogleich, längstens mit Ablauf der ersten halben Stunde nachher, entsteht es aber in der Nacht bis 7*/i Uhr Morgens gestreut sein. h) An den auf die Straße gehenden Dachkandeln, Gossensteinen und sonstigen Ableitungen des Wassers nach der Straße rc. muß das auf den Seitenpflastern oder Fußpfaden angesetzte Eis auf Aufforderung Großherzoglicher Polizeiverwaltung aufgehauen und weggeschafft werden. c) Außerdem ist bei Frostwetter dafür zu sorgen, daß das etwa vom Innern der Hofraithen ausgeschüttete Wasser nicht durch die Floß- rinnen auf die Straße laufen kann. d) Vor den öffentlichen Brunnen ist, so oft es nöthig erscheint, aufeisen und mit Asche oder Sand streuen zu lassen. e) Bei eintretendem Thauwetter sind nach Aufforderung der Lokalpolizeibehörde ohne Verzug die Straßen, öffentlichen Plätze und insbesondere Floßrinnen aufeisen, kehren und Schnee und Eis alsbald von den Straßen rc. entfernen zu laffen. f) Das Fahren mit kleinen Schlitten und das Schleifen auf den öffentlichen Plätzen und Fußpfaden ist untersagt. Wenn diesem Verbot zuwider dennoch Schleifen entstehen, so sind diejenigen, welchen die Reinigung überhaupt obliegt, auf Auffordern der Polizeibehörde verbunden, die Schleifen entweder mit Sand oder Asche tüchtig bestreuen oder aufhauen zu lassen. g) Beim Schneefall muß längs der Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücke auf dem Banket, oder wo kein solches vorhanden ist, auf der Straße ein 3 bis 4 Fuß breiter Pfad rein gekehrt und dieß bei fortdauerndem Schneefall so oft, als nöthig, wiederholt werden. h) Schnee und Eis darf aus dem Innern der Hofraithen nicht auf die Straße gebracht werden, ohne daß für augenblickliche Wegschaffung gesorgt wird. Politische Ueberfkcht Gießen, 8. November. Die Lut Herbewegung hat gegenwärtig, wo wir am Vorabend der Feier stehen, ihren Höhepunkt erreicht und kann hierbei mit Genugthuung constatirt werden, daß man auch in katholischen Kreisen vielfach der Lutherfeier nicht unsympathisch gegenübersteht. Ist ja doch der Wittenberger Mönch nicht blos der große Reformator auf religiösem Gebiete gewesen, sondern seine reformatorische Thätigkeit erstreckte sich' auch auf andere nicht minder wichtige Gebiete und namentlich ist Die Schöpfung der neuhochdeutschen Schristsprache ein Werk Luther's, welche ihm Oie Verehrung der gesammten deutschen Nation sichert. — In der Reichshauptstadt wird die Lutherseier am 10. November in der St. Nicolai-Kirche abgehalten werden, zu welcher sich die städtschm Behörden im feierlichen Aufzuge vom Rathhause aus begeben. Der Feier gedenkt auch der Kaiser beizuwohnen, da er die ihm Seitens der Communalbehörden hierzu zugegangene Einladung angenommen hat. Eine Anzahl Bremer Bürger wandten sich an den Stistsprobst Dr. Döllinger in München mit der Ansrage, ob auch außer der evangelischen Kirchengemeinschaft stehende deutsche Mitbürger unbefangen und gewiffensunbe- schadet sich an einer volksthümlichen Feier des Luthertages durch Fackelzug, Illumination rc. betheiligen könnten. Darauf hat Herr Döllinger folgende beherzigenswerthe Antwort ertheilt: München, 3. November 1883. Geehrter Herr! Wenn wir ganz von dem religiösen Reformator absehen, sind doch Luther's Leistungen für Sprache, Literatur, Gesang, Schulwesen und Anderes groß und bleibend genug, um alle Deutschen zu unsterblichem Danke gegen ihn zu verpflichten. Mir scheint also, daß auch Jene, die sich zu keiner der beiden Kirchen bekennen, sehr wohl an einer seinem Geburtstage zu widmenden Ehrenbezeugung sich betheiligen können. Ergebenst der Ihrige Döllinger. Das ist der wahre Geist der reinen idealen Humanität, der sich in diesen Wichten Worten kundaiebt. Gewiß, wir Deutsche sind vor Allem Deutsche, und nichts, was Deutschlands Genius Großes gedacht und geschaffen, darf unserm Herzen fremd sein. Man mag es ja beklagen, daß wir nicht auch m religiösen Dingen eines und desselben Sinnes sind, daß der eine Th eil der Nationen einem Glauben huldigt, den der andere verwirft, und umgekehrt, aber diese Zwiespältigkeit der religiösen Ansichten, die Jeder von seinen Vorfahren überkommen hat und für die er nur sich selbst und seinem Gotte dermaleinst verantwortlich ist, sollte doch keinen Deutschen hindern, _ freubig und dankerfüllt den großen Geist zu ehren, der in Luther aufgestanden ist. Die Ausbeute an belangreicheren Nachrichten auf dem Felde der inner« Politik ist noch immer eine recht dürftige. Bezüglich der für den preußischen Landtag bestimmten Vorlagen ist jetzt etwas Näheres über die aus dem Schooße des landwirthschastlichen Ministeriums hervorgegangenen Gesetzentwürfe bekannt geworden. Dieselben bestehen in Landgüter-Ordnungen für die Provinzen Schlesien und Schleswig-Holstein und in dem Consolidations- Gesetz für die Rheinprovinz. Letzteres liegt gegenwärtig dem Obergericht zu Köln zur Prüfung vor und wird auch Dem, Ende dieses Monats zusammentretenden, rheinischen Provinzial-Landtage zur Begutachtung vorgelegt werden. Im Ministeriuin Des Innern ist ferner der Entwurf eines Communalsteuer- Gesetzes fertig gestellt; derselbe wird aber schwerlich in der bevorstehenden Session zum Vorschein kommen; schon weil der Finanzminister mit einem neuen Steuer-Umgestaltungsplane hervortreten will und diesem sich der andere Entwurf unterzuordnen haben wird. Die Dirschauer Attentats-Geschichte entpuppt sich als eine Schwindel-Affaire, insofern nämlich, als das verhaftete Individuum ein ganz gewöhnlicher Schwindler sein soll. Derselbe scheint nur den Zweck verfolgt zu haben, sich für einige Zeit freies Quartier zu verschaffen, da bei ihm so gut wie gar keine Geldmittel vorgefunden wurden. Der commandirende General des württembergischen Armee-Corps, königlich preußischer General der Infanterie, Hans v. Schacht- meyer, beging am Dienstag fein 50jähriges Dienstjubiläum. Allen ihm zuge- dachten Ovationen hat sich indessen der Jubilar durch eine Reise zu Verwandten nach Celle in Hannover entzogen. Die österreichisch-ungarischen Delegationen arbeiten recht fleißig weiter. Am Montag genehmigte der Budget-Ausschuß der österreichischen Delegation das ordentliche und außerordentliche Marine-Budget mit unerheblichen Abstrichen. Bei der Berathung des Ordinariums für das Heer erklärte der Kriegsminister, daß gegenwärtig eine Vermehrung der Feldartillerie nicht beabsichtigt sei und daß bei der nothwendigen Vermehrung der Festungs-Artillerie eine Erhöhung des Rekruten-Contingents nicht stattfinden werde. Der ungarische Ministerpräsident Tisza unterhandelt gegenwärtig mit dem pensionirten Feldzeugmeister und gewesenen Commandirenden von Kroatien, Baron Phuippomc, wegen Uebernahme der BanuSwürde für Kroatien. Philippovw hat mehrere Forderungen aufgestellt, darunter diejenige eines neuen Sectionschefs. Der parlamentarische Sieg des französischen Ministeriums hat zwar durch die Rechnung der Pariser Radikalen einen starken Strich gemacht, trotzdem geben dieselben ihre Pläne zum Sturz des Cabinets Ferry noch nicht auf. Nachdem der offene Sturmangriff der Radikalen so glänzend abgeschlagen worden ist, greifen sie zu andern Mitteln, um das Cabmet zu beseitigen. In den Pariser radikalen Blättern kann man jetzt an hervorragender Stelle Mittheilungen über den angeblich bevorstehenden Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und China finden, welche Mit- theilungen allgemein nur als Manöver betrachtet werden, bestimmt, Dte Stellung des Ministeriums zu erschüttern. Das wird den Radikalen Alles nichts nützen, zumal jetzt aus Tongking Berichte über neue Erfolge der französischen Waffen einlaufen. Die Franzosen haben die Städte Ningbing und Kuangyen, ohne Widerstand zu finden, besetzt; auch ist der Vertrag von Hue im Centrnm des Rothen Fluß-Deltas zur Ausführung gelangt und nur in den beiden nördlichen Provinzen widersetzen sich die „Schwarzen Flaggen" noch der Ausführung des Vertrages. — Neueren Mittheilungen zufolge wäre der Rücktritt Challemel- Lacour's wieder zweifelhaft geworden; vorläufig geht der Minister nur auf Urlaub und zwar nach Kanncs, um dort leine schwankende Gesundheit wieder herzustellen. ge^ommte ^^^sche Partei scheint sich wieder einmal in Thätigkeit zu befinden. Die Explosionen auf der Londoner unterirdischen Eisenbahn sind ein Beweis, daß die Partei ihrer Parole: Bekämpfung der englischen Regierung und der englischen Gesellschaft mit allen Mitteln, treu bleibt; leider ist es der Polizei trotz der eingehenden Untersuchungen noch immer nicht gelungen, über die unmittelbaren Urheber jener fluchwürdigen Attentate etwas Näheres'zu eruiren. Auch jenseits des Oceans rüsten sich die Fenier anscheinend zu einem verbrecherischen Anschlag, welcher gegen den General-Gouverneur von Canada, Marquis Landsdowne, gerichtet ist. Demselben sind mehrere Briefe, in welchen er mit dem Tode bedroht wird, zugegangen und es kann kaum einem Zweifel unterliegen, daß diese Briese senischen Ursprungs sind. Wodurch sich Marquis Landsdown den Haß der Fenier zugezogen hat, ist nicht bekannt; vielleicht, vaß sie hoffen, durch die Beseitigung des ersten Beamten Canadas Verwirrung zu erzeugen und diese dann zur Förderung ihrer dunkeln Pläne zu benutzen. Anläßlich derAbberusung des bisherigen französischen Botschafters in Petersburg, Jaurös, hatte daselbst auf der französischen Botschaft ein Abschieds-Diner stattgefundn, dem auch Kaiser Alexander beiwohnte. Auf demselben sollte der Kaiser einen für Frankreich äußerst wohlwollenden Toast ausgebracht haben; das „Journal de St. Petersbourg" dementirt indeffen diese Nachricht auf das Entschiedenste. In Serbien, und namentlich auf dem platten Lande, gährt es in bedenklicher Weise und ist diese bedenkliche Stimmung dem Anschein nach durch verschiedene verkehrte Maßregeln des abgetretenen Ministeriums Pirotschanatz hervorgerufen worden. In Folge dieser ernsten Situation hat die serbische Regierung den Beschluß gefaßt, die Preß-, Vereins- und Versammlungsrecht- Freiheit aufzuheben und in Preßsachen die Präventiv-Censur einzuführen, lieber eine große Anzahl von Bezirken ist bereits der Belagerungszustand verhängt und den Bewohnern für die Dauer desselben die Erhaltung der Truppen aufgegeben worden; gleichzeitig ist den Officieren und Unterofsicieren das doppelte Gehalt zugesichert worden. In den ehemaligen Sclavenstaaten der nordamerikanischen Union scheint noch vielfach ein feindseliges Verhältniß zwischen Weißen und Negern zu herrschen. So kam es vor einigen Tagen in Danville, Virginia, zu einem politischen Tumult zwischen Weißen und Negern, bei welchem 5 Neger gelobtet und eine Anzahl verwundet worden sein sollen; von den Weißen wurden angeblich nur zwei verletzt. In Afghanistan herrscht wieder einmal Anarchie. Die kriegerischen Bergstämme der Ghilsais sollen sich der Herrschaft bemächtigt und dm Emir von Afghanistan, Abdurrhaman Kahn, vollständig in Händen haben. Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Gor«esKoWSem-Wrrrsarr. Berlin, 7. November. Der „Deutschs Reichsanzeiger" widmet dem Grafen v. Rebern einen Nachruf, worin es zum Schlüsse hecht: Hingebung und Treue bestimmten seine Stellung zu dreien Königen, denen er gedient; reiche Erinnerungen waren ihm geblieben aus den nahen Beziehungen zu ihnen. Einen edlen milden Smn, große Herzensgüte und achtes Wohlwollen hat der Heimgegangene während seiner langen, vielbewegt-n Laufbahn nie verleugnet. Der Dank dafür wurde ihm in der aufrichtigen und ungeheuchelten Hochachtung und Verehrung aller Derer, die ihn kannten und denen sein Andenken theuer und unvergeßlich bleibt. — Ein Brand in der Treitel'schen Schneidmühle, Alte Jacobstraße 20, welcher gestern Abend gegen 11 Uhr ausgebrochen war, wurde im Laufe des heutigen Vormittags bewältigt . Frankfurt a. M., 7. November. Ihre K- K. Hoheiten der Kronprinz und die Frau Kronprinzessin trafen in Begleitung des Regierungspräsidenten v. Wurmb beute Mittag aus Wiesbaden hier ein und besuchten unter Führung des Vorsitzenden Dr- v. Brüning die permanente Ausstellung des mitteldeutschen Kunstgewcrbevereins. Wien, 7. November. Der Budget-Ausschuß der Reichsraths- Delegation bewilligte das ordentl-che Heereserforderniß ohne irgend welchen Abstrich, nachdem der Kriegsminister die Vorwürfe des Abg. Sturm wegen Ucberschreitung der Voranschläge eingehend widerlegt hatte. — Die ungarische Delegation hat im weiteren Verlauf der heutigen Sitzung auch die Budgets der Marine, des Reichssinanzministeriums und des obersten Rechnungshofes, sowie die Schlußrechnung des Jahres 1881 angenommen. Paris, 7. November. Der chinesische Botschafter Tseng hat dem Minister des Auswärtigen eine vom 5. d. M- datirte Noie zustellen lassen, in welcher die chinesische Regierung ihrem Erstaunen Ausdruck gibt über das dem Vicekönig Li Hung Tschang zugeschriebene Benehmen und in welcher dieselbe gleichzeitig die Haltung des Botschafters Tseng billigt. London, 7. November. Nach einer Meldung aus Accrington (Grafschaft Lancaster) hat heute früh in der Kohlengrube Monkfield eine Explosion stattgefunden; von den 110 Bergleuten, welche sich, als die Explosion erfolgte, in der Grube befanden, sind bis jetzt nur 6 aufgefunden. — Weiteren Nachrichten aus Accrington zufolge sind von den 110 Bergleuten, die sich während der Explosion in der Kohlengrube zu Monkfielv befanden, bis heute Mittag gegen 50 Bergleute, die sämmtlich verwundet sind, herausgeschafft worden; die übrigen 60 Bergleute befinden sich noch in der Kohlengrube. Rom, 7. November. Der Papst empfing heute den preußischen Gesandten v. Schlvzer, welcher sich sodann zum Kardinal Jacobini begab und demselben einen Besuch abstattete. Lokales. Gießen, 8. November. In Folge einer Besprechung mit den Vertretern der Studentenschast, der Lehranstalten und der Vereine, die ihre Betheiligung an dem zur Feier des Lutherfestes am nächsten Samstag stattfindenden Festzug zugesagt haben, wurde theils durch gegenseitige Verständigung, theils durch Entscheidung des Looses folgende Zugordnung festgesetzt: 1. Gießener freiwillige Feuerwehr, welche den Zug eröffnet. 2. Musikcapelle. 3. Studentenschaft: a. Verband wissenschaftlicher Vereine; b. Verbindung Wingolf; c. Burschenschaften Alemania und Germania; d. Reformverbindung Adelphia; e. Keiner Corporation angehörende Studenten. 4- Lehranstalten: a. Gymnasium; b. Realschule; c. Stadtknobenschule; d. Stadtmädchenschule; e. Höhere und erweiterte Mädchenschule. 5. Der Wagen mit der Linde. 6. Stadt-, Schul- und Kirchenvorstand. 7. Gemeindevertretung. 8. Das große Comitö. 9. Staats- und Gemeinde-Beamten. 10- Gesangvereine: a. Akademischer und Kirchen-Gesangverein'; b. Sängerkranz - Gesangverein; d. Liederkranz; e. Harmonie. ' 11. Schützenverein. 12. Kriegerverein. 13. Turnverein. Bauer'schec 14. Die Bürgerschaft. 15. Freiwillige Gail'sche Feuerwehr, welche den Zug abschließt. Aufstellung in Oswald's Garten präcis 2 Uhr; durch Schilder sind bie$15, der einzelnen Vereine re. bezeichnet- * ■ Gießen, 8. November. (Theater) Hasemanns Töchter. Driniimr Volksstück von L'Arronge. ' 8 a ' Mit „Mein Leopold" hatte L'Arronge einen glücklichen Griff gethan. An der ausslerbenden Posse stellte er als ein Mittelding zwischen dieser, beziehentllcb Schwanke und dem Lustspiele die Spec alität des Volksstückes auf. Der aus nahmSlose Beifall, der ihm deswegen zu Theil wurde, ließ ihn in diesem Genre seine besondere Begabung erkennen und ermunterte ihn, die eingeschlagene Bahn weiter w verfolgen; mit welchem Glück er dies gethan, beweisen die Namen „Hasemanns Töchter" und „Dr. Klaus", durch welche er sich den Ruf eines Meisters dieser Gattung von Bühnenwerken erwarb. Diese Werke sind so populär geworden, ihre allg-.uieme Beliebtheit ist so unbestritten, daß es keines Zeugnisses mehr für sie bedarf. Die heutige Besprechung hat daher nur den darstellerischen Leistungen zu gelten. — Obenan stand Herr F. Brautlech t als der Kunst-undHandelsgärtner Anton Hasemann. Er wußte dieser prächtigen Gestalt so viel Humor und Leben einzuflößen, daß man diesen alten Hasemann ordentlich Leb gewinnen mußte. Da war Ton, Miene und Haltung von echter Komik und mit seinem Auswendiglernen des Cursbuches, überhaupt mit allem, was mit Hasrmanns Reise-Manie zusammenhängt, ries er jederzeit herzliches Gelächter hervor. Einen Glanzpunkt seiner Darstellung bildete die große Scene mit Frau Hasemann, in der er d n Pantoffelhelden auszieht und durch sein entschiedenes Auftreten seiner Frau die Herrschaft im Hause entwindet und selber als der Herr des Hauses und der Situation auftritt. Er traf da in Stimme, Gesten und Geberden derart das Richtige, daß keine Illusion mehr auskommen konnte, wie sehr er seiner Frau imponirte. — Eine würdige Partnerin hatte er in Frau Bred e, welche die eitle hochfahrende Mutter Hasemann gleichfalls höchst wahr und trefflich zeichnete. — Dem Elternpaare ebenbürtig sich anzureihen verstanden: Fräulein Pögner I. (Emilies Fräulein Kohrsen I. (Rosa) und Fräulein Kohrs en II. (Franziska). Fräulein Pögner I gab die natürliche, einfach frische, temperamentvolle Schlosserssrau zur Zufriedenheit. — Fräulein Kohrsen I. hatte wie immer für das herzliche Gefühl warme Accente. — Fräulein Kohrsen II- war kein übler Backfisch, dem die Ungezogenheit — ich wollte sagen Verzogenheit — sehr gut zu Gesichte stand. Von Herrn Schölermann (Fabrikant Körner) sind wir eine distinguirte Repräsentation gewohnt; er schlug in der Scene des dritten Actes, wo er sich mit seiner Gattin auseinandersetzt, ergreisende, innige Töne an. Da er im vierten Acte nur die erste Zeile des an feine Frau gerichteten Briefes las, machte er seine plötzliche Umwandlung etwas unverständlich. — Herr Voigt stellte den biderben, innerlich braven, aber in den Umgangsformen ungeschliffenen Schlossermeister Knorr recht befriedigend dar. — Die poetische F gur des sentimentalen, lispelnden Provisors Klein lag bei Herrn de Valdez, der dieser kleinen, aber dankbaren und ansprechenden Partie durchaus gerecht wurde. — Die übrigen Rollen sind untergeordneter Natur, gelangten aber in einer Weise zur Darstellung, die ein zufriedenstellendes, nur mitunter durch kleine Kunstpausen unterbrochenes Ensemble herbeiführte. Gietzen, 8. November. (Theater). Ueber die Aufführung der Karls schü.ler, welches Schauspiel uns am Freitag Abend geboten werden soll, entnehmen wir einem Berichte aus Suhl, woselbst die Gesellschaft des Herrn Brautlech t in diesem Frühjahr spielte, das Nachstehende: Die Karlsschüler. Schauspiel in 5 Akten von H. Laube. Nach langem Harren endlich das erste Schauspiel. Das volle Haus wird die Direciion belehrt haben, daß der Geschmack unseres Publikums ein gediegener sei, denn wenn auch ein großer Aniheil an dem guibesetzten Hause der Beliebtheit des Benefizianten zuzuschreiben ist, so hat doch jedenfalls die Aussicht, endlich einmal sich dem Genüsse eines ernsten Schauspiels hingcden zu können, viele ins Theater getrieben. Und da war keiner, der nicht befriedigt und erhoben den Saal verlassen hatte und im Innersten überzeugt gewesen wäre, daß der Schwerpunkt her Schauspielkunst, wenn sie auf die Massen wirken soll, auch heute noch im höheren Schauspiele liegt Vor Allem unserem trefflichen Schiller, Herrn Schönwasser, Dank! Der junge Künstler spielte mit einem Feuer und einer edlen Begeisterung, die auf jeden empfänglichen Zuschauer die Wirkung ausübte, daß er in der Erinnerung an den Manen unseres hohen Dichterheroen versenkt, aus einige Zeit der Welt und ihres Getriebes vergaß und sich in höhere Regionen versetzt wähnte. Wir wollen an dieser Leistung nicht kritteln und mäkeln, das mögen später andere mehr Berufene thun, hier hat der junge Mann jedenfalls mit seinem Schiller aller Herzen im Fluge erobert und wird Nicht so bald vergessen werden. Jetzt müssen wir zunächst des geehrten Benefizianten. Herrn Oberreg sseur Muff, gedenken, der uns durch die Ausführung seiner Partie ebenso wie durch die Auswahl des Stückes zu hohem Danke verpflichtet hat- Sein Herzog Karl war ein energischer, in seinen Grundsätzen verbissener Fürst und Soldat und dabei doch ein Mensch, den man, wie er es von sich selbst sagt, eigentlich nichts vorwerfen kann, als daß er seine verdammte Schuldigkeit gethan. Eine liebliche Erscheinung zwischen all' bem (Seroirre von soldatischer Derbheit und höfischer Schlauheit war die einfache, herzliche Laura des Fräulein Kohrsen I-, die leider nur in utopischen Träumen ihres heißgeliebten Dichters gedenken kann, nachdem sie uns diese Liebe so rührend dargestellt hat- Herr Schreiner war ein trefflicher Rieger, der Ton des verknöcherten Betbruders wurde vorzüglich wiedergegeben und auch die TrunkenheitSscene, sonst eine Klippe bei der Darstellung dieser Rolle, wurde mit Tact und Maß und doch wirkungsvoll durchgesührt. Eine prächtige, bis in die feinsten Nuancen ausgearbeitete Leistung war der Hauptmann Silberkalb des Herrn Schölermann- Die große Scene mit Laura im 4. Akt wurde von dein Künstler geradezu entzückend gespielt, sowie überhaupt Ton und Haltung ein köstliches Ensemble abgaben. Auch die übrigen Mitwirkenden spielten mit voller Hingabe und gebührt auch ihnen alle Anerkennung. — Die Sammlung von Beiträgen zur Erbauung einer zweiten evangelischen Kirche dahier nimmt in erfreulicher Weise ihren Fortgang. Am ersten Sammeltage gingen ein . • • • 1033,70 Jü „ zweiten „ „„.... 2176,65 „ „ dritten „ „ „ . 848,40 „ zusammen 4058,75 Vermischtes. Darmstadt, 6. November. Zu der Samstag den 10., Sonntag den 11. und Montag den 12. November in der Turnhalle am Woogsplatz stattfindenden Vogefi und Geflügelausstellung des älteren Vereins für Vogel- und Geflügelzucht sind die Anmeldungen über Erwarten reichlich eingegangen. Es wurden angemeldet circa 70 Stämme Hühner, 5 Stämme Gänse, 8 Stämme Enten, ein Paar Pfauen, ein Paar Truthühner, 5 Paare Fasanen, letztere theils eigene Zucht des Ausstellers- Weiter 216 Paar Tauben aller Racen, eine große Anzahl Canarien, Exoten, Papageien und sonstiger Sing- und Schmuckoögel. Sodann Käfige, Aquarien, Futtermittel aller Art, Literatur re. Erwähnt fei vorerst nur, daß auch ein hier gezüchteter, durch Fütterung mit Cayennepfeffer wunderschön rotb gefiederter Canarienvogel zur Ausstellung gelangt, der die englischen Farbeneanarien, welche s. Z- so großes Aussehen erregten, an Schönheit weit übertrifft — Zur Prämiirung sind neben Geldpreisen und Diplomen von Vereinsmitgliedern noch eine Anzahl Ehrenpreise gestiftet worden- — Im Ausstellungslocal ist ein Glücksrad aufgestellt, aus welchem die Besucher hübsche Gewinne, bestehend in Gänsen, Hühnern, Tauben, Canarien rc- ziehen können- Hanau, 5. November- (Bergrutsch) Gestern Morgen lösten sich, von dem Regenwetter drr letzten Tage erweicht, von den Bergen, an welchen die dem Gastwiith Hoffmann in Alzenau gehörigen Wirthschaftsgebaude angebaut find, größere Fels- und Erdmassen los, zertrümmereen Dach und Wände einer.Sch-une rissen außerdem einen großen Theil der sich direkt an den Berg anlehnenden K-gelbahn - Die Universität Leipzig scheint sich nach wie vor als die ftörfft frequentlrte Hochschule Deutschlands behaupten zu wollen. In diesem Wintersemester sind bis sitz «'scher - Plätze igtnal- । Stelle ch dem r aus- seine etter zu -öchter" ng von -ne Be- heutige n stand n- Er t diesen Haltung upt mit rzliches me mit liebeneS err des eberden r seiner ie eitle, - Dem Smilie), iräulem iur Zu- warrne iheit - irte Reit seiner nur die he Umbraven, iedigend lag bei ie durch- ten aber h kleine chüser, :r einem stühjahr Harren en, dah 1 Antheil , so hat auspiels nicht be- gewesen ken soll, Schiller, nd einer >te, daß rf einige wähnte, r andere let aller ssen wir der uns .ücfeS zu i Grunb- )ie er es .dämmte x soldati- Fräulein hters geireiner orzüglich rstellung :t. Eine uptmann Et wurde tung ein Her Hin- igelischen 11. und n Vogel- stnd die bet circa ein Paar Weiter ;eien und >ller Art, tül-erung I gelangt, tx Schön- men von tcllungs- bestehend scheinlich die dem , größere une und iegelbahn quentirie bis setz' »«ng Studenten immatriculirt worden; letzten Winter betrug die Zahl 3314 im tm Sommer 3097.________________________________ Eingesandt. «in Eingesandt" in Nr. 257 ds. Bl. will für die Festseier auf dem Ludwigs- "andern als den von dem Comitö beauftragten Redner, weil Luther „neben" Linien eine „weit höhere, weltgeschichtliche" Bedeutung durch fern Ein- freie Forschung und Wissenschaft habe, das sei seine höher« nationale ^.EcktliÄe Bedeutung. Wir sehen davon ab, daß es lange vor Luther Wfffen- gänzlich unklar bleibt, wie sein Eintritt für die Wissenschaft eine welt- IWÄ,.*e nationale Bedeutung haben soll, da andere Nationen doch auch Wissen- iKalten und haben. Wer die in Frage kommenden Momente wirklich kennt, der Mfiuther außer der ihm von Gott gegebenen Begabung Alles, was er ge- R'und Alles, was er geleistet hat, geworden ist und geleistet hat auf Grund 80 » ffi,« ffenS und religiösen Glaubens, während natürlich sein Standpunkt und »nch der Nation und dm Wlftnschaften zu Gute gekommen ist. Immerhin jemand der die Tbatsache, baß von den etwa 425 M Monen Christen durch ,a"®;fnrmation stch etwa 130 Millionen von selbst losgesagt haben, so daß mit der w J,7x‘b Kirche die Zahl der von Rom getrennten Christen wenn Nicht größer, sicher tä nrnfc ist als die römisch-katholische, d. h. die angeblich allgemeine Ch-isten- jemand, sagen wir, der dieser vorzugsweise durch Luther bewirkten That- ftaiAt bie höchste weltgeschichtliche Aebeutung beilegt, kann verkennen, daß oom Comitö in die rechten Hände gelegt ist, was sicher Niemand mehr an- .5nt als unser verehrter Herr Bürgermeister selbst. Hoffentlich bringt der Anzeiger ■ e beffere Würdigung Luiher'S K- Handel und Verkehr. Limburg, 7. November. Rother Weizen X 17.30, alter X —.—, weißer WeizenX 17.00, Korn X 13.25, Gerste X 10.40, Hafer X 7.00, Erbsen X—. Kartoffeln X —. r Frankfurt, 7. November. Auf dem heutigen Markt kostete der CentuerHeu X 3.00-3.50, Stroh X 3.20—3.50, Eier das Hundert X 6 00—7.00, Stück 7 Butter 1. Qualität X 1.20, 2. Qualität X 1.10, Kartoffeln per Centuer X 1.50—2.00, Kohlrabi 3-5 H per Stück, Erbsen per Pfd. 00—00 H, Rothkraut per St. 12—30 Poularden X 0—0, Huhn X 1.50—2.20, 1 Ente X 2.00—3.00, 1 Taube 50—60H, Hahn X 0.75—1.30, Gaus X 5—7.00, Welsche X 8-9. Arankfurt a. M-, 8. Novbr., Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditaetien 234*/2, Staatsbahnactien 265*/«, Galizier 240'/-, Lombarden 119V«, Nord- westbahnactien — , Gotthardbahnactien 93%, Darmstädter - Bankactien 151, Disconto Commandit 182*/b, Oesterr. Silberrente 663/«, 4o/0 Ungar. Goldrente 73'/8, 4°/o 1880er .Russen 70%, 5°/» 1877r Russen 893/«, 2. Orient-Anleihe 55'/«, „ 4% Spanier 56y8, 5% Rumänische Rente 933/8, 4/z Uhr--Ende 10'/- Uhr., f F. Brautleckt. , Wenzel s Uarleii in liim Täglich Mittags von 12—2 Uhr reichhaltiger Mittagstisch nach Auswahl. Jeder Gast kann nach Wunsch seine Speisen bestimmen und einzeln servirt bekommen. Anineldungen werden zu jeder Zeit bei dem Oberkellner entgegen genommen. Künstliche Zähne werden eingesetzt; Plom- biren und alle Zabn- operationen re. solid ausgeführt von 6336 Christian Frutig, 21 fterroeg 5. XXlOOC Guten Mitlagstisch Wclck-r. .Gambrim»'., ■"7423 EifsKnechl (unverheirathetua einem Pferd sofort oder auf WechnaM gesucht. Deru, Franksurterstr^v- Wermiethungen. 7442 Ein freundliches Familienlogis per 1. December er. zu vermiethen. Robert Stuhl, Neustadt 23. 7439 Ein schönes, möblirtes Zimmer (auf Wunsch mit Kost) zu vermiethen bei Heinrich Kiefer, Neuenweg 32. 7444 Ein Logis von 3 Zimmern nebst Zubehör per 1. December oder später zu vermiethen.Wallthorstraße 65. Vermischte Anzeigen. 7440 Für einen 16jährigen Realschüler wird Kost und Logis gesucht. Gefl. Offerten mit Preisangabe bittet man an die Exped. ds. Bl. abzugcbcn. Oeffentliche Arbeiter - V ersammlung Sonntag den 11. November, Nachm. 3 Uhr, Sonntag den 11. November: Grosser Unterhaltungs-Abend Mchäsk-Verlegung. Meine Wohnung und Werkstätte befindet sich jetzt in meinem Gesucht ein Kaufmann für dm Jahresabschluß eines Grubengeschäftes event. Weitersühren der Bücher in seinen Freistunden. Offerten beliebe man in der Exped- b. Bl- niederzulegen. 7438 Die Stelle eines Rendanten für den Allgemeinen Knappschaftsverein Hessen zu Gießen wird bis Ende April 1884 fr.-t. In Gießen wohnende Bewerber werden ersucht, unter Angabe von Empfehlungen sich an den jetzigen Rendanten, Herrn Ehr- K e ll e r in Gießen, zu wenden, von welchem sie nähere Auskunft erhalten werden. 7445 7454 Täglich, von Mittags 3 Uhr ab, auf dem Marktplatz frisch geröstete italienische Maronen. Sonnabend den IO. November 1883, Nachmittags ]/25 TJhr: GROSSES EXTRA-CONCERT ausgeführt von dem hier so beliebten Musik Corps de» Brandenbnrger Artillerie-Regts. Nr. 3 aus Mainz unter Leitung. de» Kapellmeisters Herrn W. G. Hilge. "8 7558 Unterricht in eins, und dopp. Buchhaltung, kaufin. Rechnen, sowie in engl. und sranz. Sprache wird billigst ertheilt Bahnhofstraße 6, 3. St. 7451 Ein Mädchen aus anständiger Familie, das in allen häuslichen Arbeiten sowie im Kleidermachen tüchtig ist und gute Zeugnisse auszuweisen hat, sucht Stelle. Näheres bei der Exped- ds- Bl. Nicht zu übersehen! Mit Bezug auf meine öffentliche Aufforderung im „Gießener Anzeiger" Nr. 232 und 235 (Nr. 6615) bemerke ich: Da Friedrich Stumpf IV. von Burkhardsfelden seine Reise nach Amerika abgekürzt und seine Verwaltung selbst übernommen hat, meine Vollmacht als erledigt zu betrachten ist. Es wollen sich somit alle seine Gläubiger mit ihren Forderungen an F. Stumpf IV- selbst wenden. Burkhardsfelden, den 7. Nov. 1883. 7446___________Rechner Heuser. " 7427 Ein Student wünscht eine Box- Hündin zu kaufen. Wer eine solche offerirt, möge sie Abends zwischen 6 und 7 Uhr Seltersweg 23 bringen.______ 7401 Einen Drechslergesellen sucht Friedrich Schürz, Sandgasfe 30. PeLzwaarerr werden nach neuester Mode umgearbeitet, Reparaturen sowie alle ins Kürschnerfach einschlagenden Arbeiten gut und billigst 7154 Per 1. November ein möblirtes Zimmer, auf Wunsch mit Kost, zu ver- micthcn bei Heinr. Kiefer, Neuenweg. 7259 Der mittlere und 3. Stock meines «euerbanten Hauses (Ecke der Schillerstratze und Asterweg) ist zu vermiethen. JLoiiis III. 7362 Eine Wohnung zu vermiethen. ______Mühlgasse 14. 7§72 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. ___________Kaplansgasse 27. 7394 Ein Logis an eine stille Familie Gummischuhe u. Größen empfiehlt in nur bester Qualität billigst 7455 W. Ferber, Liudenplatz 5. Beste ital. Maronen empfiehlt 7325 Gg. Willi. Weidig. 7453 Ein unmöblirtcs Zimmer zu vermieden^ __Neuen-Bäue 12, 3. St. ' 7456 (Sin Logis, 3 Zimmer, Küche rc., zu vermiethen. I. Schmücker, Marktstraße 8. "7452 Ein Stube mit Bett zu vermiethen. ________________Neuenweg 38, 3. St- 5921 Man beabsichtigt, das Haus des Herrn Fritz Kemp ff l Marburgerstr. 65) zu vermiethen- Reflectantcn wollen sich an Herwn Rechtsanwalt Steinberger wenden.__________ 5245 In meinem Hause find die unteren Geschäftsräume, sowie ein Familienlogis von 3—4 Zimmern z« vermiethen und sofort zu beziehen. Georg Leib. 6454 Hwei ineinandergehende, möblirte, schöne Zimmer zu vermi then. Lahnstraße 11- Tagesordnung: Die Krankenversicherung der Arbeiter. Da» Comite» NB. Der Wichtigkeit der Tagesordnung wegen sehen wir zahlreichem Besuch Gießen's und Umgegend entgegen. __________________________7447 Feierabend für Lehrlinge. Am nächsten Sonntag, den 11. November, wird der „Feierabend für Lehrlinge" wieder eröffnet werden und dann sonntäglich von 6 bis 10 Uhr Abends geöffnet sein. „ Die feierliche Eröffnung am nächsten Sonntag findet Abends practs 6i/a Uhr statt. , vr . Wir laden die Lehrlinge zum Besuch des „Feierabends" freundlichst ein und wir bitten die Eltern und Lehrherren der Lehrlinge, letztere zur Theil- nahme an dem „Feierabend" anhalten zu wollen. Gießen, den 8. November 1883. Der Vorstand des Vereins zur Förderung der Sonntagsfeier. 7461 Dr. Naumann, Pfarrer. Menu. 20 H 20 „ Nn Kalte Platte. Noien-Koy! \ 45 H ' 1 45 „ 40 „ Lendenbraten 1 Wiener Schnitzel 1 45 „ 45 „ • ' 45 „ 45 „ Tutti frutti ...... 40 „ Käse .diverse)...... . . 20 „