Zweites Blatt. Kr. 209. L88S. Bureau: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des ^sntags. 6S£3 IM egsdorl- q. Effecten. Tagescourse 1 der höchste 131 Prei- vierteljährlich 2 M§rl 20 Pf. mit Bringerlcch»^ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50 Pf. 53 ellivaagen jkttf schmiedeisem n und sonstige in bi U IForniN1* Dembet dtz, 'n Montag de, 3» fotüie bitjtniflK dem Werke gßtigs ;u einer Besprch^ en Proben am gt- derUniversttüi M'sland. Turn- und Zugendspiele. In der am 22. August ds. Js. im Cafä Ebel in Gießen stattgehabten Versammlung des Turnlehrer Vereins für Gießen und Umgegend wurden aeaen fünfifa Turn- und Jugendsp.ele erklärt und besprochen. 6 B c u Z? b,er Einleitung des Vortrags suchte der Unterzeichnete darzuthun, welchen hohen Werth die Bewegungsspiele im Freien für unsere Jugend haben. Und es ist wohl nicht zu verkennen, daß die Spiele auf den Charakter des Menschen einen wesentlichen Efiifluß ausüben, daß sie zu den Erziehungsmitteln ganzer Nationen, inbesondcre unserer Jugend gehören. Wenn der Schüler durch geistige Arbeit tüchtig angestrengt worden ist, so ist es unbedingt nothwend'g, daß sich derselbe durch körperliche Beweg- “n6 i" frischer Luft erhole. Die beste Erholung ist aber unzweifelhaft das einfache, leicht faßliche Sprel im Freien. Man mürbe sicherlich den Zweck nicht so vollständrg erreichen, wenn man den Schüler nach Erschlaffung des Geistes zu einer weniger anstrengenden Arbeit verurthetlen wollte. Die geistigen Kräfte müssen eine geraume Zeit Tages gänzlich ruhen, damit sich der Schüler gründlich erholt und nmgeftärkt an die Arbeit gehen kann. Die Bewegungsspiele helfen den Körper gesund erhalten und krankhafte Schüchternheit und Zaghaftigkeit verschwindet von selbst. Ferner wird dadurch Selbstvertrauen, Entschlossenheit, Geistesgegenwart und bet den Mädchen noch außerdem An- muth und Unbefangenheit erzielt. Empfindsame Kinder lernen durch Necken und Lachen im fortgesetzten Spiele ihren Fehler vergessen. Sie haben während des Spieles keine Zett, über die ihnen zugefügte Kränkung nachzudenken. So wird auch auf diese Weise die allzu leichte Reizbarkeit nach und nach überwunden werden. Im Spiel lernt der Einzelne sich dem Ganzen unterordnen, der Gemetnsinn wird geweckt und gepflegt. Ist das Spiel gut, dem kindlichen Geiste entsprechend und wird gut gespielt, so erweckt es im jugendlichen Kreise Lust, Freude und Heiterkeit- Die weniger ansprechenden Spiele, wie man sie hier und da namentlich bet Knaben sieht, werden alsdann von selbst verschwinden. Mürrische Kinder zeigen In einer fröhlichen Gesellschaft meistens sehr bald ein offenes Wesen. Immer ist es rathsam, die Jugend in einem heiteren Tone zu erhalten. Dann dürfte auch das Verschlossene bet vielen Kindern, vielleicht bei allen, welche damit behaftet sind, weichen und der natürlichen Offenheit Platz machen. — Aus der Einleitung des Vortrags ergeben sich 9 Thesen, welche von dem Referenten gestellt, von der Versammlung in längerer Diskussion besprochen und mit wenigen Abänderungen angenommen wurden- These 1. Die Turn- und Jugendspiele wirken erziehlich; die Uebungen des Geistes und des Körpers dienen sich gegenseitig zur Erholung. These 2. Die Spiele helfen den Körper gesund erhalten. Selbstvertrauen, Entschlossenheit, Geistesgegenwart, Anmuth und Unbefangenheit wird dadurch erzielt und krankhafte Schüchternheit und Zaghaftigkeit verschwindet. Gießen, 8. September. Seitdem die in unserer Politik bisher obwaltende sommerliche Stille durch die außerordentliche Reichstags-Session unterbrochen worden ist, ist in die inneren Angelegenheiten unverkennbar wieder ein frischerer Zug gekommen Die viertägige Neichstags-Session selbst hat in der Presse eine Unzahl von Rückblicken und Betrachtungen hervorrgerufen, was beweist, welchen Eindruck die vergangene Session trotz ihrer so kurzen Dauer hinterlassen hat; im Allgemeinen zeigen diese Erörterungen — wenn man von einigen nie zufriedenen Organen absieht — daß der Verlauf der Session und ihre Resultate allseitig befriedigt haben. Die im Laufe dieses Monats in Sachsen und Vaden stattfindenden Ersatz- resp. Neuwahlen zum Landtage werden ebenfalls das Ihrige zu dem erhöhten Pulsschlage des politischen Lebens beitragen; ferner ist der bayerische Landtag auf den 28. September einberufen worden und auch der preußische Landtag dürfte bald darauf wieder zusammentreten, so daß sich also die parlamentarische Herbst-Campagne zu einer recht lebhaften zu gestalten verspricht. Am Mittwoch hat im Wahlkreise Torgau-Liebenwerda die vielerörterte Nachwahl zum Reichstage stattgefunden. Die Verzögerung dieser Wahl ist bekanntlich in der Presse lebhaft besprochen worden, denn am 12. Februar d. Js. wurde die Wahl des bisherigen Vertreters, des Oberjustizraths Dr. Clauswitz (cons.) für ungiltig erklärt, so daß also beinahe 7 Monate verstrichen find, seit die Wähler dieses Kreises endlich zu iner neuen Wahl schreiten dursten. Dem Unmuthe über dieses merkwürdige Verfahren der Regierung ist es wohl hauptsächlich zuzuschreiben, daß viele Wähler diesmal nicht sür Dr. Clauswitz, sondern für seinen liberalen Gegen-Candidaten, den Justizrath Dr. Horwitz, stimmten. Denn während der Letztere bei der vorigen Wahl nur 4733 Stimmen erhielt, hat er, soweit bis jetzt bekannt, 6736 Stimmen erhalten; auf Dr. Clauswitz fielen erst 2671 Stimmen. Bei der gleichfalls am Mittwoch in Rakel (Posen) stattgefun- ; denen Ersatzwahl^ zum Abgeordnetenhause wurde der seitherige Vertreter, Ober- Regierungsrath Hahn, mit 291 Stimmen wiedergewählt. Der nationalliberale Candidat Falkenberg erhielt 82, der Pole Konäerowski 81 Stimmen. Die Salzburger Conserenzen zwischen dem Fürsten Bismarck und dem Grafen Kalnoky, der Besuch, den der rumänische Ministerpräsident Bratiano in Wien abgestattet und die Unterredung, welche er hier mit dem Grasen Kalnoky gehabt hat, endlich die Reise des rumänischen Staatsmannes nach Gastein, wo er eine Entrevue mit dem deutschen Reichskanzler haben wird - alle diese Vorgänge beherrschen jetzt das Feld der hohen Politik. Es braucht keines besonderen Hinweises darauf, daß zwischen denselben ein enger Zusammenhang besteht und nur, um was es sich bei diesen fortgesetzten Minister-Conferenzen eigentlich handelt, entzieht sich aus leicht begreiflichen Gründen noch der öffent- ichen Kenntniß. Namentlich um die Salzburger Zusammenkunft zwischen dem leitenden deutschen Staatsmanne und dem österreichisch-ungarischen Minister des Auswärtigen hat sich ein förmlicher Sagen-Mythus gebildet und ebenso geben me Conserenzen zwischen dem Grafen Kalnoky und Herrn Bratiano, sowie die Reise des Letzteren nach Gastein überreichen Stoff zu allerhand Conjecturen. Es ist indeffen müßig, über die Besprechungen der genannten Staatsmänner eingehende Combinationen anzustellen und nur die eine Annahme darf man wohl mit Sicherheit aussprechen, daß ihnen die Erhaltung und Befestigung des europäischen Friedens zur Grundlage gedient hat. Von den das Donaureich und sein buntes Völkergemisch bewegenden Fragen erhält die ungarisch-kroatische Angelegenheit die Gemüther noch immer am meisten in Spannung. Zur Beruhigung der Kroaten wird es allerdings Ichwerlich dienen, daß der gemeinsame Ministerrath in Wien jetzt einen Militär, den General Baron Ramberg, mit Der höchsten Regierungsgewalt in Kroatien bekleidet und denselben mit außerordentlichen Vollmachten versehen hat, denn hmmit ist nur einem entschiedenen Verlangen der ungarischen Regierung Folge Wben worden. Unter der eisernen Faust eines Militär - Dictators werden allerdings die Kroaten wohl oder übel Ruhe halten müffen; ob aber nach Wiederaufhebung der Militär-Dictatur sich die Erregung der kroatischen Bevölkerung gegen Ungarn gelegt haben wird, erscheint vorläufig noch sehr zweifelhaft. Die Aufmerksamkeit der französischen Regierung wird jetzt stst ebenso durch die Vorgänge im royalistischen Lager als durch die sich ernster gestaltende Lage in Tongking in Anspruch genommen. Der Tod des Grafen Mmbord scheint in der That eine Fusion zwischen Legitimisten und Orleanisten Stande gebracht zu haben, denn die in Görz versammelt gewesenen Legiti- Mlten, unter denen sich die hervorragendsten Stützen der legitimistischen Partei befanden, haben alle den Grafen von Paris als Haupt des königlichen Hauses vorn Frankreich anerkannt. Die Fernhaltung der orleanistischen Prinzen von oen Görzer Leichenfeierlichkeiten scheint demnach nur eine persönliche Entfremdung Mchen den Prinzen einer- und der Gräfin Chambord und deren allernächstem ämhang anderseits darzustellen, während die große Masse der Legitimisten in r?. orleanistische Lager übergeschwenkt ist. Es bedeutet dies demnach eine ot artung der Sache der französischen Royalisten und es kann dies dem Cabinet Mry durchaus nicht gleichgiltig sein, zumal die orleanistischen Organe versuchen, Gesuch, welchen Kaiser Franz Josef dem Grafen von Paris in Wien ab- geMattet hat, auf Kosten der französischen Republik zu einer großen politischen ^niott aufzubauschen. Es ist jedoch noch unbekannt, ob die Regierung des ift heim, t, taatspapieren, ß. y ii"«« E Präsidenten Gre'vy ernste Maßregeln gegen die Orleans zu ergreifen gedenkt Was die ostasiatischen Angelegenheiten «belangt, so hat jetzt China offen gegen Frankreich Partei ergriffen, indem es die ansehnliche Truppenmacht von la,000 Mann die Grenze von Tongking überschreiten ließ. Ein französisch- chinesischer Krieg steht also vor der Thür, falls es der Diplomatie nicht noch im letzten Augenblick gelingt, „abzuwiegeln" und hat darum ein in Paris abgehaltener M misterrath beschlossen, unverzüglich 5000 Mann Verstärkungen, welche der algerischen Armee entnommen werben sollen, nach Tongking zu schicken — Der König von Spanien ist am Mittwoch Vormittag in Hendaye (Departement der Nieder-Pyrenäenh eingetroffen und hat an demselben Tage seine Reise nach Paris fortgesetzt. Das kleine Holland ist durch die furchtbaren Elementar-Ereignisse m der Sundastraße in direkte Mitleidenschaft gezogen worden. Java, die Perle des holländischen Colonialbesitzes, ist durch dieselben auf lange Zeit hinaus wirthschaftlich ruinirt, denn die vulkanischen Eruptionen und kochenden Meeresfluthen haben auf Java und auch auf dem gegenüberliegenden Sumatra Hunderte von Meilen gut bebauten Bodens mit Lava und Geröll bedeckt, blühende Städte, freundliche Dörfer und zahlreiche Faktoreien dem Erdboden gleich gemacht. Die Handelsverluste, welche hierdurch die holländischen Firmen erlitten haben, dürsten sich auf viele Millionen belaufen und unter den circa 100,000 Opfern, welche die furchtbare Katastrophe auf Java und Sumatra gefordert hat, befinden sich außerdem zahlreiche Angehörige holländischer Familien. In Amsterdam hat sich bereits ein Comite unter dem Vorsitze des Prinzen von Oranien gebildet behufs Unterstützung der Hinterbliebenen jener Opfer. Im Fürstenthum Bulgarien bereitet sich eine Entscheidung in dem dortigen politischen Wirrwar vor. Zwischen der am Hofe von Sofia herrschenden russischen Partei und der bulgarischen Bevölkerung hat sich ein scharfer Gegensatz herausgebildet, welchen zu mildern den Bemühungen des Fürsten Alexander nicht gelungen ist. Jetzt ist von diesem ein Manifest erlassen worden, in welchem zur Herstellung eines dauerhaften Standes der Dinge die Einsetzung einer Commission verkündigt wird, die unter Beihilfe der Minister eine neue Verfassung ausarbeiten und diese einer außerordentlichen Skupschtina unterbreiten soll. Die Bulgaren sollen also wieder eine Verfassung erhalten, was von der Bevölkerung jedenfalls mit Genugthuung begrüßt, von der russischen Partei aber mit ganz anderen Empfindungen ausgenommen werden wird. Das allmählige Erlöschen der Cholera in Egypten gibt endlich dieses schwergeprüfte Land erst eigentlich dem Leben wieder. Die Quarantäne in Port-Said ist aufgehoben worden und die Durchfahrt durch den Suez- Canal erfolgt wieder wie vor dem Auftreten der Cholera; auch kehren die englischen Truppen nach Kairo zurück. Ferner sind durch vicekönigliches Dekret die Wahlen zum Provinzialrath und zur allgemeinen Landes-Versamm- lung in denjenigen Orten, wo dieselben aus sanitären Gründen bisher ausgesetzt waren, auf den 1. October festgesetzt worden. ife .lltÄ- äAS A^blUs 3. 4. 5. 6. These 7. werden. empfiehlt unte 1560 Selbftgcfertigte Erfrischend, wohlschmeckend, kühlend. A. Hoffmann, Concursverwalter. Gnauth. 5945 CO L) Unübertroffenes Aabrikat zum Stärken der Wäsche Seltersweg 2. 5778 5830 Chr. Wallenfels 4496 00 [reverovs STÄRKE Z Rc These These These These Priorato secco Valdepennas Maiaga-Xerez Opodo Malaga Malaga (sehi NB. Zu kaufssteilen: Tages gesehen werden. 5853 I. A. des Turnlehrer - Vereins. Der Vorsitzende: Lehr. ladürtr Möbel aller Art stets vorräthig 311 billigsten Preisen bei Cmo-i Steller Schillcrstraße 60. Die Spiele bewahren den Schüler vor Empfindlichkeit und wo diese ein- aerissen ist, helfen sie dieselbe beseitigen. Die Spiele bezwcken ferner Gemeinsinn und die Schüler lernen einem großen Ganzen sich unterordnen. Der Lehrer erweckt das Interesse an dem Spiel durch Leitung desselben und wenn möglich durch Selbstbetheiltgung daran. An einer Lehranstalt „Gymnasium, Realschule, erweiterte und höhere Mädchenschule", überhaupt an Schulen, wo mehrere Klassen gleichzeitig spielen, kann nur nach einem genau zu befolgenden Plane gespielt werden. Die Beiheiligung der Klassenführer und Klassenführerinnen ist erforderlich; die Oberleitung übernehmen die an den Anstalten wirkenden feinster Qualität. Bereitung „augenblicklich“. Fabrikanten C, J. Van Houten & Zoon, Weesp in HOLLAND. Zu haben in den meisten feinen Delica- tess-, Colonialwaaren- u. Droguenhandlg. in Dosen Ko. k M. 3.30, */< Ko. ä M. 1.80 u. l/a Ko. äM.0.95. Preise bitte zu beachten. Turnlehrer. Das Spiel muß einfach und leicht faßlich und doch regelfest in sich begründet sein, darf keine weitläufigen Vorbereitungen erfordern und muß eine g'ößere Klasse gleichzeitig beschäftigen. Dann wird es auch im jugendlichen Kreise Luft, Freude und Heiterkeit erwecken und die müßigen Zuschauer werden sich dem Spiel von selbst anschließen. These 8 Spielplätze und Sptelgeräihe werden von Seiten der Gemeinden beschafft. These 9. Gespielt wird 7) 7> r> n Antiseptisches Oel - Anstrich - und Jmprägnir-Material beide Sorten a kg 50 » T) 1) » T) der Wafferbranche. Pumpen jeder Art und Größe. Eisen- und Bleiröhren. Carnalit-Badesalze, 100 kg jl 4, 50 kg 2.50, 25 kg jt 1.50 ab Magdeburg. Patent Kieselguhr-Desinscctionsmittel und Apparate. Prospect, Rath und Auskunft franco und gratis. Englische Fuhböden-Del-Lacksarde (zum Selbstlackiren von Fußböden) in bekannter vorzüglicher Qualität. Siohguss in allen Metallen. Reparaturen werden prompt und billig besorgt. Mein- & Obstprcsten (Keltern) neuestes System, ohne Rundgang, pressen in doppelter Geschwindigkeit als frühere Keltern. Baumeistern, Haus- und Bauherren. Zur sicheren, rationellen Tödtung des Hausschmamins empfehle das alleinig patentirte und prämiirte kieselsaure Jmprägnir- nud Jsolir-Material, bewährt in 100000 Verwendungen und empfohlen durch div. Verfügungen höchster Militär- und Regierungsbaubehörden: Dr. H. Zereners Anthnerulion. (SÄ.) Herr W. Aurbuch, Farbwaarenhandlung in Gießen, gibt dasselbe billigst bei Originalgebinden mit hohem Rabatt ab. SKT* Ferner zum Schutze alles Holzwerks im Freien und in der Erde, wie Stakete, Planken, Keller-, Hof- und Stallthüren, Geräthe, Schwellen, Pfähle rc. rc. und auch als sehr starkes öliges Schwammmittel: Metaliwaarenfabrik und Giesserei empfiehlt sich zur Herstellung von W asserlei.tu.ngs -.Anlagen, Gras - Leitungen, Pumpen-Anlagen für Kraft- u. Handbetrieb Bade- und Closet-Einrichtungen etc. Fabrik um! ILager von allen Armaturen der Dampf- und Badewannen und Badeöfen. ugtnW ft. Conrad, W Reinheit und Aechlheit ie brauchen sich M nerikanischesJvml iff vonPhotoMF ^schlingt er sie unter in einen dunklen achdem derselbe ch Ausverkauf. Roch bis zum Oktober um gänzlich zu räumen besonders günstig für Wiederverkäufer: Filzschuhe und -Stiefel mit Ledersohlen, wollene und baumwollene Herren- und Frauen-Unterbeinkleider, Lama-Kopftücher für Landleute, mit Franzen, CachmirshawlS, Hosenträger, Buckskinhandschuhe, wollene Garne in allen Farben, 20 Procent billiger, Holzschuhe mit Ledersohlen, für Kinder und Erwachsene bis zu 18 Jahren, pro Paar 1,50. Speeerei- und Colouialwaaren: Diverse Sorten Thee (neue Ernte), diverse Sorten Kaffee, als: Ceylon, Menado, Java, Quatemala, Demerary und Portorico, roh und gebrannt. Besonders billig und reinschmeckend empfehlen wir einen Java zu 85, 95 unb 110 H. Bei Abnahme von 10 Pfd. entsprechend billiger. Bordeaux-Weine (SpccialiM) per Flasche von 1.20 bis 8 (Jahrgang 1870—80). Spanische und ungarische Weine in allen Sorten (älteste Jahrgänge). mit. ,, johao«’^ Aepfelmühlen neuest verbesserter Construction, grosser Leistungsfähigkeit bei sehr leichtem Gang. Direct importirte Spamisciae Weine | rothe & weisse Sanitäts- & Dessert-Weine. & CACAO SOLUBLE uchard LEICHTLÖSLICHES CACAO-PULVER ? VORZÜGLICHE QUALITÄT. -Bonbons PÄ»! ' sich issen। Winter-f oanover,,;,. w 2 b,<* V*" hü?,od- Zur gefälligen Beachtung. Wegen Umbau meines Ladens verkaufe, um darin zu räumen, meine sämmtlichen Artikel zu herabgesetzten Preisen gegen Baar mit 10 % Rabatt. Gleichzeitig mache auf eine Partie Waaren, als: Nhren, Ketten, Medaillons, Brochen, Ohrringe rc. aufmerksam, welche theils zum, theils unterm Einkaufspreis abgebe. 4698 Wilh. Böger, Uhren-, Gold- u. Silberwaaren-Handlung Wandbecken, Küchenausgüfse, Pissoirs rc. emaill und in Porzellan. Zeichnungen und Preise versenden auf Wunsch gratis und franco. 5446 PH. MAYFÄRTH & Co. les-yi Frankfurt a. M. Bahnhofstr 24. Bahnhofflr 24. Garaniio, Probezeit, Ratenzahlung. JEff* Man verlange Catatoge. GÜLDENSTEIN 4 C£ FRANKFURTL Ti P 0 0 P h " Maschinen für Hand-, U1 U U U11 Göpel- u. Dampfbetrieb. Häclsel’“" SchrotS“ Reinigungs- n. Rütensclineidinascli., Göpel n. s. w. ES** Vertreter gesucht. Regenmäntel in größter Auswahl und zu billigstm Preisen, in den neuesten Fayvus, vfferirt 5359 JFe ISolbet*ff9 Kirchenplah. ZU ^1111'1'1)1! Mvr Schulstr Vermischte Anzeigen 5988 8,800 5835 Ein braver Junge von hier kann 5991 Alt-Buseck. 5943 Neuer Apparat in vorzüglicher Construction. Täglich frische Milch Verantwortliche Redaction: 2L S'cheyda. — Druck und Verlag der Brühl'chen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch in Gießen. Achtungsvoll J. Staus ein bringe ich einem ter auf Eis. Die Agentur der Frankfurter Zeitung. Julius Wallach9 Marktplatz Nr. 8. Die bekannten guten und beliebten Lr geehrten Publikum in empfehlende Erinnerung. K kW g,0er Der Börsenkälender pro 1883 wird den Abonnenten gratis nachgeliefert. 'Oer begrüßt. U 'M „Luther als1 Sonntag den 9. und Montag den 10. Sepibr. Einem verehrlichen Publikum erlaube ich mir hierdurch anzuzeigen, daß ich meine Restauration auf der Platte zu Annerod errichtet habe. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt; desgleichen bei günstiger Witterung für Illumination und Feuerwerk. Auch habe ich eine bei etwaigem Regen Schutz gewährende Halle aufgestellt. Zahlreichem Besuche entgegensehcnd zeichne hochachtungsvoll bei mir in die Lehre treten Carl Berg, Schuhmacher. Gesammt-Auflage: 39,400 Täglich Smalige Ausgabe. Bestellungen auf das mit dem 1. Oktober beginnende neue Quartal werden bei unterzeichneter Agentur angenommen, woselbst auch Probeblätter jederzeit zu haben sind Der Abonnementspreis beträgt: per 3 Monat Mk. 8.25, auf das Samstags erscheinende Wochenblatt: Mk. 1.25 pro Quartal. Die Abonnenten unserer Agentur erhalten als Gratisbeilage den täglich erscheinenden „St a dt-Anze i g er“, der alle interessanten Lokalberichte aus Frankfurt, Mainz, Mannheim Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach, Hanau, Giessen etc etc bringt Den neu hinzutretenden Abonnenten wird die Zeitung von jetzt bis Ende September c gratis geliefert. Inserate aller Art finden in dem grossen Leserkreise der „Frankfurter Zeitung“ im In- und Auslande die weiteste Verbreitung. Die achtspaltige Petitzeile wird mit 35 Pfennig berechnet. Giessen, im September 1883. der Mwirth: Fb.. Schneider, Restaurateur zum Schiitzenhof, Gießen. Frankforter Zeitung und Handelsblatt. Auflage der täglichen Ausgabe: 30,600 MA Auswanderer ML befördert mit den rühmlichst bekannten Damvf- fchiff^n des Norddeutschen Lloyd über Bremen, der K.-A. P.-Aktien-Gefellschaft über Hamburg, der Red-Star-Linie über Antwerpen nach allen Häfen von Nord- und Süd-Amerika Chr. Wallenfels. Preise genau wie an den Seeplätzen bei direktem Abschluß. Wechsel auf alle größeren Plätze Amerikas zum Tageskurse. 1902 Preisermäßigung auf JL 80 nach New-Dork. 5903 Ein Familienlogis, 3 Zimmer 2c, per November zu vermiethen. Marktstr. 16, 2894 Feine und andere Wüsche wird sauber und billig gewaschen bei Frau Konradt, Neuenweg 40. 5307 Möblirtes Parterre - Zimmer. _________Gartenstraße 27. 5891 Ein Familienlogis zu vermiethen. __ Joh. Arnold, Asterweg 23. M 'Orb ^cembtr ii i^ember 1844 er! i^^en Ulanen-R, * ' '«l -tt Sch, «i«. erKSr 5956 Ein gepr. Heizer sucht dauernde Stellung. Näheres in der Exped. ds. Bl. z ..., 5957 Auf Michaelis ein Mädchen mit Wn M. Mi guten Zeugnissen für Küche und Haus- t^ivorstellung „Ar arbeit gesucht.Neuenweg 9 Darmstadt, Darmstad Iiingen heute bei ; Km aus Alzey, * Frhrn. v. - Se. Koni : Laalbau dem j Damstad! • Lrgnädigst geruh Am 29. Aug hu, Steuerrath: jbenS Philipps d - Se Könic Am 29. Aua angefertigt von Pr. Weicker, Neustadt 30. 5122 Ein kleines Logis zu vermiethen. ______________________Neuenweg 25. 5599 Ein freundl. Familienlogis von 3 bis 4 Zimmern zu vermiethen. H. Schnell, Brandgasse. Mrmiethungen. 5971 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Ludwigsplatz 4. 5892 Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__Steinstraße 55, 2. St. 5905 In meinem Nebenhause eine kleine Wohnung an ruhige Leute zu vermiethen. __Chr. Schopbach. ' 4683 Im meinem Hause an der Grünbergerstraße ist die Parterre-Wohnung, durch Herrn Controleur Geist bewohnt, anderweit zu vermiethen und am 1. Okt. beziehbar.__________Jacob Wißner. 5705 Kleines Logis (Vorderhaus) sofort beziehbar. Frankfurter-Straße 7o. 5832 Eine Stube mit Cabinet, mit oder ohne Möbel. Auch kann auf Ver- langen noch eine Mansarde beigegeben werden.__________Julius Wallach. 5140 Ein Familienlogis zu vermiethen. _______Neuen-Bäue 13. 5839 Der 3. Stock meines Hauies ist per 1. Oktober zu vermiethen. S. Katzenstein. 5512 Dammstraße 1 (Ecke der Nordanlage) 3. Etage, bestehend aus 5 Zimmern und Zubehör, per 1. November event. auch früher zu vermiethen^______ 5368 Geräumige Mansardenwohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen und Anfangs Oktober zu beziehen- Wilhelm Reiber, Bahnhosstr. 66. 1921 Marburger-Straße 24 ist der 2. Stock, 6 Zimmer mit allem Zubehör und Gartenantheil, zu vermiethen. 5590 Familienlogis zu vermiethen bei Louis Vogt, Große Mühlgasse^ 5944 Logis, sowie einzelne Zimmer, neu hergerichtet, gleich beziehb. Neuen-Bäue 20. 5921 Man beabsichtigt, das Haps des Herrn Fritz Kemp ff (Marburgerstr. 65) zu vermiethen. Reflectanten wollen sich an Herrn Rechtsanwalt Steinberger wenden._____ 5875 Ein kleines Familienlogis zu ver- miethen bei Th. Schmidt, Ederstraße 6- 5784 Eine Wohnung, bestehend aus 2 Stuben, 2 Kabinetten, Küche nebst Zubehör, an eine stille Familie zu vermiethen. C. Brandes Wwe., Frankfurterstr. 43 5591 Der mittlere Stock meines Hauses nebst allen Bequemlichkeiten, sowie zwei Zimmer in der Mansarde zu vermiethen. E. Kalbfleisch, Grünbergerstraße^ 4690 Ludwigsstraße 12 der mittlere Stock, 5 Zimmer mit allem Zubehör (neu hergerichtet), zu vermiethen. H. Bepler. 5633 Mein Hinterhaus mit Scheuer und Garten ist per Anfang November zu vermiethen. _____________L. Treff.__ -5777 Ein neuhergerichtetes Familienlogis mit allem Zubehör, per l.Okt. beziehbar, zu vermiethen. I. A. Busch Söhne. 5298 Ein gut möblirtes Zimmer. Graveur A. Konradt, Neuenweg 40. "4957^Eine geräumige Wohnung (8 Zimmer) nebst Zubehör wird billig vermiethet. Näheres m der Exped. ds. Bl. 4539 Wegen Wegzug der Frau Grämlich ist der untere Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit allem Zubehör in abgeschloss. Corrtdor, auf 1. Oktober zu vermiethen. Prof- Dr. Birnbaum. "2316 Der 3. Stock meines Hauses ist anderweitig zu vermiethen. _____________Carl Petri, Marktplatz. 5485 Das von Herrn R. Eckstein bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. _______________Grünberger-Straße 14. 5245 In meinem Hause sind die unteren Geschäftsräume, sowie ein Aarnilienlogis von 3—4 Zimmern zu vermiethen und sofort zu beziehen. _____________Ceory Leib. 5193 Zwei ineinander gehende Zimmer, unmöblirt oder auch möblirt, zu vermiethen. ____________________________Kreuz 13. Verpachtung Mein ganz in der Nähe des Langgönstr Bahnhofs gelegenes Haus, enthaltet 8 Zimmer und Küche, nebst Stallurz, Garten rc. lasse ich Samstag den 8. cr», Abends 8 Uhr, auf dem Rathhaus Lan|- göns öffentlich auf mehrere Jahre vee- pachten. Bemerkt wird, daß sich das 2U< wesen zu einer Wirthschaft sowie zu jeden anderen Geschäft eignet. 5939________Anton Schmidt. Meine Bagerei mit guter Kundschaft, verbunden rnft Wirthschaft, bin ich Willens, unter günstigen Bedingungen zu verpachten. Conrad Fiedler,