Nr. 209 1883 vureaur Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. •SS Gießen, den 8. September 1883. *1 : ZK: Telokbetong ist gerettet In Telokbetong herrscht große Noth, weil die Stadt in Folge großer Bimssteiubänk^ die vorgelagert sind, von der See nicht mehr zugänglich ist. London, 7. September. Dem „Standard" wird ans Hongkong vom 6. ds. gemeldet, es verlaute, die Franzosen hätten eine neue Niederlage vor Hanoi erlitten; einige französische Kanonenboote seien in der Richtung nach Sontay den Fluß hinaufgefahren, hätten die Festungswerke und die schwarzen Flaggen beschossen, sich aber nach mehrstündiger wirkungsloser Kanonade mit einem Verluste von 12 Todten zurückziehen müssen. Petersburg, 7. September. Die heutige Gesetzsammlung veröffentlicht die vom Kaiser am 25. Juni sanctionirten neuen Etats für Fußdrushinen und Reitersotnien der Reichswehr, wonach der Bestand der ersteren auf 43 Osfi- ciere,.659 bis Ml Combattanten letzteren auf 3 Officiere, 145 Combattanten und 140 Pferde festgesetzt wird. Athen, 7. September. Die bisherige Quarantäne für Provenienzen aus Malta, Cypern, Tripolis und den syrischen Gebieten von Alexandretta bis zur egyptischen Grenze, wurde auf eine fünftägige Beobachtungs-Quarantäne herabgemindert. Großherzogliches Polizeiackt Gießen. I. V.: K r a e m e r. Darurstadt, 7. September. Se. Königl. Hoheit der Großherzoa haben Allergnädigst geruht: Am 29. August den Steuercommissär des Steue^commissariats Heppen- hetm, Steuerrath Wilhelm Stein, auf jein Nachsuchen und unter Anerkennung feiner langjährigen treuen Dienste mit Wirkung vom 7. September d. Js. an in den Ruhestand zu versetzen. Lokales- _ Gießen, 8. Septbr. sSitzung der Stadtverordneten vom 6. Septbr.'I Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herren Beigeordneten Keller und Heß, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Barst, Gail, Grüneberg, Hanstetn, Hoch Homberger, Kauf, Lüdeking, Ad. Noll, Aug. Noll, Pfannmülle/, Scheel, L>chopbach, Bogt, Wenzel und Wortmann. — Unter Punkt 1 der TageS-Ordnung, die Quellwasserlettung betreffend, theilt zunächst Herr Bürgermeister Bramm mit, daß einer Aufstellung eines Brunnens in der Hofraithe des Herrn Metzgermeisters Seng von Setten des Letzteren nichts entgegenstände. — Das in Nr. 203 des „Gießener Anzeiger" erwähnte Gesuch von ca 30 Einwohnern des Selters- wegs in welchem die Nothwendigkett der Anlage eines Brunnens auf dem zwischen dem Kreuz und der Wolkengasse gelegenen Theile des Selterswegs dargclegt wird und welches Gesuch dahin geht, die Versammlung wolle b:e Frage der Aufstellung etneü Brunnens am Teufelslustgärtchen in Erwägung ziehen, kommt zur Berathung, deren Resultat der Beschluß ist, das Wasser des bestehenden Brunnens am Teufelslustgärtchen vorerst auf seine Brauchbarkeit für den Genuß untersuchen zu lassen; in gleicher Weise sollen die Brunnen am Ausgang der Löwengasse in die Bahnhofstraße, auf der Mäus- burg und in der Schulstraße untersucht werden. Der für die Schulstraße vorgesehene Brunnen der Quellwasserleitung soll seinen Standort auf dem Trottoir in der Nähe des Stadtkanals erhalten, der für den Kreuzplatz bestimmte auf die Milte dieses Platzes und der für die Mäusburg bestimmte an die untere Reichensand-Bahnhofstraße (Aus- n* er ^owengasse gegenüber, auf den Platz der früheren Jsterling'i'chen Häuser) gestellt werden. Die Verhandlung über das Gesuch von Einwohnern der Grünberger Straße um Beibehaltung der früher vorgesehenen Aufstellung eines Brunnens zwischen Licher und Grünberger Straße wird vertagt. — Dem Gesuch des Herrn Conrad Heuser, Namens der Bewohner am Schiffenbergerweg, entsprechend, wird die denselben für Bedienung der drei Laternen daselbst gewährte Vergütung auf je 35 erhöht. — Die Gesuche von Frau Wittwe Emil Mai und Herrn Carl Schwaab, beide auf Genehmigung zur Anlage von Cementtrottoir vor den Häusern der Gesuchsteller gerichtet, werden nach den Anträgen der Baudeputation genehmigt. — Gegenüber dem Gesuche des Herrn Architecten Stein um Erlaubniß zur Ableitung von Abfallwasser in einen städtischen Canal erklärt die Versammlung Beharren auf ihrem ablehnenden Beschluß. — Auf das Gesuch des Herrn Dr. Mettenheimer um Verwahrung und Schätzung der Wieseckböschung seitens der Stadt zum Zwecke der von ihm vorzu- nehmend.n Auffüllung desjenigen Theils seines in Die projectirte verlängerte Alicen- straße fallenden Geländes wird dahin entschieden, daß die fragliche Stelle mit natürlicher Böschung ohne besondere Stützung ausgefüllt werden könne. — Auf Grund einer Eingabe des Herrn Geometer Buttron, Setzen und Richten der Steine aus Anlaß der Parzellenvermessung, werden die Kosten von ca. 500 aus der Stadtkaffe bewilligt. — Der Antrag des Herrn Stadtverordneten Commerzienruth Noll auf Versicherung der Mitglieder der beiden freiwilligen Feuerwehren gegen Unfälle wird der Deputation für Feuerlöschwesen unter Zuziehung der Finanzdeputation überwiesen. — Der Kauf-Offerte einer Belgischen Firma auf Holz aus dem hiesigen Stadtwalde wird Genehmigung nicht ertheilt. — Eine Reihe Kostenrechnungen werden erledigt bieraus geheime Sitzung. 1 im Mechaus bei Wck. ,7's Vermischte-. ,T F?rbenteich, 6. September. Bet der heute ftattgesundenen Bürgermeifter- wahl ist der seitherige Bürgermeister Schwarz, der schon seit 14 Jahren dieses Amt führt, wiederum einstimmig gewählt worden. Es ist dies gewiß ein ehrenvolles ießener Anzeiger Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenz-Bureau«. Berlin, 7. September. Die Kaiferin hat in einem an Minister Maybach gerichteten Telegramm ihre Teilnahme an dem Steglitzer Eisenbahnunalück ausgedrückt und dem Vaterländischen Frauenverein 1000 at. für Die hülfsbe- Erstigen Hinterbliebenen überwiesen. Als solche werden zwei Mütter und acht Waisen bezeichnet. München, 7. September. Der König von Spanien ist Abends mit dem Pariser Schnellzuge hier ein^etroffen. Auf dem Bahnhöfe wurde er vom Prinzen Ludwig Ferdinand von Bayern und dessen Gemahlin, der Prinzessin Della Paz, empfangen und begab sich bald darauf nach Nymphenburg, wo er übernachtete. Die Abreise des Königs nach Wien ist auf morgen Abend ^gesetzt. Prei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. trdt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Ä«- „3” ptijt i,r .““««fetal •tn ott'W.b.U, ■ Erstes Blatt Sonntag den 9. September — Heute Mittag wurden unter Assistenz einer Jägerabtheilung und unter Mgendem Svtel an zwei hiesigen Finanzgebäuden doppelsprachiae Wappenschilder angebracht und Wachen vor denselben ausgestellt. Die Stadt ist ganz ruhig, löhr-rpi* ,7* ^‘Ptember- Au b^m htMigen u.ichenbegängn.sse Turgeniew's nahmen Mreiche Nolabilitaten, darunter auch der Botschafter Orlow, Theil. w Dem »Temps" zufolge hätte der chtnrsische Botschafter Tseng dem Minister Challemel-Lacour bei der gestern stattgehabten Unterredung die Grunb- «niln-?- rÄ Arrangnnent mttgetheilt, die Challemel-Lacour zur näheren Prüfung nachdem durch den Vertrag von Hue, der Frankreich das Protektorat h,%neUrC ßafle 6Esch°ffen worden. Die Grundlagen des Arrange- iorra?nro«»rb ^ejung, ohne bie Frage der Suzeranetät Chinas über Anam ’ crfoIße und die Grenze hergestellt werde, welche an gewtsfin iftb er $adi cfncr Meldung des Bureau Reuter aus Batavia uL Ar.lcht, über die Vulkanausbrüche noch nicht veröffentlicht. Die Zahl a^a?ra uni> Lampong umgekommenen Eingeborenen wird auf 30,000 Kttichlagen, die- Zahl der Europäer ist noch nicht bekannt. Die Garnison von Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 10. September 1878 über den Schutz der in fremd? Pflege 'gegÄene^Kind'tt unters Jahren. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherjvglichen Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme der Stadt Gießen. SkriPirfiniffo11 unJerem oom 31. Juli l. I. noch nicht nachgekommen sind, so wiederholen wir den Auftrag der Einsendung der Berzeichnrffe der m ^hren Gemeinden in fremde Pflege gegebenen Kinder unter 6 Jahren an das Großherjogliche Kreis-Gesundheitsamt Gießen Smd keme folche Kinder vorhanden, so ist dies der genannten Behörde mitzutheilen. ** I______________________________________ Dr. Bookman n. Bekanntmachung. stein, mehr^/Schlüffel und HundeblechErken°^' 1 1 Spazierstöckchen, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Brille mit Futteral, 1 Büchschen mit Höllen- Zugelaufen : 1 Kalb. rpl»’ 420, ' vJ0‘ pr. Vorkenninissen mti Mi Ü>t, Hungen, Nsenivaareiihliiidlmz. inscht bei einer feinire tion zu treten. Äs Zimmerarbeiten, io: r Oute ZeugiHW itpeb. ds- Bl. °?ann nach Wien zurückkehren, um die Berathnngen mit dem Grafen Kalnoky meder aufzunehmen. Das genannte Blatt hält es für zweifellos, daß die Be- Uthnngen ein praktisches Ergebniß haben werden und Rutnänien zu den beiden «atsermächten in ein ähnliches Verhältniß treten werde, wie Italien. Die ^sung der Donaufrage bleibe vorläufig in suspenso. . ~ Trotz des Verbotes der auf gestern anberaumten Volksversammlung anoen sich über 100 Arbeiter Abends in dem Versammlungs-Local ein. Diesen bewarfen die Wachen mit Steinen, wurden aber unter Aufgebot von mtttar und Polizei rasch zerstreut. 10 Personen wurden verhaftet. i. 7. September. General Ramberg empfing heute Vormittag >e Abtheilungs-Chess der Behörden und sprach die Hoffnung aus, daß die ver- sl>blmgsmaßigen Zustände in kürzester Zeit wieder herzustellen seien. Die Un- «ym nehmen im ganzen Lande ab und nur noch vereinzelte Störungen lil Schmal'« i'anfimter Hof'. 1t altere kranke W ige Pflegerin es beiderErped.t-> finden freunblitbt Aliceslraßk MiFamiliesch^ das kochen p j ;t und moglet W° ^^estaMi^ ynjtr&Ü-i-1 2 2 1 2 1 (4 2 2 (6 3 3 66 1883. es 3 1 (4 (6 (2 der Vrodverkäufer Pfd.i Weißbrod 28 27 56 54 25 50 48 22 21 44 42 Kirchliche Anzeigen Kinderkirche um 8 Uhr, Pfarrer Schlosser. Wafferwärme der Lahn. Am 8. Septbr-, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: 4- 12° R-, Lustwärme + L. Chr. Rübsamcn Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 2. September. Carl Grün, Rangirer bei der Main-Weser-Bahn zu Gießen und Anna Sauer, ledige Tochter des Arbeiters Georg Sauer zu Gießen. Den 5. September. Gustav Wilhelm Christian Wiesel, Kaufmann zu Gießen und Anna Juliane Sartorius, geb. Vogt, Wittwe des in Lich verstorbenen Kaufmanns Alexander Sartorius. Getaufte. Den 2. September. Dem Schlosser Ludwig Goß ein Sohn, Hermann Emil, geboren den 22. Jutt. Denselben. Dem Maurer Kaspar Ruhl ein Sohn, Georg Heinrrch, geboren den 28. Juli. Denselben. Dem Arbeiter auf der Margarethenhütte Johannes Wagner ein Sohn, Carl Ludwig, geboren den 6- Juli. Denselben- Dem Taglöhner Philipp Kltnkel eine Tochter, Eltsabethe Anna, geboren den 23. Juni. Denselben. Dem Kaufmann Johann Lux eine Tochter, Elfriede Johanna Mathilde Emilie, geboren den 19. August. Beerdigte. Den 1. September. Friederike Hoffmann, geb. Lynker, Wittwe des Kaufmanns Carl Hoffmann, alt 78 Jahre, starb den 30 August.___________________ Witterungskunde/) 9. September. Sonntag. Zunehmend kühl, frühmorgens regnerisch, tagsüber veränderlich, mit Aufhellungsperioden kurze Zeit Morgens und kurze Zeit Nachmittags. In den westlichen und südwestlichen Gebieten sind noch immer bei besonders spätabends tiefliegender Temperatur ergiebige Niederschläge zu erwarten. Zur Festlegung der Niederschlagsgrenze reicht das Beobachtungsmaterial nicht aus. 10. September. Montag. Fortgesetzt frühmorgens kühl, bedeckt und wohl auch regnerisch, dann etwas aufgebcssert, lichter bedeckt, auf Mittag zu bewölkt bis regnerisch, zumal in den südlicheren Gebieten Nachmittags auf kurze Zett aufgehellt, Abends wohl bedeckt, dabet zeitweise windig. Die Prognosts von Bewölkung und Niederschlag gründet sich auf die Annahme, daß die kühlen Winde aus nördlichen Strichen Wolken ausschetdcn und dadurch die Besonnung hindern. Es ist möglich, daß bei Abends zellweise frischen Nordwinden die Bewölkung theils herausgefällt, theils aufgesogen wird und dann der Charakter einzelner Tage ins Gegenthetl verkehrt wird. Die Niederschläge fallen dann ,mehr westlich. Morgens herrschen dabet mehr Winde aus südlichen Strichen. 11. September. Dienstag. Frühmorgens kühl, Morgens bedeckt und nebelig bis regnerisch, später etwas aufgebessert, Nachmittags Neigung zur Aufheiterung mit besonders Nachts allgemein noch tiefliegender Temperatur. Die Nordhälfte Europas hat mehr trockenes, früh kühles, heiteres und tagsüber wärmeres Wetter. *) Aus Dr. L. Overz 1 er's Wetter-Prognose für den Monat September, abgeschlossen am 15. August (Verlag der M. Lengfeld'schen Buchhandlung in Köln, Preis 1 X}- — Nachdruck verboten. Handel und Verkehr. Gießen, den 8. Septbr. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund X 1.12—1.25, Hühnereier per Stück 5—6 H, Käse Stück 4—9 Kasematte 3 H, Erbsen per Liter 20 Linsen 30 H, Tauben per Paar 50—70 H, Hühner per Stück X 0.90—1.40, Hahnen per Stück X 0.50—0.85 Enten pr. St. X 1.30—1.70, Ochsenfleisch per Pfund 70 Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 50 bis 54 4, Schweinefleisch 62—64 H, Hammelfleisch 62—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo X 4.00—5, Milch pr. Ltr. 13—18 X Gänse pr. Stück 0—0.00. Zwiebeln per Ctr- X 7—7.50. __________ Kranrsrrrt a. 8K», 8. Septbr., Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Alb'-rt Kaufmann in Gießen.) Creditaclien 2483/„, Staatsdcchnactlen 275^2. Galizier 2523/i Lombarden 130V6, Nord- westbahnactien —, Gotthardbahnactien 112i/4, Darmstädter - Bankactien 1555/s, Disconto Commandit 1957z, Oesierr. Sillnrrente 67, 4u/o Ungar. Gotdr-nte 745/ie, 40/o 1880er Rusien 72*/4, 0% 1877r Russcn 91 Vr, 2. Orient-Anleiüe 57%, 4“/0 Spanier 58V2, 5% Ri-mäntifiv Rente 935/ig, 4°/b Unisic. Egvpter 71 Vs, o°/o Türken 1015/ie, Marienburger —, Hess. Ludwigsbahnact. 113Vä- Tendenz: fest.' 2 1 I. V.: Kraemer. SSrofrpteifc vom 9. bis 2 3. September 188 3. A A 56 Gießen, den 8. September Großherzogliches Polizeiamt Gießen. „ (4 Pfd.) Weißbrod .... bei M- Lenz u- C. Steinberger „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte bei M. Lenz u. C. Steinberger „ (4 Pfd.) Schwarzbrod 1. Sorte bei M. Lenz u. C. Steinberger „ (2 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei M. Lenz u. C. Steinberger „ (4 Pfd.' Schwarzbrod 2. Sorte bei M- Lenz u. C. Steinberger „ (6 Pfd.) Schwarzbrod 2. Sorte bei L. Keil, Ludwig Schneider, Carl Wallenfels, L. Kroneberg, Georg Müller, K. Haas...... ) Schwarzbrod 1. Sorte 25 bei Hch. Rain 22 ) Schwarzbrod 1. Sorte oO bei Hch. Rain 41 ) Schwarzbrod 1. Sötte — ) Schwarzbrod 2. Sorte 2. bei Hch. Rain 2 ) Schwarzbrod 2. ©orte 44 bei Hch. Nam 4. ) Schwarzbrod 2. Sorte v' der Bäcker 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod . . . . bei M. Lenz u. C. Steinberger 1 Kgr. (2 4 Zur gefl. Beachtung Schriftliche Anfragen wegen Auskunftscrthoilnng über Inserate rc. können rü nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke tür die Rückantwort oe gt ist. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen sind, rft dre «xp-d'.non keinerlei Auskunftsertheilungen befugt. Offertenbriefe sind — Joroeit ferne gegentheiligen Abmachungen getroffen wurden — in der Expedition adzuooiem^^^, Leugniß für den Wiedergewählten, daß er sein Amt bisher zur größten Zufriedenheit feiner Mitbürger geführt hat und wünschen wir, daß er noch recht lange zum Segen unserer Gemeinde wirken möge. Lang-Göns, 6. September. Bei der gestern hier abgehaltenen Gemeinderathsersatzwahl siegte der bisherige Beigeordnete Anton Wagner V. mit 149 Stimmen gegen seinen agittrenden Bruder Johannes Wagner VII., welcher nur36 Stimmen er^c Hefe empfiehlt die Hefehandlung von 5958 5583__Fr. Krogman F» Wokoun Wwc., geb. Bob 5834 Putzpulver eingetE» Wallthorstr-22, neben Bäcker mstr. W-Löber. -Li Alle Sorten Farben, trocken und aus das Feinste in Oel gerieben, wie überhaupt alle zum An- 37OQ 2C* erforderlichen Artikel kaust man gut und billig bei Ä NUii b7*pwvril herzogliches fc Wal W |Dar SÄ ver -N MÄH n. 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I. verstorbenen Kaufmannes Franz Emil Pimper von Gießen, die Wittwe des Kaufmanns Karl Flett, Louise, geb. Friedrich daselbst, hat dessen Nachlaß nur unter der Wohlthat des Erb- verzeichnisses angenommen. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an diesen Nachlaß zu bilden haben, hiermit auf- gefordert, solche so gewiß binnen 21 Tagen, von heute an gerechnet, in der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Gerichts anzumelden, als sie sonst bei Feststellung des Nachlasses unberücksichtigt bleiben. Gießen, den 5. September 1883. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. 6014 Stammler. Die Aepfel und Birnen von den Bäumen am alten Steinbacherund alten Anneröder-Weg, sowie auf den Anlagen des Lutherbergs und Lerchenwäldchens sollen Montag den 10. ds. Mts., Nachmittags 5 Uhr, versteigert werden- Anfang am Steinbacher-Weg. Gießen, am 8. September 1883. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. ________A. Bram m._____6006 Verkauf von Kastanien und Samen von Waidbäumen. Die Kastanien-Ernte von den Alleebäumen der Staatsstraßen im Baubezirk Gießen, sowie der Ahorn- unb Eschen-Sauren von denselben soll im Submissionswege vergeben werden. Angebote sind bis längstens den 15. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr, schriftlich auf unserem Bureau einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können. Gießen, den 7. September 1883. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Für Jagdfreunde! Bringe hiermit mein reichhaltiges Lager in Jagdgewehren "W-E in empfehlende Erinnerung und offerire Leiaucheux von Mk. 40 an, Centraifeuer von Mk. 60 an. Für die bei mir gekauften Gewehre übernehme entsprechende Garantie. 5876 «Ä.. Dichore, Büchsenmacher. n »Ml ■ IIWIIIIIilMII sind in größter Auswahl emgetroffen. Hermann Hatz im früher Heichelheim'schen Geschäft. Neuheiten IN 5959 Von 6012 Mycothanaton von Vilain & Comp. in Berlin, seit 1861 von Behörden und Bautechnikern erprobtes Mittel gegen , Hausschwamm Stock und Fäulniß" zum Fabrikpreise von 50 H per Ko. excl. 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Am Mitt nilerörterte Nach, N ist bekann 12. Kbruar d. Z Dr. Clausir ^strichen jinb, Seiten dursten, ning ist es wohl Dr. Clausmi lath Dr. honvit "ur 4733 Stimn ^halten; aus Di . Bei der c ™ Gria^f WerungsrH H Mdidat Ulkende Die Salz f dem Grasen Wiano in Wien * Kalnoky q, ^®*n, ibo9 diese Vorac besonderen H Mt nnd m ag^Wiih. Weidig. 5947 Ein zweistöckiges Wohnhaus mit Mansarden, in schönster Lage Gießens, ist preiswürdig zu verkaufen. Herr Rechtsanwalt Baist wird ^aufs liebhabern die nöthige Auskunft ertheilen. 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