ter. meine santes, Zimmer solche , reich- vürdige isondere blikums sei. •rliii. jeder mgst- mant rzog) lovcmbcr: leert ter aus 7430 ber in der wald. t frei. 11. "MÄ straße S. : nach: 8>s* 11*, H53 i»*, « 455, 7’*, orf). , 4«, 7°*, von: 1*5* 2a, 653*, 11« u 433, 6'8, 12'*- ten Ziffer» Ar. 260 > Zweites Blatt. Donnerstag den 8. November 18S3 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Meßen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Bureaur Schulstraße 7. von der egyptischen Expeditions - Colonne bei El Obeid auf's Haupt geschlagen worden seien, bis jetzt noch nicht bestätigt hat. Indessen wird die englische Regierung schwerlich gewillt sein, ihre Truppen aus Egypten gänzlich wieder zurückzuziehen, nachdem sie erst zur Pacificirung dieses Landes so große Opfer gebracht hat. Es handelt sich vielmehr darum, um wie viel die englische Occupations-Armee reducirt werden solle und darüber scheint man in den Londoner Regierungskreisen allerdings verschiedener Meinung zu sein. Auf der einen Seite behauptet man, daß zwei kleine Garnisonen in Kairo und Alexandrien genügten, um den Engländern Egypten zu erhalten, auf der andern Seite ist man der Ansicht — und deren Hauptvertreter ist Niemand Geringerer, als General Wood selbst, der Höchstcommandirende der englischen Occupations- Armee — daß zu diesem Zwecke eine verhältnißmäßig bedeutende Truppenzahl nothwendig sei. Sir Evelyn Wood ist der Meinung, daß mindestens 3000 Mann englischer Truppen in Egypten bleiben müßten und wie die Dinge liegen, wird Sir Evelyn Wood wohl auch mit seiner Ansicht durchdringen, denn mit einer Handvoll Truppen könnten die Engländer etwaigen neuen an sie in Egypten herantretenden Ereignissen ernster Natur doch nicht die Stirn bieten. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Zum Borgwesen. (Nachdruck verboten.) Die Nachtheile unseres v.-rwerflichen Borgwesens drücken unsere Handwerker und den „kleinen" Geschäftsmann ganz empfindlich und namentlich werden mit Beginn des Winters die Klagen über das lange Kreditnehmen immer lauter. Sehr oft muß der Handwerker viele Monate, meist sogar ein volles Jahr warten, bis seine Arbeit bezahlt wird, und so verliert er nicht nur die Zinsen des auf sein Erzeugniß verwendeten Kapitals, sondern er kommt auch nicht selten In die Gefahr, durch die inzwischen eingetretenen Bermögensverschlechterungen seiner Kunden seine wohlerworbene Forderung ganz oder iheilweise zu verlieren- Auch find die Fälle durchaus keine Seltenheiten, wo der Kunde nach so langer Zeit den Empfang der Waare überhaupt fortleugnet und bestreitet. Der Gewerbtreibende braucht aber beständig Baargeld, um die nothwendigen Rohmaterialien für seinen Geschäftsbetrieb einzukaufen, die Löhnungen für seine Arbeiter zu bestreiten, die laufenden Steuern und Auslagen zu berichtigen und endlich den Unterhalt für sich und seine Familie zu besorgen. Fast bei allen kleineren Geschästsleuten besteht die Unsitte, daß erst mtt Schluß des Jahres die R-Snungen sür die geleisteten Arbeiten den Kunden eingesendet werden und gerade durch diese längere Borgfrist kommt der Handwerker nur zu oft selbst in Verlegenheit, seine eigenen Zahlungsverbindlichkeiten pünktlich erfüllen zu können, Er ist genöthigt, mit namhaften Opfern sich anderwärts Gelder für den Betrieb seines Geschäfts zu verschaffen, während er seinen Kunden das weiter kreditirt, was er langst von ihnen hätte fordern können, und da ihm meist das nöthige Baargeld mangelt, entgeht ihm der Vortheil, günstige Geschäftskonjunkluren auszunutzen und insbesondere seine Vortheile zu genießen, welche bei Baarzahlung und beim Einkäufe der Materialien en gros gewährt werden. Der Handwerker hat eben nur Forderungen in se.nem Kontobuche, aber nur selten Baargeld in seiner Kasse. Durch das Aufgeben dieses langen, in wtrthschaftstcher und moralischer Beziehung schädlichen Borgens aber würde die Gesammtzahl der Konsumenten nur gewinnen, denn derjenige Kunde, welcher den Kredit des Kaufmanns oder des Gewerbtreibenden in Anspruch nimmt muß in der Regel die Waare theurer bezahlen, da der Kreditgeber die Zinsen seines Kapitals auf den Preis der Waare schlagen muß- Der kredst- dedürftige Konsument wird also abhängig vom Kreditgeber und so werden unsere Geschäftsleute endlich begreiflicherweise dazu verleitet, ihre Ansätze in den Jahresrechnungen höher zu stellen, als sie nach den normalen Verhaltn ffen beiragen würden, weil sie eben die entgangenen Zinsen infolge ihres langen Wartens aus diese Weise ausgleichen wollen. , . .. Das lange und leichtsinnige Kredtigeben ist aber auch sür den Konsumenten nut den verwerflichsten Folgen begleitet, da er durch dieses von allen Seiten in so ausgedehntem Maße gewährte Kreditiren leichtsinnig und geradezu verleitet wird, mepr ju lausen und zu konsumiren, als er nach Maßgabe seiner Verhältnisse überhaupt nothtg hätte. Wenn dann zu Beginn des Neujahrs die zahlreichen Rechnungen kommen, stellen sich bei ihm sehr oft Geldverlegenheilen ein, da ferne Mittel zur sofortigen Begleichung derselben nicht ausreichend sind, und der Gewerbtreibende muß weiter roarten9Bie viele Buchforderungen verliert der kleine Geschäftsmann in Folge dieser langen Kreditgewährungweil mittlerweile seine Schuldner entweder starben oder °^^°Lewer" läßt sich aber nun nicht verkennen, daß an dem berührten Uebelstande sehr häufig die Geschäftsleute selbst mit einen großen Theil der Schuld tragen, indem sie nach ihren Begriffen die Höflichkeit gegenüber den Kunden nicht gern verletzen möchten und in Folge dessen mit der Ueberreichung der Rechnungen monate- und jahre- lang Etew^ wohlhabenden Klassen beanspruchen der h-rs-brachten Sitte gemäß gewöhnlich den allerlängsten Kredit und betrachten es als etwas ganz Selbstverständliches , daß sie jenen kleinen Gewerbtreibenden, denen sie ^rhett gegeben, die Rechnungen erst mit Schluß des Jahres und vielleicht auch wohl noch später bejablen. bag ber Kunde von den Geschäftsleuten die Rechnungen nicht erhält, obwohl er sie mehrfach fordert. Die bedauerliche Indolenz der kleinen Gewerbtreibenden läßt die großen Vortheile emer rafchen Baa^ablung hrer Arbeit nur zu oft verkennen und endlich wird erfahrungsgemäß in den metften gatten der bezahlende Kunde nicht besser bedient, als jener, welcher den Kredit des Geschäftsmannes in Anspruch nimmt, ja, der letztere erfreut sich meist noch einer viel sorg '"'«"ttÄa-ll »--» d°« fumtrenbe Publikum der althergebrachten Gepflogenheit huldigt und, statt seine Einkäufe 6mr '$Ä”bSlÄäL »-= »,61 u«b tU l» IN'. Mark erschüttert wird, ist klar, und wenn nicht aus diesem Gebiete eine Aenderung durch einheitliches Vorgehen seitens ber Gewerbtreibenben, der Innungen, Genossenschaften u s w. eintritt, müssen sachgemäß bie Leistungen der einzelnen Arbeiter von 3aSr HiÄwwW»* - °» ! licherweise nickt in allen Gewerben statt unb am wenigsten wirb ber Krebst von den- > I jenigen Geschäftsleuten beansprucht, die sich mit dem Vertrieb von Nahrungs- unb Gemißmitteln beschäftigen. Bei der Textilindustrie aber und bei den Bekleidung?, Politische Ueberficht. Gießen, 7. November. Der Bundesrath hielt am Freitag eine Plenarsitzung ab, von welcher Mglich hervorzuheben ist, daß in ihr die Ausführungs-Bestimmungen zu der .Wischen Deutschland und Frankreich abgeschloffenen Literar - Convention genehmigt wurden. Die mysteriöse Verhaftung des jüngsten „Bismarck-Attentäters" in Dirschau bedarf noch immer der Aufklärung. Die osficiösen Blätter bewahren hierüber ein merkwürdiges Stillschweigen, aber es scheint, als ob sich diese ungeheuerlicher Affaire in ziemlich einfacher Weise auflösen sollte. Wenigstens weiß die „Dirschauer Zeitung" zu berichten, daß der Verhaftete weder russischer Officier, noch Schauspieler, noch auch Nihilist ist, sondern daß er vielmehr in bie Kategorie der ganz gewöhnlichen Schwindler gehöre, auch scheine es bei ihm im „Oberstübchen" nicht ganz richtig zu sein. Nun, das Letztere dürfte zutreffen, denn man hat bei dem Verhafteten eine Morphiumfpritze gefunden und mit einem derartigen Instrument werden schwerlich „Attentate" auszuführen sein; im Uebrigcn wird man doch wohl bald über die ganze Angelegenheit etwas Bestimmteres erfahren. . Der Reichskanzler hat in seiner Eigenschaft als preußischer Handels- Minister an die preußischen Handelskammern ein Circular-Schreiben gerichtet, welches sehr dankenswertste Anweisungen für die Anknüpfung von Geschäfts- Verbindungen mit ausländischen Firmen enthält. Es sind dabei namentlich die Gefahren berücksichtigt, welche aus Engagements mit unbekannten, vom Platze aus auf ihre Solidität nicht zu prüfenden Firmen entstehen können. Man erinnert sich hierbei einer älteren Verfügung des Fürsten Bismarck, wonach die deutschen Coniuln nicht mehr directe Auskünfte auf Anfragen deutscher Geschäfts- Firmen geben dürfen. Als Ergänzung dieser Anordnung ist die Centralisirung ber Auskunftsertheilung an der leitenden Ministerial-Jnstanz zu betrachten, welche auf Grund der regelmäßigen Consular-Berichte in der Lage ist, jedem an sie gelangenden Ersuchen in der bezeichneten Richtung nach Möglichkeit stattzugeben. Die Centrumspartei ist bei mehreren in der letzten Zeit stattge- sundenen Ersatzwahlen zum preußischen Landtage stark engagirt gewesen. Nur in einer derselben, bei der in Deutsch - Krone - Flatow stattgefundenen Landtagswahl, ist ihr Caudidat nicht durchgedrungen, in allen andern Wahlkreisen hat bie Centrumspartei glänzend gesiegt. Es handelt sich hier allerdings um alte schlesische und westfälische Stammsitze des Centrums, trotzdem dürfte aber eine Partei schwerlich einen derartigen Fall zu verzeichnen haben, wie eben jüngst in einem der westfälischen Wahlbezirke, in welchem sämmtliche abgegebene Stimmen bem Centrums-Candidaten zufielen. Es ist dies wieder ein Beweis dafür, wie festgegründet der parlamentarische Besitzstand des Centrums ist und dieses Bewußtsein ist es wohl mit, was die Vertreter der ultramontanen Partti in den Parlamenten so zuversichtlich macht. Die Schlüsse, welche man aus dieser That- sache auf die fernere Entwickelung unseres gesummten politischen Lebens ziehen kann, sind nicht sehr erfreulicher Natur. Die Thätigkeit der österreichisch-ungarischen Delegationen kann man, soweit es sich um die auswärtige Politik handelt, als abgeschloffen betrachten, Es ist nicht uninteressant, zwischen den Berichten, welche bie beiderseitigen Ausschüsse für das Budget des Auswärtigen erstattet haben, einen Vergleich zu ziehen, welcher erfreulicher Weise den Beweis liefert, daß man in beiden Reichshälften mit der auswärtigen Politik der Regierung durchaus zufrieden ist. Von besonderem Interesse ist es hierbei, daß die für das deutsch - österreichische Bündniß so wohlwollenden Aeußerungen in den Vertretungskörpern Oesterreichs und Ungarns von Männern abgegeben wurden, die sich in nationaler Hinsicht in keiner Weise mit den Deutschen verwandt fühlen. Das Resumö der Ausschuß-Verhandlungen gab in der ungarischen Delegation Max Falk, trotz seines deutschen Namens ein Magyar reinsten Wassers, in der österreichischen der Czeche Graf Clam - Martinic. Weder von Magyaren noch von Czechen kann man behaupten, daß sie sonderliche Freunde Deutschlands und der Deutschen seien, aber ihren berufenen Vertretern leuchten die Vorthefle, ja die Nothwendigkeit des Bündnisses Oesterreichs mit Deutschland ein und darüber kann man nur aufrichtige Genugthuung empfinden. Der Leiter der auswärtigen Politik Frankreichs, Herr Challemel - Lacour, ist dieser Tage nach Cannes abgereist, um in dem milden Klima dieses südfranzösischen Badeortes seine angegriffene Gesundheit wieder herzu- stellen. Es ist sehr wahrscheinlich, daß Challemel - Lacour von dieser Reise aus feinen Pariser Posten zurückkehrt und der Ministerpräsident Ferry, welcher einstweilen die Leitung des auswärtigen Amtes übernommen hat, wird dieses Portefeuille , wie ja schon bekannt, wohl auch in Zukunft beyalten. Wie sich unter feiner unmittelbaren Entwickelung die ostasiatffchen Händel gestalten werden, bleibt abzuwarten; vorläufig scheint es, als ob die Franzosen in Tongking wieder energischer vorgehen wollten. Es soll sogar in ihrer Absicht liegen, ras unweit der chinesischen Grenze gelegene Bacninh zu besetzen; ob aber China die Occupation dieses Ortes als einen Kriegsfall betrachten würde, rote englische Blätter meinen, ist denn doch noch sehr zweifelhaft. In den leitenden Londoner Kreisen wird jetzt auch die Frage mit discutirt, ob eine gänzliche Zurückziehung der noch in Egypten stehenden englischen Truppen nicht angezeigt erscheine. Ruhe und Ordnung sind ja nun verhältnißmäßig im Pharaonenlande wiedergekehrt und auch der Aufstand im Sudan geht seinem Ende entgegen, wennschon sich die Nachricht, daß bie Empörer gewerben ist das Kreditnehmen zur wahren Epidemie geworden. Der Schneider und Schuhmacher leiden am meisten und in ihren Kontobüchern sind fast auf jeder Sette Verluste verzeichnet, so daß cs dadurch erklärlich wird, daß namentlich diese beiden Gewerbe den größten Procenffatz zu den Konkursen stellen. Selbstverständlich wirken diese Konkurse wieder zurück aus die Lieferanlen des Schneiders und Schuhmachers, auf die Tuch- und Lederhänvler und wenn durch Konkurse der ersteren die letzteren auch nicht gerade gezwungen werden, selbst den Konkurs zu eröffnen, vertheuern sie doch die Maaren im Allgemeinen und der Konsument zahlt das nut, was durch das leicht- sinnize Borgen verloren gegangen ist. Wird aber endlich einem der beiden genannten Gewerbtreibenden, Schneider sowohl wre Schuhmacher, von einem Konsumenten dte Alternative gestellt, entweder sich bei Bomzohlung einen Scootoabzug von 2 pCt. gefallen zu lassen oder ein sechsmonatliches Z>el zu geben, so werden in den häufigsten Fällen diese lieber das letztere wählen, ohne zu bedenken, daß sie damit wtrihschaitlich viel schlechter fahren Eine Aenderung und B sserung dieser wirthschaftlichen Erbkrankheit aber ist nur allmählich und durch gemeinschaftliches Vorgehen zu erreichen und namentlich den Innungen und Gewerbvereinen ist es Vorbehalten, bahnbrechend und belehrend aus diesem Gebiete vorwärts zu schreiten. LandwirthfchaftlicheS. An „die zweckmäßigste Aufbewahrungsweise der Kartoffeln", worüber vor mehreren Jahren Dr. E. Schulze in der Zeitschrift für die landwirthschastlichen Vereine des Großherzoglhmus Hessen berichtet, zu erinnern, dürfte gerade jetzt der rechte Zeitpunkt sein. Dr. Schulze schrieb damals: Die bisher mitgetheilten Maßregeln wollen nur dazu dienen, eine Übertragung der Krankheit von den kranken aus die gesunden Knollen zu verhüten; ft: können aber nicht verhindern, daß die Knollen, welche beim Einbringen in dte Aufbewahrungsräume schon inficirt sind, später faul werden. Um die durch diesen letzteren Umstand verursachten Verluste zu verhüten, ist mir nur ein Mittel bekannt; es besteht darin, daß man die Kartoffeln dämpft und dann ti Fässern und Erdgruben einstampft. Eine derartige Aufbewahrung wird in den landwirthschastlichen Zeitschriften häufig für solche Futtermittel empfohlen, wckche dem Verderben leicht ausgesetzt sind, oder welche sich nicht gut trocken machen lassen, z. B. für Kohl- und Rübenblätter, für Futtermais, auch wohl für Dickwurzeln und dergleichen; sie wird aber, so weit mir bekannt wird, von den praktischen Landwirthen noch weit weniger angewendet, als sie es verdient- Daß diese Aufbewahrungsweise sich speciell für die Kartoffeln gut eignet, dafür spricht das Zeugniß eines praktischen Landwirihs, des Herrn Stephan in Hetzloch (Rheinhessen), der 75 Malter zur Fäule geeignete Kartoffeln auf obige Anregung hin gedämpft und in Fässern eingestampst hatte, von denen er dann versicherte, daß sie sich sehr gut confetoirt hätten. In Ermangelung von Fässern bediene man sich einfacher Erdgruben, die aber vor Nässe geschützt werben müssen; am besten dürften susgemauerte Gruben sein. Ein festes Einstampfen der Kartoffeln ist durchaus erforderlich, um die Bildung von Hobl- räumi'n im Innern der Masse zu verhüten; denn überall da, wo solche vorhanden sind ober wo die Lust zutreten kann, pflegt Fäulniß ober Schimmelbilb..»^ Das Dämpfen der Kariofieln ist nöthig, um die Pilze unschädlichem das Einstampfen der Masse zu erleichtern. Eine Beirut chuna von Uvb Zweisel die Haltbarkeit der Masse noch erhöhen und dürste babef feh^6 °bne pfehlen sein- v“ i'?0, zu em= In aleicher Weise ist schon wiederholt empfohlen worden ben m der Runkelrüben im Herbste auf diese Weise einzumachen. Als Vortbtt? gehoben, das man durch Faulen keine Verluste erleidet, der ffierlb her “ 6, sauren Geschmackes (,bi* Ursacke aöt G,-halt an Milchsäure, welche bet derGährung sich bildet), welchen sw L-n Vtey sehr gern gefressen werden. «"»chmen, vom Berzeichnist der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der StM Gießen vom Monat Oktober 1883* “ R Je 50 Kilogramm kosten e c an 3 & © 8? „4t. ,41.A4) AI. -5, AL 43, AL «AL «3, «AL «3, AL^ «AL.3, 3 25 3 25 168 13 —14 — 21- 22- 10 25 9 25 18-24- 22 - 7 - 70 87 Je Vz Kilogramm kostet E EM E t£S5 § Q iS N s; D «ALA, AL -3, AL «3,\JL AL «3, AL «3, AL «3, AL «3, «AL ,3$ $ A 56 1 30 9 170 19 28- 21 66 13 18 S 70 |72 £ a = s-s ALS) B «1 u- 50 '60 62181611 ^60 — 54 j70 64 25 1712 es MM «d- ALA3, $ $ 8 25 7 50 E Allgemeiner Anzeiger. Bersteigerungs -Anzeige. Kommenden Donnerstag den 8. November d. I §., Vormittags 10 Uhr, zu Garbenteich in der Behausung des Schreinermeisters Hrn. 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Schon haben die bedeutendsten Lutherstädte, Erfurt, Wittenberg, Worms gerade in diesen Tagen, ihre besonderen Festfeiern gehalten und dadurch heilige Begeisterung und das Bewußtsein von der hohen Bedeutung dieses Jahres als des Jubeljahres der Geburt Luthers in die weitesten Kreise hineingetragen. Jede große und kleine evangelische Gemeinde hat nun die Aufgabe, in den kommenden bedeutungsvollen Novembertagen das Lutherjubiläum in würdiger, segenfchaffender Weise zu feiern. Auch die evangelische Gemeinde Gießen darf und soll nicht zurückbleiben. Wir wollen das Lutherfest mit Gottes Hilfe alfo feiern, daß wir durch dasselbe unseren Dank gegen Gott bezeugen für alle Wohlthaten der durch Luther begründeten Reformation; daß wir ferner von Neuem freudig uns bekennen zu der durch Luther errungenen Glaubens- und Gewissensfreiheit, die da ist eine Freiheit nicht von dem Evangelium, sondern durch das Evangelium Jesu Christi; daß wir endlich zu bleibendem Eindruck unserer Festfeier stets uns beeifern, als treue Kinder der Reformation unsere evangelische Kirche hoch zu halten und durch rechtschaffenen Wandel in ihrein Geiste ihren geistlichen Segen in himmlischen Gütern durch Christum zu bewahren und zu bewähren. Um solches zu erreichen, soll unsere Lutherfeier in den einfachsten, würdigsten Formen begangen werden. Das Programm derselben ivird nebst besonderer Einladung ungesäumt mitgetheilt werden. Aber jetzt schon bitten wir freundlichst alle protestantischen Glaubensgenoffen unserer Stadt, sich mit uns im Geist evangelischen Friedens und Eifers zu vereinigen zu einer würdigen und gesegneten Feier des Lutherjubiläums. Wir wollen, fern von allen Angriffen nach außen hin, auf unserem eigenen kirchlichen Boden als evangelisch-protestantische Christen das dankbar preisen und zu dem freudig uns bekennen, was uns durch das Gotteswerk der von MartinLuther begründeten Reforination gegeben und anvertraut worden ist. Gott aber wolle also in Gnaden über unserer ganzen Festfeier walten, daß sein guter Wille geschehe und sein Segen unser bestes Theil werde in den Herzen, in den Häusern und in der ganzen Gemeinde! Gießen, den 29. Oetober 1883. Das Comitc M Vorbereitung der Lutherfeier in Giefzeu: Dr. Boekmann, Provinzialdirector. Bramm, Bürgermeister. Dingeldey, Pfarrer. Ferd. Gail, Kaufmann. Dr. Gottschick, Professor. I. Haustein, Fabrikant. Knorr, Landgerichtspräsident. Dr. Naumann, Pfarrer. Schlosser, Pfarrer. Dr. Stade, Professor. Vigelins, Schuldirector. 7241 Hierdurch beehre ich mich, verehrlichem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich Montag den 8. ds. an hiesigem Platze Scltersweg 71 eine Colonial- und Matmalwaarcn-, Tabak- und Cigarren-Handlung eröffnen werde. Gestützt auf langjährige Fachkenntniß, hoffe ich bei durchaus reeller Bedienung mir das Vertrauen verehrt. Publikums zu erwerben und zu erhalten, und indem ich um gütige Unterstützung meines Unternehmens bitte, zeichne Gießen, den 3. November 1883. Auflage 315000; das verbreitetste aller deutschen Blätter übcrhaupt; außerdem erscheinen Uebersctzuugen in dreizehn srewdeu Sprachen. Seidel 8? Naumanns Nähmaschinen Singer A für Familien, Singer Medium und Nr. 4 für Schneider erhielten auf der internationalen Weltausstellung zu Amsterdam den höchsten dieser Art Maschinen verliehenen Preis die goldene Medaille Die mit diesen in Concurrenz stehenden Fabrikate der Singer-Comp., Singer A, Medium und Nr. 4 Maschinen konnten nach einer öffentlichen Erklärung des Herrn Cl. Müller, Mitglied der Jury dieser Ausstellung, überhaupt nicht zur Prämiirung vorgeschlagen werden, da sie den Erzeugnissen speciell der meisten deutschen Fabriken keineswegs ebenbürtig waren, sondern im Vergleich mit diesen zurückstanden. Wenn nun der Vertreter der Singer-Comp., Herr G. Neidlinger, jetzt, nachdem ihm dies ganz genau bekannt ist, immer noch behauptet, auf diese Maschinen das Ehrendiplom empfangen zu haben, so ist dies eine ihm bewußte und nur aus Täuschung des Publikums berechnete Unwahrheit. Wermifchte Anzeigen. 7340 Ein junger Mann findet Kost und Logis-Tenfels-Lustgärtchen 3. . i A Technicum Mittweida ',e\ % \ e a) Maschinen - Ingenieur - Sehule \ U "b) Werkmeister-Schule. \ » — Vorunterricht frei. —\ Mein gut assortirtes Lager in Wollgarnen m den bekannten guten Qualitäten bnnge rn empfehlende Erinnerung. 7 294 Ch.r Wallenfai« Stets frische, ^itteMtte^' empfiehlt zum Marktpreise Maninas unTIäffi#, bet C. Stiiehrath, Möbelfabrik 5jp Marinirte «Häringe^ Neue ruff. Sardinen, Rollmöpse, Engl. Bückinge, Prima Glb-Caviar eptpfiehlt 7997 feg. Willi. Weidig. Weisskraut per CirTHZ ' Kotlikraut < ka abzugeben. (7392) Neustadt 10. Wermietßungen. 7189 Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet. Ludwigsstraße 57. (Nachfrage 2. St.) 6926 Im Windccker'schen Hanse am Kreuz ist der 2. Stock, bestehend aus acht Zimmern rc.. mit Corridor, ganz oder ge- theilt, zu vermiethen. Näheres bei Herrn W. Tribus oder Herrn Rechtsamvalt Labroise. 7112 Ein einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen bei ________Ehr. Helm, Bismarckstraße. 2626 Der dritte Stock meines Vorderhauses, bestehend aus 5 Zimmern nebst sämmtlichem Zubehör, zu vermiethen. Joh. Fischer, Alicestraße 19. Wohnung, mitten der Stadt, in schönster Lage), zu dem billigen Preis von 350 Jl. zu vermiethen. Näheres in der Exped- ds. Bl. 6508 7370 Ein möblirtes Zimmer vermiethet ___ Emil Lotz, Kirchenplatz 9. 6886 Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen._____________Neuenweg 31. 6978 Zwei ineinandergehende, unmöblirte Zimmer zu vermiethen. Näheres in der Exped- ds. Bl-________ 7381 Ein Familienlogis zu vermiethen. ___Wilh. Pfeil, Sandgasse 34. 7383 Ein Familienlogis zu vermiethen. _________________________Wetzsteingasse 13. 2316 Der 3. Stock meines Hauses ist anderweitig zu vermiethen. ________Carl Petri, Marktplatz. 4539 Wegen Wegzug der Frau Grämlich ist der untere Stock meines Hauses, 5 Zimmer mit allem Zubehör in abgeschloss. Corrrdor, auf 1. Oktober zu vermiethen. __________________Prof. Dr, Birnbaum, 4957 Eine geräumige Wohnung (8 Zim- mew) nebst Zubehör wird billig vermiethet. Näheres tn der Exped. ds. Bl. 6727 Eine Mansardenwohnung zu ver- mietben.Bahnhofstraße 62. 7223 Ein Laden mit Logis per 15. Deccmber zu vermietheu. Carl Burkhardt, Neustadt.