itiakii % vermiet^ EMaffNO. »i» M aus acht öftnJ ober ge= ^'bu3 ober oi^t. Ss'Äfjit lberzer Thai', ziehen, chlhosstraße. inei Hauses ist i Marktplatz. ' Frau Gram- meines Hauses, ir inabgeschloss. zu veriniethcn. >r. Birnbaum. ohuung(8ZiM illig oermiethel. 's. El. Ahnung zu Der? rhosstraße 62. mbt,unmbblii'le ds. Bl. 04)43 Zimmer, ab Zubehör, per ^ahnhosstr. 33. muerbautkn istderS.LtoL L Keller. 5 ju vermieiben. Feinstraße 43. InberSj* aubach, West- sHinietheu Icuen-Bäue 15. sZimMNmlt ril event and) Murterstr.1^ Herrn Kappen- t 8«ben M ^uen-Kaue^, !U k nm, W\ 'j «s Ziiitmr auf ius Akokl, Silberarbelter^, [HÄ^pcr niofM^L KA *7 iKf' ä#r -rr. 288. Freitag den 7. December 1888 Weßmer Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Buremit Schulstraße 7. Erscheint tätlich mit Butznahme deS MoutagH. Drei- vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlvhn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Gießen, am 5. December 1883. Betreffend: Die Vollziehung des Gesetze» vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen FeuerSgesahr und die Vergütung der Brandschäden. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des KreiseS. Diejenigen, welche mit der Berichtserstattung in rubr. Betreff noch im Rückstand sind, werden hiermit wiederholt an baldige Erledigung erinnert. ______________ Dr. Boekmann.______________________________________ ________________ Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat auf Nachsuchen des Pferdemarkt-Vereins zu Darmstadt genehmigt, daß im Frühjahr und Herbst 1884 je ein Fohlen- und Pferdemarkt zu Darmstadt abgehalten wird und mit diesen beiden Märkten Verloosungen von Fohlen und Pferden, dann voN Pferdegeschirren, landwirthschaftlichen Gerätschaften, sowie sonstigen Gegenständen, nach dem vorgelegten Verloosungsplane verbunden werden. Diesem Plane gemäß stnd bei jeder der zwei Verloosungen höchstens 20,000 Loose — das Loos zu 2 — auszugeben und wenigstens 60% der Brutto-Einnahmen zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden. Zugleich ist der Vertrieb der fraglichen Loose für den Umfang des Großherzogthums gestattet worden. Gießen, den 5. December 1883. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Boekmann. ■■■III»— I —BMI ........ III«.—X—-----XJgMM wurde vom Alcalden (Oberhat am Montag die Special- Politische Ueberfkcht. Gießen, 6. December. stnche^wurden.^ ^^^^ger Senate ist am Montag die Verhandlung in der Cimbria-Affaire wieder ausgenommen worden. Aus den zahlreichen Heuaen-Ausfaaen läßt sich jedoch die eigentliche Ursache der Katastrophe nicht mit Sicherheit^entnehmen, sodaß eine Freisprechung des Kapüans des „Sultan gerade nicht unwahrscheinlich ist. Der Spruch soll in lL ^agen erfolgen. (T'ie Neu-Ernennung eines Banns für Kroatien und die Enthebung des Generals v. Ramberg von seinem Posten als außerordentlicher Commissar für Kroatien deuten darauf hin, daß in diesem Lande die früheren gesetzmäßigen Zustände wieder eingetreten sind. Der Posten des Banns ober Statthalters ist jedoch wider Erwarten nicht Dem Feldzeugmeister Baron Phr- lippovies, sondern dem Grafen Khum Hcdervary übertragen worden, dessen Äame außerhalb der Grenzen Transleithaniens noch so gut wie unbekannt ist. Der Zeitpunkt, an dem der deutsche Kronprinz Spanien wieder zu verlassen gedenkt, naht allmälig heran, nur scheinen bezüglich des Tages seiner Abreise noch immer keine bestimmten Dispositionen getroffen zu fein. Auch die mit vieler Bestimmtheit aufgetauchte Nachricht, der Kronprinz würde diesen Donnerstag oder Freitag Spanien verlassen, bestätigt sich nicht, vielmehr gedenkt er in Den nächsten Tagen seinen Ausflug nach dem spanischen Süden, nach Andalusien, anzutreten. Dagegen ist es richtig, daß die Einschiffung nach Genua diesmal in Barcelona erfolgt, wo der „Prinz Adalbert" und die „Sophie" am Sonntag eingetroffen sind und treffen die Behörden dieser Stadt bereits umsaffende Anstalten, um dem Kronprinzen ein großes Fest zu geben. Die Festlichkeit, welche die Municipalität von Madrid am Sonntag Abend zu Ehren des deutschen Kronprinzen veranstaltet hatte, ist in glänzender Weise verlaufen. Die Elite der Madrider Gesellschaft war in Den electrisch erleuchteten Räumen des Stadthaufes anwesend; der Kronprinz wurde vom Alcalden (Oberbürgermeister) seierlichst empfangen und verweilte mit der königlichen FamUie bis nach Mitternacht. Das preußische Abgeordnetenhaus , debatte über den Etat mit der Berathung des landwirthschaftlichen Theiles des- selben begonnen. Gleich der Etat der Domänen-Verwaltung gab zu einer weit’ ausqesponneneu Debatte Veranlassung; der secesstonistische Abg. Rickert eröffnete dieselbe mit einer Rede, in welcher er eine steigende Besserung in den lanD- wirthschastlichen Verhältnissen coustatirte. Ihm erwiderte der Minister für Landwirthschaft, Dr. Lucius, daß die Steigerung in den Einnahmen aus der Domänen-Verpachtung noch nicht auf eine allgemeine Prosperität m der Land- wirthschaft schließen lasse. In längerer Weise führte dann der Minister aus, daß die Klagen aus den Kreisen der ländlichen Bevölkerung über die zunehmende Belastung mit Conimunal- und Schulsteuern begründet seien und überstiegen diese Lasten oft den Reinertrag der Grundsteuer. Es sei daher eine Revision in der Grundsteuer-Einschätzung angezeigt, auch werde die Regierung zu erwägen haben, ob nicht ein Theil der Grund- und Gebäudesteuer auf die Communen zu Übertragen sei. Eine Vermehrung der Domänen-Parzellirung halte er nicht für vortheilhaft, vielmehr müsse der Staat dielen werthvollen Besitz in der Hand behalten. Nach dieser bedeutendsten Rede des Tages griffen noch eine Reihe anderer Redner in die Debatte ein so daß sich dieselbe von Vormittags 11 bis in die fünfte Nachmittagsstunde hmemzog und bestand das praktische Resultat der langen Debatte lediglich darin, daß Tit. 1 und ll des Cap 1 Der Einnahmen des Domänen-Etats genehmigt, der Rickert iche Antrag, Tü iv Erträgnisse aus Domänen-Grundstücken, Mühlen und Fischereien 4 787 472 "m“. an Die Budget-Commission zu verweisen, abgelehnt wurde ' Dem preußischen Abgeordnetenhause steht in nächster Woche eine aroße Culturkampf-Debatte bevor, da Die Centrums-Fraktion einen Antrag auf Wiederherstellung der drei kirchenpolitischen Artikel der Vertassung einzu- bringen'beabsichtigt^welche behufs Der Durchführung Der Falk'schen Gesetze g°- Jn nächster Zeit wird außerdem auch Der kroatische Landtag wieder zusammen- treten, womit bann her Ausnahmezustand in Kroatien faktisch sein Ende erreicht hat. In dex französischen Deputirtenkammer steht für kommenden Freitag die große Debatte über die Kredit-Vorlage für Tonking bevor, der die politische Welt Frankreichs mit Spannung entgegensieht. Es ist leicht begreiflich, daß das Cabinet Ferry bis zu diesem Zeitpunkt das Eintreffen möglichst günstiger Nachrichten aus Tongking wünscht, um hierdurch auf das Abstimmungs- Resultat im Sinne der Regierung einzuwirken, aber gerade sind in letzter Zeit recht spärliche Nachrichten aus Tongking eingetroffen. Eine Depesche Courbet's vom 27. November meldet nur, daß in Haidzuong der Belagerungszustand erklärt worden ist und daß die Mandarinen in Haidzuong und Kuangyen des Einverständnisses mit den chinesischen Banden überführt und festgenommen worden sind. Von einer angeblich bei Haiphong stattgefundenen großen Schlacht weiß die Depesche nichts zu melden und hat man es hier jedenfalls nur mit einem jener unbegründeten Gerüchte zu thun, von denen schon so manches über die Tongking-Affaire verbreitet worden ist. Mit Argus-Augen verfolgt die englische Regierung die Vorgänge in Ostasien und trifft bereits, ihre Vorkehrungen für den, Fall eines Krieges zwischen Frankreich und China. Zu den ersten derselben gehört die Absendung des Transport-Dampfers „Hankow", welcher demnächst behufs Verstärkung der britischen Stationen in China mit 900 Mann, Geschützen und Kriegs-Munition von Portsmouth nach den chinesischen Gewässern abgehen soll. Außerdem ge- denkc sich aber England mit den andern europäischen Mächten, welche mehr oder weniger Handels-Interessen in China haben, in's Einvernehmen zu setzen. Eine Verständigung Über die Maßregeln zum Schutz der Europäer in China ist zvischen England, Deutschland, Rußland und Frankreich bereits im Gange und nimmt hieran auch Nord-Amerika Theil. Vorerst ist die Bildung einer gemnnsamen Flotille von Kanonenbooten in Aussicht genommen, welche an dem Gestade von Kanton ftationirt werden soll. - Das Commando über dieselbe soll derjsiigen Macht übertragen werden, welche die größten Seestreitkräfte in den chinksischen Gewässern besitzt. — O'Donnel, der Mörder des Kronzeugen Carey, ist zrm Tode verurtheilt worden. Nach officiellen in Barcelona eingegangenen Depeschen würde der deutsche Kronprinz daselbst nicht vor dem 14. oder 15. December eintreffen, da r zuvor noch einige Städte Andalusiens besuchen wird. Aus dem Sudan liegen jetzt Nachrichten jror, denen zufolge sich die Mit Heilungen von der Vernichtung des egyptischen Heeres nur theilweise bestä- tigei. Es soll nur ein Drittel des Heeres einschließlich Der englischen Officiere und des Generalstabes niedergehauen worden, der übrige Theil dagegen ent- komnen sein und bei Rahad lagern, um Verstärkungen zu erhalten. Die Stadt Khatum sei ruhig. Diese Mittheilungen sind dem österreichischen diplomatischen Ageiten in Kairo vom österreichischen Consul in Khartum zugegangen, eine Bestattung derselben ist indesfln bei der egyptischen Regierung selbst noch nicht eingtroffen. In Washington ist an; Montag der Congreß ohne besondere Feier- lichktten eröffnet worden. _____ _ Berlin, 4. December. Die gegenwärtig hterselbst im Zuge bchndltchen Ver- hankungen bchufs Abschlusses einer literarischen und artistischen Convention zwischen oemDmtschen Reich und Belgien bezwecken, an Stelle der derzeitigen zwischen Belgien und )reizrhn deutschen E-nzelstaaten bestehenden Abmachungen eine, einzige Ueberem- tuns zu setzen. Wie wir vernehmen, wird die Convention mit Belgien auf analogen Grudlagen wie jene mit Frankreich abgeschlossen werden, unter Hinweglasiung einiger unntzer Formalitäten und Hinzufügung neuer Erleichterungen im Interesse der Verbreit vg wissenschaftlicher Kenntnisse und des öffentlichkn Unterrichts. Bis jetzt haben zwei Conferenzen stattgefunden, eine dritte dürfte in der laufenden WoL gehalten werden; man nimmt an, daß eine beiderseits befriedigende Verständigung ohnegroßen Zeitverlust sich werde erzielen lassen. — Die auf Deutschlands Initiative beschlossene Formirung einer internationalen Kanncnflotille in den Gewässern Kantons charakterisirt sich als ein Akt der maritimen 8019 M ng- Diejenige abgeschafft habe schriftlich ober indem sonst die solgenden Jahr Gießer qi?, m ein- 8m» ^r‘ Meter 30, Einige _ prima pa«sma^ pr. Meter &ftbem 6; Aussi Ar' §SMbt ?Ettzeuge, Hevdeutuch ^ng, tz. ? und ®Ssette BermäschteS. «? a?Ab/n' December. Die Differenzen unter der hiesigen Turnerschaff, welche der Ausführung des nächstjährigen Mittelrheinischm Turnfestes in hiesiger Stadt Wege standen, sind endlich beseitigt. Ist dies einerseits den vermittelnden Bemühungen deS Kreisausschusses bezw. seiner Vorsitzenden Herrn Emil Reuter in Darmstadt und dessen Stellvertreter Herrn Demuth-Gießen zu danken, Appell unseres Bürgermeisters Coultn an die Besonnenheit und das Pflichtgefühl der Turner gezündet und wesentlich dazu betge- gelegentlich der von uns bereits vorerwähnten, am Sonntag Vormittag stattgefundenen VersammUmg der Vorstände der drei hiesigen Turnvereine wieder brüderlich d e Hand reichte und den Vorschlag des Herrn DemuLh annahm, 1 J?U cJr- ^00 Mitglieder 1 Com't^mitglied gewählt weroen sollte. (Darübe,, konnten die hiesigen Vereine sich bekanntlich nicht einigen.) Hiernach kommen ?ULunr^Uln2er^ n auf den Männer Turnverein 2 und auf die Turn-Gesellschaft 1 Mitglied des Comitvs. Hierzu werden noch 3 Mitglieder des Gemeindermhs ge- veten und diese 9 Personen beginnen nun die Vorarbeiten zum Feste unter dem Rechte oer Kooptation. cv-, k' ^^mber. Wie leicht ein Unglück dadurch entstehen kann, wenn Eltern kleine Kinder allein im Hause lassen, bewerft folgender Vorfall. Vor einigen JS? Walde beschäftigten Holzmachers im Begriffe, ihrem -Mittagessen nachzutragen, beauftragte vorher aber unvorsichtiger S? t » 5jahrtgeS Töchterchen, das Feuer in der Küche zu unterhalten. Wahrscheinlich war das arme Kind mit dem Kleidchen zu nahe an den Herd gekommen, kurzum, eß sing Feuer und die auf das klägliche Geschrei des Kindes herbeigeeilte, nebenanwohnende Großmutter konnte noch mit vieler Mühe, vermittelst um dasselbe geworfenen Tüchern, r er’ doch hatten die Flammen schon an verschiedenen Stellen am Körper , 7tnt),s. sowohl, als auch an den Händen und Armen der Großmutter t efe Wunden !Lll««Lann c lc b^Wben zw-ngen, sich wohl noch längere Zeit ärztlicher Behandlung zu unterwerfen. a ®ece®6et- [3.m Schlaf gelödtet.f Bei Flörsheim würbe, als heute -Jeorgen per erste Zug der nassauischen Bahn die Sttecke passirte, einem auf den Schienen liegenden Manne der Kopf vom Rumpfe weggefahren. Man erzählt, daß der unglückliche am Tage vorher in Flörsheim viel getrunken batte, dabei den Zug versäumte und sich in der Dunkelheit verirrte, dabei gerietb der Mann auf die Schienen und hat, wahrscheinlich in der Meinung, es sei dies ein Weg, sich schlafen gelegt und * bem Kopf auf die Schienen, wo er heute Morgen von seinem Schicksale erreicht wurde. In der Tasche des Verunglückten fand man noch ein nach Höchst lautendes Retourbtlleft _ [fine t s.’*‘ ri bet MuW tat. W ZticaialS « -eivihntm r sicht aufttgen-- . immer vtn* ftke ich Hute'N SShstM lmr ksmmt; m, rv ohßleich ich oft I in der glückliche In Prag l), Gefühl ist, daß einem Londe, r münchma! aud) anderen ßeSort 1 fltberen, wo mm angesehene Nest A-ußervngtN ü tief verletzt. Di drohten Lage der jvrechen acrnöß k ösierrcichischen Lk österreichische Les sei, eine solche zr Telegraphische Depeschen. Wolff'S telsgr. Corresp-srrdeM-Bnresrr. Berlin, 5. December. DaS Abgeordnetmhous beritth heute den Antrag Stern, die Einführung grhcimer Wahl bet Landtags- und Communalwahlsn brtr. Mimstcr v. Puttkamer bekämpfte den Antrag nachdrücklich und wies entschieden den Vorwurf der Beamtenbeeinflussung zurück. Die Fortschrittspartei hätte vielmehr, besonders bet den letzten Berliner Eommunalwahlen, die größte Beeinflussung geübt. Die an die geheime Reichstagswahl geknüpften Erwartungen hätten sich mcht erfüllt, die Regierung werde sich wohl überlegen, ob sie nicht beim Bundcsrathe auf Stellung von Initiativanträgen binwirk.-n solle, durch welche die geheime ReichstagSwahl abgeschafft würde. Posadowskt, v. Hammerstetn und Gneist sprachen ebenfalls dagegen; R-ichensperger (Olpe) und Häncl dafür. Der Minister v. Puttkamer ergriff wiederholt das Wort zu emer Kritik oer Fortschrittspartei, welche Hänel als Aerchcrurigen eines fanatischen Parteimarmes bezeichnete. — Die Weiterberathung ist auf morgen vertagt. — Oberpräsident v. Achenbach hat den Protest gegen die Gültigkeit der Wahl Straßmann's zum Stadtverordneten zurückgewirsm. Kiel, 5. December. In Folge des RordoßsturmeS, welcher gestern und in der verflossenen Nacht herrschte, ist hier Hochwasser efagetret n, der niedriger gelegene Stadt- thetl ist überschwemmt. Paris, 5. Decrmbcr- Die Kammer genehmigte das Budget des Ministeriums der schönen Künste. — Das Journal „Parts" erklärt eS für unrichtig, daß die Negierung befohlen habe, der Admiral Courbet solle den Vormarsch einstellm u*b sich auf die Deveasioe beschränken. — »La Patrie" meldet, daß in den äußeren Stadtvierteln Plakate angeschiagen sind, welche die Arbeiter zur Thetlnahme an einem für Freitag beabsichtigten Anarchften- Meeting auf dem Börsenplatz auffordern. London, 5. December. Lord Granville dementirt in der Antwort auf eine vom Deputaten und Handelskammer-Präsidenten Palmer in Newiastle an ihn gerichtete Zuschrift das Gerücht, daß Egypten von England zur Herstellung eines zweiten Suezkanals aufgesordert worden sei. — Den Arbeitern auf den Schiffsbauwerften am Tyne ist heute dir beabsichtigte Lohnermüßigung angekündigt morden. — Nach einem Telegramm des „Newyork Herald" aus Hongkong ist General Pang in Kanton eingetroffen. Derselbe erließ an die Angehörigen der fremden Staaten ein Manifest, worin es heißt, falls in einem Krieg mit Frankreich fremde Schiffe und Maaren durch Feindseligkeiten Schaden erleiden sotten, hätten sich die Eigenthümer mit Entschädigungs-Ansprüchen an Fcankreiä zu wenden. General Pang ist bereit, die Bertheidigung zu Wasser und zu Linde auszunehmen. Madrid, 5. December. Das heutige Truppenmanöver, zu wHem die Truppen im Paradeanzug ausgerückt sind, findet in der Ebene von Erra- banche statt; der König und der deutsche Kronprinz werden sich Nachmitags 1 Uhr dahin begeben, auch der Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern ndhnt dem Manöver bei. Heute Abend wird dem deutschen Kronprinzen von den Studenten eine Serenade dargebracht. Die Abreise des Kronprinzen irach Sevilla ist für nächsten Freitag, Abends 6 Uhr, bestimmt, der deutsche Gesandte, Graf Solms, wird den Kronprinzen auf der ganzen Reise bis zur Wiedeleinschiffung begleiten. — Die Königin und Infantinnen begabcn sich Nachmittags zu Wgen nach der Ebene von Carabanche, um dem Schluß des Truppenmanöverslbei- zuwohnen. Mit Einbruch der Dunkelheit mußte das Manöver abgebrochen oer- den. Der König, der Kronprinz und der Prinz Ludwig von Bayern kel'teu in das Palais zurück. Riga, 5. December. Vergangene Nacht strandete bei Domesnees der Dampfer^„TH. Burchard", Kapitän Kokemeisler. Die Mannschaft ist aeretlet das Schiff ist leck. KonSaittinopel, 5. December. In der Vorstadt Haskioi, vornehmlich von Türken und Juden bewohnt, iff früh Feuer ausgebrochen, welches den ganzen Tag fortdauerte und von etwa hundert Häusern eine große AmM zerfförte. a ’ ’ Sicherheitspolizei zum Zwecke des Schutzes von Leben und Ekgenthum der dortigen Europäer gegen ttwatgc Ausbrüche der Volkswuth nach dem Muster der schon vor- Hikommenen. Der politischen Situation soll dadurch in keiner Weise präjud-ctrt werden. Einmischung tn fremder Leute Angelegenheiten liegt Niemandem ferner als gerade dem maßgebenden Staaismaun. DaS schließt indessen nicht cu5, daß die wohl- thärtgen Wirkungen der Eingangs erwähnten martttmen Demonftration sich über ihr > achstliegendts spectellcS Ziel htnauserftrecken können und hoffentlich auch »erden. Indem Deutschland, England, Frankreich, Rußland und die Vereinigtkn Staaten von Nordamerika gemeinsame Schrckte zur Wahrung d.r Interessen ihrer ta Kanton weilenden Angehörigen thun, liefern sie zugleich den Beweis, daß sie, im Hinbl-ck auf gew-sse Eventualitäten, zu solidarffchem Handeln bereit sind. Die Bethältgung solcher Prädispositionen dürfte kaum ohne ernüchternde Rückwirkung auf den überreizten Fana- ttsmuS der niederen Schichten des chinestschen Volkes bUtben ur.d auch den EchSrern defselben die Augen über die lktztcn Confequcnzen ihres Vorgehens öffnen. Die An- Wesenheit einer internationalen Scesireitmacht in den Gewässern Kantons wird zwersels« ohne der chinesischen Kriegöpartet höchst unwillkommen sein; sicherlich aber werden die chinesischen Staatsmänner in diesen Vorsichtsmaßregeln der Mächte eine E-nmischung oder gar Pression nicht erblicken können. Ch-na hat feit zwei Decenn-en manche» Wandel erfahren; es muß sich auch mit der Thatfache abfinden, daß »chinesische Friktionen" auf europäischem Boden spielen und hier vielleicht erledigt werde». Esse«, 4. December. Die „Rheinisch-Westfälische Zeitung" meldet aus der heuts *n Tüsscloorf stattgehabten Generotversammlung deS Vereins zur Wahrung der gemeinsamen wirthschaftltchen Interessen von Rheinland und Wrstfalen: Die von W. Funcke (Hagen) beantragte Resolution, betreffend b:n Bau von Güter-Schleppbshnen, wurde mit 174 gegen 40 Stimmen abgelchnt, dagegen der folgende Antrag des Dr. Ratorp (Essen) angenommen: „In Erwägung, daß der Verein von seiner riegründung an vte dMige Güterbeförderung auf Wasserstraßen als eines der wirksamsten M'.tiel zur Förderung wirthschaftlichen Gedethenö erkannt bat, datz insbesondere im rheimfch-west- sälischen Jridufnffbezirk die Ermäßigung der Güterfrachien ein unabsehbares Bedürfnch rst, dessen Befriedis;ung mit allen Mitteln, auch durch Herstellung künstlicher Wasserstraße», anzuftreben ist; daß der Verein demgemäß stets für die Verbesserung der vorhandenen und für die Anlage neuer künstlicher Wasserstraßen clngetretm ist, daß er Sterbet geleitet wurde von der Erksnntnfß, daß m Folge der Besenberkeiten beider Transportmittel die Wofferstraßen nicht als Concurrenz sondern als nothwenvige Ergänzung der ELsenbahnen zu betrachten seien — beschließt die Generalversammlung, den Vorstand des Vereins zu beauftragen, in einer Eingabe das königliche Staats- Ministerium zu ersuchen, baldigst, wenn möglich noch im Laufe der gegenwärtigen Session, dem Landtage den Gesetzentwurf, bitreffcnb den.Bau eines Schfffscchrlskanals von Dortmund nach den Emshäfen mit den inzwischen etwa nothwendrg gewordenen Aenderungen und Erweiterungen aufs Neue vo-zulegen." Asten. K«lkutta, 4. December. Der Vicekönig, begleitet von dem Herzog und der Herzogin von Connaugbt, sowie von den Spitzen der Civ h und Militärbehörden und einer Anzahl indischer Fürsten eröffneten die Weltausstellunq. Er hofft, die Ausstellung werde für Indien aufs Vortherlhaffeste fein, da sie zum Beweife der Freundschaft mit den andern Nationen veranstaltet fei. Ec verlieft ein Telegramm der Königin, welches der Ausstellung Eifolg wünscht. — Die vom Mnisierrathe gebilligte Thronrede zur Eröffnung ber (Sjrteä löicb die Nothwendigkeit der Einführung des allgemeinen Stimmrechts nut der Verfassungsreform aussprechen. Petersburg, 5. December. Zeitungs-Nachrichten über eine stotge- habte oder in Aussicht stehende Collectiv-Vermittelung der Mächte in oer T ng- ting-Angelegenheit werden in hiesigen unterrichteten Kreisen als unbegrikdet bezeichnet. 1 vorge Ds L v k u L E-» . ,h(,n ^^ße«, 6. December Gestern Abend sahen wir fe't lange wieder einmal die betben hwsigen freiwilligen Feuerwehren gemeinschaftltch eine Ibbung abhaltcn, ein ^^wmen, welches, zu unserer aUw Freuden gesagt, von einem ächt kameradschaft- ^^"'4?«^!^^Euerwchrmann eigen sein muß, Zeugmß ablegt. Es bandelte sich g-ftesN hauptsächlich darum, die zum Wohle der ganzen Ernwohnerschaft angelegte Wllsserlettung auf ihre Lcistungofabigkeit bei einem cd ent ausbrechendru Feuer prüfen Die beiden freiattll gen Feuerwehren hatten je ihr- Metz'sche Spritze am ln ber Schlllerftraße angelegt und weiter noch die Aachen-Münchener Spritze «n* Wallthor nächst dem Hotel zum Rappen aufgestellt. Der Zufluß von Wasser war derart, daß die drei Spr-tzen (6 Schläuche) mit voller Mannschaft kaum tn oer Lage waren, M Wasser zu verarbettcu. Die Ansprüche, welche man sett- LÄ0/ machte, find also in jeder Beziehung befriedigende und dürfte Mancher, bei sich seither als Gegner der Wasserleitung zeigte, sich mit derselben mehr und mehr bmcunden, zumal wir außerdem doch auch jetzt ein gutes Trinkwasser tn hiesiger Stadt haben, watz wir seither allgemein vermißten. — Befremdet wirb cs Manchen hoben, daß man die G. F. F. gestern Abend wieder einmal ausrücken sah, da man von derftlben m diesem Jahre, mit Ausnahme von Bränden, nichts gesehen und gehört hat. Wrenns nun von zuverlässiger Seite mitgethellt wird, hat sich die G. F F z. Z. unter dcr ausdrücklichen Bedingung und Voraussetzung gegründet, daß, um das h-eslZer ntadt auf dieselbe Höhe anderer Städte zu bringen, eine Pflichtfeuerwehr irrichttt würde. Stadtvocftand wie Polizeibehörde sind genannter Feuerwehr bei Einreichung ihres diesbezüglichen Antrags entgegengekommen, indem ge- ü«nnte Behörden die Errichtung einer Pflichtfeuerwehr für nothwendig erachteten und die Vorarbeiten hierzu in Angriff genommen haben. Wir wollen hier den drkngensten Wunsch aussprrl. daß, um das bringen, eine ^e stnd ßtnannttr Minen, indem ge- )fß krachteten unb t den dringensten unfl entgegenschtii rortiß demjenigen m Glase Bier Im bttglng. Eröffnet tonn der F. iZ. g, leider Cgrps, es d bedauert wurde r Mitte verweilte, in, einen schönen aohl nurgeschM rch das Gegeufilin mehrhervortM Maria) und Hm n Unsicherheiten "n infttgen Gesamt Äg 1114“ > 1 ÄÄ ’“f L W k-Stz SS i«tz- itlt ■SS? tu*' g-flr. FF fall' .2, ipti*; »SÄ — [6ine Scene an der Wiener Unirersität-I Am Freitag versammelte» sich in Wien um die Zeit, als Professor Lorenz lesen sollte, voc dem Hörsaale eine große Menge Stadirender. Kaum hatte Professor Brentano seine Vorlesung geschloss.m, als Professor Lorenz vor Ablauf des cckaberrnschen Viertels mit einem Diener vor dem Hörsaale erschien, durch die Menge schritt und den Hörsaal betrat- Er richtete an die Anwesenden ungefähr folgende Worte: „Es ist Mir die Nachricht zugebracht worden, haß der deutsch-österreichische Leseverein eine Kundgebung mit Percats gegen mich beabsichtigt. Nun, ich habe nichts gegen diese kleinen Vergnügungen. Ich habe einen Freund an einer kleinen Universität; diesem wurde zum Namenstag ein possirltcher Papagei geschenkt. Nach einiger Zeil war der Vogel angelernt, „Peieat" zu schreien. Niemals in meinem Leben habe ich mehr gelacht, als über dieses Percat- Nach und nach gewöhntm wir uns daran und ließen uns durch den läppischen eingelernten Ruf nicht aufregen. Nichts wird mich in Bezug auf mein Lehramt längsten, ich werde eS immer verwalten, ohne Rücksicht auf alle äußeren Umstände. In dieser Ueberzeugung sttze ich beute in aller GemÜthSiuhe meine Vorlesung über Deutsche und Böhmen fort. Es hat mich Immer gefreut, wenn die frubtrenbe Jugend mir liebenswürdig entgegen- kommt; na, wenn dies nicht geschieht, ist es kein Unglück. Ich gehr nicht davon, obgleich ich oft dazu Gelegenheit hotte, obgleich, sage ich, ich es auch könnte. Ich bin in der glücklichen Lage einer Opernsängerin. Ich kann in Berlin,', in Jena (Zurufe: In Prag!), wo nur Deutsch gesprochen wird, meinen Gegenstand fingen; mein großes Gefühl ist, daß ich nicht blos an Wien gebunden bin, daß ich einer Nation angehöre, einem Lande, wo Wien nur ein kleiner Punkt, ein schönes großes Nest ist, das manchmal auch in der Literatur irgend eine kleine Nolle gespielt hat- (Nach einer anderen LeSart lautete die Stelle: Es ist ein elhebendes Gefühl, einer Nation anzugehören, wo man auf das in geschichtlicher und literarischer Beziehung nicht besonders angesehene Nest Wien nicht angewiesen ist) Selbstverständlich haben des Professors Äußerungen Über die Katserstadt die Studentenschaft wie die weiteren Kreise Wiens tief verletzt- Die anwesenden Studenten verhielten sich jedoch in Anbetracht der bedrohten Lage der Universität und dem jüngst dem scheidenden Rector gegebenen Versprechen gemäß durchaus ruhig. Noch der Vorlesung trat ber Obmann des deutsch- österreichischen Lesevereins auf Professor Lorenz zu und versicherte, daß btr deutsch- österreichische Lefeverein keinerlei Kundgebung geplant, im Gcgentheil bemüht gewesen sei, eine solche zu verhindern- Professor Lorenz dankte für diese Versicherung und versprach, in der nächsten Vorlesung seine Bemerkungen zu berichtigen- Er kam auch dieser Pflicht nach, indem er seine Äeußerungen zurücknahm und um Verzeihung bat. — (Auch eine Kindcrfreundm j Im »Haupt- Annoncenblatt" für Barmen- Elberfeld befindet sich folgendes Gesuch: „Gegen anständige Vergütung sucht eine hochgestellt; Dame täglich auf mehrere Stunden einige wohlgesittete, gutglkletdcte Kinder, nm einer kränk! chcn Kotze die Zett zu vertreiben." Eingesandt. Den Interessenten an der Erbauung einer Nübenzuckcrf-brlk bei Hungen wird e8 höchst bedauerlich sein, zu hören, daß leider gegen jrdes Erwarten die schon -um Vertrag gediehenen Verhandlungen Seitens der Zuckerfabrik Waghäusel abgebrochen worden sind. Es wird dieselben aber auch andererseits wiederum tnterefficen, zu vernehmen, daß, hauptsächlich nach einstimmigem Beschluß der Generalversammlung des landwtrth- schaftlichen Bezirksoe'eins Büd ngen, die für die Betreibung der Errichtung einer Zuckerfabrik an btr G-eßen-Gclnhauser Bahnlinie ernannte Commission nach Maßgabe jener Beschlüsse nunmehr bereits ihre Tbättgkeit dohrn gerichtet hat, die Erbauung einer solchen Fabrik auf Aciien in thunlichst kurzer Frist zu ermöglichen. Die sämmtlichku Interessenten werden noch Erledigung der röthigen Vorarbeiten voraussichtlich noch im Laufe dieses Jahrrs zu em?r Versammlung zusammenberufen werden, deren Ausgabe es sein wird, eine Actlengesellschaft zu besagtem Zwecke zu confHtufrm._____________________________________________________________________ O-Qnöei urw Verkehr. Limburg, 5- December. Nother Weizen JL 17.25, weißer Weizen JC.—.— Korn WkihNiljtßßkHtükki! empfehle mein Lager in: Schirmen, Hüten und. in größter, elegantester Auswahl zu sußergeivöhutich tilüigen Vrtiskn. Buderus, Füll-Neguliröfen von verschiedenen Constructioncn, Wormser Öefen, Kochöfen, Roeder'sche Patentheerde, transportable gußeiserne Heerde, Ofenschirme, Feuerungsgeräthe empfiehlt 8021 Carl Heixsel, MMHorstraße. Wenzel’s Garten (Saalbau). SW Zum 1. Mal in Girßkn. 'M Sonntag den S. und Montag den 10. December 1883 (Grosse« Concerl ausgeführt von der rühmlichst bekannten Capelle des Rhein. Jnf.-Regiments Nr. 28 aus Cobleuz unter Direktion deS Bioliu-Virtnosen Herrn Eapellmeister C. Schierer. Sonntag. L Theil, 1) Krönungsmarsch ans der Oper, „Die Folkunger" 2) Ouvertüre z. Oper „Freischütz'* .... 3) La Paloma. mexikanisches Lied .... 4) Finale aus „Lohengrin^ ..... 2. Theil. 5) Ouvertüre zur Oper „Tell" 6) Concertino (für Dioltn-Tolo) .... (Eapellmeister Schierer.) 7) Laura-Walzer aus „Der Bettelstudent" .. , 3. Theil. 8) Ouvertüre zur Operette »Die leichte Cavallerie" 9) Serenade für AlSte- und Waldhorn-Solo (Herren Höpner und Briez.) 10) Coco-Polka franyaise ...... 4. Theil. 11) Ouvertüre zur Oper „Die lustigen Weiber von Windsor" 12) DaS Großmütterchen, Ländler (s. 2 Golo-Biolinen) (Eapellmeister Schierer und Atz'. 13) Diana-Quadrille 14) „Bei guter Laune", Potpourri Programm. st0lttQg. von Kretschmer. « C. M. v. Weber. n Aradier. „ R. Wagner. von R o s i n i. „ M. Carl. » Millöcker. von Snpp6. „ Titt'l. * Brand'l. von Nicolai. » Lange. » Stedefeldt. „ Winter berg. I. Theil. 1) Hoch Habsburg! Marsch 2) Iubel-Ouverture 3) „Marie am Fenster sitzest Du", Lied 4) Introduktion aus „Lucrezia" 2. Theil. 5) Ouvn-ture zur Op. „Jeanne d'Arc" 6) Concertino (für Flöten-Solo) (Herr Höpner.) 7) Kuß-Walzer a. d. Optte- „Der lustige Krieg" 3. Theil. 8) Ouvertüre r. Op. , Zampa" .... 9) Älplers Frühlingsjubel, Fantasie .... 10) Finale aus „Stradella" 4. Theil 11) Ouvertüre z. Optte. „Franz Schubert" 12) Pilgerchor und Lied a. d. Abendstern a. „Tannhäuser 12) Polka (Golo für 2 Trompeten) (Herren Schla,fke und Heuer). 14) Kriegsraketen, Patriotisches Potpourri . Anfang: */25 Uhr. Entree: 50 Ffg. DW" Bier im Glas, Anfang: 7 Uhr. von Krael. „ C- M. v- Weber. ., G- Piefke. „ Donizetti- von Verdi. „ Popp. „ Strauß. von Herold. „ Gung'l. „ Flotow. von Suppö. „ R. Wagner. ,, Brecht. „ Conradi. 8027 Laubsäge- und Werkzeugkasten, Laubsägebogen ü. Drillbohrer, Laubsäge- hokz-Vorlagen, Schlittschuhe, Christbaumständer empfiehlt 8023 Carl Hensel. Darmstadt. 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Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte .... „ Mozart. 4. a) Romanze (F-dur) „ Beethoven. b) Introduction und-Rondo capriccioso »St. Säens. für die Violine mit Orchcstcrbegleitung. 5. Ouvertüre zur Oper „Euryanlhe* „ C M. V.Weben, Danksagung. Für die herzliche Theilnahme bei der Beerdigung unseres lieben Bruders, Onkels und Schwagers Carl Leib sagen den tiefgefühltesten Dank Die Aufstellung jeder Art von Rechnungen, Gemeinde-Boranschlägen rc. wird übernommen. Von wem zu erfahren. in der Exped. d- Bl. 8009 Ein Notenpult wird zu kaufen gesucht. 7964 Nord-Anlage 40, 2 Tr. | 7/12 8 Ahr. Gbl. Conf. Gen.-Ners. W. u. W. C- 8 U. 7984 Eintrittskarten für Nichtmilglieder sind in der Ricker’schen Buchhandlung (Sonntags nur bis 12 Uhr) und in der W. Rudolph’schen Musi- kalienhandlung ü dl. 2,50 (Sperrsitz ä dl 3,50) zu haben. 7977 m Freitag unF Samstag WMV Metzcl- BraSH suppe. 8017 Restauration Germania. Dienstmädchen gesucht. 8029 Stadt Mainz. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh l'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gietzen. Die heutige Nummer enhält 1 IQlatt und eine Beilage. Beilage M Nr. 285 des „Gießener Anzeiger". Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 1883, den Montag 1884, 2. Januar Donnerstag sowie den Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Donnerstag Samstag 3. 5. 8. 9. 10. 12. 15. 16. 17. Samstag „ 19. „ „ Die Interessenten werden daher ausgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu 11. 12. 13. 15. 18. 19. ;0. 22. 27. 29. 31. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 8. December legittmiren. Zugleich wird bemerkt, daß btc auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf,ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. November 1883. Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr. Aeitgeöotenes. 7640 Eine Scheuer, mitten in der Stadt gelegen, billig zu verkaufen durch I. Blitz. Battblumen, Nüschen, Kleiderbän-er, Sammet in großer Auswahl empfiehlt billigst Minna Hof-Wenzel, 7782 Bahnhofstraße 33. Fst. Blüthenwehl, „ gest. Raffinade, Citronat, Orangeat, Mandeln, Citronen, Citronenöl, Verbesserte «yeerseist, ohne den lästigen Lcheergeruch, aus der Königl. Bayer. Hofpanümeriefadrik von C. 0. Wunderlich, Nürnberg, pret§= gekrönt B. Lds.-Ausst. 1882. 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M. die besten Resultate, und wurden ferner prämiirt in Berlin auf der Hygiene-Ausstellung mit der höchsten Auszeichnung welche für Zimmer-Heiz-Apparate ertheilt wurde, der silbernen Medaille. Die Lönholdt’schen Oefen waren diesen Winter in unseren Bureaux in continuirlichem Betriebe. Ofen Nr. 1 heizte einen ganzen Stadtbahnbogen, ca. 500 Cubikmeter, Ofen Nr. 3 einen Raum von ca. 200 Cubikmeter, vollständig gleichmässig und gesundheitsgemäss mit relativ geringem Kohlenverbrauch. Wir sind äusserst zufrieden und können die Anwendung dieser Oefen nur empfehlen. Hochachtungsvoll Allgemeine Deutsche Ausstellung auf dem Gebiete der Hygiene und des Rettungswesens. Berlin 1882/83. Der Ausschuss. ;25O gez. Kyllmann, Kgl. Baurath. Zu beziehen sind diese Oefen durch die hiesigen Eisenhandlungen. Samstag den 8. December wird erscheinen und an alle Interessenten gratis und franco gesandt: Weihnachtskatalog V. Iahrg. 1884. 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