1883 Nr. 281 icyener Anzeiger Anrts- tutb Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Erscheint ILtzUch mit Ausnahme deü Msntag». Bnrraur Schulstraße 7. bekannten enen. n Sterbe- 7986 en. smttt. ge> ßapeHmeifttr. # fer. [[et efilltr, ie Zahne, so w nden sie sich im Staube. Etnigen Mandarinen werden die Köpfe abgeschlagen. Wir haltrn unser W^k mit dem Kopsen beginnen sollen; denn die Mandarinen sind die eigentlichen Verbrecher- — Trotzdem aber glaubt man nicht, daß der Krieg beendet sei. Das Land tst noch im vollen Auf- rubr aeaen die französische Herrschaft. Die anamitischen Soldaten unterhalten in Ver- bivdu?/ mit den Seeräubern eine Schreckensherrschaft. Leben und Besitz sind nur sicher, soweit die französischen Vorposten reichen. Die Herstellung geordneter Zustande tst aber doch nur noch eine Frage der Zett." Die französische Regierung bchaupttt, noch keine Nachricht über die Räumung Bacninh's erhalten zu haben. mimt im Jahre 1546 wird Sl-idonus c'tfrt. Und 's heißt dann: „In des Sleidan 2ßonen haben die Herren Professores Giessenses, D. Helvicus und Bachmannus, tu threv f(innen Peotica ib. 2 c. 2 pag. 150 einen versum pentametrum ergriffen: Oppidum Darmßtatum Partim vi, partim dcditione capit Unter IV. sogt Toppius, Ludwig VI. (.1596-1626) habe Da'Mstadt mit einer Vorstadt erwettsit und größer gemacht. Er meint damit die heutige Makdalenenftratze und den Dallonplatz, die eiste Erweiterung der Residenz über den mittelalterlichen ^^^Wenn^s^cmch wenig 'st, so haben uns die paar verg'lbten Blätter doch einig s erzählen und auf einiges aufmerksam mach-n können. 8 y Ernst Wörn er in der „Darmstadter Zeitung". *) Die Stadt Darmstadt n’mmt er zum Theil durch Gewalt, zum Thkil durch Ergebung - —--—— B e k a n n t m a ch.u n g. Betreff: Einen durch den Johann Peter Saurenbach von Ruppichteroth iu Gießen verübten Betrug. . Johann Peter Saurenbach, geboren am 4. März 1825 zu Ruppichteroth, Handelsmann, soll im Laufe dieses Sommers zum Rachche.l emes Bewohners der hiesigm Gtadt nnen Betrug bem Vorgeben, er besitze ein schönes Vermögen - angeblich ^n Garten in Ruppichteroth im etwaigen Werth von 800 Thaler - und wolle demnächst alles zurückvergüten, die Mildthatrgkeit Dritter anruft, sichv-rpfleg-n aßt un ch Qeit wenn sein Betrug offenbar geworden, das Weite sucht. Unter biefem Vorgeben hat er im Laufe dieses Sommers eme Wsttwe m Dillenburg um er 600 X. geprellt In gleich gröblicher Weise soll er auch hier einen Betrug verübt haben. Der dahier Betrogene ha. vor g j rol? Erkundigungen über die Verhältnisse des Saurenbach eingezogen, es wurde zedoch damals auf Mbald noch anfügen, daß Saurenbach ein wegen Diebstahls and Betrugs oft bestraftes Individuum ist, fordern wir den bis letzt unbekannten betrogenen aus, bei uns sich zu melden, damit das weiter Erforderliche von uns veranlaßt werden kann. Gießen, den 1. December 1883. Großherzogliches Polizeramt Gießen. Fresenius. Vermischtes. - Der kostspllllgst-n Zahnpflege auf bet ganzen Welt dürften sich, wie uns berichtet wiid, d'e Nordamerikaner rühmen können. Der enorme sowie der häufige Genuß .xtrem heißer oder cxt' em kalter Speistn und Gttranke führt zum frühzeitigen Ruin der Kauwerkzeuge und gibt den jenseits deS Atlantic pract - cfrenben 17,000 Zahnkünstlern vollauf B schästigung. Man rechni t, daß sie tni die Zähne ihrer Clienten und Klientinnen jäh,sich eine Tonne puren Goldes h nein packen. Etwa fünfmal so vlll, dem Gewichte nach, von Silber, Platina und Zinn nimmt drnselben Weg und repräsentirt einen Metallwerth von 1 TollarS. jetzt üblichen Plombirmethoden beibehalten werden, so wird noch vor Ablauf deS 21. Jahrhunderts sämmtliches als Münze in den Vereinigten Lttaoten circulirende Metall in Gestalt von Zahnplomben sammt deren Trägern auf den Kirchhöfen ein- aearaben sein. Und dabei ist der Bedarf an Gold seitens der Zahntechniker kn rap'der Zunahme begriffen. Man schätzt die Zahl der in den Veremigten Staw^en alliährlich anaefertiaten künstlichen Räbne auf etwa vier Millionen. Gleichwohl ist das Geschäft eines ^abntedm frrS in Folge der wachsenden Concurrenz bei Weitem nicht fo eins trgglich wie früher, wo man sich nach acht- oder neunjähriger Praxis als gemachter M°nn °om d-r-n letzte Ziehung Ende 1885 st-t.findet notirm dermolm an der Frankfurter Börse etwa 220 obgleich der geringste Trrffer nur 62, rom ©iptembtr nächsten Jahres ab 63 Gulden beträgt^^ Dieser upv^hältntß- mäkr'a bobe Coursstand erklärt sich daraus, daß auf die noch vorhandenen 42,000^.oose ^anmaß a 4 gTretfe Pu je 40,000 fl.. 3 zu je 15,000, 8 zu je 4000 16 zu je 20M) und 32 zu je 1000 Gulden entfallen, außerdem noch eine größere Anzahl kleinerer Treffer von 250_ @u Iben. $ $ j jüngst sudelte die junge Frau eines hochgestellten Herrn aus dner süddeutschen Stadl nach dcrReichshouptstadt üb^r. Appartements der zeräurnigen Wohnung bi9 auf das kleinste Stück neu und auf das Kostbarste ausaesiatt^t. Als nun der Tapezier der Dame die mehrere Bogen starke Rechnung überreicht h-üte, da fand die gnädige F-au b» G'sammtsumm^au den^ ersten Blick imor etwas tu hoch, nachdem sie jchoch die Rechnung Blatt für Blatt emgesey.n knd a'm Schluß -wer j-d-n S-.t- baS* Wott ,Xr.n«port- M ««>te fte m-.t einem wohlwollenden Kopfnicken: .Nun ia, wenn Sie, wie ich so vttle Transporte gehabt haben, dann will ich schon glauben, daß-sie es n.cht billiger liefern konntrw- § d-r Römerz-it l B.i Heddernheim, auf dem sog. H-id-selde, find städvsch-n Archive übergeben worden. Eine Eommtfiion wird sich an Ort und CteLe begeben, um die gttundenen Sarge tn Augenschein zu ne^’n- , .a, h . znr.e, 8 silnioe.sitäts.achrichtenJ Am 22. Nooemb-r, dem Gebutts age des Grotz- berroLs Kail Friedrich, beging d'.e Universität Heid-lberg ihr alljährliches Fest zum /Ätphn'Ait htH'ß matoroi. 93.orcctor Heinze hlttt die Festrede unb bei m rkt^ h nsich ich M Besuches der Universität, daß derselbe ,m l-tzten Sommerhalbrllhr die höchst- Z ff-r aufgewiescn Hobe seit 497 Jahren. Die Zahl der Studtr-Nd-N des M'we,7-me»-rS werde höher fein als die des vorjährsgen Winter s. Hierau, folgte die U-i ° " ung an bte etuWnben. In der med -inis»°n Fo u St wurde d.a Arbti! des Sludirenden Carl Heß aus Mainz geklont, wahrend die philosophische Fakultät dcr Arbeit des Stud. philos. Cml Groos aus Heid ioerg den ersten Preis zunkanMe. Reinigung beschmutzter Goldrahmen.^ In Nachfolgendem hat Dr E M en der „Papierzeitung" ein VersabrrN angegeb-n. das lebet Laie anwenden ®nn. Doch eignet es sich nur für solche platie und unebene Rahmen, deren Ober- Pä4i H?Üpter°ford'-rniß b-i"dm ausg!b!fiert°n Stellen ist, daß solch- der Feuchtigkeit der Puft Widerstand leisten und sich durch einfaches Abstäuben von dem auf ihnen sitzenden Stoutw"befreien lossm"ohne daß solcher sistkleb. weshalb Leim, Gummi^oder Dextrin für sich allein zum Aufträgen der Goldbronze nicht verwendet werden dürfen^ indem bi-se Stoffe bet zunehmendem Feuchtigke'isgehalte der Lust Wasser anz ehen. Das Weiße des Hühnereies bietet ein ausgezeichnetes Mittel, um die Goldbror.ze Eine seltene Beschreibung von Darmstadt und Gießen. Den ble Alchen ? Dudershofen bey Gießen, siet. LIbinl Berg.Chron." solcher Topfs- auch funden im^Torse Dud ? T v b;e gultur dutch-inander- Sb-Ä’Ä.";B" "•* «16 doch nur eine Nachlese, was wir heut $ j Q t IL Darmstadt vom „Darmstadt" zerfällt in folgende C- P, / 1V9 Bontadt. V. Thurnier, mit S«WkkL SSÄJ w lÄWfiÄw»» »1® »*- Je 50 Kilogramm kosten: J 5 9 A 13 18 a E ^üMS) Shlipfe, Dorstecker, weiße, farbige und schwarze ^Schürzen, Stickereien, Filzröcke, Unterzeuge, <:<« Handtücher zum Aussticken, Paradehandtücher :c. Sämmtliche Kurzwaaren, wie Zwirne, Knopfe sc. Die Preise für sämmtliche andere Artikel der Leinen- und Bettwaaren-Branche habe ebenfalls noch ermäßigt und mache besonders auf mein reichhaltiges Lager in Taschentüchern jeder Art aufmerksam. Herrn. Aug. Müller, Seltersweg18. Taschentücher, zu Geschenken sehr geeignet, cinpfchle, um damit zu räumen, zu billigen Preisen. Robert Haas, 7938____________Seltcrsweg 57.________ ZU »erkaufen Zwei kräftige Wagenpferde, Wallache, braun ohne Abzeichen, 4 bis bjährig, zu jedem Gebrauch tauglich, besonders für Ockonomie, bei 7862 l>r. JLelfl81erJit_@rün6crg. 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