UU i - und Eisen. Wfa. 1 unswärtj. " «-in-ni £ ger. I)tnhf Wu geringe 2065. ÜÜg. Ach a. M., on 1832 Mt die 8crp * die Prämien- hres nicht aus- n Reservefonds, llie, aus ihrem zu mehr- escherungen noch nQd) Feststellung iedr. Dtlker in h in Liä>, Carl 2341 geblichen Uh* itet haben, Sorte des in, unfern 2361 t Mchrichl, in ne«. Uhr 2369 i°us°rb-it« i mit nuten M K ßobn grau 11 231» lelln-rl'"' it d^r. TS» Freitag den 6. April 1683. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. _ , ' \ _ zc ., . . - .. ort,2„ARw. k-a PreiA vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. init Bringerlohn. B^ttaUt Schulstraße 7. Erschemt täglich mit Ausnahme des MontagS. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische Uebersicht. Gießen, 5. April. Die parlamentarische Osterpause hat mit der am Dienstag, den 3. April, erfolgten Wiederaufnahme der Reichstags-Verhandlungen ihr Ende erreicht. Bereits am Sonnabend vorher hielt der Bundesrath eine Sitzung ab, in welcher er u. A. die Gleichstellung der Lieferungsfristen der Eisenbahnen für Viehtransporte mit jenem der Eilchiter beschloß. Der letzte Abschnitt der gegenwärtigen Reichstags-Session ist ein überaus bedeutungsvoller. Gleich zur Eröffnung desselben steht eine wichtige volkswirthschaftliche Frage auf der Tagesordnung, die Erhöhung der Holzzölle. Unter den übrigen wichtigen Gegenständen, mit denen sich der Reichstag zu beschäftigen haben wird, sind das Militärpensions-Gesetz, die Novelle zur Gewerbeordnung, das Arbeiterkrankenkassen-Gesetz und das Ärbeiterversicherungs-Gesetz hervorzuheben, Alles Vorlagen, welche die Arbeitskraft des Reichstages in höchstem Maße noch in Anspruch nehmen werden. Schade nur, daß der Reichstag durch die Concurrenz des preußischen Abgeordnetenhauses, welches seine Sitzungen am 16. d. Mts. wieder eröffnet, beeinträchtigt wird, außerdem kommt noch der Umstand hinzu, daß in dieser Woche die Landtage von Bayern und Württemberg zusammentreten, und da beiden parlamentarischen Körperschaften auch eine Anzahl von Vertretern bayerischer und württembergischer Reichstags-Wahlkreise angehört, so wird hierdurch dem Reichstage ebenfalls eine Anzahl seiner Mitglieder entzogen. Die Beschlußfähigkeit des Reichstages wird demnach wohl öfters auf die Probe gestellt werden. Nachdem nunmehr die Antwort der preußischen Regierung — allerdings nur in extenso — auf die Note des Kardinal - Staatssecretärs Jacobini, bekannt geworden ist, muß nun die nächste Note Jocobini's Klarheit darüber bringen, ob der Vatikan zu einem annehmbaren Ausgleich bereit ist. Voraussichtlich werden aber Wochen darüber vergehen, bis man sich in Rom über die verlangten bestimmten Vorschläge schlüssig gemacht hat und so lange wird wohl die kirchenpolitijche Situation unverändert bleiben. Die Ersatzwahl zum Reichstag im Wahlkreise Rügen-Stralsund- Franzburg ist zu Gunsten der Fortschrittspartei ausgefallen. Der Candidat derselben, Kaufmann Samm aus Berlin, erhielt nach amtlicher Feststellung des Wahlresultates 8491 Stimmen, auf den conservativen Gegen-Candidaten, Grafen Behr-Negendank, Oberpräsident der Provinz Pommern, fielen 7947 St. Das österreichische Abgeordnetenhaus tritt im Laufe dieser Woche wieder zusammen und sieht man namentlich der Debatte über die Novelle zum Volksschulgesetze mit großer Spannung entgegen. Die czechischen Abgeordneten befinden sich dieser Vorlage gegenüber in einer eigentümlichen Klemme. Sie sind, da die czechische Fraktion im Reichsrathe mit zur „Regierungs-Mehrheit" gehört, gewissermaßen verpflichtet, für die Schul-Novelle zu stimmen und müssen dies eigentlich schon mit Rücksicht auf die klerikal-feudale Partei thun, welche der Vater der Schul-Novelle ist. Die Mehrzahl der czechischen Wähler ist aber der Volksschul-Novelle wenig geneigt und diese Abneigung giebt sich in den sich mehrenden Aufforderungen an die czechischen Abgeordneten, gegen die erwähnte Vorlage Stellung zu nehmen, kund. „Soll nicht", heißt es in einer Zuschrift an den Abg. Adamek, „das gesummte ideale Streben unserer Nation nur ein leerer Traum bleiben, dann muß die czechische Delegation wie Ein Mann dafür einstehen, daß die anstößigen Bestimmungen der Schul-Novelle beseitigt werden." In Anbetracht solcher Kundgebungen bangt es natürlich dem Czechen-Club des Abgeordnetenhauses vor dieser Discussion und es heißt darum, daß er bemüht sein werde, die Verhandlungen mit Hülfe des Schlußantrages auf das genaueste Maß zu beschränken. In Frankreich ist dem berühmten Manifeste des Prinzen Napoleon nunmehr eine ähnliche Kundgebung von orleanistischer Seite gefolgt. Das orleanistische Manifest führt den Titel: „Die Regentschaft des Herzogs von Aumale" und wird von sämmtlichen orleanistischen Blättern des Landes gebracht. Eigenthümlich ist nur, daß der Herzog von Aumale selbst die orleanistische Bewegung, die zu organistren versucht wird, als ein gegen ihn gerichtetes Manöver erklärt hat, und da der orleanistische Thronprätendent zugleich im Begriff steht, Frankreich zu verlassen und sich, wie es heißt, nach Sicilien zu begeben gedenkt, so scheint es allerdings nicht, als ob er zu dem orleanistischen Manifest in irgend einer Beziehung stünde. Am Dienstag sind die General- räthe in ganz Frankreich, mit Ausnahme des Seine-Departements, zur letzten Session in der gegenwärtigen Zusammensetzung dieser Institution zusammengetreten. Der Haß der fenischen Verschwörer gegen die englische Regierung treibt gar sonderbare Blüthen. Wie die „St. James-Gazette"' meldet, haben kürzlich Fenier und andere irische Verschwörer Packete mit Wäsche, welche von Pocken- ober Fieberkranken herrührten und demnach von den betr. Krankheitsstoffen inficirt waren, an die Gemahlinnen verschiedener Minister gesandt. Eine derartige Handlungsweise läßt sich eigentlich gar nicht mehr qualificiren, sie grenzt schon an Wahnsinn und die Absender dieser inficirten Packete sollten daher, wenn sie je ermittelt würden, von Rechtswegen in das Irrenhaus kommen. Zur Moskauer Krönungsfeier wird England, wie Unterstaats- secretär Fitzmaurice jüngst im Unterhause mittheilte, eine besondere Gesandtschaft unter Führung des Herzogs von Edinburgh entsenden. Der Papst wird, nach römischen Meldungen englischer Blätter, durch Msgre. Vanutelli, den neuernannten Jnternuntius für Brasilien, vertreten sein. Den Vertretern der russischen und ausländischen Preffe soll die möglichst beste Gelegenheit geboten werden, den Krönungsfeierlichkeiten an guter Beobachtungsstelle beizuwohnen. Die Berichterstatter sollen ein Abzeichen erhalten, durch welches sie kenntlich gemacht werden; alle Berichte müssen jedoch dem Minister des kaiserlichen Haushalts zur Durchsicht vorgelegt werden. Die alte Feindschaft zwischen Albanesen und Montenegrinern macht sich gegenwärtig wieder in fortgesetzten blutigen Raufereien Luft. In vergangener Woche fand unweit der Insel Branjina ein heißer Kampf zwischen 25 Albanesen und 30 Montenegrinern statt, welcher dadurch nicht beeinträchtigt wurde, daß beide Parteien sich in Barken befanden. Der dreistündige Kampf endete damit, daß sämmtliche Albanesen erschossen ober niedergehauen wurden, auch die Montenegriner hatten 9 Todte und 11 Verwundete. Weiter fand bei Kamena ein Zusammenstoß zwischen Türken und Montenegrinern einerseits und einer Schaar Albanesen andererseits statt anläßlich der Ermordung eines reichen Türken durch einen Albanesen; die Montenegriner hatten sich deshalb den Türken angeschlossen, weil es ursprüglich hieß, der Ermordete sei ein Czernagorze gewesen. Der Kampf endete damit, daß die Albanesen in die Flucht geschlagen wurden. Die Pforte beabsichtigt, um diesen fortwährenden Conflicten ein Ende zu machen, einen Special-Commissar mit ausgedehnten Vollmachten nach Scutari zu entsenden. Deutschland. Darmstadt, 3. April Unterm 28. v. Mts. richteten die Abgeordneten Falk, Pennrich und Wolz in Betreff der m den Memoiren des Geheimen Regterungsralhs Dr. Stleber enthaltenen Verunglimpfung der Ehre der hessischen Dlvtsion an Großh. Staalsmintsterlum solgende Interpellation: In den durch das „Berliner Tageblatt" veröffentlichten Memoiren des verstorbenen G Heimen R.gierungsrathS Dr. Streber ist die Behauptung ausgesprochen, die Hessen-Darmstädter hätten während des letzten Feldzugs in Frankreich geplündert, dieselben seien wahre Banditen rc. Diese Beschuldigung eines deutschen Truppentheüs, zu deren Verbreitung sich ein in der Residenz des Kaisers erscheinendes Blatt hergegeben hat, hat nicht verfehlt, unter der Bevölkerung Hessens, welche in ihren Söhnen und Brüdern mitbeschtwpst ift, eine hochgradige Entrüstung wachzurufen, die auch bereits in zahlreichen Kundgebung n von Kriegervereinen, als den zunächst berührten Corporatlonen, Ausdruck gefunden hat. Auch das Commando de- Großh. Hessischen (25.) Division hat sich veranlaßt gesehen, eine die beregte Beschuldigung zurückwetsende und den Sachverhalt klarstellende Erklärung zu erlassen. , _ , r In Anbetracht des berechtigten Aufsehens, welches die besagte Streber'sche Beschuldigung allerorts erregt, und tn Anbetracht, daß eine solche von dem Chef der Feldpolizei ausgegangene Kundgebung einen gewissen Schein von Glaubwürdigkeit hat und detzhalb einzig und allein von der höchsten Spitze der Armeelettung mit voller Wokung beseitigt werden kann, beehren sich die Unterzeichneten, an Großherzogl ches Staatsmin'.sterium die Anfrage zu richten: „Ob und welche Schritte dasselbe gethan hat oder zu thun gedenkt, um eine authentische Berichtigung jener die Ehre der hessischen Division verunglimpfenden Beschuldigung von berufener Seite zu erwirken." m. Darmstadt, 4. April. Der von den Abgeordneten Schröder und Geter Namens des verpärklen Finanzausschusses der zweiten Kammer erstattete Bericht über das den Ständen von Großh. Finanzministerium mitgethetlte Gutachten der Commission zur Unteisuchung der hessischen Sttombquveihällmsse und der durch die hessischen Stiom- bauten hervorgerufenen Beschwerden hessischer Gemeinden und Gutsbesitzer ist erschienen. Wir beschränken uns für heute darauf, den Antrag des Ausschuss s mit- zutheilen. welcher dahin geht: Die Kammer wolle beschließen, nachfolgende Ersuchen an Großh. Regierung zu stellen: 1. Dieselbe wolle alle geeigneten Schr.tte thun ». für die rasche Entfernung des oberhalb Castel zum Schutze der Schiffe der rechtsrbeiv.schen Staatsbahn dort angelegten Hafendammes, soweit solcher über das Normalprosil des Rheines vorspringt, sowie b. für die baldige, vertragsmäßig längst festgestellte Abtreibung eines Theils der sich hier anschließenden Maaraue; 2. dieselbe wolle anordnen, daß die Weitererhöhung des am unteren Rhetnthore zu Mainz im f.üheren linksseitigen Rheinarm ausgeführten Querdammes vo'läusig eingestellt, dagegen der projecttrte Längsdamm an den neuen Hafenanlagen von dem Raimundithore bis zu der ^Znget- heimer Aue, ebenso die vertragsmäßig beschlossene Abtreibung eines Stücks der g-gen- überltegenden Petersaue ungesäumt ausgeführt werde behufs Herstellung der neuen Uferlimc und Ausbildung der Stromrinne innerhalb des auf eine lange Strecke verengten Hochfluthprofils. - Im Zusammenhang mit diesem Gegenstände steht der Antrag des Abg Metz, gerichtet auf schl unige Vorlage des Planes über die Regu- lirung des Rheinstromes von Worms bis Bingen, eventuell Wotms bis Mainz, unter Berücksichtigung der alsbald zu veröffentlichenden Denkschrift d^LandescomE sowie auf unverzügliche Einbringung der zur Ausführung dieses dl^nes erfor - ch Präpositionen. lieber diesen Antrag hat der Abg. Schroder Bericht erstattet und geht danach der Antrag des Ausschusses dahin : Die Kammer woüedenAntta^ M tz mit Rücksicht auf das bereits Geschehene und auf das von Großh. Regierung neuerdings Gesagte für erledigt erklären. Berlin. 31. März Der wieder erwachte Unternehmungsgeist unserer vater- ländischen Industrie, im Bunde mit ihrer erstarkenden L^ungSfahigkest haben, wir an dieser Stelle schon mehrsach hing-wi-sen, den Spielraum der n i" currenz aus dem Weltmärkte in den letzten Jahren 8on3 haft bet bortlae e»<\”nb @.rrVi§Äun un» Ausbaues Auch wa» hf"?^nVe ^Nm"die"sbancen"des australischen Marktes noch intensiver ausnutz.n zu k n™ nur wünsch-nsw-rth wenn s-t.-ns der deutschen Srpo.teure auf Auswahl^undVerpackung der Versandartikel größere Sorgfalt verwendet würde sowie, dast sie" gewissen Geschmacksrichtungen des australischen kaufenden Publikumsmehr Än mn hrinaen Hierin sind die Amerikaner den Deutschen einstweilen noch ent«= Nden überlegen,' obgleich letztere seit der austral'schen Ausstellung in Betreff dieses Punktes schon bedeutende Fortschritte gemacht haben — Fortschritte, bte unfere Industrie hoffentlich anspornen werden, nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben. 23 (Srebitaetign 272Vh, Staatsbahnactien 2915/p, Galizier 2653/ ßomharhen 19Ri-' westbahnactt-n 177V,, (Sottljarbbainactieu 1233/' Dar n.'tädt ?' Dlsconto Commandtt 2O6’/e, Cefterr. Siiberrente 673/ w */• ^O°r Russen 72'/-, 5°/, I877r Russen 89-/,, ^ 2 OrtEAEb? 57 / Spanier 635/1ß, 5% Rumänische Rente ^o/_ ,r-Eeihe dv'/z 40/0 ?Set$*je8üi 2387 geboren, machte er seine ersten Studien beim Herzog!, nass. Hosconcerimeister Fischer tn Wiesbaden und mit so glänzendem Erfolge, daß er bereits im Jahre 1854 öffentlich auftrat. Sein Vater wollte Anfangs nicht seine Zustimmung zu dem Künstln berufe seines Sohnes geben, bis Franz Liszt das große Talent tn ihm erkannt hatte und ihn persönlich nach Leipzig zu Ferd. David geleitete, wo er feine weitere Ausbildung genoß Mit rastlosem Eifer strebte er feinem schönen Ziele entgegen und sah die herrlichsten Traume seines Lebens in Erfüllung gehen. Er hat es, was technische Meisterschaft, Gioße, Schönheit, unfehlbare Reinheit des Tones, wie unvergleichlich vollendete Vortragswerse und Reproduction aller Stilarten betrifft, so wett gebracht, daß er ohne Rivalen dasteht und mit Recht der „moderne Paganint" genannt werden kann. — Ao" den P.öcen, mit welchen uns der Künstler zu erfreuen gedenkt, zählt die Chaconne von Bach zu seinen Glanznummern. Dieselbe wird von Keinem so vollendet zu Gehör gebracht, als gerade von ihm. Als ihn einstmals Richard Wagner besagte Chaconne vortragen horte, fiel er ihm m t Thränen in den Augen um den Hals und sagte: „Reden kann ich nicht, lieber Wilhelms — aber Sie müssen fühlen, welchen Eindruck Sie auf mich gemacht haben. Es tft das Größte, was mir in der «productiven Kunst noch vorgekommen tft. Gießen, 5. April. Schwurger ich t8v er Handlung vom 4. April l. I gegen Friedrich Weber III. von Bönstadt und Heinrich Köhl von Nieder- Etsenhausen wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Beide Angeklagte waren beschuldigt: daß sie in der Nacht vom 3. zum 4. December v. I. in der Nähe von Erbstadt in gemeinschaftlicher Ausführung mit dem Wilhelm Rühl von Villtngen den Heinrich Schul von Angersbach mittelst gefährlicher Werkzeuge vorsätzlich körperlich mißhandelt und hierdurch den Tod desselben verursacht haben. Die Geschworenen erkannten beide Angeklagte für schuldig und wurden dieselben demgemäß ie in eine Zuchthausstrafe von 3V- Jahren, abzüglich 3 Monate Untersuchungshaft verurtheilt, ihnen auch die Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren aberkannt- - Drei Stromer wurden gestern wegen Bettelns in betrunkenem Zustande bezw. Straßenscandals verhaftet. Dieselben erhielten heute 3 Wochen refp. 14 Tage Haft vom Gerichte zudiktirt. Der Vorstand der israelit. Religionsgemeind, M. Hornberger. Sranlueich. Marseille, 3. April. Nach einem Telegramm aus Nizza wurden bei einem in der Kirche während des Gottesdienstes ausgebrochenen Feuer 20 Personen verwundet, darunter mehrere tödtlich; eine Person kam bei dem Unfall um's Leben. Aegypten. Kairo, 3. April. Der Ex-Khedive beschloß, einen Proceß gegen die egyptische Regierung anzustrengen, wegen Rückerstattung der seinen Söhnen ausgesetzten Apanage, welche diese dem Staatsschätze überließen, um das Llgui- dationsgesetz in Ausführung zu bringen. Das Proceßobject beträgt circa 5 Millionen Psd. Sterling. Kinderwagen | von 10 an empfiehlt PH. Schlatters Eichen %bef Lokales. Gießen, 5. April. sWilhelmj-Concert.] Obgleich dieConcertsaison ihrem Ende entgegengeht, so soll unserer Stadt doch noch eine musikalische Ueberraschung bereitet werben, w>e sie wohl selten wiederkehren bürfte. Wir theilten bereits m't/daß H^r Professor August Wilhelm; seinem engeren Vaterlande eine Concerttournöe widmen will und daß er bet dieser Gelegenheit auch mittelgroße Städte bedenkt Diesem Umstande danken wir es auch, daß Herr Wilhelmj am Sonntag den 8. d. M im Saale des Gesellschaftsvereins Hierselbst concertiren wird. — Wenn wir auck mit Bestimmtheit annehmen können, daß der Name des Künstlers jedem Gießener Musik freunbe bekannt ist, so wollen wir es doch nicht unterlassen, an dieser Stelle noch einige hervorragende Daten aus seinem Leben zu geben. Im Jahre 1845 zu Usingen I i..„ $ttnn 'M L Bekanntmachung. Betreffend: Das Anlehen der israelitischen Religionsgemeinde Gießen. Bei der planmäßigen Verloosung sind die Schuldverschreibungen Nr 50, 88 und 144 Rückzahlung am 1. Juli d. Js. bestimmt worden, was mit dem Bemerken bekannt gegeben wird, daß von diesem Tage ab deren Verzinsung aufßört. Gießen, den 1. April 1883. ' } .Offert^'* ' gieren,6en Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 4. April. Der Kaiser ertheilte heute dein bisherigen türkischen Botschafter Sabdullah Pascha, welcher sein Abberufungsschreiben überreichte, eine feierliche Abschieds-Audienz. — Das National-Theater ist heute vollständig niedergebrannt, von der Garderobe und den Utensilien ist nichts gerettet. Menschenleben sind nicht zu beklagen, auch ist Niemand verletzt. Ueber die Entstehungs-Ursache ist Nichts bekannt geworden. — Reichstag. Abg. Kayser interpellirt den Staatssecretär des Reichs- justizamtes über die Verhaftung Vollmar's. Der Präsident erklärt die Interpellation als Bemerkung zur Geschäftsordnung für unzulässig, woraus Kayser sich vorbehält, in dieser Beziehung einen dringlichen Antrag zu stellen. Das Haus setzte sodann die Berathung der Holzzölle fort. Rickert ist gegen die Erhöhung derselben und hofft, das Haus werde die Vorlage im Plenum a limine abweisen. Minister Lucius vertheidigt die Vorlage und bemerkt, es sei irrig, die Großgrundbesitzer als vorwiegend interessirt bei der Vorlage zu betrachten, die vitalen Interessen des kleinen Lardmannes im Westen ständen in höherem Grade in Frage. Auch Minister Scholz befürwortet die Vorlage und bekämpft die von Rickert und Oechelhäuser aus der amtlichen Statistik gezogenen Schlußfolgerungen. Nachdem ein Schlußantrag Richter's auf Einspruch Minnigerode's, Windthorst's und Anderer wieder zurückgezogen, tritt Leuschner für die Vorlage ein, welche sodann auch die Bundescommissare Dankelmann und Domer nicht vom finanzpolitischen, sondern lediglich vom forsttechnischen Standpunkte empfehlen. Minnigerode tritt für die Vorlage ein, welche den Waldbesitzer nicht noch reicher machen, sondern den Wald gegen die Concurrenz des Auslandes schützen wolle. Die Vorlage wird sodann mit 136 gegen 135 Stimmen an eine Commission von 21 Mitgliedern verwiesen. — Morgen Berathung der Zuckersteuer und der Gewerbeordnungs-Novelle. Berlin, 4. April. Der Brand des Nationaltheaters scheint auf dem Schnürboden entstanden zu sein. Es wurde nur wenig von dem Theatermobiliar und der Garderobe gerettet Als die Voimittagsprobe gegen halb zwölf Uhr endete, wurde nicht das geringste Verdächtige wahrgenommen. Kaum eine halbe Stunde später wurden mehrere im Parterreraum der Restauration zm ücf gebliebene Theatermitglieder einen brandigen Geruch gewahr und fanden beim Oeffnen des Jnnenraumes das Theater von dickem Qualm gefüllt. Wenige Minuten später bildete das ganze Theater ein "nr'ges Flammenmeer. In kaum anderthalb Stunden tft das Innere des Theaters vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr war mit drei Dampfspritzen zahlreich und ^tig 3ur Stelle, mußte sich aber bei der Rapidität der Verbreitung des Feuers auf den Schutz der Nebenhäuser und die Dämmung der Flammen beschränken _ — Das Feuer im Nationaltheater hatte sich bereits beim Eintreffen der ersten u .burcb ben herabgelassenen eisernen Vorhang hindurch auf den Zuschauerraum verbrei.et und di.sen in Brand gesetzt. Vier Dampfspritzen und sechs große Handdruck- fpritzen waren thatig Der eiserne Vorhang ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, eoenfo bie impragnirten Dekorationen. Etwa hundert Schauspieler, Schauspielerinnen vvd Theaterbeamte sind brodlos. Der Kaiser hatte einen Adjutanten auf die Brand- fiätte entsandt. Kopenhagen, 4. April. An dem hier abgehaltenen Cougresse deut- fcger Socialdemokraten haben u. A. auch die Reichstags-Abgeordneten Blos, Liebknecht, v. Vollmar, Hasenclever, Kräcker, Kayser,' Geyser, Grillenberger, ^rohme, Dietz und Stolle theilgenommen, ferner waren Auer, Bebel und Viereck anwesend. Die Verhandlungen des Congresses betrafen dem Vernehmen nach bte öteUunq der Partei zu den Reichstagswahlen im Jahre 1884. Kr. rfeitte, 4. April. Eme neue Feuersbrunst in Nizza zerstörte das prächtige „Promenade' genannt, das, auf Wasser gebaut, vor her Promenade des 1£$ ^findet. Das Feuer baueite 4 Stunden, trotz der Hülfe der Feuerwehr. Gluckl^erweffe tft kein Menschenopfer zu bedauern. Dublin , 4. April. Die Untersuchung gegen die anläßlich der Entölung einer Kiste mit Explosivstoffen jüngst in Cork verhafteten Personen wird geführt, man nimmt an, daß dieselben Agenten des irischen „Dynamit- dun des" sind, der zu den amerikanischen Dynamit-Verschwörern in directer Beziehung steht. 'Mblc Montag den Bevierltvird, 4o/o 1880er Russen 72»,., v „1U ,%■'“*• SÄ SW ■rah'iiwirwi matmngraniM .1 ————______ 2105 2380 Aus dem Bette fönnen starke, astsre ^er Hand abg .Attenhausen, b, Ml). Bürgermei, '82___Rüi Volenti 1111 Gießener 2385 (Sine frischmelkende 31: verkaufen bei ” Bahnwärter Sack, Hinter d. Rodbcrg 18 Handel und Verkehr. Gießen, 4. Avrtl. Aus dem gestern dahier abgehaltenen Viehmarkte waren Ij4r^ Stück Rindvieh und 758 Stück Schweine. Die Preise für Zucht- tot ÄS.,?” V°m k6t,n marf'C b°g-g°n Sch,achtviefaller Rächster Markt Dienstag den 17 und Mittwoch den 18. b. MtS., nm letzteren Verlest der Krllm/rstände fUt?.“ "" 1Uf *” borgens 7 Uhr das Ä 1 Rother Weizen ^17.45, Weißer Wenen __, Äorn 11.80, Gerste 8.70, Hafer JL 6.65, Erbsen Kartoffeln M — ^3 109l3 70 sena1^eui$i0e.n koste!- der Centner Heu d 1-90—2.00, Cier bas Hunbert JL 5.20—6.50, Stück 6> Ämter Weißkräu ter St 12 'l8^Ä^^ P°r &Z1S-8M 2vemrram per e>t. 12—18 Kohlrabi 0^, Wrrstng 10—12 Rothkraut 18—30 . Mn Sormitta« ™ Acheuei . w.*!***» (tu, 1 Morgen), an1 M hinter dem i>r Zalllßag otn « Nachmittac M Crt und Stelle Gießen, den 5. i Großh. Bürgern Äell M Beigeor Sohverst» Dienstag de Vormittags Eiben in meinen1 die Lohrinden-' Salbungen solgendi lich versteigert: Boi Lanjdori (ca. 15 (ca. 250 Ctr.), Mui Medermeh (ca. 1 Die Rinde au' mtz, Kröffelbach wird demnächst verhilft. &fwa[ba 4 bei Dl Reiche Assortimente »euer Phantaflestoffe aus Aalr, Wolle und Seide c em-t. r-v; .. M ^30 Ctm. Breite für Mobeluberzuge, portieren und Vorhänge in moderner, eleganter warben w-rkung empfiehlt Ernst Blödner, 2393 Tapeten-, Teppich- und Möbelstoff-Geschäft, Bahnhofstraße 12. Neu t«. L^nütfeij. 1 Bau-, >Üi Eich' 45 .ü^hberfl v Beigeordneter. 2386 Mühle und Gutsversteigerung. Montag den 9. Slpril, Nachmittags 2 Uhr, läßt der Besitzer der Sommermühle (50 Minuten von der Station Reiskirchen und Grunbera der Oberhess. Ettem bahn gelegen) genannte Mühle nebst 40 Morgen Acker und 10 Morgen Wrese freiwilligversteigern. Die Mühle hat 3 Gänge (zwer doppelte nntt Wasserkraft Pstrde- und Viehställe, 8 Schmeinställe, Scheuern, 1 Backhaus, Holzschuppen und Chatt e-Rennse Bemerkt wird, daß die Gebäude ganz neu sind. ~4UU Bekanntmachung. Das Fahren der drei städtischen Gießfässer - ein- und zweispännig - soll im Submissionswege vergeben werden. Die hierauf Reflectrrenden wollen ihre Offerten binnen 8 Tagen von heute an verschlossen bei der unterzeichneten Stelle, woselbst die Bedingungen eingesehen werden können, ernreichen. Gießen, den 4. April 1883. . Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Keller, Gin Stück Land (ca. 1 Morgen), am alten Steinbacher Weg, hinter dem Friedhof gelegen, soll Samstag den 7 ds. Mts- • Nachmittags 5 Uhr, an Ort und Stelle verpachtet werden. Gießen, den 5. April 1883. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Keller, .2406 Beigeordneter. Lohverfteigerung Am Dienstag den 10- April er., Vormittags 10 Uhr, werden in meinem Bureau Hierselbst die Lohrinden-Erträge ausden Waldungen folgender Gemeinden öffentlich versteigert: Bonbaden (ca. 60 Ctr.), Laufdorf (ca. 150 Ctr.), Neukirchen (ca. 1 10 Ctr.), Niederquembach (circa 250 Ctr.), Nauborn (ca. 400 Ctr.), Niederwetz (ca. 105 Ctr.). Die Rinde aus Griedelbach, Ober- rvetz, Kröffelbach und Oberquembach wird demnächst in Brandoberndorf verkauft. Schmalbach, den 3. April 1883. Der Bürgermeister: 2380 _____Hoffmann. Aus dem Bettenhäuser Markwald können 48 starke, astfreie Buchenstämme aus der Hand abgegeben werden. Bettenhausen, den 3. April 1883. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. 2382 Nückel. volzvernergerung im Gießener Stadtwald. Montag den 9. April l. I., von Vormittags 9 Uhr an, "soll un Gießener Stadtwald in den Districten Bruderwinter und Steinerts- wald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Brennholz: Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Rm. Rm. Rm. Wellen. Eichen 37 329.5 48 2450 Nadel 2.3 4 20 2000 Aspen 14* 100 21 1500 * Schnittholz. Bau-, Werk- und Nutzholz: 104 Eichen-Stämme mit 16,89 Fstm., 45 Nadel- „ „ 17,37 „ 4 Birken- „ „ 0,73 „ 314 Eichen-Skangen „ 24,46 „ 9 Birken- „ „ 0,88 „ 388 Nadel- „ „ 27,68 „ Die Zusammenkunft ist an der Strangswiese. Gießen, den 3. April 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 2312 A. Bramm. Donnerstag den 12. April, Nachmittags 214 Ubr, soll auf hiesigem Ortsgericht die Hof- raithe des Otto Mögenburgr (V-lur I/214-Vio, 577 Mtr. Hofraithe auf dem Reichensand, I/214y/w, 1296 Mtr. Grabgarten das. meistbietend versteigert werden unb kann die Versteigerung ohne Rücksicht auf die Höhe des Gebots genehmigt werden. Gießen, den 28. März 1883. Großherzogliches Ortsgericht. 2105 Müller. Holzverfteigerunq in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. Montags den 9. April er., Morgens präcis 10 Uhr, soll in dem District „Jselscheid", auf der Staatsstraße zunächst Fellingshausen anfangend, nachstehendes Gehölz versteigert werden: 87 Rmtr. Buchen- und Eichen- Stammprügelholz, 2650 Wellen dgl. Reisholz, 5000 „ dgl. Forstreiser, 167 geringe Eichen-Stämme m. 23,87 Festmeter, zu Wagner- u. Grubenholz geeignet. 2298 Hohensolms, den 30. März 11883. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, Revier sörster. Freitag den 6. April l. A, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf Anstehen des Herrn M. Deis in Wetzlar die früher dem Georg Nenzel gehörenden Grundstücke: glur H/16, 819 Mtr. Acker am Wißmarer- Weg und der Lahn, XXlv/93, 1581 Mtr. Acker am halben Zehnten, über dem Stumpfenweg, XXV/16,2350 Mtr. Acker a-Schlangen- zahl, zieht durch den Schützgesbrunner- Weg, xxv/kö, 2700 Mtr. Acker daselbst meistbietend versteigert werden. . Bemerkt wird, daß bei annehmbarem Gebot alsbald der Zuschlag ertheilt und kein Nachgebot angenommen wird. Gießen, den 2. April 1883. Großherzogliches Ortsgericht. Lüdeking. 2282 Freitag den 6. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, werden in derFlett' scheu Hofraithe dahier folgende Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert: 3 Sophas, 2 Schweine, 2 ovale Tische, 2 Kleiderschränke, 2 Kommoden, 1 Nähmaschine, 1 Spiegelschrank, 2 Bilder, 1 Spiegel, 1 Consolchen, 1 Waschtisch, 10 Stück bunte Schaffell, Vr Dtzd. Kalbfell, 14 Rollen Struppenband, 2 Rollen Zug, 1 Spieldose. Gießen, den 2ö. März 1883. Bühner, 2404 Großh. Gerichtsvollzieher. Aeilgevolenes. Selbstgefertigte 1560 tsckirte Möbel aller Art stets vorräthig zu billigsten Preisen bei Schillerstraße 60. Kochgeschirre, roh, verzinnt, emaillirt, empfiehlt Wilh. Seibert, 2402 _ Marktstraße. 2405 Guter Pferdemist zu verkaufen. Bleichstraße 2. 2395 Eine Kaute Mist sehr billig zu ver- kaufen. Näheres bei der Exped. ds. Bl. 2398 Heu und Stroh zu verkaufen. F. Klingelhöfer, Hammstr. 9. 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Wilhelmj. 7. a) Novellette, op. 21 Schumann. b) Paraphrase über den Fledermaus-Walzer von Strauss . . . . . . Ed, Schütt. Herr Rud. Niemann. Eintrittspre sei Reservirter Platz 3 Mk. Nichtreservirter Platz 2 Mk. Billets sind in der Rudo 1 ph’schen Musikalienhandlung zu haben. Der Blüthner’sche Flügel ist aus dem Pianofortelager von Wilh. Rudolph. 2319 Pfennig Sparkasse. Die Einleger werden aufgefordert, Samstag den 7. April l. Js. die Sparkassenscheine zum Zweck der Einlage der Pfennigspargelder in die Sparkasse dahier an die Pfennigsparkasse-Erheber abzugeben. Gießen, den 5. April 1883. DaS Curatorium. MsmarckstrHe 10 J, P. Santi Bismarckstraße 10 hält sich den Schülern des Gymasiums und der Realschule bei Anschaffungen von Schulutenfilien bestens empfohlen. Spccialität: Schul und Aeichnenutenfilierr. Streng reelle Bedienung, billigste Preise. ^68 2381 Junge Hunde (reine Rattenpinscher) sind zu verkaufen. Neustadt 41. Frisch eingetroffenen gut gew. Stockfisch empfehlen 2388 J. 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April ab durch Unterzeichneten statt. < 2313 25 Stück polirte Haarnadeln 3 Fingerhüte per Stück 3 H. 36 Stück weiße Porzellanknöpfe 4 4. 24 Stück schwarze Porzellanknöpfe 4 Frisirkämme per Stück 25 Staubkämme per Stück 10 4- Zu gleicher Zeit empfehle ich eine große Auswahl in Cache«,ire und eine große Parthie Kleiderstoffe von 50 H an per Meter, Unter I)t>f«n, Unterjacken, sowie verschiedene in dieses Fach einschlagende Artikel, welche nicht so genau anzugeben sind, Statt jeder besonderen Anzeige theilen wir allen Verwandten und Freunden mit, daß heute Mittag 12 Uhr unser guter, innigstgeliebter Sohn und Bruder Theodor Malkomesius Alter von 14 Jahren sanft verschieden ist. Um stille Theilnahme bitten Die tiefbetrnbten Eltern und Geschwister. Gießen, den 4, April 1883. Beerdigung findet Freitag Nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause, Neustadt 35, aus statt, 2389 2337 Ein in flottem Betrieb stehendes gemischtes Waarengeschäft in guter l,age ist auf eine längere Reihe von Jahren zu verpachten. 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