Nr. 30. W Dienstag den 6. Februar 1883. ießener Anzeiger Amts- und Anzcigeblatt für dm Kreis Gießen. ---------- ---------------' Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. >rdt Bringerlohn. . g^tircixu: Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h e i l. Betreffend: Das Ersatzgeschäst für 1883. Gießen, am 1. Februar 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir fordern Sie aus, nunmehr mit der Ausstellung der Stammrollen sofort zu beginnen nnd dieselben mit denjenigen sür 1881^'und 1882 u«gesäumt-einMendem die dem Fornmlar vorgedruckte Anmerkung genau zu beachten, insbesondere alle Bestrafungen re. unter Rubrik Dw Reclamationen sind möglichst bald einzureichen, bezw. die aus früheren Jahren zu erneuern. Dr. Boekmann. __________ Bekanntmach u n g. Krnübemoalicbes Ministeriun, des Innern und der Justiz hat dem Vorstand der Freimaurerloge zu Offenbach, welcher bereUs die Erlaubniß erhalten, eine Verloosung von Gebrauchs- und Luxusgegenständen zu Gunsten der Wafferbeschadigten des Großherzogthums mrttelst loOOO -oosen a aü 5u veranstalten, gestattet, weitere 15000 Loose ä 50 auszugeben und in dem Großherzogthum abzusetzcn. Gießen, den 3. Februar 1883. Großherzogliches Krersamt Greßen. M Pr. Boekmann. _____ ______ ___ ------—-- * Gießen, am 2. Februar 1883. Betreffend: Darstellung über den Zustand der Volksschule, hier Berechnung der Schulversäunmisse in Procenten. Die Großherzogliche Kreis-Schul-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir sehen der Einsendung der Berichte in rubr. Betreff im Laufe des Monats entgegen Es sind darin für !jede Schulklasse besonder» die Versäumnisse in Procenten und zwar in möglichst kleinen gemeinen, nicht Decimal-Bruchen, anzugeben a. unerlaubte Versäummste = %, b. erlaubte „ — ”/°< Der Berechnung sind die sich aus den Versäumnissen der"dre? Jahre vorn 1. Januar 1880 bis letzten December 1882 ergebenden Durchschnittszahlen ;u Grunde^Uglegem „ad) ]Ucld)Cr bic Berechnung in Procenten ö°rmnehmen ist finden Sie in unserem Amtsblatt Nr. 2 vom 7. Mai 1879. Sie wollen dasselbe, insoweit dies nicht bereits geschehen, den Lehrern zur Abschnftnahme imb 'Rachackünng zngehen lafftn. Dr. Bookmann. Aeutschland. Berlin, 3. Februar, lieber die anläßlich der Silberhochzeit des Kron- prinzenpaares Hierselbst veranstaltete Ausstellung alter Gemälde und Kunstwerke fällt der Berliner Correspondent des Londoner „Globe" ein Urtheil, dahm gehend, daß der Berliner Privatbesitz an werthvollen Bildern und sonstigen Kunstgegenständen sich mit jenem anderer europäischer Hauptstädte nidjt messen könnte.1 Wenn man die in Rede stehende Ausstellung mit der in London und Paris arrangirten vergleicht, fühle man sich enttäuscht, wenn man gewahr werde, wie untergeordnet der Bestand an Kunstsammlungen am hiesigen Orte sei. Abgesehen von den Meisterwerken, welche Eigenthum Sr. Maj. des Kaisers und etwa eü iger andere^ hochgestellter Persönlichkeiten seien, wäre nichts vorhanden, was der Kenntnißnahme empfohlen werden könnte. Den Kunstkritikern der hiesigen Zeitungen wird der Vorwurf gemacht, daß sie die „mehr als mittel» mäßige Ausstellung" in den Hinunel erhoben. Wir glauben nun, daß aus den abfälligen Bemerkungen des englischen Kritikers mindestens ebenso viel Mißgunst als Voreingenommenheit spricht. An Kunstschätzen mag unsere Stadt gegen Rom und Paris zurückstehen — an Kunstsinn braucht Berlin aber den Vergleich mit keiner Stadt der Welt zu scheuen! — Die verschiedenen Bedenken und Ausstellungen, welche in letzter Zeit theils in der Presse, theils im Reichstage gegen mancherlei Herkommen bei den Truppentheilen bezüglich der Einjährig-Freiwilligen laut geworden find, haben in militärischen Kreisen lebhafte Beachtung gesunden. Wir erfahren, daß die entscheidende Stelle schon in nächster Zeit mit dem Erlaß von Allordnungen vorzugehen beabsichtigt, welche die strengste Rachachtung der bereits bestehenden gesetzlichen Bestimmungen bezwecken und die Abstellung vorhandener Mißbräuche zur Folge haben würden. — Die Krankheit, an welcher der Reichskanzler leidet, ist wiederum eine Entzündung der Venen am Bein; dieselbe ist nicht gefährlich, aber höchst schmerz- hast und zwingt den Patienten, möglichst vollständige Ruhe zu beobachten. — Der Reichstag überwies das Schreiben des Reichskanzlers, betr. die Zustimmung zur gerichtlichen Versolgung der Abgg. Frohme unb Geyser wegen der bekannten Eisenbahnsahrkarten-Angelegenheit, an die Geschästsordnungs- Commission. Das Haus setzte sodann die Berathung des Postetats fort. Aba. Möller besürwortet seine auf Herstellmlg weniger luxuriöser Postbauten gerichtete Resolution. Die Abstimmung über die Resolution bleibt der dritten Lesung Vorbehalten. Das Haus erledigte sodann das Extraordinariulil des Poftetats bis aus die beiden letzten Titel. Die Forderungen für Postbautell wurden durchgehends nach den Kostenanträgen erledigt. Fortsetzuilg Montag. - Seitdem der Zufluß der Einwanderer in bcn Vereinigten Staaten von Nordamerika mi Intensität etwas nachzulafseu begonnen hat, verschärft sich der zwlschen den transatlantischen Passagier-Dampfer-Gesellschaften geführte Eou- currenzkanlpf, welcher die Anlockung von Passagieren durch niedrige Ueberfahrts- preise bezweckt. Rach den neuesten Ermittelungen der New-Yorker Einwanderungs-Behörden stellen sich die Uebersahrtüpreije (für Beförderung von Auswanderern im Zwischendeck) bei den ineift benutzten Linien wie folgt: Von Liverpool, Queenstown, Londonderry, Glasgow 21 resp. 20 Dollars; Dublin 22 refp. 21 Dollars; London, Bristol und Eardisf 24 bis 20 Dollars; Hamburg , Havre, Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam, Bremen, Stettin 27 resp. 25 Dollars. Mit Rücksicht auf die größeren Entfernungen stellen lech darnach die Preise der deutschen Dampferlinien immer noch am niedrigsten. Berlin, 4 Februar. Im Foyer des Reickstags wmde heute das vom Profeffor Mftna anaefcrtiate si ungs- zeit der Laudwehr-Fußtruppeu wird aus 8 Wochen, die der Landwehr-Kavallensten auf 3 gr Pr." meldet, wäre zwischen Alontenegro und der Türkei eine Convention bezüglich des streitigen Territoriums von Kolaschm abgejck-loffeu.^ Uniuerj-.tftt6,iprofc^v Hofrath Sigmund ist tu Padua gestorben. 3 Febr Der Cardinal-Erzbischof Haynald erliefe einen Hirten- Brief an den Klerus der Diöcese Kalocsa tu welcher er ^wiffe^BchrebunM eine« Theiles des niederen Klerus entschieden mißbllllgt. Oer Cardinal sr richt die Hofsuuug au«, das, die Geistlichkeit sich durch unbedachtsame und mäße KundgArunge,, Einzelner nicht werde beirrenlaffe.i, rn AuSubriug ihres Berufes in friedlicheni Geiste fortzufahren; er dankt Gott, daß die Kundgebun- gen einzelner unwürdiger Priester entschieden zurückgewiescn wurden und erachtet eü für unnöthig, gegen deren Kundgebungen einzuschreitcn, da er dem guten Geiste seiner Diöcesane» vertraut, er kann aber nicht verschweigen, daß außer- halb des Klerus stehende Männer gegen jene unbilligen Agitationen Einsprache erhoben haben und wird nicht aushören, die erforderlichen Maßregeln zu ergreifen, um die Ausbreitung dieses gefährlichen, die Hebung der Seelsorge störenden Geistes hintanzuhalten. Arankreich. Paris, 3. Februar. Der Senat setzte die Wahl der Commission zur Verberathung des Entwurfs gegen die Prätendenten auf nächsten Montag fest. Die Linke wollte den Donnerstag, die Rechte setzte aber den Montag durch. Letztere wird in den Bureaus für Republikaner stimmen, welche den Entwurf absolut ablehnen. Das linke Centrum hat sich heute gegen den Entwurf ausgesprochen, würde aber allenfalls bereit sein, eine Verständigung anzunehmen, welche das Gesetz unpersönlich und allgemein machte und dasselbe seines Charakters als Ausnahmegesetz gegen diese oder jene Person entkleidete. Nizza, 4. Februar. Campon, der javamsische Gonful in Marseille, ist mit 750,000 Francs einer von ihm dtrigirten See-Versicherungs-Gesellschaft flüchtig geworden. England. London, 3. Februar. Den durch die Rote Granville'S in der egypti- schen Angelegenheit ausgesprochenen Anschauungen wird russischerseits vorläufig principiell zugestimmt, Detail-Erörterungen behält man sich in Petersburg zu gegebener Zeit vor. Seitens der österreichisch-ungarischen und italienischen Regierung werden die Dinge in ähnlicher Weise aufgesaßt. Die deutsche Regierung bat die Mittheilungen entgegenkommend ausgenommen, sich nicht direct intereffirt erachtet und wünscht lediglich die Uebereinstimmung der Mächte. Im Allgemeinen darf man annehmen, daß die englischen Eröffnungen sympathisch aufgenommen wurden. Dublin, 3. Febr. In dem Proceffe wegen des Comvlots zur Ermordung von Beamten wurden in der heutigen Verhandlung acht der Angeklagten der Teilnahme an der Ermordung Lord Cavendish's und Bourke's beschuldigt. Dublin, 3. Februar. Der Zeuge Fitz Simmons deponirte in der heutigen Verhandlung des Complot-Proceffes, er habe in dem Hause des Gefange- nen James Carey gewohnt und nach der Verhaftung Carey'S auf dem Boden des Hauses lange Messer gesunden, welche dem Gerichte überliefert worden seien. Diese Meffer sind von den Chirurgen untersucht und ist von denselben constatirt worden, daß mit solchen Instrumenten Bourke und Lord Cavendish ermordet wurden. Andere Zeugen conftatiren die Identität von vier der Gefangenen mit Personen, welche sie im Phönix-Parke einige Augenblicke vor dem Morde gesehen haben. Die weitere Verhandlung ist aus Montag vertagt worden. Italien. Rom, 3. Februar. Der „Moniteur de Rome" bementirt die TMbung des „Standard", daß der Cardinal-Staatssecretär Jacobini eine das Schreiben des deutschen Kaisers an den Papst beantwortende Denkschrist vorbereite. Rußland. Petersburg, 3. Februar. Ossiciell wird mitgetheilt, daß der Minister v. Giers die Leitung des auswärtigen Amtes wieder übernommen hat. Telegraphische Depeschen. Wolff'S lelcgr. Correspondcnz-Gureau. Berlin, 4. Februar. Der Kaiser empfing Mittags 1 Uhr einen halbstündigen Besuch des Großfürsten Nikolaus, der auch dem um 5 Uhr beim Kaiser Nartfindenden Farniliendlner beiwohnte. #n letzterem nahm auch der wieder genesene Erbprinz von Meiningen Thell. — Im neuen Gesellschaftshause am Cottbuser Ufer wurde Mittags eine von circa 600 Personen besuchte, Dorro.ejcnb aus Sociaidemokraten bestehende Volksoer sammlung aufgelöst, als ein Redner daran erinnerte, daß schon Lassalle die Fortschrittler wie die ConservalwLN als gleich arbeiterfeindlich und reaktionär bezeichnet habe. Die Auflöiung ging übrigens in vollkommener Ruhe vor sich. Petersburg, 4. Februar. Die Mittheilung der Londoner „St. James Gazette" über ein von dem Minister v. Giers bereite erlassenes Rundschreiben an die russischen Vertreter im Auslande, betr. die Resultate des Austausches der Ansichten zwischen ihm und seinen Collegen in Deutschland, Italien und Oesterreich-Ungarn, ist dem „Journal de St. Petersbourg" zufolge unrichtig. Ein solches Circular existirt nicht. — Der Minister des Innern hat der Zeitschrift „Vaterländ. Annalen" die zweite Verwarnung ertheilt.__ Das Gutachten der Commission jur Untersuchung der Beschwerden gegen die Bhein-Ziegulirung. V. m. Darmstadt, 2. Februar. Ein weiterer Beschwerdepunkt geht dahin: Lediglich den Stromregulirungsbauten und den auf den Verlandungen befindlichen mächtigen Weidenpflanzungen müsse zu- geschneben werden, daß manche Ufergvvndstücke, die früher vorn Angriffe des Stromes nicht zu le-ben gehabt hätten, nunmehr diesem ausgesetzt seien und von Jahr zu Jahr mehr m Abbruch geriethen. Das Gutachten bemerkt hierzu: „Wenn auch bie Commission keineswegs in Abrede stellte, daß durch die Anlage von Stromcorreclionsbauten und spectell durch Buhnen mitunter Angriffe des Stromes gegen das jenseitige Ufer veranlaßt werden, so hat sie bet der Befahrung der hessischen Stromstrecke hierfür doch nur vereinzelte Beispiele gefunden und legt daher wett mehr Gewicht auf die gegen- theilige Wirkung dieser Werke, nämlich auf den durch dieselben gewährten Uferschutz. Der Unterschied liegt allein darin, daß dieser letztere sich nur indtrect oder gar nur hypothetisch erweisen laßt; vorhanden ist er aber unbestreitbar. Im Interesse der Stromregulirung wartet der Staat m der Regel nicht ab, daß etwa stark im Abbruch liegende Prtvat-Uferftrecken von deren Eigenthümern befestigt werden, sondern schreitet im öffentlichen Interesse helfend ein und schützt dadurch fremdes Eigenthum. Da die Beschwerden zur Sache übrigens weniger die Bauwerke selbst, als die Weidenpflanzungen treffen, die Beseitigung dieser letzteren, soweit sie schädlich sind, aber von der Commission empfohlen ist, so wird in Zukunst wohl kaum noch Veranlassung zu bezüglichen Klagen gefunden werden." Die letzte Beschwerde endlich lautet: In einzelnen Fällen sei auch durch strom- bauliche Anlagen die Schifffahrt, besonders aber die kleine Schifffahrt, bezw. der Verkehr von einem Stromufer zum andern wesentlich gestört worden und hieraus eine erhebliche Schädigung von Prioattnteressen entstanden, zu deren Ausgleichung der Staat verpflichtet erscheine. Die Commission sagt in dieser Beziehung: „Wenn Störungen im Schiffsverkehr aus Anlaß der Anlage von Stromcorrectionswerken wirklich entstehen, wie dies allerdings geschehen kann, so werden dieselben doch immer nur von befchränkier localer Bedeutung sein und demgemäß einen hemmenden Einfluß auf die zu allgemein öffentlichen Zwecken betri bene, bezw. zu betreibende Regultrung eines Stromes nicht ausüben können. Vorkommenden Falles wird vielmehr gründlich zu untersuchen sein, inwieweit den Privatinteressen Rechnung getragen werden kann, und wird d'es selbstverständlich nach Möglichkeit auch zu geschehen haben- Am Schlüsse der vorstehenden, zur Sache allgemeinen Betrachtungen halt die Commission es für ihre Pflicht, insbesondere darauf aufmetffam zu machen, daß die Abstellung der besprochenen Mißstände keineswegs ohne Wettere« erfolgen kann, indem die bauamtltch vorhandenen Stromkarten uno NivellementSpläne zu einer völlig präcisen und unangreifbaren technischen Beurtheilung der ausgeworfenen Fragen keineswegs ausreichen. Die Commisfton kann daher nur dringend empfehlen, daß hinfort die Kosten zur Ausführung von umfassenden geometrischen und nivellistischen Plan- ausnahmen am Strome nicht gescheut werden." Damit schließt der allgemeine Theil des Gutachtens; es folgen in 42 Abschnitten die Einzelprüfungen bet von den Gemeinden und Grundbesitzern erhobenen Beschwerden. Auf dieselben auch nur oberflächlich einzugehen, gestattet uns bei der Fülle des Materials der Raum nicht und werden wir uns daraus beschränken, einige Punkte von allgemeinem Interesse in der Folge daraus heroorzuheden. Das Gutachten ist unterzeichnt von den Herren: Küchler, Provinzialdirektor, Gercke, Geh. Oberbaurath; von Werner, Ministertalrath; Berring, Rhetnstrom- baudirector, RegierungS- und Baurath; Willgerodt, Mtnistenalrath und Wasser- bairtureftor; Schäffer, Oberbaurath^; Sonna, Baurath und ordentlicher Professor an der technischen Hochschule zu Darmstadt; Mölltnger, Bürgermeister, Vorsitzender des landwirthschaftltchen Provtnztalveretns für die Provinz Rheinhessen, und Dr. Klaas, Landesculturinspektor. Loyales. Gießen, 5. Februar. Auszug aus dem Verwaltungsrechenschaftsbericht deS Herrn Bürgermeister Bramm für das Etatsjahr 1881/82. (Schluß.) Die Leseabende des Voiksbildungsvereins wurden im Winter 1881/82 an 35 Wochentagen von 8 bis 10 Uhr durchschnittlich von 55 Knaben besucht. Auch die für häusliche Lecture bestimmte Bibliothek des Voiksbildungsvereins wurde fleißig benutzt. Zu erwähnen ist ferner der hauptsächlich von Herrn Pfarrer Dr. Naumann ins Leden gerufene im März 1881 eröffnete „Feierabend", in welchem in den Winter- monaten — October bis Apr.l — an Sonntag Nachmittagen und Abenden Lehrlinge u. s. w. ihre Unterhaltung in Spiel, Gesang, Lesen, Schreiben u s. w. finden. Dl Zahl der in die Kleinkinder schule aufgenommenen Kinder im Alter von2*/r bis 6 Jahren betrug im Sommer 1881 150, im Winter 1881/82 162 Kinder. Der Besuch der Industrieschule für erwachsene 'Frauenzimmer und der Hand- werkerschule war auch im Jahre 1881/82 ein recht erfreulicher. Für die Armenpflege wurden tm Jahre 1881 und im 1. Quartal 1882, auf welches das Rechnungsjahr 1881 ausgedehnt wurde, aufgewendet: 1 von der Armenkasse 22 422,32 X, 2 von der Plockischen Stiftung 3682,70 X, in welcher Summe jedoch ein Zuschuß zur Armenkasse mit 2700 X enthalten ist, 3. Zuschuß aus der Stadtkasse 13 925 X, sodaß der Gesammtaufwand für die öffentliche Armenpflege 43 330,02 X beträgt. Die Gesammtzahl der Familien und einzelstehenden Personen, welche ständige Unterstützung erhielten, betrug 280. Hierunter befinden sich 146, welche auf Grund deS Gesetzes vom 6. Juni 1870 ihren Unterstützungs-Wohnsitz dahier erworben haben. Ebenso erheblich ist die Zahl der vorübergehend mit Geld, Kleidern, Brennmaterial, Lebensrnitteln u. s. w, unterstützten dahier wohnenden Familien und einzelstehenden Personen resp. Derjenigen, welche auf Grund des von der Armm-Deputation mit der Landes-Universität abgeschlossenen Vertrags unentgeltliche Aufnahme in dem akademischen Hospital fanden und solcher, welchen das Schulgeld erlassen wurde beziehungsweise deren Kindern die erforderlichen Schulbücher auf Kosten der Armenkasse angeschafft wurden. Außerdem wurden 16 Kinder auf Konen der Armenkasse in Prioatpflege gegeben, darunter 8, deren Eltern, resp. Mütter dahier nich: heimathberechtlgt waren. Im Bürger-Hospital befanben sich 15 Personen — 8 Männer und 7 Frauen — von welchen eine Frau verstarb und ein Mann wegen Unbotmäßigkeit ausgewiesen wurde. Außerdem erhalten die von dem Frauen-Vereln für Armen- und Krankenpflege angenommenen Diaconlssinnen — im Jahre 1881 waren es 2 — tm Bürger-Hospitale Wohnung und Mittagkost. Für 4 in das Landeshospilal Hofhetm und für 2 in die Landes-Irrenanstalt Heypenheim aufgenommene Personen hatte die Armenkasse das Pfleggeld zu entrichten. Von diesen Pfleglingen hatten 2 auf Grund des vorhin etttiten Gesetzes ihren Unters stützungswohnsik dahier erworben. Auch für 2 in der Rettungsanstalt Arnsburg untergebrachte Kinder hatte die Armenkasse das Pfleggeld zu bezahlen. — In Gemäßheit des S 28 des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz mußten 218 männliche und 23 weibliche ortsfremde Personen — bie ersteren zum weitaus größten Theil Handwerksburschen — tm Laufe des Jahre« 1881 wegen Erkrankung in das akademische Hospital ausgenommen weiden und weitere 88 dergleichen Personen wurden mit Kleidungsstücken und in sonstiger Weise unterstützt. Das Vermögen der Armenkasse hat sich im Etatsjahr 1881/82 aus 350102,51 JL, dasjenige der Plockischen Stiftung auf 100 076 61 JL erhöht. D'e mit der Firma Aird und Marc in Berlin (der jetzige Alleininhaber der Firma ist Alexander Aird in Berlin) wegen Leitung der in dem Stadtwald erschlossenen Wasser nach her Stadt angeknüpften Verhandlungen, welche eine Zett lang wegen einer in dem Braunsteinbergwerk von E. W. Fernie zu Tage getretenen mächtigen Quelle sistirt worden waren, sind nunmehr ihrem Abschlüsse nahe Die außerordentlichen Aufwendungen, welche in den nächsten Jahren insbesondere für Straßenbauten, bie Erbauung eines neuen Mädchenschulhauses u. s. w. an bie Stabt herantreten, machten die Aufnahme eint« neuen Anlehns von 400 000 JL nötbiß, mit welcher bie Converfrung bes Anlehns vom Jahre 1876 in ber Höhe von 600 000 a 4 Va PGt. in ein Anlehen von 4 pCt. üerbunben wurde. Das Geschäft wurde mit ber Mittelbeutschen Crebitbank, Filiale Frankfurt a. M unb bem Bankhause Aron Hei chelheim dahier zum (Surfe von 98Vu pCt. am 30. März 1881 abgeschlossen, von welchem Tage die neuen Schuldoerschretbungen datlren — Durch Stadtverordneten- Beschluß oom 2. Juli 1881 wurde der Zinsfuß für die bei ber Stabikasse angelegten kündbaren Capitalicn auf SVzPßt. herabgesetzt Vom 1. April 1881 an ist die hiesige Garnison des Großherzoglichen Infanterie- Regiments Nr. 116 um em weiteres — da« Füsilter-Bataillon vermehrt worden, sodaß das Regiment nunmehr wie die übrigen deutschen Infanterie Regimenter aus drei Bataillonen besteht. — Der Zuschuß der Stadt zu den Kosten der ständigen Einquartierung betrug vom 1. April 1881 bis dahin 1882 8542,25 JL Es hat sich also die Belastung der Stabikasse gegen bas vorhergehende Jahr trotz der vermehrten ständigen Einquartierung und zwar in Folge neuer mit den Quartterträgern abgeschlossenen Verträge nur um eine ganz geringe Summe erhöht. Die Vermehrung des Garnison bedingte auch eine Erweiterung der Exercier- und Schießplätze, demzufolge die Stadt ein Areal von 34 Hectar und 16 Ar Wald abtreiben ließ und dem Reichs-Militär- Fiscus laut Vertrag vom 14. März 1881 vom 1 April 1881 an auf 50 Jahre um den Preis von 20 JL jährlich pro Hectar verpachtet hat. Die Viehmärkte — 31 — hatten sich im Jahre 1881 nicht ganz ber früheren Frequenz zu erfreuen. Es wurden aufgetrieben: 1. 24111 Stück Rindvieh gegen 26057 Stück im Jahre 1880, 2. 11362 Schweine „ 11432 „ „ „ „ 3. 9 Pferde unb 1 Fohlen „ 39 „ „ „ „ Geschlachtet wurden im Jahre 1881 1312 Stück Ochsen, 140 Fasselochsen und Kühe, 1287 Rinder und Stiere, 6435 Kälber, Hämrnel und Schafe, 5620 Schweine, 25 Spanferkel. Gegen das Jahr 1880 sind mehr geschlachtet worden: 370 Ochsen, 40 Fasselochsen und Kühe, 292 Rinder und Stiere, 240 Kälber, Hämrnel und Schafe. Dagegen weniger: 323 Schweine und 3 Spanferkel. Als Wieger für die Wochenmärkte wurde der frühere Schutzmann Theodor Stoff er an Stelle des verstorbenen Wtegers Heinrich Kloos angestellt. Im Jahre 1881 wurden 36 Gewerbeslrettigkeiten anhängig gemacht. Hiervon wurden 15 durch förmliches Urthe l unb 12 durch Vergleich erledigt, während die übrigen 9 von den Parteien nicht weiter verfolgt wurden. In Gemäßheit des $ 420 ber Strafproceßorbnung wurden in 92 Beleidigungs- sichen Termine zum Sühneversuch anberaumt. Nur In 19 Fällen gelang eß, die Parteien zu vereinigen, in allen übrigen Fällen kam ein Vergleich nickt zu Stande. Die ordentlichen Einnahmen tm Etatsjahre 1881/82 betragen 362199,44 JL die außerordentlichen Einnahmen ...... 1 335 392,88 „ Umlagen........... 236 853,79 „ die Hauptsumme aller Einnahmen demnach 1 934 446,11 JL Die ordentlichen Ausgaben betragen. . 556 931,06 JL die außerordentlichen Ausgaben . 1 275 987,05) „ die Hauptsumme aller Ausgaben demnach 1 832 918,11 X Vr B h - «'Nt-.. ""«eil Pllv- r8jw2?ni|tt« .»., ^a,triaU •lf von allge> i ^drlnttrov, - und Safier: «ft®*' w- Klaas, d-^dericht bt5 ? 1881/82 an ,a&- Such bte ' Ä Htg Ut xaumann ,D Sinkt« mbm Lchrlinae 1 Alfer oon 2l/t mta. der Hanb- m al 1882, auf trag 3682,70 x. M. cntbaltai ffl, 6 ftr btt ofital; »eiche fiänblge « au’^niDbbri rrrorbm haben, i, SrtnnMtnal, ? c^Mchmbev :z2h3n mit btt ktn afabannifn :q tbnsgeotife hüt avgn'chasst in $naatpflegt irtfcngt waren. -vaucn — von zgtV.efkn wurde. :t’ npfitge ange- kLrgetchotzpiUle 'bHz^TTtnanfialt jdb zn entrichten. tPks ibrffl Unter- gr-rirrg imker Jn HemiM i iinnltdit d Ü)vA Handwerk hdöpNü i jtidbsngWtn ggf $50 102,51 tXf zAmrwbüber der •> rrfchlofienen ■ :7t? wegen einer :ch:.gen CutBt ^e-rn-defondm °° * 41 < OlX1 X nolbig ^mi6üO:t fi*/’ ’wnW"*’"' ’ „« i>anul#B Ml *“ edit^11"4" jiMi u"4" • :S| W"*"’ . S#g* AM 10 ,cs* ...... Abschluß. Die Einnahme beträgt 1934 446,14 die Ausgabe . . 1832 918,11 „ Verbleibt Ueberschuß 101528,— J4 Dieser Ueberschuß besteht: a. in baar, einschließlich des Betriebs-Capitals 96 655,65 JL b. in Vorlagen....... 979,71 „ x). in Ausständen...... 3 892,64 „ .. ' ■-■■l.i .■■.! ■_.■■■..■—■ W.j.h» Handel und Verkehr. Grünberg, 3. Februar. (Fruchtpreisc.) Weizen ,/M 19.16, Korn JL 15.08, Gerste JL 13.80, Hafer 12.20, Erbsen JL 00.00, Lein JL 00.00, Samen JL 00.00, Kartoffeln JL 9.00. tMMg—oa—«mn rim t111.—11 ......niraMagroaRVtaaw x^Mwa-sj62CT3StiÄSsai bhub 3. Februar. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu ^^8—3.2o, Strohs 1.90—2.28, Eier das Hundert 5.50—7.50, Stück 5Butter 1. Qualität X 1.25 2, Qualttät M. 1.15, Kartoffeln per Centner m d'o-SM Blaukraut per Stack 3—o L, Mrsmg 6—8 4 Rothkraut 12—20 4 das Stück ®an8 per SJfb. 60—80 M, Huhn Jt 1.50—2.50,1 4nte M 1.80—2.00, 1 Taube 70 4, Hahn Rumänische Rente 92*A 4°/» Unisic. Egypter 71'/-, Drsconto Comm. 194, Gotthardbahnactien 108% Tendenz: schwacher. Allgemeiner Anzeiger. Um die Zahl der zu Ostern d. I. in die unterste (X.) Klaffe der höheren und erweiterten Mädchenschule eintretenden Kinder rechtzeitig zu kennen und etwa nöthige Vorkehrungen zu treffen, ersuchen wir die Eltern, ihre Töchter, die entweder schon das sechste Jahr erreicht haben oder bis Ende September erreichen und die körperlich und geistig zum Schulbesuch befähigt sind, baldigst anmelden zu wollen. Es genügt eine einfache schriftliche Mittheilung mit Bezeichnung von Stand und Namen der Eltern und Geburtstag und -Ort des Kindes. Der Impfschein kann beim ersten Schulbesuch vorgelegt werden, ebenso der Taufschein bei auswärts geborenen Kindern. Gießen, den 3. Februar 1883. Großherzogliche Direction der höheren Mädchenschule. 815 Vigelius. Hotzoersteigerungen in den Gräflick Solms - Laubach sehen Waldungen. Versteigert werden: I Dienstag den 13. Februar L I., nach Zusammenkunft um 9 Uhr Vormittags beim Altenhainer Teich, in den Distrikten: 1) Nasterwald: rm 460 Buchen-Scheitholz, 144 -Prügel, 44 Eschen-Prügelholz (meist in Schichten von 3—4 in Länge), 217 Buchen-Stockholz, 25 Eschen-Stockholz, 80 Buchen- und Eschen- Reiserprügel, 232 Buchen-Astreiser, 2 Eschenstämme von 32 u. 57 cm Durchm. — 2,33 cbm, 77 Escheustamme „ 19—31 „ „ — 33,33 „ 20 Ahornstämme „ 19—30 „ „ ----- 4,25 „ 10 starke Buchenstämme ----- 16,69 „ 2) Schornberg (unvorgezeigt): 1 Eschenstamm von 54 em Durchm. und 5 m Länge, 3 rm Eschenprügel (3 m lang). 3) Kändelrain (unvorgezeigt): 1 Esche von 27 cm Durchm. und 13 m Länge, 1 Ahorn von 30 cm Durchm. und 11 m Länge. 4) Hoherain sunvorgezeigt): 3 Eschenabschnitte von 32—54 cm Durchm. — 3,58 cbm, 2 Ahornabschnitte von 31—39 cm Durchm. — 1,33 cbm. 1L Donnerstag den IS Februar d. I. (Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im Wendergrund beim neuen Kanal) zunächst Villingen in den Distrikten: 1) Hirschroth: rm 500 Buchen-Scheitholz, 100 -Prügelholz, 150 Buchen-Stockholz, 400 -Astreiser. 2) Hubberg und Steinknorr. rm 20 Buchen-Prügel, 450 Buchen-Stammreiser in Schichten, 20 Fichten-Stangeuholz in Schichten. Laub ach, den 30. Januar 1883. ju _____(Gräfliche Forstverwaltung. Bekanntniachung, Herr Georg W o r t m a n n in ließen ist heute als Inhaber des von ihm unter der Firma „G. Wortmann" an hiesigem Platze betriebenen Agenturgeschäfts in unser Firmenregister eingetragen worden Gießen, den 1. Februar 1883. Großh. Amtsgericht Gießen. ■^16 Dr. Gilmer. ZagdverpachUmg. Freitag den 16. Februar dd. Js., Vormittags 11 Uhr, i»a die Feld- und Waldjagd in der Äcmarkung Birklar, '/, Stunde von -er Eisenbahnstation Lich entfernt auf d Jahre aus hiesigem Rathhaus öffent. lickr verpachtet werden. Birklar, den 3. Februar 1883. ^roßherzogl. Bürgermeisterei Birklar. ^2__Krausch. Mittwoch beu 7. Februar d. I Nachmittags 3 Uhr, 'E.n die ben Erben des Andreas Rinn Körenden Grundstücke: »rlur XXXiu/56, 1994 Mir. Acker am Altenfeld, zwischen den Gärten, " XXXlil/57, 2000 Mtr. Acker daselbst, "• XXXX1/63, 1306 Mtr. Acker auf dem Wartbcrg tmer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt Bctroen. ließen, den 1. Februar 1883. Großhcrzoaliches OrtSgericht. Vübcfino. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 8. ds. MtS., Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Beuerner Gemeindewald, District Fuchsbau rc., nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden, als: 199 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 2 „ Eichen- „ 16 „ Nadel- 66 „ Buchen-Knüppelholz, 4 „ Eichen- „ 90 „ Nadel- 6 „ Birken- „ 6250 Wellen Buchen-Neisholz, 500 „ Eichen- „ 6300 „ 'Nadel- „ 139 Nmtr. Buchen-Stockholz, 64 ii Eichen- ll. dtadel-Stockholz. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhaufen. Beuern, den 2. Februar 1883. Großherzogl. Bürgermeisterei Beuern. 810 Nanft. Dienstag den 6. Februar, Vormittags 11 Uhr, sollen die zum 'Nachlaß des Heinrich Gos; acl)öicnbcn Immobilien: Flur 1/745, 56 Mtr. Hofraithe auf der Burg, „ XxV/242, 1050 Mtr. Acker am Leih- gcsterucr Weg mciftbietcud versteigert werden- Gießen, den 25. Januar 1883. Groß he rzoglicheü O rtü ge r i cht. X'ttdertna. 607 Hvlzversteigerung im Gemeindewald Oberbesstngen. Donnerstag den 8. Februar, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll im hiesigen Gemeindewald, Districten Hard und Hessels nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 37 Eichen-Stämme, von 15 bis 30 Ctm. Durchm., 4 bis 12 Mtr. ^änge, mit 13,82 Mm., 13 Buchen - Stämme von 16 bis 112 Ctm. Durchm., 1 bis 8 Mtr. Länge, mit 11,13 Mm. (hiervon ein Stamm von 100 Ctm. Durchm., 8 Mtr. Länge, mit 6,28 Fstm.), 2 Buchen-Stöcke, von 112 Ctm. Durchm., 1,4 Mtr. Länge, mit 2,14 Fstm., 3 Nadel-Stämme von 29—44 Ctm. Durchm., 4 — 10 Mtr. Länge, mit 1,91 Fstm., 1 Ulmen - Stamm von 24 Ctm. Durchm., 3,8 Mr. Länge, mit 0,17 Fstm., 2 Eichen-Derbstangen von 13 Ctm. Durchm., 5 Mtr. Länge, mit 015 Fstm. Brennholz. 225 Nmtr. Buchen-Scheiter, 96 „ „ Knichpel, 367,2 „ „ Reisig, 104 ii „ Stöcke, 300 „ Eichen - Durchforstungs- Reisig. Der Anfang ist im District Hard am Bau- und Wcrkholz. Ober-Bessingen, den l.Febr. 1883. 764 Kühn, Bürgermeister. Holzverfteigerung in der fiirstl. Oberförsterei Lich. Montag den 12. Februar, von Morgens 10 Uhr an, im District „M e i l b a ch"; Zusammenkunft ans der Hattenröder Straße: 87 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 14 „ Eichen- und Hainbuchen- Scheitholz, 446 Rmtr. Buchen- und Eichen- Prügelholz, 301 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Fichten-Stockholz, 6400 Wellen Buchen- und Eichen- Reisholz. Dienstag den 13. Februar, von Morgens 10 Uhr an, im District „R i e d w a l d"; Zusammenkunft aus der Laubacher Straße: 333 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Kiesern-Prügelholz, 76 Rmtr. Buchen- und Eichen- Stockholz, 4300 Wellen Buchen-Neisholz. Ferner: 30 Eichen-Stämme mit 6,18 Cbm., 42 Fichten- und Kiefern - Stämme mit 9,68 Cbm., 24 Eichen-Stangen mit 1,41 Cbm., 50 Fichten-Derbstangen und 2000 „ Reisslängen. Lich, den 3. Februar 1883. 811 28 i in in e n a u e r. Mene holl. Vollhäringe empfiehlt billigst 776 (~ Preise der Plätze *. Reservirter Platz Mk. 2,50. Saal Mk. 1,50, Gallerie Mk. 1,—. Eintrittskarten sind bei den Herren Ernst Balser, Schreibmaterialien-Handlung und W i 1 h. Rudolph, Musikalien- Handlung, ausführliche Programms mit Theaterzettel und Liedeitext Abends an der Kasse ä 20 Pfg. zu haben. Dampf-Kafiee-Brennerei von A. Zuntz sei. Wwe. Bonn a.Nh. Berlin C. Gegründet 1837. Baumeistern, Haus- und Bauherren. Zur sicheren Tödtnng des Hausschwammes empfehle Dr. H Zereners AnlillieHllilHI (Schwamm); Herr W. 3urbud), Farbwaarenbandlung in Gießen, gibt dasselbe billigst, bei Originalgebinden mit hohem Rabatt ab. 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