Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags- Vnreaur Schulstraße 7. KB- s *9 | 1 1 i . Vl 14-1 V | | vVK. IUUVUvH/ vVH VVljVHV* / 7 , y ■ I tattgefunben und die gejammte Presse bespricht den der ganzen sportlichen I______________________________________________________________________________________________________ - gen. 'Win«,,, ÜKrchL' l"wniitljtn, Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohu. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Politische UeberfkchL. Gießen, 4. October. ler l TvttW$* MtkN mfe conM^ia , welche Wm üchnigW lorthcWH ib WM lußmfc W Gßui. 2. LtoL »«öbltttrö . mittler gespielt habe. Der frühere Vertreter Bayerns am Petersburger Hofe. v. Rud- ! Hardt. ist zuin bayerischen Gesandten in Dresden ernannt worden. Der Conslict zwischen Ungarn und Kroatien hat jetzt in der Person des Ministers für Kroatien und Siavonien, Bedekowitsch. ein weiteres Opfer gefordert. Bedekowitsch fühlte sich den Verhältnissen nicht mehr gemachten md gab daher seine Demission; als seinen Nachfolger bezeichnet man den kroatischen Reichstags-Abgeordneten Josepovich. Die Schwierigkeiten m der kroati- schm Frage sind eben noch lange nicht behoben, ja, sie werden sah noch ver- irehrt durch die Präcisirung der Forderungen der Kroaten, wie sie gegenwärtig von Seiten der kroatischen Abgeordneten erfolgt ist. Diese Forderungen be- ftchen der Hauptsache nach in Folgendem: Wiederherstellung der Wappenschilder mit der alleinigen kroatischen Umschrift, baldige Wiederherstellung der verfassungs- mäßigen Negierung in Agram, Einberufung des kroatischen Landtages und Ad- stellung der Mißbräuche und Beschwerde:! durch eine Regnicolar-Depulation; außerdem erklären die kroatischen Abgeordneten, an den Verhandlungen des Reichstages über die Wappensrage nicht theilnehmen zu wollen. — Am Montag eonstituirte sich das ungarische Abgeordnetenhaus für die letzte Session und wählte Baron Johann Kemeny und Paul Szontagh (Sonntag) : zu Vrce- Nation in der Perlon ihres Herrschers ^gefügten Schimpf im Tone der höchsten Erregung und es ist sogar von einer nach Paris zu richtenden Protestnote die Rede. Die ganze Angelegenheit i|t jedenfalls nur dazu angethan, die Beziehungen zwischen Frankreich und Spanien wesentlich zu verschärfen und me erregten nationalen Leidenschaften machen sich bereits in verschiedenen Vorgängen Luft. So wurden in Paris mehrere spanische Officiere in Uniform von Pöbel- Haufen insultirt, während andererseits in Madrid vor dem französischen Gesandtschafts-Palais feindliche Demonstrationen stattfanden, so daß dasselbe jetzt von Gensd'armen bewacht wird. Der dänische Reichstag ist am Montag eröffnet worden. Das Folkething (Abgeordnetenkammer) wählte den Führer der Linken, Berg, zum Präsidenten; int Landsthing (Herrenhaus) wurde der bisherige Präsident Siebe Die^Demission des serbischen Cabinets ist nun doch erfolgt, obwohl eine Verständigung desselben mit der radikalen Mehrheit der Skuifchtina nicht aussichtslos erschien. Sofort nach der Ankunft König Milan s m Belgrao welche am Montag Nachmittag 3 Uhr erfolgte, begab sich der Mmchterprasident Pirotfchanatz zum König und überreichte ihm die Demission des Mmisteiiums. Darüber, wer die Bildung des neuen Ministeriums übernehmen wird ist noch nichts Positives bekannt; es wird aber versichert, daß durch den Cablnets- wechsel die freundschaftliche Haltung Serbiens gegen Oesterreich m keiner Welse Einbuße erleiden werde. , , , , m ...... In dem neuen bulgarischen Cabrnet unter dem Präsidium Dankows irt die Stelle des Kriegsministers noch immer unbesetzt. Fürst Alexander soll zwar 'beabsichtigen, das Portefeuille des Krieges dem russischen General Lessovoy zu übertragen, Dagegen hat aber der russische Agent Ionin in Sofia selbst protestirt und erklärt, daß ihm Lessovoy nicht genügend bekannt sei. ^ursi Alexander ist nun aber entschlossen, an Lessovoy festzuhalten und so hat sich denn Ionin nach Petersburg gewendet, um die Entscheidung in dieser Angelegenheit herbeizusühren. Man sieht derselben nut großer Spannmlg entgegen, da sie einen positiven Anhaltspunkt dafür geben wird, wie man sich in Peters- burg zu dem neuen bulgarifchen Cabinet zu stellen gedenkt. Darmstadt. 3. October. Se. Kömgl. Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom heutigen Tage geruht: den Präsidenten des Oberlandesgerichts, Wirkl. Geh. Rath Dr Geoig Kempff, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung.femer auch m dieser Stellung geleisteten treuen und ausgezeichneten Dienste in den Ruhestand zu ersetzen, den Senatspräsidenten bei dem OberlandeSgenchte Joseph Gorz zum ^^^^den^Olwrland^gerühtsrath bei dem Oberlandesgerichte Dr. Herni. Müller zum Senatspräsidenten bei diesem Gerichte, — onis, den Landgerichtsrath bei dem Landgerichte der Provinz Oberhessent 2Bil- helin Pfannmüller zum Oberlandesgerichtsrath bei dem Oberlandesgerichte, " ^Femer^haben Se. König!. Hoheit der Großherzog unterm heutigen Tage dem Vorsitzenden des Vorstandes der Anwaltskammer, Rechtsanwalt Adolph Buchner, den Charakter als „Geheimer Justizrath..ö« verleihen geruhü Berlin 2 October. Die Festigung des sittlichen Gefüges unserer gesellschaftlichen ^Ordnung hat in den letzten Jahren zwar Fortschritte gemacht, aber doch nicht in dem Maße, um den Vaterlandsfreund befriedigen zu können. Namentlich erscheint der Procentsatz der jugendlichen Verbrechernoch mime, unerwünscht hoch. Die für das Jahr 1882 oeroffently$te ® tatifWb« Jertri5<$en und Vergehen qiebt die Zahl aller Verurtheilten über Haupt auf 329,968, die “Ser(unter 18 Sauren) auf 30,790 an, es kommen 9,3 ,ugend- l'che auf 100 verurtheilte Wnem ltmig ber ¥#rifet- «ährend der An- ,11 Lobt für fete Republik eine Quelle schlimmer Ver- wesenhett des Königs von Sp kläglich genug, daß Frankreich legenheiten zu werden- Ist es a> das Gebot des einfachsten inter- sich mit geradezu herausfordernder Nonchai . hü r. verlek nde Dotnte nationalen Anstandes HUrwegsktzen zu können 6lai , f dünste de vtz werden eines solchen Gebahrcnsnoch^^^bhaft^^on^tE feeren stolzes Selbstgefühl Z? . o-ufce lebt und sich nun in der Person ihres durchaus ^l-rekttm, freund ch ^.ch'impft sehen muß Daß die dem König Alphons ,Souveräns aus die roheste zb 1 ™ otnafTufe 3^entfdienb6ffe§ der zug°'ü«ttn Jnsutten in ffiabrw nur in SMflu»J fflarifer Bopulac wann, . tam ’M^c\ele’rap^nbnreau, welches sich bei Moment ins Jew.cht fall . n B-richt-rstattung befleitzigl, kann gleichwohl Ätftta W MÄ di- sich stnseiis ber Pyrenäen aller Gemülber ohne Unteischied der polittswen Richtung bcwächttgt hat. Heute ist nicht mehr die Sttbe von Republtkanern, Förderalisten, Demokraien, Liberalen ober Die Kaisertage am Main und Rhein gehören nun der Bergan- -mheit an, aber ihre Eindrücke, besonders was die Natwnalfeier auf dem Niederwald anbelangt, werden noch lange im deutschen Volke haften bleiben. Auch m Auslande hat letztere ihre mächtigen Eindrücke hinterlassen, wie die für Deutschland so wohlwollenden Betrachtungen der Wiener und Londoner Blatter über die Niederwald-Feier beweisen und es ist bemerkenswerth, wie von den- f'lben bei dieser Gelegenheit die Friedensliebe des deutschen Volkes betont wird; vielleicht, daß der ganze Verlauf der Festlichkeiten am Rhein auch den Franzofen flulaß zum Nachdenken giebt. . Der Kaiser erholt sich gegenwärtig in dem lieblichen Baden-Baden m der Seite seiner erlauchten Gemahlin von den Anstrengungen, welche die Manöver und Festlichkeiten der letzten Wochen für den greisen Monarchen mit sich brachten. Es heißt, daß der Kaiser sich bis ungefähr zum 20. October in Baden-Baden aushalten und dann im Verein mit der Kaiserin direct nach Berlin m-Äckkehren werde. Der Umstand, daß der Kaiser noch so lange in Baden zu «weilen gedenkt, widerspricht wohl am besten den immer wieder austauchenden Gerüchten von einer bevorstehenden Zusammenkunft zwischen ihm und dem Kaiser von Rußland, denen die Verlängerung des Aufenthalts Kaiser Alexanders in der dänischen Hauptstadt neue Nahrung gegeben hat. Wie nunmehr feststeht, verläßt der russische Herrscher am 11. October Kopenhagen, um direct nach Petersburg zurückzukehren. Die Begegnung zwischen den beiden Dionarchen soll -Üerbings ernstlich geplant und nur in Rücksicht auf die Anstrengungen, denen sich der greise deutsche Kaiser in den letzten Wochen hat unterziehen müssen, «usqcqeben worden sein. Es wird aber versichert, daß der Feststellung des Beschlusses von der Zusammenkunft abzufehen, ein Austausch herzlicher Kundgebungen zwischen Kaiser Wilhelm und Kaiser Alexander vorangegangen sei, wobei der russische Diilitär-Bevollniächtigte in Berlin, Fürst Dolgoruki, den Ver- kN ». .,! t. » » I BD'HI Bekanntmachung. Betreffend' Das Einhalten der Tauben zur Saatzeit. „ „ „ r . YL c Diejenigen Einwohner von Gießen, welche Tauben halten, werden hiermit, bei Meldung der in Art. 79 des Feldstrafgesetzes angedrohten Strafen mfgefordert, dieselben ohne Ausnahme vom 5. October bis zum 5. November d I. in den Schlagen eingesperrt zu halten. ü Gießen, den 2. October 1883. Großherzoglrches Polizeiamt Gießen. F r e s e n i u s. Mx. 23 L Freitag den 5. October 1883 Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. m lliUWbs. MS chM sicht >. ds. A _ ae WWM ichen bti , Neuemrzk Präsidenten. M ,r „ . ,£ , < . Die scandalösen Demonstrationen der Pariser Radikalen bei ber Ankunft des Königs Alfonso in der französischen Hauptstadt haben well über die Grenzen Frankreichs hinaus Erstaunen und Entrüstung hervorgerufen. Dieselben haben begreiflicher Weife den spanischen Herrscher tief verletzt und er rvollte sofort weiterreifen, nur mit Mühe vermochten ihn seine Begleiter von der Ausführung dieses Entschlusses zurückzuhalten. Die unabweisbare Noth- mndigkeit, dem durch das Benehmen eines Theiles der Pariser Bevölkerung jo Ichwer beleidigten Monarchen eine Satisfaction zu geben, hat den Prälidenten QMut) zu dem für Frankreich demüthigenden Schritte veranlaßt, den König in formellster Weise für die ihm zugefügten Unbilden um Entschuldigung zu bitten. König Alfonso ist auch chevaleresk genug gewesen, dieselbe zu gewähren und an toetn Banket, das ihm zu Ehren am Sonntag Abend im Elysäe veranstaltet würbe, theilzunehmen; trotzdem haben aber die feindseligen Manifeltationen des Pariser Janhagels aus den König einen derartigen Eindruck gemacht, daß er «ller Bitten Grövy's und seiner Atinister, noch einen Tag in Paris zuzubringen, Ulngeachtet schon am IKontag früh die ungastliche Hauptstadt Frankreichs wieder ■ '«erlassen hat. In Madrid ist durch diese Vorgänge ein wahrer Sturm der < 'Entrüstung entfesselt worden, ein eigener Ministerrath hat anläßlich derstlden MbtlMl' id)t A I f' P, beit 3. ° Df Aliche noc tzden 8 ßesmal P ^»gliche Dbei W Stadtiva .1 bringen dies Conservativen, sondern nur von Spaniern, die sich angesichts des dem Oberhoupte der Nation M Paris angethanen Empfanges solidarisch beleidigt fühlen und nach eklatanter Genugthuung rufen. Es wird den Männern an der Sp tze der französischen R vublck ganz außerordentlich schwer fallen, dre Verantwortung für die Ausschreitungen des Pariser Pödels von sich abzuwälzen, zumal wenn es sich bestätigen sollte, daß die ausübenden Organe der öffenilichen Ordnung durch ihr passives Verhalten die Tumultuanten geradezu ermuthtgt haben. Jedenfalls ist dem bisherigen Einvernehmen zwischen Spanien und Frankreich ein tiefer Riß zugefügt worden, der leicht den Charakter dauernder Entfremdung gewinnen könnte. ~ Alle heute aus Spanten eingetroffenen Nachrichten bestätigen, daß sich auf die Kunde der Pariser Excesse des ganzen Volkes eine leidenschaftliche Erregung bemächtigt hat. Im ersten Augenblick wurde vom Ministerrathe in Madrid sogar die Frage aufgeworfen, ob es nicht angeze'gt erschiene, dem Könige zur sofortigen Abreise von Paris und zur demnächsttgen Abberufung des bet der französischen Republik beglaubigten spanischen Botschafters zu rathen. Wenn der Mtnisterrath diesem seinem ersten Impulse schlreßlich keine Folge gab, so wird man das höchst wahrscheinlich auf Rechnung des Königs Alphons selber setzen dürfen, der inmitten der auf ihn etn- stürmenden Gemütsbewegungen sich dennoch hinlänglich kaltes Blut bewahrte um das Für und Wider solcher im Drange des Augenblicks gefaßten Beschlüsse abzuwäsen Wenn gewisse Pariser Kreise nicht jeglicher vernunftgemäßen Erwägung platterdings unzugänglich waren, so müßten sie dem Benehmen des tu seinem Vertrauen auf franzt sische Gastfreundschaft so schmählich getäuschten spanischen Monarchen die höchste Anerkennung zollen. Aber wo der chauvinistische Nerv gereizt wird oder auch sich nur gereiz t glaubt, da muß die Stimme der Vernunft schweigen. Es wäre darum trotz aller kalmmenden Bestrebungen des Königs Alphons und seiner Rathgeber nicht zu verwundern, wenn sich jenseits der Pyrenäcn neben der ofsiciellen Action der Regierung auch eine Action der öffentlichen Meinung etabltrte, welche den Franzosen die Wahr- hett über chr Verhalten, die man in diplomatischen Aktenstücken nur auf Umwegen und mtt höflichen Redewendungen zu verstehen gibt, gänzlich ungeschminkt vortrüge. Als ernen Amang In dieser Richtung wird man vielleicht die Kundgebung betrachten dürfen welche sich vor dem deutschen Botschaftshotel in Madrid zugetragen hat, und die in Hochrufen auf den „Ulanenoberst" und auf Deutschland gipfelte. Kassel, 2. Oktober. Die Cabtnetsordre, welche der Kaiser nach den Manövern des 11. Armeekorps an dessen Commandeur, General v. Schlotheim, gerichtet bat. lautet wie folgt: „Ich habe die Truppentheile des 11. Armeekorps sowohl bei der Parade wie bei den Manövern durchweg in einem Zustande gefunden, den ich zu meiner Freude einen vortrefflichen — bei den meisten Infanterie-Regimentern sogar einen hervorragend guten - nennen kann. Ich weiß, welcher Fleiß, welche Hingabe und welche Anstrengung dazu gehört, um ein solches' Resultat zu erreichen und ist es daher ein mir aus warmem Herzen kommender Dank, den ich zunächst Ihnen und sodann den sammtlichen Generalen, Commandeuren und Officieren hierdurch ausspreche. Ich ersuche Sie, indem ich mir die specielle Beurtheilung über die Feldmanöver noch Vorbehalte, dies unter Bekanntmachung der in den Anlagen befindlichen Gnadenbeweise und Beförderungen zur Kenntniß des Armeekorps zu bringen und auch den Mannschaften meine Anerkennung ihrer Haltung und ihrer Leistungen zu erkennen zu geben. Ihnen selbst, in dessen Hände ich dies wichtige Commando gelegt habe, spreche ich gern aus, daß Sie meinem Vertrauen voll und ganz entsprochen haben und wünsche, daß Sie einen Ausdruck meiner besonderen Zufriedenheit auch darin erkennen mögen, daß ich Ihnen hiermit das beifolgende Großkreuz des Rothen Adlerordens mit Eichenlaub verleihe. Ich scheide von dem 11. Armeekorps mit der festen Zuversicht, daß dasselbe nicht allein seinen gegenwärtigen vortrefflichen Ausbildungszustand festhalten, sondern daß es auch in seinem bisherigen Streben nach weiterer Vollendung mit demselben Ernst und mit derselben Hingabe fortfahren wird; es darf keinen Stillstand für den Soldaten geben und unser Wahlspruch ist immer „vorwärts" gewesen. (gez.) Wilhelm. — Der König von Spanien hat den hiesigen spanischen Botschafter, H-rzoa von Fernan-Nunez beauftragt, dem Dnector der Anstalt jür offcml-che Unterstützuim 10,000 Fr. für die Armen von Paris zu übergeben. "Ulerputzung — Guten Vernehmen nach wird sofort nach dem Wiederzusammentritt der Kammern seitens der Deputirten der Rechten eine Interpellation emgebracht werden über^d^ bekannten Zwischenfälle vor und während der Anwesenheit des Königs Alphons New-No^k, 3. October. Die Ausstellungs - Gebäude in Pittsbura (Pennsylvanien) sind durch eine Feuersbrunst zerstört worden, der Feuersebadpn wird auf 2V2 Mill. Dollars geschätzt. en L-Overzi um 20. September p Nachdruck ver Telegraphische Depeschen. WrM'S telegr. Correspondenr-Suveau. Baden-Baden, 3. October. Se. Maj. der Kaiser unternahm gestern Nachmittag eine Spazierfahrt, gelegentlich welcher er der Großh. Familie im Schlosse einen Besuch abstattete. Um 5 Uhr sand das Diner statt, an welchem 15 Personen theilnahmen. Nach demselben arbeitete Se. Majestät mit dem Chef des Civil-Cabmets, Wirkt. Gech. Rath v. Wilmowski. Abends wohnte der Kaiser nebst der Großh. Familie, sowie dem Großherzoge von Sachsen-Weimar dem Fest-Concert im Kurhause bis gegen 10 Uhr bei. Dresden, 3 October. Der sächsische Landtag ist durch soeben veröffentlichte Bekanntmachung auf den 12. November einberufen worden. Kiel, 3. October. Der Chef der Admiralität, Generallieutenant v. Caprivi, ist heute Vormittag hier eingetroffen und besichtigte die aus dem Osten Amerikas zurückgekehrte Coroette „Moltke." Metz, 3. October. Wie verlautet, hat der Reichstags-Abgeordnete Antoine einen Antrag auf Freilassung gegen Caution gestellt, eine Entscheidung über diesen Antrag ist noch nicht erfolgt. Wien, 3. October. Der „Polit. Corresp." wird vom 2. ds. aus Sofia mitgetheilt: Die Sobranje beschloß, die Agenden des Kriegsministeriums in rein mllitärische und öconomische zu theilen. Der Kriegsminister wird künftighin nur die Administration der öconomischen Abtheilung führen, ohne eine Jngerenz auf die militärische Organisation zu üben und wird gleichzeitig der Kammer gegenüber verantwortlich sein. Das Ober-Commando wird verfassungsmäßig der Fürst führen, der einen Generalstab erhält. Pefth, 3. October. Im Abgeordnetenhause beantragte Ministerpräsident Tisza, das Haus möge das bisherige Vorgehen der Regierung in der kroatischen Frage billigen, indem es die Regierung bevollmächtige, auf Grund des seit 1868 befolgten Gebrauchs die jetzigen Staaiswappenschilder zu belassen, dort jedoch, wo bisher Wappen mit anderer Umschrift gebraucht wurden und durch neue ersetzt werden sollen, im Sinne des $ 62 des Gesetzart-kels 30 vom Jahr 1868 Staatswappen. ohne jede Umschrift anzubringen. Der Antrag wurde nach kurzer Debatte auf die Tagesordnung der für nächsten Sonntag anberaumten Sitzung gestellt. Kopenhagen, 3. October. Der Kronprinz von Portugal ist heute Vormittag hier eingetroffen und am Bahnhofe von dem Kronprinzen Friedrich empfangen worden, der denselben nach dem Hötel d' Angleterre begleitete und sodann wieder nach Fredensborg Zurückkehrte. Paris, 3. Octoder. Dre „Republique francaise" und der „Voltaire" bestätigen, daß die Mtmsterkcisis bis zum Zusammentritt her Kammern vertagt worden sei. Der „Voltaire" glaubt, das Kabinet werde die von dem Kctegsmmister Thibaudin in Aussicht genommene Ernennung des Generals Millot zum Generalsiabschef nicht gutheißen. Spanien. Madrid, 2. October. Die amtliche „Goceta" schreibt, bei dem Saufet im ^lyse fei König Alphons der Gegenstand ehrerbietigster Aufmerksamkeit gewesen, nach dem Banket habe der französische Minister für öffentliche Arbeiten dem spanischen Minister Veja de Armijo erklärt, Frankreich wünsche lebhaft, die Spanien und Frankreich verbindenden Bande enger zu knüpfen und sei entschlossen zUr Einsetzung einer internationalen Comn ission, welche das Projekt einer Eisenbahn von Spanien nach Frankreich über (Sanfranc erörtern solle. — Die Anzahl der Personen, welche den König am Bahnhof und in den angrenzenden Straßen begrüßten, wird auf beinahe 200,000 geschätzt. Unter den Personen, welche am Bahnhofe erschienen waren, befanden sich mehrere vornehme Franzosen, welche einen Trauerflor trugen. — Die Königin fuhr bereits vor dem Könige nach dem Escurial. Wie es heißt, werden sich zahlreiche Officiere, Senatoren und Deputirte nach dem Palast be- geben, um dem König Versicherungen ihrer Treue auszufprechen. SÄ Mr. Samstag- ■ L Wgl nach We ■i fltlerlfl biö ba A M bis du" WNicdeWag -jnt hMt Neigur ■til MndS. Die n M» «dir Mu Mi -Unteich bei Ur Sa^nftat w* U Hecht SH in 2* öffentli V Stober 1 ' vAeWerei R M 0 t u i e 4, Gießen, 4. Oktober sModellir-Unterricht betr.] Gleich den übrigen größeren Gewerbveremen unseres Landes hat nun auch der hiesige Localgewerbverein das Modell: r en in feinen Unterrichtsplan ausgenommen und ist dadurch jungen strebsamen Leuten Gelegenheit geboten, unter der sachkundigen Leitung des fterrn Bildhauers Barthel sich die für ihren Beruf erwünschte Fertigkeit im Modelliren anzueignen. Daß eine gewisse Gewandtheit in dieser Kunst für so manchen Beruf mcht minder erwünscht set, als die Fertigkeit tm Zeichnen, bedarf heutigen Tags, to das Gewerbe v elsach zum Kunstg ewerbe sich entwickelt, kaum noch der Erörterung — 9Iuö geitültiofer Masse Vorbilder zu schaffen, welche hiernach in Gyps, Stukkmasse oder Metall gegossen ober in (Stein 2c. gemeißelt werden, künstlerisch ausgeführte Gegenstände aller Art zu bilden, welche nicht nur praktischen Zwecken dienet?, sondern auch das Auge des immer kunstsinniger werbenden Publikums erfreuen, das ist eine Fertigkeit welche für die Entwickelung unserer Kunstindustrie von der größten Bedeutung tft' Jsi doch die Kunstindustrie dasjenige Gebiet, auf welchem die Maschine nimmer lu leisten vermag, was der kunstgeübten Menschenhand möglich ist. 3 Nicht allein die Künstler von Beruf, - Bildhauer, Graveure, Ciseleure und Stukkateure — auch so che Handwerker, deren Arbeiten mehr ober minder das kunft- ludustrielle Gebiet berühren, roerbtn deshalb mit Vortheil von der Kunst des Modellirens Gebrauch zu machen in der Lage sein. Werden von einem geschickten Tüncher nicht Arbesten des Stukkateurs, von dem Steinhauer, dem Mobelsch, einer, nicht mitunter Arbeiten verlangt, welche in das Gebiet des plastischen Künstlers übergreifen? Wird der Metallgießer nicht leistungsfähiger wenn er nicht allein zu gießen, sondern auch zu formen, d. h. Modelle anzufertigen und vorhandene Originale zweckentsprechend abzuänderu versteht? Unsere Schmiede- und Schlosterkünstler, welche Geländer, Füllungen, Candelaber und Kronen — großcn- theils aus freier Hand - fertigen, die Thonkünstler, welche die schönen Offen, diese Z'.mmerzierdrn, altdeutsch und modern, fertigen und in ihren stilvollen Gefäßen und Vasen neu^dings wahre Prachtstücke der Keramik schaffen, unsere Metallarbeiter welche in Gold, Silber, Kupfer, Blech rc. bildliche Darstellungen „treiben" — selbst der Conditor darf sich nicht mehr mit dem Original eines „Marttnsmännchens" be- gnügen - sie olle treiben mit mehr ober weniger Abweichung in der Art der technischen Ausführung die schone Kunst des Modellirens, ja sie müssen diese Kunst sich aneignen wenn sie auf der Hohe ihres Berufs stehen wollen. ... Zudem ist die Modellirkuast nicht wenig geeignet, die eigene Compositionsgabe $u torbern, zu selbstständigen künstlerischem Schaffen anzuregen. — Freilich gehört nicht allein ein geschickter Lehrer, sondern auch Ausdauer der Schüler, regelmäßiger und den Mruf^sei?^"^ beS Unterrt*t dazu, soll derselbe von nachhaltiger Wirkung für ' ®cit Jahrzehnten hatte der Modellirunterricht auch eine Pflegestätte an unsrer U8 an 7? praktischen Lehre angehörend — anderen Disciplinen welchen mußte Wohlan, unser Gewerbeoerein bietet, Dank der Fürsorge hoher Staats- und der CentralfteUe des Landesgewerbvere ns, auch insbesondere verehrlichen Stadtoorstandes, welcher bisher alle Unternehmungen des hiesigen Gewerbevereins in entgegenkommenster Weise unterstützte, willkommenen Ersatz! in fn auch in Gießen, wie dies in den Schwesterftädten unseres Landes 6 rber DeI ModeUir-Unterricht des Gewerbverems die ge- bllyienbe Würdigung unserer langen Handwerker und Kunstindustriellen finden! -en. ftücf October sT Heaters Die beiden Reichenmüller, Volks- Kedanken S von Anton Anno. Der Verfasser schleudert seine Hunnen tn~ble knüpft an fast unmögliche Voraus- ü°n2nrhOnl ^ltuationen, welche auf das Zwerchfell eine fmmfk30 Sn0 ousüben und das krst sche Gewissen gar Nicht zur Sprache “ fih"’ Oder gehört es nicht zu den größten Unwahrscheinlichkeiten, daß der ^ab^kan en^ei^ Gutsbesitzer Beischle und ferne Tochter Liste in das Haus des Mr^'den"^Stellikl?I?/?^^ besuch kommen, sich nicht vorstellen, von Reichenmüller ReiLenm"ehbft Tochter gehalten werden, während Knoche von feine ^im^n nm Straßburger Beischle behandelt wird? Der Verfasser läßt eimm dadurch entstehenden Jrrthümer und Verwechselungen wie bet aber ^rS hängt beständig nur an' einem Worte, ©Vannuna1 fpre*e« unb hält uns so vier Acie hindurch in w?, nuUrÄ ^oh^Slaßt sich nicht leugnen, daß der Verfasser eine frische bumorifttfcbe ^ber besitzt und daß sich Stellen von wirklich poetischem Werthe in dem^Stücke sinden. Jedenfalls kann man wohl sagen, daß das Werk, wenn es auf Erbeiternna unb 4er- ^Qbli5'Uin8rbered)net (DOn einem echten Volksstücke verlange mir aber sdWZTLLZL"«- s.a , war harmonisch DI- befte Stiftung des Abends war UN- -MZMZWM«—r und ihre Partie zu schwer ntm mt. autin a a « . _ t c r> « . .torische verfallt feiner Mitbürger. ' 9 gewählt. Gewiß ein Zeichen des größten Vertrauens besuch tFgefton Vie Kirmes^n^'sein^^e^a^ hiesigen Jrrenheilanstalt Nachts gegen 2 Ubr ein dortiti!« Hbirnath Cölbe. Mit einem Mädchen verließ er man iha ^lodt am 2ßege ° tiefe U&aufe w Heute früh fand Todesursache. Mr ober inA be" unb die Brust sind die dieses noch rmo ^ch nicht ermittelt, hoffentlich gelingt wurde?m^Oktober bieSelbft'im Vorsitz des Miniftertalraths Dr. Jaup cornit^'s für die Wafserbefchabiot^ b^^at^au^8 bie ^tzte Sitzung des Landes- ber Rechenschaftsbericht erstattet m abgehalten, in welcher zunächst Ganzen JL 1 158 089 58 für allein beim Landescomitö irn Deutschland. Hessensteuette 258 eingelaufen , davon 753 254 aus unter dem »rotefiorat ber !-*75 000 bei unb bie 17 000 Der 91rnfihpnf xü? Ä ktoria veranstaltete Lotterie ergab mehr als M — zum größten Jt. 1 098 815,24, so daß ein ühprfAüfGnom0»6^11' Ausgegeben hat das Comit6 der Bank für Aanbel nnh flüssiger Rest von «AL 59 274,34 verblieb, welche bei angelegt mürben. Die Kreis? und gebenen Summe, sowie mit bl roel*c. zusammen mit ber oben ange- Gesammtauswand von über 3 MMonen bewilligten Geldern einen Ni» ui K"u* ftS' Handel und Verkehr. Frankfurt, 3. Oktober. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu X 2.80-*3.50, Stroh X 2.80—3.50, Eier das Hundert X5 60—6.60, Stück 7^, Butter 1. Qualität X 0.92, 2. Qualität X 0.00, Kartoffeln per Centner X 2.00—2.50, Kohlrabi 4-6H per Stück, Erbsen per Pfd. 00—00 Rothkraut per St. 20—30 Poularden X 0—0, Huhn X 1.00—1.30, 1 Ente X 2.00—3.00, 1 Taube 50—60 Hahn X 0.75—1.30, Gans X 4—7.00, Welsche X 8-9. Limburg, 3. Oktober. Rother Weizen X 18.05, alter X 17.00, weißer Weizen X 17.80, Korn X 13.35, Gerste X 10.00, Hafer X 7.15, Erbsen X —, Kartoffeln X —• Arankfrrrt tu M», 4. Oktbr., Nachmittags 2 Uhr — Mtn. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen») Creditaäien 247%, Staatsbahnactien 271%, Galizier 246%, Lombarden 130%, Nord- weftbahnactten 165, Gotthardbahnactien 103 Vr, Darmstädter - Bankactten 155V4, Disconto Commandit 193%, Oetterr. Silberrente 675/ie, 4% Ungar. Goldrente 74%, 4% 1880er Russen 72, 5% 1877r Russen —, 2. Orient-Anlethe 56Vis, 4% Spanier 5713/i6, 5% Rumänische Rente 93%, 4% Unific. Egypter 71, 5% Türken 10%, Marienburger 107V2, Hess. Ludwigsbahnact. 114%. Tendenz: still. intyirä1 dr- itt lchB-rn sch mgm, , von dem das Gebiet 'ösfähiger, uiuftrligtn Schmtede- - gioßtn- )sten, diese i-söhen unb WM ipositionszabe lch gehört Bl ämahiger unb ' Wirkung für ölte Qfl uniiir m Discip!« : hoher SlaA ire verehrliihin inbkvaetns in 1 öbtlgen ^dverein iungen ä Herrn iodelliren St minder Tew erde " AuS "ch oder ^enstönde ' auch bü§ Fertigkeit, eutung ist. nimmer zn leure und das kunst- kodellirens Mtder »etben 6 ^Phonz -d Ain«1 unseres LavdkS Vereins di! gv mden! Hier, W chleudert seine gliche VorB- flverchsell eine : zur Sprch jctten, daß der das Haus des Aelchenmliilil b ÄH* * Lersasser W iungen lote bei inetn Orte, c-e Hindus , bunwrW rang hed«, hJÜ . ;le umgeaeede" >e»ds •«* et»««* l. Daß 1t behaglich^ Sie hiel^ - kem Ausschuß für seine energische Thätigkeit den Dank des tzandescomitäs Regierung ausgesprochen hatten, der, was mit dem Überschuß angefangen 'm sollte da man die Sammlung weiterer Be träge als unnöthig adlehnte. Auf U CommerzienrathS Engelhardt wurde beschlossen, aus der noch vorhandenen <2, binen auf ZtnS und Zinseszins liegenden Fonds zu bilden, welchen die Re- K verwalten und bet ähnlichen Hochfluthen zur Linderung der eingetretenen Atäten verwenden soll. Hiermit schloß die Versammlung. Witterungskunde/) 5 Oktober. Freitag. Frühmorgens nebelig bis dunstig, tagsüber wolkig, Unb spätnachmittags zu gewttterhaften Niederschlägen geneigt, mit Aufhellungs- Sn Morgens, kurze Zett Nachmittags und kurze Zett Abends. Kühl, mit für den $t.T allgemein tiefliegender nächtlicher Mtnimumtemperatur, stellenweise bis zu Lut Frost; NachlS ist zumal nach Osten zu Regen zu erwarten. 5 Oktober. Samstag. Frühmorgens noch vielfach nebelig mit Neigung zur Merung, zumal nach Westen zu und dann in Folge der Besonnung wärmer; ^Alltag zu schletertg bis ballig bedeckt, Nachmittags kurze Zeit besser, dann wieder «ngrzogen weiß bis dunkel ballig, Abends aufgebessert, Nachts anfangs sternig, Lr bedeckt mit Niederschlägen; besonders in Irland und England spätnachts Regen. ^T-utschland herrscht Neigung zu Aufheiterung Morgens, kurze Zeit Nachmittags -k lirze Zeit AbendS. Die nächtliche Temperatur liegt noch tief, stellenweise mäßiger Ichtzrost- n Aus vr. L- Overzier^s Wetter-Prognose für den Monat Oktober, Wioffen am 20. September (Verlag der M. Lengfeldffchen Buchhandlung in Köln, Hs 1 — Nachdruck verboten. Temperatur in Gießen. September 1883. Niederste -i- 2,0 °L. Mittlere +10,75 „ Mittel früherer Jahre 4-11,00 „ Höchste . .....+18,8 „ Niederschlag an 17 Tagen .... 2,62 Par. Zoll. „ im Mittel früherer Jahre an 12 Tagen 1,75 „ „ Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Großherzogliche Oberförsterei Gießen hat den Endtermin zur Abfuhr lü iun Gießener Stadtwalde versteigerten Holzes auf den 13. d. M. fest- A. Wir bringen dies mit dem Anfügen zur Kenntniß der betreffenden Idgerer, daß Ueberschreitungen dieses Termins zur Bestrafung angezeigt tibm. Gießen, den 3. October 1883. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 102 A. Bramm. Waaren-Bersteigerung. Sämmtliche noch vorräthigen Waaren werden Antag -en 8. u. DieAstQg den Oet. jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, Weigert. A ' J. A. Busch Söhne. Uchvcrfteigkrung. Dmnerstag den 11. Oktober l. Js. "d der Vuchhölzerteich bei Romrod, Mnde von der Bahnstation Zell- Mud entfernt, ausgefischt und das ^Mßliche Ergebniß: 1,1 20 Ctr. Karpfen und t'/z Ctr. -Heckte, ^«mittags 10 Uhr ab, in größeren Ullineren Parthien öffentlich meist- a™ versteigert. Wob, den 3. Oktober 1883. Kroßh Oberförsterei Romrod. *L____JUump. ftitag den 6. Oktober, Bormittags 10 Uhr, tKietgerung von nutzbarem f» Schreiner. Brenn- Z-Kreppe», Thüren, Laden, IlflSx Backsteinen und 7/chen in „Wenzels * 6563 ^biliar-Verfteigerung. Äontag den 15. Oktober ^d.-folgendenTag-, ör-i. Mchmittags 2 Uhr, litniie Hause des Herrn Fritz ^"'Marburger-Straße 65, (SonFirt e §Uenstände, namentlich: Stühle, Kommode, Wet'ttÄl ^weithürige Kleiderschränke, Sprungfeder-Einlagen, b|1* Sra&n' ^hr gute Feder- ^i(6ennpfSCn^ranf nut Glasaufsatz, < emaillirt. Kochgeschirr, sonstige Haus- °^zahlung versteigert werden. X Im Auftrag: I. Rothenberger. Aeilgeöotenes. ^eintrauben cin 10 Pfund-Postkorb l geg. Nachn. od. Einsendg. I T?hr Weinproducent, Wersohetz (Ungarn). Regenschirme für Damen, Herren und Kinder empfiehlt 6606 A Fangmann. Z.u vsrkoufen. In meinem Besitze befindet sich noch eine Partbie Pferdeteppiche, Bügelteppiche und Ueberzieher, welche ich billig abgebe. 65.92 K. Grünebaurn, Sonnenstraße. 3u ßeginnonöer Vinlersmson! 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Vorstellung im Abonnement, WJhn Zum ersten Male: "HLs- Novität! Novität! gW Der Wemtonil Mgo»' Trauerspiel in 4 Akten von E. v.Wildenst W- Ö übi