3 "’n MldeM öotteit jW un(llf| ' MWr* I '*1 »‘«chmsche UnJ Sääs er. Br. Kühei frässe 45. ’ ch Simon. ' verbliebenen. cher uns betroffen, d Familie. echten von AM SKte fl : 1 » r N E a l'Üll Ur. 2VS Mittwoch den 5. September 1883. Gießener Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. »««au - Schulstraße 7. Erscheint täglich mit Ausnahme be8 ÜR.Hta,». pUlMlfch FwJÄT WWSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS■ i. g gg Amtlichem THeit. Betreffend: Den Rundgang der Feldgefchwornen im September und Oktober. Gießen, am 3. September 1883. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglicherr Bürgermeistereien des Kreises. Wir empfehlen Ihnen die Feldgefchwornen zu veranlassen, nach § 20 der Instruction vom 23. Februar 1833 (Regierungsblatt S. 105) im Laufe tiefes und kommenden Monats die Gemarkungen zu begehen, um sich von dem Zustande der Grenzen zu unterrichten, und über den Befund in ihr nach § 21 daselbst zu führendes Tagebuch ein Protokoll aufzunehmen. Wir machen dabei darauf aufmerksam, daß zwar zu einem Steinsatze wenigstens drei Feld- geschworne beisammen sein müssen, daß aber zu dem Rundgange, wenn dabei nich zugleich Steine gesetzt werden sollen, eine geringere Anzahl Feldgcschworner genügt. Wegen Beseitigung der vorgefundenen Mängel wollen Sie das Geeignete veranlassen, wobei namentlich die Aufräumung, Geraderichtung und Erneuerung der Grenzsteine ins Auge zu fassen ist. An den Dreieck-, Gemarkungs-, Flur- ui.d Gewanngrenzsteinen darf jedoch keine Veränderung ohne Mitwirkung eines Geometers I. Classe vorgenommen werden. Die Wahl und Zuziehung desselben bleibt Ihnen überlassen. Doch wollen Sie da, wo es sich um Grenzsteine mehrerer Gemarkungen handelt, sich unter einander desfalls benehmen. Für die Erhaltung der Parzellengrenzsteine des Gemeindeigenthums ist auf Gemeindekosten von Ihnen Sorge zu tragen. Wo noch keine Aussteinung des Gemeinde-Eigenthums stattgefunden hat, beauftragen wir Sie, den Gemeinderath desfalls zu vernehmen und dessen Beschluß zu vollziehen. Die an den Parzellengrenzsteinen der Privaten vorgefundenen Mängel sind den Betheiligten zur Beseitigung zu eröffnen. Im Uebrigen verweisen wir Sie auf das Gesetz vom 23. Oktober 1830 (Reg.-Bl. S. 463) und die vorgenannte Instruction vom 23. Februar 1833 (Reg.-Bl. S. 105), sowie wegen der Kostenverzeichnisse auf die Bekanntmachung vorn 18. December 1874 (Reg.-Bl. S. 784). Zu Ende des kommenden Monats sind uns Abschriften der in die Tagebücher der Feldgefchwornen aufgenommenen Protokolle mit Bericht über Ihre desfalls getroffenen Anordnungen sammt den Kostenverzeichnissen von Ihnen vorzulegen. Politische Ueberficht. Gießen, 4. September. Die Zusammenkunft, welche am Donnerstag zwischen dem deutschen Reichskanzler und dem Grafen Kalnoky, dem Leiter der auswärtigen Politik Oesterreich-Ungarns, in Salzburg stattgefunden hat, beherrscht augenblicklich die europäische Politik. Was die beiden Staatsmänner in ihren wiederholten Con- ferenzen verhandelt haben, entzieht sich natürlich für jetzt der Beurtheilung, aber man wird wohl kaum irren, wenn man annimmt, daß hierbei auch die inneren Angelegenheiten des Donaureiches eine Hauptrolle gespielt haben. Gerade jetzt ist ja die Rationalitäten-Frage in Oesterreich-Ungarn durch die kroatischen Unruhen in ein neues bedenkliches Stadium getreten und es kann doch für Deutschland wahrhaftig nicht gleichgültig sein, wenn sich in der mit ihm verbündeten habsburgischen Monarchie derartige Krisen vollziehen. Daneben giebt es allerdings noch so Mancherlei, was den beiden Staatsmännern Stoff zu eingehenden Erörterungen liefern könnte, wie das Verhältniß Rumäniens und Serbiens zur deutsch-österreichischen Allianz, die Reise König Alfonso's nach Deutschland und Oesterreich u. s. w.; auf .jeden Fall hat aber die Entrevue zwischen Fürst Bismarck und Graf Kalnoky ausss Neue bekundet, daß die Beziehungen zwischen den Regierungen von Berlin und Wien fortwährend sehr lebhafte sind und darf man im Uebrigen von den Salzburger Conferenzen wohl hoffen, daß sie zur Befestigung des Einverständnisses zwischen Deutschland und Oesterreich das Ihrige beigetragen haben. Die am Mittwoch eröffnete Reichstags-Session ist bereits am Sonnabend geschloffen worden, nachdem der deutsch-spanische Handelsvertrag angenommen und der Regierung für die erfolgte Inkraftsetzung Indemnität ertheilt wurde. Die kroatische Wappenfrage ist jetzt in ein für den österreichischen Gesammtstaat bedenkliches Stadium eingetreten. Der Banus von Kroatien versagt seine Mitwirkung zur Ausführung der in den Wiener Minister-Conferenzen gefaßten Beschlüsse und die kroatische Bevölkerung selbst ist fest entschlossen, den magyarischen Ansprüchen und Forderungen zu troren; der ungarische Ministerpräsident, Tisza, hat sich wiederum nach Wien begeben und deutet dies mit Sicherheit darauf hin, daß die kroatische Angelegenheit nur noch verwickelter geworden ist. Es heißt, daß das gesammte ungarische Ministerium demissio- niren wolle, falls man in Wien dem von der ungarischen Regierung für noth- wendig erachteten verschärften Vorgehen gegen Kroatien nicht zustimme und düser Alternative gegenüber wird selbst der slavenfreundliche Graf Taaffe nicht wagen, die Kroaten gegen Ungarn zu unterstützen. Die ganze unerquickliche Situation wird noch durch das Anwachsen der antisemitischen Bewegung in Ungarn vermehrt. An der Seine herrscht, eitel Jubel und Wonne über den großen Erfolg, welchen die französische Colonialpolitik in Ostasien durch den Vertrag von Hue errungen hat. Es ist wahr, derselbe bedeutet factisch die Umwandlung Anams in eine französische Colonie, denn dem Kaiser von Anam smd noch weniger Rechte gelassen worden, als wie etwa dem Bey von Tunis, indessen, die Sache hat doch ihren Haken! Der Vertrag ist dem Kaiser Phüdac mter den beredten Argumenten der Kugeln und Bajonette abgezwungen worden, unid zu seiner Ausführung wird Frankreich diese Argumente noch weiter gebrauchen müssen, denn die „Schwarzen Flaggen" werden jedenfalls die Abmachungen von Hue nicht im Geringsten respectiren und was China dazu sagen mnrd, braucht nicht erst besonders klargelegt zu werden. Außerdem tauchen M noch verschiedene Thron-Prätendenten in Anam auf, von denen Hiephon und Vian Lan genannt werden. Die Umstände erscheinen demnach nicht sehr geeignet zur Befestigung der französischen Herrschaft in Anam und muß man abwarten, welche Erfolge der weitere Feldzug gegen die „Schwarzen Flaggen" dem französischen Waffen bringen wird. Die französische Regierung bereitet sich auch einen längeren Feldzug vor; in Toulon und LDrient werden Truppen — Infanterie und Artillerie — zusammengezogen, welche demnächst nach Tong- fing übergeführt werden sollen; von der Entsendung von Truppentheiten der afrikanischen Armee nach Ost-Asien hat die französische Armee wieder Abstand genommen. Am dänischen Hofe hat sich augenblicklich eine ganze Reihe von Fürst- 'achkeiten Rendez-vous gegeben. Den Mittelpunkt dieser Vereinigung blldet das russische Kaiserpaar, neben welchem noch der König und die Königin von Griechenland, der Prinz von Wales, der englische Thronfolger und seine Gemahlin, der Herzog und die Herzogin von Cumberland und Großfürst Wladimir anwesend sind; außerdem waren am Freitag auch der König und die Königin von Schweden von Schoonen zu einem Besuch nach Kopenhagen herübergekommen. Eine politische Bedeutung dürfte aber diesem fürstlichen Familientage schwerlich zuzumessen sein. Die Cholera liegt in Unter-Egypten in den letzten Zügen; dagegen breitet sie sich in der von der Seuche bisher verschont gebliebenen Provinz Ober-Egypten immer mehr aus. Im Uebrigen nehmen jetzt die Verhältnisse im Pharaonenlande eine geregeltere Gestalt an und auch der Beduinenaufstand am Rothen Meer ist rasch wieder unterdrückt worden. Die Verluste an Menschenleben, welche durch die vulkanischen Erhebungen in der Sundastraße in gewissen Theilen von Sumatra und Java verursacht worden sind, stellen sich nachgerade als ungeheuerlich heraus. Die Zahl der im Districte Tjiringen (Sumatra) Umgekommenen wird auf 10,000 und der Gesammtverlust auf 30,000 Menschen geschätzt; der materielle Schaden läßt sich noch gar nicht abschätzen._________________________________________________ Darmstadt, 1. September. Bet dem Bureau der zweiten Kammer ist nachstehende JttlerpeUatton des Abgeordneten Dr. Schröder (Worms) etngelaufen: „Auf welche zmrtffende gesetzliche Bestimmung hin werden im Großherzogthum, wie dies der Fall ist, Umlagen erhoben, ohne daß die dafür gesetzlich erforderliche Unter- und Grundlage, die Veranlagung einer directen Staatssteuer, sei es Grund-, Gewerbe- oder Einkommensteuer, vorhanden ist oder solche entsprechend erhoben wird, resp. erhoben werden kann?" 2) Gedenkt Großh. Staatsregierung den in dieser Beziehung bestehenden unzutreffenden Zustand zu ändern, sei es durch entsprechende neue gesetzliche Bestimmungen, sei es durch die allgemeine Anordnung, daß künftig Umlagen nur in dem Falle erhoben werden dürfen, in welchem eine dtrecte Staatssteuer rechtsgültig und in Uebereinsttmmung mit dem Reichsgesetze über die Doppelbesteuerung zu veranlagen ist und erhoben wird? In der Begründung zu diesen Anfragen wird ausgeführt, daß zur Zeit in Hessen Umlagen von Einkommen erhoben werden, welche als solche tn anderen deutschen Bundesstaaten bereits zur directen Staatssteuer und Umlage herangezogen sind. Es gehe aber gegen den Wortlaut und noch mehr gegen den Geist der ganzen hessischen Gesetzgebung über die Umlagebesteuerung, Umlagen zu "h/ben, wo keine direkte Staatssteuer dafür vorausgehe. Verwaltungsgerichtliche Entscheidungen konnten hieran nichts ändern. Authentische Auslegungen geltender Gesetze stünden ausschließlich der Gesetzgebung zu. Die Stadtverordneten und Gemeinderathe hatten nur über die Höhe der etwa angesetzten Umlage zu entscheiden, nicht aber, vb gesetzlich völlig un- zutreffende Umlage-Ansätze zu beteiligen ober zu erheben wären. Das Reichsges-tz über die Doppelbesteuerung vom Juni 1870 und noch mehr die hessische Gesrtzgebung über die Gommunalbefteuerung widerspreche der bafür im Lande geübten Steuerpraxis. Diese müsse ausgegeben oder ein neues Gesetz ersi erlassen werden, welches dazu berechtige." Wolfsgarten, 2. September. Seine Königliche Hoheit der Herzog von (5am< bridge kam gestern von Homburg und wurden von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog in Langen abgeholt, biteben hier zu Tafel und kehrten tm Lause des Nach- mittags nach Frankfurt zurück. , , . _ Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute eine Deputation des Kirchenoorstandes, bestehend aus dem Pfarrer Epermann, sowie eine Deputation des Stadtoorstandes von Langen, bestehend aus dem Bürgermeister Drall, dem Fabrikanten Scherer und dem Gemeinde-Einnehmer Volz. , Berlin, 31. August. Kriegsbssorgnisse sind, soweit sie überhaupt herrschten, wieder verschwunden. Sie knüpften sich namentlich an den bekannten Artikel der „Nordd. Allg. Ztg.", auf den das Blatt aber jetzt selbst einen etwas beschwichtigenden Artikel hat folgen lassen. Ihr erster Artikel, sagt die „Nordd- Allg. Ztg.", sei keine Drohung, sondern nur eine Warnung gewesen, und es läßt sich nicht verkennen, daß diese Warnung auch allerdings nicht ganz umsonst gewesen ist. Der französische Kriegsminister hat es doch nicht für räthlich gesunden, Deutschland so am Barte zu zupfen, wie es durch eine „probeweise" Mobllisirung an unserer Grenze geschehen sein würde. Die feindselige und kriegsdrohende Sprache der französischen Presse hat in allen Ländern Mißbilligung gefunden, hin und wieder sogar in Frankreich selbst. Auch die englische Presse räth dem französischen Nachbar zur Mäßigung, und auffallend ist nur ein brutaler Artikel der „Times", der das chauvinistische Treiben der französischen Presse einfach in Abrede stellt und dann mit der größten Gehässigkeit über Deutschland und seinen Reichskanzler loszieht. Man hat für diesen blindmüthi- gen Artikel tiefliegende Ursachen aufsuchen wollen; aber wer die innern Verhältnisse des Citpblattes kennt, wird sich nicht gewundert haben. Die Herren von der „Times" machen gar kein Hehl daraus, daß sie von einer tiefgehenden Abneigung gegen Deutschland beseelt sind, oder sie verstecken ihre deutschfeindliche Gesinnung höchstens unter der Versicherung, daß dies die allgemeine Stimmung in England sei. Für diese ungünstige Gesinnung gegen Deutschland führen sie namentlich auch an, daß England mehr und mehr von Deutschen überschwemmt I werde, welche den Eingeborenen in Handel und Gewerbe eine immer lästiger ! werdende Concurrenz machten. Das ist denn freilich ganz dieselbe Sprache/die ! man in Rußland gegen die Deutschen führt. Glücklicherweise hat die „Times" | längst nicht mehr dieselbe Stellung und den bedeutenden Einfluß, den sie früher । ausübte. Die Haltung anderer englischer Blätter, auch solcher, die verbreiteter ! sind als die „Times", beweist, daß die Engländer doch großentheils frei sind von einer solchen kleinlichen Eifersucht gegen Deutschland. Man erinnere sich daran, mit welchem Jubel die vorige englische Regierung die Nachricht von dem deutsch-österreichischen Bündnisse aufnahm. Deutschlands und Englands Interessen können kaum in Widerspruch geräthen. England und Rußland stoßen vielfach auf einander und jemehr Gewicht England neuerdings auf sein indisches Reich legt, mit desto größeren Besorgnissen muß es erfüllt werden, wenn es auf die unaufhaltsamen Fortschritte der Russen in Asien blickt. — An den Gesammtvorstand des Reichstages ist nach Allerhöchster Bestimmung eine Einladung zur Theilnahme an der Einweihung des National- Denkmals auf dem Niederwald ergangen. — Die „Germania" richtet an den Kaiser und den Fürsten Bismarck die Bitte, die Siegesfeier auf dem Niederwald durch die — Zurücksührung des Bischofs von Limburg zu krönen! Berlin, 1 September. Einen recht lehrreichen Beweis dafür, daß die national- polnische Propaganda in unseren östlichen Grenzmarken systematisch auf Verschärfung vorhandener Gegensätze und Schaffung neuer htnarbeitet, liefert die Art nnb Weise, wie von den Lettern jener Bestrebungen die Sobiesktfeier ausgebeutet wird. Unter den verschiedenen, aus Krakau bezogenen Sobiesktmedalllen befindet sich auch eine größere Sorte, welche auf der einen Sette die deutsche Aufschrift trägt: „Es lebe unser braver König!" Es sind dies nämlich die Worte, welche die dankbare Wiener Bevölkerung dem König Sobieskt bet dessen Einzug in die von der türkischen Belagerung befreite Stadt zartes. An dieser Aufschrift haben mehrere Kreis - Festcomite's der Provinz Posen deßhalb, weil sie deutsch ist, gewaltigen Anstoß genommen und die ihnen bereits gelieferten Medaillen zurückgewiesen. Diesen wahrhaft kleinlichen Deutschenhaß sucht nun der „Goniec Wielkopolsti" zu rechtfertigen, indem er sagt: „Das Buker Kreiscomite hat diejenigen in Krakau geprägten Medaillen, welche ' auf der einen Seite eine deutsche Aufschrift tragen, zurückgewiesen, und es hat recht daran gethan, denn wir haben hier im preußischen Anthetl schon zu viel Deutschthum und brauchen auf den Medaillen keine deutsche Aufschrift zu lesen. Wir sind daher der Meinung, daß Großpolen (Provinz Posen) seine eigene Medaille haben muß und nicht eine solche mit deutscher Aufschrift, wie sie der „Dzennik Poznanskt" zu verbreiten übernommen hat. Wir sind der Meinung, daß wir hier in Großpolen Medaillen mit deutschen Aufschriften nicht annehmen dürfen, daß wir vielmehr eigene, d. h. echt polnische haben müssen. Als das Publikum die Nachricht von den großen Medaillen las, daß sie uns germantstren sollen, konnte es sehr mit Recht daraus schließen, daß der Schriftführer des Provinzial-Festcomtte's (Chefredacteur Dobrowolski) auch Ger- manisirungsmedaillen verbreitet." Man erkennt an vorstehend mitgetheiltem Beispiele wieder einmal, daß der Fanatismus gewisser Leute von den gehässigsten Insinuationen nicht zurückschrtckt, wenn er seine unlauteren Zwecke damit poussiren zu können meint. Würzburg, 3. September. Im Zeiträume von nur 4 Tagen erfolgte der zweite Eisenbahn-Zusammenstoß im hiesigen Bahnhof, indem der Frankfurter Schnellzug gestern Abend aus 4 leere Wagen stieß und diese total zertrümmerte. Eine Person blieb todt. (F. Z.) Hesterreich. Wien, 3. September, 1 Uhr 10 Min. Nachts. Seit 4 Uhr Nachmittags wüthet hier ein ungeheurer Brand im 9. Bezirke, dessen Folgen bis jetzt, 12 Uhr, noch nicht abzusehen sind; er entstand in den großen Holzlagerplätzen am Donaukanal. Der Schaden wird bis jetzt auf mindestens 2Vr Mill. Gulden geschätzt. (F. Z.) Pefth, 2. September. Gestern Nachmittag brach in dem Städtchen Tapolcza im Zalaer Eomitat Feuer aus, dasielbe wurde bald gelöscht, allein der Pöbel benutzte die entstandene Verwirrung zu argen Excessen gegen die Juden. Es wurden massenweise Fenster eingeschlagen und ohne energisches Einschreiten der rasch organistrten Bürgerwehr wäre noch Aergeres gekommen. Erst spät Nachts ward die Ruhe hergestellt. Heute rückte Militär ein. Auch in Stetnamanger, Vorort des benachbarten Eisenburger Comitats, sind beunruhigende Symptome bemerkbar. Heute gingen Dragoner dahin ab. (F. Z.) Italien. Rom, 2. September. Heute früh 8 Uhr wurde ein starker Erdstoß, Dauer zwei Secunden, in Frascati gespürt. Es ist keinerlei Schaden vorgekommen. Die Bevölkerung war entsetzt und flüchtete aus den Häusern in's Freie. Viele Römer, welche sich dort zur Sommerfrische befanden, kehrten nach Rom zurück. Der Stoß wurde gleichzeitig in Rom gespürt. (F. Z.) Aegypten. Kairo, 2. September. In den letzten 24 Stunden bis heute früh 8 Uhr starben in Oberegypten 50 Personen an der Cholera. In Unteregypten ist kein Cholera-Todes- fall vorgekommen. _____________ Telegraphische Depeschen. Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau. Berlin, 3. September. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" weist darauf bin, daß liberale Blätter anläßlich der Ernennung L>ntegons zum Weihbtschof des österreichischen Theils der Breslauer Diöcese behaupten, das Staatsinteresse verlange e»ne Trennung des österreichischen GebietstheilS von der Breslauer und des preußischen Antheils von der Prager und Olmützer Diöcese. Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt, über die Vorthetle dieser Veränderung lasse sich discuttren. Die jüngste Verletzung der Bulle de salute animarum seitens der Curie lege den Gedanken nahe, die Abtrennung des österreichischen Theiles vom preußischen Bisthum ins Auge zu fassen. Bezüglich des Umstandes, daß das Vermögen des Fürstbischofs von Breslau in Oesterreich liege und bei eventueller Theilung dorthin gehen würde, bliebe nur die Frage zu erörtern, ob für ^en kirchlichen Frieden ein armer Bischof nützlicher sei oder ein reicher. -m in, 3. September. (Ausführlichere Meldung.) Gestern Abend gegen 1U ’ut)C cin von Potsdam kommender Personenzug auf hiesiger Station ein, um die dort schon lange wartenden Personen nach Berlin zu befördern. Dec Zug war noch nicht zum Stillstand gekommen, als die Menge thnlwetse über die Barrieren sprang, therlweise die Barrieren selbst öffnete und den Zug von der falschen Se.te in besteigen versuchte. Die angestrengten Bemühungen und dl- Warnungsrufe oes öeamten- psrsonals, um das Publikum zurückzuhalten, waren vergebt.ch. Ja diesem Augenbl.ck brauste der von Berlin kommende, 9 Uhr 50 Minuten abfahrende Couclerzug heran und durchschnitt den Mensch-nknäuel. 17 Männer, 18 Frauen und 4 Kmdec wurden sofort gelödtet, 5 verwundet; ärztl'che Hilfe war sofort zur Stelle. Dec Transport der Leichen nach Berlin erfolgte im Laufe des heutigen Tages. — Der Kaiser entsandte sofort nach Eingang der Nachricht von dem Steglitzer Eisenbahnunglück den Gouverneur und L-tadtcommanvamen, sowie Den Vertreter des Polizeipräsidenten an die Uaglücksstätte zur Berichterstattung. Dreißig von d.n hierher gebrachten Gttödteten sind bereits recognoscirt. Bis auf den Unteroffizier Scharffenderg vom 10. Fuß-Artillerie-Regtment und den Unteroffizier Sey)el vom sächsifch-n Faß- Artillerte.-Regiment gehören sämmtliche Getödtete hiesigen Bürgerkcelsen an. Eme Frau, welcher beide Beine abgefahren wurden, verstarb auf dem Transport zum Krankenhause, nachdem sie vorher einem Kinde das Leden gegeben. Die Untersuchung ist tm vollen Gange. Berlin, 3. September. Weitere Details über die Katastrophe von Steglitz sind noch nicht bekannt. Augenblicklich ist die Gertchtscommission mit Erhebungen beschäftigt. Die Leichen befinden sich noch im Steglitzer Bahnhof, wo sie von Den Angehörigen rekognoscwt werden. Wahrscheinlich dürften von den Verwundeten noch mehrere ihren Verletzungen erliegen. Die Katastrophe ist zweifellos durch eigenmächtiges O^ffnen der Barrieren seitens des Publikums herbetgeführt — Der Kaiser empfing heute den Besuch des P tnzen Georg von Sachsen, welcher sich alsdann zu den Cavallerieübungen nach Biesenthal begab. Nachmittags fand zu Ehren des P.inzen Georg bet dem Kaiser Diner statt, an welchem mehrere Generale The l nahmen. — Der Hof legt heute für den Grafen Chambord achttägige Trauer an. Bromberg, 3. September. Der Ooerpräsident untersagte für den Sonntag die zur Sobieskifeier geplante Theater-Vorstellung. Dresden, 3. September. Der zweite deutsche Bergmannstag wurde um 9 Uhr in der Aula des Polytechnikums durch Oberdergrath Förster eröffnet. Geheimrath Freiesleben, Oberbürgermeister Stübel, Professor Zeuner begrüßten Namens der Regierung, bezw. der Stadt und des Polytechnikums die Versammlung. Oderberghaupt- man v. Dechen wird durch Acclamatton zum Vorsitzenden ernannt. 270 Teilnehmer sind ana-meldet. Wien, 3. September, lieber den Brand des Holzdepots an der Rossauer Lände ist weiter zu melden: Ein um Mitternacht ausgebrochener Orkan fachte das Feuer von Neuem an, thurmhohe Feuergarben beleuchteten den Horizont weithin. Niedergebrannt sind vier ausgedehnte Holzplätze nebst Gebäuden. Sämmtliche Feuerwehren Wiens und der Umgebung, sowie eine starke Truppen- mässe wirkten zur Bewältigung des Feuers mit und machten übermenschliche Anstrengungen, um die ringsum bedrohten Häuser zu retten. Zu diesem Zivecke wurden Ausquartierungen der Bewohner vorgenommen. Der Brand wurde endlich localisirt, dürfte jedoch noch einige Zeit zur Bewältigung brauchen. Einige Personen sind verletzt. — Die Löscharbeiten in den verbrannten Holzdepots wurden noch dis zum Vormittag fortgesetzt. Um halb 7 Uhr heute früh erschienen der Kaiser und der Erzherzog Albrecht auf dem Brandplatze und verweilten daselbst längere Zeit. Die polizeiliche Erhebung ist noch nicht abgeschlossen. — Die „Neue Fr. Presse" meldet: Die gestrige gemeinsame Minister^ Conferenz genehmigte einhellig die Beschlüsse des ungarischen Ministeriums, wonach die gesammte Civil- und Militärgewalt in Kroatien dem Landes-Comman- direnden, General der Kavallerie, Baron Ramberg, übertragen werden soll. Im heutigen gemeinsamen Ministerrathe sollen diese Beschlüsse der Sauction des Kaisers unterbreitet werden. Wien, 3 September. Bet dem gestern Nachmittag ausgebrochenm großer Schadenfeuer erschwerten unerträglicheHitz? und Sturmwind die Löfcharbetten. Mehrere Häuser wurden von den Flammen ergriffen. Alle freiwilligen Feu-rwehren der Vororte wurden zur Mitwirkung Herbetgerufen. 200 Gentesotdaten demoluten b.e gefährdeten Objecte. Um 10 Uhr Nachts war wohl der Brand lokaltsirt, doch der Feurrr schein noch überall hin sichtbar. Der Schaden beträgt mehrere MM-onen. — Das Rossauer Feuer, das du'ch den ausgebrochenen Ockan neu angefach war, hat 4 ausgedehnte Holzplätze nebst Gebäuden vernichtet. E ntge Personen fnl verletzt. Wien, 3. September. Die Leiche des G 'afen Chambord ist heute früh 7Vr Uh: hier angelangt. Um 9*/j Uhr traf der Vertreter des Kaisers, Fürst von Thurn uni Taxis ein, der vom Statthalter und d m M lilärcommandanten empfangen w.rve Der Großherzog von Toskana und der Herzog von Parma waren schon früher ein: getroffen. Nunmeh-- setzte sich der L:tchenzug vo n Babnhofe aus tn Bewegung Vorau, gingen Veteranen. Militär, städtische Musikcapellen, Institute mit ihren Fahnm, bei Geistlichkeit, das Domkapitel und der Erzbischof Zorn. Dem sechsspännigen, schwanj mit Silber drapirten Leichenwagen, welcher nun folgte, schlossen sich an: der Fürst vor Thurn und Tax-'s, dann der Großherzog von Toskana, der Herzog von Parma, eiiti französische Deputation, der Statthalter, die Militär- und C'vilbehörden, versch^edekr! Corporattonen und Deputationen aus Frankreich mit Fahnm und prachtvollen Kcanzem Militär und Veteranen bildeten Spalier bis zum Dome, wo der Zug um WVa Ub Vormittag anlangte. Die Bahre wurde hier auf dem Katafalk niebergelaffen unD btschof Zorn celebrtrte unter großer Assistenz ein feierliches Traueramt. Die Kirch»: und der Platz davor waren überfüllt. Das W tter ist anhaltend warm. ^Görz, 3. September. Die Metropolitan- und Klosterkirche Castagnavtxza i7 vollständig geräumt, schwarz ausgeschlagen und reich mit Silber drapirt. Die doun brnischen Insignien sind überall angebracht, am Fuße drs im Mi telsch ff ausgestellter Katafalks steht eine große weiße Fahne mit goldgestickten L'lien und der JaschrlN „Henriette und Marte Royard 1880—1883", welche dem Leichenzuge vorangetragö» wird- Aus der Kirche ist ein dtrecter Gang in den Kloste^garten ausgebrochen, urc auf kurzem Wege zu der unter dem Hochaltar gelegenen Gruft zu gelangen. D>- Gruftgänge sind mit Reisig, Blumen und exotischen Pflanzen reich dekorirt. Au - Frankreich und Italien ist zahlreicher Leg timiflenzuzug eingetroffen. Alle Hotels nn besetzt, das Wohnungscomiie ist in Permanenz. Pest, 3. September. In Sz getvar haben gestern Abend Zusammenro1tungel> stattgefunden, die um 11 Uhr Nachts zu ernsten Unruhen ausarteten. _ Die multuanten richteten große Verwüstungen an. Ein Ruhestörer wurde getödtet, oie schwer verwundet. Aus Siklos wurde Militär requirtrt, welches heute noch Dt1 stärkt wird. London, 3 September. Eine Meldung des Bureau Reuter von Hongkon: 2. ds-, besagt: Die Franzosen besetzten Kuangyen w^derftands^o^. Courbet vettug:^ die Blokade der Tongkingküsie und von Saigon. Neutrale Schiffe werden beyu- Durchsuchung ihrer Ladung 3 Tage zurückgehalten. Bonet verlangte den Nachscyv von 2000 Mann. ■ — Aus Durban wird gerüchtweise gemeldet, Ketschewayo treffe demnächst Pieter-Maritzburg ein. h. Glasgow, 3. September. 9 Irländer wurden wegen Betheiligung an Sprengung des Gasometers und an anderen Dynamit-Excessen verhaftet. Lokale». Gießen, 4. September. Am heutigen Tage versandte die Maschinenfabrik vo^ Heyltgenstnedt L Co. ihre 10,000. Maschine. Dank der vorzüglichen Aro.- und Leistungsfähigkeit erfreut sich die Firma Heyligenftaedt & Co eines Weltruf Auf den diversen Ausstellungen, welche von ihr beschickt worden, wurd? sie mu oc ersten Preisen prämiirt- Anläßlich des erfreulichen Ereignisses überraschte _■ Personal des Etablissements (130 Mann) heute Morgen seinen Chef tm ^schmua Etablissement mit einer von Herzen gehenden und zum Herzen dringenden Gratma Eine prächtig ausgestattete Gedenktafel wurde überreicht, während eine Musrrrap ** «litt »«» iM ® SlrMf1’ — (2 Wer M ff bald dan Mfer ßtf He Person I * Si die Herren £ Nicolaus, Zähren das ohne Eifolg- oiif co. 12- * Da gebrochener i unseres Mit! so ost vorkor Nachbarn ko: Darr Wassistente lidjtn Ober-l 2. Per tebufs lieber: Wilberg lH - Eli standen im E bau anderen glücklichen in schleppten un Glieder lagen Äörper könnt' nar der Tod Gieße 41.15-1.20, Erbsen per L vtück JL 0.90 -chsmfleisch j ü \ Schwel .<4.00—5, §3) 5^* «nefkch Gieß K ( So orbern ™ »er fglto *rltr(, i£‘,U I’ . 3» btiern»10111«1 n„ Uno 4 RJN heran ****** 1 bi? hfl Del »ta«, f 11«näPOltn. Mn: “•■Äij! A^ph- Don Stiflh r„ S:ä* «rti *n^n Trorg von TM X' ^itägige Traun an, rl früh erschienen der d iö verweilten to|W& geschlossen. . . rige gemeinsame Rr-' arischen MinißWi^ itien dem Landes^ ertragen werden \&w dir s*w d bteWl6*,/t «*><« S&Ä» -hl--- ®T „n «,B ■£‘ww"‘ Lt? nu tftren u“’ So Mn ft$ j gjartH * -r'K SS-k'1 Eltens ^?.^znavN Uvst^'.r^ S V; 'S&St -Ilk b.‘> >Ää n r( i »!Qf !ß-"L w* "8 Ifjei»”11 *' j, it: „ S-'k^ den Choral ,9hm danket alle Gott" spielte. — Wenn man .bedenkt, daß die Firma, welche einen so überraschenden Aufschwung genommen, erst feit 1876 besteht, so muß man unwillkürlich fragen, ob hier ein irgendwie glückliches Verhältniß im Geschäfte besteht. Und dieses Verhältniß besteht in der That. Neben tüchtigem W ssen und Streben, sowie thätiger Arbeit seitens des Chefs besteht in dem Etablissement ein so glückliches harmonisches Einoerständniß zwischen Arbeitgeber und Arbeiter, daß hier der Segen nicht auSbleiben kann. Möge dieses Verhältniß immerhin und weiter fort- beftehen, dies auch unser Wunsch zum heutigen Tage. ~ Ein älterer Tagelöhner gerieth gestern Morgen auf dem Wege nach dem Kölner Bahnhof unter einen leeren Wagen. Leider wurde er innerlich so verletzt, daß er bald darauf in der Klinik verstarb. Seit Freitag wird ein hiesiges älteres Frauenzimmer vermißt. Ein am Labnufer gefundener Henkelkorb, welcher der Vermißten gehört, läßt vermuthen, daß die Person ihren Tod in der Lahn gesucht und gefunden hat. Vermischtes. * Steinbach 30. September. Bei der heutigen Gemeinderathswahl wurden die Herren Jobs. Roth IV., Gastwirth, Karl Keßler, Zimmermeister und Karl Nicolaus, Wagnermeister gewählt. Ersterer bekleidet schon eine lange Reihe von Jahren das Amt. — Auch der Kriegerverein führte feine Truppen ins Treffen, jedoch ohne Elfolg. An Candidaten fehlte es überhaupt nicht, so zersplitterten sich die Stimmen auf ca. 12. * Daubrtngen, 3. September. Ein am verflossenen Donnerstag hier aus- gebrochener Brand legte Scheuer und Stallungen fammt diesjäh-igen Erntevorräthen unseres Mitbürgers H. Braun in Asche. Das Feuer entstand durch das leider noch so oft vorkommende Spielen der Kinder mit Feuerzeug. Dank der raschen Hilfe der Nachbarn konnte das Feuer auf seinen Herd beschränkt bleiben. Q rr$ar.m^Lart# 1- September. sPostpersonalnachrichteil.) 1. Uebertragen ist dem Postassistenten Keßler in Darmstadt etne Bureaubeamtenstelle II. Cl. bet der Kaiserlichen Ober-Postdirection. 2. Versetzt sind der Postsecretair Hiemenz von Darmstadt nach Straßburg (Elsaß) behufs Uebernahme einer Bureaubeamtenstelle I. Cl. und der Postsecretair Pathun von Grünberg lHessen) nach Rogasen. 3. In den Ruhestand getreten ist der Postsecretair Hohmann in Offenbach (Main). 4. Gestorben ist der Postsecretair Metzger in Mainz. v ~ Ein schaudererregendes Unglück trug sich in Creseld zu. Zwei Personen standen im Geleise der Straßenbahn im Gespräche. Als sie sich trennten und einer f2L?2beren cine "6ute Nacht" zurief, war der Zug schon da und lag einer der Unglücklichen in demselben Augenblicke unter den Rädern, welche ihn eine Strecke mitschleppten und gräßlich zurichteten. Der halbe Theil des Körpers war zerfetzt, die Glieder lagen zerstreut umher und es kostete viele Mühe, die Ueberbleibfel — von einem Körper konnte man nicht mehr sprechen — unter der Maschine hervorzuholen. Natürlich war der Tod sofort eingetreten. Handel und Verkehr. „ . den 4. Septbr. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund ^115-1.20 Hühnereier per Stück 5-6 Käse Stück 4-9 Käsematte 3 H, ^fen /er Llter 20 X Linsen 30 Tauben per Paar 50-70 Hühner p7r Stuck JL 0-90—1.30, Hahnen per Stuck 0,55—1.00. Enten pr. St. -X 1.30—1.70 Pfund 70 4, Kuh- und Rindfleisch 56-60 Kalbfleisch 50 bis 64^ Hammelfleisch 62-70 Kartoffeln per 100 Kilo 7^-n a pr' fitr* 13~18 Gänse pr. Stück 0—0.00. Zwiebeln per Ctr. < .oO—9 c/W* Witterungskunde.') Sfthpn5’,.? n-L-Ühmorgens aufgeheitert besonders im Norden, noch S i ? nebelig bis dunstig, Vormittags zerstreut wolkig, Nachmittags kur>e «eit ?ann f“ ^,untlem. Haufengcwölk bedeckt, abwechselndem«! Sonnen- ^tnfhttn"h8bS »"W"l' bOä) D™baKlhli6UVI) Ernst Wallcnscls. — Bergmann’s — ®fel kauft 5890 Ludwig Herbert, Mäusburg.^ 5821 Ein braver und fleißiger Junge wird als Haus barsche gesucht mi „Darmstädter Haus . PI All ill 08 Sparsystem | 20Mark monatlJ Flügel Abzahlung I „ Harmoniums ohneAnzahlung g Nur Prima-Fabrikate R 2» Magazin vereinigter Berliner S Pianoforte-Fabriken Berlin, L.eipzigerstrasse 30. B Preiscourant gratis und franco. Q Für Kleider - Garnituren empfehle Sammet am Stück, Sammetband in allen Qualitäten zu sehr billigen Preisen. 5559 A. Fangmann.