ii®, *finb J d. I. schuß -b LausW^ ds. Bl. uleihen^ -i.d.Exp.^- möglich DBiy kannten | ' ich hierum - August M berhebaiNttt i, j wird M71 j.____ auf eintet i icht. Breunlnt * Schah lpfer der TO I I und gehl« H das beruhe H sSelhsl' •nng. iild. Preis I an den sjic. Lasters Idxl lehrungen tttej w sichern in- , Pönilke's rL 1 zig, sowie« Gießen. $ Itr H® :(l rcparin ier, Schloß mpett, M tten. !uenwefl mm «> Halil nb -s l'- 'i n an MÄ rbt, k-| ,9*’X >«• 1N plt» mi 1. )i-M :15* 6W/ 0 ' tiger iftigii««, e< A. 4#. ns* li' >■* nie wefentUÄe ffitber^rü^^ bermafeen bebenEl geworden, daß aus denselben ein Schuldbeweis °bs°lul nicht resull rte. La uoerdl s alle Nebenumstände aus den Mangel an Thaibestand ja, baS OSjetl beS Mordes vollständig seh», mußte unbedingt ein Vr, s ? gieren in Sachen des das «JbttortaS Se^e jene der Esih-r Solymos y g wesen s v « Der Privatankläger erklärte, vernahmen m lautloser ehrerbietiger ötiue oas 1 ....... ..." ©^ntnifc appelliren m wollen. Die Verteidiger nahmen das Unheil dankend zur Knintm^ Nachmittags um 4 Uhr verlassen die F"igesprochenen die Has sür ^ r . Jreu^ und Glaubensgenossen, mit Mitteln zur allerersten Hülfeleistung ausgerüstet, em- pfangen fie. beg freisprechenden Urtheils heißt es bezüglich des rituellen Mordes: Derftlbe konnte einen Gegenstand der Untersuchung überhaupt nicht bilden, ba CinegMb^ beendet hatte, wandte er sich r »le? die aleiche Krage an den Privatkläger Szalay, Szalay: Ich appellire nnh* WH, ‘nMAietfl? um Aussolgung einer Abschrift der Motive. Der Präsident f ÄSelben Frage an die Veriheidiger. Diese nehmen das Unheil an nnb^anfelt hieraus fragt der Präsident die Freigesprochenen, die sich von Ihren Sitzen erhoben haben^ b sie' das°Urthell verstanden, Dieselben nicken mit dem Kopse Der Präsident richtet nun eine Ansprache an die Freigesprochenen, in welcher er sog,: „Sie sind Alle sreigesprochen und aus freien Fuß gesetzt. Sie sind der Anklage in Frankfurt Nachmittags 5 Uhr 50 Mim, in Hamburg 6 Uhr 30 Min. Wahrend der Reise findet weder Empfang noch Begleitung statt. Auf dem Bahnhofe zu Homburg sind außer der Generalität der Ober-Präsident, der Regierungs-Präsident, der Cur- Director unb der Bürgermeister zum Empfange anwesend. Ehrenwache auf dem Schloßhofe. Logis im Königlichen Schlosse. Abends 7Vr Uhr Familten-Diner bei Ihren Majestäten mit Umgebungen. Abenos 8V2 Uhr Zapfenstreich von den Musik- Co ps des 11. Armee-Corps. _ _ ,,, Freitag den 21. September: Morgens 9V2 Uhr zu Wagen. Morgens 10 Uhr große Parade in dem Straßen-Dreicck Nieder-Eschbach, Nieder- u"d Ober- Erlenbach. Nachmittags 1^4 Uhr Eintreffen in Homburg. Nachmittags 4 Uhr Parade-Diner bei Seiner Majestät im Curhause. Abends 7 Uhr Theater. .A Sonnabend den 22. September: Morgens 9i/r Uhr zu Wagen. Morgens 10 Uhr Corps-Manöver in dem Terrain Bommersheim, Bonames bis Ob er-Erlenbach. Nachmittags 1 Uhr Rückkehr nach Homburg. Nachmittag 4 Uhr Diner bei Seiner Majestät mit den Spitzen der Civilbehörden im Curhause. Abends 7 Uhr TH^Sonnt bcn 23. September: Morgens 10 Uhr Gottesdienst in der Schloßkirche. Nachmittags 2 Uhr Offiziers-Pferderennen. , Nachmittags 5 Uhr Diner bet Sr.Maiestät mit den fremdherrlichen Offizieren im König!. Schlosse. Abends 8Vr Uhr Thee bei Ihren Majestäten im Schlosse. , Montag den 24. September: Morgens 9 Uhr zu Wagen über Gonzenheim nach Bahnhof Groß-Karben. Morgens 10 Uhr Feldmanöoer in 2 Abtheilungen gegeneinander zwischen Groß-Karben und Heldenbergen; Rückkehr von derHohe nördlich Büdesheim und Nachmittags 2 Uhr Eintreffen in Homburg. .Nachmittags 5 Uhr kleines Diner bei Sr. Majestät im Königlichen Schlosse- Abends 8^2 Uhr Thee im * ^^^^Dienstag den 25. September: Morgens 8 Uhr 45 Miu. zu Wagen über G on zen- hei^r, Klein-Karben nach Niederdorfelden. Morgens 10 Uhr Feldmanöver in 2 Abtheilungen gegeneinander zwischen Windecken, Ostheim und Niederdorfelden. Rückkehr von der Höhe zwischen Oberdorfelden und Hochstadt über Niederdorfelden Nachmittags 2 Uhr 30 Min. Eintreffen in Homburg. Nachmittags 5 Uhr Diner bei Sr. Majestät im Königlichen Schlosse. Abends 8V, Uhr Thee bei Sr. Majestät im Sch^Mtttwoch den 26. September: Morgens8 Uhr 30 Min. zu Wagen über Bonames nach Bergen. Morgens 9 Uhr 30 Min. Feldmanöoer rwischen Kilianstädten, Mtttelbuchen, Wachenbuchen und Bergen. Nachmittags 1 Uhr 30 Min. Eintreffen in Homburg. Nachmittags 5 Uhr Diner bei Sr. Mafestät im Königlichen -L chl0^7stgg den^27.^September: Von Homburg mit Extrazug Nachmittags 3 Uhr 15 Min-, in Frankfurt Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Außer der Fran futter Generalität und dem Ober-Präsidenten sind der Regierungs-Präsident, der Polizei-Präsident und der Ober-Bürgermeister bei der Ankunft auf dem Bahnhofe zugegen. Nachmittags 4 Uhr Diner fettens der Stadt Frankfurt im Palmengarten. ^Abends 7 Uhr Besuch des Theaters. Abends 9 Uhr mit Extrazug von Frankfurt, Abends 9 Uhr 50 Min. in Wiesbaden. Bei der Ankunft tu Wiesbaden fein Empfang. Logis im Königlichen Freitag den 28. September: Von Wiesbaden mit Extrazug Vormittags 10 Uhr 40 Mim An der Haltestelle bei Rüdesh-im Vormittags 11 Uhr 30 Min. Zu Wagen nach dem Niederwald und Eintreffen daselbst um 12 Uhr. Empfang und Bewillkommnung. Festrede. Enthüllung des Denkmals. Umgang um das Denkmal. Nachmittags 2 Uhr zu Wagen vom Niederwald durch Rüdesheim bis zurRheinhallc. Von der Rheinhalle bei Rüdesheim mit Extrazug Nachmittags 2 Uhr 30 NUn.,. m Wiesbaden Nachmittags 3 Uhr 20 Min. Nachmittags 5 Uhr Diner bei Sr. Mafestat im Königlichen Schlosse. Abends 7*/a Uhr Theater. Q n, Sonnabend den 29. September: Von Wiesbaden mtt Extrazug Morgens 9 Uhr, in Frankfurt Morgens 9 Uhr 50 Min-, in Schwetzingen Morgens 11 Uhr 35 Min., in Karlsruhe Nachmittags 12 Uhr 30 Min., in Baden-Baden Nachmittags 1 Uhr 20 Min. 9 enthoben und Ihren Familien und der Gesellschaft wiedergegeben. Nicht die Richter sind für die vielen Mühsalen und Leiden, welche Sie erduldet haben, verantwortlich ai machen, sondern nur die traurigen Umstände waren es, welche Ihnen Unheil brachten. Tragen Sie Ihr Schicksal ohne Grollen. Das ist es, was ich Ihnen als Begleitbrief auf den ferneren Lebensweg mitgebe. In diesem Saale haben sich Joseph Scharf, Buxbaum, Groß und Klein wiederholt gegen die Würde dieses Ortes vergangen. Ihre Vergehen sollen jedoch ungeahndet bleiben. Sie Alle sind frei." (Eljens im Publikum.) Verthetdtger Eötvös dankt dem Präsidenten und dem Gerichtshöfe, deren Wahrheitsliebe und Gerechtigkeitssinn verhinderten, daß auf Grund jener Versäumnisse und Vergehen der Untersuchung ein Jrrthum entstand und Gesetz und Recht nicht nach jeder Richtung hin gewahrt wurden. Nicht nur als Verthetdtger und Juristen, sondern als Söhne dieses Vaterlandes sprechen wir dem Gerichtshof unfern Dank aus. In der Stadt selbst herrschte die größte Ruhe, im Gefängmß spielten sich die ergreifendsten Scenen ab. Die Frauen der Freigesprochenen wurden tn den Hof gerufen, wo sie m,t den Kindern erschienen. Jeder Fretgesvrochene erhielt von einem Vertreter der Landeskanzlet 150 fl. Die Freigesprochenen erklärten, nachdem sie sich hierüber berathen, auf die Fragen der Vertheidtger, daß sie nach Ttsza-Eszlar nicht mehr zurückkehren wollen, Alle gehen zu ihren Angehörigen. Die Fretgesprochenen verließen um 4 Uhr durch eine der Htnterpforten das Komitatshaus. Moriz Scharf wurde zum Vtcegespan gerufen und fand dort seinen Vater und Eötvös. Beide redeten ihm zu, in's Elternhaus zurückzukehren. Eötvös zeigte dem Knaben drei Offerten: Moriz, ein Uhrmacher tn Budapest, will ihn an Kindesstatt annehmen; nach einer zweiten will ihn ein Holzhändler tn Großwardein in's Geschäft nehmen und nach einer dritten will Baron Hirsch in Paris den Knaben erziehen lassen. Lange währte die Besprechung, doch erklärte der Knabe, nicht mitgehen zu wollen. (F. Z.) Amerika. Port au Prinee, 2. August. Der von dem früheren Präsidenten Barzelais Ende März begonnene Ausstand, welcher jetzt, nachdem die Aufständischen seit länger als 3 Monaten in der Stadt Miragoane von den Regierungs- Truppen eingeschlossen waren, dem Erlöschen nahe zu sein schien, hat plötzlich durch die Erhebung von Jacmel und einiger anderer Städte eine ernstere Bedeutung gewonnen. Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Correspondenr-Birreair. Berlin, 3. August. Der Director der ersten Abtheilung im Reichspostamte, Budde, ist heute gestorben. Kiel, 3. August. Bis Abends 11 Uhr sind für Hänel 8483, für Heinzel 8266 Stimmen gezählt. Wien, 3. August. Der Kaiser und die Kaiserin ließen durch ihren Botschafter in Rom der italienischen Regierung die vollste Antheilnahme an dem so furchtbaren Unglücke aussprechen und spendeten 20,000 Frcs. für die Nothleidenden. Bern, 3. August. Der Choleragefahr wegen hat der Bundesrath die Einfuhr von egchptischer Baumwolle verboten. Paris, 3. August. In den Gebäuden der Pulverfabrik zu Angouleme sanden heute Vormittag 3 Explosionen statt. Sechs Personen wurden getödtet. Der Schaden beträgt 1 Million. — Nach einer Meldung aus Saigon ist der Kaiser Tuduc am 20. Juli gestorben; Phudac hat den Thron von Anam bestiegen. General'Bonet ist am 29. Juli in Haiphong eingetroffen, um mit dem General Harmant und dem Admiral Courbet einen Operationsplan zu vereinbaren. London, 3. August. Die „Times" meldet aus Hongkong, daß die Unterhandlungen Tricou's keine sriedliche Lösung erwarten lassen. Nom, 3. August. Es heißt, die Antwort Gr^vy's auf das Schreiben des Papstes sei eingegangen und solle Jakobini heute überreicht werden. Neapel, 3. August. Von Deutschen auf Ischia sind weiter gerettet: Zwei Fräulein Merzer aus Hamburg. Das Ende eines Derräthers. London, 1. August. Das Interesse an Suezcanal und Cholera ist längst in den Hintergrund getreten gegenüber der Neugier nach den Einzelheiten der Ermordung Carey's. Man fühlt hier sehr lebhaft, was in Dublin offen ausgesprochen wird, daß dieses Erergniß einen Steg der irischen Nationalpartet darstellt. Die Nemesis, welche den Angeber getroffen, wird in Zukunft abschreckend auf die Verrälher wirken; und sollten sich die Vorgänge des Phönixparks wiederholen — und wer bürgt dafür, daß dies nicht geschehe — so dürfte sich nicht so leicht ein zweiter Carey finden, welcher die Entdeckung des Vorganges herbetführt. Dre Regierung hat Im höchsten Grade unklug gehandelt, indem sie Carey das Gehässige seiner That fühlen ließ, ihm weder die schriftliche Begnadtgungserklärung, noch auch den ihm gebührenden Anthetl an der ausgesetzten Belohnung von 10,000 L- gewährte und ihn schließlich mit solchem Mangel an Vorsicht wegsandte, daß seine Entdeckung durch die Fenier unvermeidlich war. Carey selbst würde sicherlich den Tod durch Henkershand vorgezogen haben, hätte er sein Schicksal tn Südafrika voraussehen können; für die zukünftigen Unbesieglichen aber wird die Erinnerung an sein Ende stets ein Mahnruf: „Wehe dem Verrälher!" sein. Es ist eine Thatsache, daß die Regierung außer Stande ist, ihre eigenen Zeugen zu schützen und daß sie nicht gewillt ist, sie entsprechend ihren Leistungen zu belohnen; weßhalb also sollte noch Jemand zum Verräther werden? Viceköntg und Staats- secretär haben durch diesen Fehlgriff ihre früheren Erfolge sehr beeinträchtigt; fast darf man sagen, daß sie, ohne es zu wollen, sich zu Werkzeugen der Fenier machten. Für letztere war die Htnwegräumung Carey's fast eine Existenzfrage, sie war der Maßstab ihrer Macht und Lebenskraft. Seit der Hinrichtung der Phönixparkmörder war sie deßhalb ihre ausschließliche Aufgabe geworden. Kaum hatten daher die Thore von Kilmainbam sich hinter ihm zusammengeschlagcn, als auch schon die Jagd auf ihn begann. Die Vermuthung, daß er schließlich dort anlangen werde, wo sich seine Familie befände, lag nahe, denn Carey war trotz aller Schlechtigkeit ein vortrefflicher Gatte und Familienvater. Die Bewegungen seiner Familie aber waren offenkundig, man wußte, daß sie nach London gegangen und auf dem Kinfanns Castle sich eingeschifft. Demgemäß nahm denn auch der zu seiner Ermordung ausersehene Mann, O'Donnell, cm Biller auf demselben Schiffe nach der Capstadt und machte die Fahrt mit seinem Opfer unwissentlich zusammen, bis er tn ihm den Verräther erkannte. Seine Frau — oder seine Nichte — befreundete sich mit Frau Carey, vermuihlich um ihr Andeutungen über ihres Gatten Verbleib zu entlocken. Die Fahrt war lang; ein Wort gab das andere, sie sprach, Carey sprach, ihre Kinder sprachen und die Wahrheit kam heraus. Mittlerweile war auch Carey's früherer Bart und sein Haar wieder gewachsen und so wurde er immer mehr der Photographie gleich, welche sein Verfolger tn der Tasche trug. Sein Mord sollte vermuthltch tn der Capstadt vor sich gehen, wo O'Donnell schon entkommen wäre. Aber Carey's Billette lauteten auf Port Elizabeth und daher folgte ihm O'Donnell auf das Schiff Melrose Castle, als er dorthin abfuhr. Dort saßen sie zechend tn der Kajüte zusammen, als O'Donnell plötzlich seinen Revolver zog und Carey dreimal in Nacken nnd Rücken schoß. In 20 Minuten war Carey eine Leiche. Kein Wort, kein Geständniß kam über seine Lippen. Sein Mörder ließ sich ruhig festnehmen. Er ist ein hochgewachsener Mann von 45 Jahren und militärischem Anstande, gibt sich für einen calffornischen Goldgräber aus und bekräftigte im Verhör zu Port Elizabeth, daß er zum Morde Carey's auserseben war. Frau Carey richtete an ihn die Frage: „Haben Sie meinen Mann erschossen?" Und er erwiderte: „Jawohl, ich war ausgesandl, ihn zu tobten." Das Gefängniß, in welchem er untergebracht wurde, wird stark bewacht, weil man einen fentschen Unfall behufs seiner Befreiung befürchtet. In der Capstadt sowohl als in London werden schon Sammlungen behufs Bestreitung der Kosten seiner gerichtlichen Verthetdtgung veranstaltet. Die Polizei hält seinen Namen für erdichtet, glaubt aber, daß er mit einem der gehenkten Phönixparkmörder eng verwandt sei und zu den fünfen gehöre, welche der Fenterausschuß in Dublin mit der Verfolgung Carey's und seines Bruders beauftragte, was nach seinem eigenen Geständnisse kaum mehr zweifelhaft sein kann. Die Fenier scheinen um das Ende Carey's gewußt zu haben, wie sollte sich anders schon am verflossenen Sonntag das Gerücht von dem Morde hier in London verbreitet haben. Der Melrose langt' erst Montag in Port Elizabeth an; am Sonntag aber meldete hier ein über Brmdiii und Paris kommendes Telegramm: „James Carey ist erschossen, Gott sei Dank' („James Carey has been shot — thank Godl“). Die Iren schließen daraus aus eine Verabredung. Carey am letzten Sonntag des Juli zu morden. Wie man sieht, bedarf der ganze Hergang keiner wetteren dichterischen Ausschmückung, um zu einem der aufregendsten Sensationsromane der Neuzeit zu werden. Selbst für kühle Beurthellee gewinnt die Macht des Fenierbundes etwas Geheimnißvolles und Furchtvares; es laßt sich daher schon denken, wie dieselbe auf eine celtffche Einbildungskraft wirken muß. James Carey wird bei den Iren stets für einen der größten Schurken gelten, welche die grüne Insel hervorgebracht; und seine gehenkten Mitverschwörcr für ebenso große Nationalheiligen. Vergebens weist heute die Kritik auf das versöhnende Element in Carey's Character hin, auf seine Liebe zu Frau und Kinder, die ihn zum Angeberthume hintrieb. Er wünschte seiner Familie die Schmach des eigenen Todes auf dem Schaffst zu ersparen. Die 10,000 L- Belohnung,, welche die Regierung auf die Aufdeckung des Doppelmordes setzte, reizten ihn nicht. Erst als er sich überzeugt, bas fane Mitge- gefangenen Zeugniß abzulegen bereit waren, kam er ihnen aus obigem ©runbe zuvor. Er war daher nicht schlechter, wenn auch nicht bess r als sie. Vielleicht überragte er sie alle an Heuchelei und in der Kunst der doppelten Buchführung des Gewissens; daher er denn Morgens die Messe anhörte und die Communton empfing, wahrend rr Abends die Anordnungen zu einem mörderischen Anfall auf die Staatsbeamte traf. Als der Triumph seiner Verschlagenheit gilt die Kaltblütigkeit, mit welcher er als Vorsteher der einheimischen Manufakturgesellschast die Aufschiebung der Tagesordnung beantragte, um die Verdammung des Phönixparkmordes zu beschließen. Im gewöhnlichen Leben verstand er es, einen weitgehenden Patriotismus und eine gewisse Euimüth gleit zur Schau zu tragen; doch vermochte er nie den Argwohn zu ersticken, daß er geheime Einnahmequellen besitze, sintemal er sich vom einfachen Maurergesellen zum Hausbesitzer emporgearbeitet. Der Volksmund beschuldigte ihn stets, seinen Vormann im Handwerke, dessen Nachfolger er wurde, in die Liffey gestürzt zu haben. Im Gefängniß zu Kilmainham ward er durch sein unruhiges und halb wahnsinniges Benehmen nach und nach unerträglich. Er wirkte auf die Regierung, die sich seiner nicht zu entledigen wußte, wie ein Alpdruck, und erhielt als solcher den Beinamen: - „Der weiße Elephant von Kilmainham." (Köln. Zig.) Lokale». Gießen, 4. August. (Sitzung der Stadtverordneten vom 2 August.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, von Seiten der Stadtverordneten die Herren: Bai st, Gail, Hoch, Homberger, Kauf, Lübeking, Ab. Noll, Aug. Noll, Petri, Pfannmüller, Schopbach, Vogt, Wenzel und Wortmann. - Ja Betreff der Anlegung von Entwässerungsgräben im Neustädterfeld wird bie flott; gehabte Zutbeilung der Wiesen nach dem Dorgelegtm Plan genehmigt und 123,95 * Kosten für Grabenausräumung auf die Stadtkasse übernommen. — Betreffs des Gesuchs des W-rths Herrn K. Rup p el um Ausbau der Ostanlage beschließt die Versammlung, die vorhandene Straßenanlage, soweit dies möglich, chaussiren zu lassen. — Auf dt«s- bezügl. Gesuch des Herrn Kaufmann Schwaab wird demselben die Anlage erhöhten Trottoirs vor seinem Hause auf seine Kosten gestattet. — Die von der hierfür eingesetzten Commission ausgearbeiteten Tar stütze für die Rückvergütung des Octroi auf Fleisch, welches für den Bedarf des Militärs eingeführt wird, werden vorgelegt und genehmigt — Auf betr. Gesuch des Commanbos eiter Gießener freiw. Feuerwehr hat bie Commission die Anschaffung einer Ausziehleiter von IV2 Stock Hohe, bie Anschaffung von 3 Apparaten zum Besest gen ber Schläuche an bie Wand, sowie bie Emnchtung, baß bie Schlüssel zu ben Zugängen zur Stadtbach in der j welligen Nachbaischaft, sowie auf ber Polizeiwache aufzub wahren finb, tn Vorschlag gebracht; bie Stadtver- ordneten Versammlung genehmigt diese Vorschläge. — Dem Gesuche des Gewerbeoeretvs um Erlaubniß zur Einrichtung der Gasbeleuchtung im Schulsaale am Asterweg auf Vereinskosten wird Genehmigung ertheilt. Die Kosten für die demnächstige Beleuchtung des Lokals werden auf die Stadtkasse übernommen. — Anschließend an den Beschluß vom 19. Juli d. I., die Beeidigungen und die dem Todtengräber zukommendm Ee- bühren betreffend, beschließt die Versammlung, die Gebühr für die Beerdigung Erwachsener von 4,77 JL auf 4,80 Jt. und für Kinder von 2,06 JL auf 2,10 X abaurunbin. — Von einem Schreiben des Herrn Rechtsanwalt Schüler, betreffend bin Zuffstr «von Wasser aus ber Lahn nach den Stadtgräben, wird Kenntniß genommen. - Stt auf 560 JL veranschlagten Kosten für die Vervollständigung der Nummerirung ter Nebengebäude (Bezeichnung mit Buchstaben) werden bewilligt- Gießen, 4. August. Gestern Abend wurde eine Dienstmagd verhaftet, rodj< schon längere Zeit ihrem Nebendienstmädchen Geld aus dem Koffer entwendete., M-ii fand bei ihr von dem gezeichneten Gelde vor und außerdem noch der Herrschaft ncch und nach entwendete Victualien, als Kaffee, Zucker und Reis rc. t t m i ( t Friedberg, 2 August. An Stelle des am 1. Oktober in den Ruhestand tretend Directors des hiesigen Predigerseminars Dr. Schwabe ist dem Professor Dr- Dtegei dahier die Directorstelle übertragen worden. Für den letzteren ist als Ersatz der Pfarreri-v der Johanneskirche in Stuttgart, Dr. Köstlin, der bekannte eifrige Kenner und Fordeei der Kirchenmusik und der evangelischen Kirchengesangvereine, berufen worden letztere hat sich in Hessen auch durch einige tn Darmstadt gehaltene Vorträge tn vr theilhafter Weise bekannt gemacht. — Eine neue Art der Abstimmung für Volksversammlungen hat ein M»"ict-r ultramontaner bayerischer Abgeordneter, der Pfarrer Dr. Fahler, erfunden. Bei eiiei kürzlich tn Niederbayern abgehalten-n Versammlung sagte ber Herr Pfarrer wörtlt». „Diejenigen Herren, welche bafür sind, wollen stehen bleiben, die anderen, die nQi dafür sind, wollen sich auf ben Bauch legen." Natürlich legte sich Niemanb auf < Bauch und der Herr Pfarrer hatte seinen W'llen- - Rüb es heim. Der Kölner Meteorvlog, Herr Dr. Ooerzier, welcher seitetnri Zeit Wetterprophezeihungen für jeden Tag des kommenden Monats veröffentlicht u dadurch sich auf dem Linde einen gewissen Ruf erworben hat, theilt für den Tag >- Enthüllung des National-Denkmals folgende Prognose mit: „Der 28. ■ wirb, wenn auch früh Morgens wolkig (zeitweise regenbrohenb), so doch vtacpmmQ aufgehelleries herbstlich schönes Wetter bringen." Außerbern prophezeit Dr.^Ooerj« einen an Regengüssen reichen August, namentlich vom 11. ab, mit vie.en Gewm- und steigendem Wasserstande. Auch der ©cptember werde nicht wasserarm fern- Witterungskunde/) 5. August. Sonntag. Morgens heiter, auf Mittag zu zerstreute Wolkenvaw^ Nachmittags nach kurzer Aufbesserung dunkleres Haufengewölk, tn grannng, Schweiz und dem südwestlichen Deutschland Gewitter; spätnachmittags und aufgebeffert bis schön, heiter und noch warm; spätnachts Niederschläge. Es wird w und kühler. r. . , , „.Artn 6. August. Montag. Morgens noch gut, auf Mittag zu sch leier ig be Sonnenschein, zeitweise dichter bedeckt, Nachmittags kurze Zeit oufgebqferi, wieder dunkel bedeckt und windig. Nachmittags und Nachts sind kurze Reg 1 " im Süden mit Gewitternatur wahrscheinlich. Auf den Abend zu heitert 1 Himmel auf. , Das in der Bewölkung veränderliche, Nachmittags windige und> mavs Wetter dürfte allgemein zu beobachten fein; voraussichtlich ist stdoch der^)st n lands etwas wärmer, wie der Westen. Nach Süden zu sind Nachmittags un Niederschläge mit Gewitternatur und wohl auch Hagelfall zu erwarten. 7. August. Dienstag. Frühmorgens dunstig bis gut, besonders im N Morgens, Mittags und Nachmittags veränderlich bis gewitterhaft, Abends‘ Im Allgemeinen noch unruhig und veränderlich mit keinen oder nur gering schlägen im Norden, ergiebigeren Niederschlägen im Süden. *) Aus Dr. L.Overzier's Wetter-Prognose tür den Monat Aug^ abgeschlossen am 20. Juli (Verlag der M. Lengseld'schcn Buchhandlung m Preis 1 J4). — Nachdruck verboten. W11118 6 Ä Kss ti-W» 55S StfS Juli. 28. Dachdeckers WM E-n'l W Mr des oerM seiber mit W Wst. 3- Metzg Wnes Leichtivl Juli. 30. ! eil Anna Wabetl gmimann Karl P jilliner, Tochter l Juli. 23. 5 n:nn Louis Rothe Welin Montonu ptmmel eine Toch rc! Tochter, Ann< yrtit Karoline § Knie. 29. Dem Hlg Zinn eine: ii Lohn. Juli. 27. ' L. Portefeuillearbi i Wr des Renin« ", iilfolt. 30. Der I Zahre alt. 30. Dr von Gleibei Mhat Stauback .schalt. 31. ^Lriefträgers P Dr. Ae SW MS11A 'Ollen D1.r W MliÄ hilf tfin Ata 8 Heber das B ms Karl Lau M 3. Auau Mr, das s 'N , Ferdinan in Gießen, ^ter ernannt /Erssorderu t'N» iss: ■’Welben. Ntb WA- ?’»■* anbei Kr ...1 Sormittc 24 Dem Kaufmann Karl 25. Dem Schreiner G org rin Sohn. Gestorbene Die Einnahmen betrugen Die Ausgaben M Dr. Gilmer 5280 JL 258462,17 5 = 183. 5284 5323 A. Bramm. 5305 5300 5315 Neuenweg 58. n n h 1881 = 7' = 2 dl. 141599, 76 „ 122214,30 Kapital-Einlagen Reservefonds Ueberschuß Schleenbecker, Rechner. 6660,— 243405,39 2311,37 1647,— Die Mitgliederzahl betrug Ende Es gingen ab Es traten zu Mithin weniger Passiva. Guthaben der Mitglieder JL Die Mitgliederzahl betrug also Ende 1882 Heuchelheim, 2. August 1883. 19385,46 205547,10 26107,49 4438,41 2783,71 200,- Juli. 27. Marie, 3 Jahre alt, Tochter des Schuhmachers Adam Kraft 28. PortefeuillearbeUer Karl Lony II., 45 Jahre alt. 28. Rosa Buch, 24 Jahre alt, Tochter des Rentners Jonas Buch. 29. Eine Tochter von auswärts, Johanna, 3 Monate alt. 30. Der Schaffner bei der rechtsrheinischen Bahn Johann Friedrich Runckel, 33 Jahre alt. 30. Elisabethe Zecher, geb. Schaum, 27 Jahre alt, Ehefrau des Karl Zecher von Gleiberg. 30. Elffe Marie Katharrne, 4 Jahre alt, Tochter des Briefträgers Zosephat Staubach in Alt-Buseck. 31. Schneider Johann Gottlieb Julius Exner, 29 Jahr alt. 31. Philipp Peter Ludwig Konrad Cbristian Wilhelm, 6 Tage alt, Sohn des Briefträgers Peter Hanauer. 31 Rudolf Fritz Bernhard, 2 Monate alt, Sohn des Bleibt Kassenbestand 19385,46 Bilanz. Das Konkursverfahren über den Nachlaß des Lehrers I. Wesp von Leihgestern wird nach erfolgter Bezahlung der bevorrechteten Gläubiger und beziehungsweise Ueberweifung der Masse an die Kinder 2. Ehe hierdurch aufgehoben. Gießen, den 2. August 1883. Großh. Amtsgericht Gießen. Das zur Turnfesthalle verwendet gewesene Fichten- und Kiefern- Bauholz — etwa 120 Festmeter — welches sich zu Balken, Pfosten und Sparren eignet, soll Donnerstag den 9. August er. von Vormittags 9 Uhr an, auf dem Festplatz (Krämermarktplatz) öffentlich versteigert werden. Gießen, den 4. August 1883. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Donnerstag dm 16. d. M., Arbeits-Vergebung. Die zur Erbauung eines Lagerhauses im Hofe des Hauptsteueramts dahier nöthigen Arbeiten, wie Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Schlosser-, Glaser-, Weißbinder-, Spengler-Arbeit, Träger- und Guß-Lieferung sollen auf dem Submissionswege vergeben werden. Plan, Voranschlag und Bedingungen liegen vom 9.—11. August, Vormittags 10 Uhr, in welchem Termin die Eröffnung der Submissionen erfolgt, zur Einsicht bei uns offen. Gießen, den 4. August 1883. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. 5322 Walter. Wafserwärme der Lahn. Am 4. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: + 14° R., Luftwärme + 15« R. L. Ehr. Rübsamen. Konkursverfahren. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Karl Lony in Gießen wird heute am 3. August 1883, Vormittags 10 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Herr Ferdinand Hoffmann Kaufmann in Gießen, wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorderungen sind bis zum 27. August 1883 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigeraus- Ichuffes und eintretenden Falls über die in $ 120 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Montag den 3 September 1883, Vormittags 10 Uhr, vordem unterzeichneten Gericht, Sitzungssaal Nr. 18, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabjolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitz der Sache and von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Best iedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 15 August 1883 Anzeige zu machen. 5139 Gießen, den 3. August 1883. Großh. Amtsgericht zu Gießen. Dr. Gilmer. Veröffentlicht: N eidhart, Gerichtsschreiber. Georg Aorch von Londorf. X. 258462,17 = 188 Ein Wurf achter Bernhardiner mit 1. Stammbaum wird preiswürdig verkauft. Näh. in der Exped. d. Bl. 5286 Eine noch neue Hobelbank zu verkaufen im Hause des Herrn Georg Stühler, Grünbergerftraße. Hahn, Rinn, Vorsitzender. Controleur. «h I 111,11 * Pst.s Nil: ktm du hm )IL AiM Stöorlmm- rld Mkl» :gl Wiw litrtMM lMchch ie Äckit Cfifl i btt dich » ing dr; Cr: i rbtn ttichsl ein), be, WVA uitbltW Ilgen idjt; Nachmittags 3 Uhr, Iota auf hiesigem Ortsgericht die Immobilien des Ludwig Orth: F'iur I Nr. 609, 611, 629, 669, Hofraithe, Hofraum und Miftstätte auf dem Neuenweg, uoechmals versteigert werden. Gießen, den 4. August 1883. Großherzogliches Ortsgericht. Lüdeking. 5G6 Pflaumen im K o e r n e r' schen Garten. Einmachfässcr verkauft billigst 5187 Küfer Becker, Löwengasse 28. praktischen Arztes Dr. Fritz Haupt. 31. Katharine Rinn, geb. Weber, 41 Jahre alt, Wittwe des Dienstmanns Johann Adam Rinn. 31. Margarethe, 1 Stunde alt, Tochter des Schmelzers Johann Georg Zinn 31. Emma Katharine, 3 Jahre alt, von auswärts. 31. Johannes. 1 Jahr alt, von auswärts. August. 1. Makler Moses Stein, 68 Jahre alt. 2. Sophie Fich, 70 Jahre alt, von Nieder- Wöllstadt. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 29. Juli. Heinrich Jakob Schneider, Schlosser dahier und Katharine Elisabeth Hahn, des verstorbenen Ackermanns Wilhelm Hahn in Groß-Buseck ledige Tochter. Den 30. Juli. Ludwig Stork, Bremser dahier, ein Wittwer und Elisabeth Roth, des Leinwebers Conrad Roth in Wallenrod ledige Tochter. Den 2. August. Karl Philipp Martin Anton Müller, Kaufmann in Gießen, ein Wittwer und Anna Katharme Karoline Kemmer, des Pfandmeisters Chripian Kemmer in Gießen led'ge Tochter. Denselben. August Werner, Korbmacher in Gießen, ein Wittwer und Katharine Ruppel, des verstorbenen Leinwebers Johann Caspar Ruppel in Lardenbach ledige Tochter. Getaufte. Den 29. Juli. Dem Taglöhner Ludwig Mandler eine Tochter, Katharine Karoline, geboren den 14. Juli. Denselben. Dem Kutscher Jakob Ferber ein Sohn, Jakob, geboren den 15. Juli. Denselben. Dem Schuhmacher Johann Karl Kühl ein Sohn, Joyann Heinrich, geboren den 6. Juli. Denselben. Eine uneheliche Tochter von auswärts, Karoline Marie Johanna Dorothea, geboren den. 12. Juni- Denselben. Dem Briefträger Peter Hanauer Zwillingskinder, Marie Christiane und Philipp Peter Ludwig Conrad Christian Wilhelm, geboren den 24. Juli. Den 31. Juli. Dem Professor der Theologie Dr. Emil Schürer eine Tochter, Anna, geboren den 6. Juli. Den 2. August. Dem Buchhändler Friedrich Ernst Fehsenfeid eine Tochter, Eva Marie Pauline, geboren den 18. Juni. Den 3. August. Dem Bierbrauer Johann Förlsch ein Sohn, Wilhelm Ludwig, geboren den 15. Jult. Denselben. Dem Wirth August Albold eine Tochter, Elise Charlotte, geboren den 7. Juli. Beerdigte. Den 30. Jult. Karl Lony, Portefeuillearbeiter dahier, alt 46 Jahre 4 Monate 7 Tage, gestorben den 28- Juli. Den 1. August. Johann Friedrich Runkel, Schaffner an der rechtsrheinischen Bahn dahier, alt 33 Jahre 10 Monate 28 Tage, gestorben den 30. Juli. Den 2. August. Johann Gottlieb Julius Exner, Schneider dahier, alt 29 Jahre 9 Monate 10 Tage, gestorben den 29. Juli. Den 3. August. Katharine Rinn, geb. Weber, Wittwe des verstorbenen Dienft- manns Adam Rinn, alt 40 Jahre 8 Monate 17 Tage, gestorben den 31. Juli. Juli. 23 Dem Schlosser Ludwig Goß ein Sohn, Emil.^ 24. ^Dem Handelsmann Louis Rothenberger ein L>ohn, Salomon Semmy '*■ - -- Ä Wilhelm Montanus ein Sohn, August Christian Adolf. Hammel eine Tochter, Johanna Wilbelmine. 28. D > ütroÄn i 'Ll,y '•Illi!*' rkNo4 ft**! 'Nbiniin, ySktr NmS; ff fWli rniQnn m -nthm niu m i« milch «iichAf« («Mii Handel und Ocrfehr. Gießen, den 4. August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund u Y 00—1.15. Hühnereier per Stück 5—6 Käse Stück 5—9 Käsematte 3 (Srbfen per Liter 20 H, Linsen 30 Tauben per Paar 70—80 H, Hühner per ^tück X 0.90—1.10, Hahnen per Stück X 0.55—1.00 Enten pr. St. H 1.50—1.80, »^chsenfleisch per Pfund 70 Kuh- und Rindfleisch 56—60 Kalbfleisch 45 bis 50 4 Schweinefleisch 64 Hammelfleisch 62—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo je 5.50—7, Kirschen pr. Pfd. 12 X Milch pr. Liter 13—18 Welsche pr. Stück X 7—7.50. Zwiebeln per Ctr- 6.00—7 X Frankfurt a. M., 4. August, Nachmittags 2 Uhr — Min. (Telegraphischer Coursbericht. Mitgetheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactien 2523/6, Staatsbahnactien 272Vz, Galizier 253V4, Lombarden 1321/*, Nord- roeftbahnactien 171 Vs, Gotthardbahnactien 1107/ie, Darmstädter - Bankactten 1585/fl, Disconto Commandit 1977/e, Oesterr. Silberrente 68, 4% Ungar. Goldrente 76, 4»/ü 1880er Russen 737/.«, 5r. Gutfleisch. I. Haustein JuliuS Goch. Christian Leo. Adolf Noll. Äugust Noll. Anton Petri. Louis Petri II. Karl Schmitt. Christian Schop- bach. Em