stein SH rau ***** Bureau: Schulstraße 7. MS noch große Aufregung. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh- Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. t hat bereits U Verloosung |W ictreffenben M nermitteln eilig zur W[; ,ren Pfandbrief tzchm. ichesMä-chm ineWkttWft ). ds. U Erscheint täglich mit Ausnahme des Montagö. »Pi. M tzrnLgende M ilein=Jinben. W n?mn'er, L. Im österreichischen Abgeordnetenhause hat der zweiwöchent- liche Kamps um die Novelle zum Volksschulgesetz den vorauszusehenden Ausgang genommen — mit 170 gegen 167 Stimmen nahm das Haus am Sonnabend die Novelle in dritter Lesung definitiv an. Interessant waren noch dw Ausführungen des Ministerpräsidenten Grafen Taaffe, der als dm „österreichischen Gedanken" in der Politik der Regierung den bezeichnete, welcher alle Nattona- litäten und Völkerschaften Oesterreichs an den Frechelten, welche die Verfassung biete, theilnehmen lasse. Die Negierung sei stolz darauf, sich aufi eine Jo zusammengewürfelte Majorität zu stützen; auf eine solche Majorität, m welcher alle Nationen und Völker des Reiches sich befinden, das sei ächt österreichisch. Auf die Behauptung, so könne es nicht weitergehen, erklärte der Ministerpräsident, daß er hoffe, die Negierung werde mit Gottes Hülfe, mit Ausdauer und Energie eine Verständigung der Völker herbeisühren, und zwar noch durch dieses Ministerium, das nicht ein Ministerium des Handels, sondern des Handelns sei. Die Rede wurde oftmals durch lang anhaltenden Beifall von der rechten Seite des Hauses unterbrochen. Schließlich nahm das Haus eine Resolution an, durch welche die Vorlegung eines Gesetzentwurfes verlangt wird, der lediglich die Grundsätze des Volksschul-Unterrichtes mit Ausschluß aller in den Wirkungskreis der Landlage fallenden Bestimmungen feststellt. Die Verhaftungen verdächtiger oder angeklagter Persönlichkeiten nehmen jetzt in England wieder einen größeren Umsang an. In Folge der Deposttionen des Kronzeugen Devine sind am Sonnabend von den Dubliner Polizeibehörden gegen 8 Personen Haftbefehle erlassen, denen voraussichtlich weitere Haftbefehle folgen werden. In Dublin wurde gleichfalls am Sonnabend ein Schneider, Namens John Nevin, wegen seiner Zugehörigkeit zu den Feniern^ verhaftet. — Generallieutenant Stephanson ist zum Nach- solger des Generallieutenants Alinson als Oberbefehlshaber der englischen Armee in Egypten ernannt worden. Die Krönungsfeierlichkeiten in Moskau werden schon jetzt SW Belr.ff.lld, Die Darstellung dell Zustande der Schulen. Gtetzen, an, t. Mae tM3. Die Großherzogliche Krets-Schul-Commtsston Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir erwarten sofortige Einsendung der noch rückständigen Berichte in *. Betreff auf unsere Verfügung vom 10. v. M, Anzeiger Nr. 8. . Dr. Bookman n,______ 1 uyEr, jii äa Jp zu Der: ’ Stock. | ' 2- StoFjij NnMdtttGr. Wt ju bfjiejg, ter **17. ^beiter fig ■"«tngifle 26. Politische Ueberficht. Gießen, 2. Dtai. Von der Wahlprüfungs-Commission des Reichstages ist beschlossen worden, die Ungültigkeit der Wahl d:s Abg. Hänel zu beantragen. Der vernehmlichste Grund hierfür lag in der Confiscatwu ,ocialdemotratücher Sümm,eitel durch Polizeibeamte in Kiel. Herr Hänel selbst hat gleich damals gegen dieses Vorgehen protestirt und sich sofort für dre Ungültigkeit feiner Wahl ausgesprochen, da die Wahlfreiheit während verschiedener Stunden des Tages durch dieses Vorgehen der Polizei thatsächlrch beschrankt war. Herr Hänel ist bekanntlich der Führer der gemäßigten Elemente innerhalb der Fortschritts-Fraktion des Reichstages und es wäre sehr zu bedauern, wenn er der der in Kiel voraussichtlich stattfindenden Neuwahl unterliegen wurde, letztere Eventualität erscheint indessen nicht ausgeschlossen, da Herr Hänel bei der Reichsiagswahl von 1881 nur mit verhältnißmäßig geringer Majorität über seinen socialdemokratischen Gegner siegte. _ Der Reichstags-Abgeordnete Dr. Schulze-Delitz,ch ist am. Sonntag Morgen nach langem Leiden in Potsdam verschieden. Am 29. August 1808 in Delitzsch geboren, begann der Verstorbene seine politische Laufbahn als Mitglied der preußischen Nationalversammlung im Jahre 1848. Dem preuß. Abgeordnetenhaufe gehörte er von 1861 bis Ausgang der < Oec -^ahre, dem Reichstage ununterbrochen feit dessen Entstehung an; in beiden Parlamenten war er ein entschiedenes Mitglied der Fortschrittspartei. Schulze- Delitzsch hat seine Thätigkeit fast ausschließlich der Ausbildung des Genossenschaftswesens gewidmet und giebt es in der Geschichte wenig Beispiele, daß em Mann mit seiner Krast mit einem solchen Erfolge für ein gemeinnütziges Bestreben thätig gewesen ist. Besonders verdient hervorgehoben zu werden, daß der Verblichene bei wachsendem Erfolge immer vorsichtiger wurde und sich bestrebte die von ihm in's Leben gerufenen Institutionen von Uebereilungen und Ausschreitungen zurückzuhalten. Unermüdlich für das Genossenschaftswesen thätiq hat sich Schulze-Delitzsch in liberalen Kreisen einen höchst populären Namen erworben, während die Makellosigkeit seines Charakters das Andenken an ihn auch bei seinen politischen Gegnern in Ehren halten wird. Die zehnte Session des Landes-Ausschusses von Elsaß- Lothringen ist am Sonnabend durch den Staatssecretär v. Hofmann geschlossen v,<’> h"““* ’ „lisi’ zä MÜlß, KÄ- bt durch eine Reihe von Ernennungen und Beförderungen eröffnet, welche sich zunächst auf die römisch-katholischen Bischöfe Rußlands beziehen. Der „Regier,- Anzeiger" veröffentlicht diese Ernennungen, aus denen man einen neuen Schlutz auf den Eintritt besserer Beziehungen zwischen Rußland und der römischen Kurie ziehen kann. Auch im diplomatischen Corps und oen höheren Beamten sind durch besondere kaiserliche Verfügung verschiedene Beförderungen erfolgt, unter dener^die des Generalconsul Popow in Marseille zum Gesandten m Peking, des ersten Botschaftsraths Dawydoff in'London zum ersten ordentlichen Gesandten in Japan und des Geh. Rathes und Vorsitzenden des heil. Synods, Popedanoszev, zum wirklichen Geh. Rath besonders hervorzuheben stnd Außerdem ist dem in letzter Zeit vielgenannten Curator der Universität Warschau, Apuchtin, der Alexander-Rewski-Orden verliehen worden, ein Beweis, daß das polenseindliche Auftreten Apuchtin's, durch welches die L-tudeuten-Unruhen hervorgerufen wurden, an maßgebender Stelle in Petersburg gerade nicht mißgünstig beurtheilt worden ist. — Ein Theil der Mitglieder des kaiserlichen Hau-M reist bereits am 13. Mai und der Krönungs - Ceremomenmeister Graf Pahlen mit der Kanzlei am 12. Mai nach Moskau ab * 9 lieber die Mitglieder des neuen holländischen Cctbinets Zeemskerk lieaen jetzt nähere Mittheilungen vor. Neben dem Pratioenten v. HeemSkerk wird besonders der Colonial-Minister v. BloememWaanders als eine Stütze der neuen Regierung Geltung erlangen. Er hat sich als einer der höchstgestellten Beamten der Verwaltung in Indien allseitig große Unerkennung erworben und gilt als ein Mann von großer Energie und politisch als em entschieden Conservativer. Der Kriegsminister General Weitzel ist em ausgesprochener Anhänger der allgemeinen Wehrpflicht, was sehr beachtmswe"h erscheint, da in den Niederlanden noch das alte WerbeslMm, zum -i,heil wenigstens, besteht. Der neue Minister für Wasserbau, Handel und Jndustre, van der Bergh, ist ein ausgezeichneter Ingenieur und wird sich hoffentlich auch als Minister bewähren. Der neue Justlznumster, Baron du Tour van Bellmgs- have, neigt zum Ultramontanismus und dürfte m Folge^dessennochverschleüene Schwierigkeiten zu überwinden haben. Die nbrrgen Mitglieder des Cabmets Heemskerk sind in der politischen Welt noch so gut wie unbekannt. ®ie irische Landliga hat nun zwei Ableger m amenkamschen Boden verpflanzt, wozu der irische lllational-Convent in Philadelphia den Anlaß bot. Der Präsident der einen amerikanischen Liga ist Mornley, derjenige der andern Alexander Sullivan. Wahrscheinlich m Anbetracht dessen, daß das Washingtoner Cabinet sich anschickt, dem Treiben der amerikanischen Femer etwas scharfer auf die Finger zu fehen, ist von den neuen Verbindungen beschlossen worden, sich bei all' ihrer Agitation zu Gunsten Irlands nur gesetz- inäßiger Mittel zu bedienen, was freilich bei den Mitgliedern der trisch-femschen Partei welche lediglich auf Dolch und Dynamit schworen, nicht wenig verstimmen wird Welche Stellung die nordamerikanische Regierung den neuen Liguen beiden Seiten mehrere Personen getödtet oder verwunde wu MD« MH« wurde zwar wieder hergestellt, aber es herrscht unter der Bevölkerung Port M i g b(§ Ä|rd)enoorftanbcS versagt werden, hat. Die kirchlich- Tmuung kann na« bic Mitwirkung der Kirche bei der wenn nach den besonderen Umstand n d Ü ftn t|rd)1(d)en Handlung -rschemen Eheschließung als eine E^Iich^Aergernitz gereichen würde. müßte, insbesondere zum vff-nMchen ei « « v Stand der Ehe treten, Mitglieder der ^ bürgerlichen Eheschließung sobald als möglich trauen ^zu Ebenso^ ist Me Tause der Kinder von denen, unter deren Gewalt Ar. ior. Erstes Blatt. Donnerstag den 3. Mai l88S* Gießener Anzeiger Nr 6 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 30. April, enthält: (Nr. 1491.) Verordnung, betreffend die Caittionen der Beamten und Unterbeamten der Reichs-Post- und a.elegraphenverwaltung und der Reich-.- druckerei. ^Vom 48*1 GroßherMliches Gießen. lierer msser-- ohne Malerei, । t, Mästen, ? wpionZ.Fmr. ivir für Gießen nichtigen Bn- e Provision. Flaggen-Fabrik x i. Rh. 30000000 i und modm •2319 , 2 Treppe«. Mit» Diid- iri rückzahlbaren- gänzlich -Mn? sie stehen, baldthunltchst nachzusuchen und die Confirmation der Kinder zur bestimmten Zett zu veranlassen. Die Nichterfüllung dieser Pflichten soll bei fortgesetzter Weigerung mit Aberkennung des kirchlichen Wahlrechts, sowie des Rechts, als Patbe zu fungiren, geahndet werden, in welcher Beziehung der Entwurf das erforderliche Verfahren Vorsicht- Darmstadt, 30. April. Die nach den in dem Regierungsblatt veröffentlichten Bestimmungen über die Leistung von Beihülfen zur Heilung der durch die lieber« schwemmungen entstandenen Schäden an Gebäuden aus Mitteln des Staates gebildete Landescommission hat, wie wir vernehmen, ihre Sitzungen am 18. d. M. begonnen, in der vorigen Woche an einigen Tagen fortgesetzt und wird auch in dieser Woche wieder auf einige Tage zusammenkommen. Es wurde bisher über die Anträge auf Leistung von Beihülfen an die Gebäude-Etgenthümer in den Gemeinden der Kreise Worms, Bingen und Erbach, sowie in verschiedenen Gemeinden der Kreise Mainz und Bensheim Entscheidung getroffen und sind die bezüglichen Etgenthümer von derselben sofort in Kenntniß gesetzt wvrden. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat die von der Landescommission festgesetzten Beihülfen, soweit sie ohne Verpflichtung zur Rückzahlung gewährt werden sollen, sofort an die von den Großh. Kreisämtern bezeichneten Curatoren der Gebäude-Etgenthümer auszahlen lassen. Aus dem Grotzherzogthum Hessen, Ende April. Bet dem allgemeinen Interesse, mit dem man gegenwärtig die Entwicklung des höheren Schulwesens verfolgt, ist es natürlich, daß man in den weitesten Kreisen auch allen Personalfragen in dieser Beziehung die gebührende Aufmerksamkeit schenkt. Augenblicklich nun, wo der Director des Gymnasiums zu Darmstadt, Herr Dr. Weidner, unserem engeren Vaterlande den Rücken kehrt, ist man sehr auf die Wiederbesetzung dieses Postens gespannt. Die öffentliche Meinung verlangt gebieterisch ihn mit einem hessischen Schulmann zu besetzen und jeder Unbefangene muß zugeben, daß sie Recht hat. Man redet denn auch schon in der Thal davon, daß der Gymnasicfldtrector Becker in Worms nach Darmstadt versetzt werden soll, während Herr Gymnasiallehrer Dr. Boßler in Darmstadt die Leitung des Gymnasiums zu Worms übernehmen würde. (F. I.) Telegraphische Depeschen. Wolff s telegr. Corresporrdenz-Bureau. ■ Berlin, 1. Mai. Der Reichstag genehmigte in dritter Lesung die Vorlage über die Reichskriegshasen und erledigte eine Reihe von Wahlprüfungen nach den Anträgen der Commission, verwies an die Geschäftsordnungs-Commission den Antrag Kayser auf Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Polizeibeamten in Kiel, welche verfassungswidrig die Reichstags - Mitglieder Frohme und v. Vollmar an der Ausübung ihres Mandats hinderten. Windt- horst befürwortete den Antrag. Rickert begründete seinen Antrag wegen der geschäftlichen Behandlung des Unfallversicherungs-Gesetzes. Eine vorläufige Einigung über die wichtigsten Grundsätze werde eine Verständigung über die Einzelheiten des Entwurfes im nächsten Winter erheblich erleichtern, v. Kardorff sprach sich gegen, Buhl für den Antrag, Windthorst ebenfalls dagegen aus, da der Antrag nur eine erneute Generaldiseussion Hervorrufen und die Sache selbst nicht fördern werde. Richter war dafür, weil der Antrag die Verständigung zwischen der Commission und dem Plenum ermögliche. Minister Scholz erkannte die allseitigen Bestrebungen zur Förderung der Socialreform an, hielt aber den von Rickert vorgeschlagenen Weg nicht für geeignet, sondern nur die vorherige Etatsberathung. Maltzahn-Gülz sprach gegen den Antrag, welcher schließlich auf Windthorst's Anregung mit 113 gegen 92 Stimmen an die Unfallversicherungs-Commission zur Begutachtung verwiesen wurde. — Morgen kommt die Gewerbe-Novelle zur Berathung. — Das Abgeordnetenhaus nahm bei der zweiten Berathung des Zuständigkeits-Gesetzes die 1—14 und § 25 unverändert nach den Beschlüssen der Commission an und genehmigte den von Barth beantragten neuen § 4a, wonach dem Kreise gegen die Verfügung des Regierungspräsidenten innerhalb 2 Wochen die Klage bei dem Oberverwaltungs-Gericht zusteht. Im Laufe der Debatte war der Minister v. Puttkamer wiederholt für die Commissiollsbeschlüsse eingetreten. Nach einer kurzen Geschäftsordnungs-Debatte über die Tagesordnung der nächsten Sitzung wurde der Antrag Windthorst angenommen, morgen das Zuständigkeits-Gesetz sortzuberathen und dafür am Freitag Schwerinstag zu halten. Wiesbaden, 1. Mai. Durch Allerhöchste, hier am 23. April vollzogene Cabinetsordre ist die Auflösung der Berliner Stadtverordneten-Versamm- lung vom 1. Januar 1884 auf Grund des Antrags des Staatsministeriums vom 13. April anbefohlen, um die Feststellung neuer zweckentsprechender Com- munalwahlbezirke für Berlin zu ermöglichen. Dublin, 1. Mai. In dem Processe wegen des Phönixpark-Mordes hat die Jury gegen den fünften Angeklagten, den Kutscher Fitz Harris, das Verdikt aus Nichtschuldig gesprochen. Lokales. Gießen, 2. Mai. (Sterblichkeit in Gießen.) Die Sterblichkeit in Gießen ging im Laufe der Woche vom 22. bis 28. April gegen die unmittelbar vorhergegangene Woche um die Hälfte zurück. Es ereigneten sich im Ganzen nur 8 Todesfälle, davon 6 bei Erwachsenen, 2 bet Kindern. Bei den Ersteren wurde der Tod veranlaßt durch Altersschwäche 2mal, durch Krebs, organisches Herzleiden, Asthma. Lungenschwindsucht je einmal. Von den Kindern starb eins an Scharlach, das andere an Brightischer Nterenkrankhett. Beide Kinder standen zwischen dem 2. und 10. Lebensjahre. G. Gießen, 2. Wlat. [6 Sitzung der Großh. Handelskammer am 19. März) Anwesend die Herren Ed. Stlbereisen, S. Heichelheim, F. C. B Kock A. Kraatz, R. Scheel und A. Ztnßer. U Die zur Berathung über das auf den 3. hessischen Handelskammertag hinsichtlich der neuen Steuergesetzvorlagen abzugebende Votum eingesetzte Commission berichtet über ihre Beschlüsse. Dieselben, einstimmig gefaßt, gehen dahin: diesen Gesetzentwürfen welche im Ganzen und Großen nur die Erfüllung der seit länger als einem Jahrzehnt vor der II. Ständekammer gestellten Wünsche und Forderungen namentlich in Bezug auf die Einführung einer Kapitalrentenfteuer und der Heranziehung der Actiengesell- schaften zur Einkommensteuer sind, zuzuftimmen und die von der Offenbacher Handelskammer dahin gestellten Anträge abzulehnen. Die Kammer beschließt, ihre Drlegirten zum Handelskammertage in diesem Sinne zu bevollmächtigen. Hinsichtlich der Secundärbahnvorlage hat sich die Commission ebenfalls einstimmig für Zustimmung zu den von der Regierung aufgestellten Grundsätzen entschieden mit Ausnahme jedoch der Bestimmung des Artikels 20, nach welchen der Uebernehmer einer Secundärbahn verpflichtet sein solle, den Betrieb seiner Bahn der Verwaltung euer anschließenden Bahn auf deren Verlangen zu überlassen, wenn die Regierung diese Betriebsüberlassung für erforderlich erachtet und zwar gegen eine Rente, welche der im Durchschnitte der letzten 5 Jahre erzielten Reineinnahme gleichkommt. Ein Schreiben des Handelsvereins an die Kammer rügt Mißstände im Eisenbahnverkehr, so namentlich betreffend die Rundreisebilleis Wetzlar-Deutz-Coblenz-Wetzlar resp. Gießen, wobei für die Strecke Gießen-Wetzlar ein besonderes Zusatzbillet gelöst werden müsse, dessen Beschaffung in Wetzlar auf der Rückfahrt fast unthunlich sei, ferner den Mangel durchgehender Billets bis Bremen für die 4. Claffe, welche namentlich S1vSu^1?,°nberer' den Nachtzug benutzen und in Caffel neue Billets lösen müssen, höchst belästigend sei. Die Kammer beschließt zunächst in beiden Beziehungen an die Eisenbahndnection Köln (rechtsrheinisch) und Hannover zu schreiben und eventuell später bei den Bezirkseisenbahnräthen Köln und Hannover Anträge zu stellen. "sirtrt der Vorsitzende Herr Silbereisen Über die letzte Sitzung ves hessischen Ersenbahnbeiraths zu Darmstadt. 0 B Der von der Handelskammer Mainz in der Frage über das Versügungsrecht über rollendes Gut gestellte Antrag kam mcht zur Erledigung, da der Vertreter der Regierung erklärte, letztere wolle zunächst ein juristisches Gutachten über die rechtliche Sette der Frage einholen und hierüber später Beschluß faffen. Der seither bestalldene birecte Anschluß der Matn-Neckar-Bahn an den 6 Uhr 40 M n. in Gießen nach Frankfurt abgehenden Personenzug soll auch in dem neuen Fahrplan beibehalten werden. E n Antrag des Grafen Solms-Laubach auf Verlegung b sich ttn‘ "Vffrlöfer am fiatt^q ihm die -'M»" , 11» A -r der ° jjjuU' d<ö*( Temperatur in Gießen. Niederste Mittlere Mittel früherer Jahre s-Versicherunas-Gesellschaft von -e' Resultate auf. Ende 1882 betrug die Ver- 100; der Garantie- und Reservefonds wuchs um 4-16,8 v 0,16 Par. Zoll. Mk. 1468 274 auf Mk. 30 983 027. Für die Versicherten konnte eine Dividende von 32o/o in Aussicht genommen worden. Das constante Steigen dieses Gewmn.Antherls ist besonders beachtenswerth. Seit 1868 beobachtet man folgende Satze. 17 2, /z, 19 21 22, 22'/r, 23, 25, 27, 29, 30, 31, 32«/g. Ueber die solide, Fundamentrrung, die vorsichtige Geschäftsleitung und die gesunde Entwickelung dieses Instituts braucht solchen Zahlen gegenüber gewiß nichts werter gesagt zu werdem Höchste Ni-d-rschlag an 3 Tagen . • • y,io V«r. öuu. „ im Mittel früherer Jahre an 12 Tagen 1,39 „ „ „ im April 1870 .... 0,12 „ Die Vegetation war am Ende des Monats um 9 Tage gegen den durchschnittlichen Stand um diese Zeit verzögert. ...» »««».SS - 1836" weist wiederum überaus gunftiat sickerungssumme bereits Mk. 107 809 3« a. M., 2. Mai, Nachmittag« 2 Uhr — Min. (TelegrEcher Coursbericht Mitgethetlt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießen.) Creditactten 263-/,, Staatsbahnactten 286'/-, Galizier 264>/z Lombarden 130'/,, Nord, westbahnactien 173, Gotthardbahnactien 127%, ^Darmstadt-r-BaMttlen 153/g, Disconto Commandit 2035/8, Oesterr. Silberrente 679/8, 4% Ungar. Goldrente 76 /e, 4»/0 1880er Russen 73, 5% 1877r Russen 90, 2. OrienttÄnle h- 57 /,6 Wo Spanier 63, 5% Rumänische Rente 93'/-, 4% Unific. Egypter 75'/», 5% Türken 12'/a, Dux-Bodenbach-Actten —. Tendenz: ruhig. v , ®4,h,findet inracb fiert Psarrer Seibert und den Segen -rth-ilt- Herr meil, das Schlußgebet spracy P ^^Schlusse des Gottesdienstes gesungenen „Herr ®farrS »üh.n mibr" wurde nach atth-^kömmlicher Weise mit allen Glocken geläulet. <80t,,-®ld’.l w.L Tnb ®eb?ten rou.bt der großen Bedeutung dieses 5efte§ se= ? umbsttnen serneren Segen für das schone Gotteshaus angerufen, dessen dacht und Gott um semen l frolif*en gßflatuen und Sträuchern aus dem Gewachs- M'or und Lettne^^L°^'^r 'mtt deutsch n Ordenssahnen geschmückt war. Auch hause des botan scheu ^anen wtc dann auch den Eingang eine höchst ^^mnck^und^slvlooll ausgeführtt baldachinartige Ehrenpforte ziert auf deren Spitze geschmack' und PYivou auvg i v sgon fast allen Häusern der Stadt rtne Statuette der hl.Elisa tt W ^Straßen und Guirlanden schmückten vielfach ^ehen^ ^o^en, Fichtenbaum z eren d w v (f dem Fest von auswärts zu Theil die Hauser. En und Herr Consistorialrath Bau- ^eworden. He". ®°nhnLn als nfficteUe Vertreter des Kirchenregtments dem Feste bei. N-A fwb!ÄLsGttstttch7/ar^^ d7r L-h7-rst°nd sehr Vermren Glanzpunkt des Festes bildete die Aufführung des Oratoriums Z.’bS“ mM-S“• 'SSLLÄ- Fön?ert° ?e n -in L°rbeerk7°m g-sp-ndet, auch Herr mufttbireftor 8rei= d^a erMelt ttnen solchen Kranz als Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit für das SÄS'SÄÄ ließen. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde Gießen. Donnerstag, den 3. Mai (Himmelfahrttag): Vormittags 9Vz Uhr: Pfarrer Schisser., Nachmittags 2 Uhr in der Friedhofkapelle: Pfarrer Drngeldey. ."MT Wegen Verhinderung des Herrn Pfarrer Steinwachs kann Sonntagden 6. Mai kein (alt-)katholischer Gottesdienst abgehalten werden. April 1883. — 3,0 or. . . . + 5,95 ,, . . . 4- 6,81 , Allgemeiner Anzeiger. tu an, M 11 11 3100 4°|oige Staöt gietzener flötigationen 63 130 610 90 n ii ii ii 24 10 eingetroffen bei V' Robert Haas, Seltersweg 57. Stammreifer, , 155 Rm. Eichen- und 350 Nm. Nadel-Rerfig, Bekanntmachung. Im Conmrse über das Vermögen des Johann Georg Häuser II. von Steinberg wird zur Abnahme der Schlußrechnung und zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußver- zeichniß Schlußtermin anberaumt auf Mittwoch den 30. Ma» 1. I., Vormittags 11 Uhr. im Geschäftszimmer Nr. 13. 312. Gießen, den 30. April 1883. Großh. Amtsgericht Gießen. Langsdorfs. Neidhart. UMMt UeNah««. Für den Güterverkehr unserer Station Hungen mit Stationen der KomgUch Württembergischen Staatsbahnen treten mit dem 1. Mai ds. Js- Tarifsätze für alle Klassen in Kraft. Nähere Auskunft ertheilt die Station Hungen- Gießen, den 27. Aprrl 1883., 3104 Grohh. Directum. Hohversteigerung in den Domanial- «nd Mitgebraurhswaldungen der Großherzoglichen Oberförsterei Treis a. d. «da. Drennhosi-Versteigerung der Größherzogl. Oberförfterei Maulbach. Wir versteigern Freitag den 11. Mai, von Vormittags ‘/29 Uhr im Distrikte Saal aus der Forstwartei Maulbach. 258 Rm. Buchen-, Birken-, Eichen- und Kiefern-Schetter; 668 Buchen-, Birken-, Eichen- und Kiefern-Knüppel; 2110 Buchen-, Birken- und Kiefern-Reisig; 304 „ Buchen- und Kiefern-Stöcke. Zusammenkunft auf der Straße von Ehringshausen nach Maulbach im Unter dem Birken-Reisig befinden sich 100- Rm. zu Besenreiftg tauglich. Während der Versteigerung wird kein Holz vorgezeigt und wollen Die Steigliebhaber solches vor der Versteigerung bestchttgen, und fich deßhalb an den Großh. Forstwarten Bonarius in Maulbach wenden. Maulbach, am 1. Mai 1883. Großherzogliche Oberförsteret Maulbach. 3103 Koch. „ Eichen-Knüppel, „ Buchen-, 85 Rm. Eichen Reisig. . Die Versteigerung beginnt Morgens um /-^Uhr un ®'ftrtct g;rf.ett, neben der Chaussee, ganz in der Nähe von Trers a. d. Lda., mit Elch Bekanntmachung. Freitag den 4. Mai, Nachmittags 2 Uhr, wird in Wenzels Garten eine Parthie altes Bauholz gegen Baarzahlung meistbietend versteigert. 3128 Wilhelm Wendet. stammholz. „ ,nno Treis a. d. Lda., den 30. April 1883. Großherzogliche Oberförsterer Treis a. d. Lda. A m e n d t. Turnschuhe Lammchänd-r mit Gummisohlen empfehle als be- ^Meder^m allen 3111 sonders aeeianet und billig. 3124 Wilh. Herbert. Es werden versteigert: . r ( A 1. Dienstag den 8. Mai in den Distncten Obers"lbach, Neuerwald, Aspenstrauch, Hainstrauch und Niedersellbach. 16 Eichstämme, 28-50 Ctm. dick, 4-10 Mtr. lang mit 10,15 Fftm., 258 Rm. Buchen-, 4 Rm. Eichen- und 1 Rm. Aspen-Scheiter, 15 „ „ „120 „ Nadel-Knüppel, Donnrrstsg den 10. Msi d. I., Nachmittags 2 Uhr, ffollen auf hiesigem Ortsgericht bte Immobilien des Ludwig Orth: Flur 1/609, Hofraitbe auf dem Neuenweg, 1,611, Hofraum und Miststätte das., 1/629, Hosraithe daselbst, 1/669. Hosraum und Miststätte das., meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2. Mai 1883. Grvtzberzogliches Ortsgericht. 3118___________Lüdeking.___________ Freitag den 4. Mai d. I.. Nachmittags 2 Uhr, werden in der F l e t t' scheu Hosraithe dahier verschiedene Mobiliargegenstände, als: Schränke, Sovhas, Tische, 1 Kassaschrank, Porzellanwaaren öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Gießen, den 2. Mai 1883. Bühner, 3121 Großh. Gerichtsvollzieher. Die Versteigerung beginnt Morgens um V2$ tU)r District Oberseilbach, auf dem Fahrweg von Treis a. d. Lda. nach Alt-Bufea. 2. Mittwoch den 9. Mai in den Districten Buchwald, Zipfenwald, Todtenberg, Scheid, Alteunner rc.: 72 Eichstämme, 20-60 Ctm. dick, 4-9 Mtr. lang mit 2 e ,24 MW., 30Nadelstämme 18—30 „ „ 5—10 „ „ „ ‘,51 59 Nadel-Derbstangen mit 4,00 Fstm., 4 Rm. Buchen-, 16 Rm. Eichen- und -> Rm. Nadel-Scheiter, Iieilgeöotenes. Reise Ananas in sehr schöner Fmcht, eingem. Ananas (zu Bowlen) empfiehlt C. 6. Kleinhenn’s Delicatessen- Handlung.3109 Mckwurr Neuenweg^' S<3106 Zu verkaufen ß eine Howe-Nahmaschine (für Schneider oder Schuhmacher) für 60 Mark unter günst. Zahlungsbedingungen. Neustadt5.^. Kinderwagen in den feinsten Ausstattungen empfiehlt zu den billigsten Preisen 3122 F« Ktiiine Jr>^ Seltersweg. 3094 Vorzügliche Etzkarioffeln zu verkaufen auf der „Liebigshöhe". 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Violine : 2. ,, Viola: Violoncell: Fussboden- Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Fußbodenlackfarbe, in wenigen Stunden mit schönem Glanz trocknend, Leinölfiecatif, zum Einölen, Fußbodenwichse, Parguetbodenwichse, Lelfarbe, in allen Sorten, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt 2336 Exnil Fischbach.. 2931 Möbl. Zimmer (Parterre) zu vermietheu. Ludwigsstratze 14, Nebengebäude. für Nichtmitglieder sind in der Ricker’schen Buch- nur bis 12 (Ihr) und in der W. R u d o 1 p h’schen 3125 Grosses Streichquartett in D-moll (op. posth) a. Allegro. b. Andante con moto (Variationen über das Lied: „Der Tod und das Mädchen“). c. Scherzo, Allegro molto. d. Presto. sicherungen entgegengenommen von Wilhelm Mosler in Giessen, Schillerstraße Nr. 11. Berlinische Lebens-Bersicherungs-Gesellschast von 1836. Sechsundvierstgfler Kechenschafts -Bericht. Im Jahre 1882, dem 46. Geschästsjahre der Geiellschast, wurden abgeschlossen 2246 Versicherungen mit . . . Mk. 9 471600 Capital und b ’ Mk. 22 481 Rente. Gesummte Jahres-Einnahme pro 1882 . . Mk. 5175 647 Angemeldet 417 Sterbefälle über .... Mk. 2123 548 Capital. Streichquartett op. 41, Nr. 3, A-dur. Andante espressivo — Allegro molto moderato- Assai agitato — Un poco Adagio — Tempo Fünftes Concert am Sonntag den 6. Mai 1883, Abends präcis 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschaftsvereins. (Kammermusik.) R. Heckmann’« CSIner Quartett Todes-Anzeige Heute Morgen 5’/2 Uhr verschied sanft nach langem schwerem Leiden unsere inniggeliebte Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Anna Barbara Löffcrt, was wir Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme hierdurch anzeigen. Giefien, den 2. Mai 1883. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 3V2 Uhr vom Sterbehause, Wallthorstraße 13, aus statt. 3117 3073 Eine fast neue Equipage ist wegen andauernder, schwerer Krankheit des Besitzers zu verkaufen. Näheres in der Exped- ds. Bl. 3120 Für mein Material- und Farb- waarengeschäft en gros et en detail wird tu sofortigem Eintritt ein Lehrling gesucht. Wilh. Zurbuch. a. b. c. d. PROGRAMM. L. van Beethoven: Streichquartett op. 95, F-moll. a. Allegro con brio. l b. Allegretto ma non troppo. ) c. Allegro assai vivace ma serioso. d. Larghetto espressivo — Allegretto vivace — Allegro, handlung (Sonntags .— __ - Musikalienhandlung ä 2.50 (Sperrsitz ä 3.50) zu haben. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüh loschen Druckerei (Fr. Ehr. pietsch) in Gießern SRlatL 3ÄE* Die nächste Nummer d. Bl. erscheint Freitag Nachmittag. Z » Für die vielen Beweise der Theilnahme an dem uns betroffenen Verlust durch den Tod unseres unvergeßlichen Gatten, Vaters, Schwieger-, Groß- und Urgroßvaters,, des Herrn l'lUlSlRIII WIvM SL Geschäftsstand Ende 1882. Versicherungsbestand 21663 Personen mit . Mk 107 809 300 Capital und Mk. loo övy meme Berlin, den 28. April 1883. Direction der Berlinischen §ebens-Uersicherungs-Gesellschast. Weitere Auskunft wird gern ertheilt, auch werden Anträge auf Ver- Gesammt-Garantiefonds Mk. Unvertheilte UeberschUffe der letzten 5 Jahre Mk. Auf die Prämie pro 1883 erhalten die Berechtigten 31% Dividende. Die Dividende „ 1884 beträgt voraussichtlich 31% der 1879 gez. Prämien, „ 1885 „ „ 32% „ 1680 „ „ : 1886 : „ 32% „ 1881 „ Wegen gänzlicher Aufgabe meines Geschäfts, verkauft von heute ab sämmtliche Artikel zum Einkaufspreise. VsAi II., Seltersweg. Gänzlicher Ausverkauf bei Valentin Reuter Wittwe. Auch werden am liebsten ganze Parthien abgegeben.2883 Mit dem heutigen Tage hat Herr J* Raus die von mir seit 12 Jahren geführte Wirthfchaft übernommen und wird sie in derselben Weise wie bisher betreiben. Für das mir in so reichem Maße bewiesene Wohlwollen dankend, bitte ich ein geehrtes Publikum, dasselbe auch meinem Nachfolger zu Theil werden zu lassen. Westphälischer Hof, 1. Mai 1883. Hochachtungsvoll CL Braubach. Auf Vorstehendes hinweisend, beehre ich mich, den geehrten Besuchern des tiols meine Dienste ergebens! zu widmen. Ich werde mich bestreben, durch reelle Bedienung, mäßige Preise und gute Speisen und Getränke mir die Zufriedenheit meiner werthen Gäste zu erwerben. Die Waffelbäckerei erleidet keinerlei Unterbrechung. B11O Hochachtungsvoll KermieMmgen. 3093 Ein kleines Logis zu vermiethen bei Fr. Blumöhr, Schützenstraße. ~ 3u97 Ein unmöblirtes Zimmer zu vermiethen. Hammstraße 2. 3095 Logis im „Ruff. Hof" zu ver- miethen und sofort beziehbar. 3098 Kleines Logis zu ßvermiethen. A. Hotz, Schützenstraße 11. 3112 Ein möblirtes Zimmer (auf Wunsch mit Kost) zu vermiethen. Heinrich Kiefer, d.'euenweg. - Daselbst auch Stube und Küche an eine einzelne Person abzugeben. Vermischte Anzeigen. 3107 Ein Küferbursche gesucht von Gebr. Schwan. 3105 Ein anständ. Mädchen, welches nähen, bügeln und kochen kann, sucht Stellung. Zu erfragen Frankfurterstr. o3. Labukles und Sand stets vorräthig auf dem Schweine- Marktplatz. Auch können obige Materialien von mir angefahren werden zu bekannten, billigen Preisen. Gg. Rroemer, 3096 Liebigsstraße 63. MWgerWagnergeselle gesucht von Phil. Krämer, Annerod. 3126 "Gin zum Betrieb einesfeinen Restaurants geeignetes Local (womöglich mit Laden) in der Mitte der Stadt zu miethen event. zu kaufen gesucht. Offerten unter Nr. 3099 an die Exped. ds. Blattes erbeten. 3099 3102 Ein tüchtiger Schlosser findet Arbeit bei H. Schaffstädt, Gießen. Zwei Steinmetzen sofort gesucht von I. A. Fleischhauer, Steinmetzmeister, Siegen.3114